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OszilloskopHM507Handbuch Deutsch Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung ... 43 Technische Daten ... 5 Allgemeines ... 6 Symbole ... 6 Aufstellung des Gerätes ... 6 Sicherheit ... 6 Bestimmungsgemäßer Betrieb ... 6 Gewährleistung und Reparatur... 7 Wartung... 7 Schutzschaltung ... 7 Netzspannung ... 7 Die Grundlagen des Signalaufzeichnung ... 8 Art der Signalspannung ... 8 50MHz Analog-/Digital- Größe der Signalspannung ... 8 Gesamtwert der Eingangsspannung ... 9 Oszilloskop Zeitwerte der Signalspannung ... 9 HM507 Anlegen der Signalspannung ... 10 Bedienelemente und Readou...
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Oszilloskop HM507

Handbuch Deutsch, Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung ... 43 Technische Daten ... 5 Allgemeines ... 6 Symbole ... 6 Aufstellung des Gerätes ... 6 Sicherheit ... 6 Bestimmungsgemäßer Betrieb ... 6 Gewährleistung und Reparatur... 7 Wartung... 7 Schutzschaltung ... 7 Netzspannung ... 7 Die Grundlagen des Signalaufzeichnung ... 8 Art der Signalspannung ... 8 50MHz Analog-/Digital- Größe der Signalspannung ... 8 Gesamtwert der Eingangsspannung ... 9 Oszilloskop Zeitwerte der Signalspannung ... 9 HM507 Anlegen der Signalspannung ... 10 Bedienelemente und Readout ... 11 Menü ... 33 Inbetriebnahme und Voreinstellungen ... 33 Adjustment ... 33 Tastkopf-Abgleich und Anwendung ... 33 Abgleich 1kHz ... 33 AUTO SET ... 41 Abgleich 1MHz ... 34 Betriebsarten der Vertikalverstärker ... 34 Komponenten-Test ... 42 XY-Betrieb ... 35 Speicherbetrieb ... 43 Phasenvergleich mit Lissajous-Figur ... 35 Erfassungsarten ... 43 Phasendifferenz-Messung) ... 35 Echtzeiterfassungsarten ... 44 im Zweikanal-Betrieb (Yt) ... 36 Random-Erfassung ... 44 Messung einer Amplitudenmodulation ... 36 Speicherauflösung ... 44 Vertikalauflösung ... 44 Triggerung und Zeitablenkung ... 36 Horizontalauflösung ... 44 Automatische Spitzenwert-Triggerung ... 36 Horizontalauflösung mit X-Dehnung ... 45 Normaltriggerung ... 37 Maximale Signalfrequenz im Speicherbetrieb ... 45 Flankenrichtung ... 37 Anzeige von Alias-Signalen ... 45 Triggerkopplung ... 37 TV (Videosignal-Triggerung) ... 38 Abgleich ... 45 Bildsynchronimpuls-Triggerung ... 38 Zeilensynchronimpuls-Triggerung ... 38 RS232-Interface - Fernsteuerung ... 46 Netztriggerung... 38 Sicherheitshinweis ... 46 Alternierende Triggerung ... 38 Beschreibung ... 46 Externe Triggerung ... 39 Baudrateneinstellung ... 46 Triggeranzeige ... 39 Datenübertragung ... 46 Holdoff-Zeiteinstellung ... 39 B-Zeitbasis (2. Zeitbasis) / Delay Triggerung ... 39 Bedienungselemente HM507 ... 47 2 Änderungen vorbehalten,

Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung

KONFORMITÄTSERKLÄRUNG ® DECLARATION OF CONFORMITY DECLARATION DE CONFORMITE Instruments Angewendete harmonisierte Normen / Harmonized standards applied / Normes Herstellers HAMEG Instruments GmbH harmonisées utilisées Manufacturer Industriestraße 6 Sicherheit / Safety / Sécurité Fabricant D - 63533 Mainhusen EN 61010-1: 1993 / IEC (CEI) 1010-1: 1990 A 1: 1992 / VDE 0411: 1994 EN 61010-1/A2: 1995 / IEC 1010-1/A2: 1995 / VDE 0411 Teil 1/A1: 1996-05 Bezeichnung / Product name / Designation: Überspannungskategorie / Overvoltage category / Catégorie de surtension: II Oszilloskop/Oscilloscope/Oscilloscope Verschmutzungsgrad / Degree of pollution / Degré de pollution: 2 Elektromagnetische Verträglichkeit / Electromagnetic compatibility / Typ / Type / Type: HM507 Compatibilité électromagnétique mit / with / avec: - EN 61326-1/A1 Störaussendung / Radiation / Emission: Tabelle / table / tableau 4; Klasse / Class / Optionen / Options / Options: HO79-6 Classe B. Störfestigkeit / Immunity / Imunitee: Tabelle / table / tableau A1. mit den folgenden Bestimmungen / with applicable regulations / avec les EN 61000-3-2/A14 directives suivantes Oberschwingungsströme / Harmonic current emissions / Émissions de courant harmonique: Klasse / Class / Classe D. EMV Richtlinie 89/336/EWG ergänzt durch 91/263/EWG, 92/31/EWG EN 61000-3-3 EMC Directive 89/336/EEC amended by 91/263/EWG, 92/31/EEC Spannungsschwankungen u. Flicker / Voltage fluctuations and flicker / Fluctuations Directive EMC 89/336/CEE amendée par 91/263/EWG, 92/31/CEE de tension et du flicker. Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG ergänzt durch 93/68/EWG Datum /Date /Date Unterschrift / Signature /Signatur Low-Voltage Equipment Directive 73/23/EEC amended by 93/68/EEC Directive des equipements basse tension 73/23/CEE amendée par 93/68/CEE 25.02.2002 E. Baumgartner Technical Manager Directeur Technique Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung HAMEG Meßgeräte erfüllen die Bestimmungen der EMV Richtlinie. Bei r Konformitätsprüfung werden von HAMEG die gültigen Fachgrund- bzw. Produktnormen zu Grunde gelegt. In Fällen wo unterschiedliche Grenzwerte möglich sind, werden von HAMEG die härteren Prüf- bedingungen angewendet. Für die Störaussendung werden die Grenzwerte für den Geschäfts- und Gewerbebereich sowie für Kleinbetriebe angewandt (Klasse 1B). Bezüglich der Störfestigkeit finden die für den Industriebereich geltenden Grenzwerte Anwendung. Die am Meßgerät notwendigerweise angeschlossenen Meß- und Datenleitungen beeinflussen die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte in erheblicher Weise. Die verwendeten Leitungen sind jedoch je nach Anwendungsbereich unterschiedlich. Im praktischen Meßbetrieb sind daher in Bezug auf Störaussendung bzw. Störfestigkeit folgende Hinweise und Randbedingungen unbedingt zu beachten: 1. Datenleitungen Die Verbindung von Meßgeräten bzw. ihren Schnittstellen mit externen Geräten (Druckern, Rechnern, etc.) darf nur mit ausreichend abgeschirmten Leitungen erfolgen. Sofern die Bedienungsanleitung nicht eine geringere maximale Leitungslänge vorschreibt, dürfen Datenleitungen zwischen Meßgerät und Computer eine Länge von 3 Metern nicht erreichen und sich nicht außerhalb von Gebäuden befinden. Ist an einem Geräteinterface der Anschluß mehrerer Schnittstellenkabel möglich, so darf jeweils nur eines angeschlossen sein. Bei Datenleitungen ist generell auf doppelt abgeschirmtes Verbindungskabel zu achten. Als IEEE-Bus Kabel sind die von HAMEG bezieh- baren doppelt geschirmten Kabel HZ72S bzw. HZ72L geeignet. 2. Signalleitungen Meßleitungen zur Signalübertragung zwischen Meßstelle und Meßgerät sollten generell so kurz wie möglich gehalten werden. Falls keine geringere Länge vorgeschrieben ist, dürfen Signalleitungen eine Länge von 3 Metern nicht erreichen und sich nicht außerhalb von Gebäu- den befinden. Alle Signalleitungen sind grundsätzlich als abgeschirmte Leitungen (Koaxialkabel -RG58/U) zu verwenden. Für eine korrekte Masseverbindung muß Sorge getragen werden. Bei Signalgeneratoren müssen doppelt abgeschirmte Koaxialkabel (RG223/U, RG214/U) verwendet werden. 3. Auswirkungen auf die Meßgeräte Beim Vorliegen starker hochfrequenter elektrischer oder magnetischer Felder kann es trotz sorgfältigen Meßaufbaues über die ange- schlossenen Meßkabel zu Einspeisung unerwünschter Signalteile in das Meßgerät kommen. Dies führt bei HAMEG Meßgeräten nicht zu einer Zerstörung oder Außerbetriebsetzung des Meßgerätes. Geringfügige Abweichungen des Meßwertes über die vorgegebenen Spezifikationen hinaus können durch die äußeren Umstände in Einzelfällen jedoch auftreten. 4. Störfestigkeit von Oszilloskopen 4.1 Elektromagnetisches HF-Feld Beim Vorliegen starker hochfrequenter elektrischer oder magnetischer Felder, können durch diese Felder bedingte Überlagerungen des Meßsignals sichtbar werden. Die Einkopplung dieser Felder kann über das Versorgungsnetz, Meß- und Steuerleitungen und/oder durch direkte Einstrahlung erfolgen. Sowohl das Meßobjekt, als auch das Oszilloskop können hiervon betroffen sein. Die direkte Einstrahlung in das Oszilloskop kann, trotz der Abschirmung durch das Metallgehäuse, durch die Bildschirmöffnung erfolgen. Da die Bandbreite jeder Meßverstärkerstufe größer als die Gesamtbandbreite des Oszilloskops ist, können Überlagerungen sichtbar werden, deren Frequenz wesentlich höher als die –3 dB Meßbandbreite ist. 4.2 Schnelle Transienten / Entladung statischer Elektrizität Beim Auftreten von schnellen Transienten (Burst) und ihrer direkten Einkopplung über das Versorgungsnetz bzw. indirekt (kapazitiv) über Meß- und Steuerleitungen, ist es möglich, daß dadurch die Triggerung ausgelöst wird. Das Auslösen der Triggerung kann auch durch eine direkte bzw. indirekte statische Entladung (ESD) erfolgen. Da die Signaldarstellung und Triggerung durch das Oszilloskop auch mit geringen Signalamplituden (<500μV) erfolgen soll, läßt sich das Auslösen der Triggerung durch derartige Signale (> 1kV) und ihre gleichzeitige Darstellung nicht vermeiden. HAMEG Instruments GmbH Änderungen vorbehalten 3, HM50750MHzCombiScope®

HM507

Digitalbetrieb: Automatische Messungen Single, Refresh, Envelope, Average, Roll und XY-Betrieb Sehr rauscharme 8 Bit Flash A/D-Wandler mit max. 100 MSa/s Echtzeit- bzw. 2 GSa/s, Random-Sampling und 2 k-Punkte Speicher/Kanal Pre-/Post-Trigger -10 cm bis +10 cm Cursormessungen Digital-Zeitbasis 100 s – 100 ns/cm, mit X-Dehnung bis 20 ns/cm Benutzerprogrammierbare mathematische Signalverarbeitung RS-232 Schnittstelle für Steuerung und Signalübertragung, inkl. Windows® Software Signalverarbeitung mit be- nutzerdefinierten Formeln Basisdaten und Funktionen wie bei HM504-2 4 Änderungen vorbehalten,

Technische Daten

Post/Pre-Trigger: -10cm bis +10cm (kontinuierlich) 50 MHz CombiScope® HM507 Signalerfassungsrate: max. 180/s Bandbreite: 2x0– 50 MHz (-3 dB) bei 23 °C nach einer Aufwärmzeit von 30 Minuten Anstiegszeit, Überschwingen: ‹ 7 ns, ≤1 % Signalspeicher: 3x2kx8Bit Referenz-Signalspeicher: 3x2kx8Bit Vertikalablenkung Mathematik-Signalspeicher: 3x2kx8Bit Betriebsarten: Kanal I oder Kanal II einzeln Auflösung (Punkte/cm) Yt-Betrieb: X: 200/cm., Y: 25/cm Kanal I und II (alternierend oder chop.) Auflösung (Punkte/cm) XY-Betrieb: X: 25/cm, Y: 25/cm Summe oder Differenz vonKIund K II Invertierung: Kanal II Bedienung / Anzeigen XY-Betrieb: überKI(X) und K II (Y) Manuell: über Bedienungsknöpfe Bandbreite: 2 x 0-50 MHz (-3 dB) Autoset: automatische Parametereinstellung Anstiegszeit: ‹ 7 ns Save und Recall: 9 Geräteeinstellungen Überschwingen: max. 1 % Readout: Messparameter und -resultate, Ablenkkoeffizienten: Schaltfolge 1-2-5 Cursor und Menu 1 mV/cm – 2 mV/cm: ± 5 % (0 bis 10 MHz (-3 dB)) Auto Messfunktionen: 5 mV/cm – 20 V/cm: ± 3 % (0 bis 50 MHz (-3 dB)) Analog-Betrieb: Frequenz/Periode, Udc, Upp, Up+, Up-, Variabel (unkal.): › 2,5: 1 bis › 50 V/cm zus. im Digital-Betrieb: U U Eingangsimpedanz: 1 MΩ II 18 pF effektiv, Mittelwert Cursor Messfunktionen: Eingangskopplung: DC, AC, GND (Ground) Analog-Betrieb: ΔV, Δt, 1/Δt (f), V gegen GND, Verhältnis X, Y Max. Eingangsspannung: 400 V (DC + Spitze AC) zus. im Digital-Betrieb: Impulszähler, Ut bezogen auf Triggerpunkt, Spitze - Spitze, Spitze +, Spitze - Triggerung Frequenzzähler: 4 Digit (0,01 % ± 1 Digit) 0,5 Hz – 100 MHz Automatik (Spitzenwert): 20 Hz – 100 MHz (≥ 5 mm) Schnittstelle: RS-232 (Steuerung u. Signaldatenabruf) Normal mit Level-Einst.: 0 – 100 MHz (≥ 5 mm) Optional: HO79-6 (IEEE-488, RS-232, Centronics) Flankenrichtung: positiv oder negativ Quellen: Kanal I oder II, alternierendKI/ K II (≥ 8 mm), Komponententester Netz und extern Testspannung: ca. 7 V (Leerlauf) Kopplung: AC (10 Hz – 100 MHz), DC (0 – 100 MHz), eff Teststrom: max. 7 mAeff (Kurzschluss)HF (50 kHz – 100 MHz), LF (0 – 1,5 kHz) Testfrequenz: ca. 50 Hz Triggeranzeige: mit LED Testkabelanschluss: 2 Steckbuchsen 4 mm Ø 2. Triggerung: mit Level-Einst. u. Flankenwahl Prüfkreis liegt einpolig an Masse (Schutzleiter) Triggersignal extern: ≥ 0,3 Vss (0 – 50 MHz) Aktiver TV-Sync-Separator: Bild und Zeile, +/- Verschiedenes CRT: D14-363GY, 8 x 10 cm mit Innenraster Horizontalablenkung (analog u. digital) Beschleunigungsspannung: ca. 2 kV Analog Strahldrehung: auf Frontseite einstellbar Zeitkoeffizienten: 0,5 s / cm – 50 ns / cm (Schaltfolge 1-2-5) Z-Eingang (Helligk.-Modulation, analog): max. + 5 V (TTL) Genauigkeit: ± 3 % Rechteck-Kal.-Signal: 0,2 V ± 1 %, 1 Hz - 1 MHz (ta ‹ 4 ns), DC Variabel (unkal.): › 2,5 :1 bis › 1,25 s/cm Netzanschluss: 105-253 V, 50/60 Hz ± 10 %, CAT II X-Dehnung x10: bis 10 ns / cm (± 5 %) Leistungsaufnahme: ca. 42 Watt bei 230 V/50 Hz Genauigkeit: ± 5 % Umgebungstemperatur: 0° C...+40° C Verzögerung (zuschaltbar): 140 ms – 200 ns (variabel) Schutzart: Schutzklasse I (EN 61010-1) Hold-off-Zeit: bis ca. 10:1 (variabel) Gewicht: ca. 6,0 kg XY-Betrieb Gehäuse (BxHxT): 285 x 125 x 380 mm Bandbreite X-Verstärker: 0 – 3 MHz (-3 dB) XY-Phasendifferenz ‹ 3°: ‹ 120 kHz Digital Zeitkoeffizienten: 100 s/cm – 100 ns/cm (Schaltfolge 1-2-5) Genauigkeit: ± 2 % X-Dehnung x10: bis 20 ns/cm Genauigkeit: ± 2 % XY-Betrieb Bandbreite X-Verstärker : 0 - 50 MHz (-3 dB) XY-Phasendifferenz ‹ 3°: ‹ 10 MHz Digitale Speicherung Betriebsarten: Refresh, Roll, Single, XY, Envelope, Im Liiefferrumffang eenntthhaalltteenn:: N Neettzzkkaabbeell,, B Beeddieiennuunnggssaannlleeiittuunngg uunndd S Sooffttwwaarree ffüürr Average, Random Sampling Wiindows auff CD-Room,, 22 T Taassttkköpffe 11::11 /10::11 Interpolation: lineare Dot Join Funktion Optiionalles Zubehöörr:: Abtastrate (Echtzeit): max. 100 MSa/s, 8 bit Flashwandler HZ70 O(2p7t-o0-0S7c0h-n0it0t0s0te) lOlep t(om-iSt cLhicnhitttlsetietellrek (ambeitl )Lichtleiterkabel) Abtastrate (Random): 2 GSa/s relativ HO79-6 M(2u6l-t0if0u7n9k-t0io6n0s1-) SMcuhnltitftusntkeltlioens-Schnittstellewww. hameg. comHM507D/030906/ce · Änderung vorbehalten · © HAMEG Instruments GmbH · ® Registered Trademark · DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000, Reg. Nr.: DE-071040 QM HAMEG Instruments GmbH · Industriestr. 6 · D-63533 Mainhausen · Tel +49 (0) 6182 800 0 · Fax +49 (0) 6182 800 100 · www.hameg.com · E-Mail ist versteckt A Rohde & Schwarz Company Änderungen vorbehalten 5, Allgemeines

Allgemeines Gerät entspricht den Bestimmungen der Schutzklasse I. Die

berührbaren Metallteile sind gegen die Netzpole mit 2200V Sofort nach dem Auspacken sollte das Gerät auf mechanische Gleichspannung geprüft. Beschädigungen und lose Teile im Innern überprüft werden. Falls ein Transportschaden vorliegt, ist sofort der Lieferant zu infor- Das Oszilloskop darf aus Sicherheitsgründen nur an vorschrifts- mieren. Das Gerät darf dann nicht in Betrieb gesetzt werden. mäßigen Schutzkontaktsteckdosen betrieben werden. Der Netz- stecker muss eingeführt sein, bevor Signalstromkreise ange- schlossen werden. Die Auftrennung der Schutzkontaktverbindung Symbole ist unzulässig. Bedienungsanleitung beachten Die meisten Elektronenröhren generieren Gamma-Strahlen. Bei Hochspannung diesem Gerät bleibt die Ionendosisleistung weit unter dem ge- setzlich zulässigen Wert von 36 pA/kg. Erde Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen Aufstellung des Gerätes unabsichtlichen Betrieb zu sichern. Diese Annahme ist berechtigt, Für die optimale Betrachtung des Bildschirmes kann das Gerät in drei verschiedenen Positionen aufgestellt werden (siehe Bilder wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen hat, C, D, E). Wird das Gerät nach dem Tragen senkrecht aufgesetzt, wenn das Gerät lose Teile enthält, bleibt der Griff automatisch in der Tragestellung stehen, siehe wenn das Gerät nicht mehr arbeitet, Abb. A. nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen (z.B im Freien oder in feuchten Räumen), nach schweren Transportbeanspruchungen (z.B. mit einer Verpackung, die nicht den Mindestbedingungen von Post, Bahn oder Spedition entsprach). Bestimmungsgemäßer Betrieb Achtung! Das Messgerät ist nur zum Gebrauch durch Personen bestimmt, die mit den beim Messen elektrischer Größen verbundenen Gefahren vertraut sind. Aus Sicherheitsgründen darf das Oszilloskop nur an vorschrifts- mäßigen Schutzkontaktsteckdosen betrieben werden. Die Auf- trennung der Schutzkontaktverbindung ist unzulässig. Der Netz- stecker muss eingeführt sein, bevor Signalstromkreise ange- schlossen werden. CAT I Will man das Gerät waagerecht auf eine Fläche stellen, wird der Dieses Oszilloskop ist für Messungen an Stromkreisen bestimmt, Griff einfach auf die obere Seite des Oszilloskops gelegt (Abb. C). die entweder gar nicht oder nicht direkt mit dem Netz verbunden Wird eine Lage entsprechend Abb. D gewünscht (10° Neigung), sind. Direkte Messungen (ohne galvanische Trennung) an ist der Griff, ausgehend von der Tragestellung A, in Richtung Messstromkreisen der Messkategorie II, III und IV sind unzu- Unterkante zu schwenken, bis er automatisch einrastet. Wird für lässig! die Betrachtung eine noch höhere Lage des Bildschirmes erfor- Die Stromkreise eines Messobjekts sind dann nicht direkt mit derlich, zieht man den Griff wieder aus der Raststellung und dem Netz verbunden, wenn das Messobjekt über einen Schutz- drückt ihn weiter nach hinten, bis er abermals einrastet (Abb. E Trenntransformator der Schutzklasse II betrieben wird. Es ist mit 20° Neigung). Der Griff lässt sich auch in eine Position für auch möglich mit Hilfe geeigneter Wandler (z.B. Stromzangen), waagerechtes Tragen bringen. Hierfür muss man diesen in Rich- welche die Anforderungen der Schutzklasse II erfüllen, quasi tung Oberseite schwenken und, wie aus Abb. B ersichtlich, indirekt am Netz zu messen. Bei der Messung muss die ungefähr in der Mitte schräg nach oben ziehend einrasten. Dabei Messkategorie – für die der Hersteller den Wandler spezifiziert muss das Gerät gleichzeitig angehoben werden, da sonst der hat – beachtet werden. Griff sofort wieder ausrastet. Messkategorien Sicherheit Die Messkategorien beziehen sich auf Transienten auf dem Netz. Dieses Gerät ist gemäß VDE 0411 Teil 1, Sicherheits- Transienten sind kurze, sehr schnelle (steile) Spannungs- und bestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Labor- Stromänderungen, die periodisch und nicht periodisch auftreten geräte, gebaut, geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch können. Die Höhe möglicher Transienten nimmt zu, je kürzer die einwandfreiem Zustand verlassen. Es entspricht damit auch den Entfernung zur Quelle der Niederspannungsinstallation ist. Bestimmungen der europäischen Norm EN 61010-1 bzw. der internationalen Norm IEC 1010-1. Um diesen Zustand zu erhalten Messkategorie IV: Messungen an der Quelle der Niederspan- und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der An- nungsinstallation (z.B. an Zählern). wender die Hinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser Messkategorie III: Messungen in der Gebäudeinstallation (z.B. Bedienungsanleitung enthalten sind. Gehäuse, Chassis und alle Verteiler, Leistungsschalter, fest installierte Steckdosen, fest Messanschlüsse sind mit dem Netzschutzleiter verbunden. Das installierte Motoren etc.). 6 Änderungen vorbehalten, Allgemeines Messkategorie II: Messungen an Stromkreisen, die elektrisch Wartung direkt mit dem Niederspannungsnetz verbunden sind (z.B. Verschiedene wichtige Eigenschaften des Oszilloskops sollten in Haushaltsgeräte, tragbare Werkzeuge etc.) gewissen Zeitabständen sorgfältig überprüft werden. Nur so besteht eine weitgehende Sicherheit, dass alle Signale mit der Räumlicher Anwendungsbereich den technischen Daten zugrundeliegenden Exaktheit dargestellt Das Oszilloskop ist für den Betrieb in folgenden Bereichen be- werden. Sehr empfehlenswert ist ein SCOPE-TESTER HZ60, der stimmt: Industrie-, Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereich so- für diese Aufgaben hervorragend geeignet ist. wie Kleinbetriebe. Die Außenseite des Oszilloskops sollte regelmäßig mit einem Staubpinsel gereinigt werden. Hartnäckiger Schmutz an Gehäu- Umgebungsbedingungen se und Griff, den Kunststoff- und Aluminiumteilen lässt sich mit Der zulässige Umgebungstemperaturbereich während des Be- einem angefeuchteten Tuch (Wasser +1% Entspannungsmittel) triebs reicht von 0 °C... +40 °C. Während der Lagerung oder des entfernen. Bei fettigem Schmutz kann Brennspiritus oder Wasch- Transports darf die Temperatur zwischen –0 °C und +70 °C benzin (Petroleumäther) benutzt werden. Die Sichtscheibe darf betragen. Hat sich während des Transports oder der Lagerung nur mit Wasser oder Waschbenzin (aber nicht mit Alkohol oder Kondenswasser gebildet, muss das Gerät ca. 2 Stunden akklima- Lösungsmitteln) gereinigt werden, sie ist dann noch mit einem tisiert werden, bevor es in Betrieb genommen wird. Das Oszillo- trockenen, sauberen, fuselfreien Tuch nachzureiben. Nach der skop ist zum Gebrauch in sauberen, trockenen Räumen be- Reinigung sollte sie mit einer handelsüblichen antistatischen stimmt. Es darf nicht bei besonders großem Staub bzw. Feuch- Lösung, geeignet für Kunststoffe, behandelt werden. Keinesfalls tigkeitsgehalt der Luft, bei Explosionsgefahr sowie bei aggressi- darf die Reinigungsflüssigkeit in das Gerät gelangen. Die Anwen- ver chemischer Einwirkung betrieben werden. Die Betriebslage dung anderer Reinigungsmittel kann die Kunststoff- und Lack- ist beliebig. Eine ausreichende Luftzirkulation (Konvektions- oberflächen angreifen. kühlung) ist jedoch zu gewährleisten. Bei Dauerbetrieb ist folglich eine horizontale oder schräge Betriebslage (Aufstellbügel) zu Schutzschaltung bevorzugen. Dieses Gerät ist mit einem Schaltnetzteil ausgerüstet, welches über Überstrom und -spannungs-Schutzschaltungen verfügt. Im Die Lüftungslöcher dürfen nicht abgedeckt werden! Fehlerfall kann ein sich periodisch wiederholendes tickendes Geräusch hörbar sein. Nenndaten mit Toleranzangaben gelten nach einer Anwärmzeit von min. 20 Minuten, im Umgebungstemperaturbereich von Netzspannung 15 °C bis 30 °C. Werte ohne Toleranzangabe sind Richtwerte Das Gerät arbeitet mit Netzwechselspannungen von 100 V bis eines durchschnittlichen Gerätes. 240 V. Eine Netzspannungsumschaltung ist daher nicht vor- gesehen. Die Netzeingangssicherung ist von außen zugänglich. Gewährleistung und Reparatur Netzstecker-Buchse und Sicherungshalter bilden eine Einheit. HAMEG Geräte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle. Ein Auswechseln der Sicherung darf und kann (bei unbeschädig- Jedes Gerät durchläuft vor dem Verlassen der Produktion einen tem Sicherungshalter) nur erfolgen, wenn zuvor das Netzkabel 10-stündigen „Burn in-Test“. Im intermittierenden Betrieb wird aus der Buchse entfernt wurde. Dann muss der Sicherungshalter dabei fast jeder Frühausfall erkannt. Anschließend erfolgt ein mit einem Schraubenzieher herausgehebelt werden. Der Ansatz- umfangreicher Funktions- und Qualitätstest bei dem alle Betriebs- punkt ist ein Schlitz, der sich auf der Seite der Anschlusskontakte arten und die Einhaltung der technischen Daten geprüft werden. befindet. Die Sicherung kann dann aus einer Halterung gedrückt und ersetzt werden. Bei Beanstandungen innerhalb der 2-jährigen Gewähr- leistungsfrist wenden Sie sich bitte an den Händler, bei dem Sie Der Sicherungshalter wird gegen den Federdruck eingeschoben, Ihr HAMEG Produkt erworben haben. Um den Ablauf zu be- bis er eingerastet ist. Die Verwendung ,,geflickter" Sicherungen schleunigen, können Kunden innerhalb der Bundesrepublik oder das Kurzschließen des Sicherungshalters ist unzulässig. Deutschland die Gewährleistungsreparatur auch direkt mit Dadurch entstehende Schäden fallen nicht unter die Garantie- HAMEG abwickeln. leistungen. Für die Abwicklung von Reparaturen innerhalb der Gewähr- leistungsfrist gelten unsere Gewährleistungsbedingungen, die Sicherungstype: im Internet unter Größe5x20 mm; 250V~, C; http://www.hameg.de IEC 127, Bl. III; DIN 41 662 (evtl. DIN 41 571, Bl. 3). eingesehen werden können. Abschaltung: träge (T) 0,8A. Auch nach Ablauf der Gewährleistungsfrist steht Ihnen der HAMEG Kundenservice für Reparaturen und Ersatzteile zur Ver- ACHTUNG! fügung. Im Inneren des Gerätes befindet sich im Bereich des Schaltnetzteiles eine Sicherung: Return Material Authorization (RMA): Bevor Sie ein Gerät an uns zurücksenden, fordern Sie bitte in Größe5x20 mm; 250V~, C; jedem Fall per Internet: http://www.hameg.de oder Fax IEC 127, Bl. III; DIN 41 662 eine RMA-Nummer an. (evtl. DIN 41 571, Bl. 3). Sollte Ihnen keine geeignete Verpackung zur Verfügung ste- Abschaltung: flink (F) 0,8A. hen, so können Sie einen leeren Originalkarton über den HAMEG-Vertrieb (Tel: +49 (0) 6182 800 300, E-Mail: Diese Sicherung darf nicht vom Anwender ersetzt E-Mail ist versteckt) bestellen. werden! Änderungen vorbehalten 7,

Die Grundlagen des Signalaufzeichnung

Art der Signalspannung Größe der Signalspannung Das Oszilloskop HM507 erfaßt praktisch alle sich periodisch In der allgemeinen Elektrotechnik bezieht man sich bei wiederholenden Signalarten (Wechselspannungen) mit Wechselspannungsangaben in der Regel auf den Effektivwert. Frequenzen bis mindestens 50 MHz (-3dB) und Für Signalgrößen und Spannungsbezeichnungen in der Gleichspannungen. Oszilloskopie wird jedoch der Vss-Wert (Volt-Spitze-Spitze) verwendet. Letzterer entspricht den wirklichen Die Y-Meßverstärker sind so ausgelegt, daß die Potentialverhältnissen zwischen dem positivsten und Übertragungsgüte nicht durch eigenes Überschwingen negativsten Punkt einer Spannung. beeinflußt wird. Will man eine auf dem Oszilloskopschirm aufgezeichnete Die Darstellung einfacher elektrischer Vorgänge, wie sinusförmige Größe auf ihren Effektivwert umrechnen, muß sinusförmige HF- und NF-Signale oder netzfrequente der sich in Vss ergebende Wert durch2x√2 = 2,83 dividiert Brummspannungen, ist in jeder Hinsicht problemlos. Beim werden. Umgekehrt ist zu beachten, daß in Veff angegebene Messen ist ein ab ca. 14MHz zunehmender Meßfehler zu sinusförmige Spannungen den 2,83fachen berücksichtigen, der durch Verstärkungsabfall bedingt ist. Bei Potentialunterschied in Vss haben. Die Beziehungen der ca. 30MHz beträgt der Abfall etwa 10%, der tatsächliche verschiedenen Spannungsgrößen sind aus der nachfolgenden Spannungswert ist dann ca. 11% größer als der angezeigte Abbildung ersichtlich. Wert. Wegen der differierenden Bandbreiten der Y- Meßverstärker (-3dB zwischen 50MHz und 55MHz) ist der Meßfehler nicht so exakt definierbar. Bei der Aufzeichnung rechteck- oder impulsartiger Signalspannungen ist zu beachten, daß auch deren Oberwellenanteile übertragen werden müssen. Die Folgefrequenz des Signals muß deshalb wesentlich kleiner sein als die obere Grenzfrequenz der Y-Meßverstärker. Bei der Auswertung solcher Signale ist dieser Sachverhalt zu berücksichtigen. Schwieriger ist das Oszilloskopieren von Signalgemischen, besonders dann, wenn darin keine mit der Folgefrequenz Spannungswerte an einer Sinuskurve ständig wiederkehrenden höheren Pegelwerte enthalten sind, auf die getriggert werden kann. Dies ist z.B. bei Burst-Signalen Veff = Effektivwert; Vs = einfacher Spitzenwert; der Fall. Um auch dann ein gut getriggertes Bild zu erhalten, Vss = Spitze-Spitze-Wert; ist u.U. eine Veränderung der HOLD OFF- Zeit erforderlich. Vmom = Momentanwert (zeitabhängig) Fernseh-Video-Signale (FBAS-Signale) sind mit Hilfe des aktiven TV-Sync-Separators leicht triggerbar. Die minimal erforderliche Signalspannung am Y-Eingang für ein 1 cm hohes Bild beträgt 1mVss (±5%), wenn mit dem Die zeitliche Auflösung ist unproblematisch. Beispielsweise READOUT (Schirmbild) der Ablenkkoeffizient 1mV angezeigt wird bei ca. 40MHz und der kürzesten einstellbaren Ablenkzeit wird und die Feineinstellung kalibriert ist. Es können jedoch (10ns/cm) alle 2 cm ein Kurvenzug geschrieben. auch noch kleinere Signale aufgezeichnet werden. Die möglichen Ablenkkoeffizienten sind in mVss/cm oder Vss/cm Für den wahlweisen Betrieb als Wechsel- oder angegeben. Die Größe der angelegten Spannung ermittelt Gleichspannungsverstärker hat jeder Meßverstärker-Eingang man durch Multiplikation des eingestellten eine AC/DC-Taste (DC = direct current; AC = alternating Ablenkkoeffizienten mit der abgelesenen vertikalen Bildhöhe current). Mit Gleichstromkopplung DC sollte nur bei in cm. Wird mit Tastteiler 10:1 gearbeitet, ist nochmals mit 10 vorgeschaltetem Tastteiler oder bei sehr niedrigen zu multipilizieren. Frequenzen gearbeitet werden bzw. wenn die Erfassung des Gleichspannungsanteils der Signalspannung unbedingt Für Amplitudenmessungen muß sich die Feineinstellung in erforderlich ist. ihrer kalibrierten Stellung befinden. Unkalibriert kann die Ablenkempfindlichkeit mindestens bis zum Faktor 2,5:1 Bei der Aufzeichnung sehr niederfrequenter Impulse können verringert werden (siehe ”Bedienelemente und Readout”). bei AC-Kopplung (Wechselstrom) des Meßverstärkers störende So kann jeder Zwischenwert innerhalb der 1-2-5 Abstufung Dachschrägen auftreten (AC-Grenzfrequenz ca. 1,6Hz für 3dB). des Teilerschalters eingestellt werden. Ohne Tastteiler sind In diesem Falle ist, wenn die Signalspannung nicht mit einem damit Signale bis 400Vss darstellbar (Ablenkkoeffizient auf hohen Gleichspannungspegel überlagert ist, die DC-Kopplung 20V/cm, Feineinstellung 2,5:1). vorzuziehen. Andernfalls muß vor den Eingang des auf DC- Kopplung geschalteten Meßverstärkers ein entsprechend Mit den Bezeichnungen großer Kondensator geschaltet werden. Dieser muß eine genügend große Spannungsfestigkeit besitzen. DC-Kopplung H = Höhe in cm des Schirmbildes, ist auch für die Darstellung von Logik- und Impulssignalen zu U = Spannung in Vss des Signals am Y-Eingang, empfehlen, besonders dann, wenn sich dabei das Tastverhältnis A = Ablenkkoeffizient in V/cm (VOLTS / DIV.-Anzeige) ständig ändert. Andernfalls wird sich das Bild bei jeder Änderung auf- oder abwärts bewegen. Reine Gleichspannungen können läßt sich aus gegebenen zwei Werten die dritte Größe nur mit DC-Kopplung gemessen werden. errechnen: Die mit der AC/DC -Taste gewählte Eingangskopplung wird mit dem READOUT (Schirmbild) angezeigt. Das = -Symbol zeigt DC-Kopplung an, während AC-Kopplung mit dem ~ - Alle drei Werte sind jedoch nicht frei wählbar. Sie müssen Symbol angezeigt wird (siehe ”Bedienelemente und innerhalb folgender Grenzen liegen (Triggerschwelle, Readout”). Ablesegenauigkeit): 8 Änderungen vorbehalten,

Die Grundlagen des Signalaufzeichnung

H zwischen 0,5cm und 8cm, möglichst 3,2cm und 8cm, Soll jedoch z.B. nur die Restwelligkeit einer Hochspannung U zwischen 0,5mVss und 160Vss, oszilloskopiert werden, genügt auch der 10:1-Tastteiler. A zwischen 1mV/cm und 20V/cm in 1-2-5 Teilung. Diesem ist dann noch ein entsprechend hochspannungsfester Kondensator (etwa 22 bis 68 nF) vorzuschalten. Beispiel: Eingest. Ablenkkoeffizient A = 50mV/cm (0,05V/cm) Mit der auf GND geschalteten Eingangskopplung und dem abgelesene Bildhöhe H = 4,6cm, Y-POS.-Einsteller kann vor der Messung eine horizontale gesuchte Spannung U = 0,05x4,6 = 0,23Vss Rasterlinie als Referenzlinie für Massepotential eingestellt werden. Sie kann beliebig zur horizontalen Mittellinie Eingangsspannung U = 5Vss, eingestellt werden, je nachdem, ob positive und/oder negative eingestellter Ablenkkoeffizient A = 1V/cm, Abweichungen vom Massepotential zahlenmäßig erfaßt gesuchte Bildhöhe H = 5:1 = 5cm werden sollen. Signalspannung U = 230Veff x 2xÖ2 = 651Vss Gesamtwert der Eingangsspannung (Spannung >160Vss, mit Tastteiler 10:1 U = 65,1Vss), gewünschte Bildhöhe H = mind. 3,2cm, max. 8cm, maximaler Ablenkkoeffizient A = 65,1:3,2 = 20,3V/cm, minimaler Ablenkkoeffizient A = 65,1:8 = 8,1V/cm, einzustellender Ablenkkoeffizient A = 10V/cm Die vorherigen Beispiele beziehen sich auf die Ablesung mittels des Innenrasters der Strahlröhre, können aber wesentlich einfacher mit den auf ∆V -Messung geschalteten Cursoren ermittelt werden (siehe ”Bedienelemente und Readout”). Die Spannung am Y-Eingang darf 400V (unabhängig von der Polarität) nicht überschreiten. Die gestrichelte Kurve zeigt eine Wechselspannung, die um Ist das zu messende Signal eine Wechselspannung, die einer 0 Volt schwankt. Ist diese Spannung einer Gleichspannung Gleichspannung überlagert ist (Mischspannung), beträgt der überlagert (DC), so ergibt die Addition der positiven Spitze zur höchstzulässige Gesamtwert beider Spannungen (Gleich- Gleichspannung die maximal auftretende Spannung (DC + spannung und einfacher Spitzenwert der Wechselspannung) AC Spitze). ebenfalls + bzw. -400V (siehe Abbildung). Wechsel- spannungen, deren Mittelwert Null ist, dürfen maximal Zeitwerte der Signalspannung 800Vss betragen. In der Regel handelt es sich in der Oszilloskopie um Beim Messen mit Tastteilern sind deren höhere zeitlich wiederkehrende Spannungsverläufe, im folgenden Grenzwerte nur dann maßgebend, wenn DC- Perioden genannt. Die Zahl der Perioden pro Sekunde ist Eingangskopplung am Oszilloskop vorliegt. die Folgefrequenz. Abhängig von der Zeitbasis-Einstellung (TIME/DIV.) können eine oder mehrere Signalperioden Liegt eine Gleichspannung am Eingang an und ist die oder auch nur ein Teil einer Periode dargestellt werden. Eingangskopplung auf AC geschaltet, gilt der niedrigere Die Zeitkoeff iz ienten werden mit dem READOUT Grenzwert des Oszilloskopeingangs (400V). Der aus dem (Schirmbild) angezeigt und in ms/cm, µs/cm und ns/cm Widerstand im Tastkopf und dem 1MΩ Eingangswiderstand angegeben. des Oszilloskops bestehende Spannungsteiler ist, durch den bei AC-Kopplung dazwischen geschalteten Eingangs- Die folgenden Beispiele beziehen sich auf die Ablesung Kopplungskondensator, für Gleichspannungen unwirksam. mittels des Innenrasters der Strahlröhre, können aber Gleichzeitig wird dann der Kondensator mit der ungeteilten wesentlich einfacher mit den auf ∆t- bzw. 1/∆t- (Frequenz) Gleichspannung belastet. Bei Mischspannungen ist zu Messung geschalteten Cursoren ermittelt werden (siehe berücksichtigen, daß bei AC-Kopplung deren Gleichs- ”Bedien-elemente und Readout”). pannungsanteil ebenfalls nicht geteilt wird, während der Wechselspannungsantei l einer frequenzabhängigen Die Dauer einer Signalperiode, bzw. eines Teils davon, Teilung unterliegt, die durch den kapazitiven Widerstand ermittelt man durch Multiplikation des betreffenden des Koppelkondensators bedingt ist. Bei Frequenzen ≥40Hz Zeitabschnitts (Horizontalabstand in cm) mit dem kann vom Teilungsverhältnis des Tastteilers ausgegangen eingestellten Zeitkoeffizienten. Dabei muß die Zeit- werden. Feineinstellung kalibriert sein. Unkalibriert kann die Zeitablenk-geschwindigkeit mindestens um den Unter Berücksicht igung der zuvor er läuterten Faktor 2,5:1 verringert werden. So kann jeder Bedingungen, können mit HAMEG 10:1 Tasttei lern Zwischenwert innerhalb der 1-2-5 Abstufung der Zeit- Gleichspannungen bis 600V bzw. Wechselspannungen Ablenkkoeffizienten eingestellt werden. (mit Mittelwert Null) bis 1200Vss gemessen werden. Mit Spezia l tasttei lern 100:1 (z.B. HZ53) lassen sich Mit den Bezeichnungen: Gleichspannungen bis 1200V bzw. Wechselspannungen (mit Mittelwert Null) bis 2400Vss messen. Allerdings L = Länge in cm einer Periode (Welle) auf dem Schirmbild, verringert sich dieser Wert bei höheren Frequenzen (siehe T = Zeit in s für eine Periode, technische Daten HZ53). Mit einem normalen Tastteiler F = Folgefrequenz in Hz, 10:1 riskiert man bei so hohen Spannungen, daß der den Z = Zeitkoeffizient in s/cm (TIME / DIV.-Anzeige) Tei ler-Längswiderstand überbrückende C-Tr immer durchschlägt, wodurch der Y-Eingang des Oszilloskops und der Beziehung F = 1/T lassen sich folgende Gleichungen beschädigt werden kann. aufstellen: Änderungen vorbehalten 9,

Die Grundlagen des Signalaufzeichnung

Alle vier Werte sind jedoch nicht frei wählbar. Sie sollten Die Flanke des betr. Impulses wird exakt auf 5cm Schreib- innerhalb folgender Grenzen liegen: höhe eingestellt (durch Y-Teiler und dessen Feineinstellung.) Die Flanke wird symmetrisch zur X- und Y-Mittellinie positio- L zwischen 0,2 und 10cm, möglichst 4 bis 10cm, niert (mit X- und Y-Pos. Einsteller). T zwischen 10ns und 5s, Die Schnittpunkte der Signalflanke mit den 10%- bzw. F zwischen 0,5Hz und 40MHz, 90%-Linien jeweils auf die horizontale Mittellinie lotenundZzwischen 100ns/cm und 500ms/cm in 1-2-5 Teilung deren zeitlichen Abstand auswerten (T=LxZ,). (ohne X-Dehnung x10), und Die optimale vertikale Bildlage und der Meßbereich für Z zwischen 10ns/cm und 50ms/cm in 1-2-5 Teilung die Anstiegszeit sind in der folgenden Abbildung dargestellt. (bei X-Dehnung x10). Bei einem eingestellten Zeitkoeffizienten von 10ns/cm ergäbe das Bildbeispiel eine gemessene Gesamtanstiegszeit von tges = 1,6cm x 10ns/cm = 16ns Bei sehr kurzen Zeiten ist die Anstiegszeit des Oszilloskop- Meßverstärkers und des evtl. benutzten Tastteilers Beispiele: geometrisch vom gemessenen Zeitwert abzuziehen. Die Länge eines Wellenzugs (einer Periode) L = 7cm, Anstiegszeit des Signals ist dann eingestellter Zeitkoeffizient Z = 0,1µs/cm, gesuchte Periodenzeit T = 7x0,1x10-6 = 0,7µs ta= √tges2 - tosc2 - tt2 gesuchte Folgefrequenz F = 1:(0,7x10-6) = 1,428MHz. Dabei ist tges die gemessene Gesamtanstiegszeit, tosz die Zeit einer Signalperiode T = 1s, vom Oszilloskop (beim HM507 ca. 7ns) und tt die des eingestellter Zeitkoeffizient Z = 0,2s/cm, Tastteilers, z.B. = 2ns. Ist tges größer als 100ns, kann die gesuchte Länge L = 1:0,2 = 5cm. Anstiegszeit des Y-Meßverstärkers vernachlässigt werden (Fehler <1%). Länge eines Brummspannung-Wellenzugs L = 1cm, eingestellter Zeitkoeffizient Z = 10ms/cm, Obiges Bildbeispiel ergibt damit eine Signal-Anstiegszeit von gesuchte Brummfrequenz F = 1:(1x10x10-3) = 100Hz. t = √162 - 72 - 22 = 14,25ns TV-Zeilenfrequenz F = 15 625Hz, eingestellter Zeitkoeffizient Z = 10µs/cm, Die Messung der Anstiegs- oder Abfallzeit ist natürlich nicht gesuchte Länge L = 1:(15 625x10-5) = 6,4cm. auf die oben im Bild gezeigte Bild-Einstellung begrenzt. Sie ist so nur besonders einfach. Prinzipiell kann in jeder Bildlage Länge einer Sinuswelle L = min. 4cm, max. 10cm, und bei beliebiger Signalamplitude gemessen werden. Frequenz F = 1kHz, Wichtig ist nur, daß die interessierende Signalflanke in voller max. Zeitkoeffizient Z = 1:(4x103) = 0,25ms/cm, Länge, bei nicht zu großer Steilheit, sichtbar ist und daß der min. Zeitkoeffizient Z = 1:(10x103) = 0,1ms/cm, Horizontalabstand bei 10% und 90% der Amplitude gemessen einzustellender Zeitkoeffizient Z = 0,2ms/cm, wird. Zeigt die Flanke Vor- oder Überschwingen, darf man die dargestellte Länge L = 1:(103 x 0,2x10-3) = 5cm. 100% nicht auf die Spitzenwerte beziehen, sondern auf die mittleren Dachhöhen. Ebenso werden Einbrüche oder Spitzen Länge eines HF-Wellenzugs L = 1cm, (glitches) neben der Flanke nicht berücksichtigt. Bei sehr eingestellter Zeitkoeffizient Z = 0,5µs/cm, starken Einschwingverzerrungen verliert die Anstiegs- oder gedrückte Dehnungstaste X-MAG.(x 10) : Z = 50ns/cm, Abfallzeitmessung allerdings ihren Sinn. Für Verstärker mit gesuchte Signalfreq. F = 1:(1x50x10-9) = 20MHz, annähernd konstanter Gruppenlaufzeit (also gutem gesuchte Periodenzeit T = 1:(20x106) = 50ns. Impulsverhalten) gilt folgende Zahlenwert-Gleichung zwischen Anstiegszeit ta (in ns) und Bandbreite B (in MHz): Ist der zu messende Zeitabschnitt im Verhältnis zur vollen Signalperiode relativ klein, sollte man mit gedehntem Zeitmaßstab (X-MAG. x10) arbeiten. Durch Drehen des X-POS.-Knopfes kann der interessierende Zeitabschnitt in die Mitte des Bildschirms geschoben werden. Anlegen der Signalspannung Anstiegszeitmessung Ein kurzes Drücken der AUTOSET-Taste genügt, um Das Systemverhalten einer Impulsspannung wird durch deren automatisch eine sinnvolle, signalbezogene Geräteeinstellung Anstiegszeit bestimmt. Impuls-Anstiegs-/Abfallzeiten werden zwischen zu erhalten ( siehe ”AUTOSET”). Die folgenden Erläuterungen dem 10%- und 90%-Wert ihrer vollen Amplitude gemessen. beziehen sich auf spezielle Anwendungen, die eine manuelle Bedienung erfordern. Die Funktion der Bedienelemente Messung: wird im Abschnitt ”Bedienelemente und Readout” beschrieben. Vorsicht beim Anlegen unbekannter Signale an den Vertikaleingang! Es wird empfohlen, möglichst immer mit Tastteiler zu messen! Ohne vorgeschalteten Tastteiler sollte als Signalkopplung zunächst immer AC und als Ablenkkoeffizient 20V/cm eingestellt sein. Ist die Strahllinie nach dem Anlegen der Signalspannung plötzlich nicht mehr sichtbar, kann es sein, daß die Signalamplitude viel zu groß ist und den Meßverstärker 10 Änderungen vorbehalten,

Bedienelemente und Readout

total übersteuert. Dann ist der Ablenkkoeffizient zu erhöhen Wenn ein Tastteiler 10:1 oder 100:1 verwendet (niedrigere Empfindlichkeit), bis die vertikale Auslenkung nur wird, muß bei Gleichspannungen über 400V immer noch 3-8cm hoch ist. Bei kalibrierter Amplitudenmessung und DC-Eingangskopplung benutzt werden. mehr als 160Vss großer Signalamplitude ist unbedingt ein Tastteiler vorzuschalten. Ist die Periodendauer des Meßsignals Bei AC-Kopplung tieffrequenter Signale ist die Teilung nicht wesentlich länger als der eingestellte Zeit-Ablenkkoeffizient, mehr frequenzunabhängig. Impulse können Dachschräge verdunkelt sich der Strahl. Dann sollte der Zeit- zeigen, Gleichspannungen werden unterdrückt - belasten aber Ablenkkoeffizient vergrößert werden. den betreffenden Oszilloskop-Eingangskopplungskondensator. Dessen Spannungsfestigkeit ist max. 400V (DC + Spitze AC). Die Zuführung des aufzuzeichnenden Signals an den Y- Ganz besonders wichtig ist deshalb die DC-Eingangskopplung Eingang des Oszilloskops ist mit einem abgeschirmten bei einem Tastteiler 100:1, der meist eine zulässige Meßkabel, wie z.B. HZ32 und HZ34 direkt, oder über einen Spannungsfestigkeit von max. 1200V (DC + Spitze AC) hat. Zur Tastteiler 10:1 geteilt möglich. Die Verwendung der Unterdrückung störender Gleichspannung darf aber ein genannten Meßkabel an hochohmigen Meßobjekten ist Kondensator entsprechender Kapazität und Spannungs- jedoch nur dann empfehlenswert, wenn mit relativ niedrigen, festigkeit vor den Tastteiler geschaltet werden (z.B. zur sinusförmigen Frequenzen (bis etwa 50kHz) gearbeitet wird. Brummspannungsmessung). Für höhere Frequenzen muß die Meß-Spannungsquelle niederohmig, d.h. an den Kabel-Wellenwiderstand (in der Regel Bei allen Tastteilern ist die zulässige Eingangswechselspannung 50 Ohm) angepaßt sein. oberhalb von 20kHz frequenzabhängig begrenzt. Deshalb muß die ,,Derating Curve” des betreffenden Tastteilertyps beachtet Besonders bei der Übertragung von Rechteck- und werden. Impulssignalen ist das Kabel unmittelbar am Y-Eingang des Oszilloskops mit einem Widerstand gleich dem Kabel- Wichtig für die Aufzeichnung kleiner Signalspannungen ist Wellenwiderstand abzuschließen. Bei Benutzung eines 50- die Wahl des Massepunktes am Prüfobjekt. Er soll möglichst Ohm-Kabels, wie z.B. HZ34, ist hierfür von HAMEG der 50- immer nahe dem Meßpunkt liegen. Andernfalls können evtl. Ohm-Durchgangsabschluß HZ22 erhältlich. Vor allem bei der vorhandene Ströme durch Masseleitungen oder Chassisteile Übertragung von Rechtecksignalen mit kurzer Anstiegszeit das Meßergebnis stark verfälschen. Besonders kritisch sind werden ohne Abschluß an den Flanken und Dächern störende auch die Massekabel von Tastteilern. Sie sollen so kurz und Einschwingverzerrungen sichtbar. Auch höherfrequente dick wie möglich sein. (>100kHz) Sinussignale dürfen generell nur impedanzrichtig abgeschlossen gemessen werden. Im allgemeinen halten Beim Anschluß des Tastteiler-Kopfes an eine BNC- Verstärker, Generatoren oder ihre Abschwächer die Nenn- Buchse sollte ein BNC-Adapter benutzt werden. Damit Ausgangsspannung nur dann frequenzunabhängig ein, wenn werden Masse- und Anpassungsprobleme eliminiert. ihre Anschlußkabel mit dem vorgeschriebenen Widerstand abgeschlossen wurden. Das Auftreten merklicher Brumm- oder Störspannungen im Meßkreis (speziell bei einem kleinen Y-Ablenkkoeffizienten) Dabei ist zu beachten, daß man den Abschlußwiderstand HZ22 wird möglicherweise durch Mehrfach-Erdung verursacht, weil nur mit max. 2Watt belasten darf. Diese Leistung wird mit dadurch Ausgleichströme in den Abschirmungen der 10Veff oder - bei Sinussignal - mit 28,3Vss erreicht. Meßkabel fließen können (Spannungsabfall zwischen den Schutzleiterverbindungen, verursacht von angeschlossenen Wird ein Tastteiler 10:1 oder 100:1 verwendet, ist kein fremden Netzgeräten, z.B. Signalgeneratoren mit Abschluß erforderlich. In diesem Fall ist das Anschlußkabel Störschutzkondensatoren). direkt an den hochohmigen Eingang des Oszilloskops angepaßt. Mit Tastteiler werden auch hochohmige Bedienelemente und Readout Spannungsquellen nur geringfügig belastet (ca. 10MΩ II 12pF bzw. 100MΩII 5pF bei HZ53). Deshalb sollte, wenn der durch A: Grundeinstellungen den Tastteiler auftretende Spannungsverlust durch eine höhere Empfindlichkeits-einstellung wieder ausgeglichen Die folgenden Beschreibungen setzen voraus, daß: werden kann, nie ohne diesen gearbeitet werden. Außerdem 1. Der „Component Tester“ abgeschaltet ist. stellt die Längsimpedanz des Teilers auch einen gewissen 2. Im MAIN MENU > SETUP & INFO > MISCELLANEOUS Schutz für den Eingang des Meßverstärkers dar. Infolge der folgende Einstellungen vorliegen: getrennten Fertigung sind alle Tastteiler nur vorabgeglichen; 2.1 CONTROL BEEP und ERROR BEEP daher muß ein genauer Abgleich am Oszilloskop eingeschaltet (x), vorgenommen werden (siehe ,,Tastkopf-Abgleich”). 2.2 QUICK START abgeschaltet. 3. Die Bildschirmeinblendungen (Readout) sichtbar Standard-Tastteiler am Oszilloskop verringern mehr oder sind. weniger dessen Bandbreite; sie erhöhen die Anstiegszeit. In allen Fällen, bei denen die Oszilloskop-Bandbreite voll genutzt Die auf der großen Frontplatte befindlichen Leuchtdioden- werden muß (z.B. für Impulse mit steilen Flanken), raten wir anzeigen erleichtern die Bedienung und geben zusätzliche dringend dazu, die Tastköpfe HZ51 (10:1), HZ52 (10:1 HF) und Informationen. Endstellungen von Drehbereichen werden HZ54 (1:1 und 10:1) zu benutzen. Das erspart u.U. die durch ein akustisches Signal signalisiert. Anschaffung eines Oszilloskops mit größerer Bandbreite. Die genannten Tastköpfe haben zusätzlich zur niederfrequenten Bis auf die Netztaste (POWER), werden alle anderen Kompensationseinstellung einen HF-Abgleich. Damit ist mit Bedienelemente elektronisch abgefragt. Alle elektronisch Hilfe eines auf 1MHz umschaltbaren Kalibrators, z.B. HZ60, eine erfaßten Bedienfunktionen und ihre aktuellen Einstellungen Gruppenlaufzeitkorrektur an der oberen Grenzfrequenz des können daher gespeichert bzw. gesteuert werden. Oszilloskops möglich. Tatsächlich werden mit diesen Tastkopf- Typen Bandbreite und Anstiegszeit des Oszilloskops kaum B: Menü-Anzeigen- und Bedienung merklich geändert und die Wiedergabe-Treue der Signalform u.U. sogar noch verbessert. Auf diese Weise könnten Das Betätigen einiger Tasten bewirkt die Anzeige von Menüs. spezifische Mängel im Impuls-Übertragungsverhalten nach- Es wird zwischen Standardmenüs und Pulldown-Menüs träglich korrigiert werden. unterschieden. Änderungen vorbehalten 11,

Bedienelemente und Readout

Standardmenüs: 3. Betriebsbedingung der verzögerten Zeitbasis im Diese Menüs sind daran zu erkennen, daß das Readout keine Analogbetrieb, bzw. die Pre- oder Posttriggerzeit im Einstellparameter (Ablenkkoeffizienten etc.) mehr anzeigt. Die Digitalbetrieb. Anzeige besteht dann aus der Menüüberschrift, den 4. Meßergebnisse. Menüpunkten bzw. Funktionen. Am unteren Röhrenrasterrand werden Symbole und Befehle angezeigt, deren Bedienung Unterste Rasterzeile von links nach rechts: mit den darunter befindlichen Tasten erfolgt. 1. Tastkopfsymbol (x10), Y-Ablenkoeffizient und Eingangskopplung von Kanal I, „Esc“ schaltet in der Menühierarchie um einen Schritt 2. „+“ Symbol, zurück. 3. Tastkopfsymbol (x10), Y-Ablenkoeffizient und „Exit“ bewirkt das sofortige Abschalten der Menüanzeige. Eingangskopplung von Kanal II, „Set“ ruft den ausgewählten Menüpunkt auf oder startet 4. Kanalbetriebsart (Analogbetrieb) oder die eine Funktion. Signaldarstellungsart (Digitalbetrieb). „SAVE“ bewirkt die Speicherung. „Edit“ führt in das EDITOR-Menü. Am linken Rasterrand wird das Triggerpunkt-Symbol angezeigt (Analogbetrieb). Die CURSOR-Linien können innerhalb des Mit den durch Dreieck- und Pfeilsymbol gekennzeichneten Rasters auf jede Position gestellt werden. Tasten, lassen sich Elemente innerhalb eines Menüs aktivieren (aufgehellte Darstellung). Wird ein Hinweis auf den INT./FOC.- D: Beschreibung der Bedienelemente Einsteller angezeigt, kann mit diesem innerhalb des Elementes gewählt werden. Steht ein [ ] Symbol in einer aktivierten Zeile, Vorbemerkung: bezieht sich die mit Alle Bedienelemente sind aus Gründen der Identifizierbarkeit „[x]/[ ]“ gekennzeichnete Taste auf dieses Symbol und mit Nummern gekennzeichnet. Befindet sich die Nummer ermöglicht die Umschaltung. innerhalb eines Quadrats, handelt es sich um ein Bedien- element, das nur im Digitalbetrieb wirksam ist. Diese werden erst am Ende der Auflistung beschrieben. Die große Frontplatte ist, wie bei allen HAMEG-Oszilloskopen üblich, in Felder aufgeteilt. Oben rechts neben dem Bildschirm befinden sich oberhalb der horizontalen Linie folgende Bedien- elemente und Leuchtdiodenanzeigen: (1) POWER - Netz-Tastenschalter mit Symbolen für Ein- (I) und Aus-Stellung (O). Wird das Oszilloskop eingeschaltet, leuchten zunächst alle LED-Anzeigen auf und es erfolgt ein automatischer Test des Gerätes. Während dieser Zeit werden das HAMEG-Logo und die Softwareversion auf dem Bildschirm sichtbar. Wenn alle Testroutinen erfolgreich Pulldown-Menüs: beendet wurden, geht das Oszilloskop in den Nach Aufruf eines Pulldown-Menüs werden die Einstellpara-meter Normalbetrieb über und das Logo ist nicht mehr sichtbar. (Ablenkkoeffizienten etc.) weiterhin angezeigt. Die Im Normalbetrieb werden dann die vor dem Ausschalten Readoutanzeige ändert sich nur bezüglich des aufgerufenen gespeicherten Einstellungen übernommen und das Parameters (z.B. Eingangskopplung) und zeigt an der Stelle des Readout eingeschaltet. Der Einschaltzustand wird durch bisher gewählten nun alle wählbaren Parameter an (bei eine Leuchtdiode (3) angezeigt. Eingangskopplung: AC, DC und GND). Die vor dem Aufruf des Pulldown-Menüs wirksame Einstellung bleibt erhalten und wird (2) AUTOSET mit größerer Helligkeit angezeigt. Solange das Pulldown-Menü Drucktaste bewirkt eine automatische, signalbezogene angezeigt wird, kann mit einmaligem oder mehrfachen kurzen Geräteeinstellung (siehe ”AUTOSET”). Auch wenn Betätigen der Taste umgeschaltet werden. Die Umschaltung Component Tester- oder XY-Betrieb vorliegt, schaltet erfolgt sofort und der wirksame Parameter wird mit größerer AUTOSET in die zuletzt benutzte Yt-Betriebsart (CH I, Helligkeit angezeigt. Erfolgt kein weiterer kurzer Tastendruck CH II oder DUAL). Mit Betätigen der AUTOSET-Taste wird schaltet sich das Pulldown-Menü nach einigen Sekunden ab und die Strahlhelligkeit auf einen mittleren Wert gesetzt, wenn das Readout zeigt den gewählten Parameter an. Die CURSOR- sie zuvor unterhalb dieses Wertes eingestellt war. Die Linie(n) und die Meßergebnisanzeige werden, nachdem das Betriebsart (Analog/Digital) wird nicht beeinflußt. Pulldown-Menü nicht mehr sichtbar ist, wieder angezeigt. War die letzte Yt-Betriebsart mit Search- („sea“), DELAY- C: READOUT-Anzeigen („del“) oder getriggertem DELAY („dTr“) - Betrieb verknüpft, wird dies nicht berücksichtigt und auf Das Readout ermöglicht die alphanumerische Anzeige der unverzögerten Zeitbasisbetrieb geschaltet. Einstellparameter des Oszilloskops, von Meßergebnissen und Cursorlinien. Welche der Anzeigen sichtbar sind, hängt von Siehe auch “AUTOSET”. den gerade vorliegenden Einstellungen ab. Die folgende Auflistung beinhaltet die wichtigsten Anzeigen. Automatische CURSOR-Positionierung: Werden CURSOR-Linien angezeigt und wird AUTOSET Oberste Rasterzeile von links nach rechts: betätigt, bewirkt das eine automatische Einstellung der 1. Zeitablenkkoeffizient und beim Digitalbetrieb zusätzlich die Cursorlinien entsprechend der im CURSOR-MEASURE- Abtastrate. Menü gewählten Funktion. Das Readout zeigt dabei 2. Triggerquelle, Triggerflanke und Triggerkopplung. kurzzeitig „SETTING CURSOR“ an. 12 Änderungen vorbehalten,

Bedienelemente und Readout

Bei zu geringer Signalspannung (keine Triggerung) erfolgt schaltetem Readout kann nicht auf „RO“ geschaltet keine Änderung der Cursorlinien. Im DUAL-Betrieb werden. Es sollte immer nur die gerade benötigte beziehen sich die Cursorlinien auf das Signal, welches als Readout-Intensität eingestellt werden. Triggersignal dient. TRACE ROT. (Strahldrehung). Spannungs-CURSOR. Eine langer Tastendruck bewirkt die Anzeige „Trace Rot. Bei spannungsbezogenen CURSOR-Messungen nimmt with INT.“ (Strahldrehung mit Intensitätseinsteller). Mit die Genauigkeit der automatischen CURSOR- dem INT./FOC. Einsteller kann dann der Einfluß des Positionierung mit zunehmender Signalfrequenz ab und Erdmagnet-feldes auf die Strahlablenkung kompensiert wird auch durch das Tastverhältnis des Signals beeinflußt. werden, so daß die in Bildschirmmitte befindliche Strahllinie praktisch parallel zur horizontalen Rasterlinie verläuft. Siehe auch „Strahldrehung“ im Abschnitt „Inbetriebnahme und Voreinstellungen“. Mit „SAVE“ wird die Einstellung gespeichert und gleichzeitig zur vorherigen Betriebsart zurückgeschaltet. (4) RM - Fernbedienung (= remote control) LED leuchtet, wenn das Gerät über die RS232-Schnittstelle auf Fernbedienungs-Betrieb Zeit-/Frequenz-CURSOR. geschaltet wurde. Dann ist das Oszilloskop mit den Im Gegensatz zu unkomplizierten Signalen (z.B. Sinus, elektronisch abgefragten Bedienelementen nicht mehr Dreieck u. Rechteck) weicht der Abstand der CURSOR- bedienbar. Dieser Zustand kann durch Drücken der Linien von einer Periode ab, wenn komplexe Signale AUTOSET-Taste aufgehoben werden, wenn diese anliegen (z.B. FBAS-Signale). Funktion nicht ebenfalls über die RS232-Schnittstelle verriegelt wurde. Nur im Digital-Betrieb. Wenn ROLL („rol“) oder SINGLE („sgl“) vorliegen, (5) RECALL / SAVE schaltet AUTOSET auf die zuletzt benutzte REFRESH Drucktaste für Geräteeinstellungen-Speicher. Signaldarstellungsart. Das Oszilloskop verfügt über 9 Speicherplätze. In diesen (3) INT./FOC. - Drehknopf für INTENSITÄT- und FOCUS- können alle Geräteeinstellungen gespeichert bzw. aus Einstellung, mit zugeordneten Leuchtdioden und diesen aufgerufen werden. darunter befindlicher TRACE ROT.-Drucktaste. SAVE: Mit jedem kurzen Betätigen der TRACE ROT.-Drucktaste Um einen Speichervorgang einzuleiten, muß die RECALL wird der Drehknopf auf eine andere Funktion / SAVE-Taste lang gedrückt werden; dann erscheint das umgeschaltet, welche durch die dann leuchtende LED SAVE-Menü (Standardmenü, siehe „B: Menü-Anzeigen- angezeigt wird. Schaltfolge bei nicht abgeschaltetem und Bedienung“). Mit den „Dreieck“-Tasten wird Readout: A, FOC, RO, A; bei abgeschaltetem Readout: A, schrittweise der Speicherplatz gewählt. Die vor dem FOC, A. Aufruf der SAVE-Funktion vorliegenden Geräteeinstellungen werden mit „Set“ in diesen Speicher „A“: geschrieben und das SAVE-Menü wird abgeschaltet. In dieser Stellung wirkt der Drehknopf als Einsteller für Wurde die SAVE-Funktion versehentlich aufgerufen, kann die Strahlintensität (Helligkeit) der Signaldarstellung. sie mit „Esc“ abgeschaltet werden. Linksdrehen verringert, Rechtsdrehen vergrößert die Helligkeit. Es sollte immer nur die gerade benötigte Wird das Oszilloskop ausgeschaltet, werden die letzten Strahlhelligkeit eingestellt werden. Sie hängt von Einstellparameter automatisch in den Speicher mit der Signalparametern, Oszilloskop-Einstellungen und der Platzziffer 9 (PWR OFF = Power Off) geschrieben und dort Umgebungshelligkeit ab. gespeicherte, abweichende Einstellungen gehen verloren. Das läßt sich verhindern, indem vor dem „FOC“: Ausschalten die in Speicher “ 9 ” (PWR OFF) Die FOCUS-Einstellung (Strahlschärfe) ist gleichzeitig für gespeicherten Einstellungen aufgerufen werden (RECALL die Signaldarstellung und das Readout wirksam. Mit 9) und erst danach ausgeschaltet wird. höherer Strahlintensität wird der Strahldurchmesser größer und die Strahlschärfe nimmt ab, was in einem RECALL: gewissen Maße mit dem FOCUS-Einsteller korrigierbar Ein kurzer Tastendruck löst die Darstellung des RECALL- ist. Die Strahlschärfe hängt auch davon ab, an welcher Menüs aus. Der Speicherplatz wird schrittweise mit einer Stelle des Bildschirmes der Strahl auftrifft. Bei optimaler der „Dreieck“-Tasten bestimmt. Nach dem „Set“ gedrückt Strahlschärfe in Bildschirmmitte nimmt die Strahlschärfe wurde, schaltet sich die Menüanzeige ab und das mit zunehmendem Abstand von der Bildschirmmitte ab. Oszilloskop hat die aus dem Speicher abgerufenen Einstellungen übernommen. Zuvor kann jederzeit mit Da die Einstellungen der Strahlintensität der „Esc“ abgebrochen werden. Signaldarstellung (A) und des Readout (RO) meistens unterschiedlich sind, sollte die Strahlschärfe für die Bei RECALL wird auch der Punkt DEFAULTS (Grundeinstellung) Signaldarstellung optimal eingestellt werden. angeboten. Dabei handelt es sich um eine vorgegebene Anschließend kann die Schärfe des READOUT durch Geräteeinstellung, die alle Funktionen umfaßt. weniger Readout-Intensität verbessert werden. Unterhalb des zuvor beschriebenen Feldes befinden „RO“: sich die Bedien- und Anzeigeelemente für die Y- READOUT-Intensitätseinstellung: Linksdrehen verringert, Meßverstärker, die Betriebsarten, die Triggerung und Rechtsdrehen vergrößert die Helligkeit. Bei abge- die Zeitbasen. Änderungen vorbehalten 13,

Bedienelemente und Readout

(6) Y-POS/CURS.I - Drehknopf mit mehreren Funktionen. Signales benutzt werden. Liegt XY-Betrieb vor, erfolgt die Positionsänderung in X-Richtung. Mit dem Drehknopf läßt sich Y-Position des Strahles oder der CURSOR-Linie(n) bestimmen. Die Funktionsum- Leuchtet die M/R LED, kann mit dem Y-POS/CURS.I (6) Drehknopf schaltung erfolgt mit kurzem Drücken der CURSOR POS- die Y-Position eines Referenz- bzw. Mathe-matiksignals geändert. Taste (7). Ohne angezeigte CURSOR-Linien kann nicht auf Voraussetzung hierfür ist, daß die M/R [38] LED mit der die CURS.I-Funktion geschaltet werden. zugehörigen MATH/REF POS Taste eingeschaltet wurde, was nur ermöglicht wird, wenn ein Referenz- oder ein Y-POS: Mathematiksignal (berechnetes Signal) angezeigt wird. Leuchtet die CURSOR POS-LED (7) nicht, läßt sich mit ihm die vertikale Strahlposition für Kanal I bestimmen. Bei (7) CURSOR POS – Drucktaste und LED-Anzeige. Additionsbetrieb sind beide Drehknöpfe (Y-POS/CURS.I (6) und Y-POS/CURS.II (8)) wirksam. Im XY-Betrieb ist die Y-POS- Mit einem kurzen Tastendruck läßt sich die Funktion der Funktion abgeschaltet; für X-Positionsänderungen ist dann Y-POS/CURS.I- (6) und Y-POS/CURS.II-Einsteller (8) der X-POS. (12) Drehknopf zu benutzen. bestimmen. Gleichspannungsmessung: Leuchtet die CUR-LED nicht, kann die Signaldarstellung Liegt kein Signal am Eingang (INPUT CHI (25)), entspricht mit den Einstellern in Y-Richtung verändert werden (Y- die Strahlposition einer Spannung von 0 Volt. Das ist der Positionseinstellerfunktion). Fall, wenn der INPUT CHI (25) bzw. im Additionsbetrieb beide Eingänge (INPUT CHI (25), INPUT CHII (28)) auf GND Nur wenn CURSOR-Linien angezeigt werden, kann die LED (ground) (26) (29) geschaltet sind und automatische mit einem kurzen Tastendruck eingeschaltet werden. Dann Triggerung (AT (9)) vorliegt. lassen sich mit den CURS.I- (6) und CURS.II (8) -Einstellern die Positionen der CURSOR-Linien ändern. Die Zuordnung Der Strahl kann dann mit dem Y-POS-Einsteller auf eine, von Einsteller(n) und CURSOR-Linie(n) wird mit den dann für die nachfolgende Gleichspannungsmessung ge- sichtbaren Symbolen „I“ und „II“ ermöglicht. eignete Rasterlinie, positioniert werden. Bei der nachfolgenden Gleichspannungsmessung (nur mit DC- Ein erneuter Tastendruck schaltet die LED ab und damit Eingangskopplung möglich), ändert sich die Strahl- zurück auf die Y-Positionseinstellerfunktion. position. Unter Berücksich-tigung des Y-Ablenk- koeffizienten, desTeilungsverhält-nisses des Tastteilers Nur im Digitalbetrieb: und der Änderung der Strahlposition gegenüber der zuvor Die CUR LED erlischt, wenn ein Referenz- bzw. Mathe- eingestellten ”0 Volt Strahlposition” (Referenzlinie), läßt matiksignal angezeigt wird und die M/R LED mit der MATH/ sich die Gleichspannung bestimmen. REF POS [38] Drucktaste eingeschaltet wurde. Dann wirkt der Y-POS/CURS.I Drehknopf auf das Referenz- bzw. ”0 Volt”-Symbol. Mathematiksignal und der Y-POS/CURS.II Drehknopf auf Bei eingeschaltetem Readout wird die ”0 Volt”- die Signaldarstellung von Kanal II, wenn dieser Kanal Strahlposition von Kanal I mit einem Symbol (^) angezeigt, angezeigt wird. d.h. die zuvor beschriebene Positionsbestimmung kann entfallen. Das Symbol für Kanal I wird im CHI und DUAL- (8) Y-POS/CURS.II - Dieser Drehknopf hat zwei Funktionen. Betrieb in der Bildschirmmitte links von der senkrechten Rasterlinie angezeigt. Kurz bevor die ”0 Volt”- Die Funktionsumschaltung erfolgt mit kurzem Drücken der Strahlposition den Rasterbereich verläßt und nach dem CURSOR POS-Taste (7). Ohne angezeigte CURSOR-Linien sie sich außerhalb des Rasters befindet, ändert sich das kann nicht auf die CURS.II-Funktion geschaltet werden. Symbol (^). Es wird durch ein nach außen zeigendes Pfeilsymbol ersetzt. Y-POS: Leuchtet die CURSOR POS-LED (7) nicht, läßt sich mit Bei Additions-Betrieb („add“) wird nur ein ”^” –Symbol ihm die vertikale Strahlposition für Kanal II bestimmen. angezeigt. Bei Additionsbetrieb sind beide Drehknöpfe (Y-POS/ CURS.I (6) und Y-POS/CURS.II) wirksam. Liegt XY-Betrieb vor, wird die ”0 Volt”-Strahlposition für Y (CH II) durch ein Dreieck-Symbol am rechten Rasterrand Gleichspannungsmessung: angezeigt. Das Dreieck-Symbol mit dem die ”0 Volt”- Liegt kein Signal am Eingang (INPUT CHII (28)), entspricht Strahlposition für X (CH I) angezeigt wird, befindet sich die Strahlposition einer Spannung von 0 Volt. Das ist der oberhalb der Ablenkkoeffizientenanzeige. Wenn die ”0 Fall, wenn der INPUT CHII (28) bzw. im Additionsbetrieb Volt”-Strahlposition(en) das Raster verläßt, wird dieses mit beide Eingänge (INPUT CHI (25), INPUT CHII (28)) auf GND einer Änderung der Pfeilrichtung des Dreieck-Symbols (ground) (26) (29) geschaltet sind und automatische angezeigt. Triggerung (AT (9)) vorliegt. CURS.I: Der Strahl kann dann mit dem Y-POS-Einsteller auf eine, für Leuchtet die CURSOR POS-LED (7), lassen sich die mit die nachfolgende Gleichspannungsmessung geeignete dem Symbol „I“ gekennzeichneten CURSOR-Linie(n) mit Rasterlinie, positioniert werden. Bei der nachfolgenden dem Drehknopf in vertikaler/horizontaler Richtung Gleichspannungsmessung (nur mit DC-Eingangskopplung verschieben. möglich), ändert sich die Strahlposition. Unter Berücksich- tigung des Y-Ablenk-koeffizienten, des Teilungsverhält- Nur im Digitalbetrieb: nisses des Tastteilers und der Änderung der Strahlposition Im XY-Betrieb wirkt der Y-POS/CURS.I (6) Drehknopf als X- gegenüber der zuvor eingestellten ”0 Volt Strahlposition” Positionseinsteller. Der X-POS. (12) Einsteller ist dann (Referenzlinie), läßt sich die Gleichspannung bestimmen. abgeschaltet. ”0 Volt”-Symbol. Der Y-POS/CURS.I (6) Drehknopf kann zur vertikalen Bei eingeschaltetem Readout wird die ”0 Volt”-Strahlposition Positionsänderung eines mit HOLD gespeicherten von Kanal II mit einem Symbol (^) immer angezeigt, d.h. die 14 Änderungen vorbehalten,

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zuvor beschriebene Positionsbestim-mung kann entfallen. Triggerautomatik abgeschaltet ist, können auch sehr Das Symbol für Kanal II wird im CHII und DUAL-Betrieb in der niederfrequente Signale getriggert dargestellt werden. Bildschirmmitte rechts von der senkrechten Rasterlinie angezeigt. Kurz bevor die ”0 Volt”-Strahlposition den Die letzte LEVEL-Einstellung der unverzögerten Zeitbasis Rasterbereich verläßt und nach dem sie sich außerhalb des wird beim Umschalten auf getriggerten DEL.MODE („dTr“) Rasters befindet, ändert sich das Symbol (^). Es wird durch gespeichert. Bei getriggertem DEL.MODE („dTr“) kann ein nach außen zeigendes Pfeilsymbol ersetzt. bzw. muß die LEVEL-Einstellung geändert werden. Bei Additions-Betrieb („add“) wird nur das ”^” –Symbol / \ (SLOPE) von CH II angezeigt. Die zweite Funktion betrifft die Triggerflankenwahl, die mit jedem kurzen Tastendruck umgeschaltet wird. Dabei Liegt XY-Betrieb vor, wird die ”0 Volt”-Strahlposition für Y wird bestimmt, ob eine ansteigende oder fallende (CH II) durch ein Dreieck-Symbol am rechten Rasterrand Signalflanke die Triggerung auslösen soll. Die aktuelle angezeigt. Das Dreieck-Symbol mit dem die ”0 Volt”- Einstellung wird oben im Readout als Symbol angezeigt. Strahlposition für X (CH I) angezeigt wird, befindet sich Die letzte Triggerflankeneinstellung der unverzögerten oberhalb der Ablenkkoeffizientenanzeige. Wenn die ”0 Zeitbasis wird beim Umschalten auf getriggerten Volt”-Strahlposition(en) das Raster verläßt, wird dieses mit DEL.MODE („dTR“) gespeichert. Bei getriggertem einer Änderung der Pfeilrichtung des Dreieck-Symbols DEL.MODE („dTR“) kann die Triggerflanke beibehalten angezeigt. oder geändert werden. CURS.II: Leuchtet die CUR-LED (7), lassen sich die mit dem Symbol „II“ gekennzeichneten CURSOR-Linie(n) mit dem Drehknopf in vertikaler/horizontaler Richtung verschieben. Nur im Digitalbetrieb: Der Y-POS/CURS.II (8) Drehknopf kann zur vertikalen Positionsänderung eines mit HOLD gespeicherten Signales benutzt werden. (9) NM / AT - / \ - Drucktaste und LED-Anzeige. Oberhalb der Drucktaste, die eine Doppelfunktion hat, befindet sich die NM- (Normal-Triggerung) LED. Sie leuchtet, wenn mit einem langen Tastendruck von ”AT” (Automatische-Triggerung) auf ”NM” (Normal-Triggerung) umgeschaltet wurde. Ein erneuter langer Tastendruck schaltet auf automatische Triggerung zurück und die NM- LED erlischt. (10) TR - Diese LED leuchtet, wenn die Zeitbasis Triggersignale AT: erhält. Ob die LED aufblitzt oder konstant leuchtet, hängt Die automatische Triggerung kann mit und ohne von der Frequenz des Triggersignals ab. Spitzenwerterfassung erfolgen. In beiden Fällen ist der LEVEL-Einsteller (11) wirksam. Auch ohne Triggersignal Im XY-Betrieb leuchtet die TR-LED nicht. bzw. mit für die Triggerung ungeeigneten Einstellungen, wird die Zeitablenkung durch die Triggerautomatik (11) LEVEL – Drehknopf. periodisch ausgelöst und es erfolgt eine Signaldarstellung. Signale, deren Periodendauer größer als die Mit dem LEVEL-Drehknopf kann die Trigger-Spannung Periodendauer der Triggerautomatik sind, können nicht bestimmt werden, die ein Triggersignal über- oder getriggert dargestellt werden, weil dann die unterschreiten muß (abhängig von der Flankenrichtung), Triggerautomatik die Zeitbasis zu früh startet. um einen Zeit-Ablenkvorgang auszulösen. In den meisten Yt-Betriebsarten wird auf dem linken Rasterrand mit dem Mit Spitzenwert-Triggerung wird der Einstellbereich des Readout ein Symbol eingeblendet, welches den LEVEL-Einstellers (11) durch den positiven und negativen Triggerpunkt anzeigt. Das Triggerpunkt-Symbol wird in den Scheitelwert des Triggersignals begrenzt. Ohne Spitzen- Betriebsarten abgeschaltet, in denen keine direkte wert-Triggerung (Spitzenwerterfassung) ist der LEVEL- Beziehung zwischen Triggersignal und Triggerpunkt Einstellbereich nicht mehr vom Triggersignal abhängig und vorliegt. kann zu hoch oder zu niedrig eingestellt werden. In diesen Fällen sorgt die Triggerautomatik dafür, daß immer noch Wird die LEVEL-Einstellung geändert, ändert sich auch eine Signaldarstellung erfolgt, obwohl sie ungetriggert ist. die Position des Triggerpunkt-Symbols im Readout. Die Änderung erfolgt in vertikaler Richtung und betrifft Ob die Spitzenwerterfassung wirksam ist oder nicht, hängt selbstverständlich auch den Strahlstart des Signals. Um von der Betriebsart und der gewählten Triggerkopplung zu vermeiden, daß das Triggerpunkt-Symbol andere ab. Der jeweilige Zustand wird durch das Verhalten des Readoutinformationen überschreibt und um erkennbar Triggerpunkt-Symbols beim Ändern des LEVEL-Knopfes zu machen, in welcher Richtung der Triggerpunkt das erkennbar. Meßraster verlassen hat, wird das Symbol durch einen Pfeil ersetzt. NM: Bei Normaltriggerung ist sowohl die Triggerautomatik als Nur im Digitalbetrieb: auch die Spitzenwerterfassung abgeschaltet. Ist kein In den meisten Betriebsarten kann das Trigger- Triggersignal vorhanden oder die LEVEL-Einstellung punktsymbol (+) in horizontaler Richtung verschoben ungeeignet, erfolgt keine Signaldarstellung. Da die werden (Pre- bzw. Post-Triggerung). Änderungen vorbehalten 15,

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(12) X-POS. – Drehknopf. Mit Linksdrehen wird der Ablenkkoeffizient erhöht; mit Er bewirkt eine Verschiebung der Signaldarstellung in Rechtsdrehen verringert. Dabei können Ablenkkoeffizienten horizontaler Richtung. von 1mV/div. bis 20V/div. in 1-2-5 Folge eingestellt werden. Diese Funktion ist insbesondere in Verbindung mit Der Ablenkkoeffizient wird unten im Readout angezeigt 10facher X-Dehnung (X-MAG. x10) von Bedeutung. Im (z.B. ”Y1:5mV...). Im unkalibrierten Betrieb wird anstelle Gegensatz zur in X-Richtung ungedehnten Darstellung, des ”:” ein ”>” Symbol angezeigt. wird mit X-MAG. x10 nur ein Ausschnitt (ein Zehntel) über 10cm angezeigt. Mit X-POS. läßt sich bestimmen, welcher (15) CH I - Diese Drucktaste hat mehrere Funktionen. Teil der Gesamtdarstellung 10fach gedehnt sichtbar ist. Mit einem kurzen Tastendruck wird auf Kanal I (Einkanal-Betrieb) Nur im Digitalbetrieb: geschaltet, so daß das Readout den Ablenkkoeffizienten von Kanal I („Y1 ...“) anzeigt. Wenn zuvor weder Extern- noch Netz- Triggerung eingeschaltet war, wird auch die interne Triggerquelle automatisch auf Kanal I umgeschaltet und die Triggeranzeige des Readout zeigt „Y1, Triggerflanke, Triggerkopplung“ an. Die letzte Funktionseinstellung des VOLTS/DIV.-Drehknopfs (14) bleibt erhalten. Alle für diesen Kanal vorhandenen Bedienelemente sind wirksam, wenn der Eingang (25) nicht mit der AC/DC/GND- Taste auf GND (26) geschaltet wurde. Mit jedem langen Betätigen der CHI –Taste wird die Funktion des VOLTS/DIV.-Drehknopfes umgeschaltet und mit der darüber befindlichen VAR-LED angezeigt. Leuchtet die VAR-LED nicht, kann mit dem Drehknopf der kalibrierte Ablenkkoeffizient von Kanal I verändert werden (1-2-5 Folge). Wird die CHI -Taste lang gedrückt und leuchtet die VAR- Im XY-Betrieb ist der X-POS.-Drehknopf unwirksam. Für X- LED, ist der VOLTS/DIV.-Drehknopf (14) als Feinsteller Positionseinstellungen ist der Y-POS/CURS.I (6) Drehknopf wirksam. Die kalibrierte Ablenkkoeffizienteneinstellung zu benutzen. bleibt solange erhalten, bis der Drehknopf einen Rastschritt nach links gedreht wird. Daraus resultiert eine unkalibrierte (13) X-MAG. – Drucktaste mit x10 LED-Anzeige Signalamplitudendarstellung (“Y1>...”) und die dargestellte Signalamplitude wird kleiner. Wird der Drehknopf weiter Jeder Tastendruck schaltet die zugeordnete LED an bzw. ab. nach links gedreht, vergrößert sich der Ablenkkoeffizient. Leuchtet die x10 LED, erfolgt eine 10fache X-Dehnung. Liegt Ist die untere Grenze des Feinstellbereichs erreicht, ertönt eine der folgenden Ausnahmen vor, wird nur 5fach gedehnt: ein akustisches Signal. 1. Analogbetrieb mit einem Zeitablenkkoeffizienten von Wird der Drehknopf nach rechts gedreht, verringert sich 50ns/div ergibt in Verbindung mit X-MAG. x10 lediglich der Ablenkkoeffizient und die dargestellte 10ns/div. Signalamplitude wird größer, bis die obere Feinstellbereichsgrenze erreicht ist. Dann ertönt wieder 2. Digitalbetrieb mit 100ns/div bewirkt 20ns/div. ein akustisches Signal und die Signaldarstellung erfolgt kalibriert (“Y1:...”); der Drehknopf bleibt aber in der Der oben links im Readout angezeigte Zeit- Feinsteller-Funktion. Ablenkoeffizient berücksichtigt die Dehnung und den Dehnungsfaktor . Unabhängig von der Einstellung im Feinstellerbetrieb kann die Funktion des Drehknopfs jederzeit - durch nochmaliges Bei ausgeschalteter X-Dehnung kann der zu betrachtende langes Drücken der CHI -Taste - auf die Teilerschalter- Signalausschnitt mit dem X-POS.-Einsteller auf die mittlere funktion (1-2-5 Folge, kalibriert) umgeschaltet werden. Dann vertikale Rasterlinie positioniert und danach mit erlischt die VAR-LED und das möglicherweise noch eingeschalteter X-Dehnung betrachtet werden. angezeigte ” > ” Symbol wird durch ” : ” ersetzt. Im XY-Betrieb ist die X-MAG. Taste wirkungslos. (16) DUAL – MENU - Drucktaste mit mehreren Funktionen. (14) VOLTS/DIV. – Drehknopf. Die Beschriftung der Frontplatte zeigt, daß die DUAL- MENU Drucktaste (16) auch zusammen mit der CH II- Für Kanal I steht im VOLTS/DIV.-Feld ein Drehknopf zur Drucktaste (19) betätigt werden kann (INV). Informationen Verfügung, der eine Doppelfunktion hat. darüber sind dem Punkt 19 zu entnehmen. Der Drehknopf ist nur wirksam, wenn Kanal I aktiv 1. Umschaltung auf DUAL- (Zweikanal-), Additions- und geschaltet und der Eingang eingeschaltet ist (AC- oder XY-Betrieb. DC-Eingangskopplung). Kanal I ist im CH I- (Mono), DUAL- Liegt Einkanal-Betrieb CH I oder CH II vor, bewirkt ein , Additions- („add“) und XY-Betrieb wirksam. Die kurzer Tastendruck die Umschaltung auf DUAL-Betrieb, Feinsteller-Funktion wird unter VAR (15) beschrieben. ohne das ein Pulldown-Menü angezeigt wird. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die Funktion: Im DUAL-Betrieb zeigt das Readout die Ablenkkoeffizienten Ablenkkoeffizienten-Einstellung (Teilerschalter). Sie liegt beider Kanäle und die Art der Kanalumschaltung vor, wenn die VAR.- LED nicht leuchtet. (Analogbetrieb) bzw. die Art der Signaldarstellung 16 Änderungen vorbehalten,

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(Digitalbetrieb) an. Die letzte am oberen Rasterrand 5. XY-Betrieb. angezeigte Triggerbedingung (Triggerquelle, -Flanke u. - Die Ablenkkoeffizientenanzeige im Readout zeigt ”X ...” Kopplung) bleibt bestehen; kann aber verändert werden. für Kanal I und ”Y ...” für Kanal II. Gegenüber Yt- (Zeitbasis- ) Betrieb gibt es - abhängig von der Betriebsart (Analog/ 2. Wählen der Kanalumschaltung bzw. der Digital) – folgende Abweichungen. Unterbetriebsart. Liegt DUAL-Betrieb vor, bewirkt ein kurzer Tastendruck, daß das Readout ein Pulldown-Menü anzeigt. Es bietet folgende Möglichkeiten an: 2.1 Analogbetrieb: „alt“ (alternierender DUAL-Betrieb), „add“ (Additions-Betrieb), „XY“ (XY-Betrieb) und „chp“ (gechoppter DUAL-Betrieb). 2.2 Digitalbetrieb: „dual“ (DUAL-Betrieb), „add“ (Additions-Betrieb) und „XY“ (XY-Betrieb). Wird das Pulldown-Menü angezeigt, kann mit jedem folgenden kurzen Tastendruck auf die nächste Betriebsart umgeschaltet werden. Siehe auch „B: Menü-Anzeigen- und Bedienung“. Wenn Additions- („add“) oder XY-Betrieb („XY“) vorliegen, bewirkt ein kurzer Tastendruck, daß direkt (ohne Menüanzeige) auf DUAL-Betrieb umgeschaltet wird. 5.1 Analogbetrieb. 3. DUAL- (Zweikanal) Betrieb.) 1. Der Zeitablenkkoeffizient wird nicht angezeigt, da die Alle kanalbezogenen Bedienelemente sind wirksam, Zeitbasis abgeschaltet ist. wenn kein Eingang auf GND (26) (29) geschaltet wurde. 2. Die Bedienelemente für Triggerquelle, -flanke, - kopplung und Triggerpunkt-Symbol sind, wie die 3.1 Analogbetrieb. dazugehörigen Readouteinblendungen, abgeschaltet. Das Readout zeigt rechts neben dem Ablenkkoeffizienten 3. Der Y-POS/CURS.I-Einsteller (6) ist unwirksam; für X- von Kanal II (Y2:...) an, wie die Kanalumschaltung erfolgt. ”alt” Positionsänderungen muß der X-POS.-Einsteller (12) steht für alternierende und ”chp” für Chopper (Zerhacker) - benutzt werden. Kanalumschaltung. Die Art der Kanalum-schaltung wird 4. Es wird keine X-Dehnung ermöglicht (X-MAG.x10 (13) automatisch durch die Zeitkoeffizienten-einstellung (Zeitbasis) abgeschaltet). vorgegeben, kann aber im Pulldown-Menü geändert werden. 5. Rechts vom Kanal II Ablenkkoeffizienten wird „XY“ angezeigt. Wird nach einer Änderung ein anderer Zeitkoeffizient (TIME/ DIV.-Drehknopf) gewählt, bestimmt der Zeitkoeffizient erneut 5.2 Digitalbetrieb die Art der Kanalumschaltung. 1. Anstelle des Zeitablenkkoeffizienten, wird die Abtastrate angezeigt. chp: 2. Die Bedienelemente für Triggerquelle, -flanke, - Chopper-Kanalumschaltung erfolgt automatisch in den kopplung und Triggerpunkt-Symbol sind, wie die Zeitbasisbereichen von 500ms/div. bis 500µs/div. Dann wird dazugehörigen Readouteinblendungen, abgeschaltet. während des Zeit-Ablenkvorganges die Signaldarstellung 3. Der Y-POS/CURS.I-Einsteller (7) dient als X- ständig zwischen Kanal I und II umgeschaltet. Positionseinsteller; der X-POS.-Einsteller (12) ist abgeschaltet. alt: 4. Es wird keine X-Dehnung ermöglicht (X-MAG.x10 (13) Alternierende Kanalumschaltung (ALT) erfolgt automatisch abgeschaltet). in den Zeitbasisbereichen von 200µs/div. bis 50ns/div. 5. Rechts vom Kanal II Ablenkkoeffizienten wird die Dabei wird während eines Zeit-Ablenkvorganges nur ein Signaldarstellungsart „rfr“ angezeigt. Kanal und mit dem nächsten Zeit-Ablenkvorgang der andere Kanal dargestellt. (17) TRIG. SOURCE - Drucktaste. 3.2 Digitalbetrieb: Im Digitalbetrieb besteht keine Mit dieser Drucktaste ist die Triggerquelle wählbar. Bei XY-Betrieb Notwendigkeit für Kanaldarstellungsarten, ihre Umschal- und bei Netzfrequenz-Triggerung ist die Funktion abgeschaltet. tung und Anzeige, wie sie zuvor beschrieben wurden. Das Readout zeigt die gewählte Signaldarstel-lungsart an: Mit dem Begriff ”Triggerquelle” wird die Signalquelle „rfr“ (Refresh), „env“ (Envelope), „avm“ (Average Mode) bezeichnet, deren Signal zur Triggerung benutzt wird. Als und „rol“ (Roll Mode). Triggerquelle können die Meßverstärker dienen (interne Triggerung) oder die BNC-Buchse zur Ankoppelung eines 4. Additions-Betrieb („add“). von außen angelegten Signals (externe Triggerung). Im Additions-Betrieb werden zwei Signale addiert bzw. subtrahiert und das Resultat (algebraische Summe bzw. Einkanalbetrieb (CHI oder CHII): Differenz) als ein Signal dargestellt. Das Resultat ist nur Ein kurzer Tastendruck schaltet direkt auf die andere dann richtig, wenn die Ablenkkoeffizienten beider Kanäle Triggerquelle um, ohne das Pulldown Menü zu öffnen, da gleich sind. Die Zeitlinie kann mit beiden Y-POS/CURS.- im Einkanalbetrieb nur zwei Triggerquellen (intern oder Drehknöpfen beeinflußt werden. extern) möglich sind. Der Additionsbetrieb wird im Readout durch das DUAL- und Additionsbetrieb: Additionssymbol „+” zwischen den Ablenkkoeffizienten beider Durch kurzen Tastendruck zeigt das Readout alle Kanäle angezeigt. Das Triggerpunkt-Symbol ist abgeschaltet. Triggerquellen mit einem Pulldown-Menü an (siehe „B: Änderungen vorbehalten 17,

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Menü-Anzeigen- und Bedienung“) und mit jedem Der Drehknopf ist nur wirksam, wenn Kanal II aktiv weiteren kurzen Tastendruck wird auf die nächste geschaltet und der Eingang eingeschaltet ist (AC- oder Betriebsart umgeschaltet. DC-Eingangskopplung). Kanal II ist im CH II- (Mono), DUAL- , Additions- („add“) und XY-Betrieb wirksam. Die Feinsteller-Funktion wird unter VAR (19) beschrieben. Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die Funktion: Ablenkkoeffizienten-Einstellung (Teilerschalter). Sie liegt vor, wenn die VAR.- LED nicht leuchtet. Mit Linksdrehen wird der Ablenkkoeffizient erhöht, mit Rechtsdrehen verringert. Dabei können Ablenkkoeffizienten von 1mV/div. bis 20V/div. in 1-2-5 Folge eingestellt werden. Der Ablenkkoeffizient wird unten im Readout angezeigt (z.B. ”Y2:5mV...”). Im unkalibrierten Betrieb wird anstelle des ” : ” ein ” > ” Symbol angezeigt. (19) CH II - Diese Drucktaste hat mehrere Funktionen. 1. Kanalumschaltung. Mit einem kurzen Tastendruck wird auf Kanal II (Einkanal- Betrieb) geschaltet, so daß das Readout den Die folgende Auflistung zeigt die prinzipiell möglichen Ablenkkoeffizienten von Kanal II („Y2 ...“) anzeigt. Wenn Triggerquellen. Ihre Verfügbarkeit hängt von der aktuelle zuvor weder Extern- noch Netz-Triggerung eingeschaltet Kanalbetriebsart ab. war, wird auch die interne Triggerquelle automatisch auf Kanal II umgeschaltet und die Triggeranzeige des Readout „Y1“: Der Meßverstärker von Kanal I dient als interne Triggerquelle. zeigt „Y2, Triggerflanke, Triggerkopplung“ an. Die letzte Funktionseinstellung des VOLTS/DIV.-Drehknopfs (18) „Y2“: Der Meßverstärker von Kanal II dient als interne Triggerquelle. bleibt erhalten. „alt“: Bei alternierender Triggerung erfolgt die Umschaltung Alle für diesen Kanal vorhandenen Bedienelemente sind der internen Triggerquellen „Y1“ und „Y2“ synchron mit wirksam, wenn der Eingang (28) nicht mit der AC/DC/GND- der alternierenden Kanalumschaltung. Taste auf GND (29) geschaltet wurde. Alternierende Triggerung kann daher nur gewählt werden, 2. VOLTS/DIV.-Drehgeberfunktion. wenn DUAL-Betrieb vorliegt und setzt alternierende Mit jedem langen Betätigen der CHII -Taste wird die Kanalumschaltung voraus. Liegt gechoppter DUAL-Betrieb Funktion des VOLTS/DIV.-Drehknopfes umgeschaltet und vor, erfolgt die Umschaltung auf alternierenden DUAL-Betrieb mit der darüber befindlichen VAR-LED angezeigt. automatisch. Leuchtet die VAR-LED nicht, kann mit dem Drehknopf der kalibrierte Ablenkkoeffizient von Kanal II verändert In Verbindung mit alternierender Triggerung werden werden (1-2-5 Folge). folgende Triggerkopplungsarten nicht ermöglicht: TVL (TV- Zeile), TVF (TV-Bild) und ~ (Netztriggerung). Wird die CHII -Taste lang gedrückt und leuchtet die VAR- LED, ist der VOLTS/DIV.-Drehknopf (18) als Feinsteller Liegt Additions-Betrieb („add“) oder verzögerter Zeitbasis- wirksam. Die kalibrierte Ablenkkoeffizienteneinstellung Betrieb („sea“, „del“ oder „dTr“) vor, kann nicht auf bleibt solange erhalten, bis der Drehknopf einen Rastschritt alternierende Triggerung geschaltet werden. Die nach links gedreht wird. Daraus resultiert eine unkalibrierte alternierende Triggerung wird durch das Umschalten auf Signalamplitudendarstellung (“Y2>...”) und die dargestellte „add“ (Additions) -Betrieb oder DEL.MODE („sea“, „del“ Signalamplitude wird kleiner. Wird der Drehknopf weiter oder „dTr“) Zeitbasis-Betrieb abgeschaltet. nach links gedreht, vergrößert sich der Ablenkkoeffizient. Ist die untere Grenze des Feinstellbereichs erreicht, ertönt Anmerkung: ein akustisches Signal. Bei alternierender Triggerung wird das Triggerpunkt- Symbol nicht angezeigt. Wird der Drehknopf nach rechts gedreht, verringert sich der Ablenkkoeffizient und die dargestellte Signalamplitude „ext“: wird größer, bis die obere Feinstellbereichsgrenze erreicht Der TRIG.EXT. Eingang (30) dient als externe ist. Dann ertönt wieder ein akustisches Signal und die Triggerquelle. Signaldarstellung erfolgt kalibriert (“Y2:...”); der Drehknopf bleibt aber in der Feinsteller-Funktion. Anmerkung: Bei externer Triggerung ist das Triggerpunkt-Symbol Unabhängig von der Einstellung im Feinstellerbetrieb kann immer abgeschaltet! die Funktion des Drehknopfs jederzeit - durch nochmaliges langes Drücken der CHII -Taste - auf die Nur im Digitalbetrieb: Teilerschalter-funktion (1-2-5 Folge, kalibriert) Bei „rol“- (ROLL-) Betrieb (triggerunabhängige Signaler- umgeschaltet werden. Dann erlischt die VAR-LED und fassung) sind alle die Triggerung betreffenden Bedienele- das möglicherweise noch angezeigte ” > ” Symbol wird mente und Readouteinblendungen abgeschaltet. durch ” : ” ersetzt. (18) VOLTS/DIV. – Drehknopf. 3. Invertierung der Signaldarstellung von Kanal II (INV.). Durch gleichzeitiges Drücken der Drucktasten DUAL-MENU Für Kanal II steht im VOLTS/DIV.-Feld ein Drehknopf zur (16) und CH II (19) wird zwischen nichtinvertierter und Verfügung, der eine Doppelfunktion hat. invertierter Darstellung des Signales von Kanal II umgeschaltet. 18 Änderungen vorbehalten,

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Bei eingeschalteter Invertierung zeigt das Readout einen stellungssart vorliegt, die getriggerten Betrieb waagerechten Strich über der Kanalangabe (Y2: ...) und es voraussetzt. erfolgt eine um 180° gedrehte Signaldarstellung des an Kanal II anliegenden Signals. Dabei können sowohl einmalig auftretende, als auch sich ständig wiederholende (repetierende) Signale mit ihrer (20) TRIG. MODE - Drucktasten. Vor- (Pre-Triggerung) oder Nachgeschichte (Post- Triggerung) erfasst werden. Der aktuelle Pre- bzw. Post- Wird eine der beiden TRIG.MODE -Tasten betätigt, zeigt Trigger-Zeitwert wird durch das Readout rechts von den das Readout alle Triggerkopplungsarten mit einem Triggerparametern angezeigt. Pulldown-Menü an (siehe „B: Menü-Anzeigen- und Bedienung“). Jeder folgende kurze Tastendruck schaltet Da die Signalerfassung bei „rol“ (ROLL-Betrieb) und „XY“ die Triggerkopplung um. unabhängig von der Triggerung erfolgt, gibt es dabei auch keine Pre- bzw. Post-Triggerung. Dann sind der DEL / TR. Der Begriff Triggerkopplung beschreibt die Ankopplung POS. Drehknopf und die Anzeige der Pre- bzw. Post- des Triggersignals an die Triggereinrichtung. Triggerzeit abgeschaltet. AC - Wechselspannungsankopplung Trotz getriggerten Betriebs ist der Drehknopf auch DC - Gleichspannungsankopplung abgeschaltet, wenn ein Zeitablenkkoeffizient im Bereich (Spitzenwerterfassung bei automatischer 100s/div bis 50ms/div vorliegt und die Signalerfassung Triggerung abgeschaltet) im „rfr“- (REFRESH), „env“- (ENVELOPE) oder „avm“- HF - Hochfrequenzankopplung mit Unterdrückung (AVERAGE) Betrieb erfolgt. Es wird dabei automatisch eine niederfrequenter Signalanteile (kein kleine Pre-Triggerzeit vorgegeben und angezeigt. Größere Triggerpunkt-Symbol) Zeiten hätten eine drastisch reduzierte Aufnahmewieder- LF - Niederfrequenzankopplung mit Unterdrückung holrate zur Folge. Die Pre- bzw. Post-Triggerzeit ist auch in hochfrequenter Signalanteile diesem Zeitablenkkoeffizientenbereich einstellbar, wenn TvL - TV-Triggerung durch Zeilen-Synchronimpulse (kein die Signaldarstellungsart „sgl“ (SINGLE) vorliegt. Triggerpunkt-Symbol) TvF - TV-Triggerung durch Bild-Synchronimpulse (kein Die folgende Beschreibung setzt voraus, daß die X- Triggerpunkt-Symbol Dehnung (X-MAG. x10) abgeschaltet ist und die ~ - Netzfrequenzankopplung (kein Triggerpunkt- Signaldarstellung das Raster in X-Richtung vollständig Symbol). ausfüllt (X-POS. abhängig). Außerdem muß eine Triggerart (Quelle, Kopplung) vorliegen, in welcher das Trigger- Bei Netzfrequenz-Triggerung ist die TRIG. SOURCE-Taste punktsymbol (+) angezeigt wird. Der Begriff Triggerpunkt (17) wirkungslos. beinhaltet bei Digitalbetrieb den Triggerpegel und den auf die Zeitablenkung bezogenen Triggerzeitpunkt. In einigen Betriebsarten, wie z.B. bei alternierender Triggerung, stehen nicht alle Triggerkopplungsarten zur Verfügung und sind daher nicht einschaltbar. (21) DEL/TR. POS. - Drehknopf mit zugeordneter HO-LED. Der Drehknopf hat mehrere Funktionen, die von der aktuellen Betriebsart abhängen. Analogbetrieb. 1. Holdoffzeit: Der DEL/TR. POS.-Drehknopf wirkt als Holdoff-Zeitein- steller, wenn unverzögerter Zeitbasisbetrieb vorliegt. Bei minimaler Holdoff-Zeit ist die HO-LED nicht eingeschaltet. Wird der Drehknopf im Uhrzeigersinn gedreht, leuchtet die HO-LED und die Holdoff-Zeit vergrößert sich. Bei Erreichen der maximalen Holdoff-Zeit ertönt ein Signal. Sinngemäß verhält es sich, wenn in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird und die minimale Holdoff-Zeit Pre-Triggerung erreicht wurde (HO-LED erlischt). In der folgenden Beschreibung wird davon ausgegangen, Die letzte Holdoff-Zeiteinstellung wird automatisch auf daß zunächst weder Pre- noch Post-Triggerung vorliegen den Minimalwert gesetzt, wenn eine andere Zeitbasisein- und folglich der Triggerzeitpunkt mit „0s“ angezeigt wird. stellung gewählt oder auf verzögerten Zeitbasisbetrieb Die Signalaufzeichnung beginnt dann, wie bei einem umgeschaltet wird. (Über die Anwendung der ”Holdoff- Analog-Oszilloskop bzw. wie im Analogbetrieb, am linken Zeiteinstellung” informiert der gleichnamige Absatz). Rasterrand. 2. Verzögerungszeit: Wird der Knopf nach rechts gedreht, erhöht sich der Der DEL/TR. POS.-Drehknopf wirkt als Verzögerungszeit- Triggerzeitpunkt-Anzeigewert kontinuierlich und das Einsteller, wenn verzögerter Zeitbasisbetrieb vorliegt. Triggerpunktsymbol (+) bewegt sich nach rechts, bis die Siehe DEL.MODE-ON/OFF (23). Endstellung akustisch signalisiert wird. Dann wird nur noch die Signalvorgeschichte angezeigt; d.h., die Digitalbetrieb. Aufzeichnung endet mit dem Triggerereignis. Die Dauer der erfaßten Vorgeschichte hängt somit vom Im Digitalbetrieb kann mit dem Drehknopf die Pre- bzw. Zeitkoeffizienten und dem Pre-Triggerwert ab. Sie beträgt Post-Triggerzeit bestimmt werden, wenn eine Signaldar- maximal das 10,2fache des Zeit-Ablenkkoeffizienten und Änderungen vorbehalten 19,

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ergibt beispielsweise bei 1µs/div. eine maximale 22.1.1 Unverzögerte Zeitbasis von 500ms/div. (größter) Vorgeschichte von 10,2µs; wovon 10µs über 10div bis 50ns/div. (kleinster). Meßraster anzeigbar sind. 22.1.2 Verzögerte Zeitbasis von maximal 20ms/div. bis Es lassen sich alle Werte zwischen „Null“ und 50ns/div. Anmerkung: Die Einstellung der unverzögerten „Maximum“ einstellen. Signalteile links vom Zeitbasis bestimmt den höchsten Wert der unverzögerten Triggerpunktsymbol gehören zur Vorgeschichte; rechts Zeitbasis, wenn die unverzögerte Zeitbasis auf davon wird der Signalverlauf nach dem Triggerereignis Ablenkkoef-fizienten zwischen 20ms/div. bis 50ns/div. angezeigt. eingestellt ist. Post-Triggerung 22.2. Zeit-Feinsteller. Die folgende Beschreibung setzt voraus, daß zunächst Leuchtet die VAR LED, wirkt der Drehknopf als Feinsteller. weder Pre- noch Post-Triggerung vorliegen und der Siehe (24). Triggerzeitpunkt mit „0s“ angezeigt wird. Gleichzeitig soll X-POS soweit nach rechts gedreht sein, daß das Achtung: Bei XY-Betrieb in Verbindung mit Analogbetrieb Triggerpunktsymbol mit dem „+“ Zeichen angezeigt wird. ist der Drehknopf ohne Wirkung, da dann die Zeitbasis abgeschaltet ist. Digitalbetrieb 22.3. Zeit-Ablenkkoeffizient im Yt (Zeitbasisbetrieb). Grundsätzlich können Zeitablenkkoeffizienten von 100s/ div. bis 100ns/div. eingestellt werden; es gibt aber Abhängigkeiten von der Signaldarstellungsart und der Kanalbetriebsart. Die Schaltfolge ist 1-2-5. Wie beim Analogbetrieb wird oben links im Readout der Ablenkkoeffizient angezeigt (z.B. „500ns“). Unter dem Ablenkkoeffizienten werden ergänzende Informationen gegeben, die folgende Bedeutung haben: „r“ wird in den Zeitbasisstellungen angezeigt, in denen die Signalerfassung mit Random-Sampling erfolgt. Es ermög- licht die Erfassung und Darstellung von Signalen mit höheren Frequenzen als bei Echtzeiterfassung, setzt aber Durch Linksdrehen des DEL / TR. POS. Knopfes wird der sich kontinuierlich wiederholende Signale voraus. Bei der Triggerzeitpunkt nach links aus dem Raster geschoben. Einzelereigniserfassung (SINGLE) stehen diese Zeitbasis- Dabei ändert sich das Symbol und es wird ein nach links stellungen nicht zur Verfügung. zeigender Pfeil angezeigt. Gleichzeitig vergrößert sich der Triggerzeitpunkt-Anzeigewert, der unter diesen „ ...S“ Bedingungen (Post-Triggerung) durch ein negatives zeigt die Abtastrate an, mit der die Analog/Digital- Vorzeichen („-“) gekennzeichnet ist. Ist die maximale Post- Wandlung des Meßsignals erfolgt. Die Abtastrate wird, Triggerzeit erreicht, ertönt beim Erreichen der bezogen auf die Anzahl der Abtastvorgänge Drehknopfendstellung ein akustisches Signal. (Wandlungsvorgänge), in einer Sekunde angegeben. Beträgt der Zeit-Ablenkkoeffizient 1µs/div und wird der „!“ Triggerzeitpunkt mit „-10µs“ angezeigt, liegen zwischen signalisiert bei Random-Sampling, daß die Erfassung noch dem Triggerzeitpunkt und dem Anfang der Darstellung nicht abgeschlossen ist. auf dem Bildschirm 10µs. Der Signalverlauf innerhalb dieser Zeitspanne wird nicht dargestellt, aber die darauf „a“ folgenden 10µs. wird nur im DUAL-Betrieb angezeigt, wenn die Signale- rfassung alternierend erfolgt. In diesem Fall erfolgt (22) TIME/DIV. – Drehknopf mit zwei Funktionen. die Analog/Digita l -Wandlung mit beiden A/D- Wandlern, die abwechselnd erst das Signal eines Analogbetrieb. Kanals vollständig erfassen und anschließend das des anderen Kanals. 22.1. Zeit-Ablenkkoeffizient. Leuchtet die oberhalb des Drehknopfes befindliche VAR- „AL?“ LED nicht, wirkt der Drehknopf als Zeitbasisschalter für ersetzt die zuvor beschriebenen Anzeigen und warnt vor die unverzögerte oder die verzögerte Zeitbasis. Die Zeit- sogenannten „Alias“-Signaldarstellungen. Sie entstehen, Ablenkkoeffizientenumschaltung erfolgt in 1-2-5 Folge; wenn ein Signal während einer Periode mit weniger als 2 dabei ist die Zeitbasis kalibriert. Linksdrehen vergrößert Abtastungen erfaßt wird, was zu einer verfälschten Signal- und Rechtsdrehen verringert den Zeit- darstellung führt. Ablenkkoeffizienten. 22.3.1. Zeit-Ablenkkoeffizientenbereiche Der Zeitablenkkoeffizient wird oben links im Readout angezeigt (z.B. „500ns“). 22.4. Abtastraten im XY-Betrieb. Auch im XY-Digitalbetrieb muß eine Analog/Digital- Ohne X-Dehnung x10 können - abhängig von der Wandlung der Meßsignale erfolgen. Die Wandlungs- Zeitbasisbetriebsart - folgende Zeit-Ablenkkoeffizienten häufigkeit (Abtastrate) ist mit dem TIME/DIV Drehknopf gewählt werden, wenn X-MAG. x10 abgeschaltet ist: zu wählen und wird oben links im Readout angezeigt. 20 Änderungen vorbehalten,

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Es ist empfehlenswert, die Signale erst im DUAL-Betrieb angezeigt wird. Die Triggerbedingungen müssen für das zu erfassen und einen geeigneten Zeit-Ablenkkoeffiziente darzustellende Signal im unverzögerten Zeitbasisbetrieb erfüllt zu wählen, bei dem das höherfrequente Signal mit mindes- sein; das erfolgt u.a. mit der ersten Triggereinrichtung. tens einer Signalperiode angezeigt wird. Danach kann auf XY-Betrieb umgeschaltet werden. Funktionen Je größer der Frequenzunterschied zwischen beiden „sea“: Signalen ist, desto problematischer ist XY-Digitalbetrieb. Bei „sea“ (SEARCH-Betrieb) wird automatisch auf Die beste Darstellungsqualität gibt es im Analogbetrieb. minimale Holdoff-Zeit geschaltet und ein Teil der Darstellung (am linken Rasterrand beginnend) ist nicht (23) DEL.MODE-ON/OFF – Drucktaste mit mehrerenFunktionen. mehr sichtbar. Anschließend wird der Strahl hellgetastet (sichtbar), bis er den rechten Rasterrand erreicht hat. Die Alle Funktionen stehen nur im Analogbetrieb zur Position des sichtbaren Strahlanfangs läßt sich mit dem Verfügung! DEL.POS.-Einsteller (21) verändern (ca. 2 div. bis 7 div., bezogen auf den linken Rasterrand)). Liegen Zeit- ON/OFF-Funktion. Ablenkkoeffizienten zwischen 500ms/div. und 50ms/div. Mit einem langen Tastendruck kann zwischen vor, wird automatisch auf 20ms/div umgeschaltet. Beträgt verzögertem und unverzögertem Zeitbasisbetrieb der Zeit-Ablenkkoeffizient 50ns/div. erfolgt die gewählt werden. Der verzögerte Zeitbasisbetrieb Umschaltung auf 100ns/div. ermöglicht eine in X-Richtung gedehnte Signaldarstellung, Der dunkelgetastete Bereich dient als Anzeige für die wie sie sonst nur mit einer zweiten Zeitbasis möglich ist. Verzögerungszeit, die unter diesen Bedingungen „gesucht” (search) wird. Die Verzögerungszeit bezieht sich Die aktuelle Betriebsart wird mit dem Readout angezeigt: auf die aktuelle Zeit-Ablenkkoeffizienteneinstellung und kann mit dem TIME/DIV.-Drehknopf auch grob eingestellt 1. Bei unverzögertem Zeitbasisbetrieb wird rechts von werden (Bereich 20ms/div. bis 100ns/div.). der Triggerkopplungs-Anzeige weder „sea“, „del“ noch „dTr“ angezeigt. Liegt Z-Modulation vor, zeigt das Readout „del“: an der Position den Buchstaben „Z“ an. Nach dem von „sea“ auf „del“ (DELAY = verzögert) umgeschaltet wurde, beginnt die Signaldarstellung am 2. Verzögerter Zeitbasisbetrieb liegt vor, wenn rechts von linken Rasterrand. Dort befindet sich dann der Signalteil, bei der Triggerkopplungs-Anzeige „sea“, „del“ oder „dTr“ dem zuvor im „sea” (SEARCH)-Betrieb die Signaldarstellung angezeigt wird. Z-Modulation ist bei verzögertem (Helltastung) einsetzte. Mit Rechtsdrehen des TIME/DIV.- Zeitbasisbetrieb automatisch abgeschaltet. Drehknopfes kann nun der Zeit-Ablenkkoeffizient verkleinert und die Signaldarstellung in X-Richtung gedehnt werden. Liegt unverzögerter Zeitbasisbetrieb vor und wird mit Geht dabei der interessierende Signalteil über den rechten einem langen Tastendruck auf verzögerten Zeitbasis- Bildrand hinaus, kann er (innerhalb gewisser Grenzen) mit betrieb umgeschaltet, zeigt das Readout immer „sea“ dem DEL.POS.-Einsteller (21) wieder sichtbar gemacht an; d.h. das immer erst „search“ (Suchen) vorliegt. werden. Die Vergrößerung des Zeit-Ablenkkoeffizienten über den bei „sea” (SEARCH) benutzten Wert hinaus wird nicht Mit dem nächsten kurzen Tastendruck wird ein Pulldown- ermöglicht, da nicht sinnvoll. Menü angezeigt und es kann mit jedem kurzen Tastendruck auf die nächste Betriebsart umgeschaltet werden. Im „del“ (DELAY)-Betrieb löst ein Triggerereignis die Strahlablenkung nicht sofort aus, wie das im unverzögerten Die folgende Beschreibung setzt voraus, daß der Strahlstart Zeitbasisbetrieb der Fall ist, sondern startet erst die am linken Rasterrand erfolgt, die X-MAG. x10 Funktion Verzögerungszeit. Nach dem die mit dem DEL.POS.- abgeschaltet ist und der in X-Richtung zu dehnende Signalteil Drehknopf gewählte Verzögerungszeit abgelaufen ist, Anmerkungen: 1.)* kennzeichnet relative Abtastraten 2.) repetierend steht für sich ständig wiederholende ( periodische ) Signale Änderungen vorbehalten 21,

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wird sofort die Strahlablenkung ausgelöst. Es ist dabei Der TIME/DIV. Drehknopf kann als Zeit-Ablenkkoeffizienten- keine zum Triggern geeignete Signaländerung Schalter oder als Zeit-Feinsteller arbeiten. Angezeigt wird erforderlich; d.h. die verzögerte Signaldarstellung kann dieses mit der VAR -LED. Leuchtet die VAR-LED, wirkt der mitten auf dem Dach eines Rechteckimpulses beginnen. Drehknopf als Feinsteller, wobei die Zeitbasis zunächst noch kalibriert ist. Mit einem Rastschritt nach links erfolgt „dTr“: die Zeitablenkung unkalibriert. Im Readout wird dann z.B. Die Umschaltung von „del“ auf „dTr“ (DELAY + Triggerung anstelle von ”20ms” nun ”>20ms” angezeigt. = Verzögerung und Triggerung) schaltet eine zweite Triggereinrichtung ein. Bei ihr sind Normaltriggerung und Mit weiterem Linksdrehen vergrößert sich der Zeit- DC-Triggerkopplung fest vorgegeben. Die zuvor wirksamen Ablenkkoeffizient (unkalibriert), bis das Maximum Einstellungen der ersten Triggereinrichtung (automatische- akustisch signalisiert wird. Wird der Drehknopf dann nach / Normaltriggerung (9), Trigger-LEVEL (11), Triggerflanke (9) rechts gedreht, erfolgt die Verkleinerung des und Triggerkopplung (20)) bleiben erhalten. Ablenkkoeffizienten, bis das Signal erneut ertönt. Dann ist der Feinsteller in der kalibrierten Stellung und das ”>” Der Trigger-LEVEL-Einsteller (11) und die Symbol wird nicht mehr angezeigt. Triggerflankenwahl (9) beeinflussen die zweite Triggereinrichtung. Sie können so eingestellt werden das, Unabhängig von der Einstellung im Feinstellerbetrieb, nachdem die Verzögerungszeit abgelaufen ist, der zum kann die Funktion des Drehknopfs jederzeit - durch Nachtriggern benutzte Signalteil die Triggerung auslöst. nochmaliges langes Drücken der VAR. -Taste - auf die Erfolgt dies nicht, bleibt der Bildschirm dunkel. Die „TR“- kalibrierte Zeitbasisschalterfunktion umgeschaltet LED (10) kann dabei weiter leuchten, da sie sich nur auf die werden. Dann erlischt die VAR-LED. erste Triggereinrichtung bezieht. Der DEL.POS.-Einsteller (21) ist auch bei „dTr“ wirksam. Im untersten Feld der großen Frontplatte befinden Bei einfachen periodischen Signalen (Sinus, Dreieck und sich BNC-Buchsen und zwei Drucktasten, sowie eine Rechteck) ist seine Wirkung allerdings fast nicht 4 mm Buchse für Bananenstecker. wahrnehmbar, da dann nur zwischen der Darstellung unterschiedlicher Perioden desselben Signals gewählt (25) INPUT CH I (X) – BNC-Buchse. wird. Die Wirkung ist bei der Darstellung komplexer Signale gut zu erkennen und ist dann auch sinnvoll. Diese Buchse dient als Signaleingang für den Meßverstärker von Kanal I . Der Außenanschluß der Buchse ist galvanisch mit dem (Netz-) Schutzleiter verbunden. Dem Eingang ist die Drucktaste (26) zugeordnet. Bei XY-Betrieb ist der Eingang auf den X-Meßverstärker geschaltet. (26) AC/DC/GND – x1/x10 - Drucktaste mit zwei Funktionen. AC/DC/GND: Liegt eine Kanalbetriebsart vor, bei der Kanal I wirksam ist, wird mit einem kurzen Tastendruck ein Pulldown-Menü sichtbar; es zeigt „AC“ (Wechselspannung), „DC“ (Gleichspannung) und „GND“ (abgeschalteter Eingang) an. Die aktuelle Art der Signalankopplung wird mit größerer Helligkeit angezeigt. Mit jedem kurzen Tastendruck wird die Signalankopplung im Pulldown-Menü umgeschaltet. Nachdem das Pulldown-Menü nicht mehr sichtbar ist, wird die (24) Z-ON/OFF - VAR. - Drucktaste mit zwei Funktionen. aktuelle Einstellung mit dem Readout im Anschluß an den Ablenkkoeffizienten mit dem „~”, „=” oder „GND“ angezeigt. Alle Funktionen stehen nur im Analogbetrieb zur Verfügung! Bei „GND“ (ground) kann das am Signaleingang anliegende Signal keine Strahlablenkung bewirken und Z-ON/OFF: Mit einem kurzen Tastendruck kann die es wird im Yt-Betrieb mit automatischer Triggerung nur Funktion der TRIG. EXT.-Buchse (30) geändert werden. eine in Y-Richtung unabgelenkte Strahllinie dargestellt („0 Die Buchse kann als externer Triggereingang oder als Z Volt“-Strahl-position); bei XY-Betrieb erfolgt keine X- (Strahlhelligkeit)- Modulationseingang dienen. In Ablenkung. Das Readout zeigt ”0 Volt”-Strahlposition Verbindung mit „externer Triggerung“, „verzögerter durch Symbole an (Yt: ^ ; XY: ein Pfeil in der unteren Zeitbasisbetrieb“ („sea“, „del“ oder „dTr“) oder Rasterzeile), ohne das auf „GND“ geschaltet werden muß. „Component Tester“-Betrieb wird die Z-Modulation nicht Siehe Y-POS/CURS.I (6). ermöglicht bzw. automatisch abgeschaltet. In Stellung „GND” ist der VOLTS/DIV.-Drehknopf (14) Z-Modulation liegt vor, wenn rechts von der abgeschaltet. Triggerkopplungs-Anzeige „Z“ angezeigt wird. Mit 0 Volt am Eingang bleibt der Strahl hellgetastet; +5 Volt bewirken x1/x10 Tastteilerfaktor: die Dunkeltastung des Strahls. Höhere Spannungen als Mit einem langen Tastendruck kann der im Readout +5V zur Strahlmodulation sind unzulässig. angezeigte Ablenkkoeffizient von Kanal 1 zwischen 1:1 und 10:1 umgeschaltet werden. Ein angeschlossener 10:1 VAR.-Funktion: Mit einem langen Tastendruck ändert Tastteiler wird bei der Ablenkkoeffizientenanzeige und der sich die Funktion des TIME/DIV. Drehknopfes. cursorunterstützten Spannungsmessung berücksichtigt, 22 Änderungen vorbehalten,

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wenn vor dem Ablenkkoeffizienten ein Tastkopfsymbol wenn vor dem Ablenkkoeffizienten ein Tastkopfsymbol angezeigt wird (z.B. ”Tastkopfsymbol, Y1...”). angezeigt wird (z.B. ”Tastkopfsymbol, Y1...”). Achtung! (30) TRIG. EXT - INP. (Z). - BNC-Buchse mit Doppelfunktion. Wird ohne Tastteiler gemessen (1:1), muß das Tastkopfsymbol abgeschaltet sein; andernfalls erfolgt Die Eingangsimpedanz beträgt ca. 1MΩ II 20pF. Der eine falsche Ablenkkoeffizientenanzeige und daraus Außen-anschluß der Buchse ist galvanisch mit dem (Netz- resultierend falsche Spannungswerte bei cursor- ) Schutz-leiter verbunden. unterstützer Spannungsmessung. Mit kurzem Betätigen der Z-ON/OFF – VAR. Taste (24) kann (27) Massebuchse die Funktion der TRIG. EXT.-Buchse (30) geändert werden. Die Buchse kann als externer Triggereingang oder als Z Die Buchse ist für Bananenstecker mit einem Durchmesser (Strahlhelligkeit)- Modulationseingang dienen. von 4 mm bestimmt und galvanisch mit dem (Netz-) Schutzleiter verbunden. TRIG. EXT.: Die BNC-Buchse ist nur dann als Signaleingang für Die Buchse dient als Bezugspotentialanschluß bei CT (externe) Triggersignale wirksam, wenn das Readout als („Component-Tester“-Betrieb), kann aber auch bei der Triggerquelle „ext“ anzeigt. Die Triggerquelle wird mit Messung von Gleichspannungen bzw. niederfrequenten der TRIG. SOURCE-Drucktaste (17) bestimmt Wechselspannungen als Meßbezugspotentialanschluß benutzt werden. Nur im Analogbetrieb: Z-Input. Z-Modulation liegt vor, wenn rechts von der Trigger- kopplungs-Anzeige „Z“ angezeigt wird. In Verbindung mit „externer Triggerung“, „verzögertem Zeitbasisbetrieb“ („sea“, „del“ oder „dTr“) oder „Component Tester“- Betrieb wird die Z-Modulation wird nicht ermöglicht bzw. automatisch abgeschaltet. (28) INPUT CH II – BNC-Buchse. Die Dunkeltastung des Strahls erfolgt durch High-TTL- Diese Buchse dient als Signaleingang für den Meßver- Pegel (positive Logik). Es sind keine höheren Spannungen stärker von Kanal II. Der Außenanschluß der Buchse ist als +5V zur Strahlmodulation zulässig. galvanisch mit dem (Netz) Schutzleiter verbunden. Unter der Strahlröhre befinden sich die Cursor-, Bei XY-Betrieb ist der Eingang auf den Y-Meßverstärker Kalibrator- und Komponententest-Bedienelemente, geschaltet. Dem Eingang sind die im Folgenden sowie 2 Buchsen. aufgeführten Drucktasten zugeordnet: (31) MAIN MENU – READOUT - Drucktaste. (29) AC/DC/GND – x1/x10 - Drucktaste mit zwei Funktionen. MAIN MENU. Ein kurzer Tastendruck bewirkt die Anzeige AC/DC/GND: Liegt eine Kanalbetriebsart vor, bei der Kanal des MAIN MENU (Hauptmenü). Es enthält die II wirksam ist, wird mit einem kurzen Tastendruck ein Untermenüs ADJUSTMENT und SETUP & INFO, die Pulldown-Menü sichtbar; es zeigt „AC“ (Wechselspannung), weitere Untermenüs beinhalten. „DC“ (Gleichspannung) und „GND“ (abgeschalteter Eingang) an. Die aktuelle Art der Signalankopplung wird mit Eine Beschreibung des Menüs ist unter „E: MAIN MENU“ zu finden. größerer Helligkeit angezeigt. Mit jedem kurzen Tastendruck wird die Signalankopplung im Pulldown-Menü umgeschaltet. Die Menüauswahl und andere Bedienfunktionen sind unter „B: Menü-Anzeigen und -Bedienung“ in diesem Teil Nachdem das Pulldown-Menü nicht mehr sichtbar ist, wird die der Bedienungsanleitung beschrieben, obwohl sie durch aktuelle Einstellung mit dem Readout im Anschluß an den die Readoutanzeigen selbsterläuternd sind. Ablenkkoeffizienten mit dem „~”, „=” oder „GND“ angezeigt. READOUT. Bei „GND“ (ground) kann das am Signaleingang Mit einem langen Tastendruck läßt sich das READOUT anliegende Signal keine Strahlablenkung bewirken und ein- oder ausschalten. Durch das Ausschalten des es wird im Yt-Betrieb mit automatischer Triggerung nur Readout lassen sich Interferenzstörungen, wie sie in eine in Y-Richtung unabgelenkte Strahllinie dargestellt („0 ähnlicher Form auch beim gechoppten DUAL-Betrieb Volt“-Strahlposition); bei XY-Betrieb erfolgt keine Y- auftreten können, vermeiden. Leuchtet die ”RO”-LED Ablenkung. Das Readout zeigt ”0 Volt”-Strahlposition und wird das Readout abgeschaltet, erlischt sie und durch Symbole an (Yt: ^ , XY: ein Pfeil in der rechten die ”A”-LED leuchtet. Rasterzeile), ohne das auf „GND“ geschaltet werden muß. Siehe Y-POS/CURS.II (8). Das Readout wird automatisch eingeschaltet, wenn das Oszilloskop eingeschaltet wird. In Stellung „GND” ist der VOLTS/DIV.-Drehknopf (18) abgeschaltet. (32) MEASURE - SET - Drucktaste mit Doppelfunktion. x1/x10 Tastteilerfaktor: MEASURE: Ein kurzer Tastendruck schaltet auf das Menü Mit einem langen Tastendruck kann der im Readout „AUTO MEASURE“, wenn zuvor keine CURSOR-Linien angezeigte Ablenkkoeffizient von Kanal 1 zwischen 1:1 und angezeigt wurden. Andernfalls wird das Menü „CURSOR 10:1 umgeschaltet werden. Ein angeschlossener 10:1 MEASURE“ angezeigt. Das An- bzw. Abschalten der Tastteiler wird bei der Ablenkkoeffizientenanzeige und der CURSOR-Linien wird mit der ON/OFF-Funktion der cursorunterstützten Spannungsmessung berücksichtigt, SELECT – ON/OFF-Taste (34) vorgenommen. Änderungen vorbehalten 23,

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Anwendbarkeit von Meßfunktionen Triggersignal bezogene Messungen: Meßfunktionen, in Verbindung mit Betriebsarten die diese Bei höherfrequenten Meßsignalen ist das Frequenz- Funktionen nicht unterstützen, werden angezeigt, aber gangverhalten des benutzten Triggerverstärkers zu anstelle des Meßwerts zeigt das Readout „n/a“ (nicht berücksichtigen; d.h. die Meßgenauigkeit nimmt mit anwendbar). Beispiel: Dt – Messung bei XY-Betrieb bedingt zunehmender Frequenz ab. Bezogen auf die Signaldar-stellung die Anzeige „Dt: n/a“. gibt es ebenfalls Abweichungen, da die Frequenz-gänge der Y-Meßverstärker von denen der Triggerver-stärker abweichen. Unkalibrierte Einstellungen / Überbereichsanzeige Ist der Ablenkkoeffizient unkalibriert, wird dies mit dem Beim Messen sehr niederfrequenter Wechselspannungen Readout angezeigt (z.B. Y1>2V= oder >500µs). Liegt eine (< 20Hz) folgt die Anzeige dem Spannungsverlauf. Handelt Meßfunktion vor, die sich auf einen unkalibrierten es sich um Impulsspannungen, kommt es zu Ab- Ablenkkoeffizienten bezieht, führt das zu einer Meßwert- weichungen des angezeigten Meßwerts. Die Höhe der anzeige mit vorangestelltem „>“ oder „<“ Zeichen. Abweichung hängt vom Tastverhältnis des Meßsignals und der gewählten Triggerflanke (/ \ (9)) ab. Meßbereichsüberschreitungen werden ebenfalls mit dem „>“ Zeichen vor dem Meßwert signalisiert. Frequenz- und Periodenmessungen setzen voraus, daß die Triggerbedingungen erfüllt sind (TR-LED (10) leuchtet) und Nichtausführbarkeit von Messungen bei Signalen unter 20Hz Normaltriggerung vorliegt. Sehr Anstelle des Meßwerts wird ein „?“ angezeigt, wenn die niederfrequente Signale erfordern eine Meßzeit von Meßeinheit keinen sinnvollen Meßwert findet (z.B. mehreren Sekunden. Frequenzmessung ohne Signal). Signalspeicher (Digital-Speicherbetrieb) bezogene 32.1 AUTO MEASURE: Messungen: Die Tabelle zeigt alle Menüpunkte, Quellen und Anzeige- Mit Ausnahme des Referenzsignals und des Mathe- möglichkeiten. Ihre Verfügbarkeit hängt von der aktuellen .matiksignals in Verbindung mit Additionsbetrieb, kann Betriebsart ab. jedes angezeigte Signal als Quelle für die Meßanzeige gewählt werden. Der Meßwert wird aus den gespeicher- Spannungsmessungen werden nur ermöglicht, wenn ten 8 Bit Daten (Speicherinhalt) berechnet. Im Gegensatz AC- oder DC-Triggerkopplung vorliegt. Gleichspannungs- zu Analogsignal (Triggersignal) basierten Messungen, messungen setzen DC-Eingangskopplung voraus. Das ergeben sich daraus z.T. verringerte Meßgenauigkeiten. gilt auch für Gleichspannungsanteile von Mischspannungen. Mittelwert- („avg“) und Effektivwert- („rms“) Berech- nungen setzen voraus, daß mindestens eine Signalperiode Um Meßfehler zu vermeiden, muß sich die Signaldar- angezeigt wird und kein komplexes Signal vorliegt. stellung innerhalb des Rasters befinden; d.h. es darf keine Komplexe Signale müssen mit CURSOREN gemessen Übersteuerung erfolgen. werden, um das jeweilige Teilsignal (1 Signalperiode) bestimmen zu können (CURSOR MEASURE).

AUTO MEASURE

24 Änderungen vorbehalten,

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1) Auflistung aller möglichen Signalquellen, deren bezieht sich die automatische Einstellung auf den Kanal, Verfügbarkeit abhängig von der Betriebsart ist: der als Triggerquelle dient. Abweichungen sind möglich Y1 = Triggersignal am Ausgang des Triggerverstärkers und lassen sich manuell korrigieren. Kanal I. Y2 = Triggersignal am Ausgang des Triggerverstärkers Der Abstand der „+“-Symbole zu den CURSOR-Linien Kanal II. ergibt sich automatisch. Ist CURSOR POS eingeschaltet ext. = Triggersignal am Ausgang des Extern-T und sind die „+“-Symbole mit SELECT (34) aktiv riggerverstärkers. geschaltet, kann ihre Position in horizontaler Richtung 2) Meßsignalauswahl (Triggerquelle): manuell verändert werden. Bezeichnungen wie unter Punkt 1). 3) Auswertbare Signaldarstellungen: Hinweis: CH1 = Kanal I, CH2 = Kanal II, ADD = Die zu messende Signalflanke sollte mit dem X-POS.- Signaldarstellung im Additionsbetrieb und MATx = Einsteller (12) in die Bildschirmmitte positioniert und Mathematiksignal. anschließend mit X-Dehnung (X-MAG. x10 (13)) gedehnt 4) Signalauswahl (Speicherinhalt): werden, um eine hohe Positioniergenauigkeit der „+“- Y1 = Kanal I, Y2 = Kanal II, Y = ADD und M = Symbole zu ermöglichen. Mathematiksignal. Mit GLUE (33) (kleben) läßt sich vermeiden, daß nach 32.2 CURSOR MEASURE: einer X- und/oder Y-Positionsänderung der Das Menü wird angezeigt, wenn die CURSOR-Linien Signaldarstellung eine neue Einstellung der CURSOR- angezeigt werden und die MEASURE-SET-Taste kurz Linien und der „+“-Symbole erforderlich wird. Bei gedrückt wird. Die Meßergebnisse der diversen Menü- aktivierter GLUE-Funktion, werden die aus Punkten punkte beziehen sich auf die CURSOR-Linien, die auf die bestehenden Cursorlinien und Symbole mit verringerter Signaldarstellung bezogen eingestellt werden. Punktzahl angezeigt. Mit den Y-POS/CURS.I- bzw. Y-POS/CURS.II-Einstellern Informationen über die prinzipielle Art von Anstiegszeit- können die CURSOR-Linien positioniert werden, wenn messungen können sind unter „Grundlagen der die CURSOR POS-LED (7) leuchtet. Die CURSOR-Linien Signalauf-zeichnung“ im Abschnitt „Zeitwerte der sind dann mit „I“ und „II“ gekennzeichnet und zeigen Signalspannung“ zu finden. damit an, welcher Einsteller für sie zuständig ist. Bei mehr als zwei CURSOR-Linien bzw. zusätzlich angezeigten „+“- 32.2.4 ∆V (Anzeige „∆V: Kanal, Meßwert“) Symbolen, kann mit der SELECT-Funktion (34) bestimmt werden, welche CURSOR-Linie bzw. welches „+“-Symbol Analog- und Digitalbetrieb. mit „I“ und „II“ gekennzeichnet wird. Mit der SELECT- Funktion (34) können zwei CURSOR-Linien bzw. „+“- Spannungsmessung mit zwei CURSOR-Linien. Symbole auch gleichzeitig mit „I“ oder „II“ gekennzeichnet sein. Dann liegt Track-Betrieb vor und Yt- (Zeitbasis-) Betrieb ergibt zwei waagerechte CURSOR- der Einsteller ändert die Position gleichzeitig. Linien: - Einkanalbetrieb bedingt, daß die CURSOR nur einem Beim Messen von Signalamplituden kann mit der SOURCE Signal zugeordnet werden können. Die Anzeige des (33) Taste bestimmt werden, auf welches der angezeigten Meßergebnisses ist dabei automatisch mit dem Y- Signale sich die Messung bezieht (Y1 = Kanal 1, Y2 = Ablenkkoeffizienten des eingeschalteten Kanals Kanal 2, M = Mathematiksignal). verknüpft. - Zweikanalbetrieb (DUAL) macht es erforderlich, mit 32.2.1 ∆t (Anzeige „∆t: Meßwert“) der SOURCE-Taste (33), zwischen den möglicherweise Zeitmessung zwischen zwei senkrechten CURSOR-Linien; unterschiedlichen Ablenkkoeffizienten von Kanal I und II ist bei XY-Betrieb nicht anwendbar. Mit UNIT (35) kann, zu wählen. Außerdem muß darauf geachtet werden, daß ohne den Umweg über das Menü, direkt auf 1/Dt die CURSOR-Linien auf das an diesem Kanal anliegende (Frequenzmessung) umgeschaltet werden. Signal positioniert werden. - Additionsbetrieb („add“) setzt für die Anzeige eines 32.2.2 1/∆t (Anzeige „1/∆t: Meßwert“) Meßwerts voraus, daß die Y-Ablenkkoeffizienten beider Kanäle gleich sind. Analog- und Digitalbetrieb. XY-Betrieb ergibt zwei waagerechte oder senkrechte Frequenzmessung mit zwei senkrechten CURSOR-Linien; CURSOR-Linien: ist bei XY-Betrieb nicht anwendbar. Die Anzeige setzt Die Umschaltung zwischen X- (CHI) und Y- (CHII) voraus, daß der Abstand zwischen den CURSOR-Linien Spannungsmessung, ist mit der SOURCE-Taste (33) genau eine Signalperiode beträgt. Mit UNIT (35) läßt sich vorzunehmen. Bei der X-Ablenkspannungsmessung direkt auf Dt (Zeitmessung) umschalten. werden senkrechte CURSOR-Linien angezeigt. 32.2.3 Rise Time (Anzeige „tr 10: Meßwert“) Analog- und Digitalbetrieb. Anstiegszeitmessung mit zwei waagerechten CURSOR- Linien und zwei „+“-Symbolen. Die untere CURSOR-Linie repräsentiert 0%, das untere 32.2.5 V to GND (Anzeige „V: Kanal, Meßwert“) „+“-Symbol 10%, das obere „+“-Symbol 90% und die obere CURSOR-Linie 100%. Die CURSOR-Linien lassen Analog- und Digitalbetrieb. sich manuell einstellen; SET (32) ermöglicht aber auch eine automatische, auf die Signaldarstellung bezogene Spannungsmessung mit einer auf die „0-Volt“- Einstellung der CURSOR-Linien. Liegt DUAL-Betrieb vor, Strahlposition bezogenen CURSOR-Linie. Änderungen vorbehalten 25,

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32.2.7 Ratio Y (Anzeige „ratio:Y, Meßwert, Einheit“) Die zuvor unter ∆V (32.2.4) gegebenen Hinweise, bezüglich des Verlaufs der CURSOR-Linien (horizontal Analog- und Digitalbetrieb. oder vertikal) und der Kanalzuordnung, gelten auch hier. Verhältnismessung von Spannungen mit zwei langen und Bei eingeschalteter Mathematikfunktion [39] kann auch einer kürzeren CURSOR-Linie; wird nur im Yt- (Zeitbasis-) das als Signal auf dem Bildschirm angezeigte Ergebnis Betrieb ermöglicht. der Operation mit Hilfe der CURSOR-Linie gemessen werden. Die Zuordnung der CURSOR-Linie wird mit der Mit der UNIT-Taste (35) kann zwischen ratio (ohne Einheit) SOURCE (33) Funktion vorgenommen. und % gewählt werden. 32.2.6 Ratio X (Anzeige „ratio:X, Meßwert, Einheit“) Analog- und Digitalbetrieb. Verhältnismessung mit zwei langen und einer kürzeren, senkrechten CURSOR-Linie; wird nur im Yt- (Zeitbasis-) Die untere, lange CURSOR-Linie ist die Bezugslinie. Betrieb ermöglicht. Befindet sich die kurze CURSOR-Linie unter der Bezugslinie, wird das Ergebnis als negative Zahl angezeigt. Die anzuzeigende Einheit ist mit der UNIT-Taste (35), die zunächst das UNIT-Menü sichtbar macht, wählbar. Folgende Ratio (Verhältnis): Einheiten werden angeboten: ratio (ohne Einheit), %, ° Ermöglicht Verhältnismessungen. Der Abstand zwischen (Winkeleinheit: Grad) und pi. den langen CURSOR-Linien entspricht 1. Die links befindliche, lange CURSOR-Linie ist immer die Beispiel: Unter der Bedingung, daß ein Y-Ablenkkoeffizient Bezugslinie. Befindet sich die kurze CURSOR-Linie links von von 1V/div. vorliegt, wird eine der langen CURSOR-Linien der Bezugslinie, wird das Ergebnis als negative Zahl angezeigt. auf den Startpunkt (-4V) einer von –4V auf +2V ansteigenden Sägezahnspannung positioniert; die zweite Ratio (Verhältnis): lange CURSOR-Linie wird mit der höchsten Amplitude Ermöglicht die Messung von Tastverhältnissen. Der Abstand (+2V) zur Deckung gebracht. Der Abstand der langen zwischen den langen CURSOR-Linien entspricht 1. CURSOR-Linien (6 div.) ist der Bezugsabstand, der dem Wert 1 entspricht und auf den sich die Messung mit der Beispiel für eine periodische Impulsfolge mit 4 div. Puls kurzen CURSOR-Linie bezieht. Sie wird mit der SELECT- und 1 div. Pause: Taste (34) aktiviert, so daß der kurzen CURSOR-Linie ein Die langen CURSOR-Linien werden mit dem Anfang des ersten Symbol zugeordnet ist. Die kurze CURSOR-Linie wird mit und dem Anfang des folgenden Pulses zur Deckung gebracht dem ihr zugeordneten Drehknopf auf den Nulldurchgang (Abstand 5 div. = Bezugslänge 1). Anschließend wird mit der der Sägezahnspannung (0V) gestellt. Der Abstand SELECT-Taste (34) der kurzen CURSOR-Linie ein Symbol zwischen der unteren, langen CURSOR-Linie (-4V) und zugeordnet und die kurze CURSOR-Linie mit dem ihr der kurzen CURSOR-Linie beträgt 4 div. Das ergibt ein zugeordneten Drehknopf auf das Ende des ersten Pulses Verhältnis von 4:6 und wird mit „0.667“ (ohne Einheit) positioniert. Der Abstand zwischen der linken, langen CURSOR- angezeigt. Linie (am Pulsanfang) und der kurzen CURSOR-Linie beträgt dann 4 div. Entsprechend dem Verhältnis von Impulsdauer zu %: Periodendauer (4:5 = 0,8) wird „0.8“ (ohne Einheit) angezeigt. Prozentanzeige der CURSOR-Linien-Abstände. Der Abstand der langen CURSOR-Linien wird gleich 100% %: bewertet. Das Meßergebnis wird aus dem Abstand der Prozentanzeige der CUSOUR-Linien Abstände. Der Bezugslinie zur kurzen CURSOR-Linie ermittelt und ggf. Abstand der langen CURSOR-Linien wird gleich 100% mit negativem Vorzeichen angezeigt. bewertet. Das Meßergebnis wird aus dem Abstand der Bezugslinie zur kurzen CURSOR-Linie ermittelt und ggf. 32.2.8 Gain (Anzeige „gain: Meßwert, Einheit“) mit negativem Vorzeichen angezeigt. Analog- und Digitalbetrieb. °: Winkelmessung bezogen auf die CUSOUR-Linien Verhältnismessung von Signalspannungen mit zwei Abstände. Der Abstand der langen CURSOR-Linien langen und zwei kürzeren CURSOR-Linien; wird nur im entspricht 360° und muß eine Signalperiode umfassen. Yt- (Zeitbasis-) Betrieb ermöglicht. Das Meßergebnis wird aus dem Abstand der Bezugslinie zur kurzen CURSOR-Linie ermittelt und ggf. mit negativem Mit der UNIT-Taste (35) kann zwischen ratio (ohne Einheit), Vorzeichen angezeigt. Weitere Informationen sind unter % und dB gewählt werden. „Phasendifferenz-Messung im Zweikanal-Betrieb (Yt)“ im Abschnitt „Inbetriebnahme und Voreinstellungen“ zu Die Anwendung der Gain-Messung ist abhängig davon, finden. ob ein Signal oder zwei Signale angezeigt werden. pi: 1. Anzeige eines Signales (CH I, CH II oder Additions- Messung des Wertes für pi, bezogen auf die CUSOUR- Betrieb). Linien-Abstände. Eine Sinusperiode (Vollschwingung) ist Der Abstand zwischen den langen CURSOR-Linien dient gleich 2 pi; deshalb muß der Abstand zwischen den langen als Bezugswert. Der Abstand zwischen den kurzen CURSOR-Linien 1 Periode betragen. Beträgt der Abstand CURSOR-Linien wird, bezogen auf den Abstand zwischen zwischen der Bezugslinie und der kurzen CURSOR-Linie den langen CURSOR-Linien, als Meßergebnis angezeigt. 1,5 Perioden, wird 3 pi angezeigt. Falls sich die kurze CURSOR-Linie links von der Bezugslinie befindet, erfolgt Mit dieser Methode können z.B. Frequenzgangmessungen die Anzeige von pi mit negativem Vorzeichen. an Vierpolen ausgeführt werden. 26 Änderungen vorbehalten,

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2. DUAL-Betrieb. mit Dreieck-Symbolen. Die Dreieck-Symbole positionieren Auch in dieser Betriebsart können Messungen an sich automatisch und folgen Amplitudenänderungen. Vierpolen durchgeführt werden. Dabei wird das Verhältnis der Eingangs- zur Ausgangsspannung bestimmt. Um eine Anstelle der Spannungsdifferenz kann mit der UNIT (35) korrekte Anzeige zu ermöglichen muß eingegeben Taste auf Zeitdifferenz umgeschaltet werden. Dann wird werden, an welchem Kanal die Eingangs- bzw. die Zeitdifferenz zwischen den Dreieck-Symbolen angezeigt. Ausgangs-spannung des zu messenden Vierpols (Verstärker, Dämpfungsglied) anliegt. 32.2.12 Peak + (Anzeige „p+: Kanal, Meßwert, Einheit“) Die langen CURSOR-Linien müssen auf das Signal von Kanal Nur im Digitalbetrieb. I und die kurzen auf das Signal von Kanal II positioniert werden. Ein Dreieck-Symbol positioniert sich automatisch auf den Ein kurzes Betätigen der SOURCE-Taste öffnet ein Menü, positivsten Wert des Signals, welches sich zwischen zwei welches „g1→2:“ und „g2→1:“ angezeigt. Mit erneutem senkrecht verlaufenden Cursorlinien befindet. kurzem Drücken der SOURCE-Taste erfolgt die Umschaltung auf die zuvor nicht aktive Einstellung. Die Mit der UNIT (35) Taste läßt sich direkt auf „Peak –“ Anzeige „g1→2:“ erfordert, daß CH I mit dem Eingang schalten. und CH II mit dem Ausgang des Vierpols verbunden ist. Liegt das Ausgangssignal des Vierpols an Kanal I und das 32.2.13 Peak - (Anzeige „p-: Kanal, Meßwert, Einheit) Eingangssignal an Kanal II, muß die Einstellung „g2→1:“ gewählt werden. Nur im Digitalbetrieb. 32.2.9 rms (Anzeige „rms: Kanal, Meßwert“) Ein Dreieck-Symbol positioniert sich automatisch auf den negativsten Wert des Signals, welches sich zwischen zwei Nur im Digitalbetrieb. senkrecht verlaufenden Cursorlinien befindet. Diese Meßfunktion errechnet aus den erfassten Abtast- Mit der UNIT (35) Taste läßt sich direkt auf „Peak +“ schalten. werten beliebiger Signalformen die Effektiv-Spannung des zwischen den CURSOR-Linien dargestellten Signals und 32.2.14 Count (Anzeige „cnt: Kanal, Meßwert, Signal) zeigt diesen Wert an. Dazu muß mindestens eine vollständige Signalperiode vorliegen. Um zu Nur im Digitalbetrieb. gewährleisten, daß die Messung sich auf genau eine Signalperiode bezieht, kann die SET (32) Funktion Das Readout zeigt zwei senkrechte und eine waagerechte aufgerufen werden. Sie bewirkt, daß die CURSOR-Linien Cursorlinie an. Als Meßwert wird die Zahl der steigenden automatisch auf einen Abstand von einer Signalperiode oder fallenden Flanken bzw. die positiven oder negativen gesetzt werden. Pulse angezeigt, welche das Niveau der horizontalen CURSOR Linie, innerhalb des durch die vertikalen Es ist aber auch möglich, die CURSOR-Linien manuell zu CURSOR Linien bestimmten Bereiches, kreuzen bzw. positionieren, um z.B. die Effektivwerte eines Signals ermitteln über- oder unterschreiten. zu können, welches Signalperioden mit unter-schiedlicher Spannungshöhe aufwies. Die Meßwertanzeige bezieht sich Die Flanken- bzw. Pulsrichtung ist mit der UNIT (35) Taste dabei immer auf den zwischen den CURSOR-Linien zu bestimmen, die ein Pulldown-Menü öffnet. befindlichen Signalteil, der eine Periode betragen muß. Nur wenn DC-Eingangskopplung vorliegt, können auch 32.2.15 Vt Marker (Anzeige „mkr: Kanal, Meßwert, Einheit“) Gleichspannungsanteile erfaßt werden. Nur im Digitalbetrieb. Als „Kanal“, auf den sich das Meßergebnis bezieht, können mit der SOURCE (33) Funktion, je nach Betriebsart Der Vt-Marker besteht aus einem Fadenkreuz, das dem „Y1“ (Kanal I), „Y2“ (Kanal II) oder „M“ (Mathematiksignal) Verlauf des Signals folgt, wenn die CURSORE POS (7) LED gewählt werden. leuchtet und der Y-POS/CURS.I (6) Einsteller gedreht wird. Als Meßwert wird entweder die Spannungshöhe des 32.2.10 avg (Anzeige „avg: Kanal, Meßwert“) Signals angezeigt oder die Zeitdifferenz zum Triggerpunkt. Für „M“ (Mathematik) Signale wird keine Zeitdifferenz- Nur im Digitalbetrieb. messung ermöglicht. Diese Meßfunktion errechnet den Mittelwert des Mit der UNIT (35) Taste wird zwischen Spannungs- und zwischen den CURSOR-Linien befindlichen Signals und Zeitmessung gewählt. zeigt ihn an. Wenn auch Gleichspannungsanteile erfaßt werden sollen, muß mit DC-Eingangskopplung gemessen 32.3 SET Ein langer Tastendruck schaltet auf SET und werden. bewirkt bei CURSOR-Spannungsmessungen eine innerhalb gewisser Grenzen automatische, signalbezogene Als „Kanal“, auf den sich das Meßergebnis bezieht, Einstellung der CURSOR-Linien. Da hierbei das Trigger- können mit der SOURCE (33) Funktion, je nach Betriebsart signal gemessen wird (Triggerquelle CH I oder CH II), geht „Y1“ (Kanal I), „Y2“ (Kanal II) oder „M“ (Mathematiksignal) die Triggerkopplung in das Meßergebnis ein. Ohne Signal gewählt werden. bzw. bei ungetriggerter Signaldarstellung erfolgt keine Nur im Digitalbetrieb. Änderung der CURSOR-Linien. 32.2.11 Peak Peak (Anzeige „pp: Kanal, Meßwert, Einheit“) SET ist unter folgenden Bedingungen wirksam: Zeigt die maximale Spannungsdifferenz eines Signals 1. Die CURSOR-Linien müssen sichtbar sein. zwischen zwei senkrecht verlaufenden Cursorlinien und 2. Im CURSOR MEASURE Menü muß eine Funktion markiert die bei der Bewertung benutzten Momentanwerte gewählt worden sein, die zur Anzeige waagerechter Änderungen vorbehalten 27,

Bedienelemente und Readout

CURSOR-Linien führt (Rise Time, DV, V to GND, Ratio Y und Gain). Nur die gerade gekennzeichneten CURSOR-Linien 3. Bei Einkanal- (CH I, CH II) oder DUAL-Betrieb. können in ihrer Position verändert werden. Sind zwei einander zugehörige CURSOR-Linien mit dem gleichen (33) SOURCE – GLUE - Drucktaste mit Doppelfunktion. Symbol gekennzeichnet, liegt Tracking-Betrieb vor; d.h. das beide CURSOR-Linien mit einem Einsteller SOURCE gleichzeitig bewegt werden. Mit kurzem Tastendruck wird bestimmt, auf welche Quelle (SOURCE) sich die Meßwertanzeige bezieht. Abhängig (35) UNIT – CAL. SEL. - Drucktaste mit Doppelfunktion. von der Kanalbetriebsart (Mono, DUAL) und aktivierter Mathematikfunktion, kann zwischen Y1, Y2 und M gewählt werden. Der Meßwert bezieht sich auf das Ergebnis der Mathematikfunktion, wenn die Meßwertanzeige „Y:M (Meßwert)“ anzeigt. 1. Bei DUAL- und XY-Betrieb in Verbindung mit CURSOR- Spannungsmessung (CURSOR MEASURE: „DV“ und „V UNIT to GND“) werden zwei lange CURSOR-Linien angezeigt. Bei einigen Menüpunkten kann die Einheit des Mit einem kurzen Tastendruck ist der Kanal zu wählen, angezeigten Meßwertes mit einem kurzen Tastendruck auf den sich die Messung beziehen soll, damit sein Y- geändert werden. Ist CURSOR MEASURE eingeschaltet Ablenkkoeffizient berücksichtigt wird. Entsprechend (CURSOR-Linien sichtbar), wird bei mehr als zwei dieser Einstellung müssen die beiden CURSOR-Linien wählbaren Einheiten ein Menü angezeigt. Sonst erfolgt auf das Signal des gewählten Kanals positioniert sein. die Umschaltung direkt und ohne Menüanzeige. 2. Bei DUAL-Betrieb in Verbindung mit „Gain“- (Verstärkung Bei AUTO MEASURE kann mit UNIT zwischen Frequency bzw. Dämpfung) Messung wird das Verhältnis der Eingangs- und Period oder PEAK+ und PEAK- direkt gewählt werden. zur Ausgangsspannung bestimmt. Um eine korrekte Anzeige zu ermöglichen muß eingegeben werden, an CAL. SEL. welchem Kanal die Eingangs- bzw. die Ausgangsspan-nung Ein langer Tastendruck öffnet das CAL. FREQUENCY-Menü, des zu messenden Vierpols (Verstärker, Dämpfungs-glied) welches Gleichspannung (DC) und Wechselspannungen anliegt. Daher werden zwei lange und zwei kurze CURSOR- von 1Hz bis 1MHz anbietet. In der Stellung „dependent on Linien angezeigt. TB“ ist die Signalfrequenz abhängig vom eingestellten Zeitablenkkoeffizienten (Zeitbasis).

GLUE

Diese Funktion wird mit einem langen Tastendruck ein- Alle in diesem Menü wählbaren Signale sind der mit bzw. abgeschaltet. Ist GLUE (kleben) eingeschaltet, ändern 0.2Vpp (36) bezeichneten Buchse entnehmbar. sich die CURSOR-Linien; jede CURSOR-Linie zeigt nach jedem 3. Punkt eine Lücke. 1Hz – 1MHz Die von 1Hz bis 1MHz wählbaren Wechselspannungen GLUE verbindet die Position der CURSOR-Linien mit den werden als Rechtecksignale zum Tastkopfabgleich bzw. Y- und X-Positionseinstellungen. Y- und X-Positions- zur Beurteilung des Frequenzverhaltens angeboten. änderungen betreffen dann gleichzeitig das Signal und Dabei ist die Frequenzgenauigkeit nicht von Bedeutung; die ihm zugeordneten CURSOR-Linien. das gilt auch für das Tastverhältnis. (34) SELECT – ON-OFF – Drucktaste mit Doppelfunktion. (36) 0.2Vpp – konzentrische Buchse ON-OFF Dieser Buchse können die unter CAL. SEL. (35) beschriebe- Mit einem langen Tastendruck werden die CURSOR- nen Signale entnommen werden. Die Ausgangsimpedanz Linien ein- oder ausgeschaltet. beträgt ca. 50 Ohm. Bei hochohmiger Last (Oszilloskop ca.1M-Ohm, Digitalvoltmeter ca.10M-Ohm) beträgt die Bei eingeschalteten CURSOR-Linien, zeigt das Readout Ausgangsspannung entweder ca. 0,2V (Gleichspannung) die zuletzt im CURSOR MEASURE Menü aktivierte oder ca. 0,2Vss (rechteckförmige Wechselspannung). Meßfunktion. Mit dem Aufruf von MEASURE (32) öffnet sich dann das letztgenannte Menü. Unter „Inbetriebnahme und Voreinstellungen“ beschreibt der Abschnitt „Tastkopf-Abgleich und Anwendung“ die Das Ausschalten der CURSOR-Linien schaltet auf die wichtigste Anwendung des dieser Buchse zu entneh- zuletzt benutzte AUTO MEASURE Meßfunktion und ihre menden Signals. Anzeige im Readout. Bei abgeschalteten CURSOR-Linien läßt sich mit MEASURE (32) das AUTO MEASURE Menü (37) CT - Drucktaste und 4 mm Bananenstecker-Buchse. anzeigen. Mit dem Betätigen der CT (Komponententester)- Taste kann SELECT zwischen Oszilloskop- und Komponententester-Betrieb Bei eingeschalteten CURSOR-Linien (CURSOR MEASURE) gewählt werden. Siehe auch „Komponenten-Test“. und aktivierter CURSOR POS-Funktion (7) sind den Cursoren Symbole („I“, „II“) zugeordnet, die die Zuordnung der Y- Bei Komponententester-Betrieb zeigt das Readout nur POS/CURS.-Einsteller (6) (8) zu der bzw. den CURSOR-Linie(n) noch ”Component Tester” an. In dieser Betriebsart sind anzeigt. Mit einem kurzen Tastendruck auf die SELECT- folgende Bedienelemente und LED-Anzeigen von Taste kann diese Zuordnung geändert werden. Bedeutung: 28 Änderungen vorbehalten,

Bedienelemente und Readout

1. INTENS/FOCUS-Einsteller mit den zugeordneten LEDs „MUL“(Multiplikation) Operand 1 (Multiplikator) mal und der READOUT-Taste. Operand 2 (Multiplikand). 2. X-POS.-Einsteller (12). „DIV“ (Division) Operand 1 (Dividend) durch Operand 2 (Divisor). Die Prüfung von elektronischen Bauelementen erfolgt „SQ“ (Quadrat) Operand 1 zum Quadrat erheben. zweipolig. Dabei wird ein Anschluß des Bauelements mit „INV“ (Negation) Operand 1 umkehren. der 4mm Buchse, welche sich neben der CT-Taste „1/“ (Reziprokwert) 1 durch Operand 1 dividieren. befindet, verbunden. Der zweite Anschluß erfolgt über „ABS“ (Absolutwert) Operand 1 (falls negativ) in positive die Massebuchse (27). Zahl wandeln. „POS“ (positive Werte) Resultat von Operand 1 sind nur Die letzten Betriebsbedingungen des Oszilloskopbetriebs Zahlen > 0. Zahlen < 0 (negativ) und 0 werden liegen wieder vor, wenn der Komponententester als Resultat = 0 angezeigt. abgeschaltet wird. „NEG“ (negative Werte) Resultat von Operand 1 sind nur Zahlen < 0. Zahlen >0 (positiv) und 0 werden [38] MATH/REF POS – Drucktaste mit zugeordneter M/R als Resultat = 0 angezeigt. LED. 39.1.3 Operand 1, Operand 2. Nur im Digitalbetrieb. Abhängig von der gewählten Funktion, können, wenn Die Drucktaste ist nur wirksam, wenn entweder ein Operand 1 oder 2 mit größerer Helligkeit angezeigt Mathematiksignal (Ergebnis einer mathematischen werden, folgende Bedingungen vorgegeben werden: Operation) oder ein Referenzsignal angezeigt wird. 39.1.3.1 „MAT1“, „MAT2“, „MAT3“: Ein Resultat mit Mit einem kurzen Tastendruck läßt sich die M/R LED ein- diesem Namen kann in einer nachfolgenden Gleichung oder ausschalten. Leuchtet die M/R LED, ist der Y-POS/ als Operand verwendet werden. CURS.I (6) Drehknopf als Y-Positionseinsteller für das „Mathematiksignal“ bzw. das Referenzsignal wirksam. 39.1.3.2 „CH1“, „CH2“: Ermöglicht die Benutzung eines Die M/R LED erlischt auch, wenn die CUR (7) LED Meßsignals (Kanal I oder II) als Operand. eingeschaltet wird. 39.1.3.3 „Zahl(en)“ (mit oder ohne Einheit); gleichzeitig [39] CALC – MATH - Drucktaste mit Doppelfunktion. wird im Readout die „Edit“- Funktion angeboten: Eine mit der „Edit“-Funktion bestimmte Zahl wird einem Nur im Digitalbetrieb. Operanden zugeordnet und dient als Konstante. 39.1 MATH. Ein langer Tastendruck bewirkt die Anzeige Nach dem Aufruf von „Edit“ können mit den Pfeiltasten des MATHEMATIC Menüs. Dann sind fünf numerierte und dem INT./FOC. (3) Drehknopf „Zahlen, der Dezimalpunkt Zeilen sichtbar (1. bis 5.), in die Gleichungen eingegeben und Einheiten“ bestimmt werden. Nach Betätigen der werden können. Die numerierten Zeilen sind – von links „Set“-Taste werden wieder die Gleichungen angezeigt und nach rechts - wie folgt aufgebaut: der unter „Edit“ vorgegebene Wert liegt vor. Zeilennummer (z.B. „1.“), Status („[x]“ aktiv oder „[ ]“ inaktiv), Resultatname (z.B. „MAT3“), „=“ , „Funktion“ (z.B. Addition), 39.1.4 Mathematik EIN/AUS und Auswahl der „(erster Operand, zweiter Operand)“. Anmerkung: Der Gleichung: zweite Operand wird nicht bei allen Funktionen angezeigt. Mit dem Aufruf von MATH (langer Tastendruck) wird die Mit den Tasten, die unterhalb der nach oben und nach Mathematikfunktion automatisch eingeschaltet und das unten zeigenden Pfeilsymbole angeordnet sind, läßt sich MATHEMATIC Menü angezeigt. die gewünschte Zeile auswählen. Dabei wird immer erst der links vom Gleichheitszeichen angezeigte „Resultat- Unter den fünf numerierten Gleichungszeilen befindet name“ (z.B. „MAT1“) aktiviert, d.h. mit größerer Helligkeit sich eine Zeile mit der Information „ [ ] Display = MAT..“. angezeigt. Anschließend kann mit der Taste, die dem nach Bei aktivierter Zeile wird mit dem INT./FOC. (3) Drehknopf rechts zeigenden Pfeilsymbol zugeordnet ist, der das anzuzeigende Resultat (MAT1, MAT2 oder MAT3) gewünschte Punkt rechts vom Gleichheitszeichen gewählt, dabei wird das zuletzt berechnete und aktiviert werden. ausgewählte Resultat angezeigt. Die [x]/[ ] –Taste dient dazu, die Mathematik ein- oder auszuschalten. „Use INT./FOC. knob to select“ (mit INT./FOC. (3) Drehknopf wählen) bezieht sich auf die mit höherer Strahlhelligkeit Mit „Set“ werden die aktuellen Einstellungen bestätigt und das angezeigte Position. Die folgende Auflistung zeigt die in MATHEMATIC-Menü verlassen. War die Mathematik-Funktion den unterschiedlichen Positionen vorkommende eingeschaltet, wird immer noch das alte Mathematiksignal Möglichkeiten: angezeigt. Erst ein kurzer Tastendruck (CALC.) löst eine neue Berechnung und Mathematiksignal-Anzeige aus. 39.1.1 Resultatnamen: Bei eingeschalteter Identifikation (DISPLAY [45]) zeigt das „MAT1“, „MAT2“, „MAT3“. Jedem Resultat ist ein Readout am rechten Rasterrand, oberhalb des Speicher zugeordnet, dessen Inhalt nach dem Mathematiksignals, die Abkürzung der angezeigten Ausschalten verloren geht. Gleichung (M1, M2 oder M3). 39.1.2 Funktionen: Zum Ausschalten des Mathematiksignals muß MATH aufgerufen werden und die unterste (nicht numerierte) „ADD“ (Addition) Operand 1 (Summand) plus Operand 2 Zeile aktiviert werden. Darin muß die Mathematikfunktion (Summand). mit der [x]/[ ] Taste abgeschaltet ([ ] Display = ...) und das „SUB“ (Subtraktion) Operand 1 (Minuend) minus Menü mit „Set“ verlassen werden. Anschließend erfolgt Operand 2 (Subtrahend). die Signaldarstellung ohne Mathematiksignal. Änderungen vorbehalten 29,

Bedienelemente und Readout

39.1.5 Berechnung der Gleichung(en). Zusätzliche, den Digital-Betrieb betreffende Informationen, sind dem Abschnitt „Speicherbetrieb“ entnehmbar. Liegen mehrere aktivierte Gleichungen vor, die als ein Resultat angezeigt werden sollen, erfolgt Stapelverar- HOLD beitung. Der Stapel wird von oben (1. Gleichung) nach Nur im Digitalbetrieb. unten (in Richtung 5. Gleichung) abgearbeitet. Mit einem kurzen Tastendruck wird die HOLD-Funktion Es können maximal 5 Gleichungen aktiviert sein ([x]), aber ein- oder ausgeschaltet. nicht mehr als ein Resultat angezeigt werden (MAT1, MAT2 oder MAT3). Mit dem Einschalten der HOLD-Funktion zeigt das Readout statt der Kanalangabe(n) („Y1“, „Y2“ bzw. „X“ und „Y“ bei Das Resultat kann auch das Ergebnis mehrerer (aktivierter) XY-Betrieb) „hld“. Damit ist der aktuelle Speicherinhalt vor Gleichungen sein, wenn z.B. das Resultat der 1. Gleichung weiterem Überschreiben geschützt. Die Tasten für die Y- (z.B. MAT2 genannt) als Konstante in einem der Betriebsartumschaltung CHI (15) und CH II (19) und DUAL Operanden einer folgenden, aktivierten und angezeigten (16) sind dann unwirksam. Ausnahme: Liegt DUAL- oder Gleichung verwendet wird. XY-Betrieb vor und wird „hld“ (HOLD) aktiviert, kann anschließend mit der DUAL-Taste zwischen Yt- (DUAL) Sind alle 5 Gleichungszeilen aktiviert und ist deren und XY-Darstellung gewählt werden. Resultat beispielsweise jeweils als „MAT3“ definiert worden, wird - bedingt durch die Stapelverarbeitung - nur Insbesondere bei großen Zeitkoeffizienten-Einstellungen ist das Resultat der 5. Gleichung errechnet. in den „rfr“ (Refresh) -Betriebarten (rfr - env - avm) zu sehen, wie der alte aktuelle Speicherinhalt durch neue Daten Inaktivierte Gleichungen ([ ]) werden nicht ausgeführt und überschrieben wird. Das Sichern mit HOLD innerhalb eines übersprungen, wenn anschließend wieder eine aktivierte Signalerfassungsvorgangs kann einen Übergang (Stoßstelle) Gleichung vorliegt. zwischen den neuen Daten (links) und den alten Daten (rechts) erkennbar machen. Dies läßt sich vermeiden, in dem man, 39.2 CALC. obwohl ein repetierendes Signal aufgezeichnet wird, eine Einzelereigniserfassung (sgl) vornimmt. Anschließend kann mit Ein kurzer Tastendruck löst eine neue Berechnung und HOLD verhindert werden, daß ein versehentliches Einschalten daraus resultierend eine neue Darstellung des Resultates der RESET-Funktion ein erneutes Überschreiben bewirkt. aus, wenn die Mathematikanzeige im MATHEMATIC Menü aktiviert ist. Nach einer Änderung des Signals oder der Mit HOLD gespeicherte Signale lassen sich nachträglich Gleichung muß CALC betätigt werden; erst dadurch wird mit dem zugehörigen Y-POS./CURS. Drehknopf in eine neue Berechnung mit einer neuen Darstellung vertikaler Richtung verschieben (+/- 4 cm). ausgelöst. Achtung: Das Mathematiksignal wird automatisch skaliert. Die Die Aussteuerbereichsgrenzen des A/D-Wandlers Skalierung ist unabhängig vom Raster und den Y- und Zeit- können sichtbar werden, wenn nach dem Speichern Ablenkparametern und wird nicht angezeigt. Deshalb muß („hld“) eine Y-Positionsverschiebung vorgenommen die Bestimmung der Signalhöhe des Mathematiksignals mit wird und dadurch Signalteile sichtbar werden, die sich einem CURSOR (V to GND) durchgeführt werden. Dazu muß zuvor außerhalb des Sichtbereiches befanden. die Meßwertanzeige mit der SOURCE (33) Taste auf die Messung des Mathematiksignals geschaltet sein (Y:M ...). [41] STOR. MODE - #AV - Drucktaste und [42] STOR. MODE – Drucktaste Nach dem Aufruf von „CALC“ ist es erforderlich, die Position der „V to GND“ CURSOR Linie zu verändern, um eine Aussage über die Höhe des Mathematiksignals zu bekommen. Liegt eine Division durch 0 vor, zeigt das Readout kurzzeitig die Warnung „DIVISION BY ZERO!“ und weist damit auf eine unzulässige Operation hin. [40] HOLD – STOR. ON - Drucktaste mit Doppelfunktion. STOR. ON Mit einem langen Tastendruck wird von Analog- auf Digital- Nur im Digitalbetrieb. Betrieb und umgekehrt geschaltet. Liegt CT (Komponen- tentester-Betrieb) vor, muß diese Betriebsart erst abge-schaltet 41.1 STOR. MODE werden, so daß Yt- oder XY-Analogbetrieb vorliegt. Erst danach Unter den Bedingungen,daß Yt-Betrieb (CH I, CH II, DUAL kann von Analog- auf Digitalbetrieb geschaltet werden. und ADD) vorliegt und „hld“ (HOLD) nicht aktiviert ist, öffnet sich durch kurzes Betätigen einer STOR. MODE –Taste ein Im Analog-Betrieb zeigt das Readout (oben links) keine Pulldown-Menü. Es bietet „rfr“, „env“, „avm“ und „rol“ an. Abtastrate („...S“) und unten rechts keine Information über die Signalerfassung (sgl, rfr, env, avm) an. Die folgenden Beschreibungen setzen voraus, daß die Triggerbedingungen im Refresh- (rfr), Envelope- (env) und Bei der Umschaltung von Analog- auf Digital-Betrieb und Average- (avm) Betrieb erfüllt sind. umgekehrt, werden die unterschiedlichen Zeit-Ablenk- koeffizientenbereiche - wenn erforderlich - automatisch 41.1.1 rfr (Refresh-Betrieb) berücksichtigt. Die Unterschiede sind unter (22) TIME/ In dieser Betriebsart (Auffrisch) können, wie im Analog- DIV. beschrieben, wobei unter „Digital-Betrieb“ auch die Betrieb, sich periodisch wiederholende Signale erfaßt und Signalerfassungsarten erläutert sind. dargestellt werden. 30 Änderungen vorbehalten,

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Die Triggerung löst eine neue Signalerfassung und die 41.2 #AV Ein langer Tastendruck auf die untere STOR. Darstellung des erfassten Signals aus. Dadurch werden die MODE Taste [41] bewirkt die Anzeige des AVERAGE Menüs. vorher erfaßten und angezeigten Signaldaten überschrieben (aufgefrischt). Die neuen Signaldaten werden so lange Die aktuelle Einstellung wird mit größerer Helligkeit angezeigt, bis die Triggerung eine neue Signalerfassung auslöst. angezeigt. Änderungen lassen sich mit den unterhalb der Readout-Einblendungen befindlichen Tasten ausführen. Im Zeit-Ablenkkoeffizientenbereich von 20ms/div. bis 100ns/div. kann die Signalerfassung mit Pre- oder Post- [43] RESET – SINGLE - Drucktaste mit Doppelfunktion und Triggerung erfolgen. Bei größeren Zeitkoeffizienten (100s/ zugeordneter LED. div. bis 50ms/div.) wird die Pre-/Post-Triggerung abgeschaltet (0s), um zu lange Wartezeiten zu vermeiden. Digital- und Analogbetrieb. Soll in diesem Zeitbasisbereich trotzdem mit Pre- oder Post-Triggerung gemessen werden, ist auf Einzelereignis- 43.1 SINGLE erfassung (SINGLE [43]) zu schalten. Mit einem langen Tastendruck wird SINGLE (Einzelereignis-erfassung) ein- oder ausgeschaltet. Das 41.1.2 env (Envelope-Betrieb) Readout zeigt unten rechts „sgl“ an, wenn SINGLE Envelope- (Hüllkurven) Betrieb ist eine Unterbetriebsart eingeschaltet ist. von Refresh. Die Betriebsart SINGLE kann sowohl im Digital- als auch Im Gegensatz zu Refresh werden dabei die Ergebnisse im Analog-Betrieb eingeschaltet werden. Liegt SINGLE vor mehrerer Signalerfassungen als Minimum-/Maximum- und wird von Analog- auf Digitalbetrieb bzw. Digital- auf Darstellung (Hüllkurve) angezeigt. Das gilt sowohl für Analogbetrieb umgeschaltet, bleibt die Betriebsart SINGLE Amplituden- als auch für Frequenz-Änderungen (Jitter). bestehen. Der Hauptanwendungsfall im SINGLE-Betrieb ist die Einzelereigniserfassung. Es ist aber auch möglich, Die ENVELOPE-Erfassung wird zurückgesetzt und beginnt sich ständig wiederholende (repetierende) Signale in Form von vorn, wenn RESET [43] betätigt wird (RESET-Funktion). einer Einmalaufzeichnung zu erfassen. Um zu verhindern, daß eine Hüllkurve durch die Bedienung des Oszilloskops hervorgerufen wird, bewirkt die Mit dem Umschalten auf SINGLE („sgl“) wird das Betätigung mancher Bedienelemente einen Oszilloskop auf die Einzelereignis-Erfassung vorbereitet und automatischen RESET. ein gerade stattfindender Zeitablenk- bzw. Signalerfas- sungsvorgang wird abgebrochen. Bei Analogbetrieb ist 41.1.3 avm (Average-Mode) dann der Strahl nicht mehr sichtbar, während er im Average- (Mittelwert) Betrieb ist eine Unterbetriebsart von Digitalbetrieb weiterhin sichtbar bleibt und das zuletzt Refresh. erfaßte Signal anzeigt. Außerdem wird automatisch auf Normal-Triggerung (NM-LED leuchtet) umgeschaltet. Der Mittelwert wird aus den Daten mehrerer Signalerfas- sungen gebildet. Damit werden Amplitudenänderungen Um eine Einzelereigniserfassung durchführen zu können, (z.B. Rauschen) und Frequenzänderungen (Jitter) in der muß aber auch noch die Triggereinrichtung mit RESET Darstellung verringert bzw. beseitigt. aktiviert werden. Das wird in diesem Abschnitt unter RESET beschrieben. Die Genauigkeit der Mittelwertbildung ist um so größer, je höher die Zahl der Signalerfassungsvorgänge ist, aus Nur im Digitalbetrieb. denen der Mittelwert gebildet wird. Es kann zwischen 2 und 512 Signalerfassungen gewählt werden (siehe 41.2: Die kleinsten Zeit-Ablenkkoeffizienten, bei denen mit #AV). Random-Sampling abgetastet wird, stehen in Verbindung mit SINGLE nicht zur Verfügung. Mit dem Einschalten von 41.1.4 rol (Roll-Betrieb) SINGLE ist dann eine automatische Änderung des Zeit- Roll-Betrieb ermöglicht eine von der Triggerung unabhän- Ablenkkoeffizienten verbunden. Dabei wird auch die gige, kontinuierliche Signalerfassung. Alle die Triggerung Kanalbetriebsart (Mono oder DUAL) berücksichtigt. betreffenden Bedienelemente und Readoutinformationen sind im „rol“-Betrieb abgeschaltet. 43.2 RESET Bei „rol“-Betrieb wird das Ergebnis der letzten Abtastung Ein kurzes Betätigen der SINGLE-Taste löst die RESET- am rechten Rand der Signaldarstellung angezeigt. Alle zuvor Funktion aus. Die Wirkung ist abhängig von der Signal- aufgenommenen Signaldaten werden mit jeder Abtastung darstellungsart. um eine Adresse nach links verschoben. Dadurch geht der Nur im Digitalbetrieb. vorher am linken Rand angezeigte Wert verloren. Im Gegensatz zum Refresh-Betrieb und seinen Unterbetrieb- 1. RESET in Verbindung mit SINGLE-Betrieb sarten, erfolgt beim „rol“-Betrieb eine kontinuierliche (Einzelereigniserfassung): Signalerfassung ohne triggerbedingte Wartezeiten (Holdoff-Zeit). Die Signalerfassung kann vom Anwender Zeigt das Readout „sgl“ (SINGLE) an und wird die RESET- jederzeit durch Betätigen der HOLD-Taste beendet werden. Taste kurz gedrückt, leuchtet die neben der RESET-Taste befindliche RES-LED. Ob die RES-LED nur kurz aufleuchtet Der im „rol“-Betrieb mögliche Zeitkoeffizientenbereich oder länger leuchtet hängt davon ab, ist eingeschränkt; er reicht von 100s/div. bis 50ms/div.. Noch kleinere Zeitkoeffizienten wie z.B. 1µs/div. sind nicht a) ob ein sofort die Triggerung auslösendes Signal sinnvoll. Eine Beobachtung des Signals wäre dann nicht (Triggersignal) vorliegt, mehr möglich. b) welcher Zeitablenkkoeffizient eingestellt ist, c) welche PRE- bzw. POST-Triggereinstellung gewählt wurde. Wird auf „rol“-Betrieb geschaltet und die Zeitbasis war zuvor auf einen Wert von 20ms/cm bis 200ns/cm einge- Mit dem Aufleuchten der RES-LED beginnt sofort die stellt, wird die Zeitbasis automatisch auf 50ms/cm gesetzt. Aufzeichnung des bzw. der Signale. Änderungen vorbehalten 31,

Bedienelemente und Readout

Im Zeit-Ablenkkoeffizientenbereich von 100s/div. bis Mit „None“ (nichts) wird kein Referenzsignal angezeigt. Um 50ms/div. wird die Signalerfassung sofort sichtbar. Sie die Referenz-Signalanzeige abzuschalten, muß REFERENCE erfolgt als ROLL-Darstellung, hat aber sonst keine aufgerufen und „None“ gewählt werden. Gemeinsamkeit mit dem ROLL-Betrieb. Nach erfolgter Auswahl wird das Menü mit „Set“ Triggerereignisse lösen nur dann die Triggerung aus, verlassen und das Oszilloskop verhält sich wie zuvor wenn die für die Vorgeschichte benötigte Erfassungszeit bestimmt. (Pre-Triggereinstellung) abgelaufen ist. 44.2 REF SAVE Nach erfolgter Triggerung und beendeter Aufnahme erlischt die RESET-LED. Ein langer Tastendruck öffnet das SAVE (speichern) Menü und zeigt die Wahlmöglichkeiten „All displayed“ und z.B. Mit Umschalten auf XY-Betrieb können im DUAL-Be- „REF1 = MAT1“ an. trieb erfaßte und danach mit HOLD gesicherte Einzel- ereignisse auch als XY-Darstellung angezeigt werden. Ist „All displayed“ (alle angezeigten) gewählt und wird “Set“ betätigt, werden alle Signale, die vor dem Aufruf 2. RESET in Verbindung mit ENVELOPE („env“) oder von SAVE angezeigt wurden, in die Referenzspeicher AVERAGE („avm“) Betrieb. geschrieben. Hierbei gibt es folgende Zuordnung: CH1 Liegt eine dieser Signaldarstellungsarten vor und wird wird in REF1 gespeichert, CH2 in REF2 und das Mathema- die RESET-Taste kurz gedrückt, wird die Signaldarstellung tiksignal (MAT1, MAT2 oder MAT3) in REF3. Liegt zurückgesetzt. Anschließend beginnt die Mittelwert- Einkanalbetrieb CH2 vor, wird mit „All displayed“ nur REF2 bildung bzw. die Hüllkurvendarstellung von vorn. neu beschrieben; die Speicherinhalte von REF1 und REF3 bleiben dabei unverändert. Die darunter befindliche Zeile ist nach dem Schema „Ziel“ Auch im Analog-Betrieb können einmalig auftretende = „Quelle“ aufgebaut. Als Ziel (in das gespeichert wird) Signale erfaßt und dokumentiert werden (z.B. fotografisch). kann REF1, REF2 oder REF3 gewählt werden; mögliche Pre- und Post-Triggerung stehen dann allerdings nicht zur Quellen sind CH1, CH2, MAT1, MAT2 oder MAT3. Verfügung. [45] DISPLAY – PRINT - Drucktaste mit Doppelfunktion. Liegt SINGLE-Betrieb vor, ist die Triggereinrichtung mit RESET aktiviert und tritt ein Signal (Triggerereignis) auf, Nur im Digitalbetrieb. wird dadurch ein Zeitablenkvorgang (Schreibvorgang auf der Strahlröhre) ausgelöst. 45.1 DISPLAY Zwei Signale können im SINGLE-Betrieb nur dargestellt Nach kurzem Tastendruck öffnet sich das DISPLAY Menü. werden, wenn ständig zwischen Kanal I und II umgeschaltet wird (Chopper-Darstellung). Siehe DUAL Unter DOT JOIN (Punktverbinder) kann separat für (16). „Channels“ (Kanäle) und „Ref & Math“ (Referenz- und Mathematiksignale) bestimmt werden, ob die DOT JOIN Funktion wirksam ([x]) oder unwirksam ([ ]) sein soll. Sinngemäß verhält es sich in Bezug auf die Signalquellen- information, die am Ende des jeweiligen Signals anzeigbar ist. Die Zuordnung ist wie folgt festgelegt: Y1 = Kanal 1, Y2 = Kanal 2, R1 = REF1, R2 = REF2, R3 = REF 3, M1 = MAT1, M2 = MAT2 und M3 = MAT3. 45.2 PRINT Mit einem langen Tastendruck wird eine Dokumentation (Hardcopy) ausgelöst, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: [44] REFERENCE – REF SAVE -Drucktaste mit Doppelfunktion. 1. Das Oszilloskop muß mit dem extern anschließbaren Nur im Digitalbetrieb. Interface HO79-6 ausgerüstet sein. 2. Im HO79-6 muß sich die Software V3.xx befinden. Das Oszilloskop verfügt über nicht flüchtige 3 Referenz- Speicher. Das zur Dokumentation benutzte Gerät (z.B. Drucker, Plotter) muß mit einer der Schnittstellen des Interface 44.1 REFERENCE. HO79-6 verbunden sein. Die Dokumentation beinhaltet die Signaldarstellung, das Meßraster, die Meßparameter Ein kurzer Tastendruck öffnet das SHOW (zeigen) Menü. und zusätzliche Informationen (Oszilloskoptyp und Interface-Softwareversion). Die Bedienung erfolgt wie unter „B: Menü-Anzeigen- und Bedienung“ beschrieben. Die PRINT-Taste kann anstelle der „START“-Taste des Interface HO79-6, die bei Einbau des Oszilloskops in Mit der Auswahl des Referenzspeichers (REF1, REF2 oder einem Gestellrahmen (Rack) oft nicht zugänglich ist, REF3) wird festgelegt, welches Referenzsignal anschlies benutzt werden. send angezeigt werden soll. Um außer der Signalform auch die mit ihr zusammen gespeicherten Weitere Informationen enthält das dem Interface HO79- Geräteeinstellungen anzuzeigen, muß das [x] gesetzt sein. 6 beiliegende Handbuch. 32 Änderungen vorbehalten,

Menü Inbetriebnahme und Voreinstellungen E: MAIN MENU Zur Schonung der Strahlröhre sollte immer nur mit jener

Strahlintensität gearbeitet werden, die Meßaufgabe und Das Oszilloskop verfügt über mehrere Softwaremenüs. Umgebungsbeleuchtung gerade erfordern. Besondere Folgende Menüs, Untermenüs und Menüpunkte stehen zur Vorsicht ist bei stehendem, punktförmigen Strahl geboten. Verfügung: Zu hell eingestellt, kann dieser die Leuchtschicht der Röhre beschädigen. Ferner schadet es der Kathode der Strahlröhre, 1. ADJUSTMENT enthält folgende Untermenüs: wenn das Oszilloskop oft kurz hintereinander aus- und eingeschaltet wird. 1.1 AUTO ADJUSTMENT mit den Menüpunkten 1.1.1 SWEEP START POSITION Strahldrehung TR 1.1.2 Y AMP 1.1.3 TRIGGER AMP Trotz Mumetall-Abschirmung der Bildröhre lassen sich 1.1.4 X MAG POS erdmagnetische Einwirkungen auf die horizontale Strahllage 1.1.5 CT X POS nicht ganz vermeiden. Das ist abhängig von der 1.1.6 STORE AMP Aufstellrichtung des Oszilloskops am Arbeitsplatz. Dann verläuft die horizontale Strahllinie in Schirmmitte nicht exakt Der Aufruf eines dieser Menüpunkte darf nur erfolgen, wenn parallel zu den Rasterlinien. Die Korrektur weniger keine Signale an den BNC-Buchsen anliegen. Weitere Winkelgrade ist möglich (siehe Bedienelemente und Readout Informationen sind dem Abschnitt „Abgleich“ zu entnehmen. > D: Beschreibung der Bedienelemente > (3) TRACE ROT.). 1.2 MANUAL ADJUSTMENT Tastkopf-Abgleich und Anwendung beinhaltet Menüpunkte, die nur von HAMEG autorisierten Werkstätten zur Verfügung stehen. Damit der verwendete Tastteiler die Form des Signals unverfälscht wiedergibt, muß er genau an die Eingangsim- 2. SETUP & INFO enthält die Untermenüs: pedanz des Meßverstärkers angepaßt werden. Ein im Oszilloskop eingebauter Generator liefert hierzu ein Rechteck- 2.1 MISCELLANEOUS (Verschiedenes) signal mit sehr kurzer Anstiegszeit (<4ns am 0,2Vss Ausgang), Aktive Funktionen sind mit „x“ gekennzeichnet. Mit SET dessen Frequenz wählbar ist. Das Rechtecksignal kann der wird aktiv bzw. inaktiv geschaltet. konzentrischen Buchse unterhalb des Bildschirms entnommen werden. Sie liefert 0.2Vss ±1% für Tastteiler 10:1. 2.1.1 CONTROL BEEP. Betrifft akustische Signale, die bei Die Spannung entspricht einer Bildschirmamplitude von 4cm fehlerfreier Bedienung ertönen. Höhe, wenn der Eingangsteiler auf den Ablenkkoeffizienten 5mV/cm eingestellt ist. Der Innendurchmesser der Buchse 2.1.2 ERROR BEEP. Bezieht sich auf Signaltöne, mit denen beträgt 4,9mm und entspricht dem (an Bezugspotential Fehlbedienungen signalisiert werden. liegenden) Außendurch-messer des Abschirmrohres von modernen Tastköpfen der Serie F (international 2.1.3 QUICK START. Bei aktivierter Funktion ist das vereinheitlicht). Nur hierdurch ist eine extrem kurze Oszilloskop nach kurzer Zeit einsatzbereit. Dann werden Masseverbindung möglich, die für hohe Signal-frequenzen weder das HAMEG-Logo, noch die Prüf- und und eine unverfälschte Kurvenform-Wiedergabe von nicht- Initialisierungsroutinen angezeigt. sinusförmigen Signalen Voraussetzung ist. 2.2 FACTORY Abgleich 1kHz Alle darin enthaltenen Menüpunkte stehen nur von HAMEG autorisierten Werkstätten zur Verfügung. Dieser C-Trimmerabgleich (NF-Kompensation) kompensiert die kapazitive Belastung des Oszilloskop-Eingangs. Durch den 2.3 INFO Abgleich bekommt die kapazitive Teilung dasselbe Teilerver- Gibt Auskunft über die Hard- und Software des Oszilloskops. hältnis wie die ohmsche Spannungsteilung. Dann ergibt sich bei hohen und niedrigen Frequenzen dieselbe Inbetriebnahme und Voreinstellungen Spannungsteilung wie für Gleichspannung. Für Tastköpfe 1:1 oder auf 1:1 umgeschaltete Tastköpfe ist dieser Abgleich Vor der ersten Inbetriebnahme muß die Verbindung zwischen weder nötig noch möglich. Voraussetzung für den Abgleich Schutzleiteranschluß und dem Netz-Schutzleiter, vor jeglichen ist die Parallelität der Strahllinie mit den horizontalen anderen Verbindungen, hergestellt sein (Netzstecker also Rasterlinien (siehe ,,Strahldrehung TR”). vorher anschließen). Tastteiler 10:1 an den Eingang des Kanals anschließen, an Danach sollten die Meßkabel an die BNC-Eingänge dem der Tastkopf benutzt werden soll, Eingangskopplung auf angeschlossen werden und erst dann mit dem zunächst DC stellen, Eingangsteiler auf 5mV/cm und TIME/DIV. auf stromlosen Meßobjekt verbunden werden, das anschließend 0.2ms/cm schalten (beide kalibriert), Tastkopf (Teiler 10:1) in einzuschalten ist. die CAL.-Buchse einstecken. Mit der roten Netztaste POWER wird das Gerät in Betrieb gesetzt; dabei leuchten zunächst mehrere Anzeigen auf. Dann übernimmt das Oszilloskop die Einstellungen, welche beim vorhergehenden Ausschalten vorlagen. Wird nach ca. 20 Sekunden Anheizzeit kein Strahl bzw. das Readout sichtbar, sollte die AUTOSET-Taste betätigt werden. Ist die Zeitlinie sichtbar, kann mit dem INT./FOC.-Knopf die geeignete Helligkeit und die maximale Schärfe eingestellt werden. Dabei Auf dem Bildschirm sind 2 Wellenzüge zu sehen. Nun ist der sollte die Eingangskopplung auf GND (ground = Masse) NF-Kompensationstrimmer abzugleichen, dessen Lage der geschaltet sein. Der Eingang ist dann abgeschaltet. Damit ist Tastkopfinformation zu entnehmen ist. Mit dem beigegebenen sichergestellt, daß keine Störspannungen von außen die Isolierschraubendreher ist der Trimmer so abzugleichen, bis Fokussierung beeinflussen können. die oberen Dächer des Rechtecksignals exakt parallel zu den Änderungen vorbehalten 33,

Inbetriebnahme und Voreinstellungen

horizontalen Rasterlinien stehen (siehe Bild 1kHz). Dann sollte Betriebsarten der Y-Meßverstärker die Signalhöhe 4cm ±1,2mm (= 3%) sein. Die Signalflanken sind in dieser Einstellung unsichtbar. Die für die Betriebsarten der Meßverstärker wichtigsten Bedienelemente sind die Drucktasten: CHI (15), DUAL (16) Abgleich 1MHz und CHII (19). Ein HF-Abgleich ist bei den Tastköpfen HZ51, 52 und 54 Die Betriebsartenumschaltung ist im Abschnitt möglich. Diese besitzen Entzerrungsglieder, mit denen es ”Bedienelemente und Readout” beschrieben. möglich ist, den Tastkopf auf einfachste Weise im Bereich der oberen Grenzfrequenz des Meßverstärkers optimal Die gebräuchlichste Art der mit Oszilloskopen abzugleichen. Nach diesem Abgleich erhält man nicht nur die vorgenommenen Signaldarstellung ist der Yt-Betrieb. In dieser maximal mögliche Bandbreite im Tastteilerbetrieb, sondern Betriebsart lenkt die Amplitude des zu messenden Signals auch eine weitgehend konstante Gruppenlaufzeit am (bzw. der Signale) den Strahl in Y-Richtung ab. Gleichzeitig Bereichsende. Dadurch werden Einschwingverzerrungen (wie wird der Strahl von links nach rechts abgelenkt (Zeitbasis). Überschwingen, Abrundung, Nachschwingen, Löcher oder Höcker im Dach) in der Nähe der Anstiegsflanke auf ein Der bzw. die Y-Meßverstärker bietet/bieten dabei folgende Minimum begrenzt. Die Bandbreite des Oszilloskops wird also Möglichkeiten: bei Benutzung der Tastköpfe HZ51, 52 und 54 ohne Inkaufnahme von Kurvenformverzerrungen voll genutzt. 1. Die Darstellung nur eines Signals im Kanal I-Betrieb. Voraussetzung für diesen HF-Abgleich ist ein 2. Die Darstellung nur eines Signals im Kanal II-Betrieb. Rechteckgenerator mit kleiner Anstiegszeit (typisch 4 ns) und 3. Die Darstellung von zwei Signalen im DUAL- (Zweikanal-) niederohmigem Ausgang (ca. 50 Ohm), der bei einer Frequenz Betrieb. von 1MHz eine Spannung von 0,2Vss abgibt. Der Kalibratoraus- 4. Die Darstellung eines Signals, welches aus der gang des Oszilloskops erfüllt diese Bedingungen. algebraischenSumme oder Differenz („add“) von zwei Signalen resultiert. Bei DUAL-Betrieb arbeiten beide Kanäle. Die Art, wie die Signale beider Kanäle dargestellt werden, hängt von der Zeitbasis ab (siehe ”Bedienelemente und Readout”). Die Kanalumschaltung kann nach jedem Zeit-Ablenkvorgang (alternierend) erfolgen. Beide Kanäle können aber auch innerhalb einer Zeit-Ablenkperiode mit einer hohen Frequenz ständig umgeschaltet (chop mode) werden. Dann sind auch Tastköpfe des Typs HZ51, 52 oder 54 an den zuvor beim 1kHz- langsam verlaufende Vorgänge flimmerfrei darstellbar. Abgleich benutzten Eingang anschließen, Kalibratorfrequenz 1MHz wählen, Eingangskopplung auf DC, Eingangsteiler auf Für das Oszilloskopieren langsam verlaufender Vorgänge mit 5mV/cm und TIME/DIV. auf 100ns/cm stellen (beide kalibriert). Zeitkoeffizienten ≥500µs/cm ist die alternierende Betriebsart Tastkopf in Buchse 0.2Vpp einstecken. Auf dem Bildschirm meist nicht geeignet. Das Schirmbild flimmert dann zu stark, ist ein Wellenzug zu sehen, dessen Rechteckflanken jetzt auch oder es scheint zu springen. sichtbar sind. Nun wird der HF-Abgleich durchgeführt. Dabei sollte man die Anstiegsflanke und die obere linke Impuls- Für Oszillogramme mit höherer Folgefrequenz und ent- Dachecke beachten. sprechend kleiner eingestellten Zeitkoeffizienten ist die gechoppte Art der Kanalumschaltung meist nicht sinnvoll. Auch die Lage der Abgleichelemente für die HF-Kompensation ist der Tastkopfinformation zu entnehmen. Liegt Additions-Betrieb vor, werden die Signale beider Kanäle Die Kriterien für den HF-Abgleich sind: algebraisch addiert (+I ±II). Ob sich hierbei die Summe oder die Differenz der Signalspannungen ergibt, hängt von der Kurze Anstiegszeit; also eine steile Anstiegsflanke. Phasenlage bzw. Polung der Signale selbst und davon ab, ob Minimales Überschwingen mit möglichst geradlinigem eine Invertierung im Oszilloskop vorgenommen wurde. Dach; somit ein linearer Frequenzgang. Gleichphasige Eingangsspannungen: Die HF-Kompensation sollte so vorgenommen werden, daß der Übergang von der Anstiegsflanke auf das Rechteckdach Kanal II nicht invertiert = Summe. weder zu stark verrundet, noch mit starkem Überschwingen Kanal II invertiert (INV) = Differenz. erfolgt. Tastköpfe mit einem HF-Abgleichpunkt sind, im Gegensatz zu Tastköpfen mit mehreren Abgleichpunkten, Gegenphasige Eingangsspannungen: naturgemäß einfacher abzugleichen. Dafür bieten mehrere HF-Abgleich-punkte den Vorteil, daß sie eine optimalere Kanal II nicht invertiert = Differenz. Anpassung zulassen. Nach beendetem HF-Abgleich ist auch Kanal II invertiert (INV) = Summe. bei 1MHz die Signalhöhe am Bildschirm zu kontrollieren. Sie soll denselben Wert haben, wie oben beim 1kHz-Abgleich In der Additions-Betriebsart ist die vertikale Strahllage von angegeben. der Y-POS.-Einstellung beider Kanäle abhängig. Das heißt die Y-POS.-Einstellung wird addiert, kann aber nicht mit der Es wird darauf hingewiesen, daß die Reihenfolge: Erst 1kHz, Invertierung beeinflußt werden. dann 1MHz-Abgleich einzuhalten ist, aber nicht wiederholt werden muß. Signalspannungen zwischen zwei hochliegenden Schaltungs- punkten werden oft im Differenzbetrieb beider Kanäle Voraussetzung für einen einfachen und exakten Tastteiler gemessen. Als Spannungsabfall an einem bekannten Wider- abgleich (oder eine Ablenkkoeffizientenkontrolle) sind stand lassen sich so auch Ströme zwischen zwei hochliegenden horizontale Impulsdächer, kalibrierte Impulshöhe und Schaltungsteilen bestimmen. Allgemein gilt, daß bei der Nullpotential am negativen Impulsdach. Frequenz und Darstellung von Differenzsignalen die Entnahme der beiden Tastverhältnis sind dabei nicht kritisch. Signalspannungen nur mit Tastteilern absolut gleicher Impedanz 34 Änderungen vorbehalten,

Inbetriebnahme und Voreinstellungen

und Teilung erfolgen darf. Für manche Differenzmessungen ist Wegen der Periodizität der Winkelfunktionen sollte die es vorteilhaft, die galvanisch mit dem Schutzleiter verbundenen rechnerische Auswertung auf Winkel £90° begrenzt werden. Massekabel beider Tastteiler nicht mit dem Meßobjekt zu Gerade hier liegen die Vorteile der Methode. verbinden. Hierdurch können eventuelle Brumm- oder Gleich- taktstörungen verringert werden. Keine zu hohe Meßfrequenz benutzen. Die im XY-Betrieb benutzten Meßverstärker weisen mit zunehmender Frequenz XY-Betrieb eine gegenseitige Phasenverschiebung auf. Oberhalb der im Datenblatt angegebenen Frequenz wird der Phasenwinkel Das für diese Betriebsart wichtigste Bedienelement ist die von 3° überschritten. mit DUAL und MENU bezeichnete Drucktaste (16). Aus dem Schirmbild ist nicht ohne weiteres ersichtlich, ob die Die Betriebsartenumschaltung ist im Abschnitt Testspannung gegenüber der Bezugsspannung vor- oder ”Bedienelemente und Readout” unter Punkt (16) nacheilt. Hier kann ein CR-Glied vor dem Testspannungseingang beschrieben. des Oszilloskops helfen. Als R kann gleich der 1M Ohm Eingangswiderstand dienen, so daß nur ein passender Konden- In dieser Betriebsart ist die Zeitbasis abgeschaltet. Die X- sator C vorzuschalten ist. Vergrößert sich die Öffnungsweite der Ablenkung wird mit dem über den Eingang von Kanal I (INPUT Ellipse (gegenüber kurzgeschlossenem C), dann eilt die CH I (X) = Horizontal-Eingang) zugeführten Signal Testspannung vor und umgekehrt. Das gilt aber nur im Bereich vorgenommen. Eingangsteiler und Feinregler von Kanal I bis 90° Phasenverschiebung. Deshalb sollte C genügend groß werden im XY-Betrieb für die Amplitudeneinstellung in X- sein und nur eine relativ kleine, gerade gut beobachtbare Richtung benutzt. Zur horizontalen Positionseinstellung ist Phasenverschiebung bewirken. aber der X-POS.-Regler zu benutzen. Der Positionsregler von Kanal I ist im XY-Betrieb unwirksam. Die maximale Falls im XY-Betrieb beide Eingangsspannungen fehlen oder Empfindlichkeit und die Eingangsimpedanz sind nun in beiden ausfallen, wird ein sehr heller Leuchtpunkt auf dem Bildschirm Ablenkrichtungen gleich. Die X-Dehnung x10 ist unwirksam. abgebildet. Bei zu hoher Helligkeitseinstellung kann dieser Bei Messungen im XY-Betrieb ist sowohl die obere Punkt in die Leuchtschicht einbrennen, was entweder einen Grenzfrequenz (-3dB) des X-Verstärkers, als auch die mit bleibenden Helligkeitsverlust, oder im Extremfall, eine höheren Frequenzen zunehmende Phasendifferenz zwischen vollständige Zerstörung der Leuchtschicht an diesem Punkt X und Y zu beachten (siehe Datenblatt). verursacht. Eine Umpolung des Y-Signals durch Invertieren ist Phasendifferenzmessung im Zweikanal-Betrieb (Yt) möglich! Achtung: Phasendifferenzmessungen sind im Der XY-Betrieb mit Lissajous-Figuren erleichtert oder Zweikanal Yt-Betrieb nicht möglich, wenn alter- ermöglicht gewisse Meßaufgaben: nierende Triggerung vorliegt. Vergleich zweier Signale unterschiedlicher Frequenz Eine größere Phasendifferenz zwischen zwei Eingangssignalen oder Nachziehen der einen Frequenz auf die Frequenz gleicher Frequenz und Form läßt sich sehr einfach im Yt- des anderen Signals bis zur Synchronisation. Das gilt Zweikanalbetrieb (DUAL) am Bildschirm messen. Die auch noch für ganzzahlige Vielfache oder Teile der Zeitablenkung wird dabei von dem Signal getriggert, das als einen Signalfrequenz. Bezug (Phasenlage 0) dient. Das andere Signal kann dann einen vor- oder nacheilenden Phasenwinkel haben. Die Ablesege- Phasenvergleich zwischen zwei Signalen gleicher nauigkeit wird hoch, wenn auf dem Schirm nicht viel mehr als Frequenz. eine Periode und etwa gleiche Bildhöhe beider Signale eingestellt wird. Phasenvergleich mit Lissajous-Figur Die folgenden Bilder zeigen zwei Sinus-Signale gleicher Frequenz und Amplitude mit unterschiedlichen Phasenwinkeln. Die Berechnung des Phasenwinkels oder der Phasenver- schiebung zwischen den X- und Y-Eingangsspannungen (nach Messung der Strecken a und b am Bildschirm) ist mit den Zu dieser Einstellung können ohne Einfluß auf das Ergebnis folgenden Formeln und einem Taschenrechner mit Winkel- auch die Feinregler für Amplitude und Zeitablenkung und der funktionen ganz einfach und übrigens unabhängig von den LEVEL-Knopf benutzt werden. Beide Zeitlinien werden vor Ablenkamplituden auf dem Bildschirm. der Messung mit den Y-POS.-Knöpfen auf die horizontale Hierbei muß beachtet werden: Raster-Mittellinie eingestellt. Bei sinusförmigen Signalen beobachtet man die Nulldurchgänge; die Sinuskuppen sind weniger geeignet. Ist ein Sinussignal durch geradzahlige Harmonische merklich verzerrt (Halbwellen nicht spiegelbildlich zur X-Achse) oder wenn eine Offset- Gleichspannung vorhanden ist, empfiehlt sich AC-Kopplung für beide Kanäle. Handelt es sich um Impulssignale gleicher Form, liest man an steilen Flanken ab. Änderungen vorbehalten 35,

Triggerung und Zeitablenkung

Phasendifferenzmessung im Zweikanalbetrieb Liest man die beiden Werte a und b vom Bildschirm ab, so errechnet sich der Modulationsgrad aus t = Horizontalabstand der Nulldurchgänge in cm. T = Horizontalabstand für eine Periode in cm. Hierin ist Im Bildbeispiel ist t = 3cm und T = 10cm. Daraus errechnet a = UT (1+m) und b = UT (1-m). sich eine Phasendifferenz in Winkelgraden von oder in Bogengrad ausgedrückt Bei der Modulationsgradmessung können die Feinstellknöpfe für Amplitude und Zeit beliebig verstellt sein. Ihre Stellung geht nicht in das Ergebnis ein. Relativ kleine Phasenwinkel bei nicht zu hohen Frequenzen Triggerung und Zeitablenkung lassen sich genauer im XY-Betrieb mit Lissajous-Figur messen. Die für diese Funktionen wichtigsten Bedien-elemente Messung einer Amplitudenmodulation befinden sich rechts von den VOLTS/DIV.- Drehknöpfen. Sie sind im Abschnitt ”Bedienelemente Die momentane Amplitude u im Zeitpunkt t einer HF- und Readout” beschrieben. Trägerspannung, die durch eine sinusförmige NF-Spannung unverzerrt amplitudenmoduliert ist, folgt der Gleichung Die zeitliche Änderung einer zu messenden Spannung (Wechselspannung) ist im Yt-Betrieb darstellbar. Hierbei lenkt das Meßsignal den Elektronenstrahl in Y-Richtung ab, während Hierin ist der Zeitablenkgenerator den Elektronenstrahl mit einer UT = unmodulierte Trägeramplitude, konstanten, aber wählbaren Geschwindigkeit von links nach Ω = 2pF = Träger-Kreisfrequenz, rechts über den Bildschirm bewegt (Zeitablenkung). ω = 2pf = Modulationskreisfrequenz, m = Modulationsgrad (i.a. ?1º 100%). Im allgemeinen werden sich periodisch wiederholende Spannungsverläufe mit sich periodisch wiederholender Zeitablenkung Neben der Trägerfrequenz F entstehen durch die Modulation dargestellt. Um eine ”stehende” auswertbare Darstellung zu die untere Seitenfrequenz F-f und die obere Seitenfrequenz F+f. erhalten, darf der jeweils nächste Start der Zeitablenkung nur dann erfolgen, wenn die gleiche Position (Spannungshöhe und Flankenrichtung) des Signalverlaufes vorliegt, an dem die Zeitablenkung auch zuvor ausgelöst (getriggert) wurde. Anmerkung: Reine Gleichspannungen können die Triggerung nicht auslösen, da sie keine zeitlichen Änderungen aufweisen und somit auch keine Flanke vorliegt auf die getriggert werden könnte. Figur 1: Spektrumsamplituden und -frequenzen bei AM (m = 50%) Die Triggerung kann durch das Meßsignal selbst (interne Das Bild der amplitudenmodulierten HF-Schwingung kann Triggerung) oder durch eine extern zugeführte mit dem mit dem Oszilloskop sichtbar gemacht und ausgewertet Meßsignal synchrone Spannung erfolgen (externe Triggerung). werden, wenn das Frequenzspektrum innerhalb der Oszilloskop-Bandbreite liegt. Die Zeitbasis wird so eingestellt, Die zur Triggerung benötigte Mindestamplitude des Trigger- daß mehrere Wellenzüge der Modulationsfrequenz sichtbar signals nennt man Triggerschwelle, die mit einem Sinussignal sind. Genau genommen sollte mit Modulationsfrequenz (vom bestimmbar ist. Bei interner Triggerung wird die Triggerspan- NF-Generator oder einem Demodulator) extern getriggert nung dem Meßsignal des als Triggerquelle gewählten werden. Interne Triggerung ist unter Zuhilfenahme des Zeit- Meßverstärkers (nach dem Teilerschalter) entnommen. Die Feinstellers oft möglich. Mindestamplitude (Triggerschwelle) wird bei interner Triggerung in Millimetern (mm) spezifiziert und bezieht sich auf die vertikale Auslenkung auf dem Bildschirm. Damit wird vermieden, daß für jede Teilerschalterstellung unterschiedliche Spannungswerte berücksichtigt werden müssen. Wird die Triggerspannung extern zugeführt, ist sie an der entsprechenden Buchse in Vss zu messen. In gewissen Grenzen kann die Triggerspannung viel höher sein als an der Triggerschwelle. Im allgemeinen sollte der 20fache Wert nicht überschritten werden. Das Oszilloskop hat zwei Trigger-Betriebsarten, die Figur 2: Amplitudenmodulierte Schwingung: nachstehend beschrieben werden. F = 1MHz; f = 1kHz; m = 50%; Automatische Spitzenwert-Triggerung UT = 28,3mVeff. Gerätespezifische Informationen sind den Absätzen NM - AT - Oszilloskop-Einstellung für ein Signal entsprechend Figur 2: (9), LEVEL (11) und TRIG. MODE (20) unter ”Bedienelemente Kanal I-Betrieb. Y: CH I; 20mV/cm; AC. und Readout” zu entnehmen. Mit dem Betätigen der AUTOSET TIME/DIV.: 0.2ms/cm. -Taste wird automatisch diese Triggerart eingeschaltet. Bei DC- Triggerung: NORMAL; AC; Triggerkopplung und bei alternierender Triggerung wird die int. mit Zeit-Feinsteller Spitzenwerterfassung automatisch abgeschaltet, während die (oder externe Triggerung). Funktion der Trigger-Automatik erhalten bleibt. 36 Änderungen vorbehalten,

Triggerung und Zeitablenkung

Die Zeitablenkung wird bei automatischer Spitzenwert- Triggerspannungsflanke einsetzen. Steigende Flanken liegen vor, Triggerung auch dann periodisch ausgelöst, wenn keine wenn Spannungen, vom negativen Potential kommend, zum Meßwechselspannung oder externe Triggerwechselspannung positiven Potential ansteigen. Das hat mit Null- oder anliegt. Ohne Meßwechselspannung sieht man dann eine Massepotential und absoluten Spannungswerten nichts zu tun. Zeitlinie (von der ungetriggerten, also freilaufenden Zeitab- Die positive Flankenrichtung kann auch im negativen Teil einer lenkung), die auch eine Gleichspannung anzeigen kann. Signalkurve liegen. Eine fallende Flanke löst die Trigge-rung sinngemäß aus. Dies gilt bei automatischer und bei Normal- Bei anliegender Meßspannung beschränkt sich die Bedienung triggerung. im wesentlichen auf die richtige Amplituden- und Zeitbasis- Einstellung bei immer sichtbarem Strahl. Triggerkopplung Der Trigger-LEVEL-Einsteller ist bei automatischer Gerätespezifische Informationen sind den Absätzen NM - AT Spitzenwert-Triggerung wirksam. Sein Einstellbereich stellt - (9), LEVEL (11) und TRIG. MODE (20) unter ”Bedienelemente sich automatisch auf die Spitze-Spitze-Amplitude des gerade und Readout” zu entnehmen. Mit AUTOSET wird immer auf angelegten Signals ein und wird damit unabhängiger von der AC-Triggerkopplung geschaltet. Die Durchlaß- Signal-Amplitude und -Form. Frequenzbereiche der Triggerkopplungsarten sind dem ”Datenblatt” entnehmbar. Bei interner DC- oder LF- Beispielsweise darf sich das Tastverhältnis von Triggerkopplung sollte immer mit Normaltriggerung und rechteckförmigen Spannungen zwischen 1 : 1 und ca. 100 : 1 Trigger-LEVEL-Einstellung gearbeitet werden. ändern, ohne daß die Triggerung ausfällt. Die Ankopplungsart und der daraus resultierende Durchlaß- Es ist dabei unter Umständen erforderlich, daß der Trigger- Frequenzbereich des Triggersignals können mit der Trigger- LEVEL-Einsteller fast an das Einstellbereichsende zu stellen kopplung bestimmt werden. ist. Bei der nächsten Messung kann es erforderlich werden, den Trigger-LEVEL-Einsteller anders einzustellen. AC: Ist die am häufigsten zum Triggern benutzte Kopplungsart. Unterhalb und oberhalb des Durchlaß-Frequenzbereiches Diese Einfachheit der Bedienung empfiehlt die automatische steigt die Triggerschwelle zunehmend an. Spitzenwert-Triggerung für alle unkomplizierten Meßaufgaben. Sie ist aber auch die geeignete Betriebsart für DC: Bei DC-Triggerung gibt es keine untere Frequenz- den ,Einstieg” bei diffizilen Meßproblemen, nämlich dann, bereichsgrenze, da das Triggersignal galvanisch an die wenn das Meßsignal selbst in Bezug auf Amplitude, Frequenz Triggereinrichtung angekoppelt wird. Diese Triggerkopp- oder Form noch weitgehend unbekannt ist. lung ist dann zu empfehlen, wenn bei ganz langsamen Vorgängen auf einen bestimmten Pegelwert des Meßsig- Die automatische Spitzenwert-Triggerung ist unabhängig von nals getriggert werden soll, oder wenn impulsartige der Triggerquelle und ist, sowohl bei interner wie auch externer Signale mit sich während der Beobachtung ständig Triggerung anwendbar. Sie arbeitet oberhalb 20Hz. ändernden Tastverhältnissen dargestellt werden müssen. Normaltriggerung HF: Der Durchlaß-Frequenzbereich in dieser Triggerkopplungsart Gerätespezifische Informationen sind den Absätzen NM - AT entspricht einem Hochpaß. HF-Triggerkopplung ist für alle - (9), LEVEL (11) und TRIG. MODE (20) unter ”Bedienelemente hochfrequenten Signale günstig. Gleichspannungs- und Readout” zu entnehmen. Hilfsmittel zur Triggerung sehr schwankungen und tieffrequentes (Funkel-) Rauschen der schwieriger Signale sind die Zeit-Feinsteinstellung (VAR.) und Triggerspannung werden unterdrückt, was sich günstig auf die HOLDOFF-Zeiteinstellung. die Stabilität der Triggerung auswirkt. Mit Normaltriggerung und passender Trigger-LEVEL- LF: Mit LF-Triggerkopplung liegt Tiefpaßverhalten vor. In Einstellung kann die Auslösung bzw. Triggerung der Verbindung mit Normaltriggerung gibt es wie bei DC- Zeitablenkung an jeder Stelle einer Signalflanke Triggerkopplung keine untere Grenze des Durchlaß- erfolgen. Der mit dem Trigger-LEVEL-Knopf erfaß-bare Frequenzbereiches (galvanische Kopplung). In Kombi- Triggerbereich ist stark abhängig von der Amplitude nation mit automatischer (Spitzenwert) Triggerung wird des Triggersignals. das Triggersignal bei LF-Triggerkopplung über einen Kondensator angekoppelt. Dadurch gibt es eine untere Ist bei interner Triggerung die Bildhöhe kleiner als 1cm, Grenzfrequenz, die aber unter der Wiederholfrequenz erfordert die Einstellung wegen des kleinen Fangbereichs der Triggerautomatik liegt und deshalb nicht stört. etwas Feingefühl. Die LF-Triggerkopplung ist häufig für niederfrequente Bei falscher Trigger-LEVEL-Einstellung und/oder bei Signale besser geeignet als die DC-Triggerkopplung, weil fehlendem Triggersignal wird die Zeitbasis nicht gestartet und höherfrequente Rauschgrößen innerhalb der Trigger- es erfolgt keine Strahldarstellung. Mit Normaltriggerung sind spannung stark unterdrückt werden. Das vermeidet oder auch komplizierte Signale triggerbar. Bei Signalgemischen ist verringert im Grenzfall Jittern oder Doppelschreiben, die Triggermöglichkeit abhängig von gewissen periodisch insbesondere bei sehr kleinen Eingangsspannungen. wiederkehrenden Pegelwerten, die u.U. erst bei gefühlvollem Oberhalb des Durchlaß-Frequenzbereiches steigt die Drehen des Trigger-LEVEL-Einstellers gefunden werden. Triggerschwelle zunehmend an. Flankenrichtung TvL (TV-Zeile): siehe folgenden Absatz, Die mit der Drucktaste (9) eingestellte (Trigger-) Flankenrichtung TV (Zeilensynchronimpuls-Triggerung) wird im Readout angezeigt. Siehe auch ”Bedienelemente und Readout”. Die Flankenrichtungseinstellung wird durch TvF (TV-Bild): siehe folgenden Absatz, TV (Bildsynchronim- AUTOSET nicht beeinflußt. puls- Triggerung) Die Triggerung kann bei automatischer und bei Normaltrigge-rung ~ (LINE - Netztriggerung) : siehe Absatz ”Netztriggerung” wahlweise mit einer steigenden oder einer fallenden Änderungen vorbehalten 37,

Triggerung und Zeitablenkung

TV (Videosignal-Triggerung) Zeilensynchronimpuls-Triggerung Mit der Umschaltung auf TvL und TvF wird der TV- Die Zeilensynchronimpuls-Triggerung kann durch jeden Synchronimpuls-Separator wirksam. Er trennt die Synchron- Synchronimpuls erfolgen. Um einzelne Zeilen darstellen zu können, impulse vom Bildinhalt und ermöglicht eine von Bildinhalts- ist die TIME/DIV.-Einstellung von 10µs/div. empfehlens-wert. Es änderungen unabhängige Triggerung von Videosignalen. werden dann ca. 1½ Zeilen sichtbar. Im allgemeinen hat das komplette Videosignal einen starken Gleichspannungs-anteil. Bei Abhängig vom Meßpunkt sind Videosignale (FBAS- bzw. BAS- konstantem Bildinhalt (z.B. Testbild oder Farbbalken-generator) kann Signale = Farb-Bild-Austast-Synchron-Signale) als positiv oder der Gleichspannungsanteil ohne weiteres durch AC- negativ gerichtetes Signal zu messen. Nur bei richtiger Eingangskopplung des Oszilloskop-Verstärkers unterdrückt werden. Einstellung der (Trigger-) Flankenrichtung werden die Synchronimpulse vom Bildinhalt getrennt. Die Flankenrichtung Bei wechselndem Bildinhalt (z.B. normales Programm) der Vorderflanke der Synchronimpulse ist für die Einstellung empfiehlt sich aber DC-Eingangskopplung, weil das Signalbild der Flankenrichtung maßgebend; dabei darf die Signaldar- sonst mit jeder Bildinhaltsänderung die vertikale Lage auf stellung nicht invertiert sein. Ist die Spannung der Synchron- dem Bildschirm ändert. Mit dem Y-Positionseinsteller kann impulse am Meßpunkt positiver als der Bildinhalt, muß der Gleichspannungsanteil immer so kompensiert werden, steigende Flankenrichtung gewählt werden. Befinden sich daß das Signalbild in der Bildschirmrasterfläche liegt. die Synchronimpulse unterhalb des Bildinhalts, ist deren Vorder-flanke fallend. Dann muß die fallende Flankenrichtung Die Sync-Separator-Schaltung wirkt ebenso bei externer gewählt werden. Bei falscher Flankenrichtungswahl erfolgt Triggerung. Selbstverständlich muß der Spannungsbereich die Darstel-lung unstabil bzw. ungetriggert, da dann der (siehe ”Datenblatt”) für die externe Triggerung eingehalten Bildinhalt die Triggerung auslöst. Die Videosignaltriggerung werden. Ferner ist auf die richtige Flankenrichtung zu achten, sollte mit automa-tischer Triggerung erfolgen. Bei interner die bei externer Triggerung nicht unbedingt mit der Richtung Triggerung muß die Signalhöhe der Synchronimpulse des (am Y-Eingang anliegenden) Signal-Synchronimpulses mindestens 5mm betragen. übereinstimmen muß. Beides kann leicht kontrolliert werden, wenn die externe Triggerspannung selbst erst einmal (bei Das Synchronsignal besteht aus Zeilen- und Bildsynchronim- interner Triggerung) dargestellt wird. pulsen, die sich unter anderem auch durch ihre Pulsdauer unter-scheiden. Sie beträgt bei Zeilensynchronimpulsen ca. Netztriggerung ~ 5µs im zeitlichen Abstand von 64µs. Bildsynchron-impulse bestehen aus mehreren Pulsen, die jeweils ca. 28µs lang sind Bei Netztriggerung wird das Triggerpunkt-Symbol nicht im und mit jedem Halbbildwechsel im Abstand von 20ms Readout angezeigt. vorkommen. Beide Synchronimpulsarten unterscheiden sich somit durch ihre Zeitdauer und durch ihre Wiederholfrequenz. Zur Triggerung mit Netzfrequenz wird eine Spannung aus dem Es kann sowohl mit Zeilen- als auch mit Bildsynchronimpulsen Netzteil als netzfrequentes Triggersignal (50/60Hz) genutzt. getriggert werden. Diese Triggerart ist unabhängig von Amplitude und Frequenz Bildsynchronimpuls-Triggerung des Y-Signals und empfiehlt sich für alle Signale, die netzsynchron sind. Dies gilt ebenfalls in gewissen Grenzen für ganzzahlige Achtung: Vielfache oder Teile der Netzfrequenz. Die Netztriggerung erlaubt Bei Bildsynchronimpuls-Triggerung in Verbindung eine Signaldarstellung auch unterhalb der Triggerschwelle. Sie mit geschaltetem (gechoppten) DUAL-Betrieb ist deshalb u.a. besonders geeignet zur Messung kleiner können in der Signaldarstellung Interferenz- Brummspannungen von Netzgleichrichtern oder netzfrequenten störungen sichtbar werden. Es sollte dann auf Einstreuungen in eine Schaltung. alternierenden DUAL-Betrieb umgeschaltet werden. Unter Umständen sollte auch das Readout Im Gegensatz zur üblichen, flankenrichtungsbezogenen Triggerung, abgeschaltet werden. wird bei Netztriggerung mit der Flankenrichtungsumschaltung zwischen der positiven und der negativen Halbwelle gewählt (evtl. Es ist ein dem Meßzweck entsprechender Zeit-Ablenk- Netzstecker umpolen) und nicht die Flankenrichtung. Der koeffizient im TIME / DIV.-Feld zu wählen. Triggerpunkt kann mit dem dafür vorgesehenen Einsteller über einen gewissen Bereich der gewählten Halbwelle verschoben Bei der 2ms/div.-Einstellung wird ein vollständiges Halbbild werden. dargestellt. Am linken Bildrand ist ein Teil der auslösenden Bildsynchronimpulsfolge und am rechten Bildschirmrand der aus Netzfrequente magnetische Einstreuungen in eine Schaltung mehreren Pulsen bestehende Bildsynchronimpuls für das nächste können mit einer Spulensonde nach Richtung (Ort) und Amplitude Halbbild zu sehen. Das nächste Halbbild wird unter diesen untersucht werden. Die Spule sollte zweckmäßig mit möglichst Bedingungen nicht dargestellt. Der diesem Halbbild folgende vielen Windungen dünnen Lackdrahtes auf einen kleinen Bildsynchronimpuls löst erneut die Triggerung und die Darstellung Spulenkörper gewickelt und über ein geschirmtes Kabel an einen aus. Ist die kleinste HOLDOFF-Zeit eingestellt, wird unter diesen BNC-Stecker (für den Oszilloskop-Eingang) angeschlos-sen Bedingungen jedes 2. Halbbild angezeigt. Auf welches Halbbild werden. Zwischen Stecker- und Kabelinnenleiter ist ein kleiner getriggert wird, unterliegt dem Zufall. Durch kurzzeitiges Widerstand von mindestens 100 Ohm einzubauen (Hochfrequenz- Unterbrechen der Triggerung kann auch zufällig auf das andere Entkopplung). Es kann zweckmäßig sein, auch die Spule außen Halbbild getriggert werden. statisch abzuschirmen, wobei keine Kurzschlußwindungen auftreten dürfen. Durch Drehen der Spule in zwei Achsrichtungen Eine Dehnung der Darstellung kann durch Einschalten der X- lassen sich Maximum und Minimum am Meßort feststellen. MAG. x10 Funktion erreicht werden; damit werden einzelne Zeilen erkennbar. Vom Bildsynchronimpuls ausgehend kann Alternierende Triggerung eine X-Dehnung auch mit dem TIME/DIV.-Knopf vorgenommen werden. Es ist aber zu beachten, daß sich daraus eine scheinbar Diese Triggerart kann mit der TRIG. SOURCE-Taste (17) ungetriggerte Darstellung ergibt, weil dann jedes Halbbild die eingeschaltet werden. Bei alternierender Triggerung wird das Triggerung auslöst. Das ist bedingt durch den Versatz (1/2 Zeile) Triggerpunkt-Symbol nicht im Readout angezeigt. Siehe zwischen beiden Halbbildern. ”Bedienelemente und Readout”. 38 Änderungen vorbehalten,

Triggerung und Zeitablenkung

Die alternierende Triggerung ist dann sinnvoll einsetzbar, wenn Holdoff-Zeiteinstellung (Analogbetrieb) die getriggerte Darstellung von zwei Signalen, die asynchron zueinander sind, erfolgen soll. Die alternierende Triggerung kann Gerätespezifische Informationen sind dem Absatz DEL./TR. POS.- nur dann richtig arbeiten, wenn die Kanalumschaltung alter- HO - LED (21) unter ”Bedienelemente und Readout” zu entnehmen. nierend erfolgt. Mit alternierender Triggerung kann eine Phasendifferenz zwischen beiden Eingangssignalen nicht mehr Wenn bei äußerst komplizierten Signalgemischen auch nach ermittelt werden. Zur Vermeidung von Triggerproblemen, mehrmaligem gefühlvollen Durchdrehen des LEVEL-Knopfes bedingt durch Gleichspannungsanteile, ist AC-Eingangs- bei Normaltriggerung kein stabiler Triggerpunkt gefunden wird, kopplung für beide Kanäle empfehlenswert. kann in vielen Fällen eine stabile Triggerung durch Betätigung des HO - Knopfes erreicht werden. Mit dieser Einrichtung kann Die interne Triggerquelle wird bei alternierender Triggerung die Sperrzeit der Triggerung zwischen zwei Zeit-Ablenkperioden entsprechend der alternierenden Kanalumschaltung nach jedem im Verhältnis von ca. 10:1 kontinuierlich vergrößert werden. Zeitablenkvorgang umgeschaltet. Daher muß die Amplitude Triggerimpulse die innerhalb dieser Sperrzeit auftreten, können beider Signale für die Triggerung ausreichen. den Start der Zeitbasis nicht auslösen. Externe Triggerung Besonders bei Burst-Signalen oder aperiodischen Impulsfolgen gleicher Amplitude kann der Beginn der Triggerphase dann auf Die externe Triggerung wird mit der TRIG. SOURCE-Taste (17) den jeweils günstigsten oder erforderlichen Zeitpunkt eingeschaltet. Mit der Umschaltung auf diese Triggerart wird eingestellt werden. das Triggerpunkt-Symbol abgeschaltet. Ein stark verrauschtes oder ein durch eine höhere Frequenz Mit dem Einschalten dieser Triggerart wird die interne gestörtes Signal wird manchmal doppelt dargestellt. Unter Triggerung abgeschaltet. Über die entsprechende BNC- Umständen läßt sich mit der Trigger-LEVEL-Einstellung nur die Buchse kann jetzt extern getriggert werden, wenn dafür eine gegenseitige Phasenverschiebung beeinflussen, aber nicht die Spannung von 0,3Vss bis 3Vss zur Verfügung steht, die Doppeldarstellung. Die zur Auswertung erforderliche stabile synchron zum Meßsignal ist. Diese Triggerspannung darf Einzeldarstellung des Signals ist aber durch die Vergrößerung der durchaus eine völlig andere Kurvenform als das Meßsignal HOLD OFF-Zeit leicht zu erreichen. Hierzu ist die HOLD OFF-Zeit haben. Die Triggerung ist in gewissen Grenzen sogar mit langsam zu erhöhen, bis nur noch ein Signal abgebildet wird. ganzzahligen Vielfachen oder Teilen der Meßfrequenz möglich; Phasenstarrheit ist allerdings Bedingung. Es ist aber Eine Doppeldarstellung ist bei gewissen Impulssignalen zu beachten, daß Meßsignal und Triggerspannung trotzdem möglich, bei denen die Impulse abwechselnd eine kleine einen Phasenwinkel aufweisen können. Ein Phasenwinkel von Differenz der Spitzenamplituden aufweisen. Nur eine ganz z.B. 180° wirkt sich dann so aus, daß trotz positiver (Trigger-) genaue Trigger-LEVEL-Einstellung ermöglicht die Flankenwahl die Darstellung des Meßsignals mit einer Einzeldarstellung. Die HOLD OFF-Zeiteinstellung vereinfacht negativen Flanke beginnt. auch hier die richtige Einstellung. Die maximale Eingangsspannung an der BNC-Buchse Nach Beendigung dieser Arbeit sollte die HOLD OFF-Zeit beträgt 100V (DC+Spitze AC). unbedingt wieder auf Minimum zurückgedreht werden, weil sonst u.U. die Bildhelligkeit drastisch reduziert ist. Triggeranzeige ”TR” Die Arbeitsweise ist aus folgenden Abbildungen ersichtlich. Die folgenden Erläuterungen beziehen sich auf die LED- Anzeige, die unter Punkt (10) im Absatz ”Bedienelemente und Readout” aufgeführt ist. Die Leuchtdiode leuchtet sowohl bei automatischer, als auch bei Normaltriggerung auf, wenn folgende Bedingungen erfüllt werden: 1. Das interne bzw. externe Triggersignal muß in ausreichender Amplitude (Triggerschwelle) am Triggerkomparator anliegen. 2. Die Referenzspannung am Komparator (Trigger-LEVEL) muß so eingestellt sein, daß sie von den Flanken des Triggersignals unter- und überschritten werden kann. Dann stehen Triggerimpulse am Komparatorausgang für den Start der Zeitbasis und für die Triggeranzeige zur Verfügung. Die Triggeranzeige erleichtert die Einstellung und Kontrolle Abb. 1: zeigt das Schirmbild bei minimaler HOLD-OFF-Zeit der Triggerbedingungen, insbesondere bei sehr (Grundstellung). Da verschiedene Teile des Kurvenzuges angezeigt niederfrequenten (Normaltriggerung verwenden) oder sehr werden, wird kein stehendes Bild dargestellt (Doppelschreiben). kurzen impulsförmigen Signalen. Abb. 2: Hier ist die Holdoff-Zeit so eingestellt, daß immer die Die triggerauslösenden Impulse werden durch die gleichen Teile des Kurvenzuges angezeigt werden. Es wird Triggeranzeige ca. 100ms lang gespeichert und angezeigt. ein stehendes Bild dargestellt. Bei Signalen mit extrem langsamer Wiederholrate ist daher das Aufleuchten der LED mehr oder weniger impulsartig. Ablenkverzögerung / After Delay Triggerung (Analogbetrieb) Außerdem blitzt dann die Anzeige nicht nur beim Start der Zeitablenkung am linken Bildschirmrand auf, sondern - bei Gerätespezifische Informationen sind den Absätzen DEL./TR. Darstellung mehrerer Kurvenzüge auf dem Schirm - bei jedem POS.-HO -LED (21) und DEL.MODE - ON/OFF (23) unter Kurvenzug. ”Bedienelemente und Readout” zu entnehmen. Änderungen vorbehalten 39,

Triggerung und Zeitablenkung

Wie im Absatz ”Triggerung und Zeitablenkung” beschrieben, Dabei wird der Strahlstart noch nicht verzögert, sondern die löst die Triggerung den Start der Zeitablenkung aus. Der zuvor Verzögerungszeit durch das Abschalten des Elektronenstrahls nicht sichtbare Elektronenstrahl wird hellgetastet (sichtbar) sichtbar gemacht; d.h. die sichtbare Strahllänge wird verkürzt. und von links nach rechts abgelenkt, bis die maximale Befindet sich der DEL. POS.-Knopf am ”Linksanschlag”, wird Ablenkung erfolgt ist. Danach wird der Strahl dunkelgetastet der Strahl auf den ersten zwei Zentimetern am linken Rand dunkel. und es erfolgt der Strahlrücklauf (zurück in die Dieser Bereich vergrößert sich um ca. 5cm, wenn der DEL. POS.- Strahlstartposition). Nach Ablauf der Holdoff-Zeit kann dann Einsteller ganz nach rechts gedreht wird. die Zeitablenkung erneut durch die Triggerautomatik bzw. ein Triggersignal gestartet werden. Die Verzögerungszeit ist so einzustellen, daß die Strahllinie möglichst kurz vor dem zu vergrößernden Zeitabschnitt beginnt. Da sich der Triggerpunkt immer am Strahlstart befindet, kann Ist die Verzögerungszeit (maximal 7cm x Ablenkkoeffizient) nicht eine X-Dehnung der Signaldarstellung durch eine höhere ausreichend, um bis zu dem später zu vergrößernden Signalteil Zeitablenkgeschwindigkeit (kleiner Zeit-Ablenkkoeffizient - zu gelangen, kann der Ablenkkoeffizient vergrößert werden. Mit TIME/ DIV.) - nur von diesem Punkt beginnend - vorgenommen anliegendem Signal wird dabei sichtbar, daß daraus ein größerer werden. Bestimmte Signalanteile, die zuvor weiter rechts Ablenkkoeffizient resultiert; d.h. die Ablenkgeschwin-digkeit wird dargestellt wurden, sind dann in vielen Fällen nicht mehr verringert. Die Verzögerungszeiteinstellung erfolgt relativ, d.h. darstellbar. Die Ablenkverzögerung löst derartige Probleme. bezogen auf den Ablenkkoeffizienten(siehe Bild 2). Mit der Ablenkverzögerung kann die Auslösung der Zeitablenkung ab dem Triggerpunkt um eine vorwählbare Zeit Bild 2 verzögert werden. Damit besteht die Möglichkeit, praktisch an jeder Stelle einer Signalperiode mit der Zeitablenkung zu beginnen. Der dem verzögerten Start der Zeitablenkung MODE: „sea“ folgende Zeitabschnitt läßt sich durch Erhöhung der (SEARCH = suchen) Ablenkgeschwindigkeit stark gedehnt darstellen (Zeit- TIME / DIV. : 5ms/cm Ablenkkoeffizient verringern). Mit zunehmender Dehnung Triggerkopplung: TvF verringert sich die Strahlhelligkeit. Sie kann im Bedarfsfall erhöht Triggerflanke: fallend (-) werden (INTENS.-Einstellung). Verzögerungszeit: 4cm x 5ms = 20ms Wird das dargestellte Signal in X-Richtung unruhig dargestellt (jittern), besteht die Möglichkeit, dies durch nochmaliges Bild 2 zeigt, daß die Verzögerungszeit auch meßbar ist. Sie ist Triggern nach Ablauf der Delay-Zeit zu verhindern. identisch mit der eingestellten Verschiebung des Strahlanfangs. Man ermittelt sie durch Multiplikation des dunkelgetasteten Bei der Darstellung von Videosignalen besteht die Möglichkeit, Teils (horizontal) mit dem eingestellten Zeitkoeffizienten. auf Bildsynchronimpulse zu triggern (Tv-F). Nach Ablauf der vom Benutzer eingestellten Delay-Zeit, kann anschließend auf eine Mit der Umschaltung von „suchen“ („sea“) auf verzögern dann folgende Zeile (nach)getriggert werden (Readout: „dTr”). („del“) wird wieder die gesamte Strahllänge, beginnend mit Damit sind z.B. Prüf- oder Datenzeilen einzeln darstellbar. dem zuvor gewählten Zeitabschnitt, sichtbar, wenn der (gespeicherte) aktuelle Zeit-Ablenkkoeffizient nicht zu klein ist. Die Handhabung der Ablenkverzögerung ist relativ einfach. Ausgehend vom normalen Betrieb, ohne Ablenkverzögerung, Ist wegen zu großer Dehnung (zu kleinem Ablenkkoeffizienten) wird das zu verzögernde Signal zunächst mit 1 bis 3 der Strahl kaum oder gar nicht sichtbar, muß der Ablenkkoeffizient Grundperioden dargestellt. Die Darstellung nur eines Teils einer mit dem TIME / DIV.-Drehknopf vergrößert werden. Ein größerer Periode begrenzt die Wahl des gedehnten Zeitabschnitts und Ablenkkoeffizient als der zuvor im SEARCH-Betrieb gewählte erschwert unter Umständen die Triggerung. Dagegen läßt sich Wert kann nicht eingestellt werden. der Bereich von 1 bis 3 Grundperioden mit TIME / DIV. einstellen. Hierbei sollte man die X-Dehnung x 10 abschalten und mit Beispiel: kalibrierter Zeitbasis arbeiten. Die Triggerung muß für den Der in Bild 2 in der „sea“-Einstellung gewählte Wert beträgt weiteren Verlauf auf eine gut triggernde Flanke eingestellt sein. 5ms/cm. Im „del“-Betrieb mit ebenfalls 5ms/cm erfolgt deshalb eine verzögerte aber ungedehnte 1:1 Darstellung. Die folgende Beschreibung setzt voraus, daß der Strahlstart Eine weitere Erhöhung des Ablenkkoeffizienten auf z.B. am linken Rasterrand erfolgt, unverzögerter Zeitbasisbetrieb 10ms/cm wäre sinnlos und wird daher automatisch vorliegt und die X-Dehnung x10 zunächst abgeschaltet ist. verhindert. Bild 1 (FBAS-Signal) Bild 3 MODE: „del“ (DELAY = verzögern) TIME / DIV. : 5ms/cm MODE: DEL.MODE OFF Triggerkopplung: TvF TIME / DIV. : 5ms/cm Triggerflanke: fallend (-) Triggerkopplung: TvF Verzögerungszeit: Triggerflanke: fallend (-) 4cm x 5ms = 20ms Nach dem Umschalten von unverzögertem auf verzögerten Die Dehnung läßt sich nun mit der Einstellung des Zeitbasisbetrieb zeigt das Readout „sea” an und ein Teil des Ablenkkoeffizienten verändern. Mit dem DEL. POS.-Einsteller ist Strahls ist nicht mehr sichtbar. Sofern vorher eine verlängerte auch nachträglich eine Veränderung der Verzögerungszeit und Holdoff-Zeit Einstellung vorlag, wird sie automatisch auf damit eine Verschiebung des gedehnten Abschnitts in Minimum gesetzt (siehe Holdoff-Zeiteinstellung). horizontaler Richtung möglich. Bild 4 zeigt, daß eine fünfzigfache Dehnung durch das Umschalten des Ablenkkoeffizienten (TIME Nun kann die Verzögerungszeit mit dem TIME / DIV.-Drehknopf / DIV.) von 5ms/cm auf 0.1ms/cm erreicht wurde. Mit der Dehnung grob und dem DEL.POS.-Knopf fein eingestellt werden. erhöht sich die Ablesegenauigkeit bei Zeitmessungen. 40 Änderungen vorbehalten,

AUTOSET

Bild 4 Wie bereits im Abschnitt ”Bedienelemente und Readout” erwähnt, werden - bis auf die POWER-Taste - alle Bedienelemente elektronisch abgefragt. Sie lassen sich daher MODE: „del“ auch steuern. Daraus ergibt sich die Möglichkeit einer (DELAY = verzögern) automatischen, signalbezogenen Geräteeinstellung im Yt TIME / DIV. : 0.1ms/cm (Zeitbasis)-Betrieb, so daß in den meisten Fällen keine weitere Triggerkopplung: TvF manuelle Bedienung erforderlich ist. AUTOSET schaltet immer Triggerflanke: fallend (-) auf Yt-Betrieb. Mit dem Betätigen der AUTOSET-Taste bleibt Verzögerungszeit: die zuvor gewählte Yt-Betriebsart unverändert, wenn Mono 4cm x 5ms = 20ms CHI-, CHII- oder DUAL-Betrieb vorlag; lag Additionsbetrieb vor, wird automatisch auf DUAL geschaltet. Der bzw. die Y- Die verzögerte und gedehnte Signaldarstellung kann Ablenkkoeffizienten (VOLTS / DIV.) werden automatisch so nachgetriggert werden, wenn nach der Verzögerungszeit eine gewählt, daß die Signalamplitude im Mono (Einkanal)-Betrieb zum Triggern geeignete Signalflanke vorkommt. Dazu ist auf ca. 6cm nicht überschreitet, während im DUAL-Betrieb jedes „dTr“ (2. Triggerung nach Ablauf der Verzögerungszeit - After Signal mit ca. 4cm Höhe dargestellt wird. Dieses, wie auch Delay Triggerung) zu schalten. Die vor dem Umschalten die Erläuterungen für die automatische Zeitkoeffizienten vorliegenden Einstellungen der Triggerart (automatische (TIME / DIV.)-Einstellung, gilt für Signale, die nicht zu stark vom Spitzenwert-Triggerung / Normal-Triggerung), Triggerkopplung, Tastverhältnis 1:1 abweichen. der Trigger-LEVEL-Einstellung und der Flankenrichtung bleiben erhalten und lösen den Start der Verzögerungszeit aus. Die automatische Zeitkoeffizienten-Einstellung sorgt für eine Darstellung von ca. 2 Signalperioden. Bei Signalen mit Bei ”After Delay” Triggerung wird automatisch auf Normal- unterschiedlichen Frequenzanteilen, wie z.B. Videosignalen, Triggerung (NM) und DC-Triggerkopplung geschaltet. erfolgt die Einstellung zufällig. Diese vorgegebenen Einstel lungen können nicht verändert werden. Demgegenüber können der Durch die Betätigung der AUTOSET-Taste werden folgende Triggerpunkt (LEVEL) und die Triggerflankenrichtung Betriebsbedingungen vorgegeben: verändert werden, um auf den gewünschten Signalanteil triggern zu können. Bei nicht zur Triggerung ausreichender AC- oder DC-Eingangskopplung unverändert Signalamplitude bzw. ungeeigneter Trigger- LEVEL- bzw. letzte Einstellung vor der Umschaltung auf GND Einstellung erfolgt kein Strahlstart und der Bildschirm zeigt interne (vom Meßsignal abgeleitete) Triggerung keine Signaldarstellung. automatische Triggerung Trigger-LEVEL-Einstellung auf Bereichsmitte Bei geeigneten Einstellungen kann auch jetzt mit dem Y-Ablenkoeffizient(en) kalibriert DEL.POS.-Einsteller eine Verschiebung des gedehnten Signals Zeitbasis-Ablenkkoeffizient kalibriert in X-Richtung vorgenommen werden. Dies erfolgt aber nicht, AC-Triggerkopplung (Ausnahme: DC-Triggerkopplung) wie im ungetriggerten DELAY-Betrieb, kontinuierlich, sondern unverzögerter Zeitbasis-Betrieb von Triggerflanke zu Triggerflanke springend und bei den keine X-Dehnung x10 meisten Signalen nicht erkennbar. Im Falle der TV-Triggerung automatische X- und Y-Strahlpositionseinstellung bedeutet dies, daß nicht nur auf Zeilensynchronimpulse, Strahl und Readout sichtbar sondern auch auf im ”Zeileninhalt” vorkommende Flanken getriggert werden kann. Liegt GND-Eingangskopplung vor und wird AUTOSET betätigt, stellt sich die zuletzt benutzte Eingangskopplung (AC oder Selbstverständlich ist die Dehnung nicht auf den im Beispiel DC) ein. gewählten Faktor 50 begrenzt. Eine Grenze bildet die mit zunehmender Dehnung abnehmende Strahlhelligkeit. Nur wenn zuvor DC-Triggerkopplung vorlag, wird nicht auf AC-Triggerkopplung geschaltet und die automatische Der Umgang mit der Ablenkverzögerung, besonders bei Triggerung erfolgt ohne Spitzenwerterfassung. Die mit schwierig darzustellenden Signalgemischen, bedarf einer AUTOSET vorgegebenen Betriebsbedingungen überschreiben gewissen Erfahrung. Die Aufzeichnung von Ausschnitten die vorherigen Einstellungen. Falls unkalibrierte Bedingungen einfacher Signalarten ist dagegen von Anfang an problemlos. vorlagen, wird durch AUTOSET elektrisch automatisch in die Der Einsatz der Ablenkverzögerung ist auch bei Zweikanal- kalibrierte Einstellung geschaltet. Anschließend kann die betrieb und bei der Summen- und Differenzdarstellung möglich. Bedienung wieder manuell erfolgen. Liegt gechoppter DUAL-Betrieb vor und wird auf „del“ bzw. Die Ablenkkoeffizienten 1mV/cm und 2mV/cm werden, „dTr“ umgeschaltet, sowie nachfolgend der Zeitablenkkoeffi- wegen der reduzierten Bandbreite in diesen Bereichen, durch zient verringert (TIME/DIV.), erfolgt keine automatische AUTOSET nicht gewählt. Umschaltung von gechopptem auf alternierenden DUAL- Betrieb. Achtung: Liegt ein pulsförmiges Signal an, dessen Tastverältnis einen Wert von ca. 400:1 erreicht oder über- Achtung: schreitet, ist in den meisten Fällen keine automatische In der Kombination von gechopptem DUAL-Betrieb und hoher Signaldarstellung mehr möglich. Der Y-Ablenkkoeffi- X-Dehnung im DELAY-Betrieb können chopperbedingte zient ist dann zu klein und der Zeit-Ablenkkoeffizient zu Störungen sichtbar werden. Sie lassen sich durch Umschalten groß. Daraus resultiert, daß nur noch die Strahllinie auf alternierenden DUAL-Betrieb beseitigen. Das Readout dargestellt wird und der Puls nicht sichtbar ist. kann einen ähnlichen Effekt im CH I-, CH II- oder DUAL-Betrieb hervorrufen; dabei bleiben Teile der Signaldarstellung dunkel. In solchen Fällen empfiehlt es sich, auf Normaltriggerung Dann muß das READOUT abgeschaltet werden. umzuschalten und den Triggerpunkt ca. 5mm über oder unter die Strahllinie zu stellen. Leuchtet dann die Triggeranzeige-LED, liegt ein

AUTOSET derartiges Signal an. Um das Signal sichtbar zu machen, muß zuerst

ein kleinerer Zeit-Ablenkkoeffizient und danach ein größerer Y- Gerätespezifische Informationen sind dem Absatz AUTOSET Ablenkkoeffizient gewählt werden. Dabei kann sich allerdings die (2) unter ”Bedienelemente und Readout” zu entnehmen. Strahlhelligkeit so stark verringern, daß der Puls nicht sichtbar wird. Änderungen vorbehalten 41,

Komponenten-Test

Mittelwert-Anzeige Wie im Abschnitt SICHERHEIT beschrieben, sind alle Meßan- schlüsse (bei einwandfreiem Betrieb) mit dem Bei abgeschalteten CURSOR-Linien zeigt das READOUT den Netzschutzleiter verbunden, also auch die Buchsen für den Gleichspannungsmittelwert der Meßspannung an, wenn im Komponententester. Für den Test von Einzelbauteilen (nicht AUTO MEASURE-Menü die Funktion „DC“ aktiviert ist und in Geräten bzw. Schaltungen befindlich) ist dies ohne Belang, weitere Bedingungen erfüllt sind: da diese Bauteile nicht mit dem Netzschutzleiter verbunden sein können. Das zu messende Signal (bei Wechselspannungen > 20 Hz) muß am Eingang von CH I (25) oder CH II (28) anliegen und mit Sollen Bauteile getestet werden, die sich in Testschaltungen DC-Eingangskopplung (26) (29) auf den nachfolgenden bzw. Geräten befinden, müssen die Schaltungen bzw. Geräte Meßverstärker gelangen. Es muß Yt- (Zeitbasis) Betrieb mit unter allen Umständen vorher stromlos gemacht werden. interner Triggerung vorliegen (Triggerquelle: CH I oder CH II; Soweit Netzbetrieb vorliegt, ist auch der Netzstecker des keine alternierende Triggerung). Die Anzeige erfolgt nur wenn Testobjektes zu ziehen. Damit wird sichergestellt, daß eine AC- oder DC-Triggerkopplung vorliegt. Verbindung zwischen Oszilloskop und Testobjekt über den Schutzleiter vermieden wird. Sie hätte falsche Testergebnisse Sind die vorgenannten Bedingungen nicht erfüllt, wird “n/a” angezeigt. zur Folge. Der Mittelwert wird mit Hilfe des bei interner Triggerung benutzten Nur entladene Kondensatoren dürfen getestet Triggersignalverstärkers erfaßt. Im Einkanalbetrieb (CH I oder CH werden! II) ergibt sich die Zuordnung der Mittelwertanzeige zum angezeigten Kanal automatisch, da mit der Kanalumschaltung Das Testprinzip ist von bestechender Einfachheit. Ein im Oszil- automatisch auch die Triggerquelle (Verstärker) umgeschaltet wird. loskop befindlicher Sinusgenerator erzeugt eine Bei DUAL-Betrieb kann die Triggerquelle (CH I oder CH II) gewählt Sinusspannung, deren Frequenz 50Hz (±10%) beträgt. Sie werden. Die Mittelwertanzeige bezieht sich auf den Kanal, von speist eine Reihenschaltung aus Prüfobjekt und eingebautem dem das Triggersignal stammt. Widerstand. Die Sinusspannung wird zur Horizontalablenkung und der Spannungsabfall am Widerstand zur Vertikalablenkung Der Gleichspannungsmittelwert wird mit Vorzeichen angezeigt (z.B. benutzt. dc:Y1 501mV bzw. dc:Y1 -501mV). Meßbereichsüberschreitungen werden durch “ < “ bzw. “ > ” Zeichen gekennzeichnet (z.B. dc:Y1 Ist das Prüfobjekt eine reelle Größe (z.B. ein Widerstand), sind <-1.80V bzw. dc:Y1 >1.80V). Bedingt durch eine für die beide Ablenkspannungen phasengleich. Auf dem Bildschirm Mittelwertanzeige notwendige Zeitkonstante, aktualisiert sich die wird ein mehr oder weniger schräger Strich dargestellt. Ist Anzeige erst nach einigen Sekunden, wenn Spannungsänderungen das Prüfobjekt kurzgeschlossen, steht der Strich senkrecht. erfolgen. Bei Unterbrechung oder ohne Prüfobjekt zeigt sich eine waage-rechte Linie. Die Schrägstellung des Striches ist ein Bei der Anzeigegenauigkeit sind die Spezifikationen des Maß für den Widerstandswert. Damit lassen sich ohmische Oszilloskops zu beachten (maximale Toleranz der Wider-stände zwischen 20 Ohm und 4,7k Ohm testen. Meßverstärker 3% von 5mV/cm bis 20V/cm). Normalerweise liegen die Meßverstärkertoleranzen deutlich unterhalb von Kondensatoren und Induktivitäten (Spulen, Drosseln, Trafowick- 3%; es sind jedoch weitere Abweichungen, wie z.B. lungen) bewirken eine Phasendifferenz zwischen Strom und unvermeidliche Offsetspannungen zu berücksichtigen, die Spannung, also auch zwischen den Ablenkspannungen. Das ohne angelegtes Meßsignal eine von 0-Volt abweichende ergibt ellipsenförmige Bilder. Lage und Öffnungsweite der Anzeige bewirken können. Ellipse sind kennzeichnend für den Scheinwiderstandswert bei einer Frequenz von 50Hz. Kondensatoren werden im Bereich Die Anzeige zeigt den arithmetischen (linearen) Mittelwert. 0,1µF bis 1000µF angezeigt. Bei Gleich- bzw. Mischspannungen (Gleichspannungen mit über-lagerter Wechselspannung) wird die Gleichspannung Eine Ellipse mit horizontaler Längsachse bedeutet eine hohe bzw. der Gleichspannungsanteil angezeigt. Im Falle von Impedanz (kleine Kapazität oder große Induktivität). Rechteckspan-nungen geht das Tastverhä ltnis in die Mittelwertanzeige ein. Eine Ellipse mit vertikaler Längsachse bedeutet niedrige Impedanz (große Kapazität oder kleine Induktivität). Komponenten-Test (Analogbetrieb) Eine Ellipse in Schräglage bedeutet einen relativ großen Verlustwiderstand in Reihe mit dem Blindwiderstand. Gerätebezogene Informationen, welche die Bedienung und die Meßanschlüsse betreffen, sind dem Absatz „CT“ (37) unter Bei Halbleitern erkennt man die spannungsabhängigen ”Bedienelemente und Readout” zu entnehmen. Kennlinienknicke beim Übergang vom leitenden in den nichtleitenden Zustand. Soweit das spannungsmäßig möglich Das Oszil loskop verfügt über einen eingebauten ist, werden Vorwärts- und Rückwärts-Charakteristik dargestellt Komponenten-Tester. Der zweipolige Anschluß des zu (z.B. bei einer Z-Diode unter 10V). Es handelt sich immer um prüfenden Bauelementes erfolgt über die dafür eine Zweipol-Prüfung; deshalb kann z.B. die Verstärkung eines vorgesehenen Buchsen. Im Komponententest-Betrieb sind Transistors nicht getestet werden, wohl aber die einzelnen sowohl die Y-Vorverstärker wie auch der Zeitbasisgenerator Übergänge B-C, B-E, C-E. Da der Teststrom nur einige mA beträgt, abgeschaltet. Jedoch dürfen Signalspannungen an den auf können die einzelnen Zonen fast aller Halbleiter zerstörungsfrei der Frontplatte befindlichen BNC-Buchsen weiter anliegen, geprüft werden. Eine Bestimmung von Halbleiter-Durchbruch- wenn einzelne nicht in Schaltungen befindliche Bauteile und Sperrspannung >10V ist nicht möglich. Das ist im (Einzelbauteile) getestet werden. Nur in diesem Fall müssen allgemeinen kein Nachteil, da im Fehlerfall in der Schaltung die Zuleitungen zu den BNC-Buchsen nicht gelöst werden sowieso grobe Abweichungen auftreten, die eindeutige (siehe ”Tests direkt in der Schaltung”). Außer den INTENS. / Hinweise auf das fehlerhafte Bauelement geben. FOCUS- und X-POS.-Einstellern haben die übrigen Oszilloskop-Einstellungen keinen Einfluß auf diesen Genaue Ergebnisse erhält man beim Vergleich mit sicher Testbetrieb. Für die Verbindung des Testobjekts mit dem funktionsfähigen Bauelementen des gleichen Typs und Wertes. Oszilloskop sind zwei einfache Meßschnüre mit 4mm- Dies gilt insbesondere für Halbleiter. Man kann damit z.B. den Bananensteckern erforderlich. kathodenseitigen Anschluß einer Diode oder Z-Diode mit 42 Änderungen vorbehalten,

Speicherbetrieb

unkenntlicher Bedruckung, die Unterscheidung eines p-n-p- Transistors vom komplementären n-p-n-Typ oder die richtige Gehäuseanschlußfolge B-C-E eines unbekannten Transistortyps schnell ermitteln. Zu beachten ist hier der Hinweis, daß die Anschlußumpolung eines Halbleiters (Vertauschen der Meßkabel) eine Drehung des Testbilds um 180° um den Rastermittelpunkt der Bildröhre bewirkt. Wichtiger noch ist die einfache Gut-/Schlecht-Aussage über Bauteile mit Unterbrechung oder Kurzschluß, die im Service- Betrieb erfahrungsgemäß am häufigsten benötigt wird. Die übliche Vorsicht gegenüber einzelnen MOS-Bauelementen in Bezug auf statische Aufladung oder Reibungselektrizität wird dringend angeraten. Brumm kann auf dem Bildschirm sichtbar werden, wenn der Basis- oder Gate-Anschluß eines einzelnen Transistors offen ist, also gerade nicht getestet wird (Handempfindlichkeit). Tests direkt in der Schaltung sind in vielen Fällen möglich, aber nicht so eindeutig. Durch Parallelschaltung reeller und/ oder komplexer Größen - besonders wenn diese bei einer Frequenz von 50Hz relativ niederohmig sind - ergeben sich meistens große Unterschiede gegenüber Einzelbauteilen. Hat man oft mit Schaltungen gleicher Art zu arbeiten (Service), dann hilft auch hier ein Vergleich mit einer funktionsfähigen Schaltung. Dies geht sogar besonders schnell, weil die Vergleichsschaltung nicht unter Strom gesetzt werden muß (und darf!). Mit den Testkabeln sind einfach die identischen Meßpunktpaare nacheinander abzutasten und die Schirmbilder zu vergleichen. Unter Umständen enthält die Testschaltung selbst schon die Vergleichsschaltung, z.B. bei Stereo-Kanä len, Gegentaktbetrieb, symmetrischen Brückenschaltungen. In Zweifelsfällen kann ein Bauteilanschluß einseitig abgelötet werden. Genau dieser Anschluß sollte dann mit dem nicht an der Massebuchse angeschlossenen Meßkabel verbunden Speicherbetrieb werden, weil sich damit die Brummeinstreuung verringert. Die Prüfbuchse mit Massezeichen liegt an Oszilloskop-Masse Gegenüber dem Analog-Oszilloskop-Betrieb bietet der Digital- und ist deshalb brumm-unempfindlich. Betrieb grundsätzlich folgende Vorteile: Die Testbilder zeigen einige praktische Beispiele für die Einmalig auftretende Ereignisse sind leicht erfaßbar. Anwendung des Komponenten-Testers. Niederfrequente Signale können problemlos als vollständiger Kurvenzug dargestellt werden. Höherfrequente Signale mit niedriger Wiederholfrequenz rufen keinen Abfall der Darstellungshelligkeit hervor. Erfaßte Signale können relativ einfach dokumentiert bzw. weiterverarbeitet werden. Gegenüber dem Analog-Oszilloskop-Betrieb gibt es aber auch Nachteile: Die schlechtere Y- und X-Auflösung und die niedrigere Signalerfassungshäufigkeit. Außerdem ist die maximal darstellbare Signalfrequenz abhängig von der Zeitbasis. Bei zu niedriger Abtastrate können sogenannte „Alias“- Signaldarstellungen (aliasing) erfolgen, die ein nicht in dieser Form existierendes Signal zeigen. Der Analog-Betrieb ist bezüglich der Originaltreue der Signaldarstellung unübertroffen. Mit der Kombination von Analog- und Digital-Oszilloskop bietet HAMEG dem Anwender die Möglichkeit, abhängig von der jeweiligen Meßaufgabe, die jeweils geeignetere Betriebsart zu wählen. Erfassungsarten Der HM507 verfügt über zwei 8-Bit A/D-Wandler. Die Abtastrate, die vom Zeit-Ablenkkoeffizienten abhängig ist, wird im Readout angezeigt. Änderungen vorbehalten 43,

Speicherbetrieb

Echtzeiterfassung: Wie der Tabelle 22.3.1 unter - eine ungetriggerte Darstellung. Im Gegensatz dazu wird bei „Bedienelemente und Readout“ zu entnehmen, erfolgt die Normal-triggerung ohne Triggersignal keine neue Signalerfassung bei Zeit-Ablenkkoeffizienten von 100s/div. bis Aufzeichnung gestartet. Anders als im Analogoszilloskop- 2µs/div (5µs/div mit SINGLE und DUAL) in Echtzeit. Dabei gibt es Betrieb bleibt der Bildschirm dann nicht dunkel, sondern zeigt keinen Unterschied zwischen der Erfassung repetierender (sich die letzte Aufzeich-nung so lange, bis ein erneutes Auslösen ständig wiederholender) Signale und dem Aufzeichnen einmalig der Triggerung eine neue Aufzeichnung bewirkt. auftretender Signale (Ereignisse). Die Triggerung startet die Signalabtastung, die anschließend so lange durchgeführt wird, Die Betriebsarten Average („avm“) und Envelope („env“) bis der Speicher voll ist. sind Unterbetriebsarten des Refreshbetriebs (siehe „Bedien- elemente und Readout“). Bei Echtzeiterfassung sollten mindestens 10 Abtastungen während einer Periode des zu erfassenden Signals erfolgen Im SINGLE-Betrieb können einmalige Ereignisse (siehe „Horizontalauflösung“). In Verbindung mit der aufgezeichnet werden. Die Aufzeichnung beginnt, wenn das maximalen (Echtzeit-) Abtastrate von 100MSa/s, ergibt sich Readout „sgl“ anzeigt und die RES - (RESET) LED leuchtet. daraus eine höchste Signalfrequenz von 10MHz. Nach Auslösen der Triggerung und dem Ende der Aufzeichnung erlischt die RESET-LED. Random-Erfassung: Random-Sampling ermöglicht Zeit- Ablenkkoeffizienten von 1µs/div. (Abtastintervall 5ns) bis 100ns/ Um ein ungewolltes Auslösen von Signalaufzeichnungen div.(Abtastintervall 500ps), die mit einer maximalen A/D-Wan- durch die Triggerautomatik zu verhindern, wird automatisch dler Abtastrate von 100MSa/s (Abtastintervall = 10ns) im auf Normaltriggerung umgeschaltet. Echtzeitbetrieb nicht realisierbar sind. Damit lassen sich Signale mit noch höheren Frequenzen, als bei Echtzeiterfassung Mit dem Y-POS -Einsteller kann das 0 Volt Symbol ( ^ ) auf darstellen. eine geeignete Rasterposition gestellt werden. Random-Sampling setzt Signale voraus, die sich ständig und Anschließend kann das Triggerpunkt-Symbol mit dem LEVEL- unverändert wiederholen. Die Abtastung erfolgt zufällig, aber Einsteller ober- oder unterhalb der 0 Volt Position eingestellt mit zeitlichem Bezug zum Triggerpunkt des zu erfassenden werden. Ist seine Position 2 Division oberhalb der vorher Signals. Während jeder Signalperiode wird dabei u.U. nur einmal bestimmten 0 Volt Position festgelegt, erfolgt die Triggerung abgetastet. Eine vollständige Aufnahme setzt somit eine hohe mit einer Eingangsspannung, die diesen Wert (2 Division) Zahl von Signalperioden voraus, um aus den zufällig über- oder unterschreitet (Flankenrichtung). Die Höhe der durchgeführten Abtastungen eine vollständige Signaldarstellung benötigten Eingangsspannung hängt dann nur noch vom Y- (2048 Abtastwerte) erstellen zu können und benötigt daher Zeit. Ablenkkoeffizienten und dem Tastteiler ab. Bei Random-Sampling führen Signaljitter, -rauschen, Phasen- Beispiel: Triggerpunkt 2 div. über 0 Volt, 1 Volt/Division und und Amplitudenänderungen zu fehlerhaften, nicht der Realität 10:1 Tastteiler = +20 Volt. entsprechenden Signaldarstellungen. ROLL - Betrieb: Siehe „rol“ unter Punkt [41] (41.1.4) im Alle im Digitalspeicher-Betrieb erfaßten und gespeicherten Abschnitt „Bedienelemente und Readout“. Signaldaten können über die RS232 Schnittstelle zur Dokumen-tation abgerufen werden. Diesbezügliche Speicherauflösung Informationen sind dem Abschnitt „RS232-Interface“ zu entnehmen. Vertikalauflösung Die im Speicherteil eingesetzten 8 Bit Analog-/Digital-Wandler Signal-Erfassungsarten ermöglichen 256 unterschiedliche Strahlpositionen (Vertikalauflösung). Die Darstellung auf dem Schirmbild erfolgt Im Speicherbetrieb können Signale in 6 Betriebsarten erfaßt so, daß die Auflösung 25 Punkte/cm beträgt. Dadurch ergeben bzw. dargestellt werden: sich Vorteile bei der Signal-Darstellung, -Dokumentation und -Nachverarbeitung (Dezimalbrüche). REFRESH-Betrieb (Readout zeigt „rfr“ an), ENVELOPE-Betrieb (Readout zeigt „env“ an), Geringfügige, die Y-Position und -Amplitude betreffende, AVERAGE-Betrieb (Readout zeigt „avm“ an), Abweichungen zwischen der Darstellung auf dem Bildschirm ROLL-Betrieb (Readout zeigt „rol“ an), (analog) und der digitalen Dokumentation (z.B. Drucker) sind SINGLE-Betrieb (Readout zeigt „sgl“ an) und unvermeidlich. Sie resultieren aus unterschiedlichen Toleranzen, XY-Betrieb (Readout zeigt oben links nur die Abtastrate an). welche die zur Schirmbilddarstellung benötigten Analogschaltungen betreffen. Die Strahlpositionen sind wie folgt definiert: Die Signalerfassung wird im SINGLE-, REFRESH-, ENVELOPE- und AVERAGE-Betrieb durch die Triggerung ausgelöst, Mittlere horizontale Rasterlinie = 10000000b = 80h = 128d während sie im ROLL- und XY-Betrieb triggerunabhängig Oberste „ „ = 11100100b = E4h = 228d (ungetriggert) erfolgt. Unterste „ „ = 00011100b = 1Ch = 28d Der REFRESH-Betrieb entspricht bezüglich der Darstellung Im Gegensatz zum Analogoszilloskop-Betrieb, mit seiner dem gewohnten Verhalten eines Analog-Oszilloskops. Durch theoretisch unendlichen Y-Auflösung, ist sie im Digital- die Triggerung ausgelöst, erfolgt ein „Schreibvorgang“, der Speicheroszilloskop Betrieb auf 25 Punkte/cm begrenzt. Dem am linken Bildrand beginnt (0s Pretrigger) und am rechten Meßsignal überlagertes Rauschen führt dazu, daß, besonders Rand endet. Ein darauf folgendes Triggerereignis startet dann, wenn die Y-Position kritisch eingestellt ist, sich bei der erneut die Datenerfassung und überschreibt die Daten des A/D-Wandlung das geringwertigste Bit (LSB) ständig ändert. vorherigen Abtastzyklus. Horizontalauflösung Bei automatischer Triggerung und ohne anliegendes Signal wird die Y-Strahlposition aufgezeichnet. Liegt ein Signal an, Es können maximal 3 Signaldarstellungen gleichzeitig auf dem dessen Signalfrequenz kleiner als die Wiederholfrequenz der Bildschirm erfolgen (2 Kanäle bei DUAL-Betrieb und 1 Triggerau-tomatik ist, erfolgt - wie im Analogoszilloskop-Betrieb Referenzsignal). Jede Signaldarstellung besteht aus 2048 Byte 44 Änderungen vorbehalten,

Abgleich

(Punkten). Dabei werden 2000 Punkte über 10 Rasterteilungen (z.B. 1MHz). Ebenso sind Hüllkurvendarstellungen möglich, (Division) dargestellt. Somit beträgt die Auflösung 200 Punkte die ein amplitudenmoduliertes Signal vortäuschen. pro Teilung. Um derartige Verfälschungen zu erkennen, genügt es, auf Gegenüber nur Digital-Oszilloskopen mit VGA- (50 Punkte/ Analogbetrieb umzuschalten und die tatsächliche Signalform div.) oder LCD- (25 Punkte/div.) Anzeige ergibt sich daraus nicht zu betrachten. nur eine 4 bzw. 8fach bessere X-Auflösung, auch die maximal erfaßbare Signalfrequenz ist in jeder Zeitbasisstellung 4 bzw. Vertikalverstärker-Betriebsarten 8fach höher. Damit werden auch höherfrequente Signalanteile, die relativ niederfrequenten Signalen überlagert sind, noch Prinzipiell kann das Oszilloskop im Digitalspeicherbetrieb mit erfaßbar. Beispiel: Es soll eine Signalperiode eines 50Hz den gleichen Betriebsarten arbeiten wie im analogen Betrieb. Sinussignals dargestellt werden. Der Zeit-Ablenkkoeffizient Es können so dargestellt werden: muß dabei 2ms/div. betragen. Im Vergleich ergeben sich folgende Abtastraten und daraus resultierend die maximal Kanal I einzeln, erfaßbaren Signalfrequenzen. Kanal II einzeln, Kanäle I und II gleichzeitig (Yt oder XY), Punkte/div - Abtastintervall - Abtastrate - Signalfreq. Summe der beiden Kanäle, Differenz der beiden Kanäle. 200 2ms/200 = 10µs 100kS/s 10kHz 50 2ms/50 = 40µs 25kS/s 2,5kHz Abgleich 25 2ms/25 = 80µs 2,5kS/s 1,25kHz Nach Aufruf von MAIN MENU > ADJUSTMENT > AUTO Anmerkung: ADJUSTMENT werden mehrere Menüpunkte angezeigt. Sie 1. Das Abtastintervall ist der Zeitabstand zwischen den können vom Anwender aufgerufen werden und bewirken dann einzelnen Abtastungen (Erfassungslücke). Je geringer die Zahl einen automatischen Abgleich. der über ein Division anzeigbaren Bildpunkte ist, desto größer ist das Abtastintervall. Alle Menüpunkte betreffen das Temperaturverhalten des Oszilloskops unter extremen Umgebungsbedingungen, wenn 2. Die Abtastrate ist der reziproke Wert des Abtastintervalls die Umgebungstemperatur stark von ca. 21°C abweicht, bei (1/Abtastintervall = Abtastrate). der Werksabgleich erfolgte. Fehler (z.B. durch das Anlegen zu hoher Spannungen) können ein ähnliches Verhalten 3. Die Signalfrequenzangabe bezieht sich auf die höchste hervorrufen; lassen sich durch die Abgleichprozeduren aber sinus-förmige Signalfrequenz, die bei der vorgegebenen nicht beheben. Abtastrate noch 10 Abtastungen auf einer Sinusperiode ermöglicht. Ist die Zahl der Abtastungen/Periode <10, kann Während des Abgleichs werden Sollwertabweichungen z.B. nicht mehr erkannt werden, ob ein Sinus- oder korrigiert und dauerhaft gespeichert. Ändern sich die Dreiecksignal erfaßt wurde. Umgebungstemperaturen erneut stark, kann ein erneuter Abgleich erforderlich werden. Horizontalauflösung mit X-Dehnung Vor Aufruf der Abgleichprozedur muß das Oszilloskop seine Wie zuvor beschrieben, ist die relativ hohe X-Auflösung von 200 Betriebstemperatur erreicht haben. Während des Abgleichs Signal-Abtastungen/div. vorteilhaft. Mit 10facher X-Dehnung bleibt darf an den BNC-Buchsen kein Signal anliegen. die Auflösung von 200 Abtastpunkten pro Zentimeter (Division) erhalten, obwohl dann theoretisch nur 20 Punkte pro Div. anzeigbar Folgende Abgleichpunkte lassen sich aufrufen: wären. Die fehlenden 180 Punkte werden interpoliert. Der ist die maximale Abtastrate durch 10 zu dividieren. Das Resultat ist die 1. SWEEP START POSITIONS höchste Signalfrequenz (100MS/s : 10 = 10MHz). Bei Yt- (Zeitbasis-) Betrieb ist die Position des Strahlstarts abhängig vom gewählten Zeitkoeffizienten. Der Abgleich Anzeige von Alias-Signalen. minimiert derartige Positionsänderungen. Während des automatischen Abgleichs wird „WORKING“ angezeigt. Falls, bedingt durch die Zeitbasiseinstellung, die Abtastrate zu niedrig ist, kann es zur Darstellung sogenannter Alias- 2. Y AMP (Meßverstärker Kanal I und II) Signale (engl. aliasing) kommen. Wie im Abschnitt Mit Ändern des Y-Ablenkkoeffizienten im Bereich 5mV/div bis „Bedienelemente und Readout“ unter „(22) TIME/DIV.“ > 20V/div. sind geringe Y-Positionsänderungen unvermeidlich. „22.3 > „AL?“ beschrieben, zeigt das Readout eine Warnung Änderungen von mehr als ± 0,2div werden mit dem Abgleich an, wenn weniger als 2 Abtastungen pro Signalperiode korrigiert. Die Angaben beziehen sich auf offene, aber erfolgen. abgeschirmte Meßeingänge. Das folgende Beispiel beschreibt Der automatische Abgleich wird immer für beide Alias-Signaldarstellungen: Meßverstärker durchgeführt. Nach dem Abgleich wird wieder das AUTO ADJUSTMENT MENU angezeigt. Ein sinusförmiges Signal wird mit einer Abtastung pro Periode abgetastet. Wenn das Sinussignal zufällig frequenz- und 3. TRIGGER AMP phasengleich dem Abtasttakt ist und die Abtastung jedesmal Bei interner Triggerung (Triggerquelle: CH I oder II) und erfolgt, wenn der positive Signalscheitelwert vorliegt, wird der Umschaltung von AC- auf DC-Tr iggerkopplung eine waagerechte Linie in der Y-Position des positiven können Abweichungen des Triggerpunktes sichtbar Signalscheitelwertes angezeigt. Dadurch wird eine werden, obwohl das an der CH I- oder CH II-Buchse Gleichspannung als Meßsignal vorgetäuscht. an l iegende 50kHz Sinuss igna l über e inen Koppelkondensator (AC-Eingangskopplung) auf die Meß- Andere Auswirkungen des Alias-Effektes sind scheinbar und Tr igger-Verstä rker gelangt . Der automat ische ungetriggerte Signaldarstellungen mit Abweichungen der Abgleich betrifft immer beide Triggerverstärker und angezeigten (z.B. 2kHz) von der tatsächlichen Signalfrequenz minimiert derartige Abweichungen. Änderungen vorbehalten 45,

RS232-Interface - Fernsteuerung

Nach erfolgtem Abgleich wird erneut das AUTO (Auschalten des Oszilloskops) oder bis zum Aufheben des ADJUSTMENT MENU angezeigt. Remote-Zustandes durch das Kommando RM=O, bzw. die Taste LOCAL (AUTOSET-Taste), wenn diese vorher 4. X MAG POS freigegeben wurde, erhalten. Mit X MAG POS wird der Einstellbereich des X-POS.-Einstellers zwischen gedehnter (X-MAG. x10) und ungedehnter Nach Aufheben des Remote-Zustandes (RM-LED (3) dunkel) Darstellung koordiniert. kann die Datenübertragung nur mit Senden von SPACE CR wieder aufgenommen werden. Erkennt das Scope kein SPACE 5. CT X POS CR als erste Zeichen, wird TxD für ca. 0.2ms auf Low gezogen Der Einstellbereich des X-POS.-Einstellers bei „Component und erzeugt damit einen Rahmenfehler. Tester“-Betrieb wird an Yt-Betrieb mit X-MAG. x1 angepaßt. Hat das Scope SPACE CR erkannt und seine Baudrate 6. STORE AMP eingestellt, antwortet es mit dem RETURNCODE “O CR LF”. Der automatische Abgleich betrifft die Angleichung der Die Tastatur des Scopes ist danach gesperrt. Die Zeit zwischen Strahlposition beider Kanäle und der Verstärkung, bezogen Remote OFF und Remote ON muß mindestens auf Analogbetrieb. tmin=2 x (1/Baudrate) + 60µs betragen.

RS232-Interface - Fernsteuerung

Datenübertragung Sicherheitshinweis Nach erfolgreicher Baudrateneinstellung befindet sich das Achtung: Scope im Remote-Zustand und ist zur Entgegennahme von Alle Anschlüsse der Schnittstelle am Oszilloskop Befehlen bereit. sind galvanisch mit dem Oszilloskop verbunden. Ein Datenträger mit Programmierbeispielen, der Liste aller Messungen an hochliegendem Meßbezugspotential sind Befehle (Tools) und einem unter Windows 95, 98, Me, 2000 nicht zulässig und gefährden Oszilloskop, Interface und daran und NT 4.0 (mit Servicepack 4 oder höher) lauffähigem angeschlossene Geräte. Programm (SP107), gehört zum Lieferumfang des Oszilloskops. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise (siehe auch ,,Sicherheit”) werden Schäden an HAMEG-Produkten nicht von der Garantie erfaßt. Auch haftet HAMEG nicht für Schäden an Personen oder Fremdfabrikaten. Beschreibung Das Oszilloskop verfügt auf der Geräterückseite über eine RS232 Schnittstelle, die als 9polige D-SUB Kupplung ausgeführt ist. Über diese bidirektionale Schnittstelle können Einstellparameter von einem externen Gerät (z.B. PC) zum Oszilloskop gesendet, bzw. durch das externe Gerät abgerufen werden. Eine direkte Verbindung vom PC (serieller Port) zum Interface kann über ein 9poliges abgeschirmtes Kabel (1:1 beschaltet) hergestellt werden. Die maximale Länge darf 3m nicht erreichen. Die Steckerbelegung für das RS232-Interface (9polige D-Subminiatur Buchse) ist folgendermaßen festgelegt: Pin 2 Tx Data (Daten vom Oszilloskop zum externen Gerät) 3 Rx Data (Daten vom externen Gerät zum Oszilloskop) 7 CTS Sendebereitschaft 8 RTS Empfangsbereitschaft 5 Ground (Bezugspotential über Oszilloskop (Schutzklasse I) und Netzkabel mit dem Schutzleiter verbunden. 9 +5V Versorgungsspannung für externe Geräte (max. 400mA). Der maximal zulässige Spannungshub an den Tx, Rx, RTS und CTS Anschlüssen beträgt ± 12Volt. Die RS232-Parameter für die Schnittstelle lauten: N-8-2 (kein Paritätsbit, 8 Datenbits, 2 Stoppbits, RTS/CTS-Hardware-Protokoll). Baudrateneinstellung Die Baudrateneinstellung erfolgt automatisch. BEREICH: 110 Baud bis 115200 Baud (keine Parität, Datenlänge 8 Bit, 2 Stoppbit). Mit dem ersten nach POWER-UP (Einschalten des Oszilloskops) gesendeten SPACE CR (20hex, ODhex) wird die Baudrate eingestellt. Diese bleibt bis zum POWER-DOWN 46 Änderungen vorbehalten,

Bedienungselemente HM507

Änderungen vorbehalten 47,

Oszilloskope Spektrumanalysatoren Netzgeräte Modularsystem Serie 8000 Steuerbare Messgeräte Serie 8100 Händler

www. hameg. d e Änderungen vorbehalten 41-0507-00D0/08-01-2003-Hü/z HAMEG Instruments GmbH © HAMEG Instruments GmbH Industriestraße6ARohde & Schwarz Company D-63533 Mainhausen ® registered trademark Tel +49 (0) 61 82 800-0 DQS-Certifi cation: DIN EN ISO 9001:2000 Fax +49 (0) 61 82 800-100 Reg.-Nr.: 071040 QM E-Mail ist versteckt]
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Wichtiger Hinweis AE 4090 Die deutschen CB Bestimmungen haben sich seit Drucklegung der Bedienungsanleitung geändert. Auch auf den Kanälen 1-40 ist jetzt AM zulässig. Sie dürfen also die Schalterstellung 40/40 jetzt auch in Deutschland überall benutzen. Sofern Sie das Gerät nicht in den von der Bund
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schließt sich ein monolithisches Quarzfilter an, bevor das Signal in der ZF-Einheit IC 301 auf die zweite Zwischenfrequenz 455 kHz herabgemischt wird. Dazu wird ein Oszillatorsignal von 10.24 MHz aus einem Quarzoszillator X301 benutzt. Als Zwischenfrequenz-Verstärker und FM-Detektor (T 210) arbeitet
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Techn. INFO über AE 2980 für den CB-Verkauf: Beim Zubehör für die neue 80-Kanal-Version AE 2980 gibt es gegenüber den anderen Handfunkgeräten aus unserem Programm einige Besonderheiten zu beachten. Aus diesem Anlass habe ich einige nützliche Hinweise zusammengestellt, die helfen sollen, Verwechslung
Technische Beschreibung
Technische Beschreibung CB-Funkanlage AE 2980 (Deutsche Version mit 80 Kanälen FM und 12 Kanälen AM) Allgemeines : Die CB-Funkanlage AE 2980 ist entsprechend BAPT 222 ZV 104 ein CB-Handfunkgerät nach den nationalen deutschen Zulassungsvorschriften für den universellen Einsatz. Die Stromversorgung er
Umrüstanleitung AE 4090 auf fest eingestellte Kanalzahl
Umrüstanleitung AE 4090 auf fest eingestellte Kanalzahl Für LKW Fahrer ist es günstiger, die Kanalzahl von Anfang an auf 40 Kanäle AM + FM festzulegen, da damit das lästige Umprogrammieren von der Starteinstellung 40FM CEPT bei jedem Anschluss an die Stromversorgung entfällt, und weil die meisten CB
CB-Funkgerät AE 4090 Bedienungsanleitung
CB-Funkgerät AE 4090 Bedienungsanleitung ALAN Electronics GmbH Dovenkamp 11 22952 Lütjensee www.albrecht-online.de E-Mail ist versteckt Inhaltsverzeichnis Einführung...2 Lieferumfang...3 Montage des Funkgeräts...3 Stromversorgung ...3 Die Bedeutung der Sicherung im Stromkabel ...4 Betrieb über Netzt
CB-Funkgerät AE 4190 Bedienungsanleitung
CB-Funkgerät AE 4190 Bedienungsanleitung ALAN Electronics GmbH Dovenkamp 11 22952 Lütjensee www.albrecht-online.de Inhaltsverzeichnis Einführung...3 Lieferumfang ...3 Montage des Funkgeräts...4 Stromversorgung ...4 Die Bedeutung der Sicherung im Stromkabel ...5 Betrieb über Netzteil am 230 V-Stromne
Bedienungsanleitung AE 4100
Bedienungsanleitung AE 4100 Einführung Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem CB-Funkgerät Albrecht AE 4100. Es bietet Ihnen: - 40 Kanäle FM / 4 Watt, stabilisiert - 12 Kanäle AM / 1 Watt, stabilisiert - Kanalwahl mit Drehknopf am Gerät und UP/DOWN-Tasten am Mikrofon - automatische AM/FM-Umschaltung - Mult
Ergänzung zur Bedienungsanleitung AE 4190
Ergänzung zur Bedienungsanleitung AE 4190 Beachten Sie bitte vor Inbetriebnahme die geltenden Programmierungs- und Benutzungsregeln der einzelnen Länder, eine tabellarische Auflistung der einzelnen Länder finden Sie in der Bedienungsanleitung auf Seite 8. Die Werksprogrammierung vor Auslieferung der
CB-Funkgerät AE 4200 MC Bedienungsanleitung
CB-Funkgerät AE 4200 MC Bedienungsanleitung www.albrecht-online.de Inhaltsverzeichnis Einführung ...2 Lieferumfang ...3 Montage des Funkgeräts ...3 Stromversorgung...3 Die Bedeutung der Sicherung im Stromkabel ...4 Betrieb über Netzteil am 230 V-Stromnetz...5 Antennenanschluss...5 Einbauvorschriften
Wichtige Information zur Bedienungsanleitung!
Wichtige Information zur Bedienungsanleitung! Entsprechend den neuen europäischen Bestimmungen dürfen nun auch deutsche CB Funkgeräte 40 Kanäle in AM vorweisen. Ihr neues AE 4200 hat daher jetzt anstelle von 12 AM Kanälen alle 40 Kanäle auch in AM freigeschaltet. Solange Sie sich in Deutschland aufh
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Service-Info Zusammenstellung der wichtigsten CB-Abgleichpunkte Grundsätzliches, gültig für alle Geräte Sendermessungen Sendeleistung FM: zwischen 3.5 und 4.0 Watt einstellen. Die maximale obere Toleranzgrenze, die von der RegTP geduldet wird, ist 4.4 Watt. Dieser Wert darf aber nie überschritten we
Wichtiger Nachtrag zur Bedienungsanleitung AE 4200, Stand 1999:
Wichtiger Nachtrag zur Bedienungsanleitung AE 4200, Stand 1999: Dieses Gerät ist als CB-Funkgerät mit 40 Kanälen FM und 12 Kanälen AM in der Bundesrepublik Deutschland anmelde- und gebührenpflichtig. Bitte versäumen Sie nicht, Ihr Funkgerät ordnungsgemäß bei der für Ihren Wohnort zuständigen Außenst
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AM-Mod-Begrenzer wie bei der FM-Hubbegrenzung erhöhten NF-Pegel einspeisen und Modulationsgrad messen. Albrecht Funkgeräte sollten dabei mindestens 80 % Modulationsgrad erreichen, aber nicht übermodulieren (Kontrolle des AM- Signals mit Scope am Meßplatz-Demodulator auf Sinusform. Signal darf nicht
Albrecht AE 4200
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