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AN DEN LESER Der Grund, dass in all dies en Arbei ten die Widerl e gung der Evol ut io nst heor ie so stark betont wird, liegt darin, dass dies e Theor ie eine Grundl ag e für jede gegen die Relig io n gericht et e Phil os o phie dars tellt. Der Darw in ism us, der die Schöpf ung und damit die Exist enz Gott es ablehnt, hat seit 140 Jahr en vie len Mens chen ihren Glaub en genomm en oder sie in Zweif el gestürzt. Aus dies em Grund ist es eine wicht ig e Aufg a be, die Widerl eg ung der Theor ie zu ver öff entl ic hen. Der Leser muss die Mögl ichk eit zu dies er grundl e gend en Erkenntn is erh...
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AN DEN LESER

Der Grund, dass in all dies en Arbei ten die Widerl e gung der Evol ut io nst heor ie so stark betont wird, liegt darin, dass dies e Theor ie eine Grundl ag e für jede gegen die Relig io n gericht et e Phil os o phie dars tellt. Der Darw in ism us, der die Schöpf ung und damit die Exist enz Gott es ablehnt, hat seit 140 Jahr en vie len Mens chen ihren Glaub en genomm en oder sie in Zweif el gestürzt. Aus dies em Grund ist es eine wicht ig e Aufg a be, die Widerl eg ung der Theor ie zu ver öff entl ic hen. Der Leser muss die Mögl ichk eit zu dies er grundl e gend en Erkenntn is erhalt en. Da manc he Leser viel - leicht nur die Gele gen heit haben, eines der Bücher zu lesen, wur de beschlos sen, in allen Büchern Harun Yahy as die sem The ma ein Kapi tel zu wid men, wenn auch nur als kur ze Zusam men fas sung. In allen Büchern des Autors wer den Fra gen, die sich auf den Glau ben bezie - hen, auf der Grundl ag e des Inhalts des Quran erklärt, und die Mens chen wer den dazu ermu tigt, Gott es Wort zu lern en und ihm ents pre chend zu leben. Alle Them en, die Got tes Offen ba rung selbst betref fen, wer den in einer Wei se erklärt, dass sie beim Leser kein e Zweif el oder unbea ntw ort et e Frag e hint er las sen. Die auf richt ig e, direkt e und fließ en de Dar stell ung erleicht ert das Ver ständn is der behan delt en The - men und ermög licht, die Bücher in einem Zug zu lesen. Harun Yahy as Bücher spre - chen Mens chen jeden Alters und jeder sozia len Zugeh ör igk eit an. Selbst Pers o nen, die Relig io n und Glaub en streng ablehn en, könn en die hier vorg e brach ten Tats a - chen nicht abstreit en und deren Wahrh eitsg e halt nicht leugn en. Die Bücher von Harun Yahya kön nen indiv i due ll oder in Grupp en gele sen werd en. Leser, die von dies en Büchern prof it ier en möcht en, werd en Gesprä che über deren Inhalt e sehr auf schlussr eich find en, denn so könn en sie ihre Überl e gun- gen und Erfah run gen einan der mit tei len. Gleich zei tig ist es ein gro ßer Ver dienst, die se zum Wohl ge fal len Got tes ver - fass ten Bücher bekannt zu machen und einen Beit rag zu deren Verb reit ung zu leis- ten. In allen Büchern ist die Beweis- und Überz eu gungsk raft des Ver fass ers zu spü - ren, so dass es für jemand en, der ander en die Relig io n erklär en möcht e, die wir- kungs volls te Metho de ist, die Men schen zum Lesen die ser Bücher zu ermu ti gen. Wir hof fen, der Leser wird die Rezen sio nen der ande ren Wer ke des Autors zur Kennt nis neh men. Sein reich hal ti ges Quel len ma te ri al über glau bens be zo ge ne The - men ist äußerst hilf reich und ver gnüg lich zu lesen. In die sen Wer ken wird der Leser nie mals – wie es mit un ter in ande ren Wer - ken der Fall ist - die pers önl ic hen Ansich ten des Ver fass ers vor find en oder auf zwei- fel haf te Quel len gestütz te Ausf üh run gen; er wird weder einen Schreib stil vor find en, der Hei ligt üm er herab wür digt oder miss ach tet, noch hoff nungs los ver fah re ne Erklä - run gen, die Zwei fel und Hoff nungs lo sig keit erwe cken.,

DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER

HARUN YAHYA ADNAN OKTAR,

ÜBER DEN AUTOR

Der Autor, der unter dem Pseudonym HARUN YAHYA schreibt, wurde 1956 in Ankara geboren. Nachdem er Grundschule und Gymnasium in Ankara absolviert hatte, studierte er Kunst an der Mimar Sinan Universität in Istanbul und Philosophie an der Ist- anbul Universität. Seit den 1980er Jahren verfasst er zahlreiche Wer- ke zu Themen des Glaubens, der Wissenschaft und der Politik. Harun Yahya ist bekannt als Autor wichtiger Werke, die die Hoch- stapeleien der Evolutionisten aufdecken, ihre falschen Behauptungen und die dunklen Verbindungen zwischen Darwinismus und so bluti- gen Ideologien wie Faschismus und Kommunismus. Harun Yahyas Werke, übersetzt in 57 Sprachen, umfassen mehr als 45000 Seiten mit 30000 Illustrationen. Das Pseudonym des Autors besteht aus den Namen Harun (Aaron) und Yahya (Johannes), im geschätzten Andenken an die beiden Prophe- ten, die gegen den Unglauben kämpften. Das Siegel des Propheten, das auf dem Umschlag aller Bücher des Autors abgebildet ist, symbolisiert, dass der Quran das letzte Buch und das letzte Wort Gottes ist und dass der Prophet Muhammad (Möge Gott ihn segnen und Frieden auf ihm sein las- sen) der letzte der Propheten ist. Der Autor verwendete in all seinen Ar- beiten den Quran und die Sunnah (Überlieferungen) des Propheten Mu- hammad (Möge Gott ihn segnen und Frieden auf ihm sein lassen) zu seiner Führung. Er zielt darauf ab, alle grundlegenden Behauptungen der ungläu- bigen Systeme einzeln zu widerlegen, die Einwände gegen die Religion endgültig auszuräumen und ein "letztes Wort" zu sprechen. Er verwendet das Siegel des letzten Propheten, der endgültige Weisheit und moralische Perfektion erlangte (Möge Gott ihn segnen und Frieden auf ihm sein lassen) als Ausdruck seiner Absicht, ein abschließendes Wort zu sprechen. Das gemeinsame Ziel aller Werke des Autors ist es, die Verkündigungen des Quran in der Welt zu verbrei- ten und auf diese Weise die Menschen dazu anzuleiten, über grundlegende Glaubensthemen wie die Existenz Gottes, Seine Einheit und das Jenseits nachzudenken und das verrottete Fundament der ungläubigen Syste- me und deren heidnische Praktiken vor aller Au- gen darzulegen. So werden denn auch die Werke Harun Yahyas in vielen Ländern der Welt, von Indien bis Amerika, von England bis Indonesien,, von Polen bis Bosnien, von Spanien bis Brasilien, von Malaysia bis Italien, von Frankreich bis Bul- garien und Russland gerne gelesen. Die Bücher, die u.a. in englisch, französisch, deutsch, italie- nisch, spanisch, portugiesisch, urdu, arabisch, albanisch, chinesisch, suaheli, haussa, divehi (ge- sprochen in Mauritius), russisch, bosnisch, serbisch, polnisch, malaisch, uigurisch, indonesisch, bengalisch, dänisch und schwedisch übersetzt wurden, finden im Ausland eine große Leserschaft. Die Werke werden auf der ganzen Welt begeistert aufgenommen, und mit ihrer Hilfe haben viele Menschen den Glauben an Gott zurück gewonnen und tiefere Einsichten in ihren Glauben gewonnen. Jeder, der diese Bücher liest, erfreut sich an deren weisen, auf den Punkt gebrachten, leicht verständlichen und aufrichtigen Stil sowie an der intelligenten, wissenschaftlichen Annähe- rung an das Thema. Eindringlichkeit, absolute Konsequenz, einwandfreie Darlegung und Unwi- derlegbarkeit kennzeichnen die Werke. Für ernsthafte, nachdenkliche Leser besteht keine Mög- lichkeit mehr, materialistische Philosophien, Atheismus und andere abwegige Ansichten zu ver- teidigen. Werden diese dennoch verteidigt, dann lediglich aufgrund einer Trotzreaktion, da die Argumente widerlegt wurden. Alle leugnerischen Strömungen unseres Zeitalters mussten sich dem Gesamtwerk von Harun Yahya ideologisch geschlagen geben. Ohne Zweifel resultieren diese Eigenschaften aus der beeindruckenden Weisheit und Er- zählweise des Quran. Der Autor hat nicht die Absicht, sich mit seinen Werken zu rühmen, son- dern beabsichtigt lediglich, andere zu veranlassen, den richtigen Weg zu finden. Er strebt mit der Veröffentlichung seiner Werke keinerlei finanziellen Gewinn an. Wer die Menschen ermutigt, diese Werke zu lesen, ihren Geist und ihre Herzen zu öffnen und sie anleitet, noch ergebenere Diener Gottes zu sein, leistet der Gemeinschaft einen unschätz- baren Dienst. Gegenüber der Bekanntmachung dieser wertvollen Werke käme die Veröffentlichung von bestimmten Büchern allgemeiner Erfahrung, die den Verstand der Menschen trüben, die gedank- liche Verwirrung hervorrufen und die bei der Auflösung von Zweifeln und bei der Rettung des Glaubens ohne starke Wirkung sind, einer Verschwendung von Mühe und Zeit gleich. Doch mehr noch als das Ziel der Rettung des Glaubens ist deutlich, dass bei Werken, die die literarische Kraft des Verfassers zu betonen versuchen, diese Wirkung nicht erreicht wird. Falls diesbezüglich Zweifel aufkommen, so möge es aus der allgemeinen Überzeugung des Autors verständlich sein, dass es das einzige Ziel der Werke Harun Yahyas ist, den Atheismus zu beseitigen und die Moral des Quran zu verbreiten und dass Wirkung, Erfolg und Aufrichtigkeit dieses Anliegens deutlich zu erkennen sind. Man muss wissen, dass der Grund für die Unterdrückung und die Qualen, die Muslime er- litten haben, in der Vorherrschaft des Unglaubens liegt. Der Ausweg besteht in einem ideologi- schen Sieg der Religion über den Unglauben, in der Darlegung der Glaubenswahrheiten und dar- in, die Quranische Moral so zu erklären, dass sie von den Menschen begriffen und gelebt werden kann. Es ist klar, dass dieser Dienst in einer Welt, die tagtäglich immer mehr in Unterdrückung, Verderbtheit und Chaos versinkt, schnell und wirkungsvoll durchgeführt werden muss, bevor es zu spät sein wird. Das Gesamtwerk von Harun Yahya, das die Führungsrolle bei diesem wichti- gen Dienst übernommen hat, wird mit dem Willen Gottes die Menschen im 21. Jahrhundert zu der im Quran beschriebenen Ruhe, zu Frieden und Gerechtigkeit, Schönheit und Fröhlichkeit führen.,

INHALT

EINFÜHRUNG- 10 DIE SCHÖPFUNG IM GERUCHSSYSTEM-14 MECHANISMEN IM SYSTEM-58 WAS GERÜCHE UND DAS OLFAKTORISCHE SYSTEM ANDEUTEN -76 DER GERUCHSSINN DER TIERE-90

EVOLUTIONISTEN

KÖNNEN DEN URSPRUNG DES GERUCHSSINNS NICHT ERKLÄREN-110, TECHNOLOGIE IM

OLFAKTORISCHEN

SYSTEM-136 DIE PERFEKTE SCHÖPFUNG IM GESCHMACKSSYSTEM-146 SCHLUSSFOLGERUNG-

DER

EVOLUTIONSSCHWINDEL-, önnen Sie sich an alle angenehmen Gerüche er- innern, die Sie jemals in Ihrem Leben gerochen ha- ben? Sie werden sich an viele erinnern: Düfte im Fühling von Rosen, Nelken, Lilien, Jasmin, Lavendel, Gras und andere Pflanzen; an andere wieder, die von Orangen-, Manda- rinen und Zitronenbäumen wehen; der bezaubernde Odeur mancher Par- fums; der angenehme Geruch gemischter Gewürze; das reiche Aroma von frisch gebackenem Brot, Tomaten, Eier, Oliven, Tee, Kaffee oder Milch, wenn Sie am Morgen zum Frühstückstisch kommen; der Geruch von brutzelndem Fleisch auf dem Grill oder ein frisches Stück reiner Sei- fe... Nebenbei erinnern Sie sich an alle köstlichen Geschmäcke, die Sie je- mals gekostet haben. Den Geschmack von verschiedenen Speisen, Des- serts, Fleisch, Fisch, Gemüse, Suppen, Salate, Kuchen, Torten, Früchte, Getränke, Konfitüren, Speiseeis, Bonbons und ähnliches... und besonders, wenn Sie hungrig sind! Jeder von uns hat dauerhafte, anhaltende Erinnerungen von Ge- schmäcken und Gerüchen. Alleine der Gedanken daran, nur für einen Moment ist genug, um ein Gefühl der Erregung zu erwecken. Zweifels- frei ist jede dieser Freuden eine unvergleichliche Gnade, die Ihre Gedan- ken wert ist. Im Quran macht Gott die folgenden Aussagen über die Gnaden, die Er erschaffen hat: Und wenn ihr die Gnaden Gottes aufzählen wolltet, ihr könntet sie nicht beziffern. Gott ist wahrlich verzeihend und barmherzig. (Sure an-Nahl, 18) Zusätzlich zu diesen aufgezählten Gnaden hat Gott auch den Ge- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), ruchs- und Geschmacksinn in unseren Körpern erschaffen, um uns wahrnehmen und an allem erfreuen zu lassen. Er stellte alle diese Anla- gen zu unseren Diensten als Beweis für Seine grenzenlose Barmherzig- keit. Nur durch diese für uns so wichtigen Sinne können Sie den Reich- tum der Gerüche und Geschmäcke der Welt wahrnehmen. Würde es sie nicht geben, hätten Begriffe wie Süße und Schärfe für Sie keine Bedeu- tung. Um deren Wichtigkeit zu verstehen, stellen Sie sich vor, dass Sie die Sachen, die Sie essen und trinken weder riechen noch schmecken können. Sie könnten z.B. nicht den Duft und den Geschmack einer Erd- beere genießen und wüssten sogar nicht, wie eine Erdbeere wirklich aussieht. Sie gebrauchten Ihren Geruchs- und Geschmacksinn, seitdem Sie auf die Welt kamen und können jetzt zehntausende Gerüche und Ge- schmäcke ohne Schwierigkeit wahrnehmen. Sie besitzen ein herrliches System, welches dies möglich macht. Ihr Geruch- und Geschmacksinn arbeiten für Sie während Ihres ganzen Lebens fehlerfrei und unermüd- lich. Außerdem haben Sie dafür nichts bezahlt, Sie haben kein speziel- les Training bekommen und wenden für deren Gebrauch keine An- strengung auf. Die Diskussion über diese Tatsa- chen benötigt natürlich eine längere Überlegung. Dementsprechend müs- sen Männer und Frauen mit Vernunft und gutem Gewissen sich folgende Fra- ge stellen: Wie entstand der Mechanis- mus ihres Geruch- und Geschmacksin- nes? Medizinische und biologische Lehrbücher über dieses Thema lehren, DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, dass wir die Wahrnehmung des Geruchs und des Geschmacks unserer Nase, Zunge und dem Gehirn verdanken. Es ist richtig, dass wir Ge- schmäcke und Gerüche mit diesen Organen empfinden. Dennoch wird ein anderer Aspekt, sei es bewusst oder sonst wie übersehen. Die übli- cherweise übersehene Frage, die wirklich beantwortet werden muss ist diese: Wem verdanken wir die Existenz unserer Nase, Zunge und Ge- hirn? Die meisten Leute denken, dass es ausreichend wäre zu wissen, dass sie mit ihren Nasen riechen und mit ihren Zungen schmecken und küm- mern sich nicht um die verwickelten Details. Das ist allerdings ein schwe- rer Fehler. Geschmack und Geruch sind untrennbare grundlegende Ele- mente im Leben eines jeden und es ist unachtsam von jedem, der sich des- sen bewusst ist, diese wichtigen Eigenschaften der Sinne ausser Acht zu lassen. Es besteht kein Zweifel, dass wir diese wunderbare Gnade, so wie absolut alles andere, Gott dem Herren aller Welten verdanken. Wenn wir die Geschmacks- und Geruchmethoden untersuchen, kann man sehen, dass dieser perfekte Mechanismus einen erstaunlichen Beweis der Schöp- fung darstellt. Das Ziel dieses Buches ist, die Beweise der Schöpfung in diesen Systemen offenzulegen, Ihnen bei der Erkennung Gottes grenzen- loser Macht und Weisheit zu helfen und die zahllosen Gnaden, die Er uns schenkt richtig zu begreifen. Gleichzeitig wollen wir nochmals die irra- tionale und unlogische Beschaffenheit der Evolutionstheorie zeigen, wel- che behauptet, dass alle diese herrlichen Systeme bloss ein Produkt des Zufalls sind. Gottes makellose Schöpfung wird mit folgenden Versen im Quran beschrieben: Er ist Gott, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Er- den ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure al-Hashr, 24) HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), s ist ziemlich einfach für Sie, Dinge, die Sie se- hen oder hören, zu beschreiben. Wir haben jedoch beträchtliche Schwierigkeiten, einen Namen einem Geruch zu geben. Wir versuchen es, indem wir ihn mit irgendeinem anderen Geruch vergleichen; und neigen dazu, das Ge- fühl zu beschreiben, das dieser Duft in uns erweckt. Wir bezeichnen sol- che Gerüche, die wir mögen mit „gut“ oder angenehm und solche, die wir nicht mögen mit „schlecht“ oder unangenehm, weil die vielen Gerüche, die wir in unserem täglichen Leben begegnen eigentlich keine Namen ha- ben. Was wir als Geruch bezeichnen ist tatsächliche eine Reaktion auf chemische Teilchen – mit anderen Worten Moleküle – die ein Objekt ab- gibt. Der Ursprung des Duftes von frisch gemahlenem Kaffee, den Sie so angenehm finden, sind die von ihm ausströmenden und in der Luft trei- benden Moleküle. Je mehr davon abgegeben werden, desto stärker ist das Aroma. Der Grund, warum ein frisch gebackener Kuchen stärker riecht als ein nicht mehr frischer ist, dass der Ku- chen im Backrohr bedeutend mehr Geruchspartikeln absondert. Geruchsmoleküle bewegen sich unter dem Einfluss der Hitze frei in der Luft und können sich über ein weites Gebiet vertei- len. Man muss sich aber bewusst sein, dass dieses empfindliche Gleichgewicht speziell für das menschliche HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Leben eingestellt ist. Es gibt Materialen wie Stein, Eisen und Glas um einen herum, die man nicht riechen kann, weil diese Substanzen bei Zimmer- temperatur nicht verdampfen. Nehmen wir für einen Augenblick an, dass alles in Ihrem Zimmer plötzlich Gerüche abgeben würde. Können Sie sich vorstellen, wie störend und sogar lebensändernd das wäre? Eine andere interessante Tatsache ist, dass Wasser, welches bei Zimmertem- peratur und sogar darunter verdampft, kei- nen Geruch hat. Diese spezielle Eigenschaft des DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Wassers ist äusserst wichtig, da es bedeutet, dass kein Unterschied im Duft einer getrockneten Rose und einer frisch gegossenen, mit Wasser- tropfen auf ihren Blüten besteht. Anders ausgedrückt, der natürliche Duft der Rose ist unbeeinträchtigt. Ausserdem verstärkt der Wasserdampf oder die Feuchtigkeit die Wirkung jedes vorhandenen Geruchs. Wasser- moleküle, die z.B. nach einem Regenguss verdampfen, bringen Geruch- spartikel in die Luft und helfen dabei, den Duft der Blumen überall hin zu verteilen. Niemand weiss, wieviele Arten von Gerüchen es in der Natur gibt. Wenn man bedenkt, dass es Millionen von Molekülen gibt, kann man si- cher sagen, dass die Anzahl der Gerüche enorm ist. Es wurden Studien durchgeführt, um die Gerüche in unterschiedlichen Kategorien zu klassi- fizieren. Aber wegen der ausserordentlich grossen Anzahl von Gerüchen konnte nie eine zufriedenstellende Klassifikation erreicht werden.1 (Abbildung 1) Die 3 abgeleiteten Düfte der chemis- chen Substanz, deren Struktur in (91) gezeigt wird, ähneln denen einer Rose. Dennoch ist jede von den beiden anderen durch einen Geruch unterschieden. Die Düfte von Flieder und Gewürzen (92), Ozon und Frucht (93) und Zimt, Nelke, Gewürze und Flieder riechen alle wie die Rose, wenn mit diesen Düften vermengt. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Sehr kleine Unterschiede zwischen Molekülen bringen Blumen und Früchte dazu sehr verschiedene Düfte voneinander zu haben. Die mikroskopischen Unterschiede zwischen den Molekülen gibt jedem Geruch seine eigene Note. (Bild 1) Die Eigenschaft, die ein gekochtes, frisches Ei von einem zerbro- chenen unterscheidet, liegt in der Struktur der Teilchen, aus denen die beiden Eier bestehen. Unterschiede in den chemischen Strukturen zwi- schen verschiedenen Molekülen beruht andererseits auf sehr feinen Än- derungen.2 In der Tat, das Hinzufügen oder Wegnehmen eines einzelnen Kohlenstoffatoms könnte einen angenehmen Geruch in einen abstoßen- den Gestank verwandeln. Der Aufbau jedes Punktes im Universum kann sofort aus der Struk- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), tur der Geruchsmoleküle erkannt werden. Die einzigartigen Aromen von Kakao, Lavendel oder Erdbeeren sind das Ergebnis der Moleküle, die die- se Gerüche verstärken und der speziell angeordneten Bindungen unter- einander. Jedes Molekül wurde für einen speziellen Zweck geplant, in ge- nau der Form, wie es sein muss. Der, Dem die Herrschaft über die Him- mel und die Erde gehört, und Der sich niemand zum Sohn genommen hat, und Der keine Partner in Seiner Herrschaft hat, und Der alle Dinge erschaffen und sie sinnvoll geordnet hat. (Sure al-Furqan, 2)

Technik in der Nase

Wenn das Geruchs- oder geruchsempfindende Organ erwähnt wird, denkt man immer an die Nase. Jedoch nur wenige sind sich dessen be- wusst, dass nur 5% der Nase tatsächlich an dem Empfinden von Gerüchen beteiligt sind.3 Gordon Shepard, Professor für Neurowissen- schaften an der Yale University, betonte diese Tatsache, als er schrieb, „wir denken, dass wir mit unseren Nasen riechen, [aber] das wäre so wie wenn man sagte, wir hören mit unseren Ohr- läppchen.“4 Die nächsten Seiten werden den Teil der Nase untersuchen, der mit der Geruchsempfindung beschäftigt ist. Zuerst werden wir jedoch einen kur- zen Hinweis auf die anderen 95% ge- ben, die zwei bedeutende Verantwor- tungen in unserem Athmungssystem erfüllen. Die erste davon ist, die eingeat- mete Luft zu, (Abbildung 2) Eine Photogra- phie eines als Zilie bekannten Mikrohaares, unter Mikroskop aufgenommen. wärmen und zu befeuchten. Die Schleimhaut, die die innere Oberfläche der Nase bedeckt, setzt Wasserdampf frei, um die eintretende Luft zu be- feuchten. Die große Anzahl der Kapillaren unter der Schleimhaut wärmt ebenfalls die vorbeistreichende Luft und passt sie an die feine Struktur der Lungen an. Der in Frage stehende Mechanismus ähnelt den Klimaan- lagen, die die Temperatur und Feuchtigkeit in Gebäuden regulieren. Die zweite wichtige Funktion der Nase ist, Staubpartikeln, Bakterien und Keime abzuhalten; sie betätigt sich als Schirm gegen die Krankheiten, die sonst die Lungen erreicht hätten. Dieses wunderbare Sicherheitssy- stem funktioniert auf folgende Weise: Schädliche Partikel, die mit der Luft eintreten, werden auf der Schleimhaut erfasst. Dann werden feine Härchen, Cilia genannt, aktiv. (Bild 2) Sie transportieren Schleim mit den schädlichen Substanzen mit einer Geschwindigkeit von 1 Zentimeter (0,4 Zoll) pro Minute in Richtung Pharynx, wo sie entweder durch Husten ausgestoßen, oder sonst von der Magensäure zerstört werden. Diese hier mit allgemeinen Ausdrücken beschriebenen Prozesse sind tatsächlich überaus komplex; die Einzelheiten des Mechanismus, durch HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), welchen Millionen von mikrofeinen Haaren wie eine Einheit arbeiten, wurde noch nicht völlig erforscht. Die Schleimhaut, die schleimerzeugen- den Zellen und die Mikrohaare beinhalten eine perfekte chemische Reini- gungsanlage, die so einwandfrei läuft, dass sie sofort indentifiziert, was für den Körper wichtig und was gefählich ist und unmittelbar die nötigen Aktionen unternimmt. Eine Wahrheit ist hier offenbar: Die Klimaanlage und der Sicherer- heits- und Reinigungsmechanismus in der Nase sind Beispiele einer per- fekten Konstruktion. Es kann nicht angenommen werden, dass Kreislauf, Atmungs- und Verdauungssystemzellen ver- einbart haben, untereinander zu kooperieren Riechkolben Olfak- torische und Konstruktionspläne wie Ingenieure er- Mucosa stellten. Es ist auch für das fragliche System unmöglich, als Ergebnis von Zufällen entstan- den zu sein und zugleich ästetisch anziehend im menschlichen Gesicht zu wirken. Es wurde In die Nase einziehende Luft geoffenbart, dass Gott alles erschaffen hat, von der Erde bis zum Himmel, mit Seiner Per- fektion in der Gestaltung: ... Ihm gehört, was in den Himmeln und auf Erden ist: alles gehorcht Ihm. Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, Normale Einat- mung und wenn Er eine Sache beschließt, (Abbildung 3) Wir atmen den ganzen Tag durch die Nase ein und aus. Unsere Nasen passen auf die beste Weise die Luft an die Lungen an und leiten Normale Ausat- einen Teil dieser Luft in die olfaktorische Re- mung gion. Deshalb nehmen wir zugleich Gerüche wahr. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Riechkolben (Abbildung 4) Die Abbildung zeigt die olfaktorische Region, zu Kribriformer Knochen der ein Teil der Luft ge- lenkt wird, die wir einat- Olfaktorische men. Region spricht Er nur zu ihr “Sei” und sie ist. (Sure al-Baqara, 116- 117)

Die Nase als Anlage für chemische Analysen

Sie atmen durchschnittlich 23.040 Mal jeden Tag.5 Während diesem wiederholten Prozess passt ihre Nase die Luft für die Lunge in bester Weise an. Dabei führt sie eine andere, sehr wichtige Aufgabe durch: Sie entdeckt und kontrolliert Gerüche. (Figure 3) In einem Atemzug befinden sich eine Milliarde Trillionen Moleküle, fast alle befinden sich normalerweise in dem Gemisch, welches wir Luft nennen.6 Die Geruchspartikel, viel zu klein, um siemit dem bloßen Auge zu sehen, befinden sich in dieser enormen Molekülmenge. Nachdem Sie eingeatmet haben führen spezielle spiralförmige Knochen in der Nase ei- nen Teil dieser Luft in die Zone der Geruchswahrnehmung. Auf diese Weise gelangen Geruchsmoleküle in die Gegend des oberen Teils der Na- senhöhle, ca. 7 Zentimeter (2,756 Zoll) in und über den Nasenlöchern. (Fi- gure 4) Wenn Sie eine Blume an Ihre Nase halten um ihnen Geruch zu rie- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), chen, gelangen eine große Anzahl von Mo- lekülen in die Zone der Geruchswahrneh- mung. Die meisten Menschen sind sich des- sen nicht bewusst, dass sie eine solch aussergewöhnliche chemische Ana- lyseanlage innerhalb der Zone der Geruchswahrnehmung besitzen, die non-stop arbeitet, um die Gerüche der Umgebung zu ana- lysieren. Selbst wenn Sie in Ihrem täglichen Leben keine spe- zielle Anstrengung unternehmen, um einen Geruch wahrzunehmen, ist diese Anlage dennoch in Funktion. Auch wenn Sie schlafen, werden möglicherweise schädliche Gerüche, wie Rauch erkannt und Sie ge- warnt. Diese Anlage ist derart per- fekt, dass sie mehr als 10.000 ver- schiedene Gerüchevii erkennen kann und mit einer perfekten Genauigkeit und Empfindlichkeit funktioniert.7 Die kleinen Geruchsmoleküle die die Grundlage der Düfte bilden, kommen in ver- schiedenen Formen und Größen vor.8 Die atembe- raubenden Düfte in einem Garten, die herrlichen Gerüche eines köstlichen Essens oder der abstoßende DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Gestank von faulenden Früchten, alle kommen von unterschiedlichen Molekülen. Die chemische An- lage in unserer Nase ist leicht in der Lage, alle diese unter- schiedlichen Moleküle zu identifizieren, sie kann so- gar Moleküle mit dem glei- chen Atomaufbau unter- scheiden. Zum Beispiel kommt der winzige Unterschied zwischen den Molekülen L-Carvon und D-Carvon von ihren Atomen, die ei- ne andere Ordnung haben. Trotz dieser äußerst nahen Ähnlich- keit kann sie eine menschliche Nase leicht unterscheiden und uns sagen, dass ersteres Kreuzkümmel und letzteres Minze ist.9 Eine andere Eigenschaft der Nase, die die Wis- senschaftler erstaunt ist ihre extreme Empfind- lichkeit. Die Minimalkonzentration einer Substanz, um von uns als spezieller Ge- ruch erkannt zu werden ist als Ge-, ruchsgrenze bekannt. Der Analysenmechanismus in unserer Nase ist un- glaublich empfindlich; manche Düfte in der Luft können bei Konzentra- tionen von weniger als ein zu einer Billion gerochen werden. Die For- schung hat z.B. gezeigt, dass die Geruchsgrenze von Buttersäure eine 10 miliardenfache Verdünnung der Reinsubstanz beträgt.10 Je mehr Moleküle erforscht werden, desto mehr Wunder des Ge- ruchssystems werden enthüllt. Was wir als einzelnes Aroma wahrneh- men ist in Wirklichkeit ein Effekt, der durch eine große Anzahl von un- terschiedlichen Molekülen verursacht wird. Zum Beispiel besteht der “normale” Geruch von weißem Brot aus ca. 70 unterschiedlichen Ge- ruchsmolekülen. Es wurde geschätzt, dass der Geruch von Kaffee aus ei- ner Kombination von wenigstens 150 verschiedenen chemischen Sub- stanzen besteht.11 Ein Spitzenparfum kann 500 Komponenten ent- halten.12 Der Analysenmechanismus in Ihrer Nase identifiziert diese niedrig konzentrierten chemischen Substanzen, ohne dass wir es merken. Alle diese Prozesse, die zwischen Bemerkung eines Geruchs und Feststellung, dass er vom Kaffeekochen kommt, finden in weniger als einer Sekunde statt. Wenn man all dies berücksichtigt, kann die überlegene Schöpfung des Geruchswahrnehmungsme- chanismus zweifellos besser gewürdigt werden. Gott offenbart in einem Vers, dass: In der Erschaffung von euch und in den Tieren, die Er ver- breitet hat, finden sich, (Abbildung 5) Dank der makellosen in- Gehirn neren Struktur der in der Abbildung sichtbaren Nase Muschelknochen sind wir in der Lage Geruchsmoleküle Nasenhöhle wahrzunehmen, die uns von außen erreichen. Beweise für Leute, die ihres Glaubens gewiss sind. Olfaktorische Höhle (Sure al-Dschathiya, 4) Mikrohaare ] Schleim Support cell Ein Aufruf zum

Nachdenken

Hilfszelle Als Sie sich hinsetzten um fernzusehen, hat Ihnen da jemand mitgeteilt, dass Riechkolben die Übertragung nicht von einer Fernsehstation kam, Axone der Riechzellen sondern als Folge elektro- Basalzellen magnetischer Wellen, die sich zufällig in der Luft formten? Und dass der Fernse- her nicht in einer Fabrik hergestellt wurde, sondern sich über die Jahre spon- tan aus den Atomen und Molekülen in Ihrem Haus gebildet hat? Was wür- den Sie dann denken? Sie würden möglicherweise denken, dass diese Person scherzte. Sie würden ihren Worten sicherlich kein Vertrauen schenken. Wenn Sie erken- nen würden, dass sie vollkommen ernst war, als sie diese Behauptung auf- stellte, würden sie schlussfolgern, dass sie ihren Verstand verloren hat. Dies DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, ist so, weil es sich bei diesem Beispiel um ein technologisches Design han- delt: Ein Fernseher ist ein speziell hergestelltes Gerät mit dem Ziel Fern- sehübertragungen zu empfangen. Um es kurz zu fassen: beides, der Fern- seher und die Übertragungen – und jeder Aspekt der Beziehung zwi- schen den beiden – wurde bis ins kleinste Detail geplant. In diesem kom- plexem System gibt es absolut keinen Spielraum für den Zufall. Dennoch behaupten Evolutionisten etwas, das irrationaler ist. Die Ansicht von Darwin und seinen evolutionistischen Anhängern kann wie folgt zusammengefasst werden: Gemäß ihrer Logik entstand der Ge- ruchswahrnehmungsmechanismus – der weitaus fortgeschrittener als die Fernsehübertragungstechnologie und noch immer nicht vollständig ver- standen ist – so wie die makellose Harmonie zwischen den unzähligen Geruchsmolekülen in der Nase durch sogenannte Zufälle. (Abbildung 5) Um es anders auszudrücken: Atome vermengten sich auf zufällige Wei- se, um Moleküle zu bilden, die die verschiedenen Aromen auf der Erde ausmachen. Zur gleichen Zeit brachten diese selben Moleküle die Nase hervor, das Organ, das in der Lage ist sie alle einzeln zu identifizieren und zu interpretieren, was es wahrnimmt. Hier ist angeblich kein Plan, Design oder Intellekt beteiligt. Gemäß den Evolutionisten geschah alles über Milliarden von Jahren hinweg durch unbewusste, unkontrollierte und zufällige Ereignisse, die schließlich in Kombination jede Menge per- fekter makelloser Systeme erzeugt haben. Jeder, der über ein wenig Vernunft und gesunden Menschenver- stand verfügt, kann sofort die Fehler in dieser evolutionistischen Logik sehen. Die Themen, die in späteren Kapiteln dieses Buches behandelt werden, werden detailliert die Fehler aufzeigen, die die Evolutionisten in bezug auf diese Themen begehen. Ohne Zweifel wurde die Struktur der Nase speziell dazu erschaffen Gerüche wahrzunehmen. Sie ist auch noch ein weiteres Zeichen der Allwissenheit Gottes, Ihres Schöpfers. Jede Ein- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), zelheit, die Sie auf diesen Seiten lernen werden, stellt einen Beweis dieses makellosen Designs und sei- ner vollkommenen Erschaffung dar. In der Tat hat Gott im Quran diese Harmonie und Makellosigkeit offenbart, die übe- rall auf der Erde gesehen werden kann: Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem an- deren. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Sure al-Mulk, 3-4)

Theorien der Geruchswahrnehmung

Sie erwachen morgens und angenehme Düfte strömen aus der Küche. Selbst wenn sie sich sagen, Wie gut das riecht, sind Sie sich all der Vorgänge unbewusst, die in Ihrer Nase stattfinden. Was aber geschieht in Ihren nasalen Zellen in diesem Augenblick? Wissenschaftler versuchen schon seit Jahren diese Frage zu beant- worten, haben es aber noch nicht geschafft vollständig aufzudecken, wie die Geruchswahrnehmungszellen die Partikel in der Luft erkennen. Was sie wissen reicht nicht über bloße Theorie hinaus. In der Tat ist weniger über die Geruchswahrnehmung bekannt als über die anderen Sinne.13 Gegenwärtig ist die am meisten akzeptierte Theorie als die Sterische Theorie bekannt, die erstmals von R.W. Moncrieff vorgeschlagen wurde. Nach ihr treten die Geruchspartikel in verschiedenen Formen und Größen auf und docken an für sie bestimmte Rezeptoren in der olfaktori- DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, schen Region an. Die Beziehung zwischen den Rezeptoren und Geruchspartikeln kann mit der zwischen einem Schloss und einem Schlüssel verglichen wer- den. Auf dieselbe Weise, wie ein Schloss nur mit einem bestimmten Schlüssel geöffnet werden kann, werden Geruchsrezeptoren nur auf die Einwirkung bestimmter Moleküle ak- tiv. John E. Amoore entwickelte diese Theorie weiter und bestimmte 7 Hauptgerüche, die er Ether, Kampfer, Moschus, Blume, Minze, scharf und verdorben benannte. Er schlug daraufhin vor, dass alle Gerüche aus Kombinationen dieser 7 „Baustein“-Gerüche bestehen.14 Ein anderer Wissenschaftler, Luca Turin, schlug die Vibrati- onstheorie der Olfaktion vor und behauptete, dass Ge- ruchsrezeptoren in der Nase wie ein Spek- troskop arbei- ten, ein Gerät, Gott, der unendlich Mitfühlende, gibt den Menschen ihre Fähigkeit Gerüche wahrzunehmen und angenehme Aromen zu erzeugen., Luft Olfaktorische Region (Regio olfactoria) (Abbildung 6) Die zelluläre Organisation in der olfak- torischen Region das zum Messen der Frequenzen von Vibrationen verwendet wird. Sie iden- tifizieren molekulare Vibrationen. Laut Turin sind die Rezeptoren in der Nase offenbar dazu entwickelt mit den SchleimdrüseBowmansche Drüse Vibrationsfrequenzen der Geruchsmo- Blutgefäß leküle kompatibel zu sein. Dies ähnelt Geruchsnerven der Art wie bestimmte Zellen in der DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Retina des Auges geschaffen sind, um mit bestimmten Wellenlängen des Lichtes kompatibel zu sein. Turin glaubt, dass es in der Basis der Ge- ruchswahrnehmung einen komplexen Mechanismus gibt, der auf Elek- tronentransfer aufbaut.15 Unter anderen Theorien gibt es die Diffusions-Porentheorie von J. T. Davies und F. H. Taylor, die Molekulare Vibrationstheorie von G. M. Dy- son, und die Piezoeffekttheorie von B. Rosenberg.16 Um es kurz zu fassen: Wir wissen immer noch nicht, wie die Kom- munikation zwischen Geruchsmolekülen und Geruchsrezeptoren statt- findet. Die in den Rezeptorzellen unserer Nasen ablaufenden Wahrneh- mungsprozesse sind mit anderen Worten noch nicht vollständig er- forscht. Dennoch gibt es offensichtlich erhebliche Spekulationen, und auf den folgenden Seiten werden wir einem Standpunkt mehr Raum wid- men, der im Vergleich zu den anderen eine größere Akzeptanz erlangt hat. Laboratorien, die mit den neuesten Geräten ausgestattet sind, erlau- ben alle Typen wissenschaftlicher Forschung auszuüben. Dass wir aller- dings immer noch nicht verstehen, wie unser Geruchssinn arbeitet, zeigt uns wieder die Vollkommenheit des infrage kommenden Systems und die gesamte Schöpfung der Menschen. Während die Wissenschaft die De- tails des menschlichen sensorischen Systems erforscht, veröffentlicht sie Erkenntnisse, so dass sie alle sehen können. Die sensorischen Organe sind das Werk eines makellosen Designs und wurden mit einem empfindli- chen Gleichgewicht erschaffen, das geplant war, um für das gesunde menschliche Leben geeignet zu sein. Eine weitere Beobachtung wie durchgehend falsch die Evolutionstheorie ist, die behauptet, dass das Le- ben das Werk von Zufall ist. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR),

Wunder im Geruchswahrnehmungssystem

Ihre Sinne stellen Ihnen enorme Mengen an Informationen über die Außenwelt zur Verfügung. Wir mögen uns nicht immer dessen bewusst sein, dass unsere Sinne eine äußerst wichtige Rolle in unserer Wahrneh- mung dessen spielen, was um uns herum geschieht. Wenn Sie Ihre Augen schließen und das in der Küche kochende Abendessen riechen können Sie stets identifizieren, was es zu essen gibt. Durch den Geruch alleine können Sie feststellen ob das Abendessen gekocht ist oder nicht, oder ob etwas im Kühlschrank verdorben ist. Wir können auch viele Umgebungen allein durch ihre Gerüche identifizieren, wie Krankenhäuser, Restaurants, Märkte, Schulen und unser eigenes Zu- hause., Ihr Fassungsvermögen Gerüche wahrzunehmen ist weitaus größer als Sie sich vorstellen können. Einige Forscher sagen sogar, dass es ein Fehler wäre, dieses Fassungsvermögen auf Zahlen zu re- duzieren, da der Geruchssinn in der Lage ist zwi- schen unzähligen verschiedenen Gerüchen zu unterscheiden.17 Lassen Sie uns nun einen Blick auf die Wunder der Schöpfung werfen, die dieses äußerst kompetente und hoch voll- endete System ausmachen.

Die unglaubliche Bewegung im Schleim

Zwei olfaktorische Regionen (Regio ol- factoria) befinden sich über den zwei nasa- len Löchern der menschlichen Nase, unmit- telbar unterhalb der Augen und zwischen ih- nen. (Abbildung 6) Die Region nimmt 2.5 Quadratzentimeter ein (0.39 Quadratzoll) und wird von Schleimsekretionen bedeckt. Schleim ist eine klebrige Flüssigkeit, die von den Bowmanschen Drüsen abgesondert wird. Die die olfaktorische Region überzie- hende Schleimschicht beträgt etwa 0.06 Mil- limeter Dicke (0.023 Zoll).18 Wäre diese Schicht nur ein wenig dicker, würde Ihr Ge- ruchswahrnehmungsvermögen beträchtlich ab- nehmen. Der Grund, weshalb Ihre Riechfähigkeit ab- nimmt, wenn Sie sich erkälten, liegt darin, dass die HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Schleimproduktion zunimmt. Wäre die Dicke des Schleims geringer, würde das Immunsystem Ihres Körpers geschwächt werden und die ol- faktorischen Mikrohaare in den Schleimschichten könnten leicht beschä- digt werden. Die Grundfunktionen des Schleims sind seit geraumer Zeit bekannt. Unter anderem verhindert er das Austrocknen in der Nase und bildet ei- ne Verteidigung gegen fremde chemische Substanzen. Erst neulich aber wurde erkannt, dass der Schleim eine höchst organisierte Struktur besitzt und eine ideale Umgebung ausmacht.19 In der Tat handelt es sich um ei- ne reiche Mischung aus Proteinen, Enzymen, Muccopolysachariden, Im- munoglobulinen und Lipiden. Die erste Stufe in der olfaktorischen Wahrnehmung beginnt in der Schleimschicht. Damit die Geruchspartikel die Rezeptoren in den Mikro- haaren kontaktieren können, müssen sie erst diese Schicht durchqueren. Hören Sicht GeruchZapfen Stäbchen Meissner- Korpuskel Geschmack Tastsinn Freie Nervenendungen (Abbildung 7) Einige Zellen in den sensorischen Systemen. Wie wir sehen können, hat jede Zelle ein bestimmtes Design., Auf dieser Stufe verbinden sich bestimmte Verbindungsproteine in der Schleimschicht mit Geruchspartikeln und dienen ihnen wortwörtlich als Führer.20 Diese Proteine sind weiterhin Gegenstand der Forschung. Man nimmt an, dass sie den Geruchsmolekülen und –rezeptoren helfen zu- sammenzukommen und auch verhindern, dass übermäßig viele Ge- ruchsmoleküle die Rezeptoren erreichen.21 Bekannt ist, dass die Proteine tausende von verschiedenen Geruchspartikeln erkennen, die Kommuni- kation mit ihnen und den molekularen Verkehr in der Schleimschicht re- gulieren – eine weitere Bestätigung einer erstaunlichen Schöpfung. (Abbildung 8) Riechkolben Die olfaktorische Zelle besteht aus 3 Hauptsektio- nen; Der Zellkörper ist in der Mitte, die Mikrohaare (Zilien) an einem Ende und die als Axon bekannte Er- weiterung am anderen Ende. Riechkolben Axone Zellkörper ] Mikrohaare Es gibt zwischen 15 und 20 Millionen Geruchszellen in der Nase. Jede überlebt für etwa einen Monat und wird durch andere ersetzt. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), (Abbildung 9) Die Struktur eines Geruch- srezeptors. Die Struktur besteht aus 7 Spiralen. Im oberen Teil des Diagramms ist der Abschnitt auf der Rezeptorzellmembran. Die gam ma unit Einheiten am unteren Teil des Diagramms machen das Stück aus, das in der be ta unit Zelle verbleibt. al pha unit Stellen Sie sich vor, dass Sie in einem Garten spazieren, der voll mit lieblich riechenden Blumen ist, und Sie diese an Ihre Nase hochhalten und riechen, eine nach der anderen. Damit neue Geruchspartikel die Re- zeptoren in Ihrer Nase erreichen, müssen alte Moleküle von ihr abge- stoßen werden. Es wäre ansonsten unmöglich, dass Sie den Geruch der zweiten Blume nach dem Riechen der ersten ausmachen. So ein Fall könn- te unwillkommene Konsequenzen haben, er wird aber durch gewisse En- zyme im Schleim verhindert.22 Um es in vereinfachten Worten zu beschreiben: Nach einer be- stimmten Zeit – aber einer recht kurzen – ändern die infrage kommenden Enzyme die Struktur der Geruchspartikel und verwandeln sie in ein Sta- dium, in dem sie nicht mehr die Rezeptoren stimulieren können. Später werden diese neutralisierten Moleküle zusammen mit dem Schleim, der sie eingefangen hat, in den Magen geschickt und daraufhin eliminiert. Be- denken Sie, dass dies nicht von erfahrenen Biochemieingenieuren und Wissenschaftlern bewerkstelligt wird, sondern von Enzymen ohne Ver- stand oder Bewusstsein. Darüberhinaus bewältigen die Enzyme im DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Schleim dies durch ständig neues Fällen von „Entscheidungen“. Selbst- verständlich können Enzyme solch komplexe Aufgaben nicht alleine be- wältigen. All dies geschieht durch das grenzenlose Wissen und die wun- derbare Schöpfung Gottes. Schlussendlich gibt es eine erstaunliche Aktivität in den Tiefen der Schleimschicht, die die Geruchswahrnehmungsregion in Ihrer Nase ver- waltet. Unzählige Prozesse gehen mit perfekter Planung und Timing vor sich, derer Sie sich nicht bewusst sind, und die Sie nicht mit bloßem Au- ge sehen können.

Wunderbare Boten: Geruchszellen

Geruchsrezeptoren sind in Wirklichkeit Nervenzellen, deren Haupt- funktion es ist von den Geruchsmolekülen ausgelöste Botschaften an den Riechkolben weiterzutragen. In bezug auf ihre Anzahl gibt es in wissen- schaftlichen Kreisen Ansichten, die voneinander abweichen. Einige For- scher setzen die Anzahl auf 10 Millionen23, andere auf etwa 50 Millio- Geruchsmolekül Kalziumkanal Cl- Chloridkanal Rezeptor G pro tein cAMP ATP cAMP Ca2+ Ca2+ Na+ (Abbildung 10) Die Hauptstufen der cAMP-Kommunikationslinie, die sich in der Zelle bilden, wenn das Geruchsmolekül an den Geruchsrezeptor andockt., nen.24 Millionen von Geruchszellen die in der olfaktorischen Region in ei- ner erstaunlichen Regelmäßigkeit angeordnet sind. Diese Region ist nicht größer als die kleinste Briefmarke. Wenn Sie alle technischen Mittel be- säßen, und man Sie fragen würde Millionen von Zellen an genau den richtigen Orten zu platzieren, könnten Sie dies tun? So eine Aufgabe wä- re selbstverständlich unmöglich. Nach all ihren Jahren an Forschung wa- ren Forscher nicht in der Lage selbst die genaue Anzahl von Zellen zu be- stimmen, geschweige denn Millionen von ihnen anzuordnen. Dies zeigt die Unmöglichkeit dieser Aufgabe. In der Geruchszelle selbst gibt es eine auffallende Arbeitsteilung. Wie der wohlbekannte Forscher Stuart Firestein betont: „Das olfaktori- sche System erledigt seine sensorischen Aufgaben durch biologische Me- chanismen, die vielen Signalsystemen gemeinsam sind.“25 Dieses speziel- le Design wird in Zeichnungen, die von Elektronenmikroskopbildern ge- wonnen werden deutlich erkennbar. (Abbildung 7) Die olfaktorische Zel- le besteht aus 3 Hauptsektionen, den Zellkörper in der Mitte, die Mikro- haare an einem Ende, die als Zilien bekannt sind, und einen Vorsprung am anderen Ende, bekannt als Axon. (Abbildung 8) Der Zellkörper ist der Ort, an dem viele komplexe Aktivitäten stattfinden, die Zilien, wo der Kontakt mit den Geruchsmolekülen gemacht wird, und das Axon, wo die elektrischen Signale übermittelt werden. Die Anzahl der Mikrohaare am Ende der Zelle reicht von 10 bis 30, ihre Längen zwischen 0.1 und 0.15 Millimeter (0.0039 bis 0.006 Zoll).26 Der Unterschied zwischen diesen Geruchshaaren und ähnlichen in anderen Regionen der Nase besteht darin, dass erstere sich bewegen und Ge- ruchsrezeptoren besitzen. (Abbildung 9) Im Gegensatz zu anderen Zilien im Körper sind die olfaktorischen Mikrohaare völlig unabhängige Struk- turen. Sie übernehmen die Rolle eines Gerüsts für die Rezeptoren. Bei ge- nauem Hinsehen zeigt sich das höchst produktive Design der Mikrohaa- re, mit einer großen Fläche für den Kontakt zwischen Geruchsmolekülen DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Riechkolben (Abbildung 11) Das elektrische Signal, das in den Geruch- szellen als Folge ver- schiedener chemischer Reaktionen entsteht, erre- Axon icht den Riechkolben durch Bewe- gung entlang des Axons. und Rezeptoren, das in eine kleine Gegend eingeklemmt ist. Darüberhin- aus hat die neueste Forschung aufgezeigt, dass jede olfaktorische Zelle bloß tausend verschiedene Typen von Geruchsrezeptoren besitzt 27, wie wir später eingehender untersuchen werden. Obwohl die Begriffe Zilie oder Mikrohaare sehr einfache Strukturen andeuten mögen, beschreiben sie tatsächlich nur die Form der infrage kommenden Strukturen. In der Tat besitzen olfaktorische Mikrohaare ei- ne unvergleichliche und außergewöhnliche Kommunikationstechnologie. Geruchsmoleküle, die sich im Schleim auflösen, verbinden sich mit spe- ziellen Rezeptoren auf den Geruchsmikrohaaren. Die Beziehung zwi- schen dem Geruchsmolekül und dem Rezeptor ähnelt dem zwischen Schloss und Schlüssel. Infolgedessen wird auf Grund von noch nicht voll- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Thalamus Riechkolben Riechkolben Nasenhöhle Hippocampus Geruchsnerv Amygdala Geruchsnervenfasern Mitralzelle Kribriforme Platte (Knochen) Axone Olfaktorische Mikrohaare in Geruchszellen der Mucosa Olfaktorisches Epithel (Abbildungen 12-13) Der Ort des Riechkolbens im Schädel, und Details seiner Struktur ständig erforschten molekularen Einzelheiten innerhalb der Geruchsre- zeptorzelle ein Signal gebildet. In diesem Stadium kommen sehr viele Proteine und Enzyme unfehlbar ihren Verpflichtungen nach. Der Vorgang, bei dem Geruchsrezeptoren die Eigenschaften von Ge- ruchsmolekülen in elektrische Signale umwandeln ist ziemlich kompli- DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, ziert. Gegenwärtig sind nur zwei der Kommunikationsnetzwerke in den Geruchsrezeptorzellen bekannt. In den einfachsten Begriffen kann die Kommunikation wie folgt zusammengefasst werden: Lassen Sie uns erst die Kommunikation untersuchen, die mittels der cAMP (zyklische Adenosin-3´5´-monophosphate) hergestellt wird. (Ab- bildung 10) Wenn sich die Geruchsmoleküle mit den Rezeptoren verbin- den, beginnt in der Geruchsrezeptorzelle eine schnelle Folge von Vorgän- gen. Zunächst wird das G-alt- Protein in ein aktives Stadium gebracht und das Enzym AC wird aktiviert. AC beschleunigt die Umwandlung von ATP in der Zelle in cAMP - einen Botenstoff, der an den Kanal ge- bunden ist, welcher die Zilien mit der Zellmembran verbindet. Geruchszellen (Abbildung 14) Die Schöpfung im Riechkol- ben ist außergewöhnlich kom- plex. Das Diagramm an der Seite zeigt nur 2 Geruch- szellen (braun und blau) mit Granulzellen Glomerul verschiedenen Rezeptoren, 2 Glomerule und einige Zellen. Bedenken Sie, dass es mehrere 10 Millionen von Geruchszellen gibt, Tausende Geruchszellen verschiedener Geruchsrezep- Gehäufte toren, 2000 Glomerule und Zellen Zehntausende von Mi- Periglomerulare tralzellen, gehäuften Zellen, Zellen Granulzellen und periglomeru- lare Zellen im Geruch- swahrnehmungssystem. Wenn Mitralzellen man all dies bedenkt, kann die einbezogene Komplexität besser verstanden werden. Zu den olfaktorischen Regionen im Gehirn HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Daraufhin öffnen sich die Kanäle und Kalziumionen treten in die Zi- lien ein. Das Eintreten der Kalziumionen bringt die Chloridkanäle dazu sich zu öffnen, und Chloridionen verlassen die Zilien. Auf diese Weise verliert eine Zelle mit einer eingangs negativen Ladung ihre Ladung, und es bildet sich ein elektrisches Signal als Folge dieser Reihe chemischer Re- aktionen, das sich entlang den Zellaxonen bewegt, um den Riechkolben zu erreichen. Einige Geruchsmoleküle beeinflussen nicht das Niveau der cAMP, heben aber anstelle dessen die Konzentration von IP3 (Inositol-1,4,5-Tri- phosphat), Welches den Vorgang in die Wege leitet, der das elektrische Signal in der Zelle verursacht. Die Stufen der Kettenreaktion dieser zel- lulären Kommunikation sind noch nicht vollständig bekannt.28 Dennoch ist die Kommunikation in diesen winzigen Zellen das Ergebnis eines er- staunlichen Designs. Während all dies an einem Ende der olfaktorischen Zellen stattfin- det, finden erstaunliche Vorgänge in den Axonen am anderen Ende statt. Das Axon trägt das in der Zelle entstehende Signal zum Riechkolben in der vorderen Region des Gehirns. (Abbildung 11). Um den Kolben zu er- reichen, bilden neuronale Zellen Axone, die in Gruppen von 10-100 ge- bündelt sind, um die ethmoidale kribriforme Platte29 zu durchdringen, deren poröse Struktur es den olfaktorischen Nerven erlaubt durch sie zu passieren. Das Design in diesem Teil des Schädels ist bloß ein Faktor, der es ermöglicht Gerüche wahrzunehmen. Es wäre ansonsten für die Nerven unmöglich Kommunikationen untereinander einzuleiten und somit ol- faktorische Signale zu übertragen. Wären alle notwendigen Elemente des olfaktorischen Systems vorhanden, aber die Passage durch den Knochen verhindert, würden man nicht in der Lage sein zu riechen. Ohne Zweifel ist jedes Deteil in diesem System vollends unentbehrlich. Um diese Tatsachen in einem einzigen Satz zusammenzufassen: Die DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, (Abbildung 15) Eine vereinfachte Darstellung der außergewöhnlich komplexen Kom- munikationen im Riechkolben. Dieses Diagramm stellt nur 3 von 1000 verschiede- nen Typen von Geruchsrezep- torzellen dar (blau, grün und braun), und die Verbindungen, die sie mit den Mitralzellen (gelb) in ihren eigenen spezifischen Kommunikation- seinheiten (in den Glomerulen) errichten. makellose Kommunikation in den olfaktorischen Zellen ist das Ergebnis eines speziellen Designs, und dieses Design ist nur einer der unzähligen Beweise für die Pracht in der Schöpfung.

Ein einzigartiges Kommunikationszentrum: Der Riechkolben

Der Riechkolben befindet sich in der vorderen Region im Gehirn, un- mittelbar oberhalb der olfaktorischen Region und dem Schädel. (Abbil- dung 12) Es gibt 2 Kolben, die den beiden olfaktorischen Regionen ent- sprechen, jede von der Größe einer Erbse. Trotz ihrer geringen Größe HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), können sie bezogen auf die Aufgaben, die sie durchführen, mit gi- gantischen Kommunikationszentren verglichen werden. Alle Sig- nale der Geruchsrezeptoren werden zunächst in diesem Zen- trum gesammelt. Millionen von Dateneinheiten werden um- geordnet und dann mittels spezieller Geruchsnerven zur In- terpretation an Geruchscortex, Hippocampus, Amygda- la und Hypothalamus im Gehirn geschickt. (Abbil- dung 13) Der Riechkolben, der winzig ist, ist der Ort, wo makellose Kommunikation zwi- schen Millionen von olfaktorischen Zellen stattfindet. Untersuchen Sie die Kommu- nikation im Kolben eingehender und Sie werden sehen, wieso dieses Koordinationszentrum so un- vergleichlich ist., Die Geruchsrezeptorzellen bringen die Signale zum Kolben. Die Mit- ralzellen, von denen ein Erwachsener etwa 50.000 hat, tragen die Bot- schaften, die sie vom Kolben erhalten, an das Gehirn. Kommunikation zwischen 2 Gruppen wird durch Kommunikationseinheiten im Kolben namens Glomeruli bewirkt. Bedenken Sie dass diese sphärische Kommu- nikationseinheit einen Durchmesser von bloß 0.1 Millimeter (0.004 Zoll) besitzt.xxx Es gibt etwa 2000 Glomeruli in einem einzigen Riechkolben. Jede Glomerul enthält bis zu 25.000 Geruchsrezeptorzellaxone und bis zu 25 Mitralzellendendrite.31 Wenn wir diese Zahlen im Ganzen betrachten, ergeben sich die über- raschende Zahlen: Botschaften von Millionen von Geruchszellen wer- den zu zehntausenden von Mitralzellen übertragen. (Abbil- dung 14) Millionen von Informationseinheiten werden also in wenigen tausendstel einer Sekunde zwischen Zellen aus- getauscht, und dies in einer fehlerlose Art. Darüberhinaus wird die Information von jedem Rezeptor im Kolben gesam- melt, umgeordnet und organisiert, um die Geruchsempfind- lichkeit weiter zu steigern – mit anderen Worten wird ein voll- kommeneres Ergebnis erreicht als zuvor existiert hat.32 Um eine Analogie für diese fehlerfreie Kommunikation zu bemühen: Nehmen Sie an, dass bestimmte Informationen entlang Millionen Telefonleitungen transportiert werden und dass an einem Schaltbrett die Anzahl dieser Linien plötzlich auf 1000 reduziert wird. Bei einem solchen Vor- fall wäre es unmöglich, dass es keinen Verlust der ur- sprünglichen Information oder keine Fehler in der Über- tragung gäbe. Es ist nicht möglich dies zu verhindern, selbst bei Gebrauch fortgeschrittener Technologie. Den- noch führen die Geruchszellen während ihres gesamten Lebens dieselbe Funktion auf makellose Weise aus. Die HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Nachrichtenübertragung im Kolben ist das Ergebnis einer erstaunlichen Schöpfung. Jüngste Forschung hat eine Menge Wunder des Designs im Riech- kolben aufgezeigt. Die Verbindungen, die von den olfaktorischen Zellen mit den Kommunikationseinheiten im Kolben errichtet werden, finden in einer enormen Ordnung und Regelmäßigkeit statt. Die Glomerul, zu der jede Geruchsrezeptorzelle übertragen wird, ist vorbe- stimmt, so dass Signale derselben Art von Rezeptor eine bestimmte Glomerul treffen. Jede einzelne von Millio- nen von olfaktorischen Zellen, aus verschiedenen Ge- genden der olfaktorischen Region, kommt auf eine von etwa 2000 Glomeruli.33 (Abbildung 15) Die gängige Ansicht der Forscher, die dies entdeckten, ist dass Daten von ver- schiedenen Rezeptoren in einer äußerst organisierten Weise über- tragen werden.34 Jede einzelne von Millionen von Zellen findet genau die richtige aus 2000 Alternati- ven – was einmal mehr die Behauptun- gen der Evolutionisten zerschmettert, die Komplexität auf reinen Zufall zurückzu- führen. Andere Zellen im Riechkolben sind pe- riglomerulare und granulare Zellen, welche aktiviert werden, wenn der Nachrichten- fluss angehalten werden muss. Man nimmt an, dass sie eine präventive Rolle spielen.35 Die Kontrollmechanismen hier DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, sind so komplex, dass das System noch immer nicht vollständig erforscht ist. Stellen Sie sich ein Telefonnetz in einer großen Stadt mit Millionen von Einwohnern vor. Könnte ein solches Netz, in dem Millionen von Te- lefonen verbunden sind, von selbst entstehen? Könnten Zentren mit Schaltbrettern, an die die Telefone verbunden sind, durch Zufall entste- hen? Selbst wenn alle Rohmaterialien auf einem Feld zusammengesam- melt werden und man Millionen von Jahren warten würde, könnte es möglich sein, dass das infrage kommende makellose Kommunikations- netz spontan entstehen würde, wie die Evolutionisten behaupten? Die Antworten sind klar. Egal, wie lange Sie warten, nicht ein einzi- ges Telefon wird entstehen, geschweige denn ein urbanes Telefonnetz. Das ist so, weil ein Telefonnetz das Produkt von Design und Ingenieurs- wissen ist und mit empfindlichen Messungen und Berechnungen geplant und an- Unsere Fähigkeit die verschiedenen angenehmen Gerüche von Speisen, Blumen und Getränken zu un- terscheiden, ist ein Segen, der den Menschen durch Gott gegeben wurde., geordnet werden muss. Jede andere Erklärung ist purer Unsinn. Auf die- selbe Weise, ist es vollkommen unsinnig die komplexe Struktur des Riechkolbens in bezug auf Zufall zu erklären. Es ist ein erstaunlicher Beweis der Schöpfung, dass nicht die gering- ste Verwirrung während der Kommunikationen im Riechkolben auftre- ten darf. Es ist Gott, der Herr der Welten, Der dieses makellose System als Segen für Menschen zur Existenz gebracht hat, mit all seinen Details. Es gibt nichts Weiteres zu sagen über diejenigen, die das Gegenteil behaup- ten, die das vollkommene Design in diesem System blinden, unkontrol- lierten Zufällen zuschreiben, denn die Tatsache der Schöpfung und all die Beweise sind für alle einfach zu sehen. Jeder, der eine solche Behauptung aufstellt, muss über ein verkümmertes Gewissen verfügen, den Gebrauch von Logik und Vernunft verloren haben, und die Veranlagung haben Tat- sachen nicht zu akzeptieren. Es wird im Quran mit folgenden Worten offenbart, dass sich die (Abbildung 16) Mit Ausnahme des Chromo- soms 20 und des Y-Chromo- soms, gibt es Geruchsrezep- torgene in allen menschlichen Chromosomen. Das in bezug auf Geruch- srezeptorgene reichste Chro- mosom ist das Chromosom 11. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Gläubigen an Menschen mit derselben geistigen Haltung wenden: … Glaubst du etwa nicht an Den, Der dich aus Staub erschaffen hat und dann aus einem Samentropfen, und dich dann zu einem Mann geformt hat? Für mich ist jedoch Gott mein Herr. Und ich stelle meinem Herrn nichts zur Seite. (Sure al-Kahf, 37-38)

Das olfaktorische Alphabet

In den 1990-er Jahren stellten Forscher fest, dass es etwa 1000 ver- schiedene olfaktorische Rezeptoren in unseren Nasen gibt.36 Dies er- staunte die Wissenschaftler, weil die Vielfalt der Rezeptoren im Geruchs- wahrnehmungssystem das des Seh-, Hör- und Tastsystems um ein Viel- faches überstieg. Des Weiteren wurde eine weitere Frage zu der bereits langen Liste jener zugefügt, deren Antworten unbekannt waren: Wie kön- nen wir mehr als 10.000 verschiedene Düfte mit nur 1000 verschiedenen Rezeptoren erkennen?, 1999 haben Amerikanische und Japanische Wissenschaftler, die die- se Frage erforschten, bedeutende Entdeckungen über das Funktionieren des olfaktorischen Systems gemacht. Gemäß den Ergebnissen dieser Un- tersuchung ist ein Geruchsrezeptor in der Lage Verbindungen mit ver- schiedenen Geruchsmolekülen einzugehen, was eine Reihe von Geruchs- rezeptoren in Aktivität versetzt.37 Anschließende Studien haben das Vor- handensein eines sehr speziellen Mechanismus im olfaktorischen System aufgezeigt. Mit den Worten von Linda B. Buck, eine der beteiligten For- scher, war dieser Mechanismus ein bestimmtes „Alphabet“.38 Wie Sie wissen, bestehen die Wörter und Sätze, die wir verwenden, aus 26 Buchstaben, die einzeln für sich nichts bedeuten. Ein bedeutsamer Sinn entsteht nur dann, wenn sie in einer bestimmten Reihenfolge ver- bunden werden. Auf ähnliche Weise wird ein aus Rezeptoren bestehendes Alphabet im olfaktorischen System verwendet. Um es anders auszudrücken: 1000, verschiedene Rezeptoren stellen 1000 ver- schiedene „Buchstaben“ dar. Es gibt keinen bestimmten Rezeptor, der auf jeden Ge- ruch in der olfaktorischen Region reagiert; vielmehr stimulieren verschiedene Ge- ruchsmoleküle bestimmte Rezeptoren, die dann bestimmte Glomeruli im Riechkolben aktivieren. Dies bildet eine bestimmte Kombinati- on bzw. einen Code für den Geruch. Geruch A beispielsweise aktiviert die Kommunikationseinheiten 23,246, 456 und 799 im Riechkolben, während Geruch B dasselbe bei den Nummern 382, 573, 684, 812 und 1245 macht. Diese zwei verschiedenen Codes werden dann als verschiedene Gerüche in dem Geruchscortex des Gehirns wahrgenommen. Eine schnelle mathe- matische Berechnung zeigt, dass dieser Mechanismus, den wir besitzen, Millionen verschiedener Aromen identifizieren kann.39 Der Grund, weshalb der Satz „Die Küche riecht nach Vanille“ Be- deutung hat, liegt darin, dass die Buchstaben unseres Alphabets in einem bestimmten Satz angeordnet sind. Auf ähnliche Weise findet ein „Vanil- le“ ausdrückendes Aroma aus der Küche mittels Rezeptoren und Glome- ruli statt, die auf eine bestimmte Weise stimuliert werden. Die Geruchswahrnehmungsregion des Gehirns analysiert die Signa- le verschiedener Rezeptoren en masse. Der Geruch, den wir als eine ein- zige Wahrnehmung definieren, geschieht als Ergebnis von 1000 verschie- denen Rezeptoren. Mit anderen Worten: Jeder Rezeptor ist in Wirklich- keit Teil eines Mosaiks, und ein wahrnehmbarer Geruch entsteht nur wenn alle Bestandteile des Mosaiks zusammengetragen sind. Professor John C. Leffingwell vergleicht die Art, wie Rezeptoren Ge- ruchswahrnehmungen im Gehirn erzeugen, mit der Art, wie Buchstaben in bestimmten Anordnungen Wörter bilden, Noten Musikwerke oder HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), binärer Code Computerprogramme.40 Wie jede wissenschaftliche Neu- entdeckung stellt diese Entdeckung selbstverständlich eine große Enttäu- schung für die Evolutionisten dar. Es ist unmöglich, dass ein Stück von Shakespeare durch Zufall aus Buchstaben entsteht, oder ein Werk von Mozart durch eine Montage von Noten. Es ist auch unmöglich, dass Gerüche durch Zufall aus dem „Alphabet“ des olfaktorischen Systems entstehen, was unvergleichlich komplexer ist. Selbst das Wort unmöglich wird der Sache nicht gerecht. Deswegen gilt: Selbst wenn Evolutionisten glauben, dass die Ge- ruchsrezeptoren durch Zufall entstanden sind, dann entlässt es sie noch nicht aus der Unentschlossenheit, in der sie sich befinden, Da diese Re- zeptoren durch einige 1000 Gene kontrolliert werden.41 Um es noch deut- licher auszudrücken: Geruchsrezeptoren entstehen gemäß einem Muster, das vorher in den Genen enkodiert ist. Und Geruchsrezeptorgene sind auf alle Chromosomen verteilt, abgesehen vom Chromosom 20 und dem Y-Chromosom.42 (Abbildung 16) Es ist unmöglich, dass das genetische Coding für einen einzigen Geruchsrezeptor spontan entsteht oder infolge eines Zufalls. Würde man alle rationalen, bewussten Menschen versam- meln, die vor dem zwanzigsten Jahrhundert gelebt haben und deswegen keine Kenntnis davon hatten, wie ein Computer arbeitet, sie könnten im- mer noch kein gewöhnliches Computerprogramm schreiben. Da dem so ist, kann man da wirklich erwarten, dass blinde, unbewusste Atome die genetischen Codes für Rezeptoren schreiben können, die die Aromen von Blumen, Früchten und unzähligen chemischen Substanzen wahrnehmen? Absolut nicht! Geruchsrezeptoren und Wahrnehmungssysteme, ol- faktorische Zellen und Gene, die sie kontrollieren, können nicht ohne ei- nen Schöpfer existieren, Der sie gemacht hat. Dieser Schöpfer ist Gott, „... Der Herr der Himmel und der Erde und was zwischen beiden ist...“ (Su- re ash-Shu´ara`, 24) DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER,

Die wundersame Verbindung in den

olfaktorischen Nerven Eine sehr wichtige Eigenschaft unterscheidet olfaktorische Nerven- zellen von anderen Neuronen. Obwohl die etwa 100 Milliarden Neuronen im Gehirn so lange wir leben nicht ersetzt werden können, leben die Mil- lionen von Geruchsrezeptorzellen in der Nase durchschnittlich 45 Tage. Diejenigen, die am Ende dieser Periode sterben, werden durch andere er- setzt.43 Der Ort, an dem neue olfaktorische Zellen entstehen, ist bei den Basalzellen in der olfaktorischen Region. Basalzellen arbeiten wortwört- lich wie eine Geruchszellenfabrik, ständig und regelmäßig neue produ- zierend. Unter gewissen Umständen, wenn der Kopf einen schweren Schlag erhält, wie beispielsweise in einem Verkehrsunfall, werden olfaktorische Zellen im ethmoidalen Knochen, einem der Schädelknochen, zusammen- gedrückt. Dieser ist einer von denen, die den Schädel ausmachen. Wenn der Schaden zu groß ist, übernehmen neue Zellen die Arbeit und verhin- dern damit den Verlust der Geruchswahrnehmung. Dieser Wiedererwerb des Geruchssinnes wurde in sehr vielen Fällen beobachtet.44 Wie können die neuen Zellen unfehlbar wissen wo sie sich nach- wachsen sollen? Wie erreichen sie ihre Ziele in der olfaktorischen Region? Wie sind neue Rezeptoren in der Lage die Kommunikation aufrechtzuer- halten, die ihre Vorgänger mit den Geruchsmolekülen ohne Verlust oder Fehler errichtet haben? Wie wird die Kommunikation zwischen den Re- zeptoren und dem Riechkolben fehlerlos wiederaufgenommen? Die Welt der Wissenschaft erwartet enthusiastisch Antworten auf diese und ähnliche Fragen.45 Was derzeit bekannt ist, ist die Existenz von erstaunlichen Mechanismen unter den Zellen, wobei die Details noch un- bekannt sind. Obwohl ungefähr eine Million olfaktorische Zellen alle 45 Tage vollständig ersetzt werden, nehmen Sie weiterhin den Geruch einer HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Rose so wahr, als würde er zu einer Rose gehören. Würde irgendein Feh- ler im Austausch in den olfaktorischen Zellen stattfinden, würden Sie sehr viele Gerüche falsch identifizieren oder sie sogar überhaupt nicht kennen. Sie könnten dann auch die entstehende Verwirrung nicht mehr korrigieren. Ihr olfaktorisches System würde Sie ständig irreleiten und ernste Schwierigkeiten entstehen lassen. Dennoch geschieht nichts davon. Neue Nervenzellen übernehmen ohne Fehler die Funktionen der alten. Ein weiterer erstaunlicher Punkt ist, wie diese neuen olfaktorischen Nerven fehlerlos ihren Weg in den Riechkolben finden. Es gibt keine Wegweiser in Nase oder Gehirn, und neue Zellen können schwerlich nach dem Weg fragen. Dennoch werden während Ihres Lebens die Ver- bindungen der olfaktorischen Nerven ständig erneuert, und zwar auf ei- ne Weise, die keinen Raum für Fehler zulässt. Dies kann nicht in Begrif- fen der Wahrscheinlichkeitsrechnung erklärt werden. Zu Behaupten, dass die Verbindungen unter den Millionen von olfaktorischen Nerven durch Zufall zustande kamen ist so, als würde man behaupten, dass die Kabel, die das Telefonsystem einer Großstadt ausmachen, ohne Fehler durch Wind, Blitz und zufällige Begebenheiten verlegt wurden. Ohne Zweifel sind all dies Beweise der makellosen Schöpfung und unvergleichlichen Kunstfertigkeit unseres Allmächtigen Herrn. Jedes Teil des olfaktorischen Systems, jede Zelle, jedes Molekül und jedes Atom ver- hält sich auf eine Weise, die durch den Allwissenden und Allmächtigen Gott in ihnen hervorgerufen wurde, seit dem Tag ihrer Schöpfung. Gott weist sie an, wie sie sich zu jedem Augenblick zu verhalten haben, bis ins letzte Detail. Diese Wahrheit wird im Quran in einem Vers offenbart: Gott ist es, Der sieben Himmel erschaffen hat und vor der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Gott Macht über alle Dinge hat und dass Gott alle Dinge mit Seinem Wissen umfasst. (Sure at-Talaq, 12) DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, on chemischen Substanzen wird angenommen, dass sie nur durch den Geruchs- und Tastsinn wahr- genommen werden. Dies ist aber nicht der Fall, da es mindestens zwei weitere Systeme gibt: Schmerzrezeptorzellen und das vomeronasale Organ. Im gesamten Nasenloch, was auch die olfaktorische Region einbe- zieht, sind die Enden der Schmerzrezeptorzellen verstreut, die auf Stimuli reagieren. Diese führen zu Gefühlen des Drucks, Schmerzes, Hitze und Kälte. Diese Nerven übertragen dem Gehirn beispielsweise Signale, die das scharfe, brennende Gefühl von Ammoniak auslösen. Gäbe es die Schmerzrezeptorzellen in Ihrer Nase nicht, könnten Sie verschiedene Ihre Gesundheit schädigende Gase nicht ausmachen. Dank dem infrage kom- menden Design allerdings werden unglückliche Folgen vermieden, die zu Verletzung oder sogar Tod führen könnten. Im Vergleich zu den Geruchsrezeptoren sind diese Nerven weniger empfindlich. Man nimmt auch an, dass sie eine wichtige komplementäre Rolle in der Geruchswahrnehmung spielen.46 Es ist bekannt, dass Menthol in normaler Konzentration ein kühlendes Gefühl und in hoher Konzentration ein erhitzendes auslöst. Dieses spezielle Design an den Enden der Schmerzrezeptorzellen ermöglicht es uns diesen Unterschied wahrzunehmen. Einige Geruchspartikel erzeugen keine Wirkung in der olfaktori- schen Region. Diese speziellen chemischen Signale sind als Pheromone be- kannt. In der Nase wurde ein bestimmtes Organ geschaffen um die Pheromone auszumachen. Diese Struktur, auch bekannt als vomeronasa- les Organ (VNO), ist röhrenförmig, von ungefähr 1 Millimeter (0.04 Zoll) Länge, und im Innern der Nase platziert, unmittelbar oberhalb des Knorpels, der die 2 Nasenlöcher teilt. (Abbildung 17) Es ist ein anderes HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), (Figure 17) Side: The lo ca tion of

VNO

the vome ron as al or- gan (VNO) in the nose. (Figure 18) Below: The cel lu lar or gan i za tion in the vom er on as al org an. Nasal cavi ty sensorisches Organ, des- Micro-hairs sen Hauptfunktion es ist von den Pheromonen ge- tragene Botschaften zu er- Sustentacu lar (sup - halten und so umzuwan- port ing) cells deln, dass das Gehirn sie verstehen kann, und sie Receptor mittels spezieller Nerven cell direkt an die relevanten Gehirnregionen weiterzu- leiten. (Abbildung 18) Die Basal cells Funktionen dieses Organs sind noch nicht vollstän- dig bekannt und Gegenstand der Erörterung unter Wissenschaftlern.47 Es ist aber schon bekannt, dass das VNO von grundlegender Bedeutung für einige Insekten und Tiere ist. Mit beschädigten VNOs bei- DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, spielsweise werden soziales Verhalten, Reproduktion und Jagen von Schlangen beeinträchtigt. Ratten ohne sexuelle Erfahrung, deren VNOs chirurgisch entfernt wurden, waren nicht imstande sich fortzupflanzen, obwohl ihre anderen Organe perfekt funktionierten.48 Wir wissen mit Gewissheit, dass es unbekannte Mechanismen in der olfaktorischen Region gibt. Ziehen Sie einmal beispielsweise die Beziehung zwischen Farb- und Geruchsempfindlichkeit in Betracht. Diese Zone ist bei Menschen hellgelb, bei Hunden aber braun. Man nimmt an, dass das Farbelement das Fassungsvermögen der Geruchsdetektion be- einflusst, obwohl die Verbindung zwischen beiden nicht bekannt ist.49 Jedes neue Stück wissenschaftlicher Forschung ermöglicht es uns vertrauter mit den Wundern der Schöpfung zu machen. Vielleicht wer- den jetzt noch nicht bekannte perfekte Systeme in unseren Nasen ans Licht gebracht. Dies wird eine neue Art sein Gott auf die Weise, wie wir sollten, zu danken, dem Herrn der unbegrenzten Liebe und des Mitgefühls, Der sie erschaffen hat.

Adaptionsmechanismen

Während Sie sitzen und diese Zeilen lesen, sind Sie sich nicht der Kleider bewusst, die sie tragen, trotz engen Kontakts zu Ihrer Haut. Sie spüren Kleider erst, wenn Sie sie anziehen. Dieses Gefühl ver- schwindet aber bald, weil die Rezeptoren in Ihrer Haut aufhören Botschaften an Ihr Gehirn zu senden. Gäbe es dieses wundersame System nicht, würden Alltagshandlungen wie das Anziehen der Kleider uner- träglich werden. Sie wären auch nicht in der Lage andere Signale wahr- zunehmen, weil Ihre Kleider Sie ablenken würden, und Ihr Leben würde in der Tat sehr beschwerlich werden. Ein ähnlicher Prozess trifft auf den Geruchssinn zu. Wenn Sie ein Restaurant betreten, nehmen Sie sofort die Kocharomen wahr. Eine kurze HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Weile später aber sind Sie sich deren nicht mehr bewusst. Dennoch hat es keine Verringerung im Niveau jener schweren Gerüche gegeben. Sie ha- ben sich einfach an sie gewöhnt. Ein spezieller Mechanismus, der als Adaption bekannt ist, hat diesen Wandel der Empfindlichkeit verursacht, obwohl sich das Aroma selbst nicht ändert. Um die Bedeutung dieses Mechanismus zu verstehen, stellen Sie sich Köche vor, die in einer mit dichten Gerüchen angefüllten Restaurantküche arbeiten. Würde ihre Empfindlichkeit gegenüber den sie umgebenden Gerüchen nicht abnehmen, würde ihre Situation äußerst unangenehm sein. Und ihre Geruchsrezeptoren, in ständiger Beschäftigung, würden nicht in der Lage sein Gefahren zu erkennen – ein Gasleck beispielsweise. Frank Zufall, für seine Forschung auf diesem Gebiet bekannt, be- Die Empfindlichkeit eines Koches gegenüber Gerüchen in der Küche nimmt schon nach einigen Minuten ab. Auf diese Weise wird er nicht durch die intensiven Aromen gestört, die ihn ständig erreichen, und er ist in der Lage sofort neue Gerüche auszumachen – ein Gasleck oder etwas Brennendes. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), hauptet, dassGeruchsadaptionMechanismen50 enthält, die so komplex sind, dass die Prozesse auf moleku- larer Ebene nicht vollständig bekannt sind. Man nimmt an, dass es min- destens 3 verschiedene Geruchsadaptionsmechanismen in den Rezeptorzellen gibt. Darüberhinaus muss es im Gehirn Zentren geben, die die Sinnesorgane überwachen, welche diese Informationen senden oder einstellen. Wie haben in diesem Fall die Geruchsrezeptoren und Gehirnzellen, die ihrerseits aus Atomen wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff be- stehen, ein Adaptionssystem entwickelt, dessen Details weithin unbe- kannt sind? Wie wissen sie wann und wann nicht aktiviert zu werden? Wie verhalten sie sich auf die beste Weise zu Ihrem Vorteil, ohne dass Sie auf irgendeine Weise einbezogen werden? Die Antworten sind klar: Dieses Adaptionssystem in der Geruchswahrnehmung ist eines von unzähligen Beweisen des überlege- nen Designs, makellosen Planens und vollkommener Ordnung, das übe- rall im Universum gesehen werden kann. Es gibt absolut keinen Zweifel, dass solch eine wunderbare Ordnung keinen Raum für Zufälle zulässt. Jede Komponente dieser makellosen Systeme in unseren Körpern ist viel zu vollkommen, um sie im Rahmen von Zufall erklären zu können. Wie im Quran offenbart wird: „Er lenkt alle Dinge - vom Himmel bis zur Erde…“ (Sure al-Sadschda, 5)

Geruchsgedächtnis

Der Geruchssinn ist eng mit dem Gedächtnis verbunden. Der Grund,, Dank des Geruchsgedächtnisses kann ein Aroma, das Sie als Kind gerochen haben, viele Jahre später wiedererkannt werden., weshalb Sie die meisten Gerüche um sich her- um ohne Gefühl der Unbekanntheit erkennen liegt darin, dass jede Art von Geruch mit einem spe- ziellen Code im Geruchsgedächtnis archiviert wird. In dem Augenblick, in dem sie dem Geruch eines Aromas begegnen, wird er durch Anwendung jenes Archivs identifiziert. Ein Geruch, dem Sie zum ersten Mal begegnen, den sie noch nie erfahren haben, wird in- terpretiert, indem er mit anderen Gerüchen verglichen wird. Würden wir so ein Gedächtnis nicht besitzen, würden Gerüche unmöglich zu be- schreiben sein. Gerüche erinnern uns an verschiedene Ereignisse, die uns in der Vergangenheit widerfahren sind. Ein bekanntes Parfum, das wir riechen, wenn wir die Straße entlang gehen, erinnert uns an eine andere Frau, die es trägt. Der Geruch von etwas Kochendem kann die Erinnerung an ein Essen erwecken, das Jahre zuvor stattgefunden hat. Dasselbe Aroma kann in einer Person angenehme Gefühle hervorrufen, aber unangenehme in einer anderen. Wo also werden die Erinnerungen verschiedener Gerüche all die Jahre aufbewahrt und die Gefühle, die sie auslösen, als neu wahrgenommen? Wo wird die Datenbank, mit ihrem sehr großen Fassungsvermögen an Informationen von, Hypothalamus Hippocampus Amygdala (Abbildung 19) Man nimmt an, dass Information über Gerüche in den Regionen des Hippocampus und der Amygdala im Gehirn gesammelt werden., Tausenden verschiedener Aromen gespeichert? Die Antworten sind noch nicht mit Gewissheit bekannt. Die Informationen die Gerüche betreffend aber werden wohl in Hippocampus und Amygdala im Gehirn gesam- melt.51 (Abbildung 19) Die Ergebnisse der Forschung auf diesem Gebiet sind klar: Ihr Gedächtnis dient während Ihres Lebens als Datenbank für Aromen, so- lange Sie nicht unter einer ernster Krankheit oder einem Unfall leiden. Des Weiteren hat es eher eine aktive Struktur als eine stabile und erneu- ert sich ständig im Angesicht neuer Erfahrungen.52 Informationen über ei- ne Substanz, die Sie zum ersten Mal riechen, werden im Gedächtnis auf- gezeichnet, was es für Sie einfach macht sie zu erkennen, wenn Sie sie das nächste Mal antreffen. Denken Sie daran, dass aus Proteinen aufgebaute Zellen Ihr olfaktorisches Gedächtnis bilden; sie richten ein ausgedehntes Archiv ein und erweitern es, wenn neue Gerüche angetroffen werden. Als kleiner Vergleich: Ihr Computer kann sich nicht spontan updaten. Er wird so verbleiben, wie er ist, bis Sie neue Programme laden. Genauso wenig entstand die Eigenschaft des Archivierens der Geruchsgedächtniszellen spontan. Gott erschuf sie, und ihr überlegenes Design ist einer der un- zähligen Beweise Seiner Gnade und der Weise, dass Sein Wissen alle Dinge umgibt. (Sure Ghafir, 7) Eine wichtige Eigenschaft unterscheidet das olfaktorische Gedächtnis vom visuellen und Hörgedächtnis: Informationen über Gerüche haben eine größere Beständigkeit.53 Das ist der Grund, weshalb so viele Erinnerungen ausgelöst werden, wenn Sie den Geruch wahrneh- men, der von einer Blume, von Kräutern oder gar einer Person ausgeht. Forschung hat gezeigt, dass der Geruchssinn jedes Individuums einzigar- tig ist, wie ein Fingerabdruck.54 (Die einzige Ausnahme sind identische Zwillinge.) Wenn speziell trainierte Hunde einem Verdächtigen folgen, verfolgen sie die Spur des Geruchs der Haut dieser Person und können DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, diesen Verdächtigen mittels seines einzigarti- gen Geruchs unterscheiden. In der Tat könnte der Bericht im Quran, in dem der Vater des Propheten Joseph (a.s.) den Geruch seines Sohnes Jahre später erkannte, auf diese Tatsache hinweisen. Sein Vater er- kannte den Geruch als denselben, den der Prophet Joseph (a.s.) in seiner Kindheit hatte, selbst nachdem viele Jahre vergan- gen waren: Und als die Karawane aufge- brochen war, sprach ihr Vater: “Wahrlich, ich spüre Josephs Geruch, auch wenn ihr sagt,, dass ich fasele.” (Sure Yusuf, 94)

Die Rolle des Geruchssinns in der Geschmackswahrnehmung

Der Geruch von frisch gebackenem Brot, das Aroma von Pasteten in der Cafeteria, oder der Geruch von frischgebrautem Kaffee sind alle angenehm. Diese Aromen sind so anziehend, dass sie einen dazu verleiten jenes Nahrungsmittel zu probieren. In der Tat aktivieren sich bei einigen Gelegenheiten die Speicheldrüsen und stoßen Speichel aus, um in der Lage zu sein zu schmecken. Da Ihre Geruchswahrnehmung tausende Male schärfer ist als Ihre Fähigkeit zu schmecken, spielen Gerüche eine wichtige Rolle im „Geschmack“ von Speisen.55 Dennoch reicht die Beziehung zwischen un- seren Geruchs- und Geschmackssinnen weiter., Wie unterscheiden Sie eine schwarze Johannisbeere von einer Erdbeere? Wenn Sie glauben, dass die Antwort offensichtlich ist und dass Sie sie nur schmecken müssen, sind Sie im Irrtum, weil Geschmack alleine nicht genug ist, um den Unterschied zwischen den beiden festzustellen. Hätten Sie keinen Geruchssinn, würden Sie den Geschmack beider als „süß“ bezeichnen, aber nicht in der Lage sein ihre verschiedenen Eigenschaften zu beschreiben.56 Der Grund liegt darin, dass wir unseren Geruchssinn brauchen, um den Geschmack von allem, was wir essen, wahrzunehmen. Wir können den Geschmack von etwas nicht ver- stehen ohne daran zu riechen. Was etwas an- genehm zu essen macht ist die Kombination von beidem, seinem Geschmack und seinem Aroma. Forscher betonen dies, indem sie sa- gen, dass Geschmack zu 75% Geruch sei.57 Wie wir wissen regen appetitliche Gerüche Menschen zum Essen und Trinken an. In der Tat haben Menschen mit ver- lorenem Geruchssinn kein Bedürfnis nach Essen.58 Der Geruchssinn spielt eine sehr wichtige Rolle im Geschmack., Erinnern Sie sich daran, als sie eine Erkältung oder Fieber hatten? Ihre Speisen hatten in solchen Zeiten keinen Geschmack, da die Geruchsmoleküle die Geruchsrezeptoren nicht erreichten – des- wegen war Ihr Geruchssinn vorläufig verloren. Um dies leichter zu verstehen, verbinden Sie die Augen von Freunden und blockieren Sie ihre Nasenlöcher. Bitten Sie sie dann zunächst eine Kartoffelscheibe und daraufhin eine Apfelscheibe auf ihren Zungen zu platzieren. Ihre Freunde werden nicht in der Lage sein zu unterscheiden welche ist, weil beide ein mildes süßes Gefühl auslösen. Es ist Ihren Freunden nur dann möglich die richtige Antwort abzugeben, wenn sie zu kauen anfangen, da dies die Geruchspartikel freilassen wird, die durch den hinteren Bereich des Mundes nach oben gleiten, um die Geruchsregion der Nase zu erreichen. Kartoffel und Apfel werden dann offensichtlich. Es ist bemerkenswert, dass Mund und Nase am menschlichen Körper ideal platziert sind, in sehr großer Nähe zueinander. Ein Luftgang verbindet die Geruchswahrnehmungszone in der Nase mit der, Öffnung im Mund. Gäbe es diese Verbindung und jene Nähe nicht, oder wenn die Geruchsrezeptoren in einem anderen Teil des Körpers platziert wären, was würde dann passieren? Jede Änderung der gegenwärtigen Umstände würde einen großen Verlust der Geschmackswahrnehmung bedeuten, da Mund, Nase und Geruchsrezeptoren in genau der richtigen Form und an den richtigen Orten geschaffen wurden. In der Tat wird im Quran offenbart, dass Gott die Menschen in einer gewissen Anordnung geschaffen hat: O Mensch! Was hat dich deinem großzügigen Herrn entfremdet, Der dich erschaffen, gebildet und wohlgeformt hat? Dich in der Gestalt, die Ihm beliebte, zusammengefügt hat? (Sure al-Infitar, 6- 8) Um es zusammenzufassen: der Begriff, den wir als “Geschmack” de- finieren, ist eine Kombination aus Geschmack und Geruch. Deshalb hätte unser Geschmackssinn wenig Sinn, wenn wir keinen Geruchssinn hätten. Um Geschmäcker wahrzunehmen, brauchen wir ebenso Geruchsrezeptoren in der Nase wie Geschmacksrezeptoren auf der Zunge. Ohne Zweifel geht die Kooperation zwischen den Organen und dem Geschmacks- und Geruchssinn auf ein spezielles Design zurück. Es ist vollkommen normal für bewusste Menschen zuzustimmen, um auf ein gemeinsames Ziel hin zuzuarbeiten. Ähnliche Kooperation unter Milliarden von Zellen aber, die ohne Intelligenz oder Bewusstsein sind, kann nur auf eine Weise erklärt werden: Es ist Gott, der Herr der Welten, Welcher sie in den Dienst der Menschen gestellt hat und Welcher sie zu jedem Augenblick unter Seiner Kontrolle hält. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, ie begegnen zu jedem Augenblick ihres Lebens ver- schiedenen Gerüchen. So kann gesagt werden, dass wir in einer Welt von Aromen leben, umgeben von Gerüchen von Blumen, Bäumen, Nahrungsmitteln, Tieren, industriellen Erzeugnissen, bakteriellem Zerfall und anderen Menschen. Wenn wir auf diese Welt schauen, die auf tausenden von Arten von Aromen aufgebaut ist, zeigt sich ein ziemlich auffallendes Gleichgewicht und Harmonie: Wir mögen die Gerüche von Substanzen, die uns nützlich sind, und sind angewidert von denen schädlicher Substanzen. Die Gerüche von lebenswichtigen Nahrungsmitteln für unseren Körper erwecken in uns ein Gefühl des Vergnügens und bringen uns da- zu Hunger für sie zu empfinden. Der Geruch von kochendem Essen regt uns an zu essen, wenn wir hungrig sind. Während des Genießens des Essens ernähren wir auch zur gleichen Zeit unsere Körper. Auf der ande- ren Seite wird der Geruch des Essens nicht reizvoll erscheinen, wenn un- sere Körper mit der Verdauung beschäftigt sind und wir das Gefühl ha- ben, nicht mehr essen zu müssen. Jene Gerüche andererseits, die wir als unangenehm beschreiben, sind normalerweise für uns schädliche Substanzen. Wir können leicht gif- tige Chemikalien an ihrem Geruch identifizieren. Der unerträgliche Gestank, der von verfaulten Früchten oder Fleisch ausgeht, warnt uns ih- nen fernzubleiben. Dies sind unangenehme Gerüche, die wegen bakteri- eller Aktivität entstehen. Es ist unbestritten, dass diese Reaktion auf Gerüche von entschei- dender Bedeutung für die menschliche Gesundheit ist. Als allgemeine Regel gilt, dass gefährliche oder schädliche Substanzen sofort an ihren üblen Gerüchen ausgemacht werden können. Petersilie zum Beispiel HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Although pars ley and heml ock (right) are plants that res emb le each oth er very closel y in terms of ap peara nce, parsl ey is usef ul and sweet-smell ing, while hem lock is poi son ous and smells un pleasa nt. weist eine große physische Ähnlichkeit zur giftigen Pflanze Schierling auf, trotzdem sind ihre Gerüche völlig unterschiedlich. Petersilie für sich hat einen angenehmen Geruch, wogegen der des Schierlings sehr ab- stoßend ist. Gäbe es dieses System nicht, würden wir Schierling essen, in der Annahme, es sei Petersilie. Oder wir würden ein schädliches chemi- sches Gebräu trinken, im Glauben, es sei Fruchtsaft. Wir würden unser ganzes Leben in der Gefahr der Vergiftung verbringen und als Vorkehrung Listen mit uns tragen, was schädlich ist und was nicht. Die empfindlichen Gleichgewichte, die überall im Universum ange- troffen werden können, zeigen sich auch im olfaktorischen System. Die Fähigkeit der Geruchswahrnehmung jedes Lebewesens wurde angesichts der Umgebung reguliert, in welcher es existiert, und um am besten seine Bedürfnisse zu erfüllen. Betrachten Sie Menschen. Wäre unsere Fähigkeit der Geruchswahrnehmung geringer ausgeprägt als sie tatsächlich ist, wären wir nicht in der Lage gefährliche Situationen zu erkennen. Wäre unsere Fähigkeit so fein wie die eines Hundes, würden wir ständig abge- lenkt werden und leicht erkranken, bombardiert durch zu viele Stimuli. Die fraglichen Gleichgewichte können auch in der Struktur von DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Geruchsmolekülen gesehen werden. Wir mögen zum Beispiel kein Aroma in höherer Konzentration, das wir normalerweise in geringeren Konzentrationen mögen. Obwohl das Aroma von Blumen im Garten höchst reizvoll ist, ist es eine konzentrierte Essenz aus diesen Pflanzen nicht. Dies zeigt an, dass diese für die Menschen in genau den richtigen Verhältnissen erschaffen wurden. Es ist klar, dass jedes Detail, das mit dem Geruch zu tun hat, extra für menschliches Leben erschaffen wurde und ein Segen Gottes ist. Um den Umfang dieses Segens zu verstehen, stel- len Sie sich einmal ein System vor, dass genau das Gegenteil des tatsächlichen ist. Eine große Menge für von Nahrungsmitteln, die für uns lebenswichtig sind, könnten unangenehme oder sogar abstoßende Gerüche besitzen. Stellen Sie sich vor, dass Wasser wie Benzin, Brot wie verfaultes Fleisch oder Käse wie verfaulte Frucht riechen As a mer cy from God, foods that ben - e fit the body have pleas ant smells. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), würde. Egal, wie hungrig oder durstig Sie auch sein mögen, es wäre eine wahre Folter diese Substanzen zu essen oder zu trinken. Selbst das Essen einer bevorzugten Speise würde wegen der widerlichen Gerüche unerträglich werden. Den Unachtsamen würden die Gerüche, mit denen wir seit der Geburt leben, natürlich und spontan vorkommen. Wenn Sie aber über die oben erklärten Einzelheiten nachdenken, werden Sie die offenbare Wahrheit verstehen: Es ist Gott, der Mitfühlende und Gnädige, Der die Nahrung und Pflanzen erschafft, die wir benötigen, zu- sammen mit ihren reizvollen Gerüchen. Unser Herr, Der unend- lich Reine und Vorausschauende, hat unsere Sinneswahrnehmung übereinstimmend mit unserem Komfort erschaffen, so wie es der, Fall bei allen Systemen in unseren Körpern ist. Mit Seinem Gefühl und Seiner Zuneigung hat Er uns dazu gebracht nützliche Dinge zu mö- gen und schädliche als unangenehm zu verabscheuen. Unsere Aufgabe ist es, über die Tatsache nachzudenken, dass Gott uns erschaffen und mit angenehmen Gerüchen gesegnet hat, die wie wahrnehmen, und uns zu bedanken. Diejenigen, die sich auf solche Weise benehmen, werden den Himmel erreichen, wenn Gott es so will. Dort werden sie den wahren Originalen dieser Segnungen begegnen. Diejenigen, die Gottes Segen ab- streiten und undankbar sind, werden auf der anderen Seite eine Mischung aus Eiter, Blut, Dornen und kochendem Wasser antreffen, die extra für sie in der Hölle vorbereitet wurden. Dies sind Göttliche Versprechen, die im Quran offenbart werden, und werden mit völliger Sicherheit eintreten.

Was Körpergerüche dem Geist vermitteln

Wenn Menschen selbst für eine kurze Zeit hungrig werden, können unangenehme Gerüche von ihren Körpern aufsteigen, wenn sie schnell gehen, Treppen steigen, oder sich tag- täglich bewegen – es sei denn sie tref-, fen Vorsichtsmaßnahmen. Selbst wenn sie sich nicht viel bewegen, wird schon bald jedes Teil von ihrem Haar bis hin zu ihren Füßen dreckig und zu unangenehmen Gerüchen führen, es sei denn sie baden und pflegen sich. So wie alles im Universum Erschaffene einen bestimmten Grund hat, so gibt es auch eine beträchtliche Weisheit über die Gerüche, die vom menschlichen Körper ausgehen. Wenn Gott es so gewünscht hätte, hätte Er unser Geruchswahrnehmungssystem auf solche Art erschaffen, dass wir keine unangenehmen Gerüche bemerken. Oder Er hätte alle Aromen so ge- schaffen, dass sie reizvoll für alle Menschen erscheinen. Was ist in diesem Fall Seine Weisheit hinter der Erschaffung von unangenehmen Gerüchen? Es besteht kein Zweifel, dass sie eine Schwäche und einen Mangel der Menschen anzeigen. Mängel von dieser Art in den Körpern von Menschen sind ein Weg, durch den sie nachdenken können, dass sie un- Unpleasant smells rem ind peo ple of their help less- ness, and are alsoameans whereb y we can bet ter app re ci ate the valu e of beau ty., vollkommen erschaffen wurden und dass nur Gott frei von aller Unvollkommenheit sein kann. Sie werden Seine Bedeutsamkeit und ihren Bedarf nach Ihm besser verstehen. Egal, wie gesund sich Menschen pflegen, sie werden schon bald das Bedürfnis verspüren sich wie- der zu reinigen. Wenn Bakterien, die zu klein sind, um mit dem bloßen Auge gesehen wer- den zu können, aktiv werden, beginnen sich unangenehme Gerüche erneut zu bilden. Das erinnert uns daran, dass die Welt vergänglich und mangelhaft ist, dass aber das Jenseits un- endlich und vollkommen ist. Es erinnert an die Tatsache, dass es kei- ne Entschädigung dafür gibt von, Blumen entstehen aus der Erde und leben unter Staub, Wind und Regen. Dennoch erscheinen sie sehr sauber und strömen angenehme Aromen aus. Menschen aber müssen sich oft waschen, trotz aller Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen. den Täuschungen dieser Welt eingenommen zu werden. Es ist ein Weg sich den Himmel vorzustellen, die ewige Heimat der Menschheit, wo es keine unangenehmen Gerüche gibt und Gläubige wiederbelebt werden. Es hilft uns auch dabei uns zu erinnern, wie unerträglich im Vergleich hierzu die Gestanke für die Ungläubigen sind, die in der Hölle vorberei- tet werden. Schlechte Gerüche erinnern uns auch daran, dass Menschen keine physische Überlegenheit besitzen, auf die sie stolz oder arrogant sein kön- nen. Menschen sind hilflos, ganz gleich wie sie sich bemühen diese Hilflosigkeit zu beseitigen. Sie werden niemals Erfolg haben. Selbst die at- traktivste Schauspielerin, der erfolgreichste Geschäftsmann und der in- telligenteste Wissenschaftler sind mit exakt derselben Hilflosigkeit kon- frontiert. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Rosen, die aus der schlammigen Erde herauskommen und keinen Schutz gegen Wind, Regen und Staub haben, riechen unbeschreib- lich gut. Süßriechende Pflanzen erfordern kein besonderes Reinigen, obwohl sie draußen bleiben unter allen Wetterbedingungen, weil Gott sie auf eine erstaunliche Weise erschaffen hat, mit einer speziellen Schöpfung. In der Tat vergleichen wir etwas Schönes, Sauberes und Wohlbehütetes oftmals mit einer Blume, wenn wir es be- schreiben. Es ist deswegen klar wie bedeutungslos es für jemanden ist stolz und arrogant zu sein. Schließlich stellen schlechte Gerüche für denkende Menschen lebenslange Lehrstunden und Erinnerungen, wie all die anderen Beweise der Schöpfung in den Millionen von Details im Universum. Alles was Sie benöti- gen ist gründlich über sie nachzudenken. In einem Vers of- fenbart Gott: Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand! (Sure al-Baqara, 164) DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER,

Gute Gesundheit in Gerüchen

Die aus Pflanzenessenzen oder Ölen gewonnenen Aromen wurden tausende von Jahren für therapeutische Zwecke eingesetzt. Diese Technik basiert auf der Tatsache, dass unterschiedliche Gerüche unterschiedliche Effekte auf die Menschen haben. Heutzutage haben Experimente mit Elektroenzephalographie (EEG) – diese identifizieren elektrische Signale im Gehirn - aufgezeigt, dass gewisse Gerüche erwünschte Effekte im Gehirn hervorrufen können.lix Das Riechen gewisser Aromen aktiviert einige nichtidentifizierte Systeme im Gehirn. Folglich finden Veränderungen statt, die Herzschlag, Blutdruck, Atmung, Gedächtnis, Stressgrade und bestimmte Hormone betreffen.60 Wie aber können Pflanzen wissen, welche Aromen der menschlichen Gesundheit nützen werden? Wie können sie es den fortgeschrittensten Laboratorien gleichtun, und gesundheitsstiftende Aromen innerhalb ih- rer Gewebe herstellen? Wie erschaffen sie aromatische Geruchsmoleküle, die in der Lage sind bis zu 500 verschiedene chemische Substanzen mit äußerst kom- plexen Strukturen zu enthal- ten?61 Wie sind sie imstande ihre angenehmen Aromen in die Beschränkungen eines The aro mas obt ained from plants are used in the treat ment of many dis ease s. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Geruchswahrnehmungssytems zu pressen, mit dem sie nicht vertraut sind und dessen Funktionen sie nicht kennen? Wie ermitteln sie die ge- nauen Konzentrationen für menschliche Wesen? Wenn diese Probleme von einer anderen Seite her untersucht wer- den, begegnen wir diesen Fragen: Wie ist der menschliche Geruchssinn in der Lage unter den einzelnen Aromen von tausenden von Pflanzen zu unterscheiden? Wie erkennen Geruchsrezeptorzellen ohne das geringste Wissen Moleküle, wenn sie ihnen das erste Mal begegnen? Wie können unbewusste Proteine, Zellen und Nerven außergewöhnlich komplexe Systeme unter sich errichten, um schwindelerregende Aromen aus der Welt der Pflanzen wahrzunehmen? Die Antworten sind so einfach, sodass sie keinen Platz für Zweifel lassen: Es ist Gott, der Herr der Welten, Der die Mechanismen in großer Harmonie erschaffen hat, die die reizvollen Aromen der Pflanzen aus- strömen. Auch hat Er das Geruchswahrnehmungssystem erschaffen, das sie riecht, und Der den Pflanzen ihre gesundheitsstiftenden Eigenschaften verliehen hat. Im Quran wird offenbart, dass süßriechende Pflanzen ein Segen sind: Und die Erde hat Er für die Geschöpfe bereitgestellt. Darauf finden sich Früchte und Palmen mit Fruchthüllen Und Korn auf Halmen und wohlduftende Pflanzen. Welche der Wohltaten eueres Herrn wollt ihr beide da wohl leugnen? (Sure ar-Rahman, 10-13) In einem anderen Vers wird offenbart, wie sich Menschen angesichts der ihnen geschenkten Segen verhalten sollen: Sprich: “Er ist es, Der euch erschaffen und euch Gehör, Augenlicht, Gemüt und Verstand gegeben hat. Wie wenig dankt ihr!” (Sure al- 23) DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), enschen und Tiere unterscheiden sich in der Art wie sie ihre Nase verwenden. Lebewesen in der Tierwelt benutzen normalerweise ihre Geruchswahrnehmung, um nach Nahrung zu su- chen, zu jagen, untereinander zu kommunizieren, ihren Weg zu finden und ihre Partner für den Nachwuchs zu orten. Vögel, Säugetiere, Reptilien, Fische, Insekten und andere Tiere wurden mit olfaktorischen Systemen ausgestattet, die für die Umgebungen, in den sie leben, bestens geeignet sind. Wie haben all diese Lebewesen ihr Geruchswahrnehmungssystem erhalten? Es ist eindeutig irrational und unlogisch zu glauben, dass die Tiere selbst die vollkommenen Geruchswahrnehmungssysteme in ihren Körpern entwickelt haben. Oder auch, dass diese vollkommenen Systeme durch Zufall entstanden sind. Weder Lebewesen selbst noch der Zufall können solche wunderbaren Systeme entwickeln. Selbst mit der fortge- schrittenen Technologie des 21-ten Jahrhunderts und trotz all der größten Bemühungen der Wissenschaftler, Forscher und Ingenieure, kann nichts, was diesen wunderbaren Systemen ähnlich ist hergestellt werden. Was die Weise anbetrifft, wie Lebewesen zu ihrem olfaktorischen System gelangt sind, gibt es nur eine logische Antwort: die Schöpfung. Im Quran wird offenbart, dass wir von der Schöpfung der Tiere lernen müssen:, Seht, am Vieh habt ihr wahrlich eine Lehre... (Sure an-Nahl, 66) Und auch im Hornvieh ist wahrlich eine Lehre für euch. Wir geben euch von dem zu trinken, was in ihren Leibern ist, und ihr habt viel Nutzen von ihnen und esst auch davon. (Sure al-Muminun, 21)

Hunde: Geruchsxperten

Die Gerüche beim Spazieren durch die Straße, die von einer Person und seinem Hund wahrgenommen werden, sind kaum dieselben. Hunde erhalten eine Menge detaillierter Informationen über ihre Umgebung durch Gerüche, derer sich ihre Besitzer nicht bewusst sind. Sie sammeln Informationen durch Analysieren von Gerüchen anderer Hunde, und den individu- ellen Gerüchen von Menschen in der Nähe. Sie sind sogar in der Lage die geringsten Gerüche in der Luft zu analysieren. Menschen und Hunde können in derselben Umgebung sehr verschiedene Gerüche wahrnehmen. Hunde sind in der Lage Gerüche auszu- machen, die wir nicht aus- machen kön- nen. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Wegen ihrer hochempfindlichen Nasen ist die Geruchsempfindlichkeit des Hundes 1 Millionen Male größer als die des Menschen., Hundenasen sind außergewöhnlich empfindlich: Die Geruchsempfindlichkeit einiger Rassen übersteigt die von Menschen um das Millionenfache.62 Einige Statistiken werden helfen dieses besondere Detail zu verstehen. In der menschlichen Nase beträgt die Geruchsregion 5 Quadratzentimeter (0.775 eines Quadratzoll), die aber beim Hund ganze 150 Quadratzentimeter (23.25 Quadratzoll).63 In der Nase der Kanine gibt es auch bedeutend mehr Geruchsrezeptoren. Ein Foxterrier zum Beispiel hat 147 Millionen, ein Deutscher Schäferhund 225 Millionen.64 Die Hunderasse bekannt als Bluthund. Solche Hunde werden gebraucht, um Überlebende aus Ruinen zu retten, und Deutsche Schäferhunde werden zu Polizeihunden trainiert.. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Dank dieser Eigenschaften sind Hunde in der Lage Aufgaben zu bewältigen, die jenseits der fortschrittlichsten technologischen Geräte der Menschen liegen. Die überlegenen Eigenschaften dieser Tiere werden verwendet, um Drogen, Schmuggelware, vermisste Personen, Sprengstoffe, Kriminelle und Opfer von Katastrophen zu finden. Der Bluthund zum Beispiel, eine Rasse mit einem außeror- dentlich ausgeprägten Geruchssinn, kann Spuren folgen, von denen es absolut keine Eine Photographie, die das Ein- und sichtbaren Spuren gibt. Sie können einer Spur Ausatmen eines bis zu 4 Tage folgen.65 Sie können auch einer Hundes zeigt, Menschenspur bis zu 80 Kilometer folgen aufgenommen mit der Schlierentechnik. (49.7 Meilen).66 Erstaunlicherweise machen Hunde keine Fehler, trotz der unzähli- gen Gerüche in ihrer Welt. Sie sind in der Lage leicht den bestimmten Geruch auszumachen, den sie suchen. Experimente haben gezeigt, dass ein Hund in der Lage war dasjenige unter vielen Gegenständen zu finden, was von ihm erwartet wurde, auch wenn sie durch stark stinkenden Skunk-Geruch bedeckt waren.67 Die Schlierentechnik der Fotografie hat gezeigt, dass Hunde eine an- dere Methode der Inhalation benutzen: ein Hund, der etwas riecht, schnuppert beim Ausatmen, und der Kopf richtet sich nach den beiden Lefzen auf jeder Seite. Dank dieses besonderen Designs fließt die vom Hund ausgeatmete Luft in eine andere Richtung und die Luft seines Atems wird dabei gehindert sich mit dem Geruch zu vermengen.68 Forscher versuchen noch immer neue Geräte zu entwickeln, indem sie die komplexe Analyse enträtseln, die in der kaninen Nase und dem HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Gehirn stattfinden.69 Gegenwärtig gibt es einen großen Bedarf nach sol- chen Geräten, besonders um Bomben, Minen und verschiedene gefährliche Substanzen aufzuspüren. Dennoch reichen die bisher hergestellten Geräte bei weitem nicht an die Geruchsempfindlichkeit der Hunde heran.

Geruchswahrnehmung im Fisch

Geruchswahrnehmung ist für alle Fischspezies wichtig.70 Die Region der Geruchswahrnehmung ist an der hinteren Oberfläche ihrer Nase angeordnet. Sie finden Nahrung, indem sie im Wasser aufgelösten Geruchsmolekülen folgen. Darüberhinaus warnt sie ihr Geruchssinn vor Gefahr: Fische, die den Geruch eines verletzten Fisches riechen, gehen so- fort in Alarmbereitschaft. Ein Hai besitzt Nasenlöcher, die de-, nen der Menschen sehr ähneln, aber er benutzt sie nur zum Riechen. Wenn er schwimmt, analysiert er Moleküle, die in seine Nasenlöcher ein- treten. Ungefähr 1/3 seines Gehirns ist dem Geruch gewidmet.71 Der Geruchswahrnehmungsmechanismus der Haie ist einzigartig, was sie in die Lage versetzt einem Geruch bis zu seinem Ursprungsort zu folgen. Sie können den Geruch eines Tropfens Blut im Meer ausmachen oder winzige Mengen von chemischen Substanzen anderer Lebewesen. Sie können zum Beispiel den Geruch von 10 Tropfen Tunfischgeruch in einem vollen Schwimmbecken aufspüren.72 Aale sind äußerst empfindlich für Gerüche. Ein Aal kann den Geruch ei- ner Fingerhutmenge einer chemi- schen Substanz in einem großen See aufspüren.73 Lachs ist einer der Fische, des- sen Geruchssinn am intensivsten untersucht wurde.

Der Kompass in der Nase des Lachses

Das Wort Migration erinnert einen normalerweise an die Art, wie Vögel ihren Ort auf einer halbjährli- chen Basis ändern. Trotzdem gibt es andere Lebewesen, die auf Land und im Meer migrieren, sowie auch bloß in DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, der Luft. Junge Lachse schlüpfen gegen Ende des Winters in Flüssen aus ihren Eiern. Einige Spezies migrie- ren sofort nach dem Schlüpfen zu den of- fenen Gewässern und dem Meer, andere tun dies, nachdem sie eini- ge Wochen ernährt wurden, wieder andere verbringen einige Jahre im Fluss. Lachse, die einige Jahre in den Ozeanen verbracht haben und ihre Geschlechtsreife erreicht haben, machen sich auf eine Reise auf, die die Menschen erstaunt. Auf dieser Reise ist das Ziel des Lachses zum Strom zurückzukeh- ren, in dem er geschlüpft ist, und dort seine Eier zu legen. Diese Reise ist viel schwieriger als die erste, weil der Lachs gegen den kräftigen Strom schwimmen und über Klippen und Wasserfällen springen muss. Jeder Lachs legt hunderte oder sogar tausende von Meilen zurück, um den Fluss oder Flussarm zu erreichen, an dem er geschlüpft ist.74 Rotlachse le- gen mehr als 1609 Kilometer (1000 Meilen) im Meer und den Flüssen zurück.75 Königs- und Hundslachse schwimmen mehr als 3218 Kilometer (2000 Meilen) im Yukon.76 Atlantische Lachse wiederholen diese Migration jedes Jahr, während sie andere Spezies nur einmal durch- führen. Während sie diese lange und erschöpfende Reise unternehmen, ha- ben die Lachse keine Navigationshilfe wie eine Karte oder einen HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Kompass, die ihnen dabei helfen sich zu- rechtzufinden. Obwohl er kein Training hat, hat er keine Probleme die Mündung des Flusses zu finden, den er während seiner Kindheit herab geschwommen ist. Unter den vielen Flusszweigen wählt er unfehlbar den einen, der ihn zurück zu dem Ort bringt, an dem er ge- boren ist. Der Lachs bewältigt diese anscheinend unmöglichen Aufgaben, weil er eine vollkommene Geruchswahrnehmung besitzt, die als Richtungsweiser funktioniert. Diese Fähigkeiten des Lachses wurden erstmals in Experimenten entdeckt, die in den 1970-er Jahren durchgeführt wurden. Allan Scholz der Eastern Washington University hat Lachse einer von zwei duftenden Chemikalien ausgesetzt, sie gekennzeichnet und freigelassen. Zwei Jahre später, als die Zeit für die Lachse zum Laichen kam, parfümierte er einen der nahen Flusszweige mit einem der Düfte und den anderen Zweig mit einem anderen Geruch. Die Lachse wurden dabei beobachtet, dass sie zu jenem Zweig zurückkehrten, der den Geruch enthielt, dem sie im jungen Alter ausgesetzt waren.77 Der Lachs besitzt eine Nase mit zwei Nasenlöchern., Wasser tritt durch ein Nasenloch ein und aus dem aus. Diese Löcher wurden so entworfen, dass sie sich synchron zum Atmen des Fisches öffnen und schließen. Auf diese Weise kann der Lachs so- fort im Wasser aufgelöste Geruchsmoleküle analy- sieren. Er nimmt den charakteristischen Geruch jedes einzelnen Nebenflusses wahr, welcher Geruch von Pflanzen, Tieren und Erde herkommt. Dann beendet er die Reise, indem er diese Gerüche mit dem Geruchsgedächtnis vergleicht, das er während seiner jungen Reise zum Meer aufgezeichnet hat.78 Um es kurz zu fassen: Der Geruchssinn des Fisches dient dazu ihn auf seiner Reise über tausende von Kilometern (Meilen) zu führen. Die Empfindlichkeit des Geruchssinns des Lachses ist ohne Zweifel einer der unzähligen Beweise für die Pracht in Gottes Schöpfung. In ei- nem Vers offenbart Gott: Zu Seinen Zeichen gehört auch die Schöpfung der Himmel und der Erde und aller Lebewesen, die Er in beiden verteilt hat. Er ist auch im- stande, sie zu versammeln, wann immer Er will. (Sure ash-Shura, 29) Oben: Ein Geier, der Essen vom Geruch, den es abgibt aus- macht. Seite: Eine Taube, in der Lage lange Strecken zum Nest zurückzulegen, auch unter Zuhilfenahme ihres,

Geruchswahrnehmung bei Vögeln

Bis vor 30 Jahren war die vorherrschende wissenschaftliche Ansicht, dass Vögel nahezu nichts riechen können. Es stellte sich aber später her- aus, dass dem nicht so war. Forschung zeigte, dass Vögel Geruch wahr- nehmen, obwohl sie einen scheinbar kleinen Riechkolben in ihrem Gehirn haben. Vögel benutzen ihren Geruchssinn während der Nahrungssuche, der Auswahl der Materialien für das Nest, und selbst wenn sie über ein Land ohne Besonderheiten fliegen, mit dem sie nicht vertraut sind.79 Im Folgenden lesen Sie die Ergebnisse aus verschiedenen Studien von Vogel- und Geruchsexperten. Einige Spezies von Geiern ermitteln ihre Beute durch den Geruch, die sie aussondert. Geier wurden dabei be- obachtet, wie sie wiederholt über Gebiete geflogen sind, in denen Lecks in Gaspipelines waren. Der Grund für dieses Verhalten ist nicht schwer zu er- raten. Geier machen den Geruch eines chemi- schen Additivs im Gas aus, das dem von Aas ähnelt. Ein Star, Unterschiedliche Spezies der Taube besitzen unterschiedlich große Geruchswahrnehmungsregionen und Riechkolben. Laborexperimente haben auch gezeigt, dass jeder Vogel eine bestimmte Reaktion auf Gerüche aufzeigt. Brieftauben, die zu ihren Raststätten zurückkehren können, selbst wenn sie von weitem freigelassen wurden, benutzen so- wohl ihren Geruchssinn, als auch ihr Sehvermögen. Es wurde viele Male bewiesen, dass Tauben bei der Rückkehr nach Hause schei- tern, wenn ihr Geruchssinn durch das Blockieren ihrer Nasenlöcher behindert wird. Es wird an- genommen, dass Tauben hauptsächlich visuelle Indikatoren benutzen, wenn sie in der Nähe ihrer Raststätten sind, und vom Wind getragene Düfte, wenn sie in unbekanntem Territorium sind. (Darüberhinaus finden Tauben ihren Weg durch das Spüren des Erdmagnetfelds.) HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Die Stechmücke ist eines der Lebewesen, auf das von Gott im Quran Bezug genommen wird. Wenn sie ihre Nester bauen, suchen sich Stare durch Düfte Pflanzen aus, die das Vorkommen von schädlichen Mikroorganismen und Parasiten minimieren. Die Nahrungsquellen für Vögel, die nahe am Südpol leben, ändern oft ihren Ort. Es gibt auch wenige visuelle Indikatoren, die dabei helfen sie zu lokalisieren. Für in dieser Region lebende Vögel gleicht das Finden ihrer Beute durch das Sehvermögen dem Suchen nach der Nadel im Heuhaufen. Dennoch haben die Polarvögel einen besonderen Geruchssinn entwickelt, der ihnen ermöglicht ihre Beute unter den rauen Bedingungen des Südpols durch das Folgen ihrer Düfte ausfindig zu ma- chen.80 Experten sagen, dass weitere Forschung und Experimente durchge- führt werden müssen, um die Details des Geruchssinns der Vögel zu ver- stehen. Neue wissenschaftliche Studien werden zweifellos weitere Wunder des Geruchssinn der Vögel aufdecken. Die Göttlichen Zeichen in Vögel werden in diesen Worten des Quran offenbart: Sehen sie denn nicht die Vögel, wie sie Ihm im Himmelsraum dienst- bar sind? Niemand außer Gott halt sie oben. Siehe, darin ist wahrlich ein Zeichen für gläubige Leute. (Sure an-Nahl, 79) DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER,

Moskitos: Jäger durch Geruch

Könnten Sie den Ursprung eines Geruchs lediglich durch Gebrauch ihres Geruchssinnes aus 64 Kilometern (39.8 Meilen) Entfernung auf- spüren? Natürlich nicht! Es ist unmöglich, dass Sie einen Geruch von so weit her aufspüren. Dennoch spüren Moskitos Gerüche aus einer ent- sprechenden Entfernung auf, was für Sie außer Frage stünde.81 Diese Tatsache wurde von Professor Jerry Butler der Universität von Florida entdeckt. Wie wohlbekannt ist, braucht der weibliche Moskito für das Heranreifen ihrer Eier sowohl Blut als auch bestimmte chemische Substanzen, die Cholesterin und Vitamin B enthalten, die sie nicht selbst herstellen kann. Professor Butlers Studien haben aufgezeigt, dass der weibliche Moskito nicht durch Willkür seine Beute zum Blutsaugen aus- wählt. Sie bevorzugt Lebewesen, die ihre Bedürfnisse auf die beste Weise erfüllen, im Besonderen benutzt sie ihren Geruchssinn, um sie ausfindig zu machen. Laut Butler ist der Geruchssinn der Moskitos so spezialisiert, dass sie winzige Mengen von Chemikalien aufspüren können, die der mensch- liche Körper an die Luft abgibt.82 Vom menschlichen Körper ausgehen- de Gerüche, während des Ausatmens aus- gestoßenes Kohlendioxid und andere Gerüche werden ständig in der Luft verbrei- tet. Der weibliche Moskito ist ausgestattet sie aufzuspüren und findet seine Beute durch Zickzackbewegung durch die Geruchsmoleküle hin- durch. Dann macht er den Ort einer Oberflächenarterie aus, indem er einen Hitzedetektor mit hoher Genauigkeit verwendet. Die Art, wie ein 1 Zentimeter langes Insekt (0.4 Zoll) seine HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Beute aus mehreren Metern (Fuß) Entfernung riecht und auch diesen Geruch analysiert, ist ein höchst bemerkenswertes Phänomen. Der hoch- entwickelte olfaktorische Sinn des Moskitos ist nur eines der wunderba- ren Teile der Ausrüstung in seinem Körper - und eine wichtige Tatsache der Schöpfung, die uns einmal mehr erlaubt die makellose Natur von Gottes Schöpfung anzuerkennen. Der Geruchssinn im Moskito, den viele Menschen als nicht bemerkenswertes Insekt ansehen, ist bloß eins von unzähligen Beweisen der Schöpfung. Es wird im Quran wie folgt offenbart: Siehe, Gott scheut sich nicht, ein Gleichnis mit einer Mücke zu ma- chen oder von etwas noch geringerem; denn die Gläubigen wissen, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Ungläubigen aber spre- chen: “Was will Gott mit diesem Gleichnis?” Viele führt Er hierdurch irre, und viele leitet Er hierdurch recht; doch irre führt Er nur die Frevler. (Sure al-Baqara, 26) Es gibt nur eine Erklärung für den vollkommenen Geruchssinn des Moskitos, seinen überlegenen Flugmechanismus und seine anderen Systeme. Dieses Insekt, das je- den Tag in warmem Wetter angetroffen aber oft unter- schätzt wird, ist voll von Wundern des Designs und für sich selbst ein großer Beweis der Schöpfung. In der Sure al-Hadsch of- fenbart Gott: Dank der speziellen Schöpfung in ihren Antennen, die hunderte von feinen Haaren auf ihnen besitzen, haben Motten einen sehr starken Geruchssinn. Dies ermöglicht es ihnen Nahrungsmittel mit hohem Nährwert und potentielle Sexualpartner zu identifizieren. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, O ihr Menschen! Ein Gleichnis ist für euch geprägt worden; so hört es: Siehe jene, die ihr neben Gott anruft, nie kön- nen sie jemals eine Fliege er- schaffen, selbst wenn sie sich zusammentun. Und wenn ihnen die Fliege etwas raubte, könnten sie es ihr nicht wegneh- men. Schwach sind der Bittende und der Gebetene. (Sure al-Hadsch, 73)

Die erstaunliche Fähigkeit der Motte

Motten sind Insekten, die auf jedem Kontinent leben, abgesehen von den Polarregionen und den Ozeanen. Es wird angenommen, dass es bis zu eine Million verschiedene Spezies gibt.83 Die zwei Antennen auf dem Kopf dieses winzigen Lebewesens dienen als olfaktorische Organe. Jede Antenne ist von hunderten von feinen Haaren be- deckt, mit Geruchsrezeptorzellen auf jedem Haar. Dieses besonde- re Design ihrer Antenne macht die Motte zum Experten beim Aufspüren von Gerüchen.84 Motten benutzen ih- r e Geruchswahrnehmung, um festzustellen, was HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Nährwert besitzt und was schädlich sein kann. Darüberhinaus gibt das Weibchen ein bestimmtes Pheromon ab, wenn die Paarungszeit beginnt, welches das Männchen aufspürt. Daraufhin macht es das Weibchen aus- findig, indem es direkt der Quelle des Geruchs entgegenfliegt. An diesem Punkt gibt es eine Angelegenheit, die Betrachtung verdient. Das Männchen fliegt oftmals mehrere Kilometer (Meilen), um das Weibchen zu lokalisieren. Männliche Seidenspinner zum Beispiel können das Pheromon des Weibchen aus 20 Kilometern (12 Meilen) Entfernung wahrnehmen, oder sogar noch wei- ter.85 Die Empfindlichkeit des olfak- torischen Organs dieses winzigen Lebewesens ist ohne Zweifel über- wältigend. Wie aber ist eine männliche Motte in der Lage das Weibchen sei- Bienen sind in der Lage ihrem Stock nichtzugehörige Bienen durch Geruch zu identifizieren., ner eigenen Spezies aus tausenden von verschiedenen Spezies in seiner Region ausfindig zu machen? Der empfindliche Wahrnehmungssinn der Motte hilft dabei diese Frage zu beantworten. Um ein Beispiel anzu- führen: das Männchen der Helicoverpa zea, einer in Nordamerika leben- den Mottenspezies, kann die Quelle zweier verschiedener Pheromone in weniger als 1 Millimeter (0.04 Zoll) Entfernung voneinander unterschei- den.86 Forscher haben verschiedene Experimente durchgeführt, indem sie winzige Rezeptoren in der Antenne der Motte platziert haben – mit an- deren Worten auf ihren olfaktorischen Organen.87 Während die männli- che Motte in einem Tunnel entgegen dem Pheromon flog, wurden elek- trische Signale aufgezeichnet, die von seiner Antenne zum Gehirn über- tragen wurden. Es wurde beobachtet, dass sich die Signale von der Antenne veränderten, sobald die Motte eine Wolke von Pheromonen an- traf. C. Giovanni Galizia der Universität von Berlin behaup- tet, dass das Geruchswahrnehmungssystem der Motte genau geeignet sein könnte Gerüche in starken Winden aufzuspüren.88 Dieses vollkommene System in ei- nem Tier von bloß wenigen Millimetern (Zoll) Größe ist ein offensichtliches Wunder der Schöpfung., heromone sind eine der Methoden, durch die Bienen untereinander kommunizieren. Die zehntau- senden von Bienen in einer Kolonie benutzen diese chemischen Signale, um miteinander zu kommunizie- ren. (Ameisen kommunizieren auf eine ähnliche Weise.) Bienen erkennen andere Mitglieder ihrer eigenen Kolonie durch ihren unverwechselbaren Geruch. Wenn eine Biene von einem anderen Bienenstock einzudringen versucht, wird sie sofort an ihrem Geruch identifiziert und hinausgeworfen. Wenn die Biene den Nektar einer Blume ausgeschöpft hat, markiert sie ihn mit einem bestimmten Duft - welchen andere Bienen aufspüren können, um so ihre Zeit und Energie nicht zu verschwenden. Jede Biene besitzt ein olfaktorisches System, um die Nachrichten wahrzunehmen, die die Pheromone tragen. Ihre Geruchsrezeptoren sind auf den Antennen angebracht. Sathees Chandra, ein Bienenforscher, sagt, dass Bienen sehr leistungsfähig sind, was die Geruchswahrnehmung an- geht.89 Bienen brauchen Nektar zur Honigherstellung. Aus diesem Grund besuchen sie eine große Anzahl von Pflanzen und lernen schnell, welche den meisten Nektar liefern.90 Eingedenk dieser Tatsache haben Wissenschaftler gefolgert, dass Bienen speziel- le Mechanismen haben müssen, die es ihnen ermöglichen Pflanzendüfte aus- zumachen.91 Dank dieses Mechanismus filtern sie Informationen, die sie von den Pflanzen erhalten, und bestimmen, welche von ihnen den meisten, Nektar liefern. Es gibt nur eine Erklärung für das be- wusste und rationale Verhalten der Wahrnehmungssinne dieser winzigen Insekten. Wie alle lebenden Dinge im Universum, wurden Bienen durch den Willen Gottes zur Existenz gebracht, und verhalten sich gemäß Seinen Vorstellungen. Dies wird in jenen Worten im Quran offenbart: Und dein Herr lehrte die Biene: “Baue dir Wohnungen in den Bergen, in den Bäumen und in dem, was sie (dafür) er- bauen. Dann iss von allen Früchten und ziehe leichthin auf den Wegen deines Herrn.” Aus ihren Leibern kommt ein Trank von unterschiedlicher Farbe, der eine Arznei für die Menschen ist. Darin ist wahrlich ein Zeichen für Menschen, die nachdenken. (Sure an- Nahl, 68-69)

Evolutionisten können den Ursprung des Geruchssinns

nicht erklären Die Evolutionstheorie wurde erstmals in der Mitte des 18. Jahrhunderts aufgestellt. Seitdem hatte die Theorie nur ein Ziel: zu unterstel- len, dass wie Wissenschaft ihre eigenen Behauptungen bestätigt. Auf der Basis die- ser illusorischen Grundlagenarbeit wurden Erzählungen über die, langsamen Stadien entwickelt, durch die sich angeblich ähnliche Lebewesen auseinander entwickelt haben. Diese „wissenschaftliche“ Propaganda wurde so hartnäckig und so oft wiederholt, dass nicht nur in Kreisen, die der Wissenschaft fern waren, sondern auch Menschen, die sie studierten, ihr ein Element von Glaubwürdigkeit verliehen. Das ist der Grund, warum das, was Sie in evolutionären Erzählungen antreffen, kei- ne wissenschaftlichen Beweise sind, sondern in wissenschaftliche Terminologie eingekleidete imaginäre Szenarien. Es gibt aber einige Themen, bei denen sich die Evolutionisten schwertun mit Szenarien aufzuwarten. Sie haben keine Hoffnung zu er- klären wie die Seele, die Wahrnehmungsfähigkeit des Gehirns, das Gedächtnis und die Sinne entstanden sind. Das ist so, weil sie mit der Existenz metaphysischer Elemente konfrontiert sind, die nur in Begriffen der Schöpfung erklärbar sind, und nicht mit einer physischen Welt, über die sie Vermutungen anstellen können. In Veröffentlichungen der Evolutionisten werden die läng- sten Erklärungen über solche Themen, die Sie vermutlich an- treffen werden, in etwa so lauten, dass “das Gehirn im Verlauf der Zeit entstanden ist und anfing wahrzunehmen“ oder dass “die Nase im Verlauf der Zeit entstanden ist und anfing zu riechen.“ Sie werden niemals einen Beweis oder Fundstücke finden, die diese Behauptungen bestäti-, gen. Evolutionisten sind sich auch sehr bewusst, dass sie bezüglich dieses Themas keine Erklärung anbieten können. Sie betonen daher Punkte, um die sie herum spekulieren können, wobei sie ihre Vorstellungskraft be- nutzen. Auch stellen sie niemals Fragen, die sie nicht in evolutionären Begriffen beantworten können. In der Tat ist die außergewöhnliche Harmonie zwischen dem bisher erklärten Geruchssystem und den Komponenten, die dieses System aus- machen, eines der Themen, das die Evolutionisten nicht imstande sind zu erklären – weil sich in diesem großartigen System die makellose schöpfe- rische Kraft einer unendlichen Macht zeigt. Dieser unvergleichliche Schöpfer ist Gott, der Herr der Welten. All die wissenschaftliche Forschung, die auf diesem Gebiet ausgeführt wird, all die dargelegten Beweise machen die Wahrheit dieser Vollkommenheit eindeutig, trotz der Komplexität des Systems. Evolutionisten sind sich dessen wohl bewusst. Sie zielen darauf ab die absolute Existenz Gottes abzulehnen, trotz der Tatsachen, die sie so klar sehen. In der Tat gibt es keine andere Erklärung für die illusorischen Erzählungen, mit denen sie durch Falschheit und Betrug aufwarten, wes- wegen sie die Evolutionstheorie benutzt haben um die Tatsachen abzu- lehnen. Dennoch ist ihre Theorie ohne wissenschaftlichen Gehalt nicht imstande zu erklären, wie existierende Mechanismen entstanden sind. Dieses Kapitel soll die Antworten auf die unbegründeten Behauptungen untersuchen, an die sich die Evolutionisten klammern.

Evolutionsszenarien der Geruchswahrnehmung

In Texten der Evolutionsforscher wird das Geruchswahrnehmungssystem normalerweise detailliert beschrieben, darauf folgend wird behauptet, dass dies eine „evolutionäre Entwicklung“ sei. Die gängige Ansicht unter den Evolutionisten ist, dass DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, die Fähigkeit Gerüche wahrzunehmen primitiv und vor den anderen Sinnen entstanden ist. Organe und Sinne sind entstanden, als es Bedarf für sie gab, und entwickelten sich gemäß diesen Bedürfnissen. Diese Behauptungen, ohne jegliche Grundlage, werden mit folgenden Worten in Veröffentlichungen der Evolutionisten ausgedrückt: „Jeder einzelne zufällige Einfluss der Außenwelt verursacht einen ge- wissen Wandel in Organismen. (…) Jede einzelne Ursache führt zu einer Wirkung und die Konsequenz enthält notwendigerweise ein Stück Information, die mit der Ursache verbunden ist. Man kann nicht umhin zu sehen und fasziniert zu sein wie die Evolution mit ihrer schwer vor- stellbaren Fähigkeit der Anpassung und Erfindung diese einfache logi- sche Verbindung mit der biologischen Wirklichkeit anwendet, um die Chancen des Überlebens ihres Produkts zu erhöhen.“92 Aussagen dieser Art, denen Beweise, Fundstücke oder experimentelle oder wissenschaftliche Belege fehlen, ha- ben keine Bedeutung außer Behauptungen zu rechtfer- tigen, die auf dem Zufall aufgebaut sind. Die Art, wie sie den Geruchssinn als ersten und primitiven an- sehen, gibt diese Logik wieder. Die einzige Der außergewöhnlich komplexe Geruchssinn bei ja- genden Tieren ist ein Wunder der Schöpfung, das Evolutionisten nicht vollständig erk- lären können., Rechtfertigung für diese Behauptung ist, dass die anderen Sinne wie Sehen und Hören detailliertere Systeme zu besitzen scheinen und somit den evolutionären Fortschritt “vom Einfachen zum Komplexeren” unterstützen. Verfechter des Darwinismus drücken diese infrage kommende Ansicht mit den folgenden Worten aus: Der Geruchssinn ist ein ursprünglicher Sinn, sowohl für Menschen, als auch für Tiere. Von einem evolutionären Standpunkt aus ist er einer der ältesten aller Sinne.93 Das olfaktorische System wird oft als das „primitivste“ sensorische System bezeichnet. Wegen seiner phylogenetisch frühen Entwicklung und seiner Verbindung zu älteren, unterbewussten Teilen des Gehirns.94 Der Geruchssinn ist evolutionär älter als Sehen oder Hören.95 An diesem Punkt ist es nützlich daran zu erinnern, dass diejenigen, die diese Behauptungen geäußert haben, Experten mit einem detaillierten Wissen aller Mechanismen des olfaktorischen Systems sind. Sie können nicht in Unkenntnis der Komplexität und Vollkommenheit des Systems sein. Nichtsdestoweniger zögern sie nicht das Wort “primitiv” zu gebrau- chen, um auf so eine großartige Struktur zu verweisen. Das ist so, weil ei- ne Struktur, die primitiv ist, die Behauptung, dass sie durch Zufall entstanden ist, vertretbarer macht. Sie sind nicht in der Lage zu erklären wie ein komplexes System durch Zufall entstehen konnte, nehmen aber an, dass das Verteidigen zufälliger Entwicklungen einer simplen Struktur, irgendwie überzeugender erscheinen mag. Auf welchen wissenschaftlichen Belegen fundieren also die Evolutionisten so ein endgültiges Urteil? Wie entwickelte sich der “pri- mitive” Geruchssinn, auf den sie sich beziehen als Bedingungen auf der “primitiven Erde”? Wenn Sie mit dieser Frage konfrontiert werden, wird die Antwort so in etwa lauten: In den alten Ozeanen auf der Urerde begann vor 3 Milliarden Jahren ein einzelliger Organismus in seinem täglichen Leben organische chemische Substanzen abzugeben. Diese Substanzen, die von dieser winzigen Einheit ohne ihr Wissen freigelassen wurden, hinterließen Spuren, die von einem Jäger aufgeschnappt wurden. Dieser Jäger kroch heran, star- tete einen Angriff und schluckte seine unglückliche Jagdbeute. Auf eine solche Weise startete der Geruchssinn in seinen langen evolutionären Zufällig eintretende Mutationen sind für Lebewesen immer schädlich. Das Bild oben zeigt ein neugeborenes Lamm mit 5 Beinen und Schmetterlinge mit behinderter Flügelsymmetrie, wiederum auf Grund von Mutationen. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Prozess. Der Biologieprofessor John T. Caprio von der Louisiana State University behauptet dass der Geruchssinn anfangs entstand, um was- serlösliche aminosäureartige chemische Substanzen zu identifizieren. Die Fähigkeit in der Luft gleitende Moleküle zu bestimmen ist eine Anpassung an diesen ursprünglichen Mechanismus.96 Hätte das obige Zitat mit „Es war einmal vor langer Zeit…“ begon- nen, hätte niemand Einwände dagegen erhoben. Dennoch tauchte der Paragraph in einer evolutionistischen Veröffentlichung auf, mit der Behauptung wissenschaftlich zu sein. Dies vermittelt uns wieder einmal einen Eindruck von den Methoden, die die Evolutionisten verwenden, wenn sie ihre Behauptungen formulieren, und die Art der Perspektive, die sie besitzen. Es wäre angebracht diese Behauptungen, die im Namen der Wissenschaft gemacht werden trotz all ihrer Illogizität zu untergraben. Was Caprio, ein Evolutionsforscher, sagen will, ist, um es kurz zu fassen, dass einzellige Organismen unbewusst chemische Substanzen freigegeben haben; dass Jäger sie entdeckten und sie jagten. Seine Annahme, nicht nur dass sie unlogisch ist, scheitert an der Antwort, wie der Geruchssinn entstanden ist. Es wird absolut keine, Information über die sensorischen Systeme geliefert, die die Jäger in die Lage versetzten ihre einzellige Beute auszumachen. Es wird keine Erklärung dafür geliefert wie die sensorischen Systeme, die es den ein- zelligen Organismen ermöglichten die Düfte ihrer Feinde zu entdecken und zu überleben entstanden. Auch wird uns nicht gesagt, welche „evo- lutionären“ Mechanismen in die Gleichung aufgenommen wurden, als dieser außergewöhnlich komplexe Mechanismus aufgebaut wurde. Evolutionisten zögern, wenn sie ins Detail gehen, weil ihre Erklärungen auf einem einzigen Mechanismus aufbauen: auf den Zufall.

Der Zufall kann kein einziges Teil in einem Lebewesen entstehen lassen

Egal welches Detail auf der Erde Sie untersuchen, Sie begegnen der Präsenz eines erhabenen Intellekts. Dies macht eine sehr wichtige Wahrheit klar: Unser allwissender Herr erschuf alles auf der Erde. Darwinisten andererseits behaupten, dass nur Zufälle eine schöpferische Kraft besitzen – dass unkontrollierte, zufällige Ereignisse selbst komple- xes Leben erschaffen haben, mit seinen außergewöhnlich empfindlichen Gleichgewichten. Die „schöpferische Kraft“, auf die die Darwinisten zurückgreifen, um den Ursprung des Geruchs zu erklären, ist auch wiederum der Zufall. Ein lebendes Wesen empfand das Bedürfnis Gerüche zu entdecken, aus welchem Grund sich das nötige Organ durch Zufall entwickelte, und sich Proteine mit bestimmten molekularen Sequenzen zufällig formten. Auch entstanden Geruchsmoleküle mit derselben molekularen Formel. Als sich die enorm komplexen Nerven durch Zufall heranbildeten, in der Lage Wahrnehmung von der Nase an das Gehirn zu liefern, begannen elektri- sche Signale diese Wahrnehmungen zu übertragen – auch durch Zufall. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, In der Tat ist es unmöglich, dass auch nur ei- nes der unzähligen notwendigen Phänomene durch Zufall stattfinden konnte, geschweige denn eine regel- mäßige Kette solcher Zufälle. Dennoch gab offensichtlich ein unkontrollierter Eingriff dem System etwas Neues und trieb es der Vollkommenheit entgegen. Evolutionisten sind ge- zwungen zu behaupten, dass diese zufälligen Ereignisse perfekt funktio- nierten, weil ein einziger Fehler in einer Komponente eines komplexen Systems bedeuten würde, dass alles zum Anfang zurückkehren und das System nutzlos werden würde. Deshalb funktionieren sie gemäß der Evolution vollkommen, selbst wenn alle Ereignisse unkontrolliert und zufällig sind. Die infrage kommenden „zufälligen Phänomene“ sind in Wirklichkeit zufällige Mutationen – strukturelle Änderungen in den Genen lebender Organismen auf äußere Einflüsse wie Strahlung. Diese Änderungen stel- len eine ernste Gefahr dar, wenn sie unkontrol- liert sind. In der Tat hat die zeitgenössische Wissenschaft bewiesen, dass Mutationen unver- meidbar durch einen ne- gativen Effekt auf die Molekularstruktur ei- nes Lebewesens ent- stehen. 99% aller, Mutationen sind schädlich, während die verbleibenden 1 % neutral sind. Deshalb sind Mutationen einfache Defekte und Schädigungen, die im vollkommenen Design eines lebenden Organismus geschehen. Ihre Wirkungen sind nicht anders als die eines Erdbebens, das eine durch enorme Regelmäßigkeit und Design errichtete Stadt trifft. Dennoch be- sitzt ein lebender Organismus eine Struktur, die weitaus komplexer und makelloser ist als sogar die größte Stadt. Da dies so ist, können Mutationen ein Lebewesen nicht mit etwas Neuem ausstatten. Zeitgenössische Wissenschaftler geben soviel zu, dass Mutationen keinen evolutionären Effekt haben können. Michael Goerge Pitman, ein Professor der Pflanzenphysiologie, hat Folgendes zu sagen: Sehen wir deshalb jemals Mutationen, die neue Strukturen herstellen, damit die Auslese daran arbeiten kann? Kein neu geborenes Organ wurde jemals beim Entstehen beobachtet, obwohl sein Ursprung in vorfunktionaler Form Grundlage der Evolutionstheorie ist. Das ein oder andere sollte heutzutage sichtbar sein, in Organismen in verschiedenen Stadien bis hin zur Integration eines funktionalen neuen Systems, aber wir sehen keines: Es gibt kein Zeichen die- ser Art von radikaler Neuheit. Weder Beobachtung noch kontrollierte Experimente haben gezeigt, dass natürliche Selektion Mutationen so manipuliert, dass neue Gene, Hormone, Enzymsystem oder HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Organe hergestellt werden.97 Selbst Sir Julian Sorell Huxley, ein herausragender Neodarwinist, der als Erster das Konzept der Mutation Darwins Behauptungen über die natürliche Selektion zugefügt hat, gibt zu, dass Mutationen keine Wirkung hatten: So ein Prozess [Spezies ändern sich durch Mutationen] hat offenbar kei- ne Rolle in der Evolution gespielt.98 Trotz dieser offensichtlichen Wahrheit ziehen Evolutionen dennoch Mutationen herbei, um die eingebildete Bildung aller Arten von Strukturen und Funktionen zu erklären. Trotz der unvermeidbaren schä- digenden Effekte von Mutationen behaupten Evolutionisten, dass Strukturen einfache Eigenschaften haben, um ihre Behauptungen über- zeugend klingen zu lassen. Dies ist wiederum der Grund, warum Evolutionisten darauf bestehen sich auf den Geruchssinn als “primitiv”

SCH FAL

Die fiktiven Rekonstruktionen, die die Evolutionisten entwerfen, stellt die Nase als besonders groß und breit dar. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, zu beziehen. Sie stellen sich vor, dass es so einfacher ist das Entstehen ei- nes primitiven Systems als Folge des Zufalls zu erklären. Allerdings ist dies eine bedeutungslose Annahme. Selbst ein primitives System stellt ei- ne Ordnung her, die von Zufällen nicht verwirklicht werden kann. Darüberhinaus kann kein einziges Element in diesem glorreichen von Gott erschaffenen Universum als primitiv beschrieben werden. Im Gegensatz zu den Behauptungen der Evolutionisten, ist das in den vorangegangenen Kapiteln beschriebene olfaktorische System ein höchst komplexes, das außergewöhnlich empfindliche Gleichgewichte und makellose Mechanismen und Strukturen besitzen. In der Tat lässt die Erforschung des Geruchssinns eine offensichtliche Schlussfolgerung zu: Es gibt nicht so etwas wie einen primitiven Sinn. Im Gegensatz: Alle Ergebnisse zeigen die Existenz einer höchst komplexen Struktur. Für Dekaden haben tausende von Wissenschaftlern versucht den olfaktori- schen Mechanismus zu erklären, dennoch wird er erst in seinen Grundzügen verstanden. Die Information über die Details dieses Systems bestehen lediglich aus Annahmen und Theorien. Eine Expertin auf dem Gebiet, Professor Linda B. Buck, Nobelpreisgewinnerin von 1974, gibt diesen Kommentar ab: Geruch ist möglicherweise der vorzüglichste sensitive und komplexe al- ler Sinne. Er ist auch für die Wissenschaftler der verwirrendste zum Entziffern gewesen.99 Heinz Breer der Stuttgart-Hohenheim Universität hat für seine Arbeit über den Geruchssinn den Leibniz-Preis gewonnen, den wichtig- sten Wissenschaftspreis Deutschlands. Professor Breer beschreibt seine Bedeutung mit diesen Worten: Olfaktion, die Fähigkeit mit großer Genauigkeit und Sensitivität Myriaden von Molekülen zu erkennen und zu unterscheiden, die von HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), der Luft getragen werden, ist einer der bemerkenswertesten und am we- nigsten verstandenen Sinne.100 Die Bemühungen der Evolutionisten einen solch komplexen Mechanismus als primitiv darzustellen, sind in Wirklichkeit eine Art des Abstreitens der offensichtlichen Wahrheit, mit der sie konfrontiert sind. Auch sie bezeugen, dass die überlegene Schöpfung des olfaktorischen Mechanismus eindeutig dem Allwissenden und Allmächtigen Gott an- gehört. Die Tatsache, dass Gott innerhalb von gewisser Ordnung und Maß erschafft und dass die Schöpfung Ihm alleine gehört, wird im Quran offenbart: Der, Dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört, und Der sich niemand zum Sohn genommen hat, und Der keine Partner in Seiner Herrschaft hat, und Der alle Dinge erschaffen und sie sinnvoll geordnet hat. Jedoch, sie nehmen sich außer Ihm andere Götter, die nichts erschaffen haben, sondern selber erschaffen wurden, und die weder sich zu schaden oder zu nützen vermögen, noch Macht über Leben oder Tod oder Auferweckung haben. (Sure al-Furqan, 2-3)

Zerstörte Mythen der Evolutionisten

Während sie darauf beharren, dass sich die olfaktorischen Mechanismen graduell entwickelten, behaupten die Evolutionisten auch, dass die Bedeutung des Riechens während des sogenannten menschli- chen evolutionären Prozesses im Vergleich zu den anderen Sinnen abge- nommen hat. Diese Behauptung ist eine weitere Verzerrung, auf die die Evolutionisten zurückgreifen, um anzudeuten, dass es eine graduelle Entwicklung unter den 5 Sinnen gab. Gemäß dieser Behauptung besitzt im Verlauf der Zeit ein evolvierendes Lebewesen Sinne, die zunehmend fortgeschrittener sind. Allerdings sind sie nicht imstande irgendeinen DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, wissenschaftlichen Beweis für diese Behauptung vorzulegen. Viel eher versuchen sie sie mit imaginären Szenarien und wissenschaftlicher Terminologie auszuschmücken. Zunächst einmal sind die am häufigsten verwendeten Materialien in rein auf Vermutungen aufbauenden evolutionistischen Szenarien der so- genannten menschlichen Evolution eindeutig Rekonstruktionen – Modelle, Zeichnungen und Bilder, basierend auf Schädeln von jetzt aus- gestorbenen Affen, die in der Vergangenheit gelebt haben. Evolutionisten versehen diese Schädel mit verschiedenen Gesichtern, um den Eindruck zu vermitteln, dass diese „Affenmenschen“ einst gelebt haben. Sie kön- nen ein menschliches Gesicht auf einen Affenschädel aufziehen, lassen aber einige äffige Details. Das Geheimnis einen Affen einem Menschen ähneln zu lassen liegt darin, dass dem Weichgewebe auf dem Schädel die gewünschte Form gegeben wird. Dies ist so, weil Ihre Gesichtsknochen ei- nen geringen bestimmenden Effekt auf das Weichgewebe haben, welches Mund, Nase und Augenlider ausmacht. Durch den Gebrauch einer sol- chen Methode ist es daher einfach ein Affengesicht einem menschlichen ähneln zu lassen. Aus diesem Grund sind Bezugsquellen der Evolutionisten voll mit Zeichnungen und Modellen von Halbmenschen und Halbaffen, die für diesen Zweck geschaffen wurden.101 Sie werden festgestellt haben, dass die Nase in diesen eingebildeten, voreingenommenen Rekonstruktionen hauptsächlich platt und breit ist. Im fiktiven Übergang vom Affen zum Menschen muss die absichtlich als groß und platt dargestellte Nase ein Erscheinen des Menschen über den Verlauf der Zeit unterstellen. Aus diesem Grund folgern die Evolutionisten, dass die Nase, einen Großteil ihrer Funktionalität verlor und graduell schrumpfte. Sie bestreiten in aller Offenheit all die komple- xen und überlegenen Eigenschaften dieses großartigen Organs. In der Tat deutet dieser Widerspruch das Dilemma an, in dem die DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Evolutionisten sich befinden. Um nur eine Sache zu nennen, widerspricht diese Behauptung vollständig dem von den Evolutionisten ein- gebildeten Fortgang „vom Primitiven zum Fortgeschrittenen“. Evolution entgegen dem Fortgeschrittenen wird umgekehrt und ein Rückschritt von der Perfektion zum Primitiven wurde eingeleitet. Mit anderen Worten: Der Zufall meinte, dass unsere anderen Sinne wich- tiger waren, und entschied, dass viele der Nase zugehörige Eigenschaften unnötig waren. Wenn man den Annahmen der Evolutionisten glaubt, bedeutet das, dass man an diese unlo- gische Behauptung glaubt. Außerdem belegt die Behauptung, dass die Komplexität der Nase über die Zeit abgenommen hat, überhaupt kein wissenschaftlicher Beweis. In den letz- ten Jahren wurde festgestellt, wie irra- tional und unwissenschaftlich diese Behauptung ist. Alle wissenschaftli- chen Studien und Nachforschungen des 21-ten Jahrhunderts haben darge- legt, dass das Sinneswahrnehmungssystem von einer außergewöhnlichen Wenn wir ein an- genehmes Parfüm aus- Komplexität ist, und die machen, findet eine Reihe Evolutionisten haben deswegen ei- konsekutiver und hochkomplexer Prozesse ne große Enttäuschung erfahren. Es in unseren Köpfen statt. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), ist auch in steigendem Maße evident, dass neue wissenschaftliche Fortschritte die Träume der Evolutionisten weiterhin erschüttern werden.

Aussagen eines Experten

Die Evolutionisten versuchen den Geruchssinn im Vergleich zu den anderen Sinnen als primitiv darzustellen, und sie behaupten, dass er ein- fach dem Zufall zugeschrieben werden kann. In der Tat ist er ein Mechanismus, über den noch vieles unbekannt ist, viele seiner komple- xen Details sind noch immer ein Geheimnis. Forschung und Aussagen von gegenwärtigen Wissenschaftlern auf diesem Gebiet machen dies glasklar. Einer, der bezüglich dieses Themenkomplexes zitiert werden kann, ist der Wissenschaftler Stuart Firestein von der Universität von Columbia, der für seine Forschungen bezüglich des Geruchssinnes be- kannt ist und als Autorität in seinem Feld angesehen wird. In seinen Artikeln beschreibt Professor Firestein den hochentwickelten und kom- plexen Charakter des Geruchssinnes. Einige von Professor Firesteins Aussagen lassen sich wie folgt lesen: Wir verwenden das olfaktorische Rezeptorneuron der Vertebraten als Modell, um die allgemeinen Prinzipien und Mechanismen der Signalübertragung zu untersuchen – Rezeptor-Liganden- Wechselwirkungen, Modulationen durch sekundäre Botenstoffe, Ionenkanaldurchquerung, und die Langzeitmechanismen von Adaption und Desensibilisierung. Das olfaktorische Neuron ist für die- se Studien hervorragend geeignet, da es besonders für die Entdeckung und Unterscheidung einer großen Vielfalt kleiner organischer Moleküle ausgelegt ist, wie z.B. Gerüche. Die neueste Arbeit in den Laboratorien besteht darin Adenovirusvektoren zu verwenden, um die Überexpression von ge- klonten Geruchsrezeptoren in olfaktorischen Neuronen hervorzurufen. Da die Geruchsrezeptoren die größte Familie von Rezeptoren ausma- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), chen, die an G-Proteine andocken können (in dieser Gruppe sind auch viele Neurotransmitter und Hormonrezeptoren enthalten), sind sie her- vorragende Rezeptoren, um die Beziehung zwischen Aminosäuresequenzen und Ligandenbindungsaffinitäten zu verstehen. Wir sind in der Lage sowohl bestimmte Rezeptoren als auch Rezeptorklone durch gezielte Mutationen zur Überexpression zu zwin- gen und diese dann auf bestimmte Liganden-Sensitivitäten zu überprü- fen. Diese Daten werden dann in Computermodellen des Proteinrezeptors verwendet, um präzise zu verstehen, warum zum Beispiel der eine Rezeptor imstande ist den Geruch von Rosen zu er- kennen, während der andere spezifisch auf Pizza abgestimmt ist. In einer anderen Weise sind unter den Neuronen die olfaktorischen Rezeptoren in ihrer Fähigkeit einzigartig sich während eines Tierlebens zu regenerieren. Es wurden mehrere experimentelle Manipulationen entwickelt, um neuronale Regeneration und Proliferation in vivo zu in- duzieren, wodurch es möglich wird Neuronen mit einem bekannten Geburtsdatum zu eliminieren. Durch die Anwendung physiologischer Techniken der Zellaufzeichnung quantifizieren wir biophysische Parameter, wie das Erscheinen von Ionenkanälen oder Rezeptoren und die Entwicklung von synaptischen Kontakten in sich heranbildenden Neuronen.102 Aus all seinen Aussagen kann nur ein Sinn entnommen werden: Gegenwärtig ist nur sehr wenig über den Geruchssinn bekannt, trotz des derzeitig fortgeschrittenen Stands der Wissenschaft. Die Schlussfolgerung aus all den Ressourcen, die in Bewegung gesetzt wur- den, und den ausgeführten Forschungen ist, dass viel von dem Bekannten noch immer theoretisch ist. Was aber bekannt ist, ist die großartige Struktur des olfaktorischen Systems. In der Tat macht Stuart Firestein im Abstract seines Aufsatzes hierauf aufmerksam: Die Nase des Säugetieres ist wohl der beste chemische Detektor auf dem DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Planeten, imstande tausende von Komponenten zu entdecken und zu unterscheiden.103 Die Wahrheit ist daher diese: Der Geruchssinn ist äußerst komplex, ein außergewöhnlicher Mechanismus, der nicht mittels leerer Begriffe wie Zufall, Mutation oder natürliche Selektion erklärt werden kann. Die Makellosigkeit des Geruchssinnes ist eines der Zeichen von Gottes voll- kommener Schöpfung, angefertigt durch unendliches Wissen und Macht des Herrn.

Die irreduzible Komplexität des Geruchssinnes

Eine von Professor Michael J. Behe der Lehigh Universität deutlich gemachte Tatsache ist, dass die Wissenschaft irreduzible Komplexität in le- benden Organismen entdeckt hat. Dieser Begriff bedeutet, dass alle Systeme, von den größten bis hin zu den kleinsten, eine äußerst weitrei- chende Komplexität besitzen; und in diesen gibt es eine solche Ordnung, dass nicht einmal eine Komponente entbehrt werden kann. Damit ein Organ funktionieren kann, kann nicht einmal eine einzige seiner Komponenten ausgelassen werden. Andererseits würde das Organ nicht mehr funktionieren. Diese wissenschaftliche Tatsache untergräbt alle Behauptungen der Evolutionstheorie, weil irreduzible Komplexität die von den Evolutionisten erklärte graduelle Entwicklung unmöglich macht. Es ist zum Beispiel für die 40 unterschiedlichen Komponenten des Auges un- möglich sich individuell und graduell heranzubilden, da, solange alle 40 nicht vollständig wären, das Auge nicht funktionieren könnte. Außerdem würde gemäß der Evolutionstheorie ein funktionsloses Organ durch natürliche Selektion eliminiert werden. Unter diesen Bedingungen stellt sich den Evolutionisten dieselbe Frage in bezug auf andere komplexe Organe. Der Geruchssinn, jener HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), überlegene Mechanismus, den wir bislang untersucht haben, weist auch irreduzible Komplexität auf. Damit Gerüche wahrgenommen werden können, müssen Mikrohaare, Rezeptoren, Geruchsrezeptorzellen, Geruchszellen, Schmerzrezeptorzellen, Riechkolben, Mukussekretion, Basalzellen, spezielle Proteine und Enzyme und viele weitere Faktoren gemeinsam vorhanden sein, alle zur gleichen Zeit und vollständig ausge- bildet. Auch wenn all diese Elemente zusammenkommen, ist das System noch immer nicht vollständig. Es ist grundlegend, dass die Nase die Gerüche wahrnimmt, die sie erreicht. Aus diesem Grund muss das menschliche Gehirn auch anwesend sein, das als „die komplexeste Struktur im bekannten Universum“ bezeichnet wird.104 Solange all diese Komponenten nicht zusammen anwesend sind, ist das komplexe System vollkommen bedeutungslos. Es ist für jeglichen evolutionären Prozess unmöglich in so einem System stattgefunden zu haben, das keinesfalls auf eine einfachere Form reduziert werden kann. Geruchsrezeptorzellen würden in Abwesenheit der Mikrohaare keinem Zweck dienen. Die empfangenen Signale würden in Abwesenheit der Nerven nicht das Wahrnehmungszentrum erreichen. Wenn ein einziges Bindeglied in dieser Kette – all diese Bindeglieder ope- rieren zusammen in verschiedenen Gebieten – aus der Gleichung entfernt würde, würde im Gehirn kein Geruch wahrgenommen werden. Deshalb muss dieses System plötzlich entstanden sein, mit all seinen Komponenten in vollständiger Ausbildung. Damit 1 oder 10.000 Gerüche entdeckt werden können, müssen alle oben zitierten Elemente anwesend sein, jedes harmonisch mit dem anderen arbeitend. Dies deutet auf eine offenbare Wahrheit hin: Gott hat diesen Mechanismus mit all seinen ma- kellosen Eigenschaften geschaffen, so wie Er alles Andere im Universum geschaffen hat. Das Beharren der Darwinisten auf dem Thema der graduellen DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Entwicklung geht trotz aller vernunftwidrigen Unlogik auf deren Unwillen zurück dies zu akzeptieren. Solange sie es abstreiten, dass es einen Schöpfer gibt, Der alle Lebewesen mit all ihren Eigenschaften ge- schaffen hat, können sie niemals der ausweglosen Situation entkommen, in der sie sich befinden. Dennoch ist die von Gott offenbarte Wahrheit glasklar. Gott macht Seine Existenz klar durch die von Ihm geschaffenen unvergleichlichen Schönheiten und Entwürfe. Die Art, wie Evolutionisten diese Tatsache ablehnen, obwohl sie keine Beweise haben um so vorzugehen, folgt un- zweifelhaft daraus, dass diese Welt ein Ort der Prüfung ist. Wie in der Sure Saba´, 21, offenbart wird, schuf Gott diese Welt, um zu „… unter- scheiden, wer an das Jenseits glaubt und wer darüber in Zweifel ist…“ Diejenigen, die sich weigern an das Jenseits zu glauben, werden fortfah- ren Lügen anzufertigen, um Gottes überlegene Schöpfung abzustreiten. Diejenigen, die an Seine Existenz glauben, werden aus sich heraus einen Platz im Paradies vorbereiten, an dem sie die größten Freuden der Schönheiten genießen werden, die sie sehen werden. Dies ist natürlich die größte Erlösung. Es wird auch dieses im Quran offenbart: Für diejenigen, welche glauben und das Rechte tun, sind jedoch Gärten bereitet, durcheilt von Bächen: das ist die große Glückseligkeit! (Sure al-Burudsch, 11) HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), aben Sie jemals festgestellt, dass Ihre Sinne Sie ständig gegen mögliche Gefahren aus Ihrer Umgebung warnen? Wenn Sie zum Beispiel die Straße überqueren, schauen Sie beim Hören der Hupe eines mit hoher Geschwindigkeit herannahen- den Autos unmittelbar in die Richtung des Geräusches. Somit vermeiden Sie einen Unfall, der ansonst fatal wäre. Einige Gefahren befinden sich allerdings jenseits des Bereichs des Sehens und Hörens. In einigen Situationen vollführt der Geruchssinn ei- ne warnende Funktion. Von all den potenziellen Gefahren in Ihrem Haus können Sie zum Beispiel allein durch den Geruchssinn ein Gasleck ent- decken. Das erste Zeichen eines Feuers jenseits Ihres Gesichtsfeldes ist der Geruch von Rauch. Menschen mit schwachem oder nichtexistentem Geruchssinn sind angesichts solcher Situationen wehrlos. Es wurden gewisse elektronische Geräte entwickelt, um gegen sol- che Gefahren zu warnen. Um diese zu entwerfen, wurde der menschliche Geruchssinn als Modell herangezogen. Danach hergestellte Gas- und Feuerdetektoren zum Beispiel sind bloß plumpe Imitationen der Nase.

Feuerdetektoren

Wie Sie wissen, reagieren Feuerdetektoren auf Rauchpartikel in der Luft und senden einen Warnalarm aus. Denken Sie an die nach dem Prinzip der Ionisierung funktionierenden Modelle. (Abbildung 20) Diese Geräte beinhalten ein spezielles mit Ionen angefülltes Detektions-Abteil – elektrisch geladene Partikel. Solange in das Gerät saubere Luft eintritt bleibt die elektrische Ladung der Partikel stabil. Wenn allerdings Rauch eintritt, werden die Ionen neutralisiert und der Fluss des elektrischen HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Elektrischer Strom in der Wahrnehmungsregion Radioaktive Anschluss Saubere LuftReferenzab Quelle Verbind schraube Hochstrschnitt om- ung Niveau Ionisierte Partikel Radioaktive Kontroll Substanzen einheit Rauch oder Plastikgehäus Niedrig Prozess e strom- Niveau or Wahrnehmungsge Wahrnehmungsgebie An Alarmindikator bietsverschalung t Partikel anhaften- der Rauch (Abbildung 20) Das Bild zeigt die vergleichbar komplexe Struktur eines Rauchmelders. Das System in Geruchswahrnehmungszellen aber ist weitaus komplexer als jen- er. Stroms wird reduziert. Das Abfallen im Strom löst einen Buzzer oder an- deren Alarm aus.105 Das spezielle Fach in diesen elektrischen Geräten kann mit den Geruchsrezeptorzellen in der Nase verglichen werden. Sie haben bereits gesehen, wie sich die elektrische Ladung in den Rezeptorzellen in Folge eines komplexen Prozesses verändert, und wie daraufhin eine spezifische Meldung entsteht. Der Mechanismus im Geruchsdetektor ist ein eher pri- mitives Modell des Wahrnehmungssystems in den Geruchsrezeptorzellen. Auch ist der Unterschied zwischen einem Feuerdetektor und der menschlichen Nase weitaus größer als der zwi- schen einem Raumschiff und einem Ochsenkarren. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, (Abbildung 21) Einige Sensoren werden in elektro- nischen Nasen verwendet. Diese Sensoren wurden entworfen nach dem Vorbild der Rezeptoren in der menschlichen Nase, sind aber un- vergleichlich simpler als jene. Standard Elektronische Nase

Die elektronische Nase

Das menschliche olfaktorische System Chemische kann zwischen 10.000 verschiedenen Sensoren Gerüchen unterscheiden. Ein Fachmann im Datensammlung Parfümgewerbe ist in der Lage ein Parfüm zu riechen, das 100 verschiedene Düfte ent- hält, und alle Bestandteile aufzuzählen.106 Diese überlegene Schöpfung in der menschlichen Nase hat zahlreiche Modellerkennung Wissenschaftler dazu angeregt ähnliche Apparate zu entwickeln, und zahlreiche Forschungs- und Entwicklungszentren weltweit versuchen das wunderbare Geruchswahrnehmungssystem der Menschen nachzuahmen. Ein in diese Klassifikation Richtung entwickeltes Modell ist bekannt für den als „elektronische Nase“. Computer (Abbildung 22) Das Funktionssystem der elektronischen Nase HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Anstelle der aus Proteinen gemachten Rezeptoren der menschlichen Nase verwenden ihre elektronischen Entsprechungen eine Reihe chemi- scher Rezeptoren. (Abbildung 21) Jeder dieser Rezeptoren ist entworfen einen spezifischen Geruch zu entdecken; da ihre selektiven Fähigkeiten zunehmen, wird die Herstellung der Geräte schwieriger, und die Preise steigen. Die Sensoren sammeln Signale aus ihrer Umgebung und schicken sie an einen Computer. Elektronische Systeme können mit Nervenzellen im olfaktorischen System verglichen werden, und der Computer selbst als eine Imitation des menschlichen Gehirns. Der Computer ist dazu pro- grammiert an ihn gesendete Daten zu analysieren. Dank ihm werden die Signale als binärer Code interpretiert. (Abbildung 22) Auf solche Weise entwickelte elektronische Nasen werden auf ver- schiedenen Gebieten eingesetzt, insbesondere in der Ess-, Parfüm- und chemischen Industrie, und der Medizin. Universitäten und internationa- le Organisationen liefern den größten Rückhalt für solche Projekte. Dennoch gilt, was Julian W. Gardner der Universität von Warwick sagt: „Wir befinden uns im Anfangsstadium der Technologie.“107

Ein Vergleich der menschlichen und

elektronischen Nase Wissenschaftler sagen, dass es keine Entsprechung zur Wahrnehmungskapazität der geruchssensitiven Zellen in der Nase gibt.108 Des Weiteren behaupten einige Wissenschaftler offen die Unmöglichkeit ein elektronisches Gerät zu entwickeln, das vollständig die menschliche Nase kopieren kann. Edward J. Staples, ein Experte in elektronischer Sensortechnologie, ist einer, der dies offen zugibt.109 Ein anderer Wissenschaftler, Professor W. James Harper, sagt: „Eine elektro- nische Nase ist kein Ersatz für Menschen – sie ist ein Zusatz“.110 Er betont, dass die elektronische Nase nur eine Beifügung sein kann. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Die elektronische Nase ist weitaus primitiver als die menschliche Nase, trotz all der Technologie, die sie gebraucht. Seine Aussage kann durch eine Analogie ausgedrückt wer- den: Eine Kamera kann das Auge nicht ersetzen, sondern nur unterstüt- zen. Die Beziehung zwischen der elektroni- schen Nase und ihrer elektronischen Entsprechung ist ziemlich dasselbe. George Aldrich, chemischer Spezialist bei der NASA, behauptete in der Ausgabe vom 23.6.2001 der Zeitschrift New Scientist, dass nichts die menschliche Nase übertreffen könne. Als er gefragt wurde, warum die NASA bei olfaktorischen Tests keine elektrische Ausrüstung verwende, antwortete Aldrich: „… meiner Meinung nach kommen sie auch nicht annähernd an die menschliche Nase heran. Es gibt nichts Besseres als die menschliche Nase.“111 Lassen wir für einen Moment diese Tatsachen beiseite und verglei- chen wir diese beiden Modelle, um einmal mehr die Überlegenheit der HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), menschlichen Nase aufzudecken: 1-Elektronische Nasen können nur eine begrenzte Zahl von Gerüchen entdecken, im Gegensatz zu den tausenden der menschlichen Nase. 2-Computerunterstützte elektronische Nasen sind weitaus größer im Vergleich zur menschlichen Nase. Sie sind auch empfindliche Geräte, die intensive Pflege und Wartung benötigen. Des Weiteren stellt das kurze Leben der Sensoren ein größeres Problem dar.112 Unser Geruchswahrnehmungssystem auf der anderen Seite benötigt während seiner Operationslebenzeit keine Wartung. 3-Die Kosten einer einzigen elektronischen Nase können sich auf $100.000 belaufen.113 4-In der menschlichen Nase wird der Geruchswahrnehmungsprozess in weniger als einer Sekunde abgeschlossen. Die Analyse im elektroni- schen Gegenstück allerdings dauert Minuten.114 5-Die Anpassung der Sensoren und die Programmierung der Computer, die an sie angeschlossen sind, sind besonders wichtig. Forschungen ha- ben gezeigt, dass hohe Anteile von Wasser, Alkohol, Kohlensäure und Essigsäure die Sensitivität des Geräts beeinträchtigen können.115 Dazu kommt noch, dass Geruchsexperten die elektronische Nase sehr vor- sichtig programmieren müssen. Ansonsten würden gewisse Gerüche das Gerät dazu bringen unkorrekte oder unsichere Ergebnisse zu lie- fern. 6-Jedes System, das aus Sensoren und Computern aufgebaut ist, entbehrt eines jeglichen Mechanismus logische Urteile zu fällen. Menschen hingegen fangen bereits im jungen Alter an, diesen Prozess durchzu- führen. Sobald ein Baby ge- boren ist, erkennt es seine Mutter durch ihren Geruch und kann zwei Tage später Gerüche unterscheiden.116 7-Trotz der fortgeschrittenen Technologie heutzutage kann kein elektronisches Gerät mit der Kapazität der menschlichen Nase hergestellt werden, was zeigt, wie er- staunlich das Design unseres Geruchswahrnehmungssystem in Wirklichkeit ist. Auf dem Gebiet der elektronischen Nase arbeitende Fachmänner sind sich dessen eher bewusst als die meisten anderen Menschen. Dieses Geruchswahrnehmungssystem funktioniert seit der Erschaffung des ersten Menschen auf perfekte Weise. Dennoch ist die Struktur so komplex, dass die Details des arbeitenden Geruchsrezeptormechanismus und des Wahrnehmungssystems im Gehirn in weitem Maße noch nicht verstanden werden. In der Tat ist we- niger über das olfaktorische System bekannt als über Sehen, Hören und Fühlen.lvi Aus diesem Grund ist jedes die menschliche Nase zu ersetzen- de elektronische System eindeutig Wunschdenken. Offensichtlich werden in den kommenden Jahren fortgeschrittenere elektronische Nasen hergestellt, aber das ändert nicht diese naheliegende Wahrheit: Eine elektronische Nase kann nicht durch Zufall entstehen, sondern ist das Produkt einer spezifischen Planung, Programmierung und Design. Auf ähnliche Weise sind die ihren elektronischen Gegenstücken so überlegenen Nasal- und Geruchssysteme nicht spontan oder durch Zufall entstanden. Sie sind Beweise der überlegenen HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Kunstfertigkeit Gottes, des unendlich Liebenden und Gnädigen. Und die Art, wie sie in den Dienst aller Lebewesen gestellt wurden, ist ein großer Segen. Um es kurz zu fassen, wird jede neue wissenschaftliche Entdeckung bezüglich des menschlichen Körpers und des Geruchswahrnehmungssystems einmal mehr jenen Enttäuschung verur- sachen, die darauf bestehen die Evolution zu unterstützen. Zugleich wer- den uns solche Fortschritte ermöglichen ein deutlicheres Bild von Gottes unendlichem Wissen und Intellekt zu erhalten. Das wird Gläubigen er- möglichen sich Gott zu nähern, Seine Macht besser zu schätzen, und ihre Angst vor Ihm zu steigern. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Die Überzeugungen der Gläubigen angesichts Gottes Verse wurden im Quran offenbart: Siehe, in der Schöpfung von Himmeln und Erde und in dem Wechsel von Nacht und Tag sind wahrlich Zeichen für die Verständigen, Die da Gottes gedenken im Stehen und Sitzen und Liegen und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: “Unser Herr, Du hast dies nicht umsonst erschaffen! Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Feuerspein! (Sure Al `Imran, 190-191), ir Menschen müssen essen und trinken, wenn die vitalen Funktionen unseres Körpers aufrecht erhalten werden sollen. Auf diese Weise erhalten wir die nötige Energie für die Billionen von Zellen in unseren Körpern. Durch das Essen fassen wir Entschlüsse, die direkt unsere Gesundheit beeinflussen. Wir verstehen welche Lebensmittel nahrhaft sind, welche keinen nahrhaften Wert haben, und welche schädlich sein können. Wir schmeißen Lebensmittel weg die fad und verfault sind, de- ren Geschmack wir sofort erkennen. Wir können reife von unreifen Früchten unterscheiden, indem wir auswerten, wie bitter sie sind. Wir können säurehaltige Flüssigkeiten von bitteren unterscheiden, und toxi- sche durch ihren bitteren Geschmack. Wir können leicht Lebensmittel auswählen, die uns mit Mineralsalzen und Flüssigkeiten versorgen, die nötig sind, um das Gleichgewicht des Körpers, die für die Proteinsynthese in unseren Zellen verwendeten Aminosäuren und die unsere Energiebedürfnisse erfüllenden Karbonhydrate und Lipide zu be- wahren. Des Weiteren wissen wir, wann gewisse Lebensmittel zu essen sind und wann nicht. Bei Ermüdung wählen wir welche mit hohen Vitamin-, Mineral- und Zuckergehalten. Wenn unser Blutdruck fällt, essen wir sal- zige Lebensmittel, vermeiden diese und salzige Getränke dagegen, wenn er steigt. Geschmack, das wunderbare System, das wir besitzen, gestattet uns all dies zu tun. Unser Geschmackswahrnehmungssystem analysiert Proteine, Ionen, komplexe Moleküle und viele andere Komponenten, und arbeitet während unseres gesamten Lebens für uns. Einher mit dem Erfüllen der Anforderungen unserer täglichen Lebensmittelbedürfnisse HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), haben wir viel Freude an den unvergleichlichen Geschmäckern gut ge- kochter Speisen, Früchte, Kuchen und Desserts. Versuchen Sie sich ein- mal an all die köstlichen Speisen und Getränke zu erinnern, die sie geko- stet haben: Die Ihren Durst löschenden Limonaden und Fruchtsäfte, die Melonen, die Sie in der Hitze des Sommers gegessen haben, ein auf dem Grill brutzelndes Kotelett, Schokoladeneis, Kuchen, gedeckte Obstkuchen, Pasteten, Puddings, Reis, Honig… Wir nehmen diese Vergnügungen dank unseres Geschmackswahrnehmungssystems wahr, das uns durch unseren Allmächtigen Gott zum Dienste gestellt wurde. Dieses Kapitel soll dieses unnachahmliche System detailliert untersuchen und zeigen, welch über- legenes Werk der Schöpfung es ist.

Die makellose Organisation in der Zunge

Blättern Sie durch ein Kochbuch; Sie werden tausende von Rezepten darin sehen. Es wird geschätzt, dass es weltweit etwa 20.000 verzehrbare Pflanzenspezies gibt.118 Die Vielfalt an festen und flüssigen Lebensmitteln ist erstaunlich. Dennoch haben Sie trotz all die- ser Vielfalt kein Problem zwischen un- terschiedlichen Geschmäckern zu unterscheiden. Sie können zum Beispiel sofort den Unterschied zwischen ge-, kochtem undgeröstetemHähnchen erkennen, selbst mit geschlossenen Augen. Sie haben keine Schwierigkeiten den Geschmack von Hähnchen von dem von dutzenden anderen Speisen zu unterscheiden. Das Geheimnis dieser Fähigkeit liegt in der Organisation innerhalb der Zunge, Ihrem Geschmackswahrnehmungsorgan. Die Zunge kann mit einem verschiedene komplexe chemische Analysen ausführenden Laboratorium verglichen werden, weil alles, was wir essen und trinken aus sehr unterschiedlichen Molekülen besteht. Es gibt hunderte, sogar tausende von einzelnen chemischen Substanzen auf jedem Speisenteller, aus dem Sie essen.119 Laut dem Geschmacksexperten David Schaeppi beträgt die Anzahl von geschmacksübermittelnden che-, (Abbildung 23) Koffein Die Substanzen hier hinterlassen einen bitteren Geschmack im Mund. Wie wir Cycloheximide 6-n-pro pyl-2-thiou rac il sehen können, sind die chemischen Strukturen dieser wenigen Substanzen voneinander sehr verschieden. Dank der vollkommenen Schöpfung und außergewöhnlichen Kapazität des Kinin Geschmackswahrnehmungssystems sind wir in der Lage unzählige Denatonium ben zo a te (bi trex) Geschmacksmoleküle wahrzunehmen. mischen Substanzen in einer Banane 225 und in einer Erdbeere 350.120 Die Bedeutung dieser Information, die Sie womöglich zum ersten Mal erhal- ten, ist, dass das wunderbare als Zunge bekannte Laboratorium unzähli- ge unterschiedliche Moleküle mit unfehlbarer Genauigkeit analysiert. (Abbildung 23) Was für eine Art Design besitzt also Ihre talentierte Zunge? Es gibt eine große Zahl von Nervenfasern in der Zunge, ein Design, welches ermöglicht, dass sie sich mit Leichtigkeit in alle Richtungen be- wegen kann. In der Tat ist die Zunge viermal so beweglich wie unsere Finger121 und übernimmt wichtige Funktionen wie Reden, Kauen und Schlucken. In den Mund eingeführte Lebensmittel werden, bevor sie zur Speiseröhre weitergeleitet werden, durch Speichel angefeuchtet und auf- geweicht, der durch die Speicheldrüsen ausgesondert wird. An dieser Zwischenstelle sind die Geschmacksrezeptoren der Zunge in ihrem akti- ven Zustand. Um diese Aktivität zu verstehen, müssen wir erst mit dem Aufbau in der Zunge vertraut sein. Geschmacksrezeptorzellen sind spezialisierte Zellen, die nur in der Zunge und in bestimmten Gegenden im Mund angetroffen werden kön- HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Gaumenmandel Gaumenmandel Papillae circumvallatae ] Papillae foliate Papillae fungiformes Papillae filiformes (Abbildung 24) Die Orte der Papillen auf der menschlichen Zunge nen. Die geschmackswahrneh- menden Zellen in der Zunge sind in birnenförmigen Strukturen ver- sammelt, die als Geschmacksknospen bekannt sind – Strukturen, die Papillen ge- nannt werden. Diese winzigen der Zunge ihre bekannte raue Erscheinung verleihenden Vorsprünge sind auf der Oberfläche und den Seiten der Zunge anzutreffen. Es gibt vier (Abbildung 25) Geschmacksknospen, unter dem Arten von in verschiedenen Eletronenmikroskop photographiert Regionen verteilten Papillen. (Abbildung 24) Die auffälligsten DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, von diesen sind die pilzförmigen Papillen an der Vorderseite der Zunge, die deutlicher sichtbar werden, wenn jemand Milch getrunken hat. Die Wallpapillen, größer und in der Anzahl geringer als die anderen, sind in einer umgekehrten V-Form hinten auf der Zunge angesetzt. Die Blätterpapillen werden an den hinteren Seiten der Zunge angetroffen. Die pilzförmigen, Wall- und Blätterpapillen enthalten Geschmacksknospen. Die fadenförmigen Papillen, die zahlreichste Art, enthalten keine Geschmacksknospen, bedecken nahezu die gesamte Oberfläche der Zunge. Diese haben mit dem Tastsinn zu tun. Wenn die Zunge unter einem starken Mikroskop untersucht wird, ist das erste, was man feststellt, ihre strukturelle Regelmäßigkeit. Die Ordnung verläuft, beginnend vom kleinsten bis hin zum größten: Tastzellen, Geschmacksknospen, Papillen. Es gibt etwa 10.000 Geschmacksknospen auf der Zunge.122 (Abbildung 25) Wallpapillen ent- Geschmacksknospe Epithelium Geschmacksmikrohaare Geschmackszelle Geschmackszellenfasern Verbindendes Gewebetiss ue (Abbildung 26) Die Organisation in einer Geschmacksknospe HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), (Abbildung 27) In einer einzigen Geschmacksknospe Geschmacksknospe ver- Oberer Te]il binden sich einige 100Mechanismus, der die Geschmacksknospe in Geschmacksprezeptorzell zwei Abschnitte teilt en in einem makellosen] Design. Der obere Teil derEpithelzelle Geschmacksknospe istKommunikationsp durch ein besonderesunkt zwischen System vom Körper abge- Geschmackszelle trennt. Das bedeutet, dass und Geschmacksnerv die Geschmacksmoleküle Körpersektion mit den Geschmacksmikrohaaren an der Spitze der Nervenfasern Geschmacksknospe kom- munizieren und nicht zum Hauptkörper weitergeleitet werden. halten zwischen 700 und 3.000 Geschmacksknospen, Blätterpapillen zwi- schen 320 und 2.950. Es gibt ungefähr 3 bis 10 Geschmacksknospen in je- der pilzförmigen Papille.123 Die Anzahl von Tastzellen in jeder Geschmacksknospe variiert zwischen 50 und 100.124 Diese Abbildungen sind wichtig für die Darstellung des Gleichgewichts in der Schöpfung. Wenn die Anzahl der Geschmackszellen und –knospen unter dem Normalwert liegt, nimmt der Geschmackssinn einer Person ab oder verschwindet gar. Wenn aber die Anzahl größer als normal ist, werden bekannte Geschmäcker übermäßig süß und bitter erscheinen. Es ist klar, dass jede Zelle in exakt der richtigen Zahl existieren muss, ansonsten wäre Essen und Trinken kein Genuss, sondern sogar unangenehm. Wie Sie wissen: Je kleiner ein elektronisches Gerät, desto erfolgrei- cher wird sein Design angesehen. Das ist der Grund, warum Ingenieure möglichst versuchen wenig Raum zu verwenden. Wenn man auf die DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Papillae filiformes ] Papillae circumvallatae Geschmacksknospe n Verbindendes Gewebe Speicheldrüsen Muskelschicht Papillae circumvallatae Geschmacksknospen (Abbildung 28) Die Organisation in den Papillae circumvallatae Zunge Papillae circumvalatae Nervenfasern Geschmacksknospen Nervenfasern Geschmacksknospen Speicheldrüsen (Abbildung 29) Details der Struktur in den Papillae circumvallatae

HARUN YAHYA

(ADNAN OKTAR), Organisation der Geschmacksknospen schaut, sind Beispiele dieses Designprinzips unmittelbar sichtbar. Einige 100 Geschmackszellen sind in der Geschmacksknospe auf ideale Weise aufgesetzt (Abbildung 26-27). Dazu enthalten die Knospen eine Anzahl von Basal- und Sekretzellen, das Produktionszentrum der Geschmackszellen. (Abbildung 28-29) In der Kluft um die Papille herum bauen die an den Rändern der Papillen ent- lang angelegten Geschmackszellen die Kommunikation mit Geschmacksmolekülen auf. Dank dieser Struktur ist die größtmögliche Kommunikationsoberfläche auf einem sehr kleinen Gebiet errichtet. Dass diese Zellen in genau der richtigen Anzahl und Form existie- ren, legt den Beweis einer sehr überlegenen Schöpfung dar. Eine weitere außergewöhnliche Eigenschaft ist, dass sie an exakt dem richtigen Platz angeordnet sind.125 Wenn sich nur eines dieser vielen Elemente des Geschmackswahrnehmungssystems ändern würde – wenn die Geschmackszellen unten an der Zunge anstelle von oben und an den Seiten wären, dann würde selbstverständlich der Geschmackssinn zum Großteil verschwinden. Leben würde dann schwierig werden. Die Tatsache, dass jedes Element im System genau richtig ist, erinnert Menschen mit Vernunft und gesundem Menschenverstand daran, dass Gott alle Dinge makellos und in perfekter Ordnung geschaffen hat. Das Geschmackswahrnehmungs system hat ein außerge- wöhnlich komplexes Design, das die Erhabenheit von Gottes Schöpfer ausstellt., Es kann keine Organisation ohne Organisator geben, und kein Arrangement ohne einen Arrangeur. Wenn Sie sich umsehen, ist alles was sie sehen ein Produkt der Schöpfung von Menschen – Tische, Stühle, Lampen, Gardinen, Fenster, Fernseher, Computer. Das Geschmackssystem, das viele Male komplexer als diese ist, ist das Produkt einer Schöpfung, die Gott angehört, dem Herrn der Welten.

Grundgeschmacksarten

Die vorherrschende wissenschaftliche Auffassung ist, dass es 5 Grundgeschmäcker gibt: süß, salzig, bitter, sauer und Umami.126 Jeder ist vertraut mit den ersten vier, obwohl der fünfte für einige ein neuer Begriff Bitter Bitter Sauer Sauer Salzig Salzig süß (Abbildung 30) Neueste wissenschaftliche Forschung hat den Fehler der sogenannten Geschmackskarte und ein außergewöhnlich komplexes Kommunikationssystem in jeder Geschmackszelle aufgedeckt. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, sein könnte. Umami ist ein vom Glutamat abstammender Geschmack, ei- ne der 20 Aminosäuren in der Struktur von Proteinen, die in Fleisch, Fisch und hülsenfruchtartigem Gemüse angetroffen werden kann. (Monosodiumglutamat, das verwendet wird um den Geschmack in Fertigspeisen zu steigern, übermittelt auch diesen Geschmack.) Einige Wissenschaftler stimmen nicht damit überein, dass die Lebensmittel, die wir essen und trinken, nur aus den Kombinationen die- ser 5 Geschmäcker bestehen. Einige Forscher wie Professor Andrew L. Spielman (Universität von New York, College of Dentistry), Professor G. Brand (Monell Chemical Senses Center), und Dr. Wentao Yan (Universität von New York, College of Dentistry) denken, dass andere Geschmäcker wie Fett, Wasser und metallische Geschmäcker Grundgeschmäcker ausmachen könnten.127 Eine von der Forschung hervorgebrachte Auskunft ist, dass die Geschmackskarte nicht korrekt ist.128 (Abbildung 30) Die Geschmackskarte war ursprünglich auf der Annahme aufgebaut, dass Süße an der Spitze der Zunge wahrgenommen wird, Salzigkeit an den Rändern, Säure an den Seiten und Bitterkeit im Hinterbereich. Diese Karte beruhte allerdings auf einer Fehlinterpretation von Forschung aus dem 19-ten Jahrhundert. Die neueste Forschung zeigt, dass Geschmackszellen auf mehr als bloß ein Stimulans reagieren129 und dass, jeder Geschmacksrezeptor ein komplexeres Kommunikationssystem hat, als jemals angenommen wurde. Im Gegensatz zu vorherigen Annahmen baut jede Geschmackszelle eine Kommunikation mit mehreren spezifi- schen Stimuli auf, nicht bloß mit einem. Die Methoden der Kommunikation in Rezeptorzellen sind einer der Beweise, dass diese Zellen ein Werk der Schöpfung sind.

Komplexe Kommunikationssysteme

Professor Joseph Brand ist ein für seine Arbeit über den Geschmackssinn bekannter Wissenschaftler. Laut ihm benötigt es nur 02. bis 0.5 Sekunden, bis wir den Geschmack von irgendetwas wahrnehmen, das auf unserer Zunge platziert wird.130 Was während dieses Intervalls stattfindet – es ist kürzer als die Zeit, die Sie benötigen, um ihre Augen zu öffnen und zu schließen - war Objekt der Untersuchung für viele Jahre. Gegenwärtig sind die Grundzüge der im Geschmackssinn einbezogenen Prozesse nachgewiesen.131 Geschmack beginnt, wenn Komponenten von Lebensmitteln, die Sie kauen, im Speichel aufgelöst wer- den. Wir erkennen den Geschmack von salzigen Lebensmitteln, weil sich Geschmackszellen verfügen über mehr als einen Kommunikationsmodus. Dank dieser Eigenschaft der Zellen sind wir in der Lage solch ver- schiedene Geschmäcker wie süß, bitter, sauer und salzig auszumachen., Salz schneller als andere Substanzen im Speichel auflöst. In der Tat be- ginnen die Speicheldrüsen manchmal zu arbeiten, wenn der Geruch von Lebensmitteln entdeckt wird – durch den sogenannten Pavlovschen Reflex -, die Zunge auf das Schmecken vorbereitend. Wie jedes Element im Geschmackssinn, ist auch diese Stufe wichtig. Gäbe es diese Sekretion nicht, würden Sie nicht imstande sein getrocknete Früchte zu schmecken. (Speichel enthält auch Proteine und Enzyme, die das Verdauungs- und Immunsystem unterstützen. Die Forschung über die Eigenschaften des Speichels und seiner Funktion währt an. Allerdings haben Studien bereits dargelegt, dass diese Flüssigkeit, die normalerweise als unbe- deutend angesehen wird, eine recht kom- plexe Struktur hat.) Die Moleküle der Lebensmittel kom- munizieren mit den Geschmacksrezeptoren auf der Zunge durch haarförmige Geschmacksmoleküle bil- den Verbindungen mit den Ionenkanälen auf den Geschmackszellenmembran en, damit wir den bitteren Geschmack einer Kiwifrucht ausmachen., Strukturen an der Spitze der Zellen, die als Mikrovili bekannt sind. Diese Mikrovili oder Mikrohaare streben in die Mukusmembran auf, die die Zunge mit winzigen Öffnungen bedeckt, die Geschmacksporen genannt werden. Geschmackszellenrezeptoren befinden sich auf den Mikrohaaren. Der durchschnittliche Durchmesser einer Geschmackspore beträgt 4 Tausendstel eines Millimeters, oder 0.000157 Zoll.132 Geschmackskomponenten sind auch Kommunikationsmoleküle, die die Botschaften, die sie tragen, zu den Ionenkanälen oder Rezeptoren auf der Zellmembran übertragen. Die Vorgänge, die in dieser Phase auf zel- lulärer und molekularer Ebene stattfinden, sind weiterhin Untersuchungsgegenstand, wie Professor Stephen Roper der Universität von Miami feststellt.133 Es gibt viele unterschiedliche Wege der Kommunikation, die vielen unterschiedlichen Geschmackskomponenten entsprechen. Mit anderen Worten: Verschiedene Kommunikationsnetzwerke werden für verschiedene Geschmäcker wie süß, bitter und salzig aufgebaut. Geschmackszellen haben mehr als eine Art der Kommunikation, und nur die Grundprinzipien einiger von ihnen sind im Moment bekannt. Ein weiterer überraschender Faktor sind die erheblichen Unterschiede in Geschmackswahrnehmungsmechanismen zwischen den Spezies.134 Diese Phänomene erfordern lange Überlegung: In der Natur können bewusstlose Moleküle und Zellen nicht durch sich selbst vollends verschiedene Mittel der Kommunikation entwickeln; diese Kommunikationssysteme sind Zeichen der Allwissenheit unseres Herrn, Der sie geschaffen hat. Jene Geschmacksmoleküle, die die Neuigkeiten über Salzigkeit und Säure tragen, bauen direkte Verbindungen mit den Iononkanälen in der Zellmembran auf. Süß-, Bitter- und Umami-Moleküle auf der anderen HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Seite heften sich an Rezeptoren der Zellmembran. Die namhaften Forscher David V. Smith (der Universität von Tennessee, Health Science Center) und Robert F. Magolskee (von der Mount Sinai School of Medicine) vergleichen die Verbindung zwischen Molekül und Rezeptor mit Schloss und Schlüssel. Dies ist auch bei der Geruchswahrnehmung der Fall.135 Auf dieselbe Weise, wie ein bestimmter Schlüssel ein be- stimmtes Schloss öffnet, versetzt ein bestimmtes Molekül jeden Rezeptor in Aktivität. Auf der Zellmembran, welche aus Fett und Proteinen besteht und nur ein 100.000-tel Millimeter dick ist (0.000000394 Zoll), gibt es Kanäle, die Eingang in die und Ausgang aus der Zelle regulieren, und Rezeptoren, die wie Schalttafeln funktionieren. Diese unglaublichen Wunder erkennen ohne Fehler Millionen von verschiedenen Geschmacksmolekülen, jedes einzelne und jederzeit, und üben ihre Funktionen makellos aus. Wir haben darauf hingewiesen, dass es etwa 1000 verschiedene Rezeptoren in der Geruchswahrnehmung gibt, aber die Anzahl der ver- schiedenen Rezeptoren in der Geschmackswahrnehmung ist ungewiss. Im letzten Jahr erst haben Forscher die T2R/TRB-Rezeptoren entdeckt.136 Professor Linda Buck behauptet, dass diese Entdeckung erst der Anfang eines höchstwahrscheinlich langen Prozesses der Erforschung des Geschmacks sei.137 Der Forscher Professor Charles S. Zuker behauptet, dass es unmöglich ist abzuschätzen, wie viele verschiedene Geschmacksrezeptoren auftauchen werden, bevor die Forschung abge- schlossen sein wird.138 Selbst mit der Technologie des 21-ten Jahrhunderts bleibt ein großer Teil der Strukturen in den Geschmackszellrezeptoren ein Geheimnis. Dies zeigt einmal mehr, dass die infrage kommenden Strukturen das Produkt einer überlegenen Schöpfung sind. Wenn die Rezeptoren stimuliert werden, wird eine Reihe komplexer Prozesse in der Geschmackszelle gestartet. Während dieser Phasen erfül- DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Ionenkanal PotassiumionenkanalSalz (NaCl) Zucker oder Süßstoff Geschmacksmikrohaare Positive G pro tein s ion G- Pr]oteinkomplex Sodium ion, Na+ Wasserstoffion Enzym Pionierbotenstoff Geschmacksneuron Sekundärer Botenstoff Potassium Na+ + ion, K+ Na K+ K+ chann el Calcium ion, Ca++ Ca++Ca++ Geschmacksneuron Chemische Botenstoffe An das Gehirn geleitete SALZIGE STIMULANTIEN Signal BITTERE STIMULANTIEN SÜßE STIMULANTIEN G-Proteinrezeptor Glutamat Glutamatrezeptor Saure Stimulantien ]G-Proteinkomplex Enzym ]Glutamatkomplex Enzym Pionierbotenstoff Sekundärer Pionierbotenstoff Botenstoff Endoplasmati Sekundärer Botenstoff Na+ sches Na+ Retikulum mit K+ +Ca++ K Ca++ Ca++ SAURE STIMULANTIEN UMAMI STIMULANTIEN (Abbildung 31)

Die Grundzüge der Kommunikation in der Geschmackszelle, in Reaktion auf ver-

schiedene Stimulantien. Salzige und saure Stimulantien errichten

Kommunikationen mit Ionenkanälen in der Geschmackszellenmembran, und süße,

bittere und umami-Stimulantien mit speziellen Rezeptoren auf der Zellmembran.

HARUN YAHYA

(ADNAN OKTAR), len viele Proteine und Enzyme ihre Funktionen auf die Botschaften. Wenn beispielsweise ein Zucker- oder Süßstoffmolekül an einen Rezeptor andockt, wird ein Proteinkomplex namens Gustducin aktiv. Teilchen, die sich von diesem Komplex abzweigen, aktivieren ein bestimmtes Enzym. Das gefragte Enzym verwandelt bestimmte Proteine in der Zelle in Sekundärbotenstoffe. Diese Botenstoffe wiederum senden die Anweisung, dass sich die Potassiumkanäle in den Zellmembranen schließen. Zugleich werden die Sodium- und Kalziumkanäle geöffnet, und positiv geladene Ionen beginnen in die Zelle einzudringen. Auf die- se Weise wird die ursprünglich negative Ladung der Zelle eliminiert, und die Zelle tritt in ein neutrales Stadium ein. Als Folge bestimmter noch nicht verstandener komplexer Prozesse beginnt die Zelle chemische Botenstoffe, Neurotransmitter genannt, auszusenden. Diese Chemikalien tragen Botschaften zu den Neuronen um sie herum. Es ist noch ungewiss, welche Neurotransmitter Botschaften zwischen den Geschmackszellen und dem Neuron tragen. Dennoch wird angenommen, dass chemische (Abbildung 32) Die Chorda tympani- (1), glossopharyn- gealen (2) und 5 Vagusnerven (3) ver- binden sich im ver- 6 längerten Mark (4), 4 von wo aus sie Botschaften an die relevanten Abschnitte im Gehirn weitertragen. (5)-(6). 2 1 DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Botenstoffe wie Serotonin, GABA, Acetylcholin und Adrenalin eine Rolle im Geschmackswahrnehmungssystem spielen.139 Abbildung 31 zeigt die Abfolgen, die in Geschmackszellen stattfin- den, in Abhängigkeit verschiedener Stimuli. Beachten Sie beim Untersuchen dieser die fol- genden zwei Punkte: Erstens, die Änderun- gen, die in den Geschmackszellen als Antwort auf verschiedene Stimuli stattfinden, werden durch verschiedene Zeichnungen der Zellen gezeigt, um Ihr Verständnis zu erleichtern. In der Tat reagieren Geschmackszellen, wie wir bereits erörtert haben, nicht auf ein, sondern auf mehrere Stimulanzien. Der zweite Punkt ist, dass hier nur die Grundzüge der Kommunikation in den Geschmackszellen gezeigt werden. Wie Sie wissen, stellen Ingenieure detail- lierte technische Zeichnungen her, die die ar- Wenn Sie essen oder trinken, senden Ihre Geschmacksnerven die Botschaft, die Sie erhalten, von den Geschmackszellen zum Gehirn. Diese Information wird schnell als „ein leckerer Schokoladenkuchen" oder "eine leckere Pilzsuppe" interpre- tiert., beitenden Systeme mechanischer und elektronischer Geräte zeigen – ein klarer Beweis, dass die Geräte von Ingenieuren, Technikern und Fachmännern entworfen wurden. Keine rationale Person kann sich vor- stellen, dass ein Gerät, das er in einer Blaupause gesehen hat, spontan ent- standen ist. Schauen Sie nun auf die Mechanismen der Geschmackszellenkommunikation in Abbildung 31. Können Sie sich vor- stellen, dass diese ohne entworfen worden zu sein entstanden sind? Selbstverständlich nicht! Keine rationale, logische Person kann für so ei- ne Idee gewonnen werden. Die Evolutionstheorie verfechtet eine ähnliche irrationale Behauptung. Es ist glasklar, dass die fortgeschrittenen Kommunikationsmethoden der Geschmackszellen nicht das Werk von Wahrscheinlichkeit und Zufall sein können. Jede Stufe dieses Systems enthält die empfindlich- sten und detailliertesten Kalkulationen, und Anordnungen, die in einem Bruchteil einer Sekunde stattfinden. Jede dieser Stufen reicht aus, um die Existenz Gottes, ihres Schöpfers, zu be- weisen. Die Art, wie Evolutionisten auf ihrer Ablehnung angesichts all dieser offenbaren Beweise beharren, kann nur durch ihre Unfähigkeit er- klärt werden sich von ihren irrationalen, unlogischen Zwangsvorstellungen zu befreien.

Der Geschmackssinn im Gehirn

Die Nerven in Ihrem Körper arbeiten weitaus perfekter als das Postsystem eines entwickelten Landes. An jedem Tag seitdem Ihrer Geburt und selbst zu jedem Augenblick haben sie Informationen an exakt die richtige Adresse mit außergewöhnlichem Erfolg getragen, niemals ei- ne Information verlierend. In Ihrem Gehirn gibt es etwa 100 Milliarden Nervenzellen.140 Wenn Sie etwas essen oder trinken, tragen drei zum, Geschmack zugehörige Nerven die Botschaft, die sie erhalten, von Ihren Geschmackszellen an die relevanten Adressen unter diesen 100 Milliarden. Dazu tun sie dies unfehlbar, so lange Sie leben. Der Durchmesser dieser Nerven beträgt weniger als 0.004 Millimeter (0.000157 Zoll).141 Geschmacksbotschaften werden durch den Chorda Tympani-Nerv von den vorderen 2/3 und durch den glosspharyngealen Nerv vom hinteren Drittel der Zunge ans Gehirn übertragen. Der Vagusnerv übermittelt die Geschmackssignale, die er vom Hinterbereich des Mundes erhält, an das Gehirn.142 (Abbildung 32) Diese 3 Nerven schicken Meldungen von zehntausenden Geschmackszellen zur Region, die als Hirnstamm bekannt ist. Von dort gehen Geschmacksdaten zu den Cortex-, Hypothalamus- und Amygdalaregionen des Gehirns. Wenn Sie einen Keks essen sind diese 3 Nerven ständig damit beschäftigt, Meldungen an die relevanten Regionen des Gehirns zu schicken. Zusätzlich zu diesen trägt auch ein besonderer Nerv (Kranial-Nerv V ge- nannt) Daten von den Zellen an das Gehirn, die Temperatur, Tasten, Druck und Schmerz be- treffen. Geschmacksknospe Geschmacksmikrohaare Geschmacksrezeptorzelle Unterstützende Zelle (Abbildung 33) Basalzelle Der Ort der Basalzellen in der Geschmacksknospe, wo sich neue Geschmackszellen entwickeln. Synapsen Nerv DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Wie aber verwandeln sich diese Meldungen in Wahrnehmungen wie der leckere Kastanienkuchen oder der geschmackvollen Pilzsuppe? Wie können wir unterscheiden, ob das, was wir essen, frisch oder fad ist? Wie erkennen wir sofort Lebensmittel? Wie geschieht es, dass wir sie in so ei- ner Weise analysieren, dass wir ihre Bestandteile beschreiben können? Um eine zufriedenstellende Antwort auf diese Fragen zu liefern, müssen wir die Ergebnisse neuer Forschungen abwarten. Es ist weiterhin ungewiss, wie sich Nervenmeldungen in Geschmackswahrnehmungen des Gehirns um- wandeln; das Verschlüsselungssystem im Geschmackswahrnehmungssystem und die Mechanismen, mit denen das Gehirn deko- diert, sind noch nicht klar. Was bekannt ist, ist, dass Geschmacksunterscheidung nicht von einem bestimmten Zellmodell herstammt und dass die Daten von den Geschmackszellen die Geschmackswahrnehmung durch ihre kollekti- ve Analyse im Gehirn konstituieren.143 Wir werden sehr wahrscheinlich in den kommenden Jahren mehr Informationen über die Tätigkeiten des Geschmackswahrnehmungssystems erhalten. Dennoch können Sie sicher sein, dass jede neue wissenschaftliche Entdeckung über das Geschmackssystem einmal mehr die Tatsache der Schöpfung deutlich machen wird. Das ist so, weil Gott, der Herr der Welten, Welcher als Segen für die Lebewesen die unzähligen Pflanzen, Früchte und Gemüse geschaffen und weitergegeben hat, mit ihren reizvollen Gerüchen und unnach- ahmlichen Geschmäckern. Dies wird in mehreren Versen offenbart, und wir sind angewiesen darüber nachzu- denken und davon zu lernen. Einige Verse lesen sich wie folgt: Sprich: “Wer versorgt euch aus den Himmeln und der Erde?” Sprich: “Gott! Und siehe, entweder wir sind rechtgeleitet oder in offen- kundigem Irrtum oder ihr seid DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, es.” (Sure Saba´, 24) Und Er ist es, der vom Himmel Wasser hinabsendet. Wir bringen dadurch die Keime aller Dinge heraus, und aus ihnen brin- gen Wir Grünes hervor, aus dem Wir dicht ge- schichtetes Korn sprießen lassen und aus den Palmen, aus ihrer Blütenscheide, niederhangende Fruchtbüschel; und Gärten mit Reben und Oliven und Granatäpfeln, einander ähnlich und unähnlich. Beobachtet ihre Frucht, wenn sie sich bildet und reift. Siehe, darin sind wahrlich Leichen für gläubige Leute. (Sure al-An´am, 99) O ihr Menschen! Gedenkt der Gnade Gottes euch gegenüber. Gibt es einen Schöpfer außer Gott, der euch vom Himmel und der Erde ver- sorgte? Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie könnt ihr euch da abwen- den lassen? (Sure Fatir, 3),

Der Wachablösung in

den Geschmackszellen Wie Sie wissen hat jedes Stück eines Apparats ein end- liches Arbeitsleben. Je härter und schwieriger die Bedingungen, unter denen das Gerät arbeitet, desto kürzer wird seine Lebensspanne sein. Dasselbe trifft auf die Geschmackszellen in der Zunge zu. Jeden Tag kommen sie mit Lebensmitteln in Berührung, die höher oder niedriger als die Körpertemperatur sind, und mit säurehaltigen Lebensmitteln, die ihnen schwierige, sogar extreme Bedingungen bereiten. Eine heiße Tasse Tee, ein eisiger Fruchtsaft, starker Kaffe oder bitterer Grapefruitsaft beispielsweise nutzen sie zu einem be- stimmten Grad ab. Man würde selbstverständlich erwarten, dass Geschmackszellen ihre Wahrnehmungsfähigkeiten graduell verlie- ren und dass der Geschmackssinn verlo- ren gehen würde. So etwas tritt aber nicht ein. Warum aber nimmt Ihr Geschmackssinn nicht ab und stirbt? Der Geschmacks- und Geruchssinn sind beide zu komplex, um durch Zufall entstan- den zu sein. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Der Grund ist der Erneuerungsmechanismus der Geschmackszellen. Im Durchschnitt werden sie alle 10 Tage ausgetauscht.144 Mit anderen Worten: Die Geschmackszellen, die Sie jetzt haben, sind ganz andere als diejenigen, die Sie vor 10 Tagen hatten. Basalzellen in der Geschmacksknospe reifen heran und ersetzen die alten Zellen innerhalb von Stunden. (Abbildung 33) Diese Vorgänge, derer Sie sich nicht be- wusst sind, finden so schnell statt, dass die Geschmackszellen, die Sie beim Abendessen verwenden, andere sind als jene, die sie zum Frühstück hatten.145 Dank dieses perfekten Mechanismus sind Ihre Geschmackszellen stets verlässlich und gesund. Sie fahren mit dem Wahrnehmen bekannter Geschmäcker und der Identifizierung von Substanzen fort, die Ihre Gesundheit schädigen. Schauen Sie sich mal um. Kann irgendeines der High-Tech-Geräte, das Sie sehen, sich selbst erneuern? Selbstverständlich nicht! Wenn Sie dies beachten, können Sie die großartige Schöpfung im Geschmackssinn, schätzen. Zugleich ist diese Wahrheit ein Mittel, durch das wir einmal mehr an die unendliche Großzügigkeit und Güte unseres Herrn erinnert werden. Obwohl sich die große Mehrheit der Menschen dessen nicht be- wusst ist, beharren sie weiterhin auf ihrer Undankbarkeit und ihrer Weigerung sich zu bedanken. Jeden Augenblick erleben sie mehr er- staunliche Beweise der Schöpfung in ihren Körpern, dennoch kehren sie ihnen kopflos den Rücken zu. Die Lage solcher Menschen wird in der Sure an-Naml beschrieben: Dein Herr ist gewiss voll Güte gegenüber den Menschen, jedoch dan- ken es die meisten Ihm nicht. (Sure an-Naml, 73) Kein Zufall kann der Zunge mit ihrer makellosen Schöpfung, Geschmacksmolekülen, die ideal an die Struktur der Zunge angepas- st sind, oder Geschmackszellen, ins Entstehen verholfen haben. Wie all die anderen Sinne, ist der Geschmackssinn eines von Gottes Wundern.,

Die Lage, in der die Evolutionisten sind

Pro-Evolutionsforscher und –Schreiber teilen eine Eigenschaft, deren Spur leicht in ihren Reden, Artikeln und Büchern gesehen werden kann, miteinander Sie sind der Evolutionstheorie blind ergeben. Obwohl sie ab- solut keine Beweise als Rückhalt haben, weigern sie sich ihre fixen Ideen aufzugeben. Anstatt ihre Fehler zuzugeben, sind sie noch entschlossener und fahren mit dem Aufbringen neuer Spekulationen fort. Bedenken Sie den Geschmackssinn, eines der Hauptthemen dieses Buches. Evolutionsforscher behaupten, dass sich der Geschmackssinn entwickelt hat, um hochkalorige und giftige Lebensmittel zu identifizie- ren.146 Laut dieser Behauptung haben die ersten Lebewesen, die essen mussten, um zu überleben, durch Trial-and-Error Wege gefunden, Ressourcen um sie herum zu verwenden, bis sie unterscheiden konnten, was nützlich und was giftig war. Als Folge dieser Unternehmungen er- langten ihre Zungen Strukturen, die anfingen Geschmäcker wahrzuneh- men, um diese voneinander zu unterscheiden. Die Zunge begann auch graduell Geschmäcker voneinander zu unterscheiden, und der, Geschmackssinn wurde zu einer Quelle reizvoller Sinneseindrücke, nicht bloß des Erfüllens der Ernährungsbedürfnisse. In Wirklichkeit aber erklärt diese Annahme gar nichts. Wir wissen bereits, dass unser Geschmackssinn der Unterscheidung der Geschmäcker von- einander dient. Dies einem Vorgang der Evolution zuzuschreiben ist irreführend und ermangelt jeglicher wissenschaftli- cher Grundlage. Darüberhinaus müssen Evolutionisten wirklich erklären, wie er angeblich evolviert ist, abgesehen davon, wie sich das infrage kommende System entwickelt hat. In diesem imaginären Szenario ist es unklar, wie eine Spezies es überhaupt geschafft hat zu überleben, bis es in der Lage war Gifte zu erkennen. Es wird keine Erklärung dafür abgegeben, wie die erworbene Erfahrung oder die an- geblichen Änderungen an nachfolgende Generationen weitergegeben wurden. Es ist nicht nötig, die Fragen bezüglich der Eigenschaften anzureißen, die die Zunge, die Wahrnehmungssysteme und ihre Mechanismen besitzen, weil man nicht Der Geschmackssinn ist ein Segen, der den Menschen durch Gott gegeben ist, und ein Zeichen seines Mitgefühls. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, die geringste Erklärung ihrer Evolution in jeglichem Darwinistischen Bezugsrahmen finden kann. Die obige Einbildung ist wichtig, da sie die von den Darwinisten angewandten Methoden des Suchens nach einer Beschreibung eines solch komplexen Mechanismus darlegt. Evolutionisten nehmen in der Regel Zuflucht auf eine von zwei Taktiken: Einige bevorzugen es, diese Angelegenheiten nicht zu erwähnen, während andere sich hinter Klischees wie den oben angegebenen verstecken und dabei vorsichtig sind diese Annahmen wissenschaftlichen Entdeckungen beizufügen. Ein Beispiel davon sind die Aussagen, die von Diane Ackerman, Autorin von A Natural History of Senses, verwendet werden, dass wir den, Geschmackssinn den Ozeanen verdanken.147 Es ist klar, dass ihre Behauptung, für die es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, aus einer bloßen Beschönigung der Fakten besteht. Immer wenn Evolutionisten un- ter Druck stehen, klammern sie sich an den Mythos der „Ozeane auf der Ur-Erde“ als ihre Rettung. In der Tat ist Ackerman mit Problemen belastet wegen ihrer Unfähigkeit das, was sie schreibt, zu belegen, und sie drückt folgenden Wunsch aus: Sollte uns jemals eine außerirdische Zivilisation kontaktieren, wäre das größte Geschenk, das sie uns geben könnten, ein Satz von Videoaufzeichnungen: Filme unserer Spezies in jeder Phase unserer Evolution.148 Wir müssen zugeben, dass die Evolutionisten bis zum heutigen Tage nicht einen einzigen Beweis zum Bestätigen auch nur einer ihrer Behauptungen gefunden haben. Auf jeden Fall wird es für sie unmöglich sein dies jemals zu tun. Aus diesem Grund begegnen Darwinisten beim Geschmackssinn den- selben Schwierigkeiten wie beim Geruchssinn. Das ist so, weil den Geschmackssinn – dessen Details immer noch nicht mittels moderner Technologie erklärt sind - durch Zufälle zu begründen lediglich die Person erniedrigt, die dies behauptet. Vom Koderezeptormechanismus im Gehirn bis hin zur großen Vielfalt seiner Rezeptoren ist der Geschmackssinn so, komplex, dass jede Komponente eindeutig das Produkt eines besonderen Designs ist. Des Weiteren ist die ideale Struktur des Geschmackssystems, die perfekte und makellose Art seines Funktionierens, einfach für jedermann sichtbar. Wenn man die- se Tatsachen beachtet, ist es nicht schwer zu verstehen, dass hier kein zufälliges und unkontrolliertes Einmischen an der Arbeit sein kann. Kein zufälliges Phänomen kann bewusstlosen Molekülen die Fähigkeit verleihen wahrzunehmen, was gegessen oder gerochen wird. Kein Zufall kann ein harmonisches geometrisches Design für Moleküle erschaffen, die von einander nichts wissen. Er kann die Harmonie zwischen ihnen nicht bedeutsam machen, wie es der Fall bei einem Kuchen oder einer Orange ist. Kein Zufall kann davon ausge- hen, dass Botschaften von die Zunge erreichenden Molekülen direkt ans Gehirn übermittelt werden müssen. Erinnern Sie sich daran, dass Zufall suggeriert, dass willkürliche Entwicklungen innerhalb einer bestehen- den Anordnung stattfinden, wie Buchstaben, die willkürlich in einen be- deutungsvollen Text gestreut wer- den. Diese „Extra“-Buchstaben können den Text nicht bedeu- tungsvoller machen oder ihm ei- ne neue Bedeutung geben. Sie werden im Gegensatz einen ver- wirrenden Effekt auf den Text als DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Ganzem haben. Die Behauptungen der Evolutionisten bezüglich des Zufalls sind nicht anders, und sie selbst sind sich dessen bewusst. Dazu spielt der Geruchssinn, wie oben gesagt, eine wichtige Rolle im Geschmackssinn. Da olfaktorisches und Geschmackssystem miteinander verbunden sind, bedeutet der Geschmackssinn wenig bei Abwesenheit des Geruchssinns. Dieser Zusammenhang bereitet den Evolutionisten ernsthafte Sorgen. Wechselseitig abhängige Systeme und Strukturen, die die bereits vorgetragene irreduzible Komplexität darstellen, machen die Unmöglichkeit eines graduellen Vorgangs von Evolution unmöglich. Die Tatsache, dass Geschmack nur mit Geruchssinn überleben kann, macht es unmöglich, dass sich die beiden gemäß der Evolutionstheorie unabhän- gig voneinander entwickelt haben. Laut Evolution aber muss jedes Organ und sogar jede einzelne Eigenschaft, die diese Organe besitzen, eine se- quentielle Entwicklung durch- gemacht haben, die Millionen Jahre angedauert hat. Wenn dem aber so war, dann muss die Geschmackswahrnehmung bis, zur Entwicklung des Geruchssinnes funktionslos bereitgestanden haben – etwas, was die Mechanismen der Evolution selbst unmöglich machen würden. Gemäß der Theorie der natürlichen Selektion würde jede Struktur ohne Funktion schrumpfen, verkümmern und eventuell ver- schwinden. Dies alles bedeutet, dass die Evolutionisten nicht bloß erklären kön- nen, wie sich die außerordentlich komplexe Geschmackswahrnehmung entwickelt hat, sondern dass sie einem großen Problem ausgesetzt sind, wenn sie erklären, wie sie sich in Kooperation mit dem Geruchssinn ent- wickelt hat. Wie konnten sich zwei verschiedene Systeme entwickeln, von denen jedes einzelne die Wahrnehmung chemischer Substanzen erlaubt? Die Evolutionisten haben keine Antwort darauf. Jeder, der mit Gewissen und Bewusstsein versehen ist, wird klar se- hen, dass es nur eine Erklärung gibt für die Art, wie Gehirn, Zunge, Geschmacksnerven, Papillen, Geschmacksknospen, Geschmackszellen, Geschmacksrezeptoren, viele verschiedene Proteine und Enzyme in so einer vollständigen Harmonie zusammengekommen sind. Es ist Gott, der Herr der Welten, Welcher den Geschmackssinn geschaffen und uns zu Diensten gestellt hat. Die Lage derjenigen, die sich den Pfaden des Aberglaubens zu-, wenden, indem sie Gottes makellose Schöpfung ignorieren, wird im Quran beschrieben: Und Gott gab euch Ehepartner aus euch selbst und gab euch durch euere (Ehe-)partner Söhne und Enkel und versorgte euch mit Gutem. Wollen sie da an das Falsche glauben und Gottes Gnade verleugnen? Und sie verehren neben Gott, was ihnen von den Himmeln oder von der Erde nichts zur Versorgung ge- ben kann und dazu völlig unfähig ist. Stellt daher mit Gott keinen Vergleich an. Seht, Gott weiß, doch ihr wisst nicht. (Sure an-Nahl, 72-74)

Die elektronische Zunge

Die schillernden Strukturen auf der Zunge haben ei- ne Reihe von Wissenschaftlern inspiriert. Geräte, die die Funktionen der Zunge imitieren – bekannt als elektroni- sche Zungen – sind noch immer im Entwicklungsstadium. Diese Geräte werden entwickelt um in der Lage zu sein frische Lebensmittel von faden zu unterscheiden und um bakteriell ver- ursachten Verfall zu identifizieren. Die elektronische Zunge ist ein elektronischer, Schaltkreis mit bis zu 100 winzigen Löchern, jede von ihnen entworfen als künstliche Geschmacksknospe. Jede auf diesen Schaltkreis getröpfelte Flüssigkeit wird durch die Löcher absorbiert, wie bei einem Schwamm. Daraufhin wechseln die Geschmacksknospen ihre Farbe in Abhängigkeit des chemischen Aufbaus der Flüssigkeit, und die Ergebnisse erscheinen auf einem Bildschirm. Eine als rosa getestete Flüssigkeit beispielsweise ist süß, und eine als hellgelb leicht säuerlich. Eric V. Anlyn, einer der Forscher auf dem Gebiet der elektronischen Zunge, sagt, dass ihr Design bis zu 100 verschiedene Geschmäcker iden- tifizieren kann.149 Das ist der derzeitige Stand der Technik, an dem über Jahre hinweg viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte angekommen sind, die durch Wissenschaftler und Ingenieure mit hohen Budgets aus- geführt wurden. Im Vergleich mit der menschlichen Zunge ist die Kapazität und Qualität der künstlichen Zunge außerordentlich primitiv. Darüberhinaus funktioniert der Geschmackssinn perfekt seit der Erschaffung des Menschen. Der Unterschied ist natürlich leicht zu sehen. Die elektronische Version ist das Produkt von Design, Planung und Technik. Wenn all die Komponenten dieses Geräts auf einem Tisch ausgebreitet würden und man selbst Milliarden von Jahren warten würde, würde es wei- terhin für die elektronische Zunge unmöglich sein durch Zufall zur Existenz zu gelangen. Es macht keinen Unterschied, wenn die Komponenten im Meer, an den Hängen eines Vulkans oder, selbst im Weltraum zurückgelassen würden. Das Resultat wäre exakt dasselbe. Auch konnte die menschliche Zunge und das Geschmackswahrnehmungssystem, die der elektronischen Zunge unver- gleichlich überlegen sind, nicht als Folge von aufeinanderfolgenden Zufällen zur Existenz gekommen sein. Es ist Zeitverschwendung nach ei- ner anderen Erklärung als die Schöpfung zu suchen. Evolutionisten müs- sen dies entweder akzeptieren, oder ihre dogmatische Hingabe an die Evolutionstheorie zugeben.

Was Geschmäcker und Geschmackswahrnehmung

andeuten Sie begannen mit den Geschmäckern vertraut zu sein, als Sie noch ein Embryo im Leib ihrer Mutter waren. Ihr Geschmackssinn begann un- mittelbar nach Ihrer Geburt zu arbeiten.150 Das erste Lebensmittel, das Sie geschmeckt haben, war die Milch Ihrer Mutter, die all Ihre Bedürfnisse stillte. Dank des Systems, das Sie immer noch besitzen, haben Sie die nöti- gen Nährmittel für Wachstum verzehrt und Dinge zu essen vermieden, die Sie hätten schädigen können. Während der Kindheit war Ihr Geschmackssinn stärker als im Erwachsenenalter – was einen wichtigen Sicherheitsmechanismus darstellt. (Kinder haben mehr Geschmackszellen als Erwachsene, und diese sind an oberem Gaumen, Backen und Hals und sogar auf der Zunge der Kinder vorhanden.)151Um es kurz zu fassen: Ihr Geschmackssinn war eine große Hilfe Ihnen zu er- möglichen zwischen unbekannten nährhaften und schädlichen Substanzen zu unterscheiden. Ihr Geschmackssinn war auch in Ihrem Dienst während ihrer Jugend. Er ist niemals zusammengebrochen, sondern hat unfehlbar alles, was sie gegessen und getrunken haben, identifiziert. Mittels ihrer Sensitivität haben Sie Substanzen analysiert, die in dem Moment, in dem DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, sie sie in den Mund gelegt haben, schädlich oder giftig hätten sein kön- nen. (Bitterkeit ist der Geschmack mit der geringsten Wahrnehmungsreizschwelle unter den Geschmäckern.)152 Geschmacksknospen können Süße in einer Sache entdecken, selbst wenn nur ein Teil unter 200 süß ist. Sie können Salzigkeit entdecken in einem Teil unter 400, Säure in einem Teil unter 130.000, aber Bitterkeit in nur ei- nem Teil unter 2 Millionen.153 Diese Fähigkeit half Ihnen sofort alle mög- lichen giftigen Substanzen auszuspucken anstelle sie zu schlucken. Gäbe es nicht Ihren Geschmackssinn, Sie hätten in einem chemischen Labor leben und eine Analyseausrüstung mit sich tragen müssen, um zu überleben. Sie hätten Tests durchführen müssen, um festzustellen, ob die kleinen weißen Partikel in einem Glas in Ihrem Schrank Salz, Zucker oder Waschpulver – eine giftige Substanz – gewesen wären. Selbst wenn Sie ih- re ganze Zeit darauf aufgewendet hätten Lebensmittel und Getränke, die sie benötigten, zu analysieren, wäre dies nicht ausreichend gewesen. Gäbe es Ihren Geschmackssinn nicht, würden Sie nicht einmal ans Essen denken. Dieser Vorgang, den Sie zwei oder dreimal an jedem Tag durchführen müssen, würde eine schreckliche Last werden. Wenn Sie ihn ignorieren würden, würden Symptome der Fehlernährung und Krankheit erscheinen. Berücksichtigen Sie nun einmal die gegenwärtigen Umstände, während Sie weiterhin diese Tatsachen beachten: Für Ihre Gesundheit unentbehrliche Lebensmittel sind zugleich angenehm zu es- sen und zu trinken. Die Melone und die leckere Wassermelone zum Beispiel, die Ihren Durst im Sommer löschen, und Früchte wie Orangen und Mandarinen helfen bei Ihren Vitaminbedürfnissen im Winter. Erinnern Sie sich an all die trockenen und flüssigen Lebensmittel, die Sie jemals geschmeckt haben: Früchte wie Bananen, Erdbeeren, Pfirsichen, Kirschen, Feigen, Aprikosen und Datteln; Gemüse wie Spinat, Karotten, Tomaten, Kartoffeln, Erbsen; Getreide wie Kichererbsen, Linsen HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), und Bohnen; Desserts wie Puddings, Kuchen, Pasteten, Keksen, Gebäck, Fruchtsäfte, Eiscremes, Marmeladen und so viele weitere. Wären Sie nicht mit einem Geschmackssinn ausgestattet, hätte nichts davon einen Unterschied oder Anreiz. Oder stellen Sie sich vor, dass diese nicht die Geschmäcker hätten, mit denen Sie vertraut sind; wenn sie geschmacklos, unangenehm, widerlich oder abstoßend gewesen wären. Es ist klar, dass jeder Geschmack speziell für die Menschen geschaf- fen wurde. Es ist auch klar, dass es ein ernsthafter Fehler wäre diese Tatsache zu ignorieren, wegen unserer Vertrautheit mit all diesen Geschmäckern. Im Quran wird offenbart, dass Gott saubere und ange- nehme Lebensmittel für uns geschaffen hat: Gott ist es, Der die Erde euch zu einem Rastplatz und den Himmel zu einem Zeltdach gemacht hat und Der euch formte - und euere Gestalt schön machte! - und euch mit Gutem versorgte. So ist Gott, euer Herr. Segensreich ist Gott, der Herr der Welten! (Sure Ghafir, 64) Es gibt keinen Zweifel, dass jeder Geschmack für denkende, rationale Menschen ein Mittel ist Gott angemessen zu schät- zen, sich an Seine Großzügigkeit zu erinnern, Ihn zu preisen und Ihm zu danken. Jeder weiß, dass unter norma- len Bedingungen selbst DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, das am attraktivsten wirkende, leckerste Lebensmittel schnell verdirbt und ungenießbar wird. Dahinter steckt beträchtliche Weisheit. Ein Aspekt davon ist es uns daran zu erinnern, dass das Leben in dieser Welt ledig- lich vorübergehend ist, und dass es ein Fehler ist das Jenseits zu verges- sen und sich ausschließlich an das Leben zu klammern. Paradies ist, wo die Originale der infrage kommenden Geschmäcker durch alle Ewigkeit bestehen. Diese Eigenschaft des Paradieses wird in einem Vers offenbart: Das Bild des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheißen ist, (ist so): In ihm fließen Ströme von Wasser, das nicht verdirbt, und Ströme von Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Ströme von Wein, köstlich für die Trinkenden, und Ströme von geklärtem Honig. Und dort finden sie allerlei Früchte sowie Verzeihung von Ihrem Herrn. Sind sie denen gleich, die ewig im Feuer bleiben müssen und denen siedendes Wasser zu trinken gegeben wird, das ihre Eingeweide zer- reißt? (Sure Muhammad, 15) Einige Menschen können anderen nicht genug zu danken, wenn sie Ihnen Lebensmittel geben, wenn sie hungrig sind, wobei sie vollends ver- gessen, dass ihnen unser Herr ihre großartigen Geruchs- und Geschmackssinne gegeben hat. Die Lebensmittel, die von denen gegessen werden, die Gott undankbar sind, Der unzählige Segen erschaffen hat, werden folgendermaßen im Quran beschrieben: Die Hölle, der sie ausgesetzt sein werden. Wie schlimm ist sie als Lagerstätte! So wird es sein! Mögen sie es denn auskosten: Siedendes Wasser und eitrige Flüssigkeit. (Sure Sad, 56-57) Trinken werden sie aus einer siedenden Quelle. Keine Speise werden sie dort erhalten außer Dornenkraut, das weder nährt noch den Hunger stillt. (Sure al-Ghadschiya, 5-7) HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), tellen Sie sich einen Manager vor, der eine gute Erziehung erhalten und durch Arbeit in verschiedenen Abteilungen einer Firma Erfahrung gewonnen hat. Nehmen Sie weiter an, dass der Inhaber der Firma diesen Manager als Erfolg ansieht, indem er ihm die Position des Geschäftsführers zuteilt. Geben Sie ihm dann, als Geschäftsführer, unbe- grenzte Autorität für ein Jahr, wo er die Firma nach seinen Entscheidungen führt, die Angestellten und die Handelsaktivitäten organisiert. Lassen Sie aber seinen Vertrag und seine Rechte nur für ein Jahr gültig sein. Selbstverständlich wird der Inhaber der Firma gegen Ende des Zeitraums den Manager zum Berichten anhalten und fragen wie weise er seine Macht eingesetzt hat und welche Arten von Profit er gemacht hat. Jeder intelligente Manager wird versuchen zu beweisen, dass er das Beste aus dem gemacht hat, was ihm zur Verfügung stand. Ein Manager aber, der die ihm zur Verfügung stehenden zweckgebundenen Mittel verschwendet, ohne Nachdenken und Planen verschwendet und die Vermögenswerte der Firma verzehrt wird einen enormen Mangel an Intellekt aufweisen. Sein Jahr wird schnell vergehen, und er wird dann bestraft wegen Missbrauchs seiner Autorität. In der Tat weist jedes Menschenleben eine große Ähnlichkeit mit der Situation des Geschäftsführers auf. Einige der Bestandteile, die einer Person gegeben sind, sind seine Glieder und unvergleichlich entworfene Organe und Zellen. Diese aber gehören in Wirklichkeit Gott. Ein Mensch hat die Aufgabe während der bestimmten Dauer seines Lebens das Beste aus den ihm anvertrauten Mitteln anzufangen. Nach dem Tod wird er Gott Rechenschaft ablegen, Der ihn erschaffen und ihn mit Segen ausgestattet hat. Die Art das Beste aus den großartigen Segen anzufangen wird im Quran offenbart: HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), O ihr, die ihr glaubt! Soll ich euch zu einem Handel bewegen, der euch vor einer schmerzlichen Strafe rettet? Glaubt an Gott und Seinem Gesandten und setzt euch auf Gott Weg mit Gut und Blut ein. Dies ist das beste für euch; wenn ihr es nur wüsstet. Er wird euch eue- re Sünden vergeben und euch in Gärten führen, durcheilt von Bächen, und in vorzügliche Wohnungen in den Gärten von Eden. Das ist die große Glückseligkeit! (Sure as-Saff, 10-12) Unsere Geschmacks- und Geruchssinne sind unvergleichliche Segen, die uns bedingungslos zum Dienst gestellt wurden. Durch dieses Buch hindurch haben wir oft betont, dass sich komplexe Systeme wie Geschmack und Geruch nicht durch zufällige Hinzufügungen bilden konnten, auch nicht durch blinden Zufall. Viele von ihren Details sind noch nicht vollständig bekannt. Für Systeme, die in einer solchen idealen, vollkommenen und makellosen Harmonie arbeiten, kann es nur eine Erklärung geben. Wie alles im Universum, hat Gott die Systeme er- schaffen, um es uns zu ermöglichen unzählige Gerüche und Geschmäcker wahrzunehmen. Diese Segen sind wichtige Mittel, durch die ein Mensch unserm Herrn danken kann. Dennoch gibt es eini-, ge Menschen, die dies ignorieren, ihren selbstsüchtigen Bedürfnissen fol- gen, unseren Schöpfer vergessen und alle ihnen zur Verfügung stehenden Segen für ihre weltlichen Begierden aufzehren. Ein Mensch kann während seines Lebens beeindruckende Gerüche und leckere Geschmäcker wahrnehmen, weil Gott es so wünscht. Dies stärkt in vernünftigen und gewissenhaften Menschen den Glauben und die Hingabe an Gott und hilft ihnen, Gott angemessen zu schätzen. Es ist ein Mittel, durch den sie über Seine unbegrenzte Macht, Sein Wissen und Sein Mitgefühl nachdenken können. Diejenigen, die sich dessen bewusst sind, stellen auch fest, dass sie nur Ihm dienen sollen. Der un- terwürfige Geisteszustand der Gläubigen, und ihre mächtige Hingabe zu unserem Herrn sind folgendermaßen im Quran of- fenbart: Die da Gottes gedenken im Stehen und Sitzen und Liegen und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nach- denken: “Unser Herr, Du hast dies nicht umsonst erschaf- fen! Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Feuerspein! (Sure Al `Imran, 191) Im Gegensatz zu dieser Einstellung der Hoffnungsvollen, sagen einige, dass sie an Gott glauben, weichen aber in der Tat, vom Pfad der wahren Religion ab. Die Situation solcher Individuen wird mit diesen Worten im Quran beschrieben: Sprich: “Wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde her? Oder wer hat Gewalt über Gehör und Gesicht? Und wer bringt das Lebendige aus dem Toten hervor und das Tote aus dem Lebendigen? Und wer führt den Befehl?” Wahrlich, sie werden sagen: “Gott!” So sprich: “Wollt ihr Ihn dann nicht fürchten?” Dieser Gott, Das ist euer wahrer Herr. Und was an- deres bliebe ohne die Wahrheit als der Irrtum? Wie könnt ihr nur so wi- dersinnig sein? (Sure Yunus, 31-32) Gxoxtt, Welcher uns mit dem Geruchs- und Geschmackssinn versehen hat, hat auch eine große Reichweite von Gerüchen und Geschmäckern geschaffen, damit wir sie mit unseren Sinnen wahrnehmen. Dies ist bloß einer von Gottes unzähligen Segen. Jeder, der über die- se Segen nachdenkt, muss unserem Herrn Dank leisten.,

ENDNOTEN

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HARUN YAHYA

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HARUN YAHYA

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DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER

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HARUN YAHYA

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DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER

, ie Evolutionstheorie wurd e auf ge stellt mit dem Ziel, die Tatsache der Schöpfung zu leugn en. In Wahrheit ist sie nichts als peud o wis sen schaft lic her Unsinn. Die Theorie be haup tet, das Leben sei durch Zufall aus tot er Materie ents tan den, doch sie wur de durch den wis sen schaft li chen Beweis der wun der ba ren Ordnung des Universums ein schließl ich der Lebewesen wi der legt. So hat die Wissenschaft die Tatsache bes tä tigt, dass Gott das Universum und al les Leben in ihm ers chaf fen hat. Die heut ig e Propaganda, die die Evolutionstheorie am Leben hal ten soll, ba siert einz ig und al lein auf der Verdrehung wis sen schaftl i cher Fakten, auf vor eing en omm e nen Interpretationen und auf Lügen und Fälschungen, die als Wissenschaft ver klei det werd en. Doch all die Propaganda kann die Wahrheit nicht ver - ber gen. Die Tatsache, dass die Evolutionstheorie der größ te Betrug der Wissenschaftsgeschichte ist, wurd e in den ver gan ge nen 30 Jahren in der wiss en schaft lic hen Welt im mer öf ter aus ges pro chen. Insbesondere die Forschungen in den 1980er Jahren ha ben of fen ge legt, dass die Behauptungen des Darwinismus völl ig unb eg ründ et sind, et was, dass schon lan ge von ei ner gro ßen Zahl Wissenschaftler fest ges tellt word en war. Besonders in den USA er kann ten vie le Wissenschaftler aus so unt er - schiedl i chen Gebieten wie der Biologie, Biochemie und Paläontologie die Ungültigkeit des Darwinismus, und sie er klär en nun mehr den Ursprung des Lebens mit der Schöpfung. Wir hab en den Zusammenbruch der Evolutionstheorie und die Beweise der Schöpfung in viel en un ser er Werke wiss en schaft lich de tail - liert darg e stellt, und wir tun dies wei terh in. Der vor lie gen de Artikel fas- st die ses be deut end e Thema zu samm en. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR),

Der wiss en schaft lic he Zusammenbruch

des Darwinismus Obwohl der Grundgedanke des Darwinismus bis ins an tik e Griechenland zu rück reicht, wur de die Evolutionstheorie erst im 19. Jahrhundert in ten siv verb reit et. Die Entwicklung gipf el te 1859 in der Veröffentlichung von Charles Darwins Der Ursprung der Arten, wo- durch sie zum zent ra len Thema in der Welt der Wissenschaft wur de. In sei nem Buch bes tritt er, dass Gott al le Lebewesen auf der Erde get rennt Charl es Dar win DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, er schaf fen hat, denn er be haup te te, al les Leben stam me von ein em ge - mein sam en Vorfahren ab und ha be sich im Lauf der Zeit durch klei ne Veränderungen di ver si fi ziert. Darwins Theorie bas iert e nicht auf kon kre - ten wiss ens chaft lic hen Befunden; er gab auch zu, sie sei nur ein e „Annahme“. Mehr noch, Darwin ges tand in dem be sond ers lang en Kapitel sei nes Buches „Probleme der Theorie“, sei ne Theorie vers ag e an - ge sichts viel er kri tis cher Fragen. Darwin setzt e al le sei ne Hoffnungen in neue wis sens chaftl i che Entdeckungen, von de nen er er war tet e, sie wür den die se Probleme lös en. Doch ent ge gen sein en Erwartungen verg rö ßert en neue wis sen schaft li che Erkenntnisse nur die Dimension dies er Probleme. Die Niederlage des Darwinismus an ge sichts der Wissenschaft kann an hand dreie r Grundgedanken der Theorie fest ge stellt wer den: 1) Die Theorie kann nicht er klä ren, wie das Leben auf der Erde ent - stand. 2) Kein wis sens chaft li cher Befund zeigt, dass die von der Theorie vor ge schla ge nen „evo lu tio nä ren Mechanismen“ ei ne wie auch im mer ge - art e te evo lut io nä re Kraft hät ten. 3) Der Fossilienbestand be weist gen au das Gegenteil des sen, was die Theorie na he legt. In die sem Abschnitt werd en wir die se drei Punkte im Allgemeinen un ters uc hen.

Der ers te unü ber windl ic he Schritt: Die Entstehung des Lebens

Die Evolutionstheorie setzt vor aus, dass al le leb end en Arten sich aus ei ner ein zig en leb en den Zelle ent wic kelt hab en, die vor 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde ent stan den sein soll. Wie ei ne einz ig e Zelle Millionen kom ple xer leb en der Arten ge ner iert hab en soll, und – falls ein e sol che HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Evolution tat säch lich statt gef und en hat – wa rum man da von kei ne Spuren im Fossilienbestand find en kann, sind Fragen, die die Theorie nicht bea nt wor ten kann. Doch zu all er erst müss en wir fra gen: Wie kam es zu der „er- st en Zelle“? Da die Evolutionstheorie die Schöpfung und je de Art über nat ür lic he Intervention auss chließt, muss sie be- haup ten, die „ers te Zelle“ sei zuf äl lig im Rahmen der geg eb e nen Naturgesetze auf - ge taucht, oh ne irg ende in Design, ei nen Plan oder ein an de res Arrangement. Der Theorie zu fol ge muss un be leb te Materie ei - ne leb end e Zelle pro du ziert ha ben, als Ergebnis zu fäl lig er Ereignisse. Doch die se Behauptung wi der spricht dem une r schütt erl ichst en Grundsatz der Biologie: Lou is Pas te ur „Leben ent steht aus Leben“ Nirgendwo in sei nem Buch bez ieht sich Darwin auf den Ursprung des Lebens. Das prim it iv e Wissenschaftsverständnis sei ner Zeit be ruht e auf der Annahme, Lebewesen hätt en ein e sehr ein fa che Struktur. Seit dem Mittelalter war die Hypothese der spon ta nen Entstehung weit hin akz ep - tiert, die da von ausg eht, dass nicht leb en de Materialien zus amm en kom - men und leb en de Organismen bil den könn en. Man glaub te bei spiels wei - se, Insekten ent stünd en aus Nahrungsmittelresten und Mäuse aus Weizen. Obskure Experimente wur den aus ge führt, um solc he Theorien zu be weis en. So leg te man Weizenkörner auf ein schmut zig es Tuch und war te te auf die Mäuse, die doch nach ein er Weile auft auc hen musst en. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Auch Maden, die sich in fau len dem Fleisch entw i ckel ten, galt en als Beweis für die spont a ne Entstehung. Erst viel spä ter fand man he raus, das die Würmer nicht spon tan im Fleisch auft aucht en, sond ern dass der en Larven von Fliegen dort abg e legt wer den, uns icht bar für das mensch li che Auge. Noch als Darwin den Ursprung der Arten schrieb, war die Auffassung, Bakterien ents tünd en aus to ter Materie, in der wis sens chaft - lic hen Welt allg e mein ane r kannt. Doch fünf Jahre nach dem Erscheinen von Darwins Buch stell te Louis Pasteur nach lan gen Studien und Experimenten sei ne Forschungsergebnisse vor, die die spon ta ne Entstehung, ein Meilenstein in Darwins Theorie, wi derl egt en. In sei ner tri um phal en Vorlesung im Jahr 1864 an der Sorbonne sag te Pasteur: „Die Doktrin der spont an en Entstehung wird sich nie von dem töd lic hen Schlag er hol en, den ihr die - ses simp le Experiment ver setzt hat.“1 Die Advokaten der Evolutionstheorie be stritt en die se Entdeckungen. Doch als die sich weit er ent wic keln de Wissenschaft die kom ple xe Struktur ei - ner leb end e Zelle auf deck te, ge riet die Vorstellung, Leben könn e zu fäll ig ent - ste hen, noch weit er in die Sackgasse.

Ergebnislose Bemühungen

im 20. Jahrhundert Der ers te Evolutionist, der im 20. Jahrhundert das Problem des Ursprungs Alexander Oparin des Lebens auf griff, war der russ i sche Biologe HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Alexander Oparin. Er stellt e in den 1930er Jahren meh re re Thesen auf, mit de nen er die Möglichkeit der zu fäl li gen Entstehung bew ei sen woll te. Seine Studien war en jed och er folg los und Oparin muss te eing es te hen: Unglücklicherweise ist das Problem der Herkunft der Zelle der viel - leicht rät sel haf test e Punkt der ges am ten Studie der Evolution von Organismen.2 Die Anhänger Oparins ver such ten, das Problem mit Experimenten zu lö sen. Das be kannt es te die ser Experimente wurd e 1953 von dem ame - ri kan is chen Chemiker Stanley Miller durch gef ührt. Indem er die Gase, von de nen er an nahm, dass sie in der pri mor dia len Atmosphäre der Erde exist iert ha ben in sein er Versuchsanordnung komb i nier te und die ser Mixtur Energie zu führt e, synt he ti siert e Miller meh re re or ga ni sche Moleküle, Aminosäuren, aus den en Proteine be steh en. Nur we nig e Jahre ver stri chen, bev or man he raus fand, dass sein Experiment, dass als wicht i ger Schritt in der Beweisführung der Evolutionstheorie präs ent iert wur de, wert los war, weil die im Experiment er zeugt e Atmosphäre sich von den dam als re al vor hand e nen Bedingungen we sent lich un ter schied.3 Nach lang em Schweigen gab Miller zu, dass die Atmosphäre, die er be nutzt hat te, unr ea list isch war.4 Alle evo lu tio nis ti schen Bemühungen des 20. Jahrhunderts, den Ursprung des Lebens zu er klä ren, schlu gen fehl. Der Geochemiker Jeffrey Bada vom San Diego Scripps Institute ak zept iert die se Tatsache in ein em Artikel, den er 1998 im Earth Magazine pub liz iert e. Heute, da wir im 20. Jahrhundert leb en, seh en wir uns im mer noch dem größ ten ung el ös ten Problem ge gen über, das wir hatt en, als wir ins 20. Jahrhundert eint rat en: Wie ents tand das Leben auf der Erde?5

Die komp le xe Struktur des Lebens

Der Hauptgrund, wa rum die Evolutionstheorie mit dem Versuch, DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, den Ursprung des Lebens zu er klä ren, auf der ganz en Linie ge schei tert ist, be steht da rin, dass selbst die schein bar sim pels ten Organismen ein e au ßero rd ent lich kom ple xe Struktur aufw ei sen. Eine le ben de Zelle ist kom pli ziert er auf geb aut, als je de vom Menschen erf un de ne Technik. Auch heut e kann ein e Zelle selbst in den mo dernst en Laboratorien der Eine der Tatsachen, welche die Evolutionstheorie ungültig machen, ist die unglaublich kom- plexe Struktur des Lebens. Das DNS- Molekül, das sich im Kern der Zellen aller Lebewesen befindet, ist ein Beispiel dafür. Die DNS ist eine Art Datenbank, geformt durch die Anordnung der 4 Moleküle in ver- schiedener Reihenfolge. Diese Datenbank erhält die Codes der allen physikalischen Eigenschaften der Lebewesen. Würde man die in der DNS enthaltenen Informationen aufschreiben, so entstünde eine Enzyklopädie mit etwa 900 Bänden zu je 500 Seiten. Unbestreitbarerweise widerlegt diese au_erordentliche Information das Konzept des Zufalls. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Welt nicht mit Hilfe or ga nis cher Chemie künst lich erz eugt werd en. Die Voraussetzungen zur Zellbildung sind schon rein quan ti ta tiv zu hoch, um durch zu fäll ig e Ereignisse erk lärt wer den zu kön nen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Proteine – die Bausteine der Zelle – sich zuf äll ig synt het is ier en, be trägt für ein durchs chnitt li ches, aus etw a 500 Aminosäuren be ste hen des Protein 1 zu 10 hoch 950. Mathematisch gilt schon ei ne Wahrscheinlichkeit, die klei ner ist als 1 zu 10 hoch 50 als un - ter prak tis chen Gesichtspunkten gleich Null. Das DNS Molekül, das sich im Zellekern be fin det und in dem die ge - ne ti sche Information ge spei chert ist, ist ei ne Datenbank, die kaum zu be - schreib en ist. Würde man die in der DNS ent hal te nen Informationen auf- schreib en, so ent stünd e ei ne Enzyklopädie mit etw a 900 Bänden zu je 500 Seiten. Hier er gibt sich denn auch fol gen des Dilemma: Die DNS kann sich nur re pli zie ren mit Hilfe spe zie l ler Proteine, den Enzymen. Doch die Synthese die ser Enzyme kann nur statt fin den an hand der in der DNS ge - spei cher ten Information. Da al so beid e – DNS und Enzyme – von ei nan - der ab häng en, müs sen bei de gleichz ei tig exist ier en, da mit ei ne Replikation stattf in den kann. Insofern ist das Szenario, in dem das Leben sich selbst ge ne riert, an ei nem to ten Punkt ang el angt. Prof. Leslie Orgel, ein Evolutionist an der Universität von San Diego, Kalifornien, gibt die se Tatsache in der Septemberausgabe 1994 des Scientific American zu: Es ist ext rem un wahr schein lich, dass Proteine und Nukleinsäuren, die bei de komp lex struk tu riert sind, spon tan am sel ben Ort und zur sel - ben Zeit ent ste hen. Es scheint je doch un mög lich, dass man die Einen oh - ne die Anderen ha ben kann. Auf den ers ten Blick sieht es al so so aus, dass man da raus schlie ßen muss, das Leben könn e tat sächl ich nie mals durch che mi sche Prozesse ent stan den sein.6 Es be steht al so kein Zweifel: Falls das Leben nicht auf na türl i che Weise ents tan den sein kann, muss man akz ept ie ren, dass das Leben auf DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, übern at ür lic he Weise ge schaf fen word en ist. Diese Tatsache wid er legt die Evolutionstheorie, de ren Hauptzweck es ist, die Schöpfung zu be strei ten, def i ni tiv.

Der ima gi nä re Evolutionsmechanismus

Der zwei te wich ti ge Punkt, der Darwins Theorie wid er legt, ist dass bei de von der Theorie be nann te Evolutionsmechanismen in Wahrheit kei - ner lei evo lu tio nä re Kraft ha ben. Darwin führ te die Evolution voll ständ ig auf den Mechanismus der „na tür lic hen Selektion“ zu rück. Die Bedeutung, die er dies em Mechanismus zu maß, wird schon im Namen sei nes Buches Der Ursprung der Arten durch nat ürl ic he Zuchtwahl deut- lich… Natürliche Selektion bed eut et, dass Lebewesen, die stärk er sind und die bes - ser an die nat ürl ic hen Bedingungen ih - rer Lebensräume an ge passt sind, den Über leb ens kampf gew in nen wer den. Von ei nem Hirschrudel zum Beispiel, dass von wild en Tieren an ge griff en wird, werd en die über le ben, die am schnells ten ren nen kön nen. Daher wird das Rudel aus schnel len und star ken Tieren be steh en. Doch zwei fell os wird die ser Mechanismus nicht da für sor gen, dass Hirsche sich ent wic keln und sich in Natürliche Selektion wählt ei ne an de re Art ver wand eln, zum nur die schwachen,ungeeigneten Individuen Beispiel in Pferde. einer Art aus. Sie kann Darum hat der Mechanismus der keine neue Art, keine genetische Information nat ürl ic hen Selektion kei ne evo lut iv e oder kein neues Organ her- Kraft. Darwin war sich die ser Tatsache vorbringen. HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), wohl be wusst, und er muss te in Der Ursprung der Arten fest stell en: Die na- tür li che Selektion kann nichts be wir ken, so lan ge nicht vor teilh aft e Unterschiede oder Variationen auf tre ten.7

Lamarcks Einfluss

Wie al so konnt e die These der „vor teil haft en Variationen“ ent ste- hen? Darwin ver sucht e, dies e Frage aus dem pri mit iv en Wissenschaftsverständnis sei ner Zeit zu be ant wor ten. Folgt man dem Chevalier de Lamarck (1744- 1829), ein em franz ö si schen Biologen, der vor Darwin ge lebt hatt e, so ver erb en die Lebewesen, die währ end ihr er Lebenszeit er- wor be nen Eigenschaften an die nächst e Generation. Er be haup tet e nun, dies e über Generationen hin - weg akk u mu lier en den Eigenschaften, bräch ten neue Arten her vor. Giraffen sei en demn ach aus Antilopen ents tand en, weil de ren Hälse sich von Generation zu Generation ver län ger ten, als sie sich abm üh ten, an die Blätter hoh er Bäume zu ge lan gen. Der franz ö si sche Biologe Lamarck be- haup tete, dass Giraffen demn ach aus Antilopen ent stan den seien. Tatsächlich hat Gott die Giraffen spe- zi ell wie alle and ere Lebewesen er- schaff en. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Darwin zähl te ähn li che Beispiele auf. Er beh aup te te zum Beispiel, Bären, die im Wasser auf Nahrungssuche gew es en sei en, hät ten sich im Lauf der Zeit in Wale ver wand elt.8 Doch die von Gregor Mendel (1822-1884) ent deckt en Vererbungsgesetze, die von der Wissenschaft der Genetik be stät igt sind, die im 20. Jahrhundert auf kam, wid er leg ten die Legende, er wor be ne Eigenschaften könn ten an nach folg en de Generationen weit er ge ge ben wer den. So fiel die na tür li che Selektion als evol ut iv er Mechanismus aus.

Neodarwinismus und Mutationen

Um ei ne Lösung für das Dilemma zu fin den, stellt en die DarwinistenEnde der 1930er Jahre die „Moderne synt he ti sche Theorie“ vor, bes ser bek annt als Neodarwinismus. Der Neodarwinismus füg te den „Ursachen für vort eil haft e Veränderungen“ die Mutationen hin zu. Mutationen sind Abweichungen in den Genen von Lebewesen, die durch ex ter ne Faktoren wie Strahlung oder Replikationsfehler auf tret en. Heutzutage meint man, wenn man von der Evolutionstheorie spricht, den Neodarwinismus. Er be sagt: Die Millionen exist ie ren den Mutation, wohinter sich Evolutionisten so oft verstecken, ist kein Zauberstab, der lebende Organismen in eine fortgeschrit- tenere und perfektere Form verwandeln könnte. Die direkten Auswirkungen von Mutationen sind schädlich. Die Veränderungen, die von Mutationen her- beigeführt werden, können nur von der Art sein, die die Menschen in Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl erfahren ha- ben, das heißt Tod, Verkrüppelung und Missbildung... HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Lebewesen sind durch ei nen Prozess ent stan den, in dem die kom ple xen Organe (Ohren, Augen, Lungen, Flügel) zahl reic her Organismen mu tiert sind. Eine Mutation aber bed eu tet nichts and er es als ein en gen e ti schen Defekt. So gibt es denn auch ei ne wis sen schaft lic he Tatsache, die die se Theorie voll ständ ig unt er mi niert: Mutationen sor gen nie mals für Entwicklung. Im Gegenteil, sie sind im mer schäd lich. Der Grund daf ür ist ganz ein fach: Die DNS hat ein e sehr kom pli zier - te Struktur, und zuf äl li ge Veränderungen kön nen sie da her nur be schä di - gen. Der ame ri ka ni sche Genetiker B. G. Ranganathan er klärt es fol gen - derm a ßen: „Erstens sind echt e Mutationen in der Natur sehr selt en. Zweitens sind die meis ten Mutationen schädl ich, denn sie sind zu falls be dingt und erg eb en dah er kei ne ge ord ne te Veränderung der Genstruktur; Jede Veränderung in ei nem System ho her Ordnung wird zu dess en Nachteil sein, nicht zu dess en Vorteil. Wenn ein Erdbeben die ge ordn et e Struktur ei nes Gebäudes er schüt tert, so er geb en sich zuf äll ig e Veränderungen an sei ner Statik und sei nen Bauelementen, die al ler Wahrscheinlichkeit nach kein e Verbesserungen be wir ken werd en.9 So überr ascht es auch nicht, dass bis her kein e nützl ic he Mutation, kei ne, die den ge net is chen Code verb es sert hät te, be obacht et wer den konnt e. Alle Mutationen ha ben sich als schäd lich er wie sen. Es bes teht heut e Einigkeit da rü ber, dass Mutationen, die als „evo lu tio nä rer Mechanismus“ prä sen tiert werd en, tats äch lich ei ne ge net i sche Begleiterscheinung sind, die die be troff e nen Organismen schäd igt und Missbildungen ver ur sacht. Der be kann tes te Effekt ei ner Mutation beim Menschen ist der Krebs. Es vers teht sich von selbst, dass ein zer stö rer i - scher Mechanismus kein evol u tio nä rer Mechanismus sein kann. Andererseits kann die nat ür li che Selektion selbst gar nichts be wir ken, wie auch Darwin fests tell te. Diese Zusammenhänge zei gen uns, dass es DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, kein en evo lu tio när en Mechanismus in der Natur gibt. Wenn dies aber so ist, dann kann auch kein Prozess nam ens Evolution in der Natur stattg e - fun den ha ben.

Keine Über gangsf or men im Fossilienbestand

Der bes te Beweis, dass das von der Evolutionstheorie an gen omm e ne Szenarium nicht stattg ef un den hat, ist der Bestand an ausg e gra ben en Fossilien. Der Theorie zuf ol ge stammt je de Art von ei nem Vorfahren ab. Eine einstm als exis tier end e Art verw an delt e sich im Lauf der Zeit in ei ne an - der e Art, und so sind an geb lich all e Arten ent stand en. Dieser Verwandlungsprozess soll sich sehr lang sam in Millionen Jahren vollz ie - hen. Wäre das der Fall, so müsst en zahl reic he Zwischenformen der Arten exis tiert ha ben wäh rend dies er lan gen Transformationsphase. Es hät te zum Beispiel Wesen geg e ben hab en müss en, die halb Fisch und halb Reptil war en, die al so zu sätzl ich zu ih rem Fischcharakter ber eits Eigenschaften von Reptilien erw or ben hatt en. Und es müss ten Reptilienvögel exis tiert ha ben, mit er wor be nen Vogeleigenschaften zu - sätz lich zu den Reptilieneigenschaften, die sie schon hat ten. Da sol che Wesen sich aber in ein er Über gangs pha se be fund en hätt en, müsst en sie be hind er te, verk rüpp elt e Wesen gew es en sein. Evolutionisten red en von sol chen imag i när en Kreaturen, die nach ih rer Überz eu gung ge lebt hab en, als „Über gangs form en“. Hätten solc he Tiere tat sächl ich ge lebt, dann hät te es an Zahl und Vielfalt Milliarden von ihn en geb en müss en. Die Über res te dies er selt sa - men Kreaturen müsst en im Fossilienbestand prä sent sein. Darwin er klärt in Der Ursprung der Arten: HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR),

AMEISENJUNGFER

Millionen Exemplare wie dieser 100 Millionen Jahre alte Ameisenjungfer zeigen, das Lebewesen immer unverändert bleiben. Das hier abgebildete Pilz-Fossil zeigt, dass diese Lebensformen bereits vor 100 Millionen Jahren mit all ihren Funktionen und voll ausgebildeten Eigenschaften existiert haben und dass sie sich von jenen Tagen bis heute nicht verändert haben. Dieses hier abgebildete 45 Millionen Jahre alte Zebrafossil zeigt, dass diese Tiere bis heute un- verändert geblieben sind.

DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER

, „Wenn mei ne Theorie stimmt, dann müss ten ganz si cher zahl lo se Überg angsv a riat io nen, die al le Arten der selb en Gruppe eng mit ei nand er verb in den, exis tiert ha ben… Konsequenterweise würd e man die Beweise ihr er frü he ren Existenz nur un ter fos si lis ier ten Überr es ten fin den.“10

Darwins zer stört e Hoffnungen

Doch obw ohl die Evolutionisten seit Mitte des 19. Jahrhunderts welt - weit enor me Anstrengungen un tern omm en ha ben, sind bish er kein e Über - gangs for men entd eckt word en. Alle Fossilien zei gen im Gegensatz zu den Erwartungen der Evolutionisten, dass das Leben auf der Erde plötz lich und voll stän dig aus ge formt auf taucht e. Der bri tis che Paläontologe Derek V. Ager, gibt die se Tatsache zu, ob - wohl er Evolutionist ist: „Der Punkt ist er reicht, an dem wir bei det aill ier ter Untersuchung des Fossilienbestands fests tel len, dass wir – ob auf der Ebene der Ordnung oder auf der Ebene der Arten – kei ne gra du ell e Evolution find en, son dern das plötz li che, exp lo sio ns ar tig e, zah len mäß ig e Ansteigen ei ner Gruppe auf Kosten ei ner and e ren.11 Das heißt, es tauc hen im Fossilienbestand all e Arten plötz lich auf, voll aus ge formt, oh ne Über gangs for men daz wi schen. Es ist gen au das Gegenteil von Darwins Annahmen. Das ist auch ein sehr star kes Indiz, dass al le Lebewesen er schaf fen wur den. Die ein zi ge Erklärung da für, dass ein Lebewesen plötz lich und in je dem Detail voll stän dig auf taucht, ohn e dass ein evo lu tio nä rer Vorfahr vor han den gew e sen wär e, ist, dass es er schaf fen wurd e. Diese Tatsache wird auch von dem weith in be kann ten evo lu tio nis - tis chen Biologen Douglas Futuyma ein ge räumt: „Schöpfung oder Evolution, das sind die bei den mög li chen Erklärungen für den Ursprung des Lebens. Organismen taucht en entw e der voll ständ ig ausg ef ormt auf der Erde auf, oder sie ta ten es nicht. Falls sie es HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), nicht ta ten, dann müs sen sie sich aus vorh er exis tier en den Arten durch ir - gend ein en Prozess der Modifikation ent wi ckelt ha ben. Falls sie aber voll - stän dig aus gef ormt aufg e taucht sind, so müss en sie tat säch lich von ei ner omn ip o ten ten Intelligenz ges chaf fen word en sein.“12 Die Fossilien zei gen, dass die Lebewesen volls tän dig aus ge formt auf der Erde er schie nen. Das be deu tet; Der Ursprung der Arten ist im Gegensatz zu Darwins Annahme nicht Evolution, son dern Kreation, die Schöpfung.

Das Märchen von der Evolution des Menschen

Das von den Advokaten der Evolutionstheorie am Häufigsten auf ge - brach te Thema ist das der Herkunft des Menschen. Die dar wi nis ti sche Behauptung geht da hin, dass der Mensch sich aus af fen ähn li chen Kreaturen ent wi ckelt ha be. Während die ses an geb lic hen Evolutionsprozesses, der vor 4 – 5 Millionen Jahren be gon nen ha ben soll, ha ben ang eb lich meh re re „Über gangs for men“ zwi schen dem mo dern en Menschen und sein en Vorfahren exis tiert. Es wer den vier Kategorien von Über gangs for men ge nannt: 1. Australopithecus 2. Homo Habilis 3. Homo Erectus 4. Homo Sapiens Der Name des ers ten in der Reihe der ang eb lic hen aff enä hn lic hen Vorfahren, Australopithecus, be deu tet „süd afr i ka nis cher Affe“. Umfassende Forschungen an vers chie den en Australopithecus- Exemplaren, durchg ef ührt von zwei Anatomen aus England und den USA, Lord Solly Zuckerman und Professor Charles Oxnard, ha ben je doch ge zeigt, dass die Kreaturen ei ner ausg es tor ben en Affenart an ge hör ten, und kei ner lei Ähn lich keit mit Menschen auf wie sen.13 Evolutionisten klas sif i zier en das nächst e Stadium der Evolution des DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Menschen als „Homo“, was „Mensch“ bed eu tet. Ihrer Behauptung zu fol - ge sind die Wesen der Homo-Reihe höh er ent wi ckelt als Australopithecus. Die Evolutionisten entw ar fen durch Arrangieren ver schie de ner Fossilien die ser Kreaturen in ein er be stimmt en Reihenfolge ein wun der lic hes Evolutionsschema. Doch das Schema ist aus der Luft ge grif fen, denn es wur de nie be wie sen, dass es ein e evol u tio nä re Verwandtschaft zwis chen dies en vers chied e nen Klassen gibt. Ernst Mayr, ein er der be deu tends ten Evolutionisten des 20. Jahrhunderts, schreibt in sei nem Buch Ein lan ger Streit, dass „insb e sond er e his tor is che [Puzzles] wie das des Ursprungs des Lebens oder des Homo Sapiens, extr em schwie rig sind und sich viel - Evolutionistische Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen oft Abbildungen von angeblich primitiven Menschen. Die einzige vorhan- dene Quelle für diese Abbildungen ist die Einbildungskraft der Künstler. Die Evolutionstheorie ist durch wissenschaftliche Fakten so widerlegt worden, dass wir heute in der beträchtlichen Presse nur wenig solche Abbildungen sehen.

ALC H F

HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), leicht so gar ein er endg ül ti gen, be frie di gen den Erklärung ent zie hen“.14 Indem die Verbindung von Australopithecus über Homo Habilis und Homo Erectus zum Homo Sapiens her ge stellt wird, imp li zie ren die Evolutionisten, das die se Arten von ei nan der ab stam men. Neuere pa lä on - to lo gis che Funde hab en je doch erg eb en, dass Australopithecus, Homo Habilis und Homo Erectus gleichz ei tig gel ebt hab en, wenn auch in ver - schied en en Teilen der Welt.15 Homo Erectus leb te noch bis in die mo der ne Zeit. Homo Sapiens Neandertalensis und Homo Sapiens Sapiens (der mo der ne Mensch) koe xis - tiert en so gar in den selb en Landstrichen.16 Diese Situation zeigt auf, dass die Behauptung, die gen ann ten Menschtypen stamm ten von ei nan der ab, unh altb ar ist. Stephen Jay Gould er klär te die sen to ten Punkt der Evolutionstheorie, obw ohl er selbst ei ner ihr er füh rend en Befürworter des 20. Jahrhunderts war: „Was ist aus un se rer Stufenleiter ge wor den, wenn es drei ne ben ein - an der be ste hend e Stämme von Hominiden (A. Africanus, die rob ust en Australopithecine, und H. Habilis) gibt, kei ner deut lich von dem and er en ab stam mend? Darüber hi naus zeigt kei ner von ih nen ir gend ei ne evo lu ti - ve Neigung wäh rend sei nes Daseins auf der Erde.17 Kurz, das Szenarium der mensch li chen Evolution, das mit Hilfe von Zeichnungen der Art „halb Affe, halb Mensch“ in den Medien und Lehrbüchern aufr echt er halt en wird, durch Propaganda als o, ist nichts als ein Märchen ohn e jed e wis sen schaftl ic he Grundlage. Lord Solly Zuckerman, ei ner der be rühm tes ten und res pek tiert es ten Wissenschaftler im Vereinigten Königreich, der die ses Thema jah re lang erf orscht und Australopithecus-Fossilien 15 Jahre stu diert hat, kam am Ende – obw ohl selbst Evolutionist – zu dem Schluss, es ge be in Wahrheit kein en Familienstammbaum der von af fen ähnl ic hen Kreaturen zum Menschen rei chen wür de. Weiterhin stell te Zuckerman ei ne Skala vor, auf der die DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Wissenschaften ge ord net wa ren nach sol chen, die er als “wis sens chaft - lich” an sah bis hin zu de nen, die er als “unw is sen schaftl ich” be zeichn et e. Nach die ser Wissenschaftlichkeitsskala steh en Chemie und Physik an er- s ter Stelle, da sie auf kon kre ten Daten be ruh en. Danach kom men die bio - lo gi schen Wissenschaften und dann die Sozialwissenschaften. Am an de - ren Ende der Skala fin den sich die “un wiss ens chaftl ichst en” Felder, par a - nor mal e Wahrnehmung, Telepathie, der “sechs te Sinn” und end lich – menschl i che Evolution. Zuckerman erk lärt sein e Über leg ung en so: Wenn wir uns von der ob jek ti ven Wahrheit weg be weg en, hin zu den Feldern bio lo gi scher Pseudowissenschaften wie ext ra sen so ris che Wahrnehmung oder die Interpretation der Fossiliengeschichte des Menschen, in den en für den Gläubigen all es mögl ich ist, und wo der fa- nat isch Gläubige manch mal gleich zei tig an sich wid ers prec hen de Dinge glaubt.18 Das Märchen von der mensch lic hen Evolution er weist sich als nicht mehr als die vor ein ge nom me nen Interpretationen ei ni ger Fossilien, aus - geg ra ben von be stimm ten Leuten, die blind an ihr er Theorie fest hal ten.

Die Darwin-Formel

Nach all den „techn is chen“ Beweisen, mit de nen wir uns bish er be - schäft igt hab en, lass en Sie uns nun unt er suc hen wel che Art Aberglauben die Evolutionisten pfle gen, und zwar an ei nem Beispiel, das so ein fach ist, dass sog ar Kinder es vers teh en werd en: Man be denk e, dass die Evolutionstheorie be haup tet, dass das Leben durch Zufall ent steht. Entsprechend die ser Behauptung tat en sich leb lo se, un bew uss te Atome zu sam men um die Zelle zu bil den, und dann bil de ten sie irg endw ie an - der e Lebewesen, ein schließ lich des Menschen. Wenn wir al le Elemente zu sam men bring en, die die Bausteine des Lebens aus ma chen, wie Kohlenstoff, Phosphor, Stickstoff und Natrium, dann ist da mit nur ein Gemenge ge bil det. Ganz egal, wel che Behandlungen es er fährt, die se HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Anhäufung kann kein einz ig es Lebewesen bil den. Wir woll en ein “Experiment” zu die sem Thema for mu lie ren, und für die Evolutionisten un ter su chen, was sie wirk lich beh aupt en oh ne es laut bei dem Namen “Darwinsche Formel” zu nen nen”: Die Evolutionisten mög en gro ße Mengen von Materialien, die in der Zusammensetzung von Lebewesen vor han den sind, wie Phosphor, Stickstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff, Eisen und Magnesium in groß e Fässer ge ben. Außerdem mög en sie dem Inhalt die ser Fässer jegl i che Materialien, die unt er na tür lic hen Bedingungen nicht zu find en sind, von de nen sie je doch glau ben sie sei en er for der lich, bei fü gen. Sie mö gen die - ser Mischung nach Belieben Aminosäuren – wel che sich un ter na tür li chen Bedingungen nicht bil den könn en – und Proteine – von de nen ein einz i - ges ein e Entstehungswahrscheinlichkeit von 1:10950 hat – hin zu fü gen. Sie mö gen dies e Mischung nach Belieben Hitze- und Feuchtigkeitseinwirkungen aus setzt en, und mög en sie mit jeg lic hen tech - no lo gi schen Hilfsmitteln beh and eln. Sie mö gen die gel ehrt es ten Wissenschaftler ne ben den Fässern auf stel len, und die se Experten mö gen sich Billionen, selbst Trillionen von Jahren ne ben den Fässern im Warten ab lö sen. Sie mö gen jeg li che Arten von Voraussetzungen schaf fen, die ih - nen zur Bildung ein es Menschen er for derl ich er scheint. Egal was sie tun, sie kön nen aus die sen Fässern kein en Menschen er ste hen lass en, wie et - wa ein en Professor, der sein e ei ge ne Zellstruktur un ter dem Elektronenmikroskop un ter sucht. Sie könn en kei ne Giraffen, Löwen, Bienen, Kanarienvögel, Pferde, Delphine, Rosen, Orchideen, Lilien, Nelken, Bananen, Orangen, Äpf el, Datteln, Tomaten, Wassermelonen, Kürbisse, Feigen, Oliven, Trauben, Pfirsiche, Perlhühner, Fasane, bun ten Schmetterlinge oder Millionen von and er en Lebewesen wie die se herv or - bring en. In der Tat, sie könnt en nicht einm al ein e ein zi ge Zelle de ren ir - gende in es pro du zie ren. Kurz ges agt, un be wuss te Atome könn en auf grund ihr es DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Zusammentreffens kei ne Zelle bil den. Sie könn en kei ne Entscheidung zur Teilung dies er Zelle tref fen, und dann weit er e Entscheidungen um die Professoren zu er schaff en, die zu erst das Elektronenmikroskop ent wi- ckeln und dann ihr e ei ge ne Zellstruktur unt er dies em Mikroskop un ter - su chen. Materie ist ei ne un bew uss te, leb los e Anhäufung von Atomen und wird durch Gottes, über al les erh a ben en Schöpfungsakt zum Leben er- weckt. Die Evolutionstheorie, wel che ge gen teil i ge Behauptungen auf stellt, ist ein e to ta le Verirrung in voll ständ i gem Widerspruch zur Vernunft. Es bed arf nur wen i gen Nachdenkens über die Behauptungen der Evolutionisten um zu die ser Realität zu ge lan gen, wie es sich in dem obi - gen Beispiel zeigt.

Technologie in Auge und Ohr

Ein weit er es Thema, das die Evolutionstheorie un ge klärt lässt ist die herv orr ag en de Aufnahmequalität des Auges und des Ohrs. Bevor wir uns dem Thema Auge zu wend en sei kurz auf die Frage “wie wir seh en” ein ge gang en. Lichtstrahlen, die von ei nem Objekt aus ge - hen fal len seit env er kehrt auf die Netzhaut des Auges. Hier wer den die se Lichtstrahlen von spez ie ll en Zellen in elekt ri sche Impulse übers etzt und an ein en win zig klei nen Punkt im hin te ren Teil des Gehirns wei ter ge lei - tet, der Sehzentrum ge nannt wird. Diese elektr is chen Impulse wer den in jen em Gehirnzentrum nach ei ner Reihe von Prozessen als Bild wahr ge - nomm en. Mit dies em tech ni schen Hintergrund woll en wir nun ein we nig da rüb er nachd en ken. Das Gehirn ist iso liert von jeg lic hem Licht. Das be deut et, dass inn er - halb des Gehirns abs o lut e Dunkelheit vor herrscht, und dass Licht kei nen Zugang zu dem Ort hat wo das Gehirn sitzt. Der Ort, der als Sehzentrum bek annt ist tot al finst er und kein Licht ge langt jem als dorth in; es ist mög - HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), lic her wei se der fins ter ste Platz den man sich vors tell en kann. Und den - noch er le ben wir ei ne hel le, leuch ten de Welt in mit ten die ser pech schwar - zen Finsternis. Das Bild das im Auge und Sehzentrum gef ormt wird ist von sol cher Schärfe und Deutlichkeit, die selbst die Technologie des 20. Jh. nicht her - vor bring en kann. Betrachten Sie bei spiels wei se nur das Buch das Sie le - sen, Ihre Hände mit de nen Sie es halt en, und dann erh e ben Sie Ihren Blick und schau en sich in Ihrer Umgebung um. Können Sie durch irg end ein an - der es Medium solch ein kla res und deutl ic hes Bild er halt en? Selbst die be- st ent wic kel ten Fernsehbildschirme der größ ten Fernsehgeräte-Hersteller kön nen Ihnen solch ein kla res Bild nicht geb en. Es ist ein 3-dim en sio na les far bi ges und äu ßerst scharf es Bild. Tausende von Ingenieuren sind seit Trotz ihrer jahr e lan gen Bem ü- hung en konnt en die Men schen kein ein zi ges Bild erz eu gen, das die gleic he Schärfe und die hohe Qua li tät wie ein Bild des Auges hat. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, über 100 Jahren da rum be müht die se Schärfe herv orz u brin gen. Fabriken mit ung e heur em Arbeitsraum wur den er rich tet, ein e Unmenge von Forschung wur de un ter nom men, Pläne und Designs wurd en zu dies em Zweck an ge fer tigt. Werfen Sie noch mals ei nen Blick auf den Bildschirm und auf das Buch in Ihrer Hand, und bea cht en Sie den Unterschied in der Bildqualität. Abgesehen dav on zeigt sich auf dem Bildschirm ein 2-di - mens io na les Bild ab wo bei die Augen ei ne räum lic he Perspektive mit wirkl i cher Tiefe ge ben. Wenn man gen au hins ieht wird man er ken nen, dass das Fernsehbild zu ei nem gew is sen Grad vers chwom men ist, wäh - rend sie mit Ihren Augen ein scharf es, dreid i men sio na les Bild se hen kön - nen. Viele Jahre hind urch ha ben sich Zehntausende von Ingenieuren be- müht, 3-di men sion al es Fernsehen zu entw ic keln und die Bildqualität des na türl i chen Sehens zu err eic hen. Sie ha ben zwar ein 3-di mens io nal es Fernsehsystem ent wi ckelt, doch die erw ünscht e Wirkung kann nur mit Hilfe von spez i el len Brillen er zielt werd en, und fer nerh in han delt es sich hier bei nur um ei ne künstl ic he Räumlichkeit. Der Hintergrund ist mehr ver schwomm en und der Vordergrund ers cheint wie Papierschablonen. Es war bis her nicht mög lich ein scharf es und deut lich abg eg renzt es Bild wie das der na tür lic hen Sicht herv orz u brin gen. Sowohl in der Kamera als auch auf dem Bildschirm voll zieht sich ei ne Einbusse der Bildqualität. Die Evolutionisten be haup ten, dass sich der Mechanismus, der die - ses scharf e und deutl ich abg e grenz te Bild herv or bringt, durch Zufall ent - wic kelt hat. Was wür den Sie nun den ken, wenn jem and sag te, dass der Fernseher in Ihrem Wohnzimmer sich als Ergebnis ei nes Zufalls bil de te, dass all e Atome aus den en er bes teht sich aufs Geratewohl zu sam men fan - den und dies es Gerät auf baut en, das ein Bild her vorb ringt? Wie kön nen Atome das zus tan de brin gen, was Tausende von Menschen nicht kön- nen? Seit ei nem Jahrhundert ha ben Zehntausende von Ingenieuren HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Forschung be trie ben und sich in den best ausg e rüst et en Laboratorien gro - ßer in dust ri el ler Anlagen mit Hilfe mo derns ter tech no lo gi scher Mittel be - müht, und erz iel ten eben nur dies. Wenn ein Apparat, der ein prim i ti ve res Bild erz eugt als das Auge sich nicht durch Zufall ge bil det ha ben konnt e, konn te sich off ens icht lich das Auge samt dem Bild, das es wahrn immt, um so wen i ger durch Zufall ge bil det ha ben. Es be darf ei nes we sent lich fei ner de tail lier ten und wei se - ren Plans und Designs als de nen die dem Fernsehen zu grund e lieg en. Das Urheberrecht des Plans und Designs für ein e op ti sche Wahrnehmung von sol cher Schärfe und Klarheit geh ört Gott, der Macht über al le Dinge hat. Die gleic he Situation herrscht beim Ohr vor. Das äu ße re Ohr fängt die vorh an den en Töne durch die Ohrmuschel auf und leit et sie zum Mittelohr wei ter. Das Mittelohr über mitt elt die Tonschwingungen in dem sie sie vers tärkt. Das Innenohr über setzt dies e Schwingungen in elektr i - sche Impulse und leit et sie zum Gehirn. Analog wie beim Auge vollz ieht sich die Höraktion im Hörzentrum des Gehirns. Die glei che Situation wie die des Auges trifft auch auf das Ohr zu, d.h. das Gehirn ist geg en Ton ge nau so wie ge gen Licht iso liert, es lässt kein en Ton eind ring en. Daher herrscht inn er halb des Gehirns ab so lut e Stille, un abh äng ig da von wie laut es Außen auch sein mag. Nichtsdestoweniger ver nimmt man die schärfs ten Töne im Gehirn. Im Gehirn, das ge gen jegl ic he Laute iso liert ist hört man die Symphonien ei - nes Orchesters und den Lärm ei ner be leb ten Strasse. Falls die Lautstärke inn er halb des Gehirns je doch zu dem ents prec hen den Zeitpunkt mit ei - nem hoch empf ind lic hen Gerät ge mess en wür de, wür de sich zei gen, dass dort voll ständ i ge Stille vorh errscht e. Wie im Falle der Bildtechnik werd en seit Jahrzehnten Anstrengungen un tern om men ein e ori gi nal ge treue Qualität in der Tonwiedergabe zu er zeug en. Die Ergebnisse die ser Bemühungen sind Tonaufzeichnungsgeräte, Hi-Fi Systeme und tone mpf indl i che Systeme. DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Trotz all die ser Technologie und der Bemühungen von Tausenden von Ingenieuren und Fachleuten, die sich dam it be schäf ti gen ist bis her noch kein e Tonwiedergabe ge lun gen, die die glei che Schärfe und Klarheit hät - te wie die akus ti sche Wahrnehmung des Ohrs. Man wähl e ein Hi-Fi System der höchst en Qualität, das vom größ ten Hersteller in der Akustik- Industrie her ge stellt wird – selbst in die sen Geräten geht ein Teil der Tonqualität bei der Aufzeichnung ver lor en, und wenn das System an ge - schal tet wird ist im mer ein leis es Nebengeräusch vorh and en bev or die Tonwiedergabe be ginnt. Die akus tis che Wahrnehmung da geg en, die durch die Technologie des menschl i chen Körpers erz eugt wird, ist äu- ßerst scharf und klar. Ein ge sun des mensch li ches Ohr ver nimmt Töne nie - mals be glei tet von Rauschen oder at mo sphär i schen Nebengeräuschen wie ein Hi-Fi Gerät sie herv or bringt; es nimmt den Ton ge nau so wahr wie er ist, scharf und deut lich. Dies ist imm er so ge wes en seit der Erschaffung des Menschen. Bis heut e ist kein e von Menschen her ge stell te vi su ell e oder aud io - tech ni sche Apparatur so emp find lich und er folgr eich bei der Wahrnehmung sen so ris cher Daten, wie Auge und Ohr. Doch was das Sehen und Hören an geht, so liegt dem noch ei ne viel grö ßer e Wahrheit zu Grunde. Wem ge hört das Bewusstsein, das im Gehirn sieht und hört? Wer sieht im Gehirn ei ne be zaub ern de Welt, lauscht Symphonien und dem Gezwitscher der Vögel, wer riecht den Duft ein er Rose? Die Stimulationen, die von Augen, Ohren und Nase ei nes Menschen kom men, er reic hen das Gehirn als elekt ro chem i sche Impulse. In der ein - schlä gig en bio log i schen Literatur find en Sie de taill ier te Darstellungen, wie ein Bild im Gehirn ge formt wird. Doch Sie werd en nie auf die wich - tigs te Tatsache sto ßen: Wer nimmt dies e elektr o chem i schen Nervenimpulse als Bilder, Töne und Gerüche im Gehirn wahr? Es gibt ein Bewusstsein im Gehirn, dass dies all es wahr nimmt, oh ne HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), das es ei nes Auges, ei nes Ohres und ei ner Nase bed arf. Wem die ses Bewusstsein ge hört? Natürlich nicht den Nerven, der Fettschicht und den Neuronen, aus de nen das Gehirn be steht. Deswegen könn en dar win is tis che Materialisten, die glau ben, al les be steh e aus Materie, die se Fragen nicht be - ant wor ten. Denn die ses Bewusstsein ist der Geist, der von Gott ges chaf fen wur de, der we der das Auge braucht, um die Bilder zu bet rach ten, noch das Ohr, um die Töne zu hö ren. Es braucht au ßer dem auch kein Gehirn, um zu denk en. Jeder, der dies e ausd rück lic he wis sen schaftl i che Tatsache liest, sollt e über den allm ächt ig en Gott nachd en ken und bei Ihm Zuflucht su chen, denn Er quetscht das ges am te Universum in ein en stockd unkl en Ort von der Größe ein i ger we nig er Kubikzentimeter, in ei ne drei di men sio na le, far bi ge, schat ti ge und leuch ten de Form.

Ein mat e ria list is cher Glaube

Die Informationen, die wir bish er präs ent iert ha ben, zeig en uns, dass die Evolutionstheorie mit wis sens chaft lic hen Befunden in komp at ib el ist. Die Behauptungen der Theorie über den Ursprung des Lebens wi ders pricht der Wissenschaft, die an geb li chen evol u tion ä ren Mechanismen ha ben kei ne evo lu tiv e Kraft, und die Fossilien de monst rie ren, dass die er ford er lic hen Überg angs for men nie exis tiert hab en. Daraus folgt ganz si cher, dass die Evolutionstheorie als un wiss en schaft li che Idee beis ei te ge scho ben wer den soll te. Schon vie le Vorstellungen, wie die des Universums mit der Erde als Mittelpunkt, sind im Verlauf der Geschichte rev i diert word en. Doch die Evolutionstheorie wird auf der Tagesordnung der Wissenschaft ge halt en. Manche Menschen stel len Kritik an ihr sog ar als Angriff auf die Wissenschaft dar. Warum? Der Grund ist, dass die Theorie für be stimm te Kreise ein un ver zicht ba - rer dogm a ti scher Glaube ist. Diese Kreise sind der ma ter ial is ti schen Philosophie blind er ge ben und adopt ier en den Darwinismus, weil er die DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, So wie uns heute die Rel ig ion von Mens chen, die Krok o dile en be te - ten, ab surd und un glaub lich ers cheint, so un glaub lich sind die Über - zeu gun gen der Darw in is ten. Darw in is ten hal ten en Zu fall und leb lose, unb e wusste Atome für eine kreat ive Kraft, und sie haben sich die sem Glau ben so hing e ge ben, als sei er eine Rel i gion. einz i ge ma te ria lis ti sche Erklärung ist, die vorg e stellt werd en kann, um das Funktionieren der Natur zu er klä ren. Interessant ge nug ist, sie ge ben die se Tatsache von Zeit zu Zeit zu. Ein wohl be kann ter Genetiker und in der Wolle gef ärbt er Evolutionist, Richard C. Lewontin von der Harvard Universität ge steht, er sei „zu al ler erst ein mal Materialist und dann Wissenschaftler“: „Es ist nicht et wa so, dass die Methoden und Institutionen der Wissenschaft uns in ir gend ei ner Weise da zu zwin gen, ei ne ma ter i ell e Erklärung für dies e phän o me na le Welt zu ak zept ie ren, son dern wir sind ge zwun gen durch uns er a prio ri Festhalten an ma te ri ell en Ursachen ei nen “Ermittlungsapparat” und ein e Reihe von Konzepten zu schaf fen, die ma - te ri el le Erklärungen prod uz ie ren, gleich gül tig wie mys ti fi zie rend dies sein mag und wie stark sich die Intuition des nicht Eingeweihten dag eg en sträu - ben mag, und da durch, dass Materialismus abs o lut ist, wir kön nen es uns al so gar nicht er lau ben, ei ne hei li ge Intervention zuz ul as sen...“19 Das sind aus drück li che Feststellungen, dass der Darwinismus ein HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), Dogma ist, dass nur zum Zweck des Festhaltens am Materialismus am Leben geh al ten wird. Das Dogma be haupt et, es ge be kein Sein auß er Materie. Deswegen ar gum en tiert es, un bel ebt e, un bew usst e Materie er- schuf das Leben. Es be steht da rauf, dass Millionen un ter schiedl i cher Lebewesen als Ergebnis von Interaktionen zwi schen Materie wie dem strö men den Regen und Blitzeinschlägen und ähnl i chem ent stand en sein sol len. Das ist wid er Verstand und Wissenschaft. Doch die Darwinisten fah ren fort, es zu vert ei dig en, da mit sie kein e hei li ge Intervention zu las - sen müss en. Jeder, der ohn e ma ter ial is ti sches Vorurteil auf den Ursprung des Lebens blickt, wird die of fen sicht li che Wahrheit er ken nen: Alles Leben ist das Werk ein es Schöpfers, Der all mäch tig, un end lich wei se und all wiss end ist. Dieser Schöpfer ist Gott, Der das ge samt e Universum aus der Nichtexistenz ge schaf fen, es in perf ek ter Weise ge ord - net und al les Leben in ihm ges tal tet hat.

Die Evolutionstheorie, der Fluch der Welt

Jeder der frei ist von Vorurteilen und dem Einfluss irg end ein er Ideologie, der sein en Verstand und sei ne Logik ein setzt, wird vers te hen, dass der Glaube an die Evolutionstheorie, die den Aberglauben von Gesellschaften oh ne Kenntnis von Zivilisation und Wissenschaft in Erinnerung ruft, ganz un mög lich ist. Wer an die Evolutionstheorie glaubt, denkt, dass ein paar Atome und Moleküle, die man in ei nem gro ßen Bottich wirft, den ken de, ver- nünf ti ge Professoren und Studenten, Wissenschaftler wie Einstein und Galilei, Künstler wie Humphrey Bogart, Frank Sinatra und Pavarotti so - wie Antilopen, Zitronenbäume und Nelken herv orb rin gen kön nen. Schlimmer noch, die Wissenschaftler und Professoren, die an die sen Unsinn glaub en, sind geb ild e te Leute. Deshalb kann man mit Fug und Recht hier von der Evolutionstheorie als dem größ ten Zauber der DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, Geschichte spre chen. Nie zu vor hat ir gend ei ne an der e Idee den Menschen derm a ßen die Fähigkeit der Vernunft ge raubt, es ih nen un- mögl ich ge macht, in tel lig ent und lo gisch zu den ken und die Wahrheit vor ih nen ver bor gen, als hab e man ih nen die Augen ver bun den. Es ist ei ne schlim mer e und un glaub lic he re Blindheit als die der Ägypt er, die den Sonnengott Ra an be tet en, als die Totemanbetung in manc hen Teilen Afrikas, als die der Sabäer, die die Sonnen anb e tet en, als die des Volkes Abrahams, dass selbst ge fert igt e Götzen an be te te oder als die des Volkes des von Moses, das das gold en e Kalb anb e tet e. Gott weist im Quran auf die sen Verlust an Vernunft hin. In mehr e - ren Versen be stä tigt Er, dass der Verstand manc her Menschen vers chlos - sen sein wird und dass sie die Wahrheit nicht seh en kön nen. Einige der Verse lau ten: Siehe, den Ungläubigen ist es gleich, ob du warnst oder nicht warnst: sie glau ben nicht. Versiegelt hat Gott ih re Herzen und Ohren, und über ih ren Augen liegt ein e Hülle, und für sie ist schwe re Strafe bes timmt. (Sure al-Baqara, 6-7) … Herzen ha ben sie, mit den en sie nicht ver ste hen. Augen ha ben sie, mit den en sie nicht se hen. Und Ohren hab en sie, mit den en sie nicht hö ren. Sie sind wie das Vieh, ja ver ir ren sich noch mehr. Sie sind die Achtlosen. (Sure al-A’raf, 179) Selbst wenn Wir ih nen ein Tor des Himmels öffn en wür den, beim Hinaufsteigen Würden sie doch sa gen: „Unsere Blicke sind (nur) be rauscht! Ja, wir sind be stimmt ver zaub ert e Leute!“ (Sure al- Hidschr, 14-15) Worte kön nen das Erstaunen kaum aus drüc ken, dass ei nen über - kommt, wenn man sich klar macht, wie dies er Zauber ei ne so groß e Gemeinschaft verh ext hat und dass die ser Zauber seit 150 Jahren ung e - broc hen ist. Es ist ver ständ lich, dass ein i ge wen ig e Menschen an die se un - HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR), mög lic hen Szenarien und dum men, un lo gis chen Behauptungen glaub en. Doch Magie ist die ein zig mög lic he Erklärung, wenn Menschen auf der ganz en Welt glaub en, dass lebl os e Atome sich zu samm en gef un den und ein Universum hab en ent steh en las sen, dass nach ein em fehl er lo sen System aus Organisation, Disziplin, Vernunft und Bewusstsein funk tio - niert, dass Atome den Planeten Erde mit al len sei nen Merkmalen, die so perf ekt auf das Leben zu ges chnit ten sind und den Lebewesen, die aus zahll os en kom plex en ana to mi schen Strukturen bes te hen, aus sich selbst he raus bild en konn ten. Tatsächlich er wähnt Gott im Quran im Zusammenhang mit den Vorfällen zwis chen dem Propheten Moses und Pharao, dass Menschen, die athei s tis che Philosophien ver tret en, an de re Menschen in der Tat durch Magie be ein flus sen. Als Pharao von der wahr en Religion be rich tet wurd e, sag te er Moses, dies er soll e mit den Magiern des Landes zu sam - ment ref fen. Als Moses dies er Aufforderung nach kam, ford er te er sie auf, als ers te ih re Fähigkeiten zu de monstr ier en. Der ents pre chen de Vers fährt an dies er Stelle fort. Er sag te: „Werft!“ Und als sie ge wor fen hat ten, be zau ber ten sie die Augen der Leute und jag ten ihn en Angst ein und ent falt e ten ei nen ge wal ti gen Zauber. (Sure al-A‘raf, 116) Pharaos Magier konn ten je derm ann täu schen, au ßer Moses und die, die an ihn glaub ten. Moses brach den Zauber, „vers chlang ih ren Trug“, wie es der Vers form ul iert: Und Wir gab en Moses ein: „Wirf dei nen Stab!“ Und da ver schlang er ihr en Trug. So er wies sich die Wahrheit, und ihr Werk erw ies sich als nicht ig. (Sure al-A‘raf, 117-118) Als klar wurd e, dass die Magier, die zun ächst die an de ren verz au - bert hatt en, nur ei ne Illusion er zeugt hat ten, ver lo ren sie jeg lic hes Vertrauen. Auch heut e gilt: Auch diej e nig en, die unt er dem Einfluss ein es DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER, ähn li chen Zaubers an die se lä cher li chen Behauptungen glau ben und ihr Leben da mit zu bring en dies e zu ver tei dig en, wer den ge dem üt igt werd en, wenn die vol le Wahrheit ans Licht kommt und der Zauber ge bro chen wird. Malcolm Muggeridge, über 60 Jahre lang athe is ti scher Philosoph und Vertreter der Evolutionstheorie, der – wenn auch spät – die Wahrheit er kann te, gab zu, dass er ge ra de durch die se Aussicht ge ängs tigt wurd e: Ich selbst bin da von über zeugt, dass die Evolutionstheorie, bes on - ders das Ausmaß, in dem sie ang ew en det wird, als ei ner der größt en Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eing e hen wird. Die Nachwelt wird sich wund ern, wie ei ne so schwac he, du bio se Hypothese so un- glaub lich leicht gläu big akz ep tiert werd en konn te.20 Diese Zukunft ist nicht mehr weit ent fernt: Die Menschen wer den bald seh en, dass der Zufall kein Gott ist, und sie wer den zu rück blic ken auf die Evolutionstheorie als die schlimms te Täuschung und den schreck - lichs ten Fluch der Welt. Dieser Fluch wird be reits weltw eit von den Schultern der Menschen ge nom men. Viele, die das wahr e Gesicht der Evolutionstheorie er kenn en, wund ern sich, wie sie jem als da rauf her ein - fall en konnt en.

Sie sagten: "Preis Dir, wir haben nur Wissen von dem, was Du uns lehrst;

siehe, Du bist der Wissende, der Weise." (Sure 2:32 - al-Baqara) HARUN YAHYA (ADNAN OKTAR),

ENDNOTEN

1. Sidney Fox, Klaus Dose, Molecular Evolution and The Origin of Life, W.H. Freeman and Company, San Francisco, 1972, S. 4 2. Alexander I. Oparin, Origin of Life, Dover Publications, NewYork, 1936, 1953 (Nachdruck), S. 196 3. „New Evidence on Evolution of Early Atmosphere and Life“, Bulletin of the American Meteorological Society, Band 63, November 1982, 1328-1330 4. Stanley Miller, Molecular Evolution of Life: Current Status of the Prebiotic Synthesis of Small Molecules, 1986, S. 7 5. Jeffrey Bada, Earth, Februar 1998, S. 40 6. Leslie E. Orgel, „The Origin of Life on Earth“, Scientific American, Band 271, October 1994, S. 78 7. Charles Darwin, The Origin of Species by Means of Natural Selection, The Modern Library, New York, S. 127 8. Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, Harvard University Press, 1964, S. 184 9. B. G. Ranganathan, Origins?, Pennsylvania: The Banner of Truth Trust, 1988, S. 7 10. Charles Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, S. 179 11. Derek A. Ager, „The Nature of the Fossil Record“, Proceedings of the British Geological Association, Band 87, The Miracles of Smell and Taste, 1976, S. 133 12. Douglas J. Futuyma, Science on Trial, Pantheon Books, New York, 1983, S. 197 13. Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, Toplinger Publications, New York, 1970, 75-14; Charles E. Oxnard, „The Place of Australopithecines in Human Evolution: Grounds for Doubt,“ Nature, Band 258, 389 14. „Could scie nce be brought to an end by scie nt ist‘s bel ief that they have fi nal ans wers or by soc ie ty‘s rel uc tance to pay the bills?“ Scientific American, Dezember 1992, S. 20 15. Alan Walker, Science, Band 207, 7. März 1980, S. 1103; A.J. Kelso, Physical Antropology, 1, Ausgabe, J.B. Lipincott Co., New York, 1970, S. 221; M.D. Leakey, Olduvai Gorge, Band 3, Cambridge University Press, Cambridge, 1971, S. 272 16. Jeffrey Kluger, „Not So Extinct After All: The Primitive Homo Erectus May Have Survived Long Enough To Coexist With Modern Humans,“ Time, 23. Dezember 1996 17. S.J. Gould, Natural History, Band 85, 1976, S. 30 18. Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, S. 19 19. Richard Lewontin, „The Demon-Haunted World,“ The New York Review of Books, 9. Januar, 1997, S. 28 20. Malcolm Muggeridge, The End of Christendom, Grand Rapids: Eerdmans, 1980, S. 43 Harun Yahya (Adnan Oktar)]
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