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14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 1 Peter Goody Anatomie des Pferdes 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 3 Peter Goody Anatomie des Pferdes Über 250 Zeichnungen von John Goody Aus dem Englischen übersetzt von Dr. Ulrike Falkenstein-Recht und Dr. Christine Schmitt Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 4 Umschlagfoto: Reinhard-Tierfoto, Heiligkreuzsteinach First published in the English language as “Horse Anatomy” byJAAllen, London. 1976. © Peter C. Goody 1976, 1983, 2000. Published in Great Britain in 2000 byJAAllen, an imprint...
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14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 1

Peter Goody Anatomie des Pferdes

, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 3 Peter Goody

Anatomie des Pferdes

Über 250 Zeichnungen von John Goody Aus dem Englischen übersetzt von Dr. Ulrike Falkenstein-Recht und Dr. Christine Schmitt Verlag Eugen Ulmer Stuttgart, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 4 Umschlagfoto: Reinhard-Tierfoto, Heiligkreuzsteinach First published in the English language as “Horse Anatomy” byJAAllen, London. 1976. © Peter C. Goody 1976, 1983, 2000. Published in Great Britain in 2000 byJAAllen, an imprint of Robert Hale Ltd, Clerkenwell House, 45–47 Clerkenwell Green, London, EC 1R OHT. Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publi- kation in der Deutschen Nationalbibliografie; de- taillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. ISBN 3-8001-4579-0 Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urhe- berrechtlich geschützt. Jede Verwertung außer- halb der engen Grenzen des Urheberrechtsgeset- zes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfälti- gungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektroni- schen Systemen. © 2004 Verlag Eugen Ulmer GmbH & Co. Wollgrasweg 41, 70599 Stuttgart (Hohenheim) E-Mail: E-Mail ist versteckt Internet: www.ulmer.de Lektorat: Dr. Martina Lackhoff, Dr. Nadja Kneissler Satz und Repro: Typomedia GmbH, Ostfildern Druck: Gutmann, Talheim Printed in Germany, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 5 In einem „illustrierten Lehrbuch“ sind natür- die Legenden zusätzlich zur anatomischen Termi- lich die Zeichnungen das Wichtigste; die Beschrif- nologie auch das umgangssprachliche Äquivalent

Vorwort tung ist hier von entscheidender Bedeutung. Wie in der Sprache der Reiter.“ Ich bin diesen allge-

in der ersten Ausgabe habe ich, wie Sie sehen meinen Regeln auch in der zweiten Auflage ge- werden, die Zeichnungen recht ausführlich be- folgt. Die Terminologie ist in den letzten Jahren je- schriftet, damit die Legenden so jeweils vollstän- doch revidiert worden, sodass einige Änderungen Im Vorwort zur ersten Auflage dieses Buches Vor kurzem entschloss sich der Verlag J.A. dig sind. Ich hoffe, dass so jede Illustration auch erforderlich wurden. Wer von Ihnen weiterge- schrieb ich: „Mit Hilfe einer Sammlung einfacher Allen dazu, sein Spektrum auch auf Bücher zum ohne Bezugnahme auf die Legenden anderer Bil- hende Information zur anatomischen Terminolo- Strichzeichnungen, jede von ihnen ausführlich Thema Hund zu erweitern. Zu meiner Freude der „komplett“ ist und sich so die Notwendigkeit gie sucht, sei hiermit auf die „Nomina Anatomica beschriftet und kommentiert, soll dieses Buch die wurde ich gebeten, „Dog Anatomy – A Pictorial des Vor- und Zurückblätterns erledigt. Außerdem Veterinaria“ verwiesen, in dem die allgemein an- Grundlagen der Anatomie des Pferdes vermitteln. Approach to Canine Structure“ zu erstellen, die habe ich bei der Beschriftung fast ausschließlich erkannten anatomischen Standardbegriffe auf La- Wo irgend möglich, wird im gesamten Buch be- 1997 erschienen ist. Zahlen verwendet. Diese beiden Ansätze erleich- tein aufgeführt sind. sonderer Wert auf die Beziehung innerer Struktu- Obwohl sich der sachliche Inhalt makroskopi- tern die Bezugnahme auf die Zeichnungen und Lassen Sie sich beim „Benennen der Teile“ je- ren zur Körperoberfläche gelegt. Daher stellen die scher Anatomie über die Jahre nicht wesentlich den Zugang zu den Informationen für den Leser. doch nicht davontragen. Wie in einem Zitat aus anatomischen Merkmale, die von außen getastet ändert, hatte ich dennoch den Eindruck, dass der Zusätzlich zu der einfachen Benennung habe ich dem Vorwort zu einem Buch über angewandte werden können, wie Knochenvorsprünge und „Anatomie des Pferdes“ neben der „Anatomie des in der zweiten Auflage dort, wo es erforderlich ist, Anatomie (deLahunta und Habel, 1986) betont Muskelvorwölbungen, die wichtigsten Elemente Hundes“ eine Revision gut anstände. Bei der Ar- Zusatzinformationen zu den illustrierten Struktu- wird: „... die Terminologie ist nicht die Substanz der Zeichnungen dar. Bestimmte Blutgefäße kön- beit wurde mir klar, dass eine einfache Aktualisie- ren eingefügt. der Anatomie. Form, Struktur, Beziehungen und nen ebenfalls von der Körperoberfläche aus getas- rung nicht ausreichen würde; nicht zuletzt, da in Der Text wurde vollständig neu geschrieben Funktion sind die signifikanten Charakteristika. tet werden (zum Pulsfühlen geeignet) und sind den letzten 20 Jahren seit dem Erscheinen der er- und, entsprechend der Zunahme der Bilderzahl, Der Name ist nur der kurze Ersatz für die Be- daher ebenfalls eingezeichnet. Bei einem dünn- sten Auflage viele neue Lehrbücher über alle As- erheblich erweitert. Ich gehe jedoch weiterhin schreibung. Die Beschreibung ist immer ein ak- häutigen Pferd in gutem Zustand sind viele sub- pekte der Struktur des Pferdes herausgekommen davon aus, dass die Leser dieses Buches i.d.R. zeptabler, und oft vorzuziehender Ersatz für den kutan verlaufende Blutgefäße und Nerven als er- sind. Der Inhalt des Buches erschien mir viel zu Grundkenntnisse in Biologie und Morphologie Namen.“ habene Konturen auf der Oberfläche sichtbar. Die begrenzt; die Zeichnungen reichten zur Behand- haben. Daher enthält es nicht viele grundlegende Obwohl ich persönlich die Anatomie unendlich Position anderer anatomischer Strukturen, wie lung des Themas nicht mehr aus. Daher entwi- anatomische Informationen über Säugetiere im faszinierend finde, ist mir bewusst, dass viele sie der Brust- und Bauchorgane, der Nasenneben- ckelte sich das, was als begrenzte Revision be- Allgemeinen; ich habe mich stattdessen auf die als eher trocken, ja, „todlangweilig“ empfinden. höhlen im Kopf und der Luftsäcke des Rachen- gann, zu einer umfassenden Neubearbeitung. Die Aspekte konzentriert, die für das Pferd typisch Aus diesem Grunde habe ich in diesem Buch star- raumes wird in Bezug zur Körperoberfläche ge- ursprünglich 25 Seiten mit Illustrationen wurden oder einzigartig sind. Es ergänzt sich daher auf kes Gewicht auf die Körperoberfläche und die le- setzt.“ Diese meine Zielsetzung hat sich für die verdoppelt; es handelt sich um vollständig neue vielerlei Weisen mit meiner „Dog Anatomy“, die bendige Anatomie gelegt. In diesem Zusammen- zweite Auflage nicht geändert. Zeichnungen, die speziell für diese zweite Ausga- bewusst diese grundlegenden Informationen ent- hang verweise ich auf meine abschließenden Be- Begleitend zur ersten Auflage hatte ich eigent- be erstellt wurden. Ich habe viel Zeit in die Zu- hält. merkungen im Vorwort der ersten Auflage: „In lich die Herausgabe eines Buches über die Anato- sammenstellung, Vorbereitung und das Layout Im Vorwort zur ersten Auflage habe ich auch diesem Buch wurde besonderer Wert darauf ge- mie des Hundes geplant; im selben allgemeinen dieser Bildseiten investiert. Um der zweiten Auf- einige allgemeine Bemerkungen zur anatomi- legt, alle inneren Strukturen zu spezifischen Format, doch mit mehr anatomischen Grundla- lage ein deutlich neues Gesicht zu geben, wurden schen Terminologie gemacht; ich sagte, dass es Punkten oder Zonen auf der Körperoberfläche in gen. Die beiden Bücher hatten sich in einer Art meine groben Skizzen durch meinen Bruder John „gelegentlich beschwerlich sein kann, besonders Beziehung zu setzen. Daher denke ich, dass Sie anatomischen „Hund-Pferd-Beziehung“ ergänzen Goody künstlerisch umgesetzt. Obwohl wir bei wenn der Leser nur wenig griechische oder latei- mir zustimmen, dass das Buch wahrscheinlich am sollen. Aus verschiedenen Gründen erschien das der Entstehung der Zeichnungen eng zusammen- nische Sprachkenntnisse hat. Wo immer möglich, besten in Verbindung mit einem lebenden Pferd Hundebuch nicht, doch die „Anatomie des Pfer- gearbeitet haben, liegt die Verantwortung für wurden deutsche Ausdrücke in Ergänzung zu den zu betrachten ist. Dann können Sie die aus den Il- des“ kam 1976 auf den Markt und ist in den dar- eventuelle Fehler allein bei mir. Ich hoffe, dass Sie Standardbegriffen der veterinärmedizinischen Ter- lustrationen erworbenen Kenntnisse gleich selbst auf folgenden Jahren sehr positiv aufgenommen die meisterhaften Zeichnungen meines Bruders minologie aufgeführt. Um die Informationen so- überprüfen.“ worden. nicht nur hilfreich, sondern auch ästhetisch an- wohl dem Laien als auch dem Studenten der Ve- sprechend finden werden. terinärmedizin verständlich zu machen, enthalten Peter Goody, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 6

Danksagung Verzeichnis der Abkürzungen

Die erste Auflage dieses Buches entstand auf An- Buch, sein Layout und das Querformat wurden (Im Plural ist der letzte Buchstabe der Abkürzung regung von Herrn J.A. Allen, der Bedarf für ein den Zeichnungen damals sehr gut gerecht. Wegen verdoppelt) Lehrbuch zur Grundlage der Struktur des Pferdes der Attraktivität und der offensichtlichen Beliebt- sah. Er dachte, dass ich diese Aufgabe gerne heit bei den Lesern habe ich dasselbe Format für A. = Arteria übernehmen würde und erwies mir zur Zeit der meine „Dog Anatomy“ verwendet und für die Art. = Articulatio Publikation in jeder Hinsicht Ermutigung und zweite Auflage der „Anatomie des Pferdes“ beibe- For. = Foramen Unterstützung. Frau Caroline Burns, Geschäfts- halten: Ich danke ihm dafür. Gl. = Glandula führerin bei J. A. Allen, hat mir freundlicherweise Ganz persönlich möchte ich bei dieser Gele- Lig. = Ligamentum die Überarbeitung für die zweite Auflage ermög- genheit meinem Bruder John für die große Menge Ln. = Lymphonodus licht; ich bin beiden für ihre Unterstützung und an Geduld und Zeit danken, die er in die Erstel- M. = Musculus Freundlichkeit über die Jahre zu Dank verpflich- lung und Beschriftung der Zeichnungen investiert N. = Nervus tet. hat: Ich kann nur hoffen, dass er die Zusammen- Proc. = Processus Die ursprüngliche Auflage und den Beginn mei- arbeit so genossen hat wie ich. Außerdem möch- Reg. = Regio nes Interesses an der Anatomie des Pferdes ver- te ich Frau Susan Evans vom Royal Veterinary Col- V. = Vena danke ich viel der Hilfe und den Ratschlägen, die lege für ihre jahrelange unermüdliche Hilfe und ventr. = ventral mir von dem mittlerweile verstorbenen Frank ihre Ratschläge zu allen anatomischen Fragen dors. = dorsal Drury MRCVS zuteil wurde, als ich am Royal danken, ebenso danke ich Stanley Done FRCVS prof. = profund Veterinary College in London zu unterrichten be- von der Veterinary Laboratory Agency, meinem lat. = lateral gann. Bill Ireson konstruierte das ursprüngliche guten Freund und Kollegen. med. = medial ext. = extern int. = intern, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 7

Inhaltsverzeichnis und 9.9 Bänder des Fußes von hinten (2) . 33 18 Tiefe Muskulatur (3) .60

9.10 Bänder der Fußwurzel von hinten 33 18.1 Axiale Muskulatur (1)

Liste der Abbildungen von der Seite .61

10 Wichtige tastbare Knochenpunkte 18.2 Axiale Muskulatur (2) und Gelenke .34 von der Seite .61 Oberflächenmerkmale von der Seite .35 Vorwort .5 6.3 Schädel, Nasen- und Ohrknorpel 19 Oberflächenmerkmale, Danksagung .6 von oben .25 11 Oberflächliche Muskeln, Nerven oberflächliche Muskeln Verzeichnis der Abkürzungen .6 6.4 Knöcherne Orientierungspunkte und subkutane Schleimbeutel .36 und Skelett von oben .62 des Schädels von oben .25 Subkutane Strukturen von der Seite .39 19.1 Oberflächenmerkmale von oben . 63 1 Einführung .11 6.5 Fohlenschädel mit 2 Monaten 12 Oberflächliche Muskulatur .40 19.2 Skelett von oben .63 von der Seite .25 Oberflächliche Muskulatur 19.3 Oberflächliche Muskulatur 2 Oberflächenmerkmale .13 von der Seite .43 von oben .63 Oberflächenmerkmale von der Seite .15 7 Skelett von Vorder- und Hinter- 19.4 Tiefe Muskulatur von oben .63 gliedmaße .26 13 Oberflächenmerkmale, 3 Körperregionen und verletzungs- 7.1 Skelett der Vordergliedmaße oberflächliche Muskeln 20 Das muskuloskelettale System: anfällige Stellen .16 von der Seite .27 und Skelett von vorne .44 Axiale und extrinsische Muskulatur Topographische Regionen von der Seite 17 7.2 Oberflächenmerkmale und 13.1 Oberflächenmerkmale von vorne 47 der Gliedmaßen .64 tastbare Punkte der Vordergliedmaße 13.2 Skelett von vorne .47 20.1 Zugrichtung der extrinsischen 4 Skelettsystem .18 von der Seite .27 13.3 Oberflächliche Muskulatur Gliedmaßenmuskulatur Skelett von der Seite .21 7.3 Skelett der Hintergliedmaße von vorne .47 von der Seite .65 von der Seite .27 20.2 Zugrichtung der axialen 5 Wirbelsäule, Rippen 7.4 Oberflächenmerkmale 14 Oberflächenmerkmale, Muskulatur von der Seite .65 und Brustbein .22 und tastbare Punkte der Hinterglied- oberflächliche Muskeln 5.1 Wirbelsäule, Rippen und Brust- maße von der Seite .27 und Skelett von hinten .48 21 Das muskuloskelettale System: bein von der Seite .23 14.1 Skelett von hinten .49 Passiver Stehapparat 5.2 Knöcherne Orientierungspunkte 8 Gelenke und Bänder 14.2 Oberflächenmerkmale von hinten 49 und Kniesperre .66 des Rumpfskeletts von der Seite .23 am Skelett .28 14.3 Oberflächliche Muskulatur 21.1 Stehapparat der Vordergliedmaße 5.3 Atlas (C1) und Axis (C2) 8.1 Gelenke und Bänder von hinten .49 von der Seite .67 von der Seite .23 des Skeletts von der Seite .31 21.2 Stehapparat der Hintergliedmaße 5.4 Halswirbel von hinten .23 8.2 Gelenke und Bänder 15 Sehnen und Sehnenscheiden von der Seite .67 5.5 Halswirbel von der Seite .23 der Rippenköpfe von vorne .31 an Vorder- und Hintergliedmaße .50 21.3 Synsarkotische Verbindung 5.6 Brustwirbel und erste Rippen 8.3 Bänder der Wirbelsäule 15.1 Sehnen und Sehnenscheiden des Vorderbeines von vorne .67 von vorne .23 im Medianschnitt .31 am Vorderfuß von der Seite .53 21.4 Stützapparat von der Seite .67 5.7 Brustwirbel von der Seite .23 8.4 Breite Beckenbänder von oben .31 15.2 Sehnen und Sehnenscheiden 21.5 Knie von vorne .67 5.8 Brustwirbel von vorne .23 8.5 Akzessorische Bänder der Hüfte an der Ferse von der Seite .53 21.6 Knie von innen .67 5.9 Brustwirbel von der Seite .23 von unten .31 15.3 Sehnen und Sehnenscheiden 21.7 Knie in „gesperrter“ Position 5.10 Lendenwirbel von vorne .23 am Vorderfuß von innen .53 von der Seite .67 5.11 Lendenwirbel von hinten .23 9 Gelenke und Bänder 15.4 Sehnen und Sehnenscheiden 21.8 Knie in „entsperrter“ Position 5.12 Kreuzbein von vorne .23 an Vorder- und Hintergliedmaße .32 an der Ferse von innen .53 von der Seite .67 5.13 Kreuzbein von oben .23 9.1 Bänder des Vorderfußes von vorne 33 15.5 Zehe bis Mittelfuß 21.9 Kniegelenk: Kreuzbänder 5.14 Kreuzbein von unten .23 9.2 Bänder des Vorderfußes von vorne 33 im axialen Schnitt .53 von der Seite .67 5.15 Schwanzwirbel von vorne .23 9.3 Bänder des Mittelfußes von vorne . 33 5.16 Brustbein von der Seite .23 9.4 Bänder der Vorderfußes 16 Tiefe Muskulatur (1) .54 22 Fuß .68 von der Seite .33 Axiale und Gliedmaßenmuskulatur 22.1 Zehenskelett innerhalb des Hufes 6 Schädel .24 9.5 Bänder des Fußes von der Seite .33 von der Seite .57 von der Seite .71 6.1 Schädel mit Knorpelanteilen 9.6 Bänder der Fußwurzel 22.2 Vorder- und Hinterfuß von der Seite .25 von der Seite .33 17 Tiefe Muskulatur (2) .58 von der Seite und von unten .71 6.2 Knöcherne Orientierungspunkte 9.7 Bänder des Vorderfußes von hinten 33 Axiale und Gliedmaßenmuskulatur 22.3 Unbeschlagener Huf am Schädel von der Seite .25 9.8 Bänder des Fußes von hinten (1) . 33 von der Seite .59 von unten .71, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 8 22.4 Lederhaut nach Entfernung 24 Hauptvenen .76 26.4 Nerven des Hinterfußes 29.3 Oberflächenanatomie des Hufes von der Seite .71 24.1 Das venöse Gefäßsystem von vorne .83 der Vordergliedmaße von innen .89 22.5 Lederhaut nach Entfernung von der Seite .77 26.5 Nerven des Hinterfußes 29.4 Oberflächenanatomie des Hufes von unten .71 24.2 Venen des Vorderfußes von hinten .83 der Vordergliedmaße von der Seite .89 22.6 Querschnitt des Fußes von vorne .77 29.5 Oberflächenanatomie auf Höhe des Kronsaums .71 24.3 Venen des Vorderfußes 27 Zentrales Nervensystem .84 des Vorfußes von der Seite .89 22.7 Fuß vom Kronsaum bis zum von hinten .77 27.1 Rückenmark im Spinalkanal, Boden im Querschnitt .71 24.4 Venen des Hinterfußes Medianschnitt .85 30 Oberflächenanatomie 22.8 Fuß im Vertikalschnitt .71 von vorne .77 27.2 Gehirn in Projektion der Hintergliedmaße .90 22.9 Fuß im Axialschnitt .71 24.5 Venen des Hinterfußes auf die Oberfläche von hinten .85 30.1 Oberflächenanatomie von hinten .77 27.3 Gehirn in Projektion der Hintergliedmaße von hinten .91 23 Hauptarterien .72 auf die Oberfläche von der Seite .85 30.2 Oberflächenanatomie 23.1 Das arterielle Gefäßsystem 25 Hauptlymphknotengruppen .78 27.4 Gehirn von unten .85 der Hintergliedmaße von vorne .91 von der Seite .75 Lymphknotengruppen von der Seite .79 27.5 Gehirn von der Seite .85 30.3 Oberflächenanatomie 23.2 Arterien des Vorderfußes 27.6 Gehirn im Medianschnitt .85 der Hintergliedmaße von innen .91 von vorne .75 26 Peripheres Nervensystem .80 27.7 Vorderhirn im Querschnitt .85 30.4 Oberflächenanatomie 23.3 Arterien des Vorderfußes 26.1 Periphere Nerven 27.8 Mittelhirn im Querschnitt .85 der Hintergliedmaße von der Seite .91 von hinten .75 von der Seite .83 27.9 Rautenhirn im Querschnitt .85 23.4 Arterien des Hinterfußes 26.2 Nerven des Vorderfußes 27.10 Halsrückenmark 31 Stellung der Gliedmaßen von vorne .75 von vorne .83 im Querschnitt .85 von der Seite .92 23.5 Arterien des Hinterfußes 26.3 Nerven des Vorderfußes 27.11 Brustrückenmark von hinten .75 von hinten .83 im Querschnitt .85 32 Stellung der Gliedmaßen 27.12 Lendenrückenmark von vorne und von hinten .94 im Querschnitt .85 27.13 Kreuzbeinrückenmark 33 Blutgefäße und subkutane im Querschnitt .85 Strukturen am Kopf .96 33.1 Oberflächenmerkmale 28 Blutgefäße und Nerven am Fuß .86 von der Seite .99 28.1 Subkutane Strukturen 33.2 Arterien des Kopfes von der Seite 99 des Vorderfußes von der Seite .87 33.3 Venen des Kopfes von der Seite . 99 28.2 Subkutane Strukturen 33.4 Subkutane Strukturen des Kopfes des Vorderfußes von innen .87 von der Seite .99 28.3 Subkutane Strukturen des Hinterfußes von der Seite .87 34 Tiefe Strukturen und Höhlen 28.4 Subkutane Strukturen im Kopf .100 des Hinterfußes von innen .87 34.1 Schädel im Medianschnitt .103 28.5 Knie im Querschnitt .87 34.2 Kopf im Medianschnitt .103 28.6 Mittelhand im Querschnitt .87 34.3 Höhlen des Kopfes in Projektion 28.7 Fessel im Querschnitt .87 auf die Oberfläche von der Seite .103 28.8 Krongelenk im Querschnitt .87 34.4 Kopf im Querschnitt auf Höhe 28.9 Sprunggelenk im Querschnitt .87 des zweiten Backenzahnes .103 28.10 Mittelfuß im Querschnitt .87 35 Nasen- und Maulraum .104 29 Oberflächenanatomie 35.1 Nasenhöhlen und Hirnschädel der Vordergliedmaße .88 im Frontalschnitt .105 29.1 Oberflächenanatomie 35.2 Nasen- und Maulhöhle der Vordergliedmaße von vorne .89 in Projektion auf die Oberfläche 29.2 Oberflächenanatomie von der Seite .105 der Vordergliedmaße 35.3 Nüstern und Nasenvorhof von hinten .89 im Querschnitt .105, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 9 35.4 Nasenvorhof und Nasen- 38.2 Schneidezähne mit 3 Jahren divertikel im Querschnitt .105 von rostral, von der Seite 35.5 Nasen- und Maulhöhle und in Aufsicht .111 im Querschnitt auf Höhe des ersten 38.3 Schneidezähne mit 4 Jahren Backenzahnes .105 von rostral, von der Seite 35.6 Nasen- und Maulhöhle und in Aufsicht .111 im Querschnitt auf Höhe des dritten 38.4 Schneidezähne mit 5 Jahren Backenzahnes .105 von rostral, von der Seite 35.7 Nasen- und Maulhöhle und in Aufsicht .111 im Querschnitt auf Höhe des fünften 38.5 Schneidezähne mit 6 Jahren Backenzahnes .105 von rostral, von der Seite 35.8 Nasenhöhle und Oropharynx und in Aufsicht .111 im Querschnitt auf Höhe der inneren Nasenöffnung 39 Schneidezähne und Alters- und des Gaumenbogens .105 bestimmung (2) .112 39.1 Schneidezähne mit 7 Jahren 36 Kiefermuskulatur und Verlauf von rostral, von der Seite des N. trigeminus im Kopf .106 und in Aufsicht .113 36.1 Oberflächliche Muskulatur 39.2 Schneidezähne mit 8 Jahren des Kopfes von der Seite .107 von rostral, von der Seite 36.2 Muskeln der Lippen und Wangen und in Aufsicht .113 von der Seite .107 39.3 Schneidezähne mit 9 Jahren 36.3 Muskeln an der Innenseite von rostral, von der Seite des Unterkiefers von der Seite .107 und in Aufsicht .113 36.4 N. trigeminus 39.4 Schneidezähne mit 10 Jahren von der Seite .107 von rostral, von der Seite 36.5 Kopf im Querschnitt und in Aufsicht .113 durch Maulvorhof und -höhle .107 39.5 Schneidezähne mit 12 Jahren 40.6 Kopf im Querschnitt auf Höhe zwischen den Nasen-Nebenhöhlen 36.6 Kopf im Querschnitt von rostral, von der Seite des ersten Backenzahnes in voller von der Seite .117 durch das Kiefergelenk .107 und in Aufsicht .113 Okklusion .115 41.7 Implantation der Backenzähne 39.6 Schneidezähne mit 15 Jahren 40.7 Kopf im Querschnitt auf Höhe und Kieferhöhlen mit 2,5 Jahren 37 Maulhöhle, Zunge von rostral, von der Seite des ersten Backenzahnes in partieller von der Seite .117 und Speicheldrüsen .108 und in Aufsicht .113 Okklusion .115 41.8 Implantation der Backenzähne 37.1 Maulvorhof in Projektion 39.7 Schneidezähne mit 19–20 Jahren 40.8 Implantation und Innervation und Kieferhöhlen mit 5 Jahren auf die Oberfläche von der Seite .109 von rostral, von der Seite der Backenzähne von der Seite .115 von der Seite .117 37.2 Maulhöhle in Projektion und in Aufsicht .113 41.9 Implantation der Backenzähne auf die Oberfläche von der Seite .109 39.8 Schneidezähne mit 20–25 Jahren 41 Nasennebenhöhlen .116 und Kieferhöhlen mit 10 Jahren 37.3 Speicheldrüsen in Projektion von rostral, von der Seite 41.1 Stirn- und Kieferhöhlen von der Seite .117 auf die Oberfläche von der Seite .109 und in Aufsicht .113 von oben .117 41.10 Implantation der Backenzähne 37.4 Zungenbeinapparat und Zunge 41.2 Achsen der Stirnhöhlen und Kieferhöhlen mit 20 Jahren von der Seite .109 40 Backenzähne .114 in Projektion auf die Oberfläche von der Seite .117 37.5 Zunge, Gaumen und Kehlkopf 40.1 Obere Zahnreihe in Aufsicht .115 von oben .117 in situ von oben .109 40.2 Untere Zahnreihe 41.3 Stirn- und Kieferhöhlen 42 Rachenraum und Luftsäcke .118 37.6 Kopf im Querschnitt in Aufsicht .115 von der Seite .117 42.1 Nasenhöhle, Rachenraum, auf Höhe der Backenzähne .109 40.3 Zentrierte Okklusion an den 41.4 Achsen der Kieferhöhlen Zungenbeinapparat und Kehlkopf Backenzähnen in Aufsicht .115 in Projektion auf die Oberfläche .117 in Projektion auf die Oberfläche 38 Schneidezähne und Alters- 40.4 Partielle Okklusion an den 41.5 Kopf im Querschnitt auf Höhe von der Seite .119 bestimmung (1) .110 Backenzähnen links in Aufsicht .115 des 5. Backenzahnes durch die 42.2 Luftsack und Eustachische Röhre 38.1 Mittlerer Schneidezahn im Längs- 40.5 Volle Okklusion an den Nasen-Nebenhöhlen .117 in Projektion auf die Oberfläche und Querschnitt .111 Backenzähnen links in Aufsicht .115 41.6 Verbindungen von der Seite .119, 14854_001-010_27/04/04 27.04.2004 9:29 Uhr Seite 10 42.3 Muskeln von Gaumen und 45.4 Knöcherne Orientierungspunkte 50.1 Brust-, Bauch- und Beckenorgane Rachenraum (1) von der Seite .119 des Rumpfes von hinten .127 von der Seite .139 42.4 Muskeln von Gaumen und 50.2 Becken des Hengstes Rachenraum (2) von der Seite .119 46 Brust-, Bauch- und Beckenorgane im Medianschnitt .139 42.5 Kopf im Querschnitt der Stute von links (2) .128 50.3 Becken des Hengstes durch die Luftsäcke .119 46.1 Brust-, Bauch- und Beckenorgane im Querschnitt .139 von der Seite .129 50.4 Darmtrakt schematisch von rechts 139 43 Kehlkopf .120 46.2 Lungen, Brust- und Pleurahöhlen 43.1 Zungenbeinapparat und in Projektion auf die Oberfläche 51 Viszerales (autonomes) Nerven- Kehlkopfknorpel in Projektion von der Seite .129 system .140 auf die Oberfläche von der Seite .121 46.3 Brustraum im Querschnitt .129 51.1 Sympathisches Nervensystem 43.2 Muskeln und Knorpel 46.4 Lungen, Brust- und Pleurahöhlen von der Seite .141 des Kehlkopfes (1) von der Seite .121 im Frontalschnitt .129 51.2 Parasympathisches Nervensystem 43.3 Muskeln und Knorpel von der Seite .141 des Kehlkopfes (2) von der Seite .121 47 Brust-, Bauch- und Beckenorgane 43.4 Kehlkopf im Medianschnitt .121 der Stute von links (3) .130 52 Oberflächenanatomie von Brust, 43.5 Kehlkopf im Horizontalschnitt 47.1 Brust-, Bauch- und Beckenorgane Bauch und Becken .142 von oben .121 von der Seite .131 52.1 Oberflächenanatomie 43.6 Kehlkopf mit offener Glottis .121 47.2 Bauch, Becken- und des Rumpfes von links .143 von rostral Bauchhöhlen und innere Organe 52.2 Oberflächenanatomie 43.7 Kehlkopf mit geschlossener in Projektion auf die Oberfläche des Rumpfes von rechts .143 Glottis von rostral .121 von der Seite .131 52.3 Oberflächenanatomie 43.8 Kehlkopf zum Atmen geöffnet 47.3 Bauchraum im Querschnitt .131 des Rumpfes von oben .143 im Medianschnitt .121 47.4 Bauchraum und Becken 43.9 Kehlkopf zum Schlucken im Frontalschnitt .131 Literaturverzeichnis .144 geschlossen im Medianschnitt .121 Sachregister .145 43.10 Kopf im Querschnitt 48 Brust-, Bauch- und Beckenorgane durch den Kehlkopf .121 der Stute von links (4) .132 48.1 Brust-, Bauch- und Beckenorgane 44 Oberflächenanatomie der Seite .135 von Kopf und Hals .122 48.2 Darmtrakt schematisch 44.1 Oberflächenanatomie von links .135 von Kopf und Hals von vorne .123 48.3 Becken der Stute im Querschnitt 135 44.2 Oberflächenanatomie 48.4 Becken der Stute von Kopf und Hals von der Seite .123 im Medianschnitt .135 44.3 Oberflächenanatomie von Kopf und Hals von der Seite .123 49 Brust-, Bauch- und Beckenorgane 44.4 Oberflächenanatomie des Hengstes von rechts (1) .136 von Kopf und Hals von unten 49.1 Brust-, Bauch- und Beckenorgane 44.5 Oberflächenanatomie des Auges von der Seite .137 von der Seite .123 49.2 Brust-, Becken- und Bauch- höhlen und innere Organe des 45 Brust-, Bauch- und Beckenorgane Hengstes in Projektion auf die der Stute von links (1) .124 Oberfläche von der Seite .137 45.1 Brust-, Bauch- und Becken- 49.3 Lunge, Brust- und Pleurahöhle organe von der Seite .127 in Projektion auf die Oberfläche 45.2 Knöcherne Orientierungspunkte von der Seite .137 des Rumpfes von der Seite .127 45.3 Knöcherne Orientierungspunkte 50 Brust-, Bauch- und Beckenorgane des Rumpfes von vorne .127 des Hengstes von rechts (2) .138, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 11 1 werden; (ii) das lymphatische System aus dün- Harnsystem, das Abfallstoffe aus dem Körpernen Lymphgefäßen, die überschüssige Flüssigkeit entfernt, und in das Genitalsystem für die Fort-Einführung aus dem Gewebe in den allgemeinen Kreislauf zu- pflanzung unterteilt. rückleiten und denen ein System von Lymphkno- Diese vier „viszeralen“ Systeme werden in den ten zwischengeschaltet ist, die die Lymphe vorher Abb. 45–50 detailliert dargestellt, besonders be- filtern. Das Kreislaufsystem wird in den züglich ihrer Beziehung zur Körperoberfläche. Zu Da sich die Anatomie sowohl mit Form und Struk- Haut und Hautanhangsgebilde bilden das Inte- Abb. 23–25 dargestellt. Obwohl die Lymphkno- einer Betrachtung der inneren Organe gehören tur der verschiedenen Gewebe und Organe des gument (auch äußere Haut genannt). Es umhüllt ten in das lymphatische System fest integriert auch die Körperhöhlen (Brust- und Bauchhöhle Körpers als auch mit ihrer Anordnung (Organisa- den gesamten Körper, bietet mechanischen und sind, enthalten sie Gewebeanteile eines anderen und Beckenraum) und die Zölomhöhlen in tion) und ihrem Verhältnis zueinander beschäf- biologischen Schutz, ist an der Thermoregulation Systems, des lymphoiden Systems (Immunsys- ihnen, die mit sekretbildenden Membranen (Pleu- tigt, kann das anatomische Fachwissen grundsätz- beteiligt und dient der Sinneswahrnehmung. Die- tems). Andere sichtbare Bestandteile des Immun- ra, Perikard und Peritoneum) ausgekleidet sind. lich auf zwei verschiedene Arten zusammenge- ses System wird, abgesehen von seiner Beteili- systems sind Organe wie Knochenmark, Thymus, Daher enthalten die Abb. 45–50 auch schemati- fasst und präsentiert werden, die sich weitgehend gung an Huf und Fuß (s. Abb. 22), nicht ge- Milz und die Rachenmandeln. sche Informationen über diese Strukturen. ergänzen: sondert dargestellt. Da das Verhältnis innerer Das Nervensystem dient der Übermittlung Der regionale (topographische) Ansatz be- 1. Die systematische Anatomie beschäftigt sich Strukturen zur Körperoberfläche von besonderer von Informationen zwischen den einzelnen Teilen fasst sich mit der Lage der verschiedenen Organe mit der Beschreibung von Form, Lage, Größe, Bedeutung ist, stellen die oberflächlichen Ansich- des Körpers; es werden Sinneswahrnehmungen und besonders ihrem Verhältnis zueinander und Farbe, Struktur usw. der einzelnen Komponenten ten die wahrscheinlich wichtigsten Abbildungen von der Peripherie herein und Bewegungsimpulse zur Körperoberfläche. Dies ist daher ein wichtiger und fasst alle Strukturen einer Art jeweils zu im Buch dar. Auf einigen ist ausschließlich die an die Zielorgane (Muskeln und Drüsen) geleitet. Schritt zur Identifikation dieser Strukturen am le- einem Organsystem zusammen. Doch die Unter- Körperoberfläche dargestellt (s. Abb. 2, 3, 29, 30, Diese Verteilung verläuft über die Verzweigungen benden Pferd. Daher ist die topographische Ana- suchung anatomischer Formen ohne Beachtung 44, 52), bei einigen anderen sind oberflächliche des peripheren Nervensystems. Die anschlie- tomie untrennbar mit dem wohl wichtigsten ana- der Funktion hat wenig praktischen Wert. Die Ansichten integriert (s. Abb. 13, 14, 19, 33). ßende Integration und Koordination der sensori- tomischen Ansatz, der Oberflächenanatomie, Organisation von Organen zu Systemen erklärt Den Großteil der Masse des Tieres macht das schen und motorischen Impulse und damit der verbunden, bei der durch Betrachtung des leben- sich sogar zum Großteil aus der Funktion. Der muskuloskelettale System aus, das für Halt Regulierung der Aktivität der verschiedenen Or- den Tieres die Lage innerer Strukturen in Bezie- Körper besteht nach dieser Vorstellung aus meh- und Bewegung verantwortlich ist. Es besteht gane findet im zentralen Nervensystem statt. hung zur Körperoberfläche gesetzt wird. Die to- reren Organsystemen, innerhalb derer verschie- (i) aus dem Skelettsystem aus Knochen, Knorpel Das Nervensystem ist in den Abb. 26 und 27 il- pographische und die Oberflächenanatomie dene Organe gleicher Herkunft und Struktur je- und faserigen Bändern, die zusammen ein mit Ge- lustriert. Die Innervierung der unwillkürlichen wiederum werden zur Diagnose vieler spezieller weils gemeinsam einer speziellen Funktion nach- lenken versehenes bewegliches Rahmenwerk bil- Organe (Darm, Drüsen, Herz, Blutgefäße, usw.) Krankheitsbilder gebraucht, in der angewandten gehen. den, das äußere Form und Gestalt wesentlich be- obliegt dem autonomen Nervensystem, das ge- Anatomie für Studenten und Veterinärmediziner. 2. Die regionale (topographische) Anatomie stimmt. Es ist die Basis für die Bewegung und bie- sondert auf Abb. 51 dargestellt wird. Die regionale Anatomie ist jedoch leider über befasst sich mit der Anordnung, der Lage tet den Weichteilen Stütze und Halt. (ii) Die Zum größten Teil in Brust, Bauch und Becken das Medium Buch sehr viel schlechter zu vermit- und dem Verhältnis der verschiedenen Organe Muskulatur besteht aus zahlreichen einzelnen befinden sich die vier großen Organsysteme, die teln. Idealerweise erlernt man sie im Präpariersaal und Gewebe zueinander, die sich in einer be- Muskeln, die durch ihre Verbindungen zu den meist als „innere Organe“ bezeichnet werden. durch eigene Präparationen oder wenigstens stimmten Region des Körpers befinden, ohne Knochen aktiven Halt und Bewegungen ermög- Das Verdauungssystem dient der Aufnahme, durch Zusehen. Mir ist jedoch bewusst, dass diese notwendigerweise einem Organsystem zu- lichen. Da das muskuloskelettale System für dem Schlucken und der Aufspaltung der Nahrung viele, wenn nicht die meisten unter Ihnen nicht zuordnen. Dieser Ansatz ist schwieriger und er- jeden, der sich für Pferde interessiert, von großer in einfache Substanzen, die aufgenommen wer- die Möglichkeit oder auch den Wunsch haben, fordert Grundkenntnisse der systematischen Ana- Bedeutung ist und die meisten tastbaren Merk- den können, und der Eliminierung von unverdau- ein Pferd zu sezieren; daher habe ich als Kompro- tomie. male ihm angehören, wird das Skelett in den lichen Bestandteilen. Über das respiratorische miss die Anatomie einiger interessanter Regionen Der Inhalt dieses Buches stellt einen Kompro- Abb. 4–10 und die Muskulatur in den Abb. System wird Sauerstoff eingeatmet und Kohlen- besonders ausführlich dargestellt, nämlich Kopf miss zwischen diesen beiden Betrachtungsweisen 11–19 ausführlich dargestellt. In den Abb. 19 und monoxid abgegeben. Beide Systeme haben ihre ei- und Füße. In diesen Zeichnungen habe ich einen dar. Beim systematischen Ansatz liegt die Beto- 20 wurde versucht, einige Aspekte der Biomecha- genen Komponenten im Kopf- und Halsbereich, weiteren anatomischen Ansatz angewendet, die nung auf Organgruppen, deren Funktionen mit- nik der beiden Systeme bildhaft darzustellen. die gesondert in anderen Bildern dargestellt wer- Querschnittsanatomie, in dem Bemühen, einander in Zusammenhang stehen; sie werden Nach der Darstellung des muskuloskelettalen den, anders als der Verdauungstrakt im Bauch Ihnen eine Vorstellung von der Lage und der Tiefe zu Organsystemen zusammengefasst. Dieser An- Systems folgen die diffuseren und durchgehenden und die Lungen in der Brust. Das Urogenitalsys- der Strukturen bezüglich der Oberfläche zu satz ist einleuchtend (besonders für den Anfänger) Systeme, die Organe und Gewebe miteinander tem wird als ein System zusammengefasst; einer- geben. und bietet die Basis für den Erwerb weiterer vernetzen. Das Kreislaufsystem sorgt für die Zir- seits wegen eines gemeinsamen entwicklungsge- Der Kopf, eine besonders komplexe Region, Kenntnisse. Er ist leicht verständlich und kann kulation der flüssigen Bestandteile des Körpers schichtlichen Ursprungs, andererseits wegen wird auf den Abb. 33–44 dargestellt. Bei diesen durch Lektüre erfasst werden. Die meisten Zeich- und den Transport von gelösten Nähr- und Abfall- enger morphologischer und funktioneller Verbin- 12 Zeichnungen geht es um die Darstellung inne- nungen in diesem Buch greifen diesen Gedanken stoffen. Es wird unterteilt in (i) das Blutkreis- dungen einiger ihrer Komponenten, die lebens- rer Strukturen in ihrem Verhältnis zur Oberfläche, auf; hauptsächlich werden Organsysteme darge- laufsystem aus Herz und Blutgefäßen, in denen lang bestehen. Es ist für Ausscheidungen und die da sie meist weder tastbar noch sichtbar sind. stellt. die Körperflüssigkeiten zirkulieren und vermischt Reproduktion verantwortlich und wird in das Wichtig sind besonders die Bestandteile des Ver-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 12 dauungssystems (Lippen, Maulvorhof, Maulhöh- Fläche mit „dorsal“ bezeichnet; die kaudale (hin- le, Zähne, Zunge und Speicheldrüsen) und des tere) Fläche mit ventral oder genauer palmar an respiratorischen Systems (Nüstern, Nase, Nasen- den Vordergliedmaßen und plantar an den nebenhöhlen, Rachenraum, Luftsack und Kehl- Hintergliedmaßen. kopf). Es werden auch bestimmte Aspekte von Die Begriffe lateral und medial werden für Nase, Augen und Ohren behandelt, die als Sin- alle Bereiche von Kopf, Hals und Rumpf verwen- nesorgane einen Großteil des sensorischen Sys- det; sie beziehen sich auf Strukturen oder Positio- tems ausmachen; sie nehmen Informationen aus nen und ihrem Verhältnis zur Mittellinie. Eine der Umgebung auf. Struktur, die sich genau auf dieser Mittellinie be- Wegen seiner Bedeutung für die Bewegung findet, liegt median. An den Gliedmaßen bezie- und das Lahmen wird der Fuß in Abb. 22 und den hen sich diese Ausdrücke auf die jeweilige Zen- Abb. 9, 15 und 28 (Gelenke, Bänder, Sehnen- tralachse der Extremität: Die Innenseite ist medi- scheiden, Blutgefäße und Nerven) dargestellt. al, die Außenseite lateral. Eine letzte Sammlung von Zeichnungen (s. Die Begriffe proximal und distal werden Abb. 29, 30, 44 und 52) befasst sich schließlich ebenfalls speziell an den Gliedmaßen verwendet; mit der Oberflächenanatomie; es ist der Versuch, das proximale Ende liegt körpernah, das distale die Erkenntnisse der systematischen und topogra- körperfern. phischen Betrachtungsweisen zusammenzufas- Zur besseren Orientierung werden gedachte sen. Die verschiedenen Ansichten der Körper- Schnitte durch den Körper gelegt. Der Median- oberfläche zeigen die meisten der Strukturen, die schnitt teilt Kopf und Rumpf in zwei symmetri- mit ihr in Beziehung stehen, entweder durch Pal- sche Hälften, die Sagittalebenen liegen dazu pa- pation oder bei der Betrachtung. rallel (paramedian). Die Transversalschnitte Obwohl es sich bei diesem Buch um eine Ein- liegen im rechten Winkel zum Medianschnitt führung in die normale Anatomie des Pferdes han- bzw. der Längsachse eines Körperteils; frontale delt, zeigen die Abb. 31 und 32 einige Variationen (horizontale) Schnitte liegen parallel zur dorsa- der Konfiguration der Gliedmaßen. len Oberfläche. Um die systematische Beschreibung zu verein- Bei der Bewegung der Muskulatur kommen fachen, ist eine kurze Erklärung der im Text ver- verschiedene Begriffe zur Beschreibung der Ge- wendeten Begriffe zu Lage und Ausrichtung von lenkbewegung zur Anwendung: Die Flexion Körperteilen erforderlich. In der stehenden Posi- (Beugung) eines Gelenks ist die Bewegung, bei tion haben Kopf, Hals, Rumpf und Schwanz eines der sich der Winkel zwischen den beiden Kno- Pferdes eine untere oder ventrale Fläche zum chen verkleinert; bei der Extension vergrößert er Boden hin und gegenüber eine obere oder dorsa- sich. In stehender Position bezeichnet man die le Fläche. Das Kopfende wird als kranial, das Fesselgelenke als „überstreckt“ (dorsalflektiert). Schwanzende als kaudal bezeichnet. Die Lagebe- Mit Adduktion und Abduktion bezeichnet ziehung von Körperteilen in diesen Richtungen man die Bewegung eines Körperteils auf die Me- wird entsprechend beschrieben, so liegt z.B. der dianebene zu bzw. von ihr weg; meist geht es Hals kranial der Brust, das Abdomen kaudal. Die hierbei um Bewegungen der Gliedmaßen im Ver- Begriffe werden auch oft kombiniert, z.B. kranio- hältnis zum Rumpf. Im selben Zusammenhang fal- dorsal und kranioventral, kaudodorsal und kaudo- len auch die Ausdrücke Protraktion und Re- ventral. traktion: Wenn eine Gliedmaße nach vorne ge- Ausnahmen von dieser Terminologie werden schwungen wird, spricht man von Protraktion, am Kopf selbst gemacht; der Ausdruck kranial ist von Retraktion, wenn sie im Verhältnis zum Kör- hier nicht sinnvoll anwendbar. Er wird durch den per nach hinten bewegt wird. Wenn jedoch der Begriff „rostral“ (nasenwärts) ersetzt; die Nüs- Fuß einer protrahierten Gliedmaße auf den Boden tern liegen also rostral der Augen, usw. An den aufgesetzt wird, bewegt die Retraktion der Glied- Gliedmaßen werden die Ausdrücke kranial und maße den Rumpf nach vorne über die Gliedmaße. kaudal nur oberhalb von Vorder- und Hinterfuß- So verläuft der Kraftimpuls bei physiologischer wurzel (Karpus und Tarsus) verwandt. Weiter Fortbewegung. unten, an den Füßen, wird die kraniale (vordere), 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 13 2 latur beiderseits der Spina (Mm. supraspinosus etinfraspinosus) aufgrund einer teilweisen oderOberflächenmerkmale vollständigen Lähmung. Dies führt zu einer zweiten wichtigen Katego- rie von Punkten, den Muskeln, die durch die Haut getastet werden können. Einige von ihnen Diese erste Zeichnung zeigt ein Pferd in stehender sorgfältige Palpation ertastet werden. Die Er- bilden sichtbare Vorwölbungen. Vergleichen Sie Position von links gesehen. Zahlreiche Oberflä- kenntnisse, die Sie durch Augen und Hände ge- diese Darstellungen (s. Abb. 12, 13, 14, 19) wie- chenmerkmale oder „Punkte“ sind beschriftet; winnen, bestätigen die Informationen auf den Ab- derum mit dieser Ansicht der Oberfläche und Sie hierbei handelt es sich um Erhebungen oder Ver- bildungen und lassen sich auf jedes Pferd, das Sie erhalten eine Vorstellung von der Lage vieler der tiefungen in der Körperkontur, die auf Präsenz untersuchen, übertragen. wichtigen Muskelstränge. Obwohl ein Lahmen und Lage von Strukturen direkt unter der Haut Nehmen wir beispielsweise an, Sie betrachten auch aufgrund von Verletzungen der Knochen hindeuten. Ich bezweifele nicht, dass vielen von die Schulter eines Pferdes. Tasten Sie den „Schul- und Bänder, besonders durch die Einwirkung von Ihnen zumindest die Namen einiger dieser „Punk- terpunkt“ (59), die Schulterblattgräte (58) und Stoßkräften auf die Gliedmaßen, verursacht wer- te“ vertraut sind. Viele der deutlich sichtbaren den Armbeinhöcker (62). So erhalten Sie Infor- den kann, sind Muskelverletzungen eine sehr Beulen und Erhebungen sind Teile von Knochen, mationen über den Winkel des Schultergelenks häufige Ursache dafür. Ich erwähnte gerade die die direkt unter der Haut (subkutan) liegen oder (61) und den Grad der Schräglage des Schulter- Atrophie der Mm. supra- und infraspinatus durch nur von einer dünnen Muskelschicht bedeckt blattes. Anhand dieser Merkmale können Sie fest- eine Nervenschädigung. Normalerweise heben sind. In einigen weiteren Ansichten der Oberflä- stellen, ob die Schulter nach hinten abfällt oder diese Muskeln das Hautniveau über das Schulter- che (s. Abb. 7, 13, 14, 15) habe ich diese „Punk- eher vertikal liegt. Es kann hilfreich sein, mit Krei- blatt hinaus, manchmal bei Pferden mit aufrecht te“ durch Schattierungen hervorgehoben, um ihre de eine Linie von der Schulter zum oberen Ende stehenden Schultern so erheblich, dass die Schul- Bedeutung als „Orientierungspunkte“ zur Beur- der Schulterblattgräte zu ziehen und eine weitere terbeweglichkeit dadurch eingeschränkt werden teilung von Lage und Verhältnis zu tieferen Struk- von der Schulter an den Armbeinhöcker am Ober- kann. turen zu betonen. arm oder nach hinten parallel zum Boden. Der im Andere weiche Strukturen wie Blutgefäße und Wenn Sie nun diese Oberflächenansicht mit ersten Fall entstandene Winkel zeigt grob den Nerven sind nicht so deutlich sichtbar, denn sie der Zeichnung des Skeletts (s. Abb. 4) verglei- Schulterwinkel, im zweiten Fall den Winkel der liegen nur an einigen Stellen oberflächennah, wo chen, erhalten Sie einen ersten nützlichen Ein- Neigung des Schulterblattes an. Die Bestimmung sie zu sehen oder zu tasten sind. Es leuchtet ein, druck von der Lage des Skeletts innerhalb des dieses Winkels kann von Bedeutung sein, da auf- dass diese empfindlichen Strukturen zur Sicher- Körpers. Die Betrachtung eines echten Skeletts in rechte Schultern auf mangelndes Durchhaltever- heit durch Regionen verlaufen, in denen sie bis zu einem veterinärmedizinischen Institut oder einem mögen eines Pferdes hinweisen können, obwohl einem gewissen Maße vor Verletzungen von naturkundlichen Museum ist noch günstiger; Sie diese Tiere recht hohe Geschwindigkeiten errei- außen geschützt sind. Daher liegen sie meist tie- erkennen so, wie das Skelett dem Körper die äu- chen können. Ein gut geneigtes Schulterblatt er- fer im Körper, wo ihnen mehr Schutz zuteil wird. ßere Form und Gestalt verleiht. laubt es dem Pferd, die Vordergliedmaßen weit Diese Annahme wird durch die Tatsache gestützt, Das Pferd auf der ersten Abbildung ist von nor- nach vorne zu bewegen. Dies ermöglicht freie Be- dass es beispielsweise wie bei den Arterien nur maler und damit „guter“ Konstitution. Wer die weglichkeit und den weit ausholenden Schritt, wenige Stellen gibt, an denen der Puls tastbar ist: Gelegenheit hat, einen dünnhäutigen Vollblüter wie er von einem Jagdpferd oder einem Reitpferd Die Gesichtsarterie an der Unterkante des in gutem oder durchtrainierten Zustand zu unter- erwartet wird. Es ist wohl auch so, dass bei einem Unterkiefers, die transversale Gesichtsarterie suchen, wird leicht die meisten der abgebildeten Pferd mit aufrechter Schulter beim Auftreten hö- unterhalb des lateralen Augenwinkels zwischen subkutanen Strukturen sowie die Konturen vieler here Stoßkräfte einwirken, was zu einem frühe- dem M. masseter und dem Jochbogen, die A. me- Muskeln und Sehnen erkennen können. Die Ana- ren Leistungsabfall des Pferdes prädisponieren diana unterhalb des Ellbogens hinter der Bizeps- tomie lässt sich jedoch nicht nur an gut trainierten kann. sehne am Radius, die A. metatarsea dorsalis III Pferden erlernen. Jedes Pferd kommt in Frage, am An einem Orientierungspunkt wie der Schul- unterhalb des Sprunggelenks zwischen der besten eines, das Sie kennen, das Sie kennt und terblattgräte kann man auch ernstere Probleme Hinterröhre und dem lateralen Griffelbein, die das es zulässt, dass Sie es betasten und ein wenig erkennen. Wird sie im Laufe der Zeit deutlicher Zehenarterien gegen die Sesambeine gedrückt herumführen. sichtbar und lahmt das Pferd leicht, kann dies auf am Fesselgelenk oder an den Beugesehnen unter- Nach einer ersten äußeren Betrachtung sollte eine mögliche Schädigung des N. suprascapularis halb der Fessel. eine Untersuchung der Oberfläche mit den Hän- hinweisen. Er könnte überdehnt oder gegen den den (Palpation) folgen, da viele Pferde eine nicht Hals des Schulterblattes (s. Abb. 29) gedrückt unerhebliche Menge an Fett haben, das wichtige sein; in beiden Fällen kommt es dann zu einer Merkmale verbergen kann. Diese können durch Atrophie (einem Schwinden) der Schultermusku-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 14 Oberflächenmerkmale von Kopf und Hals: 38 Rippenbogen, Arcus costalis (gebildet durch und der Vorderzehe (kaudomediale Muskelmasse der Wadenmuskel). 102 Unterschenkel, Crus. 1 Äußeres Nasenloch, Nüster (medialer Nasenflü- eine Verschmelzung der Rippenknorpel der 9. bis des Unterarms). 73 Sehne des inneren Ellbogen- 103 Fersensehnenstrang (gebildet durch eine gel durch einen flügelförmigen Knorpel gestützt: 18. Rippe und angeheftet am Rippenknorpel der muskels (straffes Band, das am Os carpi accesso- Gruppe von Sehnen; er ist am Fersenbeinhöcker dorsal liegt das „falsche“ Nasenloch, das in die 8. Rippe). 39 Oberflächliche Brustvene („Spor- rium befestigt ist). 74 Os carpi accessorium (erb- befestigt und setzt sich zusammen aus der Achil- Nasentrompete, Diverticulum nasi, führt; ventral vene“). 40 Widerrist (Region zwischen den senförmig). 75 Kastanie. 76 Vorderfußwurzel, lessehne des Wadenmuskels, der Sehne des ober- liegt das „echte“ Nasenloch, das in den Nasen- Schulterblättern, die auf den Dornfortsätzen der Carpus (ein Äquivalent zum Handgelenk; eine flächlichen Zehenbeugers und den Tarsalsehnen vorhof, Vestibulum nasi, führt). 2 Nasenbein. Brustwirbel 3 bis 8 basiert). 41 Rücken (Rücken- topographische Region, deren Grundlage auf der Hinterbackenmuskeln). 104 Hinterfußwur- 3 Nasenspitze (rostrale Spitze der Nasenbeine). region). 42 Dornfortsatz des 1. Lendenwirbels. Vorderfußwurzelknochen und Vorderfußwurzel- zel, Tarsus (Äquivalent zum Fußknöchel; topogra- 4 Lippen (Ober- und Unterlippe umfassen die 43 Lende (Lendenregion). 44 Dornfortsatz des gelenken basiert). phische Region, die auf Hinterfußwurzelknochen Mundspalte: Mundöffnung). 5 Mundwinkel, an 6. Lendenwirbels. 45 Kruppe (Kreuzbein- Oberflächenmerkmale der Hinterglied- basiert). 105 Unterschenkel-Hinterfußwurzelge- dem Ober- und Unterlippe ineinander übergehen region). 46 Dornfortsatz des 1. Schwanzwirbels. maße: 77 Hinterviertel (Hinterbacke: Grundlage lenk (hier findet innerhalb der tarsalen Bestand- (rostral des 1. Backenzahnes). 6 Kinnvorsprung 47 Schweifrübe (Schwanzwurzel). 48 Schwanz, bilden die Gesäßmuskeln und die Wirbelköpfe teile die größte Bewegung statt). (das Kinn wird von einem fettreichen Bindege- Schweif. 49 Hungergrube, Fossa paralumbalis der Hinterbackenmuskeln). 78 Kruppenpunkt Oberflächenmerkmale des Vorder- und webspolster gebildet). 7 Backe (Region zwischen (dreieckige Einziehung in der oberen Flanke, be- (Kreuzhöcker, Tuber sacrale, des Darmbeins). Hinterfußes: 106 Vorderröhre (Vordermittelfuß: Mundwinkel und Kaumuskel, Grundlage bildet grenzt durch die Lendenmuskulatur, die letzte 79 Hüftpunkt (Hüfthöcker, Tuber coxae, des Grundlage bildet der Hauptvordermittelfußkno- der M. buccinator). 8 Unterkieferkörper. 9 Kie- Rippe und den Hüftbeinhöcker). 50 Flanke Darmbeins). 80 Sitzbeinpunkt (Sitzbeinhöcker, chen, Os metacarpale tertium). 107 Mittelfuß- ferwinkel. 10 Kiefergelenk. 11 Schläfenmuskel (schmales Gebiet der Bauchwand zwischen Rip- Tuber ischiadicum, bedeckt durch die Wirbel- beule. 108 Hinterröhre (Hintermittelfuß: Grund- (Kieferschließmuskel). 12 Kaumuskel (Kiefer- penbogen und kranialer Begrenzung des Schen- köpfe der Hinterbackenmuskeln). 81 Hüftgelenk lage bildet der Haupthintermittelfußknochen, schließmuskel). 13 Angesichtsleiste. 14 Jochbo- kels). 51 Kniefalte (läuft vom Oberschenkel bis (Lage wird durch den großen Umdreher des Os metatarsale tertium). 109 Laterales Griffel- gen (Knochenbrücke, die den Gesichts- und Hirn- proximal des Kniegelenks und wird aus dem Oberschenkelbeins angezeigt). 82 Großer Um- bein (4. Vorder- bzw. Hintermittelfußknochen). schädel unterhalb des Auges miteinander verbin- Hautmuskel des Rumpfes gebildet). 52 Bauch. dreher, Trochanter major, des Oberschenkelbeins. 110 Mediales Griffelbein (2. Vorder- oder Hinter- det). 15 Jochfortsatz des Stirnbeins (verbindet 53 Nabel, Umbilicus (haarlose Narbe, die ein 83 Dritter Umdreher, Trochanter tertius, des mittelfußknochen). 111 Knöpfchen (Verdickung Stirnbein und Jochbogen miteinander, um die Überbleibsel der Ein- und Austrittsstelle der foeta- Oberschenkelbeins. 84 Spanner der Schenkelfas- am distalen Ende der Griffelbeine). 112 Unter- postorbitale Begrenzung zu bilden und den Au- len Blutgefäße darstellt). 54 Schlauch (Vorhaut, zie (bildet kraniale Grenze des Oberschenkels). stützungsband (oberflächliches Sesambeinband). genrand zu vervollständigen). 16 Augapfel (in der die die Penisspitze bedeckt und schützt). 85 Kniefaltenlymphknoten (an der kranialen 113 Hinterhandsehnen (oberflächliche und tiefe Augenhöhle gelegen und durch den knöchernen Oberflächenmerkmale der Vorderglied- Grenze des Oberschenkels über dem Knie). Sehne der Zehenbeuger). 114 Fessel (Gebiet Augenrand geschützt). 17 Augenlider (umgeben maße: 55–58 Schulterblatt, Scapula. 55 Schul- 86 Hinterbackenmuskeln (M. biceps femoris, M. des Zehengrundgelenks: Art. metacarpopha- die Lidspalte; das obere Lid trägt Wimpern). terblattknorpel, Cartilago scapulae (am wirbelsei- semitendinosus und M. semimembranosus er- langea oder metatarsophalangea). 115 Sporn. 18 Stirn (liegt über dem Stirnbein). 19 Stirnhaa- tigen Rand des Schulterblatts befestigt). 56 Na- strecken sich von Kreuzbein, Schwanzansatz und 116 Krongelenksbereich (Gebiet des Zehen- re. 20 Ohrmuschel (sichtbarer Teil des äußeren ckenwinkel, Angulus cranialis, des Schulterblatts. Darmbein nach distal zur Oberschenkelhintersei- mittelgelenks: Art. interphalangea proximalis). Ohres, gestützt durch den Ohrknorpel). 21 57 Rückenwinkel, Angulus caudalis, des Schul- te). 87 Oberschenkel. 88 Lateraler Bandhöcker 117 Kronrand (Grenze zwischen Haut und Huf). Hinterhauptsstachel. 22 Mähne. 23 Halskamm. terblatts. 58 Schulterblattgräte, Spina scapulae. des Oberschenkelbeins. 89 Kniescheibengrube 118 Hufwand. 119 Hufballen. 120 Lateraler 24 Ohrspeicheldrüse. 25 Kehlkopfwulst des 59 Schulterpunkt (kranialer Teil des Tuberculum (laterale Furche der Kniescheibenrolle). 90 Knie- Hufknorpel (gehört zum Hufbein). Schildknorpels in der Kehle. 26 Luftröhre (ist majus des Oberarmbeins). 60 Kaudaler Teil des scheibe, Patella (Sesambein in der Endsehne des Pulspunkte: A Gesichtsarterie, A. facialis (am durch eine dünne Schicht des M. sternohyoideus Tuberculum majus des Oberarmbeins. 61 Schul- M. quadriceps femoris). 91 Kniescheibenbänder unteren Rand des Unterkieferkörpers im Gefäß- und des M. sternothyreoideus bedeckt). 27 Dros- tergelenk. 62 Armbeinhöcker, Tuberositas deltoi- (3 Bänder verbinden die Kniescheibe und die ausschnitt zusammen mit dem Ausführungsgang selrinne (beherbergt die äußere Drosselvene). 28 dea, des Oberarmbeins. 63 Langer Kopf des Schienbeinbeule; diese Vorrichtung ist wichtig für der Ohrspeicheldrüse). B Quere Gesichtsarterie, Speiseröhre (unter der äußeren Drosselvene im dreiköpfigen Oberarmmuskels (bildet die kaudale die Fixation des Kniegelenks; das mittlere Band A. transversa faciei (unterhalb des lateralen Au- kaudalen Anteil des Halses gelegen). 29 Drossel- Grenze des Oberarms). 64 Oberarm, Brachium. ist eine direkte Fortsetzung der Sehne des M. genwinkels, zwischen dem Kaumuskel und dem grube (dreieckige Vertiefung, die die Drosselrinne 65 Streckknorren, Epicondylus lateralis, des quadriceps femoris). 92 Kniegelenk (femorotibia- Jochbogen). C A. mediana (an der Innenseite der an der Halsbasis beendet). 30 Atlasflügel (Quer- Oberarmbeins. 66 Ellbogenpunkt (Ellbogenhö- ler Anteil). 93 Kniekehlgrube (kaudal des Knies Vordergliedmaße unterhalb des Ellbogens und fortsatz des 1. Halswirbels). 31 Querfortsätze der cker, steht in physiologischer Standposition auf und beinhaltet das popliteale Lymphzentrum). hinter der Sehne des M. biceps brachii in Rich- Halswirbel 3–6. Höhe des unteren Endes der 5. Rippe.) 67 Ellbo- 94 Schienbeinbeule (Insertion der Schienbein- tung Speiche). D A. metatarsea dorsalis III Oberflächenmerkmale von Rumpf und gengelenk. 68 Proximaler lateraler Bandhöcker bänder). 95 Schienbeinleiste (kranialer Rand des (unterhalb des Sprunggelenks und zwischen dem Schwanz: 32 Vorderbrust (Basis bilden die Brust- der Speiche. 69 Distaler lateraler Bandhöcker, Schienbeins). 96 Lateraler Schienbeinknorren oberen Ende der Hinterröhre und dem lateralen muskeln; in der Mittellinie liegt das Manubrium Proc. styloideus lateralis, der Speiche. 70 Distaler und Kopf des Wadenbeins. 97 Subkutane, media- Griffelbein). E Zehenarterien, Aa. digitales (an sterni). 33 Unterburst. 34 Proc. xiphoideus des medialer Bandhöcker, Proc. styloideus medialis, le Oberfläche des Schienbeinschafts. 98 Medialer den Sesambeinen der Fessel oder den Beugeseh- Brustbeins. 35 5. Rippe. 36 Rippen (Brustkorb). der Speiche. 71 Strecker der Vorderfußwurzel Knöchel des Schienbeins. 99 Lateraler Knöchel nen unterhalb der Fessel). 37 18. Rippe (letzte Rippe, normalerweise binde- und der Vorderzehe (kraniolaterale Muskelmasse des Schienbeins. 100 Fersenpunkt (Fersenbein- gewebig mit dem Rippenbogen verbunden). des Unterarms). 72 Beuger der Vorderfußwurzel höcker, Tuber calcanei). 101 Wade (Basis bildet, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 15, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 16 3 dung des Schleimbeutels oder der Sehnenschei- Entzündung des Knorpels (Hufknorpelfistel).den der Strecker zurückzuführen ist. 79 Hornspalte: Spalte in der Hufwand im Be-Körperregionen und verletzungsanfällige Stellen 67 Periostitis der Vorderröhre: Entzündung reich der Zehe, der Seitenwand oder der Trachte. der Knochenhaut (Periost). Sie erstreckt sich vom Tragrand nach dorsal oder 68 Bewegungsstörungen durch Traumen zwi- vom Kronrand nach distal. schen dem Kronrand der Vordergliedmaße und 80 Trachtenzwang: Verengung des Hufes an Regionen: taea. 40 Hüfthöckergegend, Reg. tuberis coxae. der Vorderfußwurzel oder dem Kronrand der den Trachten; meist am Vorderhuf. 41 Sitzbeinhöckergegend, Reg. tuberis ischiadici. Hintergliedmaße und der Hinterfußwurzel. 81 Lahmheit im Bereich des Hüftgelenks: Kopf und Hals: 1 Nasengegend, Reg. nasalis. 42 Schwanzgegend, Reg. caudalis (Schwanz). 69 Zerrung des Haltebands: Ursache der Ent- Mögl. Ursache: Entzündung des Hüftgelenks. 2 Mundgegend, Reg. oralis. 3 Kinngegend, Reg. Vordergliedmaße: 43 Schultergelenkgegend, zündung: gerissene Fasern; die Schwellung zieht 82 Luxation der Kniescheibe nach oben mentalis. 4 Nasenrückengegend, Reg. dorsalis Reg. articulationis humeri. 44 Oberarmgegend, unterhalb der Vorder-/Hinterfußwurzel nach dis- (Feststellung des Hinterbeins): Abnormale nasi. 5 Gegend der Seitenflächen der Nase, Regg. Reg. brachii. 45 Gegend im Winkel zwischen tal bis zu dem Punkt, an dem sich das Halteband Verlagerung der Kniescheibe vom Rollkamm des laterales nasi. 6 Oberkiefergegend, Reg. maxil- Schulterblatt und Oberarmbein, Reg. tricipitalis. mit der tiefen Beugesehne verbindet. Oberschenkelbeins und daraus folgende Feststel- laris (Oberkiefer). 7 Backengegend, Reg. bucca- 46 Ellbogengegend, Reg. cubiti. 47 Ellbogen- 70 Zerrung des Unterstützungsbands: Ursa- lung des Kniegelenks. lis (Backe). 8 Unterkieferabschnitt, Reg. mandi- höckergegend. 48 Unterarmgegend, Reg. ante- che der Entzündung sind gerissene Fasern; die 83 Knochenspat: Entzündung der Knochenhaut bularis (Unterkiefer). 9 Augenhöhlengegend, brachii. 49 Vorderfußwurzelgegend, Reg. car- Schwellung zeigt sich unter den „hinteren Seh- des inneren oberen Endes der Hinterröhre und Reg. orbitalis. 10 Infraorbitalgegend, Reg. pi. 50 Vordermittelfußgegend, Reg. metacarpi. nen“. der inneren Oberfläche des Os tarsale III und des infraorbitalis. 11 Supraorbitalgegend, Reg. supra- 51 Zehengegend der Vordergliedmaße. 71 Sehnenbogen: Entzündung der „hinteren Os tarsi centrale des Sprunggelenks; unterhalb orbitalis. 12 Kaumuskelgegend, Reg. masseteri- Hintergliedmaße: 52 Hüftgelenkgegend, Sehnen“ (Tendinitis) und ihrer Sehnenscheiden der Sehne des M. tibialis cranialis (Spatsehne). ca. 13 Stirngegend, Reg. frontalis. 14 Scheitel- Reg. articulationis coxae. 53 Oberschenkelge- aufgrund einer Zerrung/Zerreißung der Sehne. 84 Kreuzgalle: Entzündung und darauf folgende gegend, Reg. parietalis. 15 Schläfengegend, gend, Reg. femoris. 54 Kniegegend, Reg. genus. 72 Entzündung der Knochenhaut des Griffel- Schwellung der Sprunggelenkskapsel; sichtbar an Reg. temporalis. 16 Jochgegend. 17 Kieferge- 55 Kniekehlgegend, Reg. poplitea. 56 Knieschei- beins, kann zu einer Verwachsung des Griffel- der inneren Vorderseite des Sprunggelenks. lenk, Reg. articulationis temporomandibularis. bengegend, Reg. patellaris. 57 Unterschenkel- beins mit der Vorderröhre führen; v. a. Vorderbein 85 Rehbein: Konturveränderung der lateralen 18 Ohrgegend, Reg. auricularis. 19 Dorsale Hals- gegend, Reg. cruris. 58 Hinterfußwurzelgegend, und Innenseite der Gliedmaße. Sprunggelenkfläche mit verschiedenen Ursachen. (Nacken-)Gegend, Reg. colli dorsalis. 20 Seitli- Reg. tarsi, Sprunggelenksgegend. 59 Fersenbein- 73 Windgallen: Entzündung und Schwellung 86 Kurbe: Bogenförmige Konturveränderung als che Hals- (Drossel-)Gegend, Reg. colli lateralis. höckergegend. 60 Hintermittelfußgegend, Reg. des Fesselgelenks oder der Sehnenscheide der tie- Folge verschiedener Krankheitszustände am Fer- 21 Ohrspeicheldrüsengegend, Reg. parotidea. metatarsi. 61 Zehengegend der Hintergliedmaße. fen Beugesehne, wo sie über die Rückseite des senbein und Sprunggelenk. Mögl. Ursache: ent- 22 Kehlkopfgegend, Reg. laryngea. 23 Luftröh- Fesselgelenks läuft. zündliche Verdickung des Lig. plantare longum, rengegend, Reg. trachealis. Verletzungs- bzw. krankheitsanfällige Regionen, 74 Sesambeinentzündung (Sesamoiditis ): das die oberflächliche Beugesehne an ihrer plan- Brust, Thorax: 24 Unterbrust, Reg. sternalis. die zu Lahmheiten führen können: Entzündung der Knochenhaut über den proxima- taren Fläche hervortreten lässt. 25 Schulterblattgegend, Reg. scapularis (Schul- len Sesambeinen, die sich häufig auf das Unter- 87 Piephacke: Weiche Schwellung über dem ter). 26 Rippengegend, Reg. costalis. 62 Schulterlahmheit: Mögl. Ursache: Entzün- stützungsband und die distalen Sesambeinbänder Fersenbeinhöcker aufgrund einer Entzündung des Bauch, Abdomen: 27–28 Kraniale, epigastri- dung des Schleimbeutels (Bursitis) unter der Bi- ausbreitet. subkutanen Schleimbeutels. sche, Bauchgegend, Reg. abdominis cranialis. zepssehne im Sulcus intertubercularis oder des 75 Fesselgelenksentzündung: Entzündung 88 Greifen an der Ballengegend (Over- 27 Oberbauchgegend im Rippenbogenbereich, Schleimbeutels zwischen der Sehne des M. in- der Fesselgelenkskapsel und der Insertion der reach): Meist am Ballen des Vorderfußes. Reg. hypochondriaca. 28 Schaufelknorpelgegend, fraspinatus und dem kaudalen Teil des Tubercu- Sehne des seitlichen Zehenstreckers; sichtbar als 89 Genickbeule: Entzündung des Atlasschleim- Reg. xiphoidea. 29–31 Mittlere Bauchgegend, lum majus des Oberarmbeins. Schwellung an der Vorderseite der Fessel. beutels zwischen dem Nackenband (Nacken- Reg. abdominis media. 29 Hungergrube, Fossa 63 Ellbogenlahmheit: Mögl. Ursache: Entzün- 76 Krongelenkschale: Entzündung der Kno- stranganteil) und dem dorsalen Bogen des Atlas. paralumbalis. 30 Flankengegend, Reg. abdominis dung der Gelenkkapsel, die zu einer Gelenksent- chenhaut mit Knochenzubildungen am distalen 90 Kehlkopfpfeifen: Kehlkopfgeräusch, das lateralis. 31 Nabelgegend, Reg. umbilicalis zündung führen kann. Ende des Fesselbeins und/oder am oberen Ende durch die Vibration der schlaffen Stimmbänder im (Nabel). 32–34 Kaudale, hypogastrische, Bauch- 64 Stollbeule: Schwellung über dem Ellbogen- des Kronbeins und möglicher Beteiligung des Luftstrom der Inspiration erzeugt wird. Ursache: gegend, Reg. abdominis caudalis. 32 Leistenge- höcker aufgrund einer Entzündung des subkuta- Krongelenks. Lähmung der Muskeln, die die Stimmbänder im gend, Reg. inguinalis. 33 Schamgegend, Reg. pu- nen Schleimbeutels. 77 Hufgelenkschale: Entzündung der Kno- Kehlkopf bewegen. bica. 34 Präputialgegend, Reg. praeputialis. 65 Verletzung der Vorderfußwurzel: Prellung/ chenhaut mit Knochenzubildungen am unteren 91 Widerristfistel: Entzündung des Widerrist- Rücken: 35 Gegend zwischen den Schul- Verletzung der Haut und der subkutanen Sehnen- Ende des Kronbeins und/oder am oberen Ende schleimbeutels zwischen dem Nackenband und terblättern, Reg. interscapularis (Widerrist). scheiden an der Vorderfläche der Vorderfußwur- des Hufbeins und möglicher Beteiligung des Huf- den Dornfortsätzen der Brustwirbel 3–5. 36 Brustrücken, Reg. vertebralis thoracis. zel. gelenks. 92 Wunder Rücken: Folge von Satteldruck. 37 Lendenrücken, Reg. lumbalis (Lende). 66 Karpalbeule: Entzündung des Gelenks, die 78 Hufknorpelverknöcherung: Verknöche- 93 Gurtdruck. Becken und Schwanz: 38 Kreuzgegend, sich als leichte Schwellung an der Vorderfläche rung des seitlichen Hufknorpels des 3. Zehenkno- Reg. sacralis. 39 Hinterbackengegend, Reg. glu- der Vorderfußwurzel zeigt und auf eine Entzün- chens. Ursache: möglicherweise eine chronische, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 17, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 18 4 Knochen enthält das rote Knochenmark. Im Er- Beispiel, besonders an den letzten 9 Rippen, diewachsenenalter wird die Produktion der roten über fibroelastisches Gewebe miteinander ver-Skelettsystem Blutzellen weitgehend von der Milz übernom- bunden sind und so den Rippenbogen bilden, men. Die freiwerdenden Markhöhlen füllen sich einen besonders bedeutsamen „Orientierungs- mit Fettlagern, dem Fettmark. punkt“. Das Knochenwachstum ist ein komplexer Pro- Die Skelettknochen weisen eine Anzahl von Er- Das Skelett ist das Gerüst fester Strukturen, das sich bei Knochen um lebendes Gewebe handelt. zess, da ein Knochen während dieser Zeit durch- hebungen und Vertiefungen auf, die unterschied- die Weichteile stützt und dem Körper seine Ge- Es enthält ein Netzwerk aus Knochenzellen und gehend seine Funktion ausüben können muss. lichen Zwecken dienen. An den langen, für die stalt gibt. Die nebenstehende Illustration zeigt das organischen Fasern und ist mit Blutgefäßen und Doch neuer Knochen kann nur auf der Oberfläche Extremitäten typischen Röhrenknochen gibt es Skelettsystem des Pferdes in stehender Position. Nerven versorgt. Form und innere Struktur der von vorbestehendem Knochen wachsen. Daher an den Enden Verbreiterungen, die die Gelenkflä- Die Anzahl der Knochen nimmt im Laufe des Le- Knochen verändern sich kontinuierlich als Reak- erfolgt das Längenwachstum der langen Röhren- chen bilden. Diese Erweiterungen vergrößern die bens ab, da einige Elemente, die beim Fötus oder tion auf Be- und Überlastungen, die sie im Laufe knochen und der Wirbel jeweils an den Enden tragenden Flächen des Gelenks, stabilisieren es beim Fohlen noch getrennt sind, während des des Lebens erfahren. Offensichtlich würden Frak- von einer knorpeligen Wachstumszone (Epi- und bieten einen besseren Schutz vor Dislokatio- Wachstums verschmelzen. Auch bei ausgewach- turen (Knochenbrüche) weder schmerzen noch physe) aus. Diese liegt zwischen dem Schaft und nen. Nahe bei diesen Erweiterungen befinden senen Pferden kann die Anzahl der Knochen vari- bluten oder jemals verheilen, wenn es sich bei den Verbeiterungen zum Gelenk hin. Wenn das sich Vorwölbungen unterschiedlicher Größe und ieren; z.B. gibt es entweder 6 oder 7 Sprungge- Knochen nicht um lebendes Gewebe handelte. Pferd ausgewachsen ist, wird die Wachstumszone Form, die als Ansätze für Muskeln, Sehnen und lenksknochen und zwischen 15 und 21 Schwanz- Stehen nach einer Fraktur die Knochenenden ebenfalls zu Knochen umgebaut. Das Breiten- Bänder dienen. Kurze Knochen, wie etwa die wirbel. Dennoch gehen wir jetzt bei einem wieder aufeinander, füllt sich der Frakturspalt zu- wachstum erfolgt durch Ablagerung von Kno- Wirbel, weisen eine große Anzahl von Vorwöl- normalen erwachsenen Pferd von 205 Knochen nächst mit Blut aus den verletzten Gefäßen. Im chensubstanz unter der Knochenhaut (Periost), bungen für Gelenkflächen und Ansätze von Mus- aus. Laufe der Zeit wird dieses teilweise resorbiert und die den gesamten Knochen bedeckt. keln und Bänder auf. Platte und breite Kno- 1 Wirbelsäule: 54 Wirbel (7 Halswirbel, 18 teilweise in neue Knochensubstanz eingebaut, Zusätzlich zum Knochen enthält das Skelettsys- chen, wie das Schulterblatt, haben große glatte Brustwirbel, 6 Lendenwirbel, 5 Kreuzwirbel (ver- welche die Enden miteinander verbindet. Natür- tem auch noch eine kleine Menge einer anderen oder nur leicht angeraute Ansatzflächen für schmolzen) und 8 Schwanzwirbel (durchschnitt- lich ist diese erste Überbrückung eher unregelmä- Komponente, nämlich Knorpel. Knorpel ist er- große, kraftvolle Muskeln. Gräben und Vertiefun- lich). ßig, oft imponiert die neue Knochensubstanz als heblich flexibler als Knochen und kann so den gen in einem Knochen weisen auf die Nähe und 2 Brustkorb: 37 Knochen (18 Paar Rippen und „Kallus“. In den nächsten Monaten wird der Kal- Distorsions- und Scherkräften, die an den entspre- den Durchgang von Weichteilen, wie Blutgefäßen ein Brustbein). lus abgebaut; langsam nimmt der neue Knochen chenden Stellen auftreten, besser widerstehen. und Nerven, hin. Einige Knochen, wie z.B. der 3 Schädel: 34 Knochen (einschl. jeweils 3 Ge- die Form des ursprünglichen Knochens an. Das Aber die Knorpelmenge ist im Wesentlichen Schädel, die Rippen und das Becken, umschließen hörknöchelchen in den Mittelohren). Ergebnis ist von nicht-gebrochenem Knochen schon deshalb begrenzt, weil er kein verzweigtes und schützen wichtige Organe wie Gehirn, Herz, 4 Vordergliedmaßen: 40 Knochen (einschl. 3 nicht zu unterscheiden. Tatsächlich ist Knochen Netzwerk von Kapillaren enthält. Knochen hinge- Lungen und Uterus. Sesambeinen pro Extremität). das einzige Gewebe, das „nahtlos“ wieder ver- gen wird von einem dichten Kapillarsystem Ein große Anzahl der Knochen, und besonders 5 Hintergliedmaßen: 40 Knochen (einschl. 4 heilt. Wenn die Knochenfragmente jedoch nicht durchzogen. Nährstoffe müssen auf dem Weg in ihre unregelmäßigen Strukturen, können durch Sesambeinen pro Extremität). bald nach der Fraktur korrekt reponiert werden, eine Knorpelzelle aus den Blutgefäßen durch den die Haut getastet werden. Viele knöcherne Vor- Mehr als die Hälfte des Knochens besteht aus heilt der Knochen in Fehlstellung mit persistie- Knorpel hindurch diffundieren. Hierbei ist die wölbungen liegen direkt subkutan und sind eben- anorganischem Material, meist Kalziumphosphat, rendem Kallus, der die Muskelbewegung stört Wegstrecke extrem eingeschränkt, sodass Knorpel so deutlich sichtbar wie fühlbar. In Abb. 2 „Ober- das von den Zellen im Knochenmark dort abgela- oder Nerven beeinträchtigt und so die Beweglich- nie besonders dick wachsen kann. Viele Anteile flächenmerkmale des Pferdes“ sind zahlreiche gert wird. Die einzelnen Knochen weisen unter- keit einschränkt. Dies gilt besonders für gelenk- des Skelettsystems entwickeln sich im Embryo zu- Knochen bereits in ihrem Verhältnis zur Körper- schiedliche Strukturen auf, je nachdem, wo sie nahen Kallus, der eine effiziente Beweglichkeit nächst als Knorpel, der später durch Knochen er- oberfläche aufgeführt. Diese und die nächsten sich im Skelett befinden und welchen Belastun- behindern kann. setzt wird. Außerdem erfolgt das Längenwachs- drei Abbildungen zeigen die genaue Lage dieser gen sie ausgesetzt sind. Knochengewebe kann Zusätzlich zu seiner Stützfunktion für den Kör- tum der Knochen, wie bereits erwähnt, von knor- Merkmale. Betrachten wir zunächst das Glied- sehr dicht sein (Kompakta), besonders an der per dient das Skelettsystem auch als Vorratslager peligen Wachstumszonen aus. Einige Anteile maßenskelett, also die knöcherne Basis der Knochenoberfläche; anderes Knochengewebe hat für Kalzium und Phosphat für Notzeiten. Eine bleiben jedoch auch im Erwachsenenalter als Gliedmaßen, wie in Abb. 7 dargestellt (vgl. auch eine offenere Struktur, (Spongiosa). Es befindet trächtige Stute benötigt diese Mineralien bei- Knorpel erhalten. Dies ist von besonderer Bedeu- Abb. 13 und 14). Die Knochen der Vorder- und sich i.d.R. im Inneren eines Knochens und ver- spielsweise zum Aufbau des Skelettsystems des tung an den Gelenkflächen der Knochen, die von Hintergliedmaßen sind, wie auch die einzelnen leiht ihm Leichtigkeit und Stabilität. Innerhalb der wachsenden Fötus. Sollte sich zuwenig davon im Knorpel überzogen sind. In der Zeichnung erken- Komponenten, weitgehend miteinander ver- größeren Knochen kann das spongiöse Trabekel- Futter der Stute befinden, werden sie aus ihrem nen Sie die anderen Bereiche, die lebenslang gleichbar. werk zugunsten einer Markhöhle vollständig Skelettsystem heraus ergänzt. In bestimmten Kno- knorpelig bleiben, z.B. ein flacher knorpeliger 1 Der Arm (Brachium) basiert auf dem Humerus. fehlen. chen (speziell den langen Röhrenknochen der Ex- Verlängerungsstreifen, der die obere Fläche des Der Oberschenkel basiert auf dem Femur. Obwohl Knochen unveränderlich wirken, be- tremitäten, den Rippen und dem Schädeldach) Schulterblattes vergrößert und so mehr Raum für 2 Der Unterarm (Antebrachium) basiert auf der sonders, wenn man einen großen, trockenen Kno- werden, besonders im Fohlenalter, rote und Muskelansätze bietet. Der Rippenknorpel an Speiche und einer inkompletten, mit ihr verwach- chen betrachtet, darf man nicht vergessen, dass es weiße Blutzellen produziert. Das Innere dieser den unteren Enden der Rippen ist ein weiteres senen Elle. Das Bein (Unterschenkel) basiert auf, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 19 dem Schienbein mit einem rudimentären, mit Hintergliedmaßen auf die Wirbelsäule überträgt, Länge durchlaufenden Rückenmarks (s. Abb. 27), lichen Bestandteil der kastenförmigern Stütze, ihm verwachsenen Wadenbein. ist sie erheblichen Belastungen ausgesetzt. Anders der längs verlaufenden Gesamtmenge von Ner- dem Beckengürtel, dar und verbindet Hinter- 3 Das Vorderfußwurzelgelenk (Karpus) basiert als an der Vordergliedmaße wirken nur die Bewe- vengewebe, die vom hinteren Ende des Gehirns gliedmaßen und Rumpf fest miteinander. auf 8 Vorderfußwurzelknochen (oft nur 7). Das gungen des Hüftgelenks auf den Rumpf. ausgeht. Zwischen den Wirbeln gehen paarweise Die Schwanzwirbel sind stark verkleinert, Sprunggelenk (Tarsus) basiert auf 6 Hinterfuß- Der Aufbau des Schultergürtels unterscheidet die Spinalnerven ab, sie verlassen den Rücken- ebenso ihre Fortsätze, da der Schwanz wenig bis wurzelknochen (gelegentlich auch 7). sich sehr von dem des Beckens, weil die Rolle der markskanal durch die Zwischenwirbellöcher. gar keine stützende und antreibende Funktion 4 Die Mittelhand basiert auf einem großen Vordergliedmaßen als Stoßdämpfer ebenso wich- Diese Betrachtungen erklären die gemeinsame hat. Es wirken also nur sehr geringe Kräfte auf die Mittelhandknochen und 2 kleinen Griffelbeinen. tig ist wie ihr Beitrag zur Vorwärtsbewegung. Die Grundstruktur aller Knochen der Wirbelsäule: ein Wirbel ein, ihre Struktur ist sehr vereinfacht. Der Mittelfuß basiert auf einem großen Mittel- Kräfte, die beim Auftreten entstehen, werden Wirbelkörper, ein Bogen, der das Rückenmark fußknochen und zwei kleinen Griffelbeinen. über eine größere Fläche verteilt und von den umfasst, und zwei Paar (kraniale und kaudale) 5 Die Zehe besteht aus 3 Zehengliedern (Phalan- Muskeln und Sehnen, die das Schulterblatt hal- Gelenkfortsätze. Es gibt aber eine erhebliche Vari- gen), sowohl an den Vorder- als auch an den ten, absorbiert. Vergleicht man Vorder- und ation von relativer Größe, Form und Ausrichtung Hintergliedmaßen. Hintergliedmaße bezüglich Beweglichkeit und dieser einzelnen Komponenten im Verlauf der Die Gliedmaßen sind mit dem Körper über die Stellung der Gliedmaßensegmente, muss das Wirbelsäule, da die verschiedenen Regionen Schulter- und Hüftgelenke verbunden. Diese bil- Schulterblatt als Bestandteil der Vordergliedmaße unterschiedliche Aufgaben haben und daher nicht den sich zwischen den oberen Enden der Glied- angesehen werden: den selben Belastungen ausgesetzt sind (s. Abb. 5). maßenknochen und dem Becken bzw. Schulter- 1. Proximaler Abschnitt der Gliedmaße: be- Die Halswirbel haben stark verkleinerte Dorn- gürtel. In weit zurückliegenden Zeiten der Säuge- steht aus dem Schulterblatt, das nach vorne unten und Querfortsätze; wären sie von „normaler“ tierentwicklung ähnelten sich die Schulter- und in Richtung seiner Verbindung vom Arm an der Länge, würden sie das Bewegungsausmaß der Beckengürtel weit mehr als bei modernen Pfer- Schulter geneigt ist; besteht aus dem Femur im Wirbelsäule erheblich einschränken. Wegen der den. Sie haben sich aufgrund der unterschied- Oberschenkel, der nach vorne unten in Richtung notwendigen Beweglichkeit von Kopf und Hals lichen Anforderungen von Haltung und Fortbe- seiner Verbindung mit dem Unterschenkel am sind diese Wirbel vergleichsweise lang; das krani- wegung an den beiden Enden des Rumpfes unter- Knie geneigt ist. ale Ende des Wirbelkörpers ist deutlich konvex schiedlich entwickelt. Der Schultergürtel der 2. Mittlerer Abschnitt der Gliedmaße: besteht geformt, das kaudale entsprechend konkav. Zu- Vorläufer des Pferdes vor einigen Millionen Jahren aus dem Humerus im Arm, der nach hinten unten sätzlich sind die ersten beiden Halswirbel be- bestand aus zwei Hälften, die in der Mitte an Aus- zum Ellbogen hin geneigt ist; die Tibia im Unter- sonders geformt: Der Atlas trägt den Schädel und läufern an der Vorderseite des Brustbeins verbun- schenkel ist nach hinten unten zum Sprunggelenk ermöglicht das Nicken des Kopfes und der Axis, den waren. Die Schulterblätter waren deshalb in hin geneigt. Sowohl vom Ellbogen als auch vom der wegen seines Zapfengelenks mit dem Atlas ihrer Position fixiert; der Großteil der Bewegung Sprunggelenk weisen runde Höcker nach oben eine Kopfdrehung erlaubt. der Vorderbeine geschah aus der Schulter heraus. hinten: das Olekranon bzw. der Tuber calcaneus. Die Brustwirbel haben sich aufgrund ihrer Bei modernen Pferden fehlen die unteren Anteile 3. Distaler Abschnitt der Gliedmaße: Von Ell- Funktion als Bestandteile der Atemfunktion be- des Schultergürtels (Claviculae oder Schlüsselbei- bogen bzw. Sprunggelenk abwärts sind beide sonders differenziert. Erforderlich ist ein stabiler ne), das Schulterblatt hat keinerlei knöcherne Ver- Gliedmaßen im Grunde gleich: Die Hinterhand Korb, dessen Größe sich jedoch verändern lässt. bindung mehr mit dem Rumpfskelett (s. Abb. 13, reicht direkt bis an den Boden; die Vorhand hat Dies wurde durch eine Reihe von Rippen ermög- 20 und 21). Das Schulterblatt ist nun im Verhält- noch ein zusätzliches Gelenk, das mehr oder we- licht, die Wirbelsäule und Brustbein miteinander nis zum Rumpf weitaus beweglicher. Funktionell niger gestreckt bleibt. verbinden. Die Beweglichkeit der Wirbel unter- ist es als dorsales Ende der Gliedmaße zu be- Betrachten Sie nun die Wirbelsäule, den An- einander ist limitiert und alle Fortsätze mit Aus- trachten, da es sich über seine muskuläre Verbin- teil des Rumpfskeletts, der zusammen mit Schä- nahme der Dornfortsätze sind deutlich promi- dung zum Rumpf mitbewegt. Dem Schulterblatt del und Brustkorb die wichtigste tragende Struk- nent. entspricht in der Beckenregion das Os coxae, der tur in Längsrichtung darstellt. Sie bietet Halt für Die Lendenwirbel übertragen die Schubkraft Beckenknochen. Er entwickelt sich aus drei ein- das Körpergewicht und bildet eine knöcherne von den Hintergliedmaßen auf den Körper und zelnen Knochen; beim erwachsenen Tier sind Säule, über die Antriebskräfte von den Hinter- müssen daher groß und kräftig sein; sie haben sta- diese jedoch fest miteinander verschmolzen und gliedmaßen auf den Rumpf übertragen werden. bile Dorn- und Querfortsätze, an denen die kräfti- in der Mittellinie mit der Gegenseite zum Be- Sie besteht aus einer Reihe steifer knöcherner ge Lendenmuskulatur ansetzen kann. Außerdem ckengürtel verwachsen (s. Abb. 14 und 19). Die Wirbel (s. Abb. 5), die miteinander über Band- sind feste Ansatzstellen für die verschiedenen beiden Hälften des Beckengürtels sind über die scheiben aus Faserknorpel verbunden sind. Schichten von Bauchmuskeln an Flanken und Ileosakralgelenke fest mit dem Kreuzbein der Wir- Diese sind leicht komprimierbar, absorbieren Bauch erforderlich, die das enorme Gewicht der belsäule verbunden. Die gesamte Struktur bildet Stoßkräfte und erlauben eine begrenzte Beweg- inneren Organe tragen. eine extrem feste kastenförmige Trägerstruktur; lichkeit der Wirbelsäule. Die zweite Funktion der Die Kreuzwirbel sind miteinander zum während sie die Bewegungsimpulse von den Wirbelsäule ist der Schutz des auf der gesamten Kreuzbein verschmolzen; es stellt einen wesent-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 20 Kopfskelett: 1 Gesichtsschädel, Facies Vereinigung der Rippenknorpel der 9.–18. aster- 37 Ellbogengelenk, Art. cubiti (zusammengesetz- (P2, Phalanx media, Kronbein oder Os coronale). (Grundlage bilden die Nasenhöhle und die Kiefer- nalen (falschen) Rippen gebildet, d. h. ohne direk- tes Gelenk, das aus der Art. humeroulnaris und 61 3. Zehenknochen (P3, Phalanx distalis, Huf- knochen; ist am rostralen Ende des Hirnschädels te Verbindung zum Brustbein, nur indirekt über der Art. humeroradialis besteht). 38–40 Vorder- bein oder Os ungulare). 62 Proximale palmare befestigt). 2 Hirnschädel, Cranium. 3 Flügelknor- den Rippenknorpel der 8. Rippe). 19 Letzte (18.) fußwurzelgelenk, Art. carpi. 38 Unterarm- (plantare) Sesambeine, Ossa sesamoidea proxi- pel (beweglich mit dem Septumknorpel verbun- Rippe (über faseriges Bindegewebe mit dem Rip- Vorderfußwurzelgelenk, Art. antebrachiocarpea malia (paarig, proximal hinten am Fesselgelenk den und unterstützt die medialen Nasenflügel). penbogen verbunden). 20 Brustbein, Sternum (Hauptkomponente des Vorderfußwurzelgelenks). und in den Insertionssehnen des Unterstützungs- 4 Oberkiefer (mit der Zahnfachleiste des (gebildet durch 8 einzelne sternale Knochenstü- 39 Vorderfußwurzel-Mittelgelenk, Art. mediocar- bandes lokalisiert). 63 Distales Sesambein, Os se- Zwischenkiefer- und Oberkieferbeins, die den cke, Sternebrae, die durch dazwischenliegende pea. 40 Vorderfußwurzel-Mittelfußgelenk, Art. samoideum distale (Strahlbein, liegt im Hufge- oberen Zahnbogen, der aus 6 Schneide-, 2 Eck- Fugenknorpel miteinander verbunden sind). carpometacarpea (wenig bis keine Bewegung lenk und dient der tiefen Beugesehne zur 3. Pha- zähnen, 6 Prämolaren und 6 Molaren besteht, 21 Habichtsknorpel, Cartilago manubrii, des möglich). 41 Fesselgelenk, Art. metacarpophal- lanx als Gleitfläche). 64 Zehenmittelgelenk, Art. stützt). 5 Unterkiefer, Mandibula (mit der Zahn- Brustbeins (knorpeliger Fortsatz des 1. Sternebra, angea. interphalangea proximalis manus (pedis), Kron- fachleiste des unteren Zahnbogens mit 6 Schnei- Manubrium sterni, der bis an den Halsansatz Skelett der Hintergliedmaße: 42–44 Hüft- gelenk. 65 Zehenendgelenk, Art. interphalangea de-, 2 Hakenzähnen, 6 Prämolaren und 6 Mola- reicht). 22 Schaufelknorpel, Cartilago xiphoidea, bein (Os coxa, Beckenknochen, gebildet aus 3 distalis manus (pedis), Hufgelenk. ren). 6 Zwischenzahnrand, Lade, Diastema. des Brustbeins (knorpelige Erweiterung des letz- Knochen, die während der Entwicklung zu- 7 Augenhöhle, Orbita (beherbergt und schützt ten Sternebra, Processus xiphoideus, die bis in die sammenwachsen). 42 Darmbein, Os ilium. den Augapfel und geht kaudal in die Schläfengru- Bauchregion reicht). 23 Rippen-Wirbelgelenk, 43 Sitzbein, Os ischii. 44 Schambein, Os pubis. be über). 8 Crista nuchae. 9 Kiefergelenk Art. Art. costovertebralis (zusammengesetztes Gelenk 45 Oberschenkelbein, Os femoris, Femur. temporomandibularis. 10 Zungenbein, Appara- zwischen dem Rippenhöcker und dem Quer- 46 Kniescheibe (Patella: Sesambein in der End- tus hyoideus (Aufhängung für Zunge und Larynx fortsatz des gleichzähligen Brustwirbels (Rippen- sehne des M. quadriceps femoris). 47 Schien- am Kehlboden). 11 Schildknorpel, Cartilago thy- höckergelenk, Art. costotransversaria) und dem bein, Tibia. 48 Wadenbein, Fibula. 49–51 Hin- reoidea (tritt von den Kehlkopfknorpeln am deut- Rippenkopf und dem Wirbelkörper (Rippenkopf- terfußwurzel, Ossa tarsi, Tarsus (Hinterfußwurzel, lichsten hervor). gelenk, Art. capitis costae). 24 Rippen-Rippen- besteht aus 6 oder gelegentlich 7 Hinterfußwur- Wirbelsäule, Rippen und Brustbein: knorpelgelenk, Art. costochondralis (bindegewe- zelknochen in 3 Reihen). 49 Proximale (krurale) C1–C7 Halswirbel, Vertebrae cervicales. bige Verbindung zwischen dem knöchernen An- Reihe der Hinterfußwurzelknochen (Talus oder C1 Atlas (Kopfträger). C2 Axis (Umdreher). teil der Rippe und dem Rippenknorpel). Sprungbein [Os tarsi tibiale], Calcaneus oder Fer- C4 Querfortsatz des C4. T1–T8 Brustwirbel, 25 Brustbein-Rippengelenk, Art. sternocostalis senbein [Os tarsi fibulare]). 50 Os tarsi centrale Vertebrae thoracicae. T1 Dornfortsatz des 1. (echtes, synoviales Gelenk, aber mit verminderter (kahnförmig). 51 Distale (metatarsale) Reihe der Brustwirbels. T16 Dornfortsatz des 16. Brustwir- Beweglichkeit). Hinterfußwurzelknochen (verschmolzenes Os bels (antiklinaler Wirbel). T18 Dornfortsatz des Skelett der Vordergliedmaße: 26 Schulter- tarsale primum und secundum [klein-keilförmig], letzten Brustwirbels. L1–L6 Lendenwirbel, Ver- blatt, Scapula. 27 Schulterblattknorpel (Cartilago Os tarsale tertium [groß-keilförmig], Os tarsale tebrae lumbales. L1 Dornfortsatz des 1. Lenden- scapulae, befestigt am dorsalen, wirbelseitigen quartum [kubisch]). 52 3. Hintermittelfußkno- wirbels. L4 Querfortsatz des 4. Lendenwirbels. Rand des Schulterblatts). 28 Oberarmbein, Hu- chen (3. Metatarsus, Hauptmittelfußknochen). L6 Dornfortsatz des letzten Lendenwirbels. merus. 29 Speiche, Radius. 30 Elle, Ulna. 53 2. und 4. Hintermittelfußknochen (mediales S Kreuzbein, Os sacrum (5 miteinander ver- 31–33 Vorderfußwurzel (Karpus: besteht aus 7 und laterales Griffelbein oder Nebenmittelfußkno- wachsene Kreuzwirbel in der Beckenregion). Vorderfußwurzelknochen in 2 Reihen). 31 Proxi- chen). 54 Hüftgelenk, Art. coxae. 55 Kniege- Cd1–Cd18 Schwanzwirbel, Vertebrae caudales male (antebrachiale) Reihe der Vorderfußwurzel- lenk, Art. genus (zusammengesetztes Gelenk, be- (durchschnittlich 18). Cd1 Dornfortsatz des 1. knochen (Os carpi radiale [kahnförmig], Os carpi stehend aus dem Kniekehlgelenk [Art. femoro- Schwanzwirbels. Cd6 Wirbelkörper des 6. intermedium [mond- bzw. halbmondförmig], Os tibialis] und dem Kniescheibengelenk [Art. Schwanzwirbels. Cd18 Verkleinerter Wirbelkör- carpi ulnare [keilförmig oder pyramidal]). 32 Os femoropatellaris]). 56 Unterschenkel-Hinterfuß- per des letzten Schwanzwirbels. 12 Atlanto-Okzi- carpi accessorium (erbsenförmig). 33 Distale wurzelgelenk, Art. tarsocruralis (Hauptteil des zu- pitalgelenk, 1. Kopfgelenk, Art. atlantooccipitalis (metakarpale) Reihe der Vorderfußwurzelknochen sammengesetzten Sprunggelenks, an dem fast die („Ja“-Gelenk). 13 Atlanto-Axialgelenk, 2. Kopf- (Os carpale primum, Os carpale secundum [tra- gesamte tarsale Bewegung erfolgt). 57 Hinterfuß- gelenk, Art. atlantoaxialis („Nein“-Gelenk). pezförmig], Os carpale tertium [Os magnum], Os wurzel-Mittelgelenk, Art. talocalcaneocentralis et 14–22 Brustkorb (aus 18 Paar Rippen gebildet). carpale quartum [hakenförmig]). 34 3. Vorder- calcaneoquartalis. 58 Hinterfußwurzel-Mittel- 14 1. Rippe, Costa. 15 Knöcherner Anteil der 6. mittelfußknochen (Os metacarpale tertium, Röhr- fußgelenk, Art. tarsometatarsea. Rippe. 16 Rippenknorpel der 6. Rippe. 17 Rip- bein, Hauptmittelfußknochen). 35 2. und 4. Skelett der Zehe: 59–61 Zehenknochen, penknorpel der 8. Rippe (letzte sternale (echte) Vordermittelfußknochen (Os metacarpale secun- Ossa digitorum manus (pedis), Phalangen. 59 1. Rippe, d. h. mit direkter Verbindung zum Brust- dum und quartum, Griffelbein, Nebenmittelfuß- Zehenknochen (P1, Phalanx proximalis, Fessel- bein). 18 Rippenbogen, Arcus costalis (durch die knochen). 36 Schultergelenk, Art. humeri. bein oder Os compedale). 60 2. Zehenknochen, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 21, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:04 Uhr Seite 22 5 niokaudal verbreitert und gespalten). 29 Trans- 1. Rippe. 60 8. Rippe (letzte sternale, wahre,versale Wirbelöffnung, For. transversarium, des Rippe, d. h. mit einer direkten Verbindung zumWirbelsäule, Rippen und Brustbein Halswirbels (aufeinanderfolgende Löcher bilden Brustbein). 61 Rippenbogen (Rippenknorpel der den Canalis transversarius für die Passage der 9.–18. Rippe sind durch elastisches Bindegewebe Wirbelarterie, -vene und des sympathischen vereinigt und mit dem Rippenknorpel der 8. Rippe N. vertebralis). 30 Canalis transversarius des über faseriges Bindegewebe verbunden). 62 18. Die große Zeichnung auf der nebenstehenden 4 Kraniale Einziehung des Wirbelbogens. 5 Kau- Axis. 31 Canalis transversarius eines Halswir- Rippe (letzte Rippe; ist über elastisches Bindege- Seite zeigt Wirbelsäule, Rippen und Brustbein von dale Einziehung des Wirbelbogens. 6 Zwischen- bels. 32 Dornfortsatz des 1. Brustwirbels, T1. webe mit dem Rippenbogen vereinigt). 63 Vorde- der Seite ohne Gliedmaßen und Schulter- und Be- wirbelloch, For. intervertebrale (gebildet durch 33 Dornfortsatz des T16 (antiklinaler Wirbel, rer Brusteingang, Apertura thoracis cranialis ckengürtel. Auf einer Oberflächendarstellung von die einander zugekehrten kranialen und kaudalen Vertebra anticlinalis). 34 Dornfortsatz des T18. (ovale Öffnung in den Thorax, die durch das Ma- Rumpf und Schwanz unten rechts (5.2) sind die Einschnitte benachbarter Wirbel; dient als Ein- 35 Gelenkfläche für die Rippe am Wirbelkörper nubrium sterni, das 1. Rippenpaar mit Rippen- „Orientierungspunkte“ von Wirbelsäule und und Austrittsstelle für Blutgefäße und Nerven des (zur Artikulation mit dem Rippenköpfchen). knorpeln und den 1. Brustwirbel begrenzt ist). Brustkorb dargestellt, die durch die Haut getastet Rückenmarks). 7–12 Wirbelfortsätze, Proc. ver- 36 Gelenkfläche für die Rippe am Querfortsatz 64–71 Brustbein, Sternum (aus 7 knöchernen werden können. Um die große Zeichnung herum tebrae (sind bei den meisten Wirbeln vorhanden). (zur Artikulation mit dem Rippenhöcker). Brustbeinstücken, Sternebrae, zusammengesetzt, sind vergrößerte Einzelansichten von Wirbeln der 7 Dornfortsatz, Proc. spinosus. 8 Querfortsatz, 37 Dornfortsatz des 3. Lendenwirbels, L3. die über Knorpel vereinigt sind). 64 Manubrium unterschiedlichen Abschnitte der Wirbelsäule zu Proc. transversus. 9 Hilfsfortsatz, Proc. accesso- 38 Synoviale Gelenkfläche am Querfortsatz des sterni, Praesternum, 1. Sternebra oder 1. Brust- sehen (5.3–5.15). Ich bin sicher, dass Sie hieran rius (ist nur bei den kaudalen Brust- und Lenden- L6 zur Artikulation mit dem Kreuzbeinflügel beinstück. 65 Habichtsknorpel, Cartilago manu- die gemeinsamen Komponenten der Wirbel er- wirbeln vorhanden). 10 Zitzenfortsatz, Proc. (auch bei L4 und L5 vorhanden). 40 Dornfortsät- brii (kielförmig). 66 2. und 3. Brustbeinstück kennen können und wie sie sich bezüglich Größe, mammilaris (bei den Brust- und Lendenwirbeln ze des Kreuzbeins. 41 Kreuzbeinflügel, Ala sa- (Brustbeinsegmente, die sich über den 2. inter- Form und Ausrichtung in den fünf Abschnitten vorhanden). 11–12 Gelenkfortsätze, Procc. arti- cralis (vergrößerter Querfortsatz des 1. Kreuz- sternalen Knorpel verbinden). 67 Schwertfort- der Wirbelsäule verändern. Sie können auch an- culares (die Gelenkfortsätze benachbarter Wirbel beinwirbels, S1). 42 Seitlicher Kreuzbeinkamm satz, Proc. xiphoideus, Xiphosternum des Brust- hand der Struktur der Wirbel Ausmaß und Rich- überlappen sich und schützen vor einer übermä- (verschmolzene Querfortsätze von S2–S5). 43 beins (letztes Brustbeinstück). 68 Schaufelknor- tung der Beweglichkeit des jeweiligen Abschnittes ßigen Biegung). 11 Kranialer Gelenkfortsatz Gelenkfläche des Kreuzbeinflügels (bildet das pel, Cartilago xiphoidea, des Brustbeins ableiten. (weist i.d.R. nach oben innen). 12 Kaudaler Ge- Kreuzbein-Darmbein-Gelenk mit dem Darmbein (Verlängerung des Schwertfortsatzes in Richtung Beim Pferd ist eine signifikante Beweglichkeit lenkfortsatz (weist i.d.R. nach unten außen). der Beckenknochen). 44 Dorsale Öffnungen des Bauchwand). 69 Ventrale, knorpelige Leiste der Wirbelsäule auf Hals und Schwanz be- 13 Dorsaler Bogen, Arcus dorsalis, des Atlas Kreuzbeins, Forr. sacralia dorsalia (Durchtritt für (Kiel) des Brustbeins. 70 Gelenkfläche für die 1. schränkt. Die Wirbelsäule des Rumpfes ist recht (1. Halswirbel, C1). 14 Tuberculum dorsale des die dorsalen Äste der Kreuznerven). 45 Ventrale Rippe am Habichtsknorpel. 71 Intersternebrale fest; sie dient hauptsächlich dazu, das immense Atlas (Dornfortsatz fehlt). 15 Atlasflügel, Ala Öffnungen des Kreuzbeins, Forr. sacralia ventralia Knorpel (an den intersternebralen Verbindungen; Gewicht des Inhalts der Körperhöhlen, besonders atlantis (verbreiterter, flacher Querfortsatz). (Durchtritt für die ventralen Äste der Kreuzner- jeder hat eine Einziehung für einen Rippenknor- der Eingeweide, zu tragen und die Fortbewe- 16 Ventraler Bogen, Arcus ventralis, des Atlas ven). 46 Synovialgelenkfäche des Kreuzbeins (Ar- pel zur Bildung des Brustbein-Rippengelenks). gungsimpulse von den Hintergliedmaßen auf den (ein Wirbelkörper fehlt). 17 Flügelloch, For. tikulation mit dem Querfortsatz des 6. Lenden- Palpierbare Merkmale des Skeletts: 72 Cris- Rumpf zu übertragen. Die scheinbare Beweglich- alare, des Atlas (Durchgang für die Wirbelarterie wirbels). 47 Querfortsatz des 1. Schwanzwirbels. ta nuchae. 73 Kaudale Grenze des Unterkiefers. keit des Körpers beruht auf der Abduktion/Ad- von der Atlasgrube zum seitlichen Wirbelloch). Brustkorb und Brustbein: 48 Rippenkopf, 74 Atlasflügel (C1). 75 Querfortsätze der Halswir- duktion der Gliedmaßen, der Drehbewegung des 18 Seitliches Wirbelloch, For. vertebrale laterale, Caput costae (bildet mit den benachbarten bel. 76 Querfortsätze der Lendenwirbel. 77 Dorn- Rumpfes über den Füßen und auf Bewegungen des Atlas (Austrittsstelle für den 1. Halsnerv aus Wirbelkörpern und den dazwischenliegenden fortsätze der Brust- und Lendenwirbel (durch das des Rumpfes über die Muskelschlinge, die der M. dem Wirbelkanal und Eintrittsstelle für die Wir- Zwischenwirbelscheiben das Rippenkopfgelenk). longitudinale Rückenband verbunden). 78 Crista serratus ventralis beidseits bildet. Die Wirbelsäule belarterie in den Wirbelkanal). 19 Wirbelkanal 49 Rippenhöcker, Tuberculum costae (bildet mit sterni. 79 Rippenbogen. 80 18. (letzte) Rippe. im Rumpfbereich selbst lässt eine Seitwärtsbewe- des Atlas. 20 Kraniale Gelenkhöhle, Fovea articu- dem Querfortsatz des gleichzähligen Brustwirbels 81 Dorsaler, wirbelseitiger, Rand des Schulterblatt- gung von höchstens einigen Zentimetern zu. laris cranialis, des Atlas (bildet das Atlantookzipi- das Rippenhöckergelenk). 50 Rippenhals, Collum knorpels. 82 Kranialer Winkel des Schulterblatts. talgelenk). 21 Transversale Wirbelöffnung, For. costae. 51 Foramen costotransversale. 52 Mittel- 83 Kaudaler Winkel des Schulterblatts. 84 Schul- Wirbelsäule: C1–C7 Halswirbel, Vertebrae cer- transversarium, des Atlas (führt in die Atlasgrube stück, Corpus costae, der 5. Rippe. 53 Rippen- terblattgräte. 85 Kranialer Teil des Tuberculum vicales. T1–T18 Brustwirbel, Vertebrae thoraci- unter dem Atlasflügel). 22 Dornfortsatz des Axis knorpel der 5. Rippe (artikuliert mit dem inter- majus des Oberarmbeins (Schulterpunkt). 86 Kau- cae. L1–L6 Lendenwirbel, Vertebrae lumbales. (2. Halswirbel, C2). 23 Zahnfortsatz, Dens, des sternebralen Knorpel zwischen dem 4. und 5. daler Teil des Tuberculum majus des Oberarm- S Kreuzbein, Os sacrum (5 miteinander verwach- Axis (entwicklungsgeschichtlich aus dem Körper Brustbeinstück). 54 Rippen-Rippenknorpelge- beins. 87 Armbeinhöcker des Oberarmbeins. 88 La- sene Kreuzwirbel). Cd1–Cd18 Schwanzwirbel, des Atlas abgeleitet und bildet die Basis des Atlan- lenk. 55 Brustbein-Rippengelenk. 56 5. Interkos- teraler (Streck-)Knorren des Oberarmbeins. 89 Ell- Vertebrae caudales. 1 Wirbelkörper, Corpus ver- toaxialgelenks). 24 Kranialer Gelenkfortsatz des talraum: Raum zwischen den knöchernen Antei- bogenhöcker der Speiche (Ellbogenpunkt). 90 Hüft- tebrae. 2 Wirbelbogen, Arcus vertebrae. 3 Wir- Axis. 25 Kaudaler Gelenkfortsatz des Axis. len der 5. und 6. Rippe (Interkostalräume recht höcker des Darmbeins (Hüftpunkt). 91 Sitzbein- belloch, For. vertebrae (die einzelnen Wirbellö- 26 Seitliches Wirbelloch des Axis (für die Passage breit aufgrund der relativ schmalen Rippen). höcker des Sitzbeins (Sitzbeinpunkt). 92 Großer cher reihen sich zum Wirbelkanal, Canalis verte- des 2. Halsnerven). 27 Dornfortsatz des letzten 57 Raum zwischen knorpeligem Anteil der 5. Umdreher des Oberschenkelbeins. 93 3. Um- bralis, der das Rückenmark beherbergt). Halswirbels. 28 Querfortsatz des C6 (nach kra- und 6. Rippe. 58 1. Rippe. 59 Rippenknorpel der dreher des Oberschenkelbeins. 94 Kniescheibe., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 23, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 24 6 Knochen des Hirnschädels: 24 Scheitel- die Zweige des N. alveolaris inferior zu Unterlip-bein, Os parietale. 25 Genickkamm, Crista pe und Kinn). 52 1. und 2. oberer, nicht bleiben-Schädel nuchae. 26 Scheitelkamm, Crista sagittalis ex- der (Milch-)Schneidezahn. 53 Bleibender oberer terna (dorsal in der Mittellinie des Schädels). Schneidezahn. 54 Zwischenzahnrand, Lade, Dia- 27 Linea temporalis (Leiste des Stirnbeins, durch stema. 55 Hakenzahn (normalerweise nicht bei Der Schädel ist recht komplex aufgebaut und wird Knochen und Knorpel des Gesichtsschä- die rostrale Aufgabelung des Scheitelkamms ent- Stuten vorhanden; bei Hengsten ausgebildet, aber hier von der Seite (6.1) und von vorne (6.3) dels (basierend auf der Nasenhöhle und den standen). 28 Schläfenbeinschuppe, Pars squamo- immer klein). 56 2. u. 4. nicht bleibende (Milch-) einschl. der Außenkonturen des Kopfes darge- Kieferknochen) und der Augenhöhle: sa, Squama temporalis. 29 Proc. retroarticularis Prämolaren (vordere Backenzähne). 57 Bleiben- stellt. Die Knorpel von Nase, Ohr und Kehlkopf 1–3 Nasenknorpel, Cartilagines nasi externi. des Schläfenbeins (kaudale Begrenzung der Ge- de Prämolaren (2.–4.); 1. Prämolar klein, nicht sind ebenfalls dargestellt, da sie essentielle Be- 1 Flügelknorpel, Cartilago alaris (beweglich ver- lenkgrube, Fossa mandibularis. 30 Crista supra- hypselodont und entwickelt sich meist nicht voll- standteile des Schädels sind, wenngleich nicht bunden mit dem Septumknorpel des Nasenvor- mastoidea. 31 Schläfenkamm, Crista temporalis. ständig). 58 Backenzähne (Molaren, d. h. blei- knöchern. Meist sind nur die wichtigsten Punkte hofs; der plattenförmige Anteil, Lamina, stützt 32 Hinterhauptsbein, Os occipitale, Okziput, bende Zähne ohne Vorläuferzähne). 59 Zahnfach- des Schädels beschriftet; einzelne Knochen sind den medialen Nasenflügel des Nasenlochs). 2 Na- Hinterhaupt. 33 Protuberantia occipitalis exter- erhebungen, Juga alveolaria (Vorwölbungen auf nicht individuell benannt, da sie beim erwachse- senscheidewand, Septum nasi (rostrale Fortset- na. 34 Drosselfortsatz, Proc. jugularis oder para- der Außenfläche des Oberkiefers durch die Zahn- nen Tier zu festen Strukturen miteinander ver- zung des knöchernen internasalen Septums, die condylaris, des Hinterhauptsbeins. 35 Gelenk- wurzeln). 60 Kiefergelenk, Art. temporomandi- schmolzen sind. Die Zeichnung des Fohlenschä- die Nasenhöhle und den Nasenvorhof trennt). knorren, Condylus occipitalis, des Hinterhaupts- bularis (synoviales Scharnier zwischen dem Ge- dels (6.5, nach Sisson, S. & Grossman, J.D., 1975) 3 Dorsaler Seitenwandknorpel, Cartilago nasi lat. beins (paarige Gelenkknorren, die mit dem Atlas lenkfortsatz des Unterkiefers und der Gelenkgru- zeigt jedoch verschiedene Nähte zwischen Kno- dorsalis. 4 Zwischenkieferbein, Os incisivum. das Atlanto-Okzipitalgelenk bilden). 36 Warzen- be, Fossa mandibularis, der Schläfenbeinschuppe; chen; einige einzelne Knochen sind beschriftet. 5 Nasenfortsatz, Proc. nasalis, des Zwischenkie- fortsatz, Proc. mastoideus, des Schläfenbeins (ein- es enthält eine faserknorpelige Zwischenscheibe, Am Fohlenschädel kann man auch ersehen, wie ferbeins (begrenzt die knöcherne nasale Öffnung, ziger Teil des Felsenteils [Petrosum], der an der die das Gelenk in einen oberen und einen unteren sich der junge Schädel erheblich vom Erwachse- die vom Nasenvorhof in die Nasenhöhle führt). Schädeloberfläche erscheint und das häutige La- Abschnitt unterteilt). 61 Unterkiefersymphyse nenschädel unterscheidet. Der Hirnschädel ist 6 Nasenbein, Os nasale. 7 Rostrale Spitze, Proc. byrinth des Innenohrs beherbergt). 37 Schläfen- (faserknorpeliges Gelenk, das praktisch keine Be- deutlich gerundet, das Gesicht ist kürzer und „ab- rostralis, des Nasenbeins (Nasenspitze). 8 Nasen- grube, Fossa temporalis (Ursprung des Schläfen- weglichkeit erlaubt). geplattet“ aufgrund der Flachheit der Kiefer. Die zwischenkieferausschnitt, Incisura nasoincisiva. muskels). 38 Äußerer Gehörgang, Meatus acusti- Zungenbeinapparat und Kehlkopfknorpel: später folgende Veränderung der Form beruht 9 Canalis interincisivus. 10 Oberkieferbein, Ma- cus externus (zu Lebzeiten vom Trommelfell 62–66 Zungenbein, Apparatus hyoideus, Os hy- hauptsächlich auf einer Wölbung und Verlänge- xilla. 11 For. infraorbitale (hier tritt der Canalis bedeckt, dient zur Befestigung des Ohrmuschel- oideum. 62 Mittlerer Zungenbeinast, Stylohyoi- rung des Gesichtsschädels, um Platz für die her- infraorbitalis nach außen auf die Gesichtshälfte knorpels). 39 Ohrmuschelknorpel, Cartilago auri- deum (durch das knorpelige Tympanohyoid mit anwachsenden Zähne zu schaffen. Der Entwick- und leitet den infraorbitalen Ast des N. maxillaris culae (beweglich mit dem äußeren Gehörgang dem Felsenteil des Schläfenbeins verbunden). lung von Zähnen und der Kiefer läuft die Vergrö- zu Oberlippe und Nasenloch). 12 Angesichts- verbunden). 40 Großes Hinterhauptsloch, For. 63 Zungenhorn, Ceratohyoideum (gelenkig, mit ßerung der Nasennebenhöhlen parallel (s. Abb. leiste, Crista facialis (Anheftung für den Kau- magnum. dem Stylohyoid über das Epihyoid verbunden, das 41). Im Profil begradigt eine große Stirnhöhle die muskel). 13 Oberkieferbeule, Tuber maxillare, Kiefer und Zähne: 41 Oberkiefer (gebildet mit der Zeit mit dem Stylohyoid verschmilzt). Kontur des Gesichtes bis hin zur konvexen „rö- des Oberkieferbeins. 14 Tränenbein, Os lacrima- durch das Zwischenkiefer- und das Oberkiefer- 64 Zungenbeinkörper, Basihyoideum (transversa- mischen“ Nase des Hengstes. le. 15 Jochbein, Os zygomaticum. 16 Jochbo- bein, die die Zähne des oberen Zahnbogens ent- ler Körper des Zungenbeins im Rachenboden). Auf weiteren Zeichnungen des Kopfes (6.2 und gen, Arcus zygomaticus (knöcherne Brücke, die lang der Zahnfachleisten tragen). 42 Unterkiefer, 65 Zungenfortsatz, Proc. lingualis, des Zungen- 6.4) sind die wichtigen, durch die Haut tastbaren den Gesichts- und den Hirnschädel unterhalb des Mandibula (trägt Zähne des unteren Zahnbogens beins (ragt vom Zungenbeinkörper nach rostral in Punkte durch dunkle Schraffierungen betont. Wie Auges miteinander verbindet). 17 Jochfortsatz, entlang der Zahnfachleisten). 43 Unterkieferkör- den Zungengrund). 66 Kehlkopfhorn, Thyreohyo- auf den Darstellungen zum Skelettsystem der Proc. zygomaticus, des Stirnbeins (verbindet das per, Corpus mandibulae. 44 Ventralrand des ideum (ragt vom seitlichen Ende des Zungenbein- Gliedmaßen sind dies nur die wichtigsten Punkte; Stirnbein und den Jochbogen und bildet eine post- Unterkieferkörpers. 45 Gefäßausschnitt, Incisura körpers nach hinten in die laryngopharyngeale weitere knöcherne Anteile sind ebenfalls tastbar orbitale Begrenzung, um den knöchernen Augen- vasorum facialium (Einziehung am Ventralrand Wand hinein und artikuliert beweglich mit dem und wurden durch hellere Schraffierungen ge- rand zu vervollständigen). 18 For. supraorbitale des Unterkieferkörpers zum Durchtritt der Ge- Schildknorpel des Kehlkopfes). 67–70 Kehlkopf- kennzeichnet. Durch sorgfältige Untersuchung (Durchgang für den supraorbitalen Ast des N. sichtsarterie und -vene und des Ausführungsgangs knorpel, Cartilagines laryngis. 67 Kehldeckel- Ihres eigenen Pferdes werden Sie alle diese Stellen ophthalmicus zur Stirn). 19 Stirnbein, Os fronta- der Ohrspeicheldrüse). 46 Unterkieferast, Ramus knorpel, Cartilago epiglottica (bildet die Basis des leicht identifizieren können. Sollten Sie knöcher- le. 20 Augenhöhle, Orbita (beherbergt und mandibulae. 47 Kaudalrand des Unterkieferastes. Kehldeckels, der vom Rachenboden hinaufragt ne Strukturen tasten können, die in den Zeich- schützt den Augapfel). 21 Augenrand. 22 Trä- 48 Unterkieferwinkel, Angulus mandibulae. 49 und mit der dorsalen Fläche des weichen Gau- nungen nicht besonders hervorgehoben sind, nendrüsengrube, Fossa glandulae lacrimalis. Hakenförmiger Fortsatz, Proc. coronoideus, des mens in Kontakt steht). 68 Schildknorpel, Carti- hoffe ich, dass Sie sie anhand der Zeichnungen 23 Häkchen, Hamulus pterygoideus, des Flügel- Unterkiefers in der Gelenkgrube (Ansatz des lago thyreoidea. 69 Ringknorpel, Cartilago crico- dennoch zuordnen können. beins. Schläfenmuskels). 50 Kaumuskelgrube, Fossa idea. 70 Aryknorpel, Cartilagines arytaenoidea masseterica, des Unterkiefers (Ansatz des Kau- (paarig). 71 1. Luftröhrenknorpelspange. muskels). 51 Kinnloch, For. mentale (führt vom 1. Halswirbel: 72 Kopfträger, Atlas. 73 Flü- Unterkieferkanal in Richtung Kinn und beinhaltet gel des Atlas., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 25, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 26 7 81 Darmbein, Ilium, Os ilium, des Beckens. Schienbeins. 115 Lateraler Knöchel, Malleolus82 Darmbeinflügel, Ala ossis ilii. 83 Hüfthöcker, lateralis, des Schienbeins. 116–117 Wadenbein,Skelett von Vorder- und Hintergliedmaße Tuber coxae, des Darmbeins. 84 Kreuzhöcker, Fibula. 116 Wadenbeinkopf, Caput fibulae. Tuber sacrale, des Darmbeins. 85 Sitzbein, Os 117 Wadenbeinkörper, Corpus fibulae. ischii, des Beckens. 86 Sitzbeinhöcker, Tuber 118–125 Hinterfußwurzelknochen, Tarsalkno- Topographische Regionen und Skelett pus radii. 43 Lateraler Bandhöcker der Speiche, ischiadicum. 87 Spina ischiadica. 88 Großer Be- chen, Ossa tarsi. 118 Sprungbein, Talus, Os tarsi der Vordergliedmaße: 1 Schulterblattgegend Proc. styloideus lateralis. 44 Medialer Band- ckenausschnitt, Incisura ischiadica major, am dor- tibiale, Astragalus. 119 Gelenkrolle des Sprung- (Schulter). 2 Schultergelenkgegend. 3 Oberarm- höcker der Speiche, Proc. styloideus medialis. salen Rand des Darmbeins (wird durch das Lig. sa- beins (Gelenkfläche mit dem Schienbein). gegend. 4 Gegend des dreiköpfigen Oberarmmus- 45–48 Elle, Ulna. 45 Ellbogenhöcker, Tuber ole- crotuberale latum zum For. ischiadicum majus). 120 Fersenbein, Calcaneus, Os tarsi fibulare. kels (kaudale Grenze des Oberarms, deren Grund- crani (Ellbogenpunkt). 46 Incisura trochlearis der 89 Kleiner Beckenausschnitt, Incisura ischiadica 121 Fersenhöcker, Tuber calcanei. 122 Os tarsi lage der dreiköpfige Oberarmmuskel bildet). Elle (halbmondförmig). 47 Schaft der Elle, Cor- minor, am dorsalen Rand des Sitzbeins (durch das centrale, Os naviculare (kahnförmig). 123 2. 5 Ellbogengelenkgegend. 6 Ellbogengegend. pus ulnae. 48 Spatium interosseum antebrachii. Lig. sacrotuberale latum in das For. ischiadicum Hinterfußwurzelknochen (verschmolzenes Os tar- 7 Unterarmgegend. 8 Vorderfußwurzelgegend 49–55 Vorderfußwurzelknochen, Ossa carpi. minus umgewandelt). 90 Schambein, Os pubis, sale primum und Os tarsale secundum [klein-keil- (Karpus). 9 Vordermittelfußgegend (Vorderröhre). 49 Os carpi radiale (kahnförmig). 50 Os carpi des Beckens. 91 Schambeinkamm, Pecten ossis förmig]), 124 3. Hinterfußwurzelknochen, Os tar- 10 Zehengegend der Vordergliedmaße. 11–23 intermedium (mond- oder halbmondförmig). pubis (Anheftung für das Lig. pubicum craniale). sale tertium (großkeilförmig). 125 Os tarsale Schulterblatt, Scapula. 11 Schulterblattgräte, 51 Os carpi ulnare (pyramidal oder keilförmig). 92 For. obturatum (zu Lebzeiten durch die Mem- quartum (kubisch). 126 3. Hintermittelfußkno- Spina scapulae. 12 Grätenbeule, Tuber spinae 52 Os carpi accessorium (erbsenförmig). 53 Os brana obturatoria bedeckt). 93–104 Oberschen- chen, Os metatarsale tertium (Hinterröhre). scapulae. 13 Kraniale Grätengrube, Fossa supra- carpale secundum (trapezförmig). 54 Os carpale kelbein, Femur, Os femoris. 93 Oberschenkel- 127 Kopf des 3. Hintermittelfußknochens. spinata. 14 Kaudale Grätengrube, Fossa infra- tertium, Os magnum. 55 Os carpale quartum beinkopf, Caput ossis femoris (fast halbkugelig 128 4. Hintermittelfußknochen, Os metatarsale spinata. 15 Rückenwinkel, Angulus caudalis. (hakenförmig). 56–60 Vordermittelfußknochen, sitzt er in der tiefen, tassenförmigen Beckenpfanne quartum (laterales Griffelbein). 129 2. Hinter- 16 Kaudaler Rand, Achselrand, Margo caudalis. Ossa metacarpalia. 56 3. Vordermittelfußkno- [Acetabulum]). 94 Oberschenkelbeinhals, Collum mittelfußknochen, Os metatarsale secundum (me- 17 Tuberculum infraglenoidale. 18 Nackenwin- chen (Röhrbein, Hauptmittelfußknochen, Os humeri. 95 Kranialer Teil des großen Umdrehers, diales Griffelbein). 130 Basis der kleinen Hinter- kel, Angulus cranialis. 19 Kranialer Rand, Hals- metacarpale tertium). 57 Vordermittelfußbeule, Trochanter major. 96 Kaudaler Teil des großen mittelfußknochen. 131 Köpfe (Knöpfchen) der rand, Margo cranialis. 20 Hals des Schulterblatts, Tuberositas ossis metacarpi III. 58 Kopf, Caput Umdrehers. 97 3. Umdreher, Trochanter tertius. kleinen Hintermittelfußknochen. 132 Hüftgelenk, Collum scapulae. 21 Einziehung am kranialen des 3. Vordermittelfußknochens. 59 2. Vorder- 98 Oberschenkelbeinkörper, Corpus ossis femo- Art. coxae. 133 Kniegelenk, Art. genus (femoro- Rand des Halses des Schulterblatts, Incisura sca- mittelfußknochen (Nebenmittelfußknochen, me- ris. 99 Lateral gelegene Fossa supracondylaris. patellarer Anteil). 134 Kniegelenk, Art. genus (fe- pulae. 22 Schulterblattbeule, Tuberculum supra- diales Griffelbein, Os metacarpale secundum). 100 Lateraler Rollkamm der Kniescheibenrolle, morotibialer Anteil). 135–137 Sprunggelenk, Art. glenoidale. 23 Schulterblattknorpel, Cartilago 60 4. Vordermittelfußknochen (Nebenmittelfuß- Trochlea ossis femoris (Kniescheibengrube). tarsi (zusammengesetztes Gelenk). 135 Unter- scapulae (am wirbelseitigen Rand des Schulter- knochen, laterales Griffelbein, Os metacarpale 101 Lateraler Gelenkknorren, Condylus lateralis. schenkel-Hinterfußwurzelgelenk, Art. tarsocrura- blatts befestigt). 24–38 Oberarmbein, Humerus. quartum). 61 Basis (Köpfchen) des Griffelbeins. 102 Lateraler Bandhöcker, Epicondylus lateralis. lis. 136 Hinterfußwurzel-Mittelgelenk. 137 Hin- 24 Gelenkkopf des Oberarmbeins, Caput humeri. 62 Knöpfchen des Griffelbeins. 63 Schulter- 103 Medialer Gelenkknorren, Condylus medialis terfuß-Mittelfußgelenk, Art. tarsometatarsea. 25 Hals des Oberarmbeins, Collum humeri. gelenk, Art. humeri. 64 Ellbogengelenk, Art. (kleiner und weniger konvex als der laterale). Skelett der Zehe: 138–142 Zehenknochen, 26 Kranialer Teil des Tuberculum majus (Schulter- cubiti (humeroulnare und humeroradiale Antei- 104 Medialer Rollkamm der Kniescheibenrolle Ossa digitorum. 138 1. Zehenknochen (Fessel- punkt). 27 Kaudaler Teil des Tuberculum majus. le). 65–67 Vorderfußwurzelgelenk, Art. carpi (Kniescheibengrube). 105 Wulstige Auftreibung bein, Phalanx proximalis, Os compedale, Os 28 Muskelleiste, Crista tuberculi majoris. (zusammengesetztes Gelenk). 65 Unterarm- am proximalen Ende des medialen Rollkamms, Tu- suffraginis). 139 2. Zehenknochen (Kronbein, 29 Linea m. tricipitis. 30 Armbeinhöcker, Tube- Vorderfußwurzelgelenk, Art. antebrachiocarpea. berculum trochleae ossis femoris. 106 Grube für Phalanx media, Os coronale). 140 3. Zehenkno- rositas deltoidea. 31 Armbeinmulde, Sulcus m. 66 Vorderfußwurzel-Mittelgelenk, Art. mediocar- den Ansatz des langen Zehenstreckers am Ober- chen (Hufbein, Phalanx distalis, Os ungulare). brachialis. 32–33 Gelenkknorren, Condylus hu- pea. 67 Vorderfußwurzel-Mittelfußgelenk, Art. schenkelbein (Fossa extensoria). 107 Knieschei- 141 Streckfortsatz, Proc. extensorius, des Huf- meri (artikuliert mit der Incisura trochlearis von carpometacarpea. be, Patella (Sesambein, das in der Kniescheiben- beins (pyramidal, zur Anheftung der Sehne des Ze- Elle/Speiche). 32 Gelenkrolle, Trochlea humeri Topographische Regionen und Skelett des rolle liegt und einen Ansatzknorpel, Fibrocartilago henstreckers). 142 Lateraler Hufknorpel des Huf- (artikuliert mit der Incisura trochlearis der Elle Beckens und der Hintergliedmaße: 68 Kruppe. parapatellaris medialis, trägt). 108–115 Schien- beins, Cartilago ungularis lateralis. 143 Proxima- und mit dem Speichenkopf). 33 Köpfchen, Capi- 69 Hüfthöckergegend (Hüfte). 70 Sitzbeingegend bein, Tibia. 108 Medialer Schienbeinknorren, les palmares oder plantares Sesambein des tulum humeri. 34 Lateraler (Streck-)Knorren, Epi- (Hinterbacke). 71 Hüftgelenksgegend. 72 Ober- Condylus medialis. 109 Lateraler Schienbein- Fesselgelenks. 144 Distales Sesambein, Strahlbein condylus lateralis. 35 Crista epicondyli lateralis. schenkelbeingegend (Oberschenkel). 73 Kniege- knorren, Condylus lateralis. 110 Sulcus exten- (kahnförmig). 145 Zehengrundgelenk, Fesselge- 36 Fossa olecrani. 37 Fossa radialis. 38 Media- gend. 74 Kniescheibengegend. 75 Kniekehlge- sorius des Schienbeins (für die Passage der lenk (Art. metacarpophalangea der Vorderglied- ler (Beuge-)Knorren, Epicondylus medialis. gend. 76 Unterschenkelgegend. 77 Sprunggelenk- langen Zehenstrecksehne). 111 Schienbeinbeule, maße bzw. Art. metatarsophalangea der Hinter- 39–44 Speiche, Radius. 39 Speichenkopf, Caput oder Hinterfußwurzelgegend. 78 Fersenbein- Tuberositas tibiae (Insertion der Kniescheibenbän- gliedmaße). 146 Zehenmittelgelenk, Krongelenk, radii. 40 Lateraler Bandhöcker der Speiche. gegend. 79 Hintermittelfußgegend (Hinterröhre). der). 112 Schienbeinleiste, Margo cranialis. Art. interphalangea proximalis manus (pedis). 41 Medialer Bandhöcker der Speiche (Ansatz des 80 Zehengegend der Hintergliedmaße. 81– 113 Schaft des Schienbeins, Corpus tibiae. 147 Zehenendgelenk, Hufgelenk, Art. interpha- M. biceps brachii). 42 Schaft der Speiche, Cor- 92 Beckenknochen (Hälfte des Beckengürtels). 114 Medialer Knöchel, Malleolus medialis, des langea distalis manus (pedis)., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 27, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 28 8 der Gliedmaßen (von Ellbogen/Knie abwärts) gibt toideus) vom Axis in die ringförmige Basis deses im Grunde nur Scharniergelenke, die lediglich Atlas, wo er mit Bändern fixiert ist. Der Atlas kannGelenke und Bänder am Skelett Flexion und Extension in einer Ebene erlauben. nun um diesen Zapfen rotieren, so dreht sich der Die Form der beteiligten Knochen kann zur Er- Kopf seitwärts. Das Atlanto-Axialgelenk kann leichterung der Bewegung in einer Ebene modifi- man sich also als das „Nein-Gelenk“ merken. Das Das Skelett besteht aus einer Reihe von Knochen, untere Lendenwirbelsäule nur eine streng defi- ziert sein. Außerdem ist aber auch die Stärke der Gelenk zwischen Atlas und Schädel ist ein Ellip- die in Funktionseinheiten organisiert sind, weil sie nierte und sehr limitierte Bewegung zulässt. Die Faserschicht der Gelenkkapsel in den Anteilen, in soidgelenk. Es ist in seinem Bewegungsausmaß über Gelenke miteinander verbunden sind. Die geringe Beweglichkeit des Rumpfes findet zwi- denen wenig Bewegung stattfindet, wo die Kno- dem Scharniergelenk vergleichbar und erlaubt eine Zeichnungen dieses Abschnitts stellen die Gelen- schen dem letzten Brust- und dem ersten Lenden- chen also übereinander gleiten und nicht ausein- Bewegung in nur einer Ebene. Zwei große Kon- ke und die wichtigsten dazugehörigen Bänder, die wirbel sowie zwischen den ersten drei Len- andergezogen werden, zu spezifischen Bändern dylen (Knochenbuckel), beiderseits des Foramen Ligamente dar. Zahlreiche Gelenke sind tatsäch- denwirbeln statt. Die Wirbelsäule des Pferdes ist verdickt. Daher befinden sich diese Bänder an den magnum an der Schädelbasis, artikulieren mit tie- lich unbeweglich, die Knochen sind durch fibrö- also so steif, dass einwirkende Kräfte, die sie mehr Innen- und Außenseiten des Gelenks als Kolla- fen, becherförmigen Einbuchtungen an der Vorder- ses Bindegewebe oder Knorpel miteinander ver- als nur ein wenig verbiegen, zu einem gebroche- teralbänder. seite des Atlas. Die Bewegung entspricht einem Ni- bunden. Viele von ihnen sind nur temporär vor- nen Rücken führen können. Diese Bänder, die aus dichtem Fasergewebe be- cken des Kopfes; daher kann man sich das Atlan- handen, das verbindende Gewebe wird in einem In fortgeschrittenem Alter ist die Bildung von stehen, sind eng mit der Knochenhaut beider Sei- to-Okzipitalgelenk als das „Ja-Gelenk“ merken. bestimmten Wachstumsstadium knöchern über- Knochenbrücken zwischen benachbarten Wir- ten verbunden. Alle Bänder sind fest und unnach- Einige echte Gelenke gestatten zwar bestimm- baut, z.B. Schädelnähte und die Epiphysen des beln bei Pferden recht häufig, was die Verbindung giebig, müssen jedoch gleichzeitig ein gewisses te Bewegungen, sind aber speziell konstruiert, um wachsenden Skeletts. noch weiter festigt. Eine Gelenksteife kann das Maß an Flexibilität aufweisen, um die physiologi- andere Bewegungen zu verhindern. So sind z.B. Einige der fibrös oder faserknorpelig verbunde- Resultat von Erkrankungen der Knochen sein, die sche Beweglichkeit des Gelenks nicht zu beein- eine Beugung und Streckung des Rückens und nen Gelenke gestatten wohl eine gewisse Beweg- das Gelenk bilden, und die Bewegungsfreiheit be- trächtigen. Sie sind strategisch platziert, um ex- eine seitliche Bewegung möglich (wenn auch, lichkeit, z.B. die Zwischenwirbelgelenke (8.3). einträchtigen. Sie kann aber auch von einer Zer- zessive oder abnorme Bewegungen zu verhin- von Hals und Schwanz abgesehen, nur in be- Die Zwischenwirbelscheiben oder Bandschei- rung der Bänder und Sehnen, die von einem zum dern: am Ende einer physiologischen Bewegung schränktem Maße), eine Rotation (Drehung) zwi- ben befinden sich in jedem Zwischenwirbelraum anderen knöchernen Anteil des Gelenks ziehen, sind sie gespannt. Bänder sind elastisch, aber nur schen den Wirbeln wird jedoch durch die zusätz- mit Ausnahme der ersten beiden der Halswirbel- verursacht sein. Diese führt dann zu einer Ver- in sehr beschränktem Maße; sie sind nicht dazu lichen Gelenke zwischen den Wirbelbögen ver- säule und verbinden die Wirbelkörper miteinan- kürzung dieser Strukturen und damit zu einer geeignet, längerer Dehnung zu widerstehen; in hindert. Ein Paar kranialer Gelenkfortsätze der. Im Vergleich zu anderen großen Vierfüßlern Einschränkung der Beweglichkeit. Im Falle der diesem Falle kommt es immer zu Schmerzen. eines Wirbels artikuliert mit einem Paar kaudaler sind die Bandscheiben des Pferdes relativ schmal; Lendenwirbel kann eine Reihe leichterer, jedoch Wenn ein Gelenk über sein normales Bewegungs- Gelenkfortsätze des Wirbels davor; benachbarte sie machen zusammengenommen etwa 10 % der wiederholter Verletzungen eine chronische Ent- ausmaß hinaus bewegt wird, kann dies zu einer Wirbel überlappen sich daher. Solche Antitor- Länge der Wirbelsäule aus. Der äußere Ring aus zündung verursachen, die zu einer Bildung von Zerrung führen. Bei einer Zerrung handelt es sich sionsgelenke sind erforderlich, um schwere Ver- dichtem faserigen und faserknorpeligen Gewebe faserigem Gewebe innerhalb der Gelenke und speziell um eine Gelenkverletzung, bei der es zu letzungen der Spinalnerven und Blutgefäße zu (Anulus fibrosus) ist fest mit den jeweils benach- damit einer zunehmenden Versteifung führen. In Rissen von Fasern der stützenden Bänder kommt, vermeiden, die durch die Zwischenwirbellöcher barten Wirbelkörpern verbunden; sein gallertiger den Fasern lagern sich Kalziumsalze ab, es folgt aber nicht zu einer Luxation. Eine Luxation (Ver- ziehen; hierzu käme es bei einer Rotation. Kern (Nucleus pulposus) ist unterentwickelt und die Verschmelzung der Gelenkflächen. Eine ver- renkung) ist eine vollständige Verschiebung der Andere Gelenke sind konstruiert, um Abwink- fehlt gelegentlich sogar ganz. Aus diesem Aufbau gleichbare knöcherne Überbauung findet auch an beweglichen Anteile des Gelenks. Dies führt ent- lungen zu vermeiden, z.B. Gelenke mit mehr kann man schließen, dass eine Beweglichkeit der den Gelenken zwischen den Querfortsätzen der weder zu einer Immobilisierung oder einer voll- oder weniger geraden Gelenkflächen. Möglich ist Wirbel gegeneinander kaum möglich ist. Das letzten drei Lendenwirbel statt. ständigen Instabilität des Gelenks. Im Allgemei- lediglich eine gleitende Bewegung in verschiede- kleine Bewegungsausmaß an den einzelnen Ge- Gelenke mit höherem Bewegungsausmaß, wie nen sind die Muskeln und Bänder, die ein Gelenk nen Richtungen, aber nur in der Ebene der arti- lenken verläuft winkelig, d.h. Flexion und Exten- beispielsweise an den Gliedmaßen, sind durch umfassen und zusammenhalten, widerstandsfähi- kulierenden Gelenkflächen. Viele dieser Gelenk- sion sowohl in dorsoventraler (hoch und runter) eine „Trennung“ der Knochen voneinander cha- ger als der Knochen, mit dem sie verbunden sind; flächen sind jedoch nicht ganz flach, sodass die als auch lateraler Richtung (seitlich); die Rotation rakterisiert. Diese Gelenke besitzen einen Hohl- bei einem Trauma kommt es daher eher zu einem gleitende Bewegung die Gelenkflächen etwas aus- (Drehung) zwischen den Wirbeln ist minimal. raum, der von einer Kapsel umgeben ist und ein Knochenbruch als zu einer Luxation. einander drängt. Einige Bewegungen können fla- Obwohl das Bewegungsausmaß zwischen zwei visköses Gleitmittel, die Synovia, enthält, sie wer- Zusätzlich zu den Kugel- und Scharniergelen- che Gelenke überraschend weit öffnen, z.B. an einzelnen Wirbeln gering ist, summiert es sich zu den echte Gelenke genannt. Die Kapsel eines ken gibt es noch weitere Arten von echten Ge- den kurzen Knochen der Vorderfußwurzel. Diese einer beträchtlichen Gesamtbeweglichkeit der echten Gelenks ist in ihrer einfachsten Form ein lenken, die das Bewegungsausmaß auf bestimmte Knochen haben eine Reihe flacher Gelenke zwi- Wirbelsäule. Dies gilt für Hals und Schwanz; an Rohr oder Schlauch, dessen Enden an den Kanten Ebenen reduzieren. Ein Zapfengelenk erlaubt bei- schen ihren Kontaktflächen und alle haben band- Rücken und Flanke ist die Beweglichkeit erheb- der Gelenkflächen der beteiligten Knochen befes- spielsweise die Rotation eines Knochens um seine verstärkte Kapseln. Da aber an den Innen- und lich begrenzt. Die letzten drei Lendenwirbel und tigt sind. Die äußere faserige Schicht ist meist ver- Längsachse, wie z.B. an dem Gelenk zwischen Außenseiten des Vorderfußwurzelgelenks als gan- das Kreuzbein sind sogar durch zusätzliche Ge- dickt und wird gelegentlich als Kapselband be- dem ersten und zweiten Halswirbel (Atlanto-Axi- zem große Kollateralbänder verlaufen, ist die Be- lenke zwischen ihren Querfortsätzen miteinander zeichnet, wie etwa in den Kugelgelenken von algelenk). An diesem Gelenk ragt ein zapfenför- weglichkeit insgesamt auf die Scharnierfunktio- verbunden. Daraus lässt sich ableiten, dass die Schulter und Hüfte. In den unteren Abschnitten miger Fortsatz (Dens axis oder Processus odon- nen Beugung und Streckung beschränkt., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 29 Einige Gelenke haben Knorpelplatten im Inne- medialen Lippe verhaken. Andere Sesambeine be- Ein akzessorisches Band auf beiden Seiten ist ren, wie die Gelenkzwischenscheiben oder finden sich weiter distal an den Gliedmaßen an eine Besonderheit des Pferdes. Es handelt sich um Menisken der femorotibialen Komponente des den Fessel- und Hufgelenken, auch hier halten die Hauptansatzsehne des M. rectus abdominis. Kniegelenks. Diese paarigen Knorpelplatten befin- Bänder an beiden Seiten der Gelenke die Sesam- Es zieht an der Unterseite des Schambeins zu- den sich im Inneren des Gelenks und teilen es beine in Position. rück, tritt an einer breiten Kerbe am Acetabulum partiell in zwei Kompartimente (s. Abb. 21). Das Wie in der Zeichnung dargestellt, gibt es außer in das Hüftgelenk ein und setzt am Femurkopf an. Knie ist ein Beispiel für ein Spiralgelenk, bei dem den bandartigen Verdickungen der Gelenkkapseln Es verhindert wesentlich die Abduktion der Glied- die beiden gerundeten Femurkondylen mit zwei auch andere wichtige Bänder. Ligamente an den maßen. mehr oder weniger abgeflachten Kondylen am Wirbelkörpern entlang verhindern ein Ausein- Die Rolle der Muskulatur für den Zusammen- Schienbein artikulieren. Die C-förmigen knorpeli- anderweichen der Wirbel unter dem Gewicht des halt der Knochen wird oft unterschätzt; die Stabi- gen Menisci umfassen die femoralen Gelenkflä- Körpers. Eines davon ist das Rückenband. Es ver- lität eines Gelenks wird wesentlich von der um- chen, so passt der abgeflachte Tibiakopf besser an läuft vom Kreuzbein den Rücken entlang und ver- gebenden Muskulatur bestimmt. Muskeln haben die gerundeten Femurkondylen. Wie bei einem bindet alle Dornfortsätze der Lenden- und Brust- gegenüber Bändern den Vorteil, dass sie im Ver- normalen Scharniergelenk befinden sich lateral wirbel miteinander. Am Widerrist verbreitert sich laufe der Bewegung, die sie vollführen, gespannt und medial Kollateralbänder. Das Gelenk führt je- das Band bis fast an die Knorpel des Schulterblat- bleiben oder Widerstand leisten können. Antago- doch zusätzlich noch eine gleitende Bewegung tes; im Halsbereich bildet es das Nackenband, nistische Muskeln, die sich langsam entspannen, durch wie ein Gelenk mit einer geraden Gelenk- eine kraftvolle elastische Struktur, die die Hals- während sich ihre Opponenten kontrahieren, wir- fläche. Die Achse, um die die Scharnierbewegung muskulatur beim Halt des schweren Kopfes unter- ken wie regulierbare Halteseile. Nicht dehnbare, stattfindet, ist also nicht feststehend; sie bewegt stützt. Der Nackenstrang verläuft strangförmig unelastische Bänder vermögen dies nicht; sie kön- sich in Extension (Streckung) nach vorne und bei vom Widerrist zur Protuberantia occipitalis exter- nen daher plötzlichen Belastungen schlechter Flexion (Beugung) nach hinten (s. Abb. 21). Die na am Hinterkopf; der lamelläre Anteil verläuft widerstehen, es kann zu Faserrissen kommen. Menisci müssen sich in Lage und Form diesen flächig beiderseits vom Nackenstrang nach vorne Plötzliche Bewegungen sind wahrscheinlich Verlagerungen jeweils anpassen, dabei sorgen sie unten an die Halswirbel. Zwischen dem Na- immer durch Muskeln begrenzt. Bei einer wichti- für eine angemessene Schmierung des Gelenks. ckenstrang und knöchernen Strukturen, über die gen Verbindungsstelle des Pferdes halten aus- Eine dünne Schicht Synovia ist immer zwischen er zieht, kommt es zu erhöhter Reibung. Um schließlich Muskeln die Knochen zusammen; es den Kontaktflächen vorhanden. Um die Gleitbe- diese zu verringern, befinden sich hier fast immer handelt sich um die synsarkotische Verbindung wegung zu kontrollieren und zu verhindern, dass 2 Schleimbeutel (Bursae) (Bindegewebesäckchen zwischen Vordergliedmaße und Rumpf, bei der der Femur im Verhältnis zum Schienbein zu weit mit Synovia). Der erste liegt zwischen dem Na- die Muskeln von Schulterblatt und Humerus zu nach vorne oder hinten gerät, hat das Gelenk ckenstrang und dem Atlasbogen (Atlasschleim- Hals und Brust ziehen (s. Abb. 21.3). Man er- zwei intraartikuläre (Kreuz-)Bänder im Inne- beutel), der zweite (Widerristschleimbeutel) innere sich daran, dass sich die Bewegungen, die ren des Gelenks. Die Kreuzbänder verbinden liegt am Widerrist zwischen der Fortsetzung des vom Schultergelenk auszugehen scheinen, in Femur und Schienbein und sind aufgrund ihrer Nackenstrangs und den Dornfortsätzen der 2.–4. Wirklichkeit aus einer beschränkten Beweglich- strategischen Platzierung in jeder Gelenkposition Brustwirbel. Gelegentlich findet sich ein dritter keit des Schultergelenks und der aufgrund seiner gespannt (s. Abb. 21). Schleimbeutel über dem Dornfortsatz des Axis. muskulären Verbindung mit dem Rumpf viel Bei der Betrachtung des Kniegelenks fällt das Andere so genannte Ligamente im Beckenbe- größeren Beweglichkeit der gesamten Vorder- große Sesambein, die Patella, als besonderer Be- reich bilden die Grundlage der Beckenwand und gliedmaße zusammensetzen. standteil des femoropatellaren Anteils des Gelenks erstrecken sich vom Kreuzbein zu den Becken- auf. Sesambeine entstehen in Sehnen und stehen knochen. Bei den breiten Beckenbändern (8.4) immer im engen Verhältnis zu Gelenken, bzw. auf beiden Seiten handelt es sich um straffe mem- sind ein Teil davon. Die Patella gleitet bei Bewe- branöse Platten, deren kaudale Enden die laterale gung des M. quadriceps femoris an der Vorder- Begrenzung des dreieckigen Beckenausgangs bil- seite des Oberschenkels in der Trochlea femoralis den (kaudale Wirbel bilden den Apex, der Arcus oder der Rollfurche auf und ab. Die drei Patel- ischiadicus die Basis). Die kaudalen Enden sind larbänder sind eigentlich die Fortsetzung der außerdem mit den vertebralen Köpfen der Mus- Sehne des M. quadriceps an das Schienbein. Sei- kulatur der Hinterbacken verbunden, lassen je- tenbänder ziehen sowohl medial als auch lateral doch beiderseits je zwei Öffnungen zwischen sich von der Patella zum Femur und beschränken die und den Beckenknochen. Durch diese Foramina Beweglichkeit der Patella auf die Rollfurche. Wie ischiadicum majus et minus, ziehen Blutgefäße in Abb. 21 dargestellt, kann die Patella jedoch aus und Nerven aus dem Becken in die Beckenwand der Furche herausspringen und sich oberhalb der und zur Hintergliedmaße., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 30 Gelenke und Bänder des Schädels und der gleichzähligen Brustwirbels: straffes Gelenk, syn- große Bewegungsmöglichkeit, obwohl der physio- Gelenke und Bänder der Zehe: 70 Zehen- Wirbelsäule: 1 Kiefergelenk, Art. temporoman- ovial, funktioniert als Wechselgelenk). 25 Rippen- logische Bewegungsspielraum auf Beugung und grundgelenke, Art. metacarpophalangea und Art. dibularis (Walzenglenk, in das ein Faserknorpel kopfgelenk, Art. capitis costae (es artikuliert der Streckung mit geringer Ab- und Adduktion metatarsophalangea, Fesselgelenk (synovial, eingelagert ist, der die Gelenkhöhle in eine obere Rippenkopf mit den Gelenkgruben zweier be- beschränkt ist). 45–46 Kniegelenk, Art. genus funktionieren als Scharniergelenke). 71 Zehen- und untere Komponente teilt). 2 Laterales Band, nachbarter Brustwirbel: synovial, Kugelgelenk). (komplexes synoviales Gelenk; funktioniert als mittelgelenk, Art. interphalangea proximalis Lig. laterale, des Kiefergelenks. 3 Kaudales Band, 26 Rippen-Rippenknorpelgelenke, Artt. costo- Wechselgelenk). 45 Kniescheibengelenk, Art. manus (pedis), Krongelenk (synovial, funktioniert Lig. caudale, des Kiefergelenks. 4 Unterkiefer- chondrales (faserig, geringe wahrnehmbare Be- femoropatellaris des Kniegelenks (einfaches als einfaches Wechselgelenk). 72 Zehenendge- symphyse (faserknorpelige Verwachsung: keine wegung). 27 Brustbein-Rippengelenk, Art. ster- Schlittengelenk). 46 Kniekehlgelenk, Art. fe- lenk, Art. interphalangea distalis manus (pedis), Bewegung möglich). 5 Verbindung des Zungen- nocostalis (synovial, Walzengelenk). 28 Lig. capi- morotibialis, des Kniegelenks (Spiralgelenk). Hufgelenk (synovial, funktioniert als Wechselge- beins mit dem Oberschädel, Art. temporohyoidea tis costae radiatum (mit kranialem und kaudalem 47–49 Hinterfußwurzel- oder Sprunggelenk, Art. lenk). 73 Seitenbänder des Fesselgelenks (medial (faserig, begrenzte Bewegungsmöglichkeit). Schenkel). 29 Lig. costotransversarium (Band tarsi, Tarsalgelenk (zusammengesetztes synoviales und lateral). 74 Seitliche Sesambeinbänder, Lig. 6 Zwischenwirbelscheiben, Disci intervertebrales des Rippenhöckers). 30 Lig. intercapitale (intra- Gelenk, funktioniert als Wechselgelenk). sesamoideum collaterale laterale und mediale. (faserknorpelig, sehr eingeschränkte Bewegungs- artikuläres Band des Rippenkopfes). 47 Unterschenkel-Hinterfußwurzelgelenk, Art. 75 Proximales Sesambeinband: Unterstützungs- möglichkeit an einzelnen Scheiben, aber größere Gelenke und Bänder der Vordergliedma- tarsocruralis (synoviales sattelförmiges Gelenk, an band (Mittelfußabschnitt des M. interosseus me- Beweglichkeit über die gesamte Wirbelsäule). ße: 31 Schultergelenk, Art. humeri (synoviales dem praktisch die gesamte Bewegung des dius). 76 Distale Sesambeinbänder. 77 Seiten- 7 Gallertkern, Nucleus pulposus (weiches Zen- Kugelgelenk: funktioniert als Wechselgelenk, Gelenks erfolgt). 48 Unteres Hinterfußwurzel- bänder des Krongelenks. 78 Seitenbänder des trum einer Zwischenscheibe). 8 Anulus fibrosus, dadurch dass der M. supraspinatus und der M. Mittelgelenk, Art. centrodistalis. 49 Hinter- Hufgelenks. 79 Fesselbein-Strahlbein-Hufbein- faserknorpeliger äußerer Ring der Zwischenschei- subscapularis wie kollaterale Gelenkbänder fun- fußwurzel-Mittelfußgelenk, Art. tarsometatarsea. band, Lig. sesamoideum collaterale mediale und be. 9 Gelenk zwischen den kranialen und kauda- gieren). 32 Gelenkkapsel (Kapselband) des Schul- 50 Ventrales Kreuz-Darmbein-Band, Lig. sacroili- laterale. len Gelenkfortsätzen benachbarter Wirbel (syn- tergelenks. 33 Ellbogengelenk, Art. cubiti (zu- acum ventrale. 51 Dorsales Kreuz-Darmbein- oviale, plane Gelenke [Schiebegelenke]: etwas sammengesetztes synoviales Scharniergelenk; Band, Lig. sacroiliacum dorsale. 52 Laterales Schrägbewegung möglich, aber begrenzte Rota- besteht aus der Art. humeroulnaris und der Art. Kreuz-Darmbein-Band, Lig. sacroiliacum laterale. tion zwischen den Wirbeln). 10 Atlanto-Okzipi- humeroradialis). 34–36 Vorderfußwurzelgelenk, 53 Breites Beckenband, Lig. sacrotuberale latum talgelenk, Art. atlantooccipitalis, erstes Kopfge- Karpalgelenk, Art. carpi (zusammengesetztes, (verbindet die Crista sacralis lateralis/Quer- lenk (synoviales Ellipsoidgelenk: Beugung/Stre- synoviales Gelenk: besitzt einige plane Gelenke, fortsätze des 1. und 2. Schwanzwirbels mit den ckung von Kopf und Hals, sog. „Ja“ -Gelenk). obwohl es in der Gesamtaktion als Walzengelenk Beckenknochen). 54 For. ischiadicum majus. 11 Atlanto-Axialgelenk, Art. atlantoaxialis, zwei- funktioniert und eine Gelenkkapsel, die sich bei 55 For. ischiadicum minus. 56 Gelenkkapsel tes Kopfgelenk (synoviales Zapfengelenk: Rotation Streckung der Vorderfußwurzel entspannt). (Kapselband) des Hüftgelenks. 57 Faserknorpeli- von Kopf und Hals, sog. „Nein“-Gelenk). 34 Unterarm-Vorderfußwurzelgelenk, Art. ante- ger Pfannenrand, Labrum acetabulare, am Rand 12 Lumbosakralgelenk, Art. lumbosacralis (Ver- brachiocarpea (Anteil, an dem die größte Bewe- der Beckenpfanne (vertieft Beckenpfanne). 58 Er- bindung zwischen Kreuzbein und letztem (6.) gung stattfindet, d. h. 90°–100° Beugung). gänzungsband, Lig. transversum acetabuli (über- Lendenwirbel). 13 Zwischenquerbänder, Ligg. 35 Vorderfußwurzel-Mittelgelenk, Art. mediocar- spannt Pfannenausschnitt). 59 Femurkopfband, intertransversaria (nur in der Lendenregion wirk- pea (ungefähr 45° Beugung). 36 Vorderfußwur- Lig. capitis ossis femoris. 60 Verstärkungsband, lich getrennt). 14 Zwischendornenbänder, Ligg. zel-Mittelfußgelenk, Art. carpometacarpea (keine Lig. accessorium ossis femoris. 61 Intraartikulär interspinalia. 15 Zwischenbogenbänder, Ligg. signifikante Bewegung). 37 Seitenbänder des Ell- liegende Faserknorpel (mediale und laterale halb- flava. 16 Dorsales Längsband, Lig. longitudinale bogens (mediales [radial] und laterales [ulnar]). mondförmige Knorpel, Menisken) des Kniekehl- dorsale. 17 Ventrales Längsband, Lig. longitudi- 38 Membrana interossea antebrachii (laterales gelenks. 62 Seitenbänder des Kniescheibenge- nale ventrale. 18 Rückenband, Lig. supraspinale und mediales Querband). 39 Seitenbänder des lenks, Lig. femoropatellare laterale und mediale. (verbindet Spitzen der Dornfortsätze in der Vorderfußwurzelgelenks (medial und lateral). 63 Seitenbänder des Kniekehlgelenks, Lig. femo- Rumpfgegend). 19–20 Nackenband, Lig. nuchae 40 Proximales Band des Os carpi accessorium. rotibiale laterale und mediale. 64–66 Kneischei- (Fortsetzung des Rückenbandes in der Halsge- 41 Distales Band des Os carpi accessorium. benbänder, Ligg. patellae (Fortsetzung der End- gend, heftet an der Hinterseite des Schädels an). Gelenke und Bänder der Hintergliedma- sehne des M. quadriceps femoris zur Schienbein- 19 Nackenstrang, Funiculus nuchae, des Na- ße: 42 Kreuz-Darmbein-Gelenk, Art. sacroiliaca beule). 64 Mediales Kniescheibenband, Lig. ckenbandes. 20 Nackenplatte, Lamina nuchae, (kombiniertes synoviales und faserknorpeliges Ge- patellae mediale. 65 Mittleres Kniescheiben- des Nackenbandes. 21 Lage des Atlasschleim- lenk: keine Bewegung möglich). 43 Beckensym- band, Lig. patellae intermedium. 66 Laterales beutels. 22 Lage des Widerristschleimbeutels. physe, Symphysis pelvina (besteht aus der Scham- Kniescheibenband, Lig. patellae laterale. 67 Sei- 23 Lage des Axisschleimbeutels. 24–25 Rippen- beinsymphyse und der Sitzbeinsymphyse; faser- tenbänder des Sprunggelenks (medial und lateral). Wirbelgelenk, Art. costovertebralis. 24 Rippen- knorpelig und wenig bis keine Bewegung 68 Band, das das Sprung- und Fersenbein mitein- höckergelenk, Art. costotransversaria (es artiku- möglich). 44 Hüftgelenk, Art. coxae (synovial, es ander verbindet. 69 Lig. plantare longum (Band liert der Rippenhöcker mit dem Querfortsatz des artikuliert der Femurkopf mit der Beckenpfanne: zwischen Fersenbein und Mittelfuß)., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 31, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 32 9 [proximaler, mittlerer, distaler], die die einzelnen 48 Distales Sesambein, Strahlbein (kahnförmig).Gelenkspalten überbrücken). 13 Mediales Seiten- 49 Zehengrundgelenk, Fesselgelenk, Art. meta-Gelenke und Bänder an Vorder- und Hintergliedmaße band der Vorderfußwurzel, Lig. collaterale carpi carpophalangea der Vordergliedmaße bzw. Art. mediale. 14 Laterales Seitenband der Vorderfuß- metatarsophalangea der Hintergliedmaße). 50 wurzel, Lig. collaterale carpi laterale. 15 Inter- Zehenmittelgelenk, Krongelenk, Art. interphalan- Diese Zeichnungen zeigen die unteren Abschnitte sehne das dritte Zehenglied zurück, wobei sich karpalbänder, Ligg. intercarpea. 16 Fußwurzel- gea proximalis. 51 Zehenendgelenk, Hufgelenk, der Gliedmaßenskelette mit ihren komplexen das Zehenendgelenk beugt und der Zeh sich in Mittelfußbänder, Ligg. carpometacarpea. 17 Proxi- Art. interphalangea distalis. 52 Mediales und la- Bandverbindungen. Bei den Gelenken in diesem den Boden drückt. Diese „streckseitigen Ausläu- males Band des Os carpi accessorium. 18 Distale terales Seitenband des Fesselgelenks. 53 Media- Bereich handelt es sich durchweg um Scharnier- fer“ des Unterstützungsbandes, die mit der Bänder des Os carpi accessorium. les und laterales Seitenband des Krongelenks. gelenke, die sich nur in einer Ebene bewegen las- Strecksehne verbunden sind, widersetzen sich Hinterfußwurzelknochen, Gelenke und 54 Axiales Palmarband des Krongelenks. 55 La- sen, daher weisen sie alle die charakteristischen automatisch dieser Beugeneigung; sie versteifen Bänder: 19–27 Hinterfußwurzelknochen, Ossa terales abaxiales Palmarband des Krongelenks. Kollateralbänder auf, die die Beweglichkeit ent- die Zehe, indem sie den Streckfortsatz des Huf- tarsi. 19 Sprungbein, Talus, Os tarsi tibiale. 56 Mediales und laterales Seitenband des Hufge- sprechend begrenzen. Zusätzlich zu den norma- beins beim Auftreffen des Fußes auf dem Boden 20 Gelenkrolle des Sprungbeins. 21 Fersenbein, lenks. 57–59 Hufknorpelbänder. 57 Mediales len Kollateralbändern finden sich an den Fessel- und der Belastung nach hinten ziehen. Der Zug Calcaneus, Os tarsi fibulare. 22 Fersenbein- und laterales Hufknorpel-Kronbeinband, Lig. und Zehenendgelenken die Bänder mit den Se- der tiefen Beugesehne wird ausgeglichen, sodass höcker. 23 Sustentaculum tali. 24 Os tarsi chondrocoronale mediale et laterale (am P2 be- sambeinen. der Huf richtig aufsetzt und gerade auf dem centrale. 25 2. Hinterfußwurzelknochen (mit festigt). 58 Mediales und laterales Hufknorpel- Das Fesselgelenk steht durch das Körperge- Boden steht. dem 1. Hinterfußwurzelknochen verschmolzen). Hufbeinband, Lig. chondroungulare collaterale wicht des Tieres ständig unter erheblichem Druck Ein Stützapparat besteht auch am Zehenendge- 26 3. Hinterfußwurzelknochen. 27 4. Hinterfuß- mediale et laterale (am P3 befestigt). 59 Mediales in vertikaler Richtung; es ist normalerweise „über- lenk. Das distale (naviculare) Sesambein liegt wurzelknochen. 28–32 Hinterfußwurzel- oder und laterales Fesselbein-Hufknorpel-Hufbeinband, streckt“ (dorsiflektiert). Ein „Stützapparat“ ist unterhalb des Zehenendgelenks als Bestandteil Sprunggelenk, Art. tarsi (zusammengesetztes Lig. compedochondroungulare mediale et late- daher zur Verstärkung des Gelenks erforderlich, der Gelenkfläche; es wird von oben durch Fes- Gelenk mit vier Gelenkspalten). 28 Unterschen- rale (am P1 befestigt). 60 Mittlerer Gleitkörper, um zu verhindern, dass es sich in Verstärkung der selbein-Strahlbein-Hufbeinbänder gehalten. kel-Hinterfußwurzelgelenk, Art. tarsocruralis. Scutum medium, am Krongelenk (faserknorpelig). Überstreckung noch weiter zum Boden hin neigt Diese verlaufen beiderseits vom unteren Ende des 29 Proximales Hinterfußwurzel-Mittelgelenk, 61 Palmarband, Lig. palmare, mittleres Sesam- (bei maximaler Überstreckung kann der dorsale ersten Zehenknochens herunter. Unter dem Os Art. talocalcaneocentralis et calcaneoquartalis. beinband. 62 Mediales und laterales seitliches Winkel nahezu 90° erreichen). Ein Unterstüt- naviculare (Strahlbein) werden sie als breites 30 Distales Hinterfuß-Mittelgelenk, Art. centro- Sesambeinband, Lig. sesamoideum collaterale la- zungsband entspringt an der Hinterseite des Strahlbein-Hufbeinband fortgesetzt, das an der distalis. 31 Hinterfußwurzel-Mittelfußgelenk, terale et mediale, des Fesselgelenks. 63 Unter- Mittelfußknochens nah am Vorderfuß- oder Unterseite des dritten Zehenknochens ansetzt. Art. tarsometatarsea. 32 Hinterfußwurzel- stützungsband (Mittelfußabschnitt des M. inter- Hinterfußwurzelgelenk. Es verläuft hinter dem Zwischengelenke, Artt. intertarseae. 33 Position osseus medius: proximales Sesambeinband). Mittelfuß abwärts, teilt sich und setzt an den pro- Vorderfußwurzelknochen, Gelenke und und Ausdehnung des Sulcus tarsi für die tiefe 64 Aufzweigung des Unterstützungsbands zu ximalen Sesambeinen hinter dem Fesselgelenk Bänder: 1–7 Vorderfußwurzelknochen, Ossa Beugesehne (durch das transversale Tarsalband in den proximalen Sesambeinen. 65–67 Distale Se- an. Von den Unterkanten der proximalen Sesam- carpi. 1 Os carpi radiale. 2 Os carpi interme- den Tarsalkanal umgewandelt). 34 Lange und sambeinbänder. 65 Gerades distales Sesambein- beine ziehen eine Reihe distaler Sesambein- dium. 3 Os carpi ulnare. 4 Os carpi accesso- kurze laterale Seitenbänder der Hinterfußwurzel, band, Lig. sesamoideum rectum (oberflächliches bänder weiter nach unten an die Hinterseiten rium. 5 2. Vorderfußwurzelknochen (1. Vorder- Lig. collaterale laterale longum und Lig. collate- unteres Band). 66 Schiefe distale Sesambeinbän- der ersten und zweiten Zehenknochen. Die pro- fußwurzelknochen normalerweise nicht vor- rale laterale breve. 35 Lange und kurze mediale der, Ligg. sesamoidea obliqua (mittlere untere ximalen Sesambeine sind miteinander über das handen; wenn doch, ist er in das mediale Seitenbänder der Hinterfußwurzel, Lig. collatera- Bänder). 67 Kurze distale Sesambeinbänder, Ligg. mittlere Sesambeinband verbunden und wer- Kollateralband eingebettet). 6 3. Vorderfuß- le mediale longum und Lig. collaterale mediale sesamoidea brevia. 68 Gekreuzte distale Sesam- den durch ihre Kollateralbänder, die weiter an wurzelknochen. 7 4. Vorderfußwurzelknochen. breve. 36 Dorsales Tarsalband, Lig. tarsi dorsale. beinbänder, Ligg. sesamoidea cruciata (tiefe das untere Ende des Mittelfußknochens und das 8–11 Vorderfußwurzelgelenk, Art. carpi (zu- 37 Plantare Tarsalbänder, Ligg. tarsi plantaria. untere Bänder). 69 Verbindungsschenkel des obere Ende des ersten Zehenknochens ziehen, fi- sammengesetztes Gelenk mit drei Gelenkspalten). 38 Lig. plantare longum. 39 Fußwurzel-Mittel- Unterstützungsbands zur gemeinsamen Zehen- xiert. Das Unterstützungsband besteht aus modi- 8 Unterarm-Vorderfußwurzelgelenk, Art. ante- fußbänder, Ligg. tarsometatarsea. strecksehne. 70 Gemeinsame Zehenstrecksehne fiziertem Muskelgewebe; es enthält noch einige brachiocarpea. 9 Vorderfußwurzel-Mittelgelenk, Vorder-/Hintermittelfuß- und Zehenkno- (Überrest). 71 Oberflächliche Beugesehne Muskelfasern und ist daher sehr elastisch. Im Art. mediocarpea. 10 Vorderfußwurzel-Mittel- chen, Gelenke und Bänder: 40 3. Vorder- oder (Stümpfe sind am 2. Zehenknochen befestigt). Gegensatz zu einem „normalen“ Muskel ist es je- fußgelenk, Art. carpometacarpea. 11 Vorderfuß- Hintermittelfußknochen (Vorderröhre/Hinter- 72 Fesselbein-Strahlbein-Hufbeinbänder, Lig. se- doch autonom innerviert. wurzel-Zwischengelenke, Artt. intercarpeae (zwi- röhre). 41 2. und 4. Vordermittelfußknochen samoideum collaterale mediale et laterale. Außerdem hat das Unterstützungsband beider- schen den Vorderfußwurzelknochen derselben (mediales und laterales Griffelbein). 42 1. Zehen- 73 Strahlbein-Hufbeinband, Lig. sesamoideum seits Ausläufer, die um das Fesselgelenk und den Reihe). 12 Position und Ausdehnung des Sulcus knochen, Fesselbein (P1). 43 2. Zehenknochen, distale impar. ersten Zehenknochen herum verlaufen und an carpi für die tiefe Beugesehne (durch das trans- Kronbein (P2). 44 3. Zehenknochen, Hufbein der gemeinsamen Zehenstrecksehne ansetzen. versale Karpalband in den Karpalkanal umgewan- (P3). 45 Lateraler und medialer Hufknorpel Lastet Gewicht auf der Gliedmaße und wird das delt). 13–14 Seitenbänder der Vorderfußwurzel des 3. Zehenknochens. 46 Streckfortsatz des Fesselgelenk überstreckt, zieht die tiefe Beuge- (lange Bänder mit je drei kurzen tiefen Schenkeln 3. Zehenknochens. 47 Proximale Sesambeine., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 33, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 34 10 beins). 31 Unterkiefersymphyse (zwischen den des 3. Zehenknochens. 65 Kreuzhöcker, TuberUnterkieferkörpern in der Kinnregion). 32 1. sacrale, des Darmbeins (Kruppenpunkt). 66 Hüft-Wichtige tastbare Knochenpunkte und Gelenke Kopfgelenk, Art. atlantooccipitalis („Ja“-Gelenk). höcker, Tuber coxae, des Darmbeins (Hüftpunkt). 33 2. Kopfgelenk, Art. atlantoaxialis („Nein“-Ge- 67 Sitzbeinhöcker, Tuber ischiadicum, des Sitz- lenk). 34 Lendenwirbel-Kreuzbeingelenk (Ver- beins (Sitzbeinpunkt). 68 Kaudaler Teil des Bisher haben sich unsere anatomischen Betrach- Palpierbare Punkte des Schädels, der Wir- bindung des Kreuzbeins mit dem letzten Len- großen Umdrehers des Oberschenkelbeins. tungen auf das Skelettsystem (Knochen) und belsäule und des Brustkorbs: 1 Nasenfortsatz denwirbel. 35 Kreuzbein-Schwanzwirbelgelenk 69 Kranialer Teil des großen Umdrehers des seine Verbindungen (Gelenke) beschränkt. Eine des Zwischenkieferbeins (begrenzt den Nasenzwi- (zwischen dem Kreuzbein und dem 1. Schwanz- Oberschenkelbeins. 70 3. Umdreher des Ober- „Zusammenfassung“ dieser Erkenntnisse sehen schenkieferausschnitt). 2 Rostrale Spitze des Na- wirbel). 36 Kreuzbein-Darmbeingelenk, Art. sa- schenkelbeins, Trochanter tertius. 71 Lateraler Sie in dieser Zeichnung, auf der alle bisher be- senbeins (Nasenspitze). 3 For. infraorbitale im croiliaca. 37 Rippen-Rippenknorpelgelenke, Artt. Rollkamm der Kniescheibenrolle (Kniescheiben- sprochenen tastbaren Knochenpunkte schraffiert Oberkieferbein. 4 Angesichtsleiste, Crista facialis. costochondrales. 38 Brustbein-Rippengelenke, grube). 72 Lateraler Bandhöcker des Oberschen- dargestellt sind. Außerdem sind die zentralen 5 Knöcherne Begrenzung der Augenhöhle (gebil- Artt. sternocostales. 39 Rippen-Wirbelgelenke, kelbeins. 73 Kniescheibe, Patella. 74 Knieschei- Drehpunkte aller besprochenen Gliedmaßenge- det durch Anteile des Oberkiefer-, Stirn-, Tränen- Artt. costovertebrales (hierzu gehören jeweils das benbänder (drei Sehnen des vierköpfigen Knie- lenke eingezeichnet. Mit Hilfe dieser Zeichnung und Jochbeins). 6 Jochfortsatz des Stirnbeins (ver- Rippenkopfgelenk, Art. capitis costae, und das gelenkstreckers). 75 Lateraler Schienbeinknorren sollten Sie imstande sein, sich bei Betrachtung bindet das Stirnbein mit dem Jochbogen zu einer Rippenhöckergelenk, Art. costotransversaria). und Kopf des Wadenbeins (bei Palpation nicht zu Ihres Pferdes die Lage dieser Gelenke im Inneren postorbitalen Begrenzung, die den knöchernen Palpierbare Punkte des Skeletts der Vor- unterscheiden). 76 Schienbeinhöcker (Insertion Ihres Tieres vorzustellen. Augenrand vervollständigt). 7 For. supraorbitale. der- und Hintergliedmaße: 40 Dorsale Grenze der Kniescheibenbänder). 77 Schienbeinleiste. Dies ist nun also eher ein „Skelettmodell“ eines 8 Jochbogen (knöcherne Brücke, die den Ge- des Schulterblattknorpels (am wirbelseitigen Rand 78 Lateraler Knöchel des Schienbeins. 79 Media- Pferdes. Es ist statisch und muss noch durch die sichts- und den Hirnschädel unterhalb des Auges des Schulterblatts befestigt). 41 Nackenwinkel ler Knöchel des Schienbeins. 80 Fersenbeinhö- strategische Platzierung der Muskulatur in ein dy- miteinander verbindet). 9 Linea temporalis des des Schulterblatts. 42 Proximaler Anteil des kra- cker (Fersenpunkt). 81 Gelenkrolle des Sprung- namisches Modell verwandelt werden; dies wird Stirnbeins (rostrale Verlängerung des Scheitel- nialen Randes des Schulterblatts. 43 Rücken- beins (Artikulationsfläche mit dem Schienbein). im Verlaufe der nächsten zehn Abbildungen ge- kamms). 10 Scheitelkamm (dorsal in der Mittel- winkel des Schulterblatts und proximaler Anteil 82 Medialer Bandhöcker des Sprungbeins. schehen. Vorher sollten Sie sich jedoch schon ei- linie des Schädels). 11 Genickkamm, Crista des kaudalen Randes des Schulterblatts. 44 Schul- Gelenke der Vorder- und Hintergliedma- nige wichtige Gesichtspunkte erarbeiten können. nuchae. 12 Protuberantia occipitalis externa. terblattgräte. 45 Grätenbeule des Schulterblatts. ße: 83 Schultergelenk, Art. humeri (skapulohu- Sie können aus dieser Zeichnung ersehen, dass 13 Kinnloch, For. mentale, im Unterkieferkörper. 46 Kranialer Teil des Tuberculum majus des meral). 84 Ellbogengelenk, Art. cubiti (kubital). viele der tastbaren knöchernen Punkte, besonders 14 Ventralrand des Unterkieferkörpers. 15 Ge- Oberarmbeins (Schulterpunkt). 47 Kaudaler Teil 85–87 Vorderfußwurzelgelenk, Art. carpi (zu- an den Gliedmaßen, nahe bei den Gelenken lie- fäßausschnitt im Ventralrand des Unterkiefer- des Tuberculum majus des Oberarmbeins. sammengesetztes Gelenk). 85 Unterarm-Vorder- gen, was darauf hinweist, dass sie als Ansatz- körpers. 16 Kaudalrand des Unterkieferastes. 48 Armbeinhöcker des Oberarmbeins. 49 Latera- fußwurzelgelenk, Art. antebrachiocarpea (radio- punkte für die Muskeln dienen, die die Gelenke 17 Unterkieferwinkel. 18 Gelenkwalze des ler (Streck-)Knorren des Oberarmbeins. 50 Medi- karpal; Hauptbestandteil des Gelenks, an dem die bewegen. Beobachten Sie nun Ihr Pferd beim Gra- Unterkiefers (bildet mit der Unterkiefergrube des aler (Beuge-)Knorren des Oberarmbeins. 51 Ell- größte Bewegung erfolgt). 86 Vorderfußwurzel- sen oder langsamen Umhergehen. Betrachten Sie Schläfenbeins das Kiefergelenk, Art. temporo- bogenhöcker (Ellbogenpunkt). 52 Lateraler Band- Mittelgelenk, Art. mediocarpea. 87 Vorderfuß- jedes Gelenk einzeln und das jeweils mögliche Be- mandibularis). 19 Atlasflügel (C1). 20 Tubercula höcker der Speiche (zur Anheftung von Bändern). wurzel-Mittelfußgelenk, Art. carpometacarpea wegungsausmaß. Nun überlegen Sie einmal dorsalia der Querfortsätze der Halswirbel 3–6. 53 Lateraler Bandhöcker, Proc. styloideus latera- (karpometakarpal). 88 Zehengrundgelenk, Fessel- selbst, wo Muskeln verlaufen und ansetzen müs- 21 Widerrist (basiert auf den Dornfortsätzen der lis, der Speiche. 54 Medialer Bandhöcker, Proc. gelenk, Art. metacarpo(metatarso)phalangea sten, um diese Bewegungen zu ermöglichen. Brustwirbel 3–5). 22 Dornfortsätze ab dem 6. styloideus medialis, der Speiche. 55 Os carpi (metakarpo- bzw. metatarsophalangeal). 89 Ze- Wenn man die funktionellen Aspekte in Betracht Brustwirbel bis zum 2. Schwanzwirbel (über das accessorium. 56 Vordermittelfußhöcker des 3. henmittelgelenk, Krongelenk, Art. interphalangea zieht, ist die Anatomie gar kein so trockenes Fach! Rückenband verbunden). 23 Querfortsätze der Vordermittelfußknochens. 57 Laterale Fläche der proximalis manus (pedis). 90 Zehenendgelenk, Lendenwirbel. 24 Rippen 6–17. 25 18. Rippe Basis des 4. Vorder- bzw. Hintermittelfußkno- Hufgelenk, Art. interphalangea distalis manus (letzte Rippe). 26 Rippenbogen (Rippenknorpel chens (laterales Griffelbein). 58 Mediale Fläche (pedis). 91 Hüftgelenk, Art. coxae (coxofemoral). der 9.–18. Rippe durch ein elastisches Bindege- der Basis des 2. Vorder- bzw. Hintermittelfußkno- 92–93 Kniegelenk, Art. genus. 92 Femoropatel- webe vereinigt und über faseriges Bindegewebe chens (mediales Griffelbein). 59 Distales Ende lare Komponente des Kniegelenks, Art. femoropa- mit dem Rippenknorpel der 8. Rippe verbunden). (Knöpfchen) des 2. oder 4. Vorder- bzw. Hinter- tellaris. 93 Femorotibiale Komponente des Knie- 27 Brustbeinkörper (ventrale, knorpelige Leiste mittelfußknochens. 60 Distale Bandhöcker des gelenks, Art. femorotibialis. 94–96 Sprungge- oder Kiel). 28 Manubrium sterni. 29 Schaufel- 3. Vorder- bzw. Hintermittelfußknochens (medial lenk, Art. tarsi (zusammengesetztes Gelenk). knorpel des Brustbeins (knorpelige Verlängerung und lateral zur Bandanheftung). 61 Proximale Se- 94 Unterschenkel-Hinterfußwurzelgelenk, Art. des Schwertfortsatzes in Richtung Bauchwand). sambeine. 62 Proximale Bandhöcker des 1. Ze- tarsocruralis (Hauptkomponente des Sprung- Gelenke des Kopfes, der Wirbelsäule und henknochens (medial und lateral zur Bandanhef- gelenks, an der praktisch die gesamte Bewegung des Brustkorbs: 30 Kiefergelenk, Art. temporo- tung). 63 Distale Bandhöcker des 1. Zehenkno- erfolgt). 95 Hinterfußwurzel-Mittelgelenk. mandibularis (zwischen dem Gelenkfortsatz des chens (medial und lateral zur Bandanheftung). 96 Hinterfußwurzel-Mittelfußgelenk, Art. tarso- Unterkiefers und der Gelenkgrube des Schläfen- 64 Proximaler Rand des lateralen Hufknorpels metatarsea., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 35, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 36 11 Oberflächliche Muskeln, Nerven sich um einen breiten, flachen Muskel, der sich Das äußere Ohr hat ebenfalls eine Reihe vonzwischen dem Ober- und dem Unterkiefer er- Muskeln, die am Ohr(-muschel)-Knorpel ansetzenund subkutane Schleimbeutel streckt und den äußeren Abschluss des Maulvor- und die Basis der Pinna bilden. Einige, wie die hofs bildet; den inneren Abschluss bilden Gau- Mm. levatores pinnae, entspringen dorsal am men und Zähne. Ein größerer Anteil (molarer An- Schädel, einige (Mm. adductores pinnae) am Zur besseren Verständlichkeit fehlt bei dieser zum Kratzen benutzen kann, von besonderer Be- teil) liegt unter dem M. masseter, wie Sie auf Schildknorpel auf dem M. temporalis vor der Zeichnung die Haut. Sie ist mit den darunter lie- deutung. Abb. 36 erkennen können. Der M. buccinator Basis des Ohrmuschelknorpels, andere (Mm. ab- genden Schichten durch subkutanes Bindegewe- An der kaudalen Grenze des Armes geht der unterstützt den Kauvorgang, indem er die Nah- ductores pinnae) dorsal am Hals und einer (M. be verbunden, das elastische Fasern und Fett ent- Brusthautmuskel in den Schulterhautmuskel (M. rung vom Maulvorhof in die Maulhöhle über die depressor pinnae) an der oberflächlichen Faszie, hält. Dieses Gewebe wird Faszie genannt und be- cutaneus omobrachialis) über, der von der Basis Kauflächen der Backenzähne zurückschiebt. die die Ohrspeicheldrüse bedeckt. Gemeinsam steht aus zwei Schichten, der oberflächlichen und des Schulterblattes bis zum Ellbogen reicht, wobei Innerhalb der Muskelsubstanz liegen auch die vollführen diese Muskeln die verschiedenen Be- der tiefen Faszie. Die oberflächliche Faszie ist die meisten seiner Fasern vertikal angeordnet Wangenspeicheldrüsen; wenn durch Bewe- wegungen des Ohres, die bei jedem einigermaßen eher schwammig und locker und besonders an sind. gung dieses Muskels Druck auf sie ausgeübt wird, aufmerksamen Tier zu beobachten sind. Wir Hals und Rumpf deutlich ausgeprägt. An den Der Halshautmuskel (M. cutaneus colli) ist be- wird die Nahrung durch die Zugabe von Speichel haben bereits gesehen, dass in bestimmten Regio- Gliedmaßen ist sie dünner und weniger entwi- sonders am Halsansatz ausgeprägt, wo er vom angefeuchtet. nen des Körpers die Knochen direkt subkutan lie- ckelt, besonders distal von Karpal- und Tarsalge- Manubrium sterni hochzieht und sich nach vorne Eine Weitung der Nüstern ist zur Verbesserung gen, von der Haut nur durch eine oberflächliche lenk. oben über den M. sternocephalicus und die V. ju- der Atmung bei körperlicher Aktivität von großer Faszie, die sehr dünn sein kann, getrennt. Kommt An großen Teilen des Rumpfes ist die Spannung gularis externa hinweg ausbreitet. Er dünnt zum Bedeutung; daher sind die Mm. dilatator naris be- es an einer dieser Stellen zu einer mechanischen der Haut normal, weil es in der oberflächlichen Ansatz über dem M. brachiocephalicus hin aus. sonders ausgeprägt. Diese Muskeln wirken auf die Reizung durch ständige Reibung oder Druck, bil- Faszie dünne Schichten von willkürlicher Musku- Bei Betrachtung des Pferdes von vorne (s. Abb. 13) Nüstern selbst und auf die Außenwand des Na- den sich innerhalb der Faszie subkutane latur gibt. Diese Hautmuskeln ermöglichen eine ist er deutlich sichtbar. An seiner dicksten Stelle, senvorhofs. Wenn Sie nochmals die Zeichnung Schleimbeutel. Diese abgeschlossenen Räume begrenzte aktive Beweglichkeit der Haut, da sie am Ursprung am Brustbein, kann er eine sicht- des Schädelknochens (s. Abb. 6) betrachten, sehen enthalten eine polsternde Flüssigkeit, die fast mit größtenteils fest mit der Lederhaut verwachsen und tastbare Kontur bilden. Wegen ihrer Größe Sie, dass dieser Teil der Nase nicht von Knochen der Synovia der Gelenke identisch ist. Sie redu- sind und, wenn auch nur begrenzt, mit dem Ske- wird vermutet, dass der Halshautmuskel vor und umgeben ist und bis nach hinten in den zieren Reibung und Druck und erlauben es den lett. Hautmuskeln sind am Abdomen, über der der Brusthautmuskel hinter der Vordergliedmaße Zwischennnaseneinschnitt (Incisura nasoincisiva) inneren Oberflächen, leichter übereinander hin- Schulter, an der Basis des Halses und am Kopf be- ein wenig zur Bewegung derselben beitragen. reicht. Sie kennen die „falschen Nüstern“ zu- wegzugleiten. Da sie sich als Reaktion auf eine Be- sonders ausgeprägt, in anderen Bereichen deut- Am stärksten sind Hautmuskeln am Kopf aus- sätzlich zu den echten äußeren Nüstern. Die fal- lastung bilden, sind diese Schleimbeutel bis zu lich weniger und an den Gliedmaßen überhaupt geprägt, wo sie die mimische Muskulatur bil- schen Nüstern reichen von der hinteren Kommis- einem gewissen Maße variabel bezüglich Vorhan- nicht vorhanden. den. Sie sind fest mit den beweglichen Anteilen sur der Nüstern bis in ein blind endendes Nasen- densein, Lage und Anzahl; sie können auch an Der bedeutendste Hautmuskel, der M. cuta- des Gesichts um die „Öffnungen“ der Haut ver- divertikel, bis zu 8 cm tief, das den oberen Teil den beiden Seiten Ihres Tieres unterschiedlich neus trunci in der Rumpfhaut bedeckt die Brust bunden. Daher unterscheiden wir (i) Muskeln der Incisura nasoincisiva ausmacht. Eine Muskel- ausgeprägt sein. In der Zeichnung ist die Lage der und den Großteil des Bauches. Er zieht von der von Maul, Lippen und Backen; (ii) Muskeln der platte, der M. lateralis nasi, spannt diesen Ein- häufigsten subkutanen Schleimbeutel dargestellt. Axilla über dem Ellbogen, wo er an der axillären Nüstern und des Nasenvorhofes, (iii) Muskeln der schnitt auf und bildet daher einen Großteil der Es ist jedoch möglich, dass einigen von ihnen feh- Faszie und dem tiefen Brustmuskel medial der Augenlider und (iv) Muskeln der Pinna (Ohrmu- Wand des Nasenvorhofs und des Divertikels. Er len, während sich an anderen Stellen, die beson- Gliedmaße ansetzt, nach hinten oben. Er bildet schel). Sie sind auf verschiedenen Zeichnungen hat jedoch dorsale Fasern, die am Nasenbein ent- derer Reibung ausgesetzt sind, zusätzliche eine etwa dreieckige Platte, die besonders in der dargestellt (besonders Abb. 12 und 36.1); bei springen und in die Wand des Nasenvorhofs her- Schleimbeutel bilden, wie etwa am Scheitelkamm Nähe der Gliedmaße eine beachtliche Stärke ihrer Betrachtung und bei Beachtung ihrer unterziehen, sowie ventrale Fasern, die vom Na- oder am Genickkamm am Schädel, über dem (1,5 cm) erreicht. Die kaudale Begrenzung seines Namen können Sie die jeweilige Funktion erken- senfortsatz des Zwischenkieferbeins nach oben in Jochbogen, der Schulterblattbeule, und über dem Bauches ist eine mehr oder weniger deutlich nen. Ein kräftiger Sphinkter (Schließmuskel) um- die Wand des Nasenvorhofs ziehen. Bei einer M. semitendinosus, wo er das Sitzbein kreuzt. sichtbare schräg verlaufende Linie, die vom gibt das Maul (M. orbicularis oris); weitere, wenn Kontraktion weiten sich Nüstern und Nasenvor- Schleimbeutel können jedoch nicht nur subku- Widerrist (etwa 5 cm von der dorsalen Mittellinie) auch erheblich schwächere, die Augen (Mm. or- hof, nicht jedoch das Divertikel; ganz im Gegen- tan liegen, sondern auch an anderen potentiellen nach hinten unten an die Falte der Flanke zieht, biculares oculi). Öffnermuskeln (Dilatatoren) sind teil – die Wand des Nasenvorhofs wird bei der Reibungspunkten; dort, wo Muskeln, Sehnen und die er bildet; er endet auf der Faszie des Ober- mit den Lippen (z.B. M. levator labii maxillaris Weitung nach lateral gezogen, was zu einem Kol- Bänder in der Tiefe über knöcherne Strukturen schenkels oberhalb des Kniegelenks. Ventral und M. depressor labii mandibularis, beide mit laps des Divertikels führt. Bei maximaler Weitstel- verlaufen und durch Reibung an ihnen Schaden reicht er nicht an die Mittellinie heran und ist tastbaren Muskelbäuchen), den Nüstern (z.B. lung der Nüstern sind die falschen Nüstern ge- nehmen können. Das beste Beispiel hierfür ist die daher von seinem Gegenüber getrennt. Durch oberer Nüsternweiter) oder mit beiden verbun- schlossen, das Divertikel kollabiert. Möglicher- Bursa bicipitalis unter der Bizepssehne, wo sie in heftige Kontraktionen kann er die Haut schütteln, den (z.B. M. levator nasolabialis (Nasenlippenhe- weise ist diese zusätzliche Möglichkeit der die Fossa intertubercularis am oberen Ende des um Staub, Nässe oder lästige Insekten loszuwer- ber) und dem M. caninus (Eckzahnmuskel)). Weitung der echten Nüstern die Aufgabe des Na- Humerus eintritt. Weitere wichtige Schleimbeutel den. Dies ist bei einem Tier wie dem Pferd, das Ein besonders wichtiger Gesichtsmuskel ist der sendivertikels. sind: die Bursa trochanterica zwischen der akzes- die Gliedmaßen nicht wie Katzen oder Hunde M. buccinator von Lippen und Wange. Es handelt sorischen Glutaeussehne und dem Trochanter, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 37 major an der Hüfte, die Bursa calcanea zwischen durchlaufende Blutgefäße, Nerven und Lymph- der oberflächlichen Beugesehne und dem Fersen- bahnen und erleichtern die Muskelbewegung. beinhöcker, die Bursa cunea zwischen der media- Faszienschichten bieten jedoch auch günstige Ver- len Sehne des M. tibialis cranialis und dem medi- breitungswege für Eiter, der von einem Infek- alen Kollateralband der Ferse und die Bursae in- tionsherd ausgeht, wie z.B. von einer Genickbeu- frapatellares (proximalis und distalis) am Knie le oder einer Widerristfistel, bei der das Sekret zwischen der mittleren Patellarsehne und der Pa- durch die Faszienschichten des Halses bis an seine tella bzw. der Tuberositas tibiae. Anders als die Unterseite absacken kann. Auf der anderen Seite subkutan liegenden Schleimbeutel, die meist er- bieten Faszien aber auch einen guten Schutz vor worben sind, handelt es sich bei den Schleimbeu- der Ausbreitung von Infektionen über den Körper. teln an Muskeln oder Sehnen um angeborene In den unteren Abschnitten der Gliedmaßen anatomische Strukturen. (Unterarm und Unterschenke), wo die Faszie am Die oberflächliche Faszie geht unmerklich in stärksten ausgebildet ist, bildet sie einen eng sit- eine deutlicher abgrenzbare, tiefer liegende zenden „Ärmel“ um die Muskeln, was deren Vor- Schicht über, die die Muskulatur eng umfasst. wölbung verhindert und damit ihre Aktion in be- Diese tiefe Faszie besteht aus dichtem, faserigem stimmte Bahnen leitet. Diese Hülle verhindert Bindegewebe, das in manchen Bereichen eine auch unter normalen Umständen die Ansamm- dicke, glänzende Schicht bildet. Da die tiefe Fas- lung von Blut und Körperflüssigkeiten. zie zum Teil besonders dick und gut ausgeprägt Da die Haut den äußeren Kontakt zwischen ist, kann sie, wie Knochen, als Muskelansatz die- dem Pferd und seiner Umgebung herstellt, ist sie nen. Hierzu gehören die thorakolumale und die mit zahlreichen sensorischen Rezeptoren ausge- Glutealfaszie; an der ersteren setzen der M. la- stattet. Reize durch Stimuli wie Berührung, tissimus dorsi, die Muskeln der Bauchwand und Schmerz und Temperatur werden von diesen Re- die epaxiale Muskulatur, wie der M. iliocostalis zeptoren an die Hautnerven weitergegeben. Der und der M. longissimus, an. Bei vielen anderen erste Abschnitt dieser Nerven verläuft daher Säugetieren, besonders den kleineren, ist die tiefe innerhalb der oberflächlichen Faszie. Viele müs- Faszie am Rumpf und besonders an Flanken und sen auf ihrem Weg von der Haut zum tiefer im Bauch, nicht so gut ausgeprägt. Beim Pferd bildet Körper liegenden zentralen Nervensystem durch sie eine besonders wichtige Schicht der Bauch- Hautmuskeln hindurch ziehen. In der Zeichnung wand unterhalb des Hautmuskels; man bezeich- wird versucht, einige der subkutan liegenden Ver- net sie als Tunica abdominalis. Es handelt sich um zweigungen dieser Hautnerven darzustellen. gelbliches Gewebe, das vorwiegend aus elasti- Das komplexe Netzwerk kleiner Blutgefäße schen Fasern besteht. Sie bietet in Ergänzung zum von und zur Haut verläuft z.T. innerhalb der losen „aktiven“ Halt der Bauchorgane durch die Mus- Fasern der oberflächlichen Faszie. Dort sind sie in kulatur der Bauchwand wichtigen „passiven“ einem gewissen Maße geschützt; sie entgehen so Halt. Ventral ist sie recht dick und schwer von der den Verletzungen, die sie erleiden könnten, wenn darunter liegenden Sehne des M. obliquus exter- sie direkter verliefen, kürzer wären und daher nus abdominis und der Linea alba abzugrenzen. stärker in ihrer Position fixiert wären. Einige pro- Ausläufer ziehen die ventrale Mittellinie entlang minente Venen verlaufen auch oberflächlich im nach unten und unterstützen Penis und Vorhaut subkutanen Gewebe, besonders die V. cephalica beim Hengst und das Euter bei der Stute. der Vordergliedmaße, die V. saphena der Hinter- An den Gliedmaßen ist die tiefe Faszie be- gliedmaße, die V. thoracica externa (Sporvene) an sonders gut entwickelt; sie kann durchtrennt und der Brust, die V. jugularis externa am Hals und die in den meisten Fällen von der Oberfläche der dar- V. facialis am Kopf. Sie sind alle in der Zeichnung unter liegenden Muskulatur abgezogen werden. dargestellt; viele von ihnen sind für Injektionen Zahlreiche Ausläufer ziehen zwischen den einzel- und Die Entnahme von Blut von Bedeutung. nen Muskeln hindurch, trennen diese voneinan- der und setzen an der Knochenhaut der Gliedma- ßenknochen an. Daher bieten die Faszienschich- ten, die die Muskeln einzeln umgeben, Raum für, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 38 Knochen, Muskeln und Faszie: 1 Ober- dickten Ende des Hüfthöckers; normalerweise und Zwischenkieferregion). 44 N. supraclavicula- kaudolateralen Unterarms abwärts zur Vorderfuß- flächliche Rumpf- und Schwanzfaszie. 2 Ober- paarig). 25 Subkutaner Schleimbeutel des Olekra- ris (lateraler Hautaust des C6: sensible Innerva- wurzel). 56 N. cutaneus antebrachii medialis flächliche Schulter- und Armfaszie. 3 Tiefe Faszie nons (über der Hinterfläche des Ellbogens). 26 tion der Haut der Schulter und der Brust). 45 N. (aus dem N. musculocutaneus: sensible Innerva- des Unterarms, Fascia antebrachii (bildet einen Subkutaner Schleimbeutel des Speichenkopfes thoracicus lateralis (aus C8 und T1: sensible tion der Haut dorsal und medial an Unterarm, gut sitzenden „Ärmel“ um die Unterarmmusku- (über dem lateralen Bandhöcker des Speichen- Innervation der Haut des ventralen und ventro- Vorderfußwurzel und Mittelfuß). 57 Dorsaläste latur und besitzt einen eigenen Spannmuskel). kopfes). 27 Subkutaner Schleimbeutel über dem lateralen Brustkorbs und Bauches). 46–49 Haut- des N. ulnaris (sensible Innervation der Haut 4 Tiefe Faszien der Vorderfußwurzel, Fascia dor- 3. Vorderfußwurzelknochen. 28 Subkutaner äste der Ventraläste der Brustnerven (Zwischen- dorsolateral an Vorderfußwurzel und Mittelfuß). salis manus und Fascia palmaris (bilden ein Hal- Schleimbeutel über dem Knochenvorsprung der rippennerven, Nn. intercostales)(sensible Inner- 58 N. palmaris lateralis und medialis (aus dem teband der Strecksehnen, Retinaculum extenso- Speiche (an der medialen Grenze der Sehnenrin- vation der Haut des lateralen und ventralen N. medianus mit Beteiligung des N. ulnaris: sen- rum, und ein Halteband der Beugesehnen, Reti- ne des gemeinsamen Zehenstreckers). 29 Subku- Brustkorbs und Bauches). 46 Nn. intercostobra- sible Innervation der Haut der Zehe von der Fes- naculum flexorum; diese wiederum bilden taner Schleimbeutel über dem Proc. styloideus la- chiales (laterale Hautäste der Zwischenrippenner- sel abwärts). 59 Lateraler und medialer Zehen- scheidenartige Kanäle für die Sehnen der Unter- teralis der Speiche. 30 Subkutaner Schleimbeutel ven 2 und 3: sensible Innervation der Haut des la- nerv (aus den Nn. palmares: sensible Innervation armmuskeln auf ihrem Weg zum Vorderfuß). über der palmaren bzw. plantaren Fläche des Fes- teralen Brustkorbs und der durch den M. triceps des Hufes und der Haut der dorsalen Zehe von 5 Laterale Oberschenkelfaszie, Fascia lata (gibt selgelenks. 31 Subkutaner Schleimbeutel über brachii gekennzeichneten Grenze des Oberarms der Fessel abwärts). dem zweiköpfigen Oberschenkelmuskel Anhef- der lateralen Fläche des Fesselgelenks. 32 Subku- über dem Ellbogen). 47 Laterale Hautäste der Hautnerven der Hintergliedmaße aus dem tung und besitzt einen eigenen Spannmuskel). taner Schleimbeutel vor der Kniescheibe (über der Zwischenrippennerven 4–17 (sensible Innerva- Lenden- und Kreuzgeflecht, Plexus lumosacra- 6 Unterschenkelfaszie, Fascia cruris (umhüllt die kranialen Fläche des proximalen Endes der tion der Haut des lateralen Brustkorbs) (Merke: lis: 60 N. saphenus (aus dem N. femoralis: sensi- Unterschenkelmuskeln eng). 7 Tiefe Faszien der Kniescheibe). 33 Subkutaner Schleimbeutel des Ventrale Hautäste der ersten Zwischenrippenner- ble Innervation der Haut des medialen und krani- Hinterfußwurzel, Fascia dorsalis pedis und Fas- Fersenhöckers (über dem Fersenbeinhöcker auf ven können vorhanden sein und die Haut der alen Ober-, Unterschenkels und Sprunggelenks cia plantaris (bilden ein Halteband der Streckseh- der Sehne des oberflächlichen Zehenbeugers). ventralen Brust sensibel innervieren). 48 Latera- und des medialen Hintermittelfußes). 61 N. cuta- nen und Beugesehnen mit derselben Funktion 34 Subkutaner Schleimbeutel über dem latera- ler Hautast des N. costoabdominalis (T18: sensi- neus surae lateralis (aus dem N. fibularis com- wie bei der Vordergliedmaße). 8 Hautmuskel des len Knöchel des Schienbeins. 35 Subkutaner ble Innervation der Haut der Flanke). 49–52 La- munis: sensible Innervation der Haut lateral an Kopfes, M. cutaneus faciei (dünne Schicht über Schleimbeutel über dem 4. Hinterfußwurzelkno- terale Hautäste der Ventraläste der Lendennerven. Kniegelenk und Unterschenkel). 62 N. cutaneus dem intermandibulären Raum; bedeckt den unte- chen. 36 Subkutaner Schleimbeutel über dem 49 Lateraler Hautast aus dem N. iliohypogastri- surae caudalis (aus dem N. tibialis: sensible Inner- ren Anteil des Kaumuskels und strahlt mit dem medialen Knöchel des Schienbeins. cus (L1: sensible Innervation der Haut der kauda- vation der Haut des kaudalen Unterschenkels und Schließmuskel des Maules in die Unterlippe ein). Hautäste der Dorsaläste der Rücken- len Flanke und des lateralen Oberschenkels). des kaudalen und medialen Hintermittelfußes 9 Hautmuskel des Halses, M. cutaneus colli marksnerven: 37 Dorsale Hautäste der Halsner- 50 Lateraler Hautast des N. ilioinguinalis (L2: und Sprunggelenks). 63 N. fibularis superficialis (entspringt am Manubrium sterni des Brustbeins; ven (C2–C8: sensible Innervation der Haut des sensible Innervation der Haut der kaudalen Flan- (aus dem N. fibularis communis: sensible Inner- liegt ventral am Hals und erstreckt sich fächerför- dorsalen und dorsolateralen Halses; Merke: der ke, der Leistenregion und des lateralen Ober- vation der Haut des kranialen Sprunggelenks und mig über den Arm-Kopfmuskel und den Schulter- Hautast des C1 [N. occipitalis major] versorgt die schenkels) (Merke: Lateraler Hautast des L3 [N. Hintermittelfußes). 64 Nn. metatarsei dorsales Halsmuskel). 10 Hautmuskel des Rumpfes, M. Haut des Genickkamms). 38 Dorsale Hautäste genitofemoralis]: sensible Innervation der Haut lateralis und medialis (aus dem N. fibularis pro- cutaneus trunci (bedeckt den Rumpf kaudal des der Brustnerven (T2–T18: sensible Innervation der Leistengegend, des medialen Oberschenkels fundus: sensible Innervation der Haut kranial an Oberarms; bildet die Kniefalte und zieht zum der Haut des dorsalen und dorsolateralen Brust- und der äußeren Geschlechtsorgane). 51 N. cuta- Mittelfuß, Sprunggelenk und Fessel). 65 Nn. Oberschenkel oberhalb des Kniegelenks). korbs). 39 Dorsale Hautäste der Lendennerven neus femoris lateralis (L4: sensible Innervation plantares lateralis und medialis (aus dem N. tibi- 11 Hautmuskel der Schulter, M. cutaneus omo- (L1–L6: Nn. clunium craniales versorgen sensibel der Haut des kranialen Oberschenkels bis zum alis: sensible Innervation der Haut der Zehe von brachialis (lateral an Schulter und Oberarm; Fort- die Haut der Lenden-, Kruppen- und Gesäßre- Kniegelenk). 52 N. cutaneus femoris caudalis der Fessel abwärts). 66 Nn. metatarsei plantares setzung des Schulterhautmuskels). 12 M. masse- gion). 40 Dorsale Hautäste der Kreuznerven (aus S1 und S2: Nn. clunium caudales innervie- medialis und lateralis (aus dem N. tibialis: sen- ter. 13 M. cleidomastoideus des Arm-Kopfmus- (S1–S5: Nn. clunium medii versorgen sensibel die ren die Haut des lateralen und kaudalen Ober- sible Innervation der Haut der Fessel und des Ze- kels. 14 M. omotransversarius. 15 M. splenius. Haut der Kreuzregion, der Hüfte und des Ober- schenkels sensibel). henrückens). 67 Medialer und lateraler plantarer 16 Halsportion des M. trapezius. 17 Brustpor- schenkels). Hautnerven der Vordergliedmaße aus dem Zehennerv (aus den Nn. plantares: sensible Inner- tion des M. trapezius. 18 Kaudaler Teil des Hautäste der Ventraläste der Rücken- Armgeflecht, Plexus brachialis: 53 N. cutaneus vation des Hufes und der Haut der Zehe von der M. pectoralis profundus. 19 Kruppenmuskeln. marksnerven: 41–45 Laterale Hautäste der antebrachii cranialis (Hautast des N. axillaris: Fessel abwärts). 20 Spanner der Schenkelfaszie. 21 Hinterba- Ventraläste der Halsnerven. 41 Laterale Hautäste sensible Innervation der Haut des kraniolateralen Blutgefäße: 68 V. facialis. 69 V. linguofacia- ckenmuskeln. der Halsnerven (C2–C6: sensible Innervation der Unterarms abwärts zur Vorderfußwurzel). 54 N. lis. 70 V. maxillaris. 71 V. jugularis externa. Subkutane Schleimbeutel, Bursae synovia- Haut des lateralen und ventralen Halses). 42 N. cutaneus antebrachii lateralis (Fortsetzung des 72 V. cephalica. 73 V. thoracica externa (Spor- les subcutaneae. 22 Subkutaner Widerrist- auricularis magnus (aus C2: sensible Innervation oberflächlichen Astes des N. radialis: sensible vene). 74 V. saphena medialis. schleimbeutel (über den Dornfortsätzen des der Haut des äußeren Ohrs). 43 N. transversus Innervation der Haut des kraniolateralen Unter- T5–T7). 23 Subkutaner Kreuzschleimbeutel colli (aus C2: verbindet sich mit dem Halsast des arms abwärts zur Vorderfußwurzel). 55 N. cuta- (über den Dornfortsätzen des S1 und S2). 24 Sub- VII. Gehirnnerven [N. facialis] und versorgt sensi- neus antebrachii caudalis (aus dem N. ulnaris: kutaner Hüfthöckerschleimbeutel (über dem ver- bel die Haut der Ohrspeicheldrüsen-, Kehlkopf- sensible Innervation der Haut des kaudalen und, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 39, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 40 12 (z.B. der M. trapezius, M. latissimus dorsi, M. ob- ten dichten faserigen Bindegewebes, bedeckt dieliquus externus abdominis); andere sind lang und Oberfläche vieler Muskeln und verläuft trennendOberflächliche Muskulatur bandförmig (z.B. der M. brachiocephalicus). Bei zwischen ihnen. In vielen Bereichen, besonders diesen beiden Typen sind die Muskelfasern eher an den Gliedmaßen, bildet sie eine recht dicke lang und mehr oder weniger längs in Verlaufs- Schicht glänzenden Gewebes, die an einigen Stel- Eine Reihe von Zeichnungen auf dieser und den dern. Muskeln sind also für die Hemmung von richtung der Längsachse des Muskels angeordnet; len am darunter liegenden Muskel anhaftet, an nächsten neun Abbildungen (s. Abb. 13–21) be- Bewegungen von entscheidender Bedeutung. In ihre Sehnen sind ebenfalls platt. In anderen Mus- Knochen, Bändern und Sehnen jedoch an vielen schäftigt sich mit der Skelettmuskulatur des Kör- der Tat haben viele Skelettmuskeln die Aufgabe, keln sind die Fasern schräg zur Längsachse des Stellen. Im unteren Teil der Extremitäten (Unter- pers. Auf der ersten Zeichnung sehen Sie ein Gelenke zu stabilisieren und so unerwünschte Be- Muskels angeordnet (z.B. der M. extensor digito- arm und Unterschenkel) bildet die tiefe Faszie Pferd, wie es ohne Haut, Hautmuskeln und ober- wegungen zu verhindern. rum communis, M. flexor digitorum profundus) eine relativ enge Hülle um die Muskelbäuche, flächlicher Faszie aussähe. Auf den nächsten Die essentiellen Komponenten für die Kontrak- und setzen seitlich an einer langen Sehne an, die was diese einengt und ihre Zugrichtung be- Zeichnungen erkennt man nach Entfernung der tilität von Muskeln sind lange, schlanke Muskel- tief in den Muskelbauch hineinreicht. Diese „ge- stimmt. Am Karpal- und Tarsalgelenk, wo die oberflächlichen Muskeln die tiefer gelegene Mus- fasern, die durch faseriges Bindegewebe gestützt fiederten“ Muskeln sehen aus wie Federn, deren Sehnen durch Rinnen auf der Knochenoberfläche kulatur; nach deren schrittweiser Entfernung und zusammengehalten werden. Wird ein Mus- Fahne vom Federkiel ausgeht. Das Bewegungs- ziehen, werden diese durch einen verdickten An- wird der Inhalt von Brust, Bauch und Becken kel durch einen Nervenimpuls stimuliert, verkür- ausmaß jedes Muskels hängt von der Länge der teil der tiefen Faszie, dem Retinakulum, in einen sichtbar. Betrachten Sie einmal für einige Minuten zen und verbreitern sich diese Fasern; so kontra- Fasern in seinem Bauch ab. Daher besitzen plat- Kanal verwandelt. Am Rumpf ist die tiefe Faszie diese Bilder und vergleichen Sie sie mit Abb. 2 hiert sich der gesamte Muskel. In der Abbildung ten- und bandförmige Muskeln mit ihren langen nicht so gut wie an den Gliedmaßen entwickelt, (Oberflächenmerkmale des Pferdes) oder noch erkennen Sie an der Verlaufsrichtung der Muskel- Fasern eine große Hubhöhe. Die Muskelkraft hin- bildet aber die bedeutende „Tunica abdominalis“, besser, mit einem lebenden Pferd. Sie erhalten so fasern (durch die Schraffur angedeutet) die jewei- gegen hängt von der Anzahl der Fasern im Mus- eine Schicht aus elastischen Fasern, die die eine Vorstellung von der Lage der Muskulatur im lige Funktion. Der Muskelbauch ist der Anteil kelbauch ab. In einer gefiederten Anordnung sind Bauchmuskulatur beim Tragen der inneren Orga- Bezug zur Körperoberfläche. Leichte Vertiefungen des Muskels, in dem sich die kontraktilen Mus- die Fasern zwar kürzer und haben daher ein ge- ne unterstützt. Sie ist größtenteils eng mit dem zwischen den einzelnen Muskeln sind oft sicht- kelfasern befinden. Er wird an beiden Enden ringeres Bewegungsausmaß, die Anordnung er- M. obliquus externus abdominis und dessen Apo- und fühlbar. Natürlich hat die Menge subkutanen durch Sehnen aus dichtem faserigen Bindegewe- möglicht es aber, eine größere Anzahl von Fasern neurose verwachsen. Viele Schichten der Faszie Fettes bei Ihrem Pferd Einfluss auf Ihre Beobach- be befestigt, die an der einen Seite aus dem Bin- unterzubringen, was die Hubkraft erhöht. Gefie- sind besonders dick und gut ausgebildet, sie bie- tungen. degewebe des Muskelbauches entstehen und an derte Muskeln werden also zur Bewegung schwe- ten Ursprung oder Ansatzstelle für Muskeln: So- Bei den abgebildeten Muskeln handelt es sich der anderen Seite in das Periost des Knochens rer Lasten verwendet, wenn auch nicht über wohl die thorakolumbale als auch die gluteale durchweg um „Skelettmuskeln“, d.h., sie sind mit übergehen. Sehnen sind daher fast nicht dehnba- große Strecken. Je mehr ein Muskel gebraucht Faszie sind auf der Abbildung dargestellt. Knochenstrukturen verbunden und bewegen re Stränge, durch die die Kraft der Muskeln auf wird, desto größer und stärker werden seine Fa- Muskeln können nur durch Kontraktion Kraft diese. Sie sind also für Bewegungen des Körpers, den Knochen übertragen wird. sern. Wird er andererseits wenig gebraucht oder ausüben, daraus ergibt sich, dass sie immer in an- der Augen und Ohren und für das Öffnen und Sehnen haben unterschiedliche Längen und ist er durch Unterbrechung seiner nervalen Ver- tagonistischen Gruppen, die in gegensätzliche Schließen der Körperöffnungen wie Maul, Nüs- können an Vorwölbungen oder rauen Stellen auf sorgung gelähmt, verkümmern die Muskelfasern, Richtungen wirken, angeordnet sind. Die Mus- tern, Anus und Vulva verantwortlich. Alle unter- der Oberfläche eines Knochens ansetzen. Obwohl im Extremfall vollständig (Atrophie). keln der Vordergliedmaße dienen wieder als Bei- liegen der willkürlichen Kontrolle durch das die typische Sehne strangartig rund ist, wie be- Damit Muskeln ihre Aktion durchführen kön- spiel: Eine Gruppe kaudomedial liegender Mus- Pferd, im Gegensatz zu der Muskulatur von sonders an den unteren Abschnitten der Gliedma- nen, müssen sie an beiden Enden befestigt sein, keln beugt Karpal-, Fesselgelenk und die Zehen- Darm, Fortpflanzungstrakt und Blutgefäßsystem, ßen zu sehen ist, können sie auch flach wie ein an Ursprung und Ansatz. Der Ursprung ist meist gelenke; eine gegenläufige kraniolaterale bei der dies nicht der Fall ist. Die Skelettmuskula- Band sein oder sich gar flächig ausbreiten. Dann der unbeweglichere Anteil, sodass sich bei einer Muskelgruppe führt zu einer Streckung dieser Ge- tur bildet das „Fleisch“ des Körpers, es gibt mehr bezeichnet man sie als Aponeurosen, wie z.B. Kontraktion der Ansatz näher an den Ursprung lenke. Diese antagonistische Aktion der Muskel- als 700 einzelne Muskeln, die zusammen mehr die Sehnen der Bauchmuskeln. Da Muskeln oft heran bewegt. Dies ist jedoch nicht immer der gruppen ist für fließende, ebenmäßige Bewegung als ein Drittel des Körpergewichts ausmachen. groß, massig und unregelmäßig geformt sind, Fall, da bei einigen Muskeln, z.B. dem M. bra- von großer Bedeutung. Kontrahiert sich die eine Muskeln produzieren durch ihren gelenküber- konzentrieren die Sehnen ihre Zugkraft auf einen chiocephalicus, der zwischen der Vordergliedma- Gruppe, entspannt sich der Gegenspieler aktiv greifenden Verlauf Bewegung. Daher nennt man bestimmten Knochenabschnitt. Sehnen sind so ße und der Rückseite von Kopf und Hals verläuft, genau entsprechend. Am Ende einer Bewegung die Muskeln, die die Beugung eines Gelenks ver- konstruiert, dass sie der stärksten möglichen Mus- beide Enden jeweils Ursprung oder Ansatz sein schützen die Antagonisten auch die Gelenke, ursachen, Flexoren, während diejenigen, die ein kelkontraktion widerstehen können, sie reißen können. Dies hängt davon ab, ob sich die Glied- indem sie als „Bremser“ fungieren. So werden Gelenk aus einer gebeugten Position heraus stre- daher nicht so leicht. Mithilfe der Sehnen können maße im Verhältnis zu Hals und Rumpf bewegt überschießende Bewegung und mögliche Schädi- cken, Extensoren genannt werden. Ein Muskel, Muskeln auch günstig platziert werden und so oder ob sich Kopf und Hals bei aufgesetztem Bein gungen verhindert. Nur in sehr seltenen Fällen der die Extremität von der Medianlinie weg be- aus der Distanz agieren; z.B. bewegen die Mus- bewegen und Last tragen. Muskeln können direkt kontrahieren sich beide Gruppen gleichzeitig, was wegt, ist ein Abduktor; die entgegengesetzte Be- keln des Unterarms das Karpal-, das Fessel- und am Skelett ansetzen oder indirekt über Schichten i.d.R. zu einer Fraktur führt. Durch die maximale wegung wird von einem Adduktor vollführt. Da die Zehengelenke. der tiefen Faszie (z.B. die thorakolumbale Faszie und gleichzeitige Kontraktion der Muskeln oppo- Muskeln Bewegungen auslösen können, müssen Die Muskelbäuche variieren sehr in Form und für den M. obliquus externus abdominis). nierender Gruppen werden große Kräfte frei, sie auch in der Lage sein, eine solche zu verhin- Größe: Einige sehen aus wie große flache Platten Die tiefe Faszie besteht aus mehreren Schich- denen das Skelettsystem nicht standhalten kann., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 41 In stehender Position, wie auf dem Bild darge- M. quadriceps femoris an der Vorderseite des bogen; der Bizeps streckt aber das Schultergelenk. stellt, sind die Muskeln des Körpers für die Kör- Oberschenkels und die Streckung des Sprungge- Doch vergessen Sie nicht, dass im normalen Stand perhaltung und die äußere Form des Pferdes ver- lenks, u.a. durch den M. gastrocnemius und die das Körpergewicht Ellbogen und Schulter beugt, antwortlich. Das zugrunde liegende Skelett hat als Hinterbackenmuskulatur, einen signifikanten Be- sodass diese Muskeln als Gegenspieler der Ansammlung von Knochen mit Gelenken kaum, wegungsimpuls nach vorne. Schwerkraft die Gelenke gestreckt halten. wenn überhaupt, natürliche Steife, obwohl die Die Muskeln der Gliedmaßen sind daher so- Knochen als einzelne erheblicher Belastung stand- wohl für die Haltung als auch für die Bewegung halten können. Die Gliedmaßen müssen von von großer Bedeutung. Eine Schädigung dieser Stangen mit Gelenken dazwischen in stabile Säu- Muskeln direkt oder spezieller durch eine Paraly- len verwandelt werden. Dies geschieht durch se aufgrund von Nervenverletzungen kann also eine Reihe von Muskeln, die gegen die Schwer- weitreichende Folgen haben. Abhängig von der kraft arbeiten, indem sie die Gelenke in gestreck- Zahl und / oder Bedeutung der betroffenen Ge- ter Position halten. Diese Muskeln sind bedeuten- lenke, die durch eine Muskelschwäche betroffen de Komponenten des „passiven Stehapparates“, sind, kann es zu unterschiedlich stark ausgepräg- der in Abb. 21 dargestellt ist. Um eine stehende ten Gleichgewichtsstörungen und Lahmen kom- Position zu ermöglichen, müssen die Gliedmaßen men. also gegenüber dem Rumpf stabilisiert werden. Die Funktion eines Muskels kann man sich Daher verlaufen eine ganze Reihe Muskeln an durch Betrachtung der Zeichnungen ableiten. Schulter und Hüfte vom Rumpf zu den Gliedma- Außerdem verraten in einigen Fällen die Namen ßen. Die Mm. brachiocephalicus, trapezius, latis- der Muskeln ihre Hauptaufgabe, z.B. der M. ex- simus dorsi und die tiefen und oberflächlichen tensor digitorum longus. Meist lässt sich die Be- Brustmuskeln sind Beispiele für diese langen Stre- wegungsrichtung jedoch nicht direkt ableiten. ben (s. Abb. 20.1). Manche sind nach ihren Befestigungsorten, also Bei der Bewegung übertragen die Gliedmaßen Ursprung und Ansatz benannt (z.B. M. brachio- den Kraftimpuls auf zwei voneinander unabhängi- cephalicus, der vom Arm (brachium) an den Kopf ge Arten nach vorne: (cephalos) zieht. Im Stehen trägt dieser Muskel 1. Als nicht dehnbare Hebel drehen sie den zur Seitwärtsbewegung von Kopf und Hals bei. Körper über Schulter und Hüfte. Die Bewegung Wichtiger ist jedoch seine Wirkung bei der Aufga- der Vordergliedmaße entsteht durch lange Mus- be, die Gliedmaße nach vorne zu ziehen (Protrak- keln, die von Hals und Brustkorb bis an die tion), wenn der Fuß am Ende des Schrittes wieder Gliedmaße reichen. Der für den Vorwärts- vom Boden abgehoben wird. schwung (Protraktion) der Vordergliedmaße be- Andere Muskelnamen sagen lediglich etwas deutendste Muskel ist der M. brachiocephalicus; über ihre Lage am Körper (z.B. der M. brachialis) für den Rückwärtsschwung (Retraktion) ist es der oder ihre Form aus (M. deltoideus), nichts jedoch M. latissimus dorsi, der vom oberen Anteil des über ihre mögliche Funktion. Diese kann bis zu Brustkorbes an die Hinterseite des Armes zieht. einem gewissen Grade, wie in der Zeichnung dar- Steht der Fuß auf dem Boden, zieht die Kontrak- gestellt, aus der Ausrichtung ihrer Fasern, der tion des M. latissimus dorsi den Körper über das Lage ihrer Sehnen und ihrer Beziehung zum Ske- Bein nach vorne. An der Hintergliedmaße wird lettsystem abgeleitet werden. Nehmen Sie einmal die Protraktion z.B. über den M. iliopsoas er- den M. triceps: Alle Fasern konvergieren zum Ell- reicht, während die Retraktion (also die Vorwärts- bogen hin; er entspringt am Humerus (lateraler bewegung des Rumpfes über das Bein) durch eine Kopf) und der kaudalen Kante des Schulterblattes Kontraktion der Gluteal- und Hinterbackenmus- (langer Kopf). Wir können davon ausgehen, dass kulatur erfolgt. er insgesamt als Ellbogenstrecker fungiert, wobei 2. Als dehnbare Stütze durch eine Streckung Anteile des Muskels (langer Kopf) außerdem die der Gelenke (Streckung der Gliedmaßen), nach- Schulter beugen können. Aber Muskeln arbeiten, dem sich der Körper über die Gliemdaßen nach wie ich bereits ausführte, niemals alleine; sie sind vorne bewegt hat. Dies führt zu einem zusätz- fast immer in opponierenden Gruppen angeord- lichen Impuls nach vorne. An der Hintergliedma- net. Die Gegenspieler des M. triceps sind der M. ße verursacht die Streckung des Knies durch den bizeps und die Armmuskeln; sie beugen den Ell-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 42 Muskeln, Knochen und Faszie des Kopfes: dominis (Ursprung an den Rippen und der Rü- Zehen. 71 Äußerer Speichenmuskel, M. extensor biceps femoris (Hauptanteil der Hinterbacken- 1 Flügelknorpel. 2 Nasenbein. 3 Stirnbein. cken-Lendenfaszie). 39 Aponeurose des äußeren carpi radialis (kraniale Kontur des Unterarms). muskeln). 102 Kraniale Portion des zweiköpfigen 4 Jochbeinbogen. 5 Unterkieferkörper. 6 Atlas- schrägen Bauchmuskels (dünne Sehnenplatte, die 72 Sehne des äußeren Speichenmuskels (ange- Oberschenkelmuskels. 103 Mittlerer Ast der flügel. 7–24 Gesichtsmuskulatur. 7 Schließmus- das Gegenstück der anderen Seite in der ventralen heftet an die Vordermittelfußbeule). 73 Gemein- kaudalen Portion des zweiköpfigen Oberschen- kel der Lidspalte, M. orbicularis oculi. 8 Lippen- medianen weißen Linie trifft). 40 Heber des samer Zehenstrecker, M. extensor digitorum com- kelmuskels. 104 Hinterer Ast der kaudalen schließmuskel, M. orbicularis oris. 9 Heber der Schwanzes, Mm. sacrococcygei dorsales. munis. 74 Sehne des gemeinsamen Zehenstre- Portion des zweiköpfigen Oberschenkelmuskels. medialen Hälfte des Oberlids, M. levator anguli 41 Niederzieher des Schwanzes, Mm. sacrococ- ckers. 75 Seitlicher Zehenstrecker, M. extensor 105 Halbsehniger Muskel, M. semitendinosus. oculi medialis. 10 Niederzieher des unteren Au- cygei ventrales. 42 Seitwärtszieher des Schwan- digitorum lateralis. 76 Sehne des seitlichen Ze- 106–112 Strecker der Zehen und Beuger des genlids, Wangenmuskel, M. malaris. 11 Heber zes, Mm. intertransversarii caudae. 43 Langer henstreckers. 77 Äußerer Ellbogenmuskel, M. ex- Sprunggelenks. 106 Vorderer Schienbeinmuskel, der Oberlippe, M. levator labii superioris. Seitwärtszieher des Schwanzes, M. coccygeus tensor carpi ulnaris. 78 Lange und kurze Sehne M. tibialis cranialis. 107 Mediale Sehne des vor- 12 Sehne des Hebers der Oberlippe. 13 Nasen- (Anteil des Beckenzwerchfells, Diaphragma pel- des äußeren Ellbogenmuskels. 79 Langer Aus- deren Schienbeinmuskels (Spatsehne). 108 Lan- lippenheber, M. levator nasolabialis. 14 Nasen- vis, erstreckt sich zwischen Spina ischiadica und wärtszieher des Daumens (eigentlich besser: ger Zehenstrecker, M. extensor digitorum longus. seitenmuskel, M. lateralis nasi. 15 Eckzahnmus- Schwanzwirbeln). 44 Kaudaler Anteil der dorsal schiefer Mittelfußstrecker), M. abductor digiti I 109 Sehne des langen Zehenstreckers. 110 Seit- kel, M. caninus. 16 Backenmuskel, M. buccina- gezahnten Muskeln. longus. 80 Sehne des M. abductor digiti I longus. licher Zehenstrecker, M. extensor digitorum la- tor (die Pars buccalis und die Pars molaris bilden Muskeln, Knochen und Faszie der Vorder- 81–86 Beuger der Vorderfußwurzel und der teralis. 111 Sehne des seitlichen Zehenstreckers. die Grundlage der Backe). 17 Rückwärtszieher gliedmaße: 45 Schulterblattgräte. 46 Armbein- Zehen. 81 Innerer Speichenmuskel, M. flexor 112 Gemeinsame Strecksehne (Verschmelzung des Mundwinkels, Jochmuskel, M. zygomaticus. höcker des Oberarmbeins. 47 Lateraler Knorren carpi radialis. 82 Innerer Ellbogenmuskel, M. der Sehnen des langen und seitlichen Zehenstre- 18 Niederzieher der Unterlippe, M. depressor des Oberarmbeins. 48 Ellbogenhöcker (Ellbogen- flexor carpi ulnaris (kaudale Kontur des Unter- ckers). 113–122 Beuger der Zehen und Strecker labii inferioris. 19 Vorderer Nasenerweiterer, M. punkt). 49 Schaft der Speiche. 50 Os carpi arms; an das Os carpi accessorium angeheftet). des Sprunggelenks. 113 Seitlicher Kopf des Wa- dilatator naris apicalis. 20 Stirn- und Schläfenan- accessorium. 51 3. Vordermittelfußknochen 83 Oberflächlicher Zehenbeuger, M. flexor digi- denmuskels, Caput laterale des M. gastrocne- teil des M. frontoscutularis (Anteil des Schild- (Röhrbein). 52 4. Vordermittelfußknochen (late- torum superficialis (Sehne wird von der tiefen mius. 114 Schollenmuskel, M. soleus. 115 spanners). 21 Äußerer Einwärtszieher der Ohr- rales Griffelbein). 53 Lateraler Knorpel des 3. Beugesehne durchbohrt). 84 Sehne des ober- Achillessehne (Sehne, die aus einer dreiköpfigen muschel, M. zygomaticoauricularis. 22 Nieder- Zehenknochens. 54–55 Arm-Kopfmuskel, M. flächlichen Zehenbeugers. 85 Tiefer Zehenbeu- Wadenmuskelgruppe [medialer und lateraler Kopf zieher der Ohrmuschel, M. parotidoauricularis. brachiocephalicus. 54 M. cleidomastoideus, Ur- ger, M. flexor digitorum profundus (Sehne durch- des Wadenmuskels und Schollenmuskel] her- 23 M. interscutularis (Anteil des Schildspanners). sprungsteil des Arm-Kopfmuskels. 55 M. cleido- bohrt die oberflächliche Beugesehne). 86 Sehne vorgeht). 116 Kniekehlmuskel, M. popliteus. 24 Langer Auswärtszieher, M. cervicoauricularis brachialis, Endabschnitt des Arm-Kopfmuskels. des tiefen Zehenbeugers. 87 Unterstützungs- 117 Medialer Anteil des tiefen Zehenbeugers der medius, und langer Heber, M. cervicoauricularis 56 Schulter-Hals-Muskel, M. omotransversarius. band. 88 Ast des Unterstützungsbandes zu den Hintergliedmaße, M. flexor digitalis lateralis superficialis, der Ohrmuschel. 25 Äußerer Kau- 57 Halsportion des Trapezmuskels, Pars cervi- Streckern (angeheftet an der Sehne des gemeinsa- 118 Lateraler Anteil des tiefen Zehenbeugers der muskel, M. masseter (oberflächlicher Anteil). calis des M. trapezius. 58 Brustportion des Tra- men Zehenstreckers). 89 Retinacula extensoria Hintergliedmaße, M. flexor digitorum medialis. 26 Äußerer Kaumuskel (tiefer Anteil). 27 Kinn- pezmuskels, Pars thoracica des M. trapezius. (Schleifen der tiefen Faszie, die die Strecksehnen 119 Sehne des medialen Zehenbeugers. muskel, M. mentalis. 28 Ohrspeicheldrüse (diffu- 59 Halsportion des Rautenmuskels, M. rhom- in ihrer Lage an der Vorderseite der Vorder- bzw. 120 Sehne des lateralen Zehenbeugers. se seröse Drüse: liegt am kaudalen Rand des boideus cervicis. 60 Halsportion des ventral Hinterfußwurzel fixieren). 90 Retinacula flexoria 121 Tendo accessorius der Hinterbackenmus- Unterkiefers und umgibt den Ohrmuschelknor- gezahnten Muskels, M. serratus ventr. cervicis. (tiefe Faszie hält die Beugesehnen in ihrer Lage an keln und des M. gracilis (verbindet sich mit der pel). 61 Brustportion des ventral gezahnten Muskels, der Hinterseite der Vorder- bzw. Hinterfußwurzel: verdickten Unterschenkelfaszie und erstreckt sich Muskeln, Knochen und Faszie des Halses, M. serratus ventr. thoracis. 62 Breiter Rücken- vervollständigt den Karpal- bzw. Tarsalkanal zur nach distal zum Fersenhöcker). 122 Fersen- des Rumpfes und des Schwanzes: 29 Wider- muskel, M. latissimus dorsi. 63 M. subclavius Aufnahme der tiefen Beugesehnen). sehnenstrang, Tendo calcaneus communis (Grup- rist (Dornfortsätze von T3–T8). 30 6. Rippe. (früher oft als Pars praescapularis dem tiefen Muskeln, Knochen und Faszie der Hin- pe von Sehnen- und Faszienstrukturen, die am 31 18. (letzte) Rippe. 32 Rücken-Lendenfaszie, Brustmuskel zugeordnet). 64 Kranialer Anteil des tergliedmaße: 91 Hüfthöcker (Hüftpunkt). Fersenhöcker befestigt sind: die Achillessehne des Fascia thoracolumbalis (tiefe Faszienschicht, die oberflächlichen Brustmuskels, M. pectoralis des- 92 Kreuzhöcker (Kruppenpunkt). 93 Knieschei- Wadenmuskels, Tendo gastrocnemius, die ober- die epiaxialen Muskeln umhüllt und zur An- cendens. 65 Tiefer Brustmuskel, M. pectoralis be. 94 Schaft des Schienbeins. 95 Fersenhöcker flächliche Beugesehne, Tendo plantaris, und der heftung des breiten Rückenmuskels und der profundus. 66 Deltamuskel, M. deltoideus (ent- (Fersenpunkt). 96 3. Hintermittelfußknochen Tendo accessorius). seitlichen Bauchmuskeln dient). 33 Brust-Zun- springt mit einer Aponeurose, die mit der Ober- (Hinterröhre). 97 Kruppenfaszie, Fascia glutaea. genbeinmuskel, M. sternohyoideus (liegt über fläche des unteren Grätenmuskels verschmolzen 98 Laterale Oberschenkelfaszie, Fascia lata (tiefe dem Schulter-Zungenbeinmuskel). 34 Brust- ist). 67 Oberer Grätenmuskel, M. supraspinatus. Faszienschicht, die die Strecker des Kniege- bein-Schildknorpelmuskel, M. sternothyreoideus. 68–69 Dreiköpfiger Oberarmmuskel, M. triceps lenks umhüllt und der Anheftung des zweiköpfi- 35 M. sternomandibualris des Brustbein-Kopf- brachii. 68 Caput longum des dreiköpfigen Ober- gen Oberschenkelmuskels dient). 99 Laterale muskels, M. sternocephalicus. 36 Riemenmus- armmuskels (kaudale Grenze der Oberarms). Unterschenkelfaszie. 100 Oberflächlicher Krup- kel, M. splenius. 37 Äußere Zwischenrippen- 69 Caput laterale des dreiköpfigen Oberarm- penmuskel, M. glutaeus superficialis. 101 Span- muskeln, Mm. intercostales extt. 38 Äußerer muskels. 70 Oberarmmuskel, M. brachialis. ner der Schenkelfaszie, M. tensor fasciae latae. schräger Bauchmuskel, M. obliquus externus ab- 71–80 Strecker der Vorderfußwurzel und der 102–104 Zweiköpfiger Oberschenkelmuskel, M., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 43, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 44 13 Oberflächenmerkmale, oberflächliche Muskeln Die Trachea (Luftröhre) zieht in diesem viszera- zu versorgen und sensorische Impulse zurückzu-len Raum den Hals entlang vom Kehlkopf bis in leiten. und Skelett von vorne den Brustraum; die knorpeligen Trachealringe, die Die Position des Schultergelenks kann man sie umfassen, sind gut tastbar. Eine vorsichtige direkt lateral vom unteren Ende der ersten Rippe Palpation von Luftröhre und Kehlkopf kann beim erkennen. Wird diese Rippe gebrochen, wie bei Diese Ansicht des Pferdes zeigt eine Reihe bereits Der M. brachiocephalicus zieht den Hals he- Pferd einen Hustenreflex auslösen. Obwohl die einem Unfall oder einem Sturz, bei dem die früher besprochener „Punkte“, Muskeln und Kno- runter, überquert die Vorderseite der Schulter und Luftröhre von außen ertastet werden kann, ist sie Schulter nach innen gedrückt wird, kann es durch chen. Die Basis von Hals und Brust ist jedoch setzt an der Tuberositas deltoidea, der Knochen- dennoch von den dünnen, bandförmigen Mm. die daraus folgende Schwellung zu Druckschäden deutlicher dargestellt. leiste am Humerusschaft, und der Schulter- und sternohyoideus und sternothyreoideus bedeckt, an den Nerven kommen, die um die erste Rippe Die Fossa jugularis ist als Vertiefung medial des Armfaszie an. Dieser starke Muskel bewegt in ers- die vom Brustbein den Hals hinauf bis zum Kehl- herumlaufen. Dies kann eine Muskellähmung Schultergelenks am unteren Ende der Drossel- ter Linie die Vordergliedmaße nach vorne (Pro- kopf und dem Zungenbein ziehen. In der Mitte und Empfindungsstörungen an der Haut verursa- rinne zu sehen. Man kann diese Grube mit dem traktion), im Stehen beteiligt er sich an der Kopf- des Halses liegt der Ösophagus (Speisröhre) auf chen. Die häufigste Nervenverletzung ist die Ra- Finger eindrücken; sie enthält reichlich lockeres, drehung zur selben Seite. der linken Seite an der dorsolateralen Fläche der dialisparese; der hierbei betroffene N. radialis schwammiges Gewebe, das dem in der Axilla Die Brustmuskeln bilden auf beiden Seiten Luftröhre in der selben Schicht wie die V. jugula- versorgt alle Extensoren unterhalb der Schulter. In (Achselhöhle) zwischen Schulter und Brustwand eine dreieckige Platte, die von einem breiten Ur- ris. Obwohl die Speiseröhre normalerweise nicht dieser Situation kann das Pferd die untere Hälfte entspricht. Nach Entfernung der Haut wird die sprung am Sternum nach lateral und ventral zieht sichtbar ist, kann man sie gelegentlich erkennen, der Gliedmaße nicht mehr nach vorne bewegen, darunter liegende Muskulatur sichtbar. Die ober- und schmal am Humerus ansetzt. Der tiefe (auf- wenn des Pferd frisst oder trinkt und das ver- das Karpalgelenk bleibt gebeugt und die Zehe flächliche Halsfaszie enthält einen Teil des Haut- steigende) Brustmuskel setzt an der Knochen- schluckte Material die Speiseröhre bei der Passage schleift über den Boden. Gleichzeitig ist der Ell- muskels, am deutlichsten dort zu sehen, wo die leiste der Tuberositas major humeri und an der dehnt. bogen seines Halts beraubt und sackt einige Zen- Fasern von beiden Seiten zusammenlaufen, um Tuberositas minor an, der oberflächliche Brust- Der viszerale Raum des Halses beherbergt timeter nach unten. Die Radialisparese wird daher am Manubrium sterni anzusetzen. In diesem Be- muskel (absteigend und quer) setzt medial des außerdem die A. carotis communis beiderseits auch als „hängender Ellbogen“ bezeichnet; die reich ist immer eine charakteristische kreuzförmi- Ellbogengelenks an der Arm- und Unterarmfaszie der Luftröhre; sie versorgt Hals und Kopf mit Blut. betroffene Gliedmaße kann kein Gewicht über- ge Vertiefung zu sehen. Der horizontale Anteil ist an. Der M. pectoralis transversus bildet eine Begleitet werden die Arterien jeweils dorsomedial nehmen. die Grube zwischen dem Hautmuskel und dem deutliche Vorwölbung vorne am Thorax, die vom Truncus vagosympathicus, der den Hals her- Während die Nerven, die den Plexus brachialis kranialen oberflächlichen (deszendierenden) Brust. Vom tiefen Brustmuskel unterhalb der abzieht und ventromedial vom N. laryngeus re- bilden, durch den M. scalenus hindurchziehen, Brustmuskel, er bildet eine am lebenden Tier Brust sieht man den kranialen Anteil (M. subcla- currens, der den Hals hinaufzieht; alle Strukturen verlassen die A. und die V. axillaris den Brustraum deutlich sichtbare Vorwölbung an der Vorderseite vius), der an der lateralen Fläche des kranialen sind von einer Schicht der tiefen Faszie umgeben. an der unteren Seite dieses Muskels, die Arterie der Brust. Der vertikale Anteil ist die Fortsetzung Anteils des Brustbeins entspringt. Der M. subcla- An der Basis des Halses kann man auf Abb. ist aber auch gegen die erste Rippe tastbar. Wenn der Mittellinie an den Hals, die mediane Brust- vius zieht unter dem M. brachiocephalicus nach 13.2 deutlich die obere Thoraxapertur erken- wir später die inneren Organe genauer betrach- furche. kraniodorsal, medial zum Schultergelenk und nen, einen etwa ovalen Knochenring, der dorsal ten, sehen wir, dass ein kranialer Ausläufer der Die Drosselrinne wird nach dorsal vom M. bra- dann in Richtung der kranialen Seite des Schul- vom ersten Brustwirbel, lateral jeweils von den Pleurahöhle auf der rechten Seite in die obere chiocephalicus und nach ventral vom langen und terblattes auf dem M. supraspinatus. Er setzt an kurzen, stämmigen, fast gestreckt verlaufenden Thoraxapertur hineinragt, möglicherweise über schmalen M. sternocleidomastoideus begrenzt; der Faszie an, die diesen Muskel bedeckt, sowie ersten Rippen und den Rippenknorpeln und ven- die erste Rippe hinaus und in die Basis des Halses. in ihr verläuft die V. jugularis externa. Im krania- an der kranialen Seite des Schulterblattes. Im We- tral vom Manubrium sterni gebildet wird. Das Obwohl diese Pleuratasche zum weitaus größ- len Anteil des Halses ist die V. jugularis externa sentlichen sind die Brustmuskeln wichtige Ad- Manubrium kann in der Mitte der Brust getastet ten Teil vom M. scalenus bedeckt ist, handelt es nur von einigen wenigen Fasern der Hautmusku- duktoren der Vordergliedmaßen; sie halten die werden, die mediane Brustfurche zieht von dort sich doch um eine empfindliche Stelle, an der es latur bedeckt; sie kann daher an dieser Stelle am Gliedmaßen unter dem Rumpf, damit das Ge- auf der Brust nach hinten an den Knochenkamm bei tief penetrierenden Wunden an der Basis des besten punktiert werden. An der Basis des Halses wicht effektiver getragen werden kann. Sie ziehen des Brustbeins. Die obere Thoraxapertur ist, wie Halses zu einer Verletzung kommen kann. ist die Fossa jugularis vom Halsmuskel bedeckt das Bein jedoch auch, besonders die tiefen Brust- der Name andeutet, die Öffnung der Brusthöhle, Das Sternum (Brustbein) ist ein segmentierter (in Abb. 13.3 rechts entfernt). Ihre Grenzen sind muskeln, von protrahierter Position kraftvoll wie- durch die alle Strukturen, die in die Brust hinein Knochen in der Mittellinie, der den Boden des also: lateral der M. brachiocephalicus, medial der der nach hinten (Retraktion). oder aus ihr herausziehen, hindurch treten müs- Brustraumes bildet (s. Abb. 5.16). Er ist lang, M. sternocleidomastoideus und kaudal der krani- Im Hals befindet sich im Gegensatz zu Thorax, sen. Außer Luft- und Speiseröhre sind dies im We- schmal und bootförmig, d.h. seitlich komprimiert ale oberflächliche Brustmuskel. Die V. jugularis Abdomen und Becken kein Raum für „bewegli- sentlichen Blutgefäße zur Ver- und Entsorgung und ventralseits mit einer vorstehenden kielarti- externa verschwindet unter dem Hautmuskel, che“ Organe. Er beherbergt jedoch den „viszera- von Kopf, Hals und Vordergliedmaßen und die gen Kante versehen, die in der medianen Brust- tritt in die Fossa jugularis ein, wo sie mit der V. len Raum“, durch den Luft- und Speiseröhre zie- entsprechenden Nerven. Die erste Rippe hat sogar furche tastbar ist. Das hintere Ende verbreitert cephalica aus dem Arm zusammenfließt. Parallel hen. Auf der Unterseite des Halses wird er durch kleine Vertiefungen an ihrer Vorderkante von den sich zu einer flachen, herzförmigen knöchernen zur V. jugularis, aber tiefer und unter dem dünnen die Mm. sternohyoideus und sternothyroideus Nerven des Plexus brachialis. Hierbei handelt es (Processus xiphoideus) oder knorpeligen Platte, M. omohyoideus, verläuft die A. carotis commu- begrenzt, lateral von den Mm. omohyoideus und sich um eine Ansammlung von Nervenstämmen, die den Boden des vorderen Anteils der Bauch- nis. sternomandibularis und nach dorsal von den die durch den M. scalenus hindurchziehen, um höhle bildet. Das Sternum wird durch gelenkige Mm. longus colli und capitis an den Halswirbeln. die Vordergliedmaßen mit motorischen Impulsen Verbindungen mit den knorpeligen Anteilen der, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 45 ersten 8 Rippen (sternale „echte“ Rippen) an bercularis über die Vorderseite der Schulter zieht, von der abgeflachten Extensorensehne bedeckt seinem Platz gehalten. Die unteren Enden der wird sie durch die Bursa bicipitalis gepolstert. Sie ist, sind die Knochen, Sehnen und Sehnenschei- Brustrippenknorpel schließen sich in regelmäßi- können sich vorstellen, dass sie in dieser Lage den sehr empfindlich gegen Verletzungen, wie sie gen Abständen an. Der knöcherne Thorax des durch einen Schlag auf die Schulter leicht verletzt durch Stolpern oder durch Kollisionen mit Zäu- Pferdes ist in Richtung der Thoraxapertur seitlich werden kann. Eine solche Verletzung führt tat- nen entstehen können. erheblich komprimiert, wie Sie am Skelett zwi- sächlich zu einer Schulterlahmheit. Andere schen den Schulterblättern und den oberen An- Schleimbeutel der Schulterregion befinden sich teilen der Gliedmaßen erkennen können. Die um das Gelenk selbst herum, besonders unter der Thoraxapertur ist oval und im unteren Bereich Sehne des M. infraspinatus, wo sie den kaudalen sehr schmal; bei einem mittelgroßen Pferd ist sie Anteil des Tuberculum majus humeri überquert. nur etwa 10–12 cm breit und 18–20 cm hoch. Sie können anhand der Zeichnung und bei der Nach kaudal hin divergieren Brustbein und Brust- Betrachtung Ihres eigenen Pferdes feststellen, dass wirbelsäule, die Rippen werden länger und deut- sich der Arm (brachium) nicht frei vom Körper be- licher nach außen hinten gekrümmt. Der Brust- wegen lässt. In stehender Position liegt er mit korb wird, wie diese Darstellung des Skeletts dem Ellbogenpunkt fest etwa auf Höhe der 5. zeigt, breiter und tiefer, am hinteren Ende des Rippe an der Seite der Brust an. Dies bedeutet Brustbeins ist die Brust mindestens 45 cm tief und nicht, dass es beim Pferd keine Axilla (Achsel- bis zu 60 cm breit. höhle) gibt, nur weil sich die Gliedmaße nicht Die erste Rippe ist vollständig unbeweglich; sie weit vom Rumpf wegbewegen lässt. Man kann wird durch den M. scalenus fixiert. Der vordere erst vom Ellbogen abwärts Knochen tasten, die Anteil des Brustraumes, der von den sternalen nicht von Muskeln bedeckt sind. Rippen gebildet wird, ist schmal, seitlich abge- Am Unterarm sind die Muskeln im Grunde in flacht und meist wenig beweglich. Besonders im zwei Gruppen unterteilt, in eine kaudomediale Stehen werden diese Rippen durch die Mm. ser- Gruppe von Mittelhand- und Zehenbeugern und rati ventrales in ihrer Beweglichkeit einge- eine kraniolaterale Gruppe von Streckern. Die schränkt; diese setzen an den Rippen an und über- Muskelbäuche der Letzteren sind auf die oberen tragen das Gewicht des Rumpfes auf die Gliedma- zwei Drittel des Unterarms konzentriert; sie ent- ßen. Der breitere und rundere hintere Anteil des springen von einem lateralen Epikondylus des Hu- Brustraumes, der von den freien „falschen“ merus. Weiter unten gehen sie in lange strangarti- Rippen (Rippen 9–18) gebildet wird, bewegt sich ge Sehnen über, die vorne und seitlich des Radius bei der Atmung deutlich, besonders wenn diese herunterziehen; um dann innerhalb der Sehnen- beschleunigt und vertieft ist. scheiden (s. Abb. 15.1 und 15.3.) den Karpus zu Der Schulterpunkt (kranialer Anteil des Tu- überqueren. Der Radius liegt also über weite Stre- berculum majus humeri) liegt auf derselben trans- cken subkutan und kann an der Innenseite des versalen Ebene, direkt lateral des Manubrium Unterarms getastet werden. Wenn Sie ihm mit sterni. Zwischen diesen beiden Orientierungs- den Fingern nach oben in Richtung Ellbogenge- punkten kann man durch den M. brachiocephali- lenk folgen, kommen Sie an den kaudalen ober- cus hindurch das Tuberculum minus humeri tas- flächlichen Brustmuskel, der von der Brust he- ten; es bildet die mediale Begrenzung der Fossa runter an den Arm zieht. Fahren Sie mit den Fin- intertubercularis. Von ihrem Ursprung am Tuber- gerspitzen noch ein Stück weiter (etwa 5 cm) und culum supraglenoidale des Schulterblattes dorso- Sie tasten durch den Brustmuskel hindurch die medial des Schulterpunktes verläuft die Sehne des prominente Bizepssehne, wo sie am Radius direkt M. bizeps brachii durch diese Grube. Sie zieht an unter dem Ellbogengelenk ansetzt. Direkt hinter der Vorderseite den Arm herunter und setzt an der Bizepssehne können der N. medianus und die einer Tuberositas am Radius an der Innenseite des vergleichsweise große A. mediana bei ihrem Ver- Ellbogengelenks an. Obwohl sowohl der M. bra- lauf über den Radius getastet werden. Hier kann chiocephalicus als auch der Brustmuskel über ihn man gut den Puls tasten; Sie sollten daran den- hinwegziehen, kann der M. bizeps über weite ken, dabei hinter der Gliedmaße zu stehen und Strecken ertastet werden, besonders unten zum von dort zu greifen. Im unteren Anteil der Glied- Ellbogen hin. Wo die Sehne in der Fossa intertu- maße, wo viel Knochen subkutan liegt oder nur, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 46 Oberflächenmerkmale und topographi- tergelenk). 37 Kranialer Teil des Tuberculum Karpalband eingebettet). 60 3. Vorderfußwurzel- kamm des Hinterhauptbeins und bildet die sche Regionen: 1 Drosselrinne (verläuft im ven- majus des Oberarmbeins (Anheftung für den late- knochen, Os carpale tertium, Os magnum. 61 4. dorsale Begrenzung der Drosselrinne). 83 Hals- trolateralen Halsbereich und beherbergt die äu- ralen Schenkel der Sehne des M. supraspinatus). Vorderfußwurzelknochen, Os carpale quartum portion des Trapezmuskels, M. trapezius. ßere Drosselvene. 2 Drosselgrube (dreieckige Ein- 38 Tuberculum minus des Oberarmbeins (Anhef- (hakenförmig). 62 3. Vordermittelfußknochen 84 Überbleibsel des Haut-Halsmuskles, M. cuta- ziehung am Ende der Drosselrinne an der tung für den medialen Schenkel der Sehne des M. (Vorderröhre, Hauptmittelfußknochen: distale neus colli. 85 Kranialer Teil des oberflächlichen Halsbasis, die intern mit der Achselhöhle kom- supraspinatus). 39 Tuberculum intermedium des Bandhöcker an beiden Seiten des Fesselgelenks). Brustmuskels, M. pectoralis descendens (verläuft muniziert). 3 Seitliche Hals- (Drossel-)Gegend. Oberarmbeins (liegt im Sulcus intertubercularis, 63 Mittelfußbeule (Insertion der Sehne des M. lateral des Praesternums und bildet die untere Be- 4 Luftröhrengegend (ventrale Fläche des Halses, der von der Sehne des M. biceps brachii durch- extensor carpi radialis). 64 2. Vordermittelfuß- grenzung der Drosselgrube). 86 M. subclavius in der die Luftröhre durch die Brustbein-Schild- zogen wird, welche von einem Schleimbeutel knochen (medialer Nebenmittelfußknochen, me- (früher als Pars praescapularis des tiefen Brust- knorpelmuskeln hindurch zu palpieren ist). 5 Me- unterlagert ist und durch ein transversal verlau- diales Griffelbein: Basis der Griffelbeine an beiden muskels bezeichnet). 87 Kaudaler Teil des ober- diane Brustfurche (teilt die Brustmuskulatur und fendes Befestigungsband an dieser Stelle gehalten Seiten an der unteren Grenze des Vorderfußwur- flächlichen Brustmuskels, M. pectoralis transver- der Brustbeinkiel ist hier tastbar). 6 Vorbrust (ba- wird). 40 Tuberositas teres (zur Befestigung des zelgelenks tastbar). 65 1. Zehenknochen, Fessel- sus (zieht nach lateral zum Ober- und Unterarm). siert auf den oberflächlichen Brustmuskeln). M. teres major und des M. latissimus dorsi). 41 bein, Phalanx proximalis (proximale Bandhöcker 88 Oberer Grätenmuskel, M. supraspinatus (mit 7 Unterbrust (basiert auf den tiefen Brustmus- Armbeinhöcker (zur Anheftung des Deltamus- an beiden Seiten des Fesselgelenks tastbar). 66 2. einer medialen und einer lateralen Ansatzsehne, keln). 8 Laterale Brustfurche (zwischen dem kels). 42 Crista humeri. 43 Armbeinmulde (be- Zehenknochen, Kronbein, Phalanx media. 67 3. die die Ursprungssehne des zweiköpfigen Ober- Brust- und dem Arm-Kopfmuskel; grenzt an die herbergt den M. brachialis). 44 Lateraler (Streck-) Zehenknochen, Hufbein, Phalanx distalis, Os un- armmuskels an der Schulterblattbeule umfassen). Achselhöhle; keine deutlich sichtbare Struktur, da Knorren des Oberarmbeins (Ursprung des äuße- gulare. 68 Streckfortsatz (pyramidal) des 3. 89 Deltamuskel, M. deltoideus. 90 Lateraler der Oberarm eng mit der Brust verbunden ist). ren Speichenmuskels und der lateralen Muskeln Zehenknochens (Anheftung der Sehne des ge- Kopf des dreiköpfigen Oberarmmuskels, Caput 9 Schulterblattgegend (Schulter). 10 Schulterge- der Elle). 45 Medialer (Beuge-)Knorren des Ober- meinsamen Zehenstreckers). 69 Schultergelenk laterale des M. triceps brachii (Strecker des Ell- lenkgegend. 11 Oberarmgegend (Oberarm, Bra- armbeins (Ursprung der Vorderfußwurzel- und (skapulohumeral). 70 Ellbogengelenk (kubital). bogengelenks). 91 Oberarmmuskel, M. brachialis chium). 12 Ellbogengrube. 13 Unterarmgegend Zehenbeuger). 46 Gelenkrolle des medialen Ge- 71–74 Vorderfußwurzelgelenke. 71 Unterarm- (liegt in der schraubig gewundenen Armbeinmul- (Unterarm, Antebrachium). 14 Vorderfußwurzel- lenkknorrens des Oberarmbeins. 47 Köpfchen Vorderfußwurzelgelenk (Hauptkomponente der de des Oberarmbeins; Beuger des Ellbogenge- gegend (basiert auf den Vorderfußwurzelkno- des lateralen Gelenkknorrens. 48–55 Speiche, Vorderfußwurzel, an der die größte Bewegung er- lenks). 92 Zweiköpfiger Oberarmmuskel, M. bi- chen und -gelenken). 15 Vordermittelfußgegend Radius. 48 Lateraler Bandhöcker der Speiche (zur folgt). 72 Vorderfußwurzel-Mittelgelenk (nur ge- ceps brachii (inseriert an Speiche und Elle am (Vorderröhre). 16 Zehenregion. 17 Fesselkopf. Anheftung für die Zehenstrecker und das laterale ringe Beweglichkeit zwischen den proximalen Unterarm; Strecker des Schultergelenks und Beu- 18 Fessel. 19 Krone. 20 Hufwand. 21 Hufspit- kollaterale Ellbogenband). 49 Körper (Schaft) der und den distalen Vorderfußwurzelknochen). ger des Ellbogengelenks). 93 Äußerer Speichen- ze. 22 Kastanie. Speiche. 50 Medialer Bandhöcker der Speiche 73 Vorderfußwurzel-Mittelfußgelenk (sehr be- muskel, M. extensor carpi radialis (bildet kraniale Wirbelsäule, Rippen und Brustbein: 23 7. (zur Anheftung der Sehne des M. biceps brachii grenzte Beweglichkeit zwischen der distalen Kontur des Unterarms). 94 Sehne des äuße- Halswirbel. 24 Querfortsatz des 6. Halswirbels. und des M. brachialis). 51 Medialer Bandhöcker Reihe der Vorderfußwurzelknochen und dem ren Speichenmuskels. 95 Gemeinsamer Zehen- 25 1. Rippe (kurz und ziemlich gerade). 26 Rip- der Speiche (Proc. styloideus medialis). 52 La- Mittelfuß). 74 Vorderfußwurzel-Zwischengelen- strecker, M. extensor digitorum communis. penknorpel der 1. Rippe. 27 Vorderer Brustein- teraler Bandhöcker der Speiche (Proc. styloideus ke (liegen zwischen den Vorderfußwurzelkno- 96 Sehne des gemeinsamen Zehenstreckers. gang, Apertura thoracis cranialis (ovale Öffnung, lateralis). 53 Mediale Sehnenrinne der Speiche chen derselben Reihe). 75 Zehengrundgelenk, 97 Sehne des seitlichen Zehenstreckers. 98 M. die durch das Manubrium sterni, das 1. Rippen- (zum Durchtritt der Sehne des M. abductor digiti Fesselgelenk (metakarpophalangeal). 76 Zehen- abductor digiti I longus. 99 Sehne des M. abduc- paar mit Rippenknorpeln und den 1. Brustwirbel I longus). 54 Mittlere Sehnenrinne der Speiche mittelgelenk, Krongelenk. 77 Zehenendgelenk, tor digiti I longus. 100 Innerer Speichenmuskel, begrenzt ist). 28 Brustbein (Körper mit ventralem (zum Durchtritt der Sehne des M. extensor carpi Hufgelenk. M. flexor carpi radialis. 101 Befestigungsband Kiel; wird aus Sternebrae gebildet, die über inter- radialis). 55 Laterale Sehnenrinne der Speiche Muskeln: 78 M. sternomandibularis (bildet der Strecker, Retinaculum extensorum ( fixiert die sternebrale Knorpel [können mit dem Alter ver- (zum Durchtritt der Sehne des M. extensor digi- untere Begrenzung der Drosselrinne). 79 Brust- Strecksehnen in ihrer Lage an der Vorderseite der knöchern] miteinander verbunden sind). 29 Ma- torum communis). 56–61 Vorderfußwurzelkno- beinschildmuskel, M. sternothyreoideus (bedeckt Vorderfußwurzel). 102 Ast des Unterstützungs- nubrium sterni (keilförmiger Knorpel). 30 Rip- chen (Vorderfußwurzelregion mit 7 oder 8 Kno- die Luftröhre und trifft seinen gegenüberliegen- bands zur gemeinsamen Strecksehne. pen. chen in einer proximalen und einer distalen den Partner in der ventralen Mittellinie des Hal- Blutgefäße: 103 Äußere Drosselvene (tritt auf Skelett der Vordergliedmaße und Gelen- Reihe). 56–58 Proximale (antebrachiale) Reihe ses). 80 Schulter-Halsmuskel, M. omotransversa- ihrem Weg zum vorderen Brusteingang in die ke: 31–35 Schulterblatt, Scapula. 31 Schulter- der Vorderfußwurzelknochen. 56 Os carpi ra- rius. 81–82 Arm-Kopfmuskel, M. brachiocephali- Drosselgrube ein). 104 V. cephalica (leitet in der blattknorpel (am wirbelseitigen [dorsalen] Rand diale (kahnförmig). 57 Os carpi intermedium cus (teilweise geteilt durch den sehnigen Drosselgrube das Blut des Oberarms in die äußere des Schulterblatts angeheftet). 32 Kranialer Rand (mond- oder halbmondförmig). 58 Os carpi ulna- Schlüsselbeinstreifen [Überbleibsel des Schlüssel- Drosselvene). des Schulterblatts. 33 Schulterblattgräte. 34 Hals re (pyramidal oder keilförmig). 59–61 Distale beins] und stellt den wichtigsten Vorwärtsführer des Schulterblatts an der skapulären Einziehung. (metakarpale) Reihe der Vorderfußwurzelkno- der Vordergliedmaße dar). 81 M. cleidobrachialis 35 Schulterblattbeule (Anheftung der Sehne des chen. 59 2. Vorderfußwurzelknochen, Os carpa- (Anteil des Arm-Kopfmuskels [bedeckt das Schul- M. biceps brachii). 36–47 Oberarmbein, Hume- le secundum (trapezförmig: 1. Vorderfußwurzel- tergelenk von vorne]). 82 M. cleidomastoideus rus. 36 Gelenkkopf des Oberarmbeins (liegt in knochen fehlt in der Regel, und wenn doch vor- (Anteil des Kopf-Armmuskels [entspringt am War- der Schultergelenkspfanne und bildet das Schul- handen, dann in das mediale kollaterale zenfortsatz des Schläfenbeins und am Genick-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 47, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 48 14 Oberflächenmerkmale, oberflächliche Muskeln raler Gelenkknorren des Oberschenkelbeins. nigen und den halbhäutigen Muskel beinhalten).39 Medialer Gelenkknorren des Oberschenkel- 79 Fersenbeinsehne des zweiköpfigen Ober-und Skelett von hinten beins. 40 Lateraler Bandhöcker des Ober- schenkelmuskels (Anteil des Tendo accessorius). schenkelbeins. 41 Medialer Bandhöcker des 80 Halbhäutiger Muskel, M. semimembranosus. Oberschenkelbeins. 42 Zwischenknorrengrube, 81 Halbsehniger Muskel, M. semitendinosus. Viele der Oberflächenmerkmale des Pferdes auf Sehne aus Komponenten des M. bizeps und M. Fossa intercondylaris, des Oberschenkelbeins. 82 Schlanker Schenkelmuskel, M. gracilis. der Abb. 2 sind auch auf dieser Oberflächenan- semitendinosus der Hinterbackenmuskulatur hin- 43–48 Schienbein, Tibia. 43 Lateraler Schien- 83 Fersenbeinsehne des halbsehnigen Muskels sicht zu erkennen. Der Schwanz, der sonst lang ter dem Kniegelenk, die am Fersenbeinhöcker an- beinknorren. 44 Medialer Schienbeinknorren. und des schlanken Schenkelmuskels (Anteil des und beweglich ist, wurde für die Zeichnung ge- setzt. 45 Kniekehlausschnitt, Incisura poplitea. Tendo accessorius). 84 Medialer Kopf des Wa- kürzt dargestellt. Er wird von vorne durch die Auf der Darstellung der Knochen (14.2) wird 46 Schaft des Schienbeins. 47 Medialer Knöchel denmuskels, Caput mediale des M. gastro- Kruppe und Hinterbacke, nach unten vom Anus der Aufbau des Beckens gezeigt, also die Kno- des Schienbeins. 48 Lateraler Knöchel des cnemius. 85 Lateraler Kopf des Wadenmuskels, und seitlich jeweils von den Mm. semimembra- chen, die das Becken umgeben. Dessen Gesamt- Schienbeins. 49 Wadenbein, Fibula. 50 Waden- Caput laterale des M. gastrocnemius. 86 Sehne nosi begrenzt. Die Lage des Tuber ischiadicum durchmesser wird durch den Winkel mitbe- beinkopf. 51–57 Hinterfußwurzelknochen, Tar- des Wadenmuskels, Achillessehne, Tendo gas- (Sitzbeinhöcker) auf beiden Seiten des Schwanzes stimmt, den das Kreuzbein zum Beckenboden salknochen, Ossa tarsi. 51 Fersenbein, Calca- trocnemius. 87 Schollenmuskel, M. soleus ist deutlich zu sehen. Er ist jeweils durch den einnimmt. Ist es zum Boden hin gekippt, kann es neus, Os tarsi fibulare. 52 Fersenbeinhöcker (Nebenanteil des M. triceps surae; Hauptkompo- vertebralen Kopf des M. semimembranosus hin- in den Beckenausgang hineinragen und der Stute (Ferse). 53 Sprungbeinstütze, Sustentaculum tali, nente ist der Wadenmuskel, der die Wade bildet). durch tastbar, der von seinem Ursprung an Kreuz- beim Fohlen Schwierigkeiten bereiten. des Fersenbeins. 54 Sprungbein, Talus, Os tarsi 88 Fersensehnenstrang, Tendo calcaneus com- bein und dem kaudalen Ende des breiten Becken- tibiale, Astragalus. 55 Os tarsi centrale (kahn- munis (Gruppe von Sehnen- und Faszienstruktu- bandes an den Oberschenkel herunterzieht. Die Oberflächenmerkmale und topographi- förmig). 56 4. Hinterfußwurzelknochen (ku- ren, die am Fersenhöcker befestigt sind: die Achil- oberen Enden der ischiokruralen Muskulatur sche Regionen: 1 Kreuzgegend (Kruppe). bisch). 57 1. und 2. Hinterfußwurzelknochen lessehne des Wadenmuskels, Tendo gastrocne- runden die Kontur des kaudalen Rumpfes ab, sie 2 Schwanzwurzel (Schweifrübe). 3 Schweif miteinander verschmolzen (klein-keilförmig). mius, die oberflächliche Beugesehne, Tendo ziehen bei der Stute von der Schwanzwurzel um (Schwanzgegend). 4 Kruppe. 5 Sitzbeinhöcker- 58–61 Hintermittelfußknochen, Ossa metatarsa- plantaris, und der Tendo accessorius). 89 Seit- Anus und Vulva herum, beim Hengst um Anus gegend. 6 After. 7 Scham. 8 Oberschenkel- lia. 58 3. Hintermittelfußknochen (Hauptmittel- licher Zehenstrecker, M. extensor digitorum la- und bis an die Basis des Skrotums. Daher ist die gegend (Oberschenkel). 9 Kniekehlgegend (Knie- fußknochen, Hinterröhre). 59 2. und 4. Hinter- teralis. 90 Oberflächlicher Zehenbeuger, M. fle- perineale Region (Abb. 14.3) relativ schmal. kehlgrube hinter dem Kniegelenk). 10 Hinter- mittelfußknochen (mediales und laterales Griffel- xor digitorum superficialis (überwiegend sehnig Die ischiokrurale Muskulatur bildet eine backen. 11 Unterschenkelgegend (Unterschen- bein). 60 Basis der Griffelbeine (palpierbar an im distalen Unterschenkel). 91 Sehne des ober- große Muskelmasse an der Rückseite des Ober- kel). 12 Hinterfußwurzelgegend (Tarsus, Sprung- jeder Seite der Hinterfußwurzel. 61 Knöpfchen flächlichen Zehenbeugers (am Fersenhöcker be- schenkels, sie zieht an beiden Seiten der Knie bis gelenk). 13 Fersenbeingegend. 14 Hintermit- des lateralen und medialen Griffelbeins. 62 Pro- festigt und bildet Fersenbeinkappe). 92 Lateraler in den Unterschenkel und die oberen Abschnitte telfußgegend. 15 Zehengegend. 16 Fesselkopf. ximales plantares Sesambein (paarig an der Fes- Kopf des tiefen Zehenbeugers, M. flexor digito- der Mm. gastrocnemii. An der Innenseite der 17 Sporn. 18 Fessel. 19 Ballen. 20 Huf. sel). 63 1. Zehenknochen, Fesselbein, Phalanx rum profundus. 93 Medialer Kopf des tiefen Ze- Oberschenkel gibt es wenig charakteristische Knochen, Gelenke und Bänder: 23 Dorn- proximalis. 64 2. Zehenknochen, Kronbein, Pha- henbeugers. 94 Sehne des tiefen Zehenbeugers Merkmale, die Haut ist dünn und mit den dar- fortsätze des Kreuzbeins. 24 Seitliche Flügel lanx media. 65 3. Zehenknochen, Hufbein, Pha- (durch die Verschmelzung des lateralen und unterliegenden Strukturen nur durch lockeres, des Kreuzbeins (vergrößerter Querfortsatz des lanx distalis. 66 Distales Sesambein, Strahlbein medialen Kopfes). 95 Oberflächliche und tiefe fettreiches Bindegewebe verbunden. S1). 25 Querfortsatz des 1. Schwanzwirbels. (kahnförmig). 67 Hüftgelenk. 68 Kniegelenk Beugesehne. 96 Haltebänder der Beuger an der Die Kontur des kaudalen Anteils des Unter- 26–30 Beckenknochen, Hüftbein, Os coxae. (femorotibiale Komponente). 69 Unterschenkel- Hinterfußwurzel. 97 Plantares Fesselringband. schenkels (der Wade) wird durch den Bauch des 26 Kreuzhöcker des Darmbeins, Tuber sacrale Hinterfußwurzelgelenk. 70 Proximales Hinter- 98 Zehenringbänder. M. gastrocnemius gebildet. In der Mitte des (Kruppenpunkt). 27 Hüfthöcker des Darmbeins fußwurzel-Mittelgelenk. 71 Hinterfußwurzel- Unterschenkels entspringt der kräftige Fersen- (Hüftpunkt). 28 Sitzbeinhöcker (Sitzbeinpunkt). Mittelfußgelenk. 72 Fesselgelenk, Zehengrundge- sehnenstrang. Hierbei handelt es sich um eine 29 Darmbeinflügel. 30 Sitzbeinausschnitt des lenk (metatarsophalangeal). komplizierte Struktur aus verschiedenen Unter- Beckengürtels (Querverbindung zwischen den Muskeln: 73–76 Schwanzmuskeln im Quer- einheiten, die wichtigste hiervon ist die Achilles- Sitzbeinhöckern beider Seiten). 31–42 Ober- schnitt. 73 Kurzer Heber des Schwanzes, M. sa- sehne. Streng genommen ist sie die Sehne des M. schenkelbein, Femur, Os femoris. 31 Oberschen- crococcygeus dors. medialis. 74 Langer Heber triceps surae (d.h. der medialen und lateralen kelbeinkopf (sitzt in der Beckenpfanne). 32 Kau- des Schwanzes, M. sacrococcygeus dors. latera- Köpfe des M. gastrocnemius und M. soleus), die daler Teil des großen Umdrehers des Oberschen- lis. 75 Seitwärtszieher des Schwanzes, Mm. am Fersenbeinhöcker ansetzt. Mit ihr ist die kelbeins. 33 Crista intertrochanterica des intertransversarii caudae. 76 Niederzieher des Sehne des oberflächlichen Zehenbeugers Oberschenkelbeins. 34 Umdrehergrube, Fossa Schwanzes, M. sacrococcygeus ventr. medialis verbunden, die über die Ferse hinauszieht, sie trochanterica, des Oberschenkelbeins. 35 Kleiner und lateralis. 77 Oberflächlicher Kruppenmuskel, umfasst und dann nach plantar in die Mittelfußre- Umdreher des Oberschenkelbeins. 36 Dritter M. glutaeus superficialis. 78 Zweiköpfiger Ober- gion und so zu der Zehe zieht. Schließlich ent- Umdreher des Oberschenkelbeins. 37 Fossa su- schenkelmuskel, M. biceps femoris (Hauptanteil springt noch eine akzessorische (tarsale) pracondylaris des Oberschenkelbeins. 38 Late- der Hinterbackenmuskeln, die noch den halbseh-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 49, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 50 15 Sehnen und Sehnenscheiden an Vorder- und Hinter- ebenso gut tastbar wie das Halteband. Man kann Zehenbeuger das Unterstützungsband bei der Sta-sie gut von dem Unterstützungsband, das durch bilisierung des Fesselgelenks. Obwohl sie von dergliedmaße den Kanal zwischen der Rückseite des Mittelfuß- Struktur her normale Muskeln sind, können die knochens und den Griffelbeinen auf beiden Seiten Zehenmuskeln auch autonom sein, sie wirken verläuft, unterscheiden. Diese Strukturen sind leich- also mehr wie Bänder als wie echte Muskeln. Die nebenstehenden Abbildungen zeigen die un- Obgleich sowohl Karpal- als auch Sprunggelenk ter zu tasten, wenn der Fuß angehoben wird und Dies liegt daran, dass beide Haltebänder besit- teren Abschnitte der Gliedmaßen vom Karpus eigentlich nur einfache Scharniergelenke sind, die Fessel-, Kron- und Hufgelenk leicht gebeugt sind. zen, die dann ihre Stützfunktion aufnehmen, und Tarsus an abwärts. Wie Sie sicher wissen, be- Flexion und Extension durchführen können, sind Am unteren Ende des Mittelfußes wird die wenn die Sehnen die Grenzen ihrer Streckfähig- finden sich hier keine Muskelbäuche, nur die lan- es aber tatsächlich doch zusammengesetzte Ge- oberflächliche Beugesehne flacher und breiter keit erreichen. Wie wir schon gesehen haben, er- gen Sehnen ziehen über das Karpal- und Tarsalge- lenke. Das Karpalgelenk besteht aus 3 separaten und bildet einen Ring, der die tiefe Beugesehne hält die oberflächliche Beugesehne an der Vorder- lenk und an die Zehe herunter. Dabei laufen sie Gelenken innerhalb einer gemeinsamen faserigen vollständig umgibt. Hinter der Fessel bewegen gliedmaße ein Halteband vom Radius oberhalb durch Knochenfurchen und werden am Karpus Gelenkkapsel, jedes Gelenk hat seine eigene Kam- sich die beiden Sehnen, die tiefe Beugesehne des Karpus, die tiefe Beugesehne erhält eines von und Tarsus, an der Fessel und an der Zehe durch mer. Die Bewegung der Vorderfußwurzel verläuft innerhalb des Sehnenringes aus der oberfläch- der Rückseite des Mittelhandknochens unterhalb Verdickungen der tiefen Faszie an ihrem Platz ge- im Wesentlichen aus dem Unterarm-Vorderfuß- lichen Sehne, in einer Rinne, die von den beiden des Karpalgelenks. Anders als die normalen Bän- halten. Diese Faszienbänder bedecken die Sehnen wurzelgelenk heraus, deutlich geringfügiger aus Sesambeinen und ihrem Sesambeinband ge- der, die von Knochen zu Knochen ziehen, verlau- und verschmelzen mit der Knochenhaut der dar- dem Vorderfußwurzel-Mittelgelenk heraus bildet wird. Unterhalb der Fessel teilt sich die fen Haltebänder von Knochen zu Sehne. So ent- unterliegenden Knochen. Ein breites Faszienband und kaum noch im Karpometakarpalgelenk. Sehne der oberflächlichen Beuger in zwei Teile, falten sie an den Grenze der Streckfähigkeit der bedeckt die Streckersehnen an der Vorderseite des Daraus ließe sich ableiten, dass Gelenkraum und die an den Hinterflächen des ersten und zweiten Muskeln ihre stützende Aktivität, indem sie den Karpus, das Retinakulum der Strecker. Die ent- Kapsel des Unterarm-Vorderfußwurzelgelenkes Zehengliedes ober- und unterhalb des Kronge- Sehnen eine Bandfunktion durch „Ausschalten“ sprechende Struktur am Sprunggelenk besteht aus am stärksten dehnbar sind; wie die Zeichnung lenks ansetzen. Hinter dem Krongelenk wölbt des darüber liegenden Muskelbauches ermög- drei klar definierten Bändern der tiefen Faszie, die 15.1 andeutet, gibt es auch eine Punkt, an dem es sich von der Rückseite der zweiten Phalanx eine lichen. Während das Körpergewicht das Fesselge- die Streckersehnen über, an und unterhalb des durch Bänder nicht ausreichend stabil gehalten breite faserknorpelige Platte (Gleitkörper) vor; lenk nach unten drückt (Überstreckung), strafft Sprunggelenks umfassen. Die Sehne der tiefen Ze- wird. Das Sprunggelenk ist mit seinen vier Ge- über diese glatte Fläche zieht die tiefe Beugeseh- sich das Halteband und anschließend die tiefen henbeuger zieht in einer Rinne hinter dem Karpal- lenken noch komplexer, jedes von ihnen hat seine ne hinweg weiter nach unten. Die unteren Enden und oberflächlichen Beugesehnen. und dem Sprunggelenk nach palmar bzw. plantar. eigene Gelenkhöhle mit Kapsel. Alle sind von der oberflächlichen Beugesehnen verschmelzen An der Fessel werden die hinteren Sehnen Diese karpalen und tarsalen Rinnen werden durch einer gemeinsamen Faserkapsel umgeben. Das bei ihrem Ansatz an den ersten beiden Zehenglie- durch das palmare (plantare) Ringband an die Retinakula der Beuger zu Kanälen: Am Kar- Unterschenkel-Hinterfußwurzelgelenk, aus dern beiderseits mit der Knorpelplatte. ihrem Platz gehalten und an den Zehen durch die pus verbinden sie den akzessorischen Vorderfuß- dem heraus praktisch die gesamte Bewegung des Wir haben bereits gesehen, wie kompliziert das proximalen und distalen Ringbänder. Diese wurzelknochen lateral und am Sprunggelenk das Tarsus heraus verläuft, hat eine besonders dehn- Hufgelenk durch das Vorhandensein des distalen Ringbänder sind mit den Sehnen verwachsen und Fersenbein mit dem medialen Kollateralband. bare Kapsel, die an einigen Stellen nur schlecht Sesambeines (Kahnbein) wird, das von seinen schränken deren Beweglichkeit noch weiter ein: Die Sehnen, die durch diese Faszien- und durch Bänder gestützt oder durch Sehnen kon- eigenen Stützbändern zwischen dem ersten Ze- das palmare Ringband mit der oberflächlichen Ze- Knochentunnel ziehen, sind natürlich rundum trolliert ist (vgl. 15.2 und 15.4). An diesen Stellen henglied oben und dem dritten Zehenglied unten henbeugesehne hinter dem Fesselgelenk, das pro- Reibung ausgesetzt. Um den potenziellen Scha- kann es bei Dehnungen der Gelenkkapsel durch fixiert wird. Die untere Fläche ist mit glattem Fa- ximale Ringband der Zehe an der Unterfläche der den durch diese Reibung abzuwenden, sind die Gelenkflüssigkeit zu Ausstülpungen der Gelenk- serknorpel bedeckt, über den die tiefe Beugeseh- oberflächlichen Beugesehne unterhalb der proxi- Sehnen von gleitfähigen Sehnenscheiden umge- kapsel kommen; hier können aber auch Injektio- ne zieht, bevor sie sich zum Ansatz an der Unter- malen Phalanx und das distale Ringband der Zehe ben. Diese sind zweischichtig; die äußere Schicht nen in das Gelenk durchgeführt werden. fläche der dritten Phalanx auffächert. Zur Verrin- an der Unterfläche der tiefen Beugesehne. Dieses haftet an der Innenfläche der Kanäle, die innere Die Sehnen der oberflächlichen und tiefen gerung der Reibung befindet sich zwischen distale Band zieht von der ersten Phalanx an bei- Schicht an der Sehne. Dazwischen befindet sich Zehenbeuger sind von besonderer Bedeutung; Knochen und Sehne ein podotrochlearer (navi- den Seiten nach unten und bildet eine Schlinge ein dünner Film einer Schmierflüssigkeit, die ein ihre komplexe Anordnung erfordert einige Erläu- kularer) Schleimbeutel. um die tiefe Beugesehne herum. Innerhalb der Gleiten erlaubt und so die Bewegung der Sehnen terungen. Sie ziehen an der Rückseite von Karpal- Die Sehnen der Zehenstrecker ziehen an den Hufe trennt es die Sehne vom Ballen, wie im axi- erleichtert. Auf der Abbildung ist der Beginn der oder Sprunggelenk entlang nach unten in die Vorderseiten aller Gliedmaßen herunter, unter- alen Schnitt in Abb. 15.5 dargestellt. Dort, wo die Sehnenscheiden etwa 7–8 cm über dem Karpal- Mittelfußregion. Im oberen Anteil liegt die tiefe wegs vereinen sie sich zur gemeinsamen hinteren Sehnen unter diesen Ringbändern hin- und Sprunggelenk dargestellt, der Verlauf unter Beugesehne, wie der Name sagt, tiefer als die Strecksehne direkt unter der Haut an der durch laufen, werden sie von den Sehnenschei- den Retinakula ist angedeutet. Sie enden an oder oberflächliche Sehne; sie ist mit der Rückseite des Vorderseite der Zehe. Sie setzt am Streckfortsatz den der Zehe umhüllt, die oberhalb der Fessel unter dem Karpal- und Sprunggelenk im Mittel- Mittelfußknochens durch ein faseriges karpales des dritten Zehengliedes innerhalb der Hufe vor beginnen und bis in den Fuß hineinreichen. fußbereich. Diese Strukturen sind von Bedeutung, oder tarsales Halteband verbunden. Das subtar- dem Hufgelenk an, hat jedoch auf dem Weg nach Die letzte Zeichnung (15.5) auf der rechten nicht zuletzt, weil sie besonders an der Vordersei- sale Halteband ist nicht so deutlich ausgeprägt unten auch Ansatzpunkte an den ersten beiden Seite der Abbildung zeigt einen axialen Schnitt te des Karpus dicht unter der Haut liegen und wie sein subkarpales Äquivalent an der Vorder- Zehengliedern. der Gliedmaße von der Hälfte des Mittelfußes an schon durch leichte Verletzungen beschädigt wer- gliedmaße. Die beiden übereinanderliegenden Außer ihrer Wirkung auf den Zeh, also die Beu- abwärts zum Boden. Die Gelenkkapseln von Fes- den können. Beugesehnen sind hinter dem Mittelfußknochen gung von Kron- und Hufgelenk, verstärken beide sel-, Kron- und Hufgelenk sind zu sehen. An Fes-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 51 sel- und Hufgelenk kann man auch erkennen, wie ein Stützapparat wie an Fessel- und Hufgelenk, so- untere Hälfte des zweiten Zehengliedes, das die Sesambeine Bestandteil des Gelenks sind; sie dass die Überstreckung durch die geraden (dista- Kahnbein, die Ansätze der Streck- und der tiefen sind Teil der Kapsel. Am Fesselgelenk artikulieren len) Sesambeinbänder des Fesselgelenks verhin- Beugesehnen und die Ballen. Die Struktur des die beiden proximalen Sesambeine nicht direkt dert wird, die an der Rückseite des zweiten Ze- Fußes wird in Abb. 22 im Detail besprochen. mit dem ersten Zehenglied, obwohl sie, wie die hengliedes ansetzen und durch axiale und Zeichnung zeigt, sehr nahe liegen. Sie bilden eine abaxiale Krongelenksbänder, die hinten um das Fortsetzung der Gelenkfläche des ersten Zehen- Krongelenk herumlaufen und das erste Zehen- gliedes. Durch diese Erweiterung der konkaven glied mit dem Faserknorpel des zweiten Gliedes Fläche vergrößern sie die Gelenkfläche erheblich, verbinden. Die Beugung des Krongelenks wird was ein größeres Bewegungsausmaß erlaubt. Aus durch den Ansatz der oberflächlichen Zehenbeu- der Zeichnung können Sie wahrscheinlich schlie- gersehne an das distale Ende des ersten und das ßen, dass das Fesselgelenk ein hohes Bewegungs- proximale Ende des zweiten Zehengliedes einge- ausmaß hat – über 180°. In der Überstreckung schränkt. Das untere Ende der oberflächlichen Ze- kann der dorsale Winkel nur 90° betragen, bei der henbeugersehne ist streng genommen kein Liga- Beugung kann er bis 270° reichen. Sie könnten ment. Durch sein Halteband jedoch (an der dies bei Betrachtung Ihres eigenen Tieres leicht Vordergliedmaße vom Radius, an der Hinterglied- nachvollziehen. Um ein solches Bewegungsaus- maße vom Tuber calcaneus) wirkt es wie eines, maß zu ermöglichen, ist die Gelenkkapsel groß wenn das Fesselgelenk überstreckt wird und zum und locker; sie reicht palmar bis zwischen den Boden hin absinkt. Mittelfuß und das Unterstützungsband und auf Das Hufgelenk hat ein größeres Bewegungsaus- der dorsalen Fläche bis zwischen Mittelfuß und maß als das Krongelenk; ein Sesambein ist inte- Strecksehne. griert. Anders als am Krongelenk bilden die dista- Obwohl es auf den Längsschnitten nicht zu len (navicularen) Sesambeine einen Teil der tra- sehen ist, befindet sich am Kondylus am unteren genden Fläche der Gelenke zwischen den Ende des Mittelfußknochens ein Knochenkamm, zweiten und dritten Zehengliedern. Trotz dieses der um die Gelenkfläche herum reicht. Er korres- kleinen anatomischen Unterschiedes ist die Funk- pondiert mit einer sagittal verlaufenden Furche in tion exakt die selbe: Vergrößerung der Gelenkflä- der proximalen Gelenkfläche des ersten Zehen- che (ihrer Konkavität) und Verteilung des Ge- gliedes, die sich nach hinten oben im Knorpel fort- wichts, das auf dem Gelenk lastet. setzt und die proximalen Sesambeine verbindet. Die hinten liegenden Zehenbeugersehnen sind Zusammen mit den Kollateralbändern sorgt diese zusammen mit ihrer Sehnenscheide, die die tiefe Gelenkkonfiguration dafür, dass am Fesselgelenk Beugesehne umgibt, dargestellt. Über der Fessel nur eine Scharnierbewegung möglich ist. umfasst die oberflächliche Zehenbeugersehne die Im axialen Schnitt ist auch der Stützapparat tiefe Zehenbeugersehne; sie bildet einen komplet- zu sehen. An der Fessel setzt ein Stützband an ten Ring, durch den die Sehne gleitet. Unterhalb den proximalen Sesambeinen an und zieht als dis- der Fessel teilt sich die oberflächliche Sehne auf, tales Sesambeinband nach unten an die Zehe; es um am zweiten Zehenglied anzusetzen (nicht ab- setzt an den ersten beiden Zehengliedern an. Am gebildet, da sich die Verzweigungen nicht auf der Hufgelenk wird ein distales Sesambein durch ein Mittellinie befinden). Die tiefe Zehenbeugersehne naviculares Stützband gehalten; oben am zweiten zieht in ihrer Sehnenscheide weiter nach unten in Zehenglied und nach unten hin über ein distales die Nähe des dritten Zehengliedes. Die Sehnen- naviculares Band am dritten Zehenglied. scheide endet kurz oberhalb des Hufgelenks, die Die Gelenkfläche und die Kapsel des Kronge- Sehne selbst zieht weiter über die Unterseite des lenks sind, wie Sie an dieser Zeichnung erkennen Kahnbeins, wo zwischen ihnen ein Schleimbeutel können, weniger groß als die des Fesselgelenks. liegt (Bursa podotrochlearis). Am Ende setzt die Dies weist auf ein geringeres Bewegungsausmaß Sehne an der Unterseite des dritten Zehengliedes in diesem Gelenk hin. Die Lage des distalen Stütz- an. bandes und der oberflächlichen Sehnenansätze an Das axiale Schnittbild (15.5) zeigt eine Reihe der Rückseite des Krongelenks tragen maßgeblich von Komponenten des Fußes, die sich innerhalb zu seiner Stabilisation bei. Dem Krongelenk fehlt des Hufes befinden, z.B. das dritte Zehenglied, die, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 52 Knochen, Gelenke und Bänder des fixiert). 30 Fesselbein-Strahlbein-Hufbeinband, Ausbuchtung (begrenzt durch das Fersenbein vorderen Scheinbeinmuskels. 95 Schleimbeutel Vorderfußes: 1 Vorderfußwurzel (zusammenge- Lig. sesamoideum collaterale mediale et laterale. und den lateralen Knöchel des Schienbeins). unter der gemeinsamen Strecksehne (wo die setztes Gelenk mit 3 Hauptartikulationsflächen). 31 Strahlbein-Hufbeinband, Lig. sesamoideum 64 3. Hintermittelfußknochen (Hinterröhre). Sehne die Vorderfläche des Fesselgelenks kreuzt). 2 Os carpi accessorium. 3 Palmolaterale Aus- distale impar. 65 2. Hintermittelfußknochen (mediales Griffel- Zehenendorgan (Hufkapsel und Leder- buchtung der Gelenkkapsel des Unterarm-Vorder- Muskeln, Sehnen und Sehnenscheiden bein). 66 4. Hintermittelfußknochen (laterales haut): 96 Behaarte Haut (epidermale Schicht der fußwurzelgelenks (zwischen der langen Sehne des Vorderfußes: 32 M. abductor digiti I lon- Griffelbein). 67 Schienbein, Tibia. 68 Hinterfuß- Haut setzt sich als Saumhorn fort). 97 Saumober- des M. extensor carpi ulnaris und dem Proc. gus. 33 Sehne des M. abductor digiti I longus. wurzel-Unterstützungsband (Halteband)(schwach haut, Epidermis limbi, Saumhorn (äußere wasser- styloideus lateralis der Speiche). 4 3. Vorder- 34 Äußerer Speichenmuskel, M. extensor carpi und gelegentlich nicht vorhanden). 69 Retinacu- dichte Schicht, die der Hufwand aufliegt: besteht mittelfußknochen (Vorderröhre). 5 2. Vorder- radialis. 35 Sehne des äußeren Speichenmuskels. lum extensorum (proximales, mittleres und dista- aus weichem, nicht pigmentiertem Röhrchenhorn mittelfußknochen (mediales Griffelbein). 6 4. 36 Gemeinsamer Zehenstrecker, M. extensor di- les; fixiert die Strecksehnen). 70 Retinaculum und erstreckt sich in unterschiedlicher Ausdeh- Vordermittelfußknochen (laterales Griffelbein). gitorum communis. 37 Sehne des gemeinsamen flexorum (vervollständigt den Tarsalkanal). nung nach distal). 98–100 Hufkapsel, Capsula 7 Proximale Sesambeine (paarige Sesambeine, die Zehenstreckers. 38 Seitlicher Zehenmuskel, M. Muskeln, Sehnen und Sehnenscheiden ungularis. 98 Hufplatte, Paries corneus (verhorn- bei der Bildung des Fesselgelenks beteiligt sind). extensor digitorum lateralis. 39 Sehne des seit- des Hinterfußes: 71 Langer Zehenstrecker, te Wandepidermis aus Hornröhrchen; Hornröhr- 8 1. Zehenknochen, 1. Phalange, Fesselbein. 9 2. lichen Zehenstreckers. 40 Äußerer Ellbogenmus- M. extensor digitorum longus. 72 Sehne des chen durch Zwischenröhrchenhorn verbunden). Zehenknochen, 2. Phalange, Kronbein. 10 3. Ze- kel, M. extensor carpi ulnaris. 41 Lange Sehne langen Zehenstreckers. 73 Seitlicher Zehenstre- 99 Hornsohle, Solea cornea (verhornte Sohlene- henknochen, 3. Phalange, Hufbein. 11 Lateraler des äußeren Ellbogenmuskels. 42 Innerer Spei- cker, M. extensor digitorum lateralis. 74 Sehne pidermis aus weicherem Röhrchen- und Hufknorpel des 3. Zehenknochens. 12 Distales chenmuskel, M. flexor carpi radialis. 43 Sehne des seitlichen Zehenstreckers. 75 Gemeinsame Zwischenröhrchenhorn). 100 Hornstrahl, Cu- Sesambein, Strahlbein (Bestandteil des Hufge- des inneren Speichenmuskels. 44 Innerer Ellbo- Strecksehne (aus der Vereinigung der Sehnen des neus corneus (zentrale Region der Sohle, die lenks). 13 Speiche, Radius. 14 Fesselgelenk, Ze- genmuskel, M. flexor carpi ulnaris. 45 Sehne des langen und des seitlichen Zehenstreckers). unter dem Strahlpolster liegt; aus weichem, elas- hengrundgelenk, Art. metacarpophalangea (und inneren Speichenmuskels. 46 Oberflächlicher 76 Vorderer Schienbeinmuskel, M. tibialis crani- tischem, nicht vollständig verhorntem Horn, in Gelenkhöhle im Axialschnitt). 15 Gelenkkapsel Zehenbeuger, M. flexor digitorum superficialis. alis. 77–78 Sehnen des vorderen Schienbeinmus- dem die Hornröhrchen geschlängelt verlaufen, des Fesselgelenks (groß und locker). 16 Proxi- 47 Sehne des oberflächlichen Zehenbeugers. kels (ziehen durch einen Spalt der Sehne des drit- zusammengesetzt). 101–105 Huflederhaut, Co- male Ausdehnung der Fesselgelenkskapsel (zwi- 48 Tiefer Zehenbeuger, M. flexor digitorum ten Wadenmuskels zum Tarsus). 77 Dorsale rium ungulae (Schicht, die reichhaltig mit Blutge- schen Vorderröhre und Unterstützungsband). profundus. 49 Sehne des tiefen Zehenbeugers. Sehne des vorderen Schienbeinmuskels. 78 Me- fäßen und Nerven versorgt ist). 101 Saumleder- 17 Krongelenk, Zehenmittelgelenk, Art. inter- 50 Sehnenscheide des M. abductor digiti I lon- diale Sehne des vorderen Schienbeinmuskels. haut, Dermis limbi (unter der Saumoberhaut lie- phalangea proximalis manus (und Gelenkhöhle gus. 51 Sehnenscheide des äußeren Speichen- 79 3. Wadenbeinmuskel, M. fibularis tertius. gende, mit Zotten besetzte Schicht, die in die im Axialschnitt). 18 Gelenkkapsel des Kronge- muskels. 52 Sehnenscheide des gemeinsamen 80 Sehne des 3. Wadenbeinmuskels. 81–83 Tie- Lederhaut der behaarten Haut übergeht und die lenks. 19 Hufgelenk, Zehenendgelenk, Art. inter- Zehenstreckers. 53 Sehnenscheide des seitlichen fer Zehenbeuger, M. flexor digitorum profundus. Saumrinne überzieht; erweitert sich und ver- phalangea distalis manus (und Gelenkhöhle im Zehenstreckers. 54 Sehnenscheide der langen 81 Lateraler Kopf des tiefen Zehenbeugers. 82 mischt sich im Bereich der Trachtenwinkel mit Axialschnitt). 20 Gelenkkapsel des Hufgelenks Sehne des äußeren Ellbogenmuskels. 55 Sehnen- Medialer Kopf des tiefen Zehenbeugers. 83 Tiefe der Strahllederhaut). 102 Kronlederhaut, Dermis (erstreckt sich nach proximal zwischen 2. Zehen- scheide des inneren Speichenmuskels. 56 Karpal- Beugesehne. 84 Oberflächliche Beugesehne. coronae (mit Zotten besetzte Schicht in der Kron- knochen und tiefer Beugesehne). 21 Vorderfuß- beugesehnenscheide (umgibt Sehne des tiefen Ze- 85 Achillessehne (Sehne, die aus einer dreiköpfi- rinne auf dem dicken Kronwulst der Unterhaut; wurzel-Unterstützungsband (Halteband) (sehni- henbeugers im Karpalkanal). 57 Fesselbeugeseh- gen Wadenmuskelgruppe (Wadenmuskel und verjüngt sich und vermischt sich entlang der obe- ger Kopf des tiefen Zehenbeugers verbindet nenscheide (umgibt tiefe und oberflächliche Schollenmuskel) hervorgeht. 86 Fersensehnens- ren Grenze der Eckstrebe mit der Strahlleder- die tiefe Beugesehne mit dem dicken und dich- Beugesehne am Fesselgelenk und im Zehenbe- trang, Tendo calcaneus communis (Gruppe von haut). 103 Wandlederhaut, Dermis parietis (mit ten karpalen Palmarband). 22–24 Fesselträger reich). 58 Fußrollenschleimbeutel, Bursa podo- Sehnen- und Faszienstrukturen, die am Fersenhö- Blättchen besetzte Schicht, die die Außenfläche (Sesambeintrageapparat) des Fesselgelenks. trochlearis. cker befestigt sind und die Achillessehne und die des Hufbeins und der seitlichen Knorpel über- 22 Unterstützungsband (Mittelfußabschnitt des Knochen, Gelenke und Bänder des Sehne der Hinterbackenmuskeln, Tendo accesso- zieht; bildet Lederhautblättchen, die mit den M. interosseus medius: proximales Sesambein- Hinterfußes: 59 Hinterfußwurzel (Ferse). 60 rius, beinhalten). 87 Sehnenscheide des langen Hornblättchen der Hufplatte und Eckstrebe über- band). 23 Distales Sesambeinband. 24 Verbin- Fersenhöcker (Fersenpunkt). 61–63 Ausbuch- Zehenstreckers. 88 Sehnenscheide des seitlichen lappen). 104 Sohlenlederhaut, Dermis soleae dungsschenkel des Unterstützungsbands zur ge- tungen der Gelenkkapsel des Unterschenkel- Zehenstreckers. 89 Sehnenscheide des vorderen (mit Zotten besetzte Schicht unter der Hornsoh- meinsamen Strecksehne. 25 Fesselringband, Lig. Hinterfußwurzelgelenks. 61 Dorsale Ausbuch- Schienbeinmuskels. 90 Sehnenscheide des latera- le). 105 Strahllederhaut, Dermis cunei (mit Zot- annulare, des Fesselgelenks. 26 Proximales Lig. tung (begrenzt durch die Sehne des 3. Waden- len Kopfes des tiefen Zehenbeugers. 91 Sehnen- ten besetzte Schicht unter dem Hornstrahl). annulare digiti (vierzipflige Fesselplatte). 27 Dis- beinmuskels, die mediale Sehne des vorderen scheide des medialen Kopfes des tiefen Zehen- 106 Ballenpolster, Strahlpolster (keilförmiges Kis- tales Lig. annulare digiti (Sohlenbinde). 28 Late- Schienbeinmuskels, den medialen Knöchel des beugers. 92 Tarsale Sehnenscheide um die Sehne sen aus gefäßarmem fibroelastischem und fettrei- rales Fesselbein-Hufknorpel-Hufbeinband, Lig. Schienbeins und das mediale Seitenband des des lateralen Kopfes des tiefen Zehenbeugers im chem Gewebe, das zwischen der Strahllederhaut compedochondroungulare laterale. 29 Befes- Sprunggelenks). 62 Medioplantare Ausbuchtung Tarsalkanal. 93 Schleimbeutel unter der ober- und der distalen Sehnenscheide der tiefen Beuge- tigungsband der Strecker, Retinaculum extenso- (begrenzt durch das mediale Seitenband und die flächlichen Beugesehne, Bursa calcanea subtendi- sehne liegt). 107 Sporn. rum (tiefe Faszie, die die Strecksehnen in ihrer Sehne des tiefen Zehenbeugers kaudal des media- nea (wo die Sehne über den Fersenhöcker läuft). Lage an der Vorderseite der Vorderfußwurzel len Knöchels des Schienbeins), 63 Lateroplantare 94 Schleimbeutel unter der medialen Sehne des, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 53, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 54 16 gliedmaße. Sie wurde nach Durchtrennung der gebildet, die mittlere Schicht durch die Interkos-extrinsischen Muskulatur (schematisch an ande- talmuskeln und die innerste Schicht durch kleineTiefe Muskulatur (1) rer Stelle dargestellt) vom Rumpf getrennt. Diese Muskeln innerhalb des Brustkorbes, die daher auf mediale Ansicht zeigt zwei besonders interessan- dieser Zeichnung nicht dargestellt sind. te Strukturen: den M. tensor fasciae antebrachii An den Hinterbacken wurde die gluteale Faszie Auf dieser Darstellung der Muskulatur wurden ei- damit die Vordergliedmaßen einzeln bewegt wer- (Spanner der Unterarmfaszie) und den Lacertus entfernt, um den kräftigen M. glutaeus medius nige der oberflächlichen Muskeln aus Abb. 12 den können, ohne dass das Pferd das Gleichge- fibrosus. Der Erstere setzt, wie der Name schon zu zeigen, auch der große M. bizeps femoris aus entfernt, um den Blick auf die tiefer liegenden wicht verliert. Die Kontraktion beider Mm. serra- sagt, an der tiefen Faszie des Oberarmes an, die der Gruppe der ischiokruralen Muskulatur fehlt. Muskeln freizugeben. Dieser Vorgang wird sich ti und beider kranialer tiefer Brustmuskeln hebt eine Hülle um die Oberarmmuskulatur bildet. Das Stück Muskulatur, das hier herausgeschnitten bei den nächsten beiden Bildern jeweils fortset- den Rumpf im Verhältnis zu den Gliedmaßen, der Wird die Faszie gespannt, verstärkt sie die Kraft wurde, gibt den Blick auf das breite Becken- zen. Außerdem fehlen hier sowohl die Pinna und Schwerpunkt wird dabei nach kaudal verschoben. der Muskeln in ihr, indem sie die Muskelaktionen band frei, das einen Teil der lateralen Wand des die temporale Faszie als auch die Ohrmuskeln, Kontrahieren sich nur die Muskeln einer Seite, kontrolliert und lenkt. Der Lacertus fibrosus ist Beckens bildet. Am Oberschenkel fehlen die late- um den M. temporalis (Schläfenmuskel) in der verschiebt sich das Körpergewicht von der Mittel- ein faseriges Band, das das Sehnengewebe im In- rale Femurfaszie und ihr M. tensor; so werden Schläfengrube zu zeigen. Die Ohrspeicheldrüse linie weg auf die Seite des Körpers, auf der die neren des M. bizeps mit der Sehne des M. exten- der M. quadrizeps femoris dort, wo er den Groß- wurde weggelassen, um die Muskeln am Schlund Muskeln arbeiten. Die Verlagerung kann jedoch sor carpi radialis verbindet. Ich werde später an teil der kranialen Muskelmasse am Oberschenkel und tiefer am Hals demonstrieren zu können. nicht durch einseitige Aktion der Mm. serrati und anderer Stelle (s. Abb. 21.1) erklären, warum dies bildet, sichtbar sowie sein Ansatz über die Patella Weiter unten an Hals und Schulter wurden die der kranialen tiefen Brustmuskel allein erfolgen, ein wichtiger Bestandteil des passiven Stehap- und die geraden Patellarsehnen an der Schien- Mm. brachiocephalicus, omotransversarius und sie muss durch die Kontraktion der Mm. rhombo- parates ist, der es dem Pferd ermöglicht, lange beinbeule. trapezius nicht mehr eingezeichnet, um so die ideus und trapezius der selben Seite unterstützt Zeit mit nur geringer Muskelaktivität zu stehen. Die eingefügte Zeichnung zwischen den Glied- Mm. supra- und infraspinatus der Schulter und ei- werden. Diese Muskeln, die dorsal vom oberen Um die Schulter herum haben die Mm. bizeps maßen ist ein Blick von medial auf das Becken nige Muskeln im Bereich der Halswirbelsäule frei- Rand der Skapula an den Rumpf ziehen, „rollen“ und teres minor gelenknahe Ansatzstellen. Hier und den Oberschenkel der rechten Hinterglied- zulegen. den Brustraum in Richtung Schulterblatt und befinden sich, zwischen Sehnen und Knochen, maße; die Organe des Beckens wurden entfernt, Besonders interessant ist der Verlauf des krani- heben ihn gleichzeitig. Dadurch kann mehr Kör- Schleimbeutel. Wie wir schon gesehen haben, um den Blick auf die Innenseite der Beckenwand alen Anteils des tiefen Brustmuskels (M. sub- pergewicht auf die Vordergliedmaße der Seite, auf handelt es sich dabei um Beutel aus Fasergewebe, freizugeben. Das breite Beckenband, das Foramen clavius) von der Brust an den vorderen Teil des der die Muskeln arbeiten, gelegt werden, sodass die innen mit einer synovialen Membran ausge- ischiadicum major und minor darin und der Be- M. supraspinatus und das Schulterblatt. Dies ist das andere Vorderbein soweit entlastet wird, dass kleidet sind. Diese sezerniert eine kleine Menge ckenknochen sind dargestellt. Der M. obturato- (zusammen mit den Mm. serratus ventralis es vom Boden gehoben und bewegt werden kann. einer Schmierflüssigkeit, wodurch die äußere rius internus, der innen am Beckenknochen ent- (ventraler gezahnter Muskel) und rhomboideus Aufgrund dieser Umverteilungen des Gewichtes Schicht des Beutels leicht über die innere gleiten springt, verlässt das Becken durch das Foramen (Rautenmuskel)) eine wichtige Komponente zur kann im sicheren Stand jede der beiden Vorder- kann. Die Lage eines solchen Schleimbeutels ischiadicum minor. Stütze des Körpergewichts an der Vorderseite des gliedmaßen gehoben, protrahiert (nach vorne ge- unter einer Sehne verringert die Reibung, der Da der M. bizeps entfernt wurde, ist der M. Rumpfes. Muskeln wie diese ziehen vom Körper schwungen) oder von der Brust weg bewegt (ab- diese sonst ausgesetzt wäre, besonders, wenn sie gastrocnemius an der Rückseite des Unter- an das Schulterblatt am oberen Ende der Vorder- duziert) werden). über Knochenvorsprünge zieht. An Schleimbeu- schenkels besser zu sehen. Von diesem Muskel gliedmaßen. Die Gliedmaßen haben, wie schon Muskelaktionen wie diese sind für die Dressur teln kann es zu Verletzungen und darausfolgend aus zieht die größte Sehne des Körpers, die Achil- gesagt, keine direkte knöcherne Verbindung mit von besonderer Bedeutung. Eine Beweglichkeit zu Entzündungen kommen: Die Bursitis bizipi- lessehne, bis an den Fersenbeinhöcker herab. dem Rumpf, sodass diese Muskeln für den Halt des Rumpfes unabhängig von den Vordergliedma- talis (Entzündung des Schleimbeutels unter der Streng genommen ist sie nur die Sehne der beiden des Körpergewichts und dessen Übertragung auf ßen ist auch bei Manövern wichtig, weil das Pferd Bizepssehne) kann beispielsweise zu einem Lah- Teile des M. gastrocnemius und des kleinen M. die Gliedmaßen verantwortlich sind. Der Rumpf einen wenig flexiblen Rücken hat, besonders be- men führen. soleus. Mit ihr eng verbunden ist die oberflächli- ist daher zwischen den Schulterblättern in einer züglich einer seitlichen Flexion. Wenn es um eine Am Rumpf wurde der M. latissimus dorsi ent- che Zehenbeugersehne und eine tarsale (akzesso- Muskelschlinge aufgehängt, die eine nicht uner- Kurve geht, biegt sich der Rumpf nicht, sondern fernt, um die dicke thorakolumbale Faszie über rische) Sehne aus der ischiokruralen Muskulatur. hebliche Bewegung zwischen Brust und Gliedma- rollt in seiner Muskelschlinge. Die innere Vorder- Rücken und Lenden sichtbar zu machen. Unter Dieses Sehnenaggregat, das am Fersenbeinhöcker ßen erlaubt. Eine schematische Darstellung dieser gliedmaße liegt eng am Rumpf an (adduziert), die dieser Faszie verlaufen die Mm. longissimus und ansetzt, wird oft Achillessehne genannt oder synsarkotischen Verbindung findet sich in äußere macht einen etwas größeren und weiter iliocostalis, Bestandteile der epaxialen Muskel- sogar Kniesehne; eigentlich sollte sie aber als Fer- Abb. 21.3. ausgestellten Schritt als sonst. Bei einigen Dres- masse, oberhalb der Wirbelkörper den gesamten sensehnenstrang bezeichnet werden. Der Schwerpunkt des Pferdes liegt vorne im surübungen kann das Pferd sich dank dieser „un- Körper von Kopf bis Schwanz entlang. Am oberen Wie die Gliedmaßen hat das Skelett des Rum- Brustbereich, sodass die Vordergliedmaßen mehr abhängigen Aufhängung“, die eine freie Abduk- Anteil der Lenden bietet die thorakolumbale Fas- pfes auf der Wirbelsäule basierend kaum natürli- Gewicht tragen als die Hintergliedmaßen. Wäh- tion und Adduktion erlaubt, vorwärts und seit- zie Ansatzfläche für die drei Muskelschichten der che Rigidität. Das Gewicht des Körpers hängt im rend einer Bewegung oder bei Beginn einer Be- wärts gleichzeitig bewegen. Bauchwand; auf dieser Zeichnung ist die äußere Rumpfbereich an der Wirbelsäule; der Schub wegung aus dem Stand heraus muss dieser Die kleine eingefügte Zeichnung links unten Schicht, der M. obliquus externus abdominis, durch die Hintergliedmaßen wird bei der Bewe- Schwerpunkt kontinuierlich verschoben werden, zeigt eine mediale (innere) Ansicht von Schulter, dargestellt. Im Brustbereich wird die äußere gung über den Beckengürtel auf sie übertragen. d.h. das Körpergewicht wird anders verteilt, Arm und Oberarm der hinteren (rechten) Vorder- Schicht unter anderem vom M. serratus ventralis Daher muss die Wirbelsäule durch Muskeln und, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 55 Bänder von einer lockeren Knochenkette in ein Das Gewicht wird durch die Bauchmuskeln auf dem das schwere Gewicht des Pferdekopfes tra- festes Gerüst verwandelt werden. Die einzelnen Regionen des Skeletts verlagert, an denen die gen. Zudem müssen Kopf und Hals zusammen Wirbel sind, wie wir schon gesehen haben (Abb. Muskeln ansetzen: nach vorne zu den Ansätzen mindestens so lang sein wie die Vordergliedma- 8), durch die Bandscheiben miteinander verbun- an den Rippen und dem Brustbein und so über die ßen, damit beim Grasen das Abfressen von Hal- den sowie durch die verschiedenen Bänder zwi- Rippen an die Brustwirbelsäule; nach hinten an men ohne größere Mühe möglich ist. Die Hals- schen Dornfortsätzen und Wirbelbögen. Die er- die Ansätze am Beckengürtel und nach oben über muskeln sind daher lang und kräftig. forderliche „Steife“ der Wirbelsäule wird jedoch die thorakolumbale Faszie an die Ansätze an der Der schwere Kopf und Hals sind auch als durch die ununterbrochene Aktivität der dorsa- Lendenwirbelsäule. Brust- und Lendenwirbelsäu- Gegengewicht für den Rumpf von Bedeutung. len epaxialen Muskulatur (z.B. Mm. longissi- le bilden also in stehender Position eine Art Stütz- Durch Heben und Senken des Kopfes ist das Pferd mus und iliocostalis) aufrechterhalten. Diese epa- gerüst mit Auslegern, welches das Körpergewicht in der Lage, seinen eigenen Schwerpunkt zu ver- xiale Muskelmasse liegt beiderseits der Dornfort- hält und es nach vorne auf die Vorder- und nach lagern: nach vorne beim Absenken und nach hin- sätze und gibt dem Rücken seine Form und hinten auf die Hintergliedmaßen verteilt. Die ten beim Heben des Kopfes. Bei der Stütze des Kontur. Sind diese Muskeln schwach und unter- Bauchmuskeln können den Bauch nicht nur hal- Halses werden die Halsmuskeln durch das Na- entwickelt, stehen die Dornfortsätze in der Mittel- ten, sondern auch aktiv anheben und so seinen ckenband, dem festen zentralen Ligament des linie an Rücken und Lende sichtbar vor. Während Inhalt komprimieren, was zur Unterstützung von Halses unterstützt. Anders als „normale“ Bänder der Bewegung können die epaxialen Muskeln Ausatmung, Kot- und Urinabsatz und des Ge- enthält es elastische Fasern. Wenn der Kopf durch auch die Form der Wirbelsäule verändern, indem burtsvorgangs dient. Die Unterstützung der Expi- die Mm. sternocephalicus, sternohyoideus und sie besonders bei schnellerem Schritt Rücken und ration durch die Bauchmuskeln ist bei älteren Tie- brachiocephalicus aktiv nach unten geschwun- Lende strecken. Das Ausmaß dieser Bewegung ist ren mit abnehmender Lungenfunktion von beson- gen wird, werden die elastischen Fasern gedehnt jedoch, wie mehrfach besprochen, beim Pferd derer Bedeutung. Bei der Ausatmung sieht man und speichern dabei potenzielle Bewegungsener- stark beschränkt. daher die vermehrte Anstrengung an der Oberflä- gie, die das Heben des Kopfes durch Zurück- Am Abdomen bilden die Muskeln der Bauch- che des Bauches an einer Vertiefung, die vom Ell- schnellen der gedehnten Fasern unterstützen wand eine Muskelschlinge um Bauch und Lende, bogen nach hinten oben an den Hüfthöcker ver- kann. um das enorme Gewicht der inneren Organe zu läuft, also an der kaudalen Kante des Bauches des halten. In drei aufeinanderfolgenden Zeichnungen M. obliquus externus abdominis entlang. werden die drei Muskelschichten der Bauchwand Hals und Schwanz sind in unterschiedlichem gezeigt. Ich hoffe, dass Sie erkennen können, dass Maße in den Rumpf integriert. Bezüglich Stand die Muskelfasern in den beiden schrägen und der und Fortbewegung hat der Schwanz keine beson- transversalen Muskelschicht jeweils in unter- dere Bedeutung. Er trägt (außer an der Untersei- schiedlichen Richtungen verlaufen. Dies verleiht te) die langen dicken Schweifhaare, die zum Ver- der Bauchwand mehr Stärke und unterstützt die treiben von Fliegen etc. vom Hinterteil des Pfer- Verteilung des Gewichtes. Die Bauchmuskeln der des nützlich sind. Heber- und Senkermuskeln beiden Seiten treffen sich in der ventralen Mittel- ziehen von Ansätzen am Kreuzbein im Bereich linie des Bauches, wo sich ihre Aponeurosen in der Kruppe in den Schwanz und ermöglichen die einem sehnigen Areal, der Linea alba, miteinan- verschiedenen Hebe-, Senk- und Seitwärtsbewe- der verflechten. Sie verläuft längs vom Xiphoid gungen. des Brustbeines bis an die Symphyse des Beckens Die Aufgabe des Halses ist die Verbindung von herunter. Sie verschmilzt mit dem präpubischen Kopf und Vorderseite des Rumpfes; außerdem Sehnenstrang, einer querverlaufenden Masse fa- dient er der Sicherung einer ausgedehnten Be- serigen Sehnengewebes, die am Schambein befes- weglichkeit. Dies bedeutet, dass Maul, Nase, tigt ist. Am Vorderende der Bauchwand, kranial Augen und Ohren sehr beweglich sind, um ihre des Nabels, ist die Linea alba mehr als 2 cm breit; Funktionen angemessen ausüben zu können. Der weiter kaudal ist sie wesentlich schmaler. Auf bei- Hals benötigt eine große Anzahl von Muskeln, um den Seiten der Mittellinie verläuft in der Bauch- diese Bewegungen ausführen zu können. Auf den wand der bandförmige M. rectus abdominis. Am Muskelzeichnungen ziehen zusätzlich zum hier hinteren Ende überkreuzen sich die Sehnen die- abgebildeten prominenten M. splenius noch An- ser Muskeln vor den Beckenknochen, durchdrin- teile der epaxialen Muskulatur des Rückens (Mm. gen den präpubischen Sehnenstrang und ziehen longissimus und spinalis) vom Widerrist des Rü- als akzessorische Ligamente in die Hüftgelenke ckens aus nach vorne an die Rückseite des Kopfes (eine Besonderheit der Pferde). und die Halswirbelsäule. Der Hals muss außer-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 56 Muskeln, Knochen und Faszie des Kopfes: nie des Bauches). 46 Langer Seitwärtszieher des chenmuskels. 86 Gemeinsamer Zehenstrecker, ziehern als Insertion dient). 131 Laterale 1 Jochbeinbogen. 2 Jochfortsatz (supraorbital) Schwanzes. 47 Heber des Afters. 48 Heber des M. extensor digitorum communis. 87 Sehne des Oberschenkelfaszie, Fascia lata. 132–134 Vier- des Stirnbeins. 3 Nasenbein. 4 Unterkieferkörper Schwanzes. 49 Seitwärtszieher des Schwanzes. gemeinsamen Zehenstreckers. 88 Seitlicher Ze- köpfiger Kniegelenksstrecker, M. quadriceps fe- (Unterkiefer). 5 Crista nuchae , Genickkamm. 50 Niederzieher des Schwanzes. henstrecker, M. extensor digitorum lateralis. moris. 132 M. vastus lateralis. 133 M. vastus 6–16 Gesichtsmuskulatur. 6 Schließmuskel der Muskeln, Knochen und Faszie der Vorder- 89 Sehne des seitlichen Zehenstreckers. 90 Äu- medialis. 134 M. rectus femoris. 135 Knie- Lidspalte, M. orbicularis oculi. 7 Lippenschließ- gliedmaße: 51 Schulterblattknorpel. 52 Facies ßerer Ellbogenmuskel, M. extensor carpi ulnaris. scheibensehne (Band). 136–138 Hinterbacken- muskel, M. orbicularis oris. 8 Heber der Oberlip- serrata des Schulterblatts (zur Anheftung des 91 Lange und kurze Sehne des äußeren Ell- muskeln. 136 Halbsehniger Muskel, M. semi- pe, M. levator labii superioris. 9 Sehne des M. serratus ventralis). 53 Grätenbeule. 54 Kra- bogenmuskels. 92 M. abductor digiti I longus. tendinosus. 137 Halbhäutiger Muskel, M. semi- Hebers der Oberlippe. 10 Nasenlippenheber, M. nialer Teil des Tuberculum majus des Oberarm- 93 Sehne des M. abductor digiti I longus. 94 In- membranosus. 138 Tendo accessorius der levator nasolabialis. 11 Jochmuskel, M. zygoma- beins. 55 Armbeinhöcker des Oberarmbeins. nerer Speichenmuskel, M. flexor carpi radialis. Hinterbackenmuskeln. 139 Vorderer Schienbein- ticus. 12 Eckzahnmuskel, M. caninus. 13 Pars 56 Lateraler Streckknorren des Oberarmbeins. 95 Innerer Ellbogenmuskel, M. flexor carpi muskel, M. tibialis cranialis. 140 Insertionsseh- buccalis des Backenmuskels, M. buccinator. 57 Medialer Beugeknorren des Oberarmbeins. ulnaris. 96 Oberflächlicher Zehenbeuger, M. fle- nen des vorderen Schienbeinmuskels. 141 Lan- 14 Pars molaris des Backenmuskels, M. buccina- 58 Ellbogenhöcker (Ellbogenpunkt). 59 Os carpi xor digitorum superficialis. 97 Sehne des ober- ger Zehenstrecker, M. extensor digitorum longus. tor. 15 Niederzieher der Unterlippe, M. depres- accessorium. 60 3. Vordermittelfußknochen flächlichen Zehenbeugers. 98 Tiefer Zehenbeu- 142 Sehne des langen Zehenstreckers. 143 Seit- sor labii inferioris. 16 Vorderer Nasenerweiterer, (Vorderröhre). 61 2. Vordermittelfußknochen ger, M. flexor digitorum profundus. 99 Sehne des licher Zehenstrecker, M. extensor digitorum la- M. dilatator naris apicalis. 17 Äußerer Kaumus- (mediales Griffelbein). 62 Lateraler Hufknorpel tiefen Zehenbeugers. 100 Unterstützungsband. teralis. 144 Sehne des seitlichen Zehenstreckers. kel, M. masseter (oberflächlicher Anteil). 18 Äu- des Hufbeins. 63 Halsportion des Rautenmuskels, 101 Ast des Unterstützungsbands (zur gemeinsa- 145 Gemeinsame Strecksehne. 146 Dritter Wa- ßerer Kaumuskel, M. masseter (tiefer Anteil). M. rhomboideus cervicis. 64 Brustportion des men Zehenstrecksehne). 102 Retinaculum exten- denbeinmuskel, M. fibularis tertius. 147 Sehne 19 Schläfenmuskel, M. temporalis. 20 M. oc- Rautenmuskels, M. rhomboideus thoracis. sorum. 103 Retinaculum flexorum. 104 Zehen- des dritten Wadenbeinmuskels. 148 Seitlicher cipitomandibularis. 21 M. occipitohyoideus. 65 Halsportion des ventral gezahnten Muskels, ringbänder, Ligg. anularia digiti. Kopf des Wadenmuskels, Caput laterale des M. 22 M. cricothyreoideus. 23–24 Schlundkopf- M. serratus ventr. cervicis. 66 Brustportion des Muskeln, Knochen und Faszie der Hin- gastrocnemius. 149 Medialer Kopf des Waden- muskeln. 23 M. cricopharyngeus. 24 M. thyreo- ventral geszahnten Muskels, M. serratus ventr. tergliedmaße: 105 Hüfthöcker (Hüftpunkt). muskels, Caput mediale des M. gastrocnemius. pharyngeus. thoracis. 67 Breiter Rückenmuskel, M. latissimus 106 Darmbeinkörper. 107 Sitzbeinhöcker (Sitz- 150 Schollenmuskel, M. soleus. 151 Achilles- Muskeln, Knochen und Faszie des Halses, dorsi. 68 M. subclavius (früher als Pars prae- beinpunkt). 108 For. ischiadicum majus (zwi- sehne, Tendo gastrocnemius (besteht aus der des Rumpfes und des Schwanzes: 25 Atlas- scapularis des tiefen Brustmuskels bezeichnet). schen Lig. sacrotuberale latum und Darmbein). Sehne des Waden- und des Schollenmuskels und flügel. 26 6. Lendenwirbel (im Medianschnitt). 69 Tiefer Brustmuskel, M. pectoralis profundus. 109 For. ischiadicum minus (zwischen Lig. sa- bildet den Hauptanteil des Fersensehnenstrangs). 27 Kreuzbein (im Medianschnitt). 28 1. Schwanz- 70 Deltamuskel, M. deltoideus. 71 Oberer Grä- crotuberale latum und Sitzbein). 110 Becken- 152 Kniekehlmuskel, M. popliteus. 153 Ober- wirbel (im Medianschnitt). 29 Nackenband (Na- tenmuskel, M. supraspinatus. 72 Unterer Grä- symphyse (in der Mittellinie geteilt). 111 Großer flächliche Beugesehne (Anteil der Fersenbeinkap- ckenstrang-Anteil). 30 Rücken-Lendenfaszie, Fas- tenmuskel, M. infraspinatus. 73 Großer runder Umdreher des Oberschenkelbeins. 112 3. Um- pe und am Fersenbeinhöcker befestigt). 154 Me- cia thoracolumbalis (tiefe Faszienschicht, die die Muskel, M. teres major. 74 Unterschultermus- dreher des Oberschenkelbeins. 113 Kniescheibe. dialer Anteil des tiefen Zehenbeugers, M. flexor epaxialen Muskeln umhüllt). 31 Breites Becken- kel, M. subscapularis. 75 Zweiköpfiger Ober- 114 Schienbeinbeule. 115 Schienbeinkörper. digitorum medialis. 155 Lateraler Anteil des tie- band (verbindet Kreuzbein und 1. Schwanzwirbel armmuskel, M. biceps brachii. 76 Ursprungsseh- 116 Fersenbeinhöcker (Fersenpunkt). 117 3. fen Zehenbeugers, M. flexor digitorum laterale. mit der Spina ischiadica und dem Sitzbeinhöcker; ne des zweiköpfigen Oberarmmuskels (zieht Hintermittelfußknochen (Hinterröhre). 118 Len- 156 Sehne des tiefen Zehenbeugers. bildet den Großteil der seitlichen Beckenbegren- über den Scheitel des Schultergelenks hinweg in denportion, M. psoas major, des Darmbein-Len- Organe: 157 Luftröhre, Trachea. 158 Speise- zung). 32 5. Rippe. 33 18. Rippe. 34 Brust-Zun- den Sulcus intertubercularis des Oberarmbeins). den-Muskels, M. iliopsoas. 119 Darmbeinpor- röhre, Ösophagus. genbeinmuskel, M. sternohyoideus. 35 Schulter- 77 Lacertus fibrosus (Sehnenstreifen, der die tion, M. iliacus, des Darmbein-Lenden-Muskels. Zungenbeinmuskel, M. omohyoideus. 36 M. Sehne des zweiköpfigen Oberarmmuskels mit der 120 Kleinerer Lendenmuskel, M. psoas minor. sternomandibularis des M. sternocephalicus. Sehne des äußeren Speichenmuskels verbindet; 121 Mittlerer Kruppenmuskel, M. glutaeus me- 37 Riemenmuskel, M. splenius. 38 Zwischen- dies ist für den passiven Stehapparat der Vorder- dius. 122 Tiefer Kruppenmuskel, M. glutaeus Querfortsatzmuskeln, Mm. intertransversarii cer- gliedmaße wichtig). 78 Oberarmmuskel, M. brach- profundus. 123 Innerer Verstopfungsmuskel, vicis. 39 Halsbeuger, M. longus colli. 40 Rippen- ialis. 79 Rabenschnabel-Armmuskel, M. coraco- M. obturatorius internus. 124 Sehne des inne- halter, M. scalenus. 41 Kranialer Anteil des dor- brachialis. 80 Spanner der Unterarmfaszie, M. ren Verstopfungsmuskels (verlässt das Becken sal gezahnten Muskels, M. serratus dorsalis tensor fasciae antebrachii. 81 Langer Kopf des durch das For. ischiadicum minus). 125 Vierecki- cranialis. 42 Kaudaler Anteil des dorsal gezahn- dreiköpfigen Oberarmmuskels, Caput longum des ger Schenkelmuskel, M. quadratus femoris. ten Muskels, M. serratus dorsalis caudalis. M. triceps brachii. 82 Lateraler Kopf des dreiköp- 126 Schneidermuskel, M. sartorius. 127 Schlan- 43 Äußere Zwischenrippenmuskeln, Mm. inter- figen Oberarmmuskels, Caput laterale des M. tri- ker Schenkelmuskel, M. gracilis. 128 Einwärts- costales extt. 44 Äußerer schräger Bauchmuskel, ceps brachii. 83 Medialer Kopf des dreiköpfigen zieher, M. adductor. 129 Kammuskel, M. pecti- M. obliquus externus abdominis. 45 Aponeurose Oberarmmuskels, Caput mediale des M. triceps neus. 130 Tendo symphysialis (an der Becken- des äußeren schrägen Bauchmuskels (trifft Muskel brachii. 84 Äußerer Speichenmuskel, M. exten- symphyse befestigte vertikale faserige Platte, die der anderen Seite in der Linea alba, der Mittelli- sor carpi radialis. 85 Sehne des äußeren Spei- den schlanken Schenkelmuskeln und Einwärts-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 57, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 58 17 Muskeln, Knochen und Faszie des Kopfes: schrägen Bauchmuskels. 46 Beckensehne des äu- carpi radialis. 89 Innerer Ellbogenmuskel, M. fle-1 Jochbogen. 2 Jochfortsatz (supraorbital) des ßeren schrägen Bauchmuskels (bildet das laterale xor carpi ulnaris. 90 Oberflächlicher Zehenbeu-Tiefe Muskulatur (2) Stirnbeins. 3 Augenhöhle. 4 Nasenbein. 5 Unter- Blatt des äußeren Leistenrings). 47 Bauchsehne ger, M. flexor digitorum superficialis. 91 Tiefer kieferkörper (Unterkiefer). 6 Kaumuskelgrube des äußeren schrägen Bauchmuskels (bildet das Zehenbeuger, M. flexor digitorum profundus. des Unterkieferastes. 7 Kiefergelenk. 8 Crista mediale Blatt des äußeren Leistenrings). 48 Äu- 92 Retinacula der Strecker. 93 Unterstützungs- Auf dieser Zeichnung wurden die vorne liegende nuchae, Genickkamm. 9 Lippenschließmuskel, ßerer Leistenring, Anulus inguinalis superficialis band. 94 Ast des Unterstützungsbands zur ge- Schulter und die Gliedmaße entfernt und in einer M. orbicularis oris. 10 Heber der Oberlippe, M. (äußere Öffnung des Leistenkanals). 49–50 Be- meinsamen Strecksehne. 95 Zehenringband, Lig. separaten kleinen Zeichnung links unten darge- levator labii superioris. 11 Sehne des Hebers der ckenzwerchfell. 49 Langer Seitwärtszieher des anulare digiti. stellt. Diese Präparation erfolgt durch eine Durch- Oberlippe. 12 Nasenlippenheber, M. levator na- Schwanzes. 50 Heber des Afters. 51 Heber des Muskeln, Knochen und Faszie der Hin- trennung der restlichen extrinsischen Muskeln, solabialis. 13 Backenmuskel, M. buccinator (Pars Schwanzes. 52 Seitwärtszieher des Schwanzes. tergliedmaße: 96 Hüfthöcker (Hüftpunkt). die die Vordergliedmaße mit dem Rumpf verbin- buccalis). 14 Backenmuskel, M. buccinator (Pars 53 Niederzieher des Schwanzes. 97 Kreuzhöcker (Kruppenpunkt). 98 Sitzbeinhö- den, d.h. die oberflächlichen und tiefen Brust- molaris). 15 Niederzieher der Unterlippe, M. de- Muskeln, Knochen und Faszie der Vorder- cker (Sitzbeinpunkt). 99 For. ischiadicum minus. muskeln und die Mm. rhomboideus und serratus pressor labii inferioris. 16 Vorderer Nasenerwei- gliedmaße: 54 Schulterblattknorpel. 55 Schul- 100 For. ischiadicum majus. 101 Großer Um- ventralis (die Schnittflächen der beiden letzteren terer, M. dilatator naris apicalis. 17 Schläfenmus- terblattgräte. 56 Kraniale Grätengrube. 57 Kau- dreher des Oberschenkelbeins. 102 3. Umdreher sind durch die dunkle Schraffur an den Stellen ge- kel, M. temporalis. 18 Pars occipitomandibularis dale Grätengrube. 58 Einziehung am Hals des des Oberschenkelbeins. 103 Kniescheibe. 104 kennzeichnet, an denen sie von ihren Ansätzen des zweibäuchigen Muskels des Unterkiefers, M. Schulterblatts. 59 Schulterblattbeule. 60 Krania- Schienbeinbeule. 105 Fersenbeinhöcker (Fersen- am Schulterblatt entfernt wurden). Als Ergebnis digastricus. 19 Brustbein-Zungenbeinmuskel, M. ler Teil des Tuberculum majus des Oberarmbeins punkt). 106 Beckensymphyse (in der Mittellinie dieser Vorgehensweise ist der große fächerförmige sternohyoideus, und Brustbeinschildknorpelmus- (Schulterpunkt). 61 Armbeinhöcker des Ober- geteilt). 107 3. Hintermittelfußknochen (Hinter- M. serratus ventralis an Hals und Brust belassen kel, M. sternothyreoideus. 20 Schulter-Zungen- armbeins. 62 Lateraler Streckknorren des Ober- röhre). 108–109 Darmbein-Lendenmuskel, M. worden und die Brustmuskeln der Brustwand beinmuskel, M. omohyoideus. 21–22 Schlund- armbeins. 63 Ellbogenhöcker (Ellbogenpunkt). iliopsoas. 108 Lendenportion, M. psoas major, und Basis des Halses sind freigelegt, besonders der kopfmuskeln. 21 M. cricopharyngeus. 22 M. 64 Os carpi accessorium. 65 Schultergelenk. des Darmbein-Lendenmuskels. 109 Darmbein- M. subclavius (präscapularer Anteil des tiefen thyreopharyngeus. 66 Ellbogengelenk. 67 Halsteil des Rautenmus- portion, M. iliacus, des Darmbein-Lendenmus- Brustmuskels), der im Bogen hinauf an die krani- Muskeln, Knochen und Faszie des Halses, kels, M. rhomboideus cervicis. 68 Brustteil des kels. 110 Kleinerer Lendenmuskel, M. psoas ale Kante des Schulterblattes zieht. des Rumpfes und des Schwanzes: 23 Atlasflü- Rautenmuskels, M. rhomboideus thoracis. 69 M. minor. 111 Tiefer Kruppenmuskel, M. glutaeus Die Entfernung verschiedener Muskeln von gel. 24 6. Lendenwirbel. 25 Kreuzbein. 26 Seit- pectoralis transversus (Anteil der oberflächlichen profundus. 112 Innerer Verstopfungsmuskel, M. Rumpf und Oberschenkel gibt den Blick auf fast licher Kreuzbeinkamm. 27 1. Schwanzwirbel. 28 Brustmuskeln). 70 M. pectoralis descendens obturatorius internus, und Sehne. 113 Vier- die gesamte muskuläre Bauchwand frei (mit dem Nackenband. 29 Rücken-Lendenfaszie, Fascia (Anteil der oberflächlichen Brustmuskeln). 71 M. eckiger Schenkelmuskel, M. quadratus femoris. äußeren Leistenring, einer ovalen Öffnung in thoracolumbalis (tiefe Faszienschicht, die die epi- subclavius (früher als Pars praescapularis des tie- 114 Einwärtszieher, M. adductor. 115 Kammus- der Aponeurose des M. obliquus externus abdo- axialen Muskeln umhüllt). 30 Dorsales Kreuz- fen Brustmuskels bezeichnet). 72 Tiefer Brust- kel, M. pectineus. 116–118 Vierköpfiger Kniege- minis) sowie das Kreuz-Darmbeinband und das Darmbeinband. 31 Laterales Kreuz-Darmbein- muskel, M. pectoralis profundus. 73 Oberer Grä- lenksstrecker, M. quadriceps femoris (3 Anteile). breite Beckenband. Der Weg der Sehne des M. band. 32 Breites Beckenband (verbindet Kreuz- tenmuskel, M. supraspinatus. 74 Unterer Grä- 116 M. vastus lateralis. 117 M. vastus medialis. obturator internus aus dem Beckenraum durch bein und 1. Schwanzwirbel mit der Spina tenmuskel, M. infraspinatus. 75 Größerer runder 118 M. rectus femoris. 119 Gerades Knieschei- das Foramen ischiadicum minor wird gezeigt, ischiadica und dem Sitzbeinhöcker; bildet den Muskel, M. teres major. 76 Kleinerer runder benband. 120 Halbsehniger Muskel, M. semiten- auch in dem kleinen Bild (teilweise sezierte Großteil der seitlichen Beckenbegrenzung). Muskel, M. teres minor. 77 Zweiköpfiger Ober- dinosus. 121 Halbhäutiger Muskel, M. semi- Hinterhand von medial). Diese Ansicht zeigt auch 33 18. Rippe. 34 Zwischen-Querfortsatzmus- armmuskel, M. biceps brachii. 78 Sehne des membranosus. 122 Vorderer Schienbeinmuskel, die Mm. pectineus, adductor und iliopsoas nach keln, Mm. intertransversarii cervicis. 35 Langer zweiköpfigen Oberarmmuskels. 79 Lacertus fi- M. tibialis cranialis. 123 Langer Zehenstrecker, Entfernung der Mm. sartorius und gracilis von Kopfbeuger, M. longus capitis, und langer Hals- brosus (faserige Verbindung zwischen dem zwei- M. extensor digitorum longus. 124 Sehne des der Innenseite des Oberschenkels. beuger, M. longus colli. 36 Riemenmuskel, M. köpfigen Oberarmmuskel und der Sehne des äu- langen Zehenstreckers. 125 Seitlicher Zehenstre- Auf der kleinen Skizze der Vordergliedmaße splenius. 37 Rippenhalter, M. scalenus. 38 Hals- ßeren Speichenmuskels). 80 Oberarmmuskel, M. cker, M. extensor digitorum lateralis. 126 Sehne (links) wurden der M. deltoideus und der laterale teil des ventral gezahnten Muskels, M. serratus brachialis. 81 Langer Kopf des dreiköpfigen Ober- des seitlichen Zehenstreckers. 127 Seitlicher Kopf des M. trizeps entfernt, um die Ursprünge ventralis cervicis. 39 Brustteil des ventral ge- armmuskels, Caput longum des M. triceps bra- Kopf des Wadenmuskels, Caput laterale des M. der Arm- und Unterarmmuskeln am Oberarmbein zahnten Muskels, M. serratus ventralis thoracis. chii. 82 Medialer Kopf des dreiköpfigen Ober- gastrocnemius. 128 Schollenmuskel, M. soleus. zu zeigen. Auf der zweiten kleinen Abbildung 40 Kranialer Anteil des dorsal gezahnten Mus- armmuskels, Caput mediale des M. triceps bra- 129 Achillessehne, Tendo gastrocnemius. 130 wurde die Präparation von Muskeln fortgesetzt; kels, M. serratus dorsalis cranialis. 41 Kaudaler chii. 83 Ellbogenhöckermuskel, M. anconaeus. Sehne des oberflächlichen Zehenbeugers, ober- nun sind die Mm. supra- und infraspinatus, teres Anteil des dorsal gezahnten Muskels, M. serratus 84 Äußerer Speichenmuskel, M. extensor carpi flächliche Beugesehne. 131 Kniekehlmuskel, M. major und minor sowie bizeps und brachialis dorsalis caudalis. 42 Äußere Zwischenrippen- radialis. 85 Gemeinsamer Zehenstrecker, M. ex- popliteus. 132 Tiefer Zehenbeuger, M. flexor di- sichtbar. muskeln, Mm. intercostales extt. 43 Gerader tensor digitorum communis. 86 Seitlicher Ze- gitorum profundus. 133 Sehne des tiefen Zehen- Brustmuskel, M. rectus thoracis. 44 Äußerer henstrecker, M. extensor digitorum lateralis. beugers, tiefe Beugesehne. schräger Bauchmuskel, M. obliquus externus ab- 87 Äußerer Ellbogenmuskel, M. extensor carpi Organe: 134 Luftröhre. 135 Speiseröhre. dominis. 45 Aponeurose (Sehne) des äußeren ulnaris. 88 Innerer Speichenmuskel, M. flexor, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 59, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 60 18 Muskeln, Knochen und Faszie des Kopfes: 56 Kaudaler Anteil des dorsal gezahnten Mus-1 Jochbogen. 2 Kaudaler Rand des Unterkiefer- kels, M. serratus dorsalis caudalis. 57 GeraderTiefe Muskulatur (3) astes. 3 Hakenförmiger Fortsatz des Unterkiefers. Brustmuskel, M. rectus thoracis. 58 Äußere 4 Kiefergelenk. 5 Crista nuchae, Genickkamm. Zwischenrippenmuskeln, Mm. intercostales extt. 6 Protuberantia occipitalis externa. 7 Äußerer 59 Äußerer schräger Bauchmuskel, M. obliquus Auf diesen beiden letzten Darstellungen der Mus- Beckenbodens (Diaphragma pelvis) (Mm. coc- Gehörgang. 8 Mittlerer Zungenbeinast. 9 Schild- externus abdominis. 60 Aponeurose (Sehne) des kulatur wurden die letzten Gliedmaßenanteile bis cygeus und levator ani) und setzen an den knorpel. 10 Medialer innerer Kaumuskel, M. pte- äußeren schrägen Bauchmuskels. 61 Becken- auf den Beckenknochen und das Oberschenkel- Schwanzwirbeln (M. coccygeus) an bzw. fließen rygoideus medialis. 11 Lateraler innerer Kaumus- sehne des äußeren schrägen Bauchmuskels. bein der vorderen Gliedmaßen entfernt. Die Frei- in den äußeren Analsphinkter (M. levator ani) ein. kel, M. pterygoideus lateralis. 12 M. occipitom- 62 Bauchsehne des äußeren schrägen Bauchmus- legung der Muskeln von Kopf, Hals, Rumpf und Diese Muskeln kann man am hinteren Ende des andibularis. 13 Zweibäuchiger Muskel des kels. 63 Äußerer Leistenring, Anulus inguinalis Schwanz wurde fortgesetzt. Am Kopf wurden die breiten Beckenbandes gerade noch erkennen. Unterkiefers, M. digastricus. 14 M. geniohyoi- superficialis (äußere Öffnung des Leistenkanals). restlichen Gesichtsmuskeln und der Unterkiefer Entfernt man nun die gesamte Hinterhand und deus. 15 M. mylohyoideus. 16 M. thyreohyoi- 64 Leistenband, Lig. inguinale. 65 Innerer schrä- weggelassen, um die Mm. pterygoideus, digastri- ihre Muskeln, wird der M. obliquus externus ab- deus. 17 M. occipitohyoideus. 18 M. stylohyoi- ger Bauchmuskel, M. obliquus internus abdomi- cus und mylohyoideus, die an dessen Innenseite dominis vollständig sichtbar. Sie können erken- deus. 19 M. cricothyreoideus. 20 Gaumensegel- nis. 66 Sehne des inneren schrägen Bauchmus- befestigt sind, zu demonstrieren. Die Entfernung nen, dass der Muskel eine prominente flächige muskeln (Heber und Senker). 21 M. kels. 67 Querbauchmuskel, M. transversus abdo- auch dieser Muskeln im unteren Bild (18.2) voll- Sehne hat; der Bauch endet in einer gebogenen palatopharyngeus. 22 M. pterygopharyngeus. minis. 68 Gerader Bauchmuskel, M. rectus endet die Freilegung der Zungen- und Schlund- Linie, die den Tuber coxae mit dem ventralen 23 M. cricopharyngeus. 24 M. thyreopharyn- abdominis. 69 Ursprungssehne des geraden muskulatur. Eine detailliertere Darstellung der Ende der 5. Rippe verbindet. Seine kaudale Be- geus. 25 M. hypopharyngeus. 26 M. styloglos- Bauchmuskels. 70 Lig. pubicum craniale. 71 M. Muskulatur des Kopfes, besonders des Kiefers, fin- grenzung, das Leistenband, verläuft herunter an sus. 27 M. hyoglossus. 28 M. genioglossus. retractor costae. 72 Langer Seitwärtszieher des det sich auf Abb. 36. den Hüfthöcker und wieder herauf zum präpubi- Muskeln, Knochen und Faszie des Halses, Schwanzes. 73 Schwanzmuskeln (Heber, Seit- Die Entfernung der Mm. pectoralis, rhomboi- schen Band, an das der M. rectus abdominis an- des Rumpfes und des Schwanzes: 29 Atlasflü- wärtszieher und Niederzieher). deus und serratus ventralis in 18.2 hat den M. setzt. Das Leistenband ist das verdickte kaudodor- gel. 30 Seitlicher Kreuzbeinkamm. 31 1. Rippe. Muskeln, Knochen und Faszie der Hinter- splenius am Hals und die thorakolumbale und die sale Ende (Beckensehne) des lateralen Ansatzes 32 18. Rippe. 33 Manubrium sterni. 34 Brust- gliedmaße: 74 Hüfthöcker, Tuber coxae (Hüft- spinotransversale (dorsoskapulare) Faszie freige- und daher die kaudale Begrenzung der Bauch- beinkörper. 35 Rücken-Lendenfaszie. 36 Rü- punkt). 75 Kreuzhöcker, Tuber sacrale (Kruppen- legt, die die epaxiale Muskulatur von Rücken und wand. Kaudal davon, zwischen dem Band und cken-Schulterblattband, Lig. dorsoscapulare (kra- punkt). 76 Spina ischiadica. 77 For. ischiadicum Lende bedeckt und eine Ansatzfläche für die Mm. der kranialen Kante des Beckenknochens, zieht niale Fortsetzung der Rücken-Lendenfaszie auf minus. 78 For. ischiadicum majus. 79 Sitz- serrati dorsales bietet. Nach Entfernung dieser der M. psoas aus dem Bauchraum heraus in den der epaxialen Muskulatur zwischen dem Rauten- beinhöcker, Tuber ischiadicum (Sitzbeinpunkt). und der Faszie kann man die drei Hauptkompo- Oberschenkel (der Muskel ist an dieser Durch- muskel und dem Schulterblatt). 37 Dorsales 80 Schambeinkamm. 81 Beckenpfanne, Aceta- nenten der epaxialen Muskulatur erkennen: trittstelle durchtrennt dargestellt). Auf Abb. 18.2 Kreuz-Darmbeinband, Lig. sacroiliacum dorsale, bulum, des Hüftgelenks. 82 Großer Umdreher die Mm. iliocostalis und longissimus an Rücken erkennt man durch die Entfernung des M. obli- pars brevis. 38 Dorsales Kreuz-Darmbeinband, des Oberschenkelbeins. 83 Darmbein-Lenden- und Lende und die spinalen und semispinalen An- quus externus abdominis von Brust und Lende Lig. sacroiliacum dorsale, pars longa. 39 Breites muskel. teile der transversospinalen Komponente an Rü- den M. obliquus internus abdominis an Bauch Beckenband, Lig. sacrotuberale latum. 40 Brust- Organe: 84 Luftröhre. 85 Speiseröhre. cken und Hals. Die gesamte epaxiale Muskelmas- und Lende und die kraniale Komponente des M. bein-Zungenbeinmuskel, M. sternohyoideus. se bildet einen wesentlichen Bestandteil des Me- rectus abdominis, der an der Unterseite des Bau- 41 Brustbein-Schildknorpelmuskel, M. sterno- chanismus, durch den aus einer Kette einzelner ches nach vorn an die Brust zieht. thyreoideus. 42 Gemeinschaftlicher Rippenmus- Knochen ein rigides Gerüst wird, das das Körper- Der Leistenkanal ist ein ständig offener kel, M. iliocostalis (Brust- und Lendenteil). gewicht trägt und die Kraft von den Hinterglied- Durchgang durch die Bauchwand. Sein Eingang, 43–47 Langer Rücken-, Hals- und Kopfmuskel, maßen auf die vordere Körperhälfte überträgt. Die der innere Leistenring, wird nach kranial durch M. longissimus. 43 M. longissimus lumborum. zusätzliche Entfernung des M. splenius vom Hals den M. obliquus internus abdominis begrenzt; 44 M. longissimus thoracis. 45 M. longissimus in Abb. 18.2 legt die Mm. cervicalis und longissi- der Ausgang, der oberflächliche Leistenring, ist cervicis. 46 M. longissimus atlantis. 47 M. lon- mus capitis sowie die Anteile des M. semispinalis eine Öffnung in der Aponeurose des M. obliquus gissimus capitis. 48 M. spinalis thoracis et cervi- capitis frei. Alle sind Bestandteile der massiven externus abdominis. Der Kanal selbst ist etwa cis (Dornmuskel). 49 M. semispinalis capitis. epaxialen Muskulatur des Halses, die erforderlich 15 cm lang, sodass die Ringe nicht übereinander- 50 Zwischen-Querfortsatzmuskeln, Mm. inter- ist, um einen großen, schweren Kopf am Ende liegen. Normalerweise ist der Kanal durch das transversarii cervicis. 51 Vorderer und hinterer eines langen, mobilen Halses zu bewegen. Gewicht der Eingeweide komprimiert. Dies be- schräger Kopfmuskel, M. obliquus capitis crania- Nach vollständiger Entfernung der Rumpf- und wirkt, dass der Samenstrang hindurchziehen lis et caudalis. 52 Langer Kopfbeuger, M. longus Oberschenkelmuskulatur verbleiben der Becken- kann, während gleichzeitig die Gefahr eines Leis- capitis, und langer Halsbeuger, M. longus colli. knochen und das breite Beckenband. Am Kreuz- tenbruchs verringert wird. 53 Riemenmuskel, M. splenius. 54 Rippenhalter, bein und der Innenseite des breiten Beckenban- M. scalenus. 55 Kranialer Anteil des dorsal ge- des entspringen die Muskeln des muskulären zahnten Muskels, M. serratus dorsalis cranialis., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 61, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 62 19 Oberflächenmerkmale, oberflächliche Muskulatur Wirbel). 48 Dornfortsatz des T18. 49 Querfort- armbeins). 90 Kranialer Teil des Tuberculumsatz des T7. 50 Hilfsfortsatz des T14 (Hilfsfortsät- majus des Oberarmbeins. 91 Arm-Kopfmuskel,und Skelett von oben ze nur an Brust- und Lendenwirbeln). L1–L6 M. brachiocephalicus. 92 Schulter-Halsmuskel, Lendenwirbel. 51 Querfortsatz des L3. 52 Dorn- M. omotransversarius. 93 Halsportion des Tra- fortsatz des L2. 53 Zitzenfortsatz des T16 (Zit- pezmuskels, Pars cervicalis des M. trapezius. Widerrist, Rücken, Lende, Kruppe und Ansatz des Oberflächenmerkmale und topographi- zenfortsätze nur an Brust- und Lendenwirbeln). 94 Brustportion des Trapezmuskels, Pars thoraci- Schwanzes können auf den nebenstehenden sche Regionen: 1 Maul. 2 Stirnlocke. 3 Hin- 54 Kaudaler Gelenkfortsatz des L4. 55 Synoviale ca des M. trapezius. 95 Halsportion des Rauten- Zeichnungen dort, wo sie die obere Kontur des terhauptsgegend. 4 Ohrgegend (Ohrmuschel). Gelenke zwischen den Querfortsätzen L4/L5 und muskels, M. rhomboideus cervicis. 96 Brustpor- Rumpfes bilden, gut erkannt werden. Rücken 5 Mähne. 6 Halskamm. 7 Dorsale Halsgegend. L5/L6. 56 Lumbosakrale Verbindung. S Kreuz- tion des Rautenmuskels, M. rhomboideus thora- und Lende sind von herausragender Bedeutung, 8 Widerrist (Gegend zwischen den Schulter- bein (bestehend aus fünf verwachsenen Kreuz- cis. 97 Breiter Rückenmuskel, M. latissimus da sie das Gewicht von Sattel und Reiter tragen blättern, die auf den Dornfortsätzen der T3–T8 wirbeln). 57 Dornfortsätze der Kreuzwirbel. dorsi. 98 M. subclavius (früher oft als Pars prae- und außerdem die Bewegungsimpulse von den basiert). 9 Brustrücken (Rücken). 10 Lenden- 58 Crista sacralis lateralis (verwachsene Quer- scapularis dem tiefen Brustmuskel zugeordnet). Hintergliedmaßen über Kreuzbein und Lende rücken (Lende). 11 Kreuzgegend (Kruppe). fortsätze des S2-S5). 59 Forr. sacralia dorsalia 99 Halsportion des ventral gezahnten Muskels, nach vorne übertragen. Der gesamte Bereich ist 12 Schwanzwurzel (Schweifrübe). 13 Schwanz- (zur Passage der dorsalen Rami der sakralen M. serratus ventr. cervicis. 100 Brustportion des mit einer sehr dichten Schicht der tiefen Faszie gegend (Schwanz). 14 Schulterarmgegend (Schul- Rückenmarksnerven). Cd1–Cd18 Schwanzwir- ventral gezahnten Muskels, M. serratus ventr. bedeckt, der thorakolumbalen Faszie (Rü- ter). 15 Rippengegend (Brustkorb). 16 Flanken- bel. 60 Querfortsatz des Cd2. 61 Verkleinerter thoracis. 101 Deltamuskel, M. deltoideus. cken-Lendenbinde), die die Ursprungssehne gegend (Flanke). 17 Hüfthöckergegend (Hüfte). Dornfortsatz des Cd2. 62 1. Rippe. 63 18. Rippe. 102 Oberer Grätenmuskel, M. supraspinatus, von Brust- und Bauchmuskeln darstellt. Die tho- 18 Kruppenmuskulaturgegend. 19 Hüftgelenks- 64 Riemenmuskel, M. splenius. 65 M. longis- und unterer Grätenmuskel, M. infraspinatus. rakolumbale Faszie setzt an den Dornfortsätzen gegend. 20 Sitzbeinhöckergegend (Hinterbacke). simus lumborum und M. longissimus thoracis. 103 Caput longum des dreiköpfigen Oberarm- der Brust- und Lendenwirbel an und ist auch mit Knochen und Muskeln des Kopfes: 66 Gemeinschaftlicher Rippenmuskel, M. ilio- muskels. 104–110 Beckenknochen, Os coxae. dem Ligamentum supraspinale verwachsen, das 21 Scheitelkamm. 22 u. 23 Crista nuchae, costalis (Brust- und Lendenteil). 67 Kranialer An- 104 Kreuzhöcker des Darmbeins (Kruppen- ihre Spitzen miteinander verbindet. Entfernt man Genickkamm. 24 Schläfengrube (Ursprung des teil des dorsal gezahnten Muskels, M. serratus punkt). 105 Hüfthöcker des Darmbeins (Hüft- diese Faszienschicht, sieht man, dass die Kontur Schläfenmuskels). 25 Jochbeinbogen (knöcherne dorsalis cranialis. 68 Kaudaler Anteil des dorsal punkt). 106 Spina ischiadica. 107 Großer Be- des Rückens durch eine längsverlaufende Reihe Brücke, die den Gesichts- mit dem Gehirnschädel gezahnten Muskels, M. serratus dorsalis caudalis. ckenausschnitt (am dorsalen Rand des Darm- epaxialer Muskeln gebildet wird, die über der verbindet). 26 Ohrknorpel (trichterförmig und 69 Äußere Zwischenrippenmuskeln, Mm. inter- beins). 108 Kleiner Beckenausschnitt (am Wirbelsäule liegen. bildet Basis der Ohrmuschel). 27 Gelenkknorren costales extt. 70 Äußerer schräger Bauchmuskel, dorsalen Rand des Sitzbeins). 109 Sitzbeinhöcker Auf der Darstellung des Skeletts ist der Be- des Hinterhauptsbeins. 28 Vorderer Nasener- M. obliquus externus abdominis. 71 M. retractor des Sitzbeins (Sitzbeinpunkt). 110 Sitzbeinaus- ckengürtel zu sehen, der von den Beckenkno- weiterer, M. dilatator naris apicalis. 29 Heber costae. 72 Innerer schräger Bauchmuskel, M. ob- schnitt. 111 Hüftgelenk. 112 Großer Umdreher chen gebildet wird. Mit dem Kreuzbein und den der Oberlippe und seine Sehne, M. levator labii liquus internus abdominis. 73 Querbauchmus- des Oberschenkelbeins. 113 Kruppenfaszie, Fas- ersten zwei oder drei Schwanzwirbeln bilden die superioris. 30 Nasenlippenheber, M. levator kel, M. transversus abdominis. 74 Kurzer Heber cia glutaea. 114 Oberflächlicher Kruppenmuskel, Beckenknochen die knöcherne Wand des Be- nasolabialis. 31 Schließmuskel der Lidspalte, M. des Schwanzes, M. sacrococcygeus dors. media- M. glutaeus superficialis. 115 Mittlerer Krup- ckens, die die Beckenhöhle umgibt. Der Rest der orbicularis oculi. 32 Heber der medialen Hälfte lis. 75 Langer Heber des Schwanzes, M. sacro- penmuskel, M. glutaeus medius. 116 Zweiköp- Beckenwand wird hauptsächlich durch flache des Oberlids, M. levator anguli oculi medialis. coccygeus dors. lateralis. 76 Breites Beckenband, figer Oberschenkelmuskel, M. biceps femoris. Membranen, den Kreuz-Darmbeinbändern 33–35 Muskeln der Ohrmuschel. 33 M. inter- Lig. sacrotuberale latum. 77 Rücken-Lendenbin- 117 Halbsehniger Muskel, M. semitendinosus. und dem breiten Beckenband, gebildet. Be- scutularis (Anteil des Schildspanners). 34 Aus- de, Fascia thoracolumbalis (tiefe Faszie über den ckenhöhle und -ausgang sind bei der Stute we- wärtszieher der Ohrmuschel. 35 Heber der Ohr- epaxialen Muskeln). 78 Fascia spinocostotrans- sentlich größer als beim Hengst, ebenso stehen die muschel. 36 Schläfenmuskel. versalis (kraniale Verlängerung der Fascia thora- Hüftgelenke und die Sitzbeine weiter auseinander. Knochen und Muskeln der Wirbelsäule columbalis). 79 Rückenband, Lig. supraspinale. Auf dieser Darstellung sind ebenfalls die promi- und der Rippen: C1–C7 Halswirbel. 37 Dorsa- 80 Lig. dorsoscapulare. 81 Nackenband, Lig. nenten Querfortsätze der Lendenwirbel zu erken- ler Bogen des Atlas. 38 Atlasflügel (verbreiterter nuchae (Nackenstrang-Anteil). nen. Die unteren drei Lendenwirbel haben cha- und abgeflachter Querfortsatz). 39 For. transver- Knochen und Muskeln der Gliedmaßen: rakteristische zusätzliche Gelenkflächen an der sarium des Atlas (Durchtritt der Wirbelarterie). 82–87 Schulterblatt, Scapula. 82 Schulterblatt- Basis ihrer Querfortsätze. Die Lendenwirbelsäule 40 Flügelloch. 41 Seitliches Wirbelloch des Atlas knorpel. 83 Nackenwinkel des Schulterblatts. ist in ihrer Beweglichkeit auf ein streng definiertes (1. Zwischenwirbelloch). 42 Dornfortsatz des 84 Rückenwinkel des Schulterblatts. 85 Schul- und sehr limitiertes Ausmaß beschränkt. An die- Axis (C2). 43 Querfortsätze von C4 und C5. terblattgräte. 86 Hals des Schulterblatts. sen Gelenken kann es zu einer Arthritis kommen, 44 Kaudaler Gelenkfortsatz des C5 (überlappt 87 Schulterblattbeule. 88–90 Oberarmbein, Hu- die zu einer Verschmelzung der Lendenwirbel den kranialen Gelenkfortsatz des C6). 45 Dorn- merus. 88 Tuberculum minus des Oberarmbeins. (Ankylose) führen kann; der lumbosakrale Über- fortsatz des C7 (Dornfortsätze der Halswirbel sind 89 Tuberculum intermedius des Oberarmbeins gang ist jedoch meist nicht an der Versteifung mit- niedrig). T1–T18 Brustwirbel. 46 Dornfortsatz (zwischen Tuberculum majus und Tuberculum beteiligt. des T3. 47 Dornfortsatz des T16 (antiklinaler minus im Sulcus intertubercularis des Ober-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 63, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 64 20 Das muskuloskelettale System: Beckens). 16–17 Kruppenmuskeln (Auswärtsfüh- Kopfmuskel, M. longissimus (beidseitige Wir-rer der Gliedmaße). 16 Mittlerer Kruppenmuskel, kung: Streckung oder Fixation der Lende, desAxiale und extrinsische Muskulatur der Gliedmaßen M. glutaeus medius (Rückwärtsführer der Glied- Rückens und des Halses; einseitige Wirkung: Seit- maße und Strecker des Hüftgelenks; bei vorge- wärtsbiegung). 31 M. longissimus lumborum führter und fixierter Gliedmaße: Schubwirkung (auch Zurückziehen der Rippen in der Exspira- Viele der Muskeln auf den nächsten beiden Zeich- serratus ventr. thoracis (zieht das obere Ende des des Rumpfes nach vorne; tritt durch die Verbin- tion). 32 M. longissimus thoracis (Wirkung wie nungen sind nur schematisch in ihrem Verlauf Schulterblatts nach kaudal und ventral: „Rota- dung mit dem M. longissimus beim Springen und Lendenteil). 33 M. longissimus cervicis (beidsei- dargestellt. Ein Muskel wird einfach als Linie in tion“ des Schulterblatts beim Vorwärtsführen der Sichbäumen in Aktion). 17 Tiefer Kruppenmus- tige Wirkung: Heben von Kopf und Hals; einseiti- Richtung seiner funktionalen Achse zwischen Ur- Gliedmaße; kann als Hilfsinspirator bei verstärkter kel, M. glutaeus prof. (Rückwärtsführer der Glied- ge Wirkung: Seitwärtsbiegen des Halses). 34 M. sprung und Ansatz gezeigt. Auf diese Art und Ventilation dienen). 6 Halsteil des ventral ge- maße und Strecker des Hüftgelenks; Einwärts- longissimus capitis et atlantis (Wirkung wie Hals- Weise möchte ich die Wirkung eines jeden Mus- zahnten Muskels, M. serratus ventr. cervicis drehung des Oberschenkels und des Kniegelenks teil). 35–37 Dornmuskel, M. spinalis et semispi- kels auf die einzelnen Gelenke verdeutlichen. Die (zieht oberes Ende des Schulterblatts nach kranial beim Rückwärtsführen der Gliedmaße). 18–23 nalis (beidseitige Wirkung: Streckung oder Fixa- extrinsische Muskulatur (20.1) ist für die Haltung und ventral: „Rotation“ des Schulterblatts beim Hinterbackenmuskeln (beim Rückwärtsführen tion des Rückens und Halses; einseitige Wirkung: von Bedeutung; sie stabilisiert die Gliedmaße im Rückwärtsführen der Gliedmaße; bei fixierter der Gliedmaße in der Vorwärtsbewegung: Stre- Seitwärtsbiegung). 35 M. spinalis thoracis. Verhältnis zum Rumpf, sodass das Gewicht richtig Gliedmaße: Heber des Halses oder Seitwärtszie- ckung des Hüft-, Knie- und Sprunggelenks; Sprin- 36 M. spinalis cervicis. 37 M. semispinalis capi- verteilt werden kann. Zu ihr gehören jedoch auch her des Halses). 7 Arm-Kopfmuskel, M. brachio- gen, Sichbäumen und Austreten). 18 Zwei- tis (beidseitige Wirkung: Heben von Kopf und die großen Muskeln, die für die Bewegung der cephalicus (Vorwärtsführer der Gliedmaße unter köpfiger Oberschenkelmuskel, M. biceps femo- Hals; einseitige Wirkung: Seitwärtsbiegung von Gliedmaßen am Rumpf verantwortlich sind. Die Streckung der Schulter; durch die Anheftung an ris (Strecker des Hüft-, Knie- und Sprunggelenks). Kopf und Hals). 38 Riemenmuskel, M. splenius Hauptbedeutung der axialen Muskulatur (20.2), die Oberarmfaszie kommt es zur Streckung des 19 Kraniale Portion des zweiköpfigen Oberschen- (beidseitige Wirkung: Heben von Kopf und Hals; einer komplexen Gruppe von Hals-, Rumpf- und Ellbogens im Stand; bei festgestellten Gliedma- kelmuskels (Streckung des Hüft- und Kniege- einseitige Wirkung: Seitwärtsbiegung von Kopf Schwanzmuskeln, liegt in der Haltung, weniger in ßen: Niederzieher von Kopf und Hals; bei ein- lenks). 20 Mittlere Portion des zweiköpfigen und Hals). 39 Heber des Schwanzes, Mm. sacro- der Fortbewegung. Denken Sie daran, dass die seitiger Wirkung: Seitwärtsbieger des Halses). Oberschenkelmuskels (Strecker der Hüfte und coccygei dorss. (beidseitige Wirkung: Heben des Wirbelsäule des Rumpfes eine recht rigide Struk- 8 Schulter-Hals-Muskel, M. omotransversarius Beuger des Knies). 21 Kaudale Portion des zwei- Schwanzes; einseitige Wirkung: Seitwärtsziehen tur ist; ihre Muskulatur dient eher der Stabilisie- (Wirkung wie beim Arm-Kopfmuskel). 9 Breiter köpfigen Oberschenkelmuskels (Beuger des Knies des Schwanzes). rung als der Beweglichkeit. Rückenmuskel, M. latissimus dorsi (Rückwärts- und Strecker des Sprunggelenks). 22 Halbsehni- Hypaxiale Muskeln: 40 Halsbeuger, M. lon- zieher der Gliedmaße unter Beugung des Schul- ger Muskel, M. semitendinosus (Strecker des gus colli (Abwärtsbieger des Halses). 41 Langer Extrinsische Muskeln der Vordergliedma- tergelenks und Vorzieher des Rumpfes bei vorge- Hüft- und Sprunggelenks, beim Rückwärtsführen Kopfbeuger, M. longus capitis (Niederzieher des ße: 1–2 Trapezmuskel, M. trapezius (hebt die stellter und fixierter Gliedmaße). 10–11 Brust- der Gliedmaße: Beugung des Kniegelenks und Kopfes). 42 Niederzieher des Schwanzes, Mm. Schulter). 1 Brustteil des Trapezmuskels, Pars muskeln (Gliedmaßenadduktion). 10 Tiefer Einwärtsführung des Oberschenkels). 23 Halb- sacrococcygei ventrr. (beidseitige Wirkung: Nie- thoracica des M. trapezius (zieht das obere Ende Brustmuskel, M. pectoralis prof. (Rückwärtsfüh- häutiger Muskel, M. semimembranosus (Strecker derziehen des Schwanzes; einseitige Wirkung: des Schulterblatts nach dorsal und kaudal: „Rota- rer der Gliedmaße im Hangbein und Vorzieher des Hüftgelenks und Einwärtsführer der Gliedma- Seitwärtsziehen des Schwanzes). 43 Brust-Zun- tion“ des Schulterblatts beim Vorwärtsführen der des Rumpfes bei vorgestellter und fixierter Glied- ße). 24 Tendo accessorius der Hinterbackenmus- genbeinmuskel, M. sternohyoideus (Rückwärts- Gliedmaße). 2 Halsteil des Trapezmuskels, Pars maße). 11 M. subclavius (Wirkung: wie beim keln (Streckung des Sprunggelenks). 25 Spanner und Niederzieher der Zunge und des Kehlkopfes cervicalis des M. trapezius (zieht das obere Ende tiefem Brustmuskel und unterstützt den ventral der Schenkelfaszie, M. tensor fasciae latae (Beu- beim Schluckakt; Fixation des Zungenbeins beim des Schulterblatts nach kranial und dorsal: „Rota- gezahnten Muskel beim Tragen des Rumpfes). ger des Hüftgelenks, Strecker des Kniegelenks Wirken der Zungenmuskeln). 44 Brust-Unter- tion“ des Schulterblatts beim Rückwärtsführen 12 Schulterzungenbeinmuskel, M. omohyoideus und Spanner der Schenkelfaszie). 26 Schneider- kiefermuskel, M. sternomandibularis (beidseitige der Gliedmaße). 3–4 Rautenmuskel, M. rhombo- (zieht Zungenbein und Zungenwurzel nach kau- muskel, M. sartorius (Beuger des Hüftgelenks, Wirkung: Niederziehen von Hals und Kopf; ein- ideus (zieht oberes Ende des Schulterblatts nach dal). Adduktion der Gliedmaße). 27 Einwärtszieher, seitige Wirkung: Seitwärtsziehen von Kopf und kranial und dorsal: „Rotation“ des Schulterblatts Extrinsische Muskeln der Hintergliedma- M. adductor (Einwärts- und Rückwärtsführer der Hals). 45 Rippenhalter, M. scalenus (beidseitige beim Rückwärtsführen der Gliedmaße). 3 Brust- ße: 13–14 Darmbein-Lendenmuskel, M. iliop- vorgeführten Gliedmaße). 28 Schlanker Schen- Wirkung: Feststellen der 1. Rippe und Nieder- portion des Rautenmuskels, M. rhomboideus tho- soas (Vorführer der Gliedmaße unter Beugung kelmuskel, M. gracilis (Einwärtsführer der Glied- ziehen des Halses; einseitige Wirkung: Seitwärts- racis („Rotation“ des Schulterblatts). 4 Halspor- des Hüftgelenks). 13 Lendenportion, M. psoas maße und Strecker des Knie- und Sprunggelenks). biegung des Halses). 46 Äußere Zwischenrippen- tion des Rautenmuskels, M. rhomboideus cervicis major, des Darmbein-Lendenmuskels (Beuger des Epaxiale Muskeln: 29–30 Gemeinschaft- muskeln, Mm. intercostales extt. (Vorwärtszie- (bei fixierter Gliedmaße: Heber des Halses oder Hüftgelenks und Dreher des Oberschenkels und licher Rippenmuskel, M. iliocostalis (beidseitige hen der Rippen: Inspiration). 47 Gerader Seitwärtszieher des Halses). 5–6 Ventral gezahn- des Kniegelenks nach außen beim Vorführen der Wirkung: Streckung oder Fixation der Lende, des Brustkorbmuskel, M. rectus thoracis (zusammen ter Muskel, M. serratus ventr. (die Muskeln bei- Gliedmaße). 14 Darmbeinportion, M. iliacus, des Rückens und des Halses; einseitige Wirkung: Seit- mit dem geraden Bauchmuskel an der Inspiration der Seiten bilden den Aufhängegurt des Stammes Darmbein-Lendenmuskels (Wirkung wie M. wärtsbiegung). 29 M. iliocostalis lumborum beteiligt). 48 Äußerer schräger Bauchmuskel, M. zwischen den Schulterblättern; einseitig einge- psoas major). 15 Kleinerer Lendenmuskel, M. (auch Zurückziehen der Rippen in der Exspira- obliquus ext. abdominis (beidseitige Wirkung: setzt verlagern sie das Gewicht zu einer Seite). psoas minor (Feststellen oder Aufbiegen der Lum- tion). 30 M. iliocostalis thoracis (Wirkung wie wölbt Rücken und Lende, Bauchpresse bei Exspi- 5 Brustteil des ventral gezahnten Muskels, M. bal- und Lunbosakralgelenke; Steilerstellung des Lendenteil). 31–35 Langer Rücken-, Hals- und ration, Kot- und Urinabsatz und Geburt; einseitige, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 65 Wirkung: Seitwärtsbiegung von Rücken und Len- de). 49 Innerer schräger Bauchmuskel, M. obli- quus int. abdominis (Wirkung wie beim äußeren schrägen Bauchmuskel). 50 Querbauchmuskel, M. transversus abdominis (Wirkung wie beim äußeren und inneren schrägen Bauchmuskel). 51 Gerader Bauchmuskel, M. rectus abdominis (Wirkung wie beim äußeren und inneren schrä- gen Bauchmuskel, Wölben des Rückens, der Lende und der lumbosakralen Gelenke). 52–53 Beckenzwerchfell, Diaphragma pelvis. 52 Heber des Afters (Fixation des Afters während des Kot- absetzens). 53 Langer Seitwärtszieher des Schwanzes, M. coccygeus (beidseitige Wirkung: Niederziehen und Andrücken des Schwanzes gegen den Damm; einseitige Wirkung: Nieder- und Seitwärtsziehen des Schwanzes)., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 66 21 Das muskuloskelettale System: Ex- und intrinsische Muskeln der Glied- Bänder der Gliedmaßen: 37 Breites Becken-maßen: 1 Trapezmuskel, M. trapezius. 2 Brust- band. 38 (Speichen-)Unterstützungsband derPassiver Stehapparat und Kniesperre teil des Rautenmuskels, M. rhomboideus thora- oberflächlichen Beugesehne der Vordergliedmaße cis. 3 Halsteil des ventral gezahnten Muskels, M. (sehniger Kopf des oberflächlichen Zehenbeugers serratus ventr. cervicis. 4 Brustteil des ventral ge- der Vordergliedmaße). 39 Unterstützungsband Ein Pferd kann sich mithilfe eines „passiven M. gastrocnemius wird von dem fast vollständig zahnten Muskels, M. serratus ventr. thoracis. der oberflächlichen Beugesehne der Hinterglied- Stehapparates“ an den Vorder- und Hinterglied- sehnigen M. flexor digitorum superficialis beglei- 5 M. pectoralis transversus (Anteil der oberfläch- maße. 40 (Vorderfußwurzel-)Unterstützungsband maßen ohne erkennbare Ermüdung im Stehen tet, der am Fersenbeinhöcker befestigt ist, bevor lichen Brustmuskeln). 6 M. pectoralis descen- (Halteband) der tiefen Beugesehne der Vorder- ausruhen. Dieses System besteht aus Muskeln er an den Mittelfuß herunterzieht. Im Stehen re- dens (Anteil der oberflächlichen Brustmuskeln). gliedmaße (sehniger Kopf des tiefen Zehenbeugers und Bändern, die Gelenke in Streckstellung „sper- duziert er die sonst ständig vorhandene Spannung 7 M. subclavius (früher als Pars praescapularis der Vordergliedmaße). 41 (Hinterfußwurzel-) ren“ können und so ein Zusammenklappen der auf den M. gastrocnemius und hält das Sprungge- des tiefen Brustmuskels bezeichnet). 8 Tiefer Unterstützungsband (Halteband) der tiefen Beu- Gliedmaße verhindern. Die Hauptkomponente, lenk in gestreckter Position. Das Ergebnis ist eine Brustmuskel, M. pectoralis profundus. 9 Zwei- gesehne der Hintergliedmaße (sehniger Kopf des der „Stützapparat“, basiert auf einem Stützband, im Wesentlichen „passive“ mechanische Opposi- köpfiger Oberarmmuskel, M. biceps brachii. tiefen Zehenbeugers der Hintergliedmaße). das die Gelenke unterhalb des Karpal- und Tarsal- tion zwischen den sehnigen Mm. peroneus ter- 10 Langer Kopf des dreiköpfigen Oberarmmus- 42 Unterstützungsband (Mittelfußabschnitt des gelenks (s. Abb. 9) stabilisiert. Die übrigen Ge- tius und flexor digitorum superficialis. Sie stellt si- kels, Caput longum des M. triceps brachii. 11 M. interosseus medius: proximales Sesambein- lenke werden durch Muskeln, die im Gegensatz cher, dass einer Extension oder Flexion am Knie Lateraler Kopf des dreiköpfigen Oberarmmuskels, band). 43 Gerade distale Sesambeinbänder. zu rein kontraktilen Muskelfasern eine große eine gegenläufige Bewegung am Sprunggelenk Caput laterale des M. triceps brachii. 12 Lacer- 44 Schiefe distale Sesambeinbänder. 45 Ge- Menge bindegewebiger Sehnenfasern enthalten, folgt. Damit dieses „reziproke System“ zur tus fibrosus. 13 Äußerer Speichenmuskel, M. ex- kreuzte distale Sesambeinbänder. 46 Verbin- gestreckt. Übernahme des Gewichts funktioniert, muss an- tensor carpi radialis. 14 Vereinigte Sehne des äu- dungsschenkel des Unterstützungsbandes zur An der Vordergliedmaße drückt das Körperge- dererseits sichergestellt sein, dass das Knie an der ßeren Speichenmuskels und des Lacertus fibro- gemeinsamen Zehenstrecksehne. 47 Abaxiales wicht über das Schulterblatt das Schultergelenk in Flexion gehindert wird. Dies könnte durch dauer- sus. 15 Sehne des gemeinsamen Zehenstreckers. Palmarband des Krongelenk 48 Fesselbein-Strahl- die Beugung; dieses wird im Wesentlichen durch hafte Kontraktion des M. quadrizeps femoris er- 16 Oberflächlicher Zehenbeuger, M. flexor digi- bein-Hufbeinband (proximales Strahlbeinband). den „passiven“ Halt des überwiegend sehnigen, reicht werden, dem wichtigsten Strecker des torum superficialis. 17 Sehne des oberflächlichen 49 Strahlbein-Hufbeinband (distales Strahlbein- nicht-elastischen M. bizeps in der Streckung ge- Kniegelenks. Der Quadrizeps wird jedoch von die- Zehenbeugers. 18 Oberflächliche Beugesehne, band). halten. Damit dieser Muskel die Schulterbeugung ser konstanten Aktivität durch einen „Knie- umfasst die tiefe Beugesehne unterhalb des Fes- Kniegelenk: 50–58 Kniescheibengelenk des verhindern kann, muss jedoch das Ellbogengelenk Sperrmechanismus“ befreit, an dem die Patel- selgelenks. 19 Aufspaltung der oberflächlichen Kniegelenks, Art. femoropatellaris. 50 Knieschei- (das der Bizeps beugt) gestreckt sein. Hierfür sor- la und die Patellarsehnen, die sie an der Beugesehne. 20 Tiefer Zehenbeuger, M. flexor di- be, Patella. 51 Ansatzknorpel der Kniescheibe. gen Beuger des Karpalgelenks und der Zehenge- Schienbeinbeule befestigen, beteiligt sind. Bei gitorum profundus. 21 Sehne des tiefen Zehen- 52 Kniescheibenrolle (medialer und lateraler lenke, die am medialen Epikondylus des Humerus Streckung des Knies werden die Patella und die beugers. 22 Äußerer Ellbogenmuskel, M. exten- Rollkamm begrenzen die Rollfurche). 53 Media- kaudal des Ellbogendrehpunktes entspringen. Das präpatellare Knorpelplatte (Ansatzknorpel der sor carpi ulnaris. 23 Innerer Ellbogenmuskel, M. ler Rollkamm. 54 Wulstige Auftreibung am medi- Karpalgelenk ist zum mühelosen Tragen von Ge- Kniescheibe) angehoben, sodass sie oberhalb der flexor carpi ulnaris. 24 Spanner der Schenkelfas- alen Rollkamm. 55–57 Kniescheibenbänder, wicht prädisponiert; da sich Radius und Mittel- vergrößerten medialen Lippe der Rollfurche ein- zie, M. tensor fasciae latae. 25 Mittlerer Krup- Ligg. patellae. 55 Laterales Kniescheibenband. hand in derselben vertikalen Linie befinden, steht haken. Eine Belastung des Knies führt nun ledig- penmuskel, M. glutaeus medius. 26 Tiefer Krup- 56 Mittleres Kniescheibenband. 57 Mediales es nicht gebeugt. Es wird außerdem durch den lich zu einer Sperre des Gelenks in Streckstellung. penmuskel, M. glutaeus profundus. 27 M. rectus Kniescheibenband. 58 Schienbeinbeule. 59 Sei- nicht-elastischen Lacertus fibrosus daran gehin- Ist es einmal fixiert, ist zum Stehen nur geringfü- femoris des vierköpfigen Kniegelenkstreckers. tenbänder des Kniescheibengelenks (Lig. femoro- dert, sich nach kranial zu beugen; dieser ent- gige oder keine Muskelanstrengung mehr erfor- 28 Mm. vastus laterale et mediale des vierköpfi- patellare mediale et laterale. 60 Anheftung der springt an der Bizepssehne, verläuft durch den M. derlich; je mehr Gewicht auf dem Gelenk ruht, gen Kniegelenkstreckers. 29 Wirbelkopf des Bizepssehne und des Spanners der Schenkelfaszie extensor carpi radialis und dessen Sehne und desto fester ist die Sperre. Um das System zu „ent- zweiköpfigen Oberschenkelmuskels, M. biceps am lateralen Kniescheibenband. 61–65 Kniekehl- setzt an der Vorderseite der Mittelhand an. sperren“, wird der M. quadrizeps angespannt, die femoris. 30 Beckenkopf des zweiköpfigen Ober- gelenk des Kniegelenks, Art. femorotibialis. An der Hintergliedmaße entspricht der M. pe- Patella hebt sich. Gleichzeitig kontrahieren sich schenkelmuskels, M. biceps femoris. 31 Ansätze 61 Medialer und lateraler Gelenkknorren des roneus tertius dem M. bizeps der Vordergliedma- die Mm. tensor fasciae femoris und bizeps femo- des zweiköpfigen Oberschenkelmuskels am Ober- Oberschenkelbeins. 62 Medialer und lateraler ße, er ist ebenfalls vollständig sehnig und zieht ris; sie ziehen dadurch die Patella von der Kante schenkelbein, an der Kniescheibe, am lateralen Schienbeinknorren. 63 Seitenbänder (lateral und vom Oberschenkel an den Mittelfuß. Der Nei- herunter wieder in die Rollfurche zurück. Jetzt Kniescheibenband und am kranialen Rand des medial) des Kniekehlgelenks. 64 Intraartikuläre gung des Körpergewichtes, das Kniegelenk zu kann das Gelenk wieder gebeugt werden. Schienbeins. 32 Wirbelkopf des halbsehnigen Menisken, Meniscus articularis. 65–66 Kreuz- beugen, wirkt die Spannung des M. peroneus ter- Muskels, M. semitendinosus. 33 Beckenkopf des bänder, Ligg. cruciata genus (Lage und Orientie- tius entgegen. Diese Aktion führt zu einer mecha- halbsehnigen Muskels, M. semitendinosus. rung bei Beugung und Streckung des Kniege- nischen Beugung des Sprunggelenks; es wird je- 34 Tendo accessorius des zweiköpfigen Ober- lenks). 65 Kraniales Kreuzband, Lig. cruciatum doch durch den M. gastrocnemius, der von der schenkelmuskels und des halbsehnigen Muskels. craniale. 66 Kaudales Kreuzband, Lig. cruciatum Hinterseite des Oberschenkelbeins an den Fersen- 35 Dritter Wadenbeinmuskel, M. fibularis tertius caudale. beinhöcker zieht, an der Beugung gehindert. Der (sehnig). 36 Wadenmuskel, M. gastrocnemius., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 67, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 68 22 wächst die Hufwand entlang nach unten. Nach und zur Hufwand nach distal. Eine proliferativeder Trocknung wird es zu einer dünnen glänzen- epidermale Schicht bedeckt diese Stifte; sie pro-Fuß den Schicht, die eine Austrocknung und damit duziert hohle Hornröhrchen. Die gesamte Wand eine Schrumpfung und Verhärtung der Hufwand besteht also aus solchen Röhrchen, die von weni- verhindert. ger strukturiertem Zwischenröhrchenhorn, das Diese Zeichnung zeigt die Verhältnisse der ver- schen den Wänden und den Eckstreben der Die Kronlederhaut ist prominenter und brei- von der Lederhaut zwischen den Papillen gebildet schiedenen Anteile des Fußes zueinander. Es sind Wand. ter; wie die Saumlederhaut verschmilzt sie am wird, zusammengehalten werden. Das Horn- die Oberfläche, das darunter liegende Korium Der Hufstrahl liegt im Zentrum zwischen den Ballen mit der Hufstrahllederhaut. Kron- und Huf- wachstum verläuft von oben nach unten vom (Dermis) und das Zehenskelett im Inneren des Eckstreben; er ist ein keilförmiges Stück weiche- strahllederhaut umschließen den Kronsaum an Kronsaum aus, sodass das Röhrchenhorn über die Hufes dargestellt. ren Horns, sehr viel elastischer als das von Wand der Streckersehne vorne und jeweils an den Sei- Oberfläche des Fußknochens und seiner Seiten- Der Huf ist der verhornte Überzug der Zehe; es und Sohle. Der Hufstrahl reicht bis unter das Ni- tenknorpeln. Die Subkutis unter der Kronleder- knorpel nach unten „gleitet“ und so die Hufwand handelt sich um eine stark verdickte, pigmentier- veau der Sohle herab und berührt den Boden. In haut ist erheblich verdickt (Kronballen), da- und die Bodenfläche bildet. Daher ist das jüngste te und keratinisierte Hautschicht, weitgehend mit seiner Bodenfläche findet sich eine zentrale durch wird die Kronlederhaut ringsherum deut- Horn oben am Kronsaum, das älteste an der dem Fingernagel vergleichbar. Die innerste Grube, die von zwei Firsten begrenzt wird. Er bil- lich angehoben. Die aktiv wachsende Epidermis Unterkante der Wand. Die Art des Wachstums er- Schicht, direkt über der Lederhaut, ist jedoch eine det die Ballenwülste hinten, wo er sich mit den über der Kronlederhaut produziert den größten klärt auch die bereits erwähnten Leisten im Horn. nicht pigmentierte proliferative (Wachstums-) Trachtenwinkeln der Wand vereint. Anteil der Hornmasse der Hufwand und wächst Wenn die Wachstumsrate unregelmäßig ist, ver- Zone. Zellen aus dieser Schicht teilen sich bestän- Das Saumhorn vollendet die Hufe, es handelt von ihr aus nach distal. Die Wachstumsgeschwin- laufen abwechselnd Leisten und Furchen um die dig und bilden Hornzellen, die der Hornmasse an- sich um eine weiche, schuppige Hornschicht, die digkeit ermöglicht einen kompletten Ersatz der Hufe herum. Saisonal bedingte Unterschiede in gefügt werden. einige Millimeter dick ist und vom Kronsaum 2 Hufe in etwa 8 bis 10 Monaten, also etwa 1 cm der Ernährung können einen wichtigen Einfluss Aus Gründen der besseren Darstellung ist der bis 3 Zentimeter an der Wand der Hufe nach pro Monat. auf die Geschwindigkeit der Hornproduktion Huf in Wand, Sohle und Hufstrahl unterteilt. Dies unten reicht. Sie sorgt für die Wasserdichtigkeit, Die Hornschicht der Sohle wird von einer haben: Das Wachstum ist im Sommer, wenn das dient lediglich der Erklärung, da die Bestandteile erscheint daher als ringförmige Vorwölbung am Wachstumsschicht über der Sohlenlederhaut an Pferd auf der Weide steht, schneller und promi- des Hufes kontinuierlich ineinander übergehen Kronsaum, die in die Epidermis der Haut oberhalb der Unterseite (Sohlenfläche) des dritten Zehen- nenter, was zu erhabenen „Grasringen“ führt. Auf und sozusagen einen „Kasten“ um das Ende der der Hufe übergeht. Sie entspricht der Nagelhaut gliedes gebildet, das Horn des Hufstrahls, das die der anderen Seite ist das Hornwachstum im Win- Zehe herum bilden. Es erklärt auch die im Engli- an Ihren Fingernägeln, wo sie das Nagelbett be- Unterseite des Fußballens bedeckt, von Huf- ter, wenn das Pferd im Freien gehalten wird, eher schen übliche Verwendung der Ausdrücke „Sarg- deckt. An den Ballen, wo sich die Wände als Eck- strahllederhaut. verlangsamt und schwächer, daher sind ringförmi- knochen“ (Hufknochen) und „Sarggelenk“ (Huf- streben nach innen wenden, verbreitert sich die Die Lederhaut, die sich von der Kronlederhaut ge Furchen ein Merkmal dieser Jahreszeit. gelenk) für das terminale Zehenglied und das dis- Ballenepidermis, bedeckt die Ballenwülste und bis an die Bodenfläche der Hufe erstreckt, ist Die nichtpigmentierte und proliferative epider- tale Interphalangealgelenk, die sich beide verschmilzt mittig mit dem Hufstrahl. durch eine dünne Schicht der oberflächlichen Fas- male Schicht, die die Wandlederhaut des dritten innerhalb des „Kastens“ befinden. Die innere Oberfläche des Hufes geht in die zie mit der Knochenhaut der Dorsalfläche des Zehengliedes bedeckt, ist vergleichsweise inaktiv. Die Wand des Hufes zieht von einer Grenz- Dermis der Haut über, oft als Korium (Lederhaut) dritten Zehengliedes und der unteren Anteile der Sie sorgt lediglich für eine „gleitende“ Verbindung linie am Kronsaum bis zur Bodenkante herun- bezeichnet. Es ist ein nerval und vaskulär gut ver- Seitenknorpel verbunden. Das dritte Zehenglied zwischen den miteinander verflochtenen Blätt- ter und bedeckt Vorderteil (Zehe) und Seitentei- sorgter Bereich, dessen Aufgabe Ernährung und ist innerhalb der Hufe durch eine besondere Ver- chen, sie proliferiert also gerade genug, um die le des Fußes. Sie biegt an der Rückseite des Hufes Wachstum von Hufwand, Sohle und Hufstrahl ist. bindung zwischen Hufwand und Lederhaut ge- Wand vorübergleiten zu lassen. Denken Sie an ab und bildet die gerundeten Ballen, zieht im Über der Dermis liegt die germinative Epidermis, stützt und befestigt: Die Hornsubstanz an der in- einen Ihrer eigenen Fingernägel, er wächst aktiv spitzen Winkel nach innen vorne zurück und bil- unter ihr eine Schicht der oberflächlichen Faszie, neren Seite der Hufwand bildet etwa 600 Blätt- vom Nagelbett aus, ist jedoch mit der darunter lie- det die Eckstreben, die den Hufstrahl flankieren. die Subkutis (Unterhaut). Einige der Zeichnun- chen oder Laminae, die im rechten Winkel zur genden Haut des Fingerendgliedes verbunden. Die Wand ist an der Zehe am höchsten, an Sei- gen zeigen die Verteilung der Lederhaut nach Ent- Wand nach innen stehen und vom Kronsaum bis Obwohl diese Verbindung fest ist, muss es den- tenteilen und Ballen weniger. Die Oberfläche ist fernung des Hornschuhs: Die Schnitte durch den an den Boden reichen; sie werden als Hornblätt- noch dem Nagel möglich sein, kontinuierlich, mehr oder weniger glatt, obwohl sie von Leisten Fuß zeigen Lage und Dicke von Lederhaut und chen bezeichnet. Die Lederhaut über dem dritten wenn auch langsam, von der Basis bis an die Fin- durchzogen sein kann, die parallel zum Kronsaum Unterhaut. Zehenglied, die Wandlederhaut, weist dazu kor- gerspitze über sie hinweg zu gleiten. Wenn Sie je- verlaufen und auf unterschiedlich aktives Wachs- Die Saumlederhaut bildet ein Band um die respondierende Blättchen auf, die mit den Horn- mals das Pech hatten, sich einen Fingernagel ganz tum der Hornschicht hinweisen. Die Wand ist obere Begrenzung der Hufe; sie geht oberhalb blättchen verflochten sind. Da sie aus Lederhaut oder auch nur teilweise abzureißen, werden Sie vorne an der Zehe am dicksten; die innere Ober- nahtlos in die Lederhaut der Haut und unterhalb bestehen, also Blutgefäße und Nerven enthalten sich sicher gut an die Schmerzen dabei erinnern. fläche wird mit dem Horn der Sohle durch eine ebenso in die Kronlederhaut über (erkennbar an und mit einer aktiven Epidermis überzogen sind, Bei einem Pferd in einer vergleichbaren Situation Lage helleren Horns verbunden, der weißen einer flachen Grube). An den Ballen verbreitert bezeichnet man sie als Lederhautblättchen. würden sich dabei die Lederhautblättchen von Linie. sich die Saumlederhaut und verschmilzt mit der Im Rahmen des Wachstums entsteht eine cha- den Hornblättchen im Inneren seiner Hufe von- Die Sohle hat eine gewölbte Bodenfläche, die Hufstrahllederhaut. Das Saumhorn wird von der rakteristische Hornart, das so genannte Röhr- einander trennen, wie beispielsweise bei einer rau ist, da sich ihr etwas weicheres Horn regel- aktiven epidermalen Schicht über der Saumleder- chenhorn. Von der Kronlederhaut ragen zahlrei- Laminitis (Rehe). Wenn Sie nun auch noch be- mäßig abreibt. Die Winkel der Sohle liegen zwi- haut oberhalb der Kronlederhaut gebildet und che fingerförmige Papillen parallel zueinander denken, dass auf dem Huf im Gegensatz zu Ihrem, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 69 Fingernagel Körpergewicht lastet, können Sie sich die kraniale Kante wird nach hinten gezogen. Die oberhalb des Kronsaums wird die Gliedmaße her- auftreffen. Bei seiner Kompression drückt der Huf- die fürchterlichen Schmerzen vorstellen, die das Seitenknorpel (beim jungen Pferd weich und bieg- aufgepresst, das Blut darunter verbleibt in den strahl die Winkel der Eckstreben auseinander, was Pferd dabei leidet. Von Erkrankungen abgesehen, sam) sind medial mit dem Fußballen verbunden, Hufen und dient als flüssiges Kissen, das Stoßkräf- verhindert, dass die Ballen nachgeben und nach wird die Trennung dieser beiden Blättchen nor- sodass sie bei Übernahme von Körpergewicht te abfängt. Wenn das Gewicht wieder vom Huf innen wegsacken. Das Beschneiden der Eckstre- malerweise weitgehend durch die Verbindung der vom komprimierten Ballen auseinandergedrängt übernommen wird, löst sich der Druck, der sich ben um „den Huf zu öffnen“ sollte auf jeden Fall Unterkante der Hufwand mit der Sohle an der werden. Dies wirkt der Kontraktion entgegen, zu in den Blutgefäßen des Fußes aufgebaut hat, das unterbleiben, da die Eckstreben durch Verstär- weißen Linie verhindert. Diese relativ inaktive der es sonst am Kronsaum kommen würde, wenn Blut wird so die Gliedmaße heraufgepumpt. Diese kung der Wand ein Zusammensacken des Fußes germinative Schicht der Epidermis auf der Wand- sich die Bodenfläche der Hufe durch den Druck Pumpfunktion des Hufstrahls ist von entscheiden- verhindern. lederhaut, die die Oberfläche des dritten Zehen- auf Wände und Hufstrahl vergrößert. Durch diese der Bedeutung und einer der Gründe, aus dem er Einige der Zeichnungen sind Schnittbilder in gliedes bedeckt, wird an ihrer distalen Kante akti- Mechanismen verringert sich die Erschütterung. nicht zu stark beschnitten werden darf. Wenn das verschiedenen Ebenen, um die Verhältnisse von ver. Aufgrund der Proliferation der terminalen Pa- An einem korrekt beschlagenen Huf ruht das Pferd mehrere Tage hintereinander ohne Bewe- Knochen, Sehnen und anderen inneren Struktu- pillen der laminaren Dermis entsteht Horn Körpergewicht sowohl auf dem Hufstrahl als auch gung in der Box steht, kann es zu einer Stauung ren zueinander zu zeigen. Ich hoffe, dass Sie sich zwischen den Hornblättchen, das die Wand im auf den Hufwänden. Der Hufstrahl sollte daher von Blut in den Gliedmaßen und zu einer passi- nach Betrachtung dieser Zeichnungen das Innere Bereich der weißen Linie an die Sohle „zemen- auf einer Ebene mit dem Hufeisen stehend Kon- ven Verstopfung der Blutgefäße des Fußes kom- der Hufe vorstellen können. Sie können aber auch tiert“. Die weiße Linie ist daher für den Huf- takt zum Boden haben. Trägt die Wand allein das men. Die Funktion der Hufe als zusätzliche Blut- verstehen, welch ernste Folgen eine Stichverlet- schmied ein gute Richtlinie beim Beschlagen. Körpergewicht, fällt die puffernde Funktion des pumpe verhindert dies normalerweise. zung der Sohle haben kann, wenn sie bis an die Die Hornsubstanz von Sohle und Hufstrahl ist Fußballens weg und die Gliedmaße wird unnöti- Bei unbeschlagenen Pferden ist die untere oder Sohlenlederhaut oder durch den Ballen hindurch ebenfalls tubulär, sie wird von einer proliferativen gen Stoßkräften ausgesetzt Bodenkante meist bis auf Höhe der Sohle abgerie- an die tiefe Beugesehne oder an den podotrochle- epidermalen Schicht, die die konischen dermalen Die Blutversorgung der Füße ist in den Abb. 23 ben. Ist der Boden jedoch zu weich, kann die aren Schleimbeutel zwischen dem Kahnbein und Papillen überzieht, gebildet. Diese Wachstums- und 24 dargestellt. Das Blut erreicht die Füße Wand übermäßig lang wachsen und splittern oder der tiefen Beugesehne reicht. schicht bildet Zwischenröhrchenhorn, das die leicht, da die Arterien das Blut „bergab“ transpor- brechen. Andererseits führt zu harter oder rauer Röhrchen miteinander verbindet. Sie wird durch tieren. Die Zehenarterien (mediale und laterale) Boden zu einer Abnutzung, die schneller verläuft die Lederhaut von Sohle und Hufstrahl gestützt verteilen das Blut an die Lederhaut von Wand und als das Wachstum. Einer der Hauptfehler beim Be- und ernährt. Sohle, welche besonders gut durchblutet sind. schlagen ist, dass zu wenig Zeit und Sorgfalt auf Innerhalb des Hornschuhs befinden sich das Der Blutfluss vom Fuß weg verläuft über die Ze- die Vorbereitung und Begradigung der tragenden dritte Zehenglied, die untere Hälfte des zweiten henvenen, die verschiedene komplexe verfloch- Fläche des Hufes verwandt wird. Die Hornsubs- Zehengliedes, das distale Sesambein, die Seiten- tene Netzwerke (Venenplexus) bilden, die in der tanz, die seit der letzten Beschlagung gewachsen knorpel des drittes Zehengliedes und der Ballen, Dermis und der darunter liegenden oberfläch- ist, muss durch Schneiden und Raspeln rundher- ein große Kissen aus faserigem Fettgewebe, das lichen Faszie verlaufen. Der Hauptplexus, das um gekürzt und geebnet werden. Es geht natür- über dem Hufstrahl liegt und den Großteil der Kronvenengeflecht, umfasst den oberen Teil des lich einfacher und schneller, ein Hufeisen anzuna- Hufe ausfüllt. Nur die Hufe allein tragen das Kör- Fußes zwischen Hufwand und dem terminalen geln, das so ungefähr passt und dann anschlie- pergewicht, bei der Fortbewegung sind sie beim Anteil der Streckersehne, den Seitenknorpeln und ßend überstehendes Horn abzufeilen, anstatt von Auftreten auf dem Boden erheblichen Stoßkräften den Hufballen. vornherein ein genau passendes Hufeisen anzu- ausgesetzt. Die Hufe selbst sind recht flexibel; sie Verschiedene Bestandteile der Struktur des bringen. Das Feilen der Hufwand nach der Nage- können einen Teil der Stoßkräfte absorbieren und Fußes sind besonders zur Verbesserung der lung kann jedoch die Nägel wieder lockern. Die zerstreuen. Der größte Anteil wird jedoch über Durchblutung gestaltet, da der Rückfluss vom Fuß Wand sollte grundsätzlich nicht gefeilt werden, da die ineinander greifenden Blättchen auf das dritte die Gliedmaße herauf zu Problemen führen kann, so die Ballenepidermis, die das natürliche Horn- Zehenglied übertragen, das vom Gewicht des Kör- besonders, da die Venen keine Klappen besitzen. fett zurückhält, über dem Horn mitentfernt wird; pers nach unten gedrückt wird und Fußballen Wenn der Huf Körpergewicht übernimmt, wird dies führt zu brüchigen Hufen. und Hufstrahl dabei komprimiert. Dies wird sein Ballen nach außen gegen die Seitenknorpel Ein übermäßiges Einkürzen von Hufstrahl und durch die etwas elastische Verbindung zwischen gedrückt und diese wiederum gegen die Innensei- Sohle sollte auch deshalb nicht betrieben werden, den Hornblättchen und den Lederhautblättchen te des Kronsaums. Dabei wird das Blut aus den da diese Strukturen aus weicherem und brüchige- ermöglicht. Während das dritte Zehenglied nach Venenplexus herausgequetscht und in den Venen rem Horn bestehen, das sich normalerweise in unten kommt, drückt es auch die Sohle nach körperwärts gepumpt. Schuppen ablöst. Nur lose Stücke sollten entfernt unten; die gesamte Hufwand wird aufgrund der Das Blutgefäßsystem des Fußes hilft auch, die werden, da ein Kontakt des Hufstrahls mit dem Komprimierbarkeit von Röhrchenhorn ein kleines Stoßkräfte während der Bewegung abzudämpfen. Boden, wie schon gesagt, für die effiziente Funk- bisschen flacher. Während das Körpergewicht auf Wenn der Huf Gewicht übernimmt und die Sei- tion des Fußes von grundlegender Bedeutung ist. den Fuß verlagert wird, spreizt es die Ballen, so- tenknorpel durch den Ballen an den Kronsaum Die Eckstreben können zusätzlich Gewicht auf dass die Ballenwulste zu Boden sinken. Am Kron- gepresst werden, kommt es zu einer Kompression den Ballen verteilen, besonders da die Ballen zu- saum führt dies zu einer leichten Verschmälerung; des Kronvenengeflechtes. Das Blut im Plexus sammen mit dem Hufstrahl zuerst auf dem Boden, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 70 Aufbau des Zehenendorgans: 1 Haut. schleimbeutel. 52 Gemeinsame Zehenstreckseh- Ende des Fesselbeins und/oder am oberen Ende 2 Krone (Übergang Huf zur Haut). 3 Saumober- ne. 53 Tiefe Beugesehne der Zehe. 54 Gerades des Kronbeins und möglicher Beteiligung des haut, Saumhorn (äußere wasserdichte Schicht, Sesambeinband (distales Sesambeinband). 55 Fes- Krongelenks). die der Hufwand aufliegt). 4 Saumhorn der selbein-Strahlbein-Hufbeinband. 56 Strahlbein- 73 Hufgelenkschale (Entzündung der Kno- Trachte. 5 Hufwand. 6 Hufplatte. 7 Tragrand, Hufbeinband. 57 Hufkissen (palmar/plantar). chenhaut mit Knochenzubildungen am distalen Margo solearis. 8 Trachtenwinkel, Angulus par- 58 Vierzipflige Fesselplatte. 59 Sohlenbinde. Ende des Kronbeins und/oder am oberen Ende tis inflexae. 9 Eckstrebe, Pars inflexa, der Huf- 60 Mediale und laterale Arterie, Vene und Nerv des Hufbeins und möglicher Beteiligung des Huf- platte. 10 Hornblättchen der Hufplatte. 11 Huf- der Zehe. gelenks). spitze. 12 Seitenteile der Hufplatte (medial und 74 Greifen an der Ballengegend (Overreach) lateral). 13 Trachte. 14 Hufsohle, Solea ungulae. Einige dieser Zeichnungen zeigen auch die Berei- (Verletztes Gebiet gewöhnlich am Ballen des 15 Sohlenwinkel, Angulus soleae. 16 Weiße che des Fußes, an denen bestimmte Verletzungen Vorderfußes). Linie, Zona alba (Schicht aus blassem weißen häufig vorkommen und wo verschiedene Erkran- 75 Bewegungsstörungen (verursacht durch ein Horn, das die Wand mit der Sohle verbindet). kungen zu Lahmheit führen können. Trauma, das zwischen dem Kronrand der Vorder- 17 Strahlspitze, Apex cunei. 18 Strahlschenkel gliedmaße und der Vorderfußwurzel oder dem (lateral und medial), Crus cunei lateralis et medi- 61 Sohlenverletzung (Sohle und Strahl können Kronrand der Hintergliedmaße und der Hinter- alis. 19 Mittlere Strahlfurche, Sulcus cunealis Stellen für ernste penetrierende Verletzungen fußwurzel Schaden anrichtet). centralis. 20 Seitliche Strahlfurchen (medial und sein). lateral), Sulcus paracunealis medialis et lateralis. 62 Steingalle (Prellung der Lederhaut- und 21 Ballen (Basis des Strahls). 22 Saumlederhaut, Hornblättchen. Lokalisation meistens im Eckstre- Corium limbi (Schicht, die unter dem Saumhorn benwinkel). liegt). 23 Kronlederhaut, Corium coronae 63 Lose Wand (Trennung der Lederhautblätt- (Schicht, die unter dem Kronrand liegt und Röhr- chen von den Hornblättchen; das Horn wird sprö- chen- und Zwischenröhrchenhorn produziert). de und zerbröckelt und es kommt zu einer Spalt- 24 Zotten der Kronlederhaut, Papillae coriales. bildung zwischen der Hornwand und der Horn- 25 Wandlederhaut, Corium parietis (Lederhaut sohle in der weißen Linie). auf der Oberfläche des 3. Zehenknochens; liegt 64 Hornspalte (Spalte in der Hufwand im Be- unter der Hufplatte und trägt Lederhautblättchen, reich der Zehe, der Seitenwand oder der Trachte. die mit Hornblättchen überlappen). 26 Termi- Sie erstreckt sich vom Tragrand nach oben oder nalzotten am Ende der Lederhautblättchen. vom Kronrand nach unten). 27 Strahllederhaut, Corium cunei (Schicht unter 65 Strahlfäule (Degeneration des Strahlhorns). dem Hornstrahl; produziert Röhrchen- und 66 Trachtenzwang (Verengung des Hufes an Zwischenröhrchenhorn). 28 Zotten der Strahlle- den Trachten; normalerweise am Vorderhuf). derhaut. 29 Sohlenlederhaut, Corium soleae 67 Hufrehe (Entzündung der Huflederhaut des (Schicht unter der Hornsohle; produziert Röhr- Hufbeins; normalerweise an mehren Hufen). chen- und Zwischenröhrchenhorn der Sohle). 68 Periostitis des Hufbeins (Entzündung der 30 Zotten der Sohlenlederhaut. 31 1. Zehenkno- Knochenhaut des Hufbeins). chen, Fesselbein. 32 2. Zehenknochen, Kron- 69 Zubildung am Streckfortsatz (buttress bein. 33 3. Zehenknochen, Hufbein. 34 Streck- foot: arthritische Knochenzubildung am Proc. ex- fortsatz des Hufbeins. 35 Dorsale Fläche des Huf- tensorius des Hufbeins. Führt zu einer Schwel- beins. 36 Sohlenrand des Hufbeins. 37 Wand- lung des Kronrands). rinne des Hufbeins. 38 Astwinkel des Hufbeins. 70 Hufknorpelverknöcherung (Verknöche- 39 Lateraler Hufknorpel des Hufbeins. 40 Beuge- rung des seitlichen Hufknorpels des Hufbeins. Ur- sehnenfläche des Hufbeins. 41 Linea semilunaris sache ist möglicherweise eine chronische Entzün- des Hufbeins. 42 Distales Sesambein, Strahlbein. dung des Knorpels: Hufknorpelfistel). 43 Zehenmittelgelenk, Krongelenk. 44 Zehen- 71 Hufrollenentzündung (Ursache ist mögli- endgelenk, Hufgelenk. 45 Gelenkkapsel des cherweise eine Entzündung des Fußrollen- Krongelenks. 46 Gelenkhöhle des Krongelenks. schleimbeutels zwischen dem Strahlbein und der 47 Gelenkkapsel des Hufgelenks. 48 Seitenband tiefen Beugesehne). des Hufgelenks. 49 Gelenkhöhle des Hufgelenks. 72 Krongelenkschale (Entzündung der Kno- 50 Sehnenscheide der Zehe. 51 Hufrollen- chenhaut mit Knochenzubildungen am distalen, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 71 Vorderfuß Hinterfuß, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 72 23 durch die Anwesenheit innerer Klappen in einen phe vor ihrem Wiedereintritt in das Blutgefäßsys-gerichteten Blutfluss umgewandelt. Einige der tem in einem Lymphknoten (beim Pferd An-Hauptarterien Probleme des venösen Abflusses von Fuß und sammlungen von Lymphknoten, so genannte Kopf und ihre Lösungen werden an anderer Stelle Lymphzentren) gefiltert werden. Die dritte besprochen (s. Abb. 22 und 23). Das Schema Zeichnung zum Thema Kreislauf (s. Abb. 25) Auf diesen Schemazeichnungen sind die wichtigs- In vielen Bereichen des Körpers gibt es Anasto- zeigt nicht, dass Venen ein weitaus größeres Fas- zeigt die Verteilung dieser Hauptlymphknoten- ten systemischen Arterien dargestellt, also die mosen zwischen Verzweigungen von Arterien; sungsvermögen haben als Arterien; bei physiologi- gruppen im Körper. Blutversorgung des Körpers aus der Aorta viele Bereiche werden auch von mehr als einer schem Blutdruck enthalten Venen bis zu fünfmal Arterien sind Gefäße, die Blut vom Herzen in (Hauptschlagader) heraus. Es werden hier nur die Arterie versorgt. Daraus kann man schließen, dass so viel Blut wie die Arterien. die kapillaren Netzwerke, die das gesamte Gewe- größten Arterien gezeigt; die Darstellung vieler wenn eine hinführende Arterie aus irgendwel- Der Rückstrom von Flüssigkeit von den Kapil- be durchziehen, befördern. Wenn Sie nun das kleiner Arterien hätte die Zeichnung unnötig chen (pathologischen oder physiologischen) Grün- laren zum Herzen ist nicht allein auf die Venen Schema der Arterien betrachten, beginnen Sie am kompliziert. Aus demselben Grunde wurden auch den nicht mehr durchgängig ist, das Blut das be- beschränkt, da ein erheblicher Anteil der flüssigen Herzen und verfolgen zunächst die Hauptschlag- bestimmte Bereiche weggelassen, wie etwa die treffende Körperteil über die Kollaterale erreichen Komponente des Blutes durch die Kapillarwände ader, die aus der linken Herzkammer entspringt. Versorgung des Gehirns über die A. carotis in- kann. Doppelte Versorgungsbahnen sind vor hindurch in Gewebsspalten austritt. Dies ist die Sie zieht nach oben hinten durch Brust und terna. Dargestellt ist von der Blutversorgung zum allem in „mobilen“ Regionen (z.B. Darm oder interzelluläre Flüssigkeit, die für die Lebensfä- Bauch und endet am Ende der lumbalen Region. Kopf hin nur die der „extrakraniellen“ Strukturen, Gliedmaßen) zu beobachten, wo die Bewegung higkeit von Zellen und Gewebe wichtig ist. Eine Dort teilt sie sich in die Aa. iliacae internae (rech- also des Kopfes außerhalb des Schädels, die über den einen Zufluss zeitweilig blockieren könnte. kontinuierliche Ansammlung von Gewebswasser te und linke) (innere Hüftarterien) auf und ver- die stärkere A. carotis externa und ihre Ab- Sie sehen auf dem Schema, dass beispielsweise an muss regelmäßig vom Lymphsystem drainiert läuft noch für ein kurzes Stück als A. sacralis zweigungen erfolgt. Die Blutversorgung des Ver- der Hinterhand die Hauptarterie die Gliedmaße werden, um eine „Überflutung“ des Gewebes zu media im Dach des Beckens. Von dieser Haupt- dauungstraktes, die über die A. coeliaca (Einge- herunterzieht und die Gelenke beugeseitig über- verhindern (Ödem). schlagader gelangt Blut in alle Teile des Körpers. weideschlagader) und die A. mesenterica crani- quert (als A. femoralis (Oberschenkelarterie) vor Die Zirkulation der Lymphe (wie die Flüssig- Kopf und Hals erhalten das meiste Blut aus den alis und caudalis (kraniale und kaudale der Hüfte, als A. poplitea (Kniekehlarterie) hinten keit nach Eintritt in das Lymphgefäß genannt Aa. carotis communis (Halsschlagadern) (rechte Gekrösearterie) erfolgt, ist ebenfalls nicht darge- am Knie und als A. tibialis cranialis (Schienbein- wird), ist vollständig von der Umgebung abhän- und linke) aus dem Truncus bicaroticus. Dieser stellt, nur deren Ursprünge aus der Aorta. Auch arterie) und A. dorsalis pedis (Fußrückenarterie) gig, da es keinen Blutdruck gibt, der sie antreibt. Trunkus entspringt gemeinsam mit der rechten A. wurde in diesem Schema auf die Darstellung der vor dem Sprunggelenk). Auf diesem Weg ist sie Der Lymphfluss ist normalerweise langsam und subclavia aus dem Truncus brachiocephalicus, Blutgefäße beider Seiten verzichtet; zum Großteil am besten vor Verletzungen durch Überstreckung das Ergebnis von Kontraktionen benachbarter der ersten großen Abzweigung aus dem ersten sind also bei symmetrisch entwickelten Gefäßen geschützt. Gelenkbewegungen und Muskelkon- Skelettmuskeln, Pulsationen von in der Nähe lie- Abschnitt der Aorta, dem Aortenbogen. Die A. die der linken Seite gezeigt. traktionen können dennoch den Blutfluss in die- genden Blutgefäßen und der Schwerkraft. Daher subclavia sinistra (Schlüsselbeinarterie) entspringt Eine Seitenansicht der distalen Anteile der Glied- sen Hauptarterien drosseln, sodass die Alternati- sind wie bei den Venen Klappen erforderlich, um getrennt aus dem Truncus brachiocephalicus. Auf maßen zeigt die Blutversorgung dieser wichtigen ven, die A. glutaea caudalis (Hinterbackenarterie) den Fluss in eine Richtung zu leiten. Der Eintritt dem Weg durch den Hals gibt die A. carotis com- und potenziell vulnerablen Körperteile nicht in im Oberschenkel und die A. saphena (Wadenar- der Lymphe in das Blutgefäßsystem erfolgt an der munis einige kleinere Äste an Schilddrüse und adäquater Form. Daher ist die Verteilung arteriellen terie) im Unterschenkel an Bedeutung gewinnen Stelle im venösen Gefäßsystem, an der der Blut- Kehlkopf ab und teilt sich dann auf in die A. ca- Blutes an der Vordergliedmaße von der Mittelhand können. druck am niedrigsten ist. Sie können sich anhand rotis externa (Hauptfortsetzung der A. carotis abwärts und an der Hintergliedmaße vom Mittel- Auf dem nächsten Schema (s. Abb. 24) sieht dieser Tatsachen vorstellen, dass sich der Lymph- communis), die A. carotis interna, die als Haupt- fuß abwärts jeweils von vorne und von hinten als man die Venen; Blutgefäße, die das Blut von den fluss bei körperlicher Aktivität beschleunigt; bei versorger des Gehirns in den Schädel eintritt und kleines Nebenbild eingefügt (23.2 bis 23.5). Kapillaren wieder zum Herzen zurück transpor- längerer Inaktivität hingegen verlangsamen sich die A. occipitalis (Hinterhauptsarterie), die den Die Hauptarterien sind recht kräftig und, wie tieren. Die allgemeine Übereinstimmung der Ver- sowohl der venöse als auch der lymphatische okzipitalen Bereich des Kopfes versorgt. das Schema zeigt, über den gesamten Körper ver- teilung zwischen dem arteriellen und dem venö- Rückstrom und die Gefahr einer Ansammlung Die A. carotis externa versorgt über ihre gro- teilt. Dennoch liegen bemerkenswert wenige die- sen System ist offensichtlich. Einige Unterschiede von Gewebswasser steigt. ßen Äste (Aa. linguofacialis, auricularis caudalis ser Gefäße nahe an der Körperoberfläche; im All- zwischen Arterien und Venen bezüglich Vertei- Die Lymphgefäße haben sehr dünne Wände, (Ohrmuschelarterie), temporalis superficialis gemeinen verlaufen Arterien in der Tiefe, wo sie lung und Struktur sind größtenteils dem niedrige- ihre Verteilung ist sehr variabel und die Lymphe in (oberflächliche Schläfenarterie) und maxillaris gut vor Verletzungen geschützt sind. Sie wissen ren Blutdruck im venösen System zuzuschreiben. ihnen praktisch farblos. Dies bedeutet, dass es (Kieferarterie) die meisten „extrakraniellen“ zweifelsohne, dass es nur an wenigen Stellen am Ein geringerer Druck im venösen System bedeutet sehr schwierig wäre, ein Schema des lymphati- Strukturen des Kopfes. In Abb. 33 sind diese Blut- Körper möglich ist, den Puls zu fühlen: z.B. an der auch, dass der Blutfluss der Venen von äußeren schen Systems zu zeichnen. Die Lymphgefäße re- gefäße noch einmal genauer dargestellt. A. facialis (Gesichtsarterie), wo sie die Unterkan- Einflüssen gehemmt oder gar vollständig gestoppt absorbieren jedoch Gewebswasser, sie sind also Die A. carotis interna tritt in den Schädel ein; te des Kiefers kreuzt, an der A. mediana, wo sie werden kann, z.B. durch die Schwerkraft in den auch in der Lage, Partikel aufzunehmen, die sich sie stellt die Hauptversorgung des Gehirns sicher. den Radius kranial des Ellbogengelenks überquert Gliedmaßen. Der venöse Rückfluss ist also stark dort befinden. Dies könnten potenziell schädliche Die beiden Aa. carotis internae speisen den an und an der A. digitalis medialis (Zehenarterie) von Kontraktionen benachbarter Skelettmuskeln „Fremdkörper“ sein wie Bakterien; das System der Basalfläche des Gehirns gelegenen Gefäß- über der Fessel zwischen dem Unterstützungs- abhängig, die sie regelmäßig oder intermittierend wäre somit ein günstiger Verbreitungsweg durch ring, von dem aus das Blut in den Großteil des band und den hinteren Sehnen. komprimieren. Diese äußere „Massage“ wird den gesamten Organismus. Daher muss alle Lym- Gehirns verteilt wird. Diese Anordnung dient, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 73 wahrscheinlich dem Ausgleich von Druckschwan- Hauptast ab; sie versorgen die Knochen und Mus- Die Bauchwand wird dorsal durch die paarigen kungen in den zuführenden Gefäßen. Es gibt Ver- keln der Vordergliedmaße. Die Wichtigsten sind: Aa. lumbales (Lendenarterien) (rechte und linke) bindungen zwischen den „inneren“ und „äuße- (i) aus der A. axillaris: die A. thoracica externa aus der Bauchaorta und die A. circumflexa pro- ren“ Kreisläufen, so z.B. in der Orbita zwischen (Brustarterie), A. suprascapularis und die große funda (rechte und linke) aus den Aa. iliacae ex- den Aa. ophthalmicae interna und externa (Au- A. subscapularis; (ii) aus der A. brachialis: die A. ternae versorgt; ventral über die A. epigastrica genarterien) und im Nasenraum zwischen den brachialis profunda, A. ulnaris collateralis, A. bi- (rechte und linke), die kranial von der A. thoraci- Aa. ethmoidales interna und externa. cipitalis und A. interossea communis; (iii) aus der ca interna abzweigt, und kaudal von der A. fe- Die A. occipitalis ist sogar noch stärker als die A. mediana: die A. radialis und A. palmaris la- moralis profunda (rechte und linke) aus der bei- A. carotis interna. Sie versorgt die Muskulatur des teralis. derseitigen A. iliaca externa. Die Aa. lumbales Kopfes sowie über einen Seitenast (A. meningea Die Hintergliedmaßen werden von der A. iliaca versorgen außerdem noch epaxiale Muskulatur caudalis (Hirnhautarterie)) den Großteil der Hirn- externa (Beckenarterie) beiderseits aus der Bau- und das Rückenmark. häute. Die Hirnhäute werden außerdem aus der chaorta versorgt. Nach ihrem Austritt aus der Die Blutversorgung der abdominalen Anteile A. maxillaris (A. meningea medialis) und die A. Bauchhöhle zieht die A. iliaca externa als A. fe- des Verdauungstraktes erfolgt über drei unpaare ethmoidalis externa (A. meningea rostralis) ver- moralis weiter durch den Oberschenkel. Hinter Äste der Bauchaorta: (i) die A. coeliaca (sie ver- sorgt. dem Knie heißt sie A. poplitea, im Unterschenkel sorgt die Leber über die A. hepatica, den Magen Zusätzliche Blutzufuhr an Hals und Kopf erfolgt A. tibialis cranialis und vor dem Sprunggelenk A. über die A. gastrica sinistra und die Milz über die über die Aa. vertebrales (Wirbelarterien) (rechte dorsalis pedis. An der Vorderseite des Fußes zieht A. lienalis), (ii) die A. mesenterica cranialis (sie und linke), die aus den Aa. subclaviae abzweigen. sie als A. metatarsalis dorsalis und kreuzt zwi- versorgt den Dünndarm über die Aa. pancreati- Die A. vertebralis zieht den Hals im Canalis trans- schen Mittelfuß und lateralem Griffelbein zur coduodenalis und jejunalis und den Dickdarm versarius der Halswirbel herauf, dieser wird durch plantaren Fläche, von dort an wird sie A. planta- über die Aa. ileocolica, colica dextra und caeca- die Foramina transversaria aufeinander folgender ris medialis genannt. Dieses Gefäß zieht weiter an lis; und (iii) die A. mesenterica caudalis (sie ver- Wirbel gebildet (s. Abb. 5). Die Aa. vertebrales die Zehe; es teilt sich wie an der Vordergliedmaße sorgt den Dünndarm über die A. colica sinistra versorgen die Halsmuskulatur und das Rücken- oberhalb der Fessel in laterale und mediale Aa. di- und das Rektum über die A. rectalis cranialis). mark über spinale Äste, die durch die Foramina gitales plantares. Das Urogenitalsystem wird aus paarigen Ästen intervertebralia hineinziehen. Letztendlich tritt Unterwegs versorgen zahlreiche Abzweigun- der Aorta versorgt: Die A. renalis (rechte und sie durch das laterale Foramen vertebrale des gen die Muskeln und Knochen der Hinterglied- linke) zieht an die Nieren und die A. gonadalis Atlas in den Spinalkanal ein, um sich mit der Ar- maße. Die Hauptäste sind: (i) aus der A. iliaca (rechte und linke) beim Hengst an die Hoden terie der Gegenseite auf dem Rückenmark zu ver- externa: die A. iliaca circumflexa profunda und (A. testicularis) und bei der Stute an die Ovarien einen. Von dieser Anastomose aus zieht die A. spi- A. femoralis profunda mit dem Truncus pudendo- (A. ovarialis). nalis ventralis (Spinalarterie) zurück an die Unter- doepigastricus; (ii) aus der A. femoralis: die A. sa- Das Becken erhält Blut über die A. iliaca inter- seite des Rückenmarks und die A. basilaris in den phena caudalis, A. genicularis descendens und na (rechte und linke), die an der letzten Bifurka- Schädel, wo sie den Großteil des Rautenhirns ver- die A. femoralis caudalis; (iii) aus der A. tibialis tion der Bauchaorta kaudal der Abgänge der Aa. sorgt und sich mit dem Gefäßring, den die Aa. ca- cranialis und der A. dorsalis pedis: die A. tibialis iliacae externae entspringt. Jede hat zwei Haupt- rotis internae bilden, vereint. Der Hals wird zu- caudalis und die proximale A. perforans am abzweigungen: (i) die A. glutaea caudalis (kau- sätzlich noch von Ästen der A. subclavia versorgt Mittelfuß. dale Hinterbackenarterie), die über die Aa. sacra- (Aa. costocervicalis und cervicalis profunda und Die Thoraxwand wird hauptsächlich über die les Dach und Wand des Beckens versorgt, über superficialis (Halsarterien)). Zwischenrippenarterien (rechte und linke) ver- die A. glutaea cranialis den Rumpf und über Aa. Die Vordergliedmaßen werden von der A. sub- sorgt: Aa. intercostales dorsales aus der Brust- caudales den Schwanz; sie endet in der ischio- clavia versorgt (die rechte entspringt dem Truncus aorta und Aa. intercostales ventrales aus der kruralen Muskulatur an der Rückseite des Ober- brachiocephalicus, die linke als zweiter Ast dem A. subclavia über die A. thoracica interna (Brust- schenkels; (ii) die A. pudenda interna, die die Be- Aortenbogen). Sie ziehen jeweils als A. axillaris arterie) (rechte und linke). Die dorsalen Aa. inter- ckenorgane über die A. urogenitalia (A. prostati- durch die Achselhöhle sowie als A. brachialis in costales versorgen außerdem noch das Rücken- ca beim Hengst bzw. A. vaginalis bei der Stute) und durch den Oberarm. Am Unterarm und mark und die epaxiale Muskulatur. Das Blut für versorgt, das Perineum über Aa. perineales und durch den Karpaltunnel hindurch setzt sich der die Brustorgane gelangt aus der Brustaorta über die äußeren Genitalien über Aa. penis oder clito- Hauptast als A. mediana fort und an der palmaren die A. bronchooesophagea in Lunge und Bron- ridis dorsales. Der Penis wird größtenteils über Fläche des Vorfußes als A. palmaris medialis. Er chien und über die Herzkranzarterien (rechte die A. penis medialis, einem Ast der A. obturato- verzweigt sich schließlich oberhalb der Fessel, ab und linke) zum Herzmuskel selbst aus der Aorta ria aus der A. glutaea cranialis versorgt, und das hier ziehen die Aa. digitales palmares medialis kurz hinter ihrem Ursprung aus dem linken Ven- Präputium und die Glans penis über die A. penis und lateralis an die Zehe. trikel. cranialis, einem Ast der A. pudenda externa aus Zahlreiche Äste zweigen unterwegs von diesem der A. femoralis profunda., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 74 Arterielle Versorgung von Kopf, Hals rie und der Hinterhauptsarterie. 36 Innere Brust- deschlagader, A. coeliaca (Ursprung der A. hepa- Hintermittelfußarterie, A. metatarsea dorsalis III. und Brustkorb: 1 Aortenbogen, Arcus aortae. korbarterie, A. thoracica interna. 37 Rami inter- tica, der A. gastrica sinistra und der A. lienalis). 108 Ramus perforans distalis III. 109 Plantare 2 Truncus brachiocephalicus. 3 Truncus bicaroti- costales ventrales (I–VIII: aus der A. thoracica 73 Kraniale Gekrösearterie, A. mesenterica cra- [eigene] Zehenarterien, Aa. digitales plantares cus. 4 Linke gemeinsame Kopfarterie, Halsschlag- interna; IX–XVII: aus der A. musculophrenica). nialis (Ursprung der A. pancreaticoduodenalis [propriae] medialis und lateralis. 110 Kaudale ader, Karotis, A. carotis communis sinistra. 5 Ar- 38 A. musculophrenica. 39 A. epigastrica crani- caudalis, Aa. jejunales [15–20], der A. iliocolica, Schienbeinarterie, A. tibialis caudalis. 111 Ana- terien der Speise- und Luftröhre. 6 Kraniale alis. 40 Oberflächliche Halsarterie, A. cervicalis A. colica dextra und der Aa. caecales). 74 Kau- stomose der A. tibialis caudalis mit dem Ramus Schilddrüsenarterie, A. thyreoidea cranialis. 7 A. superficialis (mit einem Ramus deltoideus und dale Gekrösearterie, A. mesenterica caudalis (Ur- caudalis der A. saphena und der A. caudalis fe- carotis interna (tritt in die Schädelhöhle ein und einem Ramus ascendens). sprung der A. colica sinistra und der A. rectalis moris distalis. vaskularisiert das Gehirn über einen arteriellen Arterielle Versorgung der Vordergliedma- cranialis). 75 Linke Hoden- bzw. Eierstocksarte- Kreislauf). 8 Hinterhauptsarterie, A. occipitalis ße: 41 Achselarterie, A. axillaris. 42 A. subsca- rie, A. testicularis bzw. A. ovarica sinistra. 76 A. (mit einem kaudalen Hirnhautast). 9 A. carotis pularis (mit Ästen: A. circumflexa humeri cauda- sacralis mediana. 77 Rami sacrales. 78 Innere externa. 10 Truncus linguofacialis. 11 Zungenar- lis, A. circumflexa scapulae und A. thoracodorsa- Hüftarterie, A. iliaca interna (Aufteilung in die terie, A. lingualis, und Unterzungenarterie, A. lis). 43 Oberarmarterie, A. brachialis. 44 A. kaudale Gesäßarterie, A. glutaea caudalis, und in sublingualis. 12 Gesichtsarterie, A. facialis. circumflexa humeri cranialis. 45 Tiefe Oberarm- die innere Schamarterie, A. pudenda interna). 79 13 Lippenarterien des Ober- und Unterkiefers, A. arterie, A. profunda brachii. 46 A. collateralis ra- Kaudale Gesäßarterie, A. glutaea caudalis. 80 labialis superior und A. labialis inferior. 14 Dor- dialis. 47 A. collateralis ulnaris. 48 A. transversa Schwanzarterien, Aa. caudales (median, ventrola- sale und laterale Nasenarterien, A. dorsalis nasi cubiti. 49 Zwischenknochenarterie, A. interossea teral und dorsolateral). 81 Kraniale Gesäßarterie, und A. lateralis nasi. 15 Augenwinkelarterie, A. communis. 50 A. interossea cranialis. 51 Ast A. glutaea cranialis. 82 Hüftbeinlocharterie, A. angularis oculi. 16 Ohr(muschel)arterien, A. au- der A. transversa cubiti zum Rete carpi dorsale. obturatoria. 83 A. penis media bzw. A. clitoridis ricularis caudalis und A. auricularis rostralis. 52 Dorsale Vordermittelfußarterien, Aa. metacar- media (von der A. obturatoria). 84 Innere Scham- 17 Oberflächliche Schläfenarterie, A. temporalis peae dorsales II und III (medial und lateral). arterie, A. pudenda interna. 85 A. prostatica superficialis. 18 Quere Gesichtsarterie, A. trans- 53 Mediana, A. mediana. 54 Palmare gemeinsa- bzw. A. vaginalis. 86 A. penis bzw. A. clitoridis versa faciei. 19 Kieferarterie, A. maxillaris (Fort- me Zehenarterie II, A. digitalis palmaris commu- (Fortsetzung der A. pudenda interna mit tiefen setzung der A. carotis externa nach dem Ur- nis II (medial). 55 Palmare gemeinsame Zehenar- und dorsalen Ästen). sprung der A. temporalis superficialis). 20 Tiefe terie III, A. digitalis palmaris communis III (late- Arterielle Versorgung der Hinterglied- Schläfenarterie, A. temporalis profunda. 21 Äu- ral; aus einem palmaren Ast der A. mediana und maße: 87 Äußere Hüftarterie, A. iliaca externa. ßere Augenarterie, A. ophthalmica externa (mit der A. collateralis ulnaris. 56 Palmare [eigene] 88 A. circumflexa ilium profunda. 89 Tiefe der A. ophthalmica interna aus der A. carotis Zehenarterien, Aa. digitales palmares [propriae] Oberschenkelarterie, A. profunda femoris. interna; versorgt den Augapfel). 22 A. supraorbi- medialis und lateralis. 57 Dorsale Äste der bei- 90 Truncus pudendoepigastricus. 91 A. epigas- talis. 23 Wangenarterie, A. malaris. 24 Backen- den palmaren Zehenarterien zum 1., 2. und 3. Ze- trica caudalis und A. epigastrica candalis super- arterie, A. buccalis. 25 A. infraorbitalis (Fortset- henknochen. 58 Ast der palmaren Zehenarterie ficialis. 92 Äußere Schamarterie, A. pudenda zung der Kieferarterie durch den Canalis infraor- zum Hufkissen. 59 Terminaler Bogen, Arcus ter- externa. 93 A. penis cranialis (bei Stuten: A. bitalis in Richtung Maul). 26 Gaumenarterien (A. minalis (Vereinigung der palmaren Zehenarterien mammaria). 94 A. circumflexa femoris media- sphenopalatina in die Nasenhöhle, A. palatina im Innern des 3. Zehenknochens). 60 Speichen- lis (Ursprung aus der A. profunda femoris). major zum harten Gaumen und A. palatina minor arterie, A. radialis. 61 A. radialis proximalis. 95 Oberschenkelarterie, A. femoralis. 96 A. cir- zum Gaumensegel). 27 Linke Schlüsselbeinarte- 62 Ramus carpeus dorsalis der A. radialis proxi- cumflexa femoris lateralis. 97 Wadenarterie, A. rie, A. subclavia sinistra. 28 Truncus costocervi- malis. 63 Palmare Vordermittelfußarterien, Aa. saphena. 98 Kranialer Ast der Wadenarterie, calis. 29 A. intercostalis suprema. 30 Dorsale metacarpeae palmares II und III (medial und la- Ramus cranialis der A. saphena. 99 Kaudaler Ast Zwischenrippenarterien, Aa. intercostales dorsa- teral). 64 Arcus palmaris profundus (verbindet der Wadenarterie, Ramus caudalis der A. saphe- les (I: aus der A. cervicalis profunda, II–IV: aus die Aa. metacarpeae palmares). 65 Brustaorta, na. 100 Plantare gemeinsame Zehenarterien, A. der A. intercostalis suprema, V–XVII: aus der Aorta thoracica. 66 A. bronchooesophagea (Äste digitalis plantaris communis II (medial) und A. Aorta thoracica). 31 Spinalarterien, Rami spina- an den Bronchialbaum und die Speiseröhre). digitalis plantaris communis III (lateral) (aus dem les (von der A. vertebralis im Halsbereich; von 67 A. costoabdominalis dorsalis (in Reihe wie Ramus caudalis der A. saphena). 101 Plantare den Aa. intercostales dorsales im Brustbereich; die A. intercostalis dorsalis). 68 A. phrenica cra- Hintermittelfußarterien, Aa. metatarseae plan- von den Aa. lumbales im Bauchbereich). 32 Dor- nialis. tares II (medial) und III (lateral) (aus dem Ra- sale Schulterblattarterie, A. scapularis dorsalis. Arterielle Versorgung von Bauch und mus caudalis der A. saphena).102 A. genus 33 Tiefe Halsarterie, A. cervicalis profunda. Becken: 69 Bauchaorta, Aorta abdominalis. descendens. 103 A. caudalis femoris distalis. 34 Wirbelarterie, A. vertebralis (Eintrittsstelle in 70 Lendenarterien, Aa. lumbales (I–V: aus der 104 Kniekehlarterie, A. poplitea. 105 Kraniale den Wirbelkanal über das seitliche Wirbelloch des Aorta abdominalis, VI: aus der A. iliaca interna). Schienbeinarterie, A. tibialis cranialis. 106 Fuß- Atlas). 35 Anastomose zwischen der Wirbelarte- 71 Linke Nierenarterie, A. renalis. 72 Eingewei- rückenarterie, A. dorsalis pedis. 107 Dorsale, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 75, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 76 24 profunda. 24 Dorsale Schulterblattvene, V. sca- taea caudalis. 73 Hüftbeinlochvene, V. obturato-pularis dorsalis. 25 V. intercostalis suprema. ria. 74 V. penis und V. penis media bzw. V. clito-Hauptvenen 26 Innere Brustkorbvene, V. thoracica interna. ridis und V. clitoridis media. 75 Innere Schamve- 27 V. musculophrenica. 28 V. epigastrica crania- ne, V. pudenda interna. 76 V. prostatica bzw. V. lis. 29 Ventrale Zwischenrippenvenen, Vv. inter- vaginalis. 77 V. perinealis ventralis. 78 V. cir- Dieses zweites Schema der Blutversorgung zeigt Großteil des Blutes fließt durch das Foramen mag- costales ventrales (I–XIII: zur V. thoracica inter- cumflexa ilium profunda. 79 Äußere Hüftvene, die wichtigsten systemischen Venen in Projek- num zurück in den Spinalkanal in die inneren na; IV–XVII: zur V. musculophrenica). 30 V. tho- V. iliaca externa. 80 V. iliacofemoralis. 81 Tiefe tion auf die Umrisse des Körpers. Wie bei dem ar- Venengeflechte, die das Rückenmark begleiten. racica superficialis (aus der V. thoracodorsalis). Oberschenkelvene, V. profunda femoris. 82 V. teriellen Schema (s. Abb. 23) sind nicht alle Venen Diese Plexus setzen sich über fast die gesamte 31 V. thoracica externa (Sporvene). 32 V. sub- circumflexa femoris medialis. 83 V. pudendoepi- dargestellt, da das Schema viel zu kompliziert ge- Länge der Wirbelsäule fort; das Blut gelangt über clavia. 33 Achselvene, V. axillaris. 34 V. sub- gastrica. 84 V. epigastrica caudalis und V. epi- worden wäre. Ich denke, dass Sie erkennen kön- die Foramina intervertebralia in vertebrale, inter- scapularis. 35 V. circumflexa humeri cranialis. gastrica caudalis superficialis. 85 Äußere Scham- nen, dass die Gesamtverteilung der Venen im We- kostale und lumbale Gefäße. 36 Oberarmvene, V. brachialis. 37 V. profunda vene, V. pudenda externa. 86 Oberschenkelvene, sentlichen derjenigen der Arterien entspricht. Ar- Ein weiterer bedeutender Unterschied bei eini- brachii. 38 V. collateralis ulnaris. 39 V. trans- V. femoralis. 87 Mediale Wadenvene, V. saphena terien und Venen laufen oft nah beieinander, gen Kopfvenen ist an bestimmten Stellen ihre versa cubiti. 40 Zwischenknochenvene, V. inter- medialis. 88 Kranialer Ast der medialen Waden- wenn sie dieselben Körperregionen versorgen und Ausweitung zu Sinus (s. Abb. 33). Die Aussackun- ossea communis. 41 V. interossea cranialis. vene, Ramus cranialis der V. saphena medialis. tragen häufig auch dieselben Namen. Dieses Sche- gen sind besonders an den Gefäßen ausgeprägt, 42 V. mediana. 43 Palmare gemeinsame Zehen- 89 Dorsale gemeinsame Zehenvene, V. digitalis ma ist jedoch etwas irreführend, da Lage und An- die innen am M. masseter (Kaumuskel) verlaufen. vene II, V. digitalis palmaris communis II (medi- dorsalis communis II. 90 Kaudaler Ast der medi- zahl der Venen sehr variabel sind und beträchtlich Sie liegen zwischen dem Muskel und der Außen- al). 44 Palmare gemeinsame Zehenvene III, V. di- alen Wadenvene, Ramus caudalis der V. saphena von der Darstellung abweichen können. So kann fläche des Unterkiefers (Vv. facialis profunda, buc- gitalis palmaris communis III (lateral; aus einem medialis. 91 Plantare gemeinsame Zehenvenen, eine Arterie auch von zwei Venen begleitet sein calis und facialis transversa). Wenn ein Pferd mit palmaren Ast der V. mediana). 45 Palmare [eige- V. digitalis plantaris communis II (medial) und V. oder eine Vene unabhängig von einer Arterie ver- dem Kopf auf Bodenhöhe grast, staut sich das Blut ne] Zehenvenen, Vv. digitales palmares [propriae] digitalis plantaris communis III (lateral). 92 V. laufen. Durch die V. portae (Pfortader) fließt das in den Kopfvenen. Durch die Kaubewegungen medialis und lateralis. 46 Dorsale Äste vom 1., genus descendens. 93 V. caudalis femoris dista- Blut vom Darm in die Leber; Bestandteile der ver- des M. masseter wird es jedoch aus den Blutsinus 2. und 3. Zehenglied. 47 Terminaler Bogen, lis. 94 Laterale Wadenvene, V. saphena lateralis. dauten Nahrung werden direkt in die Lebersinus heraus und den gesenkten Hals herauf gepumpt. Arcus terminalis. 48 Koronares Venengeflecht. 95 Kniekehlvene, V. poplitea. 96 Kaudale transportiert (nicht dargestellt). Anschließend ge- Wie Struktur und Funktionsweise des Fußes mit 49 Speichenvene, V. radialis. 50 Palmare Vorder- Schienbeinvene, V. tibialis caudalis. 97 Anasto- langt das Blut über mehrere kurze Vv. hepaticae der Kompression des Kronsaumgeflechtes eine mittelfußvenen, Vv. metacarpeae palmares II und mosen der V. tibialis caudalis mit den Vv. saphe- kurz vor ihrem Durchtritt durch das Zwerchfell vergleichbare Rolle beim Zurückpumpen des Blu- III (medial und lateral, aus dem palmaren Ast der nae. 98 Kraniale Schienbeinvene, V. tibialis cra- direkt in die kaudale V. cava caudalis. Weitere Bei- tes die Gliedmaße herauf spielen, haben wir be- V. mediana und der V. radialis). 51 Arcus palma- nialis. 99 Fußrückenvene, V. dorsalis pedis. spiele sind die subkutan verlaufende V. cephalica reits in Abb. 22 besprochen. ris profundus. 52 V. cephalica (aus der V. media- 100 Dorsale Hintermittelfußvene, V. metatarsea an der Vordergliedmaße, die in die V. jugularis ex- na und der V. radialis). 53 Dorsale gemeinsame dorsalis II. 101 V. perforans distalis. 102 Planta- terna fließt, und die V. saphena an der Hinter- Venöse Drainage von Kopf, Hals, Vorder- Zehenvene, V. digitalis dorsalis communis. 54 V. re [eigene] Zehenvenen, Vv. digitales plantares gliedmaße, die in die V. femoralis fließt. Beide ver- gliedmaße und Brustkorb: 1 V. linguofacialis. cephalica accessoria (aus der V. digitalis palmaris [propriae] medialis und lateralis. 103 Plantare laufen weitgehend unabhängig von arteriellen 2 Zungenvene, V. lingualis, und Unterzungenve- medialis und der V. digitalis dorsalis communis). Hintermittelfußvenen, Vv. metatarseae plantares Gegenspielern und sind für die Drainage der un- ne, V. sublingualis. 3 Gesichtsvene, V. facialis. 55 Kraniale Hohlvenen, V. cava cranialis (in den II (medial) und III (lateral). 104 V. tarsea perfo- teren Abschnitte der Gliedmaße von Bedeutung. 4 Lippenvenen des Ober- und Unterkiefers, V. la- rechten Vorhof des Herzens). 56 Vv. intercostales rans. Am Kopf gibt es zwischen Arterien und Venen bialis superior und V. labialis inferior. 5 Tiefe Ge- dorsales. 57 Spinalvenen, Rami spinales von den Venöse Drainage des ZNS: 105 Plexus ver- in der Verteilung große Unterschiede. Die extra- sichtsvene, V. profunda faciei. 6 Sinus der V. pro- Vv. intercostales dorsales. 58 V. costoabdomina- tebralis internus. kranielle Drainage erfolgt über Venen, die in die V. funda faciei. 7 Augenwinkelvene, V. angularis lis dorsalis (in Reihe wie die Vv. intercostales dor- jugularis fließen, die sehr oberflächennah in der oculi. 8 Dorsale und laterale Nasenvenen, V. dor- sales). 59 V. bronchooesophagea. 60 V. azygos. Drosselrinne den Hals herunterzieht. salis nasi und V. lateralis nasi. 9 V. supraorbitalis. Venöse Drainage von Bauch, Becken und Das Gehirn wird intrakraniell über ein System 10 Quere Gesichtsvene, V. transversa faciei. Hintergliedmaße: 61 Kaudale Hohlvene, V. venöser Sinus drainiert, die in den Hirnhäuten um 11 Sinus der V. transversa faciei. 12 V. tempora- cava caudalis. 62 V. phrenica cranialis. 63 Len- es herum liegen. Zwischen den intrakraniellen lis superficialis. 13 Ohr(muschel)venen, Vv. auri- denvenen, Vv. lumbales. 64 Leber-Venen, Vv. he- und den extrakraniellen Gefäßen gibt es Verbin- culares. 14 V. buccalis. 15 Sinus der V. buccalis. paticae. 65 Nieren-Vene, V. renalis. 66 Hoden- dungen über Vv. emmissariae, die durch den 16 V. alveolaris inferior. 17 Kiefervene, V. maxil- bzw. Eierstocksvene, V. testicularis bzw. V. ovari- Schädel ziehen. So tritt z.B. die V. facialis profun- laris. 18 Hinterhauptsvene, V. occipitalis. 19 Äu- ca. 67 V. sacralis mediana. 68 Schwanzvenen, da an der Basis der Orbita ein, durchzieht die Pe- ßere Drosselvene, V. jugularis externa. 20 Wir- Vv. caudales (median, ventrolateral und dorsola- riorbita und tritt durch eine Öffnung in der Orbi- belvene, V. vertebralis. 21 Anastomose zwischen teral). 69 Gemeinsame Hüftvene, V. iliaca com- ta in den Schädel ein. Dort verbindet sie sich an der Wirbelvene und der Hinterhauptsvene. 22 V. munis. 70 Innere Hüftvene, V. iliaca interna. der Schädelbasis mit einem venösen Sinus. Ein costocervicalis. 23 Tiefe Halsvene, V. cervicalis 71 V. iliolumbalis. 72 Kaudale Gesäßvene, V. glu-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 77, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 78 25 Lymphknoten (Lymphzentren) der Brust- res Gebiet: die Rücken- und Lendenmuskeln; daswand und des Mediastinums: 11 Zwischen- Bauchfell, das kaudale Zwerchfell; die Niere undHauptlymphknotengruppen rippenlymphknoten, Lnn. intercostales (klein, die Harn- und Geschlechtsorgane). 21 Nieren- am oberen Ende jedes Zwischenrippenraums; tri- lymphknoten, Lnn. renales (10–18 Knoten, die butäres Gebiet: die Muskeln des Rückens, des häufig nicht von den Lendenlymphknoten zu Die nebenstehende Zeichnung zeigt die Vertei- die Nasennebenhöhlen; der Kehlkopf, der oberen Teils des Brustkorbs und der Bauchwand; unterscheiden sind; tributäres Gebiet: die Neben- lung der Lymphknoten im Körper. Sie wurde be- Schlundkopf und die Luftsäcke). 4 Laterale das Bauchfell, das Mediastinum und das Zwerch- niere, die Nieren und der Harnleiter; das Zwerch- züglich zweier wichtiger Aspekte vereinfacht: (i) Schlundkopflymphknoten, Lnn. retropharyn- fell). 12 Brustlymphknoten, Lnn. thoracici aor- fell, die Leber und der Zwölffingerdarm; die Allgemein handelt es sich bei den Lymphknoten gei laterales (8–15 kleine Knoten, die häufig nicht tici (variieren in Größe und Anzahl und liegen Hoden). 22 Mediale Darmbeinlymphknoten, des Pferdes nicht um große, einzelne Strukturen, klar von den medialen Schlundkopflymphknoten neben der Aorta; tributäres Gebiet: die Leber und Lnn. iliaci mediales (3–25 Knoten am Bauch- sondern um Ansammlungen von unterschiedlich unterschieden werden können und ein ähnliches die Gebiete der Zwischenrippenlymphknoten). dach, die häufig nicht klar von den Lenden- großen Knoten, oft eine große Menge kleiner tributäres Gebiet besitzen). 5 Oberflächliche 13–14 Brustbeinlymphknoten, Lnn. sternales und Kreuzbeinlymphknoten zu unterscheiden Knoten, manchmal einigen großen Knoten. Aus Halslymphknoten, Buglymphknoten, Lnn. cer- (tributäres Gebiet: die Muskeln des unteren Teils sind; tributäres Gebiet: die Muskeln der Lende; Gründen der Übersichtlichkeit sind die Lymph- vicales superficiales (tributäres Gebiet: die Haut der Brust- und Bauchwand; das Brustfell, das Me- der Kreuzbeinregion, des Oberschenkels und des knotengruppen (Lymphzentren) in unserer Ab- der Ohren, der Kopfhinterseite, des Halses, der diastinum und seine Eingeweide [Herz, Luft- und Hüftgelenks; das Bauchfell und das kaudale bildung als einzelne Strukturen dargestellt. Da sie Schulter, des Brustkorbs, der gesamten Vorder- Speiseröhre, Thymus], das Zwerchfell und die Brustfell; die Harn- und Geschlechtsorgane). so zahlreich sind, sind die Lymphknotengruppen gliedmaße; das Kiefergelenk und die Knochen Leber). 13 Kraniale Brustbeinlymphknoten, 23 Kreuzbeinlymphknoten, Lnn. sacrales an manchen Stellen, wie z.B. an der Basis des Hal- und Gelenke der Vordergliedmaße [Ausnahme: Lnn. sternales craniales (variieren in Anzahl und (Gruppe von 5–10 Knoten in der Mittellinie des ses, an der oberen Thoraxapertur oder dem peri- Elle und Ellbogengelenk]; die Schulter- und Brust- Größe, liegen am unteren Ende des 1.–3. Beckendachs, die nicht klar von den medialen kardialen Mediastinum, nicht immer eindeutig muskeln, die Sehnen der Zehenbeuger und -stre- Zwischenrippenraums und sind häufig nicht von Darmbeinlymphknoten zu unterscheiden sind; tri- voneinander abzugrenzen. (ii) Die Lymphknoten cker). den kranialen Mediastinallymphknoten und kau- butäres Gebiet: die Gesäß- und Oberschenkel- der Brust- und Bauchorgane wurden weggelassen. 6–8 Tiefe Halslymphknoten, Lnn. cervicales dalen tiefen Halslymphknoten zu unterscheiden). muskeln; die Scheide bei der Stute; die Samenbla- Normalerweise befindet sich im Brustraum eine profundi (tributäres Gebiet: die Kopf- und Hals- 14 Kaudale Brustbeinlymphknoten, Schaufel- sendrüse, die Prostata und die Harnröhrenzwie- Reihe tracheobronchialer und pulmonaler muskeln; der Kehlkopf, die Luft- und Speiseröhre, knorpellymphknoten, Lnn. sternales caudales beldrüse beim Hengst). 24 Laterale Knoten. Im Abdomen gibt es zöliakale, hepati- die Ohrspeicheldrüse, die Schilddrüse und der (klein und inkonstant). 15 Zwerchfellymph- Darmbeinlymphknoten, Lnn. iliaci laterales sche, lienale, gastrische, pankreatikoduode- Thymus). 6 Kraniale tiefe Halslymphknoten, knoten, Lnn. phrenici (klein und inkonstant). (4–20 kleine Knoten; tributäres Gebiet: Bauch- nale, omentale, mesenterische (kaudale und Lnn. cervicales profundi craniales (30–40 Kno- 16–18 Mediastinallymphknoten, Mittelfell- muskeln, Niere und Zwerchfell; Bauchfell und kraniale), zäkale und kolische Lymphknoten- ten, die häufig nicht klar von den medialen lymphknoten, Lnn. mediastinales (tributäres Ge- kaudales Brustfell). 25 Verstopfungslymph- gruppen. Einige dieser Gruppen können sehr groß Schlundkopflymphknoten unterschieden werden biet: die Hals- und Schultermuskeln; das Brustfell, knoten, Ln. obturatorius (klein und inkonstant; sein, z.B. sind am Dickdarm entlang bis zu 6000 können). 7 Mittlere tiefe Halslymphknoten, das Mediastinum und seine Organe [Herz, Luft- tributäres Gebiet: der Darmbein-Lendenmuskel, kleine Knoten aufgereiht. Lnn. cervicales profundi medii (variieren in An- und Speiseröhre, Aorta]; das Zwerchfell, die die kranialen Oberschenkelmuskeln und das Hüft- zahl und Größe; liegen auf der Luftröhre). 8 Kau- Leber). 16 Kraniale Mediastinallymphkno- gelenk). 26 Anorektallymphknoten, Lnn. ano- Lymphknoten (Lymphzentren) von Kopf dale tiefe Halslymphknoten, Lnn. cervicales ten, Lnn. mediastinales craniales (variieren in rectales (kraniale Gruppe mit 10–30 rektalen und Hals: 1 Kehlgangslymphknoten, Lnn. profundi caudales (20–30 Knoten auf der Luft- Anzahl und Größe und liegen im präkardialen Knoten; kaudale Gruppe mit 3–4 analen Knoten mandibulares (70–150 kleine Knoten medial des röhre im vorderen Brusteingang, die häufig nicht Mediastinum). 17 Mittlere Mediastinallymph- in der retroperitonealen Beckenhöhle; tributäres Kieferwinkels; tributäres Gebiet: die Haut des klar von den Brustbeinlymphknoten, den Bug- knoten, Lnn. mediastinales medii (kleine Gebiet: die Haut und die Muskeln des Schwan- Kopfes; die meisten Muskeln und Knochen des lymphknoten und den Achsellymphknoten unter- Gruppe von Knoten, die häufig nicht von ande- zes; der Enddarm, der After; die Gebärmutter, die Kopfes; die Nasenhöhle, das Zahnfleisch, die schieden werden können). ren Brustlymphknoten zu unterscheiden sind). Scheide, die Scham und der Kitzler). 27 Ober- Zähne, die Zunge, der harte Gaumen und die Lymphknoten (Lymphzentren) der Vor- 18 Kaudale Mediastinallymphknoten, Lnn. flächliche Leistenlymphknoten, Lnn. inguina- Speicheldrüsen). 2 Ohrspeicheldrüsenlymph- dergliedmaße: 9 Achsellymphknoten, Lnn. mediastinales caudales (kleine Gruppe von les superficiales (Milchdrüsenlymphknoten bei knoten, Lnn. parotidei (6–10 kleine Knoten axillares (12–20 Knoten; tributäres Gebiet: die Knoten, die häufig nicht klar von den mittleren der Stute und Hodensacklymphknoten beim unter der Ohrspeicheldrüse; tributäres Gebiet: die Haut der Schulter, des Oberarms, des Brustkorbs Mediastinallymphknoten zu unterscheiden sind). Hengst; tributäres Gebiet: die Haut und die Mus- Haut der Augenlider, der Schädel- und Ohrspei- und der kranialen Bauchwand; das Schulter- und 19 Nackenlymphknoten, Ln. nuchalis (inkon- keln des kaudalen Teils des Brustkorbs und der cheldrüsenregion; die Kiefer- und Augapfelmus- Ellbogengelenk und die Muskeln der Schulter, des stant; tributäres Gebiet: die tiefen Halsmuskeln). Bauchwand; die Haut der Hintergliedmaße; das keln; die Tränen- und Ohrspeicheldrüse). 3 Me- Oberarms und der Brust). 10 Ellbogenlymph- Lymphknoten (Lymphzentren) der Bauch- Euter, die Scham und der Kitzler bei der Stute; der diale Schlundkopflymphknoten, Lnn. retro- knoten, Lnn. cubitales (5–20 Knoten medial des und Beckenwand: 20 Lendenlymphknoten, Hodensack, die Vorhaut und der Penis beim pharyngei mediales (tributäres Gebiet: die Ellbogengelenks; tributäres Gebiet: die Haut, die Lnn. lumbales aortici (zahlreiche kleine Knoten Hengst). 28 Kniefaltenlymphknoten, Lnn. Knochen, Muskeln und tiefen Strukturen des Muskeln, die Knochen und die Gelenke der am Bauchdach, die häufig nicht von den Nieren-, subiliaci (15–20 Knoten; tributäres Gebiet: die Kopfes und kranialen Halses [d. h. Mundhöhle, Vordergliedmaße distal des Lymphknotens, des Gebärmutter-, Eierstocks- und medialen Darm- Haut des dorsalen und lateralen Teils des Brust- Zähne, Zunge, Speicheldrüsen]; die Nasenhöhle, Ellbogengelenks und des Arm-Kopfmuskels). bein-Lymphknoten zu unterscheiden sind; tributä- korbs und der Bauchwand, der Lenden- und Be-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 79 ckenregion einschließlich des Oberschenkels und des Kniegelenks). 29 Sitzbeinlymphkno- ten, Lnn. ischiadici (kleine Gruppe; tributäres Gebiet: der Schwanz und die Oberschenkelmus- keln). Lymphknoten (Lymphzentren) der Hinter- gliedmaße: 30 Tiefe Leistenlymphknoten, Lnn. inguinales profundi (16–35 Knoten; tributä- res Gebiet: die Muskeln der Bauchwand, der M. cremaster, alle Muskeln der Becken- und Ober- schenkelregion und Muskeln, Sehnen und Gelen- ke des Unterschenkel und Fußes; das Bauchfell und der Penis). 31 Kniekehllymphknoten, Lnn. poplitei (3–12 Knoten in der Kniekehlgrube kaudal des Kniegelenks; tributäres Gebiet: die Haut und die Muskeln der Hintergliedmaße distal des Kniegelenks). Große Lymphsammelgänge: 32 Truncus jugularis (trachealis) (links und rechts: Aufnah- me der Lymphe der tiefen Halslymphknoten). 33 Truncus lumbalis (aus den medialen Darmbeinlymphknoten). 34 Lendenzisterne, Cisterna chyli (verbreitertes Ende des Truncus lumbalis am Bauchdach zwischen den Nieren; bekommt auch Zufluss aus den Baucheingewei- den über den Truncus coeliacus und den Trun- cus intestinalis). 35 Brustlymphgang, Ductus thoracicus (Fortsetzung der Lendenzisterne durch die Brusthöhle; entleert sich in die äußere Drosselvene [X] an der Brustapertur)., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 80 26 gen (Rückenmarkshäute) um das Rückenmark die Wurzeln des N. phrenicus, der durch dieversorgt. Wegen ihrer geringen Stärke sind diese obere Thoraxapertur in den Brustkorb zurück-Peripheres Nervensystem meningealen Äste auf der Zeichnung nicht mit zieht und auf dem Weg an das Zwerchfall, das er abgebildet. Jeder Spinalnerv teilt sich anschlie- innerviert, das Mediastinum durchzieht. ßend, wie das Schema zeigt, in seine beiden gut Da die Gliedmaßen vorwiegend hypaxialen Ur- Das beigefügte Schema zeigt die wichtigsten Ner- Körpers, d.h. im Wesentlichen die glatte Musku- erkennbaren Komponenten (Äste). Diese Unter- sprungs sind, werden sie von ventralen Nervenäs- ven des somatischen Anteils des peripheren Ner- latur in Gefäßwänden, dem Verdauungsapparat, teilung ist am besten im Brust- und Lendenmark- ten versorgt. Aber jede Gliedmaße stammt von vensystems. Es sind nicht alle Nerven abgebildet, dem Atmungsapparat und dem Urogenitalsystem, bereich zu sehen: (i) die kleineren dorsalen Äste den hypaxialen Komponenten mehrerer Segmen- besonders die weitverzweigten Hautäste nicht. in Drüsen wie der Leber und der Bauchspeichel- ziehen an Muskeln, Knochen, Faszien und die te ab, daher wird sie auch von mehreren ventra- Hautnerven sind jedoch bereits auf der Abb. 11 drüse und im Herzmuskel. Sinneswahrnehmun- Haut des dorsalen Anteils des Körpers; (ii) die grö- len Ästen innerviert. Die ventralen Äste, die je- (subkutanes Gewebe) recht ausführlich dargestellt gen besonders bezüglich der Weitung oder Eng- ßeren ventralen Äste ziehen an die entspre- weils eine Gliedmaße versorgen, neigen dazu, worden. Die Seitenansichten der unteren Glied- stellung von Hohlorganen werden über Rezepto- chenden ventralen Anteile inklusive der Gliedma- sich zu Plexus zu verbinden, aus denen dann die maßenabschnitte werden der Verteilung der Ner- ren in den Wänden der Blutgefäße und in den ßen. mit Namen benannten Nerven entspringen. ven in diesen wichtigen und potenziell verlet- Schleimhäuten ins Zentrum geleitet. Motorische Wie Sie an dem Schema erkennen können, Der Plexus brachialis (Armgeflecht) versorgt zungsanfälligen Abschnitten nicht gerecht. Eine Signale werden an die glatte Muskulatur geleitet, sind die ventralen Äste komplexer als die dorsa- die Vordergliedmaße und ist ein Zusammen- genaue Kenntnis des Verlaufes dieser Nerven ist die i.d.R. unwillkürlich ist und nicht der bewuss- len; es gibt eine klare segmentale Anordnung der schluss der ventralen Äste von C6 bis Th2 (C7, für den Tierarzt bei der Lahmheitsdiagnostik von ten Kontrolle des Tieres unterliegt. Ein großer An- Verzweigungen eines Spinalnervs. Jeder Nerv ver- C8 und Th1 sind hierbei die Hauptkomponen- Bedeutung. Hierbei können bestimmte Bereiche teil dieses viszeralen (autonomen) Nervensystems sorgt eine bestimmtes „Segment“ des Körpers mit ten). Die Äste bilden ein abgeflachtes Band aus oder Nerven lokal betäubt werde; dann werden befindet sich in eigenständigen sympathischen Sinneswahrnehmungen und motorischen Impul- Nervengewebe, das kraniomedial des Schulterge- die Schmerzreduktion oder eine Verbesserung des und parasympathischen Nerven (s. Abb. 51). Eini- sen, es entspricht der Ebene seines Austrittes aus lenks den M. scalenus durchdringt und dann me- Gangbildes beurteilt. Daher ist der Verlauf der ge Nerven haben jedoch sowohl somatische als dem Rückenmark. Die ventralen Äste der thora- dial der Mm. subclavius und subscapularis in die Nerven an der Vordergliedmaße von der Mittel- auch autonome Komponenten. Die Spinalnerven kalen Nerven (Zwischenrippennerven) zeigen Achselhöhle zieht. hand und an der Hintergliedmaße vom Mittelfuß im Brust- und Lendenwirbelbereich leiten z.B. diese segmentale Anordnung dort am deutlichs- Der Plexus lumbosacralis (Lenden-Kreuzbein- an abwärts auf separaten Abbildungen von vorne nicht nur die Abzweigungen sympathischer Fa- ten, wo sie zwischen den Rippen nach distal zie- geflecht) versorgt die Hintergliedmaße; hier ver- und von hinten dargestellt (Abb. 26.2 bis 26.5). sern aus dem Rückenmark in den Truncus sym- hen. Sie versorgen die Muskulatur der Brustwand binden sich die ventralen Äste der lumbalen (Ple- Details von Gehirn und Rückenmark (dem zen- pathicus (s. Abb. 51.1), sondern auch große Teile und die Haut lateral und ventral. Die weiter kau- xus lumbalis: L2 bis L6) und sakralen (Plexus sa- tralen Nervensystem) werden später gezeigt (s. der peripheren sympathischen Fasern an die Blut- dal verlaufenden Zwischenrippennerven verlassen cralis: S1 bis S5) Abschnitte, obwohl L3/L4 bis S2 Abb. 27), ebenso die nervale Versorgung der Ein- gefäße in Muskeln und Haut. die Zwischenrippenräume und ziehen kaudoven- hauptsächlich für die Versorgung der Hinterhand geweide (das autonome Nervensystem wird auf Die somatische Komponente des peripheren tral des Rippenbogens in die Bauchwand, um dort verantwortlich sind. Die Äste durchdringen die Abb. 51 dargestellt). Nervensystem besteht aus (etwa) 42 Paar Spinal- Muskulatur und Haut zu versorgen. Die ersten subvertebrale Muskulatur im Dach des Bauchrau- Die meisten hier abgebildeten Nerven versor- nerven, die aus dem Rückenmark hervorgehen: lumbalen ventralen Äste setzen dieses segmentale mes und die ventrale sakrokaudale Muskulatur im gen die somatischen Komponenten des Körpers, 1) 8 Paar zervikale Spinalnerven (obwohl es Muster ventrolateral an den Muskeln von Flanken Beckenraum. Die letzten sakralen ventralen Äste wie z.B. Haut, Knochen, Muskeln und Faszien, nur 7 Halswirbel gibt: Der erste kraniale Nerv ver- und Bauch und der Haut fort. (S3 bis S5) sind miteinander verbunden und über mit denen wir uns bisher hauptsächlich beschäf- lässt den Spinalkanal durch das Foramen verte- Im Gegensatz zum Rest des Körpers sind die die Nn. pudendus, perinealis und rectalis cauda- tigt haben. Nerven bestehen aus Fasern, die brale laterale im Atlasbogen, der zweite durch das dorsalen Äste der Spinalnerven C1 bis C4, die lis hauptsächlich für die Innervation von Analka- grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Infor- erste Foramen intervertebrale zwischen Atlas und nach dorsolateral an Haut und Muskulatur zie- nal, Perineum und äußeren Genitalien verant- mationen weiterleiten: Axis). hen, größer und ausgeprägter als die ventralen wortlich. 1) Sinneswahrnehmungen zum zentralen 2) 18 Paar thorakale Spinalnerven. Äste. Sie teilen sich meist in laterale, vorwiegend Obwohl es bis zu 18 oder 20 Schwanzwirbel Nervensystem bezüglich (i) Berührung, Druck, 3) 6 Paar lumbale Spinalnerven. muskuläre Äste, und mediale Hautäste auf. Die geben kann, sind meist nur etwa 5 kaudale Spi- Schmerz und Temperatur, weitergeleitet von peri- 4) 5 Paar sakrale Spinalnerven. dorsalen Äste von C1/C2 führen sensible Äste an nalnerven vorhanden. Die dorsalen Äste schlie- pheren Rezeptoren in oder unter der Haut und (ii) 5) 5 Paar kaudale Spinalnerven (im Schnitt; ob- Ohrmuschel, Genick, die Gegend um die Ohr- ßen sich zu einem Plexus zusammen, der die den Spannungszustand und die Raumlage von wohl es bis zu 18 Schwanzwirbel sein können). speichleldrüse und Rachen. Die dorsalen Äste von Schwanzmuskulatur und die Haut versorgt; die Körperteilen, weitergeleitet von Rezeptoren in Die Stärke der Spinalnerven ist unterschiedlich; C2/C3 bis C5/C6 sind durch Verbindungsäste zu ventralen Äste tun dies ebenfalls und innervieren Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken. die größten sind mit den zervikalen und lumbalen einem dorsalen Halsplexus vernetzt. Die ventra- über diesen ventralen Plexus, in den auch der 2) Motorische Signale vom zentralen Nerven- Verbreiterungen des Rückenmarks verbunden, len Äste der Spinalnerven C1 bis C5 versorgen ventrale Ast des letzten sakralen Nervs (S5) mit system zur Skelettmuskulatur, die i.d.R. der den Bereichen, die die Gliedmaßen versorgen. Muskulatur und Haut der lateralen und ventralen einfließt, die Unterseite des Schwanzes und die willkürlichen und bewussten Kontrolle des Tieres Nach Durchtritt durch ein Foramen interverte- Anteile des Halses, sind aber auch zu einem un- dortige Muskulatur. unterliegt. brale (oder ein Foramen vertebrale laterale) regelmäßigen ventralen zervikalen Nervenplexus Die Innervation des Kopfes ist komplexer und Wie wir später sehen werden, versorgt ein zweigt sofort ein feiner meningealer Ast ab, der miteinander vernetzt. Die ventralen Äste der kau- basiert auf Verzweigungen der 12 Paar Hirnner- zweiter Anteil des Nervensystems die Organe des in den Wirbelkanal zurückzieht und die Menin- dalen zervikalen Spinalnerven C5 bis C7 stellen ven, die aus dem Gehirn entspringen. Auf der, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 81 ventralen Ansicht des Gehirns (s. Abb. 27) sind drei Hauptäste (Nn. ophthalmicus, maxillaris und ihre Nervenwurzeln am Hirnstamm dargestellt. mandibularis); sie leiten sensorische Impulse von Wie Sie an dieser Zeichnung erkennen können, der Orbita und dem Augapfel selbst (im Gegen- sind die Hirnnerven nicht so regelmäßig angeord- satz zu den extrinsischen Muskeln der Orbita) net wie die Spinalnerven, sie verlassen den Schä- sowie von der Haut des Kopfes, der Schleimhaut del durch eine Reihe verschiedener Öffnungen von Nase, Maul und Zunge und den oberen und und Löcher in Wand und Basis des Schädels. Um unteren Zähnen. Motorisch versorgt er die Kiefer- das Schema nicht unnötig zu verkomplizieren, muskeln (Kaumuskulatur). Der Trigeminus ist von sind nur einige Hirnnerven eingezeichnet. In spä- allen Hirnnerven am weitesten verzweigt; er wird teren Abbildungen sind die Verzweigungen eini- in Abb. 36 detailliert dargestellt. ger Hirnnerven jedoch detaillierter dargestellt. Der VII. Hirnnerv (N. facialis) (Gesichtsnerv) Die Hirnnerven, die die Sinnesorgane und die innerviert die mimische Muskulatur und ist daher Augenmuskeln versorgen, sind nur kurz und am Kopf weit verzweigt. Er versorgt auch die wenig verzweigt und daher nicht mit dargestellt. Speichel- und Tränendrüsen sowie die Ge- Der I. Hirnnerv (N. olfactorius) versorgt die Ge- schmacksknospen an weiten Teilen der Zunge, ruchsrezeptoren im Riechepithel an der ersten obwohl diese Fasern an Äste des N. trigeminus Nasenmuschel am Fundus der Nasenhöhle. Es übergeleitet werden und mit ihnen mitziehen. handelt sich nicht um einen einzigen, abgrenzba- Die Verteilung wird bei der Besprechung des Kop- ren Nerven, sondern um zahlreiche kleine Wür- fes ebenfalls genauer gezeigt. zelchen, die durch die Lamina cribriformis am Der IX. Hirnnerv (N. glossopharyngeus) inner- Vorderende des Schädels ziehen. viert die Schlundmuskulatur und die Ohrspeichel- Der II. Hirnnerv (N. opticus) versorgt die drüse und leitet sensorische Impulse aus dem Photorezeptoren in der Retina des Auges. Er tritt Mittelohr, dem Kehlkopf und den Geschmacks- durch den Canalis opticus in der Tiefe der Orbita knospen an der Zungenwurzel herein. Gemein- in den Schädel ein. An der Unterseite des Gehirns sam mit dem N. vagus bildet er einen Plexus pha- kreuzen Fasern der beiden Seiten jeweils auf die ryngeus. Gegenseite (Chiasma opticum). Man schätzt, dass Der X. Hirnnerv (N. vagus) versorgt gemeinsam bis zu 85 % der Fasern tatsächlich die Seite wech- mit dem N. glossopharyngeus den Schlund sen- seln; dies weist auf die mangelnde Überlappung sorisch und motorisch und zieht dann weit ver- der beiden Gesichtsfelder und das deshalb einge- teilt an Kehlkopf, Luft- und Speiseröhre, Lunge, schränkte binokulare Sehen hin. Herz und den Großteil des Verdauungstraktes im Der VIII. Hirnnerv (N. vestibulocochlearis) Bauchraum. Seine Verteilung an die inneren Or- wird im allgemeinen Hörnerv genannt, obwohl gane ist hier nicht dargestellt; eine detailliertere das Hören über den cochlearen Anteil nur ein Teil Darstellung des autonomen Nervensystems der seiner Funktion darstellt. Der vestibuläre Anteil Verdauungsorgane folgt in Abb. 51. ist für Lagesinn und Gleichgewicht verantwort- Der XI. Hirnnerv (N. accessorius) verzweigt lich. Dieser Nerv verlässt den Schädel nicht, son- sich mit dem N. vagus zusammen an die Musku- dern zieht in das Felsenbein und versorgt die An- latur von Schlund, Kehlkopf und Speiseröhre; teile des membranösen Labyrinths, die im Innen- außerdem versorgt er einige Muskeln an der Seite ohr liegen. des Halses (M. sternomandibularis) und an der Der III. (N. oculomotorius), IV. (N. trochlearis) Schulter (M. trapezius). Unterwegs verbindet er und der VI. (N. abducens) Hirnnerv versorgen die sich mit den ventralen Ästen einiger Spinalner- äußeren Augenmuskeln, also die Muskeln, die ven. den Augapfel in der Orbita bewegen. Alle drei Der XII. Hirnnerv (N. hypoglossus) innerviert Nerven verlassen den Schädel durch die Fissura die Zungenmuskulatur und die Mm. geniohyoida- orbitalis in der Tiefe der Orbita. les am Maulboden. Er geht auf dem Weg dorthin Die übrigen 6 Hirnnerven sind stärker ver- eine Verbindung mit dem ventralen Ast des ersten zweigt; der Einfachheit halber sind auf der Abbil- Spinalnervs ein und trägt daher wahrscheinlich dung nur ihre dicksten Äste dargestellt. Der V. zur Innervation der Mm. sternohyoideus und ster- Hirnnerv (N. trigeminus) hat, wie der Name sagt, nothyreoideus an der Unterseite des Rachens bei., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:05 Uhr Seite 82 Dorsaläste der Rückenmarksnerven (Spi- 21 Ventrale Hautäste, Rami cutanei ventrales, palmaren Zehennervs. 53 Palmarast des palma- plantarer Zehennerv, Nn. digitales plantares me- nalnerven) und die motorische Innervation des Brustkorbs (aus den Zwischenrippennerven ren Zehennervs. 54 N. ulnaris (M. flexor carpi ul- dialis und lateralis. 82 Dorsalast des plantaren der Skelettmuskeln: 1–4 Dorsaläste der Hals- 3 bis 10). 22–26 Ventraläste der Lendennerven naris, M. flexor digitorum superficialis, M. flexor Zehennervs. 83 Intermediärer Ast des plantaren nerven, Nn. cervicales (C1–C8: epaxiale Hals- (L1–L4: laterale und ventrale Bauchmuskeln). digitorum profundus). 55 N. cutaneus antebra- Zehennervs. 84 Plantarast des plantaren Zehen- muskeln und dorsale Hautäste). 1 N. suboccipita- 22 N. iliohypogastricus (L1). 23 N. ilioinguinalis chii caudalis (aus dem N. ulnaris). 56 Dorsalast nervs. 85 Tiefer Ast des N. plantaris lateralis. lis (C1: großer und kleiner gerader Kopfmuskel (L2). 24 N. genitofemoralis (L3 und L4: M. cre- des N. ulnaris. 57 N. metacarpeus dors. medialis 86 Nn. metatarsei plantares medialis und latera- und vorderer schiefer Kopfmuskel). 2 N. occipi- master). 25 N. cutaneus femoris lateralis (L4: und N. metacarpeus dors. lateralis. 58 Palmarast lis. talis major (C2: hinterer schiefer Kopfmuskel). großer Lendenmuskel). 26 Laterale Hautäste der des N. ulnaris. 59 N. palmaris lateralis (aus dem Gehirnnerven: 87–89 N. trigeminus, Trige- 3 Dorsaläste C3 bis C5 (epaxiale Halsmuskeln Flanken (aus den Lendennerven). 27–32 Ventra- N. medianus und dem Ramus palmaris n. ulna- minus (V). 87 N. ophthalmicus (V1) des Trigemi- und Riemenmuskel). 4 Dorsaläste C6 bis C8 läste der Kreuznerven (S1–S5). 27 N. pudendus ris). 60 Verbindungsast zwischen den palmaren nus (kleinster Ast, verlässt den Schädel durch die (Halsprotion des M. rhomboideus und des M. ser- (S2 bis S4). 28 N. perinealis superficialis. 29 N. Nerven. 61 Tiefer Ast des N. medianus und des Fissura orbitalis). 88 N. maxillaris (V2) des Trige- ratus ventralis). 5 Dorsaläste der Brustnerven, perinealis profundus (M. ischiocarvernosus, M. N. ulnaris. 62 Nn. metacarpei palmares medialis minus (verlässt den Schädel durch das For. rotun- Nn. thoracales (T1–T18: epaxiale Brustmuskeln, bulbocavernosus, M. urethralis, M. retractor und lateralis. dum). 89 N. mandibularis (V3) des Trigeminus Rippenheber). 6 Dorsaläste der Lendennerven, penis). 30 N. dorsalis penis (clitoridis). 31 N. Nerven der Hintergliedmaße aus dem (verlässt den Schädel durch das For. lacerum und Nn. lumbales (L1–L6: epaxiale Lendenmuskeln). rectalis caudalis (M. sphincter ani externus, M. Lenden- und Kreuzgeflecht, Plexus lumbosa- versorgt die Kiefermuskeln [M. temporalis, M. 7 Dorsaläste der Kreuznerven, Nn. sacrales coccygeus und M. levator ani). 32 N. cutaneus cralis (Ventraläste L1–S5): 63 N. femoralis masseter, Mm. pterygoidei, M. digastricus], M. (S1–S5: Heber des Schwanzes). 8 Dorsale Haut- femoris caudalis (Ursprung der Nn. clunium cau- (M. psoas minor, M. iliopsoas, M. quadriceps fe- mylohyoideus und Tensor veli palatini). 90 N. äste (von den Dorsalästen der Hals-, Brust-, Len- dales). 33 Ventraläste der Schwanznerven moris, M. pectineus, M. gracilis). 64 N. saphe- glossopharyngeus (IX) (bildet zusammen mit dem den [Nn. clunium craniales ]- und Kreuz [Nn. clu- (Cd1–Cd5 bilden ein ventrales Schwanzgeflecht, nus (aus dem N. femoralis: M. sartorius). 65 N. N. vagus den Plexus pharyngeus und versorgt den nium medii]-Nerven). 9 Dorsaläste der Schwanz- Plexus caudalis ventralis, und versorgen die obturatorius (M. gracilis, Mm. adductores, M. M. levator veli palatini und die Schlundmuskeln). nerven, Nn. caudales (Cd1–Cd5: bilden das Niederzieher des Schwanzes). pectineus, M. obturatorius externus). 66 N. glu- 91 N. vagus (X) (versorgt die Schlund-, Kehlkopf- dorsale Schwanzgeflecht, Plexus caudalis dorsa- Nerven der Vordergliedmaße aus dem taeus cranialis (aus dem Lenden-Kreuzgeflecht: muskulatur und den M. cricothyreoideus sowie lis, und versorgen die Heber des Schwanzes). Armgeflecht, Plexus brachialis (Ventraläste M. glutaeus superficialis, M. glutaeus medius, M. die Schlund- und Kehlkopfschleimhaut). 92 N. Ventraläste der Rückenmarksnerven (Spi- C6–T2): 34 Nn. subscapulares (M. subscapula- glutaeus profundus, M. tensor fasciae latae). accessorius (XI) (M. sternocephalicus, M. bra- nalnerven) und motorische Innervation der ris). 35 N. suprascapularis (M. supraspinosus 67 N. glutaeus caudalis (aus dem Lenden-Kreuz- chiocephalicus, M. omotransversarius, M. trape- Skelettmuskeln: 10–16 Ventraläste der Hals- und M. infraspinosus). 36 N. pectoralis cranialis geflecht: M. glutaeus superficialis, kraniale Por- zius). nerven (C1–C8). 10 Ventralast C1 (ventraler ge- (M. pectoralis superficialis und M. subclavius). tion des M. biceps femoris, Wirbelköpfe des M. rader Kopfmuskel, langer Kopfmuskel, Brustbein- 37 N. pectoralis caudalis (Oberarmbeinportion semitendinosus und M. semimembranosus). Schildknorpelmuskel, Schildknorpel-Zungenbein- des M. pectoralis profundus und die Hautmus- 68 N. ichiadicus, Ischiasnerv. 69 Motorische muskel, Schulter-Zungenbeinmuskel). 11 N. keln von Thorax und Abdomen). 38 N. thoraci- Äste des N. ischiadicus (M. glutaeus profundus, auricularis magnus (C2: zum Ohr). 12 N. trans- cus longus (M. serratus ventr. thoracis). 39 N. Mm. gemelli, M. obturatorius internus, M. qua- versus colli (C2: verbindet sich mit dem Halsast thoracodorsalis (M. latissimus dorsi). 40 N. tho- dratus femoris, M. bicpes femoris, M. semimem- des Gesichtsnerv und versorgt die Hautmuskeln racicus lateralis (M. cutaneus trunci und M. cu- branosus, M. semitendinosus). 70 N. fibularis von Kopf und Hals). 13 Ventraläste C3 bis C5 taneus omobrachialis). 41 N. musculocutaneus communis (aus dem N. ischiadicus). 71 N. cuta- (langer Kopfmuskel, Halsbeuger und Rippenhal- (M. biceps brachii, M. brachialis, M. coracobra- neus surae lateralis (aus dem N. fibularis com- ter). 14 Ventraläste C6 bis C8 (Halsportion des chialis). 42 N. cutaneus antebrachii medialis munis oder dem N. ischiadicus). 72 N. fibularis M. rhomboideus und des M. serratus ventralis). (aus dem N. musculocutaneus). 43 N. axillaris superficialis (aus dem N. fibularis communis). 15 Nn. supraclaviculares (C5–C6). 16 N. phre- (M. deltoideus, M. teres major, M. teres minor, 73 N. fibularis profundus (aus dem N. fibularis nicus (C5–C7; Zwerchfell). 17–21 Ventraläste M. subscapularis). 44 N. cutaneus antebrachii communis: M. tibialis cranialis, Mm. extensor di- der Brustnerven (T1–T18). 17 Zwischenrippen- cranialis (aus dem N. axillaris). 45 N. radialis (M. gitalis longus und lateralis, M. fibularis tertius). nerven, Nn. intercostales (T2–T17: Brustportion triceps brachii). 46 Tiefer Ast des N. radialis (M. 74 Nn. metatarsei dorsales lateralis und media- des M. rhomboideus, innere und äußere extensor carpi radialis, M. extensor digitorum lis. 75 Nn. digitales dorsales lateralis und medi- Zwischenrippenmuskeln, Brustbeinmuskel, dorsal communis, M. extensor digitorum lateralis, M. alis. 76 N. tibialis (aus dem N. ischiadicus: M. gezahnte Muskeln, laterale und ventrale Bauch- extensor carpi ulnaris). 47 Oberflächlicher Ast gastrocnemius, M. soleus, M. popliteus, M. fle- muskeln). 18 N. intercostobrachialis (aus den des N. radialis. 48 N. cutaneus antebrachii la- xor digitalis superficialis und profundus). 77 N. Zwischenrippennerven 3 und 4 und dem N. tho- teralis (aus dem N. radialis). 49 N. medianus (M. cutaneus surae caudalis (N. cutaneus surae caud. racicus lateralis). 19 N. costoabdominalis (T18: flexor carpi radialis und M. flexor digitorum pro- lateralis aus dem N. tibialis). 78 N. plantaris me- laterale und ventrale Bauchmuskeln). 20 Laterale fundus). 50 N. palmaris medialis. 51 Medialer dialis. 79 N. plantaris lateralis. 80 Verbindungs- Hautäste, Rami cutanei laterales, des Brust- und lateraler palmarer Zehennerv, Nn. digitales ast zwischen dem N. plantaris medialis und dem korbs (aus den Zwischenrippennerven 5 bis 17). palmares medialis und lateralis. 52 Dorsalast des N. plantaris lateralis. 81 Medialer und lateraler, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 83, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 84 27 34 Claustrum. 35 Weiße Substanz des Hirnman- 72–74 Mittelhirndach, Tectum mesencephalitels. 36–38 Hirnbalken, Corpus callosum (Quer- (aus 4 Hügeln zusammengesetzt: Vierhügelplatte,Zentrales Nervensystem verbindung zwischen den Großhirnhemisphären). Lamina quadrigemina). 72 Colliculus rostralis. 36 Balkenkörper, Truncus corporis callosi. 73 Colliculus caudalis. 74 Kerne des Mittelhirn- 37 Balkenwulst, Splenium corporis callosi. dachs. 75 Höhlengrau, Substantia grisea centra- Die Zeichnung in der Mitte des Bildes ist ein Rückenmark und Rückenmarkskanal: 38 Balkenknie, Genu corporis callosi. 39 Sep- lis. 76 Mittelhirnhaube, Tegmentum mesence- Längsschnitt durch das Rückenmark im Spinal- C1–C8, T1–T18, L1–L6, S1–S5, Cd1–Cd5 tum pellucidum s. telencephali. 40 Hirngewölbe, phali (rostrale Fortsetzung der motorischen Ge- kanal. Die regelmäßige Anordnung der Spinalner- Wirbel mit dazugehörigen Rückenmarkssegmen- Fornix. 41 Corona radiata. 42 Riechkolben, Bul- biete des Rautenhirns). 77 Mittelhirnkanal, ven außerhalb des Rückenmarks wurde bereits ten. 1 Rückenmark, Medulla spinalis. 2 End- bus olfactorius. 43 Sulcus rhinalis lateralis. Aquaeductus mesencephali (schmaler Zentralka- besprochen (s. Abb. 26); auf dieser Abbildung sind faden, Filum terminale. 3 Dorsale Medianfurche, 44 Tractus olfactorius lateralis und medialis. nal im Mittelhirn). die Segmente des Rückenmarks eingezeichnet, Sulcus medianus dorsalis. 4 Septum dorsale 45 For. interventriculare (Verbindung zwischen Rautenhirn, Rhombencephalon: 78– aus denen diese Nerven hervorgehen. Mehrere medianum. 5 Ventrale Medianspalte, Fissura me- dem 3. Ventrikel und dem Seitenventrikel). 91 Nachhirn, Myelencephalon. 78 Verlängertes Schnitte durch das Rückenmark (27.10 bis 27.13) diana ventralis. 6–8 Graue Substanz, Substantia 46 Seitenventrikel, Seitenkammer oder Ventricu- Mark, Medulla oblongata (ähnelt bis auf ein dün- zeigen die Verteilung und das Mengenverhältnis grisea, des Rückenmarks. 6 Dorsalhorn, Cornu lus lateralis (Ausbreitung des Zentralkanals in die nes Dach dem Rückenmark in seinem Aufbau). von grauer Substanz (Nervenzellen) und wei- dorsale (Columna dorsalis). 7 Ventralhorn, Großhirnhemisphäre). 47 Kaudalhorn, Cornu 79 Brücke, Pons (transversal verlaufende Ner- ßer Substanz (Nervenfasern). Die übrigen Dar- Cornu ventrale (Columna ventralis). 8 Seitliches caudale, des Seitenventrikels. 48 Adergeflecht venfasern betreten und verlassen das Kleinhirn). stellungen zeigen die Grobstruktur des Gehirns Horn, Cornu laterale (Columna lateralis). 9 Dor- des Seitenventrikels, Plexus chorioideus ventricu- 80 Trapezkörper, Corpus trapezoideum. 81 Kern von der Oberfläche aus und in Schnitten. sale und ventrale graue Kommissur, Commissura li lateralis (direkte Fortsetzung des Adergeflechts des Trapezkörpers. 82–83 Kleinhirnstiele, Pe- Größe und Form des Gehirns korrespondieren grisea. 10–13 Weiße Substanz, Substantia alba, des 3. Ventrikels durch das For. interventriculare). dunculi cerebellares. 82 Mittlerer Kleinhirnstiel. eng mit der Größe des Hirnschädels, in dem es des Rückenmarks. 10 Dorsalstrang, Funiculus 49–69 Zwischenhirn, Diencephalon. 49 Lamina 83 Kaudaler Kleinhirnstiel. 84 Nucc. vestibula- liegt; seine Lage innerhalb des Kopfes ist auf den dorsalis. 11 Lateralstrang, Funiculus lateralis. terminalis (dünne rostrale Wand des Hirnstamms res. 85 Vorderes Marksegel, Velum medullare Abb. 27.2 und 27.3 in Projektion auf die Oberflä- 12 Ventralstrang, Funiculus ventralis. 13 Weiße im Vorderhirn). 50 Commissura rostralis. rostrale. 86 Fissura mediana ventralis des verlän- che dargestellt. Man kann sehen, wie klein es im Kommissur, Commissura alba. 14 Zentralkanal, 51 Sehnervenkreuzung, Chiasma opticum. gerten Rückenmarks. 87 Pyramide (absteigende Verhältnis zur Größe des Kopfes ist! Die Struktur Canalis centralis, des Rückenmarks. 15 For. mag- 52 Tractus opticus. 53 Grauer Hügel, Tuber ci- Pyramidenbahnen von motorischen Nervenfa- des Kopfes basiert jedoch auf einem langen, tiefen num. 16 Harte Rückenmarkshaut, Dura mater nerum. 54 Hypophysenstiel, Infundibulum. sern: beim Pfd. nur eingeschränkte Bedeutung). Kiefer und den dazugehörigen Muskeln, die von spinalis. 17 Epiduralraum, Spatium epidurale. 55 Hirnanhang, Hypophyse (Glandula pituitaria). 88 4. Ventrikel, Ventriculus quadratus (vergrö- enormer Größe sind. Das Gehirn ist trotz seines 18–19 Zwischenbogenspalten, Spatia interarcua- 56 Warzenhöcker, Corpus mamillare. 57 Com- ßerter Zentralkanal des Hirnstamms setzt sich komplexen Aufbaus eine direkte Fortsetzung des lia (Injektionsstellen für die Epiduralanästhesie). missura caudalis. 58 Zirbeldrüse, Epiphyse kaudal in den Zentralkanal des Rückenmarks Rückenmarks; die Hauptbereiche von grauer und 18 Lenden-Kreuzbein-Verbindung. 19 Verbin- (Glandula pinealis). 59 Thalamus (dicke Wand fort). 89 Recessus tecti ventriculi IV. 90 Reces- weißer Substanz können in Schnittbildern identi- dung zwischen Cd1 und Cd2. des Hirnstamms im Vorderhirn). 60 Kerne des sus caudalis ventriculi IV. 91 Adergeflecht des 4. fiziert werden. Man unterscheidet drei Hauptab- Vorderhirn, Prosencephalon: 20–48 End- Thalamus. 61 Adhaesio interthalamica (Massa Ventrikels, Plexus chorioideus ventriculi IV. schnitte: Vorderhirn und Rautenhirn sind deut- hirn, Telencephalon. 20 Großhirnhemisphären, intermedia verbindet den Thalamus der linken 92–101 Hinterhirn, Metencephalon. 92 Klein- lich zu erkennen, weniger prominent ist das Hemisphaeria cerebri (paarige dorsolaterale Er- und rechten Seite). 62 Epithalamus (dünnes hirn, Cerebellum (stark gewundene Erweiterung Mittelhirn. Jeder Abschnitt hat dorsale Erweite- weiterung des Hirnstamms). 21 Mantelspalte, Dach des Hirnstamms im Vorderhirn). 63 Hypo- des Hirnstammdaches). 93 Fissura prima cere- rungen; sie bestehen hauptsächlich aus der grau- Fissura longitudinalis cerebri (teilt die Hemisphä- thalamus (dünner Boden und ventrolaterale belli. 94 Kleinhirnhemisphäre, Hemisphaerium en Substanz des Hirnstamms, die durch die peri- ren in der Medianen). 22 Querspalte, Fissura Wände im Hirnstamm des Vorderhirns). cerebelli. 95 Paraflocculus. 96–97 Lobus floc- phere weiße Substanz hindurchgewandert ist und transversa cerebri (teilt das Kleinhirn von den 64 Kerne des Hypothalamus. 65 3. Ventrikel, 3. culonodularis. 96 Flocculus. 97 Nodulus. nun außen liegt. Diese Erweiterungen entstanden Großhirnhemisphären). 23–27 Lappen, Lobi ce- Hirnkammer oder Ventriculus III. (auf eine ring- 98 Wurm, Vermis. 99 Kleinhirnrinde, Cortex ce- ursprünglich zur Verarbeitung von Impulsen der rebri, der Großhirnhemisphäre. 23 Stirnlappen, förmige Höhle verkleinerter Zentralkanal des rebelli. 100 Kleinhirnkerne (Nuc. fastigii, Nuc. Sinnesorgane: (i) am Vorderhirn gibt es zwei Lobus frontalis. 24 Scheitellappen, Lobus parie- Vorderhirns, der von Zwischenhirngewebe um- dentatus und Nuc. interpositus). 101 Kleinhirn- Großhirnhemisphären, die ursprünglich zur talis. 25 Hinterhauptslappen, Lobus occipitalis. schlossen ist). 66–68 Einbuchtungen des 3. Ven- mark, Corpus medullare cerebelli (Arbor vitae ce- Wahrnehmung von Geruchsempfindungen ent- 26 Schläfenlappen, Lobus temporalis. 27 Birnen- trikels. 66 Recessus opticus. 67 Recessus infun- rebelli). standen sind; (ii) am Rautenhirn gibt es das Klein- förmiger Lappen, Lobus piriformis. 28 Großhirn- dibuli. 68 Recessus suprapinealis. 69 Aderge- Gehirnnervenwurzeln: I Nn. olfactorii. II hirn, das für die Verarbeitung vestibulärer Impul- rinde, Cortex cerebri (graue Substanz des Hirn- flecht des 3. Ventrikels, Plexus chorioideus N. opticus. III N. oculomotorius. IV N. trochlea- se (Balance und Gleichgewicht) verantwortlich mantels mit vielen Furchen [Sulci] und Windun- ventriculi III. ris. V N. trigeminus. VI N. abducens. VII N. fa- ist; (iii) am Mittelhirn gibt es eine vergleichsweise gen [Gyri]). 29 Hippokampus oder Ammons- Mittelhirn, Mesencephalon: 70 Hirnschen- cialis. VIII N. vestibulocochlearis. IX N. glosso- sehr kleine Erweiterung, das Mittelhirndach, horn. 30–32 Streifenhügel, Corpus striatum. kel, Crus s. Pedunculus cerebri (Bahnen der auf- pharyngeus. X N. vagus. XI N. accessorius. XII das ursprünglich für das Sehen verantwortlich 30 Schwanzkern, Nucleus caudatus. 31 Innere steigenden sensorischen und absteigenden moto- N. hypoglossus. war. Das Gehirn besteht also aus einem Hirn- Kapsel, Capsula interna. 32 Linsenkern, Nucleus rischen Fasern, die Vorder- und Rautenhirn mit- stamm mit dorsalen Erweiterungen. lentiformis. 33 Äußere Kapsel, Capsula externa. einander verbinden). 71 Fossa intercruralis., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 85, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 86 28 dialis. 15 Laterale palmare (plantare) [eigene] Ze- ßeren Ellbogenmuskels, M. extensor carpi ulnarishenarterie und -vene, A. et V. digitalis palmaris (an der Vorderfußwurzel von einer synovialenBlutgefäße und Nerven am Fuß (plantaris) [propria] lateralis. 16 Mediale und la- Scheide umgeben). 57 Sehne des oberflächlichen terale palmare Vorder- bzw. plantare Hintermittel- Zehenbeugers, M. flexor digitorum superficialis. fußarterien und -venen, Aa. et Vv. metacarpeae 58 Sehne des tiefen Zehenbeugers, M. flexor di- Die nebenstehende Zeichnung zeigt die subkutan die sensorisch die Haut des Fußes, die Lederhaut palmares II und III bzw. metatarseae plantares II gitorum profundus. 59 Unterstützungsband der liegenden Strukturen an den unteren Abschnitten innerhalb des Hufes und die Gelenkkapseln des und III. 17 Mediale und laterale dorsale Vorder- tiefen Beugesehne. 60 Karpalbeugesehnenschei- der Gliedmaßen. Die Lage der Nerven und Blut- Kron- und Hufgelenks versorgen. In chronischen mittelfußarterien, Aa. metacarpeae dorsales II de (umgibt Sehne des tiefen Zehenbeugers im Kar- gefäße, die die Zehe und an der Vordergliedmaße Fällen von hufbedingter Lahmheit kann eine und III. 18 Laterale dorsale Hintermittelfußarte- palkanal). 61 Fesselbeugesehnenscheide (umgibt die Mittelhand und an der Hintergliedmaße den Durchtrennung dieser Nerven Erleichterung ver- rie und -vene, A. et V. metatarsea dorsalis (late- tiefe und oberflächliche Beugesehne am Fesselge- Mittelfuß versorgen, ist von einiger Bedeutung, da schaffen; aus dieser Region werden nun keine ral). 19 Koronares Venengeflecht. 20 V. cephali- lenk und im Zehenbereich). 62 Sehne des inne- sie zum Teil direkt unter der Haut liegen. Außer- Schmerzreize mehr gesendet. ca. ren Speichenmuskels, M. flexor carpi radialis (an dem sind noch einige Querschnitte in verschiede- Der Hauptunterschied an der Hintergliedmaße Nerven des Vorder- und Hinterfußes: der Vorderfußwurzel von einer synovialen Schei- nen Höhen zugefügt. Sie zeigen die Verhältnisse ist, dass hier die A. dorsalis pedis vor dem 21 Dorsalast des N. ulnaris. 22 N. medianus. de umgeben). von Nerven, Blutgefäßen, Sehnen und Knochen Sprunggelenk kreuzt und als A. metatarsea zwi- 23 N. fibularis superficialis. 24 N. fibularis pro- Knochen und Muskeln des Hinterfußes: zueinander. schen dem Mittelfuß und dem lateralen Griffel- fundus. 25 N. cutaneus surae caud. lateralis 63 Sprungbein, Os tarsi tibiale. 64 Fersenbein, An der Vordergliedmaße zieht die A. mediana bein weiterzieht. Über der Fessel zieht sie zwi- (plantar). 26 N. saphenus. 27 N. tibialis. 28 N. Os tarsi fibulare. 65 Fersenhöcker. 66 3. Hinter- gemeinsam mit der Sehne des M. flexor digitorum schen diesen beiden hindurch an die Unterfläche, palmaris (plantaris) lateralis. 29 N. palmaris mittelfußknochen. 67 2. Hintermittelfußkno- in ihrer Sehnenscheide und den Nn. medianus wo sie sich in eine A. digitalis plantaris medialis (plantaris) medialis. 30 Verbindungsast zwischen chen. 68 4. Hintermittelfußknochen. 69 Gelenk- und ulnaris in einem Karpalkanal hinter dem und lateralis teilt; diese gleichen in ihrem wei- den palmaren (plantaren) Nerven. 31 N. digitalis höhle des Unterschenkel-Hinterfußwurzelge- Vorderfußwurzelgelenk nach unten. Unterhalb teren Verlauf den entsprechenden Gefäßen der palmaris (plantaris) medialis. 32 N. digitalis pal- lenks. 70 Seitenbänder des Sprunggelenks des Karpalgelenks setzt sich die A. mediana als Vordergliedmaße. maris (plantaris) lateralis. 33 Dorsalast des pal- (medial und lateral). 71 Sehne des langen Zehen- mediale palmare Arterie auf der medíalen Seite maren (plantaren) Zehennervs. 34 Intermediärer streckers, M. extensor digitorum longus (an der der Beugesehnen fort. Am distalen Ende der Blutgefäße des Vorder- und Hinterfußes: Ast des palmaren (plantaren) Zehennervs. 35 Pal- Hinterfußwurzel von einer Sehnenscheide umge- Mittelhand taucht sie zwischen die hinteren Seh- 1 Speichenarterie, A. radialis. 2 Mediana, A. me- marast des palmaren (plantaren) Zehennervs. ben). 72 Sehne des seitlichen Zehenstreckers, M. nen und das Unterstützungsband und teilt sich an diana. 3 Kraniale Schienbeinarterie und -vene, A. 36 Nn. metacarpei palmares (metatarsei planta- extensor digitorum lateralis (an der Hinterfuß- der Fessel in die Aa. digitales palmares lateralis et V. tibialis cranialis. 4 Fußrückenarterie und res) medialis und lateralis. 37 Nn. metatarsei wurzel von einer Sehnenscheide umgeben). und medialis. Diese verlaufen oberflächlich über -vene, A. et V. dorsalis pedis. 5 Ramus perforans dorsales lateralis und medialis. 73 Sehne des vorderen Schienbeinmuskels, M. ti- die Fessel und folgen der tiefen Beugesehne bis distalis III. 6 Kranialer Ast der Wadenarterie und Knochen und Muskeln des Vorderfußes: bialis cranialis (an der Hinterfußwurzel von einer zum Fuß. Zwischen dem proximalen Sesambein der medialen Wadenvene, Ramus cranialis der A. 38 Os carpi radiale. 39 Os carpi intermedium. Sehnenscheide umgeben). 74 Sehniger dritter und der Mittelhand verlaufen sie innerhalb einer saphena und der V. saphena medialis. 7 Kaudaler 40 Os carpi ulnare. 41 Os carpi accessorium. Wadenbeinmuskel, M. fibularis tertius. 75 Sehne Rinne; dort kann knapp über dem Fesselgelenk an Ast der Wadenarterie und der medialen Waden- 42 Gelenkspalt des Vorderfußwurzelgelenks. des medialen Kopfes des tiefen Zehenbeugers, ihnen der Puls getastet werden. Die A. digitalis vene, Ramus caudalis der A. saphena und der V. 43 3. Vordermittelfußknochen. 44 2. Vorder- M. flexor digitorum profundus (an der Hinter- palmaris medialis ist von hinten besonders gut er- saphena medialis. 8 Kaudale Schienbeinarterie mittelfußknochen. 45 4. Vordermittelfußkno- fußwurzel von einer Sehnenscheide umgeben). reichbar. und -vene, A. et V. tibialis caudalis. 9 Anastomo- chen. 46 1. Zehenknochen. 47 Proximale Se- 76 Sehne des lateralen Kopfes des tiefen Zehen- Innerhalb des Fußes geben die Aa. digitales sen zwischen der kaudalen Schienbeinarterie und sambeine. 48 Gelenkkapsel des Fesselgelenks. beugers. 77 Tarsalsehnenscheide (umgibt Sehne Äste an die Zehe und den Ballen ab. Unterhalb dem kaudalen Ast der Wadenarterie und zwi- 49 Seitenbänder des Fesselgelenks (medial und des lateralen Kopfes des tiefen Zehenbeugers im des dritten Zehengliedes bilden sie einen termi- schen der kaudalen Schienbeinvene und der me- lateral). 50 M. abductor digiti I longus. 51 Sehne Tarsalkanal). 78 Oberflächliche Beugesehne. nalen Bogen. Von hier aus ziehen Äste durch dialen Wadenvene. 10 Dorsale gemeinsame Ze- des M. abductor digiti I longus (an der Vorder- 79 Tiefe Beugesehne. den Knochen an seine dorsale und laterale Fläche henvene, V. digitalis dorsalis communis. 11 Kau- fußwurzel von einer synovialen Scheide umge- Bänder: 80 Lig. palmare. 81 Unterstützungs- und versorgen die Lederhaut und andere Anteile dale Oberschenkelarterie, A. caudalis femoris, ben). 52 Äußerer Speichenmuskel, M. extensor band. 82 Distales gerades Sesambeinband. des Hufes. Die Venen verlaufen eng parallel zu und kaudaler Ast der lateralen Wadenvene, carpi radialis. 53 Sehne des äußeren Speichen- 83 Distales gekreuztes Sesambeinband. den Arterien, sie entsorgen das Blut über ein Ramus caudalis der V. saphena lateralis. 12 Me- muskels (an der Vorderfußwurzel von einer syno- 84 Unterstützungsband zur gemeinsamen Streck- Kronsaumgeflecht, das den Fuß unterhalb des diale palmare (plantare) gemeinsame Zehenarterie vialen Scheide umgeben). 54 Sehne des gemein- sehne. 85 Palmares und plantares Fesselringband, Kronsaums umgibt; es liegt auf dem terminalen und -vene, A. et. V. digitalis palmaris (plantaris) samen Zehenstreckers, M. extensor digitorum Lig. anulare palmare (plantare). 86 Sohlenbinde, Ende der Strecksehnen, dem Knorpel des dritten communis II. 13 Laterale palmare (plantare) ge- communis (an der Vorderfußwurzel von einer Ligg. annularia digiti. 87 Lig. plantare longum. Zehengliedes und dem Ballen. Die V. cephalica meinsame Zehenarterie und -vene, A. et. V. digi- synovialen Scheide umgeben). 55 Sehne des seit- zieht über die mediale Fläche der Mittelhand und talis palmaris (plantaris) communis III. 14 Medi- lichen Zehenstreckers, M. extensor digitorum la- geht direkt in die V. metacarpea über. Die Venen ale palmare (plantare) [eigene] Zehenarterie und teralis (an der Vorderfußwurzel von einer synovi- und Arterien werden auch von Nerven begleitet, -vene, A. et V. palmaris (plantaris) [propria] me- alen Scheide umgeben). 56 Lange Sehne des äu-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 87, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 88 29 M. biceps brachii (an der Schulterblattbeule). Zehenbereich). 101 Unterstützungsband der tie-75 Bursa intertubercularis (zwischen Bizepsseh- fen Beugesehne.Oberflächenanatomie der Vordergliedmaße ne und Sulcus intertubercularis des Oberarm- Nerven, Blutgefäße und Lymphknoten: beins). 76 Ansatz des zweiköpfigen Oberarm- 102 Verlauf des N. suprascapularis (zu den Grä- muskels (am medialen Bandhöcker der Speiche). tenmuskeln). 103 Verlauf des N. radialis (zu den Oberflächenmerkmale: 1 Drosselrinne. (Zentrum der Rotation). 45 Ellbogengelenk, Art. 77 Oberarmmuskel, M. brachialis (unterhalb des Streckern der Vordergliedmaße). 104 N. cuta- 2 Drosselgrube. 3 Mittlere Brustfurche. 4 Seitli- cubiti (Zentrum der Rotation). 46–49 Vorderfuß- Armbeinhöckers in der schraubig gewundenen neus antebrachii cranialis (aus dem N. radialis). che Brustfurche. 5 Kastanie (Vorderfußwurzelkis- wurzelgelenk, Art. carpi (Gelenke mit Wechsel- Armbeinmulde). 78 Lateraler Kopf des dreiköpfi- 105 Verlauf des N. medianus (zu den Beugern sen/Überbleibsel der 1. Zehe). 6 Sporn (Vorder- gelenksfunktion). 46 Unterarm-Vorderfußwurzel- gen Oberarmmuskels, Caput laterale des M. tri- der Vordergliedmaße: zwischen dem Ansatz der mittelfußkissen). 7 Krone. 8 Hufwand. 9 Ballen gelenk, Art. antebrachiocarpea. 47 Proximale ceps brachii. 79 Langer Kopf des dreiköpfigen Bizepssehne und dem Ursprung des inneren Spei- (enthalten das Ballenkissen). Ausbuchtung der Gelenkkapsel des Unterarm- Oberarmmuskels, Caput longum des M. triceps chenmuskels kaudal und oberflächlich der A. me- Knochen, Gelenke und Bänder: 10 1. Vorderfußwurzelgelenks (zwischen der langen brachii (kaudale Begrenzung des Oberarms). 80 diana zu fühlen). 106 Verlauf des N. ulnaris (in Rippe (begrenzt den vorderen Brusteingang). Sehne des äußeren Ellbogenmuskels und dem Ansatz der Trizepssehne am Ellbogenhöcker. 81 der Rinne zwischen dem inneren und äußeren 11 Manubrium sterni. 12 Dorsaler (wirbelseiti- Proc. styloideus lateralis). 48 Vorderfußwurzel- Lacertus fibrosus (sehnige Verbindung des zwei- Ellbogenmuskel proximal des Os carpi accesso- ger) Rand des Schulterblatts. 13 Nackenwinkel Mittelgelenk, Art. mediocarpea. 49 Vorderfuß- köpfigen Oberarmmuskels und der Sehne des äu- rium zu fühlen). 107 N. cutaneus antebrachii und proximaler Anteil des kaudalen Rands des wurzel-Mittelfußgelenk, Art. carpometacarpea. ßeren Speichenmuskels). 82 Äußerer Speichen- caudalis (aus dem N. ulnaris). 108 Dorsalast Schulterblatts. 14 Rückenwinkel und proximaler 50 Zehengrundgelenk, Fesselgelenk, Art. meta- muskel, M. extensor carpi radialis (kraniale Kon- (oberflächlich) des N. ulnaris (überquert laterale Anteil des kaudalen Rands des Schulterblatts. carpophalangea (Zentrum der Rotation). 51 Pro- tur des Unterarms). 83 Sehne des äußeren Fläche der Sehne des äußeren Ellbogenmuskels). 15 Schulterblattgräte. 16 Schulterblattbeule. ximale Ausbuchtung der Fesselgelenkskapsel. Speichenmuskels (in der mittleren Gleitrinne der 109 N. cutaneus antebrachii medialis (überquert 17 Tuberculum supraglenoidale des Schulter- 52 Zehenmittelgelenk, Krongelenk, Art. interpha- Speiche, von einer Sehnenscheide umgeben). 84 den Lacertus fibrosus proximal). 110 N. palmaris blatts. 18 Kranialer Teil des Tuberculum majus langea proximalis manus (Zentrum der Rotation). Gemeinsamer Zehenstrecker, M. extensor digito- medialis. 111 N. palmaris lateralis. 112 Verbin- des Oberarmbeins (Schulterpunkt). 19 Kaudaler 53 Zehenendgelenk, Hufgelenk, Art. interpha- rum communis. 85 Sehne des gemeinsamen Ze- dungsast vom medialen zum lateralen N. palma- Teil des Tuberculum majus. 20 Armbeinhöcker langea distalis manus (Zentrum der Rotation). henstreckers (in der lateralen Gleitrinne, von ris (über die kaudale Fläche der oberflächlichen des Oberarmbeins. 21 Tuberculum minus des 54 Seitenbänder des Ellbogengelenks (medial und einer Sehnenscheide umgeben). 86 Seitlicher Ze- Beugesehne). 113 Medialer und lateraler palma- Oberarmbeins (medial). 22 Tuberculum interme- lateral). 55 Seitenbänder des Vorderfußwurzelge- henstrecker, M. extensor digitorum lateralis. 87 rer Zehennerv, Nn. digitales palmares medialis dium des Oberarmbeins (im Sulcus intertubercu- lenks (medial und lateral). 56 Seitenbänder des Sehne des seitlichen Zehenstreckers (in der Gleit- und lateralis (überquert die abaxialen Flächen der laris). 23 Lateraler (Streck-)Knorren des Ober- Fesselgelenks (medial und lateral). 57 Seitliche Se- rinne des lateralen Proc. styloideus der Speiche, proximalen Sesambeine). 114 Dorsaler, interme- armbeins. 24 Medialer (Beuge-)Knorren des sambeinbänder (medial und lateral). 58 Unterstüt- von einer Sehnenscheide umgeben). 88 M. ab- diärer und palmarer Ast des Zehennervs. 115 Nn. Oberarmbeins. 25 Ellbogenpunkt (Ellbogenhö- zungsband. 59 Ast des Unterstützungsbands zur ductor digiti I longus. 89 Sehne des M. abductor metacarpei palmares medialis und lateralis. cker). 26 Lateraler Bandhöcker der Speiche. 27 Zehenstrecksehne. 60 Seitenbänder des Kronge- digiti I longus (in der medialen Gleitrinne der 116 N. intercostobrachialis. 117 Mediana, A. Medialer Bandhöcker der Speiche (Ansatz des lenks (medial und lateral). 61 Fesselbein-Strahl- Speiche und ist von einer Sehnenscheide umge- mediana (kreuzt den Ellbogen am medialen Band- zweiköpfigen Oberarmmuskels). 28 Schaft der bein-Hufbeinband (entspringt dorsal des Kronge- ben). 90 Äußerer Ellbogenmuskel, M. extensor höcker der Speiche; Puls kann durch den M. pec- Speiche. 29 Lateraler Bandhöcker der Speiche lenkseitenbands). 62 Proximales Zehenringband. carpi ulnaris. 91 Lange Sehne des äußeren Ellbo- toralis transversus in der Rinne zwischen der (Proc. styloideus lateralis). 30 Medialer Bandhö- Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und genmuskels (in der Gleitrinne auf der lateralen Speiche und dem inneren Speichenmuskel gefühlt cker der Speiche (Proc. styloideus medialis). 31 Schleimbeutel: 63 Kranialer Anteil des ober- Oberfläche des Os carpi accessorium, von einer werden). 118 Mediale palmare gemeinsame Ze- Os carpi accessorium. 32 Proximale Reihe der flächlichen Brustmuskels, M. pectoralis descen- Sehnenscheide umgeben). 92 Kurze Sehne des henarterie, A. digitalis palmaris communis II Vorderfußwurzelknochen. 33 Distale Reihe der dens. 64 Kaudaler Anteil des oberflächlichen äußeren Ellbogenmuskels (am Os carpi accesso- (zwischen dem Unterstützungsband und der tie- Vorderfußwurzelknochen. 34 3. Vordermittelfuß- Brustmuskels, M. pectoralis transversus. 65 M. rium befestigt). 93 Innerer Speichenmuskel, M. fen Beugesehne). 119 Mediale und laterale pal- knochen. 35 Vordermittelfußbeule. 36 Laterale sternomandibularis. 66 Arm-Kopfmuskel, M. flexor carpi radialis. 94 Sehne des inneren Spei- mare [eigene] Zehenarterien, Aa. digitales palma- Fläche der Basis des 2. und 4. Vordermittelfuß- brachiocephalicus. 67 Hautmuskel des Halses. chenmuskels (von einer Sehnenscheide umge- res [propriae] medialis und lateralis. 120 Media- knochens (mediales und laterales Griffelbein). 37 68 Trapezmuskel, M. trapezius. 69 Oberer Grä- ben). 95 Innerer Ellbogenmuskel, M. flexor cari le palmare Zehenvene, V. digitalis palmaris Distales Ende (Knöpfchen) des 2. und 4. Vorder- tenmuskel, M. supraspinatus. 70 Unterer Grä- ulnaris (liegt von den medialen Unterarmmuskeln [propria] medialis. 121 V. cephalica (zieht als mittelfußknochens. 38 Distaler Bandhöcker des tenmuskel, M. infraspinatus. 71 Sehne des unte- am kaudalsten). 96 Sehne des inneren Ellbogen- Fortsetzung der medialen Vordermittelfußvene 3. Vordermittelfußknochens. 39 Proximale Sesam- ren Grätenmuskels (am kranialen Teil des Tuber- muskels (zum Os carpi accessorium). 97 Sehne über die Vorderfußwurzel, die Speiche und den beine. 40 Proximaler seitlicher Bandhöcker des culum majus humeri angeheftet). 72 Lage des des oberflächlichen Zehenbeugers, M. flexor digi- äußeren Speichenmuskel, erhält Zufluss von der 1. Zehenknochens. 41 Distaler seitlicher Bandhö- Schleimbeutels des unteren Grätenmuskels, Bursa torum superficialis. 98 Sehne des tiefen Zehen- V. cephalica accessoria von der dorsalen Vorder- cker des 1. Zehenknochens. 42 Proximaler seit- subtendinea m. infraspinati (zwischen seiner beugers, M. flexor digitorum profundus. 99 Kar- fußwurzel des Unterarms). 122 Äußere Drossel- licher Bandhöcker des 2. Zehenknochens. 43 Pro- Sehne und dem kaudalen Teil des Tuberculum palbeugesehnenscheide (umgibt Beugesehnen im vene, V. jugularis externa (verläuft entlang der ximaler Rand des lateralen Hufknorpels des 3. majus humeri). 73 Deltamuskel, M. deltoideus. Karpalkanal). 100 Fesselbeugesehnenscheide Drosselrinne abwärts und bekommt Zufluss von Zehenknochens. 44 Schultergelenk, Art. humeri 74 Ursprung des zweiköpfigen Oberarmmuskels, (umgibt Beugesehnen am Fesselgelenk und im der V. cephalica)., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 89, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 90 30 Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und strangs, windet sich am Sprunggelenk um dieSchleimbeutel: 66 Oberflächlicher Kruppen- laterale Fläche der Sehne des oberflächlichenOberflächenanatomie der Hintergliedmaße muskel, M. glutaeus superficialis. 67 Sehne des Zehenbeugers unter diese). 91 Sehne des ober- mittleren Kruppenmuskels, M. glutaeus medius flächlichen Zehenbeugers, M. flexor digitorum (zieht über den kranialen Teil des großen superficialis (kleinerer Anteil am Fersensehnens- Oberflächenmerkmale: 1 Kniekehle. 2 Leis- kämmen der Kniescheibenrolle). 43 Art. femoro- Umdrehers des Oberschenkelbeins hinweg). trang und Anteil der Fersenbeinkappe; bedeckt tengrube (zwischen Bauchwand und Oberschen- tibialis (Zentrum der Rotation: die Gelenkkapsel 68 Schleimbeutel am Umdreher (zwischen Sehne das Lig. plantare longum unterhalb des Sprungge- kel). 3 Kniefalte. 4 Kastanie. 5 Sporn. 6 Krone. hat einen medialen und einen lateralen Sack). des mittleren Kruppenmuskels und dem großen lenks und zieht als oberflächlicher Anteil der Beu- 7 Hufwand. 8 Ballen. 44–49 Sprunggelenk, Hinterfußwurzelgelenk, Umdreher). 69 Spanner der Schenkelfaszie, M. gesehnen nach distal). 92 Unterstützungsband Knochen, Gelenke und Bänder: 9 Kreuz- Art. tarsi (zusammengesetztes Gelenk mit Wech- tensor fasciae latae (bildet kraniale Begrenzung der Sehne des tiefen Zehenbeugers. 93 Zehen- höcker des Darmbeins (Kruppenpunkt). 10 Hüft- selgelenksfunktion: geräumige Gelenkkapsel mit des Oberschenkels). 70 Vierköpfiger Kniegelenks- Sehnenscheide. höcker des Darmbeins (Hüftpunkt). 11 Sitzbein- 4 miteinander in Verbindung stehenden Höhlen, strecker, M. quadriceps femoris. 71–73 Hinter- Nerven und Blutgefäße: 94 N. saphenus höcker (Sitzbeinpunkt). 12 Kranialer Teil des die sich als Ausbuchtungen leicht nach außen backenmuskeln. 71 Zweiköpfiger Oberschenkel- (von der V. saphena am medialen Unterschenkel großen Umdrehers des Oberschenkelbeins. wölben). 44 Unterschenkel-Hinterfußwurzelge- muskel, M. biceps femoris. 72 Halbsehniger begleitet). 95 N. ischiadicus, Ischiasnerv (teilt 13 Kaudaler Teil des großen Umdrehers des lenk, Art. tarsocruralis (Hauptbestandteil des Ge- Muskel, M. semitendinosus (kaudolateral am sich im Oberschenkel in den N. tibialis und den Oberschenkelbeins. 14 3. Umdreher des Ober- lenks). 45 Laterodorsale Ausbuchtung der Oberschenkel, vom zweiköpfigen Oberschenkel- N. fibularis communis). 96 N. tibialis (subkutan schenkelbeins. 15 Medialer Rollkamm der Knie- Sprunggelenkskapsel. 46 Mediodorsale Ausbuch- muskel durch eine palpierbare Rinne oder „Hun- zwischen der oberflächlichen und tiefen Beuge- scheibenrolle des Oberschenkelbeins (Rollfurche). tung der Sprunggelenkskapsel (in einer Vertiefung gerlinie“ zu unterscheiden). 73 Halbhäutiger sehne proximal des Sprunggelenks). 97 N. cuta- 16 Wulstige Auftreibung am proximalen Ende kranial des medialen Knöchels des Schienbeins). Muskel, M. semimembranosus (kaudomedial am neus surae caudalis (aus dem N. tibialis; zeigt des medialen Rollkamms. 17 Lateraler Rollkamm 47 Lateroplantare Ausbuchtung der Sprungge- Oberschenkel). 74 Gemeinsame Sehne des lan- sich am distalsten Ende der Rinne zischen dem M. der Kniescheibenrolle. 18 Lateraler Bandhöcker lenkskapsel (zwischen dem Fersenbein und dem gen Zehenstreckers und des dritten Wadenmus- biceps femoris und dem M. semitendinosus). 98 des Oberschenkelbeins. 19 Medialer Bandhöcker lateralem Knöchel des Schienbeins). 48 Medio- kels (im Sulcus extensorius des Schienbeins). N. plantaris medialis. 99 N. plantaris lateralis. des Oberschenkelbeins. 20 Kniescheibe, Patella. plantare Ausbuchtung der Sprunggelenkskapsel 75 Aussackung des Kniekehlgelenks (umgibt die 100 Verbindungsast zwischen dem N. plantaris 21 Ansatzknorpel der Kniescheibe, Fibrocartilago (zwischen dem medialen Seitenband und der Sehne des langen Zehenstreckers im Sulcus ex- medialis und dem N. plantaris lateralis (über- parapatellaris. 22 Wadenbeinkopf auf Höhe des Sehne des tiefen Zehenbeugers). 49 Hinterfuß- tensorius). 76–77 Unterhalb der Kniescheibe ge- quert die kaudale Fläche der oberflächlichen Beu- lateralen Schienbeinknorrens (palpatorisch nicht wurzel-Mittelgelenk. 50 Hinterfußwurzel-Mittel- legene Schleimbeutel (unter dem mittleren Knie- gesehne). 101 Medialer und lateraler plantarer zu unterscheiden). 23 Medialer Schienbeinknor- fußgelenk, Art. tarsometatarsea. 51 Fesselgelenk, scheibenband). 76 Bursa infrapatellaris proxima- Zehennerv, Nn. digitales plantares med. und lat. ren. 24 Schienbeinbeule. 25 Sulcus extensorius Zehengrundgelenk, Art. metatarsophalangea lis. 77 Bursa infrapatellaris distalis. 78 Langer 102 Nn. metatarsei plantares med. und lat. des Oberschenkelbeins. 26 Schienbeinleiste. (Zentrum der Rotation). 52 Proximale Ausbuch- Zehenstrecker, M. extensor digitorum longus. 103 N. fibularis communis (kreuzt den Kopf des 27 Schaft des Schienbeins (liegt entlang eines gro- tung der Fesselgelenkskapsel. 53 Krongelenk, Ze- 79 Sehne des langen Zehenstreckers (dorsolateral Wadenbeins). 104 N. fibularis superficialis. ßen Teils des medialen Unterschenkels direkt henmittelgelenk, Art. interphalangea proximalis am Sprunggelenk, von einer Sehnenscheide um- 105 N. fibularis prof. 106 Nn. metatarsei dorsa- unter der Haut). 28 Medialer Knöchel des pedis (Zentrum der Rotation). 54 Hufgelenk, Ze- geben). 80 Seitlicher Zehenstrecker, M. extensor les lat. und med. 107 Nn. digitales dorsales lat. Schienbeins. 29 Lateraler Knöchel des Schien- henendgelenk, Art. interphalangea distalis pedis digitorum lateralis. 81 Sehne des seitlichen Ze- und med. 108 Kraniale Schienbeinarterie, A. tibi- beins. 30 Fersenhöcker (Fersenpunkt). 31 Ge- (Zentrum der Rotation). 55–57 Kniescheibenbän- henstreckers ( in der Rinne des lateralen Knöchels alis cranialis. 109 Fußrückenarterie, A. dorsalis lenkrolle des Sprungbeins (lateraler Rollkamm der (verbinden Kniescheibe und Schienbeinbeule, des Wadenbeins). 82 Vorderer Schienbeinmus- pedis. 110 Dorsale Hintermittelfußarterie, A. deutlicher als medialer). 32 Medialer Bandhöcker sind durch 2 leichte Einziehungen voneinander kel, M. tibialis cranialis. 83 Medialer Ast der metatarsea dorsalis (Puls an der lateralen Fläche des Sprungbeins (distal des medialen Knöchels). getrennt). 55 Mediales Kniescheibenband (Fort- Sehne des vorderen Schienbeinmuskels (Spatseh- des proximalen Endes der Hinterröhre fühlbar). 33 3. Hintermittelfußknochen. 34 Mediale Flä- setzung des Ansatzknorpels der Kniescheibe). ne). 84 Schleimbeutel unter der Sehne des vor- 111 Mediale und laterale plantare [eigene] Ze- che der Basis des 2. Hintermittelfußknochens 56 Mittleres Kniescheibenband. 57 Laterales deren Schienbeinmuskels. 85 Sehne des dritten henarterien, Aa. digitales plantares [propriae] (mediales Griffelbein). 35 Laterale Fläche der Kniescheibenband. 58 Laterales Seitenband des Wadenbeinmuskels, M. fibularis tertius (bedeckt med. und lat. 112 Wadenarterie, A. saphena Basis des 4. Hintermittelfußknochens (laterales Kniegelenks. 59 Mediales Seitenband des Kniege- medialen Kamm der Gelenkrolle des Sprung- (kommt vom medialen Oberschenkel und er- Griffelbein). 36 Verbreiterte distale Enden lenks. 60 Mediales langes Seitenband der Hinter- beins). 86 Sehne des tiefen Zehenbeugers, M. fle- scheint zwischen dem Schneider- und dem (Knöpfchen) der Griffelbeine. 37 Distale Bandhö- fußwurzel. 61 Laterales langes Seitenband der xor digitorum profundus (läuft durch den Tarsal- Kammmuskel). 113 Kranialer Ast der Wadenve- cker des 3. Hintermittelfußknochens (medial und Hinterfußwurzel. 62 Laterale und mediale seitli- kanal, im Bereich des Hintermittelfußes Anteil der ne, V. saphena (kommt von der medialen Seite lateral). 38 Proximale Sesambeine. 39 Proximale che Sesambeinbänder. 63 Laterale und mediale Beugesehnen. 87 Tarsalsehnenscheide (umgibt der Hinterröhre, überquert die dorsomediale Aus- Bandhöcker des 1. Zehenknochens (medial und Seitenbänder des Fesselgelenks. 64 Unterstüt- tiefe Beugesehne im Tarsalkanal). 88 Wadenmus- sackung der Gelenkkapsel des Unterschenkel- lateral). 40 Hufknorpel des 3. Zehenknochens. zungsband. 65 Verbindungsschenkel des Unter- kel, M. gastrocnemius. 89 Fersensehnenstrang, Hinterfußwurzelgelenks, zieht über die mediale 41 Hüftgelenk, Art. coxae (Zentrum der Rota- stützungsbands zur Sehne des Zehenstreckers. Tendo calcaneus communis. 90 Sehne des Wa- Seite des Unterschenkels aufwärts). 114 Dorsale tion). 42–43 Kniegelenk, Art. genus. 42 Art. fe- denmuskels (Achillessehne, Tendo gastrocne- gemeinsame Zehenvene, V. digitalis dorsalis com- moropatellaris (Gleitfläche zwischen den Roll- mius, bildet den Hauptanteil des Fersensehnen- munis II., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 91, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 92 31 trum der Aufhängung an der Hintergliedmaße (A: Stellung kann eine hohe Geschwindigkeit ermög-Hüftgelenk kranial und medial des Trochanter lichen.Stellung der Gliedmaßen von der Seite major (großer Umdreher) am Oberschenkelbein) Untersuchen Sie nun die Gliedmaßenstellung zieht nach unten durch die Mitte des Hufes; die ihres eigenen Tieres, stellen Sie sich die Lage der funktionale Achse der Gliedmaße steht vertikal. Knochen vor und finden Sie die Position der Ge- Die beigefügten Skizzen zeigen einige der mög- funktionale Achse der Gliedmaße ist nach hinten Wenn Sie sich die Lage des Hüftgelenks nicht gut lenke. Als nächstes betrachten Sie die Gliedma- lichen Variationen in der Stellung der Gliedmaßen unten verschoben. Die Standfläche ist verkürzt, vorstellen können, denken Sie sich eine Linie vom ßenachse im Verhältnis zur Senkrechten vom Zen- von der Seite gesehen. Die gestrichelten Linien das Pferd steht weniger sicher und fällt eher auf Trochanter major (B) senkrecht nach unten; sie trum der Aufhängung aus. Hat Ihr Pferd eine deuten die Gliedmaßenknochen an, die Kreise das Karpalgelenk. Beim Laufen kommt es eher zieht durch das Sprung- und Fesselgelenk und „gute“ Stellung, oder finden Sie ungünstige Merk- zeigen die Lage der Gelenke. zum Greifen, wobei der Huf einer Hintergliedma- trifft hinter dem Huf auf den Boden. Stellen Sie male? Sie wissen, wie Ihr Pferd steht und sich be- In der oberen Reihe sehen sie Bilder der ße die Ballen einer Vordergliedmaße treffen kann. sich auch vertikale Linien vorne von der Knie- wegt – können Sie seine Charakteristika und Ei- Vordergliedmaße in stehender Position. Abb. 31.1 Sollte die Vertikale vom Zentrum der Aufhängung scheibe (C) und hinten vom Sitzbeinhöcker (D) genheiten in Beziehung zu seiner Gliedmaßen- zeigt die häufigste Stellung, bei der eine senk- hinter dem Huf auftreffen (31.3), ist das Pferd nach unten vor und betrachten Sie das Verhältnis stellung setzen? rechte Linie vom Zentrum der Aufhängung der „vorne vorständig“, die funktionale Achse ist dieser vier Linien zueinander. Vordergliedmaße am Rumpf (A) nach unten in der nach vorne unten verschoben. Die Standfläche ist Wenn die Senkrechte vom Hüftgelenk nach Mitte des Hufes am Boden endet. Diese „funk- länger, das Pferd steht also sicherer, ist aber wahr- unten vor dem Huf auf dem Boden auftrifft (Abb. tionale Achse“ der Gliedmaße, die Verbindung scheinlich langsamer. Es lastet mehr Gewicht auf 31.7), steht das Pferd „hinten rückständig“, die vom Zentrum der Aufhängung der Gliedmaße mit den Ballen, was die hinteren Sehnen einer erhöh- funktionale Achse der Gliedmaße ist nach hinten dem Kontaktpunkt des Hufes auf dem Boden, ver- ten Belastung aussetzt. Ein Pferd, das vorständig unten verschoben. In dieser Stellung ist die Stand- läuft also senkrecht. (Merke: Das Zentrum der ist, neigt daher in dem Bemühen, die Belastung fläche verlängert, was zwar die Stabilität erhöht, Aufhängung der Vordergliedmaße ist nicht, wie an der Vordergliedmaße zu reduzieren, zu chroni- jedoch auch eine erhöhte Belastung der Rücken- man zunächst denken könnte, das Schulterge- schen Fußerkrankungen, wie einer Laminitis. und Lendenmuskulatur zur Folge hat. Ein rück- lenk. Erinnern Sie sich daran, dass es zwischen Dies kann jedoch wiederum zu einer exzessiven ständiges Pferd kann also auch einen instabilen Rumpf und Vordergliedmaße keine knöcherne Belastung der Sprunggelenke an den Hinterglied- Rücken haben und beim Laufen eher nach hin- Verbindung gibt; der Kontakt geht über eine mus- maßen führen und damit hier zu Überanstren- ten wegrutschen. Trifft die Senkrechte hinter dem kuläre (synsarkotische) Verbindung, die haupt- gung und Abnutzung. Huf auf dem Boden auf (31.8), ist die funktionale sächlich über den M. serratus ventralis cervicis Bei der regelgerechten Stellung in Abb. 31.1 Achse nach vorne unten verschoben und der (vorderer gezahnter Muskel) erfolgt. Das Zentrum zieht die Gliedmaßenachse vom Ellbogenpunkt Mittelfuß etwas nach vorne abgewinkelt. Das der Aufhängung der Vordergliedmaße liegt daher senkrecht durch Karpus, Mittelhand und Fessel- Pferd steht „hinten vorständig“. Die Standfläche innerhalb des Urprungs dieses M. serratus ventra- gelenk und trifft hinter dem Huf auf dem Boden ist verkürzt, die Stabilität verringert; das Pferd lis cervicis am Brustkorb. In Projektion auf die auf. Bei den vor- und rückständigen Stellungen rutscht beim Laufen eher nach vorne weg, und es Oberfläche ist dies etwa auf halber Strecke der steht diese Achse vom Ellbogen zur Fessel zwar in besteht immer die Gefahr von Fehltritten. Längsachse des Schulterblattes. Wenn dieser einem Winkel zur Vertikalen, ist aber dennoch in Eine senkrechte Linie vom Sitzbeinhöcker (D) Punkt schwer zu bestimmen ist, suchen Sie die sich gerade. In den letzten beiden Beispielen aus nach unten verläuft bei regelgerechter Stel- Grätenbeule auf der Schulterblattgräte auf, die weicht die Achse am Karpalgelenk von dieser ge- lung vom Fersenpunkt bis zum Fesselgelenk etwas weiter oben an der Gräte liegt (B). Ein von raden Linie ab. In Abb. 31.4 ist das Vorderfuß- etwas hinter und weitgehend parallel zu den hin- hier gefälltes Lot zieht nach unten durch Ellbo- wurzelgelenk überstreckt und nach hinten abge- teren Sehnen. Bei einer übermäßig gebeugten gen-, Mittelhand und Fesselgelenk und trifft hin- winkelt und wird daher als „vorbiegig“ bezeich- Gliedmaße (31.9) kann das Sprunggelenk bis an ter dem Huf auf dem Boden auf. Sie können bei net. In dieser Stellung sind die Bänder und diese Linie heran oder gar über sie hinaus nach dieser regelgerechten Stellung erkennen, dass die Sehnen hinten am Karpus und der Mittelhand hinten reichen, während der Fuß an oder vor der Achse vom Ellbogen nach unten an das Fesselge- stärker belastet, da das Körpergewicht nicht auf Vertikalen von der Hüfte herunter steht. Eine sol- lenk ebenfalls senkrecht verläuft; dies minimiert einer vertikalen knöchernen Säule ruht. Steht das che Fersenstellung wird als „säbelbeinig“ be- die muskuläre Belastung besonders der Mittel- Karpalgelenk andererseits etwas gebeugt und zeichnet; hierbei sind die Knochen des Sprungge- hand erheblich. Sie können sich auch senkrechte damit nach vorne abgewinkelt (31.5), bezeichnet lenks und die Bänder und Sehnen an Fessel und Linien von der Schulter (C) und dem Ellbogen- man das Pferd als „rückbiegig“. Es stolpert leich- Fuß exzessiver Überlastung und Abnutzung aus- punkt (D) nach unten vorstellen und das Verhält- ter und neigt eher dazu, auf das Vorderfußwuzel- gesetzt. Andererseits kann das Sprunggelenk auch nis dieser vier zueinander. gelenk zu fallen. „steil“ stehen, d.h. sehr nahe an der Senkrechten Wenn die vertikale Linie vom Zentrum der Auf- In der unteren Reihe sind Hintergliedmaßen vom Hüftgelenk aus (31.10). Sowohl Sprungge- hängung vor dem Huf auf dem Boden auftrifft dargestellt, Abb. 31.6 zeigt wiederum die regelge- lenk als auch Fesselgelenk stehen sehr gerade, die (31.2), steht das Pferd „vorne rückständig“; die rechte Position. Ein senkrechte Linie vom Zen- ganze Gliedmaße ist steil und stelzenartig. Diese, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 93, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 94 32 cker (A) heruntergezogen. In der am meisten re- sind die Fehlstellungen „kuhhessig“ und „ze-gelgerechten Stellung (32.7) geht diese Senkrech- henweit“ in Kombination dargestellt, d.h. dasStellung der Gliedmaßen von vorne und von hinten te durch die Mitte von Sprunggelenk, Mittelfuß, Fesselgelenk weicht mitsamt dem Sprunggelenk Fessel und Fuß. Die Achse vom Sprunggelenk aus nach medial ab, während der Fuß im Vergleich abwärts entspricht dieser Linie, die Belastung der zur Senkrechten vom Sitzbeinhöcker herab eine Diese Serie von Zeichnungen zeigt einige der Boden ist der Stand dann einigermaßen normal Gelenke ist am geringsten. Bei dieser Gliedma- normale Position zeigt. Diese Pferde stehen recht möglichen Variationen der Gliedmaßenstellung weit. Einem Pferd mit einer solchen Stellung ßenstellung beträgt der Abstand zwischen zwei sicher; der Gang ist allerdings unbeholfen, nicht im Verhältnis zum Körper von vorne und von hin- („beide Giedmaßen kommen aus einem Füßen wiederum etwas mehr als eine Hufbreite. notwendigerweise aber langsam. Die Hinterglied- ten gesehen. Die gestrichelten Linien deuten die Loch“) kann schneller die Luft ausgehen und es Die normale Stellung kann auf verschiedene maßen neigen zu einem bügelnden Gang. Im Lage der Knochen der Gliedmaßen an; die Kreise könnte einen eher unbeholfenen Gang besitzen. Arten modifiziert sein. Steht die ganze Gliedmaße Laufe der Zeit kann es durch die Überlastung am kennzeichnen die großen Gelenke. Der untere Teil der Gliedmaße kann im Ver- im Verhältnis zur Senkrechten versetzt, unter- Sprunggelenk zu Knochenspat kommen. In der oberen Reihe sind an den Darstellungen hältnis zu der Senkrechten von der Schulter abge- scheidet man zwei verschiedene Stellungen. In der Vordergliedmaße zum besseren Vergleich ver- winkelt sein. In Abb. 32.4 ist die Gliedmaße vom Abb. 32.8 steht die Gliedmaße zu weit lateral, das tikale Linien von der Schulter (A) nach unten ein- Karpalgelenk an abwärts nach innen geknickt, so- Pferd ist „hinten bodenweit“. Wie an den gezeichnet. In der am meisten regelgerechten dass die Hufe „vorn gekreuzt“ oder „boden- Vordergliedmaßen kann das Pferd, wenn diese Stellung (32.1) ziehen diese durch oder zumin- eng“ stehen. Sollten die Karpalgelenke auch noch Stellung aufgrund einer übermäßig entwickelten dest nahe vorbei an Ellbogen, Karpalgelenk, nach lateral gebogen sein, liegen „O-Beine“ vor, Rumpfmuskulatur besteht, sehr stabil und kraft- Mittelhand, Fessel und Fuß; d.h. die Gliedmaßen- diese Stellung ist jedoch eher selten. In diesem voll sein. In Abb. 32.9 steht die Gliedmaßenach- achse steht mehr oder weniger senkrecht. Das Fall kommt es nicht zu einem geraden und glatten se, zumindestens vom Sprunggelenk an abwärts, Körpergewicht wird durch eine aufrecht stehende Kontakt der Hufe zum Boden; man kann einen medial der Vertikalen; das Pferd ist „hinten bo- knöcherne Säule übertragen, ohne dass unnötig vermehrten Abrieb der lateralen und einen ver- deneng“. Dies findet man im Allgemeinen bei exzessiver Druck auf die lateralen oder medialen ringerten Abrieb der medialen Hufkante erken- Pferden mit schmaler Brust („vorne boden- Seiten der Gelenke ausgeübt wird. In dieser Stel- nen. Die lateralen Bänder des Karpalgelenks sind eng“), Kruppe und Lende, also einer allgemeinen lung beträgt der Abstand zwischen den Füßen erhöhter Spannung ausgesetzt, die Knochen an Unterentwicklung der Rumpfmuskulatur. Die kaum mehr als eine Hufbreite. der medialen Seite desselben Gelenks erhöhtem Stabilität ist verringert, da die Standfläche schma- Diese regelgerechte Stellung kann auf verschie- Druck. Ein Pferd mit einer solchen Stellung stößt ler ist; das Pferd neigt eher dazu, mit den Glied- dene Art verändert sein. Beispielsweise kann die häufiger mit den Füßen zusammen und stolpert maßen aneinander zu stoßen und ist insgesamt Stellung der gesamten Gliedmaße im Verhältnis leicht. ungeschickt. Ein Pferd mit eher schwach ausge- zur Senkrechten von der Schulter verschoben In Abb. 32.5 ist der untere Abschnitt der Glied- prägter Muskulatur kann auch eine Hinterhand- sein. Auf Abb. 32.2 steht die Gliedmaße lateral, maße nach außen geneigt, während die Karpalge- stellung aufweisen, die oben geschlossen ist; die die Hufe stehen weit auseinander, das Pferd ist lenke nach innen geknickt sind. In dieser „X-bei- Gliedmaßen sind dann insgesamt nach außen ge- „vorne bodenweit“. Diese Stellung kann die nigen“ Stellung stehen die Hufe weit auseinander neigt. Dies entspricht derjenigen Stellung der Folge einer übermäßigen Entwicklung von Brust- und die Karpalgelenke eng zusammen. In Abb. Vordergliedmaßen, bei der beide Gliedmaßen raum, Rippen und Brustmuskulatur sein. Die 32.6 ist eine noch extremere Fehlstellung abge- „aus dem selben Loch“ kommen. Die Innen- Giedmaßen stehen hierbei mehr oder weniger bildet. Hier sind sowohl Vorderfußwurzel- als seite der Gliedmaße ist vom Sprunggelenk an ab- senkrecht, die Standfestigkeit ist erhöht, da die auch Fesselgelenk nach innen geneigt, während wärts einer erhöhten Belastung ausgesetzt. Standfläche breiter ist, wenngleich dies der Ge- der Fuß im Verhältnis zur Beinachse relativ nor- Wie die Vordergliedmaße kann auch die Hinter- schwindigkeit abträglich sein kann. In Abb. 32.3 mal steht. Diese Pferde nennt man „säbelbeinig“ gliedmaße deutliche Abweichungen von der steht die Gliedmaße medial der Vertikalen, die oder „krummbeinig“. Beide Fehlstellungen füh- Senkrechten vom Sitzbeinhöcker aus aufweisen. Hufe stehen enger zusammen, das Pferd ist ren zu einer abnormen Belastung der medialen In Abb. 32.10 stehen die Sprunggelenke zu weit „vorne bodeneng“; möglicherweise liegt dies an Bänder von Karpal- und Fesselgelenk im normalen lateral, während Fesseln und Füße normal stehen. einer Unterentwicklung der Brustmuskulatur. Die Stand. Beim Laufen steht der untere Teil der Das Pferd ist „O-beinig“. Da die Sprunggelenke enge Stellung der unteren Abschnitte der Glied- Gliedmaße zu weit nach außen, was zu einem un- dabei etwas gebogen stehen, kommt es hierbei zu maßen verkleinert die Standfläche, was zu Insta- beholfenen und unsicheren Gang führt, dem so einer abnormen Belastung der lateralen Bänder, bilität und der Tendenz zum Aneinanderschlagen genannten „Schnüren“ oder „Paddeln“. Die die gedehnt werden, während die inneren Kno- der Gliedmaßen führen kann. Diese „weiten“ medialen Kanten der Hufe nutzen sich vermehrt chenanteile überlastet werden. Der äußere Be- oder „engen“ Stellungen kommen manchmal in ab, die Wand bricht leichter und es kann eher zu reich des Hufes wird im Vergleich zum inneren Kombination vor. Hierbei stehen die Gliedmaßen Verletzungen der Sohle kommen. vermehrt abgenutzt. Sind die Sprunggelenke nach am oberen Ende nahe beieinander und streben In der unteren Reihe der Zeichnungen sind innen geknickt (Abb. 32.11), bezeichnet man das von der schmalen Brust aus nach außen; am zum Vergleich senkrechte Linien vom Sitzbeinhö- Pferd als „kuhhessig“. Auf der letzten Zeichnung, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 95, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 96 33 geben sind, die den Tastsinn übertragen. Diese Augenhöhe, dies ist für ein Pferd vor einemNerven sind Bestandteile der soeben erwähnten Sprung von einiger Bedeutung. Ein Pferd fixiertBlutgefäße und subkutane Strukturen am Kopf Nn. infraorbitalis und mentalis. Die Nüstern, die sein Hindernis vom Beginn des Anlaufs aus und Öffnungen der Nasenvorhöfe der Nasenhöhle, muss von dort die Entfernung bzw. die Zahl der sind große, kommaförmige Öffnungen, die an bei- Schritte bis zum Absprung „abschätzen“. Ab da Die nächsten zehn Zeichnungen beschäftigen sich Die Lippen sind muskulomembranöse Falten, den Seiten von den Nasenflügeln begrenzt sind. springt es blind. Nähert man sich einem Hinder- ausschließlich mit dem Kopf; zum einem wegen die den Eingang zum Maul umgeben. Sie sind auf Diese sind außen konkav, die Innenseite hat am nis, muss man das Pferd den Kopf so halten las- seiner Komplexität, zum anderen wegen seiner der Außenseite mit feinen Härchen bedeckt, da- oberen Ende eine deutlich konvexe Vorwölbung, sen, wie es nötig ist, um das Hindernis bestmög- Bedeutung für Erkrankungen (z.B. an Kehlkopf zwischen befinden sich längere, festere taktile gestützt durch die Lamina des Flügelknorpels der lich zu erkennen. und Luftsack) und der Altersbestimmung (Zähne). (Fühl-) Haare. Die Oberlippe ist abgerundet, sie Nase. Die Flügel treffen sich also oben an einer Die Augen sind mit Augenlidern ausgestattet, In der ersten Serie sehen Sie den Kopf von außen folgt der Form der Schneidezähne. Sie ist relativ schmalen dorsalen Kommissur (den „falschen die den Augapfel schützen und die Oberfläche gesehen (33.1) neben einer korrespondierenden voluminös; sie kann mit der Hand ergriffen und Nüstern“, die nach hinten in das Nasendivertikel feucht halten. Das Öffnen und Schließen des Au- subkutanen Darstellung, für die die Haut abpräpa- von den Zähnen weggezogen werden; diese Mög- führen) und unten an einer weiten gerundeten genlids wird von Muskeln durchgeführt, die im riert wurde. Die Haut an Maul und Gesicht ist lichkeit wird von Reitern genutzt, um ein wider- ventralen Kommissur („echte Nüstern“). Die Wesentlichen das Oberlid heben (M. levator des wie die der Innenseite der Gliedmaßen so dünn spenstiges Tier zu bändigen. Die Lippen sind ex- gesamte Kante der Nüstern ist mit einer feinen Oberlids). Die Ober- und Unterlider haben Wim- wie sonst an keiner Körperstelle. Sie ist sogar trem beweglich, besonders die Oberlippe ist dicht Haut und taktilen Sinneshärchen bedeckt. pern (Zilien), wobei diese am Oberlid länger und kaum dicker als Packpapier, sodass viele der hier mit Tastrezeptoren ausgestattet. Das Pferd kann Auf der Zeichnung erkennen Sie die Lage von dichter sind. Am inneren Augenwinkel gibt es ein dargestellten subkutan liegenden Merkmale als die Oberlippe selbst hochziehen und damit die Augen und Ohren. Die Augen liegen in den tie- drittes Augenlid (Nickhaut). Drückt man vor- Erhebungen oder Vertiefungen der Oberfläche Erde oder den Stallboden nach Gras oder Getrei- fen knöchernen Höhlen, den Orbitae, jeweils sichtig bei halb geschlossenem Lid auf den Aug- von außen sichtbar sind. Sie sollten noch einmal de abtasten. Eine Reihe von Muskeln (einschl. des seitlich an der breiten Stirn vor den Schläfengru- apfel, bewegt es sich über das Auge. Es dient als die Darstellungen des knöchernen Schädels (s. kräftigen M. levator labii superioris (Heber der ben. Die Orbitae enthalten außer den Augäpfeln Schutzschild und eine Art „Scheibenwischer“ und Abb. 6) betrachten und sich die Teile der Knochen Oberlippe) hebt sie, sodass das Pferd alle Schnei- eine große Menge Fettgewebe, in dem das Auge ist eine zusätzliche Falte der feuchten sensiblen in Erinnerung rufen, die von außen zu tasten sind. dezähne mit nach außen geklappten Lippen ent- ruht und welches als Polster die Muskulatur, die Bindehaut, der Konjunktiva, die die Innenfläche Die übrigen beiden Darstellungen (33.2 und blößen kann. Der Bauch dieses Muskels ist an der das Auge in der Orbita bewegt, durchzieht und der Lider auskleidet und weiter über die Vorder- 33.3) zeigen schematisch die Verteilung der Blut- Seite des Mauls tastbar. Wenn sie ihn gefunden umgibt. Bei ausgezehrten oder schwer erkrankten fläche zieht. In der Tränendrüse unter dem äu- gefäße am Kopf. Sie sind recht kompliziert und haben, können sie auch die Lage des Foramen Tieren kann sich dieses Fettpolster aufbrauchen, ßeren Anteil des Oberlids unterhalb der Orbita- geben auf den ersten Blick keine rechte Vorstel- infraorbitale identifizieren, das von ihm bedeckt die Augen sinken tiefer in die Höhlen. kante wird kontinuierlich Tränenflüssigkeit gebil- lung von der „Tiefe“ des Verlaufs, also dem Ab- wird. Hier ziehen die Äste des N. infraorbitalis Wegen ihrer Lage und der Breite der Stirn lie- det; sie fließt über die Oberfläche des Auges, stand der Gefäße von der Oberfläche. Wie Sie an durch, die das Maul versorgen. An der Unterlippe gen die Augen schräg seitlich im Kopf, was dem reinigt sie und hält sie feucht. Um zu verhindern, der subkutanen Darstellung jedoch sehen kön- liegt entsprechend der M. depressor labii infe- Pferd einen weiten Blickwinkel von wohl über dass sie auf das Gesicht überläuft, wird von einer nen, verlaufen nur sehr wenige Blutgefäße dicht rioris (Niederzieher der Unterlippe); er zieht am 300° ermöglicht. Die Blickfelder überlappen sich Reihe Tarsaldrüsen an der Kante der Unterlider unter der Oberfläche; die meisten liegen tiefer in Unterkiefer entlang, wo er als rundlicher Strang nach vorne jedoch nicht sehr weit, sodass sich das ein öliger Film produziert. Zieht man das Lid besser geschützter Lage. Ich hoffe, dass die Lage getastet werden kann. Wie der M. levator liegt binokulare Sehen des Pferdes auf einen Winkel leicht nach außen, kann man diese deutlich als einiger dieser Gefäße auf den später folgenden auch der M. depressor über einer Schädelöffnung, von etwa 60–70° beschränkt. Trotz dieses bino- eine Reihe von 40–50 Pünktchen an der Innen- Querschnitten des Kopfes noch deutlicher zu er- dem Foramen mentale, eine Stück kaudal vom kulären Sehens führen Länge und Form des Kop- kante des Lides erkennen. Die Tränenflüssigkeit kennen ist. Maulwinkel. Schiebt man den Muskel zu einer fes dazu, dass das Pferd Schwierigkeiten hat, fließen über die Tränengänge ab; die Öffnungen Der Kopf des Pferdes beherbergt und schützt Seite, kann man es tasten; hier zieht der N. men- einen Gegenstand in der Nähe mit beiden Augen liegen an beiden Lidern nahe der inneren Augen- die Sinnesorgane Nase, Augen und Ohren und ist talis durch, der Sinnesreize von der Unterlippe gleichzeitig zu sehen. Naheliegende Gegenstände winkel. Diese Gänge münden ihrerseits in den mit Lippen, Zähnen und einer Zunge ausgerüstet, und dem Kinn hereinleitet. Die Ober- und die können jeweils nur mit einem Auge fokussiert großen Tränennasengang, der in die Nasenhöh- mit denen das Tier seine Umgebung erkundet. Unterlippe treffen sich an den Maulwinkeln, die werden, während das andere Auge ein völlig an- le führt und letztendlich an den Nüstern endet. Die Gesichtsmuskeln, die mit den „Öffnungen“ auf Höhe der ersten Backenzähne liegen. Dies be- deres Bild sieht. Man kann im Allgemeinen recht Diese nasolakrimale Öffnung ist sichtbar, wenn im Gesicht, also Maul, Nüstern, Augen und deutet, dass die Maulöffnung eigentlich recht gut erkennen, wann ein Pferd versucht, mit bei- die Nüstern weit offen stehen, sie liegt am Boden Ohren in Zusammenhang stehen, fallen als erstes klein ist, das Maul kann nicht besonders weit ge- den Augen gleichzeitig nach vorne zu sehen: Es der Nüstern etwa 5 cm einwärts von der äußeren auf. Diese Muskeln entspringen an den Knochen öffnet werden. Ihnen fällt auch auf, dass die Kie- hält den Kopf hoch, Nase und Stirn sind auf einer Kante an der Grenze zwischen der Haut und der von Gesicht und Schädel; sie können diese Öff- fer im Maul sehr lang sind. Diese beiden Faktoren Höhe. Die Augen schielen leicht nach innen und rosafarbenen Nasenschleimhaut. nungen schließen, eine geringgradige Fältelung erschweren Ihnen Betrachtungen im Inneren der die Ohren sind weit nach vorne gestellt. Häufiger Zwischen den Augenlidern ist das Weiß der der darüber liegenden Haut hervorrufen, die dem Maulhöhle. jedoch wird das Pferd den Kopf zu einer Seite dre- Augen (Sklera) mit der transparenten, ovalen Gesicht den Ausdruck verleiht, sowie die Zähne Die Nase ist das äußerste Ende der Atemwege. hen, um nahe und vorn liegende Gegenstände mit Hornhaut darin zu sehen, so wie ein Uhrglas auf zeigen, die Nüstern blähen und die Ohren spit- Sie enthält zahlreiche modifizierte Härchen, einem Auge zu betrachten. Die relativ breite Nase dem Gehäuse sitzt. Durch die Hornhaut ist die zen. deren Wurzeln von den Nervenendigungen um- erschwert auch den Blick auf Gegenstände unter ovale, pigmentierte Iris zu sehen; sie hat ein Loch, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 97 in der Mitte, die Pupille, die gegen das dunkle In- lich. Die Öffnung des Ohres kann zur Aufnahme drüsen, die Ohrspeicheldrüse (Glandula paro- nere des Auges schwarz aussieht. Die Iris ist meist von Schallwellen nach vorne, zur Seite, ganz tis). Die Drüse füllt den Raum zwischen dem Flü- dunkelbraun, manchmal fast schwarz; gelegent- nach hinten oder in jede Zwischenposition ge- gel des Atlas und dem Unterkiefer und wird an lich kann bei ungewöhnlich gefärbten Tieren die dreht werden. der Unterkante durch den Oberkieferast der V. ju- Pigmentierung auch fehlen und die Iris bläulich Die Schläfengrube ist die Region des Schädels gularis externa begrenzt. Die Vene selbst zieht in erscheinen. Wenn Sie sich die obere Kante der Pu- hinter der Orbita, die den M. temporalis (Schlä- einer Rinne den Hals herunter, die nach oben vom pille genau ansehen, sehen Sie vielleicht eine fenmuskel) (für den Kieferschluss) und Fettgewe- M. brachiocephalicus und nach unten hin vom Reihe unregelmäßig geformter schwärzlicher Iris- be enthält. Zwischen dem M. temporalis und der M. sternomandibularis (sternocephalicus) be- fortsätze daran hängen. Ihre Funktion ist nicht knöchernen Leiste am Ende der Orbita, die den grenzt wird. Durch dünne, bandförmige Muskeln ganz klar, man vermutet, dass sie als eine Art Orbitarand vervollständigt, findet sich eine leichte am Hinterende des intermandibulären Raumes Sonnenschutz die ins Auge einfallende Lichtmen- Vertiefung; bei kranken oder älteren Tieren, bei und der Unterseite des Rachens kann der Schild- ge reduzieren sollen. denen das Fettpolster verringert ist oder fehlt, ist knorpel des Kehlkopfes mit der nach hinten ab- Der Ziliarmuskel im Inneren der Augen der sie deutlicher ausgeprägt. Beim gesunden Pferd gehenden Trachea getastet werden. Die Knorpel- meisten Säugetiere und des Menschen ist ein zir- komprimieren die Kieferbewegungen beim Kauen spangen der Trachea sind fast den ganzen Hals kulärer Muskelring, der die Form der elastischen das Fettgewebe zwischen dem Muskel und der entlang in der ventralen Mittellinie tastbar. Linse im Rahmen der Akkomodation verändert, Periorbita mit dem Augapfel; dies kann in dieser um Bilder scharf auf die Netzhaut zu projizieren. Vertiefung gefühlt werden. Der M. masseter Bei einem Pferd ist der Ziliarmuskel schwach aus- (Kaumuskel) ist einer der wichtigsten Schließ- geprägt und die Linse wenig elastisch, sodass das muskeln des Kiefers, vor ihm überqueren die A. Auge nicht normal fokussieren kann. Dies erklärt und die V. facialis (Gesichtsarterie und -vene) und wahrscheinlich die interessanteste Besonderheit der Ausführungsgang der Ohrspeicheldrüse den des Pferdeauges, die Tatsache, dass es nicht ku- Unterkieferknochen. Die Unterkante des Unter- gelförmig ist. Es ist von vorn nach hinten abge- kiefers ist daher dort, wo die A. facialis sie über- flacht und tiefer als breit. Diese äußere Verfor- quert (Gefäßausschnitt), ideal zum Fühlen des mung spiegelt sich auch im Inneren wieder, die Puls geeignet. Die physiologische Herzfrequenz Retina, die lichtempfindliche Schicht (Netzhaut) liegt beim ruhenden Pferd bei etwa 35 Schlä- des Auges, ist ebenfalls verformt. Sie ist geneigt, gen/Min.; sie variiert zwischen 28 und 45 Schlä- der obere Anteil befindet sich weiter von der gen/Min. Bei starker körperlicher Belastung er- Linse entfernt als der untere. Um zu fokussieren, höht sich die Frequenz jedoch rasch. bewegt das Pferd den Kopf auf und ab, um das Über die Oberfläche des M. masseter ziehen Bild auf verschiedene Regionen der Netzhaut zu die bukkalen Äste des N. facialis (VII. Hirnnerv), projizieren: der obere Anteil (weiter von der Linse bei manchen dünnhäutigen Pferderassen als Erhe- weg) für die Nahsicht, der untere Anteil (näher an bungen sichtbar. Sie versorgen die Gesichtsmus- der Linse) für die Fernsicht. Diese Art Retina er- keln und ziehen um die Hinterkante des Unter- laubt es, nahe Gegenstände am Boden und ferne kiefergelenkfortsatzes herum, um dann in expo- Gegenstände am Horizont gleichzeitig zu fokus- nierter Lage über den M. masseter zu ziehen. Die sieren. Dies bestätigt auch die Beobachtung, dass Gesichtshaut wird über den N. trigeminus (V. und wie ein Pferd sein Kopfhaltung ändert, um Hirnnerv) sensorisch versorgt. Obwohl dies der Hindernisse u.Ä. zu erkennen. größte Hirnnnerv ist, sind seine sensorischen Nah am Höcker am höchsten Punkt des Schä- Hautäste, vom großen infraorbitalen Ast abgese- dels befinden sich aufrecht stehende und aktiv be- hen, sehr viel zarter und bei einer Präparation wegliche Ohren. Der frei bewegliche, trompe- sehr viel schlechter zu identifizieren als die des N. tenförmige Ohrknorpel stützt die zarte Haut. facialis. Außerdem gibt es zwischen den Ästen Die Außenfläche ist mit feinem dichtem Haar be- des V. und des VII. Hirnnerven bei der Versorgung deckt, innen wachsen an den Kanten der Öffnung des Gesichts Verbindungen, sodass bukkale Äste mehr und längere Haare. Weiter in der Tiefe ist des N. facialis durchaus sensorische Anteile des die Haut haarlos. Eine Reihe von Ohrmuskeln N. trigeminus führen können. auf der Oberfläche des Schädels und des Schlä- Direkt hinter dem Unterkieferknochen, begin- fenmuskels unterhalb der Stirn sind für die unge- nend an der Basis des Ohrmuschelknorpels fast di- wöhnliche Beweglichkeit der Ohren verantwort- rekt unter der Haut, liegt die größte der Speichel-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 98 Nase und äußere Nasenlöcher: 1 Äußeres satz des Stirnbeins mit dem Jochbogen verbindet). enthält Dehnungsrezeptoren, die auf Blutdruck- vene, V. maxillaris. 121 Ohr(muschel)venen, V. Nasenloch, Nüster (kommaförmig). 2 Dorsaler Auge und Augenhöhle: 39 Oberes Augenlid, änderungen reagieren). 80 Hinterhauptsarterie, auricularis caudalis, V. auricularis medialis und V. Nasenwinkel („falsches“ Nasenloch, das in die Palpebra superior (trägt zahlreiche Wimpernhaa- A. occipitalis (mit einem Ast zu den Gelenkknor- auricularis lateralis. 122 Oberflächliche Schläfen- blind endende Nasentrompete, Diverticulum nasi, re [Zilien] an seinem Rand). 40 Unteres Augenlid, ren und einem kaudalen Hirnhautast). 81 Trun- vene, V. temporalis superficialis. 123 Quere Ge- führt). 3 Ventraler Nasenwinkel („echtes“ Nasen- Palpebra inferior (nur wenige Wimpernhaare vor- cus linguofacialis. 82 Zungenarterie, A. lingualis, sichtsvene, V. transversa faciei. 124 Sinus der V. loch, das in den Nasenvorhof, Vestibulum nasi, handen, aber Fett produzierende Tarsaldrüsen an und Unterzungen-Arterie, A. sublingualis. 83 Ge- transversa faciei. 125 Untere Zahnfachvene, V. führt). 4 Medialer Nasenflügel (durch die Platte der inneren Lidkante). 41 Augapfel, Bulbus oculi sichtsarterie, A. facialis. 84 Lippenarterien des alveolaris inferior. 126 Kinnvene, V. mentalis. des Flügelknorpels gestützt). 5 Lateraler Nasen- (durch die Lidspalte sichtbar und von den Augen- Ober- und Unterkiefers, A. labialis superior und 127 Tiefe Schläfenvene, V. temporalis profunda. flügel (ohne Knorpelstütze). 6 Lage des Diverticu- lidern umgeben). 42 Medialer Augenwinkel, A. labialis inferior. 85 Dorsale und laterale Na- 128 Kaumuskelvene, V. masseterica. 129 Ba- lum nasi. 7 Proc. nasalis des Zwischenkiefer- Angulus oculi medialis. 43 Lateraler Augenwin- senarterien, A. dorsalis nasi und A. lateralis nasi. ckenvene, V. buccalis. 130 Sinus der V. buccalis. beins. 8 Nasenzwischenkieferausschnitt. 9 Na- kel, Angulus oculi lateralis. 44 Schließmuskel der 86 Augenwinkelarterie, A. angularis oculi. 131 Lateraler Ast der V. buccalis. 132 Plexus senbein. 10 Nasenspitze, Apex nasi (rostrales Lidspalte, M. orbicularis oculi. 45 Heber des 87 Ohr(muschel)arterien, A. auricularis caudalis, ophthalmicus (bestehend aus der V. ophthalmica Ende der Nasenbeine). 11–12 Nasenseitenmus- Oberlids, M. levator anguli oculi medialis. Ramus auricularis lateralis und A. auricularis ros- externa dorsalis und V. ophthalmica externa ven- kel, M. lateralis nasi (inseriert an der lateralen 46 Wangenmuskel, M. malaris (Niederzieher des tralis. 88 Oberflächliche Schläfenarterie, A. tem- tralis). Wand des Diverticulum nasi). 11 Dorsaler Teil Unterlids). 47 Stirnbein. 48 Jochfortsatz des poralis superficialis. 89 Quere Gesichtsarterie, Nerven: 133 N. facialis (VII. Gehrinnerv: des seitlichen Nasenmuskels. 12 Ventraler Teil Stirnbeins. 49 For. supraorbitale (zum Durchtritt A. transversa faciei. 90 Kieferarterie, A. maxil- motorischer Nerv für die Muskeln des Gesichts- des seitlichen Nasenmuskels. 13 Eckzahnmuskel, des N. supraorbitalis, der die Haut der Stirn und laris (Fortsetzung der A. carotis externa nach ausdrucks). 134–137 Äste des N. facialis. M. caninus (Erweiterer des Nasenlochs: inseriert des Unterlids sensibel versorgt). 50 Jochbogen. dem Ursprung der A. temporalis superficialis). 134 Ramus buccalis dorsalis. 135 Ramus buc- am lateralen Nasenflügel). 51 Knöcherner Augenrand. 91 Untere Zahnfacharterie, A. alveolaris inferior. calis ventralis. 136 N. auricularis caudalis. Mund, Backe und Kiefer: 14 Mundöffnung. Hirnschädel und Ohrmuschel: 52 Stirn. 92 Kinnarterie, A. mentalis. 93 Mittlere Hirn- 137 Ramus colli (anastomiert mit den Hautästen 15 Oberlippe, Labium superius. 16 Unterlippe, 53 Stirnlocke. 54 Scheitelkamm. 55 Crista hautarterie, A. meningea media. 94 A. tempora- des 2. Halsnerven). 138–139 Hautäste des Ven- Labium inferius. 17 Lippenkommissur, Commis- nuchae. 56 Ohrmuschel (sichtbarer Teil der lis profunda caudalis und A. temporalis profunda tralastes des 2. Halsnerven. 138 N. auricularis sura labiorum (am Mundwinkel rostral des 1. Ba- äußeren Ohrs auf der Grundlage des trompeten- rostralis. 95 Äußere Augenarterie, A. ophthalmi- magnus (zum Genickkamm und der Ohrmu- ckenzahns). 18 Backe (Grundlage bildet der Ba- förmigen Ohrknorpels). 57 Lage des schildförmi- ca externa. 96 Äußere Siebbeinarterie, A. ethmo- schel). 139 N. transversus colli (zu Kehle und ckenmuskel). 19 Kinnvorsprung (Grundlage bil- gen Knorpels, Scutulum (auf der Faszie, die den idalis externa. 97 A. supraorbitalis. 98 Wangen- Zwischenkieferregion). det der Kinnmuskel). 20 Heber der Oberlippe, M. Schläfenmuskel bedeckt: dient zur Anheftung der arterie, A. malaris. 99 Backenarterie, A. buccalis. levator labii superioris. 21 Sehne des Hebers der Einwärtszieher der Ohrmuschel, Mm. auriculares 100 A. infraorbitalis. 101 A. sphenopalatina. Oberlippe. 22 Nasenlippenheber, M. levator na- rostrales. 58 Pars frontalis und Pars temproalis 102 Große Gaumenarterie, A. palatina major. solabialis. 23 Lippenschließmuskel, M. orbicula- des M. frontoscutularis. 59 M. interscutularis. 103 Kleine Gaumenarterie, A. palatina minor. ris oris. 24 Rückwärtszieher des Mundwinkels, 60 Auswärtszieher der Ohrmuschel, M. cervico- 104 Wirbelarterie, A. vertebralis (Eintrittsstelle in Jochmuskel, M. zygomaticus. 25 Niederzieher auricularis. 61 Niederzieher der Ohrmuschel, M. den Wirbelkanal über das seitliche Wirbelloch des der Unterlippe, M. depressor labii inferioris. parotidoauricularis. Atlas). 105 Anastomose zwischen der Wirbelarte- 26 Pars buccalis des Backenmuskels, M. bucci- Kraniales Halsende: 62 Halskamm. rie und der Hinterhauptsarterie. nator. 27 Pars molaris des Backenmuskels, M. 63 Mähne. 64 Atlasflügel. 65 Querfortsätze der Venöse Drainage des Kopfes: 106 Äußere buccinator. 28 Angesichtsleiste (Anheftung für Halswirbel. 66 Ohrspeicheldrüse. 67 M. sple- Drosselvene, V. jugularis externa. 107 Hinter- den äußeren Kaumuskel). 29 Oberkieferbein, nius. 68 M. cleidomastoideus, Ursprungsteil des hauptsvene, V. occipitalis. 108 Wirbelvene, V. Maxilla. 30 Lage des For. infraorbitale (zum Arm-Kopfmuskels, der am Proc. mastoideus des vertebralis. 109 Anastomose zwischen der Wir- Durchtritt des N. infraorbitalis in Richtung Maul). Schläfenbeins und am Genickkamm angeheftet belvene und der Hinterhauptsvene. 110 V. lin- 31 Unterkieferkörper. 32 Lage des For. mentale ist. 69 M. sternomandibularis. 70 Sehne des M. guofacialis. 111 Zungenvene, V. lingualis, und (leitet die sensorischen Kinnnerven in Richtung sternomandibularis. 71 M. sternohyoideus und Unterzungenvene, V. sublingualis. 112 Gesichts- Kinn weiter). 33 Gefäßausschnitt am Ventralrand M. omohyoideus. 72 Drosselrinne. 73 Kehle. vene, V. facialis. 113 Lippenvenen des Ober- und des Unterkieferkörpers zum Durchtritt der Ge- 74 Kehlkopfwulst des Schildknorpels in der Unterkiefers, V. labialis superior und V. labialis in- sichts-Arterie und -Vene und des Ausführungs- Kehle. 75 Luftröhre. ferior. 114 Tiefe Gesichtsvene, V. profunda faciei gangs der Ohrspeicheldrüse: als Pulsmessstelle zu Arterielle Versorgung des Kopfes: 76 Ge- (durchdringt die Periorbita, zieht in die Gehirn- nutzen. 34 Ausführungsgang der Ohrspeicheldrü- meinsame Kopfarterie, Karotis, Halsschlagader, A. höhle und endet in einem venösen Plexus der se. 35 Unterkieferwinkel. 36 Lage des Kieferge- carotis communis. 77 Äußere Kopfarterie, A. ca- Hirnhaut am Schädelboden). 115 Sinus der V. lenks. 37 Äußerer Kaumuskel, M. masseter (tie- rotis externa (Versorgung der extrakranialen profunda faciei. 116 V. infraorbitalis. 117 Au- fer und oberflächlicher Anteil). 38 Schläfenmus- Strukturen). 78 Innere Kopfarterie, A. carotis genwinkelvene, V. angularis oculi. 118 Dorsale kel, M. temporalis (in der Schläfengrube kaudal interna (zum Gehirn). 79 Karotiskörper (leicht und laterale Nasenvenen, V. dorsalis nasi und V. der postorbitalen Begrenzung, die den Jochfort- verbreiterter Anfangsteil der inneren Kopfarterie; lateralis nasi. 119 V. supraorbitalis. 120 Kiefer-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 99, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 100 34 flügelknorpels, der den medialen Nasenflügel Wie die Nase besteht auch die Maulhöhle aus(die Kante) in die Öffnung der Nüstern hinein- einem Vorhof und der eigentlichen MaulhöhleTiefe Strukturen und Höhlen im Kopf schiebt und sie so teilweise unterteilt. Der latera- (34.4). Der Vorhof liegt innerhalb der Lippen und le Nasenflügel ist konkav, wesentlich dünner Backen, er ist bei Pflanzenfressern wie dem Pferd und nur von Bindegewebe gestützt. Die Erhe- für den Kauvorgang von Bedeutung. Die Nahrung Die nebenstehenden Zeichnungen stellen erste füllt. Bei den Letzteren handelt es sich um zwei bung am medialen Nasenflügel setzt sich über die wird zum Zermahlen über die Zahnflächen zwi- Betrachtungen zu einigen der Höhlen im Kopf des gerollte Knochenvorsprünge, die von den nasalen Schleimhautfalte, die nach rostral von der ventra- schen Vorhof und Maulhöhle geführt. Der M. Pferdes dar. Kopf (34.2) und Schädel (34.1) sind und maxillären Knochen nach innen ragen und len Nasenmuschel ausgeht, in das Innere des Na- buccinator, der die Basis der Backen bildet, ist im Sagittalschnitt knapp neben der Medianebene die klimaregulierende Schleimhaut tragen. Die senvorhofes fort; sie unterteilt Nüstern und Vor- hierbei besonders wichtig. Die eigentliche Maul- dargestellt; in Abb. 34.4 wurde der Kopf quer auf Nasenmuscheln sind sogar soweit gerollt, dass sie hof jeweils in untere und obere Anteile. Der höhle befindet sich innerhalb der Zahnbögen und Höhe des zweiten Backenzahnes geschnitten. einen eigenen abgeschlossenen Raum enthalten, obere Teil der Öffnung, die „falschen Nüstern“, Kiefer, das Dach ist der harte Gaumen. Sie enthält Eine letzte Zeichnung (34.3) zeigt die Haupthöh- die Nasenmuschelhöhle; ihr Rauminhalt ist führt in ein Nasendivertikel, eine blind enden- die muskulöse Zunge, die bei geschlossenem len des Kopfes in Projektion auf die Oberfläche. sogar größer als der der übrigen Nasenhöhle. Die de Aussackung, die sich 7–8 cm weit in den Na- Maul die Maulhöhle fast ganz ausfüllt. So ist die Die Höhle innerhalb der „Nase“ ist von Kno- Nasenmuschelhöhlen kommunizieren mit den senzwischenkieferausschnitt (Incisura nasoin- Maulhöhle, wie auch die Nasenhöhle, wesentlich chen umgeben, die die Form des Gesichtes unter- Nasennebenhöhlen (dorsal mit der Stirnhöhle, cisiva) hinein erstreckt. Sie können dies selbst kleiner als von außen gesehen zu vermuten wäre halb der Augen im Wesentlichen bestimmen. Wie ventral mit dem rostralen Anteil der Kieferhöhle). durch vorsichtiges Einführen eines Fingers nach- (34.3). ich bereits erwähnte, sind diese Knochen weitge- Der größte Anteil des inneren Volumens der Nase vollziehen. Das Divertikel ist mit meist haarloser Der Rachen ist die direkte Fortsetzung der hend von außen tastbar (s. Abb. 6). In der Nase ist also gefüllt; streng genommen bleiben nicht Haut ausgekleidet und nicht von der Schleim- Nasen- und Maulhöhle und liegt unterhalb des wird der Geruchssinn übertragen, außerdem mehr als einige schmale Luftkanäle (Nasengän- haut, die den Nasenvorhof auskleidet und von Hirnschädels; seine obere Begrenzung ist die dient sie der Atmung. Das Maul könnte theore- ge) zwischen den Nasenmuscheln und der Na- dem unteren und größeren Teil der Nüsternöff- Unterseite der Schädelknochen. Er ist etwa 15 cm tisch ebenfalls zur Atmung eingesetzt werden und senscheidewand. Der Luftstrom durch die Nase nung, den „echten Nüstern“ aus nach hinten lang und trichterförmig, d. h. rostral als Fortset- wird dies bei vielen Säugetieren einschl. des Men- ist also auf die folgenden Kanäle beschränkt: weiterreicht. Die kommaförmigen Flügelknor- zung der Maul- und Nasenhöhle weiter und nach schen auch; dies bedeutet jedoch, dass diese Luft (i) dorsaler Nasengang, er führt nach hinten an pel sind beweglich mit der medialen knorpeligen kaudal, wo er in Luft- und Speiseröhre übergeht, für die Geruchswahrnehmung nicht zur Verfü- das Riechepithel; (ii) ventraler und gemeinsa- Nasenscheidewand verbunden, die sich etwa schmaler. Der Raum ist größtenteils durch den gung stände. Sinneszellen des Geruchssinnes sind mer Nasengang, er ist der direkteste Weg und 5 cm nach vorne unter die Nasenspitze erstreckt. muskulomembranösen weichen Gaumen, der in der Innenauskleidung am hinteren Ende der dient daher dem respiratorischen Luftstrom in die Die Knorpel stabilisieren die Nasenflügel und ver- vom harten Gaumen aus nach hinten ragt, in Nasenhöhle konzentriert, dem Nasenfundus, ge- Lunge. Man nimmt an, dass der mittlere Nasen- hindern so bis zu einem gewissen Grad ein Kolla- einen nasalen und einen oralen Anteil gegliedert. stützt von zarten Knochenbälkchen, den Sieb- gang in die Nebenhöhlen führt, da ihr Eingang, bieren und den Verschluss der Flügel während Die rostrale Grenze des Oropharynx ist beidseits beinmuscheln. Die Membran, die die Nasen- die schlitzförmige nasomaxilläre Öffnung, in der Inspiration. Wenn die Nüstern bei beschleu- durch palatolinguale Schleimhautfalten zwi- höhle weiter rostral auskleidet, dient der Erwär- seinem kaudalen Anteil liegt. nigter und vertiefter Atmung geweitet sind, run- schen dem weichen Gaumen und der Zungen- mung, Befeuchtung und Filterung der Atemluft, Die Schleimhaut, die die Nasenmuscheln be- den sie sich. Die Weitstellung wird durch Mus- wurzel markiert. Von hier aus nach hinten ist der bevor sie gerochen wird. Es handelt sich daher deckt, setzt sich nach vorne in den Nasenvorhof keln verursacht, die am Bindegewebe der latera- Oropharynx enger als der Nasopharynx, durch um eine zilienbesetzte seröse Schleimhaut, die in Falten fort. Die Falte von der ventralen Nasen- len Nasenflügel ansetzen (M. lateralis nasi, M. die Zungenwurzel wird er noch weiter eingeengt. mit einem dichten Geflecht von Blutgefäßen muschel geht in den medialen Flügel der Nüstern caninus), und durch mediale Retraktion der La- Auf beiden Seiten befindet sich eine längliche An- unterlegt ist. über, wo Sie sie sehen und durch die Nüstern hin- mina im Flügelknorpel der medialen Nasenflügel sammlung von Tonsillengewebe (10 cm lang) in Von außen betrachtet, könnte man denken, durch tasten können. Die basale Falte, die auch (M. dilatator naris apicalis). Die Nüstern weiten den Wänden, doch diese Gaumenmandeln sind dass die Nasenhöhle recht groß ist (34.3) und bis von der ventralen Nasenmuschel ausgeht, ist sich auch durch kräftige Expiration, wenn das nicht so prominent und vorstehend wie bei ande- nach hinten an eine Ebene zwischen den Augen dicht mit Blutgefäßen versorgt; sie bildet eine Er- Pferd schnaubt. Wenn die Nüstern geweitet sind, ren Tieren, wie auch dem Menschen. In den late- reicht. Dieser erste Eindruck täuscht jedoch, da hebung im Boden des Nasenvorhofs. Für die Na- kollabieren die falschen Nüstern wie auch das ralen Wänden des Nasopharynx enden die Eusta- die äußere Form des Gesichts durch die Kiefer senschleimhaut sind Venenplexus charakteris- Nasendivertikel. chischen Röhren (Ohrtrompeten) mit recht gro- und nicht die Nase bestimmt wird. Die Kiefer- tisch; sie dienen dem Wärmeaustausch mit der Der harte Gaumen bildet das Dach der Na- ßen Öffnungen (2–3 cm lang). Diese Röhren knochen sind deutlich verlängert und verbreitert, Atemluft und können auch Luft in andere Kanäle senhöhle. Auf einer queren Ebene zwischen dem führen nach kaudal in die Mittelohren und sorgen um den Zähnen Raum zu bieten. Daraus resultiert umleiten. Eine Verletzung hier kann jedoch zu zweiten und dem letzten Backenzahn öffnen sich für den Druckausgleich beiderseits der Trommel- eine Gesichtsstruktur, die deutlich länger, breiter Nasenbluten führen. die inneren Nüstern (Choanen). Sie sind groß felle, damit diese frei vibrieren können. Die Röh- und tiefer ist, als es eigentlich für die Nase und Die großen, kommaförmigen Nüstern öffnen und beeinträchtigen den Luftstrom in keiner ren werden durch Knorpel, die die Form eines ihre klimaregulierende Schleimhaut erforderlich sich in den Nasenvorhof. Sie stehen leicht Weise; sie verursachen auch keine Turbulenzen. umgedrehten „U“s haben, gestützt und offen ge- wäre. Daher ist, wie Sie besonders auf dem Quer- schräg, sodass sie ventral näher zusammen stehen Die Anatomie der oberen Atemwege ist derge- halten; die Röhren verlaufen in der Rinne darin. schnitt (34.4) erkennen können, der Großteil des als dorsal. Wie Sie an der Zeichnung erkennen stalt, dass Verwirbelungen nicht entstehen, erst Dieser Aufbau hat zur Folge, dass eine Entzün- Raumes innerhalb der Nase mit Zähnen, den Na- können, ist die Form der Nüstern das Ergebnis bei sehr hoher Atemfrequenz, also unter forcierter dung, die die Schleimhaut der Wand anschwellen sennebenhöhlen und Nasenmuscheln ausge- einer verlängerten Schicht (Lamina) des Nasen- Atmung bei starker körperlicher Belastung. lässt, leicht eine Verlegung dieser Röhren bewir-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 101 ken kann. Die Öffnung der Röhren in der Wand mens der Mageninhalt dabei in die Nase geraten anebene über dem Rachen, wo sie durch eine bin- des Nasopharynx ist normalerweise durch eine würde. degewebige Scheidewand getrennt sind. Falte der nasopharyngealen Schleimhaut ver- Wenn sich ein Pferd stark belastet und Frequenz schlossen, die sich, wie beim Menschen auch, nur und Tiefe der Atmung zunehmen, ist es möglich, beim Schlucken öffnet. Der Öffnungsmecha- dass zusätzlicher Zug auf Kehlkopf und Zungen- nismus wird durch den M. levator veli palatini bein durch die Mm. sternohyoideus und sterno- (Heber des weichen Gaumens) unterstützt. thyreoideus die intrapharyngeale Abriegelung lo- Der Oropharynx reicht bis an die Epiglottis zu- ckert. Dann wird der rostrale Anteil des Larynx- rück, sie ragt vom Boden des Rachenraumes kau- vorhofes (von der Epiglottis gestützt) nach unten dal der Zungenwurzel hoch, und die kaudale und aus der intrapharyngealen Öffnung heraus ge- Grenze des weichen Gaumens berührt außer beim zogen und kommt unter den weichen Gaumen zu Schlucken die Unterfläche der Epiglottis. Der wei- liegen. Nach einem „Zungenschlucken“ passiert che Gaumen setzt sich beiderseits in den Rändern dasselbe; in beiden Fällen erstickt das Pferd. des Rachens in Form von Schleimhautfalten fort, Die Ausmaße des Hirnschädels sind ebenfalls den hinteren Gaumenbögen (auf Basis der da- aus den Zeichnungen zu ersehen; er beherbergt runter liegenden palatopharyngealen Muskulatur). das Gehirn. Vom Schädeldach erfolgt eine Unter- Sie umringen den Pharynx und treffen sich kau- teilung (34.1) in das rostrale Kompartiment, das dodorsal oberhalb des Eingangs in den Öspohagus die Großhirnhemisphären beinhaltet, und in und umfassen so die intrapharyngeale Öffnung das kaudale Kompartiment mit dem Kleinhirn vom Nasopharynx in den Laryngopharynx. Dies des Rautenhirns. Das Gehirn geht über das Fora- ist der kaudale Abschnitt des Rachens, der daher men magnum in das Rückenmark im Spinalkanal als gemeinsame Passage für Luft in den Kehlkopf der Wirbelsäule über. Form und Größe der Schä- und Nahrung in den Ösophagus dient. delhöhle korrespondieren eng mit dem Gehirn. Der Kehlkopf (siehe auch Abb. 43) ist ein Ven- Hier bestehen deutliche Unterschiede zum Spi- til auf Basis mehrerer beweglicher Knorpel, es nalkanal, wo das Rückenmark von einem recht schützt den Eingang in die Luftröhre, die Glottis. großen Raum umgeben ist, besonders an den er- Diese wird durch die Stimmbänder aus Schleim- sten beiden Halswirbeln. Der Epiduralraum liegt haut und die Schleimhaut, die die Stellknorpel außerhalb der äußeren Hirnhaut (Dura mater) überzieht, begrenzt. Die Glottis im Rachen des zwischen dem Rückenmark und der Knochen- Pferdes ragt etwas in den Rachen hinein, da die haut der Wirbelknochen. Im Schädel ist die Hirn- Grenzen des Kehlkopfes etwas vom Boden des La- haut mit der Knochenhaut der Schädelknochen ryngopharynx abgehoben sind und nun beiderseits verwachsen; dieser Raum ist daher geschlossen. von der Epiglottis bis an die Stellknorpel über dem Der Subarachnoidalraum ist ein weiterer Raum, Eingang in den Kehlkopf reichen. Diese aryepi- der Gehirn und Rückenmark umgibt; er liegt zwi- glottischen Falten, mit der Epiglottis davor, um- schen dem Nervengewebe und einer zweiten geben ein Vestibulum, das durch den Laryngo- Hirnhaut, der Arachnoidea. Der Liquor cere- pharynx und die intrapharyngeale Öffnung bis in brospinalis in diesem Raum wirkt wie ein flüssi- den Nasopharynx reicht (s. Abb. 43). Die intra- ger Stoßdämpfer und bewahrt so das zentrale Ner- pharyngeale Öffnung umgibt daher die Öffnung in vensystem vor möglichen Beschädigungen. den Kehlkopf, die palatopharyngeale Muskulatur Andere Höhlen des Schädels sind auf den sagit- hat eine Sphinkterfunktion, die einen direkten talen Schnitten nicht dargestellt, da sie nicht auf Luftstrom von der Nase in die Luftröhre sichert, der Mittellinie liegen, die Luftsäcke und die außer beim Schluckvorgang. Diese Anordnung be- Mittelohren. Die Ersteren sind eigentlich Aussa- deutet, dass der Rachen-Kehlkopfraum beim ckungen der Eustachischen Röhre, die den Naso- Atmen auf schmale Recessus piriformis auf bei- pharynx mit den Mittelohren verbindet (s. Abb. den Seiten des vorgewölbten Kehlkopfes reduziert 42). Sie erreichen eine erhebliche Größe (bis ist und erklärt, warum ein Pferd fast gar nicht 500 ml) und nehmen den Raum unterhalb des durch das Maul atmen kann. Auch ein Erbrechen kaudalen Endes des Schädels ein; sie reichen bis ist nicht möglich, da wegen der Beziehung der über Dach und Seitenwände des Rachenraumes Epiglottis zur dorsalen Fläche des weichen Gau- herunter. Die Luftsäcke treffen sich in der Medi-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 102 Nase, Nasenhöhle und Nasennebenhöh- 39 Schneidezähne. 40 Eckzähne. 41 Zwischen- zung des harten Gaumens: das Gaumensegel, 100 Stimmfalte, Plica vocalis (Schleimhautfalte, len: 1 Nasenbein. 2 Nasenspitze. 3 Flügelknor- zahnrand, Lade, Diastema. 42 Backenzähne Velum palatinum, ist der Teil des Gaumens, der die die Kehlkopfenge begrenzt, d. h. die Öffnung pel. 4 Dorsaler Seitenwandknorpel. 5 Nasen- (3 Prämolare, 3 Molare). 43 Harter Gaumen, Pa- kaudal des Häkchens des Flügelbeins liegt). vom Kehlkopfvorhof in den Kehlkopf). 101 Aus- scheidewand (im Medianschnitt des Schädels und latum durum. 44 Perpendikularplatte, Lamina 77 Freier Rand des Gaumensegels, Arcus veli pa- gangsraum des Kehlkopfes, Cavum infraglot- Kopfes entfernt). 6 Zwischenkieferbein. 7 Nasen- perpendicularis, des Gaumenbeins. 45 Pflug- latini. 78–83 Schlundkopf, Rachen, Pharynx ticum. 102 Kehlkopfhöhle, Cavum laryngis fortsatz des Zwischenkieferbeins. 8 Nasenzwi- scharbein, Vomer. 46 Häkchen des Flügelbeins, (Ausdehnung der Rachenhöhle, Cavum pharyn- (Ausdehnung in der Oberflächendarstellung). schenkieferausschnitt. 9 Canalis interincisivus. Hamulus pterygoideus. 47 Gaumenstaffeln, gis, Oberflächendarstellung). 78 Mundrachen, 103 Luftröhre. 104 Öffnung in die seitliche 10 Oberkieferbein. 11 Siebbeinplatte, Lamina Rugae palatinae (querverlaufende Leisten der ver- Pars oralis pharyngis (unter dem weichen Gau- Kehlkopftasche, Ventriculus laryngis. 105 M. cri- cribrosa, des Sieb-beins (teilt die Nasen- von der hornten Gaumenschleimhaut). 48 Lippenschließ- men: Fortsetzung der Mundhöhle am Arcus pala- coarytaenoideus dorsalis. Schädelhöhle). 12–16 Nasenmuscheln, Conchae muskel, M. orbicularis oris. 49 Kinnmuskel, M. toglossus). 79 Nasenrachen, Pars nasalis pharyn- Hirnschädel, Schädelhöhle und Gehirn: nasales. 12 Dorsale Nasenmuschel, Concha na- mentalis. 50 Pars molaris des Backenmuskels, gis (über dem weichen Gaumen: Fortsetzung der 106 Crista nuchae. 107 Stirnbein. 108 Scheitel- salis dorsalis. 13 Gerade Falte, Plica recta, der M. buccinator (bildet die muskuläre Grundlage Nasenhöhle an den inneren Nasenöffnungen). bein. 109 Hinterhauptsbein. 110 Drosselfortsatz dorsalen Nasenmuschel. 14 Ventrale Nasenmu- der Backe). 51 Mundspalte, Rima oris (Mundöff- 80 Arcus palatopharyngeus (Schleimhautfalten des Hinterhauptsbeins. 111 Hinterhauptsloch schel, Concha nasalis ventralis. 15 Flügelfalte, nung zwischen den Lippen). 52 Mundschleim- der Rachenwand, deren Grundlage der M. pala- (Eintritt des Rückenmarks in das Gehirn: Lage in Plica alaris, der ventralen Nasenmuschel haut. 53 Mundhöhlenvorhof, Vestibulum oris topharyngeus bildet und die die kaudale Grenze der Oberflächendarstellung). 112 Körper, Pars ba- (Schleimhautausbuchtung, die in den medialen (zwischen Lippen, Backen und Zähnen, Zahn- des Nasenrachens markieren: bogenförmige silaris, des Hinterhauptsbeins. 113 Keilbein, Os Nasenflügel vorspringt und durch die Platte des fleisch). 54 Backe, Bucca. 55 Backendrüsen, Schleimhautfalten beiderseits um das Ostium basisphenoidale. 114 Knöchernes Hirnzelt, Ten- Flügelknorpels gestützt ist). 16 Bodenfalte, Plica Glandulae buccales (dorsal und ventral). 56 Ei- intrapharyngeum vom Nasenrachen in den Kehl- torium cerebelli osseum (knöcherne Platte, die basalis, der ventralen Nasenmuschel (Schleim- gentliche Mundhöhle, Cavum oris proprium rachen). 81 Lage des Ostium intrapharyngeum die Kleinhirn- von den Großhirnhemisphären hautausbuchtung in den Nasenvorhofboden, die (innerhalb der Zahnbögen und des Zahnfleischs: (Oberflächendarstellung). 82 Kehlrachen, Pars la- trennt). 115 Felsenteil des Schläfenbeins (beher- einen ausgeprägten Venenplexus und den Tränen- Schnitt und Oberflächendarstellung). 57 Arcus ryngea pharyngis (gemeinsamer Rachen: Zu- bergt das häutige Labyrinth des Innenohrs). nasenkanal beherbergt und sich im Nasenvorhof palatoglossus (Schleimhautfalten zwischen der sammenfluss des Nasen- und Mundrachens hinter 116 Innerer Gehörgang, Meatus acusticus inter- mit der Flügelfalte verbindet). 17 Siebbeinmu- Zunge und dem weichen Gaumen, die den Ein- der kaudalen Grenze des weichen Gaumens). nus (Eingang in das häutige Labyrinth des Innen- scheln, Conchae ethmoidales (das knöcherne gang in den Mundrachen umgeben: Lage in der 83 Recessus pharyngis (2,5 cm tiefe mediane ohrs für den N. vestibulocochlearis). 117 Loch Siebbeinlabyrinth, Labyrinthus ethmoidalis, trägt Oberflächendarstellung). 58 Zunge, Lingua, blindsackartige Schleimhautbucht kaudal der für den N. hypoglossus (Durchtritt des N. hypo- Riechschleimhaut und ist an der Siebbeinplatte Glossa (mit Zungenwurzel, -körper und -spitze). Ohrtrompetenöffnung, wo die muskulöse Rachen- glossus [XII] zur Zungenmuskulatur). 118 Schä- befestigt). 18 Tränennasenkanal, Ductus nasola- 59 Zungen-Gefäße und -Nerv. 60 M. genio- wand fehlt und die Schleimhaut mit dem Luftsack delhöhle (Oberflächendarstellung). 119 Groß- crimalis. 19 Nasenschleimhaut. 20 Äußere glossus. 61 M. hyoglossus. 62 M. styloglossus. in Verbindung tritt). 84 Rachenöffnung der Ohr- hirnhemisphäre des Vorderhirns. 120 Hirnbal- Nase, Nüster. 21 Nasenvorhof, Vestibulum nasi 63 Binnenmuskel der Zunge, M. lingualis trompete (Tuba eustachii oder auditiva). 85 Luft- ken, Corpus callosum (Querverbindung zwischen (Oberflächendarstellung). 22 Nasenhöhle, proprius. 64 N. hypoglossus (XII. Gehirnnerv; sack, Diverticulum tubae auditivae, der rechten den Großhirnhemisphären und Schnitt in der Me- Cavum nasi (Oberflächendarstellung). 23–26 Na- motorische Versorgung der Zungenmuskeln). Seite (durch Entfernung des medianen faserigen dianebene). 121 Massa intermedia des Thalamus sengänge, Meatus nasi (Luftwege durch die Na- 65 Unterzungendrüse, Glandula sublingualis. Septums eröffnet). 86 Schlundkopfmuskeln. (Schnitt in der Medianebene). 122 Hirnanhang, senhöhlen). 23 Dorsaler Nasengang, Meatus nasi 66 Ausführungsgang der Unterkieferdrüse. 87 Speiseröhre. 88 Muskel der Speiseröhre. Hypophyse (Glandula pituitaria). 123 Zirbeldrü- dorsalis. 24 Mittlerer Nasengang, Meatus nasi Zungenbeinapparat, Schlundkopf (Ra- Kehlkopf und Luftröhre: 89–92: Kehlkopf- se, Epiphyse (Glandula pinealis). 124 Mittelhirn, medius. 25 Ventraler Nasengang, Meatus nasi chen, Pharynx) und Luftsack: 67 Zungenbein- knorpel, Cartilagines laryngis. 89 Kehldeckel- Mesencephalon. 125 Kleinhirn, Cerebellum. ventralis. 26 Gemeinsamer Nasengang, medialer körper, Basihyoideum (transversales Element im knorpel, Cartilago epiglottica (bildet die Grundla- 126 Brücke, Pons (Schnitt in der Medianebene). Nasenraum, Meatus nasi communis. 27 Innere Rachenboden). 68 Zungenfortsatz (ragt vom Zun- ge des Kehldeckels). 90 Schildknorpel, Cartilago 127 Verlängertes Mark, Medulla oblongata. Nasenöffnung. 28 Keilbein-Gaumenhöhle, Sinus genbeinkörper nach rostral). 69 Zungenhorn, Ce- thyreoidea. 91 Ringknorpel, Cartilago cricoidea. Wirbelsäule und Rückenmark: 128 Dor- sphenopalatinus. 30 Stirnhöhle, Sinus frontalis. ratohyoideum. 70 Mittlerer Zungenbeinast, Sty- 92 Stell- oder Aryknorpel, Cartilago arytaenoidea saler Bogen des Atlas (C1). 129 Ventraler Bo- 31 Canalis infraorbitalis. lohyoideum (artikuliert durch den knorpeligen (paarig, artikulieren mit dem rostralen Rand des gen des Atlas (C1). 130 Zahnfortsatz des Axis Mundhöhle, Zähne und Kiefer: proximalen Zungenbeinast, Tympanohyoideum, Ringknorpels). 93 Knorpelspangen der Luftröhre, (C2). 131 Wirbel(Spinal-)kanal (Ausdehnung in 32–37 Unterkiefer, Mandibula. 32 Unterkiefer- mit dem Proc. styloideus des Felsenteils des Trachealspangen, Cartilagines trachealis. der Oberflächendarstellung). 132 Rückenmark, körper. 33 Unterkieferwinkel. 34 Unterkieferast. Schläfenbeins). 71 Kehlkopfhorn, Thyreohyoi- 94 Ringknorpel-Schildknorpelband, Lig. cricothy- Medulla spinalis. 133 Harte Rückenmarkshaut, 35 For. mandibulare (Eingang in den Unterkiefer- deum (in der Kehlkopfrachenwand; artikuliert mit reoideum. 95 Ringknorpel-Luftröhrenband, Lig. Dura mater spinalis. 134 Epiduralraum, Spatium kanal). 36 Unterkieferkanal, Canalis mandibulae dem Schildknorpel des Kehlkopfes). 72 M. mylo- cricotracheale. 96 Ringbänder der Trachealspan- epidurale, im Wirbelkanal. 135 Seitliches Wirbel- (beherbergt die Gefäße der Zahnfächer und den hyoideus (bildet einen Aufhängeapparat für die gen. 97 Kehldeckel, Epiglottis (basiert auf dem loch des Atlas. 136 M. rectus capitis dorsalis und Nerv). 37 Unterkiefersymphyse (faserknorpeliges Zunge im Mundhöhlenboden). 73 M. geniohyoi- Kehldeckelknorpel: ragt vom Rachenboden nach ventralis. 137 M. longus capitis und M. longus intermandibuläres Gelenk). 38 Zahnfachleisten deus. 74 M. sternohyoideus. 75 M. hyoepiglotti- oben und markiert die kaudale Mundrachengren- colli. 138 Nackenband. 139 Membrana atlanto- der Oberkieferbeine und des Unterkiefers (Zähne cus (in der Plica glossoepiglottica). 76 Weicher ze). 98 Seitliche Kehldeckelfalte, Plica aryepiglot- axialis dorsalis und ventralis. tragende Gebiete des Ober- und Unterkiefers). Gaumen, Palatum molle (ist die kaudale Fortset- tica. 99 Kehlkopfvorhof, Vestibulum laryngis., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 103, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 104 35 senöffnung (Choane: Lage in der Oberflächendar- und in der Oberflächendarstellung). 77 Rostralerstellung.). 27 Nasenschleimhaut (von einem Ve- Anteil der Kieferhöhle, Sinus maxillaris rostralis.Nasen- und Maulraum neplexus unterlagert). 28 Dorsale Nasenmuschel, 78 Kaudaler Anteil der Kieferhöhle, Sinus maxil- Concha nasalis dorsalis. 29 Gerade Falte der dor- laris caudalis. 79 Mediale Abteilung der Kiefer- salen Nasenmuschel. 30 Ventrale Nasenmuschel, höhle. 80 Laterale Abteilung der Kieferhöhle. Die beiden vorhergehenden Zeichnungen (s. Abb. sonders am rostralen Ende hinter den Schneide- Concha nasalis ventralis. 31 Flügelfalte der ven- 81 Ventrale Muschelhöhle, Sinus conchae ven- 33 und 34) haben sich mit Nasen- und Maulhöh- zähnen anschwellen können. tralen Nasenmuschel. 32 Bodenfalte der ventra- tralis (steht mit der Kieferhöhle in Verbindung). le und der Blutversorgung des Kopfes im Allge- Bei geschlossenem Maul ist die Maulhöhle fast len Nasenmuschel (erstreckt sich rostral des unte- 82 Apertura nasomaxillaris (kommuniziert mit meinen beschäftigt. Obwohl ich sicher bin, dass vollständig von der stark muskülösen Zunge aus- ren Teils der Nasenmuschel und enthält einen Ve- dem mittleren Nasengang). 83 Nasenrachen, Sie sich die Lage der Höhlen im Kopf von der Pro- gefüllt, ihr Rücken berührt den harten Gaumen. nenplexus). 33 Tränennasenkanal (zieht vom Pars nasalis pharyngis (Oberflächendarstellung). jektion auf die Oberfläche vorstellen können, Am Maulboden wird sie von der Muskelschlinge inneren Augenwinkel zum Nasenvorhof; Oberflä- 84 Hörtrompete, Tuba auditiva, Tuba Eustachii wird es Ihnen zweifellos schwerer gefallen sein, der Mm. mylohyoidei gehalten. Die Spitze ist frei chendarstellung). 34 Nasenbodenorgan, Orga- (Oberflächendarstellung). 85 Mittelohrhöhle (Ober- Lage und Verlauf der Blutgefäße nachzuvollzie- beweglich und spatenförmig; man kann sie vor- num vomeronasale. flächendarstellung). 86 Kehlkopfhöhle (Ober- hen. Ich hätte Ihnen Zeichnungen nach anatomi- sichtig an der Seite durch das Diastema aus dem Maul, Zähne und Zunge: 35 Backe, Bucca. flächendarstellung). 87 Schädelhöhle (Oberflä- schen Präparationen erstellen können, doch diese Maul herausziehen und untersuchen. Das Zu- 36–41 Gesichtsmuskeln der Lippen und der chendarstellung). 88 Maulhöhlenvorhof. 89 Ei- wären sehr komplex und nur von geringem Wert rückziehen der Zunge ist durch das Zungen- Backe. 36 Lippenschließmuskel, M. orbicularis gentliche Maulhöhle (Oberflächendarstellung). gewesen, außer Sie hätten vorher selbst einen bändchen limitiert, das den Bauch der Zunge mit oris. 37 Eckzahnmuskel, M. caninus. 38 Ba- 90 Maulrachen, Pars oralis pharyngis (Oberflä- Kopf präpariert. Daher hoffe ich, dass sich an die- dem Maulboden verbindet. ckenmuskel, M. buccinator. 39 Heber der Ober- chendarstellung). ser Stelle eine Reihe von Querschnitten durch den Auf den Abbildungen sind die Muskeln, Blut- lippe, M. levator labii superioris. 40 Sehne des Nerven und Blutgefäße: 91 Gesichtsarterie Kopf als hilfreich erweist. Die Zeichnungen sind gefäße und Nerven der Höhlen dargestellt, eben- Oberlippenhebers. 41 Niederzieher der Unterlip- und -vene, A. et V. facialis. 92 Zungenarterie und vereinfacht und etwas schematisiert, da sie spe- so die Speicheldrüsen und deren Ausführungs- pe, M. depressor labii inferioris. 42 Zahnfleisch, -vene, A. et V. lingualis. 93 Unterzungenarterie ziell der Darstellung der Verhältnisse der inneren gänge in Backe und Maulboden. Sie münden so- Gingiva. 43 Obere Backenzähne. 44 Untere Ba- und -vene, A. et V. sublingualis. 94 Untere Zahn- Strukturen zueinander und zur Oberfläche dienen wohl in den Maulvorhof als auch in die ckenzähne. 45 Harter Gaumen, Palatum durum. facharterie und -vene, A. et V. alveolaris inferior. sollen. Die Querschnitte auf dieser Seite gehen eigentliche Maulhöhle. 46 Schleimhaut des harten Gaumens (mit Gau- 95 Quere Gesichtsarterie, A. transversa faciei, durch die Nasen- und Maulhöhle; beide haben ein menstaffeln und einem darunter liegenden und Sinus der queren Gesichtsvene. 96 Backen- deutlich kleineres Volumen, als man von der Flä- Nase und Nasenhöhle: 1 Nasenbein. 2 Na- Venenplexus). 47 Weicher Gaumen, Palatum arterie, A. buccalis und Sinus der Backenvene. che ihrer Projektion auf die Oberfläche vermuten senspitze. 3–6 Nasenknorpel. 3 Flügelknorpel. molle. 48 Unterkiefer. 49 Unterkieferkanal. 97 A. sphenopalatina. 98 Gaumenarterie und könnte. 4 Platte des Flügelknorpels. 5 Horn des Flügel- 50 Zungenkörper, Corpus linguae. 51 Zungen- -vene, A. et V. palatina. 99 Laterale Nasenarterie Die Nasenhöhle ist auf eine Reihe von Luft- knorpels. 6 Dorsaler Seitenwandknorpel. wurzel, Radix linguae. 52–55 Zungenmuskeln. und -vene, A. et V. lateralis nasi. 100 Sinus der gängen zwischen den Nasenmuscheln und zwi- 7–8 Nasenscheidewand. 7 Knorpeliger Anteil 52 M. styloglossus. 53 M. hyoglossus. 54 M. tiefen Gesichtsvene. 101 N. alveolaris inferior schen den Nasenmuscheln und der Nasenschei- der Nasenscheidewand (teilt den linken und rech- genioglossus. 55 Binnenmuskel der Zunge, M. (V). 102 N. buccalis (V). 103 N. infraorbitalis dewand reduziert. Doch diese Gänge können ten Nasenvorhof voneinander). 8 Knöcherner lingualis proprius. 56 Zungenfortsatz des Zun- (V). 104 Ramus nasalis externus des N. infraor- durch Schwellung der venösen Plexus unter der Anteil der Nasenscheidewand (teilt die linke und genbeinkörpers. 57 Backendrüsen, Glandulae bitalis. 105 Ramus labialis des N. infraorbitalis. Schleimhaut der Höhlen noch weiter verkleinert rechte Nasenhöhle voneinander). 9 Zwischen- buccales (dorsal und ventral). 58 Unterzungen- 106 N. lingualis (V). 107 Rami buccales dorsa- werden. Ein Großteil des Volumens innerhalb der kieferbein. 10 Nasenfortsatz des Zwischen- drüse, Glandula sublingualis. 59 Ausführungs- les et ventrales des N. facialis (VII). 108 N. hy- „Nase“ wird von den Nebenhöhlen, besonders kieferbeins. 11 Gaumenfortsatz des Zwischen- gang der Ohrspeicheldrüse, Ductus parotideus. poglossus (XII). den Kieferhöhlen, eingenommen, wie Sie be- kieferbeins. 12 Nasenzwischenkieferausschnitt. 60 Ausführungsgang der Unterkieferdrüse, Duc- sonders auf der Projektion von dorsal (35.1) er- 13 Oberkieferbein. 14 Gaumenfortsatz des tus mandibularis. 61 M. masseter. 62 M. digas- kennen können. Oberkieferbeins. 15 Siebbeinplatte, Lamina cri- tricus. 63 M. pterygoideus medialis. 64 M. ge- Die Maulhöhle wird durch Zähne und Gau- brosa, des Siebbeins (Lage in der Oberflächen- niohyoideus. 65 M. mylohyoideus. 66 M. ster- men in einen Vorhof und die eigentliche Maul- darstellung). 16 Angesichtsleiste. 17 Canalis in- nohyoideus und M. omohyoideus. höhle unterteilt. Beide vergrößern sich natürlich, fraorbitalis (Verlauf in der Oberflächendarstel- Höhlen des Kopfes: 67 Nasentrompete. wenn das Maul geöffnet und Nahrung gekaut lung). 18 For. maxillare. 19 For. infraorbitale. 68 Nasenvorhof. 69 Nasenhöhle (in der Oberflä- wird. Das Dach der Maulhöhle wird durch den 20–24 Äußere Nase. 20 Medialer Nasenflügel. chendarstellung). 70–73 Nasengänge (Luftwege harten Gaumen gebildet, die Schleimhaut darü- 21 Lateraler Nasenflügel. 22 „Wahres“ Nasen- durch die Nasenhöhle). 70 Dorsaler Nasengang. ber ist verdickt und beiderseits einer zentralen loch (führt in den Nasenvorhof). 23 „Falsches“ 71 Mittlerer Nasengang. 72 Ventraler Nasen- Naht quer in Falten gelegt (Rugae palatinae). Die Nasenloch (führt in die Nasentrompete, Diverti- gang. 73 Gemeinsamer Nasengang. 74 Stirn- Schleimhaut weist keine Speicheldrüsen auf, je- culum nasi). 24–25 Gesichtsmuskeln, die mit höhle, Sinus frontalis. 75 Nasenmuschel-Anteil doch ist die Submukosa wie in der Nasenhöhle der Nase in Verbindung stehen. 24 M. lateralis der Stirnhöhle. 76 Apertura frontomaxillaris. mit großen Venenplexus ausgestattet, die be- nasi. 25 M. levator nasolabialis. 26 Innere Na- 77–80 Kieferhöhle, Sinus maxillaris (im Schnitt, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 105, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 106 36 Kiefermuskulatur und Verlauf des N. trigeminus Gesichtsmuskeln: 1 Schließmuskel der Lid- Zungenbeinapparat und Schlundkopf (Ra-spalte, M. orbicularis oculi. 2 Lippenschließmus- chen, Pharynx): 53 Mittlerer Zungenbeinast,im Kopf kel, M. orbicularis oris. 3 Heber der medialen Stylohyoideum. 54 Kehlkopfhorn, Thyreohyoi- Hälfte des Oberlids, M. levator anguli oculi medi- deum. 55 Schildknorpel, Cartilago thyreoidea. alis. 4 Niederzieher des unteren Augenlids, Wan- 56 Kehldeckelknorpel, Cartilago epiglottica (Ba- Die Kiefer und die Kaumuskulatur sind dominan- des Maules im Wesentlichen aufgrund der genmuskel, M. malaris. 5 Heber der Oberlippe, sis des Kehldeckels). 57 M. sternothyreoideus. te Bestandteile des Kopfes und bestimmen seine Schwerkraft nach Erschlaffen der Schließmuskeln M. levator labii superioris. 6 Sehne des Hebers 58 M. sternohyoideus und M. omohyoideus. äußere Form. Die Muskulatur von Lippen und erfolgt. Ein Muskel wie der M. digastricus kann der Oberlippe. 7 Nasenlippenheber, M. levator 59 M. occipitohyoideus. 60 M. mylohyoideus. Wangen (36.1) gehört zur Gesichtsmuskulatur aufgrund seiner Beziehung zum Zungenbein an- nasolabialis. 8 Dorsale und ventrale Anteile des 61 M. geniohyoideus. 62 M. cricothyreoideus. und bewegt das Maul (M. orbicularis oris) und deren Zwecken dienen. Bei geschlossenem Kiefer Nasenseitenmuskels, M. lateralis nasi. 9 Eck- 63 M. thyreohyoideus. 64 Kehldeckel, Epiglot- die Wand der Maulhöhle, die Backen (M. bucci- hebt seine Kontraktion während des Schluckvor- zahnmuskel, M. caninus. 10–11 Backenmuskel, tis. 65 Nasenrachen, Pars nasalis pharyngis. nator). Sie dient dazu, die Nahrung über die Kau- gangs das Zungenbein und die Zungenwurzel an. M. buccinator. 10 Pars buccalis des Backenmus- 66 Ohrtrompete, Tuba eustachii oder auditiva. flächen der Backenzähne nach hinten in die Die Kaumuskulatur, jedoch nicht die Muskeln kels. 11 Pars molaris des Backenmuskels. 12 67 Mediales Blatt des Tubenknorpels, Cartilago Maulhöhle zu befördern, wie Sie auf Abb. 36.5 er- von Lippen und Backen, wird durch Äste der Rückwärtszieher des Mundwinkels, Jochmuskel, tubae auditivae. 68 Luftsack, Diverticulum tubae kennen können. Die beiden wichtigsten Kaumus- mandibulären Komponente des N. trigeminus M. zygomaticus. 13 Niederzieher der Unterlippe, auditivae. 69 Septum zwischen den Luftsäcken. keln, den M. temporalis (Schläfenmuskel) und (V. Hirnnerv) innerviert. Der Verlauf des N. trige- M. depressor labii inferioris. 14 Sehne des 70 Mm. levator und tensor veli palatini. den M. masseter (Kaumuskel), kann man von minus ist auf einem gesonderten Schema darge- Niederziehers der Unterlippe. 15 Vorderer Na- 71 M. cricopharyngeus. 72 M. thyreopharyn- außen sehen und tasten. Der M. temporalis ent- stellt (36.4). Er ist der sensorische Nerv des Kop- senerweiterer, M. dilatator naris apicalis. 16 geus. 73 M. hyopharyngeus. 74 M. palatopha- springt in der Schläfengrube des Schädeldaches fes, der Sinnesreize von der Haut, dem Großteil Kinnmuskel, M. mentalis. ryngeus. 75 M. stylopharyngeus. 76 Luftröhre. und setzt am Processus coronoideus (hakenför- der Nasenschleimhaut und der Schleimhaut der Mundhöhle, Kiefer und Kiefermuskeln: 77 Speiseröhre. 78 M. sternomandibularis. miger Fortsatz) des Unterkiefers an; der M. mas- Maulhöhle und der Zunge (aber nicht für den Ge- 17 Mundschleimhaut. 18 Mundhöhlenvorhof, 79 Sehne des M. sternomandibularis. 80 Ver- seter zieht vom Jochbogen an die Kaumuskelgru- schmackssinn verantwortlich ist) hereinleitet. Er Vestibulum oris. 19 Eigentliche Mundhöhle, bundene Sehnen des M. sternomandibularis und be des Unterkieferastes. Es ist offensichtlich, dass ist auch für die Innervation der Zähne verant- Cavum oris proprium. 20 Unterkieferkörper. des M. brachiocephalicus. 81 M. brachiocephali- eine Anspannung dieser Muskeln zu einem Maul- wortlich; diese Äste sind an anderer Stelle darge- 21 Unterkieferast. 22 Unterkieferwinkel. 23 Ha- cus. 82 M. splenius. 83 M. longus colli. schluss durch Anhebung des Unterkiefers führt; stellt (s. Abb. 40.8). Der N. masticatorius, einer kenförmiger Fortsatz des Unterkiefers. 24 Kau- Verteilung der Trigeminusnerven: 84 N. Größe und Ausdehnung erkennt man auf der seiner motorischen Äste, versorgt den M. tempo- muskelgrube des Unterkiefers. 25 Oberkiefer- ophthalmicus (1. Ast des Trigeminus). 85 N. Schnittzeichnung durch den Kopf (36.6). Bei ralis und zieht dann weiter zum M. masseter vor bein. 26–28 Kiefergelenk, Art. temporomandibu- lacrimalis. 86 Ramus zygomaticotemporalis. einem Pferd sind für ein effektives Kauen die Seit- dem Kiefergelenk. laris. 26 Proc. condylaris des Unterkiefers. 87 N. frontalis (Fortsetzung als N. supraorbita- wärtsbewegungen des Kiefers ebenfalls wichtig. 27 Gelenkgrube des Schläfenbeins. 28 Gelenk- lis). 88 N. nasociliaris (Fortsetzung als N. infra- Diese Bewegung wird durch den M. pterygoideus scheibe (teilt das Gelenk in einen oberen und trochlearis). 89 N. maxillaris (2. Ast des Trigemi- (innerer Kaumuskel) erreicht, der als Gegenspie- einen unteren Abschnitt). 29 Backenzähne (Prä- nus). 90 N. infraorbitalis. 91 Ramus zygomatico- ler des M. masseter diesem in Lage, Ausrichtung molaren). 30 Angesichtsleiste. 31 Jochbogen. facialis. 92 N. pterygopalatinus. 93 N. nasalis und Ansätzen entspricht, jedoch auf der Innensei- 32 Postorbitale Begrenzung. 33–39 Kiefermus- caudalis. 94 N. palatinus major und N. palatinus te des Kiefers liegt. Der M. pterygoideus zieht mit keln. 33 Schläfenmuskel, M. temporalis. 34–35 minor. 95 Rami alveolares superiores. 96 Rami seinen medialen und lateralen Komponenten von Äußerer Kaumuskel, M. masseter. 34 Oberfläch- nasales externi. 97 Rami labiales maxillares. seinen Ansätzen am Os pterygoideum unterhalb licher Anteil des äußeren Kaumuskels. 35 Tiefer 98 N. mandibularis (3. Ast des Trigeminus). der Orbita und der Schläfengrube nach unten Anteil des äußeren Kaumuskels. 36 M. occipi- 99 N. masticatorius. 100 N. massetericus. außen an die Innenfläche des Unterkiefers. Auf tomandibularis. 37 Zweibäuchiger Muskel des 101 Nn. temporales profundi. 102 N. buccalis. Abb. 36.3 sind die Mm. pterygoidei durch weit- Unterkiefers, M. digastricus. 38 Medialer innerer 103 N. pterygoideus. 104 N. auriculotempora- gehende Entfernung des Unterkiefers sichtbar ge- Kaumuskel, M. pterygoideus medialis. 39 Latera- lis. 105 Ramus transversus faciei. 106 Anasto- worden; sie sind auf dem Querschnitt gut zu er- ler innerer Kaumuskel, M. pterygoideus lateralis. mose mit dem N. facialis. 107 N. alveolaris kennen. Der linke M. masseter führt in Zu- 40 Zungenkörper. 41 M. styloglossus. 42 M. ge- inferior. 108 N. mentalis. 109 Rami mentales. sammenarbeit mit dem rechten M. pterygoideus nioglossus. 43 A. et V. lingualis. 44 N. hypo- 110 N. mylohoideus. 111 N. lingualis und N. zu einer horizontalen Kieferbewegung nach links glossus. 45 A. et V. alveolaris inferior. 46 A. et V. sublingualis. 112 For. mandibulare. 113 Canalis und umgekehrt. palatina. 47 A. maxillaris. 48 A. et V. linguofaci- mandibulae. 114 For. mentale. 115 Canalis Die Entfernung des Unterkiefers legt auch die alis. 49–52 Speicheldrüsen. 49 Backendrüsen, infraorbitalis. 116 For. infraorbitale. 117 For. Muskeln frei, die an der Maulöffnung beteiligt Glandulae buccales (dorsal und ventral). 50 supraorbitale. 118 Fissura orbitalis. 119 For. sind, die Mm. digastricus (zweibäuchiger Unter- Unterzungendrüse, Glandula sublingualis. 51 rotundum. 120 For. lacerum. kiefermuskel) und occipitomandibularis. Sie sind Ausführungsgang der Unterkieferdrüse. 52 Aus- jedoch von geringerer Bedeutung, da die Öffnung führungsgang der Ohrspeicheldrüse., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 107, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 108 37 lae foliatae. 27–29 Außenmuskeln der Zunge. 27 zogen). 51 Arcus palatopharyngeus (kaudalerM. hyoglossus. 28 M. styloglossus. 29 M. genio- Bogen des Gaumensegels: Schleimhautfalte derenMaulhöhle, Zunge und Speicheldrüsen glossus. 30 Binnenmuskel der Zunge, M. lingua- Grundlage der M. palatopharyngeus bildet und lis proprius (vertikale, longitudinale und transver- die sich rund um die Rachenwand ausdehnt, um sale Fasern vermischen sich mit den Außenmus- ihr Gegenstück der anderen Seite über dem Ein- Die Maulhöhle ist durch Zähne und Gaumen in Zähne, Zunge und Speicheldrüsen bereiten keln). 31 N. lingualis. 32 A. et V. lingualis. 33 A. gang zur Speiseröhre zu treffen: die Bögen bilden einen Vorhof, der von Lippen und Backen be- die Nahrung durch Kauen und Anfeuchtung der sublingualis. 34 Zungenmandel, Tonsilla lingua- mit der kaudalen Grenze des Gaumensegels die grenzt wird, und die eigentliche Maulhöhle inner- Nahrung vor dem Schlucken vor. Die Speichel- lis. 35 N. hypoglossus. Begrenzung des Ostium intrapharyngeum). 52 halb des Zahnbogens unterteilt. Die Ausdehnung drüsen, auf Abb. 37.3 in Projektion auf die Ober- Speicheldrüsen, Glandulae salivales: 36 Kehlrachen (durch Verbreiterung des Ostium dieser beiden Abschnitte ist in den Oberflächen- fläche dargestellt, entleeren ihr Sekret in den Ohrspeicheldrüse, Glandula parotis (serös, vier- intrapharyngeum geöffnet). 53 Speiseröhre. darstellungen (37.1 und 37.2) und im Quer- Maulvorhof über die Backe (Ohr- und Backen- seitig mit 4 Zipfeln: [A] präaurikulärer; [B] postau- 54 Drosselfortsatz des Hinterhauptsbeins. 55 schnitt (37.6) zu sehen. speicheldrüsen) und in die Maulhöhle unter- rikulärer; [C] Kehlgangs-; [D] Hals-Zipfel). 37 Aus- Zungenbeinkörper, Basihyoideum (liegt transver- Die Zunge ist auf Abb. 37.5 in toto dargestellt, halb der Zungenspitze (Unterkiefer- und Unter- führungsgang der Ohrspeicheldrüse, Ductus paro- sal in der Zungenwurzel). 56 Zungenfortsatz des nachdem sie mitsamt Unterkiefer vom Kopf ent- zungendrüse). Die Ohrspeicheldrüse ist länglich tideus. 38 Öffnung des Ductus parotideus (in den Zungenbeinkörpers (ragt in der Zungenwurzel fernt wurde. Das Dach des Rachens wurde in der mit vier Flächen, sie nimmt den Raum zwischen Maulhöhlenvorhof durch die Backe lateral des 3. nach rostral). 57 Mittlerer Zungenbeinast, Sty- Mittellinie durchtrennt, der Nasopharynx ist er- dem Unterkieferast und dem Atlasflügel ein; das oberen Backenzahns). 39 Unterkieferdrüse, Glan- lohyoideum (in der lateralen Rachenwand). öffnet und der Kehlkopf, der von unten durch die obere Ende bedeckt zum Teil den Ohrknorpel. dula mandibularis (seromukös). 40 Ausführungs- 58 Zungenhorn, Ceratohyoideum (ragt in beiden interpharyngeale Öffnung ragt, freigelegt. Der Die tiefer liegende Unterkieferdrüse zieht lang, gang der Unterkieferdrüse, Ductus mandibularis. Seiten der Zungenwurzel nach oben). 59 Kehl- weiche Gaumen wurde ebenfalls in der Mittelli- schmal und gebogen von der Atlasgrube an den 41 Öffnung des Ausführungsgangs der Unterkie- kopfhorn, Thyreohyoideum (mit dem Zungen- nie durchschnitten und zur Seite gezogen, wobei unteren Zungenbeinkörper. Sie ist durch die Seh- ferdrüse (am rostralen Ende des Maulhöhlenbo- beinkörper und dem Zungenfortsatz verschmol- diese intrapharyngeale Öffnung unterbrochen nen der Mm. sternomandibularis und brachioce- dens lateral des Zungenbändchens auf der Carun- zen; artikuliert mit dem Schildknorpel des wurde; jetzt ist der Oropharynx eröffnet und die phalicus von der Ohrspeicheldrüse getrennt. cula sublingualis: Verlauf des Ganges im Maul- Kehlkopfes). 60 M. geniohyoideus. 61 M. mylo- Zungenwurzel mit ihrer Zungengrundmandel höhlenboden wird durch eine sublinguale hyoideus. 62 M. stylohyoideus. 63 M. occipito- sichtbar. Maulhöhle, Gaumen und Zunge: 1 Unter- Schleimhautfalte angezeigt, die vom 4. Backen- hyoideus. 64 M. thyreohyoideus. 65 M. cerato- Die Schleimhaut auf der oberen Fläche der lippe. 2 Maulwinkel. 3 Backe (in Abb. 37.5 zahn zum Zungenbändchen zieht). 42 Unter- hyoideus. 66 M. sternohyoideus. 67 M. sterno- Zunge ist verdickt und modifiziert, sie weist eine durchgetrennt dargestellt; sie basiert auf dem zungendrüse, Glandula sublingualis (polysto- thyreoideus. 68 Kehldeckel- oder Schließknorpel. Vielzahl von Erhebungen (Papillen) auf. Die dicht Backenmuskel). 4 Maulschleimhaut. 5 Maulhöh- matische, diffuse Drüse unter der Maulschleim- 69 Kehldeckel. 70 Schildknorpel. 71 Stell- gestellten und fadenförmigen Papillen verlei- lenvorhof (Oberflächendarstellung und Quer- haut in der sublingualen Falte neben dem Ductus oder Aryknorpel. 72 Hornförmiger Fortsatz des hen dem Zungenrücken ihre Oberflächenstruktur schnitt). 6 Eigentliche Maulhöhle (in der Oberflä- mandibularis: sie mündet über mehrere Ausfüh- Stellknorpels (die bedeckende Schleimhaut ist und die graue Farbe. Zwischen diesen verteilt sind chendarstellung und im Querschnitt). 7 Backen- rungsgänge in ungefähr 30 sehr kleinen Papillen mit Lymphfollikeln versehen). 73 Ringknorpel. die größeren und abgeflachten pilzförmigen Pa- muskel, M. buccinator. 8 Zweibäuchiger Muskel am Maulhöhlenboden). 43–44 Backendrüsen, 74 Seitliche Kehldeckelfalte (verbindet den Kehl- pillen, am häufigsten am Zungenrand. Strenger des Unterkiefers, M. digastricus. 9 Äußerer Kau- Glandulae buccales. 43 Dorsale Backendrüsen deckel mit den Stellknorpeln und bildet die Wand lokalisiert sind: (i) ein Paar runde Wallpapillen muskel, M. masseter. 10 Medialer innerer Kau- (in der Backe auf der äußeren Fläche des M. buc- des Kehlkopfvorhofs). 75 Kehlkopfenge, Glottis (Durchmesser 6–7 mm), eine auf jeder Seite der muskel, M. pterygoideus medialis. 11 Untere cinator nahe seiner oberen Grenze). 44 Ventrale (durch die Stimmfalten und den Schleimhaut- Mittellinie im kaudalen Anteil des Zungenrü- Schneidezähne. 12 Eckzahn. 13 Backenzähne. Backendrüsen (im submukösen Gewebe am unte- überzug der Stellknorpel begrenzt). 76 Stimm- ckens; (ii) eine Ansammlung sich überlappender 14 Zahnfleisch. 15 Unterkieferkörper. 16 Unter- ren Rand des M. buccinator, setzen sich rostral in falte. blattförmiger Papillen (etwa 2–3 cm lang) auf kieferkanal (beherbergt Arteria, Vena und die ventralen Lippendrüsen fort). beiden Seiten der Zunge direkt rostral der Gau- Nervus alveolaris inferior). 17 Harter Gaumen. menbögen. Die Papillae fungiformes, vallatae und 18 Schleimhaut des Gaumens (derb, verhornt, Schlundkopf, Zungenbeinapparat und foliatae besitzen Tastrezeptoren. gefurcht, bildet die Gaumenstaffeln). 19 A. et Kehlkopf: 45 Weicher Gaumen, Gaumensegel Der Großteil des Zungenmuskels setzt sich V. palatina. 20 Zungenspitze, Apex linguae (frei (das Maulrachendach wurde in der Mittellinie aus schräg, längs und quer verlaufenden intrinsi- und spatelförmig). 21 Zungenkörper, Corpus lin- durchgeschnitten und zur Seite gezogen, um die schen Muskelbändern zusammen, die die Form guae (steht in Verbindung mit dem darunter lie- Zungenwurzel darzustellen). 46 Freier Rand des der Zunge verändern können. Die anderen Mus- genden M. mylohyoideus und dem M. geniohyo- Gaumensegels. 47 Arcus palatoglossus (rostraler keln sind extrinsisch; sie ziehen von Ansätzen am ideus). 22 Zungenwurzel, Radix linguae (am Bogen des Gaumensegels: Schleimhautfalte vom Unterkiefer und dem Zungenbein in die Zunge Zungenbein befestigt und beidseitig mit der Maul- freien Rand des Zungenrückens zum Gaumense- hinein, wie die Abb. 37.4 zeigt. Diese extrinsi- rachenwand verschmolzen). 23 Zungenbänd- gel, kennzeichnet den Eingang von der Maulhöh- schen Muskeln bewegen die Zunge als Ganzes: chen, Frenulum linguae. 24 Zungenschleimhaut le in den Maulrachen). 48 Maulrachen (geöffnet). hervorstrecken, zurückziehen und seitwärts be- (fili- und fungiforme Papillen). 25 Umwallte Pa- 49 Gaumenmandel. 50 Nasenrachen (Dach in wegen. pillen, Papillae vallatae. 26 Blätterpapillen, Papil- der Mittellinie durchgeschnitten und zur Seite ge-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 109, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 110 38 Dentin ersetzt, das die Pulpahöhle ausfüllt und Längsschnitt durch den Zangenschneide-von der Kaufläche aus wie ein querliegendes zahn: 1 Schmelzbecher, Kunde (Infundibulum:Schneidezähne und Altersbestimmung (1) „Zahnsternchen“ aussieht, eine dunkle, gelbli- zentrale Einstülpung in der Kaufläche). 2 Über- che Markierung vor dem Schmelzfleck. bleibsel der Kunde (Kundenspur: zentrale Einstül- Bis zum fünften Lebensjahr variieren der Zeit- pung ist anfänglich mit zentralem Zement und Um die kontinuierliche Abnutzung der Kauflä- auch in das Infundibulum hineinreicht. Ist ein punkt für den Durchbruch der Milchzähne und Schmelz, anschließend nur noch mit zentralem chen zu kompensieren, weisen die Zähne des Zahn in Gebrauch, nutzt sich der Zement auf den deren späterer Ersatz durch die bleibenden Zähne Schmelz ausgekleidet). 3 Peripherer Zement, Ce- Pferdes zwei Besonderheiten auf: (i) eine sehr Kauflächen der Krone ab, danach nutzt sich die höchstens um einige Monate. Bei einem einjäh- mentum (bedeckt die gesamte Zahnkrone und die hohe Krone, die zum Großteil in einer Zahnhöh- Schmelzschicht ab, bis das darunter liegende rigen Pferd findet man sämtliche Milchschneide- Zahnwurzel: sorgt für die Anheftung der Wurzel- le steckt, und (ii) die Kapazität dieser mit einer Dentin (knochenähnliches Gewebe, das die zähne, die mittleren brechen im ersten Lebens- hautfasern, die den Zahn im Zahnfach halten). hohen Krone versehenen Zähne, noch einige Hauptmasse des Zahnes ausmacht) zum Vor- monat, die lateralen zwischen dem ersten und 4 Zentraler Zement (kleidet den Schmelzbecher Jahre nach ihrem eigentlichen Durchbruch schein kommt. Kurz nachdem ein Zahn in Ge- dem dritten und die Eckzähne im achten bis aus: geht im Bereich der nicht abgenützten Kau- weiterzuwachsen. So hebt sich die Krone als Aus- brauch kommt, ist sein Infundibulum von 5 alter- neunten Lebensmonat durch. Mit 2 Jahren sind fläche in den peripheren Zement über). 5 Peri- gleich für die Abnutzung mit fortschreitendem nierenden Ringen aus Zement, Schmelz und Den- alle Schneidezähne in Gebrauch. pherer Schmelz, Enamelum (harter kristalliner Alter langsam aus der Zahnhöhle. Dies bedeutet tin umgeben. Der Schmelz ist die härteste der 3 Die Zeichnungen auf der rechten Seite zeigen Oberflächenüberzug des gesamten Zahns). 6 Zen- auch, dass sich die Ausbildung einer echten Wur- Komponenten und steht daher etwas höher als die Schneidezähne von vorne und von der rech- traler Schmelz (eingefalteter Schmelz, der zur Bil- zel um einige Jahre verschiebt. Die Spitze an der die anderen beiden, weil er sich langsamer ab- ten Seite zusammen mit einer Aufsicht auf die dung des Schmelzbechers führt). 7 Zahnbein, El- Basis der Zahnhöhle verbleibt weit geöffnet, bis nutzt. Kauflächen der unteren Schneidezähne. Zwi- fenbein, Dentinum (knochenähnliche Substanz, Dentin und Zement dort abgelagert werden und Diese strukturellen Charakteristika sind in dem schen dem zweiten und dem dritten Lebensjahr die den größten Teil des Zahns ausmacht und in sie bis auf den engen Wurzelkanal verschließen. Längsschnitt durch einen typischen unteren werden die mittleren Milchzähne ersetzt, sodass der Härte zwischen Zement und Schmelz liegt). Wie alle Säugetiere haben auch Pferde zwei Schneidezahn und in den Querschnitten auf ver- sie bei einem dreijährigen Pferd vollständig vor- 8 Zahnhöhle, Cavum dentis, beherbergt Nerven Zahngenerationen: temporäre Zähne (Milch- schiedenen Höhen zu erkennen. Der Zahn ver- handen und in Gebrauch sind. Sie sind leicht an und Blutgefäße des Zahns (Zahnpulpa, Pulpa den- zähne), die nach einer Weile durch bleibende jüngt sich recht gleichmäßig von der Spitze seiner ihrer Größe und Form zu erkennen. Zwischen tis). 9 „Zahnsternchen“ oder Kernspur (Sekun- Zähne ersetzt werden. Die Milchzähne sind klei- Krone, die im Maul sichtbar ist, bis an die Spitze dem dritten und dem vierten Lebensjahr brechen därdentin, abgelagert in der Zahnhöhle). 10 Zahn- ner und meist weicher, weißer und relativ kürzer, in der Tiefe der Zahnhöhle, ohne einen deutlichen die bleibenden seitlichen Schneidezähne durch, krone, Corona dentis (Zähne sind hypselodont, mit verengten Hälsen und abgeflachten Wurzeln. verengten Halsbereich aufzuweisen. Der Zahn ist ein vierjähriges Pferd hat also 4 Schneidezähne d. h. sie besitzen eine hohe Krone und wachsen Bei ihrem Durchbruch sind die bleibenden Zähne außerdem in Längsrichtung gekrümmt und ist, in Gebrauch. Als nächstes brechen die bleibenden kontinuierlich). 11 Zahnwurzel, Radix dentis mit einer gelben Zementschicht überzogen, wäh- wenn er zum ersten Male in Gebrauch kommt, Eckzähne durch, sodass bei einem fünfjährigen (klein und entsteht erst, nachdem der Zahn be- rend die noch vorhandenen Milchzähne noch etwa 7 cm lang. Die Querschnitte verdeutlichen Pferd alle bleibenden Schneidezähne, das „blei- trächtlicher Abnutzung an der Kaufläche unterzo- weiß sind, ihr Zement ist abgenutzt und der dar- auch die Struktur der Kauflächen (Okklusionsflä- bende Gebiss“, in Gebrauch sind. Die Eckzähne gen wurde).12 Wurzelkanal, Canalis radicis den- unter liegende Zahnschmelz wird sichtbar. Nach chen), wenn der Zahn bis auf diese Höhe herun- schließen jedoch nur an ihren Vorderkanten. tis (Öffnung in die Zahnhöhle; verengt sich, wenn dem Durchbruch durch den Gaumen dauert es ter abgenutzt ist. Diese Abnutzung schreitet bei die Zahnwurzel gebildet wird). etwa 6 Monate, bis die Zähne „in Gebrauch“, einem bleibenden Schneidezahn um etwa 2 mm Zähne: DI 2–DI 3 Nicht-bleibende (Milch-) d.h. so lang wie die benachbarten Zähne, sind. pro Jahr fort. Anfangs ist die Kaufläche breiter als Schneidezähne. DI 2 Nicht-bleibender Mittel- Bei jeder Allgemeinuntersuchung ist es wichtig, tief, doch nach etwa 9 Jahren ändert sie sich von schneidezahn. DI 3 Nicht-bleibender Eckschnei- eine möglichst genaue Altersbestimmung vorzu- oval zu rund. Nach etwa 16 Jahren ist sie drei- dezahn. PI 1–PI 3 Bleibende Schneidezähne. nehmen. Da es hierbei zu Kontroversen kommen eckig und bei einem alten Pferd, wenn sich die PI 1 Bleibender Zangenschneidezahn. PI 2 Blei- kann, gibt die Untersuchung der Zähne wertvolle Abnutzung der Wurzel nähert, rechteckig. bender Mittelschneidezahn. PI 3 Bleibender Eck- Hinweise. Zu diesem Zwecke werden die Schnei- Während sich der Zahn abnutzt, verkleinert schneidezahn. C Hakenzähne, Dentes canini. dezähne (und hierbei besonders die unteren sich der dunkle „Schmelzbecher“, bis nur noch Schneidezähne) begutachtet. ein kleiner Schmelzring um einen Zementfleck Bei einem frisch durchgebrochenen Schneide- herum verbleibt. Zunächst ist er länglich quer- zahn ist der Schmelz (porzellanartiger Überzug oval, später sieht man nur noch einen kleinen der Krone) in der Mitte des Zahnes tief trichterar- runden Schmelzfleck. Bei fortschreitender Abnut- tig eingezogen (Infundibulum oder „Schmelz- zung über diesen Punkt hinaus wird um das sieb- becher“). Im Infundibulum sammeln sich oft zer- te Lebensjahr herum die Pulpahöhle mit ihrem setzte Nahrungsreste, sodass dieser Bereich oft sensiblen Inhalt erreicht. Ohne besondere Vor- etwas verfärbt aussieht. Außerdem ist die Krone kehrungen wäre diese Freilegung der Zahnpulpa anfangs mit einer Zementschicht (knochenartiges extrem schmerzhaft. Daher wird die Zahnpulpa Gewebe, aber etwas weicher) überzogen, die im Laufe der Zahnalterung durch sekundäres, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 111 3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 6 Jahre, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 112 39 der Zahnfleischkante und erstreckt sich im Verlauf 1 Kunde (zentrale Einstülpung in der Kau-des weiteren Zahndurchbruchs über die gesamte fläche; stellt sich als ein durch Futterreste verfärb-Schneidezähne und Altersbestimmung (2) Länge des Zahnes. tes Gebiet umgeben von zentralem Zement und Mit 10 Jahren sind die „Flecken“ nicht mehr Schmelz dar). 2 Kundenspur (Überbleibsel der so deutlich zu erkennen, die „Zahnsternchen“ je- Kunde: ist anfänglich mit zentralem Zement und Die vorliegenden Zeichnungen stellen die Fortset- chend genaue Altersbestimmung möglich. Dies doch deutlich. Besonders an den mittleren Schmelz, anschließend nur noch mit zentralem zung der Abb. 38 dar. Auf der linken Seite jeder geht jedoch nur bis etwa zum zwölften Lebens- Schneidezähnen sind sie rundlicher. Die Form der Schmelz ausgekleidet). 9 „Zahnsternchen“ oder Dreiergruppe sind die unteren Schneidezähne jahr, danach kann nur noch geschätzt werden. Kauflächen der mittleren und seitlichen Schneide- Kernspur (Sekundärdentin abgelagert in der Zahn- von vorne, in der Mitte von der rechten Seite und Mit 7 Jahren ist der „Schmelzbecher“ in den zähne ist nun deutlich dreieckig, die Galvayne- höhle: Die empfindliche Zahnpulpa wird bei der rechts von der Kaufläche aus dargestellt. mittleren Schneidezähnen herausgewachsen, er Rinne ist länger, und sowohl die oberen als auch Abnutzung des Zahns nicht freigelegt). Mit 6 Jahren sind in einem normalen, gut ge- ist nicht ganz so dunkel wie die anderen. Der die unteren Schneidezähne beginnen sich nach PI 1–PI 3 Bleibende Schneidezähne. PI 1 Zan- formten Maul alle Schneidezähne in Gebrauch, „Schmelzfleck“ (der Schmelzrand um den Ze- außen zu neigen. genschneidezahn. PI 2 Mittelschneidezahn. die Kauflächen sind in Reibung und alle weisen mentkern herum) verbleibt noch einige Jahre. Mit 12 Jahren kann der „Fleck“ von den mitt- PI 3 Eckschneidezahn. 13 Einbiss im Alter von ein Infundibulum, einen „Schmelzbecher“ auf. Hinten am oberen Eckzahn entsteht als Überhang leren Schneidezähnen ganz verschwunden sein, 7 Jahren am oberen Eckschneidezahn. 14 Einbiss Die Eckzähne (Hakenzähne) sind ebenfalls vor- ein Haken, da der Zahn nicht vollständig mit sei- die „Zahnsternchen“ befinden sich in zentraler im Alter von 9 Jahren am oberen Eckschneide- handen, sie sind zwischen dem vierten und fünf- nem Gegenstück im Unterkiefer okkludiert. Die- Position. Sie sind eindeutig rund, dunkel und klar zahn. 15 Furche (englische Rinne oder Galvayne- ten Lebensjahr durchgebrochen. ser Einbiss kann hilfreich sein, muss jedoch mit abgrenzbar. Alle Schneidezähne sind „abgerun- Rinne) am oberen Eckschneidezahn. Im Verlauf der weiteren Abnutzung eines Vorsicht betrachtet werden, da sich etwas später det“, die Galvayne-Rinne ist 1 cm lang. Schneidezahnes verwandelt sich der „Schmelzbe- ein weiterer Haken bildet. Mit 15 Jahren verstärkt sich die Auswärtsnei- cher“ in einen „Schmelzfleck“, der sich nach Mit 8 Jahren ist der „Schmelzbecher“ der seit- gung der Schneidezähne deutlich. Sämtliche „Fle- und nach der lingualen Fläche des Zahnes nähert lichen Schneidezähne abgenutzt, der „Fleck“ ist cken“ sind verschwunden und in der Mitte aller und schließlich verschwindet. Währenddessen jedoch noch sichtbar. Zwischen dem „Flecken“ Schneidezähne befinden sich dunkle, runde entsteht das „Zahnsternchen“ aus sekundärem und der vorderen (labialen) Kante des Zahnes tritt „Zahnsternchen“. Die Galvayne-Rinne reicht Dentin, vergrößert sich, wird oval bis rund und als erstes die dunkle gelb-braune Linie des „Zahn- etwa bis zur Mitte des Zahnes hinauf; sie verlän- nimmt den Platz in der Mitte der Kaufläche ein. sternchens“ in Erscheinung; es handelt sich um gert sich um etwa 8 mm pro Jahr. Die Zahn“sternchen“ kann man i.d.R. gut von das sekundäre Dentin in der Pulpahöhle. Bis zu Mit 19 oder 20 Jahren ist die Vorwärtsnei- den „Flecken“ unterscheiden, da die letzteren aus diesem Zeitpunkt hat sich der Haken am oberen gung der Schneidezähne sehr ausgeprägt, die Gal- dem härteren Schmelz bestehen, sich langsamer Eckzahn fast ganz abgenutzt. vayne-Rinne zieht sich über den gesamten Zahn. abnutzen und erhaben sind. Mit 9 Jahren sind die „Schmelzbecher“ aller Mit 20 bis 25 Jahren ist der Winkel zwischen Mit fortschreitendem Alter hebt sich der einge- Schneidezähne abgenutzt; die „Flecken“ sind den Schneidezähnen noch kleiner. Mit fortschrei- bettete Anteil der Krone langsam aus der Zahn- noch sichtbar, wenngleich sie an den mittleren tendem Durchbruch weist der Abschnitt der höhle; ein kontinuierlicher Durchbruch als Aus- Schneidezähnen fehlen können. Das „Zahnstern- Krone des oberen Eckzahnes, der nun in Erschei- gleich für die Abnutzung. Die äußere Kontur der chen“ ist nun sowohl auf den seitlichen wie auf nung tritt, keine Galvayne-Rinne mehr auf. Die Kaufläche verändert sich von queroval bis abge- den mittleren Schneidezähnen sichtbar. In diesem Furche wird daher zunehmend kürzer, während rundet mit dem Zahnsternchen in der Mitte. Bei Alter entwickelt sich als direkte Folge der Abnut- sich der Zahn bis etwa zum 30. Lebensjahr voll- einem älteren Pferd stehen die Schneidezähne zung ein weiterer Haken an den oberen Eckzäh- ständig abnutzt. von der Seite gesehen waagerechter im Kiefer, der nen, und die mittleren Schneidezähne sind fast Die Ausbildung einer Wurzel verschiebt sich Winkel zwischen den oberen und den unteren dreieckig (“abgerundet“). um einige Jahre, danach verlängert sie sich. Schneidezähnen wird spitzer. Zwischen dem 9. und dem 10. Lebensjahr Durch Anlagerung von Dentin und Zement ver- Mit diesen Kenntnissen kann die Altersbestim- tritt zum ersten Mal eine dunkle Furche, die Gal- engen sich die Öffnungen der Pulpahöhle. Bis mung eines Pferdes an den Zähnen ab dem sechs- vayne-Rinne, auf der äußeren Fläche der oberen zum 12. bis 14. Lebensjahr sind die Wurzeln ten Lebensjahr anhand der folgenden Faktoren Eckzähne auf. Die dunkle Farbe kommt von dem voll ausgebildet, ihre Wurzelkanäle verengt. durchgeführt werden: (i) Lage und Form des In- dort in der Grube noch vorhandenen Zement; am fundibulums (zunächst „Schmelzbecher“, dann übrigen Zahn ist er bereits abgenutzt und der da- „Schmelzfleck“); (ii) Aussehen, Lage und Form runter liegende weiße Schmelz wird sichtbar. Die des „Zahnsternchens“; (iii) Gesamtform der Kau- Furche beginnt etwa auf der Hälfte der Länge des fläche; (iv) Neigungswinkel der Zähne von der Zahnes, sodass sie in den Jahren nach dem Durch- Seite gesehen. Jeder dieser Faktoren hat für sich bruch noch in der Zahnhöhle verborgen bleibt. alleine genommen keine besondere Aussagekraft, Während der Zahn aus dem Zahnfleisch heraus- doch nimmt man alle zusammen, ist eine ausrei- wächst, erscheint die Furche nach und nach an, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 113 7 Jahre 12 Jahre 8 Jahre 15 Jahre 9 Jahre 19–20 Jahre 10 Jahre 20–25 Jahre, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 114 40 der Unterlippe getastet werden. Die Foramina (Facies vestibularis, grenzt an die Lippen- bzw.maxillare und mandibulare, die in den Canalis Backenschleimhaut). 31 Zungenfläche des ZahnsBackenzähne infraorbitalis bzw. Canalis mandibulae führen, (Facies lingualis, grenzt an die Zunge). 32 Zahn- liegen tiefer und können daher nicht getastet wer- krone, Corona dentis. 33 Zahnwurzel, Radix den; das Foramen maxillare in der Orbitabasis am dentis. 34 N. mandibularis des Trigeminus Die Kiefer sind verlängert, um Platz für die ver- rechts die Kauflächen links vollständig aufeinan- rostralen Ende der Fossa pterygopalatina und das (V. Gehirnnerv). 35 N. alveolaris inferior im größerte Kaufläche der Zähne zu schaffen, die für der stehen, während rechts nur ein minimaler Foramen mandibulare an der Innenseite des Canalis mandibulae. 36 Äste des N. alveolaris das Zermahlen von pflanzlicher Kost erforderlich Kontakt zwischen den lingualen Kanten der obe- Unterkieferastes kaudal des letzten Backenzah- inferior zu den unteren Backenzähnen. 37 Äste ist. Die Kiefer sind auch tiefer, um den eingebet- ren Kauflächen und den bukkalen Kanten der un- nes. des N. alveolaris inferior zu den unteren Schnei- teten Anteil der hochkronigen Zähne zu halten, teren Kauflächen besteht. Steht der Unterkiefer dezähnen. 38 N. mentalis (zu Kinn und Unter- die zum Ausgleich für die Abnutzung der Zähne extrem weit nach links (40.5), verlieren die Kau- Maulhöhle und Kiefer: 1 Maulhöhlenvor- lippe). 39 N. maxillaris des Trigeminus. 40 N. in- bei dieser abriebintensiven Kost erforderlich sind. flächen der rechten Seite jeglichen Kontakt; links hof. 2 Eigentliche Maulhöhle. 3 Schleimhaut des fraorbitalis im Canalis infraorbitalis. 41 Rami al- Wie bei den bereits besprochenen Schneidezäh- beißen die unteren Zähne gegen die labialen Kan- Maulhöhlenvorhofs. 4 Schleimhaut des harten veolares des N. infraorbitalis zu den oberen nen können die Backenzähne auch noch Jahre ten der Kauflächen der oberen Zähne. Zwischen Gaumens. 5 Zahnfleisch. 6 Schleimhaut der Backenzähnen. 42 Rami alveolares des N. infra- nach dem Durchbruch weiterwachsen, da die den Kauflächen der oberen und unteren Zähne Zunge. 7 Schleimhaut des Maulhöhlenbodens. orbitalis zu den oberen Schneidezähnen. Ausbildung der Wurzeln erst später erfolgt. Ein links wurde maximaler Kontakt erreicht, die Kau- 8 Harter Gaumen. 9 Gaumenfortsatz des Zwi- 43 Rami nasales externi und Rami labiales maxil- bleibender Backenzahn ist zum Zeitpunkt des flächen werden gleichmäßig über die gesamte Flä- schenkieferbeins. 10 Gaumenfortsatz des Ober- lares (zu Oberlippe und Maul). 44 For. rotun- Durchbruches etwas 8 cm lang, der Großteil der che hin abgenutzt. Wenn der Unterkiefer zur an- kieferbeins. 11 Gaumenfortsatz des Gaumen- dum. 45 For. lacerum. 46 For. maxillare. 47 For. Krone befindet sich noch innerhalb des Kiefers. deren Seite bewegt wird, werden die Zähne der beins. 12 Ductus interincisivus. 13 Gaumenspal- infraorbitale. 48 For. mandibulare. 49 For. men- Eine „funktionelle Krone“ von etwa 2 cm rechten Seite entsprechend be- und abgenutzt. te (beinhaltet den Ductus incisivus, einen blind tale. Länge bleibt bestehen, während sich der Zahn Die Schnitte durch den Kopf zeigen ein Gebiss, endenden Kanal der Nasenschleimhaut, der in der zum Ausgleich für die Abnutzung von etwa 3 mm das durch volle Okklusion links/rechts gleichmä- Submukosa des harten Gaumens endet). 14 For. im Jahr langsam aus der Zahnhöhle schiebt. Ma- ßig abgenutzt wurde (40.6) und eines, das zeigt, palatinum majus. 15 Angesichtsleiste des Ober- chen Sie sich bewusst, dass sich der Großteil der was passieren kann, wenn nur eine partielle Seit- kieferbeins. 16 Zahnfachleiste des Oberkiefer- Krone anfangs innerhalb des Kiefers befindet und wärtsbewegung möglich ist (40.7). Bei Letzterem beins. 17 Lade, Diastema, Margo interalveolaris. sich im Laufe eines Pferdelebens (25 oder mehr sind die Kauflächen nicht gleichmäßig in Ge- 18 Unterkieferkörper. 19 Zahnfachleiste des Jahre) langsam herausschiebt. brauch, was dazu führt, dass die lingualen Kanten Unterkiefers. 20 Zwischenkieferraum. 21 Unter- Bei der Besprechung des „Beißens“ der Ba- der unteren und die labialen Kanten der oberen kiefersymphyse. 22 Backendrüsen (dorsal und ckenzähne sollten vier Gesichtspunkte beachtet Zähne nicht abgerieben werden und als scharfe ventral). 23 Ausführungsgang der Unterkiefer- werden: (i) Oberkiefer und obere Zahnreihe sind Kanten von der Kaufläche abstehen. Sie können drüse. 24 Unterzungendrüse. 25 Backenmuskel. breiter als die unteren; (ii) die einzelnen oberen sehen, dass es in dieser Situation zu Verletzungen 26 Innere und äußere Zungenmuskulatur. 27 M. Zähne sind breiter und weisen eine komplexere von Backenschleimhaut und Zunge kommen mylohyoideus. 28 M. geniohyoideus. Fältelung der Schmelzschicht auf als die unteren; kann; es kann erforderlich werden, die Kanten ab- Zähne und Innervation: I 1–M 3 Bleibende (iii) die Kauflächen der Zähne sind von der Zunge zufeilen. Zähne, Dentes permanents, des oberen und un- zu den Lippen hin nach außen unten geneigt; Die letzte Zeichnung (40.8) zeigt die Innerva- teren Zahnbogens. I 1–I3 Schneidezähne, Den- (iv) jeder Zahn trifft auf zwei Zähne der gegen- tion der Zähne über den N. trigeminus (V. Hirn- tes incisivi. I 1 Zangenschneidezahn. I 2 Mittel- überliegenden Reihe. nerv). Äste an die oberen Zähne zweigen von schneidezahn. I 3 Eckschneidezahn. C Haken- Das Ausmaß der Okklusion zwischen oberen einer maxillären Komponente ab, dort, wo er sich zahn, Dens caninus (rudimentär und nur bei und unteren Zähnen ist auf den Abb. 40.3 bis als N. infraorbitalis im Canalis infraorbitalis unter Hengsten durchgebrochen). P 2–M 3 Backen- 40.5 zusehen; hier sind die oberen und unteren dem Auge fortsetzt. Äste an die unteren Zähne zähne (6 oben und 6 unten: je 3 Prämolare (vor- Zahnreihen übereinander gezeichnet. Eine einfa- zweigen von einer mandibulären Komponente ab, dere Backenzähne oder Dentes praemolares) und che Auf-und-ab-Bewegung des Kiefers führt ledig- besonders aus dem N. alveolaris inferior dort, wo 3 Molare (hintere Backenzähne oder Dentes mo- lich zu einer sehr eingeschränkten Okklusionsflä- er durch den Canalis mandibulae im Unterkiefer lares). P 2 1. Backenzahn (P1 [“Wolfszahn“] des che, d.h. die lingualen Kanten (zur Zunge hin) zieht. oberen Zahnbogens oft nicht ausgebildet und der oberen Reihe mit den bukkalen Kanten (zu Das große Foramen infraorbitale am Ende des wenn er vorhanden ist, ist er klein und kann den Lippen hin) der unteren Reihe. Canalis infraorbitalis kann seitlich am Gesicht leicht entfernt werden). P 3 2. Backenzahn. Seitwärtsbewegungen des Unterkiefers vergrö- unter dem Bauch des M. levator der Oberlippe ge- P 4 3. Backenzahn. M 1 4. Backenzahn. M 2 ßern die Kontaktfläche der Kauflächen erst auf der tastet werden. Das kleinere Foramen mentale am 5. Backenzahn. M 3 6. Backenzahn. 29 Kau- einen und dann auf der anderen Seite. Sie sehen Ende des Canalis mandibulae kann am Unterkie- fläche des Zahns (Facies occlusalis der Backen- auf Abb. 40.4, dass bei nur partieller Okklusion fer unterhalb der Sehne des M. depressor labialis zähne). 30 Lippen- bzw. Backenfläche des Zahns, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 115, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 116 41 ferhöhle praktisch aus. Bei diesem jungen Tier rei- des Sinus sphenopalatinus in die mediale Abtei-chen sie bis an den Canalis infraorbitalis über der lung der kaudalen Kieferhöhle. 23 Stirnhöhle,Nasennebenhöhlen Angesichtsleiste heran. Sinus frontalis (Stirn-Muschelhöhle, da sie sich in Im Alter von 10 Jahren (41.9) ist der Durch- die dorsale Muschelhöhle fortsetzt). 24 Dorsale bruch zum Ausgleich für die Abnutzung weiter Muschelhöhle, Sinus conchae dorsalis. 25 Aper- Nasennebenhöhlen sind Erweiterungen der Na- Die Abb. 41.6 zeigt die Verbindungen zwi- vorangeschritten, es haben sich deutliche Wur- tura frontomaxillaris (große und runde Öffnung senhöhle. Sie tragen jedoch weder zur Geruchs- schen der Nase und ihren Nebenhöhlen und zeigt zeln ausgebildet und die Zähne nehmen im Kiefer im Stirnhöhlenboden: führt in die kaudale Kiefer- wahrnehmung noch zur Atmung bei, den beiden mögliche Wege der ein- und durchströmenden weniger Raum ein, besonders in den Kieferhöh- höhle). Aufgaben der Nasenhöhle. Die Gesamtform des Luft. Eine Entzündung der Schleimhaut der Nase len. Die Wurzeln schließen sich mit etwa 12 Jah- Schädelknochen und Zähne: 26 Oberkiefer- Schädels wird weitgehend durch die verlängerten kann auf die der Nebenhöhlen übergreifen und ren. bein. 27 Zahnfachleiste des Oberkieferbeins. und vertieften Kiefer und ihre Muskulatur be- umgekehrt. Eine Entzündung in diesen Höhlun- Mit 20 Jahren (41.10) ist nur noch ein kurzes 28 Oberkieferbeule. 29 Stirnbein. 30 Jochfort- stimmt. Dies bedeutet, dass Maßnahmen zur Stüt- gen kann auch die Folge knöcherner Verletzun- Stück der Krone im Kiefer eingebettet, die ge- satz des Stirnbeins. 31 Jochbogen. 32 Augenhöh- ze der langen Kiefer erforderlich sind. Knöcherne gen in diesem Bereich sein. Die knöchernen schlossenen Wurzeln sind lang und prominent. le. 33 For. maxillare (führt von der Augenhöhle Bereiche zwischen und innerhalb der Stützen kön- Zahnhöhlen der Molaren ragen in die Kieferhöh- Die Zähne nehmen nur noch einen geringen Teil in den Canalis infraorbitalis). 34 For. infraorbita- nen unerwünscht sein und werden daher als Hohl- len hinein, die Zahnwurzeln sind nur von einer der Kieferhöhle ein, die Oberkante der Wurzeln le. 35 Angesichtsleiste. 36 For. supraorbitale. räume abgeschlossen: die Nasennebenhöhlen. dünnen Knochenschicht bedeckt. Sollte es zu befindet sich etwas unterhalb auf Höhe der Ange- 37 Schläfengrube. 38 Scheitelkamm. 39 Harter Die Stirnhöhlen sind in der Mittellinie durch einer Verletzung oder Entzündung der Zähne mit sichtsleiste (bis etwa 2,5 cm). Gaumen. 40 Nasenzwischenkieferausschnitt. eine knöcherne Trennwand geteilt. Anhand von Beteiligung der Zahnhöhlen kommen, kann dies 41 Unterkiefer. 42 Knöcherne Platte im Kiefer- Abb. 41.2 kann man sehen, wie man durch den zu einer Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) füh- Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen: höhlenboden, die die Backenzahnwurzel bedeckt. Einsatz von Hilfslinien ihre Ausdehnung von ren. Entzündliches Sekret fließt dann in die Kie- 1 Dorsale Nasenmuschel. 2 Ventrale Nasenmu- DP 1–DP 4 1.–4. nicht-bleibender (Milch-)Prä- außen abschätzt: ferhöhle, die durch die geschwollene Schleimhaut schel. 3 Nasenscheidewand. 4 Nasenschleim- molare. P 2–P 4 2.–4. bleibender Prämolare. X–X quer durch die Mitte der Jochbögen; und das Sekret verstopft, da sich ihr nasomaxillä- haut. 5 Dorsaler Nasengang. 6 Mittlerer Nasen- M 1–M 3 1.–3. bleibender Molare. Y–Y quer durch die Mitte zwischen innerem Au- rer Ausgang in den mittleren Nasengang in einiger gang. 7 Ventraler Nasengang. 8 Gemeinsamer genwinkel und Angesichtsleiste; Entfernung vom tiefsten Punkt befindet. Nasengang. 9 Tränennasenkanal (Tränenkanal im Z–Z der Länge nach schräg von der Incisura Die Umrisszeichnungen des Schädels (Abb. Schnitt: Verlauf des Kanals durch die Nasenhöhle, nasomaxillaris nach hinten durch den inneren 41.7 bis 41.10) zeigen die Implantation der Oberflächendarstellung, vom medialen Augen- Augenwinkel (zum Teil dem Verlauf des Tränen- Zähne in verschiedenen Altersstufen und ihr je- winkel zum Boden des Nasenvorhofs). 10 Cana- nasenkanals folgend); weiliges Verhältnis zur Kieferhöhle. Ein Pferd hat lis infraorbitalis (beherbergt den N. infraorbitalis: Auf Abb. 41.3 ist die linke Kiefernhöhle dar- lange Zähne mit hohen Kronen, das ist der Anteil Verlauf des Kanals in der Oberflächendarstellung). gestellt, ihre Ausmaße können mit Hilfe der fol- des Zahnes, der mit Schmelz bedeckt ist. Ich habe 11 Kieferhöhle, Sinus maxillaris. 12 Septum si- genden Achsen abgeschätzt werden (41.4): bereits erwähnt, dass beim Pferd im Laufe des Al- nuum maxillarium (querverlaufende Scheide- A–A verbindet das rostrale Ende der Angesichts- terungsprozesses ein kontiniuerliches Zahnwachs- wand, die die Kieferhöhle in einen rostralen und leiste mit dem Foramen infraorbitale; tum als Ausgleich für den Abrieb an den Kauflä- einen kaudalen Anteil unterteilt). 13 Rostraler B–B parallel zu A–A durch den inneren Augen- chen stattfindet. Während die Zähne herauswach- Anteil der Kieferhöhle, Sinus maxillaris rostralis. winkel; sen, verkleinert sich der im Knochen eingebettete 14 Kaudaler Anteil der Kieferhöhle, Sinus maxil- C–C vom Nasenzwischenkieferausschnitt zurück Anteil, es entwickelt sich eine erkennbare Wurzel laris caudalis. 15 Ventrale Muschelhöhle, Sinus durch den inneren Augenwinkel; und die Kieferhöhle vergrößert sich. Die Größe conchae ventralis (steht mit der medialen Abtei- D–D an der Angesichtsleiste entlang (diese Be- der Kieferhöhle verändert sich auch durch die ros- lung der rostralen Kieferhöhle in Verbindung). grenzung variiert jedoch mit dem Alter und dem trale Wanderung der Backenzähne, während 16 Längsverlaufende Leiste, die den Canalis in- Ausmaß des Durchbruches der oberen Backen- diese durchbrechen und in Abrieb kommen. fraorbitalis beherbergt (unterteilt den Boden der zähne (Abb. 41.7 bis 41.10), da sich die Neben- Mit 2 bis 3 Jahren (41.7) hat eine Pferd noch Kieferhöhle in eine mediale und eine laterale Ab- höhlen mit fortschreitendem Auswachsen der seine Milchschneidezähne und die Prämolaren in teilung). 17 Laterale Abteilung der kaudalen Zähne vergrößern). Gebrauch; die ersten beiden Molaren sind durch- Kieferhöhle. 18 Mediale Abteilung der kaudalen Obwohl ihre Funktion umstritten ist, sind die gebrochen. Zahnwurzeln haben sich noch nicht Kieferhöhle. 19 Apertura nasomaxillaris (schlitz- Nasennebenhöhlen aus zwei Gründen von Be- gebildet, eine Kieferhöhle ist kaum nachweisbar. förmig, öffnet sich ungefähr 5 cm kaudal einer deutung: (i) Die Kieferhöhle öffnet sich über die Mit 5 Jahren (41.8) sind bei einem Pferd sämt- querverlaufenden Ebene durch das rostrale Ende Apertura nasomaxillaris in den mittleren Nasen- liche bleibenden Backenzähne vorhanden, sechs der Angesichtsleiste in den mittleren Nasengang). gang. (ii) Die Stirn- und Kieferhöhlen sind mit- auf jeder Seite jeweils oben und unten. Wurzeln 20–21 Keilbein-Gaumenhöhle, Sinus sphenopa- einander über eine Apertura frontomaxillaris ver- sind immer noch kaum zu erkennen; die hinteren latinus. 20 Keilbeinhöhle, Sinus sphenoidalis. bunden. drei oder vier oberen Backenzähne füllen die Kie- 21 Gaumenhöhle, Sinus palatinus. 22 Öffnung, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 117 2–3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre 20 Jahre, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 118 42 Nasenhöhle, Gaumen und Rachen: 1 Na- Zungenbeinapparat und Kehlkopf:senhöhle (Oberflächendarstellung). 2 Lage der 33 Mittlerer Zungenbeinast, Stylohyoideum.Rachenraum und Luftsäcke inneren Nasenlöcher (Choanen in der Oberflä- 34 Zungenhorn, Ceratohyoideum. 35 Zungen- chendarstellung: führen von der Nasenhöhle beinkörper, Basihyoideum. 36 Kehlkopfhorn, in den Nasenrachen). 3 Weicher Gaumen, Gau- Thyreohyoideum. 37 M. ceratohyoideus. 38 M. Die nebenstehenden Zeichnungen beschäftigen hinaus (in einer transversalen Ebene durch die äu- mensegel. 4–5 Ostium intrapharyngeum (vom thyreohyoideus. 39 M. cricothyreoideus. 40 M. sich mit dem Rachenraum. Wie wir bereits gese- ßeren Augenwinkel) und nach ventral neben dem Nasenrachen in den Kehlrachen). 4 Kaudale sternohyoideus. 41 Schildknorpel, Cartilago thy- hen haben, ist er durch den langen weichen Rachen bis zum Laryngopharynx herunter. Grenze des Gaumensegels. 5 Arcus palatopha- reoidea. 42 Rostrales Horn des Schildknorpels. Gaumen in einen Nasopharynx (Nasenrachen- Eine Spekulation über die Funktion der Luftsä- ryngeus (Schleimhautfalte, deren Grundlage der 43 Kaudales Horn des Schildknorpels. 44 Kehl- raum) und einen Oropharynx unterteilt, die sich cke ist schwierig, obwohl es immer noch möglich M. palatopharyngeus bildet und die sich vom kopf (Oberflächendarstellung). 45 Ringknorpel, kaudal des weichen Gaumens zum Laryngopha- ist, dass es sich einfach nur um „Lückenbüßer“ lateralen Ende des Gaumensegels rund um die Cartilago cricoidea. 46 Stellknorpel, Cartilago rynx vereinen. Die Lage des Rachenraums in Pro- handelt. Beim Pferd sind Unterkiefer und hier be- Rachenwand ausdehnt, um sich mit dem Gegen- arytaenoidea. 47 Proc. corniculatus des Stell- jektion auf die Oberfläche ist auf Abb. 42.1 dar- sonders der Kieferfortsatz und das kaudale Ende stück der anderen Seite über dem Eingang zur knorpels. 48 Kehldeckelknorpel, Cartilago epi- gestellt, während auf den Abb. 42.3 und 42.4 die des Korpus enorm vergrößert; diese knöcherne Speiseröhre zu vereinigen). 6 Lage des Arcus pa- glottica (bildet die Grundlage des Kehldeckels). dazugehörige Muskulatur zu sehen ist. Die Ra- Struktur des Kopfes muss jedoch auch noch latoglossus (Schleimhautfalte von der Zunge zum 49 Knorpelspange der Luftröhre, Cartilago tra- chenmuskulatur zieht vom Gaumenbein und dem Weichteile beherbergen, die nichts mit dem Kiefer Gaumen, die den Eingang in den Maulrachen von chealis. 50 Ringknorpel-Luftröhrenverbindung, Processus pterygoideus in die Wand des Rachens zu tun haben. Wir sind im Nasenbereich bereits der Maulhöhle kennzeichnet). 7 M. tensor veli Lig. cricotracheale. 51 M. cricoarytaenoideus (Mm. palatopharyngeus und pterygopharyn- vergleichbaren strukturellen Problemen begegnet; palatini. 8 M. levator veli palatini. 9 Nasenra- dorsalis. 52 Seitliche Kehldeckelfalte, Plica arye- geus). Die Muskeln verkürzen den Rachen beim diese wurden mit der Entstehung von Nebenhöh- chen (Oberflächendarstellung). 10 Maulrachen piglottica (begrenzt den Eingang in den Kehlkopf- Schlucken, wobei Kehlkopf und Speiseröhre an len gelöst. (Oberflächendarstellung). 11 Rachenöffnung der vorhof). 53 Lumen der Luftröhre. 54 Speiseröh- die Zungenwurzel herangezogen werden. Der Wegen ihrer Größe und Lage verläuft eine Ohrtrompete. 12 Kehlrachen. 13 Recessus piri- re. M. stylopharyngeus caudalis weitet den Rachen- Reihe von Hirnnerven und Blutgefäßen über die formis des Kehlrachens. 14–15 Rostrale Schlund- Knochen und Muskeln des Kopfes: raum, damit beim Schlucken Nahrung aufgenom- Oberfläche der Luftsäcke. Infektionen aus Nase kopfschnürer. 14 M. pterygopharyngeus. 15 M. 55 Körper des Hinterhauptsbeins. 56 Äußerer men werden kann; die zirkulären Muskelringe oder Nasopharynx können auf die Luftsäcke über- palatopharyngeus. 16–18 Kaudale Schlundkopf- Gehörgang (zu Lebzeiten vom Trommelfell be- um das kaudale Ende von Nasopharynx und La- greifen; beispielsweise können Pilzinfektionen schnürer. 16 M. hyopharyngeus. 17 M. thyreo- deckt). 57 Drosselfortsatz des Hinterhauptsbeins. ryngopharynx hingegen wirken als Konstrikto- oder Diphtherieerreger die Schleimhaut befallen pharyngeus. 18 M. cricopharyngeus. 19 Erwei- 58 Jochbogen. 59 Unterkieferast. 60 Kieferge- ren, wobei sie die Nahrung nach hinten in die und sich die Luftsäcke mit purulentem Sekret fül- terer des Schlundkopfs, M. stylopharyngeus cau- lenk. 61 M. longus capitis. 62 M. rectus capitis Speiseröhre befördern. Die Abbildungen zeigen len. Die Drainage der physiologischen Sekretion dalis. 20 Zungenwurzel. ventralis. 63 M. masseter. 64 M. temporalis. ebenfalls die Mm. tensor und levator veli palatini der Schleimhaut erfolgt bei gesenktem Kopf durch Luftsack und Ohrtrompete: 21 Ohrtrompe- 65 M. pterygoideus lateralis. 66 M. pterygoi- (Spanner und Heber des Gaumens), beide sind für die Ohrtrompete in den Nasopharynx. Infektio- te, Tuba eustachii oder auditiva (Oberflächendar- deus medialis. 67 M. digastricus. 68 Atlasflügel. den Schluckvorgang wichtig. nen innerhalb der Luftsäcke können jedoch pro- stellung und Schnitt). 22 Tubenknorpel, Cartila- Blutgefäße, Nerven und Drüsen: 69 A. ma- Die Abb. 42.2 und 42.5 auf der rechten Seite blematisch sein, da dieser normale Abflussweg go tubae auditivae (mediale Platte steht am xillaris. 70 A. linguofacialis. 71 Arteria, Vena, zeigen die beiden prominenten Lufträume an der durch eine geschwollene Schleimhaut blockiert weitesten vor). 23 Mittelohrhöhle (Oberflächen- Nervus alveolaris inferior. 72 N. lingualis. 73 N. Rückseite des Rachens, die Luftsäcke, eine Be- sein kann; daher wird die Drainage der Luftsäcke darstellung). 24 Lage der Luftsacköffnung in die hypoglossus. 74 V. linguofacialis. 75 Unterkie- sonderheit der Familie der Pferde (Equidae). Ein erschwert, da diese sich zum größten Teil unter- Ohrtrompete. 25 Luftsack, Diverticulum tubae ferdrüse. 76 Ausführungsgang der Unterkiefer- Luftsack ist eine große Aussackung der Eustachi- halb des Niveaus der pharyngealen Öffnung der auditivae (Oberflächendarstellung). 26 Medianes drüse. 77 Ausführungsgang der Ohrspeicheldrüse. schen Röhre (Tuba auditiva oder Ohrtrompe- Ohrtrompete befinden. Septum der Luftsäcke (dorsal des Schlundkopfes, te), die bis zu 500 ml fassen kann. Die Eustachi- unter den Mm. rectus und longus capitis). 27–30 sche Röhre verbindet das Mittelohr mit dem Na- Grenzen des Luftsacks. 27 Rostrales Ende des sopharynx am hinteren Ende des Rachens und Luftsacks (kleiner Blindsack unter dem Keilbein). verläuft in einer Rinne aus einem umgekehrt U- 28 Unteres Ende des Luftsacks (auf dem förmigen Knorpel. Die Luftsäcke erstrecken sich Schlundkopf und dem Ursprung der Speiseröhre). ventral, lateral und dorsal dieser Tube und neh- 29 Kaudales Ende des Luftsacks (erstreckt sich men den Raum über und neben dem Rachen ein. unter dem Atlasflügel und lateral des Schlund- Der Querschnitt (42.5) zeigt, wie sich die Luftsä- kopfes und der Speiseröhre in unterschiedlicher cke in der Medianebene oberhalb des Rachens Ausdehnung in Richtung Hals). 30 Laterales treffen, wo sie durch ein fibröses Septum getrennt Ende des Luftsacks (Mm. pterygoidei und Spei- sind. Die Luftsäcke reichen auch nach kaudal bis cheldrüsen). 31 Laterale Bucht des Luftsacks. unter den Atlasflügel, nach rostral über die naso- 32 Mediale Bucht des Luftsacks (erstreckt sich pharyngeale Öffnung der Eustachischen Röhre weiter als die laterale Bucht nach kaudal)., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 119, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 120 43 band, Lig. cricotracheale (ringförmiges Band aus (im Boden des Kehlkopfvorhofs an der Basis desfibroelastischem Gewebe). 20 Ringknorpel- Kehldeckels). 36 Seitliche Kehldeckelfalte, PlicaKehlkopf Schildknorpelband, Lig. cricothyreoideum (ver- aryepiglottica (umschließt mit dem Kehldeckel schließt die Incisura thyreoidea caudalis in Form und den hornförmigen Fortsätzen der Stellknorpel einer Platte). 21 Schildknorpel-Zungenbeinmem- den Eingang in den Kehlkopf und ragt durch das Der Kehlkopf ist ein kurzes tubuläres Ventil, das Abb. 43.6 und 43.7 sind konstruierte Blicke die bran, Membrana thyreohyoidea. 22 Kehldeckel- Ostium intrapharyngeum in den Nasenrachen). aus Knorpel und Muskeln besteht und innen von Kehle herunter in den Kehlkopf und die Abb. Zungenbeingelenk (Lig. hyoepiglotticum). 37 Recessus piriformis (laryngopharyngeale einer Fortsetzung der Rachenschleimhaut ausge- 43.8 und 43.9 sind Medianschnitte. 23 Vorhofband, Lig. vestibulare (verbindet den Bucht lateral der seitlichen Kehldeckelfalte). kleidet ist. Er liegt ventral im Kopf zwischen den Öffnung und Schluss der Glottis werden von Keilknorpel des Kehldeckelknorpels mit dem 38 Zugang zur Kehlkopfhöhle, Aditus laryngis quer verlaufenden Ebenen durch den Körper des verschiedenen Muskeln bewirkt. Eine Lähmung Stellknorpel). 24 Stimmband, Lig. vocale (verbin- (Öffnung in den Kehlkopfvorhof). 39 Kehlkopf- Keilbeins und den Atlaswirbel. Wenn der Kopf in derselben (meist links) verursacht eine partielle det den Schildknorpel mit dem Stimmbandfort- vorhof, Vestibulum laryngis (vom Aditus laryngis „normaler“ Position gehalten wird, liegt die ros- Verlegung der Glottis, da die Schleimhaut der satz des Stellknorpels). kaudal zur Glottis). 40 Kehlkopfenge, Glottis trale Hälfte zwischen den Unterkieferästen. Stimmbänder erschlafft. Dies führt zu einem Zu- Kehlkopfmuskeln: 25 M. cricoarytaenoi- (Öffnung des Kehlkopfes; umgeben von den Streng genommen ist die Glottis (Kehldeckel) die stand, der als „Röhren“ bezeichnet wird, ein Ge- deus dorsalis (Stimmritzenerweiterer durch die Stimmfalten und dem Schleimhautüberzug der Öffnung des Kehlkopfes; sie ist von den Stimm- räusch, das von einem erschlafften (adduzierten) Auswärtsführung der Stimmfalten zur Öffnung Stellknorpel). 41 Ventraler Abschnitt der Stimm- bändern und den Stellknorpeln umgeben. Da der Stimmband erzeugt wird, das im inspiratorischen der Stimmritze). 26 M. arytaenoideus transver- ritze (Rima glottis), Pars intermembranacea (zwi- Kehlkopf jedoch durch die Bildung der aryepi- Luftstrom vibriert. sus (Stimmritzenverenger durch die Annäherung schen den Stimmfalten). 42 Dorsaler Abschnitt glottischen Falten, die auf beiden Seiten die Epi- der Stimmfalten zum Verschluss der Stimmritze). der Stimmritze, Pars intercartilaginea (zwischen glottis mit den Stellknorpeln verbinden, eine Ver- Kehlkopfknorpel, Cartilagines laryngis, 27 M. cricoarytaenoideus lateralis (Stimmritzen- den Stellknorpeln). 43 Ausgangsraum des Kehl- längerung vom Boden des Laryngopharynx aus Gelenke und Bänder: 1–6 Schildknorpel, Car- verenger durch die Annäherung der Stimmfalten kopfes, Cavum infraglotticum (Anteil der Kehl- nach oben erfahren hat, besitzt der Kehlkopf nun tilago thyreoidea (U-förmiger hyaliner Knorpel). zum Verschluss der Stimmritze). 28–29 M. thy- kopfhöhle kaudal der Glottis, der in die Luftröhre einen Vorhof vor der Glottis. Dies bedeutet, dass 1 Kehlkopfwulst des Schildknorpels. 2 Seiten- reoarytaenoideus (durch die seitliche Kehlkopfta- führt). 44 Luftröhre. 45 Speiseröhre. bei normaler Atmung der Kehlkopf mit geöffneter platte, Lamina, des Schildknorpels (in Abb. 43.3 sche in 2 Muskeln unterteilt). 28 M. vocalis Schädel und Schlundkopf: 46 Hinteres Keil- Glottis nach oben durch die intrapharyngeale entfernt, um die seitliche Kehlkopftasche und den (steht mit dem Stimmband in der Stimmfalte in bein, Os basisphenoidale (beherbergt die Keil- Öffnung in den Nasopharynx hereinragt. Wie Sie M. thyreoarytaenoideus darzustellen). 3 Rostra- Verbindung: Stimmritzenverenger durch die An- beinhöhle). 47 Basis des Hinterhauptsbeins. an dem Medianschnitt (43.8) erkennen können, les Horn, Cornu rostrale, des Schildknorpels (arti- näherung der Stimmfalten zum Verschluss der 48 M. longus capitis. 49 M. rectus capitis ven- ist so praktisch der gesamte Laryngopharynx ver- kuliert mit dem Kehlkopfhorn). 4 Kaudales Horn, Stimmritze). 29 M. ventricularis (steht mit dem tralis. 50 Pars occipitomandibularis des M. di- legt. Damit Nahrung vom Oropharynx in die Spei- Cornu caudale, des Schildknorpels (artikuliert mit Vorhofband in der Vorhoffalte in Verbindung: gastricus. 51 Mittlerer Zungenbeinast, Stylo- seröhre gelangen kann, muss der Laryngopharynx dem Ringknorpel). 5 Schildknorpelspalte, Fissura Stimmritzenverenger durch die Annäherung der hyoideum. 52 Zungenhorn, Ceratohyoideum. durch „Entfernung“ des Kehlkopfes eröffnet wer- thyreoidea (gewährt dem N. laryngeus cranialis Vorhoffalten zum Verschluss der Stimmritze). 53 Zungenbeinkörper, Basihyoideum. 54 Zun- den. Daher wird beim Schlucken die „Versiege- Durchtritt zur Schleimhaut des Kehlkopfs). 6 In- 30 M. cricothyreoideus (Stimmritzenverenger genfortsatz des Zungebeinkörpers in der Zungen- lung“, die durch die sphinkterartigen nasopharyn- cisura thyreoidea caudalis (im Körper des Schild- durch Spannung und Annäherung der Stimmfal- wurzel. 55 Kehlkopfhorn, Thyreohyoideum. gealen Falten besteht, eröffnet, indem der Kehl- knorpels). 7 Ringknorpel, Cartilago cricoidea ten, was zu einem vergrößerten dorsoventralen 56 M. occipitohyoideus. 57 M. geniohyoideus. kopf nach vorne unten aus dem Nasopharynx (ringförmiger hyaliner Knorpel). 8 Ringknorpel- Durchmesser der Stimmritze führt). 58 M. sternohyoideus. 59 M. thyreohyoideus. gezogen wird. Diese Bewegung öffnet den Zugang platte, Lamina cartilaginis cricoideae. 9 Ring- Kehlkopfschleimhaut und Kehlkopfhöhle, 60 M. ceratohyoideus. 61 Harter Gaumen. zur Speiseröhre; gleichzeitig wird der weiche knorpelreif, Arcus cartilaginis cricoideae. Cavum laryngis: 31 Seitliche Kehlkopftasche, 62 Weicher Gaumen. 63 Maulrachen. 64 Zun- Gaumen nach oben gezogen und verschließt so 10 Stell- oder Aryknorpel, Cartilago arytaenoidea Ventriculus laryngis (2,5 cm tiefe verlängerte Ta- genwurzel. 65 M. genioglossus. 66 M. hypo- den Nasopharynx (43.9). Der Oropharynx hat (hyaliner Knorpel mit einem Stimmbandfortsatz sche medial der Schildknorpelplatte: Lage wird glossus. 67 Nasenrachen. 68 Recessus pharyn- nun eine direkte Verbindung mit der Speiseröhre aus elastischem Knorpel). 11 Muskelfortsatz, durch die gestrichelte Linie in Abb. 43.4 ange- gis. 69 Nasenrachenöffnung der Ohrtrompete. durch den Laryngopharynx, d.h. der Verdauungs- Proc. muscularis, des Stellknorpels (lateral). zeigt). 32 Eingang in die seitliche Kehlkopftasche 70 Septum des Luftsacks. 71 Linker Luftsack. trakt ist offen. Auf dem Weg vom Oropharynx 12 Stimmbandfortsatz, Proc. vocalis, des Stell- (nach vorn gerichtete Öffnung zwischen Vorhof- 72 Ostium intrapharyngeum. 73 Arcus palato- durch den Laryngopharynx in die Speiseröhre knorpels (ventral). 13 Gelenkfäche, Facies articu- falte und Stimmfalte; daher wird die Kehlkopf- pharyngeus. 74 Kehlrachen. 75 Schlundkopf- muss die Nahrung jedoch den Eingang zum Kehl- laris, des Stellknorpels (dorsomedial). 14 Horn- tasche beim Einatmen „aufgebläht“ und die schnürer. kopf passieren. Aus diesem Grunde ist die Glottis förmiger Fortsatz, Proc. corniculatus, des Stimmfalten werden in die Mittellinie gedrückt). Blutgefäße, Nerven und Drüsen: 76 N. während des Schluckvorganges geschlossen, um Stellknorpels (dorsal). 15 Kehldeckel- oder 33 Vorhoffalte, Plica vestibularis („falsche“ glossopharyngeus. 77 N. vagus und N. accesso- zu verhindern, dass Nahrung in die Luftröhre Schließknorpel, Cartilago epiglottica (elastischer Stimmfalte, die das Vorhofband, den M. ventri- rius. 78 N. hypoglossus. 79 A. carotis interna. gerät, d.h. das Pferd sich verschluckt. Ich habe Knorpel). 16 Spitze, Apex, des Kehldeckels. cularis und den Keilknorpel bedeckt). 34 Stimm- 80 A. linguofacialis. 81 A. carotis externa. 82 versucht, diese beiden Positionen des Kehlkopfes 17 Keilknorpel, Proc. cuneiformis, des Kehlde- falte, Plica vocalis („echte“ Stimmfalte, die das V. linguofacialis. 83 Oberkiefervene. 84 Unter- in den Zeichnungen darzustellen; „offen“ beim ckelknorpels. 18 Knorpelspange der Luftröhre, Stimmband und den M. vocalis bedeckt). 35 Mitt- kieferspeicheldrüse. 85 Ausführungsgang der Atmen und „geschlossen“ beim Schlucken. Die Cartilago trachealis. 19 Ringknorpel-Luftröhren- lere Kehlkopftasche, Recessus laryngis medianus Unterkieferspeicheldrüse. 86 Ohrspeicheldrüse., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 121, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 122 44 bindung zwischen Regenbogenhaut-Hornhaut der Unterlippe und des Kinns). 89 N. facialis.und weißer Augenhaut-Hornhaut). 65 Regen- 90 Rami buccales dorsales et ventrales des N.Oberflächenanatomie von Kopf und Hals bogenhaut, Iris (durch die transparente Hornhaut facialis. 91 Gesichtsarterie und -vene, A. et V. fa- hindurch sichtbar). 66 Pupille, Sehloch (zentrale cialis (Puls der Arterie am Gefäßausschnitt des Öffnung der Iris). 67 Traubenkörner, Granula Unterkiefers tastbar). 92 Augenwinkelvene, V. In der nebenstehenden Zeichnung wird versucht, 31 Ringknorpel-Luftröhrenband oder -membran. iridicae (dunkle Körperchen, v.a. am dorsalen angularis oculi. 93 Dorsale Nasenvene, V. dorsa- die meisten der Strukturen von Kopf und Hals 32 Ringbänder der Luftröhre. 33 Atlasflügel (C1: Rand des Sehlochs). 68 Vertiefung über dem Aug- lis nasi. 94 Quere(r) Gesichtsarterie und -nerv darzustellen, die von außen gesehen oder getastet Kranialer Winkel im Transversalschnitt durch das apfel (enthält ein Fettpolsterkissen, das sich durch (Eintritt in den Kaumuskel kurz unterhalb des werden können. Atlanto-Okzipitalgelenk; kaudaler Winkel im den Druck des Schläfenmuskels beim Kauen be- Astes für das Kiefergelenk). 95 V. linguofacialis. Transversalschnitt durch das Atlanto-Axialge- wegt). 69 Retropharyngeale Region (begrenzt 96 Oberkiefervene, V. maxillaris. 97 Äußere Knochen, Gelenke und Bänder: 1 Nasen- lenk). 34 Querfortsätze von C2–C5. 35 Wider- durch die Ohrspeicheldrüse und den Atlasflügel). Drosselvene, V. jugularis externa (staut sich durch fortsatz des Zwischenkieferbeins. 2 Nasenzwi- rist (Dornfortsatz des T3). 36 Lage des Atlanto- 70 Zwischenkieferraum (durch den M. mylohyo- manuellen Druck in der Drosselrinne). 98 Kehl- schenkieferausschnitt. 3 Nasenspitze. 4 Platte Okzipitalgelenks (im Transversalschnitt durch das ideus überbrückt). 71 Drosselrinne. 72 Drossel- gangs-Lymphknoten. 99 Oberflächliche Hals- des Flügelknorpels. 5 For. infraorbitale (Durch- kraniale Ende des Atlasflügels). 37 Lage des At- grube. 73 Faseriges, Fettgewebe enthaltendes Lymphknoten. tritt des N. infraorbitalis). 6 Angesichtsleiste. lanto-Axialgelenks (im Transversalschnitt durch Kammkissen (bildet die Grundlage des Hals- Innere Strukturen (Höhlen, Organe und 7 Knöcherne Begrenzung der Augenhöhle. das kaudale Ende des Atlasflügels). 38 Ausdeh- kamms). Drüsen): 100 Ohrspeicheldrüse. 101 Aus- 8 Jochfortsatz des Stirnbeins. 9 For. supraorbita- nung des Nackenstrangs (als Anteil des Nacken- Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel: führungsgang der Ohrspeicheldrüse (Öffnung le (Durchtritt des N. supraorbitalis). 10 Jochbo- bands bzw. Halsfortsetzung des Rückenbands). 74 Heber der Oberlippe, M. levator labii superio- in den Maulhöhlenvorhof). 102 Unterkieferdrü- gen. 11 Linea temporalis des Stirnbeins. 39 Manubrium sterni. 40 1. Rippe. 41 Wirbel- ris (Muskelbauch bedeckt das For. infraorbitale). se. 103 Lappen der Schilddrüse (paarige Lappen 12 Scheitelkamm. 13 Crista nuchae , Genick- seitiger Rand des Schulterblattknorpels. 42 Krani- 75 Verbundene Sehnen der Heber der Oberlippe. an der Luftröhre kaudal des Kehlkopfes). kamm. 14 Protuberantia occipitalis externa. aler Winkel des Schulterblatts. 43 Kranialer Rand 76 Sehne des Niederziehers der Unterlippe (bei 104–117 Oberflächendarstellung innerer Struk- 15 Ohrmuschelknorpel. 16 Lage des schildförmi- des Schulterblatts. 44 Rollhöcker des Tuberculum Verlagerung der Sehne kann das For. mentale pal- turen. 104 Nasentrompete. 105 Verlauf des Trä- gen Knorpels, Scutulum (auf der Faszie, die den majus des Oberarmbeins (Schulterpunkt). 45 Tu- piert werden). 77 Backenmuskel, M. buccinator nennasenkanals (vom medialen Augenwinkel Schläfenmuskel bedeckt). 17 For. mentale berculum minus des Oberarmbeins. 46 Schulter- (bildet die Grundlage der Backe, durch die die la- durch die Nasenhöhle). 106 Öffnung des Tränen- (Durchtritt des N. mentalis zu Unterlippe und blattbeule. bialen Kanten der Kauflächen der oberen Backen- nasenkanals (sichtbar im Boden des Nasenvorhofs Kinn). 18 Unterkiefersymphyse. 19 Ventralrand Oberflächenmerkmale: 47–50 Nase und zähne beim Kauen palpiert werden können). am Übergang der Haut in die Nasenschleimhaut). des Unterkieferkörpers. 20 Gefäßausschnitt im Nüstern. 47 Dorsaler Nasenwinkel („falsches“ 78 Äußerer Kaumuskel, M. masseter. 79 Schlä- 107 Harter Gaumen. 108 Weicher Gaumen. Ventralrand des Unterkieferkörpers (zur Passage Nasenloch, das in die blind endende Nasentrom- fenmuskel, M. temporalis (in der Schläfengrube: 109 Kieferhöhle. 110 Stirnhöhle. 111 Nasen- der A. et V. facialis und des Ductus parotideus). pete, Diverticulum nasi, führt). 48 Ventraler Na- Beim Kauen kann der Proc. coronoideus des rachen. 112 Hörtrompete. 113 Öffnung der 21 Unterkieferwinkel. 22 Kaudalrand des Unter- senwinkel („echtes“ Nasenloch, das in den Na- Unterkiefers durch den Muskel palpiert werden). Hörtrompete in den Nasenrachen, Ostium kieferastes. 23 Proc. condylaris des Unterkiefers senvorhof, Vestibulum nasi, führt). 49 Medialer 80 M. sternomandibularis (tastbare Sehne heftet pharyngeum tubae auditivae. 114 Luftsack. (gibt die Lage des Kiefergelenks an). 24–29 Zun- Nasenflügel (durch die Platte des Flügelknorpels am kaudalen Unterkieferrand an). 81 M. brachio- 115 Kehlkopfeingang, Aditus laryngis. 116 Kehl- genbeinapparat und Kehlkopf (durch den M. ster- gestützt). 50 Lateraler Nasenflügel (durch Binde- cephalicus. 82 M. pectoralis superficialis. kopfhöhle. 117 Luftröhre. 118 Verlauf des nohyoideus und den M. sternothyreoideus hin- gewebe und Nasenerweiterungsmuskeln ge- 83 Hautmuskel des Halses. 84 Genickschleim- Atemluftstroms in die Lungen. 119 Speiseröhre durch zu palpieren, die von der Divergenz des stützt). 51–54 Lippen und Maul. 51 Oberlippe beutel, Bursa subligamentosa nuchalis cranialis (in der linken Drosselrinne). 120 Viborgsches rechten und linken M. sternomandibularis nach (trägt Lippentasthaare). 52 Maulöffnung. (zwischen dorsalem Bogen des Atlas und Na- Dreieck (durch das Dreieck sind die medialen ret- kranial ziehen). 24 Zungenbeinkörper (mit Zun- 53 Maulwinkel. 54 Kinn. 55–60 Augenlider ckenstrang: Eine Infektion des Schleimbeutels ropharyngealen Lymphknoten tastbar; auch stellt genfortsatz, der sich nach rostral in den Zungen- (Palpebrae umgeben die Lidspalte). 55 Oberes kann zu einer Genickbeule führen). 85 Wider- es einen möglichen chirurgischen Zugang zu körper erstreckt). 25 Schildknorpel (Kehlkopf- Augenlid, Palpebra superior. 56 Unteres Augen- ristschleimbeutel, Bursa subligamentosa supraspi- einem geweiteten Luftsack dar: dorsal ist es be- wulst). 26 Seitenplatte des Schildknorpels (dorsal lid, Palpebra inferior (mit Fett produzierenden nalis (zwischen Rückenband und den Dornfort- grenzt durch den M. sternomandibularis und der Art. circothyreoidea zu palpieren: Die vorsich- Tarsaldrüsen an der inneren Lidkante). 57 Medi- sätzen der Brustwirbel des Widerrists: Eine Ent- seine Sehne, die am Unterkieferast befestigt ist, tige Palpation medial des Gelenks lässt den Ver- aler Augenwinkel, Angulus oculi medialis. 58 La- zündung des Schleimbeutels kann zu einer rostral durch den Unterkieferast und ventral lauf des M. cricoarytaenoideus dorsalis in Rich- teraler Augenwinkel, Angulus oculi lateralis. Widerristfistel führen). durch die V. linguofacialis). tung Muskelfortsatz des Stellknorpels dorsal des 59 3. Augenlid, Nickhaut, Membrana nictitans. Nerven, Blutgefäße und Lymphknoten: kaudalen Endes der Seitenplatte des Schildknor- 60 Cilia (Wimpernhaare: nur am Oberlid deut- 86 N. infraorbitalis (aus dem N. maxillaris (V): pels erkennen). 27 Incisura thyreoidea caudalis. lich). 61 Tränenkarunkel. 62 Lage der Tränen- sensorische Innervation der Nase, der Nüstern 28 Ringknorpel-Schildknorpelband oder -mem- punkte (in den Lidrändern des Ober- und Unter- und der Oberkippe). 87 N. supraorbitalis (aus bran (dünner, elastischer Verschluss der Incisura lids). 63–67 Augapfel, Bulbus oculi. 63 Weiße dem N. ophthalmicus (V): sensorische Inner- thyreoidea caudalis). 29 Ringknorpel. 30 Knor- Augenhaut, Sclera (bedeckt durch die Augenbin- vation der Schläfenregion). 88 N. mentalis (aus pelspangen der Luftröhre, Trachealspangen. dehaut). 64 Hornhautrand, Limbus corneae (Ver- dem N. mandibularis (V): sensorische Innervation, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 123, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 124 45 Brust-, Bauch- und Beckenorgane gesehen; sie hilft, die Gesamtlage des Darmes im Colon ascendens und Colon transversum be-Bauchraum besser zu verstehen. ginnen am Kolonausgang des Zäkums und endender Stute von links (1) Der Dünndarm verbindet Magen und Dick- nach 3 bis4mim Colon descendens; sie sind darm, er ist im Schnitt etwa 20 m lang. In ge- etwa 20 bis 25 cm weit. Das große Kolon ist auf dehntem Zustand ist er 8–10 cm weit. Nur der charakteristische Art gefaltet, sodass vier Ab- Die nächsten sechs Abbildungen beschäftigen sich ren Ende des Rachens beginnt. Diese einfache erste Abschnitt (Duodenum) hat wegen seiner schnitte unterschieden werden können: (i) das in erster Linie mit den Organen der Körperhöhlen Transportröhre zieht neben der Luftröhre den relativ geringen Länge (etwa 1 m) eine mehr oder rechte ventrale Kolon mit recht weitem Durch- (Brust, Bauch und Becken), sowohl von Stute als Hals herunter und durch die obere Thoraxapertur weniger fixierte Lage. Der zweite Abschnitt, das messer (etwa 20 cm) berührt bei seinem Beginn auch Hengst. Die erste Zeichnung stellt eigentlich in den Brustraum hinein. Sie zieht weiter nach Jejunum, hängt an einem langen Gekröse und ist den oberen Anteil der rechten Flanke, zieht dann eine direkte Fortsetzung der „Präparation“ auf der hinten durch die Brust, durch das Zwerchfell hin- daher in zahlreichen Schlingen angeordnet, die nach vorne unten an Rippenbogen und Boden des letzten der Muskeldarstellungen (s. Abb. 18.2) dar. durch und mündet im Bauchraum schließlich im um den Dickdarm herum liegen. Seine Position Bauchraumes entlang in Richtung Brustbein, wo Die Interkostalmuskulatur wurde von den Rip- Magen. Sie kann daher bis zu 150 cm lang sein. im Bauchraum ist sehr unterschiedlich, meist im es nach links abbiegt (ventrale Zwerchfellfle- penzwischenräumen entfernt, was den Brustkorb Der Magen ist ein temporäres Speicherorgan oberen Teil der linken Seite vom Magen bis an xur) und als (ii) linkes ventrales Kolon auf dem öffnet und den Blick auf die Lunge freigibt. Durch im oberen Teil der Bauchhöhle, er liegt links di- den Eingang des Beckens zurück. Der letzte Ab- Boden des Bauchraumes wieder zurück. Am Ein- Entfernung der Mm. obliquus internus abdominis rekt am Zwerchfell, der Eingang von der Speise- schnitt des Dünndarms, das Ileum, ist etwa gang zum Beckenraum verengt es sich deutlich, (innere schräge Bauchmuskel) sind die Mm. rec- röhre aus (Kardia) befindet sich links der Mittel- 50 cm lang; es ist ein engerer Abschnitt, der an biegt nach dorsal ab (Beckenflexur) und zieht tus (gerader) und transversus abdominis (querer linie, etwa 10 cm unterhalb des oberen Endes der der medialen (linken) Seite in den Blinddarm dann über dem linken ventralen Kolon als (iii) lin- Bauchmuskel) freigelegt. Im Becken wurde das 14. Rippe. Die Kardia ist von einem gut entwi- mündet. kes dorsales Kolon wieder nach vorne. Das breite Beckenband belassen, sodass die Wand der ckelten Muskelring umgeben, wahrscheinlich der Der Dickdarm ist etwa 7 bis8mlang und linke dorsale Kolon weitet sich von der Engstelle Beckenhöhle intakt bleibt. wichtigste Grund für die eingeschränkte Fähigkeit reicht vom Dünndarm bis zum Anus. Er hat einen an der Beckenflexur langsam wieder. Sobald es Das Skelett der Vordergliedmaße und der Ober- des Pferdes zu erbrechen. Sie erinnern sich daran: erheblichen Durchmesser und eine vergleichs- das Zwerchfell erreicht, zieht es nach rechts und schenkelknochen der Hintergliedmaße wurden Die Struktur des Rachens und besonders die Be- weise fest fixierte Position. Auf fast der gesamten hinten (dorsale Zwerchfellflexur) als (iv) rech- durch gestrichelte Linien dargestellt, um Ihnen ziehung von Epiglottis und weichem Gaumen ist Länge konzentriert sich der längsverlaufende tes dorsales Kolon. Dies ist der kürzeste, jedoch eine Vorstellung von ihrer Lage im Verhältnis zu dergestalt, dass Erbrochenes in und durch die Muskelmantel in seiner Wand auf flache Muskel- der weiteste Abschnitt des Dickdarmes (bis den inneren Organen zu geben. Die drei Zeich- Nase laufen würde. Jede Maßnahme, die dazu ge- stränge (Taenia coli). Diese verursachen leichte 30 cm). An der Basis des Blinddarms wendet sich nungen unten auf der Seite (45.2 bis 45.4) dienen eignet ist, dies zu verhindern, ist offensichtlich Einschnürungen des Darmes, sodass er sich in re- das rechte dorsale Kolon nach links, verläuft dazu, Ihnen die Orientierungspunkte auf der von Vorteil. Der Ausgang des Magens in den gelmäßigen Aussackungen dazwischen nach hinter dem Magen als Colon transversum weiter Oberfläche des Rumpfes in Erinnerung zu rufen, Dünndarm hinein (Pylorus) liegt relativ nah an außen beult (Haustren). Zwischen zwei neben- und geht unterhalb der linken Niere in das Colon die als Hinweise zur Ortung der Lage innerer der Kardia; der Magen des Pferdes ist im Verhält- einanderliegenden Haustren ragen halbmondför- descendens über. Strukturen dienen können. Der sicherlich Wich- nis zu seiner Gesamtkörpermasse recht klein. mige Darmschleimhautfalten in das Innere des Sie erinnern sich daran, dass ich oben bereits tigste unter ihnen ist der Rippenbogen, da er die Man schätzt, dass er zwischen 5 und 15 Liter Darmes und vergrößern so die innere Oberfläche. erwähnte, dass der Blinddarm in der Nähe der Grenze zwischen Brust- und Bauchwand kenn- fasst; seine Lage ändert sich etwas je nach Fül- Der Dickdarm wird in den Blinddarm, den großen rechten Niere am Dach des Bauchraumes befes- zeichnet. Es ist auch interessant zu sehen, wie lungsstand. Seine geringe Größe bedeutet, dass es Dickdarm (Colon ascendens und Colon transver- tigt ist. Das Ende des rechten dorsalen Kolons und nahe sich der Rippenbogen an der Vorderkante leicht zu einer Überfüllung kommen kann; erhöh- sum), den kleinen Dickdarm (Colon descendens) das kurze Querkolon sind neben der linken Niere des Oberschenkels befindet, wie wenig Bauch- ter Druck im Magen kann zu Koliken führen. Der und das Rektum unterteilt. am Dach des Bauchraumes befestigt. So sind also wand an der Flanke also frei ist. Ebenso bedecken Magen dehnt sich jedoch niemals nach hinten in Der Blinddarm ist ein großer, blind endender Colon ascendens und Colon transversum (der die Vordergliedmaße und die kaudale Grenze des den Bauchraum über den Rippenbogen hinaus Sack zwischen Dünndarm und Kolon. Er ist im schwerste Teil des Darmes) nur am Anfang und Oberarmes (der lange Kopf des M. triceps) den aus, daher ist er nie durch die Bauchwand zu tas- Durchschnitt über1mlang, fasst über 25 Liter am Ende in ihrer Lage am Dach des Bauchraumes Großteil der Brust von der Seite, sogar bis zur 6. ten. und ist kommaförmig, mit Basis, Korpus und fixiert; der größte Teil liegt „frei“ im Bauchraum. Rippe, was den größten Teil der Herzrregion Eine kurze Beschreibung des Darmes ist wich- Apex. Er liegt hauptsächlich rechts der Mittelli- Ich muss dies etwas einschränken, da die dorsalen über dem Herzen ausmacht. tig, nicht nur wegen seiner komplizierten Anord- nie und reicht von einem Verbindungspunkt am und ventralen Abschnitte auf beiden Seiten je- Der erste Teil des Verdauungstraktes ist das nung, sondern auch weil es die Kenntnis be- Dach des hinteren Teils des Bauchraumes in Höhe weils durch kurze bandförmige Bauchfellstränge Maul, es wird zum Aufnehmen von Futter bzw. sonders enger Anteile des Darmes, an denen die der rechten Niere vorbei bis an den Boden des miteinander verbunden sind, was die Möglichkeit zum Grasen, zum Schmecken, Kauen und Schlu- Passage des Speisebreis verlangsamt oder gar ge- Bauches einige Zentimeter kaudal des Schwert- einer Verlagerung oder auch nur einer Bewegung cken verwendet. Es enthält Zähne, Zunge und die stoppt werden kann, erlaubt, die Abschnitte zu fortsatzes am Brustbein. Der Rest liegt an der einschränkt. Trotzdem können sich die linken Ab- anderen dazugehörigen Strukturen, die bereits bei finden, an denen es am ehesten zu Koliken kom- rechten lateralen und ventralen Wand der Abdo- schnitte, die am freiesten beweglich sind, verla- den Darstellungen des Kopfes (s. Abb. 33–43) men kann. Es erleichtert auch das Verständnis der mens, und sowohl der Eingang vom Dünndarm gern oder umeinander wickeln. Dies führt zu ausführlich besprochen wurden. Nachdem geeig- nächsten Abbildungen! Vielleicht sollten Sie an (Ileumeinmündung) sowie der Ausgang in den einer Verlegung des Lumens, die normale Darm- nete Nahrung heruntergeschluckt wurde, gelangt dieser Stelle die Abb. 48.4 betrachten, eine iso- Dickdarm (Kolonausgang) liegen an der Basis passage ist blockiert und es kann zu einer Kolik sie in und durch die Speiseröhre, die am hinte- lierte Darstellung des Verdauungstraktes von links nah beieinander. kommen. Wenn die Blutversorgung des Darmes, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 125 durch Verdrehungen und Verschluss der Blutge- teil der Leber liegt rechts der Mittellinie und hat verläuft fast vertikal, der untere Abschnitt ist kra- setzt dann mit zunehmenden Abständen von den fäße unterbrochen ist, kann dies ernste Folgen zwei große Lappen, der linke ist hierbei der klei- nial konkav und liegt leicht vor der Pleura-Um- kostochondralen Übergängen an den knöchernen haben. Bezüglich der Blutversorgung des Darmes nere. Es ist interessant, dass das Pferd keine Gal- schlagsfalte an Zwerchfell und Rippen (dorsal Anteilen der letzten Rippen an. Der Platz im Brus- muss erwähnt werden, dass sie auch durch Ne- lenblase hat. Bei Tieren mit Gallenblase dient 5 cm und im Zentrum bis 15 cm). Die ventrale traum, der also für die Lungen zur Verfügung matoden (bzw. große Mengen dieser Würmer) diese als temporäres Vorratslager für die Gallen- Grenze ist ausgedünnt und dort, wo sie am Her- steht, steht in keinem Verhältnis zur Gesamtgröße gestört werden kann, die in die Blutgefäße ein- flüssigkeit. Die Gallensalze, die in der Leber syn- zen liegt, eingezogen. Auf der linken Seite ist des Brustkorbes. Die schematischen Schnittzeich- dringen, besonders in die A. coeliaca und A. me- thetisiert werden, sind für die Fettverdauung diese Incisura cardiaca tief, sie ermöglicht dem nungen durch den Thorax in Abb. 46 zeigen diese senterica cranialis (s. Abb. 23). Die daraus resul- nötig und sorgen für das richtige Milieu für die Herzen Kontakt mit der Brustwand zwischen der augenscheinliche Diskrepanz sehr deutlich. tierenden Aneurysmen können den Blutfluss be- Funktion der Pankreasenzyme. Es ist jedoch dritten und der sechsten Rippe; auf der rechten einträchtigen und zu Koliken führen. wahrscheinlich, dass beim Pferd der großkalibrige Seite ist die Inzisur kleiner, das Herz liegt hier nur Das Colon descendens ist etwa 3 bis4mlang, Gallengang zwischen Leber und Duodenum aus- zwischen der dritten Rippe und dem vierten Inter- haustriert und hat einen Durchmesser bis 10 cm. reichend Speicherkapazität bietet. kostalraum der Brustwand an. Bedenken Sie je- Es geht am Eingang des Beckens in das Rektum doch, dass diese Abschnitte der Brustwand bis zu- über. Seine Schlingen liegen mit denen des Dünn- Einige der Zeichnungen der inneren Organe rück an die fünfte oder sechste Rippe im Stehen darmes zusammen hauptsächlich im Bereich zwi- (Abb. 45–50) zeigen auch Anteile des Atmungs- von der Gliedmaße bedeckt sind; die Grenze des schen Magen und Eingang zum Becken oberhalb traktes. Im Kopf sorgen sie als obere Atemwe- M. triceps liegt mehr oder weniger genau an der des linken dorsalen Kolons. ge für den Luftstrom; sie sind auf einer Reihe vor- fünften Rippe. Die Spitzen der Lungen liegen me- Das Rektum stellt den letzten Abschnitt des angegangener Zeichnungen dargestellt worden dial der ersten Rippe in der Thoraxapertur; die Verdauungstraktes dar; es zieht durch das Becken (besonders Abb. 34 & 35). Sie setzen sich über die dorsale Grenze ist verdickt und abgerundet; auf zum Anus und ist daher etwa 30 cm lang. Es ist Luftröhre in Hals und Brustraum und über die dieser Abbildung ist sie noch hinter den oberen nicht haustriert wie das Colon descendens, wei- Verzweigungen des Bronchialbaumes in die Lun- Enden der Rippen und der Unterkante der epaxi- tet sich jedoch vor seinem Ende am Analkanal gen hinein fort. Die unteren Atemwege sind alen Rückenmuskulatur des Rückens (thorakaler etwas. In dieser rektalen Aussackung sowie in den erst auf mikroskopischer Ebene innerhalb der Anteil des M. iliocostalis) verborgen. terminalen Haustren des Colon descendens wer- Lungen erreicht, d.h. dort, wo der Gasaustausch Von der Seite gesehen, scheint die Lunge auf den die Fäzes vor der Entleerung gelagert. zwischen der Luft in den Lungenbläschen und den ersten Blick ziemlich groß zu sein. Aufgrund Der Anus öffnet sich am Beckenausgang im dem Blut in den Blutgefäßen der Kapillarwände von zwei anatomischen Merkmalen der Brustor- Perineum unter der Schwanzwurzel. Er ist das stattfindet. Die Trachea ist bis zu 80 cm lang; sie gane sind jedoch Volumen und Ausmaß des Brus- Ende des kurzen Analkanals, der von zwei reicht von einer Querschnittebene durch C1 nach traumes und damit auch der Lungen erheblich ge- Schließmuskeln (willkürlich und unwillkürlich) hinten bis zur Bifurkation der Trachea auf der ringer, als es von der Seite gesehen wirkt. Zum umgeben ist, die ihn geschlossen halten. Der Ver- Höhe des fünften oder sechsten Interkostalrau- einen gibt es eine Partie in der Mittellinie, das schluss wird durch die ineinandergreifenden längs mes. Sie besteht aus 50 bis 60 offenen Trache- Mediastinum (Mittelfellspalt), das die Brust in verlaufenden Schleimhautfalten des Analkanals alknorpelspangen, die ein Zusammenfallen ver- eine linke und eine rechte Hälfte trennt. In eini- unterstützt. Die Analspinkter wirken zusammen hindern und gleichzeitig eine erhebliche Flexibi- gen Abschnitten ist das Bindegewebe des Medias- mit dem M. rectococcygeus. lität erlauben. tinums spärlich, die Trennung also nur sehr dünn; Sie werden auf einigen der Zeichnungen be- Bronchien, Bronchiolen, Lungenbläschen und das Mediastinum beherbergt jedoch Luftröhre, merken, dass sich in der Beckenwand innerhalb die Blutgefäße der Lungen werden durch elasti- Speiseröhre, Herz und große Gefäße, also alle des breiten Beckenbandes Muskelplatten befin- sches Bindegewebe zusammengehalten, das den Brustorgane außer den Lungen. Daher ist es dort den, die von der Spina ischiadica des Beckenkno- Lungen ihre Form gibt. Bei Pferden sind die Lun- sehr breit und buchtet die medialen Flächen der chens ausgehen: Der M. coccygeus ist mit meh- gen nicht wie bei vielen anderen Säugetieren Lungen erheblich ein. Zum anderen ist das reren Schwanzwirbeln verbunden; der M. levator durch tiefe Fissuren in einzelne Lappen unterteilt. Zwerchfell eine große kuppelförmige Muskel- ani zieht in den äußeren Analsphinkter. Diese Die beiden Lungen sind fast gleich groß; die rech- platte, die sich von den peripheren Ansätzen an Muskelplatten bilden das „Diaphragma pelvis“, te ist wegen eines zusätzlichen Lappens an der Brustbein und Rippen nahe des Rippenbogens mit das das Ende des Rektums flankiert. Der Analka- Basis etwas größer. Auf dieser seitlichen Ansicht ihrem Scheitelpunkt nach vorne bis an eine Ebene nal reicht nach hinten über die Hinterkante des einer linken Lunge sind die kaudalen und ventra- durch den sechsten Interkostalraum oder die M. levator ani hinaus, als kleiner kurzer Zapfen len Grenzen zu sehen. Die kaudale (basale) Be- sechste Rippe erstreckt. (Der Ansatz des Zwerch- unter der Perinealhaut. grenzung ist auf dieser Darstellung nach Expira- fells an den Rippen liegt genau genommen nicht Die Leber, die größte Drüse des Körpers und tion gezeigt, sie verläuft vom kostochondralen an der Innenseite des Rippenbogens. Er verläuft durchschnittlich 5 kg schwer, liegt auf der hinte- Übergang der sechsten Rippe durch die Mitte der an den knorpeligen Anteilen der achten und ren Seite des Zwerchfelles, passt sich seiner Form elften Rippe bis hin zum oberen Ende der 14. neunten Rippen entlang, durch die kostochondra- an und ist ganz von Rippen geschützt. Der Groß- Rippe. Der obere Abschnitt dieser Begrenzung len Übergänge der zehnten bis 13. Rippe und, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 126 Oberflächenmerkmale und Regionen des (letzte) Rippe. 47 Rippenbogen. 48 Dorsaler 92 M. levator ani. 93 M. sphincter ani externus Rumpfes: 1 Vorderbrust, Reg. praesternalis (ba- Rand des Schulterblattknorpels. 49 Kaudaler (Anteil des Diaphragma analis). 94 M. constric- siert auf den oberflächlichen Brustmuskeln). Winkel des Schulterblatts. 50 Schulterblattgräte. tor vestibuli. 95 M. constrictor vulvae. 96 Tendo 2 Unterbrust, Reg. sternalis (basiert auf den tie- 51 Kranialer Teil des Tuberculum majus des symphysialis (medioventral gelegene faserige fen Brustmuskeln). 3 Ventrale Halsgegend, Reg. Oberarmbeins (Schulterpunkt). 52 Ellbogenhö- Platte, die an der Beckensymphyse angeheftet ist colli ventralis. 4 Seitliche Halsgegend, Reg. colli cker der Speiche (Ellbogenpunkt). 53 Kreuzhö- und als Ursprung für den M. gracilis und die lateralis. 5 Schulterblattgegend, Reg. scapularis cker (Kruppenpunkt). 54 Hüfthöcker (Hüft- Mm. adductores dient). (Schulter). 6 Rippengegend, Reg. costalis. punkt). 55 Darmbeinflügel. 56 Spina ischiadica. Eingeweide: 97 Luftröhre, Trachea. 7 Linke Oberbauchgegend im Rippenbogenbe- 57 For. ischiadicum majus (zwischen dem brei- 98 (Linke) Lunge, Pulmo (sichtbar in den reich, Reg. hypochondriaca sinistra. 8 Schaufel- ten Beckenband und dem dorsalen Rand des Zwischenrippenräumen). 99 Basalrand, Margo knorpelgegend, Reg. xiphoidea. 9 Hungergrube, Darmbeins). 58 For. ischiadicum minus (zwi- basalis, der Lunge (kaudal). 100 Ventralrand, Fossa paralumbalis. 10 Linke Flankengegend, schen dem breiten Beckenband und dem dorsalen Margo ventralis, der Lunge. 101 Incisura cardia- Reg. abdominis lateralis sinistra (Flanke). Rand des Sitzbeins). 59 Sitzbeinhöcker (Sitzbein- ca am Ventralrand der Lunge. 102 Spitzenlappen, 11 Kniefalte (läuft vom Oberschenkel bis proxi- punkt). 60 Sitzbeinausschnitt. 61 Schambein- Lobus cranialis, der Lunge (in der Cupula pleurae mal des Kniegelenks und wird vom Hautmuskel kamm. 62 For. obturatum. 63 Beckensymphyse. medial der 1. Rippe). 103 Dorsalrand, Margo des Rumpfes gebildet).12 Nabelgegend, Reg. um- 64 Hüftgelenk. 65 Kaudaler Teil des großen Um- dorsalis, der Lunge. 104 Rippen-Zwerchfell-Linie bilicalis (Nabel). 13 Schamgegend, Reg. pubica. drehers des Oberschenkelbeins. 66 3. Umdreher der Umschlagstelle des Brustfells (durch die 14 Gegend zwischen den Schulterblättern, Reg. des Oberschenkelbeins. 67 Dorsales Kreuz-Darm- gestrichelte Linie dargestellt). 105 Herz, Cor, interscapularis (Widerrist). 15 Brustrücken, Reg. beinband. 68 Laterales Kreuz-Darmbeinband. im Herzbeutel, Pericardium. 106 Herzspitze, vertebralis thoracis. 16 Lendenrücken, Reg. lum- 69 Breites Beckenband. 70–75 Epaxiale Mus- Apex cordis. 107 Speiseröhre, Oesophagus. balis (Lende). 17 Kreuzgegend, Reg. sacralis keln. 70 M. iliocostalis lumborum. 71 M. ilio- 108 Milchdrüse, Mamma (Euter). (Kruppe). 18 Hinterbackengegend, Reg. glutaea costalis thoracis. 72 M. longissimus lumborum. Blutgefäße und Nerven: 109 Truncus vago- (Hinterviertel). 19 Schwanzwurzel. 20 Hüfthö- 73 M. longissimus thoracis. 74 M. longissimus sympathicus (der N. vagus und der Halsteil des ckergegend, Reg. tuberis coxae (Hüfte). 21 Sitz- cervicis. 75 M. spinalis thoracis. 76 M. scale- Grenzstrangs sind von einer gemeinsamen Binde- beinhöckergegend, Reg. tuberis ischiadici (Hin- nus. 77 Heber des Schwanzes (Mm. sacrococcy- gewebshülle umschlossen und laufen in Gesell- terbacke). 22 Schultergelenkgegend, Reg. articu- gei dorsales). 78 Seitwärtszieher des Schwanzes schaft mit der A. carotis communis). 110 N. lationis humeri. 23 Oberarmgegend, Reg. brachii (Mm. intertransversarii caudae). 79 Niederzieher vagus (verlässt den Strang in der Nähe des vorde- (Oberarm). 24 Ellbogengegend, Reg. cubiti. 25 des Schwanzes (Mm. sacrococcygei ventrales). ren Brusteingangs und läuft im Mediastinum Durch den dreiköpfigen Oberarmmuskel gebilde- 80 Rippenanteil des Zwerchfells, Pars costalis unter dem Brustfell zurück). 111 Grenzstrang, te Grenze des Oberarms (langer Kopf des M. tri- (am inneren Rippenbogen und den ventralen Truncus sympathicus (geteilt, um die A. subclavia ceps brachii, der in physiologischer Standposition Enden der Rippenknorpel angeheftet; greift mit zu umgeben und als Schleife das Ganglion cervi- lateral der 5. oder 6. Rippe liegt). 26 Ellbogen- den Ansätzen des M. transversus abdominis in- cale medium und das Ganglion cervicothoraci- höckergegend. 27 Hüftgelenksgegend, Reg. arti- einander). 81 Brustbeinanteil des Zwerchfells, cum zu verbinden). 112 N. phrenicus (Ursprung culationis coxae. 28 Oberschenkelgegend, Reg. Pars sternalis (am Schaufelknorpel des Brustbeins aus den Ventralästen des 6. und 7. Halsnerven: femoris (Oberschenkel). 29 Kraniale Grenze des angeheftet). 82 M. rectus abdominis (mit Inter- motorischer Nerv des Zwerchfells). 113 A. caro- Oberschenkels (Grundlage bildet der Spanner der sectio tendinea). 83 Lig. pubicum craniale tis communis sinistra. 114 V. jugularis externa si- Oberschenkelfaszie). 30 After. 31 Aftergegend, (Ansatzsehne des M. rectus abdominis, die am nistra. 115 V. cephalica. 116 A. et V. axillaris Reg. analis. 32 Scham. 33 Schamgegend. kranialen Rand der Schambeine von der Becken- sinsitra. 117 Ramus ascendens der A. cervicalis Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder: symphyse zu den Kammbeulen angeheftet ist). superficialis. 34 Dornfortsatz des T6. 35 Dornfortsatz des 84 Ursprungssehne des M. rectus abdominis. T18 (letzter Brustwirbel). 36 Dornfortsatz des 85 M. transversus abdominis. 86 Aponeurose L6 (letzter Lendenwirbel). 37 Dornfortsatz des des M. transversus abdominis. 87 Fascia trans- S5. 38 Rückenband (verbindet die Spitzen der versalis (kleidet die innere Wand der Bauchhöhle Dornfortsätze der Wirbel des Rumpfes). 39 Quer- aus). 88 Leistenband, Lig. inguinale (verstärkter fortsätze der Lendenwirbel. 40 Seitlicher Kreuz- kaudaler Rand der Beckensehne des M. obliquus beinkamm. 41 Manubrium sterni. 42 Brustbein. externus abdominis, die den Hüfthöcker mit dem 43 1. Rippe (begrenzt den vorderen Brustein- Lig. pubicum craniale verbindet). 89 Weiße gang). 44 Rippenknorpel der 1. Rippe. 45 6. Linie, Linea alba (mediane faserige Verbindung in Rippe (kennzeichnet die ungefähre kaudale Aus- der ventralen Bauchwand). 90 M. iliopsoas. dehnung des Herzens im Brustraum). 46 18. 91–92 Diaphragma pelvis. 91 M. coccygeus., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 127, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 128 46 Brust-, Bauch- und Beckenorgane Lunge. 53 Incisura cardiaca der Lunge. 54 Dor- diaphragmatica (Anteil des Wandblatts des Brust-salrand, Margo dorsalis, der Lunge. 55 Spitzen- fells). 82 Brustfell des Mediastinums, Pleura me-der Stute von links (2) lappen, Lobus cranialis, der Lunge. 56 Luftröhre, diastinalis (Anteil des Wandblatts des Brustfells). Trachea. 57 Luftröhrengabelung, Bifurcatio tra- 83 Lungenfell, Pleura pulmonalis (Pleura viscera- cheae (auf Höhe der 5. Rippe/5. Zwischenrippen- lis, seröse Membran der Lunge). 84 Cupula pleu- Nach Entfernung von einem Großteil des Brust- der Körperhöhle in der Brust bilden; (ii) die raum). 58 Hauptbronchus, Bronchus principalis rae der Brustfellhöhle (durch den asymmetrischen korbes sowie des M. iliocostalis dorsal und des M. Ausdehnung von Pleuraraum und Perikard- (der rechte ist etwas größer als der linke). kranialen Mittelfellspalt ist die rechte Cupula rectus abdominis ventral ist die Ausdehnung der raum (den Zölomhöhlen) um Lunge bzw. Herz, 59 Lungenwurzel, Radix pulmonis. 60 Herz, pleurae auffallender und erstreckt sich bis zu Lungen im Brustkorb nun sichtbar (46.1). Eine die sich im Brustraum befinden; (iii) die Lage von Cor, im Herzbeutel, Pericardium. 61 Herzspitze, 3 cm durch den vorderen Brusteingang nach kra- Incisura cardiaca an der ventralen Kante der Lunge und Herz innerhalb der Brust. Der Pleura- Apex cordis. 62 Sulcus interventricularis sinis- nial). 85 Rippen-Zwerchfell-Linie der Umschlags- Lunge lässt einen kleinen Bereich des Herzens er- raum ist größer als die Lungen, um Platz zur Aus- ter. 63 Brustaorta, Aorta thoracica. 64 Speise- stelle des Brustfells. 86 Recessus costodiaphrag- kennen. Die Entfernung des M. rectus abdominis dehnung bei der Inspiration zu bieten. röhre, Oesophagus. 65 Mastdarm, Rectum (Fort- maticus der Brustfellhöhle. 87 Rippen-Mediasti- legt auch den gesamten M. transversus abdomi- setzung des kleinen Kolons im Becken). 66 After, num-Linie der Umschlagsstelle des Brustfells. nis mit seiner sehr ausgedehnten Aponeurose frei. Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder: Anus (umgeben von einem unwillkürlichen inne- 88 Recessus mediastini. 89 Rippen-Wirbel-Linie An seinen Ansätzen an den Rippenknorpeln an 1 Rückenband. 2 Querfortsätze der Lenden- ren Schließmuskel und einem willkürlichen äuße- der Umschlagstelle des Brustfells. der Innenseite des Rippenbogens ist dieser Mus- wirbel. 3 Manubrium sterni. 4 Brustbein. ren Schließmuskel). 67 Scham, Vulva (äußeres Herzbeutelhöhle, Cavum pericardii, Blut- kel mit den kostalen Muskelbündeln des Zwerch- 5 Schaufelknorpel des Brustbeins. 6 1. Rippe. Geschlechtsorgan: Schamspalte durch die Scham- gefäße und Nerven: 90 Lamina visceralis des felles verflochten. Dieser komplexe Ansatz er- 7 Rippenknorpel der 1. Rippe. 8 18. (letzte) lippen begrenzt). 68 Milchdrüse, Mamma Pericardium serosum (an der Herzoberfläche als klärt, warum die Pleura-Umschlagsfalte (die Rippe. 9 Rippenbogen. 10 Schulterblattgräte. (Euter). Epicardium). 91 Lamina parietalis des Pericar- kaudale Begrenzung der Brusthöhle, die in Abb. 11 Ellbogenhöcker. 12 Kreuzhöcker. 13 Hüft- Brustkorbhöhle, Cavum thoracis, und dium serosum. 92 Umschlagsstelle des Herzbeu- 46.1 gestrichelt dargestellt ist) bis zu einer Hand- höcker. 14 Darmbeinflügel. 15 Spina ischiadica Brustfellhöhle, Cavum pleurae: 69 Begren- tels an der Herzbasis. 93 Pericardium fibrosum breit vor dem Rippenbogen liegt. Diese Um- des Sitzbeins. 16 Sitzbeinhöcker. 17 Becken- zung der Brustkorbhöhle in der seitlichen Ober- (zusammengesetzte Schicht bestehend aus der La- schlagfalte verläuft vom Brustbein an den Rippen- pfanne des Hüftgelenks. 18 Pfannenausschnitt. flächenprojektion (durchgehende Linie, die die 1. mina parietalis, der Pleura mediastinalis (Pleura knorpel der achten Rippe über den kostochondra- 19 Schambeinkamm. 20 For. obturatum. 21 Be- Rippe, das Brustbein, den Rippenbogen, die letzte pericardiaca) und einer dazwischentretenden len Übergang der neunten Rippe und von dort im ckensymphyse. 22 Dorsales Kreuz-Darmbein- Rippe und die Brustwirbel verbindet und der Aus- Schicht der unterlagerten Fascia endothoracica). Bogen nach oben in zunehmenden Abständen band. 23 Laterales Kreuz-Darmbeinband. 24 M. kleidung der Fascia endothoracica folgt). 94 Truncus vagosympathicus. 95 N. vagus. von den kostochondralen Übergängen bis an die longissimus. 25 M. spinalis thoracis. 26 Mm. le- 70 Wand der Brustkorbhöhle (Rippen und Mm. 96 Grenzstrang, Truncus sympathicus. 97 N. Mitte der 18. Rippe. Sie ist aus zwei Gründen be- vatores costarum. 27 Heber des Schwanzes. intercostales). 71 Boden der Brustkorbhöhle (M. phrenicus. 98 A. carotis communis sinistra. sonders wichtig: (i) Als kaudale Begrenzung der 28 Seitwärtszieher des Schwanzes. 29 Nieder- transversus thoracis und Brustbein). 72 Dach der 99 V. jugularis externa sinistra. 100 V. cephali- Brusthöhle ist sie die absolute Begrenzung der zieher des Schwanzes. 30 Mm. intertransversarii Brustkorbhöhle (Brustwirbel und M. longissimus ca. 101 A. et. V. axillaris sinistra. 102 A. et V. Ausdehnung der Lungen nach kaudal; (ii) als De- cervicis. 31 M. longus colli. 32 Rippenanteil des thoracis). 73 Vorderer Brusteingang (kraniale Be- vertebralis. 103 A. et V. costocervicalis. 104 A. markationslinie zwischen Brust- und Bauchhöhle. Zwerchfells, Pars costalis. 33 Brustbeinanteil des grenzung der Brustkorbhöhlenöffnung an der thoracica interna. 105 V. azygos. Im Becken legt die Entfernung des breiten Be- Zwerchfells, Pars sternalis. 34 M. transversus ab- Halsbasis). 74 Zwerchfell, Diaphragma. 75 Um- ckenbandes von der Beckenwand das Diaphrag- dominis. 35 Aponeurose des M. transversus ab- riss des Zwerchfells in der Mittellinie des Körpers. ma pelvis (muskulärer Beckenboden) aus den dominis. 36 Fascia transversalis (kleidet die 76 Umriss des Zwerchfells in der Frontalebene Mm. coccygeus und levator ani frei. Diese Mus- Bauchhöhle aus). 37 Leistenband, Lig. inguinale. des Körpers. 77 Mittelfellspalt, Mediastinum keln sind von besonderer Bedeutung; sie halten 38 Weiße Linie, Linea alba. 39 M. iliopsoas. (Raum, der als bindegewebige „Scheidewand“ die die Beckenorgane und verhindern bei Belastung 40–41 Diaphragma pelvis. 40 M. coccygeus. Brustkorbhöhle in 2 Hälften unterteilt: kranial ist einen Bruch durch die Faszie des Beckenausgan- 41 M. levator ani. 42 M. rectococcygeus. 43 M. das Mediastinum links an der 1. Rippe, median ges. Das Rektum vor dem Anus ist nun kranial des sphincter ani externus. 44 Pars rectalis des M. aber am Herzen angeheftet, so dass es stark asym- muskulären Beckenbodens sichtbar. Unterhalb retractor clitoridis. 45 M. constrictor vestibuli. metrisch ist). 78 Bindegewebsschicht des Media- des Analkanals liegen Scheidenvorhof und Vulva, 46 M. constrictor vulvae. 47 Tendo symphysia- stinums (spärliche Fortsetzung der Fascia endo- beide mit Schließmuskeln versehen, die von den lis. thoracica). 79 Begrenzung der Brustfellhöhle, Schwanzwirbeln und der Analregion herab zie- Brust-, Bauch und Beckeneingeweide: Cavum pleurae (gestrichelte Linie in der seit- hen. 48–55 (Linke) Lunge, Pulmo. 48 Rippenfläche, lichen Oberflächenprojektion folgt der inneren Die drei Zeichnungen der Brust unten auf der Facies costalis, der Lunge. 49 Mediastinalfläche, Auskleidung der Brustkorbhöhle). 80 Rippenfell, Seite (46.2 bis 46.4) zeigen (i) die Ausdehnung Facies mediastinalis, der Lunge. 50 Zwerchfell- Pleura costalis (Anteil des Wandblatts, Pleura pa- und Grenzen des Brustraumes, angedeutet fläche, Facies diaphragmatica, der Lunge. 51 Ba- rietalis, des Brustfells, das die Brustkorbhöhle aus- durch die endothorakale Faszie, welche die Kno- salrand, Margo basalis, der Lunge (bei der Exspi- kleidet und von der Fascia endothoracica unter- chen und Muskulatur bedeckt, die die Grenzen ration). 52 Ventralrand, Margo ventralis, der lagert wird). 81 Brustfell des Zwerchfells, Pleura, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 129, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:06 Uhr Seite 130 47 Brust-, Bauch- und Beckenorgane stockstasche, Bursa ovarica). 63 (Linkes) Uterus- seitlichen Oberflächenprojektion). 80 Peritonae-horn, Cornu uteri. 64 Uteruskörper, Corpus um parietale der Bauchhöhle. 81 Peritonaeumder Stute von links (3) uteri. 65 Lage des Gebärmutterhalses, Cervix parietale der Beckenhöhle. 82 Peritonaeum vis- uteri („Schließmuskel“, der den Uteruskörper be- cerale bedeckt die Bauchorgane. 83 Scheiden- endet). 66 Scheide, Vagina (Fortsetzung des Ge- hautfortsatz, Proc. vaginalis (Ausdehnung der ab- Nach Entfernung der Lungen sieht man auf der Brust-, Bauch- und Beckeneingeweide: bärmutterhalses in der Beckenhöhle). 67 Schei- dominalen Bauchfellhöhle durch den Leistenka- Abb. 47.1 das Herz und die großen Gefäße, die 24 Herz, Cor. 25 Linker Vorhof, Atrium sinis- denvorhof, Vestibulum vaginae (Harn-Ge- nal in das subkutane Gewebe der Leiste; ist von Speise- und Luftröhre, außerdem Nerven wie den trum. 26 Herzohr, Auricula cordis, des rechten schlechtsgang, Sinus urogenitalis: Fortsetzung der einem Überzug, der von der Fascia transversa ab- N. phrenicus, der an das Zwerchfell, und den Vorhofs, Atrium dextrum. 27 Kranzfurche, Sul- Scheide mit Einmündung der Harnröhre, die die stammt, gestützt und bleibt mit der Bauchfellhöh- N. vagus, der an die meisten Brust- und Bauch- cus coronarius. 28 Linke Herzkammer, Ven- Grenze zwischen Scheide und Scheidenvorhof le während des gesamten Lebens in Verbindung: organe zieht. Das breite kuppelförmige Zwerch- triculus cordis sinister. 29 Rechte Herzkammer, kennzeichnet). 68 Scham, Vulva (Grundlage bil- stellt einen dauerhaften „Spalt“ in der Bauch- fell setzt am Brustbein und an den Rippen in der Ventriculus cordis dexter. 30 Sulcus interventri- den die paarigen Schamlippen, Labia vulvae). wand dar und birgt das Risiko eines Bruches mit Nähe des Rippenbogens und dorsal an den Len- cularis paraconalis (sinister) (zeigt den Verlauf Bauchhöhle, Cavum abdominis, und Be- Bauchinhalten). 84 Retroperitonealer Teil der Be- denwirbeln an; es ist bis auf drei Öffnungen ge- des Kammerseptums an). 31 Luftröhre, Trachea. ckenhöhle, Cavum pelvis: 69 Begrenzung der ckenhöhle (kaudaler Teil der Beckenhöhle, in schlossen: (i) der Hiatus aorticus (Aortenschlitz) 32 Linker Hauptbronchus, Bronchus principalis. Bauch/Beckenhöhle in der seitlichen Oberflä- dem die Endabschnitte des Verdauungs- und dicht unter der Wirbelsäule für die Hauptaorta; 33 Speiseröhre, Oesophagus. 34 Magen, Gaster chendarstellung (durchgehende Linie folgt der Harn-Geschlechtstraktes in lockerem Bindegewe- (ii) das Foramen venae cavae in der zentralen oder Ventriculus. 35 Absteigender Teil des auskleidenden Schicht der Fascia transversalis, be eingebettet sind). Sehnenplatte für die V. cava caudalis; (iii) der Hia- Zwölffingerdarms, Pars descendens duodeni. der Fascia thoracolumbalis und der Fascia pelvis). Blutgefäße und Nerven: 85 Truncus vago- tus oesophageus (Speiseröhrenschlitz) zwischen 36 Dünndarmschlingen (hauptsächlich Leerdarm, 70 Dach der Bauchhöhle (Lendenwirbel und sympathicus. 86 Grenzstrang, Truncus sympathi- den beiden oben genannten für die Speiseröhre. Jejunum). 37 Blinddarmkopf, Caput caeci. unter den Lendenwirbeln liegende Muskeln). cus (kranialer und kaudaler Schenkel der Ansa Bauch- und Beckenraum sind eröffnet. Die 38 Blinddarmkörper, Corpus caeci. 39 Blind- 71 Wand und Boden der Bauchhöhle (Muskeln subclavia. 87 Ganglien des Grenzstrangs, Ganglia schematischen Zeichnungen (47.2–47.4) sind mit darmspitze, Apex caeci. 40–46 Großes Kolon, der Bauchwand). 72 Kraniale Grenze der Bauch- vertebralia. 88 Ganglion cervicothoracicum denen der Brust (s. Abb. 46.2–46.4) vergleichbar. Colon ascendens. 40 Rechte ventrale Längslage höhle (Zwerchfellkuppel). 73 Kaudale Grenze (Ganglion stellatum). 89 Verbindungsäste, Rami Die scheinbar kleine Oberfläche der Bauchhöhle, des Grimmdarms, Colon ventrale dextrum. der Bauchhöhle (Beckeneingang, Apertura pelvis communicantes albi (verbinden die Rücken- im Querschnitt eher rund und länger als tief, ist ir- 41 Ventrale Zwerchfellkrümmung des Grimm- cranialis, liegt an einem schrägen Winkel zur lan- marksnerven mit dem Grenzstrang). 90 N. verte- reführend, da kranial ein erheblicher Anteil darms, Flexura diaphragmatica ventralis. gen Achse des Körpers: oben durch das Promon- bralis (Ansammlung von Verbindungsästen im „intrathorakal“ liegt. Andererseits ist der Becken- 42 Linke ventrale Längslage des Grimmdarms, torium des Kreuzbeins, unten durch die kranialen Halsbereich). 91 N. vagus. 92 Linker N. laryn- raum, ein stumpfer Kegel, dessen Längsachse vom Colon ventrale sinistrum. 43 Beckenflexur, Fle- Ränder der Schambeinknochen und auf beiden geus recurrens (umgibt hakenförmig den Aorten- Beckeneingang zum Ausgang hin nach hinten xura pelvina. 44 Linke dorsale Längslage des Seiten durch den bogenförmigen Darmbein/ bogen bevor er auf der Luftröhre zum Hals auf- oben zeigt, erheblich kleiner als die oberflächliche Grimmdarms, Colon dorsale sinistrum. 45 Dor- Schambeinrand unterhalb S3/S4 bei der Stute steigt). 93 Truncus vagalis dors. et ventr. 94 Ast Ausdehnung der Beckenregion. sale Zwerchfellkrümmung des Grimmdarms, Fle- und S2 beim Hengst begrenzt [bei der Stute eine des N. vagus zum Herzen. 95 N. phrenicus. xura diaphragmatica dorsalis. 46 Rechte dorsale weite und mehr oder weniger runde Öffnung; 96 Arcus aortae. 97 Aorta thoracica. 98 Truncus Längslage des Grimmdarms, Colon dorsale dex- beim Hengst ist sie ventral mehr eingeengt]). pulmonalis. 99 Lig. arteriosum (verschlossener Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder: trum. 47 Freier lateraler Bandstreifen, Taenia li- 74 Leistenkanal, Canalis inguinalis (dauerhafte bandartiger Gefäßstrang einer ehemals offenen 1 Querfortsätze der Lendenwirbel. 2 Manubrium bera lateralis, der linken ventralen Längslage. Öffnung in der Muskulatur der Bauchwand, die foetalen Verbindung, Ductus arteriosus [botalli ], sterni. 3 Schaufelknorpel des Brustbeins. 4 18. 48 Kleines Kolon, Colon descendens. 49 Mast- von der Bauchhöhle in das subkutane Gewebe zwischen der Aorta und dem Truncus pulmona- (letzte) Rippe. 5 Rippenbogen. 6 Hüfthöcker. darm, Rectum. 50 After, Anus. 51 Lig. gastrolie- der Leiste bei der Stute führt). 75 Beckenhöhlen- lis, die den Lungenkreislauf beim Foetus umgeht: 7 Sitzbeinhöcker. 8 Beckensymphyse. 9 Weiße nale. 52 Vorderes Gekröse, Mesenterium crania- dach (Kreuzbein, Cd1–Cd3 und Mm. sacrococcy- der Verschluss erfolgt, wenn die Lungen mit dem Linie, Linea alba. 10–15 Zwerchfell, Diaphrag- le. 53 Plica caecocolica. 54–55 Lig. intercoli- gei ventrales). 76 Beckenhöhlenwand (Darmbein ersten Atemzug ausgedehnt werden). 100 Aorta ma. 10 Pars lumbalis des Zwerchfells. 11 Pars cum (verbindet die dorsalen und die ventralen und breites Beckenband). 77 Beckenhöhlenbo- abdominalis. 101 A. pulmonalis sinistra und Vv. costalis des Zwerchfells. 12 Pars sternalis des Anteile des Grimmdarms). 54 Band, das die rech- den (Schambein und Sitzbein und M. obturato- pulmonales sinistri. 102 A. coronaria sinistra. Zwerchfells. 13 Zentraler Sehnenspiegel des te dorsale und die rechte ventrale Längslage des rius internus). 78 Beckenausgang, Apertura pel- 103 Truncus brachiocephalicus. 104 A. carotis Zwerchfells, Zwerchfellspiegel, Centrum tendi- Grimmdarms miteinander verbindet. 55 Band, vis caudalis (kleiner als der Beckeneingang; drei- communis sinistra. 105 A. et V. subclavia sinis- neum. 14 Aortenschlitz, Hiatus aorticus, des das die linke dorsale und die linke ventrale Längs- eckige Öffnung, die oben vom Cd3, unten vom tra. 106 A. et V. costocervicalis. 107 A. et V. cer- Zwerchfells. 15 Speiseröhrenschlitz, Hiatus oeso- lage des Grimmdarms miteinander verbindet. Sitzbeinausschnitt und den Sitzbeinhöckern und vicalis prof. 108 A. et V. thoracica int. 109 A. et phageus, des Zwerchfells. 16 M. rectococcygeus. 56 Leber, Hepar. 57 Milz, Lien. 58 (Linke) von beiden Seiten durch die kaudalen Ränder der V. vertebralis. 110 V. cava cranialis. 111 V. cava 17 M. sphincter ani externus. 18 Pars rectalis Niere, Ren. 59 Harnblase, Vesica urinaria. breiten Beckenbänder begrenzt wird). caudalis. 112 V. jugularis ext. 113 Brustlymph- des M. retractor clitoridis. 19 M. urethralis. 20 60 Harnröhre, Urethra. 61 (Linker) Eierstock, Bauchfellhöhle, Cavum peritonaei (Bauch- gang. M. constrictor vestibuli. 21 M. constrictor vulvae. Ovarium. 62 Linker Eileiter, Tuba uterina (bildet und Beckenhöhle gemeinsam): 79 Begren- 22 Niederzieher des Schwanzes. 23 M. iliopsoas. mit dem Eierstocksgekröse, Mesovarium, die Eier- zung der Bauchfellhöhle (gestrichelte Linie in der, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 131, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 132 48 Brust-, Bauch- und Beckenorgane deutlichen Einbuchtung an einer Seite. Diese an die Oberfläche. Sie „hängt“ daher über dasOvulationsgrube ist die Stelle, an der die reifen Sitzbein herüber, die Vulva liegt unterhalb derder Stute von links (4) Follikel an die Oberfläche kommen und zur Frei- Ebene des Beckenbodens. (Ein zu kurzer Vorhof gabe eines Eis rupturieren. In der Zeichnung habe führt zu einer erhöht liegenden Vulva, die dann ich gezeigt, dass der Eierstock vom Dach des auf einer horizontalen Ebene mit der Achse des Das Innere des Bauchraumes ist auf dieser Zeich- felles im Bindegewebe, also retroperitoneal. Die Bauchraumes an der Kante einer Gekrösefalte Vorhofes liegt und sich möglicherweise nicht voll- nung (48.1) nun besser zu sehen, da die linke Bauchhöhle endet im Becken in mehreren blind hängt, dem breiten Gebärmutterband. Der kra- ständig schließen lässt.) In einer Vertiefung direkt Hälfte des Zwerchfells entfernt wurde (die endenden Taschen zwischen den Beckenorganen. niale Anteil des Mesenteriums, das mit den Ova- innerhalb der ventralen Kommissur der Vulva be- Schnittfläche liegt in der Medianebene). Die Diese sind hier bei der Stute dargestellt: (i) zwi- rien verbunden ist (Mesovarium) ist lang und findet sich die Klitoris, teilweise von einer Haut- Leber, der kleine Magen und die beilförmige Milz schen dem Dach des Beckenraumes und dem dick und gestattet dem Ovar eine gewisse, wenn falte bedeckt, die einem verkleinerten Präputium sind freigelegt. Weiter kaudal wurden einige Rektum; (ii) zwischen Rektum und Vagina; auch streng begrenzte Beweglichkeit. Die Eilei- entspricht. Schlingen von Dünndarm und Colon descendens (iii) zwischen Vagina und Harnblase; (iv) zwi- ter führen das Ei vom Eierstock zum Uterus, in Am terminalen Anteil des Urogenitaltraktes der entfernt, um außer dem linken ventralen Kolon schen Harnblase und Beckenboden. Das Dia- dem es sich, wenn es befruchtet wird, entwickelt. Stute sind mehrere Muskeln beteiligt: Der M. re- auch das linke dorsale Kolon zu zeigen. Um Ihnen gramm des Medianschnittes durch hinteren Der Eileiter ist eine langer (bis 20 cm) dünner um tractor clitoridis zieht von den Schwanzwirbeln nochmals die Lage des Darmes zu verdeutlichen, Bauchraum und Becken (48.4) enthält auch den Eierstock gedrehter Schlauch mit einem trich- und dem äußeren Schließmuskel des Anus herun- wurde eine Schemazeichnung des isolierten Dar- Strukturen, die nicht auf der Mittellinie liegen. terförmigen Ansatz, der an der Stelle der Ovula- ter. Die paarigen Mm. constrictor vestibuli und mes unten auf der Seite eingefügt (48.2). Die ge- Der linke Eierstock ist im Abdomen abgebildet; er tionsgrube auf der Oberfläche des Eierstockes auf- vulvae umgeben den Vorhof und ziehen in die zeigten Anteile des Darmes werden von der A. liegt eigentlich an der linken Flanke. Von ihm liegt. Er wird durch einen Ausläufer des Mesova- Schamlippen. Sie sind für die Öffnung und den mesenterica cranialis mit Blut versorgt; diese bil- geht der linke Eileiter ab, der in das linke Uterus- riums gestützt und am Ovar gehalten. Dies Verschluss der Vulva von Bedeutung. det die Achse, um die herum der Darm angeord- horn übergeht, in der Medianebene mit dem rech- schließt eine große, wenn auch flache Eier- Die Mammardüsen sind modifizierte Haut- net ist. ten zusammenläuft und so den mittig liegenden stockstasche ein, in die die Ovulationsgrube und drüsen, die sich im präpubischen Bereich nah bei- Entfernt man die Schlingen von Dünndarm Uterus bildet. der Eileiter münden. Ein Eileiter ist sehr dünn einander auf beiden Seiten der ventralen Mittelli- und Colon descendens sowie den M. iliopsoas Am hinteren Ende des Abdomens und im Be- (höchstens 6 mm Durchmesser) und seine innere nie befinden, sie bilden so das Euter. Jede der py- vom Dach des Bauchraumes, werden der linke cken liegen die Organe des weiblichen Uroge- Membran ist stark gefältelt, was das freie Lumen ramidenförmigen Drüsen trägt an ihrer Spitze Eierstock, der linke Eileiter und das linke Uterus- nitalsystems. Zu den Harnorganen gehören zwei sehr reduziert, dies ist für die Befruchtung von eine Zitze, die zwei kleine Öffnungen der milch- horn sichtbar, die von einem breiten Band ge- Nieren im Dach des Abdomens. Die rechte Vorteil. produzierenden Drüsen aufweisen. Beim Jungtier stützt werden (Mesometrium). Auch der Be- Niere liegt unterhalb der oberen Enden der letz- Der Uterus hat ein linkes und ein rechtes Horn und nach Ende der Laktation sind sie klein und ckenknochen wurde entfernt; jetzt sind der Ute- ten zwei oder drei Rippen und dem Querfortsatz (je etwa 25 cm lang), die sich zum Corpus uteri enthalten nur wenig Drüsengewebe; gegen Ende rus und sein Übergang in die Vagina sichtbar, des ersten Lendenwirbels. Die linke Niere liegt vereinigen (etwa 20 cm lang). Dieses öffnet sich der Trächtigkeit und bei der säugenden Stute ver- ebenso die Harnblase und der linke Ureter, der weiter kaudal unter der letzten Rippe und den er- über einen verengten Halsbereich (Zervix) in die größern sie sich jedoch erheblich. nahe am Blasenhals in die Blase eintritt. Da die sten zwei oder drei lumbalen Querfortsätzen. Sie Vagina unterhalb des Rektums. Die Zervix ist Die Komponenten des Urogenitalsystems Beckenhöhle nun eröffnet ist, erkennt man auch ist auf der Abbildung gerade noch medial vom etwa 6 cm lang; eine dicke muskuläre Wand um- beim Hengst befinden sich im hinteren Anteil die Beckenflexur des Dickdarmes in der Nähe oberen Ende der Milz zu erkennen mit dem Ure- gibt einen sehr engen Kanal mit einer inneren und des Bauchraumes, im Beckenraum und außerhalb des Beckeneingangs. Am Beckenausgang ermög- ter, der den Urin in die Harnblase leitet, die am einer äußeren Öffnung. Sie liegt am Beckenein- des Körpers zwischen den oberen Gliedmaßen licht die Entfernung des M. constrictor vulvae den Boden des Beckenraumes auf der Symphyse liegt. gang, ihr kaudales Ende ragt schnabelartig zurück und sind in den nächsten beiden Zeichnungen Blick auf den M. retractor clitoridis und den M. Die Harnblase ist in entleertem Zustand ein Be- in die Vagina. Dies ist der so genannte intravagina- von rechts dargestellt (s. Abb. 49 & 50). Die rech- urethralis, der sich als M. constrictor vestibuli ckenorgan mit Kontakt zur Beckenflexur des le Anteil der Zervix, in dem das externe Ostium te Niere ist nicht mit abgebildet, doch der rechte fortsetzt. Colon descendens am Beckeneingang. Mit Urin liegt. Der Zervikalkanal ist mit Ausnahme der Zeit Harnleiter ist in seinem Verlauf nach hinten in das Auf den beiden letzten Zeichnungen (Abb. 46 gefüllt dehnt sie sich bis über den Schambeinast in des Östrus und unter der Geburt geschlossen. Bei Becken und unterhalb des Rektums in die Blase & 47) sind Diagramme eingefügt, die sowohl den Bauchraum hinein aus. Vom Blasenhals führt einer Trächtigkeit ist er außerdem zusätzlich mit hinein zu sehen. Am verengten Blasenhals ent- Brust und Bauch im Schnitt und in seitlicher Pro- die kurze (etwa 6 cm) weite Urethra in den Vor- einem Schleimpfropf versiegelt. Da die Vagina springt die Urethra. Sie ist nicht wie bei der Stute jektion auf die Oberfläche zeigen. Unten auf die- hof des Genitaltraktes. Die Mündung liegt direkt der Aufnahme des Penis bei der Kopulation und kurz, sondern erstreckt sich beim Hengst über die ser Seite sehen Sie ein Schema des Beckens der kaudal des Hymens, der quer verlaufenden Ge- als Passage für das Fohlen unter der Geburt dient, gesamte Länge des Penis. Innerhalb des Beckens Stute im Quer- (48.3) und Medianschnitt (48.4). websfalte, die den vaginovestibulären Übergang ist sie in Länge und Durchmesser dehnbar. Sie ist ist die Urethra recht weit (bis 6 cm). Wie bei den Vorhergehenden zeigen diese Dar- markiert. normalerweise 20 cm lang, die Schleimhaut der Die beiden Hoden des Hengstes, die Fortpflan- stellungen Position und Lage der Beckenorgane Die Eierstöcke befinden sich im Abdomen Innenwand ist längs gefaltet und verlegt das zungsorgane, in denen die Spermien gebildet wer- wie auch des Peritoneums (Bauchfell). Sie erin- unterhalb der sublumbalen Region (Querschnitt Lumen. Kaudal öffnet sich die Vagina in den Vor- den, sind jeweils bis zu 12 cm lang und eiförmig; nern sich, dass die Beckenhöhle nicht den gesam- durch L5) in Kontakt zur Bauchwand. Sie sind hof, wie auch die harnführende Urethra (Harn- sie wiegen etwa 300 gr. Der Linke ist meist größer ten Beckenraum ausfüllt. Die Organe des kauda- recht groß (bis 10 cm im Durchmesser) und röhre). Der Vorhof öffnet sich über die Vulva, die als der Rechte. Da die Spermamenge in Zu- len Beckens befinden sich außerhalb des Bauch- haben eine relativ glatte Oberfläche mit einer sich etwa 7 bis 8 cm unterhalb des Anus befindet, sammenhang mit der Hodengröße steht, sind, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 133 große Hoden für einen Zuchthengst wichtig. Die Abschnitt der Urethra. Ihr Sekret und hier be- zu einem verstärkten Einstrom von Blut. Der Ab- Hoden liegen nicht innerhalb des Bauchraumes, sonders das der Samenblasen bildet eine recht fluss verläuft für diesen vermehrten Einstrom zu obwohl sie sich beim Fötus dort entwickeln, son- große Ejakulatmenge (schätzungsweise 65 ml). langsam, sodass sich die Bluträume füllen und dern im präpubischen Bereich unterhalb des Penis Das männliche Kopulationsorgan, der Penis, sich das Organ versteift und besonders in Längs- in einer Ausstülpung des Bauchraumes in einem besteht zum Großteil aus erektilem Gewebe und richtung ausdehnt. Hautsack, dem Skrotum (Hodensack). Der Ab- entspricht bezüglich Aufbau und Funktionsweise Der Schwellkörper des Penis, das Corpus ca- stieg der Hoden erfolgt gewöhnlich in den letzten in etwa dem des Menschen. Er ist jedoch in er- vernosum, macht den Großteil des Penis aus. Er Wochen der fötalen Entwicklung. Die Haut des schlafftem Zustand etwa 50 cm und erigiert bis zu erstreckt sich beiderseits als Penisschenkel in der Hodensacks ist nur wenig behaart, weist aber eine 1,5 m lang. Er ist über seine beiden Wurzeln oder Peniswurzel vom Sitzbein aus. Diese beiden eher Vielzahl von Schweiß- und Talgdrüsen auf, die die Crura fest am Sitzbein verankert. Da auf den faserigen Anteile verbinden sich im Korpus und Oberfläche mit einem öligen Film überziehen. Abb. 49 und 50 die rechte Hälfte des Sitzbeines setzen sich im Penis bis an die Glans hin fort. Um die Geburt herum (einige Tage davor oder da- entfernt wurde, ist eine dieser Peniswurzeln im Unter dem Corpus cavernosum in einer Rinne an nach) wandern die Hoden vom Ort ihrer Ent- Schnitt dargestellt. Die Wurzeln vereinigen sich; seiner Unterseite umgibt ein Corpus spongiosum wicklung im Dach des Bauchraumes durch die der Penisschaft zieht nach vorne zwischen die den Anteil der Harnröhre innerhalb des Penis. Es Leistenkanäle (permanent vorhandene Durch- Gliedmaßen, unterhalb des Beckens. Der freie Teil ist eine Fortsetzung des spongiösen Gewebes um gänge durch die Schichten der Bauchwand) in des Penis, die Glans, liegt in einer Vorhaut, dem die Harnröhre innerhalb des Beckens herum. Es ihre skrotale Position. Während dieser Wande- Präputium, die der empfindlichen Haut der ist sehr viel weniger bindegewebig und daher rung ziehen sie die Samenleiter, die das Sperma Glans als Schutz dient. Die Vorhaut wird durch deutlich dehnbarer als das Corpus cavernosum. vom Hoden transportieren, mitsamt den dazuge- ein Sekret aus den Vorhautdrüsen, das Smegma, In zwei Bereichen ist es besonders ausgedehnt: hörigen Nerven und Blutgefäßen mit; insgesamt befeuchtet; wenn es sich ansammelt, wird es dick (i) an der Harnröhrenzwiebel an der Peniswur- bezeichnet man diese Struktur als den Samen- und käsig. Die Vorhaut ist eigentlich eine doppel- zel zwischen den divergierenden Penisschenkeln strang. Dieser Strang ist hier abgebildet, wie er te Struktur, daher steht eine zusätzliche Hautfalte und (ii) am Schwellkörper der Glans am freien vom Hoden innerhalb des Hodensacks entlang zur Verfügung, um den enorm vergrößerten Pe- Ende des Penis. Die vergrößerte Glans ist insofern durch den Leistenkanal (schematisch dargestellt) nisschaft während einer Erektion zu bedecken. etwas ungewöhnlich, als dass sie eine kleine Ein- in den Bauchraum zieht. Dort wendet er sich Am Penis gibt es mehrere Muskeln: (i) Der M. buchtung in der Mitte aufweist. Hier steht das nach kaudal ins Becken, überquert den Harnleiter retractor penis zieht von den Schwanzwirbeln terminale Ende der Harnröhre als Processus ure- und verläuft neben der Harnblase entlang. Hinter und dem äußeren Schließmuskel des Anus die ge- thrae vor (etwa 2,5 cm). dem Blasenhals mündet er gemeinsam mit dem samte Länge des Penis an dessen Unterseite ent- der Gegenseite in die Harnröhre. Diese Mündung lang; (ii) die Mm. ischiocavernosi, die die Wur- ist etwas komplizierter aufgebaut, als es aus der zeln an beiden Seiten bedecken und den Penis am Zeichnung zu ersehen ist, da die Wand eines Sa- Becken fixieren; (iii) der M. bulbospongiosus, der menleiters über die letzten 20 cm verdickt ist und eine Fortsetzung des M. urethralis darstellt und eine sekretorische Ampulle bildet. Diese ver- die Harnröhre im Penis in fast ihrer gesamten einigt sich mit dem Ausführungsgang der nahe ge- Länge umfasst. Alle diese Muskeln sind für Erek- legenen Samenblasendrüse, es entsteht so der ge- tion, Ejakulation und Rückzug des Penis in die meinsame Ejakulationsgang. Seine Mündung Vorhaut nach dem Urinabsatz oder der Kopula- liegt im Dach der Harnröhre, gemeinsam mit dem tion von entscheidender Bedeutung. der Gegenseite. In Abb. 50.2 ist der Genitaltrakt des Hengstes Die männliche Harnröhre transportiert also im Medianschnitt dargestellt. Die Harnröhre zieht sowohl Urin als auch Sperma. Das Ejakulat ent- nach kaudal in das Becken bis in die Peniswurzel, hält jedoch nicht nur Spermien, sondern auch das die dem Vorhof der Stute entspricht. Sie verläuft Sekret verschiedener weiterer Drüsen: (i) der paa- die Länge des Penis entlang und mündet an der rigen Samenblasendrüse (jeweils etwa 10 cm äußeren Öffnung der Harnröhre an der Spitze lang), (ii) der unpaaren Prostata (Vorsteherdrüse) des freien Anteils. Der Medianschnitt des Penis (zwei seitliche Lappen, die dorsal der Urethra zeigt die Verteilung des erektilen Gewebes, das über einen schmalen Steg verbunden sind) und aus zahlreichen so genannten Schwellkörperka- (iii) der paarigen Harnröhrenzwiebeldrüse vernen besteht, die von muskulärem und elasti- (etwa 4 cm lang dorsolateral der Urethra am Be- schem Gewebe umgeben sind. Hierdurch fließt ckenausgang). Alle diese Drüsen befinden sich im normalerweise das Blut. Zu Beginn einer Erektion Beckenraum und münden in den intrapelvinen führt eine Erhöhung des Blutdruckes beim Hengst, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 134 Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder: sale Zwerchfellkrümmung des Grimmdarms, Fle- 81 Peritonaeum viscerale (bedeckt Bauch- und phrenicus (motorischer Nerv des Zwerchfells, der 1 Kreuzbein. 2 Manubrium sterni. 3 Schaufel- xura diaphragmatica dorsalis. 46 Rechte dorsale Beckeneingeweide). 82 Scheidenhautfortsatz, von den Ventralästen des 6. und 7. Halsnerv ab- knorpel des Brustbeins. 4 18. (letzte) Rippe. Längslage des Grimmdarms, Colon dorsale dex- Proc. vaginalis (Ausdehnung der abdominalen stammt). 105 Arcus aortae. 106 Aorta thoraci- 5 Rippenbogen. 6 Hüfthöcker. 7 Sitzbein. trum. 47 Querkolon, Colon transversum. Bauchfellhöhle durch den Leistenkanal in das ca. 107 Truncus pulmonalis. 108 Lig. arterio- 8 Schambein. 9 Membrana obturatoria im Fora- 48 Freier lateraler Bandstreifen, Taenia libera la- subkutane Gewebe der Leiste; bleibt mit der sum (verschlossene bandartige, ehemals offene men obturatum. 10 Beckensymphyse. 11 Breites teralis der linken ventralen Längslage. 49 Kleines Bauchfellhöhle während des gesamten Lebens in foetale Verbindung zwischen der Aorta und dem Beckenband. 12 Weiße Linie, Linea alba. Kolon, Colon descendens. 50 Freier Bandstrei- Verbindung). 83 Bauchteil der Bauchfellhöhle. Truncus pulmonalis, die den Lungenkreislauf 13 Leistenkanal. 14 Zwerchfell, Diaphragma (in fen des Colon descendens. 51 Mastdarm, Rec- 84 Beckenteil der Bauchfellhöhle. 85–88 Bauch- beim Foetus umgeht: Der Verschluss erfolgt, der Medianebene durchgeschnitten). 15 Aorten- tum. 52 Analkanal, Canalis analis. 53 After, fellbuchten, Excavationes, der Beckenhöhle. wenn die Lungen mit dem ersten Atemzug ausge- schlitz, Hiatus aorticus, des Zwerchfells (unter Anus. 54 Großes Netz, Omentum majus. 85 Excavatio pubovesicalis. 86 Excavatio vesico- dehnt werden). 109 Truncus brachiocephalicus T18 und zwischen den Zwerchfellpfeilern; zum 55 Vorderes Gekröse, Mesenterium craniale. genitalis. 87 Excavatio rectogenitalis (Douglas- (Ursprung der Gefäße zum Kopf und zur rechten Durchtritt der Aorta, der V. azygos und des Brust- 56 Plica caecocolica. 57–58 Lig. intercolicum. Raum). 88 Fossa pararectalis. 89 Retroperitone- Vordergliedmaße). 110 A. pulmonalis sinistra lymphgangs). 16 Speiseröhrenschlitz, Hiatus oe- 57 Band, das die rechte dorsale und die rechte aler Teil der Beckenhöhle (dem kaudalen Teil der und Vv. pulmonales sinistri. 111 A. coronaria si- sophageus, des Zwerchfells (verläuft durch den ventrale Längslage des Grimmdarms miteinander Beckenhöhle liegt der Damm, Perineum, zugrun- nistra. 112 A. carotis communis sinistra. 113 A. rechten Zwerchfellpfeiler links der Medianebene verbindet. 58 Band, das die linke dorsale und die de, in den die Endabschnitte des Verdauungs- und et V. subclavia sinistra. 114 A. et V. thoracica unterhalb T13 und T14; zum Durchtritt der Spei- linke ventrale Längslage des Grimmdarms mit- Harn-Geschlechtstraktes in lockerem Bindegewe- interna. 115 A. et V. vertebralis. 116 V. cava cra- seröhre und des Truncus vagalis dorsalis et ven- einander verbindet. 59 Leber, Hepar (linker Lap- be eingebettet sind). 90 Breites Gebärmutter- nialis. 117 V. jugularis externa. 118 Brustlymph- tralis). 17 M. rectococcygeus. 18 M. sphincter pen). 60 Milz, Lien. 61 (Linke) Niere, Ren. band, Mesometrium. 91 Seitenband der Harnbla- gang. ani externus. 19 M. retractor clitoridis. 20 M. 62 (Linker) Harnleiter, Ureter. 63 Harnblase, Ve- se, Lig. vesicae lateralis. 92 Lig. vesicae media- urethralis. 21 M. constrictor vestibuli. sica urinaria. 64 Harnblasenhals, Cervix vesicae. num (ventral). 93 Eierstockstasche, Bursa ovarica Brust-, Bauch- und Beckeneingeweide: 65 Harnröhre, Urethra. 66 Äußere Harnröhren- (umgibt den Eierstock und die Ovulationsgrube: 22 Herz, Cor. 23 Linker Vorhof, Atrium sinis- mündung, Ostium urethrae externum (kenn- vom Gekröse umschlossen, das den Eierstock und trum. 24 Herzohr, Auricula cordis, des rechten zeichnet den Übergang der Scheide in den Schei- den Eileiter stützt und in welcher die vom Eier- Vorhofs, Atrium dextrum. 25 Kranzfurche, Sul- denvorhof). 67 (Linker) Eileiter, Tuba uterina stock ausgestoßenen Eizellen aufgenommen wer- cus coronarius, des Herzens (umgibt das Herz fast (umgibt den Eierstock). 68 (Linker) Eierstock, den). vollständig mit Ausnahme des Ursprungs des Ovarium (in der linken Flanke durch das Eier- Blutgefäße und Nerven: 94 Truncus vago- Truncus pulmonalis). 26 Linke Herzkammer, stocksgekröse aufgehängt). 69 (Linkes) Uterus- sympathicus (der N. vagus und der Halsteil des Ventriculus cordis sinister. 27 Rechte Herzkam- horn, Cornu uteri. 70 Uteruskörper, Corpus uteri Grenzstrangs sind von einer gemeinsamen Binde- mer, Ventriculus cordis dexter. 28 Sulcus inter- (Verschmelzung der Uterushörner). 71 Öffnung gewebshülle umschlossen und laufen in Gesell- ventricularis paraconalis (linke längsverlaufende des rechten Uterushorns. 72 Gebärmutterhals, schaft mit der A. carotis communis). 95 Grenz- Rinne medial der 4. Rippe; zeigt den Verlauf des Cervix uteri. 73 Gebärmutterhalskanal, Canalis strang, Truncus sympathicus. 96 Ganglien des Kammerseptums an). 29 Luftröhre, Trachea. cervicis uteri (engt den Durchgang durch den Ge- Grenzstrangs, Ganglia vertebralia. 97 Ganglion 30 Linker Hauptbronchus, Bronchus principalis. bärmutterhals ein). 74 Gebärmutterzapfen, Por- cervicothoracicum (Ganglion stellatum) (Ver- 31 Speiseröhre, Oesophagus. 32 Magen, Gaster tio vaginals cervicis (ragt in die Scheide vor). schmelzung des Ganglion cervicale caudale mit oder Ventriculus. 33 Absteigender Teil des Zwölf- 75 Scheidengewölbe, Fornix vaginae (rund um den ersten zwei Ganglia vertebralia thoracica). fingerdarms, Pars descendens duodeni. 34 Auf- den Gebärmutterzapfen). 76 Scheide, Vagina. 98 Verbindungsäste, Rami communicantes albi steigender Teil des Zwölffingerdarms, Pars ascen- 77 Scheidenvorhof, Vestibulum vaginae (Fortset- (verbinden die Ventraläste der Rückenmarksner- dens duodeni. 35 Dünndarmschlingen (haupt- zung der Scheide mit Einmündung der Harnröh- ven mit dem Grenzstrang). 99 N. vertebralis (An- sächlich Leerdarm, Jejunum). 36 Hüftdarm, re, die den Übergang der Scheide in den Schei- sammlung von Verbindungsästen, die die A. ver- Ileum. 37–39 Blinddarm, Caecum. 37 Blind- denvorhof kennzeichnet). 78 Scham, Vulva tebralis im Halsbereich begleiten). 100 N. vagus. darmkopf, Caput caeci (dorsaler Blinddarmsack). (Schamspalte begrenzt durch die Schamlippen). 101 Linker N. laryngeus recurrens (entspringt 38 Blinddarmkörper, Corpus caeci. 39 Blind- 79 Kitzler, Clitoris (Äquivalent zum männlichen aus dem N. vagus im Brustkorb; umgibt haken- darmspitze, Apex caeci. 40 Rechte ventrale Penis am Boden der Scham innerhalb des unteren förmig das Lig. arteriosum und den Aortenbogen, Längslage des Grimmdarms, Colon ventrale dex- Schamwinkels, Commissura labiorum ventralis). bevor er auf der Luftröhre nach kranial aufsteigt). trum. 41 Ventrale Zwerchfellkrümmung des Körperhöhlen und Bauchfell: 80– 102 Truncus vagalis dorsalis et ventralis (aus der Grimmdarms, Flexura diaphragmatica ventralis. 81 Bauchfell, Peritonaeum (Flüssigkeit ausschei- Vereinigung der dorsalen und ventralen Äste des 42 Linke ventrale Längslage des Grimmdarms, dende Schicht, die die Bauch- und Beckenhöhle linken und rechten N. vagus). 103 Äste des N. Colon ventrale sinistrum. 43 Beckenflexur, Fle- auskleidet). 80 Peritonaeum parietale (kleidet die vagus zum Herzen, Rami cardiaci (verbinden sich xura pelvina. 44 Linke dorsale Längslage des Wände der Bauch- und Beckenhöhle aus und um- mit den sympathischen Herznerven um das Herz- Grimmdarms, Colon dorsale sinistrum. 45 Dor- schließt die Bauchfellhöhle, Cavum peritonaei). geflecht, Plexus cardiacus, zu bilden). 104 N., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 135, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 136 49 Brust-, Bauch- und Beckenorgane Längslage des Grimmdarms, Colon ventrale Brust-, Bauch- und Beckenhöhle: 78 Be-dextrum. 51 Ventrale Zwerchfellkrümmung des grenzung der Brustkorbhöhle (kräftige Linie in derdes Hengstes von rechts (1) Grimmdarms, Flexura diaphragmatica ventralis. seitlichen Oberflächenprojektion). 79 Umriss des 52 Rechte dorsale Längslage des Grimmdarms, Zwerchfells (in der Medianebene des Körpers). Colon dorsale dextrum. 53 Freier lateraler Band- 80 Begrenzung der Bauch- und Beckenhöhle Nach Entfernung des Großteils des Brustkorbes se. 14 M. longissimus. 15 M. spinalis thoracis. streifen, Taenia libera lateralis, der rechten (kräftige Linie in der seitlichen Oberflächenpro- und des M. iliocostalis ist die Präparation des 16 Mm. levatores costarum. 17 Mm. intertrans- ventralen Längslage. 54 Mastdarm, Rectum. jektion). 81 Leistenkanal, Canalis inguinalis (dau- Brustraumes auf dieser Zeichnung nun etwa so versarii cervicis. 18 Heber des Schwanzes. 55 After, Anus. 56 Rechter Leberlappen, Lobus erhafte Öffnung durch die Muskulatur der Bauch- weit fortgeschritten wie auf der Abb. 47.1 bei der 19 Niederzieher des Schwanzes. 20 M. longus hepatis dexter. 57 (Rechte) Niere, Ren. 58 Harn- wand, die von der Bauchhöhle in das subkutane Stute von links. Die rechte Lunge ähnelt der lin- colli. 21 Weiße Linie, Linea alba. 22 Rippenan- blase, Vesica urinaria. 59 Beckenteil der Harn- Gewebe der Leiste führt: erlaubt den Durchtritt ken, außer dass die Incisura cardiaca an der ven- teil des Zwerchfells, Pars costalis. 23–24 Dia- röhre, Pars pelvina der Urethra masculina. für den Scheidenhautfortsatz, Proc. vaginalis). tralen Kante geringer ausgebildet ist und daher phragma pelvis. 23 M. coccygeus. 24 M. levator 60 Rechter Hoden, Testis (Spermien werden kon- 82 Beckeneingang, Apertura pelvis cranialis nur ein kleiner Anteil des Herzens der lateralen ani. 25 M. rectococcygeus. 26 M. sphincter ani tinuierlich gebildet). 61 Nebenhoden, Epididy- (mehr oder weniger runde Öffnung in einem Brustwand anliegt. externus. 27 M. retractor penis. 28 M. urethra- mis (stark gewundener Nebenhodengang, der in schrägen Winkel zur Längs-Körperachse: dorsal Im Bauchbereich hat die Entfernung der mus- lis. 29 M. bulbospongiosus (Fortsetzung des M. Bindegewebe eingebettet ist). 62 Samenstrang, durch das Promontorium des Kreuzbeins, ventral kulären Wand und des M. iliopsoas vom Dach urethralis um den Bulbus penis und den Harn- Funiculus spermaticus (Blutgefäße und Nerven durch die kranialen Ränder der Schambeinkno- den großen Blinddarm freigelegt; er zieht unter- röhrenschwellkörper). 30 M. ischiocavernosus ziehen zum Hoden, der Samenleiter vom Hoden chen und auf beiden Seiten durch das bogenför- halb des rechten ventralen Kolons nach vorne (kommt vom Sitzbeinausschnitt und bedeckt den weg). 63 Samenleiter, Ductus deferens (befördert mige Darmbein begrenzt). 83 Beckenausgang, unten. Obwohl die Bauchwand nicht mit darge- Penisschwellkörper an der Peniswurzel). 31 Mus- die Spermien vom Nebenhodengang zum Be- Apertura pelvis caudalis (etwa dreieckige Öff- stellt wurde, ist der Scheidenhautfortsatz sche- kelhaut, Tunica dartos (glatte Muskelschicht, die ckenteil der Harnröhre, wo er sich am Ende zur nung, die oben vom Cd3, unten vom Sitzbeinaus- matisch eingezeichnet. An seiner abdominellen die Haut des Hodensacks unterlagert). Samenleiterampulle, Ampulla ductus deferentis, schnitt und den Sitzbeinhöckern und von beiden Öffnung (Leistenring) vereinen sich die Anteil des Brust-, Bauch- und Beckeneingeweide: erweitert). 64 Blutgefäße des Hodens. 65 Penis- Seiten durch die kaudalen Ränder der breiten Be- Samenstranges: Der Samenleiter zieht nach hin- 32 Rippenfläche, Facies costalis, der rechten wurzel, Radix penis (aus den paarigen Penis- ckenbänder begrenzt wird). ten in das Becken; Blutgefäße, Lymphbahnen und Lunge. 33 Oberflächendarstellung der rechten schenkeln, Crura penis, gebildet, die jederseits Brustfell- und Bauchfellhöhle: 84 Begren- autonome Nerven ziehen nach kraniodorsal in Lunge. 34 Basalrand (kaudoventral), Margo basa- der Mittellinie des Sitzbeinausschnitts befestigt zung der rechten Brustfellhöhle (gestrichelte Linie den Bauchraum. Aus der Beckenwand wurde das lis, der Lunge. 35 Ventralrand, Margo ventralis, sind und die Harnröhrenzwiebeldrüse flankieren). in der seitlichen Oberflächenprojektion). 85 Cu- breite Beckenband entfernt, sodass der muskuläre der Lunge. 36 Incisura cardiaca der Lunge. 66 Peniskörper, Corpus penis (aus den Penis- pula pleurae der rechten Brustfellhöhle (erstreckt Beckenboden wie bei der Stute auf Abb. 47.1 zu 37 Spitzenlappen, Lobus cranialis, der Lunge. und den Harnröhrenschwellkörpern gebildet). sich in den vorderen Brusteingang medial der 1. sehen ist. Der Penis ist unterhalb Becken und 38–40 Auskultationsgebiet der Lunge (Gebiet, an 67 Eichel, Glans penis. 68 Proc. urethrae (von Rippe). 86 Rippen-Zwerchfell-Linie der Um- Bauch mit den dazugehörigen Muskeln und der dem die Lungengeräusche deutlich gehört wer- der Oberfläche der Eichel vorstehendes Ende der schlagstelle des Brustfells. 87 Recessus costodia- Vorhaut dargestellt. den können). 38 Kraniale Grenze des Auskulta- männlichen Harnröhre). 69 Vorhaut, Praepu- phragmaticus der Brustfellhöhle. 88 Begrenzung Die Darstellung der Bauch- und Beckenorgane tionsgebiets (durch den M. triceps brachii gebil- tium. 70 Vorhautöffnung, Ostium praeputiale der Bauchfellhöhle (gestrichelte Linie in der eines Hengstes in Projektion auf die Oberfläche dete Grenze des Oberarms: vertikale Linie vom (Öffnung in den Vorhautschlauch). 71 Vorhaut- seitlichen Oberflächenprojektion). 89 Linie der unten auf der Seite (49.2) sollte mit der entspre- kaudalen Winkel des Schulterblatts zum Ellbogen- schlauch, Cavum praeputiale (nur am nicht-eri- Umschlagstelle des Bauchfells in der Beckenhöh- chenden Schemazeichnung der Stute, Abb. 47.3, höcker; entspricht mehr oder weniger der 5. oder gierten Penis vorhanden; während der Erektion le. 90 Retroperitonealer Anteil der Beckenhöhle verglichen werden. Die verbleibende Zeichnung 6. Rippe). 39 Dorsale Grenze des Auskultations- rollt sich die Vorhaut entlang des Peniskörpers zu- (Grundlage bildet der Damm, Perineum). (49.3) zeigt den Brustraum, die Brustorgane und gebiets (untere Grenze der epaxialen Muskeln, rück). 72 Äußere Falte der Vorhaut. 73 Innere 91 Scheidenhautfortsatz, Proc. vaginalis (Aus- die Pleurahöhle in Projektion auf die Oberfläche, ungefähr auf einer Linie, die den kaudalen Winkel Falte der Vorhaut. 74 Hodensack, Scrotum (ent- dehnung der abdominalen Bauchfellhöhle). ähnlich wie auf Abb. 46.3. Man kann auf ihr die des Schulterblatts und den Hüfthöcker verbindet). hält die Hoden im Scheidenhautfortsatz). 75–77 92 Leistenring, Anulus inguinalis. Bereiche erkennen, an denen deutlich Lungenge- 40 Kaudoventrale (basale) Grenze des Auskulta- Akzessorische Geschlechtsdrüsen, Glandulae ge- Blutgefäße und Nerven: 93 Truncus vago- räusche zu hören sind, die Auskultationsflä- tionsgebiets (an der unteren Grenze der epaxialen nitales accessoriae (bilden den größten Flüssig- sympathicus (der N. vagus und der Halsteil des chen der Lunge. Muskulatur vom Ellbogenpunkt zum oberen Ende keitsanteil des Ejakulats). 75 Samenblasendrüse, Grenzstrangs sind von einer gemeinsamen Binde- der 16. Rippe). 41 Luftröhre, Trachea. 42 Luft- Gl. seminalis (entleert sich mit dem Samenleiter gewebshülle umschlossen). 94 Grenzstrang, Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder: röhrengabelung, Bifurcatio tracheae. 43 Herz in die Harnröhre. 76 Vorsteherdrüse, Prostata Truncus sympathicus. 95 N. phrenicus (ent- 1 Manubrium sterni. 2 Brustbeinkörper. im Herzbeutel. 44 Speiseröhre, Oesophagus. (entleert sich in die Harnröhre seitlich der Öff- springt im Hals und zieht in den Brustkorb, um 3 Schaufelknorpel des Brustbeins. 4 1. Rippe. 45 Zwölffingerdarm, Duodenum. 46 Blinddarm- nung des Samenleiters). 77 Harnröhrenzwiebel- das Zwerchfell zu innervieren). 96 A. carotis 5 18. Rippe. 6 Rippenbogen. 7 Kaudaler Winkel kopf, Caput caeci (dorsaler Blinddarmsack). drüse, Gl. bulbourethralis (entleert sich in die communis dextra. 97 A. et V. axillaris. 98 A. et des Schulterblatts. 8 Ellbogenhöcker. 9 Hüfthö- 47 Blinddarmkörper, Corpus caeci. 48 Blind- Harnröhre kurz vor dem Beckenausgang). V. thoracica interna. 99 A. et V. costocervicalis. cker. 10 Darmbeinflügel. 11 Spina ischiadica des darmspitze, Apex caeci. 49 Lateraler Blinddarm- 100 A. et V. vertebralis. 101 V. jugularis externa. Sitzbeins. 12 Sitzbeinhöcker. 13 Beckensymphy- bandstreifen, Taenia lateralis. 50 Rechte ventrale 102 V. cephalica., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 137, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 138 50 Brust-, Bauch- und Beckenorgane darms, Flexura diaphragmatica ventralis. schlechtsdrüsen, Glandulae genitales acces-45 Linke ventrale Längslage des Grimmdarms, soriae. 86 Samenblasendrüse, Gl. seminalis.des Hengstes von rechts (2) Colon ventrale sinistrum. 46 Beckenflexur, Fle- 87 Ausführungsgang der Samenblasendrüse. xura pelvina. 47 Linke dorsale Längslage des 88 Vorsteherdrüse, Prostata. 89 Harnröhren- Grimmdarms, Colon dorsale sinistrum. 48 Dor- zwiebeldrüse, Gl. bulbourethralis. 90 Samenleiter- Auf der nebenstehenden Zeichnung (50.1) sind abgebildet; sein Samenleiter und die Blutgefäße sale Zwerchfellkrümmung des Grimmdarms, Fle- ampulle des linken Samenleiters. 91 Vorhaut, die Lungen entfernt worden; jetzt sind die Orga- verlaufen neben dem Penis im schematisch dar- xura diaphragmatica dorsalis. 49 Rechte dorsale Praeputium. 92 Äußere Falte der Vorhaut. ne des Brustraumes seitlich von rechts zu sehen. gestellten Scheidenhautfortsatz. Längslage des Grimmdarms, Colon dorsale dex- 93 Vorhautöffnung, Ostium praeputiale. 94 Vor- Der Hauptunterschied im Vergleich zu Abb. 48.1 trum. 50 Colon transversum. 51 Lateraler Blind- hautschlauch, Cavum praeputiale. 95 Innere der linken Seite ist, dass hier die Hauptvenen aus Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder: darmbandstreifen, Taenia lateralis (mit Lnn. cae- Falte der Vorhaut. 96 Hodensack, Scrotum. dem Körper dem Herzen zufließen, also die Vv. 1 Kreuzbein. 2 Manubrium sterni. 3 Schaufel- cales und zur Anheftung der Plica caecocolica). 97 Leistenkanal, Canalis inguinalis. cavae cranialis und caudalis und die V. azygos. knorpel des Brustbeins. 4 18. Rippe. 5 Rippen- 52 Freier lateraler Bandstreifen, Taenia libera la- Körperhöhlen und Bauchfell: Die Grenze zwischen Brust- und Bauchhöhle bil- bogen. 6 Hüfthöcker. 7 Sitzbein. 8 Schambein. teralis, der rechten ventralen Längslage (mit Lnn. 98–103 Bauchfell, Peritonaeum. 98 Peritonae- det das Zwerchfell; es ist in der Medianlinie 9 Membrana obturatoria im Foramen obturatum. colici und zur Anheftung der Plica caecocolica). um parietale des Bauches (kleidet die Bauchhöh- durchtrennt und die rechte Hälfte wurde entfernt. 10 Beckensymphyse (vereinigt die Sitz- und die 53 Kleines Kolon, Colon descendens. 54 Mast- le aus). 99 Peritonaeum parietale des Beckens. Der größere rechte Leberlappen liegt der Hinter- Schambeinfuge). 11 Breites Beckenband. darm, Rectum. 55 Analkanal. 56 After, Anus. 100 Leistenring, Anulus inguinalis. 101 Scheiden- seite des Zwerchfells an; das absteigende Duode- 12 Weiße Linie, Linea alba. 13 Zwerchfell (in 57 Vorderes Gekröse, Mesenterium craniale. hautfortsatz, Proc. vaginalis. 102 Cavum vagina- num und die rechte Niere erscheinen hinter der der Medianebene durchgeschnitten). 14 Aorten- 58 Plica caecocolica. 59 Rechter Leberlappen, le. 103 Peritonaeum viscerale. 104–107 Bauch- Leber am Dach des Bauchraumes. Der gesamte schlitz, Hiatus aorticus, des Zwerchfells. 15 For. Lobus hepatis dexter. 60 (Rechte) Niere, Ren. fellbuchten, Excavationes, im Becken. 104 Exca- Blinddarm ist nun sichtbar; das rechte ventrale venae cavae des Zwerchfells. 16 M. rectococcy- 61 (Rechter) Harnleiter, Ureter. 62 Öffnung des vatio pubovesicalis. 105 Excavatio vesicogenita- Kolon zieht von seiner Basis, dem dorsalen Blind- geus. 17 M. sphincter ani externus. 18 Pars rec- Harnleiters, Ostium ureteris, in die Harnblase. lis. 106 Excavatio rectogenitalis. 107 Fossa pa- darmsack, nach vorne unten. Über dem rechten talis des M. retractor penis. 19 Pars penis des M. 63 Harnblase, Vesica urinaria. 64 Beckenteil der rarectalis. 108 Retroperitonealer Teil der Becken- ventralen Kolon zieht das rechte dorsale Kolon retractor penis. 20 M. urethralis (um das Be- Harnröhre, Pars pelvina der Urethra masculina höhle (Damm, Perineum). 109 Lig. caudae epidi- von seiner dorsalen Zwerchfellflexur zurück und ckenstück der Harnröhre). 21 M. bulbospongio- (Harn-Geschlechtsgang: Äquivalent zum Schei- dymidis. 110 Plica genitalis. 111 Seitenband der passiert den Blinddarm medial. sus (Fortsetzung des M. urethralis um das Penis- denvorhof der Stute). 65 Penisteil der Harn- Harnblase, Lig. vesicae lateralis. 112 Lig. vesicae Nach Entfernung der Beckenwand wird der stück der Harnröhre). 22 M. ischiocavernosus röhre, Pars spongiosa der Urethra masculina medianum (ventral). Großteil des männlichen Fortpflanzungsapparates (bedeckt die Penisschenkel). (es gibt kein Gegenstück bei der Stute). 66 Äuße- Blutgefäße und Nerven: 113 Truncus vago- sichtbar. Die rechte Peniswurzel wurde am An- Brust-, Bauch- und Beckeneingeweide: re Harnröhrenöffnung, Ostium urethrae exter- sympathicus. 114 Grenzstrang, Truncus sympa- satz am Beckenknochen durchtrennt. Sie ist im 23 Herz, Cor. 24 Rechter Vorhof, Atrium dex- num. 67 Proc. urethrae. 68 Hoden, Testis. thicus. 115 Ansa subclavia des Grenzstrangs Schnitt dargestellt; das Corpus cavernosum ist trum. 25 Kranzfurche, Sulcus coronarius. 69–71 Nebenhoden, Epididymis (Hodenanhang, (Schleife des Grenzstrangs um die A. subclavia). von einem dicken Bindegewebemantel umhüllt 26 Rechte Herzkammer, Ventriculus cordis dex- der den langen und gewundenen Nebenhoden- 116 Ganglion cervicothoracicum (Ganglion stel- und wird vom M. ischiocavernosus umgeben. ter. 27 Linke Herzkammer, Ventriculus cordis si- gang beinhaltet). 69 Nebenhodenkopf, Caput latum) (Verschmelzung des Ganglion cervicale Die innere Schicht der Vorhaut wurde ebenfalls nister. 28 Sulcus interventricularis subsinuosus epididymis (erhält die Spermien vom Hoden). caudale mit den ersten zwei Ganglia vertebralia durchtrennt, um die leicht erweiterte Glans penis (dexter). 29 Luftröhre, Trachea. 30 Luftröhren- 70 Nebenhodenkörper, Corpus epididymis (Vor- thoracica). 117 Ganglien des Grenzstrangs, Gan- mit dem hervorstehenden Processus urethrae zu gabelung, Bifurcatio tracheae. 31 Rechter Haupt- ratshaltung und Konzentration der Spermien). glia vertebralia. 118 Verbindungsäste, Rami com- zeigen. bronchus, Bronchus principalis dexter. 32 Lobus 71 Nebenhodenschwanz, Cauda epididymis (Ur- municantes albi. 119 N. vertebralis. 120 Rech- Unten auf der Seite ist das Becken des Hengstes accessorius der rechten Lunge. 33 Präkardiales sprung des Nebenhodenkanals). 72 Samenstrang, ter N. vagus. 121 N. laryngeus recurrens. im Quer- (50.3) und im Längsschnitt (50.2) ge- Mediastinum, Mediastinum craniale. 34 Speise- Funiculus spermaticus. 73 Samenleiter, Ductus 122 Truncus vagalis dorsalis et ventralis. zeigt; vergleichen Sie diese Zeichnungen mit röhre, Oesophagus. 35 Absteigender Teil des deferens. 74 Peniswurzel, Radix penis (durchge- 123 Rechter N. phrenicus. 124 Aorta thoracica. denen der Stute auf Abb. 48. Wie bei der Stute lie- Zwölffingerdarms, Pars descendens duodeni. schnitten). 75 Peniskörper, Corpus penis. 76 Ei- 125 A. pulmonalis dextra und Vv. pulmonales gen die meisten Beckenorgane eigentlich im lo- 36 Aufsteigender Teil des Zwölffingerdarms, Pars chel, Glans penis. 77 Eichelkrone, Corona glan- dextrae. 126 A. et V. coronaria dextra. 127 Aa. ckeren retroperitonealen Bindegewebe. Die Peri- ascendens duodeni. 37 Dünndarmschlingen dis. 78 Proc. dorsalis glandis. 79 Eichelgrube, intercostales dorsales. 128 A. broncho-oesopha- tonealhöhle endet im Becken in mehreren kleinen (hauptsächlich Leerdarm, Jejunum). 38 Hüft- Fossa glandis. 80 Eichelhals, Collum glandis. gea. 129 A. carotis communis dextra. 130 A. et Ausbuchtungen zwischen (i) dem Dach des Be- darm, Ileum. 39 Blinddarmkopf, Caput caeci 81 Penisschwellkörper, Corpus cavernosum V. subclavia. 131 A. et V. thoracica interna. ckenraumes und dem Rektum; (ii) dem Rektum (dorsaler Blinddarmsack). 40 Blinddarmkörper, penis. 82 Derbsehnige Umhüllung des Penis- 132 A. et V. vertebralis. 133 A. et V. costocervi- und der Genitalfalte; (iii) der Genitalfalte und der Corpus caeci. 41 Blinddarmspitze, Apex caeci. schwellkörpers, Tunica albuginea corporum ca- calis. 134 A. et V. cervicalis profunda. 135 A. Harnblase; (iv) der Harnblase und dem Beckenbo- 42 Proximaler (erweiterter) Teil der rechten ven- vernosum. 83 Harnröhrenzwiebel, Bulbus penis. mesenterica cranialis. 136 A. testicularis. 137 V. den. Der Längsschnitt in der Medianebene zeigt tralen Längslage. 43 Rechte ventrale Längslage 84 Harnröhrenschwellkörper, Corpus spon- cava cranialis. 138 V. cava caudalis. 139 V. azy- auch Strukturen, die gar nicht auf der Mittellinie des Grimmdarms, Colon ventrale dextrum. giosum penis. 85 Eichelschwellkörper, Corpus gos. 140 V. jugularis externa. 141 V. cephalica. liegen. Der rechte Hoden ist im Skrotum liegend 44 Ventrale Zwerchfellkrümmung des Grimm- spongiosum glandis. 86–90 Akzessorische Ge-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 139, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 140 51 zum Bronchialbaum. 27–29 Verteilung des Sym- men Bindegewebshülle). 49 N. laryngeus recur-pathikus zu den Baucheingeweiden (von den rens. 50 Äste des N. laryngeus recurrens und desViszerales (autonomes) Nervensystem Ganglia praevertebralia). 27 Verteilung der sym- N. vagus zu Luft- und Speiseröhre. 51 N. laryn- pathischen Fasern mit der A. coeliaca. 28 Vertei- geus caudalis (Ende des N. laryngeus recurrens). lung der sympathischen Fasern mit der A. mes- 52 Äste des N. vagus zum Herzen, Rami cardia- Das viszerale Nervensystem steuert die „vegetati- 2–6 Grenzstrang, Truncus sympathicus (mit seg- enterica cranialis. 29 Verteilung der sympathi- ci. 53 Äste des N. vagus zu Bronchien und ven“ Funktionen des Körpers. Es ermöglicht eine mentalen (para)vertebralen Ganglien). 2 Halsteil, schen Fasern mit der A. mesenterica caudalis. Lunge, Rami bronchales und Rami pulmonales. vollständige automatische Kontrolle der glatten Pars cervicalis, des Grenzstrangs (verläuft mit 30–31 Verteilung des Sympathikus zu den Be- 54 Truncus vagalis dorsalis (Stränge der rechten Muskulatur der Blutgefäße im ganzen Körper (in- dem N. vagus als Truncus vagosympathicus). ckeneingeweiden (vom Plexus pelvinus mit den und linken Seite vereinigen sich nahe des Zwerch- klusive Herzmuskel), im Respirations-, Verdau- 3–4 Ansa subclavia (Schleife des Grenzstrangs Ästen der A. iliaca interna). 30 Verteilung der fells). 55 Truncus vagalis ventralis (Stränge der ungs- und Urogenitaltrakt und an den Haarmus- um die A. subclavia). 3 Kranialer Schenkel. sympathischen Fasern mit der A. glutaea cauda- rechten und linken Seite vereinigen sich nahe des keln der Haut. Es innerviert auch Drüsen: 4 Kaudaler Schenkel. 5 Brust- und Bauchteil, lis. 31 Verteilung des Sympathikus mit der A. pu- Zwerchfells). 56–58 Verteilung der parasympa- Schweiß- und Talgdrüsen der Haut, Tränen- und Pars thoracica et abdominalis des Grenzstrangs. denda interna. thischen Anteile des N. vagus zu den Bauchorga- Speicheldrüsen am Kopf, Drüsen der Brusthöhle, 6 Beckenteil, Pars pelvina, des Grenzstrangs nen (begleiten die sympathischen Fasern als Ner- die Leber und Bauchspeicheldrüse im Bauch und (wird unregelmäßig; linker und rechter Strang Das parasympathische Nervensystem oder vengeflechte in den Arterienwänden). 56 Vertei- die Prostata im Becken. Die motorische Kontrolle verbinden sich, bevor sie an der Schwanzbasis der „kraniosakrale Abschnitt“ entspringt vom lung der parasympathischen Fasern vom Truncus durch das autonome Nervensystem ist jedoch, enden). 7–12 Ganglien des Grenzstrangs, Gan- Hirnstamm und sakralen Rückenmarkssegmen- vagalis ventralis zu Magen und Leber. 57 Vertei- wie entsprechend beim willkürlichen Nervensys- glia (para)vertebralia. 7 Ganglion cervicale crani- ten. Seine Fasern sind nicht so weit verbreitet wie lung der parasympathischen Fasern des Truncus tem, eine Reaktion auf Sinneswahrnehmungen in ale. 8 Ganglion cervicale medium. 9 Ganglion die des sympathischen Nervensystems; sie inner- vagalis dorsalis zum Magen. 58 Verteilung der den Organen selbst. Daher werden die viszeralen cervicothoracicum (Ganglion stellatum) (ver- vieren nur „viszerale“ Strukturen und sind in der parasaympathischen Fasern mit den Ästen der A. motorischen Fasern von viszeralen sensorischen schmolzene Ganglien von C8–T3). 10 Ganglia Haut und den Blutgefäßen der Skelettmuskulatur coeliaca und der A. mesenterica cranialis und der Fasern begleitet, obwohl diese nicht in das Ge- thoracica. 11 Ganglia lumbales. 12 Ganglia sa- nicht zu finden. Der Großteil dieser Versorgung Aorta abdominalis. samtkonzept des autonomen Nervensystems pas- cralia (werden im Becken unregelmäßig und kön- der Organe erfolgt über den N. vagus. Letztend- Beckenteil, Pars pelvina, des Parasympa- sen. nen sich vereinigen). lich bilden die parasympathischen Fasern mit den thikus zu den Becken- und Baucheingewei- Das autonome Nervensystem besteht aus zwei Sympathische Eingeweidenerven, Nn. sympathischen Fasern Nervenplexus in den Ge- den: 59 Nn. pelvini (aus den Kreuznerven). Komponenten, dem Sympathikus und dem Pa- splanchnici, Ganglia praevertebralia und fäßwänden. 60 Verteilung der parasympathischen Fasern vom rasympathikus. Funktionell neigen sie zu gegen- Nervengeflechte, Plexus: 13 N. splanchnicus Beckengeflecht, Plexus pelvinus (begleiten die läufigen Aktionen; anatomisch entspringen sie major. 14 Nn. splanchnici minores. 15–20 Gan- Kranialer Anteil des Parasympathikus zu sympathischen Fasern mit den Ästen der A. iliaca verschiedenen Regionen des zentralen Nervensys- glia praevertebralia und Nervengeflechte. 15–16 Kopf, Hals, Brustkorb und Bauchhöhle: interna ). 61 Verteilung der parasympathischen tems. Plexus coelicomesentericus (basiert auf den Ver- 32 Verteilung der parasympathischen Fasern im Fasern in den Nn. hypogastrici und im Ganglion Das sympathische Nervensystem oder der bindungen zwischen den Ganglia praevertebra- N. oculomotorius (zum M. ciliaris und zum M. mesentericum caudale (begleiten die sympathi- „thorakolumbale Abschnitt“ entstammt thora- lia). 15 Ganglion coeliacum. 16 Ganglion me- sphincter pupillae in den Nn. ciliares breves). schen Fasern in der Wand der A. mesenterica kalen und lumbalen Rückenmarkssegmenten und sentericum craniale. 17 Plexus aorticus abdomi- 33 Ganglion ciliare. 34 Verteilung der parasym- caudalis). ist in Abb. 51.1 sehr schematisch dargestellt. Sym- nalis bzw. Plexus intermesentericus. 18 pathischen Fasern mit Ursprung im N. facialis Blutgefäße und Eingeweide: 62 A. subcla- pathische Nervenfasern sind im ganzen Körper Ganglion mesentericum caudale. 19 N. hypogas- (Verteilung in den Ästen des N. trigeminus zu den via sinistra. 63 Herz. 64 Aorta. 65 Kehlkopf. verteilt. Obwohl sie nur aus den thorakalen und tricus. 20 Plexus pelvinus. Drüsen des Kopfes). 35 Ganglion pterygopala- 66 Luftröhre. 67 Lunge. 68 Zwerchfell. lumbalen Abschnitten des Rückenmarks entsprin- Verteilung des Sympathikus zu den Einge- tinum. 36 Tränendrüse, Glandula lacrimalis. 69 Speiseröhre. 70 Magen. 71 Großes Kolon. gen, folgen sie in ihrem weiteren Verlauf den Ver- weiden: 21–23 Verteilung der sympathischen 37 Nasendrüsen, Glandulae nasales. 38 Gau- 72 Kleines Kolon. 73 Mastdarm. 74 Leber. zweigungen sämtlicher Spinalnerven (s. Abb. 26). Fasern zum Kopf und zum kranialen Halsende mendrüsen, Glandulae palatinae. 39 Ganglion 75 Milz. 76 Harnblase. 77 Harnröhre. 78 Penis. Gelegentlich entstehen in Gefäßwänden Nerven- (vom Ganglion cervicale craniale mit den Ästen mandibulare. 40 Unterzungendrüse, Glandula 79 Hoden. plexus. der A. carotis). 21 Verteilung der sympathischen sublingualis. 41 Unterkieferdrüse, Glandula Fasern mit der A. carotis externa. 22 Verteilung mandibularis. 42 Verteilung der parasympathi- Grenzstrang, Truncus sympathicus, Ver- der sympathischen Fasern mit der A. carotis schen Fasern mit Ursprung im N. glossopharyn- bindungsäste, Rami communicantes, und interna. 23 Verteilung der sympathischen Fasern geus (Verteilung in den Ästen des N. trigeminus (Para)vertebralganglien, Ganglia (para)verte- mit den Gehirnnerven. 24 N. vertebralis (ver- zu den Speicheldrüsen). 43 Ganglion oticum. bralia: T1–L4 Gebiet des Austritts der prägan- einigte Eingeweideäste von C2–C8, die sich mit 44 Ohrspeicheldrüse, Glandula parotis. 45 Ba- glionären Fasern des sympathischen Systems aus den spinalen Halsnerven im Hals verteilen). ckendrüsen, Glandulae buccales. 46 N. vagus. dem Rückenmark. 1 Verbindungsäste, Rami com- 25–26 Verteilung des Sympathikus zu den Brust- 47 N. laryngeus cranialis. 48 Truncus vagosym- municantes albi (verbinden die Ventraläste der eingeweiden. 25 Nn. cardiaci des Sympathikus pathicus (der N. vagus läuft in der Halsregion mit Rückenmarksnerven mit dem Grenzstrang). zum Herzen. 26 Sympathische Bronchialnerven dem Halsteil des Grenzstrangs in einer gemeinsa-, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 141, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 142 52 bindung der 8. Rippe und endet in der Mitte der Kolons (in der ventralen Hälfte der rechtentastbaren Länge der 18. Rippe). 45 Lage des Bauchwand an der Innenseite der 6.–14. Rippe).Oberflächenanatomie von Brust, Bauch und Becken Recessus costodiaphragmaticus der Brustfellhöh- 69 Kleines Kolon, Colon descendens (an der le. 46–49 Oberflächendarstellung der Lunge. linken Bauchwand in der Hungergrubengegend 46 Lungenspitze, Apex pulmonis. 47 Dorsal- kranial des Hüfthöckers). (Merke: Eingeweide Auf den nebenstehenden Zeichnungen wird ver- punkt). 22 Tuberculum minus des Oberarmbeins. rand, Margo dorsalis, der Lunge. 48 Ventralrand, der linken Seite, die im intrathorakalen Bereich sucht, die meisten der Strukturen des Rumpfes 23 Ellbogenhöcker (Ellbogenpunkt auf Höhe des Margo ventralis, der Lunge. 49 Basalrand (kau- des Bauches liegen und durch die Rippen bedeckt darzustellen, die Sie jetzt zur Oberfläche in Be- unteren Endes der 5. Rippe in Standposition). doventral), Margo basalis, der Lunge. 50 Incisu- sind: Milz, Splen [das dorsale Ende liegt unter der ziehung setzen können sollten. Nur wenige sind 24 Lage der 1. Rippe, die den vorderen Brustein- ra cardiaca der Lunge. 51 Rippenfläche, Facies 17./18.Rippe, erstreckt sich nach unten zur Ver- von außen tastbar; es sind dies nur diejenigen, die gang begrenzt. 25 18. (letzte) Rippe. 26 Rippen- costalis, der Lunge. 52 Lage der Luftröhren- bindung des mittleren zum ventralen Drittel der zwischen dem Rippenbogen und der kranialen bogen (Rippenknorpel der 9.–18. Rippe über ein gabelung, Bifurcatio tracheae. 53–55 Gebiet, 10./11. Rippe]; Leber, Hepar [mittleres Drittel an Grenze des Oberschenkels (M. tensor fasciae elastisches Gewebe miteinander verbunden). das für die Lungenauskultation genutzt werden der Innenseite der 7.–10. Rippe]; Magen, Gaster latae) der Bauchwand anliegen. Die meisten in- 27 Manubrium sterni. 28 Schaufelknorpel des kann. 53 Kraniale Grenze des Auskultations- [dorsale Hälfte an der Innenseite der 10.–14. neren Organe müssen Sie sich daher in Projektion Brustbeins. 29 Lage des Zentrums der Schwer- gebiets (durch den M. triceps brachii gebildete Rippe]. (Merke: Eingeweide der rechten Seite, auf die Oberfläche vorstellen. (Merke: Auf die kraft (an der Schnittstelle einer horizontalen Linie Grenze des Oberarms: vertikale Linie vom Ell- die innerhalb des intrathorakalen Bereichs des Darstellung von ventral (Pferd auf dem Rücken unterhalb des Manubrium sterni und einer verti- bogenpunkt zum kaudalen Winkel des Schul- Bauches liegen: dorsale Hälfte der Leber an der liegend) wurde verzichtet, da diese Perspektive kalen Linie durch den Schaufelknorpel). 30 Hüft- terblatts). 54 Dorsale Grenze des Auskultations- Innenseite der 7.–16. Rippe). 70 (Linke) Niere, äußerst selten ist. Hier wurde daher der Blick von höcker (Hüftpunkt). 31 Kreuzhöcker (Kruppen- gebiets (untere Grenze des M. iliocostalis). Ren (in der dorsalen Hungergrubengegend unter- dorsal gewählt.) punkt). 32 Kaudaler Teil des großen Umdrehers 55 Kaudoventrale (basale) Grenze des Auskulta- halb der Querfortsätze von L1 und L2). 71 (Rech- des Oberschenkelbeins lateral des Hüftgelenks). tionsgebiets (Linie, die den Ellbogenpunkt mit te) Niere, Ren (innen am oberen Ende der 17. Oberflächenmerkmale: 1 Lage der Drossel- 33 Sitzbeinhöcker (Sitzbeinpunkt). 34 Knieschei- dem M. iliocostalis am oberen Ende der 16. Rippe und 18. Rippe). 72 (Linker) Eierstock, Ovar (im grube (reicht von der Halsbasis bis zum vorderen be. verbindet). 56 Herz, Cor (horizontale Ausdeh- Transversalschnitt durch L5 kranial des Hüfthö- Brusteingang). 2 Kaudale Grenze des Oberarms Muskeln: 35–37 Epaxiale Muskeln. 35 Mm. nung vom 2.–6. Interkostalraum: Die vertikale ckers; rechter Eierstock im Transversalschnitt (durch den langen Kopf des M. triceps brachii ge- sacrococcygei dorsales (erstrecken sich von der Ausdehnung beträgt weniger als ein Drittel des durch L4). 73 (Linkes) Gebärmutterhorn, Cornu bildete Grenze, die die kraniale Begrenzung des Kreuzbeinregion nach kandal in den Schwanz). Abstands zwischen der dorsalen und ventralen uteri (steht durch den Eileiter in enger Verbin- Auskultationsgebietes der Lunge in physiologi- 36 M. longissimus (erstreckt sich von der Len- Oberfläche des Brustkorbs an der 5. oder 6. dung mit dem Eierstock). scher Standposition bildet). 3 Ventrale Grenze den- und Brustregion nach kranial in den Hals). Rippe). 57 Herzspitze, Apex cordis. Oberflächenprojektion der Beckenorgane: des M. iliocostalis in der Lendenregion (bildet die 37 M. iliocostalis in der Lenden- und Brustre- Oberflächenprojektion der Bauchorgane: 74 Mastdarm (Fortsetzung des kleinen Kolons dorsale Begrenzung der Hungergrube, die kranial gion. 38 Gebiet der Anheftung des Zwerchfells an 58 Dünndarm, Intestinum tenue (an der linken durch das Becken). 75 After (umgeben von durch die 18. Rippe und kaudal durch die Grenze die Rippen (greift mit dem Ansatz des M. trans- Bauchwand ventral des kleinen Kolons; an der einem unwillkürlichen (glatten) inneren Schließ- des M. obliquus internus abdominis gebildet versus abdominis ineinander und erstreckt sich rechten Bauchwand dorsal des Blinddarmkör- muskel und einem willkürlichen äußeren wird). 4 Kniefalte (Grundlage ist der Hautmuskel bis 10 cm kranial des Rippenbogens, was durch pers). 59–61 Blinddarm, Caecum. 59 Blind- Schließmuskel). 76 Uteruskörper, Corpus uteri. des Rumpfes). 5 Kraniale Grenze des Oberschen- die Rippen-Zwerchfelllinie der Umschlagstelle des darmkopf, Caput caeci (an der rechten Bauch- 77 Gebärmutterhals, Cervix uteri. 78 Scheide, kels (Grundlage bildet der Spanner der Schenkel- Brustfells angezeigt ist). 39 Kruppenmuskeln (der wand in der Hungergrube: erstreckt sich nach Vagina. 79 Scheidenvorhof, Vestibulum vaginae. faszie). 6 Lage des Nabels. 7 Schwanzwurzel M. glutaeus medius erstreckt sich vom Darmbein kranial von der 18.–14. Rippe). 60 Blinddarm- 80 Schamspalte (äußeres Geschlechtsorgan, von (Schweifrübe). 8 Vorhaut, Praeputium. nach kranial und bedeckt teilweise den M. körper, Corpus caeci (an der rechten kaudolatera- den bindegewebigen Schamlippen umgeben) Knochen, Gelenke und Bänder: 9 Wider- longissimus lumborum). 40 M. biceps femoris. len Bauchwand). 61 Blinddarmspitze, Apex caeci 81 Harnblase, Vesica urinaria. 82 Harnröhre, Ur- rist (Grundlage bilden die Dornfortsätze von 41 M. semitendinosus. 42 „Hungerlinie“ (Tei- (fast in der ventralen Mittellinie kaudal des ethra (bei der Stute: Öffnung am Boden des Schei- T3–T5). 10 Spitzen der Dornfortsätze von lung zwischen dem M. biceps femoris und dem Schwertfortsatzes des Brustbeins). 62 Rechte den-Scheidenvorhofübergangs; beim männlichen T4–Cd2. 11 Lage des Lendenwirbel-Kreuzbein- M. semitendinosus). ventrale Längslage des großen Kolons, Colon as- Tier: erstreckt sich durch den Penis bis zur äuße- gelenks. 12 Lage des Kreuzbein-Schwanzwirbel- Oberflächenprojektion der Brustorgane: cendens (an der rechten Bauchwand nach kra- ren Harnröhrenöffnung am Proc. urethrae der gelenks. 13 Querfortsätze der Lendenwirbel. 43 Umriss des Zwerchfells in der Medianebene nioventral). 63 Ventrale Zwerchfellkrümmung Eichel). 83 Hoden, Testis. 84 Samenstrang, 14 Querfortsätze der Halswirbel. 15 Dorsaler (sanfte Kurve: kraniale Grenze in der Querebene des großen Kolons. 64 Linke ventrale Längslage Funiculus spermaticus. 85 Samenleiter, Ductus Rand des Schulterblattknorpels. 16 Kaudaler des ventralen Anteils der 6. Rippe; ventrale Gren- des großen Kolons (an der linken Bauchwand deferens. 86 Samenblasendrüse, Gl. seminalis. Winkel und proximaler Anteil des kaudalen Ran- ze am Schwertfortsatz des Brustbeins; dorsale in der ventralen Hälfte des Abdomens). 65 Be- 87 Vorsteherdrüse, Prostata. 88 Harnröhren- des des Schulterblatts. 17 Schulterblattgräte. 18 Grenze in der Querebene durch das obere Ende ckenflexur des großen Kolons. 66 Linke dorsale zwiebeldrüse, Gl. bulbourethralis. 89 Harnröh- Grätenbeule. 19 Kranialer Winkel und proxima- der 18. Rippe). 44 Rippen-Zwerchfell-Linie der Längslage des großen Kolons (an der linken renzwiebel, Bulbus penis (an der Peniswurzel). ler Anteil des kranialen Randes des Schulterblatts. Umschlagstelle des Brustfells (erstreckt sich kau- Bauchwand an der Innenseite der 6.–14. Rippe). 90 Peniskörper, Corpus penis. 91 Eichel, Glans 20 Schulterblattbeule. 21 Kranialer Teil des Tu- dodorsal vom Schwertfortsatz, verläuft parallel 67 Dorsale Zwerchfellkrümmung des großen penis. 92 Scheidenhautfortsatz, Proc vaginalis. berculum majus des Oberarmbeins (Schulter- des Rippenbogens durch die Rippenknorpelver- Kolons. 68 Rechte dorsale Längslage des großen 93 Leistenkanal, Canalis inguinalis., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 143, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 144

Literaturverzeichnis

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Sachregister

Abdomen s. Bauch Articulatio metacarpophalangea s. Fesselgelenk Bauchspeicheldrüse Abb. 47 Colon s. Kolon Achsenskelett Abb. 2, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 13, 18, der Vordergliedmaße Becken Abb. 2, 7, 8, 10, 14, 16–19, 30, 45–50, Colon ascendens s. Großes Kolon 19, 29, 34–50, 52; S. 8, 9, 10, 14, 18, 19, 35 Articulatio metatarsophalangea s. Fesselgelenk 52; S. 52 Colon descendens s. Kleines Kolon – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 5, 6, 10, 13, der Hintergliedmaße – Beckenbänder Abb. 8, 16, 18, 45, 46 Columna vertebralis s. Wirbelsäule 19, 29, 44–49, 52 Articulatio tarsi s. Sprunggelenk – Beckeneingeweide Abb. 46–50 Cranium s. Hirnschädel – Rippen und Brustkorb Abb. 4, 5, 8, 10, 13, Articulatio temporomandibularis s. Kiefergelenk – Beckengürtel Abb. 7, 8, 10, 14, 18, 19, 30, 19, 29, 44–50, 52; S. 8, 35 Atmungsapparat, -trakt Abb. 6, 16, 18, 33–37, 45–50, 52; S. 52 Damm Abb. 45–50; S. 38, 50, 115, 118, 123 – Schädel Abb. 4, 6, 8, 10, 12, 18, 19, 34–44; 41–50, 52; S. 1, 115 – Beckenmuskeln Abb. 14, 16–19, 30, 45, 46 – Muskeln des Damms Abb. 45–50; S. 115, S. 8, 14 Auge und Augenhöhle Abb. 6, 33, 44; S. 86, 87 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7, 10, 14, 19, 118 – Wirbelsäule Abb. 4, 5, 8, 10, 19, 44–46, Augenlider Abb. 33, 44; S. 87 30, 45–47, 49, 52 – Diaphragma pelvis Abb. 45, 46, 49; S. 50, 48–50, 52; S. 8, 9, 10, 18, 19 Auris s. Ohr Beckenband, breites Abb. 8, 16, 18, 45, 46; 115, 118 Afterkanal und After Abb. 14, 45–50, 52; Äußere Geschlechtsorgane Abb. 14, 45, 47–50, S. 19, 45, 52, 115 Darmgekröse Abb. 47, 48, 50 S. 115 52 Beckenhöhle Abb. 47–50; S. 120, 122 Diaphragma s. Zwerchfell – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49, 52 – Hengst Abb. 49, 50, 52 – Beckeneingang Abb. 47, 49 Dickdarm Abb. 14, 45–50, 52; S. 114 Akzessorische Geschlechtsdrüsen Abb. 49, 50, – Stute Abb. 14, 45, 47, 48, 52 – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49 – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49, 52 52; S. 45 Autonomes Nervensystem Abb. 45–51; S. 130 – Retroperitoneales Becken Abb. 47–50; S. 122 Digiti manus s. Zehe Apparatus digestorius s. Verdauungskanal, – Parasympathisches Nervensystem Abb. 45–51; Biomechanik des muskuloskelettalen Systems Digiti pedis s. Zehe -apparat S. 130 Abb. 20, 21; S. 54, 56 Disci intervertebrales s. Zwischenwirbelscheiben Apparatus lacrimalis s. Tränenapparat – Sympathisches Nervensystem Abb. 45–50; – Muskulatur der Gliedmaße (extrinsisch und Diverticulum pharyngeum s. Luftsack Apparatus hyoideus s. Zungenbein S. 130 intrinsisch) Abb. 20, 21 Ductus deferens s. Samenleiter Apparatus respiratorius s. Atmungsapparat Axiale Muskeln Abb. 11–14, 16–20, 22, 28–30, – Axiale Muskulatur Abb. 20 Ductus nasolacrimalis s. Tränennasenkanal Armgeflecht Abb. 26; S. 34, 71 34, 36, 44–50, 52; S. 34, 38, 44, 45, 50, 52 Blase s. Harnblase Dünndarm Abb. 47–50, 52; S. 114 Arteriae s. Arterien – Epaxiale Muskeln Abb. 11–14, 16–20, 29, Blinddarm Abb. 47–50; S. 114 – Oberflächendarstellung Abb. 49, 52 Arterien Abb. 11, 23, 28–30, 33–37, 42–50; 30, 34, 36, 45–50, 52; S. 44, 45, 50, 52 – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49, 52 S. 59, 62–64, 76 – Hypaxiale Muskeln Abb. 11–20, 22, 28–30, Blutkreislauf s. Kreislaufsystem Eierstock Abb. 47, 48, 52; S. 122 – Arterien des Bauches Abb. 23, 47, 48, 50; 44–50; S. 34, 38, 44, 45 Brustfell und Brustfellhöhlen Abb. 45–47, 49, – Oberflächendarstellung Abb. 47 S. 62–64 52; S. 35, 115, 118 Ellbogengelenk Abb. 2, 4, 7, 8, 13, 29 – Arterien des Beckens und des Schwanzes Bänder Abb. 8–10, 12, 13, 15–19, 21, 22, – Umschlagsstellen des Brustfells Abb. 45–47, – Bänder des Ellbogengelenks Abb. 8, 29 Abb. 23; S. 64 28–30, 34, 44–48, 50; S. 18, 19, 41, 46 49, 52; S. 115, 118 – Oberflächendarstellung Abb. 7, 13, 29 – Arterien des Brustkorbs Abb. 23, 46–50; S. 63 – Bänder der Hintergliedmaße Abb. 8, 10, 30 Brustwandmuskulatur Abb. 11–13, 16–19, – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7, 13, 29 – Arterien an Hintergliedmaße und Hinterfuß – Bänder der Vordergliedmaße Abb. 8–10, 13, 45–49 Encephalon s. Gehirn Abb. 23, 28, 30; S. 59, 63, 76 22, 29, 30 Bulbus oculi s. Auge Endokrine Drüsen Abb. 27, 34, 44 – Arterien an Kopf und Hals Abb. 23, 33–37, – Bänder der Wirbelsäule Abb. 8, 10, 19, 34, Bursae synoviales s. Schleimbeutel – Hirnanhangsdrüse, Gl. pituitaria Abb. 27, 34 42–50; S. 63 44–46; S. 19, 46 – Schilddrüse Abb. 44 – Arterien an Vordergliedmaße und Vorderfuß – Nackenband Abb. 8, 19, 34, 44; S. 19, 46 Caecum s. Blinddarm Epididymis s. Nebenhoden Abb. 22, 23, 28, 29, 45–50; S. 59, 63, 76 – Haltebänder Abb. 15; S. 41 Canalis analis s. Afterkanal Articulatio carpi s. Vorderfußwurzel und Vorder- – Unterstützungsband Abb. 8, 9, 12, 16, 17, Canalis inguinalis s. Leistenkanal Fascia s. Faszie fußwurzelgelenk 19, 21, 28–30; S. 9, 40, 41 Carpus s. Vorderfußwurzel Fascia thoracolumbalis s. Rücken-Lenden- Articulatio coxae s. Hüftgelenk Bauch und Bauchhöhle Abb. 45–50; S. 120, 122 Cartilago, Cartilagines s. Knorpel faszie Articulatio cubiti s. Ellbogengelenk – Bauchhöhle Abb. 47–50 Cavum abdominis s. Bauch und Bauchhöhle Fascia trunci s. Rumpffaszie Articulatio humeri. s. Schultergelenk – Bauchorgane Abb. 46–50; S. 118, 122 Cavum oris s. Mundhöhle Faszie Abb. 11–19, 22, 28, 45, 46; S. 27, 31 Articulatio interphalangea distalis – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49 Cavum pelvis s. Beckenhöhle – Faszie der Beckengliedmaße Abb. 12, 15–17, s. Hufgelenk Bauchfell und Bauchfellhöhle Abb. 47–50; S. 122 Cavum pericardii s. Herzbeutel und Herzbeutel- 28 Articulatio interphalangea proximalis – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49 höhle – Faszie der Schultergliedmaße Abb. 12, 13, s. Krongelenk Bauchmuskeln Abb. 12, 16–19, 45–47; S. 45 Clitoris s. Kitzler 15–17, 28, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 146 – Hals-, Rumpf- und Schwanzfaszie Abb. 12, – Maulhöhle Abb. 34, 35 – Hintermittelfußknochen Abb. 4, 7, 8, 10, 14, Kiefer Abb. 4, 6, 11, 12, 16–19, 33–44; S. 50, 16–19, 45, 46; S. 27, 44 – Nasenhöhle Abb. 34–36 28, 30 87, 96 – Kopffaszie Abb. 12 – Palpierbare Merkmale Abb. 6 – Palpierbare Merkmale Abb. 7, 14, 30 – Kiefergelenksmuskeln Abb. 11, 12, 16–19, – Oberflächliche Faszie Abb. 11; S. 27 Glandulae genitales accessoriae s. Akzessorische Hirn- und Rückenmarkshäute Abb. 27, 34; S. 91 33, 35, 36, 42–44; S. 50, 87, 96 – Tiefe Faszie Abb. 11, 12, 15–19, 22, 28, 45, Geschlechtsdrüsen – Hirnhaut Abb. 34; S. 91 – Palpierbare Merkmale Abb. 6 46; S. 27, 31 Glandulae salivales s. Speicheldrüsen – Rückenmarkshaut Abb. 27, 34 Kiefergelenk Abb. 4, 8, 10, 33, 36, 42, 44 Fesselgelenk der Hintergliedmaße Abb. 7, 9, 10, Gliedmaßenmuskeln Abb. 11–17, 19, 22, Hirnschädel Abb. 2, 4, 6, 10, 19, 34, 44 – Bänder des Kiefergelenks Abb. 8, 10 14, 15, 30 28–30; S. 34, 38, 45 – Gehirnhöhle Abb. 34 – Oberflächendarstellung Abb. 6 – Bänder des Fesselgelenks Abb. 8, 9, 30 – Muskeln der Hintergliedmaße Abb. 11, 12, – Oberflächendarstellung Abb. 35 Kitzler Abb. 48; S. 123 – Oberflächendarstellung Abb. 7, 10, 14 14–17, 28, 30, 52; S. 38, 45 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 6, 10 Kleines Kolon Abb. 47–50 – Palpierbare Merkmale Abb. 7, 10, 14 – Muskeln der Vordergliedmaße Abb. 11–13, Hodensack Abb. 49, 50, 52; S. 123 Kniescheibe Abb. 4, 7, 21, 52; S. 19, 56 Fesselgelenk der Vordergliedmaße Abb. 4, 7–10, 15–17, 19, 22, 28, 29, 44; S. 34 Hörtrompete Abb. 35, 36, 42, 44; S. 91, 108 – Kniescheibenbänder Abb. 21, 30; S. 19, 56 13, 15, 28, 29 Gliedmaßenskelett Abb. 4, 7–10, 14, 19, 22, Hörtrompete, Oberflächendarstellung Abb. 35, Knochen (Struktur, Typen und Wachstum) S. 8 – Bänder des Fesselgelenks Abb. 8, 9, 29 28–30, 44–50, 52; S. 9 42 Knorpel Abb. 6, 9, 21, 22, 43–46; S. 87, 90 – Oberflächendarstellung Abb. 7, 10, 13, 29 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 5, 7, 10, 13, Hüftgelenk Abb. 2, 4, 7, 8, 10, 14, 30, 45, 46; – Hufknorpel Abb. 9, 22 – Palpierbare Merkmale Abb. 7, 13, 29 14, 19, 29, 30, 44–46, 49, 52 S. 20, 45 – Kehlkopfknorpel Abb. 6, 43, 44 Fortpflanzungsorgane Abb. 14, 45–50, 52 – Skelett der Hintergliedmaße Abb. 2, 4, 5, – Bänder des Hüftgelenks Abb. 8 – Kniegelenksknorpel Abb. 21 Funiculus spermaticus s. Samenstrang 7–10, 12, 14, 18, 19, 28, 30, 45, 46, 49, 52; – Oberflächendarstellung Abb. 7, 10, 14 – Luftröhrenknorpel Abb. 6, 43, 44; S. 115 S. 9 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7 – Nasenknorpel Abb. 6; S. 90 Gaumen Abb. 18, 34–37, 40, 42; S. 90, 91, 94, – Skelett der Vordergliedmaße Abb. 2, 4, 5, – Verstärkungsband des Hüftgelenks Abb. 8; – Ohrknorpel Abb. 6; S. 87 108 7–10, 12, 13, 19, 28, 29, 44–46, 49, 52; S. 20, 45 – Rippenknorpel Abb. 4, 5, 45–50 – Gaumenmuskeln Abb. 18, 34–37, 42; S. 108 S. 9 Huf s. Integument Körperhöhlen Abb. 45–50; S. 2, 34, 114, 118, – Harter Gaumen Abb. 35–37, 40, 42; S. 90, 94 Griffelbeine s. Vordermittelfußknochen bzw. Hufgelenk Abb. 2, 4, 7–10, 13, 15, 22, 29, 30 120, 122 – Weicher Gaumen Abb. 35–37, 42; S. 91 Hintermittelfußknochen – Oberflächendarstellung Abb. 7, 13 – Bauchhöhle Abb. 45–50; S. 2, 120 Gehirn und Schädelhöhle Abb. 27, 34; S. 74, 91 Grimmdarm s. Kolon – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7 – Beckenhöhle Abb. 47–50; 2, 120, 122 – Gehirn in der Oberflächendarstellung Großes Kolon Abb. 47–50, 52 – Brustkorbhöhle Abb. 45–50, 52; S. 2, 34, Abb. 27 – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49, 52 Innere Geschlechtsorgane Abb. 45–48, 52; 114, 118 Gehirnnerven Abb. 26, 27, 35–37, 40, 44–51; S. S. 122 Kolon Abb. 47–50, 52; S. 114, 115 71, 87 Hautmuskeln Abb. 11, 12, 16, 17, 19, 33, – Hengst Abb. 49, 50, 52; S. 123 – Großes Kolon Abb. 47–50, 52; S. 114 – Gehirnnervenwurzeln Abb. 27 35–37, 44; S. 26 – Oberflächendarstellung Abb. 49, 52 – Kleines Kolon Abb. 47–50; S. 115 Gelenke Abb. 2, 4, 5, 7–10, 13–15, 19, 21, 22, Hautnerven Abb. 11, 26, 29, 30; S. 27 – Stute Abb. 45–48, 52; S. 122 – Kolonbänder Abb. 47, 48, 50 28–30, 33, 34, 36, 44–46; S. 9, 18 Hepar s. Leber – Oberflächendarstellung Abb. 47, 52 – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49, 52 – Gelenke des Brustkorbs Abb. 4, 5, 8, 10 Herz Abb. 23, 24, 45–50 Integument Abb. 15, 22, 45, 46; S. 1, 58 Kreislaufsystem Abb. 2, 11, 13, 22–24, 28–30, – Gelenke der Hintergliedmaße Abb. 2, 4, 7–10, – Herzbeutel und Herzbeutelhöhle Abb. 45, 46 – Haut Abb. 15 33–37, 42–50; S. 1, 59, 62, 63, 76 14, 15, 21, 28, 30, 45, 46 – Oberflächendarstellung Abb. 46, 49 – Huf Abb. 15, 22; S. 58, 59 Krongelenk Abb. 2, 4, 7–10, 13, 15, 22, 29, – Gelenke der Vordergliedmaße Abb. 2, 4, 7–10, Herzbeutel und Herzbeutelhöhle Abb. 45, 46 – Lederhaut Abb. 15, 22; S. 58 30 13, 15, 22, 28, 29, 44 Hintere Sehnen s. Sehnen – Milchdrüse (Euter) Abb. 45, 46 – Oberflächendarstellung Abb. 7, 13 – Gelenke der Wirbelsäule Abb. 4, 5, 8, 10, 19, Hintergliedmaße Abb. 2, 4, 5, 7–12, 14–19, 21, – Saumhorn Abb. 15, 22; S. 58 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7 34; S. 9, 18 23, 26, 28, 30, 45, 46, 49, 52; S. 9, 38, 45, Intestinum crassum s. Dickdarm – Oberflächendarstellungen Abb. 2, 6, 7, 10, 13, 59, 63, 76 Intestinum tenue s. Dünndarm Larynx s. Kehlkopf 14, 29, 30, 44 – Bänder Abb. 8, 10, 30 Leber Abb. 47–50; S. 115 – Synsarkose Abb. 21; S. 44 – Blutgefäße Abb. 23, 28, 30; S. 59, 63, 76 Karpus s. Vorderfußwurzel – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49 Geschlechtsapparat Abb. 14, 45–50, 52; S. 122 – Gelenke Abb. 2, 4, 7–10, 14, 15, 21, 28, 30, Kehlkopf Abb. 6, 16–18, 34–37, 42–44; S. 91, Leistenkanal, -spalt Abb. 17, 18, 47–50; S. 48, – Hengst Abb. 49, 50, 52; S. 123 45, 46 110 50, 123 – Oberflächendarstellung Abb. 49, 52 – Muskeln Abb. 11, 12, 14–17, 28, 30, 52; S. – Kehlkopfhöhle Abb. 34–37, 42–44 Lenden-Kreuzgeflecht Abb. 11, 26; S. 71 – Stute Abb. 14, 45–48, 52; S. 122 38, 45 – Kehlkopfknorpel Abb. 4, 6, 34––37, 42–44; Ligamenta, Ligamentum s. Bänder – Oberflächendarstellung Abb. 47, 52 – Nerven Abb. 11, 26, 28, 30 S. 91 Ligamenta anularia s. Ringbänder Gesichtsmuskeln (mimische Muskeln) Abb. 11, – Skelett Abb. 2, 4, 5, 7–10, 12, 14, 18, 19, 28, – Kehlkopfmuskeln Abb. 12, 16–18, 36, 42, Ligamentum sacrotuberale latum 12, 16, 17, 19, 33, 35–37, 44; S. 26, 86, 90 30, 45, 46, 49, 52; S. 9 43 s. Beckenband Gesichtsschädelknochen Abb. 4, 6, 34–36, 44 Hintermittelfuß Abb. 4, 7, 8, 10, 14, 28, 30 – Oberflächendarstellung Abb. 34, 35, 42, 44 Lippen und Backen Abb. 33–37; S. 86, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 147 Luftsack Abb. 34, 36, 42–44; S. 91, 108 – Nasenvorhof und Nasentrompete Abb. 35, 44; – Bauchhöhle Abb. 47, 49, 52 Oberkiefer s. Kiefer – Oberflächendarstellung Abb. 42, 44 S. 26, 86 – Bauchorgane Abb. 47, 49, 52 Oesophagus s. Speiseröhre Lungen Abb. 45–50, 52; S. 115, 118, 126 – Oberflächendarstellung Abb. 34, 35 – Becken Abb. 47, 49, 52 Ohr Abb. 6, 33, 35, 36, 42, 44 ; S. 27, 87, 91 – Oberflächendarstellung Abb. 46, 49, 52 Nasenbodenorgan Abb. 35 – Beckenhöhle Abb. 47, 49, 52 – Äußeres Ohr Abb. 33, 44; S. 27 Lymphatisches System Abb. 25, 29, 44, 47; S. 1, Nasenloch, Nüster Abb. 33–35, 44; S. 90 – Beckenorgane Abb. 47, 49, 52 – Mittelohrhöhle Abb. 35, 36, 42, 44; S. 91 62, 68 – „Echtes“ Nasenloch Abb. 35, 44; S. 90 – Brust Abb. 34, 35, 42, 44, 46, 47, 49, 52 – Oberflächendarstellung Abb. 35, 42 – Lage der Lymphknoten Abb. 25, 29, 44; – „Falsches“ Nasenloch Abb. 35, 44; S. 90 – Brustfellhöhle Abb. 46, 47, 49, 52 – Ohrknorpel Abb. 6, 44; S. 87 S. 62, 68 – Inneres Nasenloch (Choane) Abb. 35 – Brustkorbhöhle Abb. 46, 47, 49, 52 Orbita s. Auge und Augenhöhle – Lymphgefäße und tributäre Gebiete Abb. 25, Nasennebenhöhlen Abb. 34, 35, 41, 44; S. 94, – Gelenke Abb. 10 Ossa faciei s. Gesichtsschädelknochen 47, 48; S. 62, 68 106 – Herz Abb. 46, 49, 52 Ossa sesamoidea s. Sesambeine – Keilbein-Gaumenhöhle Abb. 41 – Herzbeutelhöhle Abb. 46 Ovarium s. Eierstock Mandibula s. Kiefer – Kieferhöhle Abb. 35, 41, 44; S. 106 – Luftröhrengabelung Abb. 46, 52 Mastdarm Abb. 46–50, 52; S. 115 – Oberflächendarstellung Abb. 35, 41, 44 – Lumen der Luftröhre Abb. 46, 47, 49, 52 Palatum s. Gaumen – Oberflächendarstellung Abb. 47, 49, 52 – Stirnhöhle Abb. 41, 44; S. 106 – Lungen Abb. 46, 49, 52 Palpebrae s. Augenlider Maul/Mund s. Maulhöhle/Mundhöhle Nebenhoden Abb. 49, 50, 52 – Speiseröhre Abb. 34, 35, 42 Palpierbare Merkmale Abb. 2, 5–7, 10, 13, 14, Maul-/Mundhöhle Abb. 33–40, 43, 44; S. 90, Nerven Abb. 11, 22, 26–30, 35–37, 40, 44–51; – Zwerchfell Abb. 46, 47, 49, 52 19, 29, 30, 44, 45, 52 94 S. 70 – Gelenke der Hintergliedmaße Abb. 10 – Bauch Abb. 2, 5, 10, 19, 45, 52 – Maul-/Mundhöhlenvorhof Abb. 34, 35; S. 90 – Brustnerven Abb. 26; S. 70 – Gelenke der Vordergliedmaße Abb. 10 – Becken Abb. 2, 5, 10, 14, 19, 30, 45, 52 – Oberflächendarstellung Abb. 34, 35 – Halsnerven Abb. 26, 45–50; S. 70 – Gelenke der Wirbelsäule Abb. 10 – Brust Abb. 2, 5, 10, 13, 19, 45, 52 Mediastinum Abb. 46; S. 116 – Hautnerven Abb. 11, 26, 29, 30; S. 27 – Kopf und Hals Abb. 34, 35, 37, 41, 42, 44 – Kopf und Hals Abb. 2, 5, 6, 10, 19, 44, 45 Meninges s. Hirn- und Rückenmarkshäute – Gehirnnerven Abb. 26, 27, 35–37, 40, – Gelenke Abb. 10 – Hintergliedmaße Abb. 2, 5, 7, 10, 14, 19, 30, Mesenterium s. Darmgekröse 44–51; S. 71, 87 – Hörtrompete Abb. 35, 42, 44 45, 52 Metacarpus s. Vordermittelfuß – Kreuznerven Abb. 26; S. 70 – Kehlkopfhöhle Abb. 34, 35, 42, 44 – Vordergliedmaße Abb. 2, 5, 7, 10, 13, 19, 29, Metakarpus s. Vordermittelfuß – Lendennerven Abb. 26; S. 70 – Luftsack Abb. 42, 44 45, 52 Metatarsus s. Hintermittelfuß – Nerven der Hintergliedmaße und des -fußes – Mittelohrhöhle Abb. 35, 42, 44 Pancreas s. Bauchspeicheldrüse Milchdrüse (Euter) Abb. 45, 46; S. 123 Abb. 11, 26, 28, 30 – Mundhöhle Abb. 34, 35 Parasympathisches Nervensystem Abb. 45–51; Mittelfellspalt s. Mediastinum – Nerven der Vordergliedmaße und des -fußes – Mundhöhlenvorhof Abb. 35 S. 130 Muskelsystem Abb. 11–22, 28–30, 33–37, Abb. 11, 22, 26, 28, 29 – Nasenhöhle Abb. 34, 35 Patella s. Kniescheibe 42–50, 52; S. 1, 30, 38, 44, 45, 52 – Schwanznerven Abb. 26; S. 70 – Nasennebenhöhlen Abb. 41, 44 Pelvis s. Becken – Halsmuskeln Abb. 11, 12, 16–19, 29, 34, 36, Nervensystem Abb. 11, 22, 26–30, 34–37, – Nasentrompete Abb. 44 Penis Abb. 49, 50, 52; S. 123, 128 44–50; S. 45 40–51; S. 1, 70, 74, 130 – Nasenvorhof Abb. 34, 35 – Penismuskeln Abb. 49, 50; S. 123, 128 – Hautmuskeln Abb. 11, 12, 16, 17, 19, 33, – Autonomes Nervensystem Abb. 45–51; S. 1, – Rachenhöhle Abb. 34, 35, 42 Pericardium s. Herzbeutel 35–37, 44 130 – Schädelhöhle Abb. 34, 35 Perineum s. Damm – Hinterbacken- und Lendenmuskeln Abb. 18, – Peripheres Nervensystem Abb. 11, 26–30. – Speicheldrüsen Abb. 37, 44 Peritonaeum s. Bauchfell 19, 45–50, 52; S. 45, 50, 52 35–37, 40, 44–51; S. 1, 70 – Wirbelkanal Abb. 34 Phalangen s. Zehenknochen – Kopfmuskeln Abb. 11, 12, 16–19, 33–37, – Zentrales Nervensystem Abb. 27, 34; Oberflächenmerkmale (Oberflächenanatomie) Phalanx s. Zehenknochen 42–44 S. 1, 74 Abb. 2, 10, 13, 14, 19, 29, 30, 33, 44–47, Pharynx s. Rachen – Muskeln der Hintergliedmaße Abb. 11, 12, Nervi craniales s. Gehirnnerven 52; S. 3, 34, 35 Pleura s. Brustfell 14–17, 28, 30, 52; S. 38, 45 Nervi spinales s. Rückenmarksnerven – Bauch Abb. 2, 10, 19, 45–47, 52 Plexus brachialis s. Armgeflecht – Muskeln der Vordergliedmaße Abb. 11–13, Nervus accessorius Abb. 26, 51; S. 71 – Becken und Schwanz Abb. 2, 7, 10, 14, 19, Plexus lumbosacralis s. Lenden-Kreuzgeflecht 15–17, 19, 22, 28, 29, 44; S. 34 Nervus facialis Abb. 34–37, 44, 51; S. 71, 87 30, 45, 46, 52 Praeputium s. Vorhaut – Rumpfmuskeln Abb. 11–14, 16, 17, 19, 30, Nervus glossopharyngeus Abb. 26, 51; S. 71 – Brust Abb. 2, 10, 19, 45–47, 52; S. 34 Processus vaginalis s. Scheidenhautfortsatz 45–50, 52; S. 44 Nervus vagus Abb. 26, 45–51; S. 71 – Hinterbacke und Lende Abb. 10, 19, 45–47, Pulmo s. Lungen – Schwanzmuskeln Abb. 12, 14, 16–18, 45–50 – Verteilung im Brustkorb Abb. 47–51 52 Pulspunkte Abb. 2; S. 3, 62 Nieren Abb. 47–50, 52; S. 122 – Hintergliedmaße Abb. 2, 7, 10, 14, 19, 30, Nase und Nasenhöhle Abb. 33–36, 41, 42, 44; 45, 46, 52 Rachen Abb. 16–18, 34–37, 42, 43; S. 91, 108 S. 26, 86, 90, 94 Oberflächendarstellung innerer Strukturen – Kopf und Hals Abb. 2, 6, 10, 19, 33, 44, 52 – Muskulatur Abb. 16–18, 36, 42, 43; S. 108 – Nasenknorpel Abb. 4, 6, 34, 35, 44; S. 90 Abb. 34, 35, 37, 41, 42, 44, 46, 47, 49, 52 – Rumpf Abb. 2, 7, 10, 19, 45–47, 52; S. 34 – Oberflächendarstellung Abb. 34, 35, 42 – Nasenmuscheln und Nasengänge Abb. 34–36, – Bauch Abb. 47, 49, 52 – Vordergliedmaße Abb. 2, 7, 10, 13, 19, 29, – Rachenhöhle Abb. 34–37, 42, 43 41; S. 90, 94 – Bauchfellhöhle Abb. 47, 49, 52 44–46, 52; S. 34, 35 Rectum s. Mastdarm, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 148 Retinaculum, Retinacula Abb. 12, 13, 15–17, – „Hintere Sehnen“ (oberflächliche und tiefe Stehapparat, passiver Abb. 16, 21; S. 44, 56 Vestibulum vaginae s. Scheidenvorhof 28; S. 31, 40 Beugesehne) Abb. 12, 14–17, 22, 28, 29; – Feststellung des Kniegelenks Abb. 21; S. 56 Vorderfußwurzel und Vorderfußwurzelgelenk – Retinacula der Hinterfußwurzel Abb. 12, S. 38, 40 – Hintergliedmaße Abb. 21 Abb. 4, 7–10, 13, 15, 28, 29; S. 40 15–17; S. 40 – Sehnen der Hintergliedmaße und des Hinter- – reziprokes System Abb. 21; S. 56 – Bänder der Vorderfußwurzel Abb. 8, 9, 29 – Retinacula der Vorderfußwurzel Abb. 12, 13, fußes – Vordergliedmaße Abb. 16, 21 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7, 10 15–17, 28; S. 40 Abb. 12, 14–17, 28, 29; S. 38, 45 Stellung der Gliedmaßen Abb. 31, 32; S. 82, – Sehnenscheiden der Vorderfußwurzel Abb. Ringbänder Abb. 14, 15–17, 22, 28; S. 41 – Sehnen der Vordergliedmaße und des Vorder- 84 15, 29 Röhrbeine s. Vordermittelfußknochen und fußes Systema cardio-vasculare s. Kreislaufsystem – Vorderfußwurzelgelenk in der Oberflächendar- Hintermittelfußknochen Abb. 12, 13, 15–17, 28, 29 Systema lymphaticum s. lymphatisches System stellung Abb. 7, 10, 13, 29 Rücken-Lendenfaszie Abb. 12, 16–19; S. 44, 52 Sehnenscheiden Abb. 15, 22, 28–30; S. 35, 40, Systema nervosum s. Nervensystem – Vorderfußwurzelknochen Abb. 4, 7–10, 13, Rückenmark und Rückenmarkskanal Abb. 27, 41 Systema nervosum autonomicum s. autonomes 28, 29 34; S. 74 – Sehnenscheide der Zehe (Hinter- und Vorder- Nervensystem Vordergliedmaße Abb. 2, 4, 5, 7–10, 12, 13, Rückenmarksnerven Abb. 11, 22, 26, 28–30, fußwurzel) Abb. 15, 22, 28–30; S. 41 15–17, 19, 22, 23, 26, 28–30, 44–50, 52; 45–50; S. 70 – Sehnenscheiden der Zehenstrecker an der Tendo, Tendines s. Sehnen S. 8, 9, 34, 59, 53, 76 – Brustnerven Abb. 26; S. 70 Hinterfußwurzel Abb. 15, 28, 30 Tränenapparat Abb. 34–36, 41, 44; S. 87 – Bänder Abb. 8–10, 13, 22, 29, 30 – Halsnerven Abb. 26, 45–50; S. 70 – Sehnenscheiden der Strecker an der Vorder- Tränennasenkanal Abb. 34–36, 41, 44; 87 – Blutgefäße Abb. 22, 23, 28, 29, 45–50; S. 59, – Kreuznerven Abb. 26; S. 70 fußwurzel Abb. 15, 28, 29 – Oberflächendarstellung Abb. 35 63, 76 – Lendennerven Abb. 26; S. 70 Sesambeine Abb. 4, 7, 14, 21, 22, 28, 52; Tuba auditiva s. Hörtrompete – Gelenke Abb. 4, 7–10, 13, 15, 22, 28, 29, – Nerven der Hintergliedmaße Abb. 11, 26, 28, S. 40 44 30 – Distales Sesambein (Strahlbein) Abb. 4, 7, 14, Unterkiefer s. Kiefer – Muskeln Abb. 11–13, 15–17, 19, 22, 28, 29, – Nerven der Vordergliedmaße Abb. 11, 22, 26, 21, 22; S. 40 Unterstützungsapparat Abb. 8, 9, 12, 16, 17, 19, 44; S. 34 28, 29 – Kniescheibe Abb. 4, 7, 21, 52 21, 28–30; S. 9, 40, 41, 56 – Nerven Abb. 11, 22, 26, 28, 29 – Schwanznerven Abb. 26; S. 70 – Proximale Sesambeine Abb. 4, 7, 14, 21, 28 – Distale Sesambeinbänder Abb. 8, 9, 21, 28; – Skelett Abb. 2, 4, 5, 7–10, 12, 13, 19, 28, 29, Rumpffaszie Abb. 12, 16–19, 46; S. 44, 52 Sinnesorgane Abb. 6, 33–36, 44; S. 2 S. 9 44–46, 49, 52; S. 8, 9 – Äußere Rumpffaszie Abb. 18, 19 Skelettsystem Abb. 2, 4–8, 10, 13, 14, 18, 19, – Unterstützungsband Abb. 8, 9, 12, 16, 17, Vordermittelfuß Abb. 2, 4, 7–10, 13, 28, 29 – Innere Rumpffaszie Abb. 46 22, 28–30, 34–50, 52; S. 1, 8, 9 19, 21, 28–30; S. 9, 40, 41 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7, 29 – Rücken-Lendenfaszie Abb. 12, 16–19; S. 44, – Achsenskelett Abb. 2, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 13, – Vordermittelfußknochen Abb. 4, 7–10, 13, 52 18, 19, 29, 34–50, 52; S. 8, 9, 10, 14, 18, Vegetatives Nervensystem s. autonomes Nerven- 28, 29 19, 35 system Vorhaut Abb. 49, 50, 52 Samenleiter Abb. 49, 50, 52; S. 123 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 5, 6, 10, 13, Vena, Venae s. Venen Samenstrang Abb. 49, 50, 52; S. 126 19, 29, 44–49, 52 Venen Abb. 11, 13, 24, 28–30, 33–37, 42–50; Wirbelsäule Abb. 2, 4, 5, 6, 10, 19, 44–46, Scheidenhautfortsatz und Cavum vaginale – Rippen und Brustkorb Abb. 4, 5, 8, 10, 13, S. 59, 62, 66 48–50, 52; S. 8, 9, 10, 18, 19 Abb.47–50, 52; S. 126 19, 29, 44–50, 52; S. 8, 35 – Oberflächliche Venen Abb. 11, 13; S. 27 – Brustwirbel Abb. 4, 5, 8, 10, 19, 45, 46, 52; – Oberflächendarstellung Abb. 49, 52 – Schädel Abb. 4, 6, 8, 10, 12, 18, 19, 34–44; – Venen des Bauches Abb. 24, 47 S. 9 Scheidenvorhof Abb.45–48, 52; S. 123 S. 8, 14 – Venen des Beckens und des Schwanzes – Halswirbel Abb. 4, 5, 6, 8, 10, 19, 44, 52; – Oberflächendarstellung Abb. 47 – Wirbelsäule Abb. 4, 5, 8, 10, 19, 44–46, Abb. 24 S. 9 Schleimbeutel Abb. 8, 11, 15, 22, 29, 30, 44; 48–50, 52; S. 8, 9, 10, 18, 19 – Venen des Brustkorbs Abb. 24, 46–48, 50 – Kreuzbein (Kreuzwirbel) Abb. 4, 5, 8, 10, 19, S. 19, 27, 35, 40, 44 – Gliedmaßenskelett Abb. 4, 7–10, 14, 19, 22, – Venen der Hintergliedmaße Abb. 24, 28, 30; 45, 46, 48–50, 52; S. 9 – Fußrollenschleimbeutel Abb. 15, 22; S. 40 28–30, 44–50, 52; S. 9 S. 59 – Lendenwirbel Abb. 4, 5, 8, 10, 19, 48, 49, – Kniescheibenschleimbeutel Abb. 30; S. 27 – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 5, 7, 10, 13, – Venen des Hinterfußes Abb. 24, 28, 30; S. 59 52; S. 9 – Nackenbandschleimbeutel Abb. 8, 44; S. 19 14, 19, 29, 30, 44–46, 49, 52 – Venen des Kopfes und des Halses Abb. 24, 29, – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 5, 10, 19, – Schulterschleimbeutel Abb. 29; S. 27, 35, 44 – Skelett der Hintergliedmaße Abb. 2, 4, 5, 33–37 44–46, 52 – Subkutane Schleimbeutel Abb. 11; S. 27 7–10, 12, 14, 18, 19, 28, 30, 45, 46, 49, 52; – Venen der Vordergliedmaße Abb. 24, 28, 29, – Schwanzwirbel Abb. 4, 5, 8, 19, 48; S. 10 Schlundkopf s. Rachen S. 9 45–50 – Wirbelaufbau Abb. 5 Schultergelenk Abb. 4, 8, 10, 13, 19, 29, 44; – Skelett der Vordergliedmaße Abb. 2, 4, 5, – Venen des Vorderfußes Abb. 24, 28, 29 Wirbelsäulenbänder Abb. 8, 10, 19, 34, 44–46; S. 35 7–10, 12, 13, 19, 28, 29, 44–46, 49, 52; Verdauungsapparat, -system Abb. 14, 16–18, S. 19, 46 – Oberflächendarstellung Abb. 10, 13 S. 9 33–40, 42–50, 52; S. 1, 114 – Nackenband Abb. 8, 19, 34, 44; S. 19, 46 Schwerkraftzentrum Abb. 52; S. 44 Speicheldrüsen Abb. 33–37, 43, 44; S. 94, 98 Verdauungskanal, -trakt Abb. 14, 16–18, 34–37, Wirbelsäulengelenke Abb. 4, 5, 8, 10, 19, 34; Scrotum s. Hodensack Speiseröhre Abb. 16–18, 34, 42, 45–50; S. 114 42, 45–50; S. 1, 114 S. 9, 18 Sehnen Abb. 12–17, 22, 28, 29; S. 38, 45 Spinalnerven s. Rückenmarksnerven Verletzungsanfällige Stellen Abb. 3, 22; S. 6, 60 – Lendenwirbelsäule Abb. 19; S. 18, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 149 Zehe (Vorderfuß und Hinterfuß) Abb. 2, 4, 7–11, Zehenendgelenk s. Hufgelenk 13, 14, 22, 28–30; S. 41, 59, 63, 76 Zehengrundgelenk s. Fesselgelenk – Bänder der Zehe Abb. 4, 8–10, 13, 22, 29, Zehenknochen s. Zehe 30 Zehenmittelgelenk s. Krongelenk – Blutgefäße der Zehe Abb. 22, 23, 28–30; Zölomhöhlen Abb. 45–50, 52; S. 2, 35, 115, S. 59, 63, 76 118 – Nerven der Zehe Abb. 11, 22, 26, 28–30 – Perikardial Abb. 45, 46; S. 2, 118 – Oberflächendarstellung Abb. 2, 6, 7, 10, 13, – Peritoneal Abb. 47–50; S. 2, 122 14, 29, 30 – Pleural Abb. 45–47, 49, 52; S. 2, 35, 115, – Palpierbare Merkmale Abb. 2, 7 118 – Ringbänder Abb. 14, 15–17, 22, 28; S. 41 Zungenbein Abb. 4, 6, 18, 34–37, 42–44 – Zehengelenke Abb. 2, 4, 7–10, 13–15, 22, – Zungenbeinmuskeln Abb. 18, 35–37, 42, 43 28–30 Zwerchfell Abb. 45–50, 52; S. 116, 120 – Zehenknochen Abb. 2, 4, 5, 7–10, 12–14, 19, – Oberflächendarstellung Abb. 45–47, 49, 52 22, 28–30 Zwischenwirbelscheiben Abb. 8; S. 18, 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 150

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Akupressur ist eine Massagetechnik, die Seit einigen Jahren gibt es auf interna- Das Buch bietet Anleitung zur Diagnose, Alle wichtigen Daten der Pferdehaltung sich leicht erlernen lässt. Die bebilderten tionaler Ebene eine wissenschaftlich Therapie und Prophylaxe von Erkrankun- sind in diesem Buch übersichtlich und Tafeln in diesem Buch zeigen die wich- fundierte Verhaltenskunde des Pferdes. gen des Bewegungsapparates. umfassend zusammengestellt. tigsten Akupunkturpunkte am Pferd. Sie Dieses Handbuch informiert über den • Grundlagen der neuromuskulären Phy- • Stallungen und andere Gebäude erfahren, wie man diese Punkte findet aktuellen Wissensstand. siologie, Anatomie und Biomechanik • Einrichtung, Ausrüstungen und und wie sie bei der Akupressur massiert • Verknüpfung von Forschungsergebnis- • Gymnastizierung des Pferdes Zubehör werden können, um Störungen und Blo- sen mit langjährigen Erfahrungen • Physiotherapie und Massage • Futtermittel und Fütterung ckaden im Bewegungsapparat zu behe- • Tipps zur Optimierung von Haltung – Maßnahmen und Techniken • Pferdebestände und Organisationen ben und das Wohlbefinden zu fördern. und Umgang mit Pferden • Behandlung von Verletzungen und • Pferdesport • Einführung, Anleitung zur • Beschreibung pferdegerechter Thera- der verschiedenen Körperregionen • Berufe rund ums Pferd Benutzung der Tafeln pieverfahren bei Problemverhalten • Betriebswirtschaftliche Kosten • 14 Hauptmeridiane Physiotherapie und Massage bei • Pferdeanatomie und -physiologie • die 100 wichtigsten Akupunkturpunkte Handbuch Pferdeverhalten. Ursachen, Pferden. Bewegungstherapie nach den • Zucht, Aufzucht und Krankheiten Therapie und Prophylaxe von Problem- Gesetzen der Biomechanik. J.-M. Denoix, Meridiantafeln für die Akupressur verhalten. M. H. Zeitler-Feicht. 2001. J.-P. Pailloux. 2000. 216 Seiten, 97 sw- Pferdehaltung in Zahlen. C. Löbbing. beim Pferd. L. Traffelet. 2004. 36 S., 224 S., 98 Farbf., 32 sw-Fotos, 326 Fotos, 75 Zeichnungen., 8 Tabellen. Maße, Tabellen, Formeln. 2003. 128 S., 16 Farbfotos. ISBN 3-8001-4571-5. Zeichn. ISBN 3-8001-3110-2. ISBN 3-8001-7494-4. 144 Tab. ISBN 3-8001-3825-5., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 151

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In diesem Farbatlas werden etwa 320 Pferdebesitzer bemühen sich in der Ein anspruchsvolles Nachschlagewerk für Dieses Buch befaßt sich mit den inneren Pferderassen aus aller Welt präsentiert – Regel besonders intensiv um die Ge- den Praktiker, bzw. Lehrbuch für Studie- Erkrankungen des Pferdes einschließlich vom Auxois über das Quarter Pony bis sundheit ihrer Tiere. Dieses gut bebil- rende der Landwirtschaft und Tiermedi- der Dermatologie. Die Krankheiten der zum Zweibrücker. derte und leicht verständliche Buch ver- zin. Es spricht alle Bereiche der Pferde- Haut sind untergliedert in Symptomen- • Jede Rasse wird mit den notwendigen mittelt das nötige Basiswissen, um versorgung an und ist nicht nur für jene komplexe versch. Ursachen, selbstständi- Informationen über Exterieur, Krankheiten erkennen und einschätzen interessant, die erst mit der Pferdehal- ge spezifische Hautkrankheiten und Verbreitung, Leistungsmerkmale, zu lernen. Wichtige Fachbegriffe wer- tung beginnen wollen, sondern auch für Hautneoplasma. Bei den inneren Erkran- und Zuchtgeschichte ausführlich den erläutert, damit Mißverständnisse alle jene, die schon jahrelang Pferde hal- kungen werden unter anderem Herz- beschrieben. zwischen Tierarzt und Tierhalter ver- ten und es noch besser machen wollen. und Gefäßkrankheiten der Atemwege, • Überblick über die Entwicklungs- und mieden werden. Dr. med. vet. Wilfried des Verdauungstraktes, Krankheiten des Kulturgeschichte des Pferdes Bellinghausen hat seit 1980 eine tier- Pferdehaltung. Verhalten, Arbeitswirt- Nervensystems und der Skelettmuskula- • internationales Adreßverzeichnis ärztliche Praxis. schaft, Ställe, Fütterung, Krankheiten. tur und des Stoffwechsels beschrieben. von Zuchtverbänden. H. Pirkelmann (Hrsg.), unter Mitarb. v. Pferdekrankheiten. W. Bellinghausen. L. Ahlswede, M. Schäfer, U. Schatz- Pferdekrankheiten Band 1. Innere Me- Pferderassen der Welt. W. Kresse. 2. Auflage 1996. 127 Seiten, 80 Farb- mann, H. Schulz. 2. Aufl. 1991. 446 S., dizin einschließlich Dermatologie. H. Ger- 1999. 368 Seiten, 280 Farbfotos, 12 fotos, 23 Zeichnungen, 2 Tabellen. 249 sw-Fotos u. Zeichnungen, 34 Tab. ber, 1994. 449 S., 77 Farbabb. a. 12 Taf., Zeichnungen. ISBN 3-8001-7392-1. ISBN 3-8001-7350-6. ISBN 3-8001-4357-7. 238 sw-Abb., 13 Tab. ISBN 3-8252-8075-6., 14854_011-152_27/04/04 27.04.2004 10:07 Uhr Seite 152]
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