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POWERTECH® 2,9-l- Dieselmotoren TECHNISCHES HANDBUCH FÜR KOMPONENTEN POWERTECH® 2,9-l-Dieselmotoren CTM128 18NOV04 (ALLEMAND) Für zusätzliche Informationen siehe auch: OEM-Motorzubehör (nur in Englisch erhältlich) .CTM67 (Englisch) Drehstromgeneratoren und Anlasser (nur in Englisch erhältlich) .CTM77 (Englisch) John Deere Usine De Saran Printed in Germany CTM128 DCT Einleitung Einleitung Dieses Handbuch wurde zur Verwendung durch Komponenten. Die Abschnitte über Wirkungsweise und erfahrenes technisches Personal geschrieben. Die zur Prüfungen dienen dazu, die meisten Störungsursachen D...
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POWERTECH® 2,9-l- Dieselmotoren TECHNISCHES HANDBUCH FÜR KOMPONENTEN POWERTECH® 2,9-l-Dieselmotoren

CTM128 18NOV04 (ALLEMAND) Für zusätzliche Informationen siehe auch: OEM-Motorzubehör (nur in Englisch erhältlich) .CTM67 (Englisch) Drehstromgeneratoren und Anlasser (nur in Englisch erhältlich) .CTM77 (Englisch)

John Deere Usine De Saran

Printed in Germany CTM128 DCT,

Einleitung Einleitung

Dieses Handbuch wurde zur Verwendung durch Komponenten. Die Abschnitte über Wirkungsweise und erfahrenes technisches Personal geschrieben. Die zur Prüfungen dienen dazu, die meisten Störungsursachen Durchführung bestimmter Wartungsarbeiten unbedingt schnell zu bestimmen. In den Abschnitten ”Werkzeuge” erforderlichen Spezialwerkzeuge sind in diesem und ”Spezifikationen” sind jeweils alle unbedingt Handbuch angegeben. Es wird empfohlen, diese erforderlichen Werkzeuge, Wartungsausrüstungen Werkzeuge unbedingt zu verwenden. und -werkzeuge, andere Hilfsmittel sowie Teilesätze zur Reparatur, Reparaturdaten, Verschleißtoleranzen Sicherheit hat Vorfahrt: Die Sicherheitshinweise am und Drehmomentwerte angegeben. Anfang dieses Handbuchs genau durchlesen, ebenso wie die mit "Achtung" gekennzeichneten Abschnitte, Das Handbuch ist in Gruppen aufgeteilt, die die überall im Handbuch zu finden sind. Wartungsanweisungen für die verschiedenen Komponenten enthalten. Dies ist das Sicherheitswarnsymbol. Wenn dieses Komponenten-Handbücher sind Leitfäden zur Wartung Zeichen an der Maschine oder in diesem Handbuch zu bestimmter Komponenten. Sie enthalten Informationen, sehen ist, auf die Sicherheitshinweise für die für viele Maschinen gelten. Körperverletzungen achten. Grundsätzliche Wartungsinformationen können aus Dieses Komponentenhandbuch zusammen mit dem anderen Quellen entnommen werden, die sich mit der Technischen Handbuch für die jeweilige Maschine Arbeitsweise, Grundlagen der Störungssuche und benutzen. Am Anfang des Komponentenhandbuchs Wartung beschäftigen, sowie eine Beschreibung von wird genau angegeben, welche Komponenten für das grundlegenden Störungen und deren Ursachen jeweilige Maschinenmodell verwendet werden. Aus- enthalten. und Einbau der Komponenten sowie andere Arbeiten, die notwendig sind, um bestimmte Komponenten Jeden Informationsabschnitt vollständig durchlesen, zugänglich zu machen, werden im Technischen bevor Arbeiten durchgeführt werden, um Unterschiede Handbuch für die jeweilige Maschine beschrieben. in den Verfahren oder technischen Daten zu prüfen. Nur die Verfahren ausführen, die für die Dieses Handbuch besteht aus drei Teilen: Reparatur, Modellnummer des Motors gelten, an dem gearbeitet Funktion und Prüfungen, Werkzeuge und wird. Ist nur ein Verfahren angegeben, gilt es für alle Spezifikationen. Die Reparaturabschnitte enthalten die Motoren im Handbuch. erforderlichen Anweisungen zum Reparieren von WARNUNGSERKLÄRUNG 65 (KALIFORNIEN) Dieselmotorabgase und einige ihrer Bestandteile erzeugen laut Erkenntnissen des Bundesstaats Kalifornien Krebs, angeborene Defekte und andere fortpflanzungsrelevante Schäden. CD03523,00000DB –29–03JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=2,

Einleitung P OWERTECH 2,9-l-Motoren

3/4-Ansicht rechts hinten 3/4-Ansicht links hinten 3/4-Ansicht rechts vorne 3/4-Ansicht links vorne POWERTECH ist ein eingetragenes Warenzeichen von Deere & Company. DPSG,OUOE003,33 –29–20SEP04–1/1

CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=3 CD30519A –UN–23FEB01 CD30517A –UN–23FEB01 RG12835 –UN–05MAR03 CD30518A –UN–22FEB01,

Einleitung Motorausführungstabelle Dieses Komponentenhandbuch enthält Anleitungen für HINWEIS: Informationen zum Aus- und Einbau des

die Reparatur von P OWERTECH 2,9-l-Motoren, die von Motors sind dem Technischen Handbuch

John Deere SARAN ”CD” (Frankreich), John Deere für den jeweiligen Maschinentyp zu TORREON ”PE” (Mexiko) und L & T - John Deere entnehmen.

”PY” (Pune, Indien) hergestellt werden. Aus der nachstehenden Aufstellung ist ersichtlich, welche

Ausführungen in diesem Handbuch behandelt werden.

TRAKTOREN DER SERIE 5000 (Agritalia) MOTORTYP ANMERKUNGEN 5300/5300N ... CD3029DAT01 nicht zertifiziert 5400/5400N ... CD3029TAT02 nicht zertifiziert (Indien) 5103 ... PY3029DPY03 zertifiziert (Trem 2) 5103S ... PY3029DPY04 zertifiziert (Trem 2) 5103 (Export USA) ... PY3029DPY12 nach Kategorie 1 zertifiziert 5103 (Export USA) ... PE3029DPY06 nach Kategorie 1 zertifiziert 5203 ... PY3029DPY02 zertifiziert (Trem 2) 5203S ... PY3029DPY08 zertifiziert (Trem 2) 5203 (Export USA) ... PY3029DPY13 nach Kategorie 1 zertifiziert 5203 (Export USA) ... PE3029DPY05 nach Kategorie 1 zertifiziert 5303 (Export Mexiko) ... PY3029DPY07 zertifiziert (Trem 2) 5303 (Export Türkei) ... PY3029DPY05 nach Kategorie 1 zertifiziert 5303 (Export USA) ... PY3029TPY11 nach Kategorie 1 zertifiziert 5303 (Export USA) ... PE3029TLV52 nach Kategorie 1 zertifiziert 5403 (Export Türkei) ... PY3029TPY02 nach Kategorie 1 zertifiziert TRAKTOREN DER SERIE 5010 (Agritalia) MOTORTYP ANMERKUNGEN 5310/5310N ... CD3029DAT50 nach Kategorie 1 zertifiziert 5410/5410N ... CD3029TAT50 nach Kategorie 1 zertifiziert (Indien) 5310 ... PY3029DPY01 zertifiziert (Trem 2) (Augusta) 5105 (Vorteil) ... PE3029DLV51 nicht zertifiziert 5205 (Vorteil) ... PE3029DLV52 nicht zertifiziert 5210 ... PE3029DLV53 nach Kategorie 1 zertifiziert 5210 ... PE3029DLV54 nach Kategorie 1 zertifiziert 5310/5310N ... PE3029TLV50 nach Kategorie 1 zertifiziert 5310/5310N ... PE3029TLV52 nach Kategorie 1 zertifiziert TRAKTOREN DER SERIE 5015 (Agritalia) MOTORTYP ANMERKUNGEN 5215/5215N ... CD3029TAT70 nach Kategorie 2 zertifiziert 5315/5315N ... CD3029TAT71 nach Kategorie 2 zertifiziert TRAKTOREN DER SERIE 5020 (Augusta) MOTORTYP ANMERKUNGEN 5220 ... PE3029DLV53 nach Kategorie 1 zertifiziert 5220 ... PE3029DLV55 nach Kategorie 1 zertifiziert 5320/5320N ... PE3029TLV52 nach Kategorie 1 zertifiziert

Kompaktlader (Knoxville, TN / Dubuque, IO)

POWERTECH ist ein eingetragenes Warenzeichen von Deere & Company. CD,CTM125,002 –29–28SEP04–1/3

CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=4,

Einleitung

Modell MOTORTYP ANMERKUNGEN 240 ... PE3029DKV50 nicht zertifiziert, kein Zusatzantrieb PE3029DKV51 nicht zertifiziert, Zusatzantrieb PE3029DKV54 nach Kategorie 1 zertifiziert, kein Zusatzantrieb PE3029DKV55 nach Kategorie 1 zertifiziert, Zusatzantrieb 250 ... PE3029TKV50 nach Kategorie 1 zertifiziert, Zusatzantrieb PE3029TKV51 nach Kategorie 1 zertifiziert, kein Zusatzantrieb 260 ... PE3029TKV52 nach Kategorie 1 zertifiziert, Zusatzantrieb PE3029TKV53 nach Kategorie 1 zertifiziert, kein Zusatzantrieb MOTOREN FÜR GOLDONI-TRAKTOREN Motormodell Beobachtungen CD3029DFG21 ... nicht zertifiziert CD3029DFG22 ... nicht zertifiziert CD3029TFG21 ... nicht zertifiziert CD3029DFG50 ... nach Kategorie 1 zertifiziert CD3029DFG51 ... nach Kategorie 1 zertifiziert CD3029TFG50 ... nach Kategorie 1 zertifiziert CD3029TFG51 ... nach Kategorie 1 zertifiziert CD3029TFG71 nach Kategorie 2 zertifiziert OEM-Motoren (nicht zertifiziert) Motormodell Beobachtungen Motormodell Beobachtungen CD3029DF120 CD3029TF120 CD3029DF121 CD3029TF121 CD3029DF122 CD3029TF123 CD3029DF123 CD3029TF160 Zusatzantrieb CD3029DF124 CD3029TF161 Zusatzantrieb CD3029DF128 Antriebsaggregat CD3029TF162 Zusatzantrieb CD3029DF160 Zusatzantrieb CD3029TF163 Zusatzantrieb CD3029DF161 Zusatzantrieb PE3029TF120 CD3029DF162 Zusatzantrieb PE3029TF160 Zusatzantrieb CD3029DF163 Zusatzantrieb CD3029DF164 Zusatzantrieb CD3029DF165 Zusatzantrieb CD3029DF166 Zusatzantrieb PE3029DF120 PE3029DF160 Zusatzantrieb OEM-Motoren (nach Kategorie 1 zertifiziert) Motormodell Beobachtungen Motormodell Beobachtungen CD3029DF150 CD3029TF150 CD3029DF151 CD3029TF151 CD3029DF152 CD3029TF152 CD3029DF180 Zusatzantrieb CD3029TF180 Zusatzantrieb CD3029DF186 Zusatzantrieb PE3029DF150 PE3029TF150 PE3029DF180 Zusatzantrieb PE3029TF180 Zusatzantrieb CD,CTM125,002 –29–28SEP04–2/3

CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=5, Einleitung OEM-Motoren (nach Kategorie 2 zertifiziert) Motormodell Beobachtungen CD3029TF270 PE3029TF270 CD,CTM125,002 –29–28SEP04–3/3

Informationen über Vorschriften zum Schadstoffausstoß

Je nach Bestimmungsland entsprechen die Motoren Wirkung der Komponente darin besteht, den Emissionsvorschriften der US- Motorkomponenten oder -vorrichtungen zu umgehen, Umweltschutzbehörde (Environmental Protection unwirksam zu machen oder außer Kraft zu setzen, Agency, EPA), der Kalifornischen wenn dadurch die Einhaltung der Schadstoffausstoß- Luftemissionsbehörde (California Air Resources Board, Vorschriften durch den Motor beeinflußt wird. CARB) und für Europa der Richtlinie 97/68/EC Zusammenfassend bedeutet dies, daß alle bezüglich der Maßnahmen gegen den Ausstoß von Maßnahmen unzulässig sind, außer den Motor Partikeln und gasförmigen Schadstoffen aus zurück auf seine ursprünglichen, angegebenen Verbrennungsmotoren. Solche Motoren werden als Spezifikationen zu bringen. “ZERTIFIZIERT” bezeichnet und mit einem Schadstoffausstoß-Aufkleber versehen. Liste der Komponenten, die mit dem Schadstoffausstoß zusammenhängen: Die Vorschriften verbieten das Verändern der unten aufgeführten, mit dem Schadstoffausstoß • Kraftstoffeinspritzsystem zusammenhängenden Komponenten und die • Ansaugkrümmer Durchführung von Einstellungen am Motor, die über • Turbolader die angegebenen Spezifikationen hinausgehen. Es ist • Ladeluftkühlsystem außerdem unzulässig, ein Bauteil oder eine • Kolben Komponente einzubauen, wenn die hauptsächliche CD03523,00000DD –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=6, Einleitung

John-Deere-Händler

Durch die nachstehend aufgeführten Änderungen ist • Das Verfahren zum Einbau des das bisherige technische Handbuch für Komponenten Schwungradgehäuses und der hinteren Öldichtung veraltet. CTM125 mit Datum vom 14JUN01 muß wurde aktualisiert. weggeworfen werden; stattdessen ist dieses neue • Informationen über den Kurbelwellentyp wurden Handbuch zu verwenden. Außerdem müssen diese überarbeitet. Seiten kopiert und an die Mitarbeiter der Kundendienstabteilung verteilt werden. GRUPPE 20 EINLEITUNG • Das Verfahren zum Einbau des Steuerdeckels wurde überarbeitet. • Die Tabellen und Abbildungen der Motorausführungen wurden aktualisiert. GRUPPE 25 GRUPPE 01 • Informationen über die Ölpumpe mit reduziertem Durchfluß wurden hinzugefügt. • Die Motormodellbezeichnungen wurden aktualisiert. • Die Richtlinien zur Anwendung von Motoröl und GRUPPE 30 Kühlmittel wurden aktualisiert. • Informationen über Spezialwerkzeuge wurden GRUPPE 02 hinzugefügt. • Die Verfahren zum Anheben und Reinigen des GRUPPE 35 Motors wurden aktualisiert. • Informationen über den Borg-Warner Turbolader GRUPPE 03 wurden hinzugefügt. • Die Verfahren zum Ein- und Ausbau der • Die Richtlinien zum Auftragen von Dichtmitteln Luftheizungsglühkerze wurden hinzugefügt. wurden aktualisiert. • Das Verfahren zum Einlaufen des Motors wurde GRUPPE 40 aktualisiert. • Das Verfahren zum Aus- und Einbau der MICO GRUPPE 05 Reihen-Einspritzpumpe wurde hinzugefügt. • Das Verfahren für den Einbau der Kipphebelwelle GRUPPE 115 wurde überarbeitet. • Das Verfahren zur Einstellung des Ventilspiels • Informationen über die Funktion des wurde überarbeitet. Ladedruckbegrenzers wurden hinzugefügt. GRUPPE 10 GRUPPE 120 • Die Wartungsinformationen für Lagerdeckel wurden • Informationen über die Funktionsweise der MICO überarbeitet. Reihen-Einspritzpumpe wurden hinzugefügt. • Das Verfahren zum Einbau der Kolbenringe wurde überarbeitet. GRUPPE 200 GRUPPE 15 CD03523,00000DC –29–03JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=7, Einleitung • Alle unbedingt erforderliche Werkzeuge, die in leichteren Bezugnahme in dieser Gruppe diesem Handbuch angeführt werden, sind zur zusammengefaßt. leichteren Bezugnahme in dieser Gruppe GRUPPE 300 zusammengefaßt. • Alle Reparaturdaten, die in diesem Handbuch GRUPPE 205 angeführt werden, sind zur leichteren Bezugnahme in dieser Gruppe zusammengefaßt. • Sämtliche Wartungsausrüstung und empfohlenen Werkzeuge, die in diesem Handbuch angeführt GRUPPE 305 werden, sind zur leichteren Bezugnahme in dieser Gruppe zusammengefaßt. • Alle Spezifikationen für Prüfungen und Diagnose, die in diesem Handbuch angeführt werden, sind zur GRUPPE 210 leichteren Bezugnahme in dieser Gruppe zusammengefaßt. • Alle vom Händler hergestellten Werkzeuge, die in diesem Handbuch angeführt werden, sind zur CD03523,00000DC –29–03JAN01–2/2 CTM128 (18NOV04) POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=8,

Inhaltsverzeichnis

Motor- Gruppe 00—Sicherheitsvorschriften Gruppe 01—Allgemeine Hinweise Gruppe 02—Motorbefestigung Gruppe 03—Richtlinien zur Motorüberholung

INDX

Gruppe 05—Zylinderkopf und Ventile Gruppe 10—Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen Gruppe 15—Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad Gruppe 20—Nockenwelle und Steuerradanordnung Gruppe 25—Schmiersystem Gruppe 30—Kühlsystem Gruppe 35—Luftansaug- und Auspuffsystem Gruppe 40—Kraftstoffsystem Gruppe 100—Einstellung des Motors Gruppe 105—Motorsystem - Funktion Gruppe 110—Motorsystem - Diagnose und Prüfungen Gruppe 115—Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen Gruppe 120—Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen Gruppe 200—Unbedingt erforderliche Werkzeuge Gruppe 205—Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge Gruppe 210—Werkzeug zur Selbstanfertigung Gruppe 300—Reparaturdaten Gruppe 305—Diagnose- und Prüfspezifikationen Alle Informationen, Abbildungen und technischen Angaben in dieser Publikation entsprechen dem neuesten Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Konstruktionsänderungen jederzeit und ohne Bekanntgabe vorbehalten. COPYRIGHT 2004 DEERE & COMPANY Moline, Illinois All rights reserved A John Deere ILLUSTRUCTION Manual Previous Editions Copyright 1998, 2001 CTM128 (18NOV04) i POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=1, Inhaltsverzeichnis

INDX

CTM128 (18NOV04) ii POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=2,

Motor- Inhaltsverzeichnis

Seite Seite Gruppe 00—Sicherheitsvorschriften Betrieb bei warmem Klima .01-16 Sicherer Umgang mit Kraftstoff — Brände Drehmomente für metrische Schrauben .01-16 vermeiden .00-1 Drehmomente für Zollschrauben .01-18 Batterieexplosionen vermeiden .00-1 Vorbereitungen für den Notfall.00-1 Gruppe 02—Motorbefestigung Verletzungen durch Batteriesäure vermeiden .00-2 Reinigung des Motors .02-1 Vorsicht bei Hochdruckflüssigkeiten .00-3 Heben des Motors.02-2 Schutzkleidung tragen .00-3 Motorreparaturgestell .02-3 Sichere Wartung .00-4 Befestigung des Motors am Reparaturgestell .02-4 Für gute Belüftung des Arbeitsplatzes sorgen .00-4 Arbeitsplatz sauberhalten .00-4 Gruppe 03—Richtlinien zur Motorüberholung Vor Schweißarbeiten oder Erhitzen von Reihenfolge zum Auseinanderbau des Motors .03-1 Teilen Farbe entfernen.00-5 Richtlinien zum Auftragen von Dichtmitteln .03-3 Hitzeentwicklung im Bereich von Reihenfolge zum Zusammenbau des Motors.03-4 Druckleitungen vermeiden .00-6 Richtlinien zum Einlaufen des Motors .03-5 Sichere Beleuchtung des Arbeitsplatzes .00-6 Einlaufen des Motors .03-6 Richtige Ausrüstung zum Anheben von Teilen Dieselmotoröl für die Einlaufzeit .03-7 verwenden .00-6 Sicherheit bei Wartungsarbeiten .00-7 Gruppe 05—Zylinderkopf und Ventile Werkzeuge richtig handhaben .00-8 Zylinderkopf - Darstellung der Einzelteile.05-1 Vorschriftsmässige Beseitigung von Abfällen.00-9 Prüfung des Ventilhubs .05-2 Sicherheitsmaßnahmen einhalten .00-9 Ausbau des Zylinderkopfs .05-3 Reinigung der Einspritzdüsenbohrungen .05-5 Gruppe 01—Allgemeine Hinweise Ventilbetätigungsteile .05-5 Motorkennzeichnung .01-1 Ausbau der Ventile und Ventilfedern .05-6 OEM-Motoroptionscode-Aufkleber .01-2 Prüfung der Zylinderkopf-Ebenheit .05-6 Aufkleber von Motoren mit zertifiziertem Reinigung der Ventilführungen .05-7 Schadstoffausstoß .01-2 Messung der Ventilführungen .05-7 Motor-Kennzeichnungen .01-3 Rändeln der Ventilführungen .05-8 Grundlegende Motorspezifikationen.01-4 Reinigung und Prüfung der Ventilsitze.05-9 Längsschnitt .01-5 Läppen der Ventilsitze.05-9 Querausschnitt .01-6 Prüfung der Ventiltiefe.05-10 Allgemeine Beschreibung des Motors .01-7 Ausbau der Ventilsitzeinsätze .05-10 Dieselkraftstoff .01-8 Einbau des Ventilsitzeinsatzes .05-12 Biodiesel-Kraftstoff .01-9 Prüfung der Ventile .05-13 Handhabung und Lagerung von Schleifen von Ventilen.05-13 Dieselkraftstoff .01-10 Prüfung des Ventilfederdrucks.05-14 Öl für Dieselmotoren .01-11 Prüfung der Ventildrehvorrichtungen .05-14 Verlängerte Dieselmotor- Einbau der Ventile.05-14 Ölwechselintervalle (NUR 3029TF270 Einbau des Zylinderkopfs .05-16 MOTOREN) .01-12 Positive Anzugsmoment-Methode .05-17 Lagerung von Schmierstoffen .01-12 Auseinanderbau und Prüfung der Mischen von Schmierstoffen .01-13 Kipphebelwelle.05-18 Kühlmittel für Dieselmotoren .01-14 Zusammenbau der Kipphebelwelle .05-19 Wechselintervalle für Motorkühlflüssigkeit bei Dieselmotoren .01-15 Fortsetz. siehe nächste Seite CTM128 (18NOV04) 1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=1, Inhaltsverzeichnis Seite Seite Einbau der Kipphebel-Baugruppe .05-20 Prüfung des Seitenschlags der Ventilspiel .05-20 Riemenscheibe (Motor mit Frontzapfwelle) .15-2 Reihenfolge zum Einstellen der Ventile .05-21 Ausbau der Zapfwellen-Riemenscheibe.15-3 Einbau des Kipphebeldeckels .05-22 Anbringung der Zapfwellen-Riemenscheibe.15-4 Abschließende Arbeiten .05-23 Ausbau des Schwungrads.15-5 Ersetzen des Schwungradzahnkranzes .15-6 Gruppe 10—Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Einbau des Kugellagers .15-7 Pleuelstangen Einbau des Schwungrads .15-8 Darstellung der Einzelteile.10-1 Ausbau der hinteren Kurbelwellen-Öldichtung .15-9 Pleuelstangen - Allgemeine Informationen.10-2 Ersetzen des Schwungradgehäuses .15-12 Ausbau der Kolben und Pleuelstangen .10-3 Einbau der Öldichtung/des Verschleißrings .15-13 Messung der Zylinderbüchsenbohrung .10-4 Messung des Axialspiels der Kurbelwelle .15-14 Ausbau der Zylinderbüchsen .10-4 Ausbau der Kurbelwelle .15-14 Aufrauen der Zylinderbüchsen.10-5 Prüfung der Kurbelwelle .15-15 Kurbelwellentyp .15-15 Reinigung des Zylinderblocks .10-5 Prüfung des Kurbelwellenzapfen- Prüfung der Kolbenkühldüsen .10-6 Durchmessers .15-16 Messung der Nockenstößelbohrung .10-6 Das Kurbelwellenhauptlager-Spiel mit Messung der Nockenwellenbohrung .10-6 PLASTIGAGE ermitteln.15-17 Ausbau der Nockenwellenbuchse .10-7 Nachschleifen der Kurbelwelle .15-17 Einbau der Nockenwellenbuchse.10-8 Richtlinien zum Nachschleifen der Kurbelwelle .15-18 Messung der Kurbelwellenbohrung .10-8 Mikron-Spezifikationen für Bearbeitung .15-19 Ersetzen der Kurbelwellen-Lagerdeckel.10-9 Ersetzen des Kurbelwellenzahnrads .15-20 Ebenheit der Zylinderblock-Oberseite .10-10 Einbau der Hauptlagerschalen .15-21 Messung des Zylinderbüchsen-Überstands .10-11 Einbau des zweiteiligen Führungslagers .15-21 Einbau der Büchsendichtung.10-12 Einbau des sechsteiligen Führungslagers .15-21 Einbau des Büchsen-O-Rings .10-13 Einbau der Kurbelwelle .15-22 Einbau der Zylinderbüchsen .10-13 Messung des Pleuelstangenlagers .10-15 Gruppe 20—Nockenwelle und Steuerradanordnung Pleuellagerspiel .10-16 Ausbau des vorderen Kurbelwellen-Öldichtrings .20-1 Messung der Pleuelstangenbuchse .10-16 Ausbau des Steuerdeckels .20-1 Ersetzen der Pleuelstangenbuchse (3029D) .10-17 Messung des Steuerrad-Zahnspiels .20-2 Ersetzen der Pleuelstangenbuchse (3029T) .10-18 Messung des Axialspiels der Nockenwelle .20-3 Messung des Kolbenbolzens.10-21 Ausbau der Nockenwelle.20-4 Reinigung und Prüfung der Kolben .10-21 Messung der Nockenwellenzapfen .20-4 Messung der Kolbenbolzenbohrung .10-22 Messung des Nockenhubs .20-5 Obere Ringnut des Kolbens .10-22 Ersetzen des Nockenwellenzahnrads .20-5 Zweite und dritte Kolbenringnut .10-22 Ausbau des Drehzahlmesser-Aufnehmerstifts .20-6 Prüfung des Kolbenbodens und -mantels .10-23 Einbau der Nockenwelle .20-6 Einbau der Kolbenringe.10-24 Prüfung der Nockenstößel.20-7 Versetzte Anordnung der Kolbenringe.10-25 Messung des Axialspiels des Informationen über Kolben/Büchsen-Satz .10-25 Zwischenzahnrads .20-7 Zusammenbau des Kolbens und der Ausbau der Frontplatte .20-8 Pleuelstange .10-26 Messung der Zwischenzahnradbuchse und Einbau des Kolbens und der Pleuelstange .10-27 der Welle .20-10 Messung des Kolbenüberstands .10-30 Ersetzen der Zwischenzahnradbuchse .20-11 Endgültiger Zusammenbau .10-31 Ausbau der Zwischenzahnradwelle .20-11 Einbau des Zwischenzahnradwellen- Gruppe 15—Kurbelwelle, Hauptlager und Spannstifts.20-12 Schwungrad Einbau der Zwischenzahnradwellen .20-13 Ausbau der Kurbelwellen-Keilriemenscheibe .15-1 Frontplattendichtung .20-14 Anbringung der Kurbelwellen- Keilriemenscheibe .15-1 Fortsetz. siehe nächste Seite CTM128 (18NOV04) 2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=2, Inhaltsverzeichnis Seite Seite Einbau der Frontplatte.20-15 Ausbau des Turboladers .35-3 Einbau der oberen Steuerradanordnung .20-16 Turbolader-Schnittansicht (Borg- Einbau der unteren Steuerradanordnung.20-18 Warner/SCHWITZER) .35-4 Einbau des Ölabweisblechs .20-18 Prüfung des Radialspiels.35-5 Bestimmung des Steuerdeckels .20-19 Prüfung des Axialspiels .35-6 Einbau des Steuerdeckels.20-20 Reparatur des Turboladers .35-6 Einbau des vorderen Kurbelwellen- Vorschmierung des Turboladers .35-6 Öldichtrings .20-21 Einbau des Turboladers .35-7 Einbau des Verschleißrings.20-21 Einlaufen des Turboladers.35-9 Einbau von Zusatzvorrichtungen .20-22 Empfehlungen für die Verwendung des Turboladers .35-9 Gruppe 25—Schmiersystem Aus- und Einbau der Luftheizungsglühkerze .35-10 Ölkühlerkennzeichnung .25-1 Darstellung der Einzelteile des Luftfilters .35-10 Ausbau des Ölkühlers .25-1 Ersetzen des Ölkühler-Nippels .25-2 Gruppe 40—Kraftstoffsystem Einbau des Ölkühlers am Standard-Motor .25-2 Ersetzen des Kraftstoffiltereinsatzes Ersetzen des Ölkühlers/der Filterhalterung (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) .40-1 an Motoren mit Nebenantrieb.25-3 Ersetzen der Kraftstoffilter-Baugruppe Ersetzen des Ölfilteradapters an Motoren (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) .40-2 mit entfernt angebrachtem Ölfilter .25-4 Ersetzen der Kraftstoffilter-Baugruppe (MICO Ausbau des Öldruck-Regulierventils .25-4 Reiheneinspritzpumpe) .40-3 Ersetzen des Öldruck-Regulierventilsitzes .25-5 Ersetzen des Kraftstoffiltereinsatzes (MICO Einbau des Öldruck-Regulierventils .25-5 Reiheneinspritzpumpe) .40-3 Ersetzen der Ölmeßstab-Führung .25-6 Ersetzen der Kraftstofförderpumpe (Verteiler- Ersetzen des Ölumgehungsventils .25-6 Kraftstoffeinspritzpumpe) .40-4 Ölpumpe - Einzelteile .25-7 Ausbau der Kraftstoffeinspritzpumpe Ersetzen des Ölpumpensiebs .25-7 Ausbau der Ölpumpe .25-8 STANADYNE DB2 oder DB4.40-4 Ölpumpenzahnrad-Axialspiel .25-8 Reparatur der STANADYNE- Ölpumpenzahnrad-Radialspiel.25-8 Kraftstoffeinspritzpumpe.40-6 Spezifikationen der Ölpumpe.25-9 Ersetzen des Gashebels (STANADYNE).40-7 Einbau der Ölpumpe .25-10 Ersetzen der Membran-Druckdose Einbau der Ölwanne .25-12 (STANADYNE) .40-8 Einstellung der Membran-Druckdose vor Ort Gruppe 30—Kühlsystem (STANADYNE) .40-9 Wasserpumpe—Darstellung der Einzelteile .30-1 Einstellung der Membran-Druckdose in der Ausbau der Wasserpumpe .30-1 Werkstatt (STANADYNE).40-10 Auseinanderbau der Wasserpumpe.30-2 Einbau der Kraftstoffeinspritzpumpe Zusammenbau der Wasserpumpe.30-3 STANADYNE DB2 oder DB4.40-11 Einbau der Wasserpumpe .30-5 Ausbau der DELPHI/LUCAS- Prüfung des Thermostats .30-6 Kraftstoffeinspritzpumpe.40-13 Kaltstart-Verstellschalter .30-7 Reparatur der DELPHI/LUCAS- Entlüftung des Kühlsystems .30-7 Kraftstoffeinspritzpumpe.40-15 Prüfung der Lüfter-/Lichtmaschinen- Einbau der DELPHI/LUCAS- Riemenspannung.30-8 Kraftstoffeinspritzpumpe.40-16 Einbau des Lüfters .30-10 Ausbau der Kraftstofförderpumpe (MICO Kühlmittelheizung .30-11 Reiheneinspritzpumpe) .40-18 Darstellung der Einzelteile des Kühlers Prüfung der Kraftstofförderpumpe (MICO (CD3209DF128).30-13 Reiheneinspritzpumpe) .40-19 Zerlegen der Kraftstofförderpumpe (MICO Gruppe 35—Luftansaug- und Auspuffsystem Reiheneinspritzpumpe) .40-20 Prüfung des Lufteinlaßrohrs .35-1 Prüfung des Auspuffkrümmers .35-2 Fortsetz. siehe nächste Seite CTM128 (18NOV04) 3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=3, Inhaltsverzeichnis Seite Seite Zusammenbau der Kraftstofförderpumpe Gruppe 115—Luftansaugsystem - Funktion und (MICO Reiheneinspritzpumpe) .40-21 Prüfungen Einbau der Kraftstofförderpumpe (MICO Funktion des Turboladers .115-1 Reiheneinspritzpumpe) .40-21 Funktion des Ladedruckbegrenzers.115-2 Wartung des Einspritzpumpen- Prüfung des Turbolader-Ladedruckbegrenzers .115-3 Überströmventils (MICO Prüfung des Turbolader-Ladedrucks .115-4 Reiheneinspritzpumpe) .40-22 Störungsdiagnose des Turboladers .115-5 Änderung von JDG670A .40-22 Ausbau der MICO Reiheneinspritzpumpe .40-23 Gruppe 120—Kraftstoffsystem - Funktion und Reparatur der MICO Reiheneinspritzpumpe .40-25 Prüfungen Einbau der MICO Reiheneinspritzpumpe.40-25 Allgemeine Funktion (Verteiler- Dynamische Einstellung .40-28 Kraftstoffeinspritzpumpe) .120-1 Einbau des Einstellsensors .40-29 Funktion der Kraftstofförderpumpe (Verteiler- Einbau der magnetischen Sonde.40-30 Kraftstoffeinspritzpumpe) .120-2 Anschließen des Einstellsensors und der Druckmessung der Kraftstofförderpumpe magnetischen Sonde .40-31 (Verteiler-Einspritzpumpe) .120-3 Einstellungsprüfung der Funktion des Kraftstoffilters (Verteiler- Kraftstoffeinspritzpumpe.40-31 Kraftstoffeinspritzpumpe) .120-4 Kennzeichnung der Kraftstoffeinspritzdüsen .40-35 STANADYNE-Kraftstoffeinspritzpumpe Ausbau der Kraftstoffeinspritzdüsen .40-36 (DB2/DB4) - Funktion .120-5 Reinigung der Kraftstoffeinspritzdüse .40-37 DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe Prüfung der Kraftstoffeinspritzdüsen .40-38 (DP200 dargestellt) - Funktion .120-7 Auseinanderbau der Kraftstoffeinspritzdüsen.40-42 Prüfung des Absperrmagnetschalters an Einstellung der Kraftstoffeinspritzdüsen .40-43 DELPHI/LUCAS-Einspritzpumpen .120-10 Einbau der Kraftstoffeinspritzdüsen .40-45 Funktion des Kaltstartverstellsystems .120-11 Entlüftung des Kraftstoffsystems .40-47 Funktionsprüfung des Prüfen der Motordrehzahl an der Verteiler- Kaltstartverstellsystems .120-14 Kraftstoffeinspritzpumpe.40-50 Funktionsprüfung des Kaltstartschalters .120-17 Prüfen der Motordrehzahl an der MICO Funktion des Teillastverstellers .120-17 Reiheneinspritzpumpe .40-51 Funktionsprüfung des Teillastverstellers .120-18 Allgemeine Funktion (MICO Gruppe 100—Einstellung des Motors Reiheneinspritzpumpe) .120-19 Einleitende Prüfung des Motors.100-1 Funktion der Kraftstofförderpumpe (MICO Allgemeine Empfehlungen zur Reiheneinspritzpumpe) .120-20 Motorneueinstellung.100-1 Störungsdiagnose der Kraftstofförderpumpe (MICO Reiheneinspritzpumpe) .120-22 Funktion des Kraftstoffilters (MICO Gruppe 105—Motorsystem - Funktion Reiheneinspritzpumpe) .120-24 Schmiersystem .105-1 Funktion der MICO Reiheneinspritzpumpe .120-25 Kühlsystem .105-4 Funktion der Regeleinrichtung (MICO Reiheneinspritzpumpe) .120-26 Gruppe 110—Motorsystem - Diagnose und Störungsdiagnose der MICO Prüfungen Reiheneinspritzpumpe .120-27 Störungsdiagnose des Motors .110-1 Kraftstoffeinspritzdüsen - Allgemeine Prüfung der Motorverdichtung .110-3 Informationen.120-28 Prüfung des Motoröldrucks .110-4 Störungsdiagnose des Kraftstoffsystems .120-29 Messung des Motordurchblasens .110-5 Prüfung der Kraftstoffeinspritzdüsen bei Verwendung des Stanadyne “TIME-TRAC” laufendem Motor .120-30 als Drehzahlmesser .110-6 Prüfung des Thermostats und der Gruppe 200—Unbedingt erforderliche Werkzeuge Öffnungstemperatur .110-7 Unbedingt erforderliche Werkzeuge.200-1 Druckprüfung des Kühlsystems und des Kühlerverschlusses .110-9 Fortsetz. siehe nächste Seite CTM128 (18NOV04) 4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=4, Inhaltsverzeichnis Seite Gruppe 205—Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge .205-1 Gruppe 210—Werkzeug zur Selbstanfertigung Schablone zum Ersetzen der Frontplatte.210-1 Änderung von JDG670A .210-1 Gruppe 300—Reparaturdaten Spezifikationen für Zylinderkopf und Ventile .300-1 Spezifikationen für Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen .300-4 Spezifikationen für Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad .300-7 Spezifikationen für Nockenwelle und Steuerradanordnung .300-9 Spezifikationen für Schmiersystem .300-13 Spezifikationen für die Höhe der Ölmeßstabführung .300-15 Spezifikationen für Kühlsystem .300-21 Spezifikationen für den Abstand von Riemenscheibe oder Nabe zur Wasserpumpengehäuse-Sitzfläche .300-22 Spezifikationen für das Luftansaug- und Auspuffsystem .300-26 Spezifikationen für das Kraftstoffsystem .300-29 Gruppe 305—Diagnose- und Prüfspezifikationen Diagnose- und Prüfspezifikationen .305-1 CTM128 (18NOV04) 5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=5, Inhaltsverzeichnis CTM128 (18NOV04) 6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=6,

Gruppe 00 Sicherheitsvorschriften Sicherer Umgang mit Kraftstoff — Brände 00

vermeiden 1 Beim Umgang mit Kraftstoff nicht rauchen; Heizkörper und andere Gefahrenquellen meiden. Brennbare Flüssigkeiten nicht in der Nähe von Gefahrenquellen lagern. Druckbehälter nicht verbrennen oder anbohren. Sicherstellen, daß keine Schmutz- oder Fettreste an der Maschine vorhanden sind. Keine ölgetränkten Lappen aufbewahren. Es besteht die Gefahr, daß diese sich selbst entzünden. DX,FLAME –29–29SEP98–1/1

Batterieexplosionen vermeiden

Batteriegase sind explosiv. Daher offenes Feuer, brennende Streichhölzer und Funkenflug von der Batterie fernhalten. Batteriegase sind explosiv. Ladezustand der Batterie niemals durch Verbinden der beiden Pole mit einem Metallgegenstand prüfen. Säureprüfer oder Voltmeter verwenden. Eine gefrorene Batterie nicht aufladen; Explosionsgefahr! Vorher Batterie auf 16°C (60°F) erwärmen. DX,SPARKS –29–03MAR93–1/1

Vorbereitungen für den Notfall

Im Brandfall gerüstet sein. Feuerlöscher und Verbandskasten in greifbarer Nähe aufbewahren. Notrufnummern für Ärzte, Krankenwagen, Krankenhaus und Feuerwehr am Fernsprecher bereithalten. DX,FIRE2 –29–03MAR93–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=13 TS291 –UN–23AUG88 TS204 –UN–23AUG88 TS227 –UN–23AUG88, Sicherheitsvorschriften 00 Verletzungen durch Batteriesäure vermeiden Die im Elektrolyt der Batterie enthaltene Schwefelsäure ist giftig und von einer Stärke, die hautätzend ist und Löcher in Kleiderstoffe fressen kann. Gelangen Säurespritzer in die Augen, kann der Verletzte erblinden. Vorsichtsmaßnahmen beim Nachfüllen: 1. Batterien nur in gut belüfteten Räumen nachfüllen. 2. Augenschutz und Gummihandschuhe tragen. 3. Einatmen der Säuredämpfe vermeiden. 4. Keine Säure verschütten. 5. Starten mit Fremdbatterie vorschriftsmäßig ausführen. Gegenmaßnahmen, wenn Säure auf die Haut oder in die Augen gelangt ist: 1. Betroffene Hautstellen gründlich mit Wasser abspülen. 2. Backsoda oder Kalkpulver auf die betroffene Stelle streuen, um die Säure zu neutralisieren. 3. Augen 15 bis 30 Minuten lang mit Wasser ausspülen und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Gegenmaßnahmen bei versehentlich verschluckter Säure: 1. Auf keinen Fall Erbrechen herbeiführen. 2. Große Mengen Wasser oder Milch trinken, jedoch nicht mehr als2L(2 quarts). 3. Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. DX,POISON –29–21APR93–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=14 TS203 –UN–23AUG88, Sicherheitsvorschriften

Vorsicht bei Hochdruckflüssigkeiten 00

Unter hohem Druck austretendes Öl kann die Haut durchdringen und schwere Verletzungen verursachen. Deshalb vor dem Trennen von Leitungen die Anlage drucklos machen. Alle Anschlüsse festziehen, bevor Druck aufgebaut wird. Aus einer kleinen Öffnung austretendes Hydrauliköl ist kaum zu sehen, deshalb bei der Suche nach Leckstellen ein Stück Karton verwenden. Hände und Körper schützen. Bei Verletzungen sofort einen Arzt Aufsuchen. Ist irgendeine Flüssigkeit in die Haut eingedrungen, muß diese innerhalb weniger Stunden entfernt werden, andernfalls können schwere Infektionen die Folge sein. Ärzte, die damit nicht vertraut sind sollten sich die entsprechenden Informationen von einer kompetenten medizinischen Quelle besorgen. Diese Informationen sind auch von Deere & Company Medical Department in Moline, Illinois zu erhalten. DX,FLUID –29–03MAR93–1/1

Schutzkleidung tragen

Enganliegende Kleidung und entsprechende Sicherheitsausrüstung bei der Arbeit tragen. Langanhaltende Lärmbelästigungen können zu Gehörschäden oder Taubheit führen. Einen geeigneten Lärmschutz wie z.B. Schutzmuscheln oder Ohrstopfen verwenden. Eine sichere Bedienung der Maschine erfordert die volle Aufmerksamkeit des Fahrers. Keine Kopfhörer zum Radio- oder Musikhören tragen. DX,WEAR –29–10SEP90–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=15 TS206 –UN–23AUG88 X9811 –UN–23AUG88, Sicherheitsvorschriften 00 Sichere Wartung Lange Haare am Hinterkopf zusammenbinden. Bei Arbeiten an der Maschine oder beweglichen Teilen keine Krawatten, Schals, lose Kleidungsstücke oder Halsketten tragen. Wenn diese Gegenstände von der Maschine erfaßt werden, können schwere Verletzungen die Folge sein. Ringe und anderen Schmuck ablegen, um Kurzschlüsse oder Hängenbleiben an beweglichen Teilen zu vermeiden. DX,LOOSE –29–04JUN90–1/1

Für gute Belüftung des Arbeitsplatzes

sorgen Auspuffgase können schwere oder sogar tödliche Gesundheitsschäden verursachen. Bei Motorbetrieb in geschlossenen Räumen die Auspuffgase mit einer Auspuffverlängerung ableiten. Steht keine Auspuffverlängerung zur Verfügung, Türen öffnen, damit ausreichende Belüftung gewährleistet ist. DX,AIR –29–17FEB99–1/1

Arbeitsplatz sauberhalten

Vor Arbeitsbeginn: • Arbeitsplatz und Maschine reinigen. • Alle notwendigen Werkzeuge bereitstellen. • Alle benötigten Teile beschaffen. • Alle zur Durchführung der Arbeit notwendigen Anweisungen genau durchlesen. Keine eigenmächtigen Arbeiten vornehmen. DX,CLEAN –29–04JUN90–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=16 T6642EJ –UN–18OCT88 TS220 –UN–23AUG88 TS228 –UN–23AUG88, Sicherheitsvorschriften

Vor Schweißarbeiten oder Erhitzen von 00 Teilen Farbe entfernen 5

Die Bildung von giftigen Dämpfen und Staub vermeiden. Gefährliche Dämpfe können entstehen, wenn Farbe durch Schweiß- oder Lötarbeiten bzw. durch einen Schweißbrenner erhitzt wird. Vor dem Erhitzen von Teilen Farbe entfernen: • Farbe im Umkreis von mindestens 100 mm (4 in.) von der Stelle entfernen, die erhitzt werden soll. Falls die Farbe nicht entfernt werden kann, muß beim Erwärmen oder Schweißen ein geeigneter Atemschutz getragen werden. • Beim Entfernen der Farbe durch Sandstrahlen oder Abschleifen, den entstehenden Staub nicht einatmen. Deshalb einen geeigneten Atemschutz tragen. • Bei Verwendung eines Farblösungsmittels ist das Lösungsmittel vor der Durchführung von Schweißarbeiten mit Wasser und Seife abzuwaschen. Lösungsmittelbehälter und andere brennbare Materialien aus dem Arbeitsbereich entfernen. Danach mindestens 15 Minuten warten, bis sich die Dämpfe aufgelöst haben. An Stellen, wo geschweißt werden soll, keine Reinigungsmittel auf Chlorbasis verwenden. Alle Arbeiten im Freien durchführen oder in einem Raum, der mit einer Absaugvorrichtung für giftige Dämpfe und Staub ausgerüstet ist. Vorschriften zur Beseitigung von Farben und Lösungsmitteln beachten. DX,PAINT –29–24JUL02–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=17 TS220 –UN–23AUG88, Sicherheitsvorschriften 00 Hitzeentwicklung im Bereich von 6 Druckleitungen vermeiden Leicht entzündbare Flüssigkeitsnebel können durch Hitzeentwicklung in der Nähe von Druckleitungen entstehen. Diese können zu schweren Verbrennungen führen. Im Bereich von Druckleitungen oder leicht brennbaren Materialien keine Hitzeentwicklung durch Schweißarbeiten, Lötarbeiten oder den Gebrauch eines Schweißbrenners verursachen. Druckleitungen können versehentlich durchtrennt werden, wenn Hitze sich über den unmittelbaren Flammenbereich hinaus entwickelt. DX,TORCH –29–03MAR93–1/1

Sichere Beleuchtung des Arbeitsplatzes

Für angemessene und sichere Beleuchtung des Arbeitsplatzes sorgen. Bei Arbeiten im Inneren oder unter der Maschine eine tragbare Sicherheitslampe verwenden. Diese Lampe muß durch ein Drahtgitter geschützt sein. Beim Zerbrechen der Glühbirne kann sonst der Glühfaden verschüttetes Öl oder Kraftstoff in Brand setzen. DX,LIGHT –29–04JUN90–1/1

Richtige Ausrüstung zum Anheben von Teilen verwenden

Wenn schwere Teile nicht sachgemäß angehoben werden, kann es zu schweren Verletzungen oder Maschinenschäden kommen. Beim Aus und Einbau von Teilen alle in dieser Druckschrift gegebenen Anweisungen genau befolgen. DX,LIFT –29–04JUN90–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=18 TS226 –UN–23AUG88 TS223 –UN–23AUG88 TS953 –UN–15MAY90, Sicherheitsvorschriften

Sicherheit bei Wartungsarbeiten 00

Wartungsarbeiten setzen voraus, daß deren Abläufe bekannt sind. Den Arbeitsplatz sauber und trocken halten. Schmier-, Wartungs- und Einstellarbeiten nur bei stehender Maschine ausführen. Darauf achten, daß Hände, Füße und Kleidungsstücke nicht in den Gefahrenbereich angetriebener Teile kommen. Sämtliche Antriebssysteme abschalten; Druck durch Betätigen der Bedienungseinrichtungen abbauen. Gerät auf dem Boden ablassen. Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen. Die Maschine abkühlen lassen. Maschinenteile, die zur Wartung angehoben werden müssen, unfallsicher unterbauen. Stets auf guten Zustand und sachgemäße Montage aller Teile achten. Schäden sofort beheben. Abgenutzte oder beschädigte Teile ersetzen. Ansammlungen von Schmierfett, Öl oder Schmutz beseitigen. Wenn bei selbstfahrenden Maschinen, Arbeiten an der elektrischen Anlage oder Schweißarbeiten durchgeführt werden, zuerst das Massekabel (-) der Batterie abklemmen. Bei gezogenen Anbaugeräten die elektrischen Verbindungen zum Traktor trennen, bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage oder Schweißarbeiten durchgeführt werden. DX,SERV –29–17FEB99–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=19 TS218 –UN–23AUG88, Sicherheitsvorschriften 00 Werkzeuge richtig handhaben Für jede Arbeit die entsprechenden Werkzeuge bereithalten. Aus Sicherheitsgründen keine behelfsmäßigen Werkzeuge verwenden oder eigenmächtige Arbeiten vornehmen. Pneumatische oder elektrische Werkzeuge nur zum Lösen von Gewinde- oder Befestigungsteilen verwenden. Zum Lösen oder Anziehen von Schrauben und Muttern Werkzeuge der richtigen Größe verwenden. Für metrische Schrauben und Muttern NUR metrische Werkzeuge benutzen. Verletzungen durch Abrutschen von Schraubenschlüsseln vermeiden. Die verwendeten Ersatzteile müssen den John Deere- Spezifikationen entsprechen. DX,REPAIR –29–17FEB99–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=20 TS779 –UN–08NOV89, Sicherheitsvorschriften

Vorschriftsmässige Beseitigung von Abfällen 00

Wird die Beseitigung von Abfällen nicht nach Vorschrift vorgenommen, können Umwelt und ökologische Systeme geschädigt werden. Zu den in John Deere Maschinen verwendeten Teilen, welche als Abfall umweltschädigend sein können, gehören Öl, Kraftstoff, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit, Filter und Batterien. Auslaufsichere und dichte Behälter beim Ablassen der Flüssigkeiten verwenden. Keine Lebensmittel- oder Getränkebehälter verwenden; sie könnten jemanden dazu verleiten, daraus zu trinken. Niemals Abfälle auf die Erde, in den Abfluß oder in ein Gewässer schütten. Aus Klimaanlagen entweichendes Kältemittel kann die Erdatmosphäre schädigen. Durch gesetzliche Vorschriften kann bestimmt werden, daß nur anerkannte Fachbetriebe die Aufarbeitung und das Recycling von Kältemitteln durchführen dürfen. Vor dem Wegwerfen von Teilen den richtigen Weg zur Beseitigung derselben bei der zuständigen Umweltschutzbehörde oder beim John Deere Händler erfragen. DX,DRAIN –29–03MAR93–1/1

Sicherheitsmaßnahmen einhalten

Vor Übergabe der Maschine an den Kunden nach Wartungsarbeiten unbedingt darauf achten, daß die Maschine einwandfrei arbeitet. Besonders die Sicherheitseinrichtungen müssen vollkommen in Ordnung sein. Alle Schutzvorrichtungen anbringen. DX,LIVE –29–25SEP92–1/1 CTM128 (18NOV04) 00-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=21 TS231 –29–07OCT88 TS1133 –UN–26NOV90, Sicherheitsvorschriften CTM128 (18NOV04) 00-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=22,

Gruppe 01 Allgemeine Hinweise Motorkennzeichnung 01 Die Motoren können anhand des Seriennummernschildes

(A) an der rechten Seite des Motors identifiziert werden. 1. Jeder Motor hat eine 13-stellige John-Deere-

Motorseriennummer (B), die das Fertigungswerk, die Modellbezeichnung des Motors und eine 6-stellige

laufende Nummer angibt. Zum Beispiel: CD3029D500000 CD ... Fertigungswerk CD = Saran, FRANKREICH PE = Torreon, MEXIKO PY= L & T - John Deere (Pune, INDIEN) 3029 ... Motormodellbezeichnung 3 = Zylinderanzahl 029 = Gesamthubraum (029 = 2,9 Liter) D ... Luftansaugungscode D = selbstansaugend T = Turbolader 500000 ... Laufende Nummer 2. Die zweite Zeile (C) gibt den Motor/die Maschine oder die OEM-Beziehung an. Siehe "MOTORAUSFÜHRUNGSTABELLE" weiter oben in diesem Handbuch. Saran-Motortypenschild 3029DF150 3029D ... s.o. F ... Benutzercode AT = in Agritalia gefertigte Traktoren F = OEM-Ausführungen FG = Goldoni (Italien) KV = John Deere Knoxville LV = John Deere Augusta 150 ... Ausführungsnummer 3. Die zweite Zeile kann außerdem den

Absorptionskoeffizienten (D) der Rauchemissionen

enthalten (nur in Saran gefertigte Motoren). Torreon-Motortypenschild L & T - John Deere Pune Motortypenschild CD,CTM125,003 –29–08JUL04–1/1

CTM128 (18NOV04) 01-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=23 CD30521 –UN–30APR98 PY2220 –UN–17MAR04 CD30523 –UN–17JUN98 CD30522 –UN–17JUN98, Allgemeine Hinweise 01 OEM-Motoroptionscode-Aufkleber Ein Optionscodeaufkleber ist an der Oberseite des Ventildeckels angebracht und kennzeichnet die werkseitig montierten Optionen an jedem OEM-Motor, um den Kauf der richtigen Ersatzteile sicherzustellen. Beim Bestellen von Ersatzteilen immer den Optionscode und den grundlegenden Motorcode angeben. Eine Liste der Optionscodes befindet sich in den Ersatzteilkatalogen und der Betriebsanleitung. HINWEIS: Bevor der Motorblock in ein Reinigungsbad Optionscode-Aufkleber getaucht wird, sicherstellen, daß die Optionscodes an anderer Stelle notiert wurden. CD,CTM125,004 –29–01DEC97–1/1

Aufkleber von Motoren mit zertifiziertem Schadstoffausstoß

An Motoren mit zertifiziertem Schadstoffausstoß wird ein Aufkleber wie der abgebildete am Kipphebeldeckel angebracht. Die Angaben auf dem Aufkleber geben die Bedingungen an, unter denen der Schadstoffausstoß des Motors zertifiziert ist. Schadstoffausstoßaufkleber CD,CTM125,228 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=24 CD30697 –UN–17JUN98 CD30524 –UN–27MAY98, Allgemeine Hinweise

Motor-Kennzeichnungen 01

Richtung der Motordrehung: Im Uhrzeigersinn, gesehen vom Wasserpumpen-Ende. Kennzeichnung der Motorvorderseite: Das Wasserpumpen-Ende ist die “Vorderseite” des Motors. Zylinder Nr. 1 befindet sich an der Motorvorderseite. Kennzeichnungen der Motorseiten: Die “rechte” und “linke” Seite werden bestimmt, indem auf das Schwungrad-Ende (Rückseite) des Motors geblickt wird. Die rechte Seite ist die Seite mit der Nockenwelle und die linke Seite ist die Seite mit der Kraftstoffeinspritzpumpe. CD,CTM125,005 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=25 CD30525 –UN–04MAY98,

Allgemeine Hinweise

01 Grundlegende Motorspezifikationen Maßeinheit 3029D 3029T Zylinderanzahl - 3 3 Bohrung mm 106,5 106,5 (in.) (4.19) (4.19) Hub mm 110 110 (in.) (4.33) (4.33) Hubraum l 2,9 2,9 (in.3) (179) (179) Verdichtungsverhältnis - 17,8:1 17,8:1 Zündfolge - 1-2-3 1-2-3 Einspritzsystem - direkt direkt Luftansaugung - selbstansaugend Turbogeladen Nenndrehzahla U/min 2500 2500 Stromversorgungb kW 43 59 bei Nenndrehzahl (hp) (58) (79) Stromversorgungb kW 35 bei 1800 U/min (hp) (47) Stromversorgungb kW 31 bei 1500 U/min (hp) (42) Gewicht (trocken) kg 323 330 (lbs) (712) (728) aUnterschiedlich je nach Ausführung; siehe das technische Handbuch der Maschine oder die Betriebsanleitung für die Motordrehzahlen und - leistungen. bOhne Lüfter. CD,CTM125,040 –29–01DEC97–1/1

CTM128 (18NOV04) 01-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=26,

Allgemeine Hinweise Längsschnitt 01

1—Lüfter 6—Ölwanne 11—Schwungradgehäuse 16—Zylinderkopf 2—Lüfterriemen 7—Ölpumpe 12—Schwungrad 17—Auslaßventil 3—Steuerrad 8—Ölpumpeneinlaß 13—Zylinderbüchse 18—Kipphebeldeckel 4—Kurbelwellen-Keilriemen- 9—Pleuelstange 14—Kolben 19—Einlaßventil scheibe 10—Kurbelwelle 15—Zylinderblock 20—Wasserpumpe 5—Steuerdeckel CD,CTM125,013 –29–01DEC97–1/1

CTM128 (18NOV04) 01-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=27 CD30529 –UN–16JUN98,

Allgemeine Hinweise

01 Querausschnitt 1—Kipphebelwelle 7—Kurbelwelle 11—Büchsendichtungen 15—Kolbenringe 2—Zylinderkopf 8—Kurbelwellen-Ausgleichs- 12—Zylinderbüchse 16—Ventil 3—Stößelstange gewicht 13—Kolben zur Aufnahme des 17—Kraftstoffeinspritzdüsen 4—Nockenstößel 9—Ölwanne Dichtrings 18—Ventilfeder 5—Nockenwelle 10—Pleuelstange 14—Kolbenzapfen 19—Kipphebel 6—Zylinderblock CD,CTM125,014 –29–23SEP04–1/1

CTM128 (18NOV04) 01-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=28 CD30854 –UN–30SEP04, Allgemeine Hinweise

Allgemeine Beschreibung des Motors 01

Der PowerTech 2,9-l-Motor ist ein senkrecht Die Pleuelstangen weisen Bronzebuchsen als stehender Dreizylinder-Viertakt-Reihendieselmotor mit Lagerflächen für die Kolbenbolzen auf. Die Pleuellager hängenden Ventilen. mit Stahlunterlage sind mit Aluminium ausgekleidet und mit Zinn überzogen. Einige Pleuelstangen weisen Die direkte Kraftstoffeinspritzung erfolgt durch eine ein konisches Bolzenende auf, andere ein gerades. Verteiler-Einspritzpumpe und im Zylinderkopf eingebaute 9,5-mm-Einspritzdüsen. Die Die Nockenwelle wird über die Steuerräder von der Einspritzpumpe wird über die Steuerräder von der Kurbelwelle gesteuert. Die Nockenwellen läuft in einer Kurbelwelle angetrieben. Eine Kaltstartvorrichtung Buchse für den Nockenwellenzapfen Nr. 1 und direkt ermöglicht einfaches Anlassen bei kaltem Motor. in gehonten Zylinderblockbohrungen für die anderen Nockenwellenzapfen. Die Nocken der Nockenwelle Die “nassen” Zylinderbüchsen (die Büchse bildet den bestimmen die Dauer und den Hub der einzelnen Zylinder und ist von Kühlmittel umgeben) können Ventile und bewirken den Antrieb der einzeln ersetzt werden. Kraftstofförderpumpe. Die Kolben werden aus hochwertiger Die Ein- und Auslaßventile werden im Zylinderkopf Gußaluminiumlegierung mit interner Verrippung getragen. Die Ventilschäfte gleiten in Bohrungen im hergestellt. Der Mantel ist ballig geschliffen, um eine Zylinderkopf. Die Kipphebelwellen-Baugruppe ist oben Expansion beim Betrieb zu ermöglichen. Der auf dem Zylinderkopf angebracht. Kolbenboden verfügt über eine ausgesparte, in sich geschlossene Mulden-Wirbelkammer, um Partikel und Der Motor wird von einer Zahnradpumpe mit Schmieröl Rauch zu reduzieren. Die drei Kolbenringe, zwei für versorgt. Das Schmieröl läuft durch einen Verdichtung und eine zum Ölabstreifen, befinden sich Hauptstromölfilter im Hauptölkreis. Zur Gewährleistung über dem Kolbenbolzen. Der obere Verdichtungsring der Motorschmierung ist der Ölfilter mit einem ist ein Trapezring, der zur Verbesserung der Umgehungsventil versehen, das geöffnet wird, wenn Motorleistung nahe der Kolbenoberseite angeordnet der Filtereinsatz verstopft ist. An den meisten Motoren wurde. wird das Motoröl von einem Ölkühler gekühlt, der außen am Zylinderblock angebracht ist. Das Motoröl Die gehärteten und schwimmend gelagerten läuft durch den Ölkühler, bevor es zum Ölfilter fließt. Kolbenbolzen werden durch Sicherungsringe in Ein Umgehungsventil zwischen der Ölpumpe und dem Position gehalten. Spritzdüsen (Kolbenkühldüsen) im Hauptölkanal baut in diesem Bereich aufgebauten Zylinderblock spritzen auf der Kolbenunterseite unter Druck ab. Druck stehendes Öl aus, um die Kolbenbolzen zu schmieren und die Kolben zu kühlen. Der Motor weist ein unter Druck stehendes Kühlsystem auf, bestehend aus Kühler, Wasserpumpe, Die Kurbelwelle ist ein einteiliger, wärmebehandelter mehrflügeligem Lüfter und Thermostat. Kugelgraphitguß. Sie ist in ersetzbaren zweiteiligen Hauptlagern, die auf kleine Toleranzen bearbeitet Einige Motoren sind mit einem Turbolader wurden, gelagert. Das hintere Führungslager verfügt ausgestattet. Der Turbolader wird durch das Abgas auf jeder Seite über einen Flansch, um die angetrieben und saugt gefilterte Luft in die Kurbelwellenführung zu unterstützen und das Brennräume. Axialspiel zu begrenzen. PowerTech ist ein Warenzeichen von Deere & Company. CD,CTM125,206 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=29, Allgemeine Hinweise 01 Dieselkraftstoff Befragen Sie Ihren Kraftstofflieferanten wegen der Die Kraftstoff-Schmierfähigkeit, gemessen nach dem Eigenschaften des Dieselkraftstoffs, der in Ihrer BOCLE-Verschleißtest, muß bei einer Testlast von Gegend erhältlich ist. mindestens 3100 Gramm gewährleistet sein. Im allgemeinen sind Dieselkraftstoffe so gemischt, daß Schwefelgehalt: sie den Temperaturanforderungen der jeweiligen Gegend entsprechen. • Der Schwefelgehalt sollte nicht über 0,5 % liegen. Ein Schwefelgehalt von weniger als 0,05 % ist Dieselkraftstoffe der Spezifikation EN 590 bzw. ASTM vorzuziehen. D975 werden empfohlen. • Wenn Dieselkraftstoff mit einem Schwefelgehalt von mehr als 0,5 % verwendet wird, die Auf jeden Fall muß der Kraftstoff folgenden Wechselintervalle für Motoröl und Ölfilter um 50 % Anforderungen entsprechen: verkürzen. • Dieselkraftstoff mit einem Schwefelgehalt von mehr Cetanzahl von mindestens 40. Eine Cetanzahl über als 1,0 % NICHT verwenden. 50 ist vorzuziehen, besonders bei Temperaturen unter -20° C (-4° F) oder in Höhenlagen über 1500 m Bio-Dieselkraftstoffe dürfen NUR verwendet werden, (5.000 ft). wenn sie DIN 51606 oder einer gleichwertigen Norm entsprechen. Grenzwert der Filtrierbarkeit (CFPP) unter der niedrigsten zu erwartenden Temperatur ODER Gebrauchtes Motoröl oder andere Schmiermittel Trübepunkt mindestens 5°C (9° F) unter der NICHT mit Dieselkraftstoff mischen. niedrigsten zu erwartenden Temperatur. DX,FUEL1 –29–19DEC03–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=30, Allgemeine Hinweise

Biodiesel-Kraftstoff 01

Beim Kraftstofflieferanten die Eigenschaften des Ein wesentlicher Vorteil des Biodiesels besteht in jeweiligen Biodieselkraftstoffs erfragen. seiner biologischen Abbaubarkeit. Deshalb ist sachgemäße Lagerung und sachgemäßer Umgang mit Biodiesel kann NUR verwendet werden, wenn die Biodiesel besonders wichtig. Zu den kritischen Punkten Biodiesel-Kraftstoffeigenschaften die neueste Ausgabe zählen: von ASTM D6751, EN14214 oder eine gleichwertige Norm erfüllen. • Qualität des neuen Kraftstoffs • Wassergehalt des Kraftstoffs Die höchzulässige Biodieselkonzentration ist eine • Probleme aufgrund der Alterung des Kraftstoffs Mischung von 5 % (auch als B5 bekannt) mit Erdöl- Dieselkraftstoff. Es wurde festgestellt, daß Biodiesel Potentielle Probleme aufgrund von Mängeln in den die Schmierfähigkeit in Konzentrationen von bis zu 5% obenstehenden Punkten bei der Verwendung von gemischt mit Erdöl-Dieselkraftstoff verbessern kann. Biodiesel in Konzentrationen von mehr als 5 % können zu folgenden Symptomen führen: Wird eine Mischung aus Biodiesel verwendet, muß der Motorölstand täglich überprüft werden, wenn die • Leistungsverlust und -verschlechterung Lufttemperatur -10 °C (14 °F) beträgt oder niedriger ist. • Kraftstoffleckage Wird Öl mit Kraftstoff verdünnt, müssen die • Korrosion der Kraftstoffeinspritzanlage Ölwechselintervalle entsprechend verkürzt werden. • Verkokte/blockierte Einspritzdüsen, wodurch es zu Motorfehlzündungen kommt WICHTIG: Rohgepreßte Pflanzenöle dürfen in • Filterverstopfung KEINER Konzentration im Kraftstoff in • Ablagerungen an und/oder Festfressen von internen John-Deere-Motoren verwendet werden. Komponenten • Schlamm und Bodensatz Diese Öle verbrennen nicht vollständig • Verringerte Nutzungsdauer der Motorkomponenten und führen zum Ausfall des Motors, indem Rückstände an den Beim Kraftstofflieferanten sind Zusätze zur Einspritzdüsen und in der Brennkammer Verbesserung der Lagerbeständigkeit und der Leistung zurückbleiben. von Biodiesel erhältlich. DX,FUEL7 –29–08MAR04–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=31, Allgemeine Hinweise 01 Handhabung und Lagerung von Dieselkraftstoff Täglich Ölstand vor dem Anlassen des Motors prüfen. ACHTUNG: Vorsicht beim Umgang mit Steigender Ölstand kann auf eine Verdünnung des Öls Kraftstoff. Nicht bei laufendem Motor tanken. mit Kraftstoff hinweisen. Beim Tanken oder bei Wartungsarbeiten an WICHTIG: Die Entlüftung des Kraftstofftanks der Kraftstoffanlage NICHT rauchen. erfolgt über den Tankdeckel. Deshalb beim Austausch nur das entsprechende Täglich nach Betriebsende auftanken, um die Bildung Originalersatzteil verwenden. von Kondenswasser und Einfrieren der Kraftstoffanlage bei kaltem Wetter zu verhindern. Wenn der Kraftstoff lange im Kraftstofftank verbleibt (bedingt durch kurze Einsatzzeiten) oder über einen Alle Lagerbehälter so voll wie möglich lassen, damit längeren Zeitraum gelagert wird, einen Kraftstoffzusatz sich möglichst wenig Kondenswasser bildet. verwenden, der Kondenswasserbildung verhindert. Entsprechende Empfehlungen kann Ihnen Ihr Darauf achten, daß Tankverschlüsse und Tankdeckel Kraftstofflieferant geben. richtig sitzen, damit keine Feuchtigkeit eindringt. Wassergehalt des Kraftstoffs regelmäßig überprüfen. Bei der Verwendung von Bio-Diesel muß der Filter eventuell aufgrund von schnellerem Zusetzen häufiger gewechselt werden. DX,FUEL4 –29–19DEC03–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=32, Allgemeine Hinweise

Öl für Dieselmotoren 01

Ölviskosität entsprechend den bis zum nächsten Ölwechsel zu erwartenden Außentemperaturen wählen. Vorzugsweise das Öl John Deere PLUS-50 verwenden Ebenfalls empfohlen werden Öle, die eine der nachstehenden Spezifikationen erfüllen: • ACEA Öl Reihe E5 • ACEA Öl Reihe E4 Wenn die Motoröle John Deere PLUS-50, ACEA E5 oder ACEA E4 verwendet werden, können die Wartungsintervalle möglicherweise verlängert werden. Für nähere Einzelheiten wenden Sie sich bitte an Ihren John Deere-Händler. Andere Ölsorten können verwendet werden, wenn sie mindestens einem der folgenden Punkte entsprechen: • John Deere TORQ-GARD SUPREME • API Service Kategorie CI-4 • API Service Kategorie CH-4 • API Service Kategorie CG-4 • API Service Kategorie CF-4 • ACEA Öl Reihe E3 • ACEA Öl Reihe E2 Bei Ölen gemäß API CG-4, API CF-4 oder ACEA E2 verkürzt sich das Wartungsintervall um die Hälfte. Mehrbereich-Dieselmotoröle werden empfohlen. Wenn der Schwefelgehalt des verwendeten Dieselkraftstoffs 0,5 % (5000 ppm) übersteigt, müssen die Wartungsintervalle um 50 % verkürzt werden. Dieselkraftstoff mit einem Schwefelgehalt von mehr als 1,0 % (10.000 ppm) NICHT verwenden. PLUS-50 ist ein Warenzeichen der Firma Deere &Company. TORQ-GARD SUPREME ist ein Warenzeichen der Firma Deere & Company. DX,ENOIL –29–05DEC03–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=33 TS1681 –UN–18DEC03, Allgemeine Hinweise 01 Verlängerte Dieselmotor-Ölwechselintervalle 12 (NUR 3029TF270 MOTOREN) Wenn John-Deere-PLUS-50-Öl, ACEA E5- oder ACEA E4-Öl und der angegebene John-Deere-Ölfilter verwendet werden, können die Wechselintervalle für Motoröl und Filter um 50 % verlängert werden, wobei jedoch ein Maximum von 500 Betriebsstunden nicht überschritten werden darf. Wenn John-Deere-PLUS-50-, ACEA E5- oder ACEA E4- Öl mit einem anderen als dem angegebenen John-Deere- Filter verwendet wird, das Motoröl und den Filter nach den normalen Wartungsintervallen wechseln. Wenn John-Deere-TORQ-GARD SUPREME-, API CI-4-, API CH-4- oder ACEA E3-Öl verwendet wird, das Motoröl und den Filter nach den normalen Wartungsintervallen wechseln. Wenn API CG-4, API CF-4, oder ACEA E2 verwendet wird, das Motoröl und den Filter nach 50% der normalen Wartungsintervalle wechseln. PLUS-50 ist ein Warenzeichen von Deere & Company TORQ-GARD SUPREME ist ein Warenzeichen von Deere & Company. CD03523,000012C –29–06JUL04–1/1

Lagerung von Schmierstoffen

Ihre Maschinen können nur dann optimal arbeiten, Sicherstellen, daß alle Behälter so gekennzeichnet wenn saubere Schmierstoffe verwendet werden. sind, daß ihr Inhalt einwandfrei identifiziert werden kann. Nur saubere Behälter für die Schmierstoffe verwenden. Alte Behälter und darin befindliche Reststoffe Schmierstoffe und Behälter einwandfrei lagern und vor ordnungsgemäß entsorgen. Staub und Feuchtigkeit schützen. Behälter liegend aufbewahren, um Wasser- und Schmutzansammlungen zu verhindern. DX,LUBST –29–18MAR96–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=34, Allgemeine Hinweise

Mischen von Schmierstoffen 01

Unterschiedliche Ölsorten und -marken dürfen im Wenn diesbezüglich irgendwelche Fragen auftauchen, allgemeinen nicht vermischt werden. Die von den wenden Sie sich an Ihren John Deere Händler. Herstellern verwendeten Ölzusätze sind so gewählt, daß die Öle gewissen Spezifikationen und Leistungsanforderungen entsprechen. Das Mischen unterschiedlicher Öle kann die gewünschte Wirkung der Zusätze stören und die Schmierwirkung vermindern. DX,LUBMIX –29–18MAR96–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=35, Allgemeine Hinweise 01 Kühlmittel für Dieselmotoren Die Mischung im Motorkühlsystem bietet ganzjährigen während des Kühlmittel-Ablaßintervalls aufgefrischt Schutz gegen Korrosion und Schäden an den werden. Zylinderbüchsen. Es besteht Frostschutz bis -37°C (-34°F). Ist Gefrierschutz für niedrigere Temperaturen Kühlmittel, bei denen weitere Kühlmittelzusätze erforderlich, den John Deere Händler aufsuchen. erforderlich sind Es wird die John Deere COOL-GARD Andere Kühlmittel auf Äthylenglykol-Basis mit vorverdünnte Kühlflüssigkeit empfohlen. niedrigem Silikatgehalt, die sich für Hochleistungsmotoren eignen, können auch verwendet Das vorverdünnte Kühlmittel John Deere COOL-GARD werden, wenn sie einer der folgenden Spezifikationen gibt es entweder in einer Konzentration mit 50 % entsprechen: Äthylenglykol oder mit 55 % Propylenglykol. • ASTM D4985 vorverdünntes (50 %) Kühlmittel auf Zusätzliche empfohlene Kühlmittel Äthylenglykol-Basis • ASTM D4985 Kühlmittelkonzentrat auf Äthylenglykol- Ebenfalls empfohlen werden kann folgendes Basis in einem 40 zu 60 Mischungsverhältnis von Kühlmittel: Konzentrat und Wasser (in guter Qualität) • John Deere COOL-GARD Kühlmittelkonzentrat in Kühlmittel nach ASTM D4985 erfordern eine einer 40 zu 60 Mischung von Konzentrat zu Wasser anfängliche Zuleitung von Kühlmittelzusätzen, die (in guter Qualität). speziell für schwere Dieselmotoren entwickelt wurden und vor Korrosion und Schäden an den Bei Verwendung von John-Deere-COOL-GARD- Zylinderbüchsen schützen. Die Zusätze müssen Kühlmitteln muß anfänglich kein Kühlmittelzusatz außerdem in regelmäßigen Zeitabständen während beigegeben werden. Die Zusätze müssen lediglich in des Kühlmittel-Ablaßintervalls aufgefrischt werden. regelmäßigen Zeitabständen während des Kühlmittel- Ablaßintervalls aufgefrischt werden. Andere Kühlmittel Andere fertig zusammengesetzte Kühlmittel Ist ein Kühlmittel, das bekanntlich die Kühlmittelspezifikationen aus diesem Handbuch erfüllt, Andere fertig zusammengesetzte Kühlmittel auf nicht verfügbar, verwenden Sie entweder Äthylen- oder Propylenglykolbasis mit niedrigem Silikatgehalt, die sich für Hochleistungsmotoren • vorverdünntes (40 % zu 60 %) Kühlmittel auf eignen, können verwendet werden, wenn sie einer der Äthylenglykol- oder Propylenglykol-Basis folgenden Spezifikationen entsprechen: • oder Kühlmittelkonzentrat auf Äthylenglykol- oder Propylenglykol-Basis in einer 40 zu 60 Mischung von • ASTM D6210 vorverdünntes (50 %) Kühlmittel Konzentrat zu Wasser (in guter Qualität) • ASTM D6210 Kühlmittelkonzentrat in einem 40 zu 60 Mischungsverhältnis von Konzentrat und Wasser Das Kühlmittelkonzentrat oder vorverdünnte Kühlmittel (in guter Qualität) muß so beschaffen sein, daß keine Kavitation an Gußeisen- und Aluminiumteilen im Kühlsystem Bei Kühlmitteln gemäß ASTM D6210 muß anfänglich auftreten kann. kein Kühlmittelzusatz beigegeben werden. Die Zusätze müssen lediglich in regelmäßigen Zeitabständen Wasserqualität COOL-GARD ist eine Handelsbezeichnung der Firma Deere & Company. Fortsetz. siehe nächste Seite DX,COOL3 –29–19DEC03–1/2 CTM128 (18NOV04) 01-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=36, Allgemeine Hinweise Die Wasserqualität ist wichtig für die einwandfreie WICHTIG: Kühlmittel auf Äthylenglykolbasis nicht 01 Arbeitsweise des Kühlsystems. Es wird empfohlen, mit solchen auf Propylenglykolbasis 15 destilliertes, entionisiertes oder entmineralisiertes mischen. Wasser zur Mischung mit Kühlmittelkonzentrat auf Äthylen- und Propylenglykol-Basis zu verwenden. WICHTIG: Keine Kühlsystemdichtzusätze oder Frostschutzmittel verwenden, das Dichtzusätze enthält. DX,COOL3 –29–19DEC03–2/2

Wechselintervalle für Motorkühlflüssigkeit

bei Dieselmotoren Das ab Werk eingefüllte Kühlmittel nach drei Jahren oder 3000 Betriebsstunden ablassen, Kühlsystem durchspülen und mit frischem Kühlmittel befüllen. Die darauffolgenden Wechselintervalle werden durch das verwendete Kühlmittel bestimmt. Bei jedem Wechselintervall, Kühlmittel ablassen, Kühlsystem durchspülen und mit frischem Kühlmittel befüllen. Wenn John Deere COOL-GARD verwendet wird, können die Wechselintervalle auf 5 Jahre oder 5000 Betriebsstunden erhöht werden, unter der Voraussetzung, daß das Kühlmittel jährlich geprüft UND bei Bedarf mit Zusätzen aufgefrischt wird, indem ergänzende Kühlmittelzusätze hinzugefügt werden. Wenn John Deere COOL-GARD verwendet wird, aber das Kühlmittel nicht getestet wird ODER Zusätze nicht aufgefüllt werden, ist das Kühlmittel nach 3 Jahren oder 3000 Betriebsstunden zu wechseln. Wenn COOL-GARD nicht verwendet wurde, verkürzt sich das Wechselintervall auf zwei Jahre oder 2000 Betriebsstunden. COOL-GARD ist eine Handelsbezeichnung der Firma Deere & Company. DX,COOL11 –29–19DEC03–1/1 CTM128 (18NOV04) 01-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=37, Allgemeine Hinweise 01 Betrieb bei warmem Klima John Deere Motoren sind für Kühlmittel auf Glykolbasis ausgelegt. Deshalb stets ein empfohlenes Kühlmittel auf Glykolbasis verwenden; dies gilt auch für Gegenden, wo kein Frostschutz erforderlich ist. WICHTIG: Wasser nur in Notsituationen als Kühlmittel verwenden. Schaumbildung, Korrosion von heißen Aluminiumflächen und Eisen, Kalkbildung und Kavitation treten auf, wenn Wasser als Kühlmittel verwendet wird, auch wenn Kühlmittelzusätze eingefüllt werden. Deshalb bei Verwendung von Wasser das Kühlsystem möglichst bald wieder entleeren und ein empfohlenes Motorkühlmittel auf Glykolbasis einfüllen. DX,COOL6 –29–18MAR96–1/1

Drehmomente für metrische Schrauben

4.8 8.8 9.8 10.9 12.9 12.9 4.8 8.8 9.8 10.9 12.9 12.9 Fortsetz. siehe nächste Seite DX,TORQ2 –29–24APR03–1/2 CTM128 (18NOV04) 01-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=38 TS1670 –UN–01MAY03,

Allgemeine Hinweise

Schrau- Güteklasse 4.8 Güteklasse 8.8 oder 9.8 Güteklasse 10.9 Güteklasse 12.9 01 ben- Eingeölta Trockenb Eingeölta Trockenb Eingeölta Trockenb Eingeölta Trockenb größe N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in M6 4,7 42 6 53 8,9 79 11,3 100 13 115 16,5 146 15,5 137 19,5 172 N•m lb-ft N•m lb-ft N•m lb-ft N•m lb-ft M8 11,5 102 14,5 128 22 194 27,5 243 32 23,5 40 29,5 37 27,5 47 35 N•m lb-ft N•m lb-ft N•m lb-ft M10 23 204 29 21 43 32 55 40 63 46 80 59 75 55 95 70 N•m lb-ft M12 40 29,5 50 37 75 55 95 70 110 80 140 105 130 95 165 120 M14 63 46 80 59 120 88 150 110 175 130 220 165 205 150 260 190 M16 100 74 125 92 190 140 240 175 275 200 350 255 320 235 400 300 M18 135 100 170 125 265 195 330 245 375 275 475 350 440 325 560 410 M20 190 140 245 180 375 275 475 350 530 390 675 500 625 460 790 580 M22 265 195 330 245 510 375 650 480 725 535 920 680 850 625 1080 800 M24 330 245 425 315 650 480 820 600 920 680 1150 850 1080 800 1350 1000 M27 490 360 625 460 950 700 1200 885 1350 1000 1700 1250 1580 1160 2000 1475 M30 660 490 850 625 1290 950 1630 1200 1850 1350 2300 1700 2140 1580 2700 2000 M33 900 665 1150 850 1750 1300 2200 1625 2500 1850 3150 2325 2900 2150 3700 2730 M36 1150 850 1450 1075 2250 1650 2850 2100 3200 2350 4050 3000 3750 2770 4750 3500 Die angegebenen Drehmomente sind Richtwerte. Diese Werte Scherbolzen sind so ausgelegt, daß sie bei einer bestimmten NICHT verwenden, wenn ein anderes Drehmoment oder ein anderes Belastung abgeschert werden. Beim Austausch von Scherbolzen nur Befestigungsverfahren für eine bestimmte Anwendung angegeben Bolzen gleicher Güte verwenden. Beim Austausch von Schrauben ist. Für Schrauben und Muttern aus Edelstahl oder für Muttern an und Muttern darauf achten, daß entsprechende Teile gleicher oder Bügelschrauben siehe spezifische Anweisungen. Kontermuttern mit höherer Güte verwendet werden. Schrauben und Muttern höherer Plastikeinsatz oder gebördelte Stahl-Kontermuttern mit dem in der Güte mit dem gleichen Drehmoment anziehen wie die ursprünglich Tabelle angegebenen entsprechenden Drehmoment für trockene verwendeten Teile. Sich vergewissern, daß die Gewinde sauber und Schrauben und Muttern anziehen, sofern nicht andere Anweisungen die Schrauben richtig eingesetzt sind. Wenn möglich, normale und gegeben werden. verzinkte Schrauben und Muttern (mit Ausnahme von Kontermuttern, Radschrauben oder -muttern) einölen, wenn nicht bei der spezifischen Anwendung andere Anweisungen gegeben werden. a“Eingeölt” bedeutet, daß die Schrauben mit einem Schmiermittel wie z.B. Motoröl versehen werden, oder daß phosphatierte oder geölte Schrauben bzw. Schrauben mit Zinkbeschichtung nach JDM F13C mit einer Größe ab M20 verwendet werden. b“Trocken” bedeutet, daß normale oder verzinkte Schrauben ohne jede Schmierung bzw. Schrauben mit einer Größe zwischen M6 und M18 mit Zinkbeschichtung nach JDM F13B verwendet werden. DX,TORQ2 –29–24APR03–2/2

CTM128 (18NOV04) 01-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=39,

Allgemeine Hinweise

01 Drehmomente für Zollschrauben 18 TS1671 –UN–01MAY03 Fortsetz. siehe nächste Seite DX,TORQ1 –29–24APR03–1/2

CTM128 (18NOV04) 01-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=40,

Allgemeine Hinweise

Schrau- SAE Güteklasse 1 SAE Güteklasse 2a SAE Güteklasse 5, 5.1 oder SAE Güteklasse 8 oder 8.2 01 5.2 19 ben- Eingeöltb Trockenc Eingeöltb Trockenc Eingeöltb Trockenc Eingeöltb Trockenc größe N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in N•m lb-in 1/4 3,7 33 4,7 42 6 53 7,5 66 9,5 84 12 106 13,5 120 17 150 N•m lb-ft N•m lb-ft 5/16 7,7 68 9,8 86 12 106 15,5 137 19,5 172 25 221 28 20,5 35 26 N•m lb-ft N•m lb-ft 3/8 13,5 120 17,5 155 22 194 27 240 35 26 44 32,5 49 36 63 46 N•m lb-ft N•m lb-ft N•m lb-ft 7/16 22 194 28 20,5 35 26 44 32,5 56 41 70 52 80 59 100 74 N•m lb-ft 1/2 34 25 42 31 53 39 67 49 85 63 110 80 120 88 155 115 9/16 48 35,5 60 45 76 56 95 70 125 92 155 115 175 130 220 165 5/8 67 49 85 63 105 77 135 100 170 125 215 160 240 175 305 225 3/4 120 88 150 110 190 140 240 175 300 220 380 280 425 315 540 400 7/8 190 140 240 175 190 140 240 175 490 360 615 455 690 510 870 640 1 285 210 360 265 285 210 360 265 730 540 920 680 1030 760 1300 960 1-1/8 400 300 510 375 400 300 510 375 910 670 1150 850 1450 1075 1850 1350 1-1/4 570 420 725 535 570 420 725 535 1280 945 1630 1200 2050 1500 2600 1920 1-3/8 750 550 950 700 750 550 950 700 1700 1250 2140 1580 2700 2000 3400 2500 1-1/2 990 730 1250 930 990 730 1250 930 2250 1650 2850 2100 3600 2650 4550 3350 Beim Austausch von Schrauben und Muttern darauf achten, daß entsprechende Teile gleicher oder höherer Güte Die angegebenen Drehmomente sind Richtwerte. Diese Werte NICHT verwendet werden. Schrauben und Muttern höherer Güte mit verwenden, wenn ein anderes Drehmoment oder ein anderes dem gleichen Drehmoment anziehen wie die ursprünglich Befestigungsverfahren für eine bestimmte Anwendung angegeben ist. Bei verwendeten Teile. Sich vergewissern, daß die Gewinde Kontermuttern mit Plastikeinsatz, gebördelten Stahl-Kontermuttern, sauber und die Schrauben richtig eingesetzt sind. Wenn Edelstahlschrauben und -muttern sowie Muttern für Bügelschrauben siehe möglich, normale und verzinkte Schrauben und Muttern (mit spezifische Anweisungen. Scherbolzen sind so ausgelegt, daß sie bei einer Ausnahme von Kontermuttern, Radschrauben oder -muttern) bestimmten Belastung abgeschert werden. Beim Austausch von Scherbolzen einölen, wenn nicht bei der spezifischen Anwendung andere nur Bolzen gleicher Güte verwenden. Anweisungen gegeben werden. aFür Schrauben der Güteklasse SAE 2 mit einer Länge bis zu 152 mm (6 in). Für andere Schrauben gelten die Werte der Güteklasse SAE 1. b“Eingeölt” bedeutet, daß die Schrauben mit einem Schmiermittel wie z.B. Motoröl versehen werden, oder daß phosphatierte oder geölte Schrauben bzw. Schrauben mit Zinkbeschichtung nach JDM F13C mit einer Größe ab 7/8’’ verwendet werden. c“Trocken” bedeutet, daß normale oder verzinkte Schrauben ohne jede Schmierung bzw. Schrauben mit einer Größe zwischen 1/4 und 3/4’’ mit Zinkbeschichtung nach JDM F13B verwendet werden. DX,TORQ1 –29–24APR03–2/2

CTM128 (18NOV04) 01-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=41, Allgemeine Hinweise CTM128 (18NOV04) 01-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=42,

Gruppe 02 Motorbefestigung Reinigung des Motors 02

1. Alle Öffnungen des Motors mit Deckeln oder WICHTIG: Die Einspritzpumpe niemals mit Dampf Stopfen verschließen. Wenn elektrische reinigen oder kaltes Wasser darauf Komponenten (Anlasser, Lichtmaschine usw.) vor gießen, solange sie noch warm ist. der Reinigung nicht entfernt wurden, diese mit Dadurch können sich Teile der Pumpe Plastik und Klebestreifen sicher abdecken, um das festfressen. Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. 2. Den Motor gründlich mit Dampf reinigen. CD,CTM125,006 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 02-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=43, Motorbefestigung 02 Heben des Motors HINWEIS: Für weitere Informationen über den Ausbau des Motors aus der Maschine siehe das technische Handbuch der Maschine. ACHTUNG: Die einzige empfohlene Methode zum Heben des Motors besteht in der Verwendung des Motorhebegeschirrs JDG23 (A) und sicherheitsgeprüften Hebestreben (B). Zugelassene Hebestreben sind nur konstruiert, um den Motor und kleine Zubehörteile wie Hydraulikpumpen und Luftkompressoren, die am Zusatzantrieb des Motors befestigt sind, oder riemengetriebene Komponenten wie Klimaanlagenkompressoren und Lichtmaschinen Motorhebegeschirr JDG23 anzuheben. Wenn größere Komponenten wie Zapfwellen, Getriebe, Generatoren oder Luftkompressoren an anderen Stellen am Motor befestigt sind, ist der Mechaniker für die Bereitstellung von angemessenen Hebevorrichtungen verantwortlich. HINWEIS: Falls die Motorhebestreben nicht auffindbar sind, können sie unter der Bestellnummer JD244 (oder JD-244) über den Ersatzteilvertrieb bezogen werden1. 1. Das Motorhebegeschirr JDG23 (A) an den Motorhebestreben (B) und an dem Deckenhebezeug oder Werkstattkran befestigen. 2. Den Motor vorsichtig anheben und an der vorgesehenen Stelle langsam absenken. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-244 bestellen. CD,CTM125,007 –29–09JUL04–1/1 CTM128 (18NOV04) 02-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=44 CD30798 –UN–26FEB01, Motorbefestigung

Motorreparaturgestell 02

Adapter D05225ST Reparaturgestell D01003AA Zur Erleichterung der Motorreparatur kann das fachen Schraubendurchmesser haben, um den Reparaturgestell D01003AA in Verbindung mit dem Festigkeitsanforderungen zu entsprechen. Adapter D05225ST verwendet werden. Um Schäden und Verletzungen zu vermeiden, darf die Sicherheitsmaßnahmen maximale Tragfähigkeit nicht überschritten werden. Wenn der Motor mehr als 450 kg (992 lb) wiegt, wird Dieses Reparaturgestell darf nur von qualifiziertem die Verwendung einer zusätzlichen Tragvorrichtung Kundendienstpersonal benutzt werden, das mit dieser empfohlen. Vorrichtung vertraut ist. Um mögliche Verletzungen durch Verrutschen des Um die vorgeschriebene Scherfestigkeit einzuhalten, Motors zu verhüten, die sichere Befestigung des müssen Sechskantschrauben aus legiertem Stahl der Motors erneut prüfen, bevor die Stütze von der Güteklasse SAE 8 oder höher zur Befestigung der Motorhebevorrichtung gelöst wird. Adapter oder des Motors verwendet werden. Es darf sich niemals ein Körperteil unter einer Last Um den vollen Gewindeeingriff zu erreichen, darauf befinden, die gehoben oder in der Schwebe gehalten achten, daß die Gewindebohrungen in Adaptern und wird. Ungewolltes Herausrutschen kann zu im Motorblock sauber und nicht beschädigt sind. Der Verletzungen führen. Gewindeeingriff muß eine Mindestlänge vom 1 1/2- CD,CTM125,008 –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 02-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=45 R26420N –UN–22MAY95 D05225ST –UN–22MAY95, Motorbefestigung 02 Befestigung des Motors am Reparaturgestell HINWEIS: Bei turbogeladenen Motoren mit Flachform- Ausführung den Turbolader entfernen, bevor der Motor am Reparaturgestell befestigt wird. 1. Ein 73-mm-Distanzstück an Loch (A) und ein 79-mm- Distanzstück an Loch (B) verwenden. 2. Den Motor mit den unten angeführten Sechskantschrauben an den dargestellten Lochpositionen an den Adapter anbringen: • Löcher A und B...9/16-12 x 4-1/2 in (114 mm) • Loch C...9/16-12 x 1-1/12 in (38 mm) 3. Das gesamte Motoröl und Kühlmittel ablassen. 4. Die Öleinlaßleitung am Turbolader (D) abnehmen, um eine hydraulische Blockierung zu vermeiden. HINWEIS: Eine hydraulische Blockierung kommt vor, wenn im Ölfiltergehäuse eingeschlossenes Öl durch den Turbolader, den Auspuff- und Einlaßkrümmer in den Zylinderkopf gerät. Nach dem Anlassen des Motors gelangt das im Krümmer und Zylinderkopf eingeschlossene Öl in die Zylinder und füllt sie mit Öl, wodurch eine hydraulische Blockierung und möglicherweise ein schwerer Motorschaden verursacht werden kann. CD,CTM125,009 –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 02-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=46 CD30528 –UN–19MAY98 CD30527 –UN–16JUN98,

Gruppe 03 Richtlinien zur Motorüberholung Reihenfolge zum Auseinanderbau des Motors 03

Die folgende Reihenfolge wird vorgeschlagen, wenn 11. Die Einspritzleitungen, die Einspritzpumpe und die der Motor zur Überholung ganz auseinandergebaut Einspritzdüsen ausbauen (siehe Gruppe 40). werden muß. Zum Ausbau einzelner Komponenten siehe die entsprechende Reparaturgruppe. 12. Den Zylinderkopf ausbauen (siehe Gruppe 05 und 10). 1. Sämtliches Kühlmittel und Motoröl ablassen. Das Motoröl auf metallische Rückstände prüfen (siehe 13. Die Nockenstößel ausbauen. Die Stößel in der Gruppe 25 und 30). Reihenfolge des Ausbaus halten (siehe Gruppe 20). 2. Lüfterriemen, Lüfter und Lichtmaschine ausbauen (siehe Gruppe 30). 14. Die Ölwanne ausbauen (siehe Gruppe 25). 3. Den Turbolader (wenn vorhanden) und den 15. Die Kurbelwellen-Keilriemenscheibe ausbauen Auspuffkrümmer ausbauen (siehe Gruppe 35). (siehe Gruppe 15). 4. Den Kipphebeldeckel und das Entlüftungsrohr 16. Die Öldruckregulierventil-Baugruppe ausbauen ausbauen. Bei Motoren mit einem Optionscode- (siehe Gruppe 25). Aufkleber auf dem Kipphebeldeckel muß sorgfältig darauf geachtet werden, den Aufkleber nicht zu 17. Den Steuerdeckel ausbauen (siehe Gruppe 20). beschädigen (siehe Gruppe 05). 18. Das Ölpumpenantriebsrad, das Auslaßrohr (und 5. Die Kipphebel-Baugruppe und die Stößelstangen seinen O-Ring im Block) und den Pumpenkörper ausbauen. Die Stößelstangen in der richtigen ausbauen (siehe Gruppe 25). Reihenfolge halten (siehe Gruppe 05). Die Stößelstangen auf Verbiegung und den Zustand der 19. Das Öl-Abweisblech, die Stirnräder und die Verschleißauflage-Kontaktflächen der Kipphebel Nockenwelle ausbauen. Verschleißprüfungen überprüfen. durchführen (siehe Gruppe 20). 6. Das Thermostatgehäuse und das Umgehungsrohr 20. Die Motorfrontplatte ausbauen (siehe Gruppe 20). entfernen (siehe Gruppe 30). 21. Das Umgehungsventil des Schmierölsystems 7. Die Ölkühlerleitungen und die Wasserpumpe ausbauen (siehe Gruppe 25). ausbauen (siehe Gruppe 25 und 30). 22. Das Schwungrad und das Schwungradgehäuse 8. Den Meßstab, den Ölfilter und den Motorölkühler ausbauen (siehe Gruppe 15). ausbauen. Den Standardfluß-Ölkühler wegwerfen, wenn das Öl Metallpartikel enthielt (siehe 23. Die Zylindernummer auf die Pleuelstange stanzen Gruppe 25). (wenn erforderlich). Die Kolben und Pleuelstangen ausbauen. Mit PLASTIGAGE auf Verschleiß 9. Den Anlasser ausbauen. prüfen (siehe Gruppe 10). 10. Den Kraftstoffilter, die Kraftstofförderpumpe und 24. Die Hauptlager und die Kurbelwelle ausbauen. Mit die Kraftstoffleitungen ausbauen (siehe PLASTIGAGE auf Verschleiß prüfen (siehe Gruppe 40). Gruppe 15). PLASTIGAGE ist Warenzeichen von DANA Corp. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,010 –29–01DEC97–1/2 CTM128 (18NOV04) 03-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=47, Richtlinien zur Motorüberholung 03 25. Die Zylinderbüchsen ausbauen und jede mit der entfernen, wenn der Block in ein Reinigungsbad 2 Nummer des Zylinders, aus dem sie entfernt getaucht werden soll (siehe Gruppe 10). wurde, kennzeichnen (siehe Gruppe 10). 29. Die Büchsenbohrungen (obere und untere 26. Die Kolbenkühldüsen ausbauen (siehe Gruppe 10 Bereiche) mit einer Nylonbürste reinigen (siehe und 15). Gruppe 10). 27. Die Nockenwellenbuchsen (wenn vorhanden) 30. Den Zylinderblock messen (siehe Gruppe 10, 15 ausbauen, siehe Gruppe 10. und 20). 28. Die Zylinderblockstopfen und das Seriennummernschild (nach Erfordernis) CD,CTM125,010 –29–01DEC97–2/2 CTM128 (18NOV04) 03-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=48,

Richtlinien zur Motorüberholung Richtlinien zum Auftragen von Dichtmitteln 03 Nachstehend werden Dichtungsmittel aufgeführt, die Beim Zusammenbau von John Deere-Motoren die

vom John-Deere-Werk geprüft wurden und verwendet folgenden empfohlenen Dichtmittel verwenden, um werden, um Undichtigkeit zu verhindern und die Qualitätsleistung zu gewährleisten. einwandfreie Befestigung von Teilen zu gewährleisten. JOHN DEERE- INHALT PRODUKT ANWENDUNGSBEISPIEL Bestellnummer TY9370 Tube mit 6 ml LOCTITE 242 Sechskantschrauben: Gewindesicherungs- und -dichtmittel Kurbelwellen-Keilriemenscheibe mittlere Stärke (blau) Schwungrad TY9371 Tube mit 6 ml LOCTITE 271 Stehbolzen: Gewindesicherungs- und -dichtmittel Wasserpumpe zu Zylinderblock hohe Stärke (durchsichtig) Einspritzpumpe zu Frontplatte Auspuffkrümmer zu Turbolader Ölfilternippel T43514 Tube mit 50 ml LOCTITE 277 Stahlhohlstopfen: Kunststoffdichtmittel Zylinderblock, Zylinderkopf hohe Stärke (rot) Wasserpumpe DD15664 oder Tube mit 25 ml LOCTITE 515 Schwungradgehäuse zu Zylinderblock TY6304 Flasche mit 50 ml Flexibles Dichtmittel Frontplatte/Steuerrad zu Ölwanne Allzweck (violett) TY9374 oder Tube mit 6 ml LOCTITE 592 Rohrstopfen: TY9375 Flasche mit 50 ml Gewindedichtmittel Zylinderblock, Wasserpumpe mit TEFLON (weiß) Ölmeßstabrohr-Gewinde Temperaturgebereinheit TY15969 Flasche mit 50 ml LOCTITE 609 Verschleißring zu Kurbelwelle Haftmittel (grün) LOCTITE ist ein Warenzeichen von Loctite Corp. TEFLON ist ein Warenzeichen von Du Pont Co. CD,CTM125,011 –29–01DEC97–1/1

CTM128 (18NOV04) 03-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=49, Richtlinien zur Motorüberholung 03 Reihenfolge zum Zusammenbau des Motors Die folgende Reihenfolge wird für den Zusammenbau 13. Den Steuerdeckel (mit neuer vorderer Dichtung) empfohlen, wenn der Motor vollständig anbringen, siehe Gruppe 20. auseinandergebaut wurde. Beim Zusammenbau des Motors unbedingt die Ausschlag-Spezifikationen, 14. Die Ölwanne einbauen (siehe Gruppe 25). Spieltoleranzen, Drehmomente usw. prüfen. Für den Einbau einzelner Komponenten siehe die 15. Das Öldruckregulierventil einbauen, siehe Gruppe entsprechende Reparaturgruppe. 25. 1. Alle Stopfen (und das Seriennummernschild), die 16. Die Stößel in der gleichen Reihenfolge einbauen, zur Wartung des Zylinderblocks entfernt wurden, in der sie ausgebaut wurden (siehe Gruppe 20). wieder im Block anbringen (siehe Gruppe 10 und 15). 17. Die Zylinderkopfdichtung, den Zylinderkopf, die Stößelstangen und die Kipphebel-Baugruppe 2. Saubere Kolbenkühldüsen und neue einbauen (siehe Gruppe 05). Nockenwellenbuchsen einbauen (siehe Gruppe 10 und 20). 18. Die Einspritzdüsen (mit neuen Dichtungen) und die Einspritzleitungen einbauen (siehe Gruppe 40). 3. Die Zylinderbüchsen ohne O-Ringe einbauen und den Büchsenüberstand messen. Die Büchsen mit 19. Den Kraftstoffilter, die Kraftstofförderpumpe und O-Ringen einbauen (siehe Gruppe 10). die Kraftstoffleitungen einbauen (siehe Gruppe 40). 4. Die Kurbelwelle und die Hauptlager einbauen (siehe Gruppe 15). 20. Den Anlasser einbauen. 5. Das Schwungradgehäuse, den hinteren Öldichtring 21. Den Motorölkühler, einen neuen Ölfilter und den und das Schwungrad einbauen (siehe Gruppe 15). Meßstab einbauen. Einen verschmutzten Standardfluß-Ölkühler niemals reinigen oder 6. Die Kolben und Pleuelstangen einbauen. Den wiederverwenden. Einen neuen einbauen (siehe Kolbenüberstand prüfen (siehe Gruppe 10). Gruppe 25). 7. Das Schmierölsystem-Umgehungsventil einbauen. 22. Das Thermostatgehäuse mit dem Thermostat einbauen (siehe Gruppe 35). 8. Die Frontplatte einbauen (siehe Gruppe 20). 23. Den Auspuffkrümmer und den Turbolader 9. Das Ölauslaßrohr, den O-Ring im Block und die einbauen. Den Turbolader vorschmieren (siehe Ölpumpe einbauen (siehe Gruppe 25). Gruppe 35). 10. Die Einspritzpumpe (STANADYNE oder 24. Die Wasserpumpe und die Schläuche einbauen DELPHI/LUCAS) an der Frontplatte anbringen (siehe Gruppe 35). (siehe Gruppe 40). 25. Die Kurbelwellen-Keilriemenscheibe einbauen 11. Die Nockenwelle, das obere und untere Steuerrad (siehe Gruppe 15). und das Öl-Abweisblech anbringen (siehe Gruppe 20). 26. Die Lichtmaschine, den Lüfter, und die Lüfterriemen einbauen (siehe Gruppe 30). 12. Alle Zahnräder mit Zylinder Nr. 1 am OT des Verdichtungshubs ausrichten (siehe Gruppe 20). Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,012 –29–01DEC97–1/2 CTM128 (18NOV04) 03-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=50, Richtlinien zur Motorüberholung 27. Die Ventile einstellen und den Kipphebeldeckel 30. Den Motor einlaufen lassen und die normalen 03 einbauen (siehe Gruppe 05). Standard-Leistungsprüfungen durchführen. 5 28. Das Entlüftungsrohr einbauen.. 29. Den Motor mit Einlauföl und vorschriftsmäßigem Kühlmittel füllen. CD,CTM125,012 –29–01DEC97–2/2

Richtlinien zum Einlaufen des Motors

Das Einlaufen des Motors ist erforderlich, wenn der 4. wenn der Zylinderkopf ausgebaut wurde; Motor überholt wurde oder die folgenden Reparaturen durchgeführt wurden: 5. wenn die Einspritzpumpe ausgebaut wurde oder wesentliche Einstellungen vorgenommen wurden, 1. wenn Kurbelwellenhauptlager, Pleuellager, während sie sich am Motor befand. (Der Kurbelwelle oder mehrere dieser Teile ersetzt Hauptzweck ist Leistungsprüfung.) wurden; 2. wenn Kolben, Ringe oder Büchsen ersetzt wurden; 3. wenn der hintere Kurbelwellen-Öldichtring und der Verschleißring ersetzt wurden. (Der Hauptzweck ist die Prüfung, ob der Öldichtring noch undicht ist.) CD03523,00000DE –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 03-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=51, Richtlinien zur Motorüberholung 03 Einlaufen des Motors Die folgenden Einlaufvorgänge mit einem Kurbelgehäuse mit dem unter “Motoreinlauföl” Leistungsprüfstand durchführen. Das Motor- angegebenem Öl füllen. Zeitdauer Verbraucher Motordrehzahl Anmerkungen 5 Minuten keine Belastung 800 U/min Den Öldruck, die Kühlmitteltemperatur sowie auf Undichtheit prüfen. 5 Minuten keine Belastung 1500 bis 2300 U/min 10 Minuten 1/4 Last 2000 U/min bis Nenndrehzahl 15 Minuten 1/2 Last 2000 U/min bis Nenndrehzahl 15 Minuten 1/2 bis 3/4 Last 2000 U/min bis Nenndrehzahl 10 Minuten 3/4 Last bis Vollast Nenndrehzahl Nach dem Einlaufen den Motor vor dem Abstellen 1 Während der ersten 100 Betriebsstunden Überlastung, oder 2 Minuten mit 1500 U/min ohne Last laufen überlange Leerlaufzeiten und Betrieb ohne Last lassen. Das Ventilspiel prüfen und nachstellen. vermeiden. Nach 100 Betriebsstunden das Öl aus dem Kurbelgehäuse ablassen und den Ölfilter wechseln. HINWEIS: Es ist nicht notwendig, die Zylinderkopf- Das Kurbelgehäuse mit Öl der angegebenen Viskosität Sechskantschrauben nach dem Einlaufen füllen. des Motors nachzuziehen. CD,3274,G210,2 –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 03-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=52, Richtlinien zur Motorüberholung

Dieselmotoröl für die Einlaufzeit 03

Neue Motoren werden im Werk mit John-Deere- • ACEA Öl Reihe E1 MOTORÖL FÜR DIE EINLAUFZEIT befüllt. Während der Einlaufzeit bei Bedarf John-Deere-MOTORÖL FÜR Nach der Einlaufzeit John-Deere-PLUS-50 oder ein DIE EINLAUFZEIT nachfüllen, um den korrekten anderes, in diesem Handbuch empfohlenes Ölstand aufrecht zu erhalten. Dieselmotoröl verwenden. Öl und Filter nach den ersten 100 Betriebsstunden WICHTIG: John-Deere-PLUS-50 oder Motoröle eines neuen oder überholten Motors wechseln. gemäß den nachfolgend genannten Spezifikationen dürfen bei neuen oder Nach einer Motorüberholung, den Motor mit John- überholten Motoren während der ersten Deere-MOTORÖL FÜR DIE EINLAUFZEIT befüllen. 100 Betriebsstunden nicht verwendet werden. Falls John-Deere-MOTORÖL FÜR DIE EINLAUFZEIT nicht zur Verfügung steht, während der ersten 100 API CI-4 API CF Betriebsstunden ein Öl für Dieselmotoren verwenden, API CH-4 ACEA E5 API CG-4 ACEA E4 das einem der folgenden Punkte entspricht: API CF-4 ACEA E3 API CF-2 • API-Spezifikation CE • API-Spezifikation CD Mit diesen Ölen kann der Motor nicht • API-Spezifikation CC ordnungsgemäß einlaufen. • ACEA Öl Reihe E2 PLUS-50 ist ein Warenzeichen von Deere & Company. DX,ENOIL4 –29–03NOV03–1/1 CTM128 (18NOV04) 03-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=53, Richtlinien zur Motorüberholung CTM128 (18NOV04) 03-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=54,

Gruppe 05 Zylinderkopf und Ventile Zylinderkopf - Darstellung der Einzelteile 05

1—Zylinderkopf 3—Zylinderkopfdichtung 5—Kipphebeldeckel 6—Entlüftungsrohr 2—Ventilsitz 4—Zylinderkopfschraube (1/2- 13UNC X 112 mm; 4.41 in.) CD,CTM125,017 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=55 CD30531 –UN–17JUN98, Zylinderkopf und Ventile 05 Prüfung des Ventilhubs HINWEIS: Das Messen des Ventilhubs gibt Hinweise auf Verschleiß der Nocken. Ventilhub—Spezifikation Einlaßventil—Ventilhub bei 0,00 mm (in.) Spiel ... 11,56—12,37 mm (0.455—0.487 in.) Verschleißtoleranz ... 11,13 mm (0.438 in.) Auslaßventil—Ventilhub bei 0,00 mm (in.) Spiel ... 11,28—12,12 mm (0.444—0.477 in.) Verschleißtoleranz ... 10,85 mm (0.427 in.) 1. Den Motor drehen und die Ventilpositionen gemäß den Angaben unter “Ventilspiel” in dieser Gruppe bestimmen. 2. Das Ventil auf ein Spiel von Null einstellen. 3. Die Meßuhr auf die Ventilrotiervorrichtung setzen und auf “0” einstellen. 4. Den Motor drehen und die Anzeige der Meßuhr beobachten, wenn das Ventil zur vollständig geöffneten Position bewegt wird. Die Meßwerte mit den Spezifikationen vergleichen. 5. Das obige Verfahren für alle Ventile durchführen und die Ventile danach auf das angegebene Spiel einstellen. 6. Wenn der Ventilhub nicht der Spezifikation entspricht, die Nockenwelle ausbauen und prüfen. CD,CTM125,018 –29–08JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=56 CD30532 –UN–04MAY98, Zylinderkopf und Ventile

Ausbau des Zylinderkopfs 05

HINWEIS: Alle Teile vor dem Ausbau kennzeichnen, so daß sie wieder an ihren ursprünglichen Positionen eingebaut werden können. 1. Das Motorkühlmittel ablassen. 2. Den Auspuffkrümmer (A) ausbauen. An turboaufgeladenen Motoren die Öleinlaßleitung (B) und die Ölrücklaufleitung (C) abnehmen, dann den Auspuffkrümmer und den Turbolader mit dem Lufteinlaß als eine Baugruppe entfernen. A—Auspuffkrümmer 3. Das Thermostatgehäuse (D), das Umgehungsrohr (E) B—Turbolader-Öleinlaßleitung C—Turbolader-Ölrücklaufleitung und den Thermostat entfernen. D—Thermostatgehäuse E—Kühlmittel-Umgehungsrohr CD,CTM125,024 –29–01DEC97–1/6 4. Die Kraftstoffleckleitung (A) und die Kraftstoffzuleitungen (B) als Baugruppen ausbauen. 5. Die Kraftstoffeinspritzdüsen (C) ausbauen, wie in Gruppe 40 dargestellt. HINWEIS: Die Kraftstoffeinspritzdüsen müssen ausgebaut werden, um sie beim Ausbau des Zylinderkopfs vor Beschädigung zu schützen. CD,CTM125,024 –29–01DEC97–2/6 6. Den Lufteinlaßadapter (A) ausbauen. 7. Den Kraftstoffilter (B) ausbauen. 8. Den Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch (C) ausbauen. 9. Den Kipphebeldeckel (D) ausbauen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,024 –29–01DEC97–3/6 CTM128 (18NOV04) 05-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=57 CD30535A –UN–26FEB01 CD30534A –UN–26FEB01 CD30533A –UN–26FEB01, Zylinderkopf und Ventile 05 10. Die Kipphebel-Baugruppe (A) ausbauen. 11. Alle Stößelstangen ausbauen. CD,CTM125,024 –29–01DEC97–4/6 12. Bei einem Ausfall des Zylinderkopfs das Drehmoment jeder Schraube vor dem Entfernen notieren. Diese Werte werden möglicherweise vom Werk für weitere Untersuchungen erfragt. Zum Aufzeichnen der Schrauben-Drehmomente wie folgt vorgehen: a. Am Schraubenkopf (A) und an der Oberfläche des Zylinderkopfs (B) eine Markierung (Linie) anbringen. b. Die Schraube um mindestens 1/4 Drehung lösen und dann mit einem Drehmomentschlüssel wieder so weit festziehen, bis die Bezugsmarkierungen miteinander ausgerichtet sind. c. Das Drehmoment notieren. 13. Alle Zylinderkopfschrauben entfernen. CD,CTM125,024 –29–01DEC97–5/6 14. Den Zylinderkopf vom Zylinderblock heben. Klemmt der Zylinderkopf, ihn mit einem weichen Hammer vorsichtig losklopfen. Keinen Schraubendreher und keine Brechstange verwenden, weil die Dichtfläche dadurch beschädigt werden kann. HINWEIS: Nach dem Abnehmen des Zylinderkopfs die Kurbelwelle erst drehen, nachdem jede Büchse mit Scheibe und Sechskantschraube gesichert wurde. CD,CTM125,024 –29–01DEC97–6/6 CTM128 (18NOV04) 05-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=58 RG6310 –UN–03NOV97 CD30537 –UN–04MAY98 CD30536A –UN–26FEB01, Zylinderkopf und Ventile

Reinigung der Einspritzdüsenbohrungen 05

Mit dem Spezialwerkzeug JDE39 (A) Kohleablagerungen aus den Bohrungen der Kraftstoffeinspritzdüsen entfernen. WICHTIG: Das Werkzeug immer im Uhrzeigersinn durch die Bohrung drehen, auch beim Zurückziehen. Sonst wird das Werkzeug stumpf. CD,CTM125,025 –29–01DEC97–1/1

Ventilbetätigungsteile

1—Nockenstößel 5—Welle 9—Druckfeder 12—Ventil 2—Stößelstange 6—Stopfen 10—Dosierdichtung A—Ältere Ausführung 3—Kipphebel 7—Ventilkegelstücke 11—Ventilsitzeinsatz B—Neuere Ausführung 4—Stütze 8—Drehkörper CD,3274,G05,54 –29–09JUL04–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=59 CD30844 –UN–27SEP04 CD30538 –UN–04MAY98, Zylinderkopf und Ventile 05 Ausbau der Ventile und Ventilfedern 1. Mit dem Ventilfeder-Spannwerkzeug JDE138 die Ventilfedern weit genug zusammendrücken, um die Ventilkegelstücke zu entfernen. 2. Die Federspannung freigeben und die Ventildrehvorrichtung und Ventilfeder entfernen. Jedes Teil so kennzeichnen, daß es wieder in der gleichen Position, aus der es ausgebaut wurde, eingebaut werden kann. 3. Die Ventile ausbauen und für den Zusammenbau kennzeichnen. 4. Die Ventilschaftdichtungen vom Ventilführungsturm entfernen. CD,3274,G05,8 –29–24FEB92–1/1

Prüfung der Zylinderkopf-Ebenheit

Die Ebenheit des Zylinderkopfs mit dem Präzisionslineal D05012ST und einer Fühlerlehre prüfen. An mehreren Stellen der Länge und Breite nach sowie diagonal prüfen. Die Paßfläche des Zylinderkopfs muß nachgeschliffen werden, wenn die Ebenheit über dem angegebenen Höchstwert liegt. Spezifikation Brennraumdichtfläche—Ebenheit ... 0,08 mm (0.003 in.) max. Neuer Zylinderkopf—Dicke... 104,87—105,13 mm (4.129—4.139 in.) Nachgeschliffener Zylinderkopf— Mindestdicke... 104,11 mm (4.099 in.) Zylinderkopf- Brennraumdichtfläche— Oberflächenbeschaffenheit... 2,5 Mikron (0.0001 in.) CLA-Wert CD,3274,G05,6 –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=60 L30699 –UN–08AUG89 L103629 –UN–07MAR95, Zylinderkopf und Ventile

Reinigung der Ventilführungen 05

Die Ventilführungen mit einer Kunststoffbürste reinigen. HINWEIS: Ein paar Tropfen Leichtöl oder Kerosin machen das Reinigen der Ventilführungen einfacher. CD,CTM125,026 –29–01DEC97–1/1

Messung der Ventilführungen

Die Ventilführungen mit einem Mikrometer messen und dann mit den Spezifikationen vergleichen. Ventilführung—Spezifikation Zylinderkopfbohrung— Durchmesser ... 7,912—7,938 mm (0.312—0.313 in.) Führung zu Ventilschaft—Spiel ... 0,05—0,10 mm (0.002—0.004 in.) Verschleißtoleranz ... 0,15 mm (0.006 in.) Ventilschaft in Übergröße—Spezifikation 1. Größe—Durchmesser ... + 0,38 mm (0.015 in.) 2. Größe—Durchmesser ... + 0,76 mm (0.015 in.) Wenn das Ölspiel zwischen Führung und Schaft die Verschleißgrenze überschreitet, sind Ventilschäfte in Übergröße von 0,38 mm (0.015 in.) und 0,76 mm (0.030 in.) erhältlich. Das Ausreiben der Ventilführungen von einer qualifizierten Werkstatt ausführen lassen, um das richtige Spiel zwischen Führung und Schaft zu gewährleisten. Wenn das Ölspiel zwischen Ventilführung und Schaft die Verschleißgrenze überschreitet, aber weniger als 0,20 mm (0.008 in.) beträgt, ist es zulässig, die Führungen zu rändeln und auf Größe zu reiben. Es ist jedoch vorzuziehen, Ventilschäfte in Übergröße einzubauen. (Siehe RÄNDELN DER VENTILFÜHRUNGEN.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,027 –29–04JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) 05-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=61 CD30550 –UN–04MAY98 CD30539 –UN–04MAY98, Zylinderkopf und Ventile 05 HINWEIS: Serien-Ventilführungen weisen ein 5/16-24 NF- 8 modifiziertes internes Gewinde (Pfeil) auf, um den Ventilschaft mit einer dosierten Ölmenge zu schmieren. Beim Ausreiben der Ventilführungen muß diese Rille unbedingt wieder hergestellt werden. CD,CTM125,027 –29–04JAN01–2/2

Rändeln der Ventilführungen

WICHTIG: Das Rändeln von Ventilführungen darf nur von qualifizierten Personen durchgeführt werden, die mit den Geräten vertraut und in der Lage sind, die erforderlichen Spezifikationen einzuhalten. Ventilführungen vor dem Reiben IMMER rändeln, um das richtige Spiel zwischen Ventilführung und Schaft zu gewährleisten. 1. Rändelwerkzeugsatz für Ventilführungen JT05949 zum Rändeln der Ventilführungen Rändeln von Ventilführungen verwenden. Den Satz gemäß den Herstelleranweisungen verwenden. 2. Nach dem Rändeln die Ventilführung auf die Endgröße ausreiben, um das vorgeschriebene Spiel zwischen Schaft und Führung zu erhalten. CD03523,0000129 –29–26FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=62 RG7437 –UN–23NOV97 CD30548 –UN–19MAY98, Zylinderkopf und Ventile

Reinigung und Prüfung der Ventilsitze 05

1. Eine elektrische Handbohrmaschine mit der Drahtbürste D17024BR verwenden, um alle Kohleablagerungen von den Ventilsitzen zu entfernen. 2. Die Sitze auf übermäßigen Verschleiß, Risse und Beschädigung prüfen. CD,CTM125,028 –29–04JAN01–1/1

Läppen der Ventilsitze

Die Sitzbreite und die Sitztragfläche zwischen dem Sitz und dem Ventil mit Blaufärbung prüfen. Falls erforderlich, das Ventil mit einem Läppwerkzeug und Läppmasse in seinen Sitz läppen. Spezifikation Ventilsitz—Breite ... 1,50—2,00 mm (0.059—0.079 in.) Maximaler Ausschlag ... 0,08 mm (0.003 in.) Winkel ... 30° WICHTIG: Nach dem Läppen immer die Ventiltiefe im Zylinderkopf messen, wie in dieser Gruppe beschrieben. CD,3274,G05,55 –29–04JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=63 CD30540 –UN–04MAY98 CD30380 –UN–10MAY95, Zylinderkopf und Ventile 05 Prüfung der Ventiltiefe Nach dem Läppen des Ventilsitzes oder Nacharbeiten der Brennraumdichtfläche nachgeschliffene oder neue Ventil in den Zylinderkopf einbauen und die Ventiltiefe (A) prüfen. Spezifikation Einlaßventil—Vertiefung ... 0,61—1,11 mm (0.024—0.044 in.) Verschleißtoleranz ... 1,63 mm (0.064 in.) Auslaßventil—Vertiefung ... 1,22—1,72 mm (0.048—0.068 in.) Verschleißtoleranz ... 2,26 mm (0.089 in.) Wenn die maximale Ventiltiefe erreicht ist, die Ventilsitzeinsätze ersetzen. CD,CTM125,029 –29–04JAN01–1/1

Ausbau der Ventilsitzeinsätze

Ventilsitzeinsätze bestehen aus Sintermetall. Die Einsätze können mit den folgenden Methoden, ausgeführt von erfahrenem Personal oder spezialisierten Werkstätten, ausgebaut werden. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,031 –29–04JAN01–1/3 CTM128 (18NOV04) 05-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=64 RG4756 –UN–31OCT97 CD30541 –UN–04MAY98, Zylinderkopf und Ventile Verwendung eines Lichtbogenschweißgeräts 1. Eine Schraube oder eine Paßhülse in die Ventilführung installieren, um sie vor Schweißfunken zu schützen. 2. Die Oberfläche des Zylinderkopfs mit einem nicht brennbaren Schweißtuch (A) schützen. Einen dünnen Schweißwulst (B) um den Innendurchmesser des Ventilsitzeinsatzes anbringen. Den Einsatz abkühlen lassen und dann mit einem Schraubendreher (C) oder einem ähnlichen Werkzeug vorsichtig aus der Bohrung herausdrücken. 3. Nach dem Entfernen der Einsätze den Bereich um die A—Nicht brennbares Schweißtuch Ventilsitzbohrung gründlich reinigen und auf B—Schweißwulst C—Einsatz aus der Bohrung herauspressen Beschädigung und Risse prüfen. Falls erforderlich, den Zylinderkopf ersetzen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,031 –29–04JAN01–2/3 CTM128 (18NOV04) 05-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=65 RG7761 –UN–10NOV97 RG7763 –UN–10NOV97 RG7813 –UN–13NOV97,

Zylinderkopf und Ventile

05 Bearbeitung des Ventilsitzeinsatzes 1. Den Einsatz gemäß den Ventilsitzbohrung-

Spezifikationen wie abgebildet bearbeiten, bis eine

dünne Schicht Material im Zylinderkopf bleibt. 2. Das restliche Material entfernen und die

Ventilsitzbohrung reinigen.

Auslaßventilsitz—Spezifikation Bohrung—Durchmesser ... 42,987—43,013 mm (1.6924—1.6934 in.) Höhe der Anfasung ... 3,82 mm (0.150 in.) Referenz Tiefe... 9,936—10,064 mm (0.3912—0.3962 in.) A—Durchmesser der Ventilsitzbohrung Winkel der Anfasung ... 38—42° B—Höhe der Anfasung Radius... 0,5 mm (0.019 in.) max. C—Tiefe der Ventilsitzbohrung D—Winkel der Anfasung E— Radius Einlaßventilsitz—Spezifikation Bohrung—Durchmesser ... 47,104—47,130 mm (1.8545—1.8555 in.) Höhe der Anfasung ... 3,45 mm (0.136 in.) Referenz Tiefe... 9,936—10,064 mm (0.3912—0.3962 in.) Winkel der Anfasung ... 38—42° Radius... 0,5 mm (0.019 in.) max. CD,CTM125,031 –29–04JAN01–3/3

Einbau des Ventilsitzeinsatzes

1. Die Ventilsitzeinsätze auf -30 °C (-22 °F) kühlen. Spezifikation Einlaßventileinsatz— Außendurchmesser ... 47,205—47,231 mm (1.858—1.859 in.) Auslaßventileinsatz— Außendurchmesser ... 43,087—43,113 mm (1.696—1.697 in.) 2. Den Führungstreiber JDG676 (A) und den

Ventilsitzeinsatz-Einbauadapter JDG675 (B)

verwenden, um die Ventilsitzeinsätze einzubauen. 3. Die Ventilsitze läppen, um die richtige Ventiltiefe und

Abdichtung zwischen Ventil und Ventilsitz zu erhalten.

(Siehe “Läppen der Ventilsitze” in dieser Gruppe.) CD,3274,G05,16 –29–04JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 05-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=66 RG5653 –UN–31OCT97 RG5606 –UN–10MAR90,

Zylinderkopf und Ventile Prüfung der Ventile 05 Die Ventile gründlich reinigen und daraufhin prüfen, ob sie

wiederverwendet werden können. Ventile ersetzen, die verbrannt, gerissen, zerfressen oder abgesplittert sind. Spezifikation Einlaßventilteller—Durchmesser ... 46,47—46,73 mm (1.830—1.840 in.) Auslaßventilteller—Durchmesser ... 42,37—42,63 mm (1.668—1.678 in.) 1. Den Ventilschaftdurchmesser messen und mit dem

Durchmesser der zugehörigen Ventilführung

vergleichen, um das Ventilspiel zu prüfen (siehe “Messung der Ventilführungen” in dieser Gruppe). Spezifikation Einlaßventilschaft—Durchmesser... 7,864—7,884 mm (0.3096—0.3104 in.) Auslaßventilschaft—Durchmesser... 7,848—7,874 mm (0.3090—0.3100 in.) 2. Auf Ausschlag des Ventiltellers und verbogene Ventile prüfen. Spezifikation Ventilsitzfläche—Maximal zulässiger Ausschlag... 0,038 mm (0.0015 in.) CD,CTM125,032 –29–05JAN01–1/1

Schleifen von Ventilen Ventile, die noch verwendet werden können, müssen auf

den vorgeschriebenen Winkel (A) geschliffen werden. Spezifikation Ventilsitzfläche—Winkel ... 29,25° ± 0,25° CD,3274,G05,3 –29–05JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 05-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=67 RG4755 –UN–31OCT97 RG4234 –UN–05DEC97 T82053 –UN–07NOV88, Zylinderkopf und Ventile 05 Prüfung des Ventilfederdrucks Den Ventilfederdruck mit dem Federspannkraft-Prüfgerät D01168AA prüfen und mit den Spezifikationen vergleichen. Nach Bedarf ersetzen. Spezifikation Ventilfederdruck—Unbelastete Länge... ca. 54 mm (2.125 in.) Federkraft bei 46 mm (1.81 in.) zusammengedrückter Länge... 240—280 N (54—62 lb) Federkraft bei 34,5 mm (1.36 in.) zusammengedrückter Länge... 590—680 N (133—153 lb) CD,3274,G05,19 –29–05JAN01–1/1

Prüfung der Ventildrehvorrichtungen

Sicherstellen, daß sich die Ventildrehvorrichtungen frei in beide Richtungen drehen. Ersetzen, falls defekt. CD,3274,G05,20 –29–24FEB92–1/1

Einbau der Ventile

1. Motoröl auf die Ventilschäfte und -führungen geben. 2. Die Ventile in den Kopf einsetzen (an den gleichen Stellen, von denen sie ausgebaut wurden). HINWEIS: Die Ventile müssen sich ungehindert bewegen lassen und einwandfrei sitzen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G05,21 –29–05JAN01–1/4 CTM128 (18NOV04) 05-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=68 T91224 –UN–28OCT88 T82054 –UN–08NOV88, Zylinderkopf und Ventile 3. Das Ventilschaftdichtung-Einbauwerkzeug JDG678 (A) 05 verwenden, um die Dichtung (B) über den Ventilschaft 15 und auf den Ventilführungsturm (C) zu schieben. A—Ventilschaftdichtungs-Einbauwerkzeug JDG678 B—Schaftdichtung C—Ventilführungsturm CD,3274,G05,21 –29–05JAN01–2/4 4. Die Ventilfedern und Drehvorrichtungen einbauen. 5. Die Ventilfedern mit dem Ventilfeder-Spannwerkzeug JDE138 zusammendrücken und neue Ventilkegelstücke an die Ventile anbringen. CD,3274,G05,21 –29–05JAN01–3/4 HINWEIS: Nach dem Einbau der Ventile mit einem weichen Hammer dreimal gegen das Ende jedes Ventils schlagen, um die richtige Positionierung der Ventilkegelstücke zu gewährleisten. CD,3274,G05,21 –29–05JAN01–4/4 CTM128 (18NOV04) 05-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=69 RG5654 –UN–31OCT97 CD30233 –UN–07MAR95 RG5655 –UN–12APR90, Zylinderkopf und Ventile 05 Einbau des Zylinderkopfs 1. Die Gewindebohrungen im Zylinderblock mit dem Gewindebohrer JDG680 (oder einem anderen 1/2-13 UNC-2A Gewindebohrer) reinigen. Rückstände und Flüssigkeit mit Preßluft aus den Schraubenlöchern entfernen. WICHTIG: Vor dem Einbau des Zylinderkopfs sicherstellen, daß die Nockenstößel (C) vorhanden sind. 2. Die neue Zylinderkopfdichtung trocken (ohne Dichtungsmittel) einbauen. WICHTIG: Ohne Führungsbolzen kann der Viton-O- Ring an der Zylinderkopfdichtung (am Kipphebel-Schmierölkanal) beim Ansetzen des Zylinderkopfs an den Motorblock zum Ausrichten der Sechskantschraubenlöcher beschädigt werden. 3. Zwei Führungsbolzen an den Positionierungsöffnungen (B) in den Zylinderblock einbauen. 4. Den Zylinderkopf über die Führungsbolzen setzen und auf den Zylinderblock absenken. 5. Die Sechskantschrauben vollständig in sauberes Motoröl tauchen. 6. Die Führungsbolzen entfernen und die Sechskantschrauben in alle offenen Bohrungen einschrauben. 7. Die Sechskantschrauben der Reihe nach, beginnend mit Nr. 1, auf das vorgeschriebene Drehmoment anziehen, dann mit der positiven Anzugsmoment- Methode auf den vorgeschriebenen Winkel festziehen. Den Drehmomentschlüssel-Adapter JD-307 A—Vorderseite des Motors verwenden, falls erforderlich. B—Anordnung der Führungsbolzen C—Nockenstößel Zylinderkopfschrauben—Spezifikation 1. Schritt—Drehmoment ... 100 N•m (75 lb-ft) 2. Schritt—Drehmoment ... 150 N•m (110 lb-ft) Nachprüfung nach 5 Minuten— Drehmoment ... 150 N•m (110 lb-ft) Letzter Schritt—Positive Anzugsmoment-Methode... 60° ± 10° CD,CTM125,034 –29–05JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=70 CD30543 –UN–17JUN98 CD30693 –UN–04MAY98 RG4718 –UN–13DEC88, Zylinderkopf und Ventile

Positive Anzugsmoment-Methode 05

Nach dem Anziehen der Sechskantschrauben mit 150 N•m (110 lb-ft) die Drehmoment-Winkellehre JT05993 verwenden oder wie nachstehend beschrieben Linien einritzen, um jede Sechskantschraube um weitere 60° anzuziehen. Einritzen von Linien: 1. Eine Markierung auf dem Steckschlüsseleinsatz und eine zweite Markierung um 60° gegen den JT05993 Drehmoment-Winkelmaß Uhrzeigersinn von der ersten anbringen. 2. Neben jeder Sechskantschraube eine Markierung auf dem Zylinderkopf anzeichnen. 3. Den Steckschlüssel auf die Sechskantschraube setzen, so daß die erste Markierung mit der Markierung auf dem Zylinderkopf ausgerichtet ist. 4. Alle Sechskantschrauben (der Reihe nach) anziehen, bis die zweite Markierung auf dem Steckschlüssel mit der Markierung auf dem Zylinderkopf zusammenkommt. HINWEIS: Aufgrund der positiven Anzugsmoment- Methode ist es nicht erforderlich, die Positive Anzugsmoment-Methode mit Einritzen von Linien Zylinderkopfschrauben nach den ersten Betriebsstunden des Motors nachzuziehen. Die A—Bezugsmarkierung Einstellung des Ventilspiels ist jedoch noch B—60°-Markierung erforderlich. CD,CTM125,035 –29–03APR00–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=71 RG5698 –UN–05DEC97 CD30797 –UN–03APR00, Zylinderkopf und Ventile 05 Auseinanderbau und Prüfung der 18 Kipphebelwelle 1. Die Stopfen (C) und die gebogenen Scheiben (F) von der Kipphebelwelle entfernen. 2. Die Federn, Kipphebel und Lagerböcke von der Kipphebelwelle schieben; dabei die Teile für den späteren Zusammenbau in der gleichen Reihenfolge kennzeichnen. 3. Alle Teile mit Lösungsmittel reinigen und mit Preßluft trocknen. 4. Alle Teile auf guten Zustand prüfen. Kipphebel—Spezifikation Welle—Durchmesser... 19,99—20,02 mm (0.787—0.788 in.) Verschleißtoleranz ... 19,94 mm (0.785 in.) Bohrung—Durchmesser ... 20,07—20,12 mm (0.790—0.792 in.) Verschleißtoleranz... 20,17 mm (0.784 in.) Feder—Kraft bei 46 mm (1.81 in.) zusammengedrückter Länge... 18—27 N (4—6 lb) 5. Die Teile bei Bedarf ersetzen. HINWEIS: Wenn der Kipphebel durch einen Ventilausfall A—Kipphebelwelle beschädigt wurde, den Kipphebel zusammen B—Lagerbock mit der zugehörigen Stößelstange und C—Stopfen Drehvorrichtung sowie den zugehörigen D—Sechskantschraube E—Scheibe Ventilkegelstücken ersetzen. F—Gebogene Scheibe G—Ölbohrung in der Kipphebelwelle H—Ölbohrung im Zylinderkopf CD,3274,G05,56 –29–05JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=72 CD30800 –UN–05MAR01 CD30799 –UN–05MAR01, Zylinderkopf und Ventile

Zusammenbau der Kipphebelwelle 05

A—Kipphebelwelle D—Sechskantschraube F—Gebogene Scheibe H—Ölbohrung im Zylinderkopf B—Lagerbock E—Scheibe G—Ölbohrung in der Kipphe- C—Stopfen belwelle HINWEIS: Ab den folgenden Motorseriennummern wurden möglicherweise mit den früheren wurden die Welle (A) und Sechskantschrauben 19H3031 (ohne Bund) Sechskantschraube (D) mit Scheibe (E) und Scheiben R42729 (E) durch eine neue Welle und zusammengebaut. In diesem Fall die Sechskantbundschrauben ersetzt. Sechskantbundschrauben R504813 (ohne Scheibe) beim Zusammenbau verwenden. Saran-Motoren 394179CD (nicht zertifizierte Motoren) 1. Die Welle, die Bohrungen der Kipphebel und die 563950CD (zertifizierte Motoren) Lagerböcke schmieren. Torreon-Motoren 22965PE 2. Die Federn, die Kipphebel und die Lagerböcke auf Diese Teile sind nicht austauschbar, außer die Welle schieben. In der gleichen Reihenfolge wie bei Verwendung eines Umrüstungssatzes beim Auseinanderbau zusammenbauen. mit Welle (A) + Lagerbock (B) + Stopfen (C) + Sechskantbundschrauben R504813 WICHTIG: Das Loch (G) in der Welle muß mit der (D). Für weitere Einzelheiten siehe den Ölbohrung (H) des Zylinderkopfs entsprechenden Ersatzteilkatalog. ausgerichtet sein. Einige nach den obigen 3. Die gebogenen Scheiben (F) und neue Stopfen (C) Motorseriennummern hergestellte Motoren an der Welle anbringen. CD03523,00000E4 –29–08JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=73 CD30799 –UN–05MAR01 CD30800 –UN–05MAR01, Zylinderkopf und Ventile 05 Einbau der Kipphebel-Baugruppe 1. Die Stößelstangen (A) in den gleichen Positionen, aus denen sie ausgebaut wurden, einbauen. HINWEIS: Die Spitzen der Ventilschäfte sind speziell gehärtet, Verschleißkappen werden nicht benötigt. 2. Die Kipphebel-Baugruppe auf den Motor setzen. 3. Die Kipphebel mit Motoröl schmieren. 4. Die Befestigungsschrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. Spezifikation Kipphebel-Lagerbock- Sechskantschraube— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) CD,CTM125,033 –29–08JAN01–1/1

Ventilspiel

Das Ventilspiel muß bei kaltem Motor eingestellt werden. Mit Drehwerkzeug JDE83 oder JDG820 (A) Schwungrad in Laufrichtung drehen (im Uhrzeigersinn von der Wasserpumpe aus gesehen) bis Kolben Nr. 1 (Kühlerseite) den oberen Totpunkt (O.T.) im Verdichtungshub erreicht. Einstellungsstift JDE81-4 oder JDG1571 (B) in Schwungradbohrung stecken. HINWEIS: Wenn der Kolben Nr. 1 sich am OT des Verdichtungshubs befindet, stehen die Ventilfedern des Zylinders Nr. 1 nicht unter Spannung. Spezifikation Einlaßventil—Spiel... 0,35 mm (0.014 in.) Auslaßventil—Spiel... 0,45 mm (0.018 in.) Das Ventilspiel nach den Anweisungen im folgenden Modul einstellen. CD,CTM125,036 –29–09JUL04–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=74 CD30544 –UN–19MAY98 CD30694 –UN–19MAY98,

Zylinderkopf und Ventile Reihenfolge zum Einstellen der Ventile 05

Ältere Ausführung Neuere Ausführung 1. Ventilspiel der Auslaßventile Nr. 1 und 2 sowie der

Einlaßventile Nr. 1 und 3 einstellen.

2. Die Kurbelwelle um 360° drehen und den Einstellstift wieder einstecken. 3. Ventilspiel des Auslaßventils Nr. 3 und des

Einlaßventils Nr. 2 einstellen.

Spezifikation Ventilspiel—Zündfolge... 1-2-3 Drehmoment (neuere Ausführung) der Kipphebel- Einstellschraube mit Sicherungsmutter... 30 N•m (25 lb-ft) A—Motorvorderseite B—Auslaßventil C—Einlaßventil D—Kolben Nr. 1 am OT des Verdichtungshubs E—Kolben Nr. 1 am OT des Auspuffhubs F—Kipphebel-Einstellschraube mit Sicherungsmutter CD,CTM125,037 –29–09JUL04–1/1

CTM128 (18NOV04) 05-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=75 CD30545 –UN–19MAY98 CD30549 –UN–16JUN98 CD30845 –UN–28SEP04, Zylinderkopf und Ventile 05 Einbau des Kipphebeldeckels 1. Den Kipphebeldeckel mitsamt dem eingebauten Dichtungsring (ohne Dichtungsmittel) anbringen. 2. Die Sechskantschrauben von Hand einschrauben und auf Spezifikation festziehen, beginnend von der Mitte und von dort zu beiden Ende des Deckels vorgehen. Spezifikation Kipphebeldeckel- Sechskantschraube— Drehmoment ... 10 N•m (7 lb-ft) 3. Der Dichtungsring ist wiederverwendbar. Bei einer Undichtheit wie folgt vorgehen: a. Den Dichtungsring entfernen. b. Die Dichtungsring-Rille des Deckels mit Azeton reinigen und mit Preßluft trocknen. c. Einen neuen Dichtungsring mit Fett in der Deckelrille einsetzen. d. Den Dichtungsring etwas länger als erforderlich schneiden. e. Die Enden des Dichtungsrings Kante an Kante zusammensetzen und dann den Dichtungsring in die Rille drücken, um einen einwandfreien Einbau zu gewährleisten. CD,CTM125,038 –29–08JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=76 CD30546 –UN–04MAY98 RG6322 –UN–03AUG92, Zylinderkopf und Ventile

Abschließende Arbeiten 05

1. Alle vorher ausgebauten Teile wieder einbauen. 2. Den Kurbelgehäuse-Entlüftungsrohr-Schlauch (A) auf einwandfreien Zustand prüfen. Nach Bedarf ersetzen. Beim Einbau sicherstellen, daß der Schlauch nicht eingeklemmt wird. 3. Den Motor einlaufen lassen. 4. Das Ventilspiel erneut prüfen und erforderlichenfalls einstellen. HINWEIS: Ein Nachziehen der Zylinderkopfschrauben ist nicht erforderlich. CD,CTM125,039 –29–08JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 05-23 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=77 CD30547 –UN–17JUN98, Zylinderkopf und Ventile CTM128 (18NOV04) 05-24 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=78,

Gruppe 10 Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen Darstellung der Einzelteile 10

1—Zylinderblock 4—Kolbenringe 7—Büchsendichtungen 9—Ölumgehungsventil 2—Zylinderbüchse 5—Kolbenbolzen 8—Öldruckregulierventil-Sitz 10—Pleuelstange 3—Kolben 6—Sicherungsring CD,CTM125,045 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=79 CD30551 –UN–16JUN98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Pleuelstangen - Allgemeine Informationen A—Pleuelstange mit Nut- und B—PRECISION JOINT-Pleuel- C—PRECISION JOINT-Einzel- Federverbindung (ältere stange (neuere Motoren) heiten Motoren) Ältere Motoren weisen die herkömmliche Nut- und Diese Flächen niemals mit einer Drahtbürste oder Federverbindung zwischen der Pleuelstange und dem einem anderen Werkzeug abkratzen. Die Pleuelstangenlagerdeckel (A) auf. In den neuerer Lagerdeckel MÜSSEN mit den zugehörigen Motoren sind die PRECISION JOINT Pleuelstangen Pleuelstangen zusammen bleiben. eingebaut (B). • Aufgrund des Bearbeitungsverfahrens haben PRECISION JOINT-Pleuelstange und Lagerdeckel Historie der Einführung der PRECISION JOINT- je zwei Rillen, während die Lagerschalen eine Pleuelstangen: einzelne Sicherungsnase aufweisen. Die zusätzlichen Rillen werden nicht verwendet. Den In Saran gebaute Motoren (nicht zertifiziert) Lagerdeckel und die Pleuelstange mit den 3029D ... (407484CD- ) Sicherungsnasen zur gleichen Seite anbringen. 3029T ... (407824CD- ) • Wie bei den Pleuelstangen mit Feder und Nut dürfen In Saran gebaute Motoren (zertifiziert) 3029D ... (584319CD- ) Pleuelstangen-Schrauben niemals öfter als einmal 3029T ... (590351CD- ) zum endgültigen Zusammenbau des Motors In Torreon gebaute Motoren verwendet werden. Wenn die Schrauben einmal mit 3029D ... (107271PE- ) dem endgültigen Drehmoment festgezogen wurden, 3029T ... (105304PE- ) dürfen sie nicht wiederverwendet werden. Zur Herstellung des PRECISION JOINT wird die "PRECISION JOINT" Pleuelschrauben sind 3 mm Pleuelstange mit einem Laserstrahl eingekerbt. Dann (0.118 in.) kürzer als herkömmliche Pleuelschrauben wird ein Präzisionsmeißel in der Pleuelbohrung (61 mm; 2.40 in., gegenüber 64 mm; 2.61 in.). Die eingesetzt, um den Lagerdeckel an den Verbindungen Befestigungsteile nicht vertauschen. Das (C) von der Pleuelstange zu trennen. Anzugsverfahren erfolgt auf gleiche Weise wie bei herkömmlichen Pleuelstangen. Beim Prüfen und Handhaben der PRECISION • Beide Ausführungen von Pleuelstangen können im• JOINT-Pleuelstangen ist Sorgfalt geboten. Keine gleichen Motor verwendet werden. Kerben in den Verbindungsflächen verursachen. PRECISION JOINT ist ein Warenzeichen von Deere & Company CD03523,00000ED –29–17NOV04–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=80 RG9447 –UN–27JUL98 RG9556 –UN–02JUL98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Ausbau der Kolben und Pleuelstangen 10

1. Den Zylinderkopf, die Ölwanne und die Ölpumpe ausbauen. 2. Große flache Unterlegscheiben (A) mit 1/2-13 UNC Sechskantschrauben (B) verwenden, um die Zylinderbüchsen unten zu halten. 3. Die Zylinderbüchsen entkohlen. CD,CTM125,048 –29–01DEC97–1/3 4. Die Pleuel, Kolben und Deckel für den 6. Die Pleuelstangen- und Kolben-Baugruppe durch Wiedereinbau an der gleichen Stelle kennzeichnen. die Zylinderbüchse ausbauen. 5. Die Pleuelstangenlagerdeckel-Schrauben und Lagerdeckel (A) ausbauen. CD,CTM125,048 –29–01DEC97–2/3 7. Die Kolbenbolzen-Sicherungsringe entfernen und wegwerfen. 8. Den Kolbenbolzen aus der Bohrung pressen und den Kolben und Pleuel voneinander trennen. CD,CTM125,048 –29–01DEC97–3/3 CTM128 (18NOV04) 10-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=81 CD30553 –UN–19MAY98 RG7464 –UN–23NOV97 CD30554 –UN–04MAY98 CD30552 –UN–16JUN98,

Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

10 Messung der Zylinderbüchsenbohrung 1. Die Büchsenbohrung an vier Punkten des Ring-

Bewegungswegs messen.

Spezifikation Zylinderbüchsenbohrung— Durchmesser ... 106,49—106,52 mm (4.1925—4.1937 in.) Max. Verschleiß... 0,25 mm (0.01 in.) Max. Kegeligkeit ... 0,05 mm (0.002 in.) Max. Unrundheit ... 0,05 mm (0.002 in.) 2. Die Büchsenmessungen mit dem Durchmesser des

Kolbenmantels vergleichen.

Spezifikation Kolben zu Zylinderbüchse—Spiel, gemessen an der Unterseite des Mantels ... 0,09—0,14 mm (0.0035—0.0055 in.)

HINWEIS: Büchsen in Übergröße sind nicht verfügbar. Einen vollständigen Satz einschließlich Standardbüchse und Kolben einbauen.

CD,CTM125,049 –29–01DEC97–1/1

Ausbau der Zylinderbüchsen

A—O-Ringe B—Zylinderblock C—Dichtung D—Zylinderbüchse 1. Die Büchsen und den Zylinderblock kennzeichnen 2. Die O-Ringe (A) aus der Nut im Zylinderblock (B) und dann die Büchsen mit dem Ausziehwerkzeug entfernen. Außerdem die Dichtung (C) aus der

KCD10001 aus dem Zylinderblock ziehen. Büchse (D) entfernen.

CD,CTM125,056 –29–12JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 10-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=82 CD30384 –UN–10MAY95 RG4745 –UN–31OCT97 CD30556 –UN–04MAY98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Aufrauen der Zylinderbüchsen 10

1. Die Zylinderbüchsen in eine geeignete Einspannvorrichtung setzen. 2. Das flexible Honwerkzeug D17004BR zum Aufrauhen der Büchse verwenden. Die Anweisungen befolgen, die dem Werkzeug beiliegen, um eine 45-Grad- Kreuzschraffierung zu erhalten. WICHTIG: Zum Reinigen der Büchsen NICHT Benzin, Kerosin oder im Handel erhältliche Lösungsmittel verwenden. HINWEIS: Nach dem Aufrauhen die Zylinderbüchsenbohrung mit einer Mischung aus warmem Wasser und Seife reinigen. Mit klarem Wasser spülen, bis das Spülwasser klar bleibt. Mit sauberen Tüchern trocknen und die Bohrung mit sauberem Motoröl überziehen. CD,3274,G10,20 –29–12JAN01–1/1

Reinigung des Zylinderblocks

1. Die Büchsen-O-Ringe aus dem Zylinderblock entfernen. Den Block mit Reinigungslösung oder Dampfstrahl reinigen. 2. Sicherstellen, daß sämtliche Kanäle und Öffnungen frei von Schlamm, Rost und Fett sind. 3. Die O-Ring-Nuten der Büchse mit der Reinigungsbürste D17015BR reinigen. CD,3274,G10,21 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=83 R26166 –UN–13DEC88 R26164 –UN–13DEC88,

Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

10 Prüfung der Kolbenkühldüsen 1. Jede Kolbenkühldüse (A) auf Verstopfung und

Beschädigung prüfen. HINWEIS: Durch Ausfall einer Kühldüse können Schäden

an Kolben, Kolbenbolzen,

Pleuelbolzenbuchsen und Zylinderbüchsen

verursacht werden. 2. Die Kolbenkühldüsen einbauen und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. Spezifikation Kolbenkühldüse—Drehmoment... 10 N•m (7.5 lb-ft) Durchflußrate (je)... 1,5 l/min (1/4 qt/min) CD,CTM125,053 –29–12JAN01–1/1

Messung der Nockenstößelbohrung

Spezifikation Nockenstößelbohrung— Durchmesser ... 31,70—31,75 mm (1.248—1.250 in.) Maximales Spiel ... 0,13 mm (0.005 in.)

Wenn der Durchmesser mehr als die Spezifikation beträgt,

einen neuen Zylinderblock einbauen. Buchsen sind nicht als Ersatzteile lieferbar. CD,3274,G10,35 –29–12JAN01–1/1

Messung der Nockenwellenbohrung

Nockenwellenbohrung—Spezifikation Ohne Buchse—Durchmesser... 55,98—56,01 mm (2.204—2.205 in.) Für den Einbau der Buchse (nur Nr. 1)—Durchmesser... 59,96—59,99 mm (2.361—2.362 in.) Bei eingebauter Buchse (nur Nr. 1)—Durchmesser... 55,96—55,99 mm (2.203—2.204 in.)

Wenn nur der Durchmesser der Nockenwellenbohrung Nr.

1 mit Buchse größer ist als vorgeschrieben, die Buchse ersetzen. In anderen Fällen einen neuen Zylinderblock einbauen. CD,CTM125,050 –29–12JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 10-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=84 CD30557 –UN–04MAY98 T81656 –UN–01NOV88 RG6426 –UN–17SEP92, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Ausbau der Nockenwellenbuchse 10

Die Nockenwellenbuchse mit dem Werkzeug JDG739B 2. Das Buchsen-Ausziehwerkzeug (D) in die wie folgt herausziehen: Nockenwellenbuchsen-Bohrung bringen. 1. Gewinde-Distanzstücke (A) und eine Ausdrückplatte 3. Die Sechskantmutter anziehen, bis die Buchse aus (B) an den Zylinderblock (C) anbringen. der Blockbohrung hervorkommt. CD,CTM125,051 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=85 CD30388 –UN–10MAY95 CD30340 –UN–17FEB95, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Einbau der Nockenwellenbuchse Die Nockenwellenbuchse mit JDG739B wie folgt WICHTIG: Die Buchse muß so installiert werden, einbauen: daß die Ölbohrung (Pfeil) mit der Ölbohrung in der Zylinderblockbohrung 1. Fett TY63331 auf den Innenumfang und ausgerichtet ist. Außenumfang der Buchse auftragen. 3. Die Druckschraube anziehen, bis der Flansch des 2. Die Buchse auf den Treiber schieben, so daß das Treibers auf der Vorderfläche des Zylinderblocks gekerbte Ende (A) der Buchse im eingebauten aufsitzt. Zustand zum vorderen Ende des Motors weist. 1Erhältlich als Ersatzteil. CD,CTM125,052 –29–01DEC97–1/1

Messung der Kurbelwellenbohrung

Spezifikation Kurbelwellenbohrung— Durchmesser ... 84,46—84,48 mm (3.325—3.326 in.) HINWEIS: Die Sechskantschrauben müssen vor der Messung mit 135 N•m (100 lb-ft) angezogen werden. Wenn der Durchmesser größer ist als vorgeschrieben oder der Lagerdeckel beschädigt ist, alle Deckel ersetzen und die Bohrung gemäß Spezifikation feinbohren. HINWEIS: Ersatz-Lagerdeckel sind für neuere Zylinderblöcke nicht verfügbar. CD,CTM125,054 –29–13SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=86 CD30558 –UN–16JUN98 CD7271 –UN–07MAR95 CD30389 –UN–10MAY95, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Ersetzen der Kurbelwellen-Lagerdeckel 10

HINWEIS: Ersatz-Lagerdeckel sind für neuere Zylinderblöcke nicht verfügbar. 1. Den Ersatzdeckel in den Zylinderblock einbauen und die Sechskantschrauben mit 135 N•m (100 lb-ft) anziehen. HINWEIS: Ersatz-Lagerdeckel werden mit unfertiger Lagerbohrung geliefert (Untergrößen-Radius von 41,4 mm / 1.63 in.). 2. Nach dem Anbringen des Zylinderblocks an eine A—Abstand zwischen Kurbelwellenbohrung-Mittel- Bohrmaschine die neuen Lagerdeckel auf den linie und Zylinderblock-Oberseite nachstehend angegebenen Durchmesser bohren. Dabei darauf achten, daß innerhalb des vorgeschriebenen Maßes (A) geblieben wird. (Gemessen von der Mittellinie der Kurbelwellenbohrung bis zur Oberseite des Zylinderblocks). Spezifikation Bohrung für Kurbelwellenlager— Durchmesser ... 84,45—84,48 mm (3.325—3.326 in.) Abstand zu Zylinderblock- Oberseite (A) ... 301,98—302,11 mm (11.889—11.894 in.) WICHTIG: Darauf achten, daß die Bohrungen für die Kurbelwellenlager im Zylinderblock genau fluchten. CD,CTM125,078 –29–13SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=87 CD30559 –UN–17JUN98,

Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

10 Ebenheit der Zylinderblock-Oberseite

Die Ebenheit der Zylinderblock-Oberseite mit einem Präzisionslineal messen. Entspricht die Ebenheit nicht der Spezifikation, den Zylinderblock gemäß den

nachstehenden Spezifikationen planen. Spezifikation Oberseite—Unebenheit für jeweils 150 mm (5.90 in.) Länge oder Breite ... 0,025 mm (0.001 in.) Oberflächenbeschaffenheit (CLA- Wert) ... 0,8—3,2 Mikron (32—128 micro-in) Maximale Welligkeitstiefe ... 8 Mikron (320 micro-in) Kurbelwellenbohrung-Mittellinie zur Oberseite—Abstand ... 301,98—302,11 mm (11.889—11.894 in.) Büchsen-Schulterbohrung—Tiefe (A) ... 5,95—5,99 mm (0.234—0.236 in.) CD,CTM125,055 –29–12JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 10-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=88 CD30560 –UN–04MAY98 CD30561 –UN–16JUN98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Messung des Zylinderbüchsen-Überstands 10

1. Die Büchse ohne Dichtung und O-Ringe einbauen. Läßt sich die Büchse nicht gutgängig von Hand drehen, die Büchse ausbauen und die untere Führungsbohrung im Block mit Schmirgelleinen oder der Bürste D17015BR polieren. 2. Die Markierungen auf der Büchse und dem Zylinderblock miteinander ausrichten, dann an vier Punkten mit Sechskantschrauben und dicken Scheiben (ca. 3 mm - 0.118 in.) sichern. Mit 100 N•m (74 lb-ft) anziehen. 3. Mit dem Meßgerät KJD10123 den Büchsen-Überstand (A) an vier Punkten messen. Spezifikation Büchse—Überstand... 0,01—0,10 mm (0.0004—0.004 in.) Maximal zulässiger Unterschied zwischen benachbarten Zylindern... 0,03 mm (0.001 in.) A—Büchsen-Überstand Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,058 –29–12JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) 10-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=89 RG6439 –UN–03NOV97 CD30563 –UN–04MAY98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 4. Wenn der Büchsen-Überstand oder der zulässige 12 Unterschied über den Spezifikationen liegt, Läppmasse auf den Büchsen-Flanschansatz im Block auftragen. Die Büchse einbauen und dann mit dem Spezialwerkzeug KCD10001 nach links und rechts drehen, um genug Material abzureiben, damit die Büchse nach Erfordernis sitzt. 5. Wenn der Überstand kleiner ist als die Spezifikation, eine Büchsen-Distanzscheibe (A) unter dem Büchsenflansch einsetzen. Distanzscheiben sind in den beiden nachstehenden Größen erhältlich. Spezifikation Büchsen-Distanzscheibe CD15466—Dicke ... 0,05 mm (0.002 in.) Büchsen-Distanzscheibe R65833—Dicke... 0,10 mm (0.004 in.) WICHTIG: PRO ZYLINDER DARF NUR EINE DISTANZSCHEIBE VERWENDET WERDEN. Erfordert eine Büchse mehr als eine Distanzscheibe, entweder eine neue Büchse oder einen neuen Zylinderblock einbauen. CD,CTM125,058 –29–12JAN01–2/2

Einbau der Büchsendichtung

Ein Seifenschmiermittel auf die neue Dichtung auftragen und sie über die Büchse setzen, bis sie den Büchsenansatz berührt. Die Büchsendichtung muß auf die angegebene Mindestabmessung zusammengedrückt werden. Spezifikation Büchsendichtung— Mindestabmessung für richtiges Zusammendrücken... 0,13 mm (0.005 in.) 1—Zylinderbüchse 2—Dichtung A—Unsachgemäßer Einbau B—Richtiger Einbau CD,3274,G10,27 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=90 CD7134 –UN–07MAR95 CD30564 –UN–16JUN98 CD30199 –UN–07MAR95, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Einbau des Büchsen-O-Rings 10

Ein Seifenschmiermittel auf die neuen O-Ringe auftragen. Die O-Ringe in die entsprechenden Nuten einsetzen. A—Dichtung mit rechteckigem Querschnitt B—Roter oder weißer O-Ring C—Schwarzer O-Ring D—Zylinderbüchse E—Zylinderblock CD,3274,G10,28 –29–18FEB92–1/1

Einbau der Zylinderbüchsen

HINWEIS: Neuere Zylinderbüchsen werden mit einem Ansatz auf dem unteren Führungsumfang (A) bearbeitet. Büchsen bis zum Bearbeitungscode “848M”, der auf der Außenseite eingestanzt ist, haben einen Ansatzradius von 0,8 mm (0.03 in.), der beim Einbau Schäden an den Büchsendichtungen verursachen kann. Der Radius von 0,8 mm (0.03 in.) wurde dann zu 3 mm (0.13 in.) geändert, wodurch bei Verwendung des Werkzeugs KCD10001 ein einwandfreier Einbau möglich ist. 1. An Büchsen mit einem Radius von 0,8 mm (0.03 in.) die scharfe Kante mit einem Honstein oder Schmirgelleinen stumpf machen. 2. Die Büchse zusammen mit der Distanzscheibe (wenn benötigt) und der Dichtung in seine Bohrung im Zylinderblock schieben. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,059 –29–12JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) 10-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=91 CD30707 –UN–22FEB99 CD7135 –UN–07MAR95, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 3. Die Büchsen mit dem Spezialwerkzeug KCD10001 14 einpassen. 4. Die Büchsen mit großen Scheiben und Sechskantschrauben sichern. Einbau mit KCD10001 CD,CTM125,059 –29–12JAN01–2/2 CTM128 (18NOV04) 10-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=92 CD30565 –UN–04MAY98,

Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen Messung des Pleuelstangenlagers 10 HINWEIS: Die Pleuelstangen-Sechskantschrauben Kurbelwellenzapfen—

müssen vor der Messung gemäß Durchmesser... 69,799—69,825 mm (2.748—2.749 in.)

Spezifikation angezogen werden.

Maximal zulässiges Spiel ... 0,16 mm (0.006 in.) Spezifikation 2. Wenn das Spiel nicht der Spezifikation entspricht, Pleuelstangen- Sechskantschraube— die Kurbelwellenzapfen zur Anpassung an die Drehmoment ... 56 N•m (40 lb-ft) vorgeschriebenen Lager in Untergröße abschleifen. Positive Anzugsmoment- Methode ... 90—100° Spezifikation Pleuelstangenlager in 1. Die Durchmesser messen und dann mit den Untergröße—1. Größe... 0,25 mm (0.01 in.)

Spezifikationen vergleichen. HINWEIS: Unter Umständen sind auch Kurbelwellen

Spezifikation in Untergröße durch den regulären Pleuelstangenlager Ersatzteilvertrieb erhältlich. (zusammengebaut)— Durchmesser ... 69,848—69,898 mm (2.7499—2.7519 in.) CD,CTM125,060 –29–12JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 10-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=93 CD7120 –UN–07MAR95 CD7121 –UN–07MAR95,

Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

10 Pleuellagerspiel

Den Pleuelstangenlagerdeckel ausbauen. Ein Stück PLASTIGAGE in die Mitte des Lagers legen. Den Lagerdeckel anbringen und die Sechskantschrauben

gemäß Spezifikation festziehen.

Den Deckel abnehmen und die Breite des PLASTIGAGE

mit der Skala auf der Verpackung vergleichen, um das

Spiel festzustellen. Max. zulässiges Spiel: 0,16 mm (0.006 in.).

PLASTIGAGE ist ein Warenzeichen von DANA Corp. CD,3274,G10,1 –29–01FEB94–1/1

Messung der Pleuelstangenbuchse

Gerades Bolzenende (3029D) Konisches Bolzenende (3029T)

HINWEIS: 3029D-Motoren weisen Pleuelstangen mit 3029T—Bohrungsdurchmesser ... 41,300—41,326 mm

geradem Ende auf, während 3029T- (1.626—1.627 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse... 0,007—0,043 mm

Motoren Pleuelstangen mit konischem

(0.0003—0.0017 in.)

Bolzenende erhalten. Verschleißtoleranz ... 0,10 mm (0.004 in.) Wenn der Durchmesser oder das Ölspiel größer ist als

die Spezifikation, die Buchse ersetzen. Pleuelstangenbuchse—Spezifikation 3029D—Bohrungsdurchmesser... 32,010—32,036 mm (1.2602—1.2612 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse... 0,010—0,042 mm (0.0004—0.0016 in.) Verschleißtoleranz ... 0,10 mm (0.004 in.) CD,CTM125,061 –29–12JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 10-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=94 CD30566 –UN–04MAY98 CD30567 –UN–04MAY98 RG6405 –UN–21AUG92, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Ersetzen der Pleuelstangenbuchse (3029D) 10

HINWEIS: Die Bohrung der Ersatzteil-Buchse weist nicht ihre endgültige Größe auf. Wenn die Buchse ersetzt werden muß, die Pleuelstange, den Bolzen und die neue Buchse zum Ersetzen und Bohren der Buchse in eine Fachwerkstatt geben, um das vorgeschriebene Ölspiel und die richtige Anordnung zu erhalten. Spezifikation Pleuelstangenbuchse (3029D)— Bohrungsdurchmesser... 32,010—32,036 mm (1.2602—1.2612 in.) Ölspiel... 0,010—0,042 mm (0.0004—0.0016 in.) Abstand Bohrung zu Bohrung (A)... 180,975—181,025 (7.125—7.127 in.) CD03523,00000EE –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=95 CD30801 –UN–13MAR01, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Ersetzen der Pleuelstangenbuchse (3029T) HINWEIS: Die Bohrung der Ersatzteil-Buchse weist nicht ihre endgültige Größe auf. Den Pleuelstangenbuchsen-Wartungssatz JDG783 verwenden und wie folgt vorgehen. 1. Den Treiber JDG738-1 (A) in eine Seite der Pleuelbuchse (C) schieben. Den Treiber drehen, bis der Konus am Treiberflansch mit dem Konus an der Buchse übereinstimmt. 2. Die Aufnahmehülse JDG738-3 an der gegenüberliegenden Seite der Pleuelbuchse aufsetzen. HINWEIS: Der Stehbolzen in der Hülse hält den Pleuel richtig auf der Hülse. Den Führungsring JDG738-2 (B) als hohles Distanzstück beim Herausdrücken der Buchse aus dem Pleuel verwenden. 3. Die Buchse mit einer Hydraulikpresse aus dem Pleuel drücken, bis Treiber und Buchse in die Aufnahmehülse fallen. A—Treiber JDG738-1 oder JDG738-4 B—Führungsring JDG738-2 oder JDG738-5 C—Pleuelbuchse Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,063 –29–12JAN01–1/4 CTM128 (18NOV04) 10-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=96 RG7131 –UN–10OCT94 RG7130 –UN–10OCT94, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen A—Pleuelbuchse B—Treiber JDG738-1 oder C—Führungsring JDG738-2 JDG738-4 oder JDG738-5 4. Die Buchse (A) auf den Treiber JDG738-1 (B) • Außenumfang der Buchse schieben und den Führungsring JDG738-2 (C) auf • Außenumfang des Führungsrings das O-Ring-Ende des Treibers setzen. • Innenumfang der Pleuelbolzenbohrung 5. Schmierfett TY63331 auf folgendes auftragen: 1Als Ersatzteil erhältlich. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,063 –29–12JAN01–2/4 CTM128 (18NOV04) 10-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=97 RG7132 –UN–10OCT94, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 6. Den Treiber in die Pleuelbolzenbohrung stecken, so 20 daß der Führungsring in der Pleuelbohrung führt und der Konus der Buchse mit dem Konus auf dem Treiberflansch zusammenkommt. Die Ölbohrung in der Buchse (D) mit der Ölbohrung im Ende des Pleuels (E) ausrichten. 7. Die Aufnahmehülse JDG738-3 (F) an der gegenüberliegenden Seite des Pleuels so anbringen, daß der Konus des Pleuels mit dem Konus der Aufnahmehülse ausgerichtet ist. 8. Die Buchse in den Pleuel pressen, bis der Rand der Buchse mit der Paßfläche der Pleueloberseite bündig ist. D—Ölbohrung in Buchse E—Ölbohrung in Pleuel F—Aufnahmehülse JDG738-3 oder JDG738-6 CD,CTM125,063 –29–12JAN01–3/4 WICHTIG: Die Ölbohrungen MÜSSEN miteinander ausgerichtet sein. Sind die Bohrungen nicht miteinander ausgerichtet, die Buchse ausbauen und wegwerfen, dann eine NEUE Buchse einbauen. Eine Buchse darf NIEMALS wiederverwendet werden. 9. Die neue Buchse von einer Fachwerkstatt ausreiben lassen, um das angegebene Ölspiel und die richtige Anordnung zu erhalten. Spezifikation Pleuelstangenbuchse (3029T)— Bohrungsdurchmesser... 41,300—41,326 mm (1.626—1.627 in.) Ölspiel... 0,007—0,043 mm (0.0003—0.0017 in.) Abstand Bohrung zu Bohrung (A)... 180,975—181,025 (7.125—7.127 in.) CD,CTM125,063 –29–12JAN01–4/4 CTM128 (18NOV04) 10-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=98 CD30801 –UN–13MAR01 RG7236 –UN–10OCT94, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Messung des Kolbenbolzens 10

Kolbenbolzen—Spezifikation 3029D—Durchmesser ... 31,994—32,000 mm (1.2596—1.2598 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse ... 0,010—0,042 mm (0.0004—0.0016 in.) Verschleißtoleranz ... 0,10 mm (0.004 in.) 3029T—Durchmesser... 41,27—41,28 mm (1.6248—1.6252 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse ... 0,007—0,043 mm (0.0003—0.0017 in.) Verschleißtoleranz ... 0,10 mm (0.004 in.) Wenn der Durchmesser kleiner oder das Spiel größer ist als die Spezifikation, den Bolzen und die Buchse ersetzen. CD,CTM125,064 –29–01DEC97–1/1

Reinigung und Prüfung der Kolben

Die Kolben auf Risse, übermäßigen Verschleiß des ACHTUNG: Die Herstelleranweisungen genau Mantels und andere Schäden prüfen. befolgen. CHEMIKALIEN DÜRFEN NICHT MIT HAUT UND AUGEN IN KONTAKT KOMMEN; HINWEIS: Nicht versuchen, in die Oberseite des Chemikalien enthalten Kreosole, die sehr Kolbens zu stanzen. Der Abstand von der schädlich sein können. Oberseite des Kolbens und der Oberseite des ersten Rings beträgt 4 mm (0.16 in.), Die Kolben mit einem im Fachhandel erhältlichen daher kann die erste Ringnut im Kolben Reinigungsmittel und einer Jet-Sprühpistole oder beschädigt werden. einem Glasperlen-Strahlgerät reinigen. CD,CTM125,068 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=99 T81604 –UN–07NOV88, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Messung der Kolbenbolzenbohrung Kolbenbolzenbohrung—Spezifikation 3029D—Durchmesser ... 32,003—32,013 mm (1.2600—1.2603 in.) 3029T—Durchmesser... 41,285—41,295 mm (1.6254—1.6258 in.) HINWEIS: Einige Kolbenbolzenbohrungen sind oval, wobei die Breite um 0,038 mm (0.0015 in.) größer ist als die Bohrungsspezifikation. Wenn die Bohrung nicht der Spezifikation entspricht, den Kolben/Büchsen-Satz ersetzen. CD,CTM125,065 –29–01DEC97–1/1

Obere Ringnut des Kolbens

Den Verschleiß der oberen Verdichtungsringnut mit der Verschleißlehre JDG957 prüfen. A—Kolben kann wiederverwendet werden B—Kolben wegwerfen und ersetzen C—Meßgerät JDG957 D—Spiel zwischen Werkzeugansatz und Ringsteg CD,CTM125,066 –29–12JAN01–1/1

Zweite und dritte Kolbenringnut

Einen neuen Kolbenring und eine Fühlerlehre verwenden. Das Ringnutenspiel darf die Spezifikation nicht überschreiten. Spezifikation 2. und 3. Kolbenringnut—Spiel ... 0,20 mm (0.008 in.) max. Wenn das Spiel die Spezifikation überschreitet, einen neuen Kolben einbauen. CD,3274,G10,7 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=100 RG4746 –UN–31OCT97 RG5625 –UN–28MAR90 RG6283 –UN–03AUG92, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Prüfung des Kolbenbodens und -mantels 10

Den Kolben auf Abnutzung, Riefenbildung und Anzeichen von Erhitzung prüfen. Den Kolbendurchmesser 11 mm (0.43 in.) von der Unterseite des Mantels und 90° vom Kolbenbolzen messen. Die Messung mit den “Spezifikationen” vergleichen. Spezifikation Kolbenmantel—Durchmesser bei 11 mm (0.43 in.) von der Unterseite ... 106,381—106,399 mm (4.1882—4.1890 in.) Kolben zu Zylinderbüchse—Spiel ... 0,09—0,14 mm (0.0035—0.0055 in.) CD,3274,G10,8 –29–01FEB94–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-23 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=101 CD30391 –UN–10MAY95, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Einbau der Kolbenringe KJD10140 oder eine andere geeignete Kolbenring- Spreizzange verwenden, um den Einbau einwandfrei durchzuführen und eine Beschädigung des Kolbens zu vermeiden. 1. Den Ölabstreifring (C) in die untere Ringnut über die Spreizzange setzen. Sicherstellen, daß die Ringspreizzange und der Draht einwandfrei angesetzt werden. 2. Den zweiten Ring (B) in der mittleren Ringnut anbringen. Der zweite Ring kann an einer gelben Farbmarkierung (F) erkannt werden. Der Einbau wurde vorschriftsmäßig durchgeführt, wenn sich diese A—Oberer Ring Markierung an der 7-Uhr-Position und der Stoßspalt an B—Zweiter Ring C—Ölabstreifring der 6-Uhr-Position befindet. D—Kolbenring-Spreizzange KJD10140 E—Blaue Markierung 3. Den oberen Ring (A) in der oberen Ringnut anbringen. F—Gelbe Markierung Der obere Ring kann an einer blauen Farbmarkierung (E) erkannt werden. Der Einbau wurde vorschriftsmäßig durchgeführt, wenn sich diese Markierung an der 7-Uhr-Position wie beim zweiten Ring befindet. CD,CTM125,067 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-24 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=102 CD30568 –UN–16JUN98 CD30570 –UN–04MAY98 CD30569 –UN–04MAY98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Versetzte Anordnung der Kolbenringe 10

Kolbenringe wie gezeigt versetzt anordnen. A—Kolbenboden B—Stoß des oberen Verdichtungsrings C—Stoß des unteren Verdichtungsrings D—Stoß des Ölabstreifrings F—Motorvorderseite CD,3274,G10,15 –29–23JUL04–1/1

Informationen über Kolben/Büchsen-Satz

Ersatzteil-Kolben sind nur als Baugruppe erhältlich, bestehend aus: • Büchse (A) • Kolben (B) • Kolbenringsatz (C) • Büchsendichtungssatz (D) HINWEIS: Büchsen, Kolbenringsätze und Büchsendichtungssätze sind einzeln erhältlich. Kolben/Büchsen-Sätze sind möglicherweise in einem Antikorrosionsbeutel verpackt und daher nicht mit Öl oder Schmierfett überzogen. Vor dem Öffnen des Beutels sicherstellen, daß die Teile sofort eingebaut werden, um das Risiko einer Korrosion der Teile zu vermeiden. CD,CTM125,080 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-25 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=103 CD30579 –UN–16JUN98 PY1750 –UN–07NOV03, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Zusammenbau des Kolbens und der 26 Pleuelstange HINWEIS: Die Kolben müssen an den Pleueln angebracht werden, von denen sie abgenommen wurden. Wird ein neuer Kolben/Büchsen-Satz eingebaut, den Kolben NICHT aus der Büchse entfernen. Den Kolben nur so weit aus der Unterseite der Büchse herausziehen, daß der Kolbenbolzen eingesetzt werden kann. 1. Die Kolben und Pleuelstangen so zusammenbauen, daß das Wort “FRONT” auf dem Kolben und auf der Pleuelstange (A) an der gleichen Seite ist. HINWEIS: Wenn “FRONT” nicht an der Seite oder Oberseite des Kolbens sichtbar ist, den Kolben so an den Pleuel anbringen, daß sich der Versatz der Brennraummulde des Kolbens (3) gegenüber der Nockenwellen-Seite des Motors (1) befindet. Die lange Seite der Pleuelstange muß zur Nockenwellen-Seite des Blocks weisen. 2. Den Kolbenbolzen (B) mit Motoröl überziehen und 1—Nockenwellen-Seite durch den Kolben und die Pleuelstange stecken. NEUE 2—Mittellinie der Büchsenbohrung Kolbenbolzen-Sicherungsringe (C) einsetzen, wobei 3—Brennraum-Versatz der scharfe Rand des Rings vom Kolbenbolzen weg weisen muß. Sicherstellen, daß die Sicherungsringe richtig in ihren Nuten sitzen. CD,CTM125,069 –29–12JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-26 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=104 CD30006 –UN–18JAN95 CD30571 –UN–04MAY98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen

Einbau des Kolbens und der Pleuelstange 10

HINWEIS: Die Kolben müssen in den Zylindern eingebaut werden, aus denen sie ausgebaut wurden. 1. Die Kolben und Ringe mit sauberem Motoröl bestreichen. Die Kolben mit der Kolbenringzange JDE84 in die Büchsen einbauen. HINWEIS: Sicherstellen, daß die Beschriftung “FRONT” auf der Oberseite jedes Kolbens zum vorderen Ende des Zylinderblocks weist. 2. Den Kolben nach unten drücken, bis der obere Ring in der Büchse ist. CD,CTM125,073 –29–15JAN01–1/5 3. Die Lagerschale in die Pleuelstange mit der Sicherungsnase (A) in die Nut (B) einsetzen. 4. Sauberes Motoröl auf die Lagerschale und den Kurbelwellenzapfen auftragen. Vorsichtig die Pleuelstange gegen den Kurbelwellenzapfen setzen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,073 –29–15JAN01–2/5 CTM128 (18NOV04) 10-27 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=105 CD30572 –UN–04MAY98 CD30573 –UN–19MAY98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen Pleuel mit Nut- und Federverbindung PRECISION-JOINT-Pleuel A—Sicherungsnase B—Nut C—Zusätzliche Nut (nicht verwendet) HINWEIS: Aufgrund des Herstellungsverfahrens 5. Die Lagerschale in den Pleuelstangenlagerdeckel haben PRECISION JOINT-Pleuel und - mit der Sicherungsnase (A) in die Nut (B) Deckel je zwei Rillen, während die einsetzen. Lagerschalen eine einzelne Sicherungsnase aufweisen. Die zusätzlichen Rillen (C) werden nicht verwendet. PRECISION JOINT ist ein Warenzeichen von Deere & Company CD,CTM125,073 –29–15JAN01–3/5 6. Sauberes Motoröl auf die Lagerschale auftragen. Den Deckel an die Pleuelstange mit den Sicherungsnasen (A) zur gleichen Seite anbringen. An PRECISION JOINT-Pleuelstangen muß sichergestellt werden, daß der Deckel richtig auf der Pleuelstange ausgerichtet ist, so daß die Verbindungsflächen präzise verbunden sind. PRECISION JOINT ist ein Warenzeichen von Deere & Company Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,073 –29–15JAN01–4/5 CTM128 (18NOV04) 10-28 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=106 RG7504 –UN–04NOV97 RG9448 –UN–27JUL98 CD30574 –UN–19MAY98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen WICHTIG: Pleuelstangen-Schrauben niemals öfter als 10 einmal für den endgültigen Zusammenbau 29 des Motors verwenden. Nachdem die Schrauben einmal auf die endgültige Spezifikation der positiven Anzugsmethode angezogen wurden, dürfen sie nicht für einen anderen endgültigen Zusammenbau wiederverwendet werden. Die Schrauben für PRECISION JOINT-Pleuelstangen sind 3 mm (0.118 in.) kürzer als die Schrauben für Nut- und Federverbindung. Die Befestigungsteile NICHT VERTAUSCHEN. 7. NEUE Pleuelstangen-Schrauben in sauberes Motoröl tauchen und abwechselnd auf das vorgeschriebene Drehmomente festziehen. Spezifikation Pleuelstangen-Schrauben— Drehmoment ... 56 N•m (40 lb-ft) Positive Anzugsmoment-Methode... 90—100 ° 8. Alle Schrauben nach der positiven Anzugsmoment- Methode wie folgt auf den vorgeschriebenen Winkel anziehen: • Den Schraubenschlüssel parallel zur Motorachse (A) ansetzen. • Festziehen, bis der Schraubenschlüssel senkrecht zur Motorachse (B) steht. 9. Auf das richtige Seitenspiel in allen Pleueln prüfen. Jeder Pleuel muß sich etwas nach beiden Seiten bewegen lassen. PRECISION JOINT ist ein Warenzeichen von Deere & Company CD,CTM125,073 –29–15JAN01–5/5 CTM128 (18NOV04) 10-29 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=107 CD30240 –UN–08MAR95 CD30239 –UN–08MAR95, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 Messung des Kolbenüberstands HINWEIS: Die Oberseite des Kolbens nach unten drücken, um sämtliches Spiel zu beseitigen, bevor der Kolbenüberstand gemessen wird. 1. Das Prüfgerät KJD10123 (mit der ebenen Seite nach oben) so auf den Zylinderblock legen, daß die Meßuhrspitze auf der Blockoberfläche aufsitzt. 2. Die Meßuhr auf “Null” stellen. 3. Das Prüfgerät nach unten drücken und dabei die Kurbelwelle drehen, bis sich der Kolben an der “OT”- Position befindet. 4. Bei Verwendung von KJD10123 darf der Kolbenüberstand 0,25 mm (0.010 in.) nicht überschreiten. Spezifikation Kolben—Überstand über Block ... 0,08—0,35 mm (0.003—0.014 in.) HINWEIS: Wenn das Prüfgerät KJD10123 nicht verfügbar ist, eine Meßuhr verwenden. In diesem Fall sollte der Kolbenüberstand 0,08—0,35 mm (0.003-0.014 in.) gemäß der obigen 1—Mittellinie der Zylinderbüchsenbohrung Spezifikation betragen. 2—Position am “OT” 5. Wenn der Überstand nicht der Spezifikation entspricht, alle betroffenen Teile prüfen, um die Ursache zu ermitteln. CD,CTM125,074 –29–15JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 10-30 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=108 CD30575 –UN–04MAY98 CD30005 –UN–07FEB95,

Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen Endgültiger Zusammenbau 10

1. Alle vorher ausgebauten Komponenten wieder einbauen. Die folgenden Empfehlungen anwenden, dann das Einlaufen des Motors durchführen. 2. Der Zylinderblock verfügt über einige Öffnungen, die zum Schmier- oder Kühlmittelsystem gehören. Beim

Zusammenbau eines Motors muß sichergestellt

werden, daß Kühlmittelleitungen an die zugehörigen

Kühlmittelanschlüsse und Ölleitungen an Ölanschlüsse

angeschlossen werden. Die angegebenen

Drehmomente anwenden.

Zylinderblockstopfen und Anschlußstücke—Spezifikation A—Kühlmittelablaß (1/4“)— Drehmoment ... 17 N•m (13 lb-ft) B—Turbolader-Ölrücklauf (1/2”)— Drehmoment ... 45 N•m (33 lb-ft) C—1/2“ Zyl. für Ölmeßstabrohr— Drehmoment ... 67 N•m (50 lb-ft) Ansicht vorne rechts D—Ölkanäle (1/8”)—Drehmoment ... 17 N•m (13 lb-ft) E—1/4“ Kühlmittelkanal (Seite)— Drehmoment ... 17 N•m (13 lb-ft) F—Hinterer Kühlmittelkanal (1”)— Drehmoment ... 45 N•m (33 lb-ft) G—Ölkanal (3/8“)—Drehmoment ... 45 N•m (33 lb-ft) H—Kolbenkühldüse— Drehmoment ... 10 N•m (7.5 lb-ft)

HINWEIS: Die Stopfen für die Öffnungen (A) und (D) sind

mit Dichtungsmittel überzogen und können mehrmals verwendet werden, ohne

Dichtungsmasse hinzuzufügen.

3. Sicherstellen, daß die Kolbenkühldüsen (H) eingebaut werden. 4. Prüfen, daß die Stahl-Verschlußkappe (J) zum

Verschließen des Ölkanals an allen Motoren am

vorderen Ende und bei Motoren, die keine Fortsetzung des Ölkanals durch das Schwungradgehäuse aufweisen, am hinteren Ende angebracht ist. Ansicht hinten links Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,077 –29–01DEC97–1/3

CTM128 (18NOV04) 10-31 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=109 CD30577 –UN–16JUN98 CD30576 –UN–16JUN98, Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Pleuelstangen 10 5. Ersatzteil-Zylinderblöcke können zusätzliche seitliche 32 Montagezapfen (A) aufweisen. Wenn diese Zapfen das Chassis oder andere Komponenten der Maschine stören, den betreffenden Bereich schleifen. WICHTIG: Beim Schleifen sicherstellen, daß keine Partikel in die Ölmeßstab-Öffnung (B) eindringen. CD,CTM125,077 –29–01DEC97–2/3 6. Mit Ersatzteil-Zylinderblöcken wird eine Ölkanal-Kugel (A) geliefert, die aber möglicherweise nicht eingebaut ist. In diesem Fall wie folgt vorgehen: a. Die Kugel (A) in den Ölkanal (B) tun. b. Die Kugel mit einem geeigneten Treiber (C) eintreiben, bis die Kugel aufsitzt. c. Auf richtigen Einbau prüfen. Der Abstand zwischen dem Wannenflansch und der Oberseite der Kugel muß etwa 54 mm (2.16 in.) betragen. CD,CTM125,077 –29–01DEC97–3/3 CTM128 (18NOV04) 10-32 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=110 CD551P5 –UN–07NOV96 CD551P1 –UN–10DEC96,

Gruppe 15 Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad Ausbau der Kurbelwellen-Keilriemenscheibe 15

Kurbelwellen-Keilriemenscheibe mit angeschraubtem Gewicht 1. Die Riemenscheiben-Befestigungsschraube mit denen die Unwucht-Gewichte entfernen. befestigt sind. Wenn eine Sechskantschraube versehentlich 2. Die Riemenscheibe mit dem Abziehwerkzeug entfernt wurde, muß sie mit LOCTITE JDG410 oder einem anderen geeigneten 271 High Strength Thread Lock Abziehwerkzeug von der Kurbelwelle entfernen. (Gewindesicherungsmittel hoher Stärke) (auch erhältlich unter Bestellnummer WICHTIG: Nicht versuchen, die TY9371) wieder eingeschraubt und mit Sechskantschrauben (A) zu entfernen, 50 N•m (35 lb-ft) festgezogen werden. LOCTITE ist ein Warenzeichen von Loctite Corp. CD,CTM125,083 –29–16JAN01–1/1

Anbringung der Kurbelwellen- Keilriemenscheibe

1. Den Wellenkeil (A) an der Kurbelwelle anbringen. 2. Die Riemenscheibe mit Scheibe (B) und Sechskantschraube (C) auf die Kurbelwelle setzen. 3. Gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Riemenscheibe zu Kurbelwelle— Drehmoment ... 150 N•m (110 lb-ft) CD,CTM125,084 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=111 CD30580 –UN–04MAY98 CD30802 –UN–20APR01 CD30581 –UN–16JUN98, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Prüfung des Seitenschlags der 2 Riemenscheibe (Motor mit Frontzapfwelle) 1. Vor dem Auseinanderbau auf folgende Spezifikation prüfen: Spezifikation Kurbelwellen-Keilriemenscheibe— Max. Seitenschlag ... 0,5 mm (0.02 in.) 2. Wenn der Seitenschlag (A) die Spezifikation überschreitet, weist dies auf falsche Passung der Konusflächen aufgrund von ungleichmäßigem Festziehen der Klemmhülsen-Sechskantschrauben oder Beschädigung einer oder beider Konusflächen hin. A—Prüfung des Seitenschlags mit Meßuhr B—Riemenscheibe C—Klemmhülsen-Antrieb D—Steuerdeckel E—Verschleißring F—O-Ring G—Kurbelwelle H—Zahnrad J—Ölabweisblech K—Vordere Öldichtung CD,CTM125,085 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=112 CD30582 –UN–16JUN98, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Ausbau der Zapfwellen-Riemenscheibe 15

1. Die acht Sechskantschrauben (A), mit denen die 3. Die Klemmhülsen-Befestigungsschraube (B) Riemenscheibe an der Klemmhülse befestigt ist, entfernen. entfernen. 4. Die Klemmhülse und die Riemenscheibe 2. Mit einem Holzblock und Hammer auf die abnehmen. Riemenscheibe klopfen, bis sie sich vom konischen Sitz der Klemmhülse löst. CD,CTM125,086 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=113 CD30583 –UN–19MAY98 CD30008 –UN–05OCT94, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Anbringung der Zapfwellen-Riemenscheibe A—Schraube, Riemenscheibe B—Schraube, Klemmhülse zu C—Riemenscheiben-Mar- D—Steuerdeckel-Markierung zu Klemmhülse Kurbelwelle kierung 1. Die konischen Flächen der Klemmhülse und 7. Die übrigen sechs Klemmhülsen- Riemenscheibe leicht einölen. Sechskantschrauben einschrauben. Wieder die beiden Sechskantschrauben, die um 90° von den 2. Die Klemmhülse in die Riemenscheibe setzen. Die ersten beiden Sechskantschrauben versetzt sind, beiden Sechskantschrauben (A) um 180° versetzt abwechselnd und gleichmäßig gemäß Spezifikation einschrauben, um die Klemmhülse und die festziehen. Die restlichen Sechskantschrauben Riemenscheibe zusammenzuhalten. gemäß Spezifikation festziehen. Die Klemmhülsen- Sechskantschrauben immer in einander gegenüber 3. Die Klemmhülsen/Riemenscheiben-Baugruppe mit liegenden Paaren festziehen. der Scheibe und Sechskantschraube (B) an der Kurbelwelle anbringen. 8. Das Anziehen der Klemmhülsen- Sechskantschrauben wiederholen, bis alle 4. Den Zylinder Nr. 1 zum OT bringen, dann die Sechskantschrauben mit dem vorgeschriebenen Riemenscheiben/Klemmhülsen-Baugruppe drehen, Drehmoment festgezogen sind. so daß die externe Rillenmarkierung (C) auf der Riemenscheibe mit der OT-Bezugsmarkierung auf Spezifikation dem Steuerdeckel (D) ausgerichtet ist. Schraube, Kurbelwellen- Keilriemenscheibe zu Klemmhülse—Drehmoment... 35 N•m (25 lb-ft) 5. Die Klemmhülsen-Befestigungsschraube (B) gemäß Spezifikation festziehen: 9. Den Seitenschlag der Riemenscheibe prüfen, um sicherzustellen, daß die konischen Flächen richtig Spezifikation zusammen gekommen sind. Riemenscheibe zu Kurbelwelle—Drehmoment ... 150 N•m (110 lb-ft) 6. Die beiden Klemmhülsen-Sechskantschrauben (A) abwechselnd und gleichmäßig gemäß Spezifikation festziehen. CD,CTM125,087 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=114 CD30395 –UN–10MAY95 CD30160 –UN–05OCT94, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Ausbau des Schwungrads 15

ACHTUNG: Das Schwungrad ist schwer. Ein sachgemäßes Hebeverfahren anwenden, um Verletzungen zu vermeiden. 1. Zwei Sechskantschrauben entfernen und an ihrer Stelle Führungsstifte anbringen (angebracht abgebildet), dann die anderen Sechskantschrauben entfernen. 2. Zwei 1/2-13UNC- oder M10-Sechskantschrauben (Länge 100 mm/4 in.) in die Gewindebohrungen (A) schrauben, um das Schwungrad von der Kurbelwelle wegzudrücken und die Handhabung des Schwungrads zu erleichtern. HINWEIS: Unter Umständen weist das Schwungrad keine Gewindebohrungen (A) zur Handhabung auf. In diesem Fall zwei Sechskantschrauben in die Gewindebohrungen des Kupplungssystems schrauben, dann mit einem weichen Hammer vorsichtig auf das Schwungrad schlagen, um es zu lösen. CD,CTM125,088 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=115 RG5632 –UN–02APR90, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Ersetzen des Schwungradzahnkranzes 1. Den Zahnkranz mit einem Messingtreiber und Hammer entfernen. ACHTUNG: Öldämpfe und Öl können sich oberhalb von 190 °C (380 °F) entzünden. Beim Erhitzen des Zahnkranzes ein Thermometer verwenden, und 180 °C (360 °F) nicht überschreiten. Das Öl in einer gut belüfteten Umgebung erhitzen. Eine sichere Vorgehensweise planen, um Verbrennungen zu vermeiden. WICHTIG: Wird eine Flamme zum Erhitzen des Zahnkranzes verwendet, muß dafür gesorgt werden, daß der Zahnkranzumfang gleichmäßig erhitzt wird. 2. Den neuen Zahnkranz mit heißem Öl, im Ofen oder mit einer Flamme auf 150 °C (300 °F) erhitzen. 3. Den erhitzten Zahnkranz gegen den Schwungradansatz in Position klopfen. Die abgeschrägte Seite der Zähne (A) muß zum Motor weisen. HINWEIS: Sicherstellen, daß der gesamte Umfang des Zahnkranzes bündig am Ansatz des Schwungrads anliegt. CD,3274,G15,8 –29–01MAR92–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=116 RG3838 –UN–14OCT88 T90596 –UN–14OCT88, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Einbau des Kugellagers 15

Einige Schwungräder verfügen möglicherweise über ein Kugellager (D), das mit dem vom Motor entfernten Schwungrad eingebaut werden muß. Das neue Kugellager mit dem Treiber 27487 (A), der Scheibe 27508 (B) und der Scheibe 27493 (C) aus dem Lager-Treibersatz D01045AA oder einem anderen Treibersatz in die Motorseite des Schwungrads treiben, bis das Lager in der Bohrung aufsitzt. Das Lager auf gutgängigen Betrieb prüfen. A—Treiber 27487 B—Scheibe 27508 C—Scheibe 27493 D—Kugellager E—Schwungrad CD,CTM125,089 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=117 RG6345 –UN–03AUG92, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Einbau des Schwungrads HINWEIS: Schwungräder und Kurbelwellen sind nicht ausgewuchtet und daher nicht zwischen Vier- und Sechszylindermotoren austauschbar. Da mehrere Unwuchtwerte verwendet werden, muß darauf geachtet werden, die Teile nicht zu vertauschen. Die entsprechenden Ersatzteilkataloge zum Bestellen der richtigen Teile verwenden. 1. Zwei Führungsbolzen in der Kurbelwelle anbringen. 2. Das Schwungrad auf die Stifte setzen und gegen die Kurbelwelle schieben. WICHTIG: Die Schwungrad-Sechskantschrauben immer ersetzen, wenn das Schwungrad ausgebaut wurde. 3. Sechskantschrauben und Scheiben, wenn verlangt, einschrauben und dann über Kreuz gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Schwungradschraube— Drehmoment ... 160 N•m (120 lb-ft) CD,CTM125,090 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=118 CD7140 –UN–07MAR95, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Ausbau der hinteren Kurbelwellen- 15 Öldichtung 9

Die hintere Kurbelwellen-Öldichtung (A) und der Verschleißring (B) bilden ein nicht trennbares Teil. Zum Ausbau dieser Öldichtung/Verschleißring-Baugruppe können die folgenden Verfahren in Abhängigkeit von den verfügbaren Spezialwerkzeugen angewandt werden. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,094 –29–16JAN01–1/4 CTM128 (18NOV04) 15-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=119 CD30584 –UN–04MAY98, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad Verwendung von JDG698A 4. JDG698A auf das Ende der Kurbelwelle setzen und drei 2-1/2 in. Blechschrauben mit Scheiben in die 1. Die Druckschraube am Werkzeug JDG698A Schlitze schrauben. Die Schrauben gleichmäßig einstellen und so anordnen, daß es das Werkzeug anziehen, bis die Platte mit der Vorderseite der auf dem Kurbelwellenflansch zentriert. Kurbelwelle bündig ist. 2. Die Schlitze im Werkzeug JDG698A als Schablone 5. Die Druckschraube anziehen, bis die Baugruppe verwenden und drei Stellen auf dem aus Dichtung und Verschleißring vom Motor Dichtungsgehäuse markieren, wo Schrauben zum entfernt ist. Entfernen eingeschraubt werden sollen. Das Werkzeug vom Kurbelwellenflansch entfernen. 3. An den drei markierten Stellen 3/16 in. Löcher durch die Verschleißringlippe und das Dichtungsgehäuse bohren. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,094 –29–16JAN01–2/4 CTM128 (18NOV04) 15-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=120 RG5638 –UN–02APR90 RG5639 –UN–02APR90, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad Verwendung von JDG645E Verschleißringflansch und dem Dichtungsgehäuse setzen. 1. Die Sechskantschrauben und Treiberplatten- Baugruppe JDG645E auf die hintere Fläche der 2. Die Baugruppe mit einer Klammer sichern, dann die Kurbelwelle setzen und zentrieren. Dann mit einer Schraube langsam anziehen, bis der Verschleißring Sprengringzange den dünneren Ansatz des herausgezogen ist. Ringwerkzeugs zwischen dem CD,CTM125,094 –29–16JAN01–3/4 3. Die jetzt zugängliche Gummilippe durchtrennen und entfernen. 4. Mit einem Körner und Hammer das Dichtungsgehäuse an einer beliebigen Stelle zum Motor hin schlagen, bis sich das Dichtungsgehäuse dreht. 5. Das Dichtungsgehäuse mit dem Gleithammer- Dichtungsabzieher JDG22 herausziehen. CD,CTM125,094 –29–16JAN01–4/4 CTM128 (18NOV04) 15-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=121 CD30396 –UN–10MAY95 CD30243 –UN–06MAR95 CD30247 –UN–06MAR95 CD30397 –UN–10MAY95 CD30244 –UN–06MAR95, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Ersetzen des Schwungradgehäuses ACHTUNG: Das Schwungradgehäuse wiegt 20 bis 40 kg (43 bis 86 lb). 1. Schwungrad und Ölwanne ausbauen. 2. Die vier Sechskantschrauben (B) und die acht 3/8 in. Sechskantschrauben (A) entfernen, dann das Schwungradgehäuse abnehmen. 3. Kontaktflächen reinigen und Dichtung (C) ersetzen. 4. Das Schwungradgehäuse und die Sechskantschrauben anbringen. Gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Sechskantschraube 3/8 in.— Drehmoment (1. Stufe)... 30 N•m (23 lb-ft) Drehmoment (2. Stufe)... 50 N•m (35 lb-ft) Sechskantschraube 5/8 in.— Drehmoment ... 230 N•m (170 lb-ft) HINWEIS: Bei bestimmten Anwendungen müssen die offenen Bohrungen abgedichtet werden. Gewinde der Sechskantschrauben mit Dichtmittel versehen. A—Sechskantschraube 3/8 in. B—Sechskantschraube 5/8 in. C—Dichtung CD,CTM125,095 –29–30JUL04–1/2 HINWEIS: Bestimmte Anwendungen sind möglicherweise mit einem magnetischen Tachometerantrieb in Verbindung mit einem Schwungradzahnkranz ausgestattet. Diese Option wird durch den Hersteller der Ausrüstung eingebaut, ein Stopfen (A) ist werksseits eingebaut. Einbau des magnetischen Tachometerantriebs CD,CTM125,095 –29–30JUL04–2/2 CTM128 (18NOV04) 15-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=122 CD30846 –UN–27SEP04 CD30585 –UN–16JUN98 CD7141 –UN–23MAY95, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Einbau der Öldichtung/des Verschleißrings 15

HINWEIS: Wegen einer Änderung des Durchmessers der Kurbelwellenbohrung kann es notwendig sein, das Führungsstück (A) vom Werkzeug KCD10002 oder JT30040 abzuziehen. Durch diese Änderung wird aus KCD10002 und JT30040 KCD10002A und JT30040B. CD,CTM125,097 –29–13SEP04–1/2 1. Die Führungsplatte aus dem Werkzeug JT30040B Führungsplatte zentrieren und die oder KCD10002A mit zwei Sechskantschrauben Sechskantschrauben festziehen. über den Paßstift setzen. Beide Sechskantschrauben mit der Hand anziehen bis sie 3. Den Treiber auf die Führung schieben und die das Führungsstück berühren. Sechskantschraube oder Mutter langsam festziehen, bis der Treiber aufsitzt. 2. Die Öldichtung/Verschleißring-Baugruppe mit der offenen Seite zum Motor weisend verwenden, die CD,CTM125,097 –29–13SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 15-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=123 T81204 –UN–01NOV88 T81205 –UN–07NOV88 CD30586 –UN–16JUN98, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Messung des Axialspiels der Kurbelwelle HINWEIS: Es wird empfohlen, das Kurbelwellen-Axialspiel vor dem Ausbau der Kurbelwelle zu messen, um den Zustand der Führungslager festzustellen. Das Kurbelwellen-Axialspiel mit einer Meßuhr prüfen und mit den Spezifikationen vergleichen. Kurbelwelle—Spezifikation Zweiteiliges Führungslager— Axialspiel... 0,13—0,40 mm (0.005—0.016 in.) Verschleißtoleranz ... 0,50 mm (0.02 in.) Fünf-/sechsteiliges Führungslager—Axialspiel... 0,03—0,35 mm (0.001—0.014 in.) Verschleißtoleranz ... 0,50 mm (0.02 in.) Wenn das Axialspiel bei einem neuen zwei- oder sechsteiligen Standard-Führungslager nicht der Spezifikation entspricht, ein fünfteiliges Führungslager mit Anlaufscheiben in Übergröße einbauen. Spezifikation Kurbelwellen-Anlaufscheibe in Übergröße—Dicke ... + 0,18 mm (0.007 in.) HINWEIS: Der Übergröße-Führungslagersatz enthält drei A—Anlaufscheiben in Übergröße 0,18 mm (0.007 in.) Anlaufscheiben in B—Vorderseite des Motors Übergröße, die wie abgebildet einzubauen C—Hintere Lagerdeckel-Seite sind. CD,CTM125,098 –29–16JAN01–1/1

Ausbau der Kurbelwelle

1. Die Kurbelwellenhauptlagerdeckel kennzeichnen, um die richtige Anordnung beim Zusammenbau zu gewährleisten. 2. Nylonseile (oder ein anderes geeignetes Hebegeschirr) an der Kurbelwelle befestigen. 3. Die Kurbelwelle vorsichtig aus dem Zylinderblock heben. CD,CTM125,099 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=124 CD30587 –UN–04MAY98 CD30220 –UN–07MAR95 CD7144 –UN–07MAR95, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Prüfung der Kurbelwelle 15

1. Die Kurbelwelle gründlich reinigen, insbesondere die Ölkanäle von den Kurbelwellenlagern zu den Pleuelstangenlagern. 2. Die Kurbelwelle auf Risse und Anzeichen von Belastungsspannung prüfen (siehe die kritischen Bereiche für Belastungsspannung in der Abbildung). 3. Beide Ansätze des Führungszapfens auf Riefenbildung und Unebenheit prüfen. CD,3274,G15,19 –29–01MAR92–1/1

Kurbelwellentyp

Kurbelwellen sind aus Stahl mit maschinell gefertigten Hohlkelhen (A) oder aus Gußeisen mit eingewalzten Rillen (B). HINWEIS: Saran (CD) und Torreon (PE)-Motoren verwenden gußeiserne Kurbelwellen während L & T - John Deere (PY) Motoren Stahlkurbelwellen verwenden. A—Stahlkurbelwelle mit Hohlkehlen B—Gußeiserne Kurbelwelle mit eingewalzten Rillen CD03523,000012E –29–28JUL04–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=125 CD30248 –UN–08MAR95 CD7147 –UN–23FEB89, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Prüfung des Kurbelwellenzapfen-Durchmessers 1. Den Durchmesser aller Kurbelwellenzapfen an HINWEIS: Das Ölspiel zwischen mehreren Stellen um den Zapfen messen und mit Kurbelwellenhauptlager und Zapfen kann den Spezifikationen vergleichen. auch mit PLASTIGAGE ermittelt werden. Spezifikation Wenn der Motor zuvor einer Kurbelwellen- Generalüberholung unterzogen wurde und Hauptlagerzapfen— Lagerschalen in Untergröße verwendet Durchmesser (Standard) ... 79,324—79,350 mm (3.123—3.124 in.) wurden, stimmen die oben aufgeführten Kurbelwellen-Pleuelzapfen— Durchmesser unter Umständen nicht mit Durchmesser (Standard) ... 69,799—69,825 mm den aufgezeichneten überein. Das (2.748—2.749 in.) Lagerspiel muß jedoch der Spezifikation Kurbelwellen-Hauptlager- oder entsprechen. Pleuelzapfen—Max. Kegeligkeit ... 0,03 mm (0.0012 in.) Max. Unrundheit ... 0,075 mm (0.003 in.) 3. Wenn der Kurbelwellenzapfen-Durchmesser oder 2. Die Kurbelwellenlagerschalen und -deckel das Spiel nicht der Spezifikation entsprechen, die anbringen und dann die Sechskantschrauben mit Kurbelwelle ersetzen oder die Zapfen zur 135 N•m (100 lb-ft) festziehen, anschließend den Anpassung an die Lager in Untergröße Durchmesser des Hauptlagers (zusammengebaut) nachschleifen (siehe “Nachschleifen der messen und mit der Spezifikation vergleichen. Kurbelwelle” in dieser Gruppe). Spezifikation HINWEIS: Unter Umständen sind auch Kurbelwellen Kurbelwellen-Hauptlager, in Untergröße durch den regulären zusammengebaut— Ersatzteilvertrieb erhältlich. Durchmesser... 79,396—79,440 mm (3.126—3.127 in.) Kurbelwellenhauptlager zu Zapfen—Ölspiel ... 0,046—0,116 mm (0.0018—0.0046 in.) Max. Verschleiß ... 0,15 mm (0.006 in.) PLASTIGAGE ist ein Warenzeichen von DANA Corp. CD,CTM125,100 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=126 CD30588 –UN–04MAY98 CD7149 –UN–07MAR95, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Das Kurbelwellenhauptlager-Spiel mit 15 PLASTIGAGE ermitteln. 17

1. Einen Streifen PLASTIGAGE in die Mitte des Lagers legen. 2. Den Deckel einbauen und die Sechskantschrauben mit 135 N•m (100 lb-ft) anziehen. 3. Den Deckel abnehmen und die Breite des PLASTIGAGE mit der Skala auf der Verpackungsseite vergleichen, um das Spiel festzustellen. 4. Das maximal zulässige Spiel beträgt 0,15 mm (0.006 mm). PLASTIGAGE ist ein Warenzeichen von DANA Corp. CD,CTM125,101 –29–16JAN01–1/1

Nachschleifen der Kurbelwelle

Wenn die Zapfen abgenutzt, kegelig, unrund, zerkratzt durchgeführt werden, die die oder beschädigt sind, können die Kurbelwellenzapfen Kurbelwellenabmessungen und nachgeschliffen und die richtigen Lagerschalen in Oberflächengüte gemäß den Untergröße eingebaut werden. vorgegebenen Spezifikationen einhalten können. Spezifikation Kurbelwellen-Hauptlager in HINWEIS: Die Kurbelwelle aus Gußeisen kann nur Untergröße—1. Größe... 0,25 mm (0.01 in.) einmal auf 0,25 mm (0.01 in.) unter 2. Größe... 0,50 mm (0.02 in.) 3. Größe... 0,76 mm (0.03 in.) Standardgröße nachgeschliffen werden. Die Kurbelwelle muß anschließend gemäß den WICHTIG: Das Schleifen der Kurbelwelle darf NUR Mikron-Spezifikationen für die Bearbeitung von erfahrenem Personal an Maschinen in dieser Gruppe geläppt werden. CD,CTM125,102 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=127 CD7145 –UN–23MAY95, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Richtlinien zum Nachschleifen der Kurbelwelle Wenn die Kurbelwelle nachgeschliffen werden muß, HINWEIS: Wenn Anlaufflächen nachgeschliffen die folgenden Richtlinien beachten: werden und eine Scheibe in Übergröße verwendet wird, muß die Spezifikation für 1. Die Größe, auf die die Zapfen nachgeschliffen das Kurbelwellen-Axialspiel eingehalten werden müssen, entsprechend den während der werden. Prüfungen ermittelten Meßwerten bestimmen. 5. Sind die Anlaufflächen der Kurbelwelle übermäßig 2. Wenn ein oder mehrere Haupt- oder verschlissen oder gerieft, müssen sie Pleuelstangenlagerzapfen abgeschliffen werden nachgeschliffen und poliert werden. Ein müssen, alle Hauptlagerzapfen oder alle Anlaufscheibensatz in Übergröße ist erhältlich. Pleuelstangenzapfen auf die gleiche erforderliche Größe schleifen. Im Uhrzeigersinn schleifen 6. Die Kanten aller Ölbohrungen in den Lagerzapfen (gesehen vom Vorderteil der Kurbelwelle). glattschleifen, um einen Radius von etwa 1,50 mm (0.060 in.) zu erhalten. 3. Eine lokale Erhitzung muß vermieden werden, da sie oft Schleifrisse verursacht. Großzügig Kühlmittel 7. Nach dem Schleifen die Kurbelwelle mit der verwenden, um die Kurbelwelle beim Schleifen zu Fluoreszenz-Magnetpartikel-Methode oder einem kühlen. Die Schleifscheibe nicht auf das Werkstück ähnlichen Verfahren daraufhin prüfen, ob beim drücken. Schleifen Risse verursacht wurden. 4. Die geschliffenen Flächen auf die vorgegebene 8. Die Kurbelwelle entmagnetisieren. Oberflächengüte (siehe “MIKRON- SPEZIFIKATIONEN FÜR BEARBEITUNG” in dieser 9. Die Kurbelwelle und die Ölkanäle gründlich mit Gruppe) polieren oder läppen (im Uhrzeigersinn). Lösungsmittel reinigen. Mit Preßluft trocknen. Die nachgeschliffenen Zapfen unterliegen übermäßigem Verschleiß, wenn sie nicht glatt poliert werden. CD,CTM125,103 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=128,

Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad Mikron-Spezifikationen für Bearbeitung 15 Die folgenden Spezifikationen müssen eingehalten Die abschließende Oberflächenbearbeitung des

werden, wenn Kurbelwellen aus Gußeisen Zapfens muß im Uhrzeigersinn (gesehen vom nachgeschliffen werden: Vorderteil der Kurbelwelle) erfolgen. Spezifikation WICHTIG: NICHT versuchen, Gußeisen- Mikron-Spezifikationen für Kurbelwellen nachzuschleifen, wenn die Kurbelwellen-Bearbeitung— obigen Spezifikationen nicht erhalten Arithmetischer Mittenrauhwert (CLA)... 0,2 Mikron (8 micro-in.) oder werden können. besser Schrägheits-Parameter (Sk) ... Negativ Tragverhältnis (Tp) mit 1 % Tp- Bezugslinie bei einer Tiefe von 0,22 Mikron (8.8 micro-in.) ... Tp über 20 % Tragverhältnis (Tp) mit 1 % Tp- Bezugslinie bei einer Tiefe von 0,38 Mikron (15.2 micro-in.) ... Tp über 80 % Tragverhältnis (Tp) mit 1 % Tp- Bezugslinie bei einer Tiefe von 0,64 Mikron (25.6 micro-in.) ... Tp über 90 % CD,3274,G15,37 –29–16JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 15-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=129, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Ersetzen des Kurbelwellenzahnrads HINWEIS: Das Zahnrad kann ersetzt werden, ohne die Kurbelwelle aus dem Motor auszubauen. 1. Das Zahnrad mit dem Abzieher D01200AA und dem Abzieher-Aufsatz D01218AA oder einem anderen geeigneten Abzieher abziehen. 2. Den Woodruffkeil von der Kurbelwelle abnehmen und etwaige Grate vom Zahnradzapfen entfernen. 3. Einen neuen Woodruffkeil in die Kurbelwellen-Keilnut einsetzen. ACHTUNG: Öldämpfe und Öl können sich oberhalb von 190 °C (380 °F) entzünden. Ein Thermometer verwenden, um sicherzustellen, E—Abzieher-Aufsatz D01218AA daß eine Temperatur von 180 °C (360 °F) nicht F—Scheibe überschritten wird. Dafür sorgen, daß Flammen G—Abzieher D01200AA und Heizelemente keinen direkten Kontakt mit dem Öl haben. Das Öl in einer gut belüfteten Umgebung erhitzen. Eine sichere Vorgehensweise planen, um Verbrennungen zu vermeiden. 4. Das neue Zahnrad auf 180 °C (360 °F) erhitzen. CD,CTM125,104 –29–16JAN01–1/2 5. Das Zahnrad mit der abgeschrägten Seite zum Motor weisend mit dem Treiber JDG794A (früher JDH7 oder JDG794) auf die Kurbelwelle treiben. CD,CTM125,104 –29–16JAN01–2/2 CTM128 (18NOV04) 15-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=130 CD30398 –UN–10MAY95 RG7238 –UN–10OCT94, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad

Einbau der Hauptlagerschalen 15

Die Hauptlagerschalen einbauen, dabei sicherstellen, daß die Sicherungsnase (A) an der Schale in den Schlitz (B) im Zylinderblock und in die Hauptlagerdeckel kommt. Außerdem sicherstellen, daß die Ölbohrungen der Lagerschalen mit den Ölkanälen im Zylinderblock ausgerichtet sind. A—Lagerschalen-Sicherungsnase B—Schlitz im Zylinderblock CD,CTM125,105 –29–01DEC97–1/1

Einbau des zweiteiligen Führungslagers

Ein Führungslager (A) aus dem zweiteiligen Führungslagersatz in der hinteren Wange des Zylinderblocks und das andere im hinteren Lagerdeckel einbauen. CD,CTM125,106 –29–01DEC97–1/1

Einbau des sechsteiligen Führungslagers

Zwei Anlaufscheiben in den Block und zwei an den Lagerdeckel anbringen. Die Ölnuten (A) müssen zu den Kurbelwellen-Anlaufflächen weisen. HINWEIS: Der Motor ist möglicherweise ab Werk mit einem fünfteiligen Führungslager ausgestattet. Wenn dieses fünfteilige Führungslager wieder eingebaut wird, zwei Anlaufscheiben auf den Lagerdeckel und die letzte an die hintere Fläche des Zylinderblocks setzen. A—Ölnuten CD,CTM125,107 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=131 CD30590 –UN–04MAY98 CD30399 –UN–10MAY95 CD30589 –UN–19MAY98, Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad 15 Einbau der Kurbelwelle 1. Eine reichliche Schicht von sauberem Motoröl auf WICHTIG: Vor dem Anziehen der hinteren die Lagerflächen und Kurbelwellenzapfen auftragen Sechskantschrauben sicherstellen, daß und die Kurbelwelle einbauen. die hintere Anlaufscheibe des Deckels mit der hinteren Anlaufscheibe des 2. Alle Hauptlagerdeckel-Schrauben in sauberes Blocks ausgerichtet ist. Motoröl eintauchen und mit Scheiben in die Lagerdeckel setzen. 6. Alle Sechskantschrauben gemäß Spezifikation anziehen. 3. Alle Lagerdeckel (B) gemäß den eingestanzten Markierungen so einbauen, daß sich die Spezifikation Sicherungsnasen (A) beider Lagerhälften an der Kurbelwellenhauptlager- Schraube—Drehmoment ... 135 N•m (100 lb-ft) gleichen Seite befinden. Alle Sechskantschrauben fingerfest anziehen. 7. Auf ungehindertes Drehen und das Axialspiel der Kurbelwelle prüfen. 4. Mit einem ersten Drehmoment von nicht mehr als 20 N•m (14 lb-ft) anziehen. 5. Die Kurbelwelle mit einem weichen Hammer zuerst nach hinten und dann nach vorne bewegen, um die hinteren Anlaufscheiben auszurichten. CD,CTM125,108 –29–16JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 15-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=132 T88557 –UN–14OCT88 CD30250 –UN–06MAR95,

Gruppe 20 Nockenwelle und Steuerradanordnung Ausbau des vorderen Kurbelwellen- 20 Öldichtrings 1

1. Die Kurbelwellen-Keilriemenscheibe ausbauen. 2. Mit einem Dorn (oder Nagel) ein Loch im äußeren Gehäuse der Öldichtung machen. 3. Die Öldichtung mit dem Gleithammer-Abzieher JDG22 und einer Gewindeschneidschraube abziehen. 4. Falls erforderlich, diesen Vorgang um 120° versetzt wiederholen. CD03523,00000F7 –29–17JAN01–1/1

Ausbau des Steuerdeckels

1. Die Lichtmaschine (A) ausbauen. 2. Die Wasserpumpe (B) ausbauen. 3. Die Ölwanne (C) ausbauen. 4. Die Kurbelwellen-Keilriemenscheibe (D) ausbauen. 5. Das Öldruckregulierventil (E) ausbauen. 6. Den Steuerdeckel (F) ausbauen. 7. Die Öldichtung vom Steuerdeckel entfernen, falls noch nicht geschehen. A—Lichtmaschine B—Wasserpumpe C—Ölwanne D—Kurbelwellen-Keilriemenscheibe E—Öldruckregulierventil F—Steuerdeckel CD03523,00000F8 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=133 CD30805 –UN–12MAR01 CD30804 –UN–17APR01 CD30803 –UN–17APR01,

Nockenwelle und Steuerradanordnung

20 Messung des Steuerrad-Zahnspiels

Das Flankenspiel zwischen den Zahnrädern mit einer Meßuhr prüfen und mit den Spezifikationen vergleichen.

Schrägverzahntes Steuerrad—Spezifikation Oberes Zwischenrad/ Kurbelwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,07—0,30 mm (0.003—0.012 in.) Verschleißtoleranz ... 0,40 mm (0.016 in.) Oberes Zwischenrad/ Nockenwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,07—0,35 mm (0.003—0.014 in.) Verschleißtoleranz ... 0,51 mm (0.020 in.) Oberes Zwischenrad/ Einspritzpumpenzahnrad— Flankenspiel... 0,07—0,35 mm (0.003—0.014 in.) Verschleißtoleranz ... 0,51 mm (0.020 in.) Unteres Zwischenrad/ Kurbelwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,07—0,35 mm (0.003—0.014 in.) Verschleißtoleranz ... 0,51 mm (0.020 in.) Unteres Zwischenrad/ Ölpumpenzahnrad—Flankenspiel ... 0,04—0,38 mm (0.0016—0.015 in.) A—Nockenwelle/oberes Zwischenrad Verschleißtoleranz ... 0,40 mm (0.016 in.) B—Einspritzpumpe/oberes Zwischenrad C—Oberes Zwischenrad/Kurbelwellenzahnrad Stirn-Steuerrad D—Kurbelwelle/unteres Zwischenrad Motoren für Traktoren 5300/5300N ( -242551CD) E—Ölpumpe/unteres Zwischenrad Alle anderen Motoren ( -270818CD) —Spezifikation Oberes Zwischenrad/ Kurbelwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,04—0,35 mm (0.0016—0.014 in.) Verschleißtoleranz ... 0,60 mm (0.024 in.) Oberes Zwischenrad/ Nockenwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,08—0,45 mm (0.003—0.018 in.) Verschleißtoleranz ... 0,85 mm (0.033 in.) Oberes Zwischenrad/ Einspritzpumpenzahnrad— Flankenspiel... 0,08—0,45 mm (0.003—0.018 in.) Verschleißtoleranz ... 0,85 mm (0.033 in.) Unteres Zwischenrad/ Kurbelwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,04—0,35 mm (0.0016—0.014 in.) Verschleißtoleranz ... 0,65 mm (0.025 in.) Unteres Zwischenrad/ Ölpumpenzahnrad—Flankenspiel ... 0,08—0,40 mm (0.003—0.016 in.) Verschleißtoleranz ... 0,75 mm (0.030 in.) Nockenwelle/Nebenantriebszahnrad— Flankenspiel... 0,09—1,24 mm (0.0035—0.049 in.) Verschleißtoleranz ... 1,34 mm (0.053 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,112 –29–17JAN01–1/2

CTM128 (18NOV04) 20-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=134 CD30591 –UN–04MAY98,

Nockenwelle und Steuerradanordnung

Stirn-Steuerrad 20 Motoren für Traktoren 5300/5300N (242552CD- ) 3 Alle anderen Motoren (270819CD- ) —Spezifikation Oberes Zwischenrad/ Kurbelwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,01—0,49 mm (0.0004—0.019 in.) Oberes Zwischenrad/ Nockenwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,01—0,52 mm (0.0004—0.020 in.) Oberes Zwischenrad/ Einspritzpumpenzahnrad— Flankenspiel... 0,01—0,52 mm (0.0004—0.020 in.) Unteres Zwischenrad/ Kurbelwellenzahnrad— Flankenspiel... 0,01—0,46 mm (0.0004—0.018 in.) Unteres Zwischenrad/ Ölpumpenzahnrad—Flankenspiel ... 0,01—0,49 mm (0.0004—0.019 in.) Nockenwelle/Nebenantriebszahnrad— Flankenspiel... 0,01—0,54 mm (0.0004—0.021 in.)

Wenn das Flankenspiel nicht richtig ist, neue Zahnräder

einbauen. CD,CTM125,112 –29–17JAN01–2/2

Messung des Axialspiels der Nockenwelle Mit einer Meßuhr das Axialspiel der Nockenwelle prüfen.

Spezifikation Nockenwelle—Axialspiel... 0,08—0,23 mm (0.003—0.009 in.) Max. Verschleiß... 0,38 mm (0.015 in.) Anlaufscheibe—Dicke... 3,935—3,985 mm (0.155—0.157 in.) Max. Verschleiß... 3,8 mm (0.15 in.)

HINWEIS: Wenn das Axialspiel nicht der Spezifikation

entspricht, die Dicke der Anlaufscheibe prüfen, da diese das Axialspiel bestimmt. CD,3274,G20,6 –29–17JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 20-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=135 CD7104 –UN–07MAR95, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Ausbau der Nockenwelle HINWEIS: Die Teile kennzeichnen, so daß sie wieder an ihren ursprünglichen Positionen eingebaut werden können. 1. Den Zylinderkopf, die Nockenstößel und die Kraftstoffpumpe ausbauen. 2. Die Sechskantschrauben (A) entfernen und die Nockenwelle gerade herausziehen. WICHTIG: Beim Ausbau der Nockenwelle darauf achten, daß die Nocken nicht die Lagerflächen in den Bohrungen beschädigen. HINWEIS: Die Nockenwelle kann aus dem Motor ausgebaut werden, ohne den Zylinderkopf abzunehmen, indem die Nockenstößel mit dem Magnethaltersatz D15001NU von den Nocken weggehalten werden. CD,CTM125,113 –29–01DEC97–1/1

Messung der Nockenwellenzapfen

Spezifikation Nockenwellenzapfen— Durchmesser ... 55,872—55,898 mm (2.1997—2.2007 in.) Max. Verschleiß... 55,85 mm (2.199 in.) Nockenwellenzapfen zu Bohrung—Max. Spiel... 0,18 mm (0.007 in.) Wenn die Lager abgenutzt sind oder nicht der Spezifikation entsprechen, die Pleuelstangenlager ersetzen. WICHTIG: Um die anfänglichen Betriebsbedingungen zwischen den Nocken und den Nockenstößeln zu erhalten, immer die Nockenstößel ersetzen, wenn eine neue Nockenwelle eingebaut wird. CD,CTM125,114 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=136 CD30594 –UN–04MAY98 CD30593 –UN–04MAY98 CD30592 –UN–19MAY98, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Messung des Nockenhubs 20

Den längsten und kürzesten Durchmesser jeder Nocke messen. Den kürzeren Durchmesser vom längeren Durchmesser subtrahieren, um den Nockenhub zu ermitteln. Wenn eine Nocke nicht den richtigen Hub aufweist, eine neue Nockenwelle einbauen. Spezifikation Nockenwellen-Einlaßnocken— Höhe ... 6,93—7,42 mm (0.273—0.292 in.) Max. Verschleiß... 6,68 mm (0.263 in.) Nockenwellen-Auslaßnocken— Höhe ... 6,76—7,26 mm (0.266—0.286 in.) Max. Verschleiß... 6,50 mm (0.256 in.) WICHTIG: Um die anfänglichen Betriebsbedingungen zwischen den Nocken und den Nockenstößeln zu erhalten, immer die Nockenstößel ersetzen, wenn eine neue Nockenwelle eingebaut wird. CD,3274,G20,9 –29–17JAN01–1/1

Ersetzen des Nockenwellenzahnrads

1. Das Zahnrad mit einer Presse von der Nockenwelle entfernen. 2. Den Wellenkeil in das Nockenwellen-Vorderteil einsetzen. 3. Das Zahnrad mit der Einstellmarke (A) von der Nockenwelle weg einbauen. 4. Das Zahnrad auf die Welle pressen, bis es bündig mit dem Ansatz an der Nockenwelle ist. CD,CTM125,115 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=137 CD30595 –UN–19MAY98 T81262 –UN–01NOV88, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Ausbau des Drehzahlmesser-Aufnehmerstifts 1. Eine Ausziehbohrung von ca. 6 mm (0.250 in.) Durchmesser und 12 mm (0.500 in.) Tiefe in die Mitte des Stifts bohren und gewindeschneiden. 2. Den Drehzahlmesser-Aufnehmerstift mit einem selbst hergestellten Auszieher (Distanzscheibe, Scheibe, Schraube) herausziehen. CD,3274,G20,11 –29–10MAR92–1/1

Einbau der Nockenwelle

1. Vor dem Einbau der Drehzahlmesser-Antriebswelle 4. Die Sechskantschrauben (D) einschrauben und (A) den Durchmesser des gerändelten gemäß Spezifikation festziehen. Wellenbereichs (B) prüfen. Wenn der Durchmesser 12,92 mm (0.5087 in.) überschreitet, die Welle auf Spezifikation 12,88—12,92 mm (0.5071—0.5087 in.) Nockenwellen-Anlaufscheiben- Sechskantschrauben— nacharbeiten. Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) 2. Die Nockenwelle mit sauberem Motoröl überziehen. WICHTIG: Um die anfänglichen An Motoren mit Nockenwellenbuchse den Betriebsbedingungen zwischen den Innenumfang der Buchse mit Fett TY63331 Nocken und den Nockenstößeln zu schmieren. erhalten, immer die Nockenstößel (E) ersetzen, wenn eine neue Nockenwelle 3. Die Nockenwelle und die Anlaufscheibe (C) in den eingebaut wird. Zylinderblock einbauen. 1Als Ersatzteil erhältlich. CD,CTM125,116 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=138 CD30200 –UN–07MAR95 CD30596 –UN–16JUN98, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Prüfung der Nockenstößel 20

Die Durchmesser der Nockenstößel messen und mit den Spezifikationen vergleichen. Spezifikation Nockenstößel—Durchmesser... 31,62—31,64 mm (1.124—1.246 in.) Nockenstößel zu Bohrung—Spiel ... 0,06—0,13 mm (0.002—0.005 in.) Wenn der Durchmesser oder das Spiel nicht der Spezifikation entsprechen oder die Stößel-Stirnfläche eben oder konkav ist, den Nockenstößel ersetzen. CD,CTM125,117 –29–17JAN01–1/1

Messung des Axialspiels des Zwischenzahnrads

Das Axialspiel des oberen und unteren Zwischenzahnrads mit einer Meßuhr prüfen. Spezifikation Oberes und unteres Zwischenzahnrad—Axialspiel... 0,14—0,29 mm (0.006—0.012 in.) Max. Verschleiß... 0,40 mm (0.016 in.) CD,3274,G20,20 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=139 RG6324 –UN–23NOV97 CD7155 –UN–23MAY95, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Ausbau der Frontplatte 1. Zum Ersetzen der Frontplatte wie folgt vorgehen: WICHTIG: Ersatz-Frontplatten weisen keine Einspritzpumpen-Einstellmarken auf. Für eine richtige Einstellung der Einspritzpumpe ist es von höchster Wichtigkeit, daß die Einstellung genau und an der richtigen Stelle von der ursprünglichen Frontplatte auf die Ersatz- Frontplatte übertragen wird. a. Eine Aluminiumschablone gemäß den Angaben unter “Selbst hergestellte Werkzeuge” herstellen. b. Die Schablone mit 3/8 in. Sechskantschrauben an die vorherige Frontplatte anbringen und die Einstellmarke von der vorherigen Frontplatte (A) mit einem Bleistift auf die Schablone (B) übertragen. c. Die Schablone an die neue Frontplatte anbringen und die Einstellmarke mit einem Ritzwerkzeug auf die neue Frontplatte (C) übertragen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,118 –29–17JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) 20-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=140 CD30186 –UN–07MAR95, Nockenwelle und Steuerradanordnung 2. Das obere und untere Zwischenzahnrad entfernen. 5. Das Ölumgehungsventil und die Feder (B) entfernen. 3. Die Nockenwelle, die Kraftstoffeinspritzpumpe und die Ölpumpe ausbauen. 4. Die Senkkopfschrauben (A) entfernen und die Frontplatte abnehmen. CD,CTM125,118 –29–17JAN01–2/2 CTM128 (18NOV04) 20-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=141 CD30597 –UN–19MAY98 CD30598 –UN–04MAY98,

Nockenwelle und Steuerradanordnung

20 Messung der Zwischenzahnradbuchse und 10 der Welle Spezifikation Welle des oberen Zwischenzahnrads (schrägverzahntes Zahnrad)— Durchmesser ... 44,437—44,463 mm (1.7495—1.7505 in.) Welle des unteren Zwischenzahnrads (schrägverzahntes Stirnrad)— Durchmesser ... 44,437—44,463 mm (1.7495—1.7505 in.) Welle des oberen Zwischenzahnrads (Stirnrad)— Durchmesser ... 69,759—69,775 mm (2.7464—2.747 in.) Buchse des oberen Zwischenzahnrads (schrägverzahntes Zahnrad)— Durchmesser ... 44,501—44,527 mm (1.752—1.753 in.) Buchse des unteren Zwischenzahnrads (schrägverzahntes Stirnrad)— Durchmesser ... 44,501—44,527 mm (1.752—1.753 in.) Buchse des oberen Zwischenzahnrads (Stirnrad)— Durchmesser ... 69,827—69,857 mm (2.7491—2.7503 in.) Buchse des oberen Zwischenzahnrads zu Welle (schrägverzahntes Zahnrad)— Spiel... 0,038—0,09 mm (0.0015—0.0035 in.) Max. Verschleiß... 0,15 mm (0.006 in.) Buchse des unteren Zwischenzahnrads zu Welle (schrägverzahntes Stirnrad)— Spiel... 0,038—0,09 mm (0.0015—0.0035 in.) Max. Verschleiß... 0,15 mm (0.006 in.) Buchse des oberen Zwischenzahnrads zu Welle (Stirnrad)—Spiel ... 0,052—0,098 mm (0.002—0.0038 in.) Max. Verschleiß... 0,15 mm (0.006 in.)

Wenn das Spiel die Spezifikation übersteigt, abgenutzte Teile durch neue ersetzen.

CD,3274,G20,22 –29–01FEB94–1/1

CTM128 (18NOV04) 20-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=142 CD7160 –UN–07MAR95 CD7159 –UN–07MAR95, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Ersetzen der Zwischenzahnradbuchse 20

HINWEIS: Die Lagerbüchse für das gerade verzahnte obere Zwischenzahnrad ist nicht als Einzelteil erhältlich. Daher neue Lagerbüchse und neues Zwischenzahnrad einbauen. 1. Abgenutzte Lagerbüchse aus dem Zahnrad heraustreiben. WICHTIG: Die Büchsen des oberen und des unteren Zwischenzahnrades sind verschieden. OBERES ZWISCHENZAHNRAD: Dieses Zahnrad wird druckgeschmiert und weist eine Buchse mit glatter Bohrung auf. UNTERES ZWISCHENZAHNRAD: Dieses Zahnrad wird spritzgeschmiert und weist eine Buchse mit Schmierungsrille auf. 2. Neue Büchse mit Treibwerkzeug JD252 (JD-252)1 und Treibbolzen JDG537 so einpressen, daß sie mit einer der beiden Stirnflächen des Zahnrads bündig ist. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-252 bestellen. CD,3274,G20,23 –29–26AUG04–1/1

Ausbau der Zwischenzahnradwelle

Die obere oder untere Zwischenzahnradwelle ausbauen, indem sie aus der Frontplatte getrieben wird. Die Anlaufscheibe ausbauen. CD,CTM125,119 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=143 CD30599 –UN–04MAY98 CD7161 –UN–07MAR95, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Einbau des Zwischenzahnradwellen-Spannstifts C—Stiftüberstand D—Ohren der Anlaufscheibe E—Senkkopfschraube F—Ölbohrungen in Welle HINWEIS: Die obere Zwischenzahnradwelle für Den Federstift einpressen, bis der Überstand (C) Motoren mit Nebenantrieb (Stirnrad) verfügt erhalten wird. über einen Federstift zur richtigen Ausrichtung der Wellen-Ölbohrungen (F) Spezifikation und der Anlaufscheiben-Ohren (D) zum Federstift der oberen Welle (Stirnrad)—Überstand (C)... 7,5—8,5 mm (0.295—0.335 in.) Freiraum um die Frontplatten- Senkkopfschraube (E). CD,CTM125,132 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=144 RG6459 –UN–26OCT92 CD30401 –UN–10MAY95, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Einbau der Zwischenzahnradwellen 20

Obere Zwischenzahnradwelle Untere Zwischenzahnradwelle WICHTIG: Die Ölbohrung in der oberen 10- und 11-Uhr-Stundenzeigerposition angeordnet Zwischenzahnradwelle muß richtig ist. An Motoren mit Nebenantrieb sicherstellen, daß positioniert werden, um eine der Federstift der oberen Welle mit den Bohrungen einwandfreie Schmierung der in der Anlaufscheibe und der Frontplatte Zwischenzahnradbuchse zu ausgerichtet ist. gewährleisten. 3. Die Welle in die Frontplatte pressen, bis die 1. Die Anlaufscheibe mit dem scharfen Rand zur Anlaufscheibe vollständig sitzt. Frontplatte weisend einbauen. HINWEIS: Die Zwischenzahnradwelle wird an der 2. Die Zwischenzahnradwelle so in die Bohrung der Frontplatte befestigt, wenn die Zahnrad- Frontplatte setzen, daß die Ölbohrung zwischen der Schraube oder -Mutter festgezogen wird. CD,CTM125,133 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=145 CD30255 –UN–06MAR95 CD30256 –UN–06MAR95, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Frontplattendichtung Ältere Motoren ( -291260CD) Neuere Motoren (291261CD- ) Dichtung für Motoren ( -291260CD) Dichtung für ALLE Motoren Die Form der Ölnut (A) zum Schmieren des oberen Ausführung verwendet werden, während die frühere Zwischenzahnrads wurde ab der Motorseriennummer Dichtung nicht zur neuen Zylinderblock-Ausführung (291261CD- ) geändert. paßt. Die Frontplatten-Dichtung für die neue Form der Ölnut kann für Zylinderblöcke mit der früheren Ölnut- CD03523,00000F9 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=146 CD30714 –UN–22FEB99 CD30712 –UN–22FEB99 CD30715 –UN–22FEB99 CD30713 –UN–22FEB99, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Einbau der Frontplatte 20

1. Den Einspritzpumpen-Stehbolzen (F) mit Loctite 271 an der Frontplatte anbringen. HINWEIS: Standard-Frontplatten (ohne Nebenantriebserweiterung) weisen mehrere Positionen für den Einspritzpumpen- Stehbolzen auf. Die mit (C) gekennzeichneten Bohrungen verwenden. 2. Nur an der Standard-Frontplatte die dargestellten Stopfen 5/16" (D) und 3/8" (E) anbringen. Die Buchse (G) wird für diese Ausführung nicht benötigt. 3. Das Ölumgehungsventil (B) und die Feder in den Zylinderblock einbauen. 4. Die Dichtung (H) und die Frontplatte anbringen. Neue außenliegende Zahnscheiben auf die Senkkopfschrauben (A) setzen und diese dann gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Frontplatten- Senkkopfschrauben— Drehmoment ... 35 N•m (25 lb-ft) WICHTIG: Den überstehenden Rand der Dichtung erst A—Senkkopfschraube abschneiden, nachdem der Steuerdeckel B—Ölumgehungsventil festgezogen wurde. C—Position des Stehbolzens D—Stopfen AT21191 (5/16") - Anzahl: 6 E—Stopfen AT22919 (3/8") - Anzahl: 2 F—Stehbolzen T23442 - Anzahl: 3 G—Buchse R79854 H—Dichtung J—Frontplatte CD,CTM125,120 –29–17JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=147 CD30600 –UN–16JUN98 CD30598 –UN–04MAY98 CD30597 –UN–19MAY98 CD30695 –UN–16JUN98, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Einbau der oberen Steuerradanordnung 1. Den Kolben Nr. 1 mit dem Schwungrad-Drehwerkzeug JDE83 oder JDG820 (früher JDE81-1) und dem Einstellstift JDE81-4 auf den OT einstellen. HINWEIS: JDE83 bei Motoren mit mit einem 142-Zahn Schwungradzahnkranz und einer Gehäuseführungsbohrung von 26,5 mm (1.04 in.) Durchmesser verwenden. JDE820 bei Motoren mit einem 129-Zahn Schwungradzahnkranz und einer Gehäuseführungsbohrung von 29,9 mm (1.18 in.) Durchmesser verwenden. 2. Die Nockenwelle einbauen und dann, während das Einstellwerkzeug JD254A (JD-254A)1 auf dem Vorderteil der Kurbelwelle sitzt und zur Mitte der Nockenwelle weist, die Nockenwelle drehen, bis die Einstellmarkierung (A) mit dem Einstellwerkzeug ausgerichtet ist. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-254A bestellen. CD,CTM125,123 –29–30JUL04–1/3 3. Die Kraftstoffeinspritzpumpe einbauen. 4. Mit dem Einstellwerkzeug JD254A (JD-254A)1 die Einstellmarkierung "3" (für Dreizylindermotoren) mit dem Einstellwerkzeug ausrichten. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-254A bestellen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,123 –29–30JUL04–2/3 CTM128 (18NOV04) 20-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=148 CD30602 –UN–19MAY98 CD30601 –UN–19MAY98, Nockenwelle und Steuerradanordnung 5. Welle und Zahnradbüchse mit Fett TY63331 (A) gemäß Spezifikation festziehen. versehen. Spezifikation 6. Das Zwischenzahnrad an die Welle anbringen, Sechskantschraube des oberen Zwischenzahnrads— ohne das Nockenwellenzahnrad oder das Drehmoment ... 110 N•m (80 lb-ft). Einspritzpumpenzahnrad zu drehen. Bei Motoren mit gerade verzahnten Zahnrädern, Treibwerkzeug 8. Die Zahnrad-Einstellung erneut prüfen, um JDG791A (C) zum Aufsetzen des Zahnrads auf die sicherzustellen, daß sie richtig ist. Welle verwenden. Oberes Zwischenzahnrad so einbauen, daß die Teilenummer sichtbar ist. 7. Die Scheibe mit dem scharfen Rand zum Steuerdeckel und die Schraube (B) anbringen und 1Erhältlich über den Ersatzteildienst CD,CTM125,123 –29–30JUL04–3/3 CTM128 (18NOV04) 20-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=149 CD30603 –UN–16JUN98 CD30604 –UN–19MAY98, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Einbau der unteren Steuerradanordnung 1. Die Ölpumpe und das untere Zwischenzahnrad einbauen. 2. Die neue Schraube mit Scheibe (A) von der Ölpumpenseite einschrauben. Die Anlaufscheibe mit dem scharfen Rand zum Steuerdeckel und die neue Mutter anbringen und gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Mutter des unteren Zwischenzahnrads—Drehmoment ... 110 N•m (80 lb-ft). 3. Das Ölpumpenzahnrad auf die Pumpenwelle setzen, die Sechskantmutter gemäß Spezifikation festziehen und mit drei Zentrierkörner-Markierungen sichern. Spezifikation Mutter des Ölpumpen- Antriebszahnrads—Drehmoment ... 75 N•m (55 lb-ft) CD,CTM125,124 –29–17JAN01–1/1

Einbau des Ölabweisblechs

Das Ölabweisblech (A) und den O-Ring (B), wenn vorhanden, auf das Kurbelwellenvorderteil anbringen. CD,CTM125,126 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=150 CD30605 –UN–04MAY98 CD30608 –UN–04MAY98, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Bestimmung des Steuerdeckels 20

Standard-Steuerdeckel Steuerdeckel mit Nebenantrieb Zwei Arten von Steuerdeckeln werden verwendet: Steuerdeckel für Nebenantrieb. Hergestellt aus Aluminium. Dieser Steuerdeckel weist einen Standard-Steuerdeckel Dieser Steuerdeckel wird aus erweiterten Bereich auf, um das Nebenantriebszahnrad Aluminium hergestellt und kann den Öleinfüllstutzen abzudecken, und kann einen Drehzahlmessersensor (A) und den Drehzahlmesser-Sensor (B) entweder (B) an der Seite über die Zähne des Einspritzpumpen- über die internen Zähne des oberen Steuerrads oder Antriebszahnrads aufnehmen. Dieser Steuerdeckel über die Zähne des Einspritzpumpen-Antriebszahnrads kann außerdem den Öleinfüllstutzen (A) aufnehmen. aufnehmen. CD,CTM125,125 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=151 CD30606 –UN–04MAY98 CD30607 –UN–04MAY98,

Nockenwelle und Steuerradanordnung

20 Einbau des Steuerdeckels 1. Neue Dichtung an der Frontplatte anbringen. 2. Den Steuerdeckel am Motor anbringen und die folgenden Drehmomente nacheinander anwenden. Aluminium-Steuerdeckel—Spezifikation Magnetischer Aufnehmer— Drehmoment ... 15 N•m (11 lb-ft) Drehmoment des Zugangsstopfens für Mutter des Einspritzpumpen- Antriebszahnrads— Stopfen aus Verbundwerkstoff ... 30 N•m (22 lb-ft) — Stahlstopfen... 70 N•m (52 lb-ft) Sechskantschrauben, Ölwanne zu Steuerdeckel (18—23)— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Sechskantschrauben, Steuerdeckel zu Frontplatte (1— 17)—Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Öldruckregulierventil-Stopfen— Drehmoment ... 95 N•m (70 lb-ft) 1...17—Sechskantschrauben, Steuerdeckel zu Frontplatte (nacheinander) 18...23—Sechskantschrauben, Ölwanne zu Steuer- deckel (nacheinander) A—Magnetischer Aufnehmer B—Zugangsstopfen für Mutter des Einspritzpum- pen-Antriebszahnrads C—Öldruckregulierventil-Stopfen CD,CTM125,128 –29–30JUL04–1/2 3. Den Öleinfüllstutzen oder die Verschlußplatte einbauen, dann die Sechskantschrauben (A) gemäß

Spezifikation anziehen.

Spezifikation Aluminium-Öleinfüllstutzen— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Verbundmaterial- Öleinfüllstutzen—Drehmoment... 30 N•m (22 lb-ft) Verschlußplatte für Öleinfüllöffnung—Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) 4. Überstehenden Dichtungsrand abschneiden. CD,CTM125,128 –29–30JUL04–2/2

CTM128 (18NOV04) 20-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=152 CD30610 –UN–04MAY98 CD30609 –UN–16JUN98, Nockenwelle und Steuerradanordnung

Einbau des vorderen Kurbelwellen-Öldichtrings 20

1. Eine neue Dichtung auf das Dichtungsring- HINWEIS: Der Werkzeugsatz KJD10164 enthält Einbauwerkzeug KJD10164 (A) setzen, so daß die außerdem ein Distanzstück (C), das nur bei offene Seite zum Motor weist, und dann die älteren Ausführungen mit kurzem Baugruppe auf das Kurbelwellenvorderteil schieben. Kurbelwellenvorderteil (35 mm Länge) verwendet wird. 2. Die Riemenscheiben-Sechskantschraube mit Scheibe (B) einschrauben und festziehen, bis der Treiber aufsitzt. CD,CTM125,129 –29–17JAN01–1/1

Einbau des Verschleißrings

1. Wenn vorhanden, den Verschleißring mit der abgeschrägten Seite (A) zum Motor weisend einbauen. Sicherstellen, daß der O-Ring gegen das Ölabweisblech sitzt. 2. Den Wellenkeil anbringen. CD,CTM125,130 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=153 CD30611 –UN–04MAY98 CD30612 –UN–04MAY98 CD30698 –UN–16JUN98, Nockenwelle und Steuerradanordnung 20 Einbau von Zusatzvorrichtungen A—Nebenantriebszahnrad B—Mutter C—Sechskantschraube oder Mutter 1. Wellenkeil und Zahnrad (A) auf der Welle 3. Die beiden Befestigungsschrauben oder Muttern (C) anbringen. Die Mutter (B) gemäß Spezifikation gemäß Spezifikation anziehen. festziehen, dann die Zungen der Scheibe, falls vorhanden, nach oben gegen die Mutter biegen. Vom Nockenwellenzahnrad angetriebene Zusatzvorrichtungen— Spezifikation Nebenantriebszahnrad zu 2. Zusatzausrüstung mit Dichtung am Motor anbauen Welle—Drehmoment... 55 N•m (41 lb-ft) (Pfeil). Zusatzvorrichtung zu Motor (Sechskantschraube oder HINWEIS: Neuere Motoren haben keine Vertiefungen Mutter)—Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) in der Frontplatte und erfordern den Einsatz einer flachen Dichtung anstelle einer O- Ring-Dichtung. (Den entsprechenden Teilekatalog verwenden). CD,CTM125,131 –29–29JUL04–1/1 CTM128 (18NOV04) 20-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=154 CD30613 –UN–16JUN98 CD30354 –UN–03FEB93,

Gruppe 25 Schmiersystem Ölkühlerkennzeichnung 25

Der Ölkühler (A) ist zwischen dem Ölfilter und dem Zylinderblock oder Anpassungsgehäuse eingespannt. CD,CTM125,152 –29–26AUG04–1/1

Ausbau des Ölkühlers

1. Die Einlaßleitung (A) und Auslaßleitung (B) vom Ölkühler abnehmen. 2. Den Nippel (C) oder die Halteschraube (D) entfernen und den Ölkühler herausheben. 3. Die Dichtung wegwerfen. A—Einlaßleitung von Wasserpumpe B—Auslaßleitung zur Wasserpumpe C—Nippel D—Halteschraube CD,CTM125,137 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=155 CD30271 –UN–06MAR95 CD30616 –UN–24JUN98 CD30615 –UN–04MAY98 CD30405 –UN–10MAY95, Schmiersystem 25 Ersetzen des Ölkühler-Nippels 1. Den Ölkühler-Nippel (A) ausbauen. 2. Den neuen Nippel so einpressen, daß das Gewindeende nach außen weist (am weitesten vom Zylinder entfernter Punkt). CD,CTM125,138 –29–01DEC97–1/1

Einbau des Ölkühlers am Standard-Motor

1. Eine neue Dichtung zwischen Ölkühler und Zylinderblock einbauen. 2. Den Ölkühler mit dem Nippel (A) anbringen. Gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Ölkühlernippel—Drehmoment ... 35 N•m (25 lb-ft) 3. Die Kühlmittelleitungen an den Ölkühler anschließen. 4. Den Ölfilter einbauen. CD,CTM125,139 –29–24JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=156 CD30617 –UN–04MAY98 CD30275 –UN–06MAR95, Schmiersystem

Ersetzen des Ölkühlers/der Filterhalterung an Motoren mit Nebenantrieb 25

A—Ölkühler/Filterhalterung D—Anschlußstück F—Ölkühler H—O-Ring B—Dichtung E—Dichtung G—Nippel J—Ölfilter C—Halteschraube 1. Den Ölkühler/die Filterhalterung (A) ausbauen. 7. Die Kühlmittelleitungen an den Ölkühler anschließen. 2. Die Teile reinigen und prüfen. 8. Den Ölfilter (J) einbauen. 3. Die Halterung (A) mit einer neuen Dichtung (B) einbauen. Die Halteschraube (C) gemäß Standard-Ölkühler/Ölfilterhalterung an Motoren mit Spezifikation anziehen. Nockenwellenzahnrad-angetriebenem Nebenantrieb— Spezifikation Ölkühler/Filterhalterung- 4. Das Anschlußstück (D) an der Halterung anbringen. Halteschraube (C)— Gemäß Spezifikation festziehen. Drehmoment ... 35 N•m (25 lb-ft) Ölfilter-Anschlußstück (D)— 5. Eine neue Dichtung (E) zwischen Ölkühler (F) und Drehmoment ... 45 N•m (33 lb-ft) Ölkühlernippel (G)— Halterung einbauen. Drehmoment ... 35 N•m (25 lb-ft) 6. Den Ölkühler mit dem Nippel (G) anbringen. Gemäß Spezifikation festziehen. CD,CTM125,140 –29–24JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=157 CD30618 –UN–16JUN98, Schmiersystem 25 Ersetzen des Ölfilteradapters an Motoren mit entfernt angebrachtem Ölfilter A—Halteschraube E—Ölkühler H—O-Ring l—Ölschlauch B—O-Ring F—Dichtung J—O-Ring M—Anschlußstück C—Abdeckung G—Ölfilteradapter K—Anschlußstück N—Ölfilter D—O-Ring 1. Die Spezialschraube (A), mit der sowohl der anbringen. Die Halteschraube (A) gemäß Ölkühler (E) als auch der Ölfilteradapter (G) Spezifikation anziehen. befestigt sind, entfernen. Spezifikation 2. Die Ölschläuche (L) vom Adapter abnehmen. Ölfilteradapter/Ölkühler- Halteschraube (entfernt angebrachter Ölfilter)— 3. Die Teile reinigen und prüfen. Drehmoment ... 35 N•m (25 lb-ft) 4. Den Adapter mit einem neuen O-Ring (H) 5. Die Ölschläuche wieder an den Adapter und die einbauen, dann den Ölkühler mit der Dichtung (F), Kühlmittelleitungen an den Ölkühler anschließen. der Abdeckung (C) und den O-Ringen (D) und (B) CD,CTM125,141 –29–24JAN01–1/1

Ausbau des Öldruck-Regulierventils

Den Öldruckregulierventil-Stopfen ausbauen. Die Federkraft und den Ventilkegel auf übermäßigen Verschleiß und beschädigte Dichtfläche prüfen. Spezifikation Öldruckregulierventil-Feder— Federkraft bei einer Länge von 42,5 mm (1.68 in.) ... 60 bis 75 N (13.5 bis 16.5 lb) CD,CTM125,142 –29–24JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=158 CD30620 –UN–04MAY98 CD30619 –UN–24JUN98, Schmiersystem

Ersetzen des Öldruck-Regulierventilsitzes 25

1. Mit einer passenden Abziehvorrichtung Ventilsitzbüchse entfernen. 2. Neue Büchse mit Hilfe des Treibwerkzeugs JD248A (JD-248A)1 und JDG536 oder OTC813 eintreiben bis das Werkzeug den Zylinderblock berührt. WICHTIG: Nicht den leicht überstehenden Rand der Büchse beschädigen, da er zur Abdichtung dient. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-248A bestellen. CD,CTM125,143 –29–26AUG04–1/1

Einbau des Öldruck-Regulierventils

HINWEIS: Eine oder mehrere Beilagscheiben (A) können zur Einstellung des Öldrucks verwendet werden. 1. Das Ventil, die Feder, die Beilagscheiben, die Scheibe und den Stopfen in den Steuerdeckel einbauen. 2. Den Stopfen gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Öldruckregulierventil-Stopfen— Drehmoment ... 95 N•m (70 lb-ft) CD,CTM125,144 –29–24JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=159 CD30413 –UN–10MAY95 CD7175A –UN–07MAR95, Schmiersystem 25 Ersetzen der Ölmeßstab-Führung 1. Die Sicherungsmutter lösen und die Meßstabführung losschrauben. 2. Ein Dichtmittel auf das Gewinde der neuen Führung auftragen. 3. Die neue Meßstabführung einbauen und die Höhe (X) gemäß Spezifikation einstellen. CD,CTM125,145 –29–24JAN01–1/1

Ersetzen des Ölumgehungsventils

1. Den Steuerdeckel und die Frontplatte ausbauen. 2. Das Ölumgehungsventil und die Feder (A) entfernen. Das Ventil und die Feder auf Beschädigung prüfen. 3. Die Federkraft prüfen und mit der Spezifikation vergleichen. Spezifikation Feder des Ölumgehungsventils— Federkraft bei einer Länge von 29 mm (1.14 in.) ... 79 bis 96,5 N (18 bis 22 lb) 4. Das Ölumgehungsventil und die Feder einbauen. 5. Die Frontplatte und den Steuerdeckel einbauen. CD,CTM125,146 –29–24JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=160 CD30622 –UN–04MAY98 Z20746 –UN–08MAR95, Schmiersystem

Ölpumpe - Einzelteile 25

1—Zylinderblockdichtung 5—Spannstift 9—Außlaßrohr 13—Antriebszahnrad 2—O-Ring (Auslaßrohr) 6—Zahnräder 10—Filter 14—Mutter 3—O-Ring (Ölsiebrohr) 7—Welle 11—Deckel 4—Antriebswelle 8—Gehäuse 12—Sechskantschrauben (3 oder 4) HINWEIS: Neuere Motoren verwenden eine neue Zahnräder (6) und des Gehäuses (8). Die Ölpumpe mit reduziertem Durchfluß. Der Gesamtabmessungen bleiben jedoch wichtigste Unterschied ist die Dicke der unverändert. CD03523,000012F –29–26AUG04–1/1

Ersetzen des Ölpumpensiebs

1. Die Ölwanne ausbauen. 2. Die beiden unteren Sechskantschrauben (A) lösen und das Ölsieb entfernen. 3. Das neue Sieb mit einem neuen O-Ring einbauen und die Sechskantschrauben gemäß Spezifikation anziehen. Spezifikation Sechskantschrauben des Ölpumpensiebs—Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) 4. Die Ölwanne wieder einbauen. CD,CTM125,147 –29–24JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 25-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=161 CD30416 –UN–10MAY95 CD30623 –UN–04MAY98,

Schmiersystem

25 Ausbau der Ölpumpe 1. Die Ölwanne und den Steuerdeckel ausbauen. 2. Die Mutter (A) von der Pumpenwelle entfernen. 3. Das Zahnrad (B) mit einem geeigneten Abzieher von der konischen Welle der Pumpe abziehen. 4. Die 3 Sechskantschrauben (C) entfernen, mit denen das Pumpengehäuse an der Frontplatte befestigt ist. A—Mutter des Ölpumpen-Antriebszahnrads B—Ölpumpen-Antriebszahnrad C—Schraube CD,CTM125,148 –29–24JAN01–1/1

Ölpumpenzahnrad-Axialspiel

Ölpumpenzahnrad-Axialspiel—Spezifikation Ölpumpe mit Standarddurchfluß— Dicke der Zahnräder ... 41,15 bis 41,20 mm (1.62 to 1.622 in.) Ölpumpe mit reduziertem Durchfluß—Dicke der Zahnräder ... 28,80 bis 28,85 mm (1.1339 bis 1.1358 in.) Spiel... 0,05 bis 0,17 mm (0.002 bis 0.007 in.) Verschleißgrenze... 0,22 mm (0.0085 in.) CD,3274,G25,26 –29–27AUG04–1/1

Ölpumpenzahnrad-Radialspiel

Spezifikation Ölpumpe—Radialspiel zwischen Zahnrad und Pumpengehäuse... 0,10 bis 0,16 mm (0.004 bis 0.006 in.) Verschleißgrenze... 0,20 mm (0.008 in.) CD,3274,G25,27 –29–27AUG04–1/1

CTM128 (18NOV04) 25-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=162 CD7178 –UN–07MAR95 CD7177 –UN–07MAR95 CD7176 –UN–07MAR95,

Schmiersystem Spezifikationen der Ölpumpe 25

Ölpumpe—Spezifikation Zwischenzahnradwelle— Bohrung der Antriebswelle— Durchmesser... 12,32 bis 12,34 mm (0.485 bis Durchmesser... 16,05 bis 16,08 mm (0.632 bis 0.486 in.) 0.633 in.) Verschleißtoleranz ... 0,013 mm (0.0005 in.) Verschleißtoleranz ... 0,08 mm (0.003 in.) Antriebswelle—Durchmesser... 16,02 bis 16,03 mm (0.630 bis 0.631 in.) Verschleißtoleranz ... 0,025 mm (0.001 in.) CD,CTM125,153 –29–24JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 25-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=163 T81953 –UN–09NOV88 T81781 –UN–09NOV88, Schmiersystem 25 Einbau der Ölpumpe 1. Eine neue Dichtung (A) in den Zylinderblock 4. Auslaßrohr, Filtersieb sowie Pumpendeckel einbauen. einbauen. 2. Mit dem O-Ring-Dichtung-Werkzeugsatz JDG127 HINWEIS: Der Ölpumpen-Ersatzteilsatz verfügt über O-Ringe in die Pumpenabdeckung (für das zwei Auslaßrohre. Das Rohr ohne die Auslaßrohr) und an das Ölsiebrohr anbringen. Farbmarkierung (B) einbauen. 3. Antriebswelle mit Zahnrädern in Pumpengehäuse einbauen. Beide Zahnräder müssen sich frei drehen lassen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,150 –29–20SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 25-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=164 CD30624 –UN–04MAY98 CD30625 –UN–16JUN98, Schmiersystem 5. Die Ölpumpen-Baugruppe an die Frontplatte Spezifikation anbringen und die Sechskantschrauben (C) gemäß Mutter des Ölpumpen- Antriebszahnrads— Spezifikation festziehen. Drehmoment ... 75 N•m (55 lb-ft) Spezifikation 8. Mutter mit drei Körnerschlägen sichern. Ölpumpe zu Frontplatte, Schrauben—Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) HINWEIS: Der Motor weist unter Umständen eine 6. Pumpenwelle drehen und nochmals prüfen, ob sich selbstsichernde Mutter auf. Beim die Zahnräder leicht drehen lassen. Zusammenbau eines solchen Motors die Standardmutter verwenden und gemäß den 7. Das Pumpenantriebszahnrad (B) und eine neue obigen Angaben festziehen. Mutter (A) anbringen. Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. CD,CTM125,150 –29–20SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 25-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=165 CD7176 –UN–07MAR95 T81782 –UN–09NOV88,

Schmiersystem

25 Einbau der Ölwanne 1. Dichtmittel LOCTITE 515 (oder ein gleichwertiges

Dichtmittel) auf den Ölwannenflansch auftragen, wo

das Schwungradgehäuse, die Frontplatte und der

Steuerdeckel am Zylinderblock angebracht werden. HINWEIS: Eine Tube Dichtmittel LOCTITE 515 liegt dem Dichtungssatz bei. Diese Tube ist auch unter

der Bestellnummer DD15664 erhältlich. 2. Die richtige Dichtung für die verwendete Ölwanne wählen und einbauen. 3. Die Ölwanne einbauen und die Sechskantschrauben wie folgt anziehen: Spezifikation Ölwanne (alle Ausführungen) zu Steuerdeckel—Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Blech-Ölwanne zu Block und Schwungradgehäuse— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Aluminium-Ölwanne zu Block und Schwungradgehäuse— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Gußeisen-Ölwanne zu Block und Schwungradgehäuse: SAE 5 Schrauben (3 Striche)— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Gußeisen-Ölwanne zu Block und Schwungradgehäuse: SAE 8 Schrauben (6 Striche)— Drehmoment ... 70 N•m (50 lb-ft) 4. Eine neue Dichtung auf den zylindrischen

Ablaßverschluß anbringen. Wie folgt festziehen:

Ölwannen-Ablaßverschluß —Spezifikation Zylindrischer Verschluß mit Kupferdichtung—Drehmoment ... 70 N•m (50 lb-ft) Zylindrischer Verschluß mit O- Ring-Dichtung—Drehmoment... 50 N•m (35 lb-ft) Konischer Verschluß— Drehmoment ... 55 N•m (40 lb-ft) LOCTITE ist ein Warenzeichen von Loctite Corp. CD,CTM125,151 –29–24JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 25-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=166 CD30627 –UN–04MAY98 CD30626 –UN–16JUN98,

Gruppe 30 Kühlsystem Wasserpumpe—Darstellung der Einzelteile 30

A—Gehäuse C—Dichtung E—Dichtung G—Nabe (oder B—Lagerwelle D—Flügelrad F—Hintere Abdeckung Riemenscheibe) CD,CTM125,156 –29–01DEC97–1/1

Ausbau der Wasserpumpe

1. Den Lüfter und die Blech-Riemenscheibe, wenn vorhanden, ausbauen. 2. Die Wasserpumpenschläuche (A) abnehmen. 3. Die Befestigungsschrauben (B) und die Mutter (C) entfernen, dann die Wasserpumpe herausnehmen. CD,CTM125,157 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 30-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=167 CD30629 –UN–04MAY98 CD30628 –UN–17JUN98, Kühlsystem 30 Auseinanderbau der Wasserpumpe HINWEIS: Wenn der Betrieb der Wasserpumpe nicht normal ist oder wenn Kühlmittel aus der Öffnung (G) läuft, die Wasserpumpe wie folgt auseinanderbauen. 1. Die hintere Abdeckung (A) abnehmen und die Dichtung wegwerfen. 2. Die Riemenscheibe (B) oder die Nabe mit einem geeigneten Abziehwerkzeug von der Lagerwelle (C) abnehmen. 3. Das Riemenscheiben-Ende des Gehäuses abstützen und dann mit einem 13 mm (0.5 in.) Treiber gleichzeitig das Flügelrad (D) von der Lagerwelle und die Lagerwelle aus dem Pumpengehäuse (E) entfernen. Das Lager und das Flügelrad wegwerfen. 4. Mit einem geeigneten Treiber die Dichtung (F) vom Pumpengehäuse entfernen und wegwerfen. 5. Das Wasserpumpengehäuse, die Abdeckung und die Riemenscheibe auf Verschleiß, Rückstände, Risse und andere Schäden prüfen. Nach Bedarf ersetzen. HINWEIS: Komplette oder vormontierte (H) Wasserpumpen sind für Wartung sowie als Dichtungssatz einschließlich Lagerwelle (C), Flügelrad (D), Dichtungsring (F) und Dichtungssatz erhältlich. A—Hintere Abdeckung B—Riemenscheibe C—Lagerwelle D—Flügelrad E—Gehäuse F—Dichtung G—Überlaufbohrung H—Vormontierte Wasserpumpe Vormontierte Wasserpumpe CD,CTM125,158 –29–25JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 30-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=168 CD30632 –UN–16JUN98 CD30631 –UN–04MAY98 CD30630 –UN–16JUN98, Kühlsystem

Zusammenbau der Wasserpumpe 30

1. JD262A (JD-262A)1 (A) zum Einbau der Lagerwelle verwenden. 2. Die Lagerwelle in das Gehäuse pressen, bis die Lagervorderseite bündig mit dem Gehäuse ist. Eine flache Unterlegscheibe (B) kann verwendet werden, um den Treiber zu stoppen und einen einwandfreien Einbau zu gewährleisten. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-262A bestellen. CD,CTM125,162 –29–27AUG04–1/4 3. Die Wasserpumpe auf dem Wellenende abstützen. werden, da es den richtigen Druck auf die Mit dem Einbauwerkzeug (A), das im Dichtungsatz Dichtung ausübt und daher das Risiko enthalten ist, den Wasserpumpendichtring (B) über einer Beschädigung der Dichtungsflächen die Welle setzen, bis die Dichtung auf dem Ansatz vermeidet. (C) des Gehäuses aufsitzt. HINWEIS: Die Dichung trocken einbauen. Das Einbauwerkzeug (A) muß verwendet Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,162 –29–27AUG04–2/4 CTM128 (18NOV04) 30-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=169 CD30634 –UN–19MAY98 CD30633 –UN–04MAY98 CD30635 –UN–19MAY98,

Kühlsystem

4. Das Pumpengehäuse unter eine Presse setzen und der Spiel-Spezifikation bündig ist. am Riemenscheibenende der Welle abstützen. Spezifikation 5. Mit dem Spezialwerkzeug JD262A (JD-262A)1 das Flügelrad zu Wasserpumpengehäuse—Spiel ... 0 bis -0,25 mm (0 bis -0.01 in.)

Flügelrad auf die Pumpenwelle pressen, bis es mit

der Vorderfläche des Pumpengehäuses innerhalb 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-262A bestellen. CD,CTM125,162 –29–27AUG04–3/4 6. Wasserpumpe in eine Presse einlegen und auf der

Schaufelradseite der Welle abstützen.

7. Riemenscheibe oder Nabe mit dem vorgeschriebenen Abstand "A" einbauen (siehe

Spezifikation).

CD,CTM125,162 –29–27AUG04–4/4

CTM128 (18NOV04) 30-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=170 CD30638 –UN–04MAY98 CD30636 –UN–04MAY98 CD30652 –UN–16JUN98 CD30637 –UN–04MAY98,

Kühlsystem Einbau der Wasserpumpe 30

1. Die Pumpenabdeckung mit einer neuen Dichtung an das Pumpengehäuse anbringen und die

Sechskantschrauben gemäß Spezifikation festziehen.

2. Die Wasserpumpe einbauen, dabei eine neue Dichtung zwischen der Pumpenabdeckung und dem

Zylinderblock setzen. Die Sechskantschrauben (B) und

die Mutter (C) gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Wasserpumpengehäuse zu Abdeckung, A—Kühlmittelschlauch Sechskantschrauben— B—Sechskantschraube Drehmoment ... 45 N•m (33 lb-ft) C—Mutter Wasserpumpe zu Motor, Sechskantschrauben— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Wasserpumpe zu Motor, Mutter— Drehmoment ... 40 N•m (30 lb-ft) 3. Die Kühlmittelschläuche (A) anschließen. CD,CTM125,163 –29–25JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 30-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=171 CD30629 –UN–04MAY98, Kühlsystem 30 Prüfung des Thermostats A—Thermostatabdeckung C—Zylinderkopföffnung E—Dichtung G—Rüttelstift B—Umgehungsrohr D—Führungsbolzen F—Thermostat 1. Den Bereich um die Thermostatabdeckung (A) 7. Den Thermostat (F) mit dem Rüttelstift (G) nach einer Sichtprüfung auf Lecks unterziehen. Das oben für eine einwandfreie Entlüftung in die Kühlmittel teilweise aus dem System ablassen. Abdeckung setzen. 2. Das Umgehungsrohr (B) von der 8. Den Thermostat mit einem Schraubendreher in Thermostababdeckung abnehmen. Position halten und die Abdeckung einbauen. Die Sechskantschrauben mit dem vorgeschriebenen 3. Die Thermostatabdeckung vom Zylinderkopf (C) Drehmoment anziehen. abnehmen. Spezifikation 4. Den Thermostat (F) in heißem Wasser auf die Thermostatabdeckung- Sechskantschrauben— richtige Öffnungs- und Schließtemperatur prüfen Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) (siehe MOTORSYSTEM - DIAGNOSE und PRÜFUNG). Ersetzen, falls defekt. 9. Das Umgehungsrohr in die Thermostababdeckung einbauen. Die Rohrschelle anziehen. 5. Das Dichtungsmaterial von den Dichtungsflächen entfernen. 10. Das Kühlsystem füllen und auf Undichtheit prüfen. 6. Eine neue Dichtung (E) mit Führungsbolzen (D) auf den Zylinderkopf anbringen. CD,CTM125,205 –29–25JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 30-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=172 CD30640 –UN–16JUN98 CD30641 –UN–04MAY98, Kühlsystem

Kaltstart-Verstellschalter 30

Der Motor verfügt möglicherweise über eine Einspritzpumpe mit einer Kaltstart-Verstellvorrichtung, die ein einfaches Anlassen bei kaltem Motor ermöglicht. Das Temperatursignal wird von einem Schalter (A) in der Thermostatabdeckung gegeben. Diesen Schalter gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Kaltstart-Verstellschalter— Drehmoment ... 5 N•m (3.5 lb-ft) CD03523,0000100 –29–26JAN01–1/1

Entlüftung des Kühlsystems

Die Entlüftung erfolgt normalerweise über den Kühlsystems den Kühlmitteltemperatursensor oder den Rüttelstift (A) im Thermostatflanschbereich. Es kann Stopfen an der Rückseite des Zylinderkopfs (B) lösen, jedoch vorkommen, daß eine Luftblase oben hinten im damit die Luft entweichen kann. Motor verbleibt. Beim erneuten Füllen des CD,CTM125,165 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 30-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=173 CD30642 –UN–16JUN98 CD30643 –UN–04MAY98 CD30682 –UN–16JUN98,

Kühlsystem

30 Prüfung der Lüfter-/Lichtmaschinen- 8 Riemenspannung 1. Die Riemenspannung mit einer der folgenden

Methoden prüfen: HINWEIS: Bei Motoren mit zwei Riemen nur die Spannung des vorderen Riemens prüfen.

a. Verwendung des Spannungsprüfers JDG529 (A) Lüfter-/Lichtmaschinen-Riemen—Spezifikation Einzelriemen (neuer Riemen)— Spannung ... 578—622 N (130—140 lb-force) Einzelriemen (gebrauchter Riemen1)—Spannung ... 378—423 N (85—94 lb-force) Doppelriemen (neuer Riemen)— Spannung ... 423—467 N (95—104 lb-force) Doppelriemen (gebrauchter Riemen1)—Spannung ... 378—423 N (85—94 lb-force) b. Verwendung des Spannungsprüfers (B) und

Lineals (C)

Spezifikation Lüfter-/Lichtmaschinen-Riemen— A—Spannungsprüfer JDG529 Spannung ... 19 mm (0.75 in.) Verformung bei B—Spannungsprüfer 90 N (20 lb-force) in der Mitte C—Lineal zwischen den Riemenscheiben 1Riemen sind nach zehnminütigem Betrieb als gebraucht anzusehen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,166 –29–26JAN01–1/2

CTM128 (18NOV04) 30-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=174 CD30644 –UN–04MAY98 CD30645 –UN–04MAY98, Kühlsystem 2. Wenn eine Einstellung erforderlich ist, die Muttern (D) 30 und (E) der Lichtmaschine lösen. Den 9 Lichtmaschinenrahmen nach außen ziehen, bis der Riemen richtig gespannt ist. WICHTIG: Nicht gegen den hinteren Rahmen der Lichtmaschine drücken. Keine heißen Riemen spannen oder lösen. 3. Die Muttern der Lichtmaschinenhalterung fest anziehen. 4. Den Motor 10 Minuten laufen lassen und dann die Riemenspannung erneut prüfen. CD,CTM125,166 –29–26JAN01–2/2 CTM128 (18NOV04) 30-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=175 CD30646 –UN–04MAY98, Kühlsystem 30 Einbau des Lüfters Sauglüfter (Draufsicht) 1. Die Lüfterflügel auf Verbiegung und Beschädigung prüfen. Verbogene Flügel reduzieren den Wirkungsgrad des Kühlsystems und bewirken eine Unwucht des Lüfters. Nach Bedarf ersetzen. HINWEIS: Motoren können je nach Einsatzzweck mit einem Sauglüfter oder Drucklüfter ausgestattet sein. Darauf achten, den Lüfter nicht falsch einzubauen. Die Ausführung des Lüfters und den entsprechenden Einbau anhand der Abbildungen ermitteln. 2. An Wasserpumpen mit Nabe zuerst die Blech- Drucklüfter (Draufsicht) Riemenscheibe anbringen. A—Lüfter 3. Den Lüfter (A) erforderlichenfalls mit dem Distanzstück B—Distanzstück (B) einbauen. C—Sechskantschraube D—Sicherungsscheibe E—Flache Unterlegscheibe 4. Die Sechskantschrauben (C) mit neuen Sicherungsscheiben (D) und erforderlichenfalls flachen Unterlegscheiben (E) einschrauben. Gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Lüfter zu Riemenscheibe, 5/16 in. Sechskantschrauben— Drehmoment ... 30 N•m (22 lb-ft) Lüfter zu Riemenscheibe, 3/8 in. Sechskantschrauben— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) CD,CTM125,167 –29–26JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 30-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=176 CD30647 –UN–16JUN98 CD30649 –UN–16JUN98 CD30648 –UN–16JUN98, Kühlsystem

Kühlmittelheizung 30

A—Kühlmittelheizung D—Elektrokabel G—Sechskantverschluß J—Motorkühlmitteltemperatur-Sen- B—Heizelement: RE64803 (240 E—Schelle H—Motorkühlmitteltemperatur- sor im Thermostatgehäuse V, 1000 W) F—Kühlmitteltemperatur-Sen- Sensor im Zylinderblock C—Adapter sor für Heizungsregelung Das Kühlmittel-Heizgerät ist an der Rückseite des Das Kühlmittel-Heizgerät hält die Temperatur zwischen Zylinderblock-Kühlmittelkanals eingebaut. Dieses 26 °C (80 °F) und 37 °C (100 °F). Ein Kühlmittel-Heizgerät erwärmt das Motorkühlmittel, Temperatursensor (F) an der Rückseite des wodurch ein besseres Anlaßverhalten erreicht wird. Zylinderkopfs gestattet es, das Kühlmittel-Heizgerät Außerdem erreicht der Motor seine Betriebstemperatur ständig mit Spannung zu versorgen. schneller. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,169 –29–26JAN01–1/3 CTM128 (18NOV04) 30-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=177 CD30723 –UN–23FEB99, Kühlsystem 30 HINWEIS: Aufgrund der Anordnung des 12 Kühlmitteltemperatur-Sensors für die Heizungsregelung an der Rückseite des Zylinderkopfs befindet sich der Motorkühlmittel- Temperatursensor entweder im Zylinderblock (H) oder im Thermostatgehäuse (J). Vorsichtsmaßnahmen beim Ausbau WICHTIG: Das Heizelement (A) ist gebogen, um Kontakt mit den Zylinderblockwänden zu vermeiden. Beim Ausbau das Heizelement und den konischen Adapter (B) NICHT DREHEN. Ansonsten wird das Heizelement irreparabel beschädigt. 1. Eine Zugbewegung zwischen dem Heizelement und dem Adapter anwenden, um die konische Baugruppe zu lösen. 2. Das Heizelement aus dem Zylinderblock ziehen. Es ist nicht erforderlich, den konischen Adapter zu entfernen. CD,CTM125,169 –29–26JAN01–2/3 Anbringung 1. Haftmittel LOCTITE 609 (JD Bestellnummer: TY15969) oder ein gleichwertiges Mittel auf die konische Fläche des Heizelements und auf den konischen Adapter auftragen. 2. Das Heizelement in den Zylinderblock einbauen. Sicherstellen, daß das Heizelement die Innenwände des Blocks nicht berührt. 3. Wenn das Heizelement richtig angeordnet ist, es mit einem Gummihammer in Position klopfen. 4. Das Elektrokabel an das Heizelement anschließen und mit einer Zange an der Schelle befestigen. LOCTITE ist ein Warenzeichen von Loctite Corp. CD,CTM125,169 –29–26JAN01–3/3 CTM128 (18NOV04) 30-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=178 CD563P3 –UN–31OCT96 CD30651 –UN–16JUN98,

Kühlsystem Darstellung der Einzelteile des Kühlers (CD3209DF128) 30

1—Kühlerhalterung 8—Distanzstück 15—Sicherungsscheibe 23—Lüfter-Sekundärschutz 2—Sechskantschraube (5/8x19—Sechskantschraube (M8 x 16—Mutter 24—Verstärkung 1/2") 18) 17—Ablaßhahn 25—Gummilager 3—Sicherungsscheibe 10—Flache Unterlegscheibe 18—Kupferdichtung 26—Mutter 4—Sechskantschraube (9/16 x 11—Sicherungsscheibe 19—Oberer Schlauch 27—Sechskantschraube (1/2x21/4") 12—Mutter 20—Unterer Schlauch 1") 5—Sicherungsscheibe 13—Kühler 21—Schelle 28—Sechskantschraube (M8 x 6—Mutter 14—Sechskantschraube (M10 22—Lüfter-Hauptschutz 12) 7—Gummilager x 60) CD03523,0000105 –29–26JAN01–1/1

CTM128 (18NOV04) 30-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=179 CD30806 –UN–13APR01, Kühlsystem CTM128 (18NOV04) 30-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=180,

Gruppe 35 Luftansaug- und Auspuffsystem Prüfung des Lufteinlaßrohrs 35

1. Die Schlauchschellen (A) lösen, mit denen der Lufteinlaßschlauch befestigt ist. 2. Das Lufteinlaßrohr (B) entfernen. 3. Das Einlaßrohr auf Nutzbarkeit prüfen und reparieren oder ersetzen, wenn es gerissen oder anderweitig beschädigt ist. 4. Die bearbeiteten Paßflächen am Zylinderkopf und Einlaßrohr prüfen. Nach Bedarf mit einem Schaber und/oder einer Drahtbürste und Preßluft reinigen. 5. Zum Einbau des Einlaßrohrs das Ausbauverfahren in umgekehrter Reihenfolge durchführen, dabei neue Dichtungen verwenden. 6. Sicherstellen, daß der Einlaßschlauch in einem guten Zustand ist. Die Schlauchschellen fest anziehen. 7. Die Lufteinlaßrohr-Befestigungsschrauben (C) gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Ansaugkrümmer zu Zylinderkopf, Sechskantschrauben— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) CD,CTM125,172 –29–29JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 35-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=181 CD30653 –UN–04MAY98, Luftansaug- und Auspuffsystem 35 Prüfung des Auspuffkrümmers 1. An Motoren mit Turbolader den Turbolader ausbauen. 2. Die Sechskantschrauben (A) entfernen und den Auspuffkrümmer abnehmen. 3. Den Auspuffkrümmer auf Nutzbarkeit prüfen und ersetzen, wenn er gerissen oder anderweitig beschädigt ist. HINWEIS: Der Auspuffkrümmer wurde unter Umständen ab Werk mit Flüssigdichtmittel eingebaut. Zum Wiedereinbau des Ansaugkrümmers Standard- Dichtungen verwenden. Dichtungen mit einer stahlüberzogenen Seite müssen mit der Seite ohne Stahlüberzug zum Zylinderkopf weisend eingebaut werden. 4. Zum Einbau des Auspuffkrümmers das Ausbauverfahren in umgekehrter Reihenfolge durchführen, dabei neue Dichtungen verwenden. 5. Die Auspuffkrümmer-Befestigungssechskantschrauben gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Auspuffkrümmer zu Zylinderkopf, Sechskantschrauben— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) CD,CTM125,173 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 35-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=182 CD30654 –UN–04MAY98, Luftansaug- und Auspuffsystem

Ausbau des Turboladers 35

Obige Anbringung Seitliche Anbringung A—Schelle B—Öleinlaßöl C—Ölrücklaufrohr D—Sechskantschraube 1. Die Außenseite und Umgebung des Turboladers 4. Den Luftfilterschlauch abnehmen. gründlich reinigen. 5. Den Schalldämpferanschluß abnehmen. 2. Die Schelle (A) lösen, mit der das Lufteinlaßrohr befestigt ist. 6. Die vier Sechskantschrauben (D) losschrauben und die Turbolader-Baugruppe vom Auspuffkrümmer 3. Die Öleinlaßleitung (B) und das Rücklaufrohr (C) abnehmen. abnehmen und die Turboladeröffnungen sofort verschließen, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern. CD,CTM125,174 –29–31JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 35-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=183 CD30655 –UN–20MAY98 CD30656 –UN–20MAY98,

Luftansaug- und Auspuffsystem

35 Turbolader-Schnittansicht (Borg-Warner/SCHWITZER) 1—Kompressorabdeckung 6—Einsatz 12—Drucklager 18—Kolbenring 2—Kompressor-Sicherungs- 7—Sicherungsring 13—Druckhülse 19—Turbinengehäuse mutter 8—O-Ring 14—Mittelgehäuse 20—Wellen & Rad-Baugruppe 3—Kompressorrad 9—O-Ring 15—Sicherungsring 21—Klemmring 4—Werferstift 10—Sicherungsring 16—Turbinen-Rückplatte 22—Sechskantschraube (An- 5—Kolbenring 11—Ölabweisblech 17—Zapfenlager zahl: 3) CD,CTM125,175 –29–31AUG04–1/1

CTM128 (18NOV04) 35-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=184 CD30657 –UN–16JUN98, Luftansaug- und Auspuffsystem

Prüfung des Radialspiels 35

Garrett-Turbolader 1. Meßuhr mit Fühlerverlängerung am Turbolader anbringen. Fühlerverlängerung durch die Schmieröffnung gegen die Turboladerwelle drücken. 2. Welle abwechselnd zum Fühler hin und vom Fühler weg bewegen. 3. Gleichen Druck auf beide Enden der Welle ausüben und das Radiallager-Axialspiel mit der Spezifikation vergleichen. Garrett-Turbolader—Spezifikation Modell TA25—Radialspiel ... 0,06—0,13 mm (0.0024—0.005 in.) Ist das Laufspiel nicht vorschriftsmäßig, muß der Turbolader ersetzt werden. CD,CTM125,176 –29–31AUG04–1/2 Borg-Warner/Schwitzer-Turbolader 1. Gebläsegehäusedeckel entfernen. 2. Eine Meßuhr mit dem Fühler gegen das Wellenende anbringen. 3. Welle abwechselnd zum Fühler hin und vom Fühler weg bewegen. Der Bewegungsbereich darf die Spezifikation nicht überschreiten. Borg-Warner/Schwitzer-Turbolader—Spezifikation Modell S1B—Radialspiel ... 0,51 mm (0.20 in.) max. Wenn das Radialspiel die Spezifikation überschreitet, den Turbolader ersetzen. CD,CTM125,176 –29–31AUG04–2/2 CTM128 (18NOV04) 35-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=185 CD30658 –UN–04MAY98 CD7195 –UN–23MAY95, Luftansaug- und Auspuffsystem 35 Prüfung des Axialspiels 1. Meßfühler am Wellenende anlegen und Längsspiel messen. 2. Welle von Hand vor- und zurückbewegen. Den Meßwert mit der Spezifikation vergleichen. Garrett-Turbolader—Spezifikation Modell TA25—Axialspiel... 0,025—0,09 mm (0.001—0.0035 in.) Borg-Warner/Schwitzer-Turbolader—Spezifikation Modell S1B—Axialspiel ... 0,14 mm (0.0055 in.) max. Wenn das Axialspiel nicht innerhalb der Spezifikation liegt, den Turbolader ersetzen. CD,CTM125,177 –29–31AUG04–1/1

Reparatur des Turboladers

Wegen der erforderlichen Spezialwerkzeuge und Durch den Ersatzteilvertrieb sind nur komplette besonderen Fachkenntnisse können Turbolader nur in Turbolader erhältlich. Einzelne Komponenten für Fachwerkstätten repariert werden. Reparatur sind nicht erhältlich. CD,CTM125,178 –29–01DEC97–1/1

Vorschmierung des Turboladers

WICHTIG: Den Läufer NICHT mit Preßluft in eine schnelle Drehung versetzen. Der Läufer kann sich aufgrund der erreichten hohen Drehzahl festfressen. Die Öleinlaß- oder Ölablaßöffnung mit sauberem Motoröl füllen und den Läufer (mit der Hand) drehen, um die Lager ausreichend zu schmieren. CD,CTM125,179 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 35-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=186 CD30660 –UN–04MAY98 CD30659 –UN–04MAY98, Luftansaug- und Auspuffsystem

Einbau des Turboladers 35

Einbau des Turboladers A—Auspuffkrümmer D—Sechskantschraube G—Öleinlaßleitung J—Sicherungsring B—Dichtung E—Turbinengehäuse H—Ölrücklaufrohr K—Kompressorabdeckung C—Sechskantschraube F—Mittelgehäuse 1. Den Turbolader mit einer neuen Dichtung (B) am b. Das Mittelgehäuse (F) drehen, bis der Öleinlaß Auspuffkrümmer (A) anbringen. mit dem Ölzuführrohr (G) und der Ölauslaß mit Sechskantschrauben (C) mit vorgeschriebenem dem Ölrücklaufrohr (H) ausgerichtet ist. Drehmoment anziehen. c. Die Turbinengehäuse-Sechskantschrauben (D) HINWEIS: Ersatzteil-Turbolader sind für eine gemäß Spezifikation festziehen. bestimmte Anwendung ausgelegt. Wenn die Motoranschlüsse nicht mit den d. Den Sicherungsring (J) zusammendrücken, mit Turboladeranschlüssen übereinstimmen, dem die Kompressorabdeckung (K) befestigt ist, das in Schritt 2 beschriebene Verfahren dann bis zur Ausrichtung mit dem Lufteinlaßrohr ausführen. Sonst direkt zu Schritt 3 gehen. drehen. Den Sicherungsring loslassen. 2. Verfahren zum Neuausrichten der 3. Den Turbolader vorschmieren, falls noch nicht Turboladergehäuse: erfolgt, und dann die Ölzuleitung (G) wieder anschließen. Mit dem vorgeschriebenen a. Die Sechskantschrauben (D) des Drehmoment anziehen. Turbinengehäuses (E) lösen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,180 –29–01SEP04–1/3 CTM128 (18NOV04) 35-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=187 CD30661 –UN–17JUN98,

Luftansaug- und Auspuffsystem

Traktoren 5000/5010 Andere Ausführungen A—Ölrücklaufrohr RE65182 C—Schlauch R129647 E—Schelle AR21837 G—Lage des Ölrücklauflochs (Traktoren 5000/5010) D—Anschlußstück R82859 F—Schelle AT18904 an älteren Turboladern B—Ölrücklaufrohr RE65184 (andere Ausführungen) 4. Das Ölrücklaufrohr (A) oder (B) wieder anschließen. anzuschließen. Je nach Ausführung die

Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. Teile gemäß den Angaben in der Legende

bestellen.

HINWEIS: Wenn der Zylinderblock ersetzt wird, kann

es erforderlich sein, die Ölrücklaufleitung 5. Das Auspuffsystem und die Luftschläuche wieder anders als beim ursprünglichen Einbau anschließen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,180 –29–01SEP04–2/3

CTM128 (18NOV04) 35-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=188 CD551P7 –UN–08NOV96 CD551P8 –UN–08NOV96, Luftansaug- und Auspuffsystem WICHTIG: Sicherstellen, daß die Luftschlauch- Ölrücklaufleitung zu 35 Anschlüsse fest sind, um das Turbolader—Drehmoment ... 40 N•m (30 lb-ft) 9 Eindringen von Schmutz in den Motor Borg-Warner/Schwitzer-Turbolader—Spezifikation zu verhindern. Turbolader zu Auspuffkrümmer—Drehmoment ... 30 N•m (20 lb-ft) Garrett-Turbolader—Spezifikation Mittelgehäuse zu Turbolader zu Turbinengehäuse— Auspuffkrümmer—Drehmoment ... 30 N•m (20 lb-ft) Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Mittelgehäuse zu Öleinlaßleitung zu Turbolader— Turbinengehäuse— Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Ölrücklaufleitung zu Öleinlaßleitung zu Turbolader— Turbolader—Drehmoment ... 40 N•m (30 lb-ft) Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) CD,CTM125,180 –29–01SEP04–3/3

Einlaufen des Turboladers

WICHTIG: Ein neuer oder reparierter Turbolader • oder den Motorabstellknopf heraushalten, verfügt nicht über die ausreichende • oder das elektrische Kabel von der Ölfüllung. Die nachstehenden Schritte Kraftstoffeinspritzpumpe abnehmen. müssen ausgeführt werden, um Schäden am Turbolader zu verhindern. 2. Den Motor mit dem Anlasser drehen, bis sich die Nadel des Motoröl-Manometers im grünen Bereich 1. Um ein Anspringen des Motors zu verhindern, je befindet oder bis die Anzeigeleuchte (Motoröldruck) nach Ausführung wie folgt vorgehen: erlischt. • entweder den Gashebel in die Position “Stop” bringen, CD,CTM125,181 –29–01DEC97–1/1

Empfehlungen für die Verwendung des Turboladers

In den meisten Fällen werden Schäden am Turbolader WICHTIG: Wenn der Motor bei Betrieb unter Last durch eine falsche Vorgehensweise beim Anlassen stehenbleibt, den Motor SOFORT wieder und Abstellen verursacht. Den Motor nach dem starten, um ein Überhitzen der Teile des Anlassen und vor dem Abstellen immer mindestens 30 Turboladers zu vermeiden. Sekunden ohne Last im Leerlauf laufen lassen. CD,CTM125,182 –29–01DEC97–1/1 CTM128 (18NOV04) 35-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=189, Luftansaug- und Auspuffsystem 35 Aus- und Einbau der Luftheizungsglühkerze 1. Die Verkabelung abnehmen. 2. Glühkerze (A) entfernen. 3. Einzelteile nach Bedarf ersetzen. 4. Gewinde der Glühkerze mit Loctite 592 "Dichtmittel mit Teflon" versehen und einbauen. 5. Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. Luftheizungsglühkerze Spezifikation A—Glühkerze Luftheizungsglühkerze— Drehmoment ... 35 N•m (25 lb-ft) 6. Die Verkabelung wieder anschließen. CD03523,0000132 –29–01SEP04–1/1

Darstellung der Einzelteile des Luftfilters

Konfiguration für geringe Beanspruchung 1—Luftfilter 3—Schlauch 4—Luftfilter-Verstopfungsan- 5—Schelle 2—Schelle zeiger HINWEIS: Gilt nur für von John Deere eingebaute Luftfilter. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000107 –29–31JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) 35-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=190 CD30807 –UN–17APR01 CD30849 –UN–27SEP04,

Luftansaug- und Auspuffsystem

Konfiguration für mittlere Beanspruchung A—Schelle G—Luftfilter-Baugruppe N—Scheibe T—Schelle B—Regendeckel H—Filtereinsatz P—Scheibe U—Hülse C—Schelle J—Sicherungsscheibe Q—Schelle V—Feder D—Schlauch K—Mutter R—Sechskantschraube W—Luftfilter-Verstopfungsan- E—Halterung l—Sechskantschraube S—Hebestrebe zeiger F—Sicherungsscheibe M—Sechskantschraube CD03523,0000107 –29–31JAN01–2/2

CTM128 (18NOV04) 35-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=191 CD557D2 –UN–17APR01, Luftansaug- und Auspuffsystem CTM128 (18NOV04) 35-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=192,

Gruppe 40 Kraftstoffsystem Ersetzen des Kraftstoffiltereinsatzes (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) 40

Filtereinsatz entfernen (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) HINWEIS: Ausführliche Hinweise zur Filterwartung sind der Betriebsanleitung zu entnehmen. 1. Falls vorhanden, Kraftstoffeinlaßventil in geschlossene Stellung bringen. 2. Haltering (A) lösen und Filtereinsatz (B) entfernen. HINWEIS: Um Verunreinigungen durch Kraftstoff zu vermeiden, den alten Filtereinsatz mit dem Stopfen abdichten, der mit dem neuen Einsatz geliefert wird. 3. Falls vorhanden, Schmutzabscheider (C) vom Filtereinsatz entfernen und am neuen Einsatz anbringen. 4. Staubdichtung (F) wie gezeigt einbauen. 5. Neuen Einsatz in die richtige Position bringen und etwa 1/3 Drehung anziehen, bis der Haltering einrastet. Schrauben NICHT zu fest anziehen. 6. Kraftstoffsystem entlüften. A—Sprengring B—Filtereinsatz C—Abscheidegefäß D—Entlüftungsschraube E—Ablaßschraube F—Staubdichtung CD,CTM125,187 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=193 CD30667 –UN–17JUN98 CD30665 –UN–16JUN98 CD30664 –UN–04MAY98, Kraftstoffsystem 40 Ersetzen der Kraftstoffilter-Baugruppe (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) Ersetzen der Kraftstoffilter-Baugruppe (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) A—Kraftstoffleitung C—Stopfen E—Adapter F—Anschlußverschraubung B—Kraftstoffilterkopf zu Mo- D—Kraftstoffeinlaßventil tor, Sechskantschraube 1. Kraftstoffleitungen (A) entfernen. 6. Anschlußstücke (F) am Filterkopf anbringen. 2. Die Sechskantschrauben (B) losschrauben und die 7. Die Kraftstoffleitungen anbringen und gemäß Kraftstoffilter-Baugruppe ausbauen. Spezifikation festziehen. 3. Die Teile nach Bedarf ersetzen, dann die Runde Kraftstoffilter-Baugruppe—Spezifikation Sechskantschrauben (B) gemäß Spezifikation Schrauben, Kraftstoffilterkopf zu Motor—Drehmoment ... 50 N•m (37 lb-ft) festziehen. Stopfen zu Kraftstoffilterkopf— Drehmoment ... 5 N•m (3.5 lb-ft) 4. Die Stopfen (C) an den Filterkopf anbringen und Kraftstoffleitungen— gemäß Spezifikation festziehen. Drehmoment ... 30 N•m (23 lb-ft) 5. Falls vorhanden, Adapter (E) am Kraftstoffeinlaßventil (D) anbringen und dann am Filterkopf befestigen. CD,CTM125,188 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=194 CD30666 –UN–16JUN98, Kraftstoffsystem

Ersetzen der Kraftstoffilter-Baugruppe (MICO 40 Reiheneinspritzpumpe) 3

1. Die Kraftstoffeinlaßleitung (A) und -auslaßleitung (B) abnehmen. 2. Die beiden Sechskantschrauben (C) entfernen. 3. Kraftstoffilter-Baugruppe und Sechskantschrauben einbauen. 4. Kraftstoffleitungen anschließen. A—Kraftstoffeinlaßleitung MICO Kraftstoffilter-Baugruppe B—Kraftstoffauslaßleitung C—Sechskantschraube (2 St.) CD03523,0000133 –29–10SEP04–1/1

Ersetzen des Kraftstoffiltereinsatzes (MICO Reiheneinspritzpumpe)

1. Die Sechskantschraube (A) und Filtereinsatz- Abscheidegafäß (B) entfernen. 2. Filtereinsatz (C) herausnehmen. 3. Kraftstoff ablassen und Gefäß reinigen. 4. Neuen Filtereinsatz einbauen. 5. Gefäß (B) wieder einbauen, Sechskantschraube und Scheibe anziehen (D). 6. Das Kraftstoffsystem mit Hilfe der Entlüftungsschraube (E) entlüften. WICHTIG: Nicht beide Filtereinsätze gleichzeitig ersetzen. Entweder den Hauptfilter oder den Sicherheitsfilter ersetzen. (Wenn MICO Kraftstoffiltereinsatz ersetzen beispielsweise der Hauptfilter nach 250 A—Sechskantschraube Betriebsstunden ersetzt wird, dann den B—Abscheidegefäß Sicherheitsfilter nach 500 Betriebsstunden C—Filtereinsatz ersetzen und den Hauptfilter wiederum D—Scheibe nach 750 Betriebsstunden). E—Entlüftungsschraube CD03523,0000134 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=195 PY1067 –UN–27JUN01 PY2103 –UN–02OCT01, Kraftstoffsystem 40 Ersetzen der Kraftstofförderpumpe (Verteiler- 4 Kraftstoffeinspritzpumpe) 1. Kraftstoffleitungen trennen und alle offenen Leitungsanschlüsse verschließen. 2. Befestigungsschrauben (A) lösen und Kraftstoffpumpe entfernen. HINWEIS: Die Kraftstoffpumpe kann nicht instandgesetzt werden und muß gegebenenfalls ersetzt werden. Kraftstofförderpumpe (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) 3. Neue Dichtung einsetzen. 4. Gewinde der Sechskantschrauben mit Dichtmittel versehen und die Kraftstoffpumpe am Zylinderblock anschrauben. Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. Spezifikation Kraftstoffpumpe zu Zylinderblock, Sechskantschrauben— Drehmoment ... 30 N•m (23 lb-ft) 5. Kraftstoffleitungen wieder anschließen und Kraftstoffsystem entlüften. CD,CTM125,189 –29–06SEP04–1/1

Ausbau der Kraftstoffeinspritzpumpe STANADYNE DB2 oder DB4

WICHTIG: Eine Kraftstoffeinspritzpumpe nie mit Dampfstrahl reinigen oder mit kaltem Wasser übergießen, während die Pumpe in Betrieb oder noch warm ist. Sonst können sich interne Komponenten festfressen. 1. Einspritzpumpe, -leitungen und Umgebung sorgfältig mit einem Reinigungsmittel oder Dampfstrahlgerät säubern. 2. Auf das Vorhandensein von Einstellmarken an der Frontplatte (A) und dem Einspritzpumpenflansch (B) prüfen. Falls erforderlich, Pumpe und Frontplatte mit Markierungen versehen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,192 –29–06SEP04–1/4 CTM128 (18NOV04) 40-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=196 RG6293 –UN–03NOV97 CD30315 –UN–17FEB95, Kraftstoffsystem 3. Folgende Elemente trennen: Einspritzpumpe immer einen zweiten Schlüssel zum Halten der Gegenmutter • Kaltstartverstellsystem (A) verwenden, um ein Drehen des Auslaß- • Abschaltsystem (B) und Gasgestänge (C) Anschlußstücks zu vermeiden. • Kraftstoffrücklaufleitung (D) • Kraftstoffzuleitung (E) 4. Sämtliche freigelegte Leitungsanschlüsse fest • Kraftstoffeinspritzleitungen (F) verschließen. Faserfreies Material verwenden. WICHTIG: Beim Lösen und Anziehen der Kraftstoffeinspritzleitungen an der CD,CTM125,192 –29–06SEP04–2/4 5. Den Stopfen (A) aus der Montageöffnung im Steuerdeckel entfernen. 6. Die Mutter (B) und die Scheibe entfernen, mit denen das Kraftstoffeinspritzpumpen-Antriebszahnrad an der Pumpenwelle befestigt ist. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,192 –29–06SEP04–3/4 CTM128 (18NOV04) 40-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=197 CD30669 –UN–20MAY98 CD30668 –UN–20MAY98, Kraftstoffsystem 40 7. Das Spezialwerkzeug JDG1560 (oder JDG670A)1 am 6 Zahnrad anbringen. Die drei Muttern entfernen, mit denen die Kraftstoffeinspritzpumpe an der Motorfrontplatte befestigt ist. 8. Sechskantschraube des Werkzeugs im Uhrzeigersinn drehen, bis sich die Pumpenwelle vom konischen Sitz des Antriebszahnrads löst. 9. Die mittlere Druckschraube vom Abziehwerkzeug entfernen und die zwei Schrauben des Werkzeugs anziehen, bis das Zahnrad gegen die Abdeckung gezogen ist. Dadurch wird vermieden, daß sich das Spezialwerkzeug JDG670A Zahnrad vom oberen Zwischenzahnrad löst. 10. Die Kraftstoffeinspritzpumpe nach hinten von den drei Stehbolzen ziehen. HINWEIS: Beim Entfernen der Kraftstoffeinspritzpumpe darauf achten, den Woodruffkeil der Pumpenwelle nicht zu verlieren. 1JDG670A ist nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1560 bestellen. CD,CTM125,192 –29–06SEP04–4/4

Reparatur der STANADYNE-Kraftstoffeinspritzpumpe

Zur Einhaltung der Auspuff-Schadstoffausstoß- Als Ersatzteil ist nur eine komplette Einspritzpumpe Vorschriften, für die dieser Motor möglicherweise erhältlich. Wenn die Einspritzpumpe ersetzt werden zertifiziert ist, darf die Reparatur oder Einstellung der muß, eine dynamische Einstellung beim Anbringen an Einspritzpumpe nur von einer Stanadyne- den Motor durchführen. Vertragswerkstatt ausgeführt werden. CD,CTM125,193 –29–05FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=198 CD30317 –UN–17FEB95,

Kraftstoffsystem Ersetzen des Gashebels (STANADYNE) 40

1. Die Teile ausbauen. 2. Die Teile prüfen. Nach Bedarf ersetzen. 3. Die Stellungsschraube (6) und die Federschraube (1) gemäß Spezifikation festziehen. Gashebel (Stanadyne)—Spezifikation Stellungsschraube—Drehmoment... 3—3,5 N•m (2.2—2.6 lb-ft) Federschraube—Drehmoment ... 4—4,5 N•m (3—3.3 lb-ft) 1—Federschraube 2—Federteller 3—Feder 4—Hebel 5—Arm 6—Gashebel-Stellungsschraube 7—Gashebel-Einstelldistanzstück CD03523,000010E –29–05FEB01–1/1

CTM128 (18NOV04) 40-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=199 CD30724 –UN–22FEB99, Kraftstoffsystem 40 Ersetzen der Membran-Druckdose 8 (STANADYNE) HINWEIS: Zum Ersetzen der Membran-Druckdose muß die Kraftstoffeinspritzpumpe nicht ausgebaut werden. 1. Die Schelle (A) und den Schlauch (B) entfernen. Den Sicherungsring (C) und die Befestigungsschrauben (D) entfernen. 2. Die Membran-Druckdosen/Halterungs-Baugruppe von der Pumpe abnehmen. A—Schelle B—Schlauch 3. Die neue Membran-Druckdose vorbereiten und C—Sicherungsring einstellen. (Siehe “Einstellung der Membran-Druckdose D—Befestigungsschraube vor Ort” oder “Einstellung der Membran-Druckdose in der Werkstatt” in dieser Gruppe.) 4. Die Regulierstange mit dem Sicherungsring (C) am Pumpenhebel anbringen, und die Halterung mit den Schrauben (D) an der Einspritzpumpenabdeckung befestigen. Die Schrauben gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Membran-Druckdosen-Halterung zu Einspritzpumpe, Schrauben— Drehmoment ... 5 N•m (45 lb-in.) 5. Den Schlauch (B) mit der Schelle (A) an den Membran-Druckdosen-Einlaß anschließen. CD03523,0000112 –29–06FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=200 CD7324 –UN–23MAY95, Kraftstoffsystem

Einstellung der Membran-Druckdose vor Ort 40

(STANADYNE) 9 1. Bei einer nicht funktionierenden Membran-Druckdose die Regulierstange (A) einschrauben und die Anzahl der Drehungen bis zum Aufsitzen zählen. 2. Die Regulierstange (A) in die neue Membran- Druckdose bis zum Aufsitzen einschrauben, dann um die gleiche Anzahl Drehungen, die für die vorherige Membran-Druckdose benötigt wurden, zurückdrehen. 3. Die eingestellte Membran-Druckdose an der Einspritzpumpe anbringen. CD03523,0000113 –29–06FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=201 CD30188 –UN–08MAR95, Kraftstoffsystem 40 Einstellung der Membran-Druckdose in der 10 Werkstatt (STANADYNE) 1. Eine neue Membran-Druckdose an der Einspritzpumpe anbringen. 2. Eine geregelte Druckluftquelle an den Einlaß der Membran-Druckdose anschließen und vorzugsweise ein Quecksilbermanometer verwenden, da die Betriebsdrücke sehr niedrig sind. 3. Den Druck notieren, bei dem der Absperrhebel sich von der vorderen Schraube (B) abhebt, und den Druck notieren, der erforderlich ist, um den vollständigen Ausschlag zu erhalten, bis die hintere Schraube (C) aufsitzt. Die Werte mit der Spezifikation vergleichen. Spezifikation Hebel-Abhebung der Membran- Druckdose (Stanadyne)—Druck... 76—102 mm Hg (3—4 in. Hg) 10—14 kPa (1.5—2.0 psi) Hebel der Membran-Druckdose bei vollem Ausschlag (Stanadyne)—Druck ... 330—380 mm Hg (13—15 in. Hg) 44—51 kPa (6.4—7.4 psi) HINWEIS: Der Abhebedruck kann geprüft werden, indem eine Beilagscheibe von 0,05 mm (0.002 in.) Dicke zwischen dem Hebel und der vorderen Schraube eingefügt wird. Die Beilagscheibe rutscht heraus, sobald der Hebel anfängt sich zu bewegen. 4. Wenn der Hebelweg mehr Druck erfordert als angegeben, die Regulierstange verlängern, und wenn weniger Druck benötigt wird, die Regulierstange verkürzen. WICHTIG: Während der Einstellung der Membran- Druckdose nicht die vordere/hintere Schraube berühren, da sie an einem Prüfstand eingestellt wurden. 5. Nach der Einstellung der Membran-Druckdose die Prüfung wiederholen, um die Einstellung zu überprüfen. 6. Die Einspritzpumpe am Motor anbringen. CD03523,0000114 –29–06FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=202 CD30187 –UN–08MAR95, Kraftstoffsystem

Einbau der Kraftstoffeinspritzpumpe STANADYNE DB2 oder DB4 40

A—Einstellmarke auf der Front- C—O-Ring oder Dichtung G—Mutter K—Kraftstoffzuleitung platte D—Stehbolzen H—Hochdruck-Kraftstof- L—Kraftstoffrückleitung B—Einstellmarke am Kraftstof- E—Antriebszahnradmutter fleitung feinspritzpumpenflansch F—Wellenkeil J—Hochdruck-Auslaßanschluß zu Zylinder Nr. 1 1. Einen neuen O-Ring oder eine neue Dichtung (C) 2. Die drei Muttern (G) auf die Stehbolzen schrauben verwenden und das Gehäuse auf die drei und vorerst von Hand festziehen. Stehbolzen (D) schieben, dabei die Welle in das Antriebszahnrad führen. HINWEIS: Sicherstellen, daß der Woodruffkeil (F) richtig sitzt. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,195 –29–06SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 40-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=203 CD30670A –UN–19MAR01, Kraftstoffsystem 40 3. Antriebszahnrad fest auf den Wellenkonus drücken. 12 Scheibe und Mutter (E) anbringen und gemäß Spezifikation festziehen. Stopfen der Montageöffnung im Steuergehäusedeckel einsetzen. 4. Die Einstellmarke auf dem Pumpenflansch (B) mit der Einstellmarke auf der Frontplatte (A) ausrichten, dann die Muttern (G) gemäß Spezifikation festziehen. HINWEIS: Beim Austausch der Einspritzpumpe, diese so einbauen, daß sich die Stiftschrauben in der Mitter der Flanschschlitze befinden. Dann eine dynamische Einstellung durchführen. 5. Die Einspritzleitung Nr. 1 (H) an den Auslaß (J) anschließen und entgegen dem Uhrzeigersinn mit der Einspritzleitung Nr. 2 fortfahren. Mit Steckschlüssel JDF22 und einem zweiten Steckschlüssel gemäß Spezifikation festziehen. 6. Anschließen und gemäß Spezifikation festziehen. • Kraftstoffzuleitung (K) • Kraftstoffrücklaufleitung (L) • Abschaltsystem und Gasgestänge • Kaltstartverstellsystem Eine neue Dichtung am Anschluß der Einspritzpumpe verwenden (siehe Funktion des Kaltstartverstellsystems). Kraftstoffeinspritzpumpe STANADYNE DB2 oder DB4—Spezifikation Antriebszahnrad-Mutter (DB2)— Drehmoment ... 125 N•m (92 lb-ft) Antriebszahnrad-Mutter (DB4)— Drehmoment ... 200 N•m (145 lb-ft) Kraftstoffeinspritzleitung zu Einspritzpumpe—Drehmoment... 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffeinspritzpumpe zu Frontplatte, Mutter—Drehmoment... 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffzuleitung zu Einspritzpumpe—Drehmoment... 30 N•m (23 lb-ft) Kraftstoffrücklaufleitung zu Einspritzpumpe—Drehmoment... 15 N•m (11 lb-ft) Motorzündfolge—3 Zyl. Motoren ... 1-2-3 CD,CTM125,195 –29–06SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 40-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=204 RG6293 –UN–03NOV97 CD30671 –UN–20MAY98, Kraftstoffsystem

Ausbau der DELPHI/LUCAS- 40 Kraftstoffeinspritzpumpe 13

WICHTIG: Eine Kraftstoffeinspritzpumpe nie mit Dampfstrahl reinigen oder mit kaltem Wasser übergießen, während die Pumpe in Betrieb oder noch warm ist. Sonst können sich interne Komponenten festfressen. 1. Einspritzpumpe, -leitungen und Umgebung sorgfältig mit einem Reinigungsmittel oder Dampfstrahlgerät säubern. 2. Auf das Vorhandensein von Einstellmarken an der Frontplatte (A) und dem Einspritzpumpenflansch (B) prüfen. Falls erforderlich, Pumpe und Frontplatte mit Markierungen versehen. CD03523,000010F –29–07SEP04–1/4 3. Folgende Elemente trennen: WICHTIG: Beim Lösen und Anziehen der Kraftstoffeinspritzleitungen an der • Kaltstartverstellsystem, wenn vorhanden Einspritzpumpe immer einen zweiten • Abschaltsystem (A) und Gasgestänge (B) Schlüssel zum Halten der Gegenmutter • Kraftstoffrücklaufleitung (C) verwenden, um ein Drehen des Auslaß- • Kraftstoffzuleitung (D) Anschlußstücks zu vermeiden. • Kraftstoffeinspritzleitungen (E) • Membran-Druckdosen-Leitung (F), wenn 4. Sämtliche freigelegte Leitungsanschlüsse fest vorhanden verschließen. Faserfreies Material verwenden. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000010F –29–07SEP04–2/4 CTM128 (18NOV04) 40-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=205 CD30808 –UN–17APR01 RG6293 –UN–03NOV97, Kraftstoffsystem 40 5. Den Stopfen (A) aus der Montageöffnung im 14 Steuerdeckel entfernen. 6. Die Mutter (B) und die Scheibe entfernen, mit denen das Kraftstoffeinspritzpumpen-Antriebszahnrad an der Pumpenwelle befestigt ist. CD03523,000010F –29–07SEP04–3/4 7. Das Spezialwerkzeug JDG1560 (oder JDG670A)1 am Zahnrad anbringen. Die drei Muttern entfernen, mit denen die Kraftstoffeinspritzpumpe an der Motorfrontplatte befestigt ist. 8. Sechskantschraube des Werkzeugs im Uhrzeigersinn drehen, bis sich die Pumpenwelle vom konischen Sitz des Antriebszahnrads löst. 9. Die mittlere Druckschraube vom Abziehwerkzeug entfernen und die zwei Schrauben des Werkzeugs anziehen, bis das Zahnrad gegen die Abdeckung gezogen ist. Dadurch wird vermieden, daß sich das Spezialwerkzeug JDG670A Zahnrad vom oberen Zwischenzahnrad löst. 10. Die Kraftstoffeinspritzpumpe nach hinten von den drei Stehbolzen ziehen. HINWEIS: Beim Entfernen der Kraftstoffeinspritzpumpe darauf achten, den Woodruffkeil der Pumpenwelle nicht zu verlieren. 1JDG670A ist nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1560 bestellen. CD03523,000010F –29–07SEP04–4/4 CTM128 (18NOV04) 40-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=206 CD30317 –UN–17FEB95 CD30669 –UN–20MAY98, Kraftstoffsystem

Reparatur der DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe 40

Zur Einhaltung der Auspuff-Schadstoffausstoß- Als Ersatzteil ist nur eine komplette Einspritzpumpe Vorschriften, für die dieser Motor möglicherweise erhältlich. Wenn die Einspritzpumpe ersetzt werden zertifiziert ist, darf die Reparatur oder Einstellung der muß, eine dynamische Einstellung beim Anbringen an Einspritzpumpe nur von einer Delphi/Lucas- den Motor durchführen. Vertragswerkstatt ausgeführt werden. CD03523,0000110 –29–05FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=207,

Kraftstoffsystem

40 Einbau der DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe A—Einstellmarke auf der Front- D—Stehbolzen J—Hochdruck-Auslaßanschluß N—Gashebel platte E—Antriebszahnradmutter zu Zylinder Nr. 1 P—Kaltstartverstellsystem B—Einstellmarke am Kraft- F—Wellenkeil K—Kraftstoffzuleitung Q—Membran-Druckdosen- stoffeinspritzpumpen- G—Mutter l—Kraftstoffrücklaufleitung Leitung flansch H—Hochdruck-Kraftstoff- M—Kraftstoffabsperrung-Anschluß- C—O-Ring oder Dichtung leitung klemme 1. Einen neuen O-Ring (C) verwenden und das 2. Die drei Muttern (G) auf die Stehbolzen schrauben

Gehäuse auf die drei Stehbolzen (D) schieben, und vorerst von Hand festziehen.

dabei die Welle in das Antriebszahnrad führen.

HINWEIS: Sicherstellen, daß der Woodruffkeil (F)

richtig sitzt. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000111 –29–05FEB01–1/2

CTM128 (18NOV04) 40-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=208 CD30809 –UN–19MAR01, Kraftstoffsystem 3. Das Antriebszahnrad fest auf die konische Welle 40 drücken. Die Scheibe und Mutter (E) anbringen und 17 gemäß Spezifikation festziehen. Den Montagestopfen auf den Steuerdeckel anbringen. 4. Die Einstellmarke auf dem Pumpenflansch (B) mit der Einstellmarke auf der Frontplatte (A) ausrichten, dann die Muttern (G) gemäß Spezifikation festziehen. HINWEIS: Wenn die Einspritzpumpe ersetzt wird, die Einspritzpumpe mit Stehbolzen in der Mitte der Flanschschlitze anbringen. Dann eine dynamische Einstellung durchführen. 5. Die Einspritzleitung Nr. 1 (H) an den Auslaß (J) anschließen und entgegen dem Uhrzeigersinn mit der Einspritzleitung Nr. 2 fortfahren. Den Steckschlüssel JDF22 und einen Schlüssel zum Halten der Gegenmutter verwenden und gemäß Spezifikation festziehen. 6. Anschließen und gemäß Spezifikation festziehen. • Kraftstoffzuleitung (K) • Kraftstoffrücklaufleitung (L) • Abschaltsystem (M) und Gasgestänge (N) • Membran-Druckdosen-Leitung (Q), wenn vorhanden • Kaltstartverstellsystem (P), wenn vorhanden (Siehe “Funktion des Kaltstartverstellsystems”). DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe—Spezifikation Antriebszahnrad-Mutter— Drehmoment ... 80 N•m (60 lb-ft) Kraftstoffeinspritzleitung zu Einspritzpumpe—Drehmoment... 30 N•m (23 lb-ft) Kraftstoffeinspritzpumpe zu Frontplatte, Mutter—Drehmoment... 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffzuleitung zu Einspritzpumpe—Drehmoment... 30 N•m (23 lb-ft) Kraftstoffrücklaufleitung zu Einspritzpumpe—Drehmoment... 15 N•m (11 lb-ft) Motorzündfolge—3 Zyl. ... 1-2-3 CD03523,0000111 –29–05FEB01–2/2 CTM128 (18NOV04) 40-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=209 RG6293 –UN–03NOV97 CD30671 –UN–20MAY98, Kraftstoffsystem 40 Ausbau der Kraftstofförderpumpe (MICO 18 Reiheneinspritzpumpe) Kraftstoffpumpe außen sorgfältig reinigen. Auch den Bereich um die Stelle am Einspritzpumpengehäuse, wo die Kraftstoffpumpe befestigt ist, reinigen. 1. Kraftstoffeinlaßleitung (nicht auf Abbildung) und - auslaßleitung (A) abnehmen. Alle Leitungsöffnungen verschließen, damit kein Schmutz in das Kraftstoffsystem eindringt. 2. Befestigungsmuttern (B) entfernen. 3. Kraftstoffpumpe in gerader Richtung vom Gehäuse der Einspritzpumpe abziehen. Die Montagebohrung der Pumpe abdecken, damit keine Fremdkörper in die Die MICO Kraftstofförderpumpe entfernen. Einspritzpumpe eindringen können. CD03523,0000135 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=210 CD30726 –UN–23FEB99, Kraftstoffsystem

Prüfung der Kraftstofförderpumpe (MICO 40 Reiheneinspritzpumpe) 19

1. Druckluftleitung (A) am Manometer (B) und Einlaßanschluß anschließen. Die Druckluftleitung sollte ein Regulierventil haben, damit der Druck geregelt werden kann. 2. Auslaßanschluß (C) der Pumpe verschließen. 3. Kraftstoffpumpe ganz in einen Behälter mit sauberem Kraftstoff eintauchen. Den Luftdruck auf 200 kPa (2 bar; 29 psi) einstellen. 4. Stößel von Hand einschieben und herausziehen. Um den Stößel dürfen keine Luftblasen auftreten. WICHTIG: Die Einspritzpumpe oder der Motor können schwer beschädigt werden, falls genügend Dieselkraftstoff am Stößel und an der Dichtung vorbei austritt. Am Stößel Die MICO Kraftstofförderpumpe prüfen. austretender Kraftstoff verdünnt das A—Luftleitung Motoröl. B—Manometer C—Auslaßanschluß der Kraftstofförderpumpe HINWEIS: Bilden sich Luftblasen, dann ist dies ein Zeichen dafür, daß entweder die Dichtung schadhaft oder der Stößel abgenutzt ist. CD03523,0000136 –29–07SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=211 RG5894 –UN–03NOV97, Kraftstoffsystem 40 Zerlegen der Kraftstofförderpumpe (MICO Reiheneinspritzpumpe) A—Vorpumpkolben E—Pumpengehäuse I—Druckfeder M—Dichtungsscheibe (2 St.) B—Dichtung F—Stößeldichtung J—Dichtungsscheibe N—Kupferscheibe (4 St.) C—Feder (2 St.) G—Stößel K—Stopfen O—Hohlschraube (2 St.) D—Ventil (2 St.) H—Kolben L—Anschlußverschraubung Teile auf übermäßigen Verschleiß prüfen. Falls erforderlich die ganze Pumpe oder auch Teile (wenn erhältlich) austauschen. CD03523,0000137 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=212 CD30727 –UN–24FEB99, Kraftstoffsystem

Zusammenbau der Kraftstofförderpumpe 40

(MICO Reiheneinspritzpumpe) 21 WICHTIG: Beim Zusammenbau der inneren Pumpenteile sollten die Hände mit Dieselkraftstoff benetzt sein. 1. Mit Werkzeug JDF15 (A) eine neue Dichtung (C) in das Pumpengehäuse (B) einsetzen. Darauf achten, daß die Dichtung richtig an der Gehäusebohrung angesetzt wird; dann eintreiben, bis das Werkzeug das Gehäuse berührt. 2. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge A—Treiber JDF15 B—Pumpengehäuse des Zerlegens. Neue Dichtscheiben verwenden. C—Dichtring CD03523,0000138 –29–07SEP04–1/1

Einbau der Kraftstofförderpumpe (MICO Reiheneinspritzpumpe)

1. Neue Dichtung am Flansch der Einspritzpumpe anbringen. 2. Pumpe auf die Stiftschrauben setzen. Die Muttern mit dem vorgeschriebenem Drehmoment anziehen. 3. Kraftstoffeinlaßleitung (A) und -auslaßleitung (B) anbringen. Die Hohlschrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. 4. Kraftstoffsystem entlüften. MICO Kraftstofförderpumpe—Spezifikation Kraftstofförderpumpe zu Einspritzpumpe, Muttern— Drehmoment ... 5—7 N•m (4—5 lb-ft) Kraftstoffeinlaßleitung und - auslaßleitung, Hohlschraube— Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) CD03523,0000139 –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=213 CD30729 –UN–23FEB99 CD30728 –UN–22FEB99, Kraftstoffsystem 40 Wartung des Einspritzpumpen- 22 Überströmventils (MICO

Reiheneinspritzpumpe)

Das Überströmventil (A) kann nicht eingestellt werden. Wenn das Ventil undicht ist oder nicht richtig arbeitet, muß es ausgetauscht werden. CD03523,000013A –29–06SEP04–1/1

Änderung von JDG670A

Das Spezialwerkzeug JDG670A1kann zum Ausbau der MICO Reiheneinspritzpumpe verwendet werden, wenn es gemäß nebenstehender Abbildung abgeändert wird. HINWEIS: Der Abzieher JDG1560 kann ohne Änderungen verwendet werden. A—40 mm (1.57 in.) B—23 mm (0.90 in.) C—7 mm (0.27 in.) 1JDG670A ist nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1560 bestellen. CD03523,000013B –29–24SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=214 CD30730 –UN–23FEB99 CD30732 –UN–22FEB99, Kraftstoffsystem

Ausbau der MICO Reiheneinspritzpumpe 40

WICHTIG: Niemals eine warmgelaufene oder Einspritzpumpe immer einen zweiten laufende Einspritzpumpe einem heißen Schlüssel zum Halten der Gegenmutter Dampfstrahl oder kaltem Wasser verwenden, um ein Drehen des Auslaß- aussetzen. Innere Komponenten Anschlußstücks zu vermeiden. könnten sich dabei festfressen. 3. Folgende Elemente trennen: 1. Einspritzpumpe, -leitungen und Umgebung sorgfältig mit einem Reinigungsmittel oder • Abstelleinrichtung und Drehzahlregulierstange Dampfstrahlgerät säubern. • Kraftstoffeinlaßleitung (A) an der Kraftstoffpumpe • Kraftstoffauslaßleitung (B) an der Kraftstoffpumpe 2. Prüfen, ob sich auf Frontplatte, Distanzstück und • Kraftstoffzuleitung (C) an der Einspritzpumpe Einspritzpumpenflansch Einstellmarken befinden. • Kraftstoffrücklaufleitung (D) Falls erforderlich die Teile vor dem Ausbau • Ölzuleitung (E) markieren. • Kraftstoffeinspritzleitungen (F) WICHTIG: Beim Lösen und Anziehen der 4. Sämtliche freigelegte Leitungsanschlüsse fest Kraftstoffeinspritzleitungen an der verschließen. Faserfreies Material verwenden. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000013C –29–17NOV04–1/3 CTM128 (18NOV04) 40-23 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=215 CD30743 –UN–23FEB99, Kraftstoffsystem 40 5. Stopfen der Montageöffnung im Steuergehäusedeckel 24 entfernen. 6. Spezialmutter (A) zur Befestigung des Antriebszahnrades der Pumpe an der Pumpenwelle abnehmen. 7. Die vier Muttern lösen, mit denen die Kraftstoffeinspritzpumpe an der Motorfrontplatte befestigt ist. HINWEIS: Der Spezialschlüssel KJD10213 kann für Muttern verwendet werden, die nicht leicht zugänglich sind. CD03523,000013C –29–17NOV04–2/3 8. Das Spezialwerkzeug JDG1560 (oder JDG670A1 abgeändert) am Zahnrad anbringen. Die drei Muttern entfernen, mit denen die Kraftstoffeinspritzpumpe an der Motorfrontplatte befestigt ist. 9. Druckschraube des Werkzeugs im Uhrzeigersinn drehen, bis sich die Pumpenwelle vom konischen Sitz des Antriebszahnrads löst. 10. Die mittlere Druckschraube vom Abziehwerkzeug entfernen und die zwei Schrauben des Werkzeugs anziehen, bis das Zahnrad gegen die Abdeckung gezogen ist. Dadurch wird vermieden, daß sich das Spezialwerkzeug JDG670A Zahnrad vom oberen Zwischenzahnrad löst. 11. Muttern von den Gewindestiften entfernen und Einspritzpumpe nach hinten ziehen. Distanzstück und O-Ring entfernen. HINWEIS: Beim Ausbau der Einspritzpumpe darauf achten, daß der Pumpenwellenkeil nicht verlorengeht. 1JDG670A is nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1560 bestellen. CD03523,000013C –29–17NOV04–3/3 CTM128 (18NOV04) 40-24 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=216 CD30731 –UN–23FEB99 CD30317 –UN–17FEB95, Kraftstoffsystem

Reparatur der MICO Reiheneinspritzpumpe 40

WICHTIG: Die Kraftstoffeinspritzpumpe nicht damit die Pumpe zum weiter auseinanderbauen, als dies zum bestimmungsgemäßen Gebrauch auf die Einbau der verfügbaren Reparaturteile vorgeschriebenen Werte eingestellt erforderlich ist, auch nicht zur werden kann. Reinigung. Instandsetzung und Prüfung der Einspritzpumpe von Darauf achten, daß das einer dafür qualifizierten Werkstatt durchführen lassen. Seriennummernschild der Eigenmächtige Instandsetzungsarbeiten an der Einspritzpumpe vorhanden ist und alle Einspritzpumpe führen zum Verlust von Identifikationsnummern lesbar sind, Garantieansprüchen. CD03523,000013D –29–07SEP04–1/1

Einbau der MICO Reiheneinspritzpumpe

HINWEIS: Vor dem Einbau sicherstellen, dass die Einspritzpumpe keinen Motor im Gehäuse hat. Dies ermöglicht das Befüllen der Einspritzpumpe mit der richtigen Ölqualität und -quantität. 1. Distanzstück (A) mit O-Ring (B) über die vier Stiftschrauben schieben. Einstellmarkierungen ausrichten. 2. Einspritzpumpe auf die Gewindestifte schieben; dabei Das Distanzstück der MICO Reiheneinspritzpumpe einbauen. Welle in Antriebszahnrad schieben. HINWEIS: Darauf achten, daß der Wellenkeil richtig eingebaut wird. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000013E –29–07SEP04–1/3 CTM128 (18NOV04) 40-25 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=217 CD30733A –UN–27SEP04, Kraftstoffsystem 40 3. Die vier Muttern (B) auf die Gewindestifte schrauben 26 und zunächst nur von Hand anziehen. 4. Antriebszahnrad fest auf den Wellenkonus drücken. Spezialmutter (A) anbringen und gemäß Spezifikation festziehen. Stopfen der Montageöffnung im Steuergehäusedeckel einsetzen. HINWEIS: Beim Austausch der Einspritzpumpe, diese so einbauen, daß sich die Stiftschrauben in der Mitter der Flanschschlitze befinden. Dann die dynamische Einstellung vornehmen. 5. Die Einstellmarken auf dem Pumpenflansch, dem Distanzstück und der Frontplatte ausrichten, dann die Muttern (B) gemäß Spezifikation festziehen. HINWEIS: Der Spezialschlüssel KJD10213 kann für Muttern verwendet werden, die nicht leicht zugänglich sind. 6. Einspritzleitungen anschließen. Mit Leitung 1 (C) beginnen und die übrigen Leitungen in Zündfolge anschließen (1-2-3). Mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen. WICHTIG: Beim Anziehen der Leitungsmuttern KEINESFALLS die Anschlüsse des Druckventils verschieben, da sonst die Fördermenge der Einspritzpumpe verändert wird. Die Einspritzpumpe müßte dann auf einem Prüfstand von einer dafür qualifizierten Werkstatt neu kalibriert werden. 7.Anschließen von: A—Antriebszahnrad-Mutter B—Mutter • Ölzufuhrleitung (D). Die Hohlschraube mit dem C—Einspritzleitung D—Ölzuleitung vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. E—Kraftstoffzuleitung • Kraftstoffzuflußleitung (E) an der Einspritzpumpe. Die F—Kraftstoffauslaßleitung Hohlschraube mit dem vorgeschriebenen G—Kraftstoffeinlaßleitung Drehmoment festziehen. H—Kraftstoffrückleitung • Kraftstoffrücklaufleitung (F) an der Kraftstoffpumpe. J—Öleinfüllstopfen Die Hohlschraube mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. • Kraftstoffzulaufleitung (G) an der Kraftstoffpumpe. Die Hohlschraube mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000013E –29–07SEP04–2/3 CTM128 (18NOV04) 40-26 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=218 CD30731 –UN–23FEB99 CD30734 –UN–23FEB99,

Kraftstoffsystem

• Kraftstoffrückflußleitung (H) an der Einspritzpumpe. 40

Die Hohlschraube mit dem vorgeschriebenen 27 Drehmoment festziehen.

• Abstelleinrichtung und Drehzahlregulierstange. 8. Öleinfüllstopfen (J) vom Drehzahlreglergehäuse entfernen und sauberes Motoröl gemäß Spezifikation hinzufügen. MICO Reiheneinspritzpumpe—Spezifikation Antriebszahnrad-Spezialmutter— Drehmoment ... 85 N•m (62 lb-ft) Muttern Pumpe zu Frontplatte— Drehmoment ... 50 N•m (35 lb-ft) Einspritzleitung—Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Ölzuleitung—Drehmoment ... 15 N•m (11 lb-ft) Kraftstoffzuleitung—Drehmoment... 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffauslaßleitung— Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffeinlaßleitung— Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffrückleitung— Drehmoment ... 25 N•m (18 lb-ft) Öl—Menge... 300 ml (10.14 oz) CD03523,000013E –29–07SEP04–3/3

CTM128 (18NOV04) 40-27 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=219, Kraftstoffsystem 40 Dynamische Einstellung Der TIME-TRAC FKM10429A (oder JT07158) gibt elektronisch den Beginn der Einspritzung in bezug auf den oberen Totpunkt (OT) des Kolbens an und ermöglicht die genaue Einstellung der Einspritzpumpe, um eine optimale Motorleistung bei Einhaltung der Schadstoffausstoß- Vorschriften zu gewährleisten. HINWEIS: FKM10429A enthält die folgenden Komponenten: • A - Meßgerät FKM10429-1 • B - Sensorklemme FKM10429-4 • C - 6 mm anklemmbarer Umformer FKM10429-5 • D - Bedienungsanleitung FKM10429-8 • E - Einstellsensor FKM10429-6 • F - Einstellstift JDE81-4 • G - Magnetische Sonde FKM10465-1 • H - Umformerkabel FKM10465-2 • J - 1/4" anklemmbarer Umformer FKM10465-3 • K - Adapter für magnetische Sonde JDG793 • L - Adapter für magnetische Sonde JDG821 Der Satz FKM10465 ist auch zur Umwandlung des vorherigen FKM10429 “TIME-TRAC” erhältlich. Die Teile G, H, J, K und L sind die Komponenten des Umwandlungssatzes FKM10465. Eine Stroboskoplampe ist für neuere Motoren nicht erforderlich. Die Stroboskoplampe ist jedoch noch unter der Bestellnummer FKM10429-2 erhältlich. CD,CTM125,196 –29–06FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-28 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=220 CD30441 –UN–10MAY96, Kraftstoffsystem

Einbau des Einstellsensors 40

Den Einstellsensor FKM10429-6 (E) zwischen der Düse Nr. 1 und der Hochdruck-Kraftstoffleitung einbauen. Mit zwei Schlüsseln den Sensor und die Kraftstoffdruckleitung mit 30 N•m (22 lb-ft) festziehen. WICHTIG: Der Einstellsensor muß am Düsenende der Kraftstoffeinspritzleitung Nr. 1 angebracht werden. Falls die Einspritzleitung Nr. 1 nicht zugänglich ist, kann der Sensor an der Einspritzleitung Nr. 4 (Vierzylindermotoren) oder Nr. 6 (Sechszylindermotoren) angebracht werden. Bei allen Dreizylindermotoren MUSS der Sensor an der Einspritzleitung Nr. 1 angebracht werden. HINWEIS: Falls der Abstand den richtigen Anbau des Einstellsensors (E) nicht gestattet, kann der anklemmbare Umformer FKM10429-5 oder FKM10465-3 (C) nahe der Einspritzdüse angebracht werden. Vor dem Anbringen die Farbe von der Einspritzleitung entfernen. CD,FKM10429A,2 –29–23FEB98–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-29 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=221 CD30673 –UN–20MAY98 CD30195 –UN–07MAR95, Kraftstoffsystem 40 Einbau der magnetischen Sonde WICHTIG: Arretierstift JDG1571 (oder JDG81-4) (A) in die Einstellbohrung (B) am Schwungradgehäuse einsetzen, um sicherzustellen, daß der Motor am oberen Totpunkt nicht angehalten wird. Anderenfalls wird die Schwungrad- Einstellöffnung die magnetische Sonde (D) beim Anlassen des Motors beschädigen. Einbau des Schwungradgehäuses mit Gewinde- Einstellöffnung 1. Adapter für Schwungradsensor JDG793 (C) in die Gewindebohrung (B) des Schwungradgehäuses bis zum Anschlag einsetzen. 2. Die magnetische Sonde (D) in den Adapter stecken, bis sie das Schwungrad berührt. Den Sechskantkopf des Adapters um 1/3 Umdrehung zurückdrehen und die Sicherungsmutter (E) anziehen, dadurch wird der empfohlene Luftspalt von 0,65 mm (0.025") erhalten. Einbau des Schwungradgehäuses mit glatter Einstellöffnung 1. Adapter für Schwungradsensor JDG821 (F) in die glatte Bohrung (B) des Schwungradgehäuses einsetzen. Durch leichtes Klopfen den Adapter in die richtige Stellung bringen. 2. Die magnetische Sonde (D) in den Adapter stecken, bis sie das Schwungrad berührt. Die magnetische Sonde zurückziehen, um den empfohlenen Luftspalt von 0,65 mm (0.025") zu erhalten. CD,FKM10429A,3 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-30 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=222 CD30444 –UN–10MAY96 CD30443 –UN–10MAY96 CD30442 –UN–10MAY96, Kraftstoffsystem

Anschließen des Einstellsensors und der 40

magnetischen Sonde 31 1. Den Einstellsensor (A) oder den anklemmbaren Umformer mit der Sensorschelle FKM10429-4 (C) und dem Umformerkabel FKM10429-2 (D) an die Meßgerät-Buchse “SR” (B) anschließen. Außerdem das Massekabel anschließen. WICHTIG: Die richtige Polarität beachten, um mögliche Schäden am Meßgerät zu vermeiden. 2. Die magnetische Sonde (E) an die Meßgerät-Buchse “MP” (F) anschließen. A—Einstellsensor B—Meßgerät-Buchse für Einstellsensor (mit “SR” gekennzeichnet) C—Sensorschelle D—Umformerkabel E—Magnetische Sonde F—Meßgerät-Buchse für magnetische Sonde (mit “MP” gekennzeichnet) CD,FKM10429A,4 –29–23FEB98–1/1

Einstellungsprüfung der Kraftstoffeinspritzpumpe

HINWEIS: Falls noch nicht erfolgt, den Einstellsensor und die magnetische Sonde anbringen und anschließen. 1. Das Meßgerät durch Drücken der Taste “ON/CLEAR” einschalten. Auf der Anzeige wird “Time-Trac”, dann “Model TT1000” und danach “R = 0” angezeigt. HINWEIS: Jetzt kann das Meßgerät als Drehzahlmesser verwendet werden. 2. Den Motor anlassen und 10 Minuten lang laufen lassen, um die Betriebstemperatur zu erreichen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,FKM10429A,10 –29–03MAY01–1/6 CTM128 (18NOV04) 40-31 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=223 CD30202 –UN–07MAR95 CD30446 –UN–10MAY96 CD30445 –UN–10MAY96, Kraftstoffsystem 40 3. Die Taste “MAG PROBE” drücken. Für “trig level” 32 (Auslöserpegel) wird ein Standardwert von 30 % angezeigt. 70 eingeben, um “trig level” auf 70 % einzustellen, und die Taste “ENTER” drücken. 4. Für “Offset” (Versatz) wird jetzt ein Standardwert von 20.0° angezeigt. 0.0 eingeben, um “Offset” auf 0,0° einzustellen, und die Taste “ENTER” drücken. CD,FKM10429A,10 –29–03MAY01–2/6 5. Auf der Anzeige wird jetzt “Calibrate?” (Kalibrieren?) angezeigt. Das Meßgerät ist jetzt bereit für den Empfang eines Einstellsensorsignals für die Kalibrierung. 6. Zur Durchführung der Kalibrierung “ENTER” drücken. Den Motor bei 1300 U/min laufen lassen. Auf der Anzeige wird automatisch die Motordrehzahl angezeigt. CD,FKM10429A,10 –29–03MAY01–3/6 7. Sobald 1300 U/min angezeigt wird, die Taste “ENTER” drücken. “Calibrating ...” (Kalibrierung) wird dann kurzzeitig auf der Anzeige angezeigt. HINWEIS: Wenn das Meßgerät das Motordrehzahlsignal verliert oder wenn der Motor nicht läuft, wird “Eng. not running” (Motor läuft nicht) auf der Anzeige angezeigt. Diese Meldung blinkt dreimal, bevor das Meßgerät in den Drehzahlmessermodus zurückkehrt. Zum erneuten Starten des Vorgangs die Taste “MAG PROBE” (Schritt 3) drücken. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,FKM10429A,10 –29–03MAY01–4/6 CTM128 (18NOV04) 40-32 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=224 CD30205 –UN–07MAR95 CD30204 –UN–07MAR95 CD30447 –UN–10MAY96, Kraftstoffsystem 8. Den Motor im oberen Leerlauf laufen lassen und dann 40 den Motor mit einem Dynamometer oder einem 33 anderen System, mit dem der Motor belastet werden kann, langsam belasten, um die Nenn-Drehzahl (siehe “ Technische Daten”) zu erreichen. 9. Die Motordrehzahl (U/min) und die Einstellung in Grad notieren. HINWEIS: Wenn “R + 1500 No Probe” angezeigt wird, wurde die magnetische Sonde nicht richtig eingesetzt (Luftspalt größer als 0,65 mm [0.025"]) oder es sind Rückstände auf der Rückseite des Schwungrads vorhanden. Auf den richtigen Luftspalt prüfen oder die Rückseite des Schwungrads reinigen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,FKM10429A,10 –29–03MAY01–5/6 CTM128 (18NOV04) 40-33 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=225 CD30448 –UN–10MAY96, Kraftstoffsystem 40 10.Den Motor abstellen und die Einspritzpumpe 34 erforderlichenfalls wie folgt drehen: • Wenn der Wert unter der Spezifikation liegt, die Pumpe zum Motorblock drehen. • Wenn der Wert über der Spezifikation liegt, die Pumpe vom Motorblock weg drehen. WICHTIG: Den Motor abstellen, bevor die Einstellungen vorgenommen werden. Die Einspritzpumpe kann sich festfressen, falls die Einstellung bei laufendem Motor vorgenommen wird. HINWEIS: 1 mm Versatz am Flansch der Einspritzpumpe entspricht etwa 2° auf der Anzeige des Meßgeräts. 11. Die Einstellung erneut prüfen, bis sie der Spezifikation entspricht. 12. Nach der Einstellung die Motorfrontplattenmarke abschleifen, um eine Verwechslung mit der ursprünglichen Einstellung zu vermeiden. HINWEIS: Wenn die Einspritzpumpe ohne Veränderung vom Motor abgenommen und wieder angebracht werden muß, die Frontplatte und den Flansch der Einspritzpumpe markieren, um die Einspritzpumpe wieder an der gleichen Stelle einbauen zu können. Wenn die Einspritzpumpe repariert oder ersetzt wurde, eine dynamische Einstellung durchführen. CD,FKM10429A,10 –29–03MAY01–6/6 CTM128 (18NOV04) 40-34 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=226 CD30198 –UN–05MAY95 CD30449 –UN–10MAY96, Kraftstoffsystem

Kennzeichnung der Kraftstoffeinspritzdüsen 40

In den 2,9-l-POWERTech-Motoren gibt es zwei Arten von Kraftstoffeinspritzdüsen. • Herkömmliche Düse (A) • “Rate-Shaping”-Düse (B) Die “Rate-Shaping”-Düse versetzt die Motoren in die Lage, die Schadstoffausstoß-Vorschriften besser zu erfüllen. A—Herkömmliche Düse B—“Rate-Shaping”-Düse CD03523,0000115 –29–06FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-35 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=227 CD30810 –UN–17APR01, Kraftstoffsystem 40 Ausbau der Kraftstoffeinspritzdüsen Adapter JDG716 A—Leckleitung B—Mutter C—Sechskantschraube, Kraft- D—Kraftstoffeinspritzleitung stoffeinspritzdüse zu Zy- linder Wichtige Hinweise Ausbau Vor dem Ausbau, den Zylinderkopf im Bereich der 1. Die Muttern (B) lösen, um die Leckleitungen (A) Einspritzdüsen sorgfältig reinigen und mit Druckluft abzunehmen. abblasen, um zu vermeiden, daß der Schmutz in den Zylinderraum oder auf die Ventilsitze gelangt. Nach 2. Die Kraftstoffeinspritzleitungen (D) von den Düsen dem Ausbau jeder Kraftstoffeinspritzdüse die Bohrung abnehmen. im Zylinderkopf verschließen. Die Öffnungen der Kraftstoffleitungen unmittelbar nach dem Abnehmen 3. Die Sechskantschraube (C) entfernen. verschließen. 4. Die Einspritzdüsen mit dem Einspritzdüsen- Düsenspitzen und Leitungsanschlüsse sofort mit Ausziehwerkzeug JDE38B und mit dem Adapter Schutzkappen gegen Beschädigung schützen. JDG716 für herkömmliche Düsen oder JDG1515-1 für "Rate-Shaping"-Düsen aus dem Zylinderkopf Kraftstoffdruckleitungen nicht verbiegen, da ihre ziehen. Haltbarkeit gefährdet wird und Störungen entstehen können. Beim Lösen der Überwurfmutter, unbedingt an der Druckschraube gegenhalten. CD,CTM125,197 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-36 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=228 CD30323 –UN–17FEB95 CD30324 –UN–17FEB95, Kraftstoffsystem

Reinigung der Kraftstoffeinspritzdüse 40

WICHTIG: Beim Entfernen der Dichtungsringe und Die Kohledichtung mit einer geeigneten Zange aus der Reinigen der Düse muß darauf geachtet Rille im Düsengehäuse entfernen. Die werden, die TEFLON-Beschichtung des Dichtungsscheibe aus dem Düsengehäuse ziehen und Düsengehäuses oberhalb der Rille für die Kohledichtung und die Dichtungsscheibe die Kohledichtung nicht zu wegwerfen. beschädigen. Die Kraftstoffeinspritzdüse in Lösungsmittel oder HINWEIS: Vor der Prüfung einer sauberen Dieselkraftstoff legen, bis die Ablagerungen Kraftstoffeinspritzdüse mit einem gesättigt sind. Das Gehäuse und die Spitze mit einer Düsenprüfgerät beide Dichtungsringe Messingdrahtbürste reinigen. NIEMALS eine entfernen und die Außenseite der Stahlbürste oder einen Schaber für diesen Zweck Einspritzdüse gründlich reinigen. verwenden. TEFLON ist ein Warenzeichen von Du Pont Co. CD,CTM125,198 –29–06FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-37 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=229, Kraftstoffsystem 40 Prüfung der Kraftstoffeinspritzdüsen ACHTUNG: Die Düsenspitze muß immer von Personen weg weisen. Der aus der Düsenspitze austretende Kraftstoff kann Kleidung und Haut durchdringen und dadurch schwere Infektionen verursachen. HINWEIS: Durch Prüfen der Leistung einer Düse bei laufendem Motor wird nur ein ungenaues Ergebnis erhalten. Zur Durchführung einer aussagekräftigen Prüfung der Düsenleistung ein Düsenprüfgerät JT25510 (1) und eine Druckleitung KJD10109 (2) verwenden, siehe unter "Spezialwerkzeug". Zur Prüfung der Einspritzdüsen nur sorgfältig gefilterten Dieselkraftstoff verwenden, da die Präzisionsteile der Düse durch verschmutzten Kraftstoff stark beschädigt werden. Die Düse so an das Prüfgerät anschließen, daß die Achse der Düse einen Winkel von ca. 30° zur Senkrechten bildet und der ausgesprühte Kraftstoff nach unten gerichtet ist. Alle Anschlüsse auf Leckstellen prüfen. Das Absperrventil des Meßgeräts schließen und die Düse durch Betätigung der Prüfpumpe in schneller Folge spülen (entlüften). Spritzbild-Prüfung Das Absperrventil des Meßgeräts schließen und den Pumpenhebel etwa 60 Mal pro Minute betätigen. Wenn die Kraftstoffeinspritzdüse einwandfrei funktioniert, sollte der Kraftstoff durch alle Düsenöffnungen in einem feinen, gleichmäßig geformten Sprühkegel austreten. Dieser Sprühkegel ist von der Mittenlinie des Düsengehäuses geneigt, sollte aber verteilt sein. Für eine bessere Prüfung ein Blatt Papier oder Pappe in einem geeigneten Abstand unter der Düse anordnen und das Erscheinungsbild der durch den Kraftstoff erzeugten feuchten runden Stellen prüfen. Abweichungen von einem regelmäßigen Sprühbild oder -winkel können auf der vollständigen oder teilweisen Verstopfung einer Düsenöffnung beruhen. In diesem Fall tritt der Kraftstoff in einem Strahl und nicht in einem feinen Spray aus. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G40,45 –29–06FEB01–1/4 CTM128 (18NOV04) 40-38 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=230 L30741 –UN–08AUG89, Kraftstoffsystem Schnatter-Prüfung 40 HINWEIS: Diese Prüfung ist nicht für die “Rate-Shaping”- Düse anwendbar, da sie eine unterschiedliche Nadelausführung aufweist, die nicht schnattert. Sicherstellen, daß die Düsenöffnungen frei sind. Wenn die Pumpe des Kraftstoffeinspritzdüsen-Prüfgeräts 60 Mal pro Minute betätigt wird (Absperrventil des Prüfgeräts geschlossen), muß von einer herkömmlichen Düse (nicht “Rate-Shaping”-Düse) ein charakteristisches “Schnattern” erzeugt werden. Ist dies nicht der Fall, kann das Düsenventil verbogen oder aufgrund von angesammelten Lackrückständen in seiner Führung unbeweglich sein. Dies kann nur durch Auseinanderbau der Düse korrigiert werden. Verschleißprüfung des Ventilschafts und der -führung Die Kraftstoffeinspritzdüse so an das Düsen-Prüfgerät anschließen, daß die Spitze etwas höher ist als das gegenüberliegende Ende. Die Spitze abdecken und das Prüfgerät auf einen Druck von 10300 kPa (103 bar; 1500 psi) aufpumpen. Den Druck konstant halten und beobachten, wieviel Kraftstoff aus dem Düsenrücklaufende herausleckt. Nachdem sich der erste Tropfen gebildet hat, für 30 Sekunden die Tropfen zählen und mit der Spezifikation vergleichen. Kraftstoffeinspritzdüse—Spezifikation Alle Düsentypen—Rücklauf- Leckage bei 10300 kPa (103 bar; 1500 psi)... 1 bis 14 Tropfen innerhalb von 30 Sekunden Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G40,45 –29–06FEB01–2/4 CTM128 (18NOV04) 40-39 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=231, Kraftstoffsystem 40 Prüfung des Ventilsitzes Das Düsenprüfgerät in waagerechter Stellung anschließen. Den Pumpenhebel in schneller Folge betätigen, um die Düse zu entlüften und damit sich das Ventil setzen kann. Die Spitze der Düse gründlich trocknen. Jetzt den Pumpenhebel langsam betätigen, bis der angezeigte Druck etwa 2800 bis 3500 kPa (28 bis 35 bar; 400 bis 500 psi) unter dem Öffnungsdruck (siehe die Spezifikation für den Öffnungsdruck) liegt. Die Düse weiterhin beobachten. Unter diesen Bedingungen sollte keine Flüssigkeit aus der Düsenspitze tropfen. Ein geringes Sickern oder etwas Feuchtigkeit an der Spitze wird jedoch als akzeptabel angesehen. Den Pumpenhebel mehrmals in schneller Folge betätigen, damit die Düse in normaler Weise sprüht. Nach der letzten Pumpenbetätigung wieder beobachten. Wenn die Düse nicht dicht ist, sie zur Reparatur auseinanderbauen. Öffnungsdruck-Prüfung HINWEIS: Der absolute Öffnungsdruck ist weniger wichtig als ein gleicher Öffnungsdruck bei allen Düsen. Das Absperrventil des Prüfgeräts schließen und die Pumpe mehrmals betätigen, damit sich das Düsenventil richtig setzen kann. Das Absperrventil des Prüfgeräts öffnen. Den Druck durch Pumpen bis zu dem Punkt erhöhen, wo die Nadel des Druckprüfgeräts schnell fällt. Dieser Punkt (Wert notieren) ist der Düsenventil- Öffnungsdruck. Kraftstoffeinspritzdüse—Spezifikation Herkömmliche Düsen (3029D - nicht zertifizierte Motoren)— Öffnungsdruck für Einstellung (neu oder überholt)... 22600—23200 kPa (226—232 bar; 3277—3364 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder überholt) ... 22300 kPa (223 bar; 3233 psi) min. Öffnungsdruck für Einstellung (gebraucht) ... 21500—22100 kPa (215—221 bar; 3118—3205 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (gebraucht) ... 20400 kPa (204 bar; 2958 psi) min. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G40,45 –29–06FEB01–3/4 CTM128 (18NOV04) 40-40 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=232,

Kraftstoffsystem

Herkömmliche Düsen (3029D - 40 zertifizierte Motoren)— 41 Öffnungsdruck für Einstellung (neu oder überholt)... 24400—24900 kPa (244—249 bar; 3540—3620 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder überholt) ... 24100 kPa (241 bar; 3500 psi) min. Öffnungsdruck für Einstellung (gebraucht) ... 23000—23600 kPa (230—236 bar; 3340—3420 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (gebraucht) ... 21800 kPa (218 bar; 3170 psi) min. Herkömmliche Düsen (3029T Motoren)—Öffnungsdruck für Einstellung (neu oder überholt) ... 26100—26600 kPa (261—266 bar; 3780—3857 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder überholt) ... 25700 kPa (257 bar; 3727 psi) min. Öffnungsdruck für Einstellung (gebraucht) ... 24700—25200 kPa (247—252 bar; 3580—3654 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (gebraucht) ... 23500 kPa (235 bar; 3407 psi) min. “Rate-Shaping”-Düsen (3029D - zertifizierte Motoren)— Öffnungsdruck für Einstellung (neu oder überholt)... 24400—24900 kPa (244—249 bar; 3540—3620 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder überholt) ... 24100 kPa (241 bar; 3500 psi) min. Öffnungsdruck für Einstellung (gebraucht) ... 23000—23600 kPa (230—236 bar; 3340—3420 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (gebraucht) ... 21800 kPa (218 bar; 3170 psi) min. Düsen (alle Typen)— Öffnungsdruck-Unterschied zwischen Zylindern... 700 kPa (7 bar; 100 psi) max.

Wenn das Spritzbild, die Leckprüfung und die Ventil- Verschleißprüfung in Ordnung sind, aber die Öffnungsdruck-Prüfung nicht zufriedenstellend ist, den Öffnungsdruck einstellen.

CD,3274,G40,45 –29–06FEB01–4/4

CTM128 (18NOV04) 40-41 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=233, Kraftstoffsystem 40 Auseinanderbau der Kraftstoffeinspritzdüsen HINWEIS: Wenn alle Prüfungen ergeben, daß die eine Einspritzdüse nicht einwandfrei Düse einwandfrei funktioniert, sind keine funktioniert und für Reinigung und/oder weiteren Reparaturen erforderlich, und die Überholung auseinandergebaut werden Düse kann wieder eingebaut werden. Wenn muß, an den “Stanadyne”-Händler wenden. CD,3274,G40,46 –29–01FEB94–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-42 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=234, Kraftstoffsystem

Einstellung der Kraftstoffeinspritzdüsen 40

Herkömmliche Düse “Rate-Shaping”-Düse A—Sicherungsmutter der Hub- C—Druckeinstellschraube E—Federsitz F—Federkammer-Abdeckung einstellschraube D—Hubeinstellschraube (“Rate-Shaping”-Düse) B—Sicherungsmutter der Druck- einstellschraube 1. An “Rate-Shaping”-Düsen die Federkammer- 6. Die Hubeinstellschraube (D) vorsichtig Abdeckung (F) mit JDG1521 losschrauben. einschrauben, bis sie auf dem Federsitz (E) aufsitzt. 2. Die Sicherungsmutter (A) der Hubeinstellschraube 7. Die Hubeinstellschraube um die vorgeschriebene (D) lösen und entfernen. Anzahl von Drehungen herausschrauben. 3. Die Sicherungsmutter (B) der Druckeinstellschraube 8. Die Sicherungsmutter der Hubeinstellschraube (C) mit dem Spezialschlüssel JDG1515-2 an “Rate- gemäß Spezifikation festziehen. Shaping”-Düsen lösen. 9. Den Öffnungsdruck erneut prüfen. 4. Die Düse an das Prüfgerät anschließen, dann den Öffnungsdruck durch Drehen der Kraftstoffeinspritzdüsen—Spezifikation Druckeinstellschraube (C) gemäß Spezifikation Sicherungsmutter der Druckeinstellschraube— einstellen. Den Spezialschlüssel JDG949 für Drehmoment ... 10 N•m (7 lb-ft) herkömmliche Düsen und JDG1522 für “Rate- Sicherungsmutter der Shaping”-Düsen verwenden. Hubeinstellschraube— Drehmoment ... 5 N•m (3.5 lb-ft) 5. Die Sicherungsmutter (B) gemäß Spezifikation festziehen, dann den Öffnungsdruck erneut prüfen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,199 –29–07FEB01–1/2 CTM128 (18NOV04) 40-43 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=235 CD30674 –UN–16JUN98 CD30811 –UN–28MAY01,

Kraftstoffsystem

40 Ventil (herkömmliche Düse)— 44 Hub (3029D - nicht zertifizierte Motoren)... 1/2 Drehung Hub (3029T - nicht zertifizierte Motoren)... 3/4 Drehung Hub (3029 - zertifizierte und nicht zertifizierte Motoren) ... 3/4 Drehung Ventil (“Rate-Shaping”-Düse)— Hub (3029D - zertifizierte Motoren)... 7/8 Drehung CD,CTM125,199 –29–07FEB01–2/2

CTM128 (18NOV04) 40-44 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=236,

Kraftstoffsystem Einbau der Kraftstoffeinspritzdüsen 40

Herkömmliche Düse "Rate-Shaping"-Düse A—Leckleitung E—Kohledichtung J—Rohrmutter M—Kappe ("Rate-Shaping"- B—T-Stück F—Dichtungsscheibe K—Gummimuffe (herkömmli- Düse) C—Sechskantschraube G—Schutzkappe che Düse) D—Kraftstoffeinspritzleitung H—Schutzkappe L—O-Ring ("Rate-Shaping"- Düse)

WICHTIG: Nach jedem Ausbau einer Einspritzdüse Kohledichtung aufschieben, bis sie richtig in der Nut

aus dem Zylinderblock, Kohledichtring sitzt. (E) durch eine neue ersetzen. 1. Dichtring (F) auf Düsenkörper aufschieben. Mit der

Montagehülse JD258 (JD-258)1 die neue

1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-258 bestellen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,200 –29–27SEP04–1/2

CTM128 (18NOV04) 40-45 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=237 CD30675 –UN–16JUN98 CD30812 –UN–28MAY01, Kraftstoffsystem 40 WICHTIG: Vor dem Einbau sicherstellen, daß die 46 Einspritzdüse sauber und fettfrei ist. 2. Düse in Zylinderkopf einsetzen. Die Sechskantschraube (C) aufschrauben. Noch nicht festziehen. 3. Einspritzleitung (D) an Düse anschließen. Die Druckleitung wie abgebildet mit zwei Schlüsseln gemäß Spezifikation festziehen. 4. Sechskantschrauben (C) mit vorgeschriebenem Drehmoment anziehen. 5. Kraftstoffleckleitungen (A) und T-Stücke (B) einbauen. Die Mutter (B) mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. HINWEIS: Nicht die Muttern der Kraftstoffleckleitung zu fest anziehen, um Leckage zu vermeiden. Sollte dennoch Kraftstoff austreten, die Mutter (B) der Leckleitung entfernen und die Dichtung (E) erneut richtig am Rohr (A) positionieren. Die Dichtfläche muss senkrecht zum Rohr sein. Kraftstoffeinspritzdüsen—Spezifikation Einspritzleitung zu Düse— Drehmoment ... 30 N•m (23 lb-ft) Sechskantschraube, Kraftstoffeinspritzdüse zu Zylinder—Drehmoment... 37 N•m (27 lb-ft) Kraftstoffleckleitungen, Mutter— Drehmoment ... 5 N•m (3.5 lb-ft) A—Kraftstoffleckleitung B—Mutter Kraftstoffleckleitung C—Sechskantschraube D—Kraftstoffeinspritzleitung Kraftstoffleckleitung E—Dichtring F—Düse T-Stück G—Kraftstoffleckleitung: Inkorrekter Einbau der Dichtung H—Kraftstoffleckleitung: Korrekter Einbau der Dichtung CD,CTM125,200 –29–27SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 40-46 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=238 CD30676 –UN–20MAY98 CD30323 –UN–17FEB95 CD30852 –UN–27SEP04, Kraftstoffsystem

Entlüftung des Kraftstoffsystems 40

A - Im Bereich des Kraftstoffilters (Verteiler- 2. Den Vorpumphebel der Kraftstofförderpumpe (B) Kraftstoffeinspritzpumpe) oder die Handvorpumpe am Kraftstoffilter (C) betätigen, bis der ausfließende Kraftstoff keine Luftblasen mehr enthält. ACHTUNG: Unter Druck entweichender Dieselkraftstoff kann die Haut durchdringen HINWEIS: Bei Ausführungen mit elektrischer Pumpe und gefährliche Verletzungen verursachen. die Zündung zum Aktivieren der Pumpe einschalten. Bei Verletzungen durch austretenden Kraftstoff sofort ärztliche Hilfe suchen. Wenn 3. Entlüftungsschraube (A) von Hand oder mit einer keine sofortige ärztliche Versorgung erfolgt, Münze anziehen. können sich schwere Infektionen oder Reaktionen entwickeln. 1. Die Entlüftungsschraube (A) lösen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,203 –29–07SEP04–1/4 CTM128 (18NOV04) 40-47 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=239 CD30677 –UN–20MAY98 CD30678 –UN–20MAY98, Kraftstoffsystem Stanadyne Kraftstoffeinspritzpumpe entlüften. Delphi/Lucas-Kraftstoffeinspritzpumpe entlüften. B - Im Bereich des Kraftstoffeinspritzpumpe bei Ausführungen mit elektrischer Pumpe, die (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) Zündung einschalten. 1. Kraftstoffrücklaufleitung (A) an der Einspritzpumpe 3. Warten, bis der Kraftstoff blasenfrei austritt, dann lösen. die Rücklaufleitung wieder festziehen. 2. Den Vorpumphebel der Kraftstofförderpumpe oder die Handvorpumpe am Kraftstoffilter betätigen oder, CD,CTM125,203 –29–07SEP04–2/4 C - Im Bereich der MICO Reiheneinspritzpumpe 1. Kraftstoffrückflußleitung (A) lösen. 2. Vorpumpenkolben (B) an der Kraftstoffpumpe losschrauben, bis er von Hand betätigt werden kann. 3. Vorpumpenkolben betätigen, bis der Kraftstoff blasenfrei austritt. 4. Gleichzeitig Vorpumpenkolben nach unten drücken und Rücklaufanschluß schließen. Dadurch wird verhindert, daß Luft in das System eintritt. Gelöste Anschlüsse fest anziehen. 5. Vorpumpenkolben wieder festschrauben. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,203 –29–07SEP04–3/4 CTM128 (18NOV04) 40-48 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=240 CD30679 –UN–04MAY98 CD30813 –UN–17APR01 CD30853 –UN–27SEP04, Kraftstoffsystem D - Im Bereich hinter der Kraftstoffeinspritzpumpe 40 Falls der Motor nach Durchführung der oben beschriebenen Entlüftungsarbeiten nicht anspringt, dann wie folgt verfahren: 1. Drehzahlverstellhebel in obere Leerlaufstellung bringen. 2. Mit zwei Gabelschlüsseln die Kraftstoffleitung an mindestens drei Düsen lösen. 3. Motor mit dem Anlasser so lange drehen, bis der Kraftstoff blasenfrei aus den gelockerten Einspritzdüsenanschlüssen austritt. Anschlüsse wieder festziehen. CD,CTM125,203 –29–07SEP04–4/4 CTM128 (18NOV04) 40-49 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=241 CD30680 –UN–04MAY98, Kraftstoffsystem 40 Prüfen der Motordrehzahl an der Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe Stanadyne-Pumpe Delphi/Lucas-Pumpe A—Einstellschraube für obe- B—Einstellschraube für unte- ren Leerlauf ren Leerlauf HINWEIS: Vor der Prüfung der Motordrehzahl muß Prüfung des unteren Leerlaufs sichergestellt werden, daß der Motor die normale Betriebstemperatur erreicht hat. 1. Drehzahlregulierstange an der Einspritzpumpe trennen. Sämtliche Drehzahlangaben beziehen sich auf unbelastete Motoren. Die maximal 2. Den Gashebel der Pumpe gegen die zulässige Drehzahlschwankung ist ± 50 Einstellschraube für den unteren Leerlauf (B) in die U/min für den unteren Leerlauf und + 50 Stellung für den unteren Leerlauf bewegen. U/min für den oberen Leerlauf. Drehzahl prüfen und mit vorgeschriebenem Wert vergleichen. Prüfung des oberen Leerlaufs HINWEIS: Die meisten Motoren, die zum Antrieb von 1. Drehzahlregulierstange an der Einspritzpumpe Stromgeneratoren bestimmt sind (1500 trennen. U/min für 50 Hz oder 1800 U/min für 60 Hz) laufen ausschließlich im oberen 2. Den Gashebel der Pumpe gegen die Leerlaufbereich und haben deshalb keinen Einstellschraube für den oberen Leerlauf (A) der unteren Leerlauf. Pumpe bewegen. Drehzahl prüfen und mit vorgeschriebenem Wert vergleichen. 3. Wenn die Motordrehzahl nicht stimmt, die Schraube (B) im Uhrzeigersinn drehen, um die Drehzahl zu HINWEIS: Die obere Drehzahl wurde im Werk erhöhen, und gegen den Uhrzeigersinn, um die eingestellt und danach die Einstellschraube Drehzahl zu verringern. (A) versiegelt, um eine Verstellung zu verhindern. Die Einstellung des oberen Leerlaufs kann nur von einer autorisierten Werkstatt vorgenommen werden. CD,CTM125,204 –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-50 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=242 CD30681A –UN–20APR01 CD30814 –UN–17APR01, Kraftstoffsystem

Prüfen der Motordrehzahl an der MICO 40 Reiheneinspritzpumpe 51

HINWEIS: Vor der Einstellung sicherstellen, daß der Motor seine normale Betriebstemperatur erreicht hat. Sämtliche Drehzahlangaben beziehen sich auf unbelastete Motoren. Die maximal zulässige Drehzahlschwankung ist ± 50 U/min für den unteren Leerlauf und + 50 U/min für den oberen Leerlauf. MICO Reiheneinspritzpumpe Prüfung des oberen Leerlaufs A—Einstellschraube für oberen Leerlauf B—Federschraube für unteren Leerlauf Den Gashebel der Pumpe gegen die Einstellschraube für C—Einstellschraube für untere Leerlaufdrehzahl den oberen Leerlauf (A) der Pumpe bewegen. Drehzahl prüfen und mit vorgeschriebenem Wert vergleichen.HINWEIS: Die obere Drehzahl wurde im Werk eingestellt und danach die Einstellschraube (A) versiegelt, um eine Verstellung zu verhindern. Die Einstellung des oberen Leerlaufs kann nur von einer autorisierten Werkstatt vorgenommen werden. Prüfung des unteren Leerlaufs HINWEIS: Sowohl Schraube (B) als auch Schraube (C) werden zur Einstellung des unteren Leerlaufs benutzt. Diese Schrauben werden durch Entfernen der Schraubkappen zugänglich. 1. Schraube (B) so weit wie möglich lösen. 2. Drehzahl nach Vorschrift minus 20 U/min an Schraube (C) einstellen. 3. Schraube (B) anziehen, bis die vorgeschriebene untere Leerlaufdrehzahl erreicht ist. CD03523,000013F –29–06SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 40-51 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=243 CD30738 –UN–23FEB99, Kraftstoffsystem CTM128 (18NOV04) 40-52 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=244,

Gruppe 100 Einstellung des Motors Einleitende Prüfung des Motors 100

Die folgenden einleitenden Prüfungen helfen bei der Bei abgestelltem Motor das Kühlmittel auf Ölfilm Feststellung, ob eine Neueinstellung des Motors zur prüfen. Bei laufendem Motor das Kühlmittel auf Wiederherstellung der normalen Leistungsfähigkeit Luftblasen prüfen. Jeder dieser Zustände weist auf möglich oder ob eine Überholung des Motors Probleme hin, die eine Reparatur des Motors und nicht erforderlich ist. nur eine Neueinstellung erfordern. Nachdem der Motor mehrere Stunden abgestellt war, Eine Verdichtungsprüfung durchführen. Ein Druck die Kurbelgehäuse-Ablaßschraube lösen und unterhalb der Spezifikation weist darauf hin, daß der feststellen, ob Wasser heraussickert. Einige Tropfen Motor repariert werden muß. aufgrund von Kondensation sind normal, doch mehr Wasser weist auf Probleme hin, die eine Reparatur des Motors erfordern. CD,CTM125,207 –29–01DEC97–1/1

Allgemeine Empfehlungen zur Motorneueinstellung

Als allgemeine Regel gilt, daß eine • Den Zustand der Kühlmittelschläuche und des Motorneueinstellung nicht erforderlich ist, wenn alle in Lüfterriemens prüfen. der Betriebsanleitung empfohlenen regelmäßigen • Luftansaugsystem prüfen. Luftfiltereinsätze ersetzen. Wartungsverfahren laut Plan durchgeführt werden. • Auspuffsystem prüfen. Wenn die Motorleistung nicht den Nenn-Richtwerten • Den Turbolader und den Ladedruck prüfen. entspricht und der Zustand des Motors keine • Kraftstoffeinspritzsystem prüfen. Überholung erforderlich macht, werden die folgenden – Die Einspritzpumpe von einer Dieselmotor- Wartungsarbeiten empfohlen, um die normale Vertragswerkstatt prüfen lassen. Leistungsfähigkeit des Motors wiederherzustellen. – Die Einspritzdüsen reinigen und den Öffnungsdruck einstellen. • Motoröl und Filter wechseln. – Den unteren Leerlauf einstellen und eine • Den Kraftstoffilter und Wasserabscheider ersetzen. dynamische Einstellung durchführen. • Kurbelgehäuse-Entlüftungsrohr reinigen. • Prüfung des Motoröldrucks • Das Kühlsystem reinigen und spülen. • Das Motorventilspiel prüfen. • Den Thermostat und den Druckverschluß prüfen. • Das elektrische System prüfen. CD,CTM125,208 –29–16FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 100-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=245, Einstellung des Motors CTM128 (18NOV04) 100-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=246,

Gruppe 105 Motorsystem - Funktion Schmiersystem 105

A—Anschluß zum Motor- G—Kolben M—Ölumgehungsventil S—Hauptölkanal schmieröl H—Spritzdüse (1 pro Zylinder) N—Ölpumpe T—Pleuelstangenlager B—Nockenwellenlager I—Ölkanal O—Ölsieb U—Querbohrung Haupt- zu C—Kipphebelwelle J—Ölkanal - oberes Zwischen- P—Ölauslaßrohr Pleuelstangenlager D—Kipphebel zahnrad Q—Anschluß zum Motor- X—Motorschmieröl E—Turbolader-Ölzuleitung K—Oberes Zwischenzahnrad schmieröl Y—Druckloses Öl F—Turbolader-Ölablaßleitung l—Öldruckregulierventil R—Hauptlager Der Motor weist ein Druckschmiersystem auf. Es Die Pumpe saugt Schmieröl durch ein Sieb (O) und besteht hauptsächlich aus einer Zahnradpumpe (N), die Saugleitung aus dem Kurbelgehäuse und pumpt es einem Filtersieb im Saugrohr, einem Hauptstromölfilter, durch eine Ölleitung über den Ölkühler zum Ölfilter einem Ölkühler, einem Öldruckregulierventil (L), einem und zum Hauptölkanal (S) des Zylinderblocks. Ölumgehungsventil (M) und einem elektrischen Druckwarnschalter (angeschlossen an A oder Q). Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G205,3 –29–03NOV92–1/3 CTM128 (18NOV04) 105-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=247 CD30683 –UN–23JUN98, Motorsystem - Funktion 105 Von hier wird das Öl unter Druck zu den Hauptlagern Eine Bohrung vom hinteren Nockenwellenlager durch 2 (R) und Spritzdüsen (H) zum Kühlen der Kolben den Zylinderblock und Zylinderkopf versorgt die geleitet. Querbohrungen in der Kurbelwelle (U) Kipphebelwelle (C) mit Schmieröl. verteilen das Öl von den Hauptlagern zu den Pleuelstangenlagern (T). Die Turboladerwelle wird durch eine externe Ölleitung geschmiert, die am Hauptölkanal (Öffnung A oder Q) In den Ölnuten der Hauptlager Nr. 1, 2 und 3 befinden angeschlossen ist. sich Schmierölbohrungen, um Öl zu den Nockenwellenlagern (B) zu leiten. Das untere Zwischenzahnrad wird spritzgeschmiert. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G205,3 –29–03NOV92–2/3 CTM128 (18NOV04) 105-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=248, Motorsystem - Funktion Ein extern einstellbares Druckregulierventil befindet sich 105 an der Vorderseite des Zylinderblocks im Ölkanal. Es 3 regelt den Öldruck und sorgt für einen konstanten Druck im Hauptkanal und im gesamten Schmiersystem. Das Ventil besteht aus einem Ventilkegel, der durch eine Feder und einen Stopfen gegen einen Sitz gehalten wird. Der Druck kann durch Veränderung der Anzahl der Beilagscheiben hinter dem Ventilstopfen eingestellt werden. Wenn der Öldruck den Federdruck übersteigt, wird der Ventilkegel vom Sitz gehoben, so daß Öl zum Kurbelgehäuse fließen kann, wodurch ein konstanter Druck aufrecht erhalten wird. Ein Ölumgehungsventil befindet sich im Zylinderblock hinter der Frontplatte und nahe dem Öldruck- Regulierventil. Wenn der Druckunterschied zwischen dem Hauptölkanal und der Ölpumpe zu groß wird, öffnet sich dieses Ventil, so daß das Öl den Filter und Ölkühler umgehen kann und den Hauptkanal schneller erreicht. Dieses Ventil hat eine permanente Einstellung, die nicht geändert werden kann. Der Ölfilter ist an der rechten Seite des Motors angebracht. Es ist eine Hauptstromausführung mit einem anschraubbaren, ersetzbaren Einsatz. Wenn der Filter verstopft ist, öffnet ein Umgehungsventil im Einsatz, um einen vollen Ölstrom zu wichtigen Motorteilen zu erhalten. HINWEIS: Einige Motoren mit hoher Leistung sind mit Ölkühlern mit hohem Fluß versehen. 1—Öldruckwarnschalter 2—Ölkühler-Umgehungsventil 3—Ölkühler 4—Ölfilter-Umgehungsventil 5—Umgehungsventil 6—Ölpumpe 7—Öldruckregulierventil 8—Hauptölkanal 9—Schmieröl 10—Druckloses Öl 11—Kühlmittel vom Kühlsystem CD,3274,G205,3 –29–03NOV92–3/3 CTM128 (18NOV04) 105-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=249 CD30090 –UN–08MAR95, Motorsystem - Funktion 105 Kühlsystem A—Wasserpumpe D—Kühlmittel-Ausgleichsbehäl- E—Kühlerverschlußdeckel G—Unterer Kühlerschlauch B—Thermostat ter (wenn vorhanden) F—Wasserkühler H—Motorölkühler C—Geber für Kühlflüssigkeit- stemperatur Das Druckkühlsystem besteht im wesentlichen aus Die Kühlflüssigkeit zirkuliert durch den Zylinderblock Kühler, Wasserpumpe, mehrflügeligem Lüfter und und um die Zylinderbüchsen herum. Die Kühlflüssigkeit Thermostaten. wird vom Zylinderblock durch den Zylinderkopf und in das Thermostatgehäuse geleitet. Bei geöffnetem Beim Warmlaufen ist der Thermostat (B) geschlossen, Thermostat läuft das Kühlmittel durch das Gehäuse und das Kühlmittel wird durch eine Umgehung zur und den oberen Kühlerschlauch in die Oberseite des Saugseite der Wasserpumpe (A) geleitet. Die Kühlers (F), wo es zirkuliert, um Wärme abzuleiten. Kühlflüssigkeit durchläuft nur Zylinderblock und Wasserpumpe, um ein gleichmäßiges und rasches Bei einigen Motoren verfügt die Wasserpumpe über Warmlaufen zu gewährleisten. zwei weitere Schlauchanschlüsse, die zum Motorölkühler (H) führen. Sobald der Motor Betriebstemperatur erreicht hat, öffnet der Thermostat und die Kühlflüssigkeit wird aus dem Unterteil des Kühlers durch den unteren Kühlerschlauch in den Zylinderblock gepumpt. CD,CTM125,211 –29–09SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 105-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=250 CD30684A –UN–27SEP04,

Gruppe 110 Motorsystem - Diagnose und Prüfungen Störungsdiagnose des Motors 110

Motor dreht beim Anlassen nicht durch • Dichtungen der Kraftstoffeinspritzdüsen undicht • Motor überhitzt • Batterien leer • Nocken abgenutzt • Batterieanschlüsse nicht in Ordnung • Ventilfedern schwach • Hauptschalter oder Anlaßsicherheitsschalter defekt • Kraftstofförderpumpe abgenutzt oder defekt • Anlasser-Magnetschalter defekt • Vorzündung • Anlasser defekt. • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Motorverdichtung zu niedrig Motor springt nur schwer oder gar nicht an • Ventilspiel falsch • Ventile durchgebrannt, beschädigt oder verklemmt • Batterieanschlüsse lose oder korrodiert • Batteriespannung niedrig Unzulängliche Motorleistung • Übermäßiger Widerstand im Anlasserstromkreis • Viskosität des Kurbelgehäuseöls zu hoch • Luftfilter verstopft oder verschmutzt • Wasser, Schmutz oder Luft im Kraftstoffsystem • Übermäßiger Widerstand im Luftansaugsystem • Kraftstoffilter verstopft • Kraftstoffilter verstopft • Abschaltknopf festgeklemmt • Kraftstofförderpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzdüsen verschmutzt oder defekt • Kraftstoffeinspritzpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzdüsen defekt • Kraftstofförderpumpe defekt • Kurbelgehäuseöl ungeeignet • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Motor überhitzt • Motorkupplung rutscht Motor läuft unregelmäßig oder bleibt häufig stehen • Zylinderkopfdichtung defekt • Nocken abgenutzt • Kühlmitteltemperatur zu niedrig • Ventilspiel falsch • Kraftstoffzufuhr unzureichend • Ventilsteuerung falsch • Kraftstoffeinspritzdüsen defekt oder undicht • Ventile durchgebrannt, beschädigt oder verklemmt • Kraftstoffilter oder Kraftstoffleitungen verstopft • Ventilfedern schwach • Kraftstofförderpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Kolbenringe und Zylinderbüchsen übermäßig • Ventilspiel falsch abgenutzt • Zylinderkopfdichtung undicht • Motorverdichtung zu niedrig • Verdichtungsringe abgenutzt oder gebrochen • Kühlmitteltemperatur falsch • Ventile verklemmt oder durchgebrannt • Auspuffsystem verstopft Motor überhitzt • Motorverdichtung zu niedrig • Motor überhitzt • Zu wenig Kühlmittel im Kühlsystem. • Kraftstoffeinspritzpumpe defekt • Kühlerblock und/oder Seitensiebe verschmutzt • Lüfterriemen lose oder defekt Motor hat Fehlzündungen • Thermostat defekt • Kühlsystem verkalkt • Wasser im Kraftstoff • Motor überlastet • Gemisch von Benzin und Dieselkraftstoff • Kraftstoffeinspritzpumpe führt zu viel Kraftstoff zu • Luft im Kraftstoffsystem • Zylinderkopfdichtung defekt • Kraftstoffeinspritzdüsen defekt • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Kraftstoffeinspritzpumpe defekt • Wasserpumpe defekt. • Kraftstoffeinspritzdüsen falsch eingebaut Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,213 –29–04MAY01–1/3 CTM128 (18NOV04) 110-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=251, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen 110 • Kurbelgehäuse-Ölstand zu niedrig • Kraftstoffeinspritzdüsen verschmutzt oder schadhaft • Kühlerverschluß defekt • Kraftstoffeinspritzpumpe defekt (führt zu viel Kraftstoff zu) Hoher Ölverbrauch • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Ölabstreifringe abgenutzt oder gebrochen Schwarzer oder grauer Auspuffrauch • Zylinderbüchsen oder Kolben zerfressen • Übermäßiger Widerstand im Luftansaugsystem • Zu viel Kraftstoff • Ölfluß durch Ölkanäle behindert • Motor überlastet • Ventilführungen oder -schäfte abgenutzt • Luftfilter verstopft oder verschmutzt • Kurbelgehäuseöl hat zu niedrige Viskosität • Schalldämpfer defekt (verursacht Staudruck) • Übermäßiger Öldruck • Kraftstoffeinspritzdüsen verschmutzt oder schadhaft • Kolbenringnuten übermäßig abgenutzt • Motoreinstellung falsch • Kolbenringe klemmen in Ringnuten • Kolbenringspannung unzureichend Weißer Auspuffrauch • Kolbenring-Stöße nicht versetzt angeordnet • Kurbelwellen- oder Pleuelstangenlagerspiel • Motorverdichtung zu niedrig unzureichend • Kraftstoffeinspritzdüsen defekt • Ölstand in Kurbelgehäuse zu hoch • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Öl leckt nach außen • Thermostat defekt (schließt nicht) • Vordere und/oder hintere Kurbelwellen-Öldichtung fehlerhaft Kühlmittel in Kurbelgehäuse • Zylinderbüchsen blankgerieben (ungenügende Belastung beim Einlaufen des Motors) • Zylinderkopfdichtung defekt • Zylinderkopf oder Block gerissen Öldruck zu niedrig • Zylinderbüchsendichtungen undicht • Kurbelgehäuse-Ölstand zu niedrig Ungewöhnliche Motorgeräusche • Interne Öldurchgänge undicht • Ölpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzpumpe falsch eingestellt • Kurbelwellen- und Pleuelstangenlagerspiel • Haupt- oder Pleuelstangenlager abgenutzt übermäßig • Übermäßiges Kurbelwellenaxialspiel • Regulierventil falsch eingestellt • Kurbelwellenhauptlagerdeckel lose • Kurbelgehäuseöl ungeeignet • Fremdkörper in Brennraum • Öldruck-Warnschalter oder Motoröldruck-Anzeiger • Pleuelstangenbuchsen und Kolbenbolzen abgenutzt defekt • Fraßstellen an Kolben • Steuerräder abgenutzt Öldruck zu hoch • Übermäßiges Ventilspiel • Nockenstößel abgenutzt • Buchse des Öldruckregulierventils lose • Stößelstangen verbogen • Regulierventil verklemmt oder falsch eingestellt • Nockenwelle abgenutzt • Filterumgehungsventil verklemmt oder schadhaft • Kipphebelwelle abgenutzt • Motorschmierung ungenügend Übermäßiger Kraftstoffverbrauch • Turboladerlager abgenutzt • Motor überlastet Knall- oder Frühzündungen • Verdichtung zu niedrig • Leckstellen im Kraftstoffsystem • Öl vom Ansaugluftstrom aufgenommen • Luftfilter verstopft oder verschmutzt (Ansaugkrümmer) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,213 –29–04MAY01–2/3 CTM128 (18NOV04) 110-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=252, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen • Kraftstoffeinspritzdüsen verschmutzt oder defekt Kühlmitteltemperatur niedriger als normal 110 • Einspritzpumpe falsch eingestellt 3 • Öffnungen an Spitze der Kraftstoffeinspritzdüse • Thermostat defekt erweitert • Kühlmitteltemperatur-Anzeige defekt • Kraftstoffeinspritzdüsenspitzen gebrochen • Kohleablagerung in Brennraum Motorvibrationen Wasserpumpe undicht • Lüfterflügel verbogen • Pumpenwelle abgenutzt • Dichtungsring oder Pumpenwelle abgenutzt CD,CTM125,213 –29–04MAY01–3/3

Prüfung der Motorverdichtung

HINWEIS: Vor der Prüfung sicherstellen, daß die Batterie voll geladen ist und der Einspritzdüsenbereich gründlich gereinigt wurde. Den Motor anlassen und etwa 5 bis 10 Minuten im unteren Leerlauf laufen lassen. Die Kraftstoffeinspritzdüsen ausbauen (siehe Gruppe 40). Den Adapter 19.58-90.5781 (A) mit dem Düsendistanzstück R737881 (B) und 2 Düsendichtungen R923521 (C) in die Einspritzdüsenbohrung einbauen. Das Prüfmeßgerät FKM100221 am Adapter anbringen. Den Gashebel in die Position “STOP” bringen. Die Kurbelwelle einige Sekunden lang mit dem Anlasser drehen (minimale Startdrehzahl — 150 U/min). Die Meßwerte aller Zylinder mit der Spezifikation vergleichen. Motorverdichtungsdruck—Spezifikation Minimum—Druck ... 2400 kPa (24 bar; 350 psi) maximal—Unterschied zwischen Zylindern... 350 kPa (3,5 bar; 50 psi) A—Adapter 19.58-90.5781 B—Düsendistanzstück R737881 C—Düsendichtung R923521 D—Halteplatte1 1Teil des Verdichtungsprüfsatzes FKM10021 CD,CTM125,216 –29–16FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 110-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=253 CD30685 –UN–04MAY98 CD30432 –UN–10MAY95, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen 110 Prüfung des Motoröldrucks 1. Vor der Prüfung des Öldrucks den Motor warmlaufen lassen, damit das Schmieröl die Betriebstemperatur erreichen kann. 2. Das Manometer anbringen. HINWEIS: Das Manometer aus dem Universal- Druckprüfsatz FKM10002 oder JT05470 verwenden, wenn verfügbar. Sonst ein Manometer mit einem Anzeigebereich von mindestens 0—600 kPa (0—6 bar; 0—87 psi) verwenden. 3. Bei der Betriebstemperatur von 93 °C (200 °F) sollte das Manometer einen Mindestdruck gemäß Spezifikation anzeigen. Motoröldruck (min.)—Spezifikation Bei 800 U/min—Druck... 100 kPa (1 bar; 15 psi) Bei Nenndrehzahl (1500 oder 1800 U/min)—Druck ... 275 kPa (2,75 bar; 40 psi) Bei Nenndrehzahl (über 1800 U/min)—Druck ... 350 kPa (3,5 bar; 50 psi) CD,CTM125,217 –29–16FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 110-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=254 CD30686 –UN–04MAY98, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen

Messung des Motordurchblasens 110

Einen Schlauch mit einem normalen Gasmesser über Ist das Durchblasen geringer, liegt kein übermäßiger das Ende des Kurbelgehäuse-Entlüftungsrohrs Verschleiß zwischen Kolbenringen und Büchsen vor. stecken. Zur weiteren Prüfung eine Verdichtungsprüfung durchführen. Wenn das Durchblasen höher ist, besteht Den Motor mit Nenndrehzahl laufen lassen (Motor bei ein übermäßiger Verschleiß zwischen Kolbenringen Betriebstemperatur und eingefahren, mit mindestens und Büchsen, wodurch die Motorleistung abnimmt. 100 Betriebsstunden). Den Motor überholen. Das Durchblasen über einen Zeitraum von 5 Minuten messen und dann mit der Spezifikation vergleichen. Motordurchblasen an Kurbelgehäuse-Entlüftungsrohr — Spezifikation 3029D—Maximaler Durchfluß bei Vollast-Nenndrehzahl... 4 m3/h (141 cu-ft/h) 3029T—Maximaler Durchfluß bei Vollast-Nenndrehzahl... 6 m3/h (225 cu-ft/h) CD,CTM125,218 –29–19FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 110-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=255, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen 110 Verwendung des Stanadyne “TIME-TRAC” 6 als Drehzahlmesser Das Meßinstrument STANADYNE “TIME-TRAC” kann als Drehzahlmesser eingesetzt werden, indem der anklemmbare Umformer FKM10429-5 (A) an einer beliebigen Hochdruckleitung verwendet wird. Bedienungsanweisungen 1. Die Farbe entfernen und den Bereich der Hochdruckleitung, an die der anklemmbare Umformer angebracht werden soll, gründlich reinigen. 2. Den Umformer (A) anbringen und das Kabel FKM10429-3 (B) zwischen dem Umformer und der Buchse (C) des Meßinstruments anschließen. Außerdem das Massekabel anschließen. 3. Das Meßgerät durch Drücken der Taste “ON/CLEAR” einschalten und den Motor anlassen. A—Anklemmbarer Umformer FKM10429-5 B—Kabel FKM10429-3 C—Einstellmeßgerät FKM10429-1 CD,3274,G210,10 –29–15MAY92–1/1 CTM128 (18NOV04) 110-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=256 CD30207 –UN–07MAR95 CD30206 –UN–07MAR95, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen

Prüfung des Thermostats und der 110 Öffnungstemperatur 7

Den Thermostat einer Sichtprüfung auf Korrosion und Beschädigung unterziehen. Nach Bedarf ersetzen. Den Thermostat wie folgt prüfen: 1. Den Thermostat ausbauen. ACHTUNG: Beim Erhitzen des Wassers dürfen Thermostat und Thermometer NICHT die Seite und den Boden des Behälters berühren. Beide Instrumente können bei Überhitzung zerspringen. 2. Den Thermostat und ein Thermometer in einen mit Wasser gefüllten Behälter hängen. 3. Das Wasser beim Erhitzen umrühren. Das Öffnungsverhalten des Thermometers beobachten und die Temperaturen mit den nachstehenden Spezifikationen vergleichen. HINWEIS: Aufgrund von unterschiedlichen Toleranzen verschiedener Zulieferer können die Temperaturen der Beginn der Öffnung und der vollständigen Öffnung geringfügig von den vorgeschriebenen Temperaturen abweichen. SPEZIFIKATIONEN FÜR THERMOSTATPRÜFUNG Vollständige Beginn der Öffnung Öffnung Temperatur (Bereich) (Nennwert) 71 °C (160 °F) 69—72 °C (156—162 °F) 84 °C (182 °F) 77 °C (170 °F) 74—78 °C (166—172 °F) 89 °C (192 °F) 82 °C (180 °F) 80—84 °C (175—182 °F) 94 °C (202 °F) 89 °C (192 °F) 86—90 °C (187—194 °F) 101 °C (214 °F) 90 °C (195 °F) 89—93 °C (192—199 °F) 103 °C (218 °F) 92 °C (197 °F) 89—93 °C (193—200 °F) 105 °C (221 °F) 96 °C (205 °F) 94—97 °C (201—207 °F) 100 °C (213 °F) 99 °C (210 °F) 96—100 °C (205—212 °F) 111 °C (232 °F) 4. Den Thermostat herausnehmen und sein Schließverhalten beim Abkühlen beobachten. In Luftumgebung muß der Thermostat vollständig schließen. Der Schließvorgang sollte gleichmäßig und langsam erfolgen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,229 –29–01DEC97–1/2 CTM128 (18NOV04) 110-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=257 RG5971 –UN–23NOV97, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen 110 5. Wenn ein Thermostat eines Motors mit mehreren 8 Thermostaten defekt ist, alle Thermostate ersetzen. CD,CTM125,229 –29–01DEC97–2/2 CTM128 (18NOV04) 110-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=258, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen

Druckprüfung des Kühlsystems und des Kühlerverschlusses 110

Druckprüfung des Kühlerverschlusses Druckprüfung des Kühlers Prüfung des Kühlsystems: ACHTUNG: Durch explosionsartiges Austreten von Flüssigkeit aus dem unter HINWEIS: Den Motor für eine Prüfung des gesamten Druck stehenden Kühlsystem können Kühlsystems warmlaufen lassen. schwere Verbrennungen verursacht werden. 1. Darauf achten, daß der Motor ausreichend Den Motor abstellen. Der Deckel darf nur abgekühlt ist, damit der Kühlerverschlußdeckel noch so warm sein, daß man ihn mit bloßen ohne Gefahr abgenommen werden kann. Händen anfassen kann. Den Verschluß langsam bis zum ersten Anschlag 2. Kühler bis zur korrekten Höhe mit Kühlmittel aufschrauben, um den Druck abzulassen, auffüllen. bevor er ganz abgenommen wird. WICHTIG: KEINEN übermäßigen Druck auf das Prüfung des Kühlerverschlußdeckels: Kühlsystem anwenden. Dadurch können der Kühler und die Schläuche 1. Kühlerverschlußkappe abnehmen und wie beschädigt werden. abgebildet an Druckpumpe D05104ST anschließen. 3. Den Manometer mit dem Adapter am Einfüllstutzen 2. Den Verschlußdeckel gemäß folgenden des Kühlers anschließen. Das Kühlsystem mit der Spezifikationen mit Druck beaufschlagen.1 Druckpumpe D05104ST gemäß Spezifikation mit Spezifikation Druck beaufschlagen. Prüfung des Kühlsystems— Durch Druckbeaufschlagung ... 70 kPa (0.7 bar) (10 psi) 4. Während das Kühlsystem unter Druck steht, alle Schlauchverbindungen, den Kühler und den Der Manometer sollte den Druck 10 Sekunden lang gesamten Motor auf Leckage prüfen. innerhalb des Normalbereichs halten. Wenn der Manometer den Druck nicht hält, Kühlerverschlußdeckel ersetzen. 1Die Prüfdrücke werden für alle Deere-OEM-Kühlsysteme empfohlen. Bei besonderen Fahrzeugausführungen das Kühlsystem und den Kühlerverschluß mit dem empfohlenen Druck für das entsprechende Fahrzeug prüfen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000119 –29–09SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 110-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=259 RG6557 –UN–20JAN93 RG6558 –UN–20JAN93, Motorsystem - Diagnose und Prüfungen 110 Auftretende Leckage beseitigen und die Druckprüfung ist möglicherweise ein Teil im Inneren des Systems 10 des Systems erneut durchführen. oder die Zylinderkopfdichtung undicht. Wenn keine Leckage festgestellt wird, der Manometer dennoch einen Druckabfall anzeigt, so CD03523,0000119 –29–09SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 110-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=260,

Gruppe 115 Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen Funktion des Turboladers 115

Das Turbinenrad (3) wird von den heißen Motorabgasen angetrieben. Diese Gase, die durch das Turbinengehäuse (2) strömen, wirken auf das Turbinenrad und bewirken, daß sich die Welle (1) dreht. Das Kompressorrad (5) saugt gefilterte Luft an und drückt die verdichtete Luft in den Ansaugkrümmer, von wo sie zu den Zylindern des Motors geleitet wird. Unter Druck stehendes Motoröl vom Motorschmiersystem wird durch Kanäle im Mittelgehäuse (4) zu den Lagern geleitet. 1—Welle 2—Turbinengehäuse 3—Turbinenrad 4—Mittelgehäuse 5—Kompressorrad 6—Kompressorgehäuse CD,3274,G215,2 –29–16MAY92–1/1 CTM128 (18NOV04) 115-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=261 L30869 –UN–23MAY95, Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen 115 Funktion des Ladedruckbegrenzers A—Ladedruckbegrenzer ge- B—Ladedruckbegrenzer ge- C—Membran D—Ventil schlossen öffnet Einige Ausführungen sind mit einem am Turbinenrad vorbeizuleiten und aus dem Ladedruckbegrenzungsbetätiger-Ventil Turbinengehäuse auszustoßen. Dadurch wird die (Umgehungsventil) (D) ausgerüstet, um Wellendrehzahl begrenzt, wodurch der Ladedruck Turbinendrehzahl und Ladedruck bei hoher gesteuert wird. Motordrehzahl zu steuern. Diese Vorrichtung ist integraler Bestandteil des Turbinengehäuses und wird Durch das Ventil kann im System ein durch eine Membrane (C) aktiviert. Spitzenladeluftdruck für maximale Ladedruckreaktion aufgebaut werden, während gleichzeitig die Gefahr von Der genau kalibrierte Ladedruckbegrenzungsbetätiger übermäßigem Krümmerdruck (Überladung) bei hoher öffnet ein Ventil, um einige (überschüssige) Abgase Drehzahl oder Belastung beseitigt wird. CD03523,0000140 –29–09SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 115-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=262 RG9737 –UN–12JAN99, Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen

Prüfung des Turbolader- 115 Ladedruckbegrenzers 3

HINWEIS: Abhängig von der Ausführung kann es notwendig sein, den Turbolader vom Motor zu entfernen, um Zugang zum Stößelstangenende des Ladedruckbegrenzungsbetätigers (A) zu erhalten. 1. Den Schlauch (B) zum Ladedruckbegrenzungsbetätiger auf Knickstellen und Risse prüfen. Bei Beschädigung ersetzen. 2. Den Schlauch vom Ladedruckbegrenzungsbetätiger abnehmen. 3. Wie abgebildet eine Meßuhr zur Messung des Stößelstangenausschlages einbauen. 4. Eine regelbare Luftquelle an das Betätiger- Anschlußstück (C) anschließen. 5. Betätiger bis auf 114 kPa (1.14 bar; 16.5 psi) mit Druck beaufschlagen und den Stößelstangenausschlag mit der Spezifikation vergleichen. Spezifikation Stößelstangenausschlag des Ladedruckbegrenzers bei 114 kPa (1.14 bar; 16.5 psi)—Abstand... 0,13 bis 0,63 mm (0.005 bis 0.025 in.) Wenn der Stößelstangenausschlag nicht innerhalb der Spezifikation liegt, den Turbolader durch eine Fachwerkstatt überprüfen lassen oder ihn ersetzen. CD03523,000014A –29–17NOV04–1/1 CTM128 (18NOV04) 115-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=263 CD30847 –UN–16NOV04, Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen 115 Prüfung des Turbolader-Ladedrucks Das Manometer (A) aus dem Universal-Druckprüfsatz FKM10002 (oder JT05470) an eine beliebige Lufteinlaßöffnung anschließen. Vor der Prüfung des Ladedrucks den Motor warmlaufen lassen, damit das Schmieröl die Betriebstemperatur erreichen kann. Wenn der Motor die Nennleistung bei Vollast-Drehzahl entwickelt, die Druckanzeige auf dem Prüfgerät ablesen und mit der Spezifikation vergleichen. Wenn die Anzeige zu niedrig ist, folgendes prüfen: • Luftfilter verstopft • Lufteinlaßsystem zwischen Turbolader und Zylinderkopf undicht • Turbolader defekt CD,CTM125,220 –29–19FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 115-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=264 CD30687 –UN–04MAY98, Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen

Störungsdiagnose des Turboladers 115

Unzulängliche Motorleistung • Schmutz- oder Kohleablagerungen an Rad oder Rädern • Krümmersystem verstopft • Lager abgenutzt. • Fremdkörper in Kompressor, Flügelrad oder Turbine • Ölmangel oder unzureichende Schmierung • Übermäßige Schmutzablagerung im Kompressor • Wellendichtungen abgenutzt • Leck im Ansaug- oder Auspuffkrümmer • Übermäßiger Kurbelgehäusedruck • Lager der Schaufelradwelle schadhaft Geräusche oder Vibrationen Motor stößt schwarzen oder grauen Rauch aus (Der Heulton, der beim Auslaufen zu hören ist, darf • Übermäßige Ablagerung in Kompressor oder nicht mit dem Geräusch verwechselt werden, das auf Turbine einen Ausfall des Lagers hinweist.) • Riß im Turbinengehäuse oder Befestigungsschrauben lose • Lager nicht geschmiert (unzureichender Öldruck) • Durchblasen der Auspuffkrümmerdichtungen • Luftleck im Ansaug- oder Auspuffkrümmer • Falsches Spiel zwischen Turbinenrad und Öl auf Kompressorrad oder im Turbinengehäuse Kompressorgehäuse (Öl wird durch das • Gebrochene Turbinenschaufeln (oder andere Mittelgehäuse gedrückt) Defekte des Rads) • Übermäßiger Kurbelgehäusedruck. Widerstand des Turbinenrads • Lufteinlaß verstopft. • Kohleablagerung hinter Turbinenrad, verursacht Öl tropft vom Gehäuse im Ansaug- oder durch verkoktes Öl oder Verbrennungsrückstände Auspuffkrümmer • Schmutzablagerung hinter Kompressorrad, verursacht durch Leck im Lufteinlaß • Lagerzapfen beschädigt oder abgenutzt • Festfressen der Lager oder schmutzige oder • Schaufelradwelle unwuchtig abgenutzte Lager, verursacht durch übermäßige • Turbinen- oder Kompressorrad oder -schaufeln Temperaturen, unwuchtiges Rad, schmutziges Öl, beschädigt. Ölmangel oder unzureichende Schmierung CD,3274,G215,4 –29–15MAY92–1/1 CTM128 (18NOV04) 115-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=265, Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen CTM128 (18NOV04) 115-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=266,

Gruppe 120 Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen Allgemeine Funktion (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) 120

1—Kraftstofförderpumpe 3—Kraftstoffeinspritzpumpe 6—Kraftstoffpumpendruck 8—Druck des rücklaufenden (wenn vorhanden) 4—Kraftstoffeinspritzdüsen 7—Druck der Kraftstoffein- Kraftstoffs 2—Kraftstoffilter 5—Falldruck spritzpumpe Die Kraftstofförderpumpe (1), wenn vorhanden, saugt Im Kraftstoffsystem dienen Leitungen zur Rückführung Kraftstoff aus dem Tank und setzt ihn unter Druck. Mit von überschüssigem (ungebrauchtem) Kraftstoff in den diesem Druck fließt der Kraftstoff durch den Filter (2) Tank. Überschüssiger Kraftstoff kommt von folgenden und beschickt die Förderpumpe der Einspritzpumpe beiden Komponenten: (3). 1. Kraftstoffeinspritzpumpe: Die Die Kraftstoffeinspritzpumpe wird von der Kraftstoffeinspritzpumpe wird mit mehr Kraftstoff Kraftstofförderpumpe mit Kraftstoff versorgt, und die versorgt, als der Motor benötigt. Kolben der Einspritzpumpe beaufschlagen den Kraftstoff mit einem Druck von etwa 50000 kPa (500 2. Kraftstoffeinspritzdüsen: Eine geringe bar; 7255 psi). Über die Druckleitungen wird dieser Kraftstoffmenge sickert zu Schmierzwecken an der unter hohem Druck stehende Kraftstoff zu den Düsennadel vorbei. Kraftstoffeinspritzdüsen (4) geleitet. Zur Rückführung des überschüssigen Kraftstoffs ist Der Druck des in die Einspritzdüsen fließenden eine Rücklaufleitung von der Einspritzpumpe an der Kraftstoffs ist höher als der zum Öffnen des Mitte der Leckleitung der Düsen angeschlossen. Der Düsenventils erforderliche Druck. Beim Öffnen der von beiden Komponenten kommende Kraftstoff wird Düsennadel wird der Kraftstoff durch die dann über eine am vorderen Ende der Leckleitung Düsenbohrungen gedrückt und zerstäubt beim Eintritt angebrachte Rückflußleitung zum Tank geleitet. in den Brennraum des Motors. CD,CTM125,222 –29–09SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=267 CD30688 –UN–23JUN98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Funktion der Kraftstofförderpumpe (Verteiler- 2 Kraftstoffeinspritzpumpe) Um das Kraftstoffsystem unter Druck zu setzen, wird der Hebel (G) der Förderpumpe von der Kraftstofförderpumpe, die zusammen mit den Delphi/Lucas- und Stanadyne- Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpen eingesetzt wird, über einen exzentrischen Nocken auf der Motornockenwelle betätigt. Der Kraftstoff fließt aus dem Kraftstofftank infolge der Schwerkraft zur Einlaßseite (D) der Membranpumpe. Wenn der Hebel (G) auf der hohen Seite des Nockens aufliegt, zieht die Stange (F) die Membrane (I) nach unten. Der Ansaugdruck öffnet das Einlaß- Rückschlagventil (C), und der Kraftstoff wird in die Pumpe gesaugt. Während der Nocken sich zur niedrigen Seite dreht, drückt die Rückpreßfeder (E) die Membrane (I) nach oben. Der resultierende Kraftstoffdruck schließt das A—Kraftstoffauslaß Einlaß-Rückschlagventil (C) und öffnet das Auslaß- B—Auslaßrückschlagventil Rückschlagventil (B), so daß der Kraftstoff durch den C—Einlaßrückschlagventil Auslaß (A) zur Einspritzpumpe geleitet wird. D—Kraftstoffeinlaß E—Rückzugfeder F—Kolbenstange Ein Handvorpumphebel (H) ist vorhanden, um manuell G—Schlepphebel Kraftstoff durch das System zu drücken, um den H—Handvorpumphebel Kraftstoffilter, die Leitungen usw. zu entlüften. I—Membran CD03523,0000141 –29–09SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=268 RG9119 –UN–17APR98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Druckmessung der Kraftstofförderpumpe 120

(Verteiler-Einspritzpumpe) 3 1. Die Verschlußschraube an Kraftstoffiltersockel entfernen. 2. Die Prüfvorrichtung gemäß Abbildung anbringen. 3. Motor anlassen. Die Kraftstoffpumpe sollte einen minimalen Druck gemäß Spezifikation aufrechterhalten. Spezifikation Kraftstofförderpumpe (Verteiler- Kraftstoffeinspritzpumpe)—Durch Druckbeaufschlagung... 15—30 kPa (0.15—0.30 bar; 2—4.5 psi) Ein niedriger Druck kann auf einen verstopften Filtereinsatz oder einer defekten Förderpumpe beruhen. Zuerst den Filtereinsatz ersetzen und dann den Druck erneut prüfen. HINWEIS: Die Kraftstofförderpumpe kann nicht repariert werden und muß daher ersetzt werden, wenn sie defekt ist. CD,CTM125,225 –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=269 CD30690 –UN–19MAY98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Funktion des Kraftstoffilters (Verteiler- 4 Kraftstoffeinspritzpumpe) Der Kraftstoff tritt bei (B) in den Filter ein und fließt durch einen Filtereinsatz (D), bevor er durch den Auslaß (F) zur Kraftstoffeinspritzpumpe fließt. Der Filtereinsatz ist in einem Abscheidegefäß aus Metall untergebracht und ist als eine Baugruppe am Gefäß festgeklebt. Da sich Wasser und andere Verunreinigungen am Boden des Abscheidegefäßes absetzen können, ist ein Ablaßstopfen (E) zum Ablassen von Wasser und Verunreinigungen vorhanden. Eine Entlüftungsschraube (C) ermöglicht es, Luft im System durch die Filter bei entferntem Entlüftungsstopfen nach außen entweichen zu lassen. Die Vorpumpe (A), wenn vorhanden, befördert Kraftstoff vom Filter zur Einspritzpumpe, um das Kraftstoffsystem zu entlüften. A—Füllpumpe B—Kraftstoffeinlaß C—Entlüftungsschraube D—Filtereinsatz E—Ablaßstopfen F—Kraftstoffauslaß G—Abscheidegefäß (Wahlausrüstung) CD,3274,G220,9 –29–09SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=270 CD30689 –UN–16JUN98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

STANADYNE-Kraftstoffeinspritzpumpe (DB2/DB4) - Funktion 120

Stanadyne-Kraftstoffeinspritzpumpe (DB2/DB4) 1—Antriebswelle 7—Auslaß-Anschlußstück 13—Automatischer Spritzver- 16—Rollen 2—Verteilerläufer 8—Dosierventil steller 17—Kraftstofförderpumpen- 3—Pumpenkopf 9—Pumpenkolben 14—Buchsen der An- einlaß 4—Druckventil 10—Innennockenring triebswelle 18—Einlaßkanäle 5—Förderpumpe 11—Drehzahlregler 15—Gehäuse 19—Gashebel 6—Druckregler 12—Drehzahlregler-Fliehge- wichte Die Hauptkomponenten der rotierenden Einheit sind Die Kolben (9) sind gegenläufig und werden von einem Antriebswelle (1), Verteilerläufer (2), Förderpumpe (5) internen Nockenring (10) durch Rollen (16) und und Drehzahlregler (11). Schuhe, die in Schlitzen am Läufer-Antriebsendstück mitgeführt werden, gleichzeitig betrieben. Die Anzahl Die Antriebswelle steht mit dem Verteilerläufer im der Nocken der Nockenwelle entspricht normalerweise Pumpenkopf (3) in Eingriff. Im Antriebsendstück des der Anzahl der Motorzylinder. Läufers ist die Förderpumpe vorhanden. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,CTM125,227 –29–20FEB01–1/2 CTM128 (18NOV04) 120-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=271 CD30039 –UN–08MAR95, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Die Förderpumpe an der Rückseite des Läufers ist Der automatische Spritzversteller (13) wirkt durch 6 eine Flügelradpumpe mit konstanter Förderleistung, die hydraulische Vor- oder Rückverlegung des Beginns in den Kopfstücken enthalten ist. In den Kopfstücken der Kraftstoffeinspritzung. Er kann entweder nur auf sind auch der Förderpumpeneinlaß (17), das Veränderungen der Motordrehzahl oder auf eine Kraftstoffsieb und der Druckregler (6) untergebracht. Kombination von Drehzahl- und Der Druck der Förderpumpe wird automatisch Belastungsveränderungen reagieren. Die Pumpe hinsichtlich Viskositätsänderungen infolge von verfügt außerdem über ein Teillast- Temperaturänderungen und Qualitätsunterschieden Einspritzverstellsystem, das eine zusätzliche des Kraftstoffs kompensiert. Einspritzverstellung unter Teillastbedingungen bewirkt. Dieses System übermittelt der Einspritzpumpe etwa Im Verteilerläufer sind zwei Einlaßkanäle (18) und eine den gleichen Einspritzbeginn wie unter einzelne Axialbohrung mit einem Druckventil (4) zur Vollastbedingungen. Versorgung aller Auslaß-Anschlußstücke (7) zu den Einspritzleitungen vorhanden. Der Pumpenkopf enthält Ein Kaltlauf-Verstellschalter ist als Wahlausrüstung die Bohrung, in der sich der Läufer dreht, die Bohrung erhältlich und erleichtert den Kaltstart. für das Dosierventil (8), die Füllöffnungen und die Pumpenkopfauslaß-Anschlußstücke. WICHTIG: Alle Einstellungen an der Einspritzpumpe, mit Ausnahme des Diese Pumpe hat einen eigenen, mechanischen unteren Leerlaufs, müssen auf einem Drehzahlregler für alle Drehzahlen (11). Die Fliehkraft Prüfstand durch eine spezialisierte der Gewichte (12) in ihren Haltern wird durch eine Einspritzpumpen-Reparaturwerkstatt Hülse auf den Drehzahlreglerarm und über einen ausgeführt werden. Interne Gestängehaken zum Dosierventil übertragen. Um den Einstellungen vor Ort sind nicht Kraftstoff abzustellen, kann das Dosierventil über ein zulässig, da diese Pumpe eine festes Gestänge und einen getrennt zu bedienenden versiegelte Einheit ist. Absperrhebel geschlossen werden. CD,CTM125,227 –29–20FEB01–2/2 CTM128 (18NOV04) 120-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=272,

Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe (DP200 dargestellt) - Funktion 120

DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe (DP200) 1—Pumpengehäuse 10—Einstellschraube für obe- 18—Läufer der Förderpumpe 25—Automatischer Spritzver- 2—Antriebswelle ren Leerlauf 19—Läuferflügel der För- steller 3—Dichtungsring 11—Drehzahlsteuerhebel derpumpe 26—Nockenring 4—Rollplatte 12—Absperrhebel 20—Abschlußplatte 27—Nockenrolle 5—Fördereinstellvorrichtung 13—Elektrische Absperrung 21—Hochdruckauslaß 28—Pumpenkolben 6—Drehzahlreglerfeder 14—Kraftstoffeinlaß 22—Exzentrische Hülse der 29—Rollenschuh 7—Leckleitungsadapter 15—Dosierventil Förderpumpe 30—Fliehgewichte 8—Drehzahlreglergehäuse 16—Einlaßkanal 23—Pumpenkopf 31—Reglerkäfig 9—Einstellschraube für unte- 17—Auslaßöffnung 24—Pumpe und Verteilerläufer ren Leerlauf Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000011A –29–20FEB01–1/3

CTM128 (18NOV04) 120-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=273 CD30815 –UN–22MAR01, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 WICHTIG: Alle Einstellungen an der bewegen. Der eingeschlossene, zugemessene 8 Einspritzpumpe, mit Ausnahme des Kraftstoff wird unter hohem Druck durch einen Kanal unteren Leerlaufs, müssen auf einem im Läufer und durch die Auslaßöffnung im Prüfstand durch eine spezialisierte Pumpenkopf gedrückt. Dann erreicht der Kraftstoff Einspritzpumpen-Reparaturwerkstatt durch das Druckventil und die Druckleitung die ausgeführt werden. Interne Kraftstoffeinspritzdüse und wird in den entsprechenden Einstellungen vor Ort sind nicht Zylinder gespritzt. zulässig, da diese Pumpe eine versiegelte Einheit ist. Ein Druckventil befindet sich an jedem Auslaß im Pumpenkopf, wo die Druckleitung zur Die Lucas-CAV-Kraftstoffeinspritzpumpe ist eine Kraftstoffeinspritzdüse angeschlossen ist. Nach der horizontal montierte Verteilerpumpe mit mechanischem Einspritzung schließt das Druckventil wieder und saugt Drehzahlregler und automatischem, hydraulischem mit seinem kleinen Druckablaßkolben eine Spritzversteller. Die beweglichen Teile der Pumpe Kraftstoffmenge aus der Druckleitung an. Der werden durch den Dieselkraftstoff, der durch die resultierende Druckabbau in der Druckleitung bewirkt Pumpe fließt, gleichzeitig geschmiert und gekühlt; ein schnelles und festes Schließen des Düsenventils. zusätzliche Schmiermittel sind nicht erforderlich. Dadurch wird verhindert, daß Kraftstoff in den Brennraum leckt. Der Dieselkraftstoff für Einspritzung wird durch eine einzelne Einheit zu den Zylindern geleitet. Die Die Kraftstoffmenge, die in jedem gegebenen Moment Pumpenkolben (28) und der Verteilerläufer (24) sind für jeden Zylinder und Verbrennungszyklus benötigt mit zwei oder vier gegenläufigen Kolben ausgestattet, wird, wird von einem Dosierventil geregelt. Das die durch einen internen Nockenring (26) gesteuert Dosierventil wird durch die Drehzahlregelstange und werden. den Regelhebel (11) sowie durch den Drehzahlregler im Drehzahlreglergehäuse (8) gesteuert. In der Am anderen Ende des Läufers befindet sich eine Stellung “NO-FUEL” (kein Kraftstoff) (“AUS”) sperrt das Förderpumpe (18), die den Kraftstoff, der vom Dosierventil die Kraftstoffzufuhr von der Förderpumpe Kraftstoffilter angesaugt wird, durch das Dosierventil in zum Läufer vollständig ab. die Einlaßbohrung im Pumpenkopf (23) mit einem Druck, der sich entsprechend der Motordrehzahl Im unteren Leerlauf sowie bei Vollast liefert die verändert, liefert. Förderpumpe mehr Kraftstoff zum Dosierventil, als für die Einspritzung benötigt wird. Der überschüssige Während der Drehung des Läufers kommt die Kraftstoff fließt durch das Druckregelventil zurück zur Einlaßbohrung im Pumpenkopf mit der Einlaßbohrung Ansaugseite der Förderpumpe. Eine sehr geringe im Läufer in Übereinstimmung. Durch das Dosierventil Menge dieses überschüssigen Kraftstoffs entweicht zugemessener Kraftstoff von der Förderpumpe erreicht durch die Oberseite des Drehzahlreglergehäuses. die Durchgangsbohrung der Pumpenkolbenkammer und drückt die Kolben auseinander. Um die bestmögliche Leistung über den gesamten Drehzahlbereich zu erhalten, ist die Bei der Weiterdrehung des Verteilerläufers wird die Kraftstoffeinspritzpumpe mit einem automatischen, Einlaßbohrung im Pumpenkopf geschlossen, und der hydraulisch geregelten Spritzversteller (25) Verteilerkanal im Läufer kommt mit einer der ausgestattet. Dieser Spritzversteller wird ab Werk Auslaßbohrungen im Pumpenkopf in Übereinstimmung. eingestellt. Der Spritzversteller regelt die Einspritzung In der Zwischenzeit haben die Pumpenkolben den der Kraftstoffeinspritzpumpe in Beziehung zur Nocken erreicht, so daß sie sich aufeinander zu Motordrehzahl und -belastung. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000011A –29–20FEB01–2/3 CTM128 (18NOV04) 120-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=274, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen Die Pumpe verfügt außerdem über ein Teillast- an den Pumpen des Modells DP203 zur 120 Einspritzverstellsystem, das eine zusätzliche Standardausrüstung und an den DP201 Pumpen zur 9 Einspritzverstellung unter Teillastbedingungen bewirkt. Wahlausrüstung. Dieses System übermittelt der Einspritzpumpe etwa den gleichen Einspritzbeginn wie unter Ein Kaltlauf-Verstellschalter ist als Wahlausrüstung Vollastbedingungen. Der Teillast-Spritzversteller gehört erhältlich und erleichtert den Kaltstart. CD03523,000011A –29–20FEB01–3/3 CTM128 (18NOV04) 120-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=275, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Prüfung des Absperrmagnetschalters an 10 DELPHI/LUCAS-Einspritzpumpen 1. Bei am Motor angebauter Einspritzpumpe prüfen, ob ein klickendes Geräusch hörbar ist, wenn die Zündung eingeschaltet wird. 2. Ist das Geräusch nicht zu hören, prüfen, ob am elektrischen Anschluß die Betriebsspannung vorhanden ist. 3. Ist keine Spannung vorhanden, entsprechenden Stromkreis prüfen (Sicherung, Schalter, Kabel usw.). 4. Liegt die vorgeschriebene Spannung an, Magnetventil vorsichtig ausbauen. Dabei darauf achten, daß Kolben (4) und Feder (3) nicht herausfallen. Die Gewindebohrung in der Pumpe abdecken, damit kein Schmutz eindringen kann. 5. Prüfen, ob der Kolben sich im Ventilkörper frei bewegen kann. 6. Zustand von Feder und Gummiventilsitz prüfen. 1—Magnetschaltergehäuse 2—O-Ring-Dichtung 3—Druckfeder 7. Zur Prüfung der korrekten Arbeitsweise das 4—Kolben zusammengebaute Magnetventil mit Masse verbinden und mit der richtigen Spannung (12 oder 24 V) versorgen. Wenn diese Prüfung nicht zufriedenstellend ausfällt, Magnetventil austauschen. 8. Den zusammengebauten Magnetschalter wieder in den Pumpenkopf einbauen und gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Absperr-Magnetschalter (DELPHI/LUCAS)—Drehmoment ... 15 N•m (11 lb-ft) 9. Stromversorgung wiederherstellen und Ventil auf korrekte Funktion überprüfen. CD03523,000011B –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=276 CD30739 –UN–22FEB99, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Funktion des Kaltstartverstellsystems 120

Zur Einhaltung der Vorschriften für Abgasemission sollte die Einstellung der Einspritzpumpe etwa 6—9 Grad vor OT liegen. Diese Einstellwerte ermöglichen kein einwandfreies Anspringen, wenn der Motor kalt ist. Um das Anspringen des Motors zu erleichtern, bewirkt ein Kaltstartverstellsystem eine vorübergehende Vorverlegung der Einspritzpumpe. Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G220,11 –29–20FEB01–1/3 CTM128 (18NOV04) 120-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=277, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 STANADYNE-Kaltstartverstellung Das Kaltstart-Verstellsystem ist eine Magnetschalter- Baugruppe (A) in Verbindung mit dem Verstellkolben (E) und ist über die Drähte (B) mit einem Temperatursteuerschalter (F) in der Thermostatabdeckung verbunden. Wenn die Kühlmitteltemperatur unter 50 °C (122 °F) liegt, wird das Magnetventil (C) aktiviert und öffnet den Kaltstart-Spritzverstellerkreis. Dieser leitet Druck von der Förderpumpe zum Kaltstart-Verstellkolben (D), wodurch der Verstellkolben in die ganz vorverlegte Stellung gedrückt wird. Wenn die Kühlmitteltemperatur 50 °C (122 °F) erreicht, wird das Magnetventil (C) nicht mehr aktiviert, so daß der Kaltstart-Spritzverstellerkreis durch die Federwirkung geschlossen wird. Die normale Verstellung ist jetzt aktiv und wird durch den Drehzahl- und Belastungs-Einspritzversteller gesteuert. Das Kaltstart-Verstellsystem ist wie folgt mit den Kraftstoffabsperrungs-Anschlußklemmen verbunden: • Roter Draht zur Plusklemme (G) • Schwarzer Draht zur Minusklemme (Masse) (H) A—Kaltstart-Verstellmagnetschalter-Baugruppe B—Drähte für Temperatursteuerschalter-Anschluß C—Magnetventil D—Kaltstart-Verstellkolben E—Verstellkolben F—Temperatursteuerschalter G—Positive Kraftstoffabsperrung-Anschlußklemme H—Negative Kraftstoffabsperrung-Anschlußklemme Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G220,11 –29–20FEB01–2/3 CTM128 (18NOV04) 120-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=278 CD30692 –UN–16JUN98 CD30696 –UN–20MAY98 CD30691 –UN–19MAY98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen DELPHI/LUCAS-Kaltstartversteller 120 Das Kaltstart-Verstellsystem besteht aus einem Wachsmotor (A) in Verbindung mit dem Verstellkolben und ist über den Draht (B) mit einem Temperatursteuerschalter (C) in der Thermostatabdeckung verbunden. Der Schalter ist bei Kühlmitteltemperaturen unter 50 °C (122 °F) normalerweise offen. Beim Kaltstart fließt kein Strom zum Wachsmotor, so daß der Druck der Förderpumpe den Kaltstart-Verstellkolben zur ganz vorverlegten Stellung drückt. Kaltstartverstellsystem (Delphi/Lucas) Wenn die Kühlmitteltemperatur 50 °C (122 °F) erreicht, schließt der Temperatursteuerschalter, so daß Strom zum Wachsmotor fließt. Ein Heizelement im Wachsmotor erwärmt das Wachs (D), wodurch es sich ausdehnt. Wenn sich das Wachs ausdehnt, kommt der Kolben (E) des Wachsmotors heraus und öffnet ein Kugelventil (F), wodurch Kraftstoff entweichen kann. Wenn Kraftstoff entweicht, nimmt der Druck auf den Kaltstart- Verstellkolben ab, bis eine normale Verstellung erreicht wird. Der Kabelbaum des Kaltstart-Verstellsystems ist wie folgt angeschlossen: Funktion der Delphi/Lucas-Kaltstartverstellung (KEINE SPANNUNGSZUFÜHRUNG) • Roter Draht zur Klemme (G) des Kraftstoffabsperr- Magnetschalters • Orangefarbener Draht zur Klemme (H) des Wachsmotors A—Wachsmotor B—Draht für Temperatursteuerschalter-Anschluß C—Temperatursteuerschalter D—Erhitztes Wachs E—Wachsmotorkolben F—Kugelventil G—Anschlußklemme des Kraftstoffabsperr-Magnet- schalters H—Anschlußklemme des Wachsmotors Funktion der Delphi/Lucas-Kaltstartverstellung (SPANNUNG ZUGEFÜHRT) CD,3274,G220,11 –29–20FEB01–3/3 CTM128 (18NOV04) 120-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=279 CD30818 –UN–22MAR01 CD30817 –UN–22MAR01 CD30816 –UN–17APR01, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Funktionsprüfung des 14 Kaltstartverstellsystems HINWEIS: Zur Prüfung der Funktion des Kaltstartverstellsystems läuft der Motor in einer Betriebsart mit vorverlegtem Einspritzzeitpunkt. Nach Beendigung der Prüfungen muß sichergestellt werden, daß die Kaltstartkreise zurück auf ihre ursprüngliche Konfiguration eingestellt werden, um die richtige Einstellung der Einspritzpumpe und die Einhaltung der Emissionsvorschriften zu gewährleisten. Mit dem TIME-TRAC-Satz FKM10429A (JT07158) die Einstellung der Einspritzpumpe prüfen, wenn die Funktionsprüfungen des Kaltstartverstellsystems durchgeführt werden. (Siehe das Verfahren für Dynamische Einstellung.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000011C –29–20FEB01–1/3 CTM128 (18NOV04) 120-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=280, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen STANADYNE-Kaltstartverstellung 120 HINWEIS: Die Prüfungen müssen bei kaltem Motor durchgeführt werden. 1. Den TIME TRAC-Satz FKM10429A (JT07158) anbringen. 2. Sicherstellen, daß der Kaltstartschalter funktioniert. Dafür das Spannungspotential (12 oder 24 Volt, abhängig von der Anwendung) zum Kaltstart- Magnetschalter prüfen. 3. Den Kabelsteckverbinder (A) vom Kaltstartschalter- Verstellmagnetschalter (B) abnehmen. Kaltstartverstellsystem (Stanadyne) 4. Den kalten Motor anlassen und mit 1200 U/min laufen A—Steckverbinder lassen. Die Einspritzpumpen-Einstellung prüfen und B—Kaltstart-Verstellmagnetschalter notieren. 5. Den Kabelsteckverbinder (A) an den Kaltstartschalter- Verstellmagnetschalter (B) anschließen. Nach etwa 30 Sekunden die Einspritzpumpen-Einstellung prüfen. Die Einstellung sollte um 7—10° erhöht sein, was ein einwandfreies Funktionieren des Kaltstartverstellsystems bedeutet. Wird keine Erhöhung der Einstellung festgestellt, die Einspritzpumpe von einer Dieselreparatur-Vertragswerkstatt warten/reparieren lassen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000011C –29–20FEB01–2/3 CTM128 (18NOV04) 120-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=281 RG9144 –UN–18MAY98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 DELPHI/LUCAS-Kaltstartversteller HINWEIS: Die Prüfungen müssen bei kaltem Motor durchgeführt werden. Der Kaltstartverstellungs- Wachsmotor (A) befindet sich an der unteren, äußeren Seite der Einspritzpumpe. Eine einzelne Anschlußeingangsleitung zum Wachsmotor ist vorhanden. 1. Den TIME TRAC-Satz FKM10429A (JT07158) anbringen. 2. Den Kabelsteckverbinder (B) vom Kabelbaum zwischen dem Kaltstartschalter und dem Wachsmotor Kaltstartverstellsystem (Delphi/Lucas) abnehmen. Sicherstellen, daß ein Spannungspotential A—Kaltstartverstellungs-Wachsmotor (12 oder 24 Volt, abhängig von der Anwendung) zum B—Steckverbinder Steckverbinder des Wachsmotors vorhanden ist. 3. Den kalten Motor anlassen und mit 1200 U/min laufen lassen. Die Einspritzpumpen-Einstellung prüfen und notieren. 4. Einen Überbrückungsdraht zwischen den Anschlußklemmen des Wachsmotors anschließen. Nach etwa 30 Sekunden die Einspritzpumpen- Einstellung prüfen. Die Einstellung sollte um 7—10° abnehmen, was ein einwandfreies Funktionieren des Kaltstartverstellsystems bedeutet. Wird keine Verringerung der Einstellung festgestellt, die Einspritzpumpe von einer Dieselreparatur- Vertragswerkstatt warten/reparieren lassen. CD03523,000011C –29–20FEB01–3/3 CTM128 (18NOV04) 120-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=282 CD30819 –UN–17APR01, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Funktionsprüfung des Kaltstartschalters 120

Der Kaltstartschalter (B) ist mit der Kaltstart- Verstellvorrichtung an der Einspritzpumpe verbunden. 1. Den Kaltstartschalter-Steckverbinder (A) vom Pumpen- Kabelbaum abnehmen. 2. Den Kaltstartschalter von der Thermostatabdeckung entfernen. 3. Den Schalter einige Minuten lang in Wasser mit einer Temperatur von über 50 °C (122 °F) eintauchen. Kaltstartschalter A—Steckverbinder 4. Prüfen, ob der Schalter geöffnet oder geschlossen ist. B—Kaltstartschalter An DELPHI/LUCAS-Pumpen sollte der Schalter geschlossen sein. An STANADYNE-Pumpen sollte der Schalter geöffnet sein. 5. Den Schalter ersetzen, falls er defekt ist. 6. Den Schalter in die Thermostatabdeckung einbauen und gemäß Spezifikation festziehen. Spezifikation Kaltstartschalter zu Thermostatabdeckung— Drehmoment ... 5 N•m (3.5 lb-ft) (42 lb-in.) 7. Den Kaltstartschalter-Steckverbinder an den Pumpen- Kabelbaum anschließen. CD03523,000011D –29–20FEB01–1/1

Funktion des Teillastverstellers

Die Teillastverstellung wird an Motoren mit Verteiler- kann, daß die Einspritzung verzögert wird und die Einspritzpumpen eingesetzt, um die Einstellung der Motordrehzahl unterhalb der verbliebenen Belastung Einspritzpumpe und die Motordrehzahl bei abfällt. Als Ausgleich schließt der Drehzahlregler ein abnehmender Belastung beizubehalten. Bei voller Dosierventil im Teillast-Verstellkreis. Während der Fluß und/oder gleichbleibender Last ist der Förderdruck in durch das Dosierventil abnimmt, steigt der Förderdruck der Einspritzpumpe stabil und wirkt auf den wieder und wirkt auf den Verstellkolben, so daß die Verstellkolben, um die Pumpeneinstellung und die Pumpeneinstellung vorverlegt und die Motordrehzahl Motornenndrehzahl beizubehalten. aufrechterhalten wird. Bei abnehmender Last erfolgt eine entsprechende Abnahme des Förderdrucks, wodurch es vorkommen CD03523,000011E –29–20FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=283 RG9143 –UN–18MAY98, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Funktionsprüfung des Teillastverstellers Mit dem TIME-TRAC-Satz FKM10429A (JT07158) die 3. Die Motorbelastung langsam verringern. Bei Einstellung der Einspritzpumpe prüfen, wenn die geringer werdender Last sollte die Einspritzung Funktionsprüfungen des Teillastverstellsystems weiter verzögert werden, sollte aber wieder durchgeführt werden (siehe das Verfahren vorverlegt werden, sobald der Teillastversteller bei "Dynamische Einstellung"). etwa 50 Prozent Belastung aktiv wird. 1. Den TIME TRAC-Satz FKM10429A (JT07158) 4. Wenn der Einspritzzeitpunkt nicht vorverlegt wird, anbringen. funktioniert der Teillastversteller nicht einwandfrei. Die Einspritzpumpe von einer Dieselreparatur- 2. Den Motor mit Vollast und Nenndrehzahl laufen Vertragswerkstatt warten/reparieren lassen. lassen. Die Einspritzpumpen-Einstellung am TIME TRAC notieren. CD03523,000011F –29–20FEB01–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=284, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Allgemeine Funktion (MICO Reiheneinspritzpumpe) 120

A—Kraftstofförderpumpe D—Kraftstoffeinspritzdüsen F—Filter zu Kraftstoffein- G—Hochdruckleitung B—Kraftstoffilter E—Kraftstofförderpumpe zu Fil- spritzpumpe C—Kraftstoffeinspritzpumpe terrleitung Die Kraftstofförderpumpe (A) saugt Kraftstoff aus dem Düsennadel wird der Kraftstoff durch die Tank und setzt ihn unter Druck. Mit diesem Druck Düsenbohrungen gedrückt und zerstäubt beim Eintritt fließt der Kraftstoff durch den Filter (B) und schließlich in den Brennraum des Motors. zur Kraftstoffeinspritzpumpe (C). Im Kraftstoffsystem dienen Leitungen zur Rückführung Die Kraftstoffeinspritzpumpe wird von der von überschüssigem (ungebrauchtem) Kraftstoff in den Kraftstofförderpumpe mit Kraftstoff versorgt, und die Tank. Überschüssiger Kraftstoff kommt von folgenden Einspritzpumpe beaufschlagt den Kraftstoff mit einem beiden Komponenten: Druck von etwa 45000 kPa (450 bar). Über die Druckleitungen wird dieser unter hohem Druck 1. Kraftstoffeinspritzpumpe: Die stehende Kraftstoff zu den Kraftstoffeinspritzdüsen (D) Kraftstoffeinspritzpumpe wird mit mehr Kraftstoff geleitet. versorgt, als der Motor benötigt. Der Druck des in die Einspritzdüsen fließenden 2. Kraftstoffeinspritzdüsen: Eine geringe Kraftstoffs ist höher als der zum Öffnen des Kraftstoffmenge sickert zu Schmierzwecken an der Düsenventils erforderliche Druck. Beim Öffnen der Düsennadel vorbei. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000142 –29–20SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 120-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=285 PY2222 –UN–13MAR04, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Zur Rückführung des überschüssigen Kraftstoffs ist von beiden Komponenten kommende Kraftstoff wird 20 eine Rücklaufleitung von der Einspritzpumpe an der dann über eine am vorderen Ende der Leckleitung Mitte der Leckleitung der Düsen angeschlossen. Der angebrachte Rückflußleitung zum Tank geleitet. CD03523,0000142 –29–20SEP04–2/2

Funktion der Kraftstofförderpumpe (MICO Reiheneinspritzpumpe)

Die MICO Kraftstoffpumpe (Kolbenpumpe) befindet sich seitlich an der Einspritzpumpe und wird von deren Nockenwelle angetrieben. Der Kraftstoff fließt über den Einlaß (A) in die Pumpe, wird durch den Kolben (B) auf einen Druck von 350 kPa (3.5 bar; 50 psi) gebracht und verläßt die Pumpe über Auslaß (C). Über den Vorpumpenkolben (D) kann die Pumpe zum Entlüften des Systems manuell betätigt werden. A—Kraftstoffeinlaß B—Kolben C—Kraftstoffauslaß D—Vorpumpkolben Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000143 –29–20SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 120-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=286 CD30740 –UN–23FEB99, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen A—Nockenwelle E—Kolbenfedern I—Nachsaugventil M—Zwischentakt-Stellung B—Rollenstößel F—Saugraum J—Kraftstoffeinlaß N—Ansaug- und Auslaßtakt- C—Druckspindel G—Hubventil K—Vorpumpenhebel Stellung D—Kolben H—Druckkammer L—Kraftstoffauslaß Funktion der Kraftstofförderpumpe (MICO Die Kolbenbewegung drückt den Kraftstoff aus der Reiheneinspritzpumpe) - Fortsetzung Druckkammer zum Filter und zur Einspritzpumpe. Durch den Saugdruck des Kolbens wird gleichzeitig Wenn sich die Nockenwelle (A) zur Zwischentakt- Kraftstoff durch das Saugventil (I) in die Saugkammer Stellung (M) hin bewegt, wird der Kolben (D) von gezogen. Wenn die Saugkammer mit Kraftstoff gefüllt Rollenstößel (B) und Druckspindel (C) gegen die ist, beginnt der Pumpkreislauf erneut. Kolbenfeder (E) gedrückt. Kraftstoff kann auch zur Druckspindel fließen, so daß Die Kolbenbewegung drückt den Kraftstoff aus der diese bei ihrer Bewegung im Gehäuse geschmiert Saugkammer (F), durch das Druckaufbauventil (G) und wird. Um zu verhindern, daß Kraftstoff in das in die Druckkammer (H). Die aus der Saugkammer Nockenwellengehäuse fließt, befindet sich eine ausströmende Kraftstoffmenge ist gleich der mit jedem Gummidichtung in der Spindelbohrung des Gehäuses Kolbenhub geförderten Kraftstoffmenge. Gegen Ende (am Rollenstößelende). der Zwischentaktes, schließt sich das federbelastete Druckaufbauventil wieder, die Saugkammer wird mit Durch Ausschrauben und Hochziehen des Kraftstoff gefüllt und der Pumpkreislauf beginnt erneut. Rändelknopfs an der Handpumpe (K), öffnet sich das Saugventil und Kraftstoff fließt in die Saugkammer. Wenn sich die Nockenwelle zur Ansaug- und Wenn der Pumpenkolben wieder niedergedrückt wird, Auslaßtakt-Stellung (N) dreht, drückt die Kolbenfeder schließt sich das Saugventil und der Kraftstoff wird aus auf Kolben, Druckspindel und Rollenstößel, welche dem Druckaufbauventil gedrückt. dadurch der Nockenwellenbewegung folgen. CD03523,0000143 –29–20SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 120-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=287 RG5787 –UN–06AUG91, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Störungsdiagnose der Kraftstofförderpumpe 22 (MICO Reiheneinspritzpumpe) WICHTIG: Den Kraftstoffeinlaßanschluß und Pumpenfilter auf Verstopfungen überprüfen (Sichtprüfung), bevor die Pumpe zur Störungssuche auseinandergebaut wird. Störung Ursache Abhilfe Auslaßdruck der Kraftstoffpumpe Verstopfung am Einlaßanschluß. Kraftstofftank, Leitungen, Filter und zu niedrig oder Pumpe arbeitet Einlaßverschraubung gründlich nicht richtig. reinigen. Handpumpenkolben nicht fest Nach Gebrauch der Handpumpe, eingeschraubt, wodurch Schmutz Pumpenkolben fest einschrauben. eindringen kann. Abgenutzte oder beschädigte Ventile Ventile oder ganze Pumpe (verursacht durch Fremdkörper im austauschen (abhängig von den Ventil). verfügbaren Ersatzteilen). Fehlende oder gebrochene Feder(n). Feder(n) oder ganze Pumpe austauschen (abhängig von den verfügbaren Ersatzteilen). Gebrochene Spindel. Pumpe austauschen. Kein Kraftstoff. Kraftstofftank füllen. Kraftstoffabsperrventil geschlossen. Absperrventil öffnen. Verstopfte Kraftstoffleitung. Nach Bedarf reinigen. Luft kann in Leitung zwischen Nach Bedarf instandsetzen. Pumpe und Tank eindringen. Lose oder beschädigte Instandsetzen. Leitungsanschlüsse. Handpumpenkolben befindet sich in Kraftstoffsystem entlüften, oberer Stellung. Pumpenkolben vorsichtig nach unten drücken und festschrauben. Abgenutzte oder beschädigte Reparieren oder ersetzen. Ventile. Gebrochene Ventilfeder(n). Reparieren oder ersetzen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000144 –29–13SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 120-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=288, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen Störung Ursache Abhilfe 120 Kraftstoff im Abnutzung an Spindel und/oder Pumpe austauschen. Nockenwellengehäuse der Pumpengehäuse. Einspritzpumpe. Schadhafte Dichtung. Dichtung ersetzen. CD03523,0000144 –29–13SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 120-23 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=289, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Funktion des Kraftstoffilters (MICO Reiheneinspritzpumpe) A—Hauptfilter C—Ablaßstopfen D—Kraftstoffeinlaß E—Kraftstoffauslaß B—Sicherheitsfilter FUNKTION: • Ablaßschraube Der Kraftstoffilter sorgt für sauberen, feuchtigkeitsfreien FUNKTIONSBESCHREIBUNG: Kraftstoff für den Einspritzvorgang. Die Vorpumpe unterstützt den Prozess der Entfernung überschüssiger Der Kraftstoff tritt am Einlaß (D) in den Filter ein und Luft vom Filter und von den Leitungen, so dass die fließt durch eine Vorfilterstufe (A) und eine Einspritzpumpe daraufhin Kraftstoff aus dem Tank Sekundärfilterstufe (B), bevor er durch Auslaß (E) zur saugen kann. Kraftstoffeinspritzpumpe fließt. Haupt- und Sicherheitsfiltereinsätze können ausgetauscht werden. HAUPTBESTANDTEILE: Da sich Wasser und Verunreinigungen am Boden des Abscheidegefäßes absetzen, ist ein Ablaßverschluß • Hauptfilter (C) vorhanden. • Sicherheitsfilter CD03523,0000145 –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-24 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=290 PY3065 –UN–27MAY04, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Funktion der MICO Reiheneinspritzpumpe 120

Gefilterter Kraftstoff unter Druck, von der Kraftstoffpumpe kommend, füllt den Kraftstoffkanal (C) der Einspritzpumpe. Wenn sich die Nockenwelle (H) dreht, werden von den Nocken die Nockenwellenstößel (G) betätigt. Diese wiederum betätigen die Kolben (D), wodurch Kraftstoff unter hohem Druck durch die Druckventile (B) zu den Einspritzdüsen fließt. Eine von der Regeleinrichtung gesteuerte Regelstange (E) ist mit den Regelhülsen (F) und den Kolben verbunden, wodurch die dem Motor zugeführte Kraftstoffmenge gesteuert wird. Zur Spritzschmiering der Teile wird Motorschmieröl zum Nockenwellengehäuse (J) der Einspritzpumpe gefördert. Die Ablaufbohrung am vorderen Ende der Pumpe bestimmt die Höhe des Ölstands im Nockenwellengehäuse. Überschüssiges Öl fließt durch diese Öffnung und den Steuergetriebedeckel zurück zum Motor. A—Kraftstoffdruckleitung B—Druckventil C—Kraftstoffkanal D—Zylindermantel und Kolben E—Regelstange F—Regulierhülse G—Rollenstößel H—Nockenwelle J—Nockenwellengehäuse CD03523,0000146 –29–13SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-25 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=291 CD30741 –UN–22FEB99, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Funktion der Regeleinrichtung (MICO 26 Reiheneinspritzpumpe) Eine eingestellte Drehzahl wird von der Regeleinrichtung bei verschiedenen Belastungen aufrechterhalten. Die mechanische, fliehkraftgesteuerte Regeleinrichtung der Einspritzpumpe befindet sich in einem an der Pumpe angebrachten Gehäuse und wird mit dieser zusammen gewartet. Die Fliehgewichte (L) sind an der Pumpennockenwelle angebracht. Die Fliehgewichte bewegen die Druckhülse (K) nach innen und nach außen, was sich in Motordrehzahländerungen niederschlägt. Die Druckhülse bewegt den Spannhebel (C). Der Spannhebel ist mit der Regelstange (Q) der Einspritzpumpe über das Verbindungsglied (P) verbunden. Die Regelfeder (E) verbindet den Spannhebel mit dem Drehzahlverstellhebel (T). A—Abdeckung der Regeleinrichtung B—Einstellschraube für untere Leerlaufdrehzahl C—Spannhebel D—Führungshebel E—Hauptregelfeder F—Federschraube für unteren Leerlauf G—Drehmoment-Steuerfeder H—Einstellschraube für Vollast J—Regelhebel K—Druckhülse L—Fliehgewicht M—Schwenkhebel N—Ventilbetätiger P—Verbindungsglied Q—Regelstange R—Drehzahlreglergehäuse S—Startfeder T—Drehzahlverstellhebel CD03523,0000147 –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-26 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=292 CD30742 –UN–22FEB99, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Störungsdiagnose der MICO 120 Reiheneinspritzpumpe 27

Störung Ursache Abhilfe Motor springt schwer oder gar Falsche Stellung des Abstellzug nach Bedarf einstellen. nicht an. Kraftstoffabsperrhebels (Regelstange der Pumpe geht nicht ganz nach vorn). Einspritzpumpe defekt. Pumpe ausbauen und instandsetzen (siehe Gruppe 40). Einspritzpumpe falsch eingestellt. Einstellung der Pumpe prüfen. Unterer Leerlauf unregelmäßig. Anschlagschraube für unteren Einstellung der Schraube Leerlauf falsch eingestellt. überprüfen. Leerlaufzusatzfeder falsch Einstellung überprüfen. eingestellt. Einspritzpumpe defekt. Pumpe ausbauen und instandsetzen (siehe Gruppe 40). Zu niedrige Motorleistung. Einspritzpumpe nicht richtig Prüfen, ob die Arbeitstakte der eingestellt. Presse richtig aufeinander abgestimmt sind. Einspritzpumpe defekt. Pumpe ausbauen und instandsetzen (siehe Gruppe 40). CD03523,0000148 –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-27 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=293, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Kraftstoffeinspritzdüsen - Allgemeine Informationen Herkömmliche Düse "Rate-Shaping"-Düse 1—Spritzspitze 8—Überwurfmutter 14—T-Stück 19—Positionsschelle 2—Kohledichtung 9—Federteller 15—Sicherungsmutter für Hu- 20—Nippel 3—Düsenventil 10—Einstellbare Druckfeder beinstellschraube 21—Filtersieb 4—Düsengehäuse 11—Distanzscheibe (nur her- 16—Druckeinstellschraube 22—Kraftstoffdruckleitung 5—Dichtungsscheibe kömmliche Düse) 17—Sechskantmutter (nur her- 23—Kappe (nur "Rate-Sha- 6—Anschluß für Einspritz- 12—Hubeinstellschraube kömmliche Düse) ping"-Düse) leitung 13—Sicherungsmutter für Druk- 18—Gummimuffe (nur her- 7—Düsenventilführung keinstellschraube kömmliche Düse) Die Düsenspritzspitze (1) bildet eine integrierte Einheit und bei herkömmlichen Düsen mit der Gummimuffe mit dem Düsengehäuse (4) und läßt sich nicht davon (18) und der Sechskantmutter (17) und bei "Rate- trennen. Die Einspritzdüse und wird im Zylinderkopf Shaping"-Düsen mit der O-Ring-Dichtung (23) befestigt durch eine Positionsschelle (19), Federschellen und ist. eine Sechskantschraube gesichert. Die Düse ist an ihrem unteren Ende mit einer Kohledichtung (2) Die Kraftstoffeinspritzdüsen verfügen über vier abgedichtet, was verhindert, daß sich die Kohle im Öffnungen. Ihr Öffnungsdruck wird mit der Zylinderkopf um die Düse sammelt. Das obere Ende Druckeinstellschraube (16) eingestellt. Der Hub des ist mit einer Dichtungsscheibe (5) abgedichtet. Die Düsenventils (3) wird mit der Schraube (12) eingestellt, Leckleitung ist mit einem T-Anschlußstück (14) die sich in der Druckeinstellschraube (16) befindet. angeschlossen, das am Düsengehäuse angebracht ist, DPSG,OUOE003,35 –29–10SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-28 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=294 CD30040 –UN–08MAR95 CD30820 –UN–27MAR01, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen

Störungsdiagnose des Kraftstoffsystems 120

Kraftstoff erreicht die Kraftstoffeinspritzdüsen • Einstellung falsch nicht • Automatischer Spritzversteller der Kraftstoffeinspritzpumpe schadhaft oder funktioniert • Kraftstoffilter verstopft nicht • Kraftstoffleitung ganz oder teilweise verstopft • Kraftstoffleitungen ganz oder teilweise verstopft • Druck der Kraftstofförderpumpe zu niedrig • Wasser im Kraftstoff • Luft im Kraftstoffsystem • Kraftstoffeinspritzpumpen-Rücklaufleitung verstopft • Kraftstoffrücklaufleitung verstopft • Kraftstoffeinspritzdüsen-Leckleitung verstopft • Kraftstoffverlust durch Undichtigkeit Unzulängliche Motorleistung Motor springt schwer oder gar nicht an • Luftfilter verstopft • Wasser, Schmutz oder Luft im Kraftstoffsystem • Einstellung falsch • Kraftstoffilter verstopft • Automatischer Spritzversteller der • Absperrknopf klemmt Kraftstoffeinspritzpumpe schadhaft oder funktioniert • Kraftstoffleitungen ganz oder teilweise verstopft nicht • Kraftstoffeinspritzdüsen verschmutzt oder schadhaft • Kraftstoffilter verstopft • Kraftstoffeinspritzpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzdüsen-Leckleitung verstopft • Kraftstofförderpumpe defekt • Kraftstoffeinspritzdüsen schadhaft oder Düsenventil • Einstellung falsch verklemmt • Dosierventil der Kraftstoffeinspritzpumpe in der • Kraftstoffeinspritzpumpen-Rücklaufleitung verstopft geschlossenen Stellung verklemmt (Gasgestänge • Kraftstoffeinspritzpumpengehäuse nicht voll Kraftstoff prüfen) • Wasser im Kraftstoff • Gasgestänge falsch eingestellt Motor springt an und bleibt wieder stehen Motor stößt schwarzen oder grauen Rauch aus • Wasser im Kraftstoff • Filter verstopft • Kraftstoffeinspritzdüsen schadhaft oder Düsenventile • Luft im Kraftstoffsystem verklemmt • Kraftstoffleitungen ganz oder teilweise verstopft • Einstellung falsch • Kraftstoffeinspritzpumpen-Rücklaufleitung beschädigt • Automatischer Spritzversteller der Kraftstoffeinspritzpumpe schadhaft oder funktioniert Motor läuft unregelmäßig oder bleibt häufig stehen nicht • Luftfiltereinsatz verstopft oder verschmutzt • Filter verstopft • Luft im Kraftstoffsystem Motor stößt bläulichen oder weißen Rauch aus • Kraftstoffeinspritzdüsen schadhaft oder verschmutzt • Kraftstoffleitungen ganz oder teilweise verstopft • Startdrehzahl zu niedrig • Einstellung falsch • Einstellung falsch • Wasser im Kraftstoff • Automatischer Spritzversteller der Einspritzpumpe • Kraftstoffeinspritzpumpen-Rücklaufleitung verstopft schadhaft oder funktioniert nicht • Kraftstoffeinspritzdüsen-Leckleitung verstopft • Einspritzdüsen schadhaft oder Düsenventile verklemmt Schlechter Leerlauf des Motors • Übermäßige Abnutzung in Büchsen und/oder klemmende Kolbenringe • Luft im Kraftstoffsystem • Motor wird nicht heiß • Kraftstoffeinspritzdüsen verschmutzt oder schadhaft • Übermäßige Abnutzung in Ventilführungen CD,3274,G220,12 –29–15MAY92–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-29 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=295, Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen 120 Prüfung der Kraftstoffeinspritzdüsen bei 30 laufendem Motor Den Motor bei mittlerer Drehzahl und ohne Belastung laufen lassen. Die Kraftstoffdruckleitung an einer der Einspritzdüsen langsam lösen, so daß Kraftstoff an der Leitungsverbindung austritt und nicht durch die Düse gedrückt wird (Düse wird nicht geöffnet). Wenn eine Änderung der Motordrehzahl vorkommt, weist dies darauf hin, daß die Düse in Ordnung ist. Erfolgt keine Veränderung der Motordrehzahl, ist die Düse defekt. Die Prüfung nacheinander an jeder der übrigen Düsen durchführen. Wenn eine defekte Einspritzdüse gefunden wird, diese ausbauen und gemäß der Beschreibung in Gruppe 40 gründlich prüfen. CD,3274,G220,16 –29–15MAY92–1/1 CTM128 (18NOV04) 120-30 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=296,

Gruppe 200 Unbedingt erforderliche Werkzeuge Unbedingt erforderliche Werkzeuge 200

HINWEIS: Werkzeuge nach dem U.S. SERVICEGARD- oder europäischen Microfiche- Werkzeugkatalog (MTC) bestellen. SERVICEGARD ist ein Warenzeichen von Deere & Company CD03523,00000F2 –29–23NOV04–1/38 TIME-TRAC Dieselmotor-Einstellungs-Prüfgerät ..FKM10429A (oder JT07158) Dient zur dynamischen Einstellung von Motoren. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–2/38 CTM128 (18NOV04) 200-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=297 CD30441 –UN–10MAY96, Unbedingt erforderliche Werkzeuge 200 HINWEIS: Der Werkzeugsatz FKM10429A enthält 2 folgende Teile: • A-FKM10429-1 Meßgerät • B-FKM10429-4 Klemmhalter für Leitungssensor • C - 6 mm anklemmbarer Umformer FKM10429-5 • D-FKM10429-8 Bedienungsanleitung • E-FKM10429-6 Leitungssensor • F-JDE81-4 Arretierstift • G-FKM10465-1 Schwungradsensor • H-FKM10429-2 Geberkabel • J-FKM10465-3 Leitungsklemmgeber 1/4" • K-JDG793 Adapter für Schwungradsensor • L-JDG821 Adapter für Schwungradsensor CD03523,00000F2 –29–23NOV04–3/38 Motorhebestreben ..JD244 (oder JD-244)1 Anheben des Motors und Entfernen des Zylinderkopfes. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-244 bestellen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–4/38 RG5183 –UN–31OCT97 Buchsentreiber (A).JD248A (oderr JD-248A)1 Dient zusammen mit dem Treibbolzen JDG536 (B) zum Einbau der Buchse des Öldruck-Regulierventils. 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-248A bestellen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–5/38 CTM128 (18NOV04) 200-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=298 JD244 –UN–10MAY95,

Unbedingt erforderliche Werkzeuge Treiber für Zwischenzahnradbuchse ..JD252 (oder JD- 200

252)1 3

Dient zusammen mit dem Treibbolzen JDG537 zum Aus-

und Einbau von Zwischenzahnradbuchsen. JD252 (JD-252) 1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-252 bestellen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–6/38 RG5118 –UN–23AUG88

Zahnrad-Einstellwerkzeug .JD254A (oder JD-254A)1 Einstellung der Zahnräder von Steuergetriebe, Einspritzpumpe und Ausgleichswellen.

1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-254A bestellen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–7/38 CD30304 –UN–08MAR95

Dichtungseinbauwerkzeug.JD258 (oder JD-258)1 Aufschieben des Kunststoffdichtrings auf Einspritzdüse

1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-258 bestellen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–8/38

CTM128 (18NOV04) 200-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=299 RG10566 –UN–28JAN00,

Unbedingt erforderliche Werkzeuge

CD30285 –UN–08MAR95 200 Lagertreiber .JD262A (oder JD-262A)1

Dient zum Einbau des Wasserpumpenlagers.

1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-262A bestellen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–9/38

Kraftstoffeinspritzdüsen-Ausziehwerkzeug .JDE38B Dient zum Ausbau von Stanadyne 9,5 mm Einspritzdüsen.

A—Adapter JDG7161 B—Schaft JDE38-2 C—Hammer JDE38-3 Kraftstoffeinspritzdüsen-Ausziehwerkzeug JDE38B 1Wenn das Einspritzdüsen-Ausziehwerkzeug JDE38 oder JDE38A vorhanden ist, nur den Adapter JDG716 bestellen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–10/38 RG5084 –UN–23AUG88

Düsenbohrung-Reinigungswerkzeug ..JDE39 Reinigen der Düsenbohrungen im Zylinderkopf

CD03523,00000F2 –29–23NOV04–11/38 RG5068 –UN–05DEC97

Einstellstift .JDE81-41 Arretieren des Motors in OT-Stellung zur Einstellung der Ventilbetätigung. Wird mit dem Schwungrad- Drehwerkzeug JDG820 oder JDE83 verwendet.

1JDE81-4 ist nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1571 bestellen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–12/38

CTM128 (18NOV04) 200-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=300 RG6436 –UN–03NOV97, Unbedingt erforderliche Werkzeuge RG4950 –UN–23AUG88 Motordrehwerkzeug .JDE83 200 Dient zum Drehen des Schwungrads an Motoren mit 142- zahnigem Schwungradzahnkranz und einem Durchmesser der Schwungradgehäuse-Werkzeugführungsbohrung von 26,5 mm (1.04 in.). Zusammen mit Arretierstift JDE81-4 oder JDG1571 verwenden. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–13/38 RG5031 –UN–05DEC97 Kolbenringzange .JDE84 Zum Zusammendrücken der Ringe beim Einbau der Kolben. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–14/38 Treiber .JDF15 Einbau der Stößeldichtungen in Kraftstoffpumpen (bei Reiheneinspritzpumpen) CD03523,00000F2 –29–23NOV04–15/38 RG5109 –UN–23AUG88 Gleithammer-Dichtungsabzieher .JDG22 Dient zum Entfernen von Dichtungen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–16/38 CTM128 (18NOV04) 200-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=301 RG2017 –UN–30NOV88, Unbedingt erforderliche Werkzeuge 200 Motorhebegeschirr.JDG23 Anheben des Motors und Entfernen des Zylinderkopfes. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–17/38 RG5183 –UN–31OCT97 Treibbolzen (B) .JDG536 (OTC813) Dient zusammen mit dem Buchsentreiber JD248A (oder JD-248A) (A) zum Einbau der Buchse des Öldruck- Regulierventils. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–18/38 Haltegriff ..JDG537 Dient zusammen mit dem Treiber für Zwischenzahnradbuchsen JDG252 (oder JD-252) zum Aus- und Einbau von Zwischenzahnradbuchsen. JDG537 Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–19/38 CTM128 (18NOV04) 200-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=302 RG10567 –UN–28JAN00 JDG23 –UN–02MAY01,

Unbedingt erforderliche Werkzeuge

CD30241 –UN–08MAR95

Abziehwerkzeug für hinteren Kurbelwellen- 200 Verschleißring .JDG645E (oder JDG698A) 7 Dient zum Entfernen des Verschleißrings vom hinteren Kurbelwellenflansch.

CD03523,00000F2 –29–23NOV04–20/38 CD30306 –UN–08MAR95

Einspritzpumpen-Ausbauwerkzeug .JDG670A1 Dient zum Abnehmen des Antriebszahnrads von der Einspritzpumpenwelle.

1JDG670A ist nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1560 bestellen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–21/38

Ventilsitzeinsatz-Einbauadapter .JDG675 Zusammen mit Treiber JDG676 zum Ein- und Ausbau der Auslaßventilsitze verwenden.

CD03523,00000F2 –29–23NOV04–22/38 RG5065 –UN–05DEC97

Ventilsitz-Führungswerkzeug .JDG676 Zusammen mit Paßstück JDG675 zum Einbau der Ein-

und Auslaßventilsitze verwenden. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–23/38

CTM128 (18NOV04) 200-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=303 RG5240 –UN–05DEC97,

Unbedingt erforderliche Werkzeuge

RG5612 –UN–12APR90 200 Ventilschaftdichtung-Einbauwerkzeug .JDG678

Einbau der Ventilschaft-Dichtringe.

CD03523,00000F2 –29–23NOV04–24/38

Pleuelstangenbuchse-Aus- und - Einbauwerkzeug .JDG738 Büchse des Kolbenbolzens in Pleuelstangen

(abgeschrägte Bolzen) ersetzen CD03523,00000F2 –29–23NOV04–25/38

Nockenwellenbuchsen-Wartungssatz.JDG739B (früher JDG739 oder JDG739A) Ersetzen der Nockenwellenlagerbüchse

CD03523,00000F2 –29–23NOV04–26/38 RG7939 –UN–05JAN98

Zwischenzahnrad-Einbauführung .JDG791A (früher JDG791) Einbau des Zwischenrades auf die Zwischenradwelle bei Motoren mit Zusatzantrieb über das Nockenwellenzahnrad

und 70 mm (2.75 in.) Lagerbüchse. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–27/38

CTM128 (18NOV04) 200-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=304 RG7651 –UN–07NOV97 RG7028 –UN–26OCT94,

Unbedingt erforderliche Werkzeuge

JDG794 –UN–10MAY95

Treiber für Kurbelwellenzahnrad .JDG794A (früher 200 JDH7 oder JDG794)1 9 Einbau des Kurbelwellenzahnrads

1Das Werkzeug JDG794A besteht aus dem Werkzeug JDG794 und der längeren Schraube JDG794A-1. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–28/38 RG4950 –UN–23AUG88

Motordrehwerkzeug ..JDG820 (früher JDE81-1) Dient zum Drehen des Schwungrads an Motoren mit 129-

zahnigem Schwungradzahnkranz und einem Durchmesser der Schwungradgehäuse-Werkzeugführungsbohrung von 29,9 mm (3,00 cm.). Zusammen mit Arretierstift JDE81-4 oder JDG1571 verwenden. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–29/38

Einspritzdüsenschlüssel .JDG949 Dient zum Einstellen des Öffnungsdrucks an

herkömmlichen Einspritzdüsen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–30/38 RG5076 –UN–23AUG88

Lehre .JDG957 Dient zur Prüfung der oberen Nut von Kolben in Motoren

mit Ring von 6° Winkel. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–31/38

CTM128 (18NOV04) 200-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=305 RG7644 –UN–23NOV97,

Unbedingt erforderliche Werkzeuge

RG11741 –UN–24MAY01 200 Adapter für "Rate-Shaping"-Düsen- 10 Ausziehwerkzeug ..JDG1515-11

Dient zusammen mit JDE38-2 und JDE38-3 (aus JDE38B)

zum Herausziehen von Stanadyne 9,5 mm "Rate-

Shaping"-Einspritzdüsen. Adapter für "Rate-Shaping"-Düsen-Ausziehwerkzeug JDG1515-1

1JDG1515-1 ist Teil des Werkzeugsatzes JDG1515. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–32/38 JDG15152 –UN–13JUN01

Schlüssel für Sicherungsmutter der Druckeinstellschraube ..JDG1515-21 Dient zum Lösen und Anziehen der Sicherungsmutter von Hubeinstellschrauben an "Rate-Shaping"-Einspritzdüsen.

Schlüssel für Sicherungsmutter der Druckeinstellschraube ("Rate-Shaping"- Düse) JDG1515-2 1JDG1515-2 ist Teil des Werkzeugsatzes JDG1515. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–33/38 RG12017 –UN–16NOV01

Abzieher für Einspritzpumpen- Antriebszahnrad .JDG1560 Zum Abnehmen des Antriebszahnrads von der konischen Welle der Einspritzpumpe (ersetzt JDG670A).

CD03523,00000F2 –29–23NOV04–34/38

Einstellstift .JDG1571 Zum Feststellen des Schwungrads am oberen Totpunkt Nr. 1 zum Einstellen der Einspritzpumpe.

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F2 –29–23NOV04–35/38

CTM128 (18NOV04) 200-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=306 RG12031 –UN–20DEC01, Unbedingt erforderliche Werkzeuge CD30234 –UN–08MAR95 Zylinderbüchsen-Ausziehwerkzeug .KCD10001 200 Zum Ein- und Ausbau der Zylinderbüchsen. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–36/38 CD30709 –UN–22FEB99 Einbauwerkzeug für Dicht- und Verschleißring .KCD10002A (früher KCD10002) oder JT30040B Einbau des hinteren Kurbelwellendichtrings und des Verschleißrings CD03523,00000F2 –29–23NOV04–37/38 CD30252 –UN–08MAR95 Treiber für vorderen Kurbelwellen- Öldichtring ..KJD10164 Dient zum Einbau des vorderen Kurbelwellen-Öldichtrings. CD03523,00000F2 –29–23NOV04–38/38 CTM128 (18NOV04) 200-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=307, Unbedingt erforderliche Werkzeuge CTM128 (18NOV04) 200-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=308,

Gruppe 205 Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge Wartungsausrüstung und empfohlene 205 Werkzeuge 1

HINWEIS: Werkzeuge nach dem U.S. SERVICEGARD- oder europäischen Microfiche- Werkzeugkatalog (MTC) bestellen. Einige Werkzeuge sind möglicherweise über örtliche Bezugsquellen erhältlich. SERVICEGARD ist ein Warenzeichen von Deere & Company CD03523,00000F3 –29–13SEP04–1/31 Motorreparaturgestell .D01003AA Dient zum Abstützen des Motors während der Reparatur CD03523,00000F3 –29–13SEP04–2/31 Buchsen-, Lager- und Dichtungs- Treibersatz.D01045AA Zum Einbau des Führungslagers in das Schwungrad. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–3/31 RG5061 –UN–05DEC97 Federspannkraft-Prüfgerät.D01168AA Zur Prüfung der Ventilfeder-Spannkraft. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–4/31 CTM128 (18NOV04) 205-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=309 R26420N –UN–22MAY95, Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge 205 Abzieher .D01200AA Dient zusammen mit D01218AA zum Abnehmen des Kurbelwellenzahnrads. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–5/31 Abziehaufsatz.D01218AA Dient zusammen mit dem Abzieher D01200AA zum Abnehmen des Kurbelwellenzahnrads. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–6/31 Präzisionslineal.D05012ST Zur Prüfung der Zylinderkopf-Ebenheit. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–7/31 Kühlsystem-Druckpumpe .D05104ST Zur Druckprüfung des Kühlerverschlusses und des Kühlsystems. D05104ST CD03523,00000F3 –29–13SEP04–8/31 Motorreparaturgestell-Adapter .D05225ST Dient zum Anbringen des Motors an das Motorreparaturgestell D01003AA Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–9/31 CTM128 (18NOV04) 205-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=310 D05225ST –UN–22MAY95 R26406N –UN–29NOV88,

Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge Magnetischer Stößelhalter-Satz .D15001NU 205 Halten der Stößel beim Aus- und Einbau der Nockenwelle.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–10/31 RG5074 –UN–07NOV97

Flexibles Zylinderhonwerkzeug.D17004BR Zylinderbüchsen aufrauhen.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–11/31

Reinigungsbürste für O-Ring-Nut .D17015BR Reinigen der O-Ring-Nute der Zylinderbüchse im Block.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–12/31 RG5063 –UN–05DEC97

Drahtbürste .D17024BR Reinigen von Ventilsitz und Bohrungen.

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–13/31

CTM128 (18NOV04) 205-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=311 RG5075 –UN–07NOV97 ES114010 –UN–07MAR95,

Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge

ES107506 –UN–07MAR95 205 Meßuhr .D17527CI1 (Metric)

Dient zusammen mit JDG451, KJD10123 oder einem Magnetfuß zum Messen der Kolben- und Büchsenhöhe. Dient außerdem zum Messen der Ventiltiefe im Zylinderkopf.

1D17527CI ist auch unter der Werkzeug-Nummer FKM10103 erhältlich, die Teil der Kolben-/Büchsenhöhenlehre KJD10123 ist. Diese Meßuhr ist auch in englischen Maßeinheiten unter der Werkzeug-Nummer D17526CI erhältlich. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–14/31

Drucktester-Satz ..FKM10002 oder JT05470 Dient zum Messen des Motoröl- oder Ansaugkrümmerdrucks.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–15/31

Verdichtungsprüfsatz .FKM10021 Dient zur Prüfung der Motorzylinderverdichtung.

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–16/31

CTM128 (18NOV04) 205-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=312 L30722A –UN–07MAR95 FKM10002 –UN–13MAY96,

Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge

RG5085 –UN–23AUG88

Drehmomentschlüssel-Adapter..JD307 (oder JD-307)1 205 Zusammen mit Drehmomentschlüssel zum Anziehen der Zylinderkopfschrauben verwenden.

1Wenn das Werkzeug vom European Parts Distribution Center (EPDC) bezogen wird, dann unter der Bestellnummer JD-307 bestellen. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–17/31 RG5070 –UN–23AUG88

Ventilfeder-Spannwerkzeug .JDE138 Zusammdedrücken der Federn beim Aus- und Einbau der Ventile.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–18/31 RG5154 –UN–23AUG88

Spezial-Hahnenfußschlüssel 3/4 in..JDF22 Festziehen der Kraftstoffleitungen an Einspritzdüsen und Einspritzpumpe.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–19/31 RG5133 –UN–23AUG88

O-Ring-Dichtung-Werkzeugsatz ..JDG127 Dient zum Aus- und Einbau von O-Ring-Dichtungen.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–20/31 RG5112 –UN–06APR89

Schwingungsdämpfer-Ausziehsatz .JDG410 Ausbau von Schwingungsdämpfer/Riemenscheibe

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–21/31 JDG529 –UN–10MAY95

Spannungsprüfer.JDG529 Spannungsmessung bei Standardkeilriemen

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–22/31

CTM128 (18NOV04) 205-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=313,

Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge

RG5100 –UN–05DEC97 205 Gewindebohrer .JDG680

Nachschneiden der Gewindebohrungen für die Zylinderkopfschrauben im Motorblock.

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–23/31 RG11742 –UN–24MAY01

Schlüssel für Federkammer-Abdeckung .JDG1521 Zum Entfernen der Federkammer-Abdeckung von "Rate- Shaping"-Düsen.

Schlüssel für Federkammer-Abdeckung ("Rate-Shaping"- Düse) JDG1521 CD03523,00000F3 –29–13SEP04–24/31 JDG1522 –UN–13JUN01

Druckeinstellschrauben-Werkzeug .JDG1522 Dient zum Einstellen des Öffnungsdrucks an "Rate- Shaping"-Düsen.

Druckeinstellschrauben-Werkzeug ("Rate-Shaping"-Düse) JDG1522 CD03523,00000F3 –29–13SEP04–25/31 RG5064 –UN–05DEC97

Rändelwerkzeugsatz für Ventilführungen .JT05949 Zum Rändeln von Ventilführungen.

JT05949 Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–26/31

CTM128 (18NOV04) 205-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=314,

Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge Drehmoment-Winkelmaß .JT05993 205 Dient bei der positiven Anzugsmoment-Methode zum

präzisen Festziehen der Schrauben in Zylinderkopf und

Pleuelstangen.

JT05993 CD03523,00000F3 –29–13SEP04–27/31

Einspritzdüsen-Prüfgerät (R. BOSCH) .JT25510 Abspritzdruck der Düsen prüfen

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–28/31 CD30308 –UN–08MAR95

Kraftstoffdruckleitung ..KJD10109 Anschließen des BOSCH Prüfgeräts an die Düsen

CD03523,00000F3 –29–13SEP04–29/31 CD30235 –UN–08MAR95

Kolben-/Büchsenhöhenlehre .KJD10123 oder JDG451 Dient mit einer Meßuhr zum Messen der Kolben- und Büchsenhöhe. Dient außerdem zum Messen der Ventiltiefe im Zylinderkopf.

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F3 –29–13SEP04–30/31

CTM128 (18NOV04) 205-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=315 RG5698 –UN–05DEC97 CD30307 –UN–07MAR95, Wartungsausrüstung und empfohlene Werkzeuge CD30236 –UN–08MAR95 205 Kolbenring-Spreizzange ..KJD10140 Dient zum Anbringen der Kolbenringe. CD03523,00000F3 –29–13SEP04–31/31 CTM128 (18NOV04) 205-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=316,

Gruppe 210 Werkzeug zur Selbstanfertigung Schablone zum Ersetzen der Frontplatte 210

CD03523,000010D –29–05FEB01–1/1

Änderung von JDG670A

Das Spezialwerkzeug JDG670A1kann zum Ausbau der MICO Reiheneinspritzpumpe verwendet werden, wenn es gemäß nebenstehender Abbildung abgeändert wird. HINWEIS: Der Abzieher JDG1560 kann ohne Änderungen verwendet werden. A—40 mm (1.57 in.) B—23 mm (0.90 in.) C—7 mm (0.27 in.) 1JDG670A ist nicht mehr verfügbar. Bestellnummer JDG1560 bestellen. CD03523,000013B –29–24SEP04–1/1 CTM128 (18NOV04) 210-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=317 CD30185 –UN–08MAR95 CD30732 –UN–22FEB99, Werkzeug zur Selbstanfertigung CTM128 (18NOV04) 210-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=318,

Gruppe 300 Reparaturdaten Spezifikationen für Zylinderkopf und Ventile 300

Prüfpunkt Maß Spezifikation Ventilhub Einlaßventil Ventilhub bei 0,00 mm (in.) Spiel 11,56—12,37 mm (0.455—0.487 in.) Verschleißtoleranz 11,13 mm (0.438 in.) Auslaßventil Ventilhub bei 0,00 mm (in.) Spiel 11,28—12,12 mm (0.444—0.477 in.) Verschleißtoleranz 10,85 mm (0.427 in.) Brennraumdichtfläche Ebenheit 0,08 mm (0.003 in.) max. Neuer Zylinderkopf Stärke 104,87—105,13 mm (4.129—4.139 in.) Nachgeschliffener Zylinderkopf Mindestdicke 104,11 mm (4.099 in.) Zylinderkopf-Brennraumdichtfläche Oberflächenbeschaffenheit 2,5 Mikron (0.0001 in.) CLA-Wert Ventilführung Zylinderkopfbohrung Durchmesser 7,912—7,938 mm (0.312—0.313in.) Führung zu Ventilschaft Spiel 0,05—0,10 mm (0.002—0.004 in.) Verschleißgrenze 0,15 mm (0.006 in.) Ventilschaft in Übergröße 1. Größe Durchmesser + 0,38 mm (0.015 in.) 2. Größe Durchmesser + 0,76 mm (0.015 in.) Ventilsitz Breite 1,50—2,00 mm (0.059—0.079 in.) Maximaler Ausschlag 0,08 mm (0.003 in.) Winkel 30° Einlaßventil Vertiefung 0,61—1,11 mm (0.024—0.044 in.) Verschleißgrenze 1,63 mm (0.064 in.) Auslaßventil Vertiefung 1,22—1,72 mm (0.048—0.068 in.) Verschleißgrenze 2,26 mm (0.089 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000E8 –29–13SEP04–1/3 CTM128 (18NOV04) 300-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=319, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Auslaßventilsitz Bohrung Durchmesser 42,987—43,013 mm (1.6924— 1.6934 in.) Höhe der Anfasung 3,82 mm (0.150 in.) Referenz Tiefe 9,936—10,064 mm (0.3912—0.3962 in.) Winkel der Anfasung 38—42° Radius 0,5 mm (0.019 in.) max. Einlaßventilsitz Bohrung Durchmesser 47,104—47,130 mm (1.8545— 1.8555 in.) Höhe der Anfasung 3,45 mm (0.136 in.) Referenz Tiefe 9,936—10,064 mm (0.3912—0.3962 in.) Winkel der Anfasung 38—42° Radius 0,5 mm (0.019 in.) max. Einlaßventileinsatz Außendurchmesser 47,205—47,231 mm (1.858—1.859 in.) Auslaßventileinsatz Außendurchmesser 43,087—43,113 mm (1.696—1.697 in.) Einlaßventilteller Durchmesser 46,47—46,73 mm (1.830—1.840 in.) Auslaßventilteller Durchmesser 42,37—42,63 mm (1.668—1.678 in.) Einlaßventilschaft Durchmesser 7,864—7,884 mm (0.3096—0.3104 in.) Auslaßventilschaft Durchmesser 7,848—7,874 mm (0.3090—0.3100 in.) Ventilsitzfläche Maximal zulässiger Ausschlag 0,038 mm (0.0015 in.) Ventilsitzfläche Winkel 29.25° ± 0.25° Ventilfederdruck Unbelastete Länge ca. 54 mm (2.125 in.) Federkraft bei 46 mm (1.81 in.) zu- 240—280 N (54—62 lb.) sammengedrückter Länge Federkraft bei 34,5 mm (1.36 in.) zu- 590—680 N (133—153 lb.) sammengedrückter Länge Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000E8 –29–13SEP04–2/3 CTM128 (18NOV04) 300-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=320, Reparaturdaten Prüfpunkt Maß Spezifikation 300 Kipphebel Welle Durchmesser 19,99—20,02 mm (0.787—0.788 in.) Verschleißgrenze 19,94 mm (0.785 in.) Bohrung Durchmesser 20,07—20,12 mm (0.790—0.792 in.) Verschleißgrenze 20,17 mm (0.784 in.) Druckfeder Kraft bei 46 mm (1.81 in.) zusammen- 18—27 N (4—6 lb.) gedrückter Länge Einlaßventil Spiel 0,35 mm (0.014 in.) Auslaßventil Spiel 0,45 mm (0.018 in.) Dreizylindermotor Zündfolge 1-2-3 Kipphebel-Einstellschraube mit Siche- Drehmoment 30 N•m (25 lb-ft) rungsmutter (neuere Ausführung) Zylinderkopfschrauben 1. Schritt Drehmoment 100 N•m (75 lb-ft) 2. Schritt Drehmoment 150 N•m (110 lb-ft) Nachprüfung nach 5 Minuten Drehmoment 150 N•m (110 lb-ft) Letzter Schritt Positive Anzugsmoment-Methode 60° ± 10° Kipphebel-Lagerbock-Sechskant- Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) schraube Kipphebeldeckel-Sechskantschraube Drehmoment 10 N•m (7 lb-ft) CD03523,00000E8 –29–13SEP04–3/3 CTM128 (18NOV04) 300-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=321, Reparaturdaten 300 Spezifikationen für Zylinderblock, Büchsen, 4 Kolben und Pleuelstangen Prüfpunkt Maß Spezifikation Zylinderbüchsenbohrung Durchmesser 106,49—106,52 mm (4.1925— 4.1937 in.) Max. Verschleiß 0,25 mm (0.01 in.) Max. Kegeligkeit 0,05 mm (0.002 in.) Max. Unrundheit 0,05 mm (0.002 in.) Kolben zu Zylinderbüchse Spiel, gemessen an der Unterseite 0,09—0,14 mm (0.0035—0.0055 in.) des Mantels Kolbenkühldüse Drehmoment 10 N•m (7.5 lb-ft) Durchflußrate (je) 1,5 l/min (1/4 qt/min) Nockenstößelbohrung Durchmesser 31,70—31,75 mm (1.248—1.250 in.) Maximales Spiel 0,13 mm (0.005 in.) Nockenwellenbohrung Ohne Buchse Durchmesser 55,98—56,01 mm (2.204—2.205 in.) Für den Einbau der Buchse (nur Durchmesser 59,96—59,99 mm (2.361—2.362 in.) Nr. 1) Bei eingebauter Buchse (nur Nr. 1) Durchmesser 55,96—55,99 mm (2.203—2.204 in.) Kurbelwellenbohrung Durchmesser 84,46—84,48 mm (3.325—3.326 in.) Kurbelwellen-Hauptlagerbohrungen Durchmesser 84,45—84,48 mm (3.325—3.326 in.) Abstand zu Zylinderblock-Oberseite 301,98—302,11 mm (11.889— (A) 11.894 in.) Oberseite Unebenheit für jeweils 150 mm (5.90 0,025 mm (0.001 in.) in.) Länge oder Breite Oberflächenbeschaffenheit (CLA- 0,8—3,2 Mikron (32—128 micro-in) Wert) Maximale Welligkeitstiefe 8 Mikron (320 micro-in) Kurbelwellenbohrung-Mittellinie zur Abstand 301,98—302,11 mm (11.889— Oberseite 11.894 in.) Büchsen-Schulterbohrung Tiefe (A) 5,95—5,99 mm (0.234—0.236 in.) Büchse Überstand 0,01—0,10 mm (0.0004—0.004 in.) Maximal zulässiger Unterschied zwi- 0,03 mm (0.001 in.) schen benachbarten Zylindern Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F1 –29–15JAN01–1/3 CTM128 (18NOV04) 300-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=322, Reparaturdaten Prüfpunkt Maß Spezifikation 300 Büchsen-Distanzscheibe CD15466 Dicke 0,05 mm (0.002 in.) Büchsen-Distanzscheibe R65833 Dicke 0,10 mm (0.004 in.) Büchsendichtung Mindestabmessung für richtiges Zu- 0,13 mm (0.005 in.) sammendrücken Pleuelstangenlager Durchmesser 69,848—69,898 mm (2.7499— (zusammengebaut) 2.7519 in.) Kurbelwellenzapfen Durchmesser 69,799—69,825 mm (2.748—2.749 in.) Maximal zulässiges Spiel 0,16 mm (0.006 in.) Pleuelstangenlager in Untergröße 1. Größe 0,25 mm (0.01 in.) Pleuelstangenbuchse 3029D Bohrungsdurchmesser 32,010—32,036 mm (1.2602— 1.2612 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse 0,010—0,042 mm (0.0004—0.0016 in.) Verschleißtoleranz 0,10 mm (0.004 in.) 3029T Bohrungsdurchmesser 41,300—41,326 mm (1.626—1.627 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse 0,007—0,043 mm (0.0003—0.0017 in.) Verschleißtoleranz 0,10 mm (0.004 in.) Kolbenbolzen 3029D Durchmesser 31,994—32,000 mm (1.2596— 1.2598 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse 0,010—0,042 mm (0.0004—0.0016 in.) Verschleißtoleranz 0,10 mm (0.004 in.) 3029T Durchmesser 41,27—41,28 mm (1.6248—1.6252 in.) Ölspiel Bolzen zu Buchse 0,007—0,043 mm (0.0003—0.0017 in.) Verschleißtoleranz 0,10 mm (0.004 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F1 –29–15JAN01–2/3 CTM128 (18NOV04) 300-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=323, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Kolbenbolzenbohrung 3029D Durchmesser 32,003—32,013 mm (1.2600— 1.2603 in.) 3029T Durchmesser 41,285—41,295 mm (1.6254— 1.6258 in.) 2. und 3. Kolbenringnut Spiel 0,20 mm (0.008 in.) max. Kolbenmantel Durchmesser bei 11 mm (0.43 in.) 106,381—106,399 mm (4.1882— von der Unterseite 4.1890 in.) Kolben zu Zylinderbüchse Spiel 0,09—0,14 mm (0.0035—0.0055 in.) Kolben Überstand über Block 0,08—0,35 mm (0.003—0.014 in.) Pleuelstangen-Schrauben Drehmoment 56 N•m (40 lb-ft) Positive Anzugsmoment-Methode 90—100 ° Zylinderblockstopfen und Anschluß- stücke A—Kühlmittelablaß (1/4") Drehmoment 17 N•m (13 lb-ft) B—Turbolader-Ölrücklauf (1/2") Drehmoment 45 N•m (33 lb-ft) C—1/2" Zyl. für Ölmeßstabrohr Drehmoment 67 N•m (50 lb-ft) D—Ölkanäle (1/8") Drehmoment 17 N•m (13 lb-ft) E—1/4" Kühlmittelkanal (Seite) Drehmoment 17 N•m (13 lb-ft) F—Hinterer Kühlmittelkanal (1") Drehmoment 45 N•m (33 lb-ft) G—Ölkanal (3/8") Drehmoment 45 N•m (33 lb-ft) H—Kolbenkühldüse Drehmoment 10 N•m (7.5 lb-ft) CD03523,00000F1 –29–15JAN01–3/3 CTM128 (18NOV04) 300-6 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=324, Reparaturdaten

Spezifikationen für Kurbelwelle, Hauptlager 300

und Schwungrad 7 Prüfpunkt Maß Spezifikation Kurbelwellen-Keilriemenscheibe Max. Seitenschlag 0,5 mm (0.02 in.) Kurbelwelle Zweiteiliges Führungslager Axialspiel 0,13—0,40 mm (0.005—0.016 in.) Verschleißtoleranz 0,50 mm (0.02 in.) Fünf-/sechsteiliges Führungslager Axialspiel 0,03—0,35 mm (0.001—0.014 in.) Verschleißtoleranz 0,50 mm (0.02 in.) Kurbelwellen-Anlaufscheibe in Dicke + 0,18 mm (0.007 in.) Übergröße Kurbelwellen-Hauptlagerzapfen Durchmesser (Standard) 79,324—79,350 mm (3.123—3.124 in.) Kurbelwellen-Pleuelzapfen Durchmesser (Standard) 69,799—69,825 mm (2.748—2.749 in.) Kurbelwellen-Hauptlager- oder Pleuel- Max. Kegeligkeit 0,03 mm (0.0012 in.) zapfen Max. Unrundheit 0,075 mm (0.003 in.) Kurbelwellen-Hauptlager, zusammen- Durchmesser 79,396—79,440 mm (3.126—3.127 gebaut in.) Kurbelwellenhauptlager zu Zapfen Ölspiel 0,046—0,116 mm (0.0018—0.0046 in.) Max. Verschleiß 0,15 mm (0.006 in.) Kurbelwellen-Hauptlager in 1. Größe 0,25 mm (0.01 in.) Untergröße 2. Größe 0,50 mm (0.02 in.) 3. Größe 0,76 mm (0.03 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000F6 –29–16JAN01–1/2 CTM128 (18NOV04) 300-7 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=325, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Mikron-Spezifikationen für Kurbelwel- Arithmetischer Mittenrauhwert (CLA) 0,2 Mikron (8 micro-in.) oder besser len-Bearbeitung Schrägheits-Parameter (Sk) Negativ Tragverhältnis (Tp) mit 1 % Tp-Be- Tp über 20 % zugslinie bei einer Tiefe von 0,22 Mikron (8.8 micro-in.) Tragverhältnis (Tp) mit 1 % Tp-Be- Tp über 80 % zugslinie bei einer Tiefe von 0,38 Mikron (15.2 micro-in.) Tragverhältnis (Tp) mit 1 % Tp-Be- Tp über 90 % zugslinie bei einer Tiefe von 0,64 Mikron (25.6 micro-in.) Riemenscheibe zu Kurbelwelle Drehmoment 150 N•m (110 lb-ft) Kurbelwellenhauptlager-Schraube Drehmoment 135 N•m (100 lb-ft) Schraube, Kurbelwellen-Keilriemen- Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) scheibe zu Klemmhülse Schwungradschraube Drehmoment 160 N•m (120 lb-ft) Schwungradgehäuse Sechskantschraube 3/8 in. Drehmoment (1. Stufe) 30 N•m (23 lb-ft) Drehmoment (2. Stufe) 50 N•m (35 lb-ft) Sechskantschraube 5/8 in. Drehmoment 230 N•m (170 lb-ft) CD03523,00000F6 –29–16JAN01–2/2 CTM128 (18NOV04) 300-8 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=326, Reparaturdaten

Spezifikationen für Nockenwelle und 300 Steuerradanordnung 9

Prüfpunkt Maß Spezifikation Schrägverzahntes Steuerrad oberes Zwischen-/Kurbelwellen- Zahnflankenspiel 0,07—0,30 mm (0.003—0.012 in.) zahnrad Verschleißgrenze 0,40 mm (0.016 in.) oberes Zwischen-/Nockenwellen- Zahnflankenspiel 0,07—0,35 mm (0.003—0.014 in.) zahnrad Verschleißgrenze 0,51 mm (0.020 in.) oberes Zwischen-/Einspritzpum- Zahnflankenspiel 0,07—0,35 mm (0.003—0.014 in.) penzahnrad Verschleißgrenze 0,51 mm (0.020 in.) unteres Zwischen-/Kurbelwellen- Zahnflankenspiel 0,07—0,35 mm (0.003—0.014 in.) zahnrad Verschleißgrenze 0,51 mm (0.020 in.) unteres Zwischen-/Ölpumpenzahn- Zahnflankenspiel 0,04—0,38 mm (0.0016—0.015 in.) rad Verschleißgrenze 0,40 mm (0.016 in.) Stirnrad Motoren für 5300/5300N Traktoren ( -242551CD) Alle anderen Motoren ( -270818CD) oberes Zwischen-/Kurbelwellen- Zahnflankenspiel 0,04—0,35 mm (0.0016—0.014 in.) zahnrad Verschleißgrenze 0,60 mm (0.024 in.) oberes Zwischen-/Nockenwellen- Zahnflankenspiel 0,08—0,45 mm (0.003—0.018 in.) zahnrad Verschleißgrenze 0,85 mm (0.033 in.) oberes Zwischen-/Einspritzpum- Zahnflankenspiel 0,08—0,45 mm (0.003—0.018 in.) penzahnrad Verschleißgrenze 0,85 mm (0.033 in.) unteres Zwischen-/Kurbelwellen- Zahnflankenspiel 0,04—0,35 mm (0.0016—0.014 in.) zahnrad Verschleißgrenze 0,65 mm (0.025 in.) unteres Zwischen-/Ölpumpenzahn- Zahnflankenspiel 0,08—0,40 mm (0.003—0.016 in.) rad Verschleißgrenze 0,75 mm (0.030 in.) Nockenwelle/Nebenantriebszahn- Zahnflankenspiel 0,09—1,24 mm (0.0035—0.049 in.) rad Verschleißgrenze 1,34 mm (0.053 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000FC –29–13SEP04–1/4 CTM128 (18NOV04) 300-9 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=327, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Stirnrad Motoren für 5300/5300N Traktoren (242552CD-) Alle anderen Motoren (270819CD-) oberes Zwischen-/Kurbelwellen- Zahnflankenspiel 0,01—0,49 mm (0.0004—0.019 in.) zahnrad oberes Zwischen-/Nockenwellen- Zahnflankenspiel 0,01—0,52 mm (0.0004—0.020 in.) zahnrad oberes Zwischen-/Einspritzpum- Zahnflankenspiel 0,01—0,52 mm (0.0004—0.020 in.) penzahnrad unteres Zwischen-/Kurbelwellen- Zahnflankenspiel 0,01—0,46 mm (0.0004—0.018 in.) zahnrad unteres Zwischen-/Ölpumpenzahn- Zahnflankenspiel 0,01—0,49 mm (0.0004—0.019 in.) rad Nockenwelle/Nebenantriebszahn- Zahnflankenspiel 0,01—0,54 mm (0.0004—0.021 in.) rad Nockenwelle Spiel 0,08—0,23 mm (0.003—0.009 in.) Max. Verschleiß 0,38 mm (0.015 in.) Anlaufscheibe Stärke 3,935—3,985 mm (0.155—0.157 in.) Max. Verschleiß 3,8 mm (0.15 in.) Nockenwellenzapfen Durchmesser 55,872—55,898 mm (2.1997— 2.2007 in.) Max. Verschleiß 55,85 mm (2.199 in.) Nockenwellenzapfen zu Bohrung Max. Spiel 0,18 mm (0.007 in.) Nockenwellen-Einlaßnocken Höhe 6,93—7,42 mm (0.273—0.292 in.) Max. Verschleiß 6,68 mm (0.263 in.) Nockenwellen-Auslaßnocken Höhe 6,76—7,26 mm (0.266—0.286 in.) Max. Verschleiß 6,50 mm (0.256 in.) Nockenstößel Durchmesser 31,62—31,64 mm (1.124—1.246 in.) Nockenstößel zu Bohrung Spiel 0,06—0,13 mm (0.002—0.005 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000FC –29–13SEP04–2/4 CTM128 (18NOV04) 300-10 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=328, Reparaturdaten Prüfpunkt Maß Spezifikation 300 oberes und unteres Zwischen- Spiel 0,14—0,29 mm (0.006—0.012 in.) zahnrad Max. Verschleiß 0,40 mm (0.016 in.) Welle des oberen Zwischenzahnrads Durchmesser 44,437—44,463 mm (1.7495— (schrägverzahntes Zahnrad) 1.7505 in.) Welle des unteren Zwischenzahn- Durchmesser 44,437—44,463 mm (1.7495— rads (schrägverzahntes Stirnrad) 1.7505 in.) Welle des oberen Zwischenzahnrads Durchmesser 69,759—69,775 mm (2.7464—2.747 (Stirnrad) in.) Buchse des oberen Zwischenzahn- Durchmesser 44,501—44,527 mm (1.752—1.753 rads (schrägverzahntes Zahnrad) in.) Buchse des unteren Zwischenzahn- Durchmesser 44,501—44,527 mm (1.752—1.753 rads (schrägverzahntes Stirnrad) in.) Buchse des oberen Zwischenzahn- Durchmesser 69,827—69,857 mm (2.7491— rads (Stirnrad) 2.7503 in.) Buchse des oberen Zwischenzahn- Spiel 0,038—0,09 mm (0.0015—0.0035 rads zu Welle (schrägverzahntes in.) Zahnrad) Max. Verschleiß 0,15 mm (0.006 in.) Buchse des unteren Zwischenzahn- Spiel 0,038—0,09 mm (0.0015—0.0035 rads zu Welle (schrägverzahntes in.) Stirnrad) Max. Verschleiß 0,15 mm (0.006 in.) Buchse des oberen Zwischenzahn- Spiel 0,052—0,098 mm (0.002—0.0038 rads zu Welle (Stirnrad) in.) Max. Verschleiß 0,15 mm (0.006 in.) Federstift der oberen Welle (Stirnrad) Überstand (C) 7,5—8,5 mm (0.295—0.335 in.) Nockenwellen-Anlaufscheiben-SechskanDtr-ehmoment 50 N•m (35 lb-ft) schrauben Frontplatten-Senkkopfschrauben Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) Sechskantschraube des oberen Zwi- Drehmoment 110 N•m (80 lb-ft). schenzahnrads Mutter des unteren Zwischen- Drehmoment 110 N•m (80 lb-ft). zahnrads Mutter des Ölpumpen-Antriebs- Drehmoment 75 N•m (55 lb-ft) zahnrads Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000FC –29–13SEP04–3/4 CTM128 (18NOV04) 300-11 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=329, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Aluminium-Steuerdeckel Magnetischer Aufnehmer Drehmoment 15 N•m (11 lb-ft) Zugangsstopfen für Mutter des Ein- Drehmoment 30 N•m (22 lb-ft) spritzpumpen-Antriebszahnrads (Verbundwerkstoff) Zugangsstopfen für Mutter des Ein- Drehmoment 70 N•m (52 lb-ft) spritzpumpen-Antriebszahnrads (Stahl) Sechskantschrauben, Ölwanne zu Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Steuerdeckel (18—23) Sechskantschrauben, Steuerdeckel Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) zu Frontplatte (1—17) Öldruckregulierventil-Stopfen Drehmoment 95 N•m (70 lb-ft) Aluminium-Öleinfüllstutzen Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Verbundmaterial-Öleinfüllstutzen Drehmoment 30 N•m (22 lb-ft) Verschlußplatte für Öleinfüllöffnung Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Vom Nockenwellenzahnrad angetrie- bene Zusatzvorrichtungen Nebenantriebszahnrad zu Welle Drehmoment 55 N•m (41 lb-ft) Zusatzvorrichtung zu Motor (Sechs- Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) kantschraube oder Mutter) CD03523,00000FC –29–13SEP04–4/4 CTM128 (18NOV04) 300-12 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=330, Reparaturdaten

Spezifikationen für Schmiersystem 300

Prüfpunkt Maß Spezifikation Öldruckregulierventil-Feder Federkraft bei einer Länge von 42,5 60 bis 75 N (13.5 bis 16.5 lb) mm (1.68 in.) Feder des Ölumgehungsventils Federkraft bei einer Länge von 29 79 bis 96,5 N (18 bis 22 lb.) mm (1.14 in.) Ölpumpe Zahnrad mit Standarddurchfluß Stärke 41,15 bis 41,20 mm (1.62 bis 1.622 in.) Axialspiel 0,05 bis 0,17 mm (0.002 bis 0.007 in.) Verschleißgrenze 0,22 mm (0,0085 Zoll) Zahnrad mit reduziertem Durchfluß Stärke 28,80 to 28,85 mm (1.1339 to 1.1358 in.) Axialspiel 0,05 bis 0,17 mm (0.002 bis 0.007 in.) Verschleißgrenze 0,22 mm (0.0085 in.) Alle Ausführungen Radialspiel zwischen Zahnrad und 0,10 bis 0,16 mm (0.004 bis 0.006 Pumpengehäuse in.) Verschleißgrenze 0,20 mm (0.008 in.) Bohrung der Antriebswelle Durchmesser 16,05 bis 16,08 mm (0.632 bis 0.633 in.) Verschleißgrenze 0,08 mm (0.003 in.) Antriebswelle Durchmesser 16,02 bis 16,03 mm (0.630 bis 0.631 in.) Verschleißgrenze 0,025 mm (0.001 in.) Zwischenzahnradwelle Durchmesser 12,32 bis 12,34 mm (0.485 bis 0.486 in.) Verschleißgrenze 0,013 mm (0.0005 in.) Ölkühlernippel Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) Standard-Ölkühler/Ölfilterhalterung an Motoren mit Nockenwellenzahn- rad-angetriebenem Nebenantrieb Ölkühler/Filterhalterung-Halte- Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) schraube Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,00000FF –29–13SEP04–1/2 CTM128 (18NOV04) 300-13 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=331, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Ölfilterverschraubung Drehmoment 45 N•m (33 lb-ft) Ölkühlernippel Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) Ölfilteradapter/Ölkühler-Halte- Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) schraube (entfernt angebrachter Ölfilter) Öldruckregulierventil-Stopfen Drehmoment 95 N•m (70 lb-ft) Sechskantschrauben des Ölpum- Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) pensiebs Ölpumpe zu Frontplatte, Schrauben Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Mutter des Ölpumpen-Antriebs- Drehmoment 75 N•m (55 lb-ft) zahnrads Ölwanne (alle Ausführungen) zu Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Steuerdeckel Blech-Ölwanne zu Block und Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Schwungradgehäuse Aluminium-Ölwanne zu Block und Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Schwungradgehäuse Gußeisen-Ölwanne zu Block und Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Schwungradgehäuse: Schrauben SAE 5 (3 Striche) Gußeisen-Ölwanne zu Block und Drehmoment 70 N•m (50 lb-ft) Schwungradgehäuse: Schrauben SAE 8 (6 Striche) Ölwannen-Ablaßverschluß Zylindrischer Verschluß mit Kupfer- Drehmoment 70 N•m (50 lb-ft) dichtung Zylindrischer Verschluß mit O- Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Ring-Dichtung Konischer Ablaßstopfen Drehmoment 55 N•m (40 lb-ft) CD03523,00000FF –29–13SEP04–2/2 CTM128 (18NOV04) 300-14 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=332,

Reparaturdaten Spezifikationen für die Höhe der 300 Ölmeßstabführung 15 Höheneinstellung der Meßstabführung

Maschinenmodell-Nr. Motormodell Höhe der Meßstabführung Traktoren der Serie 5000: (Agritalia) 5300/5300N ... CD3029DAT01 136 mm (5.35 in.) 5400/5400N ... CD3029TAT02 156 mm (6.14 in.) Traktoren der Serie 5000: (Indien) 5103 ... PY3029DPY03 149 mm (5.86 in.) 5103S ... PY3029DPY04 149 mm (5.86 in.) 5103 (Export USA) ... PY3029DPY12 149 mm (5.86 in.) 5103 (Export USA) ... PE3029DPY06 156 mm (6.14 in.) 5203 ... PY3029DPY02 149 mm (5.86 in.) 5203S ... PY3029DPY08 149 mm (5.86 in.) 5203 (Export USA) ... PY3029DPY13 149 mm (5.86 in.) 5203 (Export USA) ... PE3029DPY05 156 mm (6.14 in.) 5303 (Export Mexiko) ... PY3029DPY07 149 mm (5.86 in.) 5303 (Export Türkei) ... PY3029DPY05 149 mm (5.86 in.) 5303 (Export USA) ... PY3029TPY11 149 mm (5.86 in.) 5303 (Export USA) ... PE3029TLV52 156 mm (6.14 in.) 5403 (Export Türkei) ... PY3029TPY02 149 mm (5.86 in.) Traktoren der Serie 5010: (Agritalia) 5310/5310N ... CD3029DAT50 156 mm (6.14 in.) 5410/5410N ... CD3029TAT50 156 mm (6.14 in.) Traktoren der Serie 5010: (Indien) 5310 ... PY3029DPY01 149 mm (5.86 in.) Traktoren der Serie 5010: (Augusta) 5105 (Vorteil) ... PE3029DLV51 156 mm (6.14 in.) 5205 (Vorteil) ... PE3029DLV52 156 mm (6.14 in.) 5210 ... CD3029DLV53 156 mm (6.14 in.) 5210 ... PE3029DLV54 156 mm (6.14 in.) 5310/5310N ... PE3029TLV50 156 mm (6.14 in.) 5310/5310N ... PE3029TLV52 156 mm (6.14 in.) Traktoren der Serie 5015: (Agritalia) 5215/5215N ... CD3029TAT70 156 mm (6.14 in.) 5315/5315N ... CD3029TAT71 156 mm (6.14 in.) Traktoren der Serie 5020: (Augusta) 5220 ... PE3029DLV53 156 mm (6.14 in.) 5220 ... PE3029DLV55 156 mm (6.14 in.) 5320/5320N ... PE3029TLV52 156 mm (6.14 in.) Kompaktlader (Adapter): Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G25,43 –29–28SEP04–1/6

CTM128 (18NOV04) 300-15 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=333,

Reparaturdaten

300 Maschinenmodell-Nr. Motormodell Höhe der Meßstabführung 16 240 ... PE3029DKV50 131 mm (5.16 in.) PE3029DKV51 131 mm (5.16 in.) PE3029DKV54 131 mm (5.16 in.) PE3029DKV55 131 mm (5.16 in.) 250 ... PE3029TKV50 131 mm (5.16 in.) PE3029TKV51 131 mm (5.16 in.) 260 ... PE3029TKV52 131 mm (5.16 in.) PE3029TKV53 131 mm (5.16 in.) Motormodell Höhe der Meßstabführung Motoren für GOLDONI-Traktoren: CD3029DFG21 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029DFG22 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029DFG50 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029DFG51 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029TFG21 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029TFG50 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029TFG51 ... 187 mm (7.36 in.) CD3029TFG71 ... 212 mm (8.35 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G25,43 –29–28SEP04–2/6

CTM128 (18NOV04) 300-16 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=334,

Reparaturdaten

OEM-Motoren (nicht zertifiziert) Optionscode Höhe der Meßstabführung 300 CD3029DF120 ... 4001,4002 189 mm (7.44 in.) 17 4003 387 mm (15.24 in.) 4004 187 mm (7.36 in.) 4005 390 mm (15.35 in.) 4006 205 mm (8.07 in.) 4022 196 mm (7.72 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) CD3029DF121 ... 4004 187 mm (7.36 in.) 4005 390 mm (15.35 in.) CD3029DF122 ... 4001,4004 189 mm (7.44 in.) CD3029DF123 ... 4004 187 mm (7.36 in.) CD3029DF124 ... 4004 187 mm (7.36 in.) CD3029DF127 ... 4004 187 mm (7.36 in.) CD3029DF128 ... 4004 187 mm (7.36 in.) CD3029DF160 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4022 196 mm (7.72 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4033 155 mm (6.10 in.) CD3029DF161 ... 4022 141 mm (5.55 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) CD3029DF162 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4027 208 mm (8.19 in.) CD3029DF163 ... 4024 136 mm (5.35 in.) CD3029DF164 ... 4024 136 mm (5.35 in.) 4033 155 mm (6.10 in.) CD3029DF165 ... 4024 136 mm (5.35 in.) CD3029DF166 ... 4026 156 mm (6.14 in.) PE3029DF120 ... 4004 187 mm (7.36 in.) 4005 390 mm (15.35 in.) 4006 205 mm (8.07 in.) 4022 196 mm (7.72 in.) PE3029DF160 ... 4022 196 mm (7.72 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) CD3029TF120 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) 4027 208 mm (8.19 in.) CD3029TF121 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G25,43 –29–28SEP04–3/6

CTM128 (18NOV04) 300-17 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=335,

Reparaturdaten

300 OEM-Motoren (nicht zertifiziert) Optionscode Höhe der Meßstabführung 18 CD3029TF123 ... 4006 205 mm (8.07 in.) CD3029TF160 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4021, 4026 156 mm (6.14 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4033 155 mm (6.10 in.) CD3029TF161 ... 4021 156 mm (6.14 in.) 4022 141 mm (5.55 in.) CD3029TF162 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4026 156 mm (6.14 in.) 4027 208 mm (8.19 in.) CD3029TF163 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4027 208 mm (8.19 in.) PE3029TF120 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) PE3029TF160 ... 4023 212 mm (8.35 in.) 4026 156 mm (6.14 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G25,43 –29–28SEP04–4/6

CTM128 (18NOV04) 300-18 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=336,

Reparaturdaten

OEM-Motoren (nach Kategorie 1 zertifiziert) Optionscode Höhe der Meßstabführung 300 CD3029DF150 ... 4004 187 mm (7.36 in.) 19 4005 390 mm (15.35 in.) 4006 205 mm (8.07 in.) 4022 196 mm (7.72 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) CD3029DF151 ... 4004 187 mm (7.36 in.) CD3029DF152 ... 4004 187 mm (7.36 in.) CD3029DF180 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4022 196 mm (7.72 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4033 155 mm (6.10 in.) CD3029DF186 ... 4026 156 mm (6.14 in.) PE3029DF150 ... 4004 187 mm (7.36 in.) 4005 390 mm (15.35 in.) 4006 205 mm (8.07 in.) 4022 196 mm (7.72 in.) PE3029DF180 ... 4022 196 mm (7.72 in.) CD3029TF150 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) CD3029TF151 ... 4011 507 mm (19.96 in.) CD3029TF152 ... 4006 205 mm (8.07 in.) CD3029TF158 ... 4006 205 mm (8.07 in.) CD3029TF180 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4026 156 mm (6.14 in.) 4033 155 mm (6.10 in.) PE3029TF150 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) PE3029TF180 ... 4023 212 mm (8.35 in.) 4026 156 mm (6.14 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD,3274,G25,43 –29–28SEP04–5/6

CTM128 (18NOV04) 300-19 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=337,

Reparaturdaten

300 OEM-Motoren (nach Kategorie 2 zertifiziert) Optionscode Höhe der Meßstabführung 20 CD3029TF270 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) 4026 156 mm (6.14 in.) PE3029TF270 ... 4006 205 mm (8.07 in.) 4023 212 mm (8.35 in.) 4024 136 mm (5.35 in.) 4025 408 mm (16.06 in.) 4026 156 mm (6.14 in.) CD,3274,G25,43 –29–28SEP04–6/6

CTM128 (18NOV04) 300-20 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=338, Reparaturdaten

Spezifikationen für Kühlsystem 300

Prüfpunkt Maß Spezifikation Flügelrad zu Wasserpumpengehäuse Spiel 0 bis -0,25 mm (0 bis -0.01 in.) Lüfter-/Lichtmaschinen-Riemen Einzelriemen (neuer Riemen) Spannung 578—622 N (130—140 lb-force) Einzelriemen (gebrauchter Spannung 378—423 N (85—94 lb-force) Riemen1) Doppelriemen (neuer Riemen) Spannung 423—467 N (95—104 lb-force) Doppelriemen (gebrauchter Spannung 378—423 N (85—94 lb-force) Riemen1) Lüfter-/Lichtmaschinen-Riemen Spannung 19 mm (0.75 in.) Verformung bei 90 N (20 lb-force) in der Mitte zwischen den Riemenscheiben Wasserpumpengehäuse zu Abdek- Drehmoment 45 N•m (33 lb-ft) kung, Sechskantschrauben Wasserpumpe zu Motor, Sechskant- Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) schrauben Wasserpumpe zu Motor, Mutter Drehmoment 40 N•m (30 lb-ft) Thermostatabdeckung-Sechskant- Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) schrauben Kaltstart-Verstellschalter Drehmoment 5 N•m (3.5 lb-ft) Lüfter zu Riemenscheibe, 5/16 in. Drehmoment 30 N•m (22 lb-ft) Sechskantschrauben Lüfter zu Riemenscheibe, 3/8 in. Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Sechskantschrauben 1Riemen sind nach zehnminütigem Betrieb als gebraucht anzusehen. CD03523,0000103 –29–26JAN01–1/1 CTM128 (18NOV04) 300-21 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=339,

Reparaturdaten

300 Spezifikationen für den Abstand von 22 Riemenscheibe oder Nabe zur

Wasserpumpengehäuse-Sitzfläche

Maschinenmodell-Nr. Motormodell Abstand Traktoren der Serie 5000: (Agritalia) 5300/5300N ... CD3029DAT01 136 mm (5.35 in.) 5400/5400N ... CD3029TAT02 136 mm (5.35 in.) Traktoren der Serie 5000: (Indien) 5103 ... PY3029DPY03 136 mm (5.35 in.) 5103S ... PY3029DPY04 136 mm (5.35 in.) 5103 (Export USA) ... PY3029DPY12 136 mm (5.35 in.) 5103 (Export USA) ... PE3029DPY06 136 mm (5.35 in.) 5203 ... PY3029DPY02 136 mm (5.35 in.) 5203S ... PY3029DPY08 136 mm (5.35 in.) 5203 (Export USA) ... PY3029DPY13 136 mm (5.35 in.) 5203 (Export USA) ... PE3029DPY05 136 mm (5.35 in.) 5303 (Export Mexiko) ... PY3029DPY07 136 mm (5.35 in.) 5303 (Export Türkei) ... PY3029DPY05 136 mm (5.35 in.) 5303 (Export USA) ... PY3029TPY11 136 mm (5.35 in.) 5303 (Export USA) ... PE3029TLV52 136 mm (5.35 in.) 5403 (Export Türkei) ... PY3029TPY02 136 mm (5.35 in.) Traktoren der Serie 5010: (Agritalia) 5310/5310N ... CD3029DAT50 136 mm (5.35 in.) 5410/5410N ... CD3029TAT50 136 mm (5.35 in.) Traktoren der Serie 5010: (Indien) 5310 ... PY3029DPY01 136 mm (5.35 in.) Traktoren der Serie 5010: (Augusta) 5105 (Vorteil) ... PE3029DLV51 136 mm (5.35 in.) 5205 (Vorteil) ... PE3029DLV52 136 mm (5.35 in.) 5210 ... CD3029DLV53 136 mm (5.35 in.) 5210 ... PE3029DLV54 136 mm (5.35 in.) 5310/5310N ... PE3029TLV50 136 mm (5.35 in.) 5310/5310N ... PE3029TLV52 136 mm (5.35 in.) Traktoren der Serie 5015: (Agritalia) 5215/5215N ... CD3029TAT70 136 mm (5.35 in.) 5315/5315N ... CD3029TAT71 136 mm (5.35 in.) Traktoren der Serie 5020: (Augusta) 5220 ... PE3029DLV53 136 mm (5.35 in.) 5220 ... PE3029DLV55 136 mm (5.35 in.) 5320/5320N ... PE3029TLV52 136 mm (5.35 in.) Kompaktlader (Adapter): 240 ... PE3029DKV50 137 mm (5.39 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000104 –29–28SEP04–1/4

CTM128 (18NOV04) 300-22 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=340,

Reparaturdaten

Maschinenmodell-Nr. Motormodell Abstand 300 PE3029DKV51 137 mm (5.39 in.) 23 PE3029DKV54 137 mm (5.39 in.) PE3029DKV55 137 mm (5.39 in.) 250 ... PE3029TKV50 137 mm (5.39 in.) PE3029TKV51 137 mm (5.39 in.) 260 ... PE3029TKV52 137 mm (5.39 in.) PE3029TKV53 137 mm (5.39 in.) Motormodell Höhe der Meßstabführung Motoren für GOLDONI-Traktoren: CD3029DFG21 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029DFG22 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029DFG50 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029DFG51 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029TFG21 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029TFG50 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029TFG51 ... 137 mm (5.39 in.) CD3029TFG71 ... 137 mm (5.39 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000104 –29–28SEP04–2/4

CTM128 (18NOV04) 300-23 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=341,

Reparaturdaten

300 OEM-Motoren (nicht zertifiziert) Optionscode Abstand 24 CD3029DF120 ... 2007, 2020, 2021, 140 mm (5.51 in.) 2010, 2022, 2044 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029DF121 ... 2020 140 mm (5.51 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029DF122 ... 2034 140 mm (5.51 in.) CD3029DF123 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029DF124 ... 2034 140 mm (5.51 in.) CD3029DF127 ... 2034 140 mm (5.51 in.) CD3029DF128 ... 2034, 2042 140 mm (5.51 in.) CD3029DF160 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2022 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029DF161 ... 2020 140 mm (5.51 in.) 2022 137 mm (5.39 in.) CD3029DF162 ... 2022, 2024 137 mm (5.39 in.) CD3029DF163 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029DF164 ... 2020 140 mm (5.515 in.) CD3029DF165 ... 2024 137 mm (5.39 in.) 2033 140 mm (5.51 in.) CD3029DF166 ... 2017 137 mm (5.39 in.) PE3029DF120 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) PE3029DF160 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) CD3029TF120 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2020, 2028 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029TF121 ... 2020 140 mm (5.51 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029TF123 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029TF160 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2022 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029TF161 ... 2020 140 mm (5.51 in.) 2022 137 mm (5.39 in.) CD3029TF162 ... 2022, 2024 137 mm (5.39 in.) CD3029TF163 ... 2024 137 mm (5.39 in.) 2033 140 mm (5.51 in.) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000104 –29–28SEP04–3/4

CTM128 (18NOV04) 300-24 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=342,

Reparaturdaten

OEM-Motoren (nicht zertifiziert) Optionscode Abstand 300 PE3029TF120 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) PE3029TF160 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) OEM-Motoren (nach Kategorie 1 zertifiziert) Optionscode Abstand CD3029DF150 ... 2010, 2022 137 mm (5.39 in.) 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029DF151 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029DF152 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029DF180 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2022 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029DF186 ... 2017 137 mm (5.39 in.) PE3029DF150 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) PE3029DF180 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) CD3029TF150 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2022, 2028 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) CD3029TF151 ... 2022 137 mm (5.39 in.) 2025 140 mm (5.51 in.) CD3029TF152 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029TF158 ... 2020 140 mm (5.51 in.) CD3029TF180 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) 2022 137 mm (5.39 in.) 2023 165 mm (6.50 in.) PE3029TF150 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) PE3029TF180 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) OEM-Motoren (nach Kategorie 2 zertifiziert) Optionscode Abstand CD3029TF270 ... 2020, 2021, 2033 140 mm (5.51 in.) PE3029TF270 ... 2020, 2021 140 mm (5.51 in.) CD03523,0000104 –29–28SEP04–4/4

CTM128 (18NOV04) 300-25 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=343,

Reparaturdaten

300 Spezifikationen für das Luftansaug- und 26 Auspuffsystem

Turbolader-Ladedruck

Traktoren der Serie 5000 (hergestellt in Agritalia) TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 5400/5400N CD3029TAT02 GARRETT TA25 2400 77 (0.77) (11) Traktoren der Serie 5000 (hergestellt in Indien) TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 5303 PY3029TPY11 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 77 (0.77) (11) 5403 PY3029TPY02 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 77 (0.77) (11) Traktoren der Serie 5010 (hergestellt in Agritalia) TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZALHALDEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 5410/5410N CD3029TAT50 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2300 99 (0.99) (14.4) Traktoren der Serie 5010 (hergestellt in Augusta) TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 5310/5310N PE3029TLV50 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 100 (1) (15) 5310/5310N PE3029TLV52 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 100 (1) (15) Traktoren der Serie 5015 (hergestellt in Agritalia) TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZALHALDEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 5215/5215N CD3029TAT70 Borg-Warner/Schwitzer S1B (mit 2300 74 (0.74) (10.7) Ladedruckbegrenzer) 5315/5315N CD3029TAT71 Borg-Warner/Schwitzer S1B (mit 2300 81 (0.81) (11.7) Ladedruckbegrenzer) Traktoren der Serie 5020 (hergestellt in Augusta) TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 5320/5320N PE3029TLV52 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 100 (1) (15) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000010C –29–16NOV04–1/4

CTM128 (18NOV04) 300-26 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=344,

Reparaturdaten

Kompaktlader 300 MODELL MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% 250 PE3029TKV50 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 99 (0.99) (14.4) 250 PE3029TKV51 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 99 (0.99) (14.4) 260 PE3029TKV52 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 105 (1.05) (15.2) 260 PE3029TKV53 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2400 105 (1.05) (15.2) Motoren für GOLDONI-Traktoren TRAKTOR MOTOR TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL MODELL U/min bei Vollast-Nenndrehzahl kPa (bar) (psi) ± 10% CD3029TFG21 GARRETT TA25 2300 70 (0.7) (10) CD3029TFG50 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2300 99 (0.99) (14.4) CD3029TFG51 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 114 (1.14) (16) CD3029TFG71 Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 76 (0.76) (11) OEM-Motoren (nicht zertifiziert) MOTOR KRAFTSTOFF- TURBOLADERMODELL NENNDREHZAHLLADEDRUCK MODELL EINSPRITZPUMPE U/min bei Vollast-Nenndrehzahl OPTIONSCODE kPa (bar) (psi) ± 10% CD3029TF120 1602, 1632, 1640 GARRETT TA25 oder SCHWITZER 2500 85 (0.85) (12) S1B CD3029TF120 16TT, 16TU Borg-Warner/Schwitzer S1B 1500 85 (0.85) (12) CD3029TF121 1602, 1632 GARRETT TA25 2500 85 (0.85) (12) CD3029TF123 16BT GARRETT TA25 2500 85 (0.85) (12) CD3029TF160 1602, 1632, 1634,1640 GARRETT TA25 oder SCHWITZER 2500 85 (0.85) (12) S1B CD3029TF160 1633 GARRETT TA25 2200 55 (0.55) (8) CD3029TF161 16EV GARRETT TA25 2500 85 (0.85) (12) CD3029TF162 1633 GARRETT TA25 2200 85 (0.85) (12) CD3029TF163 1602 GARRETT TA25 2500 85 (0.85) (12) PE3029TF120 1602, 1632, 1640 GARRETT TA25 2500 85 (0.85) (12) PE3029TF120 16TT, 16TU Borg-Warner/Schwitzer S1B 1500 85 (0.85) (12) PE3029TF160 1602, 1632, 1640 GARRETT TA25 2500 85 (0.85) (12) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000010C –29–16NOV04–2/4

CTM128 (18NOV04) 300-27 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=345,

Reparaturdaten

300 OEM-Motoren (nach Kategorie 1 zertifiziert) MOTOR KRAFTSTOFF- TURBOLADERMODELL NENNDREHZALHALDEDRUCK MODELL EINSPRITZPUMPE U/min bei Vollast-Nenndrehzahl OPTIONSCODE kPa (bar) (psi) ± 10% CD3029TF150 16DE, 16EJ Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 135 (1.35) (20) CD3029TF150 16DF, 16EK Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 114 (1.14) (17) CD3029TF150 16TR, 16TS Borg-Warner/Schwitzer S1B 1800 77 (0.77) (11) CD3029TF152 16EA Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 135 (1.35) (20) CD3029TF158 16TR, 16TS Borg-Warner/Schwitzer S1B 1800 77 (0.77) (11) CD3029TF158 16TT, 16TU Borg-Warner/Schwitzer S1B 1500 85 (0.85) (12) CD3029TF180 16DG, 16EL Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 135 (1.35) (20) CD3029TF180 16DH, 16EM Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 114 (1.14) (17) CD3029TF180 16ZB Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 114 (1.14) (17) PE3029TF150 16DE, 16EJ Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 135 (1.35) (20) PE3029TF150 16DF, 16EK Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 114 (1.14) (17) PE3029TF150 16TR, 16TS Borg-Warner/Schwitzer S1B 1800 77 (0.77) (11) PE3029TF180 16DG, 16EL Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 135 (1.35) (20) PE3029TF180 16DH, 16EM Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 114 (1.14) (17) OEM-Motoren (nach Kategorie 2 zertifiziert) MOTOR KRAFTSTOFF- TURBOLADERMODELL NENNDREHZALHALDEDRUCK MODELL EINSPRITZPUMPE U/min bei Vollast-Nenndrehzahl OPTIONSCODE kPa (bar) (psi) ± 10% CD3029TF270 164D, 164E Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 74 (0.74) (10.7) CD3029TF270 168W, 168X, 16ZE, Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 76 (0.76) (11) 164F, 164G CD3029TF270 164H, 164I Borg-Warner/Schwitzer S1B 1800 94 (0.94) (13.6) PE3029TF270 164D, 164E Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 74 (0.74) (10.7) PE3029TF270 164F, 164G Borg-Warner/Schwitzer S1B 2500 76 (0.76) (11) PE3029TF270 164H, 164I Borg-Warner/Schwitzer S1B 1800 94 (0.94) (13.6) Prüfpunkt Maß Spezifikation

Ansaugkrümmer zu Zylinderkopf, Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Sechskantschrauben Auspuffkrümmer zu Zylinderkopf, Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Sechskantschrauben GARRETT-Turbolader Modell TA25 Radialspiel 0,06—0,13 mm (0.0024—0.005 in.) Modell TA25 Axialspiel 0,025—0,09 mm (0.001—0.0035 in.) Turbolader zu Auspuffkrümmer Drehmoment 30 N•m (20 lb-ft)

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,000010C –29–16NOV04–3/4

CTM128 (18NOV04) 300-28 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=346, Reparaturdaten Prüfpunkt Maß Spezifikation 300 Mittelgehäuse zu Turbinengehäuse Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Öleinlaßleitung zu Turbolader Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Ölrücklaufleitung zu Turbolader Drehmoment 40 N•m (30 lb-ft) Borg-Warner/Schwitzer-Turbolader Modell S1B Radialspiel 0,51 mm (0.20 in.) max. Modell S1B Axialspiel 0,14 mm (0.0055 in.) max. Turbolader zu Auspuffkrümmer Drehmoment 30 N•m (20 lb-ft) Mittelgehäuse zu Turbinengehäuse Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Öleinlaßleitung zu Turbolader Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Ölrücklaufleitung zu Turbolader Drehmoment 40 N•m (30 lb-ft) Luftheizungsglühkerze Drehmoment 35 N•m (25 lb-ft) CD03523,000010C –29–16NOV04–4/4

Spezifikationen für das Kraftstoffsystem

Spezifikationen für Kraftstoffeinspritzpumpe Traktoren der Serie 5000 (hergestellt in Agritalia) TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5300/5300N CD3029DAT01 RE57288 2400 2605 18 775 Herkömml. 42 (57) (DP200) 5400/5400N CD3029TAT02 RE67453 RE507499 2400 2605 13 775 Herkömml. 53 (72) (DP200) 5400/5400N CD3029TAT02 RE507499 2400 2605 13 775 Herkömml. 53 (72) (DP201) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–1/15 CTM128 (18NOV04) 300-29 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=347,

Reparaturdaten

300 Traktoren der Serie 5000 (hergestellt in Indien) TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5103 PY3029DPY03 MICO 369 2400 2485 17.5 850 Herkömml. 29 (40) 5103S PY3029DPY04 MICO 368 2400 2485 17.5 850 Herkömml. 31 (42) 5103 PE3029DPY06 RE518650 (DB2) 2400 2605 14.5 850 Herkömml. 33 (44) (Export USA) 5103 PY3029DPY12 RE522909 (DB4) 2400 2605 6.5 800 Herkömml. 37 (50) (Export USA) 5203 PY3029DPY02 MICO 367 2400 2485 17.5 850 Herkömml. 35 (47) 5203S PY3029DPY08 MICO 397 2400 2485 18 850 Herkömml. 37 (50) 5203 PE3029DPY05 RE518649 (DB4) 2400 2605 5.5 850 Herkömml. 40 (54) (Export USA) 5203 PY3029DPY13 RE522910 (DB4) 2400 2605 7.5 800 Herkömml. 40 (54) (Export USA) 5303 PY3029DPY07 MICO 366 2400 2585 18 850 Herkömml. 40 (54) (Export Mexiko) 5303 PY3029DPY05 RE518649 (DB4) RE522712 (DB4) 2400 2605 5.5 825 Herkömml. 40 (54) (Export Türkei) RE522712 2400 2605 5.5 825 Herkömml. 40 (54) (DB4) 5303 PE3029TLV52 RE500442 (DB4) 2400 2605 7 825 Herkömml. 48 (64) (Export USA) 5303 PY3029TPY11 RE500442 (DB4) 2400 2605 7 800 Herkömml. 48 (64) (Export USA) 5403 PY3029TPY02 RE500442 (DB4) 2400 2605 5.5 825 Herkömml. 48 (64) (Export Türkei) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–2/15

CTM128 (18NOV04) 300-30 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=348,

Reparaturdaten

Traktoren der Serie 5010 (hergestellt in Agritalia) 300 TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5310/5310N CD3029DAT50 RE508603 (DB4) 2300 2495 6.5 850 Herkömml. 40 (54) 5410/5410N CD3029TAT50 RE508602 (DB4) 2300 2495 6.0 850 Herkömml. 48 (64) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Traktoren der Serie 5010 (hergestellt in Indien) TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5310 PY3029DPY01 MICO 366 2400 2605 18 850 Herkömml. 40 (54) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Traktoren der Serie 5010 (hergestellt in Augusta) TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5105 PE3029DLV51 RE504059 (DB2) 2300 2495 6 850 "Rate- 34 (46) Shaping"- Düse 5205 PE3029DLV52 RE504060 (DB2) 2300 2495 6.5 850 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 5210 CD3029DLV50 RE500441 (DB4) 2400 2605 6 825 Herkömml. 40 (54) 5210 PE3029DLV50 RE500441 (DB4) 2400 2605 6 825 Herkömml. 40 (54) 5210 PE3029DLV53 RE504951 (DB2) 2400 2605 16 850 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 5210 PE3029DLV54 RE504951 (DB2) 2400 2605 7 850 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 5310/5.310N CD3029TLV50 RE500442 (DB4) 2400 2605 6 825 Herkömml. 48 (64) 5310/5310N PE3029TLV50 RE500442 (DB4) 2400 2605 6 825 Herkömml. 48 (64) 5310/5310N PE3029TLV52 RE500442 (DB4) 2400 2605 6 825 Herkömml. 48 (64) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–3/15

CTM128 (18NOV04) 300-31 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=349,

Reparaturdaten

300 Traktoren der Serie 5015 (hergestellt in Agritalia) TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5215/5215N CD3029TAT70 RE519327 (DB4) 2300 2495 -0.5 850 Herkömml. 41 (55) 5315/5315N CD3029TAT71 RE519328 (DB4) 2300 2495 1 850 Herkömml. 49 (66) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Traktoren der Serie 5020 (hergestellt in Augusta) TRAKTOR MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 5220 PE3029DLV53 RE504951 (DB2) 2400 2605 16 850 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 5220 PE3029DLV55 RE518649 (DB4) 2400 2605 7 850 Herkömml. 40 (54) 5320/5320N PE3029TLV52 RE500442 (DB4) 2400 2605 6 825 Herkömml. 48 (64) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Kompaktlader MODELL MOTOR ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZBAEHRLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUFEINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min 240 PE3029DKV50 RE501933 (DB2) 2450 2660 17 1200 Herkömml. 36 (54) 240 PE3029DKV51 RE501933 (DB2) 2450 2660 17 1200 Herkömml. 36 (54) 240 PE3029DKV54 RE515384 (DB2) 2400 2605 6 1200 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 240 PE3029DKV55 RE505093(DB2) RE515384 (DB2) 2400 2605 6 1200 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 240 PE3029DKV55 RE515384 (DB2) 2400 2605 6 1200 "Rate- 40 (54) Shaping"- Düse 250 PE3029TKV50 RE504894 (DB4) 2400 2605 7 1200 Herkömml. 48 (64) 250 PE3029TKV51 RE504894 (DB4) 2400 2605 7 1200 Herkömml. 48 (64) 260 PE3029TKV52 RE500443 (DB4) 2400 2605 5 1200 Herkömml. 54 (72) 260 PE3029TKV53 RE500443 (DB4) 2400 2605 5 1200 Herkömml. 54 (72) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–4/15

CTM128 (18NOV04) 300-32 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=350,

Reparaturdaten

Motoren für GOLDONI-Traktoren 300 MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHOZABHERLER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min CD3029DFG21 RE66492 RE503017 (DB2) 2300 2495 17 800 Herkömml. 33 (45) (DP200) CD3029DFG21 RE503017 (DB2) 2300 2495 18 800 Herkömml. 33 (45) CD3029DFG22 RE57288 RE503019 (DB2) 2300 2495 18 800 Herkömml. 42 (57) (DP200) CD3029DFG22 RE503019 (DB2) 2300 2495 17 800 Herkömml. 42 (57) CD3029DFG50 RE508603 (DB4) 2300 2495 6.5 850 Herkömml. 40 (54) CD3029DFG51 RE501258 (DB4) RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DFG51 RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029TFG21 RE66496 RE503021 (DB2) 2300 2495 15 800 Herkömml. 52 (70) (DP200) CD3029TFG21 RE503021 (DB2) 2300 2495 15 800 Herkömml. 52 (70) CD3029TFG50 RE508602 (DB4) 2300 2495 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TFG51 RE501207 (DB4) RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TFG51 RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TFG71 RE521533 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 52 (70) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–5/15

CTM128 (18NOV04) 300-33 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=351,

Reparaturdaten

300 OEM-Motoren (nicht zertifiziert) MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHZOABHELRER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min CD3029DF120 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF120 1603 RE53786 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 35 (48) CD3029DF120 1641 RE64241 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 31 (42) CD3029DF120 1642 RE67271 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF120 1644 RE41939 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 34 (46) CD3029DF120 1645 RE67003 (DB2) 2500 2710 17 850 Herkömml. 37 (50) CD3029DF120 1648 RE64242 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 30 (40) CD3029DF120 1650 RE41938 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF120 1655 RE53785 (DB2) 2500 2710 15 1700 Herkömml. 43 (58) CD3029DF120 169T RE41939 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 34 (46) CD3029DF120 169U RE64242 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 30 (40) CD3029DF121 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF121 1650 RE41938 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF122 1603 RE53786 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 35 (48) CD3029DF122 1641 RE64241 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 31 (42) CD3029DF122 1644 RE41939 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 34 (46) CD3029DF122 1648 RE64242 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 30 (40) CD3029DF123 16BS RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF124 1641 RE64241 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 31 (42) CD3029DF128 1603 RE53786 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 35 (48) CD3029DF128 1641 RE64241 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 31 (42) CD3029DF128 1644 RE41939 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 34 (46) CD3029DF128 1648 RE64242 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 30 (40) CD3029DF128 169T RE41939 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 34 (46) CD3029DF128 169U RE64242 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 30 (40) PE3029DF120 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) PE3029DF120 1603 RE53786 (DB2) 1800 1880 15 Herkömml. 35 (48) PE3029DF120 1641 RE64241 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 31 (42) PE3029DF120 1642 RE67271 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) PE3029DF120 1644 RE41939 (DB2) 1800 1800 15 Herkömml. 34 (46) PE3029DF120 1648 RE64242 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 30 (40) PE3029DF120 1650 RE41938 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) PE3029DF120 1655 RE53785 (DB2) 2500 2710 15 1700 Herkömml. 36 (49) CD3029DF160 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF160 1632 RE51940 (DB2) 2200 2390 17 800 Herkömml. 37 (50) CD3029DF160 1641 RE64241 (DB2) 1500 1565 15 Herkömml. 31 (42) CD3029DF160 1643 RE67271 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–6/15

CTM128 (18NOV04) 300-34 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=352,

Reparaturdaten

MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHZOABHELRER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa 300 MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) 35 U/min Grad U/min CD3029DF160 1650 RE41938 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF161 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF162 1632 RE51940 (DB2) 2200 2390 17 800 Herkömml. 37 (50) CD3029DF162 16YG RE51940 (DB2) 2200 2390 17 800 Herkömml. 37 (50) CD3029DF163 1654 RE63523 (DB2) 2400 2605 17 800 Herkömml. 48 (64) CD3029DF164 16DV RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF165 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF165 16TH RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029DF166 16JM RE503017 (DB2) 2300 2495 19 800 Herkömml. 33 (44) PE3029DF160 1602 RE53785 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) PE3029DF160 1643 RE67271 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) PE3029DF160 1650 RE41938 (DB2) 2500 2710 17 800 Herkömml. 43 (58) CD3029TF120 1602 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF120 1632 RE58903 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF120 1640 RE53958 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF120 16TT RE506879 (DB4) 1500 1565 6.5 Herkömml. 42 (57) CD3029TF120 16TU RE506880 (DB4) 1500 1565 6.5 Herkömml. 42 (57) CD3029TF121 1602 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF121 1632 RE58903 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF123 16BT RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) PE3029TF120 1602 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) PE3029TF120 1632 RE58903 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) PE3029TF120 1640 RE53958 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) PE3029TF120 16TT RE506879 (DB4) 1500 1565 6.5 Herkömml. 42 (57) PE3029TF120 16TU RE506880 (DB4) 1500 1565 6.5 Herkömml. 42 (57) CD3029TF160 1602 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF160 1632 RE58903 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF160 1633 RE51979 (DB4) 2200 2390 17 800 Herkömml. 46 (62) CD3029TF160 1634 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF160 1640 RE53958 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF161 16EV RE53958 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF161 1634 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) CD3029TF162 1633 RE51979 (DB4) 2200 2390 17 800 Herkömml. 46 (62) CD3029TF163 1602 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) PE3029TF160 1602 RE53783 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–7/15

CTM128 (18NOV04) 300-35 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=353,

Reparaturdaten

300 MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHZOABHELRER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa 36 MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min PE3029TF160 1632 RE58903 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) PE3029TF160 1640 RE53958 (DB4) 2500 2710 11 800 Herkömml. 59 (80) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–8/15

CTM128 (18NOV04) 300-36 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=354,

Reparaturdaten

OEM-Motoren (nach Kategorie 1 zertifiziert) 300 MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHZOABHELRER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min CD3029DF150 16DP RE501258 (DB4) RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF150 16DP RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF150 16DQ RE501259 (DB4) 2500 2710 7 850 Herkömml. 37 (50) CD3029DF150 16EG RE501983 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF150 16EQ RE501258 (DB4) RE502182 (DB4) 2500 2710 8 1700 Herkömml. 43 (58) CD3029DF150 16EQ RE502182 (DB4) RE502509 (DB4) 2500 2710 8 1700 Herkömml. 43 (58) CD3029DF150 16EQ RE502509 (DB4) 2500 2710 8 1700 Herkömml. 43 (58) CD3029DF150 16HW RE501259 (DB4) 2500 2710 7 850 Herkömml. 36 (49) CD3029DF150 16PN RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF151 16DZ RE501258 (DB4) RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF151 16DZ RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF152 16KZ RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) PE3029DF150 16DP RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) PE3029DF150 16EG RE501893 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) PE3029DF150 16EQ RE502509 (DB4) 2500 2710 8 1700 Herkömml. 43 (58) PE3029DF150 16HW RE501259 (DB4) 2500 2710 7 850 Herkömml. 36 (49) PE3029DF150 16PH RE501259 (DB4) 2500 2710 7 850 Herkömml. 36 (49) CD3029DF180 16DR RE501258 (DB4) RE502217 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF180 16DR RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF180 16DS RE501259 (DB4) 2500 2710 7 850 Herkömml. 36 (49) CD3029DF180 16EH RE501983 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF180 16NP RE502217 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029DF180 168V RE501259 (DB4) 2500 2710 7 850 Herkömml. 36 (49) CD3029DF186 16ZK RE508603 (DB4) 2300 2495 6.6 850 Herkömml. 40 (54) PE3029DF180 16DR RE501258 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) PE3029DF180 16EH RE501983 (DB4) 2500 2710 6.5 850 Herkömml. 43 (58) CD3029TF150 16DE RE501205 (DB4) RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) CD3029TF150 16DE RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) CD3029TF150 16DF RE501207 (DB4) RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TF150 16EJ RE501985 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) CD3029TF150 16EK RE501986 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TF150 16TR RE506877 (DB4) 1800 1880 6.5 Herkömml. 48 (64) CD3029TF150 16TS RE506877 (DB4) 1800 1880 6.5 Herkömml. 48 (64) CD3029TF152 16EA RE501205 (DB4) RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) CD3029TF152 16EA RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) PE3029TF150 16DE RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) PE3029TF150 16DF RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–9/15

CTM128 (18NOV04) 300-37 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=355,

Reparaturdaten

300 MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHZOABHELRER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa 38 MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min PE3029TF150 16EJ RE501985 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) PE3029TF150 16EK RE501986 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) PE3029TF150 16TR RE506877 (DB4) 1800 1880 6.5 Herkömml. 48 (64) PE3029TF150 16TS RE506877 (DB4) 1800 1880 6.5 Herkömml. 48 (64) CD3029TF180 16DG RE501205 (DB4) RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) CD3029TF180 16DG RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) CD3029TF180 16DH RE501207 (DB4) RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TF180 16DH RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TF180 16EL RE501985 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (80) CD3029TF180 16EM RE501986 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) CD3029TF180 16ZB RE522238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) PE3029TF180 16DG RE502218 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 59 (80) PE3029TF180 16DH RE502238 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) PE3029TF180 16EL RE501985 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (80) PE3029TF180 16EM RE501986 (DB4) 2500 2710 6 850 Herkömml. 52 (70) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–10/15

CTM128 (18NOV04) 300-38 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=356,

Reparaturdaten

OEM-Motoren (nach Kategorie 2 zertifiziert) 300 MOTOR OPTION ORIGINAL ERSETZT NENNDREHZOABHELRER DYNAM. UNTERER DÜSENTYPLEISTUNGa MODELL CODE EINSPRITZPUMPE DURCH U/min LEERLAUF EINSTELLULNEGERLAUF kW (PS) U/min Grad U/min CD3029TF270 164D RE522349 (DB4) 2500 2710 1 850 Herkömml. 48 (64) CD3029TF270 164E RE522350 (DB4) 2500 2710 1 850 Herkömml. 48 (64) CD3029TF270 164F RE522351 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) CD3029TF270 164G RE522352 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) CD3029TF270 164H RE519015 (DB4) 1800 1880 -1 Herkömml. 48 (64) CD3029TF270 164I RE519016 (DB4) 1800 1880 -1 Herkömml. 48 (64) CD3029TF270 168W RE522351 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) CD3029TF270 168X RE521533 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) CD3029TF270 16ZE RE521533 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) PE3029TF270 164D RE522349 (DB4) 2500 2710 1 850 Herkömml. 48 (64) PE3029TF270 164E RE522350 (DB4) 2500 2710 1 850 Herkömml. 48 (64) PE3029TF270 164F RE522351 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) PE3029TF270 164G RE522352 (DB4) 2500 2710 2 850 Herkömml. 53 (71) PE3029TF270 164H RE519015 (DB4) 1800 1880 -1 Herkömml. 48 (64) PE3029TF270 164I RE519016 (DB4) 1800 1880 -1 Herkömml. 48 (64) aDie Leistungswerte gelten für einen Grundmotor ohne Widerstand durch zusätzliche Verbraucher wie z.B. Getriebe, Lüfter und andere Zusatzantriebe. Die tatsächliche Leistung ist der Dokumentation der Anwendung zu entnehmen. Prüfpunkt Maß Spezifikation

Runde Kraftstoffilter-Baugruppe Schrauben, Kraftstoffilterkopf zu Drehmoment 50 N•m (37 lb-ft) Motor Stopfen zu Kraftstoffilterkopf Drehmoment 5 N•m (3.5 lb-ft) Kraftstoffleitungen zu Kraftstoffilter Drehmoment 30 N•m (23 lb-ft) Kraftstoffpumpe zu Zylinderblock, Drehmoment 30 N•m (23 lb-ft) Sechskantschrauben Gashebel (Stanadyne) Stellungsschraube Drehmoment 3—3,5 N•m (2.2—2.6 lb-ft) Federschraube Drehmoment 4—4,5 N•m (3—3.3 lb-ft)

Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–11/15

CTM128 (18NOV04) 300-39 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren

PN=357, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Membran-Druckdosen-Halterung zu Drehmoment 5 N•m (45 lb-in.) Einspritzpumpe, Schrauben (Stanadyne) Hebel-Abhebung derMembran-Druck- Durch Druckbeaufschlagung 76—102 mm Hg (3—4 in. Hg) 10— dose (Stanadyne) 14 kPa (1.5—2.0 psi) Hebel der Membran-Druckdose bei Durch Druckbeaufschlagung 330—380 mm Hg (13—15 in. Hg) vollem Ausschlag (Stanadyne) 44—51 kPa (6.4—7.4 psi) Kraftstoffeinspritzpumpe STANA- DYNE DB2 oder DB4 Antriebszahnrad-Mutter (DB2) Drehmoment 125 N•m (92 lb-ft) Antriebszahnrad-Mutter (DB4) Drehmoment 200 N•m (145 lb-ft) Kraftstoffeinspritzleitung zu Ein- Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) spritzpumpe Kraftstoffeinspritzpumpe zu Front- Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) platte, Mutter Kraftstoffzuleitung zu Einspritz- Drehmoment 30 N•m (23 lb-ft) pumpe Kraftstoffrücklaufleitung zu Ein- Drehmoment 15 N•m (11 lb-ft) spritzpumpe Motorzündfolge 3 Zyl. Motoren 1-2-3 DELPHI/LUCAS-Kraftstoffein- spritzpumpe Antriebszahnrad-Mutter Drehmoment 80 N•m (60 lb-ft) Kraftstoffeinspritzleitung zu Ein- Drehmoment 30 N•m (23 lb-ft) spritzpumpe Kraftstoffeinspritzpumpe zu Front- Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) platte, Mutter Kraftstoffzuleitung zu Einspritz- Drehmoment 30 N•m (23 lb-ft) pumpe Kraftstoffrücklaufleitung zu Ein- Drehmoment 15 N•m (11 lb-ft) spritzpumpe Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–12/15 CTM128 (18NOV04) 300-40 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=358, Reparaturdaten Prüfpunkt Maß Spezifikation 300 Motorzündfolge 3 Zyl. Motoren 1-2-3 MICO Reiheneinspritzpumpe Kraftstofförderpumpe zu Einspritz- Drehmoment 5—7 N•m (4—5 lb-ft) pumpe, Muttern Antriebszahnrad-Mutter Drehmoment 85 N•m (62 lb-ft) Muttern Pumpe zu Frontplatte Drehmoment 50 N•m (35 lb-ft) Einspritzleitung Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Ölzuleitung Drehmoment 15 N•m (11 lb-ft) Kraftstoffzuleitung Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Kraftstoffauslaßleitung zu Kraftstof- Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) förderpumpe Kraftstoffeinlaßleitung zu Kraftstof- Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) förderpumpe Kraftstoffrückleitung Drehmoment 25 N•m (18 lb-ft) Drehzahlreglergehäuse Ölmenge 300 ml (10.14 oz) Kraftstoffeinspritzdüse Düsen (alle Typen) Rücklauf-Leckage bei 10300 kPa 1 bis 14 Tropfen innerhalb von 30 Se- (103 bar; 1500 psi) kunden Sicherungsmutter der Druckeinstell- 10 N•m (7 lb-ft) schraube - Drehmoment Sicherungsmutter der Hubeinstell- 5 N•m (3.5 lb-ft) schraube - Drehmoment Einspritzleitung zu Düse - Dreh- 30 N•m (23 lb-ft) moment Kraftstoffeinspritzdüse zu Zylinder- 37 N•m (27 lb-ft) kopf, Sechskantschrauben - Dreh- moment Leckleitungen, Muttern - Dreh- 5 N•m (3.5 lb-ft) moment Öffnungsdruck-Unterschied zwischen 700 kPa (7 bar; 100 psi) max. Zylindern Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–13/15 CTM128 (18NOV04) 300-41 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=359, Reparaturdaten 300 Prüfpunkt Maß Spezifikation Herkömmliche Düsen (3029D - Öffnungsdruck für Einstellung (neu 22600—23200 kPa (226—232 bar; nicht zertifizierte Motoren) oder überholt) 3277—3364 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder 22300 kPa (223 bar; 3233 psi) min. überholt) Öffnungsdruck für Einstellung 21500—22100 kPa (215—221 bar; (gebraucht) 3118—3205 psi) Öffnungsdruck für Prüfung 20400 kPa (204 bar; 2958 psi) min. (gebraucht) Ventilhub 1/2 Umdrehung Anzahl der Spitzen-Austrittsöff- 4 nungen Durchmesser der Spitzen-Austrittsöff- 0,27 mm (0.0106 in.) nungen Herkömmliche Düsen (3029D - zer- Öffnungsdruck für Einstellung (neu 24400—24900 kPa (244—249 bar; tifizierte Motoren) oder überholt) 3540—3620 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder 24100 kPa (241 bar; 3500 psi) min. überholt) Öffnungsdruck für Einstellung 23000—23600 kPa (230—236 bar; (gebraucht) 3340—3420 psi) Öffnungsdruck für Prüfung 21800 kPa (218 bar; 3170 psi) min. (gebraucht) Ventilhub 3/4 Umdrehung Anzahl der Spitzen-Austrittsöff- 4 nungen Durchmesser der Spitzen-Austrittsöff- 0,27 mm (0.0106 in.) nungen Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000118 –29–28SEP04–14/15 CTM128 (18NOV04) 300-42 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=360, Reparaturdaten Prüfpunkt Maß Spezifikation 300 Herkömmliche Düsen (3029T Öffnungsdruck für Einstellung (neu 26100—26600 kPa (261—266 bar; Motoren) oder überholt) 3780—3857 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder 25700 kPa (257 bar; 3727 psi) min. überholt) Öffnungsdruck für Einstellung 24700—25200 kPa (247—252 bar; (gebraucht) 3580—3654 psi) Öffnungsdruck für Prüfung 23500 kPa (235 bar; 3407 psi) min. (gebraucht) Ventilhub 3/4 Umdrehung Anzahl der Spitzen-Austrittsöff- 4 nungen Durchmesser der Spitzen-Austrittsöff- 0,29 mm (0.0116 in.) nungen "Rate-Shaping"-Düsen (3029D - Öffnungsdruck für Einstellung (neu 24400—24900 kPa (244—249 bar; zertifizierte Motoren) oder überholt) 3540—3620 psi) Öffnungsdruck für Prüfung (neu oder 24100 kPa (241 bar; 3500 psi) min. überholt) Öffnungsdruck für Einstellung 23000—23600 kPa (230—236 bar; (gebraucht) 3340—3420 psi) Öffnungsdruck für Prüfung 21800 kPa (218 bar; 3170 psi) min. (gebraucht) Ventilhub 7/8 Umdrehung Anzahl der Spitzen-Austrittsöff- 4 nungen Durchmesser der Spitzen-Austrittsöff- 0,28 mm (0.0111 in.) nungen CD03523,0000118 –29–28SEP04–15/15 CTM128 (18NOV04) 300-43 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=361, Reparaturdaten CTM128 (18NOV04) 300-44 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=362,

Gruppe 305 Diagnose- und Prüfspezifikationen Diagnose- und Prüfspezifikationen 305

Prüfpunkt Maß Spezifikation Motorverdichtungsdruck Minimum Durch Druckbeaufschlagung 2400 kPa (24 bar; 350 psi) Maximal Unterschied zwischen Zylindern 350 kPa (3.5 bar; 50 psi) Motoröldruck (min.) Bei 800 U/min Durch Druckbeaufschlagung 100 kPa (1 bar; 15 psi) Bei Nenndrehzahl (1500 oder 1800 Durch Druckbeaufschlagung 275 kPa (2.75 bar; 40 psi) U/min) Bei Nenndrehzahl (über 1800 Durch Druckbeaufschlagung 350 kPa (3.5 bar; 50 psi) U/min) Motordurchblasen an Kurbelge- häuse-Entlüftungsrohr 3029D Maximaler Durchfluß bei Vollast- 4 m3/h (141 cu-ft/h) Nenndrehzahl 3029T Maximaler Durchfluß bei Vollast- 6 m3/h (225 cu-ft/h) Nenndrehzahl Ölverbrauch des Motors Normaler Wert Bis zu 0,5 % der Kraftstoffver- brauchsrate Wert, bei dem eine Motorüberholung Bis zu 0,625% der Kraftstoffver- notwendig wird brauchsrate Prüfung des Kühlsystems Durch Druckbeaufschlagung 70 kPa (0.7 bar) (10 psi) Stößelstangenausschlag des Lade- Entfernung 0,13 bis 0,63 mm (0.005 bis 0.025 druckbegrenzers bei 114 kPa (1.14 in.) bar; 16.5 psi) Kraftstofförderpumpe (Verteiler- Durch Druckbeaufschlagung 15—30 kPa (0.15—0.30 bar; 2—4.5 Kraftstoffeinspritzpumpe) psi) Kraftstofförderpumpe (MICO Durch Druckbeaufschlagung 350 kPa (3.5 bar; 50 psi) Reiheneinspritzpumpe) Fortsetz. siehe nächste Seite CD03523,0000123 –29–17NOV04–1/2 CTM128 (18NOV04) 305-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=363, Diagnose- und Prüfspezifikationen 305 Prüfpunkt Maß Spezifikation Absperr-Magnetschalter Drehmoment 15 N•m (11 lb-ft) (DELPHI/LUCAS) Kaltstartschalter zu Thermostatab- Drehmoment 5 N•m (3.5 lb-ft) (42 lb-in.) deckung CD03523,0000123 –29–17NOV04–2/2 CTM128 (18NOV04) 305-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=364,

Stichwortverzeichnis

Seite Seite A Prüfung des Bodens und Mantels .10-23 Reinigung und Prüfung .10-21 Ausbau der Ventile und Ventilfedern .05-6 Überstand .10-30 Auspuffkrümmer Versetzte Anordnung der Kolbenringe.10-25 Indx Überprüfung .35-2 Zusammenbau .10-26 1 Zweite und dritte Ringnut .10-22 Kolbenbolzen Messung des Außendurchmessers .10-21

D

Kraftstoff Diesel .01-9 Darstellung der Einzelteile des Kühlers Kraftstoffe (CD3209DF128) .30-13 für Dieselmotoren .01-8 Dichtungsmittel-Richtlinien .03-3 Handhabung und Lagerung.01-10 Dieselkraftstoff ..01-8, 01-9 Kraftstoffeinspritzdüsen Dynamische Einstellung Ausbau .40-36 Information .40-28 Auseinanderbau .40-42 Einbau .40-45 Einstellung .40-43 E Kennzeichnung .40-35 Öffnungsdruck-Prüfung .40-40 Einbau der Ölwanne.25-12 Prüfung .40-38 Einbau des Lüfters .30-10 Prüfung des Ventilsitzes .40-40 Einbau des Ölabweisblechs .20-18 Reinigung .40-37 Einspritzpumpe (Stanadyne) Reinigung der Bohrung .05-5 Ausbau .40-4 Schnatter-Prüfung .40-39 Einbau .40-11 Spritzbild-Prüfung .40-38 Einstellung bei laufendem Motor Verschleißprüfung des Ventilschafts und der Einbau der magnetischen Sonde .40-30 -führung.40-39 Kraftstoffeinspritzpumpe (Delphi/Lucas) Anbringung .40-16 Ausbau .40-13

F

Prüfung des Absperr-Magnetschalters .120-10 Reparatur .40-15 Frontplatte Kraftstoffeinspritzpumpe (Stanadyne) Anbringung .20-15 Einstellung der Membran-Druckdose (in der Ausbau .20-8 Werkstatt) .40-10 Dichtung .20-14 Einstellung der Membran-Druckdose (vor Ort) .40-9 Ersetzen der Membran-Druckdose .40-8 K Ersetzen des Gashebels .40-7 Reparatur .40-6 Kennzeichnung Kraftstoffilter Motor-Informationen .01-1 (MICO Reiheneinspritzpumpe) Optionscode-Aufkleber .01-2 Ersetzen der Baugruppe .40-3 Kipphebelwelle Ersetzen des Einsatzes .40-3 Auseinanderbau und Prüfung .05-18 (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) Zusammenbau .05-19 Ersetzen der Baugruppe .40-2 Kolben Ersetzen des Einsatzes .40-1 Anbringen der Ringe .10-24 Kraftstofflagerung .01-10 Anbringung .10-27 Kraftstofförderpumpe Ausbau .10-3 (MICO Reiheneinspritzpumpe) Messung der Bolzenbohrung.10-22 Ausbau .40-18 Obere Ringnut .10-22 Einbau.40-21 CTM128 (18NOV04) Stichwortverzeichnis-1 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=1, Stichwortverzeichnis Seite Seite Prüfung .40-19 Nachschleifen .15-17 Zerlegen .40-20 Richtlinien zum Nachschleifen.15-18 Zusammenbau.40-21 Typ .15-15 Indx (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) Überprüfung .15-15 2 Ersetzen .40-4 Zapfendurchmesser .15-16 Kraftstoffsystem Kurbelwellen-Keilriemenscheibe Entlüften .40-47 Anbringung .15-1 Kraftstoffsystem - Funktion und Prüfungen Ausbau .15-1 DELPHI/LUCAS-Kraftstoffeinspritzpumpe .120-7 Funktion der Kaltstartverstellung .120-11 Funktion des Teillastverstellers .120-17

L

Funktionsprüfung der Kaltstartverstellung .120-14 Funktionsprüfung des Kaltstartschalters .120-17 Lagerung Funktionsprüfung des Teillastverstellers .120-18 Schmierstoffe .01-12 Kraftstoffeinspritzdüsen .120-28 Luftansaugsystem - Funktion und Prüfungen (MICO Reiheneinspritzpumpe) Funktion des Ladedruckbegrenzers.115-2 Allgemeine Funktion .120-19 Funktion des Turboladers .115-1 Diagnose .120-27 Störungen des Turboladers.115-5 Funktion der Kraftstoffeinspritzpumpe .120-25 Turbolader-Ladedruck .115-4 Funktion der Kraftstofförderpumpe.120-20 Lufteinlaßrohr Funktion der Regeleinrichtung .120-26 Überprüfung .35-1 Funktion des Kraftstoffilters .120-24 Lüfter-/Lichtmaschinen-Riemenspannung .30-8 Störungsdiagnose der Luftfilter Kraftstofförderpumpe .120-22 Darstellung der Einzelteile.35-10 STANADYNE-Kraftstoffeinspritzpumpe .120-5 Luftheizung (Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe) Aus- und Einbau der Glühkerze .35-10 Allgemeine Funktion .120-1 Druckmessung der Kraftstofförderpumpe .120-3 Funktion der Kraftstofförderpumpe.120-2 M Funktion des Kraftstoffilters .120-4 Kühlmittel Messung der Nockenstößelbohrung .10-6 Bei warmem Klima .01-16 MICO Reiheneinspritzpumpe Dieselmotor.01-14 Ausbau .40-23 Kühlsystem Einbau .40-25 Druckprüfung des Kühlsystems und des Reparatur .40-25 Kühlerverschlußdeckels .110-9 Mischen von Schmierstoffen.01-13 Entlüftung .30-7 Motor Kaltstart-Verstellschalter .30-7 Allgemeine Beschreibung des Motors .01-7 Kühlmittelheizung .30-11 Einlaufzeit .03-6 Kurbelwelle Längsschnitt .01-5 Anbringung .15-22 Reihenfolge zum Auseinanderbau.03-1 Ausbau .15-14 Reinigung .02-1 Einbau der Lagerschalen .15-21 Richtlinien zum Einlaufen .03-5 Einbau der Öldichtung/des Zusammenbau-Reihenfolge .03-4 Verschleißrings .15-13 Motor- Einbau des sechsteiligen Führungslagers .15-21 Querausschnitt .01-6 Einbau des zweiteiligen Führungslagers .15-21 Motordrehzahleinstellung Ersetzen des Zahnrads .15-20 MICO Reiheneinspritzpumpe.40-51 Hauptlagerspiel .15-17 Verteiler-Kraftstoffeinspritzpumpe .40-50 Hinterer Öldichtring .15-9 Motoröl Messung des Axialspiels.15-14 Einlaufzeit .03-7 Mikron-Spezifikationen für Bearbeitung .15-19 für Dieselmotoren .01-11 CTM128 (18NOV04) Stichwortverzeichnis-2 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=2, Stichwortverzeichnis Seite Seite Motoröl für die Einlaufzeit .03-7 Spezifikationen .25-9 Motorreparaturgestell Zahnrad-Axialspiel .25-8 Hebeverfahren .02-2 Zahnrad-Radialspiel .25-8 Motorsystem - Diagnose und Prüfungen Ölumgehungsventil, Ersetzen .25-6 Indx Messung des Motordurchblasens .110-5 3 Prüfung der Motordrehzahl .110-6 Prüfung der Motorverdichtung .110-3 Prüfung des Motoröldrucks .110-4 P Störungsdiagnose des Motors.110-1 Motorsystem - Funktion Pleuelstangen Kühlsystem .105-4 Allgemeine Hinweise.10-2 Schmiersystem .105-1 Anbringung .10-27 Ausbau .10-3 Ersetzen der Buchse (3029D) .10-17 Ersetzen der Buchse (3029T) .10-18 N Lagerspiel .10-16 Messung der Buchse .10-16 Nockenwelle Prüfung des Lagers.10-15 Anbringung .20-6 Zusammenbau .10-26 Ausbau .20-4 Prüfung der Kolbenkühldüsen.10-6 Ausbau der Buchse.10-7 Ausbau des Drehzahlmesser-Aufnehmerstifts .20-6 Einbau der Buchse .10-8 R Ersetzen des Zahnrads .20-5 Messung der Bohrung.10-6 Reparaturgestell Messung des Axialspiels.20-3 Befestigung des Motors .02-4 Messung des Nockenhubs .20-5 Verwendung und Sicherheitsvorkehrungen .02-3 Messung des Zapfen-Außendurchmessers .20-4 Prüfung der Nockenstößel.20-7

S

O Schmierstoffe Mischen .01-13 Öl für Dieselmotoren .01-11 Schmierstoffe, Lagerung.01-12 Öldruck-Regulierventil Schwungrad Ersetzen des Ventilsitzes .25-5 Anbringung .15-8 Öldruckregulierventil Ausbau .15-5 Anbringung .25-5 Einbau des Kugellagers .15-7 Ausbau .25-4 Ersetzen des Zahnkranzes .15-6 Ölfilter Schwungradgehäuse Einbau des Adapters.25-4 Ersetzen .15-12 Ölkühler Selbst hergestellte Werkzeuge Anbringung .25-2 Schablone zum Ersetzen der Frontplatte .210-1 Ausbau .25-1 Spezialwerkzeug Ersetzen des Nippels .25-2 JDG670A Kennzeichnung .25-1 Änderung..40-22, 210-1 Ölmeßstab-Führung, Ersetzen .25-6 Spezifikationen Ölpumpe Diagnose und Prüfung .305-1 Ausbau .25-8 Grundlegende Motorspezifikationen .01-4 Einbau .25-10 Kraftstoffsystem .300-29 Einzelteile .25-7 Kühlsystem .300-21 Ersetzen des Siebs .25-7 Kurbelwelle, Hauptlager und Schwungrad .300-7 CTM128 (18NOV04) Stichwortverzeichnis-3 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=3, Stichwortverzeichnis Seite Seite Luftansaug- und Auspuffsystem .300-26 Ventildrehvorrichtungen Mikron-genaue Bearbeitung der Prüfung .05-14 Kurbelwelle .15-19 Ventile Indx Motor-Kennzeichnungen .01-3 Anbringung .05-14 4 Nockenwelle und Steuerradanordnung .300-9 Schleifen des Sitzflächenwinkels.05-13 Schmiersystem .300-13 Ventilfedern Zylinderblock, Büchsen, Kolben und Prüfung der Spannung .05-14 Pleuelstangen .300-4 Ventilsitze Zylinderkopf und Ventile .300-1 Anbringung .05-12 Steuerdeckel Läppen .05-9 Ausbau .20-1 Verschleißring Einbau .20-20 Anbringung .20-21 Kennzeichnung .20-19 Vorderer Kurbelwellen-Öldichtring Steuerradanordnung Ausbau .20-1 Einbau des oberen Steuerrads .20-16 Einbau .20-21 Einbau des unteren Steuerrads.20-18 Messung des Flankenspiels .20-2

W

T Wasserpumpe Anbringung .30-5 Ausbau .30-1 Thermostat Auseinanderbau .30-2 Prüfung ..30-6, 110-7 Zusammenbau .30-3 Turbolader Werkzeuge Ausbau .35-3 Empfohlene und Wartungsausrüstung.205-1 Axiallagerspiel .35-6 Unbedingt erforderliche .200-1 Einbau .35-7 Einlaufzeit .35-9 Empfehlungen für die Verwendung .35-9 Prüfung der Funktion des Z Ladedruckbegrenzers .115-3 Radiallagerspiel.35-5 Zusatzvorrichtungen Reparatur .35-6 Einbau .20-22 Schnittansicht .35-4 Zwischenzahnräder Vorschmierung .35-6 Ausbau der Welle .20-11 Einbau der Zwischenzahnradwelle .20-13 Einbau des Spannstifts .20-12 Ersetzen der Buchse.20-11 U Messung der Buchse und der Welle .20-10 Messung des Axialspiels.20-7 Überströmventil .40-22 Zylinderblock Darstellung der Einzelteile.10-1 Ebenheit der Oberseite .10-10 Ersetzen der Lagerdeckel .10-9 V Messung der Kurbelwellenbohrung .10-8 Reinigung .10-5 Ventil und Kipphebel Zylinderbüchsen Anbringen des Kipphebeldeckels .05-22 Anbringung .10-13 Einbau der Kipphebel-Baugruppe .05-20 Aufrauhen .10-5 Einstellung des Ventilspiels.05-20 Ausbau .10-4 Prüfung der Ventile .05-13 Einbau der Dichtung .10-12 Prüfung des Ventilhubs .05-2 Einbau des O-Rings .10-13 CTM128 (18NOV04) Stichwortverzeichnis-4 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=4, Stichwortverzeichnis Seite Messung der Bohrung.10-4 Überstand .10-11 Zylinderkopf Abschließende Arbeiten .05-23 Indx Anbringung .05-16 5 Ausbau .05-3 Ausbau der Ventilsitzeinsätze .05-10 Darstellung der Einzelteile.05-1 Messung der Ventilführung .05-7 Positive Anzugsmoment-Methode .05-17 Prüfung der Ebenheit .05-6 Prüfung der Ventiltiefe.05-10 Rändeln der Ventilführungen.05-8 Reinigung der Ventilführungen .05-7 Reinigung und Prüfung der Ventilsitze .05-9 Zylinderkopf und Ventile Reihenfolge zum Einstellen der Ventile .05-21 CTM128 (18NOV04) Stichwortverzeichnis-5 POWERTECH 2,9-l-Dieselmotoren PN=5]
15

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Tomislav Ivančić So sollt ihr Beten 2. Auflage, Salzburg 2004 Originaltitel: A vi ovako molite Übersetzung: Anna Hoblaj Lektoren: Margit und Daniel Kulovits ISBN 3-901569-02-2 Inhalt Über den Autor .5 Vorwort .7 Einführung Gedanken zur Einführung 8 Wie kommen wir zu Gott .12 Das Sprechen Gottes .1
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Zu diesem Buch Seit Freud und Jung hat kein anderer Tiefenpsychologe zu einem so weitreichenden Umdenken in der Psychologie und Bewußtseinsforschung herausgefordert wie Stanislav Grof, der Begründer der Tanspersonalen Psychologie. Grofs Arbeiten mit veränderten Bewußtseinszuständen sind wie abenteue