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Autor Uta Nussbaum Upload-Datum 19.08.19
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Bedienungsanleitung

Otto-Hahn-Str. 7 . D - 22946 Trittau Tel . 04154- 849- 0 l Fax: 04154 - 849-132 Dieselstraße 7l D - 42781HaanTel . 02129- 9330- 0l Fax: 02129 - 9330-23 Kommunikationstechnik aus Norddeutschland,

Inhalt Inhalt Inhalt ...*... 1

Einführung .2

Bedienelemente, Display und Anschlüsse ... 5 Bedienelemente und Anschlüsse auf der Oberseite .5

1 Display . ... ....*... 10

Anschlüsse und RESET-Taste auf der linken Seite .12

f1 Stromversorgung .13

Batterien ...*... 14 Stromversorgung über ein externes Netzteil .15 Stromversorgung über Akkus .15 Stromversorgung über eine Fahrzeugbatterie .16

Bedienung .17

Einschalten .17 Lautstärke einstellen .17 Rauschsperre einstellen .17 Tastenfeld sperren/freischalten .18 Frequenz einstellen und speichern .18 Speicherplätze manuell aufrufen .20 Suchlauf (Scannen) .20

/ Frequenz-Suchlauf ... .. 21 1 “Monitor-Kanäle” .23

Speicherplatz-Suchlauf .24 Speicherplätze zum Überspringen markieren .26 Vorzugskanal-Überwachung .26 Automatische Batterie-Sparfunktion .27 Pfeifstellen - “Birdies” .28 Bei Problemen ....29 Technische Daten .30 Scanner-Praxis .32 Frequenzen und Dienste .34

, Einführung Einführung

Einführung Ordnung in die verschiedenen Frequenzen und Dienste und

erlaubt den effizienten Einsatz des Suchlaufes bei einer Viel- Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Scanners AE 39H von ALBRECHT. Sie haben damit einen hochwertigen Such- zahl von Anwendungszwecken. laufempfänger (“Scanner”) mit großem Frequenzbereich und r Zehn Monitor-Kanäle kleinen Abmessungen erworben. Zusätzlich zu den 200 Speicherplätzen stehen insgesamt Er bietet Ihnen Mikroprozessor-gesteuert mehr als 31 .OOO zehn “Monitor-Kanäle” zum schnellen Abspeichern einer Frequenzen zwischen 68 und 174 MHz, 380 und 512 MHz Frequenz (z.B. beim Suchlauf) zur Verfügung. Diese können sowie drei Bereiche zwischen 806 - 960 MHz. dann in normale Speicherplätze übernommen werden. Und einen hohen Bedienungskomfort, lesen Sie selbst: r Vorzugskanal-Überwachung r Hyperscan - Superschneller Suchlauf Ein spezieller Speicherplatz läßt sich als “Vorzugskanal” Etwa 50 Abstimmschritte oder 25 Speicherplätze tastet der markieren. Der Scanner wechselt dann vom jeweils aktuel- AE 39H im Suchlaufbetrieb ab - pro Sekunde! Er überprüft len Arbeitskanal alle zwei Sekunden automatisch und kurz- dabei, ob auf der gerade aufgerufenen Frequenz gesendet zeitig auf diesen Vorzugskanal - liegt dort Aktivität an, wird. Wenn ja, so bleibt er dort stehen. Wenn nicht, läuft schaltet er auf diesen um, ansonsten kehrt er wieder blitz- (“scannt”) er blitzschnell weiter. Damit lassen sich gezielt die schnell zum Arbeitskanal zurück. aktiven Kanäle aus diesem großen Frequenzbereich heraus- finden und überwachen. Ir Doppelsuper mit Quarzfilter Die Richtung des Frequenz-Suchlaufes läßt sich während Der AE 39H ist als Doppelsuper mit einem Quarzfilter und ei- des Suchlaufes ändern. nem Keramikfilter geschaltet. Damit ist er trennscharf und bietet eine Spiegelfrequenz-Unterdrückung bis zu 50 dB. Ir 200 Speicherplätze in zehn Gruppen Ihr AE 39H bietet 200 Speicherplätze, in denen sich nicht nur 7 Batterie-Sparschaltung die Frequenz, sondern auch noch weitere Funktionen able- Ihre Batterien halten Iänger, weil eine automatische Batterie- gen lassen: Sparschaltung den AE 39H nach einiger Zeit selbsttätig zwi- l Speicherplätze mit elektronischer Markierung werden im schen “Bereitschaft” und “Sparbetrieb” wechselt. Suchlauf übersprungen. r Ladeautomatik für Akkus l Für den Speichersuchlauf kann für jeden Speicherplatz Wenn Sie an Stelle von Batterien Akkus verwenden, so kön- eine Verzögerungszeit von zwei Sekunden eingegeben nen Sie diese bequem über die Ladebuchse CHG wieder werden - nach einem Stopp wird der Suchlauf mit zwei aufladen - eine Ladeschaltung ist im Scanner eingebaut! Sekunden Verzögerung wieder aufgenommen, so daß er nicht schon unbeabsichtigt in Sprechpausen erneut star- r Buchse für externe Stromversorgung tet. Über die Buchse PWR können Sie Ihren Scanner extern mit Der besseren Übersicht halber lassen sich diese ‘200 Spei- Strom versorgen (9 V Gleichspannung) - entweder aus ei- cherplätze in zehn Gruppen (“Speicherbänke”) mit jeweils nem passenden Netzteil (300 mA) oder (mit einem separa- bis zu 20 Speicherplätzen aufteilen. Das bringt die richtige ten Spannungswandler!) aus dem Bordnetz Ihres Autos. 2 3, Einführung Bedienelemente, Display und Anschlüsse-

F Kopfhörer-/Lautsprecher-Buchse Bedienelemente, Display und Anschlüsse

An der Buchse PHONE kann ein Kopfhörer oder Ohrhörer Ihr Scanner wird über die Bedienelemente auf der Oberseite zum stromsparenden, diskreten Mithören oder ein Lautspre- und über das Tastenfeld auf der Vorderseite bedient. cher für bessere Wiedergabe angeschlossen werden. Fast alle Betriebszustände des Scanners können Sie auf dem LCD-Anzeigefeld ablesen, das sogar beleuchtbar ist - Ir Bedienungsanleitung Taste LICHT drücken. Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch, Die Anschlüsse für ein Netzteil und ein Ladegerät befinden sie enthält auch viele Hinweise dazu, wie Sie aus Ihrem sich auf der linken Seite des Scanners. Daneben befindet AE 39H die beste Leistung herausholen. sich in einem kleinen Loch die RESET-Taste, mit der Sie alle selbst eingegebenen Daten (z.B. Speicher-Belegungen) so- 7 Lieferumfang fort löschen können. Ihr AE 39H wird komplett mit folgendem Zubehör geliefert: . Gummi-Wendelantenne Bedienelemente und Anschlüsse auf der Oberseite l Gürtelclip l Bedienungsanleitung l Leer-Batteriefach für sechs Mignonzellen ANT SQUELCH EIN / LAUTn1

ANT

Antennenanschluß - hier stecken Sie die mitgelieferte Gum- mi-Wendelantenne mit ihrem BNC-Stecker auf (s. Zeichnung Wichtiger Hinweis auf der folgenden Seite). Sie können auch eine externe Antenne über BNC-Stecker Ihr AE 39H ist als “Ton-Rundfunkempfänger” in hier anschließen - s. Hinweise im Kapitel “Scanner-Praxis” Deutschland “zugelassen”. Sie dürfen ihn damit zum Empfang von “Sendungen an alle” (z.B. Rundfunk, Ama- (ab S. 32). teurfunk, Wettersendungen...) benutzen. Verboten ist PHONE der Empfang von Sendungen, die nicht an die “Allge- Ohrhöreranschluß - zum Anschluß eines Ohr- oder Kopfhö- meinheit” gerichtet sind - z.B. Polizeifunk. rers mit einem zweipoligen 3,5-mm-Stecker. Der interne 4 5, Bedienelemente, Display und Anschlüsse Bedienelemente, Display und Anschlüsse Lautsprecher wird dann abgeschaltet. Tastenfeld auf der Vorderseite An dieser Buchse kann auch ein externer Lautsprecher an- Der größte Teil der Bedienung und die gesamte Program- geschlossen werden, der z.B. einen größeren Frequenzum- mierung (Speicher, Suchlauf etc.) erfolgt über die Tasten auf fang als der eingebaute Lautsprecher aufweist. der Vorderseite. Tip: Sie sparen Strom, wenn Sie statt über Lautsprecher mit Die ausführliche Bedienung entnehmen Sie bitte den einzel- einem Ohr- oder Kopfhörer empfangen! nen Abschnitten im Kapitel “Bedienung”.

SQUELCH

Rauschsperre oder Squelch - gibt die Wiedergabe mit Laut- sprecher oder Ohrhörer erst dann frei, wenn ein Empfangssi- SPERRE) c I gnal eine bestimmte Stärke erreicht hat. Dadurch wird das lästige und stromfressende Rauschen beim Bereitschaftsbe- SCAN MANUAL 1-20 21-40 41-60 trieb auf einem freien Kanal vermieden. Den SQUELCH- 0 0 Dam3 Regler setzen Sie auch im Suchlauf-Betrieb ein. Je weiter Sie den SQUELCH-Regler nach rechts (in Rich- PRI LIMIT 61-80 81-100 101-120 tung MAX) drehen, desto stärker müssen die Signale sein, 0 0 c4a damit auf Wiedergabe durchgeschaltet wird. Die höchste (Squelch-)Empfindlichkeit hingegen erzielen Sie, wenn der L/OUT A 121-140 141-160 161-180 SQUELCH-Regler auf dem linken Anschlag steht (MIN). 0 0 c7)aDc9) DELAY v 181-200 ENTER EIN/LAUT Kombinierter Ein-/Ausschalter und Lautstärkeregler - in Stel- 0 0 ODO lung AUS ist der Scanner ausgeschaltet. Drehen Sie den LICHT MON PGM CLEAR Regler nach rechts (in Richtung MAX), um ihn einzuschalten und die Lautstärke zu einzustellen. Der Regler SQUELCH000‘- - 0 sollte dabei auf dem linken Anschlag (MIN) stehen.

SPERRE

Antenne: Der richtige Dreh! Schieben Sie den Schalter nach rechts, um das Tastenfeld Die mitgelieferte (oder eine elektronisch zu sperren. Sie vermeiden damit eine verse- andere) Antenne wird an der hentliche Fehlbedienung oder eine Änderung der Einstellun- BNC-Bajonettbuchse auf der gen beim Tragen mit dem Gürtelclip. Schalter nach links Oberseite des Scanners an- schieben, um das Tastenfeld wieder freizuschalten. geschlossen (s. Zeichnung Hinweis: Die Bedienelemente auf der Oberseite so wie die rechts). Tasten SCAN, MANUAL und LICHT sind von dieser Sperre Für gute Kontaktgabe auf ausgenommen und funktionieren auch bei gesperrtem Ta- richtigen Sitz achten! stenfeld wie üblich. 6 7, Bedienelemente, Display und Anschlüsse Bedienelemente, Display und Anschlüsse SCAN Aufheben dieser Markierung und erneute Freischaltung für Mit Taste SCAN starten Sie den Suchlauf: Alle Speicherplä- den Speicher-Suchlauf: markierten Speicherplatz aufrufen ze in den jeweils aktivierten Speichergruppen werden auto- und nochmals Taste UOUT drücken (Anzeige L/O erlöscht). matisch nacheinander aufgerufen. Empfängt der Scanner V und A ein Signal, das die mit Regler SQUELCH eingestellte Mit diesen Tasten starten Sie den Frequenz-Suchlauf in Schwelle überschreitet, so stoppt der Suchlauf. Richtung tieferer (v) oder höherer (A) Frequenzen. Der Fre- MANUAL quenz-Suchlauf stoppt automatisch, wenn ein Signal die mit Stoppt den Speicher-Suchlauf auf Knopfdruck manuell auf Regler SQUELCH eingestellte Schwelle überschreitet. einem beliebigen Kanal - unabhängig davon, ob hier ein Si- gnal anliegt oder nicht. DELAYVerzögerung der automatischen Wiederaufnahme des Spei- Die weiteren Funktionen von Taste MANUAL: cherplatz-Suchlaufes um zwei Sekunden für den eingestell- l Bei jedem weiteren Druck auf Taste MANUAL schalten Sie ten Speicherplatz (Anzeige DLY). um einen Kanal weiter bzw. von Kanal 200 wieder auf Ka- LICHT nal 1. Beleuchtet die Anzeige zum problemlosen Ablesen auch bei l Sie können mit dem numerischen Tastenfeld direkt die Dunkelheit. Zum Abschalten Taste wieder loslassen. Nummer des gewünschten Kanals eingeben (z. B. Ziffern 1 und 2 für Kanal 12 drücken) und anschließend mit Taste MON MANUAL auf Empfang auf diesem Kanal schalten. Aufrufen des “Monitor-Kanals”. Hinweise: Vorlaufende Nullen für die Kanäle 1 bis 9 dürfen Numerisches Tastenfeld (1/1-20 bis 0/1 81-200) nicht eingegeben werden (also nicht 05, sondern nur Ziffer 5 Jede dieser Tasten hat zwei Funktionen: für Kanal 5 eintippen!). Unzulässige Eingaben (z.B. 258) Bei der Direkteingabe von Frequenzen und Speicherplät- quittiert das Display mit der Fehlermeldung Error - anschlie- zen gelten die Beschriftungen auf den Tasten 1 bis 0). ßend einfach eine gültige Nummer eingeben und mit Druck Im Speicherplatz-Suchlauf gelten die Beschriftungen ober- auf Taste MANUAL bestätigen. halb der Taste. Sie aktivieren dann die entsprechenden PRI Speicherplätze - z.B. mit 141-160 die Speicherplätze von Schaltet die Vorzugskanalüberwachung ein (Anzeige: PRI) 141 bis 160 in der Speichergruppe 8 (wird im Display un- und aus (Anzeige PRI erlöscht). terstrichen). Taste nochmals drücken, um die Speicher- gruppe wieder abzuschalten.

LIMIT

Taste zum Markieren der Grenzen des Frequenzsuchlaufes.(Dezimalpunkt) Dezimalpunkt für die Direkteingabe der Frequenz (trennt die L/OUT 1 -MHz- von der 1 00-kHz-Stelle). Mit dieser Taste markieren Sie die Speicherplätze, die Sie im automatischen Speichersuchlauf nicht überwachen wollen. ENTER Sie können die derart markierten Speicherplätze aber weiter- Eingabe der im Display angezeigten Frequenz in den einge- hin manuell aufrufen (Anzeige: L/O). stellten Speicherplatz. 8 9, Bedienelemente, Display und Anschlüsse Bedienelemente, Display und Anschlüsse

PGM

Umschalten in den Programmier-Betrieb (Anzeige: PGM) Frequenzanzeige in MHz (z.B. 145.5355 entsprechen zum Belegen den Speicherplätze mit den gewünschten Fre- 145.535,5 kHz) quenzen. CLEAR Dezimalpunkt, trennt die 1 -MHz- von der 100-kHz-Stelle. Löschtaste - hiermit löschen Sie unvollständig eingegebene B Fehleingaben (z.B. eine falsch eingetippte Frequenz). Die Batterieanzeige - blinkt dann alle drei Sekunden, wenn die Anzeige wird dabei komplett auf U66.0302 zurückgestellt, Batterien ausgewechselt oder die Akkus geladen werden und Sie können die korrekte Frequenz eingeben. müssen.

A undV

Markieren die Richtung des Suchlaufes. Display SRCH Das Display (Anzeige) informiert Sie über alle wichtigen Be- Der Frequenz-Suchlauf ist eingeschaltet. Zusätzlich Anzeige triebszustände und Einstellungen Ihres Scanners: -L- im durch Eckfrequenzen begrenzten Frequenz-Suchlauf; Anzeige -d- im “unbegrenzten” Frequenz-Suchlauf sowie in beiden Fällen Anzeige A bzw. v für die Richtung des Such- laufes.

SCAN

Der Speicherplatz-Suchlauf ist eingeschaltet. I MANA’ SFttN SCbi htA?d PGM PRI DLY L/O Zeigt die manuelle Eingabe eines Kanals an. PGM . P Der Programmierbetrieb zur Frequenzeingabe in einen Spei- Der Scanner befindet sich auf dem Vorzugskanal. cherplatz ist eingeschaltet. MON PRI Der Scanner befindet sich auf einem Monitorkanal. Die Vorzugskanal-Überwachung ist aktiviert. BANK DLY Die Reihe der Ziffern von 1 bis 10 (rechts von der Anzeige Der automatische Suchlauf auf diesem Kanal wird mit einer BANK) bezeichnet die Speichergruppen von 1 bis 10 Für Verzögerung von zwei Sekunden wieder aufgenommen. die Abstimmung oder den Suchlauf aktivierte Speichergrup- pen sind mit einem Strich markiert. L/O 888 ch Der angezeigte Speicherplatz ist markiert und damit aus Anzeige der Speicherplatz-Nummer (/ bis &?c). dem Speicherplatz-Suchlauf ausgenommen. 10 11, Bedienelemente, Display und Anschlüsse Stromversorgung -~ Anschlüsse und RESET-Taste auf der linken Seite r3 Erst RESET-Taste und danach Taste CLEAR loslassen. Auf der linken Seite befinden sich zwei Anschlüsse für die Die Speicherplätze sind damit gelöscht. externe Stromversorgung und - in einem kleinen Loch rechts oberhalb der Buchse PWR - die RESET-Taste. Über die Buchsen PWR und CHG informiert ausführlich der Abschnitt ‘Stromversorgung”. Rückseite $\l(rR%schluß für Mit dem Gürtelclip auf der Rückseite können Sie den Scan- externe Stromversor- ner am Gürtel oder im Hosenbund festklemmen. Wenn Sie gung mit einem Netztei l über einen Ohrhörer empfangen, dann ist damit ein völlig un- (9 V, mindestens auffälliger Betrieb gewährleistet. 300 mA). buchse fürAkkus Mittenkontakt = (9 V). Mittenkontakt = Minuspol! RESET-Taste Läßt sich Ihr Scanner nach dem Einschalten nicht (richtig) bedienen, so “entwirren” Sie den internen Mikroprozessor mit einem Druck auf die RESET-Taste auf der Rückseite - die Taste ist z.B. mit einer umgebogenen Büroklammer zu- gänglich. Siehe Zeichnung auf der folgenden Seite. Stromversorgung Die Speicherplätze werden dabei nicht gelöscht! Der Scanner kann mit Läßt sich das Problem dadurch nicht beseitigen, oder wollen l Batterien, (bzw. müssen) Sie alle Speicherplätze komplett Iöschen, so l Akkus oder einem müssen Sie: l externen Netzteil = den Scanner einschalten. betrieben werden. Die Akkus lassen sich durch die einge- 0 Taste CLEAR drücken, gedrückt halten und gleichzeitig baute Akkulade-Schaltung über eine separate Ladebuchse r? RESET-Taste (siehe oben) drücken im Scanner laden. 12 13, Strom Versorgung Strom Versorgung Batterien Stromversorgung über ein externes Netzteil Ihr Scanner wird mit sechs Mignonzellen betrieben, die in Sie können Ihren Scanner mit einem externen Gleichspan- das von unten zugängliche Batteriefach eingelegt werden: nungsnetzteil versorgen, das bei einer Spannung von9Vmindestens 300 mA liefert. Dieses Netzteil schließen Sie an der Buchse PWR auf linken Seite an - die Stromversorgung durch die Batterien bzw. Akkus ist dabei automatisch unter- brochen! Das Netzteil wird mit einem Hohlstecker (Durchmesser: 3,8 mm außen, 1,35 mm innen) an die Buchse PWR (oben) an- Batteriefachdeckel (nach unten abziehen) geschlossen. Der Mittenkontakt führt die negative Spannung, der Außen- kon takt positive Spannung! d Batteriefachdeckel in Pfeilrichtung abziehen. m Batteriefach herausnehmen. 0 Sechs Mignonzellen entsprechend der Blindprägung im Stromversorgung über Akkus Batteriefach einlegen (der Minuspol der ‘Batterie zeigt im- Anstelle von Batterien können Sie auch NiCd-Akkus gleicher mer zur Feder). Größe in das Batteriefach einlegen (aber: niemals Batterien m Batteriefach wieder in den Scanner stecken (es ist so kon- und Akkus mischen!). struiert, daß es sich nur in der richtigen Position einführen Die Akkus laden Sie mit einem externen Netzteil über die La- läßt - keine Gewalt anwenden!). debuchse CHG. Das (Lade-)Netzteil wird mit einem Hohl- a Batteriefachdeckel wieder aufschieben. stecker (Durchmesser: 3,8 mm außen, 1,35 mm innen) an Das Batteriefach sitzt zur guten Kontaktgabe federnd und die Buchse CHG (unten) angeschlossen. muß daher beim Aufschieben des Batteriefachdeckels et- was nach unten gedrückt werden. Der Mittenkontakt führt die negative Spannung, der Außen- kontakt positive Spannung! Hin weise: Verwenden Sie nur hochwertige und auslaufgeschützte Bat- Im Scanner ist eine Ladeautomatik eingebaut. Leere Akkus terien. Nehmen Sie die Batterien heraus, wenn Sie Ihren sind nach etwa 10 - 18 Stunden wieder komplett aufgeladen. Scanner längere Zeit nicht betreiben. Sinkt die Spannung Sie können in dieser Zeit mit dem Scanner arbeiten - aller- unter einen bestimmten Wert, so blinkt die Anzeige B im Dis- dings kann sich die Ladezeit dann verlängern. play. Sie sollten dann in Kürze die verbrauchten Batterien gegen frische austauschen. SICHERHEITSHINWEIS Wechseln Sie nur alle Batterien zugleich aus, “‘mischen” Sie Benutzen Sie niemals die Buchse CHG, wenn sich im also nicht benutzte und frische Batterien. Batteriefach statt sechs Akkus nicht-aufladbare Batteri- en befinden bzw. Sie Akkus und Batterien gemischt ha- Batterien sind Sondermüll! Geben Sie verbrauchte Bat- terien zur fachgerechten Entsorgung dort ab, wo Sie die ben! Beim “Laden” von Batterien werden diese sehr neuen Batterien gekauft haben! heiß und können sogar explodieren! 14 15, Stromversorgung Bedienung Tip: NiCd-A kkus halten länger, wenn sie beim Betrieb regel- Bedienung mäßig vollständig entladen werden. Warten Sie im Akkube- trieb mit dem Laden also immer solange, bis die blinkende In diesem Kapitel wird detailliert und mit praktischen Beispie- Anzeige B im Display eine zu niedrige Spannung signalisiert. len sowie Tips die Bedienung Ihres Scanners erläutert. Laden Sie erst dann die Akkus wieder vollständig auf. Einschalten Drehen Sie den Schalter/Regler EIN/LAUT aus Stellung Stromversorgung über eine Fahrzeugbatterie AUS nach rechts. Benutzen Sie Ihren Scanner im Auto, so können Sie ihn Es startet dann automatisch der Speicherplatz-Suchlauf, auch über den Zigarettenanzünder (und einen entsprechen- wenn die Rauschsperre (s.u.) geschlossen ist. den Spannungswandler - DC/DC-Adapter) mit Strom versor- gen und über die Buchse PWR betreiben oder über die Lautstärke einstellen Buchse CHG laden. Stellen Sie mit Schalter/Regler EIN/LAUT die gewünschte Dieser DCIDC-Adapter muß die Spannung Ihres Kfz-Netzes Lautstärke ein. (meistens 12 V, seltener 24 V) auf9VGleichspannung um- setzen und dabei mindestens 300 mA liefern. Das Fahrzeug- Rauschsperre einstellen’ chassis muß elektrisch auf “Masse” (= Minuspol) liegen. Mit Regler SQUELCH stellen Sie die Rauschsperre ein: Je Schließen Sie Ihren Scanner niemals direkt an 12 V an! weiter der Regler nach rechts (Richtung MAX) gedreht wird, Beachten Sie, daß die Lichtmaschine im Leerlauf und beim desto stärker müssen die Signale sein, die bei Empfang für Starten eventuell höhere Spannungen liefert. Die Spannung die Wiedergabe über Lautsprecher oder Kopfhörer durchge- an den Buchsen PWR und CHG darf keinesfalls9Vüber- schaltet werden. schreiten! Damit vermeiden Sie das stromfressende und nervtötende Rauschen beim Bereitschaftsempfang auf einer freien Fre- quenz. Des weiteren startet der automatische Suchlauf nur bei “geschlossener” und stoppt nur dann, wenn ein Signal empfangen wird, das die mit Regler SQUELCH ein- gestellte Schwelle überschreitet. Tip: So stellen Sie die Rauschsperre auf höchste Ansprech- empfindlichkeit: Auf einer freien Frequenz (nur Rauschen) drehen Sie den Regler SQUELCH vorsichtig so weit nach rechts, bis das Rauschen gerade verschwindet. Jetzt wird der Lautsprecher oder Kopfhörer auch beim Empfang schwächerer Signale zuverlässig auf Wiedergabe geschal- tet. Je nach Frequenz und Betriebsart (FM/AM) ist diese Einstel- lung auf die höchste Ansprechempfindlichkeit unterschied- lich. 16 17, Frequenz eins teilen und speichern Frequenz eins teilen und spei~ch-e~rn Tastenfeld sperredfreischalten Bei der Belegung der Speicher legen Sie durch die Speicher- Mit Schalter SPERRE sperren Sie alle Tasten und Bedien- platznummer damit gleichzeitig auch die Speichergruppe elemente (außer: SCAN, MANUAL, LICHT, EIN/LAUT und fest. SQUELCH) für die Bedienung: Schalter in Pfeilrichtung In jeden dieser Speicherplätze können Sie eine Frequenz schieben, Dadurch vermeiden Sie versehentliche Änderun- wie folgt eingeben (vorher Scanner einschalten!): gen der eingestellten Werte. 0 Taste MANUAL drücken. Tastenfeld freischalten: Schalter SPERRE wieder nach links d Gewünschte Speicherplatznummer mit dem Tastenfeld schieben. eingeben und Taste PGM drücken (Anzeige PGM). Der Speicherplatz wird aufgerufen - ist er leer, Anzeige &?L?,fiU&?, ist er schon belegt, so erscheint die vorher ein- gespeicherte Frequenz. Anderenfalls wird die alte Einga-

Frequenz einstellen und speichern be durch die neuen Daten überschrieben (gelöscht und

ersetzt). Gleichzeitig erscheint in der Anzeige oben ein Ihr Scanner verfügt über 200 Speicherplätze - plus zehn wei- Strich unter der entsprechenden Speichergruppe. teren für den “Monitorkanal”. Der besseren Übersicht halber CS Gewünschte Frequenz mit dem numerischen Tastenfeld sind diese Speicherplätze in zehn Speichergruppen (“Spei- eintippen. cherbänke) aufgeteilt. Jede dieser Speichergruppen läßt r3 Taste ENTER drücken, um die Frequenz zu speithern und sich für den Speichersuchlauf aktivieren oder abschalten. die Eingabe abzuschließen. Der Vorteil: Sie können bestimmte Dienste oder Regionen in Zur Eingabe weiterer Speicherplätze wiederholen Sie alle eigenen Speichergruppen ablegen. Wenn Sie dann bei Be- Schritte. Wollen Sie den jeweils nächsten Speicherplatz be- darf nur diese Gruppe(n) aktivieren, so arbeitet der Suchlauf legen, drücken Sie nur Taste PGM (und nicht vorher Taste noch effizienter. MANUAL!) Die Zuordnung von Speicherplatznummern und Speicher- gruppen entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle. Hin weise: Stellen Sie eine fehlerhafte Eingabe fest, bevor Sie diese mit

Speicher- Speicher- Speicher- Speicher- Taste ENTER abgeschlossen haben, so löschen Sie diekomplette Eingabe mit Druck auf Taste CLEAR (Anzeige:

plätze gruppe plätze gruppe &%.L?USO). Geben Sie dann nur die (richtige!) Frequenz ein und beenden Sie diese Eingabe mit ENTER. 1 - 201101 - 120 6 Bei der Eingabe ergänzt Ihr Scanner fehlende Stellen auto- matisch mit Nullen, wenn Sie nur alle MHz-Stellen (zwei oder 21-40 2 121 - 140 7 drei) eingeben und mit ENTER abschließen. Aus der Tasten- folge145ENTER wird somit automatisch die Eingabe 41 - 60 3 141 - 160 8 145,OOOOMHz; aus68ENTER automatisch 68,0000 MHz. Eine fehlerhafte Eingabe quittiert die Anzeige mit der Fehler- 61 - 80 4 161 - 180 9 meldung Error - beispielsweise die Eingabe einer Frequenz, 181 -200 10 die außerhalb des Empfangsbereiches Ihres Scanners liegt81 - 100 5 (z.B. 600 MHz). 18 19, Suchlauf (Scannen) Suchlauf (Scan~..n. en~)_~ ~~~ _.._. ~. _~___- . Speicherplätze manuell aufrufen Der Suchlauf läßt sich nur bei geschlossenem Squelch Jeden Speicherplatz - ob belegt und frei - rufen Sie wie folgt starten! auf: Im Frequenzsuchlauf haben Sie die Möglichkeit, bis zu zehn rf> Taste MANUAL drücken. sogenannte “Monitor-Kanäle” mit einem Tastendruck zu 0 Gewünschte Speicherplatznummer eintippen und speichern, später wieder aufzurufen und beispielsweise end- 3 Taste MANUAL nochmals drücken, und der entsprechen- gültig in einem Speicherplatz abzulegen. de Speicherplatz erscheint mit allen gespeicherten Daten Tip: Im Frequenz-Suchlauf können Sie aktive Frequenzen in in der Anzeige großen Bereichen erfassen, diese dann über die Monitor- oder Kanäle speichern und im Speicherplatz-Suchlauf effizient ? Taste MANUAL so oft drücken, bis der gewünschte Kanal überwachen. in der Anzeige erscheint. Frequenz-Suchlauf Üblicherweise wird man einen fest definierten Frequenz- bereich abtasten wollen, der durch seine obere und untere Eckfrequenz bestimmt ist. Beispielsweise das 2-m-Amateur-

Suchlauf (Scannen) funkband, dessen untere Grenzfrequenz 144 MHz und des-

sen obere Grenzfrequenz 146 MHz beträgt. Ihr Scanner bietet einen Für diesen im Englischen “Limit Search” genannten Suchlauf l Frequenz-Suchlauf entweder im gesamten Frequenzbe- müssen Sie erst einmal beide Eckfrequenzen eingeben - reich ab der eingestellten Startfrequenz oder im Frequenz- erst die untere, dann die obere: bereich zwischen zwei Eckfrequenzen sowie einen d bei eingeschaltetem Scanner Taste PGM drücken - Anzei- l Speicherplatz-Suchlauf, in dem alle Speicherplätze der ak- ge PGM. tivierten Speichergruppen nacheinander aufgerufen wer- d Taste LIMIT drücken - Anzeige Lo links im Display. Der den. Scanner ist nun bereit zur Eingabe der unteren Eckfre- Im Speicherplatz-Suchlauf lassen sich markierte (Anzeige: quenz. L/O) Speicherplätze überspringen. Ab Werk erscheint im Display die unterste Empfangsfre- Wird ein Signal empfangen, das die mit dem Regler quenz von 68,0000 MHz. SQUELCH eingestellte Schwelle überschreitet, so stoppt der d Geben Sie die gewünschte, neue untere Eckfrequenz mit Suchlauf automatisch und bleibt auf dieser Frequenz solan- dem Tastenfeld ein. ge stehen, bis entweder der Sender abschaltet oder das Si- 0 Taste ENTER drücken. gnal unter die SQUELCH-Schwelle sinkt. 0 Nochmals Taste LIMIT drücken - Anzeige Hi links im Dis- play. Der Scanner ist nun bereit zur Eingabe der oberen Dieser erneute Start kann wahlweise sofort oder mit einer Eckfrequenz. Ab Werk erscheint im Display die oberste Verzögerung von zwei Sekunden erfolgen (Anzeige: DLY). Empfangsfrequenz von 960,OOOO MHz. Durch diese Pause wird ein unerwünschter Neustart in a Geben Sie die gewünschte, neue obere Eckfrequenz mit Sprech- oder Umschaltpausen vermieden. dem Tastenfeld ein. 20 21, Suchlauf (Scannen) Suchlauf (Scannen) fl Taste ENTER drücken. ein Signal anliegt und er auf dieser Frequenz stoppt. Die Eingabe ist damit beendet. Nun können Sie den Such- Die Richtung des Suchlaufes können Sie während desSuchlaufes mit Druck auf die Taste V oder A umkehren. lauf starten (vorher Squelch schließen!): D Taste A drücken, um ihn von der unteren in Richtung der Start ab einzugebender Frequenz: oberen Eckfrequenz zu starten, Taste V drücken, um ihn r3 Taste MANUAL drücken (Anzeige MAN). in umgekehrter Richtung zu starten - Anzeige -L-. b Startfrequenz eintippen (nicht ENTER drücken!). Der Suchlauf wechselt im Abstimmraster so lange zwi- schen beiden Eckfrequenzen, bis ein Signal anliegt und er r3 Taste A oder Taste V drücken, um den Suchlauf zu star- auf dieser Frequenz stoppt. ten - Anzeige 4. Die Richtung des Suchlaufes können Sie mit Druck auf die Taste V oder A während des Suchlaufes ändern. Hin weise: “Monitor-Kanäle” Die eingegebenen Eckfrequenzen bleiben gespeichert, auch Während des Frequenz-Suchlaufes können Sie bis zu zehn wenn Sie den Scanner ausschalten bzw. anderweitig bedient aktuelle Frequenzen (üblicherweise die, auf denen der Such- haben. lauf gerade anhält), schnell in Extra-Speicherplätzen able- 0 Taste LIMIT drücken und dann gen - den “Monitor-Kanälen”. a Taste A oder Taste V drücken, um ihn wieder zu starten. Sie lassen sich später wieder aufrufen und in die normalen 200 Speicherplätze kopieren. Selbstverständlich können Sie die eingegebenen Eckfre- quenzen durch jeweils neue Eingaben jederzeit “überschrei- Angezeigt werden die Monitor-Kanäle in der Zeile 1 - 10 ben”. oberhalb der Frequenzanzeige. Sie können den Frequenzsuchlauf auch ab einer be- “Monitor-Kanal” abspeichern: stimmten Frequenz bis zur Empfangsgrenze des Scanner a Frequenz-Suchlauf (S.O.) starten. aktivieren. Als Startfrequenz hierfür können Sie entweder ei- Der Balken unter einer Ziffer in der Anzeige (1 bis 10) nen belegten Speicherplatz aufrufen oder diese Frequenz , oberhalb der Frequenzanzeige blinkt. - manuell eingeben. Hält der Suchlauf auf einer Frequenz, die Sie speichern Start ab Speicherplatz: wollen: -> Taste MON drücken. Der Suchlauf stoppt, und in der a Taste MANUAL drücken (Anzeige MAN). Anzeige oben erscheint die Nummer des Monitor-Kanals 3 Speicherplatznummer eintippen. dauernd unterstrichen, in dem gerade die Frequenz 0 Mit Druck auf Taste MANUAL diesen Speicherplatz aufru- gespeichert wurde. fen - er erscheint in der Anzeige. -> Suchlauf mit Taste V oder A fortsetzen. Der Balken unter m Taste A drücken, um ihn von dieser Frequenz aus in Rich- der nächsten Ziffer in der Anzeige (1 bis IO) oberhalb der tung höherer Frequenzen zu starten. Taste V drücken, um Frequenzanzeige blinkt - hier wird der nächste Monitor- ihn in umgekehrter Richtung zu starten -Anzeige -d-. Kanal gespeichert, bis alle zehn dieser Speicherplätze Der Suchlauf durchläuft den Bereich zwischen Stat-tfre- belegt sind und automatisch wieder der erste aufgerufen quenz und Frequenzgrenze des Scanners so lange, bis und mit neuen Daten überschrieben wird. 22 23, Suchlauf (Scannen) Suchlauf (Scannen) “Monitor-Kanäle” wieder aufrufen: chergruppe 2 mit den Speicherplatznummern von 21 bis n Taste MANUAL oder PGM drücken. 40). Der evtl. aktivierte Suchlauf hält an, Anzeige L%?L7.L%&? Aktivierte Speichergruppen sind im Display oberhalb der und MAN oder UnUnUnL ~nUnUnO und PGM. Frequenzanzeige unterstrichen. Dieser Balken blinkt bei b Die einzelnen “Monitor-Kanäle” rufen Sie jetzt von 1 bis 10 der jeweils gerade im Suchlauf aufgerufenen Speicher- nacheinander mit (mehrfachem) Druck auf Taste MON auf gruppe. - Anzeige der Frequenz und MON. Ausschalten der Aktivierung: “Monitor-Kanal” in einen Speicherplatz schreiben: a Nochmals die Taste für die entsprechende Speichergrup- a Taste MANUAL drücken - Anzeige MAN. pe drücken - die Unterstreichung erlöscht. ? Nummer des Speicherplatzes eingeben, in dem die Fre- Hinweis: Es können nicht alle Speichergruppen ausge-schaltet werden, eine bleibt automatisch immer aktiviert. quenz des “Monitor-Kanals” abgespeichert werden soll. = Taste PGM drücken, Anzeige PGM sowie des Speicher- Speicherplatz-Suchlauf starten: platz-Inhaltes (ist er frei: c?XLIXO). d Taste SCAN drücken - der Suchlauf startet, Anzeige r3 Mit (wiederholtem) Druck auf Taste MON den gewünsch- SCAN. ten “Monitor-Kanal” aufrufen (Anzeige der Frequenz und PGM). Speicherplatz-Suchlauf manuell stoppen: 0 Speichern mit Druck auf Taste ENTER beenden. dTaste MANUAL drücken - der Suchlauf stoppt, Anzeige 1 Hin weise: Wenn Sie die Frequenz des “Monitor-Kanals” in MAN. einem bereits belegten Speicherplatz einschreiben, so wird Erneuten Start um 2 Sekunden verzögern dessen vorheriger Inhalt gelöscht und mit der Frequenz des “Monitor-Kanals” überschrieben. Die automatische Wiederaufnahme des Suchlaufes nach ei- nem Stopp läßt sich um zwei Sekunden verzögern. Dadurch vermeiden Sie, daß der Suchlauf unbeabsichtigterweise schon in Sprech- oder Umschaltpausen wieder startet. Speicherplatz-Suchlauf Die Verzögerung im Frequenz-Suchlauf wird global für alle Im Speicherplatz-Suchlauf werden alle Speicherplätze der Frequenzen eingegeben: markierten Speichergruppen der Reihe nach auf ihrer Aktivi- tät hin überprüft. r3 Frequenz-Suchlauf wie üblich starten. rs Taste DELAY drücken - Anzeige DLY Markieren Sie also zunächst die gewünschten Speicher- 0 Ausschalten der Verzögerung: Taste DELAY nochmals platzgruppen: drücken, Anzeige DLY erlöscht. m Scanner einschalten. 0 Während des daraufhin automatisch gestarteten Spei- Die Verzögerung im Speicherplatz-Suchlauf muß für jeden cherplatz-Suchlaufes drücken Sie nacheinander die Ta- Speicherplatz einzeln eingegeben werden: sten der Speicherplatzgruppen, die Sie für den Suchlauf a Gewünschten Speicherplatz wie üblich aufrufen. aktivieren wollen. d Taste DELAY drücken - Anzeige DLY Maßgebend ist hierfür die Beschriftung der entsprechen- 0 Ausschalten der Verzögerung: Taste DELAY nochmals den Taste (z.B. aktivieren Sie mit Taste 2/21-40 die Spei- drücken, Anzeige DLY erlöscht. 24 25, Vorzugskanal-Überwachung Automatische Batterie-Sparfunktion Speicherplätze zum Überspringen markieren Vorzugskanal-Überwachung aktivieren: Will man weniger alle 20 Kanäle einer Speichergruppe über- so markiert über- 0 Nach der Markierung einen anderen Speicherplatz oderwachen, man die Kanäle, die im Suchlauf eine andere Frequenz einstellen. sprungen werden sollen. Sie lassen sich weiterhin manuell 0 Vorzugskanal-Überwachung mit Taste PRI aktivieren - aufrufen, werden dadurch also nicht gelöscht. Der Suchlauf Start der Überwachung und Anzeige PR/. läßt sich dadurch in seiner Geschwindigkeit nochmals stei- gern. Vorzugskanal-Überwachung ausschalten: Speicherplatz markieren: = Taste PRI drücken, Anzeige PRI erlöscht. m Speicherplatz aufrufen (MANUAL, Speicherplatz-Nummer Hin weise: eingeben, PGM). Die Markierung “Vorzugskanal” läßt sich nicht löschen - wohl 3 Taste L/OUT zum Markieren drücken (im Display: Anzeige aber die Überwachung selbst abschalten. Ab Werk ist Spei- L/O). cherplatz Nr. 1 als “Vorzugskanal“ markiert. Danach können Sie den nächsten Speicherplatz zum Mar- Es kann nur ein Kanal als Vorzugskanal markiert werden. kieren aufrufen oder z.B. in den Suchlaufbetrieb wechseln. Die Vorzugskanal-Überwachung kann selbst während des Markierung wieder aufheben: Suchlaufes aktiviert werden, sie prüft dann aber die Aktivität a Speicherplatz aufrufen (Anzeige L/O). auf diesem Kanal in kürzeren Abständen. -r) Taste L/OUT drücken (Anzeige L/O erlöscht). Danach können Sie den nächsten Kanal zum Aufheben der Markierung aufrufen oder z.B. in den Suchlaufbetrieb wech- seln.

Automatische Batterie-Sparfunktion

Ihr Scanner ist mit einer automatischen Batterie-Sparfunkti-

Vorzugskanal-Überwachung on ausgestattet, mit der Sie 50% des sonst üblichen Strom-

Ein beliebiger Speicherplatz läßt sich als Vorzugskanal mar- verbrauches einsparen können! Und so arbeitet die Batterie- kieren. Das heißt: Von einem beliebigen anderen Arbeitska- Sparfunktion: nal wechselt der Scanner automatisch alle zwei Sekunden Haben Sie einen Speicherplatz manuell aufgerufen und auf diesen Vorzugskanal. Liegt dort ein Signal an, das die empfangen Sie in den ersten fünf Sekunden kein Signal mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle überschrei- (Squelch bleibt geschlossen) bzw. drücken Sie in dieser Zeit tet, so verbleibt der Scanner in dieser Zeit auf diesem Kanal. keine andere Taste, so schaltet der Scanner auf einen strom- Ansonsten wechselt er sofort wieder zur Arbeitsfrequenz. sparenden Bereitschaftszustand um. Vorzugskanal eingeben: Dann ist er immer abwechselnd eine Sekunde lang ausge- m Taste PGM drücken. schaltet und “hört” daraufhin 0,5 Sekunden, ob ein Signal 13 Nummer des gewünschten Speicherplatzes eintippen. anliegt. Dieser Sparbetrieb schaltet sich wieder aus, wenn m Taste PRI drücken - Anzeige P entweder ein Signal die Squelch-Schwelle überschreitet oder Sie eine Taste drücken., Pfeifstellen - “Birdies ” Be.-i. Problemen

Pfeifstellen - “Birdies” Bei Problemen

Jeder Scanner weist einige technisch bedingte “Pfeifstellen” Falls Sie überhaupt je Probleme mit Ihrem AE 39H haben auf. Das sind unmodulierte Trägersignale, die durch das sollten, so sind das wahrscheinlich nur “Probleme” - und Empfangsprinzip des Doppelsupers selbst verursacht wer- betreffen die Bedienung. Nachfolgend eine Liste der übli- den. Sie hören sich so an, wie ein eingeschalteter Sender, chen “Fehler”, die auch einem geübten Scanner-Hörer auf dem aber gerade kein Sprechfunkverkehr abläuft. Diese immer wieder unterlaufen. Prüfen Sie erst diese Liste, bevor “Pfeifstellen” sind in Anzahl und Stärke so reduziert, daß sie Sie sich an Ihren Fachhändler wenden! den Empfang normalerweise nicht beeinträchtigen. Im Fre- quenz-Suchlauf reicht es oft, den Regler SQUELCH etwas weiter nach rechts zu drehen, so daß er nicht mehr auf diese Problem Bitte überprüfen Sie: l auch “Birdies” genannten Pfeifstellen anspricht. Nachfolgend eine Liste von Pfeifstellen Ihres Scanners (Fre- Scanner läßt Sind die Batterien/Akkus (alle!) richtig quenzen in MHz): sich nicht ein- herum ins das Batteriefach gelegt? schalten. Sind die Batterien/Akkus verbraucht? 68.3250 MHz 117.4750 MHz 148.6000 MHz 453.1500 MHz Schlechter Ist die Antenne korrekt angeschlossen? 70.4000 121.6000 150.6100 459.1750 oder gar kein Hat Ihr Scanner “freie Sicht”? 71.3400 123.5000 151.6150 461.8750 72.3450 127.2000 153.6000 463.1875 Empfang. Wird der Empfang durch elektrische Stö- 73.3500 128.0000 154.6250 467.9000 rungen verschlechtert? 75.3600 129.5250 155.6300 469.2125 Befindet sich auf der eingestellten Fre- 76.3650 130.5250 156.6350 475.2375 quenz wirklich ein aktiver Sender? 76.8000 134.4000 158.6450 477.9375 77.3700 135.5500 160.0000 480.0000 78.3750 136.5550 170.0000 483.2750 Die Anzeige Eine Eingabe war ungültig (z.B. Frequenz- 79.3800 137.5550 171.2500 485.2750 Error eingabe außerhalb des Frequenzberei- 80.3850 138.5600 381.5500 486.4000 erscheint im ches). Richtige Eingabe erneut versuchen. 82.3950 139.5650 382.5500 489.2500 Display. 83.2000 140.8000 384.0000 492.8000 84.4050 141.5750 385.5625 493.3125 85.4100 142.5750 394.6000 499.3375 Keine Einga- Ist die Eingabe mit Schalter SPERRE 86.4150 143.5800 403.2000 502.3500 ben über die gesperrt? 87.4200 144.5850 409.6000 505.6000 Tastatur mög- 108.8000 ,145.5900 422.4000 510.0625 lich. 111.4500 146.5900 427.7375 512.0000 115.2000 147.2000 435.0750 Suchlauf star- Ist der Squelch geöffnet? Dann Regler tet nicht. SQUELCH mehr in Richtung MAX drehen, um die Rauschsperre zu schließen. Nichts geht RESET vornehmen und den Scanner damit mehr! auf die Anfangswerte einstellen. 28 29, Technische Daten Technische Da ten

Technische Daten Empfangsschaltung: Doppelsuper mit 1. Zwischenfre-

quenz (ZF) IO,7 MHz und 2. ZF 455 kHz Frequenzbereiche/Abstimmraster: 68 - 88 MHz (Raster: 5 kHz, Betriebsart: FM) Suchlauf-Geschwindigkeit: 50 AbstimmschritteEekunde und 25 SpeicherplätzeEekunde 108 - 136,975 MHz (25 kHz, AM für Flugfunk) 137 - 174 MHz (5 kHz, FM) Antennen-Anschluß: 50 R Impedanz 380 - 512 MHz (12,5 kHz, FM) NF-Ausgangsleistung: 200 mW 806 - 960 MHz (12,5 kHz, FM) . Eingebauter Lautsprecher: 36 mm Durchmesser, 8 R, dynamisch Speicherplätze: 200 in zehn Gruppen zu je 20 Speicherplät- Stromversorgung: 7,2 V bis9VGleichspannung (durch zen und zehn “Monitor-Kanäle” sechs Mignonzellen oder Akkus bzw. entsprechendes Netz- teil oder DC/DC-Wandler, Masse = Minuspol), mindestens Empfindlichkeit (bei 20 dB Signal-/Rauschabstand): 300 mA 68 - 88 MHz: 1 ,O jv~V 108 - 136,975 MHz (AM): 2,0 PV Stromverbrauch: 40 mA bei geschlossenem Squelch 137-174MHz: 1 /.AV 380 - 512 MHz: 1 /.LV Arbeitstemperatur-Bereich: -10” C bis +60° C 806 - 960 MHz: 2,0 PV Lagertemperatur-Bereich: -40” C bis +71OCSquelch-Empfindlichkeit: höher als 1 PV Abmessungen: B 58 mmxH145 mmxT42 mm Squelch-Schaltschwelle (S+N/N): 25 dB in FM, 20 dB in AM Gewicht: ca. 250 g ohne Antenne und ohne Batterien’ Unterdrückung von Nebenempfangsstellen: 68 - 88 MHz: 50 dB bei 78 MHz 108 - 136,975 MHz: 50 dB bei 124 MHz 137 - 174 MHz: 50 dB bei 154 MHz 380 - 512 MHz: nicht spezifiziert 806 - 960 MHz: nicht spezifiziert P-Durchschlag: 10,7 MHz: 50 dB auf 154 MHz Bandbreite: kl0 kHz bei -6 dB, &20 kHz bei -50 dB Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. ZF-Filter: ein Quarzfilter, ein keramisches Filter 01994 ALBRECHT ELECTRONIC GmbH 30 31, Scanner-Praxis Scanner-Praxis

Scanner-Praxis Tips zum besten Empfang

Fast alle Frequenzen, die Ihr Scanner empfängt, breiten sich Dieses Service-Kapitel informiert Sie allgemein über den ähnlich wie das Licht aus - die Reichweite solcher Signale praktischen Umgang mit Scannern. Die Bezeichnung “Scan- liegt bei kaum mehr als 50 - 100 km (oft darunter). Hindernis- ner” kommt aus dem Englischen und bezieht sich auf den se wie Hochhäuser schwächen die Signale oft bis zu Unhör- Suchlauf (“Scanner”) eines solchen Breitband-Empfängers. barkeit. Auch ist der Empfang innerhalb von Gebäuden oft deutlich schwächer als im Freien. 0 Je offener der “Rundblick”, desto besser ist der Empfang! Rechtliche Situation Selbst Bäume können den Empfang schon beeinträchti-

I

Seit dem 12.8.1992 (Verfügung 115/1992 des Bundesmini- gen! steriums für Post und Telekommunikation) darf Jedermann 0 Je höher die Antenne, desto größer ist die Empfangsreich- einen Rundfunkempfänger mit einem unbegrenzten Fre- weite! quenzbereich besitzen und betreiben, wenn dieser “zugelas- l Arbeiten Sie mit der internen Antenne, so kann der Emp- sen” ist. Funkamateure mit Lizenz dürfen auch Empfänger fang oft schon durch Drehen und Schwenken des Scan- ohne Zulassung betreiben. ners (oder der Antenne) und durch kleine Veränderungen Aber auch mit einem “zugelassenen” Empfänger dürfen nur des Standortes verbessert werden. “Sendungen an alle” abgehört werden - Rundfunk, Amateur- l Die beste Lösung für guten Empfang ist eine externe An- funk, Wetterfunk usw.; der Empfang anderer Sendungen wie tenne, die Sie mit dem Scanner über ein Koaxialkabel ver- Polizeifunk oder Autotelefon ist weiterhin unter Strafe gestellt binden - Ihr Funkfachhändler wird Ihnen z.B. eine (“Gesetz über Fernmeldeanlagen” in seiner Fassung vom breitbandige Discone-Antenne empfehlen (bei Außenan- 10.8.89, veröff entlieht als “Verfügung 808/1989” im Amtsblatt tennen die Vorschriften z.B. hinsichtlich Blitzschutz beach- Nr. 90 des Bundesministers für Post und Telekommunikati- ten!). on). l Aktivantennen oder Vorverstärker bieten nur in den selten- sten Fällen eine Empfangsverbesserung. Sie übersteuern vielfach den Scanner - und das fast immer mit den Signa- Was man hören kann len, die Sie nicht hören wollen... Am Ende dieses Kapitels finden Sie eine ausführliche Auf- stellung von Frequenzen und Diensten, die auf den Frequen- \ zen senden, die Ihr Scanner empfängt. Aber: Man darf nicht Störungen vermeiden! alles empfangen, was man hören kann (s.o.)! Störungen z.B. durch Leuchtstofflampen, Fernsehgeräte, Über die jeweils aktuelle Genehmigungssituation informiert Schaltnetzteile und Computer können den Empfang beein- Sie auf Anfrage Ihr zuständiges Bundesamt für Post und Te- trächtigen. Es lassen sich dann unter Umständen nur noch lekommunikation (BAPT). sehr starke Sender störungsfrei empfangen. Die Adresse erfahren Sie über die BAPT-Zentrale: Postfach Schalten Sie evtl. Störquellen der Reihe nach aus, um die 80 01, 0-55116 Mainz. Ursache festzustellen. Verändern Sie auch den Standort Ih- 32 33, Frequenzen und Dienste Frequenzen und Dienste res Scanners, so daß er aus dem Störnebel herauskommt. Rundfunk Eine außerhalb des Störnebels angebrachte externe Anten- Viele Länder Osteuropas betreiben zwischen 68 MHz und 73 ne ist auch bei Störungen die beste Lösung. MHz einen UKW-Rundfunkdienst, den man besonders bei Überreichweiten (im Sommer) auch mit der hierfür eigentlich zu schmalen Bandbreite des AE 39H gut empfangen kann. Falls Ihr Scanner stört Häufig ist der Empfang aus Rumänien und Bulgarien. ’ Trotz sorgfältigen Aufbaus kann es vereinzelt vorkommen, l daß ihr Scanner z.B. das Bild Ihres Fernsehgerätes stört (Streifen). Meistens ist das nur auf bestimmten Frequenzen Fernsehen der Fall, wenn eine Oszillatorfrequenz des Scanners in den Viele Fernsehfrequenzen liegen in den verschiedenen Fre- gerade eingestellten Fernsehkanal fällt. Oft verschwinden quenzbereichen Ihres Scanners. Die Bildträger hören sich diese Störungen, wenn Sie sich mit Ihrem Scanner ein paar wie “Knurren” an, den Ton aber können Sie oftmals - bei Meter von der Fernsehantenne entfernen. Überreichweiten aus ganz Europa - gut empfangen. Zum Probieren einige Frequenzen der Tonkanäle verschiedener Systeme: 476,75 MHz; 484,75 MHz; 492,75 MHz; 500,25 MHz und 508,75 MHz. Amateurfunk

Frequenzen und Dienste Die Amateurfunkbereich2m(144 - 146 MHz) und 70 cm

In diesem Kapitel sind einige “Dienste” aufgeführt, die in den (430 - 440 MHz) fallen in die Frequenzbereiche Ihres Scan- Frequenzbereichen senden, die Ihr Scanner empfangen ners. Hier betreiben Funkamateure Sprech- und Datenfunk kann. Diese Informationen sind aus frei zugänglicher Litera- j entweder direkt oder über Relaisfunkstellen. Nachstehend tur (wie z.B. dem “UKW-Sprechfunk-Handbuch” aus dem einige Frequenzen, auf denen im Sprechfunk (FM) gesendet SiebeI-Verlag) entnommen, sie sind also nicht etwa “ge- wird: heim”! Die FM-Anruffrequenz auf2mist 145,500 MHz; Relais-Aus-b Beachten Sie aber in jedem Fall die gesetzlichen Vor- gabefrequenzen liegen zwischen 145,6 und 145,775 MHz schriften, nach denen Sie nur Sendungen abhören dür- (sieben Kanäle) im Abstand von jeweils 25 kHz. Die oft fen, die “für die Allgemeinheit” (wie z.B. Rundfunk schwächer zu hörende Eingabefrequenz der Relaisfunkstel- Fernsehen, Wetterfunk, Amateurfunk) bestimmt sind! len liegt immer um jeweils 600 kHz darunter. Andere Sendungen sind überdies vielfach elektronisch ein- Auf 70 cm ist die FM-Anruffrequenz 433,5 MHz; Relais-Aus- fach (z.B. Autotelefon im C-Netz) oder aufwendig (z.B. Si- gabefrequenzen liegen zwischen 438,650 und 439,425 MHz cherheitsdienste) verschlüsselt, um ein unbefugtes Mithören im Abstand von 25 kHz. Hier liegt die Eingabefrequenz um sicher zu verhindern. 7,6 MHz unterhalb der Ausgabefrequenz. 34 35, Frequenzen und Dienste Frequenzen und Dienste Mit etwas Glück lassen sich sogar Signale von Amateurfunk- 74,215 - 77,455 MHz (Unterband 4 m); 84,015 - 87,275 MHz satelliten empfangen, die in einer niedrigen Umlaufbahn die (Oberband’4 m); 167,540 - 169,520 MHz (Unterband 2 m); Erde umkreisen. 172,140 - 174,120 MHz (Oberband 2 m), Eine Relaisfunkstelle sendet fast immer im Oberband und Wetter-, Zeitzeichen- und Navigationssatelliten empfängt im Unterband. Der Frequenzabstand (“Ablage”) zwischen den selben Kanälen beträgt 9,800O MHz auf4mFast unglaublich: aber selbst mit Ihrem Scanner können Sie und 4,600O MHz auf 2 m. manchmal sogar Wettersatelliten hören, die Wetterkarten senden. Diese Signale hören sich wie “Knurren” an und ent- halten die Bildinformation, die man jedoch nur mit etwas auf- wendigeren Geräten decodieren kann. Zum “Schnuppern” Betriebsfunk einige Frequenzen amerikanischer und russischer Satelliten, Betriebsfunk wird u.a. von Taxis, Werttransporten, Fuhrun- die wegen ihrer niedrigen Umlaufbahnen auch mit einem ternehmen, Handwerkern bis hin zu Ärzten und Förstern in Handscanner hörbaren Empfang liefern: 137,13 MHz, verschiedenen Verfahren (direkt, über Relais oder im Bün- 137,30 MHz, 137,40 MHz, 137,50 MHz, 137,62 MHz und delfunksystem) benutzt. 137,85 MHz. Zeitzeichen- und Navigationssatelliten wie GOES und GPS lassen sich mit einem Scanner nicht empfangen. Autotelefone Die Frequenzen der Autotelefonnetze B und C liegen zwi- schen 148,4 und 162,94 MHz bzw. zwischen 451,3 und Wetterfunk 465,74 MHz. Die Frequenzen des GSM-Netzes (D-Netz) lie- Im Flugfunkbereich gibt es einige Wettersendungen, die als gen zwischen 890 und 915 MHz sowie zwischen 935 und “Sendungen an alle” aufzufassen sind. Die Wetterberichte 960 MHz. (VOLMET) werden generell in englischer Sprache ausge- strahlt. Einige Frequenzen größerer Flughäfen: Frankfurt 127,600 und 135,775 MHz; Berlin-Schönefeld Schnurlose Telefone 128,400 MHz, Bremen 127,400 MHz, Wien 126,000 MHz. Schnurlose Telefone arbeiten mit Leistungen um IO mW. Die Frequenzen von Handteil und Basisstation liegen u.a. in fol- genden Frequenzbereiche: 885 - 887 MHz, 914 - 915 MHz, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben 930 - 932 MHz und 959 - 960 MHz. (BW Behörden mit Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (90s) wie Polizei, Feuerwehr, THW und Hilfsdiensten sind u.a. folgende Frequenzbereiche zugewiesen, auf denen im Weitere Funkdienste... Abstand von 20 kHz entweder direkt oder über Relaisfunk- .sind u.a. Flugfunk, Seefunk, Militärfunk und Zugfunk. Sie stellen gearbeitet wird: beleben immer mehr Frequenzen. 36 37 i]
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