Herunterladen: ROBERT BROWNING • MARIE SCHWEIKHER Der Rattenfänger von Hameln

ROBERT BROWNING • MARIE SCHWEIKHER eB B Der Rattenfänger von Hameln Der Rattenfänger von Hameln Nach Robert Browning von Marie Schweikher eBOOK ebook-bibliothek.org BIBLIOTHEK littera scripta manet Robert Browning (07.05.1812 – 12.12.1889) Marie Schweikher (28.05.1849 – 1917) 1. Ausgabe, Juli 2006 © eBOOK-Bibliothek 2006 für diese Ausgabe Buchvorlage: „Der Rattenfänger von Hameln.“ Nach Robert Browning von Marie Schweikher. Lithographisch-artistische Anstalt München, London, New York, 1889. I. Nahe Hannover im norddeutschen Land, Da liegt ein Ort, der ist Hameln genannt. Die südlichen Mauern d...
Autor Anonym
Downloads: 0 Abrufe 0

Dokumentinhalt

ROBERT BROWNING • MARIE SCHWEIKHER eB

B Der Rattenfänger von Hameln

,

Der Rattenfänger

von

Hameln

Nach Robert Browning von Marie Schweikher eBOOK ebook-bibliothek.org BIBLIOTHEK littera scripta manet, Robert Browning (07.05.1812 – 12.12.1889) Marie Schweikher (28.05.1849 – 1917) 1. Ausgabe, Juli 2006 © eBOOK-Bibliothek 2006 für diese Ausgabe Buchvorlage: „Der Rattenfänger von Hameln.“ Nach Robert Browning von Marie Schweikher. Lithographisch-artistische Anstalt München, London, New York, 1889., I.

Nahe Hannover im norddeutschen Land,

Da liegt ein Ort, der ist Hameln genannt. Die südlichen Mauern der Stadt umschwellen Des Weserstromes klare Wellen. Du sahest wohl niemals so lieblichen Ort; Doch gab es zur Zeit der Erzählung auch dort (Vor nahezu fünfhundert Jahren) Ein ganz abscheulich Gebaren Von einem Ungeziefer Mit nie ermüdendem Kiefer.,

II. Ratten! Ratten! Ratzen!

Sie fochten mit Hunden und töteten Katzen; Sie bissen die Kindlein in den Wiegen Und ließen nicht Speck noch Käse liegen. Sie fraßen dem Koch selbst in Küche und Keller Gebratenes und Gesalz’nes vom Teller. Sie bauten die Nester — wollt ihr es glauben? — In den besten Staats- und Sonntagshauben. Und, saßen gemüthlich beim Abendthee Die Frauen des Städtchens — ach, o weh! — Da kam dann ein Poltern, ein Schreien und Quieksen, Daß keine blieb länger am Tische sitzen.,

III. Da liefen alle Groß und Klein

Einmal zum Rathausthor hinein Und schrie’n: „Der Bürgermeister ist ein Tropf Und der Stadtrat hat nicht Herz noch Kopf Und denkt in seinem Unverstand, Wir kaufen solch’ kostbar’ Gewand Aus Zobelpelz und Leinewand Für Puppen, die nicht ’mal versteh’n Wie dem Getier zu Leib zu geh’n!? Glaubt Ihr, weil alt und wohlbeleibt, Daß Euch zu thun nichts übrig bleibt, Als in dem Staatskleid auszuruh’n? Wacht auf Ihr Herr’n wir fordern nun, Daß Ihr uns helft in uns’rer Not, Wir schwören sonst, so wahr wir leben — Wir werden Euch den Abschied geben!“ Die Herren bebten all’ vor Schrecken.,

IV. Sie saßen zu Rate wohl eine Stund’.

Der Bürgermeister that auf dann den Mund: „Wohl um einen Spottpreis gäb ich mein Gewand, Wär ich nur aus diesem verwünschten Land! Vergeblich zerbreche ich mir den Kopf, Und bin doch wahrlich sonst kein Tropf; — Was hilft es, das Hirn so anzustrengen? Das meine, es schmerzt schon zum Zersprengen! O, nur eine Falle doch für diese Ratten!“ — Ob es wohl die Worte verursacht hatten? — Es tönt an der Thüre ein leises Tappen. Bewahr’ uns! Was ist das? So rief ganz heiser Der alte erschrockne Bürgermeister. Wie er so dasaß inmitten der Herren, Da bot’ er nicht grade ein Bild zum verehren! Er war wohl am fettesten unter allen, Doch auch am kürzesten ausgefallen, Und sein Auge das blickte so glanzlos und trüb Wie eine Auster, die auf dem Teller verblieb. Nur wenn ihm sein Magen zu schaffen machte Und er an das kommende Essen gedachte, — An Schildkrötensuppe, gespickten Ziemer — Bekamen sie wohl einen feuchten Schimmer, „Ach!“ rief er, „war das nur ein Knistern der Matten? Oder wohl gar die entsetzlichen Ratten?! — Mir geht keine Arbeit heut mehr von statten.“ —, V.

Als er sich erholet von seinem Schrecken,

Versucht er die kurze Figur zu recken Und rufet mit lauter Stimme: Herein! Nun kam — war es Wirklichkeit oder nur Schein? — (Es wäre wohl manchem geworden bange) Ein Mann, der so dünn wie ’ne Hopfenstange: Die Haut war braun und wild das Haar, Das Antlitz jedes Bartes bar, Die blauen Augen scharf und stechend, Die schmalen Lippen immer lächelnd, Halb rot, halb blau war sein Gewand; Man kannte weder Stadt noch Land, Wo solche Tracht zu Hause wär; — Da rief vom hohen Rat ein Herr: „Hat denn das Grab sich aufgethan Und kommt mein Herr Ur, Urgroßahn Uns heute zu besuchen?“ VI.

Der Mann begrüßte nun die Herren.

„Wollt’ Ihr es freundlich mir gewähren, hier auszuüben meine Kunst? Ich kann, Ihr Herren, mit Vergunst, Was unter dieser Sonne lebet, Was kriechet, flieget oder schwebet, Durch einen Zauber nach mir ziehn, Daß kein’s vermag mehr zu entflieh’n. Doch üb’ in meinen Zauber nur, An Schädlichem in der Natur: An Molchen, Kröten, Ratten, Schlangen. Weil solche ich vermag zu fangen, Bin ich ringsum im ganzen Land Als Rattenfänger wohlbekannt. Doch nennet man mich auch Ihr Herren Den Pfeifer, diesem Ding zu Ehren. Hier wies er auf ein buntes Band, Das er um seinen Nacken trug. Es hing an dessen unterm Rand Ein Instrument, als wie zum pfeifen, Und das er mit den Fingern schlug, Als bebe in ihm jede Fiber, Ihm Töne zu entlocken wieder. „Ich bin zwar nur ein armer Mann, Der nicht viel mehr als spielen kann; Doch rettete ich letzten Mai Die Herren in der Tartarei Von blutdürstigen Mückenschwärmen., In Asien gab’s gewalt’ges Lärmen Von fürchterlichen Vampyrschaaren, Die bald durch mich vernichtet waren. Und was Euch jetzo also quält Und schier das Leben Euch vergällt, — Die Ratten sollen bald verschwinden; Doch müsset Ihr Euch streng verbinden, Mir tausend Goldgulden zu geben. Wollt Ihr’s, soll keine Ratt’ mehr leben. „Ein Tausend nur? Wohl fünfzig tausend!“ So tönt es in dem Saale brausend Vom Stadtrat und dem edlen Haupt, Das aller Not ein Ende glaubt.,

VII. Der Pfeifer schritt zur Straße nieder,

Ein stilles Lächeln um den Mund, Als kenne er die Macht der Lieder, Die nun bald Allen würde kund. Und wie wohl Kerzenflammen flimmern, Wenn man d’rauf Salz geworfen hat, Begann’s in seinem Aug’ zu schimmern, Bald grün, bald blau, bald hell, bald matt. Die Lippen spitzten sich zum Blasen, Und eh’ viel Laute noch entfloh’n, Ertönt ein eigenart’ger Ton, Wie mühsam unterdrücktes Rasen. Der Ton schwillt an zum lauten Surren, Und aus dem Surren wird ein Murren, — Dann stürzen auch aus jedem Haus, Die Ratten schaarenweis heraus: Große Ratten, kleine Ratten, Glänzendbraune und die matten, Fette und auch hagere, Kugelrunde magere; Ernste Alte, junge Gecken, Kinder, die sich spielend necken, Väter, Mütter, Onkel, Tanten, Ganze Schaaren von Verwandten, Alle laufen wie zum Tanz Geringelt bald, bald lang den Schwanz, Herren mit gewichstem Bart, Damen von gar zarter Art, Brüder, Schwestern, Männer, Weiber; Alle strecken ihre Leiber,, Als ginge es um Tod und Leben, All dem Pfeifer nach sie streben. Der schreitet still von Gass’ zu Gasse, Die Ratten nach in dichter Masse. Bis sie zum Weserfluß gekommen; Der diente keiner Ratt’ zum frommen. Es gab dort große, bitt’re Not; Sie fanden alle ihren Tod. Nur einer, — die wie Cäsar kühn, — Gelang es, mühsam zu entfliehn. Sie kehrte heim in’s Rattenland, (Vielleicht dem Leser unbekannt) Erzählte unter vielen Klagen, Was sich mit ihnen zugetragen; „Wir hörten bei dem ersten Pfeifen Das Schneiden wie von Schinkenstreifen, Zerstoßen wie vom feinsten Obst, Davon der Saft in Strömen floß; Von großart’gen Conservenräumen, Die wir sonst nur erschaut in Träumen, Wurden die Riegel weggeschoben, Aus Oelflaschen der Kork gehoben. Von Butterfässern sprang der Reifen, Und Jemand nah’, als wie zum Greifen, Rief uns mit süßer Stimm’ in’s Ohr: Ihr Ratten kommt nur all’ hervor! Ein Ende hat’s mit eurem Jammer, Es ward die Welt zur Speisekammer; So kommt und knuspert, beißt und schleckt, — Für immer ist der Tisch gedeckt. Und g’rade als ich vorwärts sprang, Und mich auf eine Torte schwang, Wich Alles unter meinen Füßen. Elendig hätt ich sterben müssen; — Doch schwamm ich wie um Tod und Leben, Euch diese Nachricht noch zu geben.“ —,

VIII. Das war eine Freude in der Stadt!

Man läutete mit den Glocken! Der Bürgermeister und sein Rat, — Wie konnten sie alle frohlocken! Der erstere rief: „Herbei nun all! Herbei Ihr Zimm’rer und Schreiner! Verstopfet, verklopfet die Löcher all, Erlaubet der Ratten nicht einer Zurückzukehren in unsere Stadt!“ — „Zuerst, wenn ich bitten darf Herr Rat, Entledigt Euch Eurer Schulden Und gebet mir die tausend Gulden.

IX.

„Ein tausend Gulden für solch’ einen Wicht!“ Der Bürgermeister ward blau im Gesicht Und so erging es den anderen Herren. Es hatt’ nicht geholfen ihr Gut zu vermehren, Daß sie so gar viel diniert und supiert, Wenn über die Rattennot sie sinniert. Die Fässer im Keller waren geleert Und Medoc und Claret längst aufgezehrt. Wie schön, wenn man mit des Spielmanns Sold Sie füllen dürfte mit Rheinweingold. Mit solch’ einem hergelaufenen Mann, Der wie ein Zigeuner zu ihnen kam, Braucht man doch keine Umständ’ machen. „Ein tausend Gulden! Es wär ja zum lachen!, Im Ernste habt ihr doch das nicht gemeint? Unser Geschäft ist zu Ende lieber Freund. Wir sahen’s ja alle; die Ratten sind tot Und machen uns fürder keine Not. Doch wollen wir gern uns erkenntlich zeigen: Ein gutes Trinkgeld werd’ Euer eigen Und fünfzig Gulden noch auf die Reise.“ — Wie dünken die Herren so klug sich und weise.

X. Nun sah’ man auf einmal sich verwandeln

Den Mann, der die Stadt von den Ratten befreit, „Ich bitt’ Euch, Ihr Herren, mit mir nicht zu handeln, Und auch zum Warten hab’ ich keine Zeit. Noch heute muß ich nach Bagdad reisen Zum Koch des Kalifen. Er lud mich ein Das beste mit ihm zu Mittag zu speisen; Sein ehrengeschätzter Gast zu sein, Weil ich ihn befreiet von Scorpionen, Die sich in der Küche ein Nest gebaut. Ließ ich schon dorten mich fürstlich lohnen, So seid auch gewiß Ihr Herren vom Rat: Bin ich gleich nur einer und Ihr mit Vielen, — Reizt fürder Ihr noch meine Leidenschaft, So will ich Euch solch’ ein Stücklein spielen, Das Herzeleid Euch und Jammer schafft!“,

XI.

„So pfeift uns solch’ ein Stücklein doch Ihr hergelauf’ner Vagabund! Wir sind wohl mehr noch als ein Koch Und noch einmal thun wir Euch kund: Wenn Ihr uns zu beleid’gen wagt, Seid Ihr aus dieser Stadt verjagt! Nun seh’t, wie Euch das Droh’n gelingt Und blas’t die Pfeife bis Ihr springt!“

XII. Nun schreitet wieder

Zur Gasse nieder Mit bösem Lächeln der Pfeifer. Die dünnen Lippen Erst leise nippen, Dann blasen das Rohr sie voll Eifer., So süße Weisen Die Häuser umkreisen, Wie man sie noch niemals gehöret; Es hallen die Lieder Im Herzen wieder, Weh’ denen, die sie bethöret. Nun folgt ein Rennen, ein Haschen, ein Laufen; Es nahen die Kinder in hellen Haufen. Wie setzen sie zierlich die Beine, Holzschuhe schlagen die Steine; Es lachet wohl allen das Herz in der Brust; Sie klappen die Hände in seliger Lust. Und wie sich wohl Tauben gebaren, Wenn man ihnen frische Körner gestreut, So schwärmen die Kinder in Schaaren In lichtem und dunkelem Kleid: Herzige Knaben und Mägdelein Mit braunen und blauen Aeugelein, Mit dunklen und blonden Locken; Sie nahen mit lautem Frohlocken! Sie jauchzen, sie plappern, sie plaudern und lachen Und suchen sich all’ an den Spielmann zu machen.

XIII. Der Bürgermeister stand starr und stumm

Und die Ratsherren alle so still und dumm, Als ob sie aus Holz geschnitten wären. Es wagte auch keiner den Kindern zu wehren, Die lachend und plaudernd vorwärts schritten, Den bunten Spielmann in ihrer Mitten., Die Herren, die erst so sicher waren, Wie litten sie jetztund Folterqualen, Als plötzlich der Spielmann, die Stadt verlassend, Zur Weser sich wandte. Zitternd, erblassend Sah’n sie die Kinder zu Wasser gehen Und glaubten im Geist schon ihr Grab zu sehen, — Als plötzlich die Schaar sich seitwärts schob. Dorthin, wo der Koppelberg sich erhob. „Das Steigen wird ihm nun den Athem erschweren! Jetzt muß er doch auf zu pfeifen hören Und unsere Kinder kehren zurück!“ So riefen sie alle voll hohem Glück. — Steil stehet der Berg; die Kinder davor — Da öffnet sich plötzlich ein weites Thor; Hinein geht der Spielmann; die Kinder ihm nach; — Dann schließet der Berg sich mit lautem Krach., Ein einziger Knabe nur blieb zurück; Blieb ausgeschlossen von Lust und Glück, Das allen den Kindern der Spielmann verhieß, Als wunderbar süß er die Flöte blies. „Die Schuld lag an meinen lahmen Füßen, Daß ich zurück hab’ bleiben müssen. Und niemals vermag ich mehr mich zu freu’n, Möcht’ auch bei den anderen Kindern sein; Möcht’ leben wie sie so herrlich und schön, Wie wir es im Liede des Spielmanns geseh’n.“ So hörte man ihn oft traurig sagen Auf alle theilnahmsvollen Fragen. „Der Spielmann versprach in ein Land uns zu führen, Wo alle die Vögelein musicieren, Wo Früche so goldig, so reif und so schön Auf allen den Zweigen der Bäume zu seh’n; Wo Blümelein duften, so süß, ach so süß. Wie einst in dem herrlichen Paradies, Krystallklare Bächlein lieblich rauschen Und freundliche Grüße mit Kindern tauschen,, Die Pferde mit Flügeln sich aufwärts schwingen Und schnell wie die Rehe die Hunde springen. Auch sprach eine Stimme so hold und so mild: „Bald wird Dir Dein Schmerz in dem Fuße gestillt.“ Da plötzlich stellt er das Pfeifen ein; Ich fand vor dem Berge mich ganz allein, Muß immer noch hinkend an Krücken geh’n, Und werde nun niemals die Wunder seh’n.“,

XIV. O Hameln, o Hameln, du arme Stadt!

Gar manchem noch außer dem hohen Rat Fiel jetzt wohl der Spruch aus der Bibel ein, Es würde um gar Vieles leichter sein Ein Kamel durch ein Nadelöhr zu zwingen, Als Reiche wohl in das Reich Gottes zu bringen. Nach Norden und Süden, nach Osten und Westen Sandte der Rat jetzt die Boten, die besten, Den Spielmann zu suchen an allen Orten, Ihm zu versprechen mit Hand und mit Worten Des Goldes und Silbers ganz nach Begehren; Wenn er nur bald möchte wiederkehren, Die Kinder zu bringen, die teuren, die lieben, Die er so rätselhaft ihnen vertrieben. Doch keiner der Boten hat je ihn gefunden; — Es blieben der Spielmann, die Kinder verschwunden. Die Straße, durch die sie zuletzt noch geschritten, Als alle das furchtbare Leid erlitten, Die wird zur Erinn’rung in Stadt und in Land, Die Straße zum bunten Spielmann benannt. Dort kann man noch heute geschrieben es sehen Und an einer Säule die Worte stehen, Daß Dreizehnhundert sechs und siebenzig, am Juli zwanzig und zwei, Die Entführung der Kinder geschehen sei. Es durft’ hier auch niemand hinfüro es wagen, Zu pfeifen und gar wohl die Trommel zu schlagen, Denn wo man zuletzt noch die Kinder geseh’n Sollt’ alles gar stille und einsam steh’n., Doch gab man die That in Farben bunt An einem Kirchenfenster kund; Dort steht es bis heute in Bildern geschrieben, Wo einstens die Kinder von Hameln geblieben., Nun hörte ich einmal von seltsamen Leuten, Die ferne in Siebenbürgen leben; Die ihre Gewohnheiten rückwärts deuten Auf, was sich in ihrer Kindheit begeben: Sie kamen auf einmal aus Nacht und Graus Zusammen aus dunkeler Erde heraus, In die sie auf längere Zeit verbannt Aus Hameln, der Stadt im Hannoverland. Doch wußten sie nie, warum es so war; Uns allen jedoch ist es sonnenklar, Daß dieses die Kinder gewesen sein müssen, Die sie noch heute in Hameln vermissen.,

XV.

Und wenn die Geschichte gefallen hat Vernehme zum Schluß noch den guten Rat: Wenn sich auch bei uns ’mal ein Spielmann zeigt, Ob trommelt, ob pfeifet er oder geigt, Ob er uns fanget Mäus oder Ratten — Wir müssen ihm halten, was wir versprochen hatten.]
15

Similar documents

Salto mortale Eine Novelle von Jakob Bos+hart B
Salto mortale Eine Novelle von Jakob Bos+harteBBJakob Bos+hart Salto mortale (1910) eBOOK ebook-bibliothek.org BIBLIOTHEK littera scripta manet Jakob Bosshart (07.08.1862 – 18.02.1924) 1. Ausgabe, Mai 2006 © eBOOK-Bibliothek 2006 für diese Ausgabe Textvorlage: „Früh vollendet“ von Jakob Bosshart, H.
Will Berthold Spion für Deutschland Roman nach Tatsachen
Will Berthold Spion für Deutschland Roman nach Tatsachen Ich bin fünfundvierzig Jahre, sieben Monate und sechs Tage alt. Ich habe 424 Dollar und 24 Cent in der Tasche. Ich bin seit sechs Tagen frei. Entlassen aus dem Gefängnis, ausgewiesen aus den USA. Auf Parole. Ich schulde den Vereinigten Staaten
Buch Willkommen in einer anderen Welt. Man schreibt das Jahr 2027.
Buch Willkommen in einer anderen Welt. Man schreibt das Jahr 2027. Greenspace überwacht den Weltraum, die virtuelle Computerwelt Gamespace ist von tibetischen Zombies und tantrischen Viren unter- wandert. Und während die Anwender noch das interaktive Sushi genießen und Tai-Chi-Schüler mit ihren läng
JAMES BLISH Die Tochter des Giganten (Titan's Daughter)
JAMES BLISH Die Tochter des Giganten (Titan's Daughter) ERICH PABEL VERLAG ● RASTATT (BADEN) Personen: Sena Hyatt Carlin, Studentin Sam Ettinger, Student Maurice St. George, Forscher Dr. Frederick R. Hyatt, Wissenschaftler 1. Kapitel Das hochgewachsene Mädchen, das aus dem Universitätsge- bäude auf
Robert Silverberg (Hrsg.) Der siebte Schrein Fantasy von Stephen King, Terry Pratchett, Terry Goodkind u. a. Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber
Robert Silverberg (Hrsg.) Der siebte Schrein Fantasy von Stephen King, Terry Pratchett, Terry Goodkind u. a. Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber WILHELM HEYNE VERLAG MÜNCHEN Die Originalausgabe erschien unter dem Titel »Legends. New Short Novels« bei Tom Doherty Associates, Inc., New York Copy
Alfred Bester gehört nicht zu den Vielschreibern, aber das
Alfred Bester gehört nicht zu den Vielschreibern, aber das wenige, was er schreibt, ist von hoher Qualität. Unter den 11 Storys dieses Bandes befinden sich Meister- stücke wie »Geliebtes Fahrenheit« (Fondly Fahrenheit) – die Geschichte eines Roboters, der bei hohen Temperaturen »durchdreht«. Einige
Alfred Döblin Gedächtnisstörungen
Alfred Döblin Gedächtnisstörungen — Inaugural-Dissertation zur Erlangung der medizinischen Doktorwürde — Vorgelegt der h ohen medizinischen Fakultät d er Albert-Ludwig-Universität zu Freiburg i. B. Tropen Verlag Alfred Döblin GEDÄCHTNIS­ STÖRUNGEN bei der Korsokoffschen Psychose Mit einem Nachwort v
Annette von Droste-Hülshoff DIE JUDENBUCHE Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen
Annette von Droste-Hülshoff DIE JUDENBUCHE Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen eBOOK-Bibliothek Annette von Droste-Hülshoff DIE JUDENBUCHE Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen (1842) eBOOK ebook-bibliothek.org BIBLIOTHEK littera scripta manet Annette von Droste-Hülshoff (10.
Joseph H. Delaney
Joseph H. Delaney Marc Stiegler Valentina, Computerfrau MOEWIG Band Nr. 3697 Moewig Taschenbuchverlag Rastatt Titel der Originalausgabe: Soul in Sapphire Aus dem Amerikanischen von Hendrick P. Linckens Copyright © 1984 by Joseph H. Delany & Marc Stiegler Copyright © der deutschen Übersetzung 1986 by
EIN TERRA-TASCHENBUCH
EIN TERRA-TASCHENBUCH GORDON R. DICKSON IM GALAKTISCHEN REICH Deutsche Erstveröffentlichung ERICH PABEL VERLAG KG • RASTATT/BADEN Titel des Originals: WOLFLING Aus dem Amerikanischen von Dr. Eva Sander TERRA-Taschenbuch Nr. 218 TERRA-Taschenbuch erscheint vierzehntäglich im Erich Pabel Verlag KG, 75
Was würden Sie tun, wenn Sie sich plötzlich ins an-
Was würden Sie tun, wenn Sie sich plötzlich ins an- tike Rom versetzt fänden – sagen wir ins Rom des Jahres 535? Man könnte das Schießpulver »erfin- den« und die Macht im Reich an sich reißen … Oder man könnte sich dank besserer Geschichtskennt- nisse als Wahrsager betätigen und viel Geld verdie- ne
DERC VlaRE reR ClaomManE rk S SER
DERC VlaRE reR ClaomManE rk S SER Rita SAeuuKsßo d luleenmkdt iEB vne Dgrnlisch ruhcakr- edRn Je ev i nfo dnr icke, I Hoffmann u nd Campe I Diei mOr VidginalauDie Arbeit deeermrla ÜTgb iVte sigabe erschien 2005 unter wurde vom Deuetrk ls »ienTtgzh/eePr Great Stink« sgcehföerndÜeabnmegr uvsioenrt,z l
Aidan Chambers Nachricht aus dem Niemandsland
Aidan Chambers Nachricht aus dem Niemandsland Aidan Chambers, 1934 in Durham, England geboren, arbeitete zunächst als Lehrer, ging dann für sieben Jahre als Mönch des Anglikanischen Ordens ins Kloster und lebt seit 1968 als freier Schriftsteller in einem Dorf in der Grafschaft Gloucestershire. Seine
An der Universität der Magier beginnt die Aus-
An der Universität der Magier beginnt die Aus- bildung der neuen Zauberschüler. Während fast alle Novizen aus den vornehmen Familien von Kyralia stammen, kommt Sonea aus den ver- achteten Elendsvierteln der Hauptstadt Imardin. Immer wieder wird sie von ihren Mitschülern brutal schikaniert, und nur i
Aus der Tiefe des Alls taucht ein neuer, bisher nicht be-
Aus der Tiefe des Alls taucht ein neuer, bisher nicht be- obachteter Himmelskörper auf. Er wird von einer Aste- roidenbeobachtungsstation registriert und erhält die astronomische Kennziffer 31/439. Besondere Beachtung findet er zunächst nicht, da keine Gefahr besteht, daß er mit der Erde kollidiert.
John F. Case Das erste der sieben Siegel
John F. Case Das erste der sieben Siegel Inhaltsangabe In New York wird ein Ehepaar brutal ermordet. – In Nordkorea wird ein Dorf von der Erdoberfläche gebombt. – Auf einer norwegischen Insel wollen Wissenschaftler die Leichen von fünf Bergleuten exhumieren. Sie finden die Gräber bereits geöffnet vo
Kyralia ist eine Welt, in der Magie das Privileg einer dün-
Kyralia ist eine Welt, in der Magie das Privileg einer dün- nen Oberschicht ist. Die Magiergilde führt Jahr für Jahr Straf- und Säuberungsaktionen durch. Da gelingt es eines Tages Sonea, einem Kind aus dem Elendsviertel der Hauptstadt Imardin, den Schutzschild der Magier mit ei- nem Steinwurf zu dur
ARTHUR C. CLARKE GREGORY BENFORD JENSEITS DER DÄMMERUNG
ARTHUR C. CLARKE GREGORY BENFORD JENSEITS DER DÄMMERUNG Roman Aus dem Englischen von Walter Brumm Deutsche Erstausgabe WILHELM HEYNE VERLAG MÜNCHEN HEYNE ALLGEMEINE REIHE Nr. 01/8835 Titel der Originalausgabe BEYOND THE FALL OF NIGHT Redaktion: Inge Schneider-Obeltshauser Copyright © 1990 by Arthur
Andrea Camilleri Der zerbrochene Himmel
Andrea Camilleri Der zerbrochene Himmel Andrea Camilleris persönlichstes Buch – eine groteske Parabel, die absichtlich jedes Maß überschreitet. Was ist die Welt aus der Sicht eines sizilianischen Jungen, der 1935 sechs Jahre alt ist? Eine chaotische Gemeinschaft von sogenannten Erwachsenen, die nach
Bret Easton Ellis American Psycho
Bret Easton Ellis American Psycho Bret Easton Ellis American Psycho Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann Titel der Originalausgabe «American Psycho» Copyright © 1991 by Bret Easton Ellis © 1991, 1993 by Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln Dieses E-Book ist nicht Für den Verkauf bestimmt! Al
Ins Deutsche übertragen von
Ins Deutsche übertragen von Michael Krug BASTEI LUBBE TASCHENBUCH Band 20 541 1. Auflage: Juli 2006 Vollständige Taschenbuchausgabe Bastei Lübbe Taschenbücher in der Verlagsgruppe Lübbe Deutsche Erstveröffentlichung Originaltitel: Impossible Odds © 2003 by Dave Duncan © für die deutschsprachige Ausg
Über das Buch: Auf dem Planeten Jombuur, in den Tiefen der Milchstraße, ist
Über das Buch: Auf dem Planeten Jombuur, in den Tiefen der Milchstraße, ist es üblich, jedem Neugeborenen einen Stern zu schenken. Später dann besucht der junge Jomburaaner seinen Stern, um dort wie von einem Orakel zu erfahren, was das Leben für ihn bereithält. Eines Tages wird auch die Erde versch
Über das Buch: Ist die Individualität des Menschen ausschließlich
Über das Buch: Ist die Individualität des Menschen ausschließlich abhängig von seinen Erbanlagen? In Wolfgangs Klasse grassiert seit Wochen das Klon-Fieber. Ein kubanischer Wissenschaftler hat zugegeben, vor 16 Jahren zusammen mit einem deutschen Mediziner einen Menschen geklont zu haben. Nun sucht
Zum Buch Es scheint, als seien die letzten Tage der Menschheit gezählt, die
Zum Buch Es scheint, als seien die letzten Tage der Menschheit gezählt, die vor Jahrhunderten voller Hoffnung den Weg zu den Sternen antrat. In diesen Jahrhunderten splitterte sich die menschliche Rasse auf in drei große Kulturen – die Dorsai als Kriegerkaste; die Friendlies, Männer und Frauen von t
Philip K. Dick Der dunkle Schirm Science Fiction-Roman
Philip K. Dick Der dunkle Schirm Science Fiction-Roman BASTEI-LÜBBE-TASCHENBUCH Science Fiction Bestseller Band 22 018 © Copyright 1977 by Philip K. Dick All rights reserved Deutsche Lizenzausgabe 1980 Scan by Brrazo 07/2006 Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe, Bergisch Gladbach Originaltiel: A Scanner Da
ALBERT EINSTEIN AUSGEWÄHLTE TEXTE
ALBERT EINSTEIN AUSGEWÄHLTE TEXTE AUSGEWÄHLTE TEXTE Herausgegeben von Hans Christian Meiser ALBERT EINSTEIN GOLDMANN VERLAG Made in Germany • 9/86 • 1. Aufl age © der Originalausgabe 1986 beim Wilhelm Goldmann Verlag, München Umschlaggestaltung: Design Team München Satz: Filmsatz Schröter GmbH, Münc
Die Menschen haben die Sterne erreicht – aber als Bitt-
Die Menschen haben die Sterne erreicht – aber als Bitt- steller, als Nutznießer der Technologie extraterrestrischer Rassen. Wenig ist geblieben vom Bild der glorreichen Er- denmenschen, die das All erobern. Sie leben in kleinen En- klaven auf anderen Planeten und versuchen ihre Minder- wertigkeitsko
Helga Dudman Chaplins Katze, Clintons Kater
Helga Dudman Chaplins Katze, Clintons Kater und viele andere verkannte Miezen Aus dem Englischen von Ulrike Seeberger Deutscher Taschenbuch Verlag Deutsche Erstausgabe November 2000 Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München www.dtv.de © 2000 Carta, Jerusalem Titel der israelischen Original
Stephen Coonts Nachteis
Stephen Coonts Nachteis Inhaltsangabe Fanatische japanische Nationalisten dringen in den Tokioter Kaiserpalast ein und enthaupten den Kaiser. Das Ziel dieser konspirativen Gruppe ist es, in das ge- schwächte Russland einzumarschieren, das an Öl reiche Sibirien zu besetzen und schließlich die Welther
Arne Dahl Falsche Opfer
Arne Dahl Falsche Opfer Kriminalroman Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt Piper München Zürich Von Arne Dahl liegen auf deutsch außerdem vor: Misterioso (Serie Piper 3992) Böses Blut (Piper Original 7041) Deutsche Erstausgabe April 2004 © Arne Dahl 2000 Titel der schwedischen Originalausgabe: »Up