Herunterladen: BETRIEBS- und WARTUNGSHANDBUCH PIPER PA 18 Für die vorliegende Übersetzung wurden folgende Unterlagen verwendet: SUPERCUB1. Owners Handbook for Operation and Maintenance of the PIPER SUPER CUB Models PA 18 “95” und PA 18 “150” des

BETRIEBS- und WARTUNGSHANDBUCH PIPER PA 18 Für die vorliegende Übersetzung wurden folgende Unterlagen verwendet: SUPERCUB1. Owners Handbook for Operation and Maintenance of the PIPER SUPER CUB Models PA 18 “95” und PA 18 “150” des Herstellerwerkes “PIPER AIRCRAFT CORPORATION Lock Haven, PA/ USA”. Ausgabe 1958 und 1961. (Modelle PA 18 “95” und PA 18 “150”) 2. Approved flight manual for PIPER PA 18 “95” und PA 18 “150” mit Flughandbuch der Federal Aviation Agency (F.A.A.). 3. Weight and Balance Data PA 18. berarbeitet von Dipl.-Ing. Herbert Gielen Dieses Betriebs- und Wartungshandbuch gehört zum...
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BETRIEBS- und WARTUNGSHANDBUCH PIPER PA 18 Für die vorliegende Übersetzung wurden folgende Unterlagen verwendet: SUPERCUB1. Owners Handbook for Operation and Maintenance of the PIPER SUPER CUB Models PA 18 “95” und PA 18 “150” des

Herstellerwerkes “PIPER AIRCRAFT CORPORATION Lock Haven, PA/ USA”. Ausgabe 1958 und 1961. (Modelle PA 18 “95” und PA 18 “150”) 2. Approved flight manual for PIPER PA 18 “95” und PA 18 “150” mit Flughandbuch der Federal Aviation Agency (F.A.A.). 3. Weight and Balance Data PA 18. berarbeitet von Dipl.-Ing. Herbert Gielen Dieses Betriebs- und Wartungshandbuch gehört zum Flugzeug: Baumuster: PIPER PA 18 Werknummer: 18 – Baujahr: Kennzeichen: und ist stets an Bord mitzuführen.,

INHALTSVERZEICHNIS3. 7 Fahrwerkswartung ...15

0 - V ...4 3. 8 Vergaserluftfilter...15ORWORT3. 9 Seriennummernschild ...16 1 - KONSTRUKTIONSEINZELHEITEN ...4 4 - INSPEKTIONEN ...17 1. 1 Technische Daten ...4 4. 1 Triebwerk ...17 1. 2 Triebwerk und Luftschraube ...7 4.1.1. Betrieb...17 1. 3 Rumpf und Tragflächen ...8 4.1.2. Motoraufhängung ...17 4.1.3. Motorverkleidung...17 1. 4 Fahrwerk ...8 4.1.4. Magnete ...17 1. 5 Leitwerk...8 4.1.5. Öl Ablassen...18 1. 6 Steuersystem...9 4.1.6. Zündkerzen ...18 4.1.7. Anlasser ...18 1. 7 Kraftstoffsystem ...9 4.1.8. Generator ...18 1. 8 Elektrische Anlage ...9 4.1.9. Vergaser und Vorwärmung ...18 4.1.10. Kraftstoffleitung...18 1. 9 Anstrich ...10 4.1.11. Abgasanlage...18 1. 10 Kabinenausstattung ...10 4.1.12. Brandschott ...19 4.1.13. Luftschraube...19 2 - BETRIEBSANWEISUNG ...11 4. 2 Kabinen, Passagier- und Frachtraum ...19 2. 1 Vor dem Flug ...11 4.2.1. Sitze ...19 4.2.2. Windschutzscheibe ...19 2. 2 Anlassen des Motors ...11 4.2.3. Triebwerksinstrumente...19 2. 3 Warmlauf und Bodenüberprüfung...11 4.2.4. Fluginstrumente ...19 4.2.5. Schalter –Licht- Steuerung...20 2. 4 Start, Steigflug und Überziehgeschwindigkeiten...11 4.2.6. Innenausstattung...20 2. 5 Reiseflug ...11 4.2.7. Türverschluss und Scharniere ...20 4.2.8. Motorkontrolle ...20 2. 6 Anflug und Landung...12 4.2.9. Steuerorgane ...20 4.2.10. Seitensteuerpedale und Verbindung ...20 3 - ALLGEMEINE WARTUNG ...13 4.2.11. Landeklappen ...20 3. 1 Justierung und Aufrüstung...13 4.2.12. Steuerseile und Seilrollen...20 4.2.13. Steuerbetätigung ...20 3. 2 Reifenpflege...13 4.2.14. Trimmung ...20 3. 3 Batteriepflege...13 4.2.15. Kraftstoffhahn ...20 3. 4 Bremsenpflege...13 4. 3 Fahrwerk...21 4.3.1. Stoßdämpferstreben ...21 3. 5 Kraft- und Schmierstofferfordernisse ...14 4.3.2. Räder und Achsen ...21 3. 6 Pflege von Windschutzscheibe und Fenster...15 4.3.3. Reifen und Verkleidung...21 4.3.4. Bremsen...21, 4.3.5. Fahrwerk V Streben ...21 5.3.1. Geschwindigkeitsgrenzen: ...26 4.3.6. Spornrad...21 5.3.2. Lastvielfaches: ...26 4. 4Rumpf...21 5.3.3. Flugzeugbeladung:...26 4.4.1. Bespannung ...21 5.3.4. Schwerpunktbereich:...26 4.4.2. Tragflächenbefestigung...21 5.3.5. Gewichte und Hebelarme (Normalausführung)...27 4.4.3. Fahrwerksanschlüsse...21 5.3.6. Flugfiguren: ...27 4.4.4. Rumpfaufbau...21 5.3.7. 2. Bedienungsvorgänge ...27 4.4.5. Materialreste im Rumpf ...21 5. 4 Flugleistungen ...27 4.4.6. Steuerkabel ...21 4.4.7. Verkleidungen ...21 5. 5 Leistungen mit Schneekufen ...28 4. 5 Tragflächen, Querruder und Landeklappen ...22 6 - BETRIEBSANWEISUNG FÜR SCHLEPPFLUG ...29 4.5.1. Tragflächenbespannung...22 4.5.2. Streben...22 6. 1 Segelflugzeugschlepp...29 4.5.3. Bolzen ...22 6. 2 Fangschlepp von nicht-starren Schleppanhängern ...29 4.5.4. Querruder ...22 4.5.5. Querrudergelenke ...22 6. 3 Zustandsform des Flugzeuges und sonstige Hinweise...29 4.5.6. Querrudersteuerung...22 4.5.7. Landeklappenbespannung...22 7 - ANWEISUNG FÜR ABSETZEN VON FALLSCHIRMSPRINGERN ...30 4.5.8. Landeklappenbefestigung ...22 4.5.9. Landeklappenmechanismus...23 4.5.10. Verkleidung der Tragflächenwurzel ...23 4. 6 Leitwerk...23 4.6.1. Bespannung - Höhenflosse...23 4.6.2. Bespannung - Seitenflosse ...23 4.6.3. Bespannung - Seitenruder ...23 4.6.4. Höhenruder ...23 4.6.5. Leitwerk -Spanndraht ...23 4.6.6. Leitwerksteuerung...23 4. 7 Elektrische Anlage ...24 4. 8 Schwimmer ...24 4. 9 Allgemeines ...24 4. 10GARANTIE...24 5 - FLUGHANDBUCH ...25 5. 1 Allgemeine Angaben...25 5. 2 Beschriftungen: ...25 5. 3 Grenzwerte ...26, 0 - VORWORTKonstruktionseinzelheiten Das Muster PIPER SUPER CUB ist ein vielseitiges Hochleistungs- 0. 1 Technische Daten flugzeug, das in seiner Konstruktion ein Maximum an Nutzen, Maße und Gewichte: Leistungsfähigkeit und Sicherheit aufweist. Durch seine Engl. Maße: ungewöhnliche Konstruktion und Leistung vermag es viele Arten “95” der am Boden eingesetzten Maschinen zu ersetzen. Es ist Motor Cont. C-90 gleichfalls in der landwirtschaftlichen Ausführung zu haben, HP und RPM 90 HP bei 2475 U/min nämlich der PIPER PA 18 A mit dem 150 PS Lycoming-Motor. Fluggewicht 1500 lbs Dieses Handbuch ist zusammengestellt worden, um eine Leergewicht (Standard) 800 lbs bequeme Informationsquelle für Betrieb und Wartung der SUPER Nutzlast 700 lbs CUB zu ermöglichen und dem Besitzer zu Zufriedenheit und Spannweite 35,3 ft Nutzen beim Einsatz seiner Flugzeuge zu verhelfen. Flügelfläche 178,5 sq. ft Länge 22,4 ft Höhe 6,7 ft Luftschraubendurchmesser 74 inch Leistungsbelastung 16,6 lbs/hp Flächenbelastung 8,4 lbs/sq.ft Gepäckskapazität 50 lbs Kraftstoffvorrat 18 gallons Reifendruck 18 lbs/squ.inchLeistungsdatenHolz-Luftschr. Metall-Luftschr. Höchstgeschwindigkeit 110 mph 112 mph Reisegeschwindigkeit 100 mph 100 mph (bei 75 % Leistung) Mindestgeschwindigkeit 42 mph 42 mph Startstrecke 452 ft 390 ft Startstrecke ü. 15m Hindernis 952 ft 750 ft Landestrecke 385 ft 385 ft Beste Steiggeschwindigkeit 71 mph 71 mph Steigleistung 624 ft/min 710 ft/min Bester Steigwinkel bei 63,5 mph 63,5 mph Bestes Steigverhältnis 1 : 9,4 1 : 8 Dienstgipfelhöhe ca. 13.500 ft 15.750 ft Absolute Gipfelhöhe ca. 16.000 ft 17.750 ft Kraftstoffverbrauch 5 gal/h 5 gal/h (bei 75 % Leistung) Reichweite 360 miles 360 miles, Metrische Maße: Maße und Gewichte “95” Engl. Maße. Cont. C-90 “150” 91,3 PS bei 2475 U/min Motor Lyc. 0-320 680 dN HP und RPM 150 HP bei 2700 RPM 362 dN Fluggewicht 1750 lbs 318 dN 10,8 m Leergewicht (Standard) 930 lbs 16,6 m2 Nutzlast 820 lbs 6,82 m Spannweite 35,3 ft 2,05 m Flügelfläche 178,5 sq.ft 1,88 m Länge 22,5 ft 7,42 dN/PS Höhe 6,7 ft 41,6 dN/m2 Luftschraubendurchmesser 74 inch 23 dN Leistungsbelastung 11,6 lbs/hp 68 l Flächenbelastung 10,0 lbs/sq.ft 2,25 atü Gepäckskapazität 50 lbs Holz-Luftschr. Metall-Luftschr. Kraftstoffvorrat 36 gallons 177 km/h 180 km/h Reifendruck 18 lbs/sq.inch 161 km/h 161 km/h Leistungsdaten Holz-Luftschr. Metall-Luftschr. 1750 lbs 2070 lbs + 68 km/h 68 km/h Höchstgeschwindigkeit 130 mph 128 mph 138 m 119 m Reisegschwindigkeit 115 mph 113 mph 290 m 229 m (bei 75% Leistung) 117 m 117 m Mindestgeschwindigkeit 43 mph ++ 45 mph++ 114 km/h 114 km/h Startstrecke 200 ft ++ 300 ft++ Startstrecke 3.16 m/sec 3.6 m/sec über 15 m Hindernis 501 ft ++ 950 ft++ Landestrecke ++ ++ 102 km/h 102 km/h 350 ft 410 ft 1 : 9,4 1 : 8 Beste Steiggeschwindigkeit 75 mph 75 mph 4115 m 4800 m Steigleistung 960 ft/min 760 ft/min 4879 m 5410 m Bester Steigwinkel bei 45 mph 55 mph 19 l/h 19 l/h Bestes Steigverhältnis 1 : 5 1 : 9 Dienstgipfelhöhe ca. 19000 ft 17000 ft 580 km 580 km Absolute Gipfelhöhe ca. 21300 ft 19000 ft Kraftstoffverbrauch 9 gal/h 9 gal/h (bei 75% Leistung Reichweite 460 miles 460 miles, Anmerkung: + = Fluggewicht über 794 kg ist neuerdings für besondere Metrische Maße: Verwendungszwecke unter Teil 8 der CAR erlaubt. “150” ++ = Landeklappen ausgefahren Lyc. 0-320 152 PS bei 2700 U/min Die Leistungsdaten sind für Flugzeuge unter “normalen 794 dN Bedingungen” mit vollem Fluggewicht in Meereshöhe 422 dN angegeben. 372 dN 10,8 m 16,6 m2 6,85 m 2.05 m 1,88 m 5,19 dN/PS 48,8 dN/m2 23 dN 136 l 2,20 bar Holz-Luftschr. Metall-Luftschr. 794 dN 939 dN+ 209 km/h 206 km/h 185 km/h 182 km/h 70 km/h++ 73 km/h++ 61 m++ 92 m++ 153 m++ 290 m++ 107 m++ 125 m++ 121 km/h 121 km/h 4,87 m/sec 3,86 m/sec 73 km/h 89 km/h 1 : 5 1 : 9 5791 m 5182 m 6492 m 5791 m 34 l/h 34 l/h 740 km 740 km, 0. 2 Triebwerk und Luftschraube Das Muster PA 18 “95" ist mit einem Continental Motor C-90-8F 10731 oder, falls auf Wunsch Starter und Generator eingebaut sein sollen, mit einem C-90-12F Motor ausgerüstet. Diese Motoren leisten 91,3 PS bei 2475 U/min. Das Muster PA 18 “150” ist mit einem Lycoming Motor 0-320 ausgerüstet, der bei 2700 U/min 150 PS leistet. Die Standard-ausführung dieses Typs ist gleichfalls ohne elektrische Anlage, die jedoch auf Wunsch nachgeliefert werden kann. 1841 Der Triebwerkträger der PA 18 Modelle besteht aus einer Stahlkonstruktion, die mit dem Rumpf durch eine Scharnieraufhängung am Brandschott 3200 schwenkbar befestigt ist, sodass die Rückseite des Motors bei der Wartung leicht zugänglich gemacht werden kann. Zum Schwenken des Motors sind 2667 zunächst die oberen, die seitlichen und die unteren Verkleidungsbleche zu entfernen, was infolge der verwendeten Haltebeschläge leicht durchführbar ist. Danach werden die Profilstützen der Motorverkleidung am Brandschott gelöst, die rechten Motorbefestigungsbolzen entfernt, die Drehzahlmesserwelle vom Motor gelöst und die rechte Seite des Motors nach vorne bis zum Anschlag ausgeschwenkt. Die Standard-Luftschraube der PA 18 “95” ist die Sensenich Holzluftschraube Type 72 GK-50. Eine Sensenich Metallluftschraube Type M 76 AK-2 ist auf Wunsch lieferbar. Bei der PA 18 “150” gehört die Sensenich Metallluftschraube Type 74 DM 65 zur Standard- ausführung.

Allgemein wurde bei der Wahl der Luftschrauben für die PA18

Modelle mehr Wert auf Start-, Steig- u. wirtschaftliche Dauerleistung als auf hohe Reisegeschwindigkeit gelegt. Falls Luftschrauben mit größerer Steigung verwendet werden, 533 kann die Reisegeschwindigkeit um einiges gesteigert werden. Der Typ “150” verfügt über ein rostfreies Stahl- Verbund Auspuffsystem, um die Auspuffgase wirkungsvoll abzuleiten. Es gestattet die Verwendung eines wirksamen Schalldämpfers ohne Verlust in der Energieausnützung des Motors durch Stauung der Auspuffgase. Der Schalldämpfer ist gleichzeitig als Wärmequelle für die Kabinenheizung und für das Vergaserheizsystem ausgebildet.

Abb.1: Flugzeugabmessungen

, 0. 3 Rumpf und Tragflächen 0. 4 Fahrwerk Das Rumpfwerk der PA 18 ist aus Stahlrohren zu einer starren Das PA 18- Fahrwerk ist mit einem erprobten wartungsfreien Konstruktion zusammengeschweißt. Eine Anzahl hoch Stoß-dämpfer ausgerüstet. Jede Stoßdämpferstrebe enthält zwei beanspruchter Teile ist aus Chrommolybdänstahl (4130). Andere 8"x1/4 Stoßdämpferringe. Die einzig notwendige Wartung an Teile sind aus 1025 Stahl. diesem Fahr-werk ist die gelegentliche Schmierung der Reparaturen am Rumpf können in der Art durchgeführt werden, Gelenkbolzen und Stoß-dämpferstrebe und Kontrolle der wie sie in dem Civil Aeronautic Manual Nr. 18 genehmigt sind. Gelenkbolzenbüchsen, die bei Verschleiß ersetzt werden Reparaturausrüstungen für diesen Konstruktionstyp sind können. allgemein erhältlich. Eine Flüssigkeits-Stoßdämpferanlage bestehend aus Der Rumpf ist durch Verwendung eines Zinkchromatüberzuges Öldruckstoß-dämpferstrebe und leichten Stoßdämpferseiten korrosionsgeschützt, er ist weiterhin mit einem Schutzanstrich kann auf Wunsch geliefert werden. aus Nitratlack überdeckt. Eine dritte Das Spornrad SCOTT Model 3-24-B (jetzt Series 2000) ist voll Sicherheitslackschutzschicht ist an den Stellen aufgespritzt, an drehbar und steuerbar. denen die Stoffbespannung mit dem Stahlrohrgerüst in Der Standard-Spornradreifen ist aus Vollgummi mit den Berührung kommt. Soll das Flugzeug in Salzwassergebieten Abmessungen 6.00 x 2. verwendet werden, kann der Rumpf vor dem Auftragen von Für spezielle Anwendungen wurden auch andere Spornräder der Zinkchromat und Lack metallisiert werden, gleichzeitig wird das Firmen SCOTT und MAULE verwendet (siehe Parts-Catalog). Innere des Rohrsystems mit Leinöl überzogen, um eine innere Zum Laufradzubehör gehören Goodrich D-3-13-A-1 Felgen, auf Korrosion zu vermeiden. denen 8.00x4Vierschichtreifen montiert werden. Der Der Tragflächenaufbau besteht aus genieteten Alu- Rippen, Reifendruck von 2.2 bar muss selbstverständlich konstant welche auf in Strangpressverfahren hergestellten Alu-Holmen gehalten werden, um ein Rutschen des Reifens auf den Felgen zu montiert sind, sowie aus Zug- und Druck- Rohrstreben und vermeiden und die Haltbarkeit zu verlängern. hochfesten, rostfreien Spanndrähten. 0. 5 Leitwerk Zur Formgebung der Flügelvorderkante und des Die Teile, aus denen das Leitwerk besteht, sind Seitenflosse, Querruderhilfsholmes wurden Alu-Bleche verwendet. Der Seitenruder, Höhenruder und Höhenflosse. Sie alle sind aus Randbogen aus Eschenholz - ein zäher leichter Konstruktionsteil Stahlrohr mit Stahl U-Profilrippen gebaut. Die Rudergelenke - kann beträchtlichen Stössen an den Flügelenden widerstehen, haben Bronze-Einsatzbüchsen, die gelegentlich mit leichtem Öl ohne Schaden zu erleiden. geschmiert werden sollen. Die Tragflächen sind am oberen Teil des Rumpfes an den Rostfreie Stahl-Spanndrähte spannen die Höhenflosse zur Flächenanschluss- Beschlägen befestigt. Eine weitere Seitenflosse und zum Rumpf. Die Leitwerk-Verspannungsdrähte Verbindung mit dem Rumpf besteht durch die Flächenstreben, dürfen nicht zum Verschieben und zum Anheben des Flugzeuges welche am unteren Teil des Rumpfes und an den benutzt werden. Strebenanschluss-Beschlägen der Tragflächenholme befestigt Obwohl Seitenflosse und -ruder bei den beiden Modellen der PA sind. Die Länge der Streben kann am unteren Ende durch Ein- 18 gleich sind, zeigen Höhenflossen und -ruder Unterschiede: die oder Herausziehen des Gabelkopfes verstellt werden. Diese PA 18 “150” hat eine größere Spannweite des Höhenleitwerkes, Verstellmöglichkeit wird zur Einstellung der Tragflächen um eine besondere Längsstabilität zu erzielen. Die Höhenruder verwendet. Um ein Verbiegen der Flächenstreben zu verhüten, sind aerodynamisch ausgeglichen, um die Stabilität zu soll jegliches Anheben des Flugzeuges nur an den Enden der verbessern und die Steuerkräfte zu vermindern. An der PA 18 Streben erfolgen., “95” ist das Höhenleitwerk fast identisch mit dem des jeden Tank angebracht. Der Durchlauftank für den linken oder vorgenannten Modells. Haupttank ist vor dem Instrumenten-brett, der für den rechten 0. 6 Steuersystem hinter dem oberen Teil des hinteren Sitzes angebracht. Normale Doppelsteuer- u. Doppel- Gashebelbedienung sind in Kraftstoffmesser sind an der oberen Kabinenverkleidung der PA 18 eingebaut. Im Modell “150”, das mit Landeklappen angebracht und können leicht von beiden Seiten eingesehen ausgerüstet ist, wurde die Landeklappenbetätigung im vorderen werden. Der Kraft-stoffhahn liegt an der linken Kabinenwand Sitz angebracht. Alleinflug wird bei beiden Modellen vom nahe dem Vordersitz. Vordersitz durchgeführt, obwohl auch die Steuerung vom Der Kraftstoffreiniger an der linken unteren Seite des Rücksitz vollkommen durchführbar ist. Brandschotts im Triebwerkraum fängt Wasser oder Sinkstoffe, Der Landeklappenhebel kann in jede beliebige der drei die sich in den Kraftstoff gemischt haben, auf und sollte daher vorhandenen Stellungen gebracht werden (“Voll ein” - “halb aus” regelmäßig nachgesehen werden. Kraftstoffsiebe sind in jedem - und “voll aus" - Stellung). Volle Landeklappenstellung wird für Tankauslass, im Reiniger und am Vergaser angebracht. Landungen mit Minimalgeschwindigkeit empfohlen. Halbe oder Die Anlass- Einspritzpumpe an der linken Seite des volle Stellung kann zur Verkürzung der Startstrecke verwendet Instrumenten-brettes entnimmt Kraftstoff aus dem oberen Teil werden, je offener die Klappe, desto kürzer der Start. Eine des Reinigers und pumpt ihn direkt in alle vier Zylinder des Minimumstartstrecke kann erzielt werden, wenn man den Start Motors. Die Einspritzpumpe ist nach Gebrauch zu verriegeln, um mit eingefahrenen Klappen beginnt und bei Erreichen einer Störungen des Motors zu vermei-den. Startgeschwindigkeit von 30 bis 35 Meilen (49 bis Ein Schnellstop ist in der Gemischregelung enthalten. Volles 57 km/h) die Klappen voll ausfährt. Der beste Steigwinkel wird mit Herausziehen des Gemischreglerknopfes unterbricht den voll ausgefahrenen Klappen erzielt. Das beste Steigverhältnis Kraftstofffluß zum Vergaser. Dieser Unterbrecher ist stets zum erreicht man ohne ausgefahrene Klappen. Abstellen des Motors zu verwenden. Beim Zwei-Tank-System ist Der Höhenflossenverstellantrieb ist auf der linken Seite der es zu empfehlen, dass der linke Tank als Haupttank betrachtet Kabine neben dem Vordersitz angebracht. Ein permanent wird und auf langen Flügen der Kraftstoff zuerst vom rechten automatischer Dehnungsausgleich, der aus einer losen Tank zu entnehmen ist. Der linke Tank wird bis zuletzt Spannrolle mit Zugfeder-befestigung in der Nähe der hinteren aufgehoben. Um die größte Reichweite zu erzielen, muss man Hauptrolle besteht, gewährleistet einen ordnungsgemäßen Zug den Kraftstoff so lange vom rechten Tank zu entnehmen auf den Höhenseilzug und verhindert ein Durchrutschen des versuchen, bis der Motor wegen zu geringer Kraftstoffzufuhr zu Seiles. Dieses System bedarf ausser Schmierung und Inspektion stottern beginnt. Dann ist sofort auf den linken Behälter keiner Wartung. umzuschalten. 0. 7 Kraftstoffsystem 0. 8 Elektrische Anlage Ein 68-Liter Kraftstofftank befindet sich in der linken Tragfläche Jedes Modell der PA 18 kann auf Wunsch mit einer elektrischen und ist der Hauptkraftstoffvorrat der PA 18 “95” Standard An-lage geliefert werden. Sie besteht aus Starter, Generator, Ausführung. Ein zweiter 68-Liter Tank kann als Sonderzubehör in Batterie, Spannungsregler, Amperemeter, Starter-Solenoid, der rechten Tragfläche eingebaut werden. Bei dem Modell “150” Sicherungsschalter, Sicherungen, Schalter und gehören zwei 68-Liter Tanks zur Standard-Ausführung. Verbindungskabel. Ein kleiner Durchlauftank von etwa 2 Litern, der die Eine 12- Volt Batterie ist im Rumpf hinter dem Gepäckraum Aufrechterhaltung eines konstanten Zuflusses zum Motor untergebracht. Der Hauptschalter und die Sicherungsschalter unabhängig von der Lage des Flugzeuges gewährleistet, ist für sind auf einem Schaltbrett oberhalb der rechten Tür montiert., Die Sicherungs-schalter schalten automatisch den Stromkreis Verstellhebel anzuheben und der Sitz nach vorne aus seiner aus, falls eine Überlastung eintritt. Zum Wiedereinschalten des Gleitschiene herauszuschieben. Stromkreises ist der Knopf nur wieder hineinzudrücken. Ein Zur Vergrößerung des Raumes für Lasttransporte kann die fortwährendes Herausspringen des Sicherungsschalters zeigt Rücken-lehne des hinteren Sitzes leicht entfernt werden. Zuerst einen Kurzschluss an, der zu überprüfen ist. Der Hauptschalter sind die Federklemmen an der Rückenlehne hinten oben ist mit einer Haupt- und einer Nebensicherung verbunden. Sie herauszuziehen, dann kann die Rückenlehne aus den unteren sind in der Nähe des Batteriebehälters angeordnet, wo auch das Halterungen herausgezogen werden. Starter-Solenoid angebracht ist. Beide Sitze der PA 18 sind Schultergurten ausgestattet. Ein Spannungsregler an der Motorseite des Brandschotts ist in Die Steuerung für die Luftzuführung zur Kabinenheizung befindet das System eingebaut, um die benötigte Spannung der Batterie sich an der linken Kabinenseite (Schiebeknopf). Kühlluftzufuhr aufrecht zu erhalten. Positions- und zur Kabine erfolgt durch die Schiebefenster an der linken Instrumentenbrettbeleuchtung (Sonderzubehör) werden Kabinenseite. Für Flüge zu Sonderzwecken wie fotografieren, gemeinsam mit dem Schalter am elektrischen Schaltbrett jagen etc., können die rechte Tür und das Schiebefenster betätigt. geöffnet werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass 0. 9 Anstrich keine großen Luftkräfte auf die geöffneten Fenster wirken. Der Duraclad-Anstrich der PA 18 besteht aus einem feuerfesten Buty-rat- Plastikmaterial auf der Stoffbespannung, sowie Emaille auf den Metallaußenflächen. Duraclad sichert neben seiner Feuerfestigkeit einen ansprechenden Hochglanzanstrich, der eine viel höhere Lebens-dauer besitzt als frühere Nitratanstriche. Die gesamte Stoff-bespannung der neuen Modelle ist innen und außen mit Butyrat Plastikmasse verarbeitet. Alle äußeren Metallflächen sind emailliert. Der Duraclad-Anstrich darf nicht mit anderen, unverträglichen Material überdeckt werden. Der Gebrauch von anderem Material als ursprünglich verwendet, zerstört den Anstrich. 0. 10 Kabinenausstattung Der Standard Instrumentensatz der PA 18 umfasst Höhenmesser, Fahrtmesser, Kompass, Öltemperatur- u. druckmesser, sowie Drehzahlmesser. Auf Wunsch sind Spezialinstrumentenbretter mit kompletter Instrumentierung lieferbar. Ein Fein-Höhenmesser oder Registrier-Drehzahlmesser kann ebenfalls zum Standardbrett geliefert werden. Der vordere Sitz kann durch Anheben eines Hebels an der linken Seite des Sitzrahmens nach vorne und rückwärts verstellt werden. Um den Sitz ganz zu entfernen, ist der vordere Haltestift an der linken hinteren Ecke herauszunehmen, dann der, 1 - BETRIEBSANWEISUNGwird, ist der Motor abzustellen und die Ursache festzustellen. 1. 1 Vor dem Flug Der Motorwarmlauf erfolgt mit 800 bis 1000 U/min und sollte bei Das Flugzeug ist vor dem Flug einer sorgfältigen Sichtkontrolle in Be-zug warmem Wetter nicht länger als 2 Minuten und bei kaltem Wetter auf Reifen, Fahrwerk, Leitwerksflächen, Kraftstofftankverschlüsse, nicht länger als 4 Minuten betragen. Die Magnete sind bei 1800 Motorhaube, Luftschraube, Kraftstoffablass etc. zu unterziehen. Beim U/min zu kontrollieren, wobei der Drehzahlabfall 100 U/min nicht Einsteigen in das Flugzeug sollte der Pilot sicher sein, dass die Steuerungen überschreiten darf. Der Motor ist zum Start warm genug, wenn normal arbeiten und in der richtigen Lage sind und dass die Tür man zügig Gas geben kann, ohne dass der Motor stottert. geschlossen und verriegelt ist. Die Vergaservorwärmung ist während des Warmlaufes zu 1. 2 Anlassen des Motors kontrollieren um sicherzustellen, dass die Anlage funktioniert Bei kaltem Motor mit der Einspritzpumpe 3 bis 5 Stöße und im Bedarfsfalle der Vergaser von Eisansatz befreit werden einspritzen, nachdem der Kraftstoffhahn auf den richtigen Tank kann. Bei Außentemperaturen zwischen 20o und 70o F (-7o und + geschaltet wurde. 21o C) sollte auch im Fluge gelegentlich die Gemischreglerhebel auf “reich” (hineingeschoben), Vergaservor- Vergaservorwärmung kontrolliert werden, um zu sehen, ob sich wärmung ausschalten (kalt) und den Gashebel ca. 3 bis 4 mm am Vergaser Eis angesetzt hat. Wenn der Motor ohne nach vorne schieben oder so weit, dass beim Durchdrehen des ersichtlichem Grund an Drehzahl verliert, wird in den meisten Motors von Hand der Luftsog am Vergaser hörbar ist. Der Motor Fällen die Anwendung der Vergaservorwärmung genügen. sollte mindestens viermal durchgedreht werden. Danach die Bremsen setzen und den Zündschalter auf “beide” 1. 4 Start, Steigflug und Überziehgeschwindigkeiten (both) drehen. Anschließend wird der Motor von Hand oder, wenn Die Höhenflossentrimmung ist zum Start ungefähr auf “normal” ein Starter eingebaut ist, mit diesem angelassen. Wenn der Motor zu stellen. Den Kraftstoffhahn auf „beide“ oder bei Ausführung nach den ersten Umdrehungen nicht anspringt, schiebe den mit einem Tank auf „auf“ stellen, die Vergaservorwärmung auf Gashebel - bei drehendem Motor und eingeschalteter Zündung - “kalt” und den Gemischregler auf “reich”. Die Landeklappen nach vorne. Sobald der Motor anspringt, nimm den Gashebel können, falls erforderlich, ausgefahren werden, sollten jedoch, wieder zurück. Wenn der Motor nicht anspringt, ist erneut sobald die Steigflug-geschwindigkeit erreicht ist, wieder einzuspritzen und oben angeführtes Verfahren zu wiederholen. eingefahren werden, um die beste Steiggeschwindigkeit zu Fahre fort, das Gemisch im Zylinder durch weiteres Einspritzen erzielen. anzureichern oder wenn zuviel eingespritzt wurde, bei Die beste Steigfluggeschwindigkeit bei vollem Fluggewicht liegt drehendem Motor und Gashebel in Vollgasstellung das Gemisch für beide Modelle der PA 18 bei 75 MPH (121 km/h). Bei im Zylinder zu “magern”. geringerem Fluggewicht ist die beste Steigfluggeschwindigkeit Sollte der Motor auch dann nicht anspringen, sind Zündung und entsprechend geringer. Vergaser auf Fehler zu untersuchen. Die Überziehgeschwindigkeit der PA 18-150 bei maximalem Flug- Bei warmem Motor nicht einspritzen. Zündschalter auf “beide” gewicht, voll ausgefahrenen Landeklappen und Motor im Leerlauf stellen und durchdrehen. Wenn der Motor nach 4 ist 43 MPH (70 km/h). Bei eingefahrenen Klappen erhöht sich Kompressionshüben nicht anspringt, wird er zwangsläufig dieser Wert um 4 mph ( 6,5 km/h). “versaufen” und ist daraufhin mit Vollgasstellung anzulassen. 1. 5 Reiseflug 1. 3 Warmlauf und Bodenüberprüfung Die Reisegeschwindigkeit bei vollem Fluggewicht und 75% Unmittelbar nach dem Anspringen des Motors ist der Öldruck zu Motorleistung, bezogen auf Normalbedingungen in Meereshöhe, kontrollieren. Wenn innerhalb von 30 sec. kein Druck angezeigt beträgt für die PA 18 “95” 100 MPH (161 km/h) und für die PA 18, “150” 115 MPH (185 km/h). Reisegeschwindigkeit und Verringerung des Kraftstoffverbrauches, sowie eine merklich Motordrehzahl sind jeweils von der verwendeten Luftschraube verringerte Motorabnützung ergeben. abhängig. Das Kraftstoffverbrauchs-Diagramm sollte mit zu Rate gezogen Normal sollte die “95” mit 2275 U/min und die “150” mit 2400- werden, um bei den jeweiligen Erfordernissen die entsprechende 2450 U/min geflogen werden. Die 75% Motorleistung (bei wirtschaftlichste Drehzahl zu ermitteln. niederer Flughöhe) kann jedoch auch folgendermaßen ermittelt Eine bedeutende Einsparung im Kraftstoffverbrauch kann bei werden: beiden Typen durch überlegte Anwendung des Gemischreglers 1) Fliege das Flugzeug so nahe als möglich dem während des Fluges erzielt werden. Der fortwährende Meeresspiegel mit Vollgas bis die maximale Gebrauch der Vergaser- Vorwärmung im Fluge steigert den Fluggeschwindigkeit erreicht ist. Notiere die Drehzahl bei Verbrauch. Solange sich keine starken der erreichten Höchstgeschwindigkeit im Horizontalflug. Vereisungserscheinungen am Vergaser zeigen, sollte man nicht 2) Vermindere die festgestellte Höchstdrehzahl um 10% und mit eingeschalteter Vorwärmung fliegen. Die Vorwärmung ist fliege mit 90% der Vollgasdrehzahl. Die so ermittelte jeweils nur für einige Sekunden in Zeitabschnitten einzuschalten, Reisedrehzahl ergibt bei die der Stärke der Vereisungsgefahr entsprechen. a) PA 18 "95" eine Reisegeschwindigkeit von 100 MPH 1. 6 Anflug und Landung (161 km/h) mit einem Kraftstoffverbrauch von ca.5 US- Während des Anschwebens ist das Flugzeug durch die Gal/h (19 l/h) mit reichem Gemisch Höhenflossen-trimmung so zu trimmen, dass keine Kraft am b) PA 18 "150" eine Reisegeschwindigkeit von 110 MPH Steuerknüppel notwendig ist, um eine Gleitgeschwindigkeit von (177 km/h) mit einem Kraftstoffverbrauch von ca. 9 US- 70 MPH (113 km/h) beizubehalten. Gal/h (34 l/h). Wenn die Reisegeschwindigkeit der "150" Die Landeklappen sind bei einer Geschwindigkeit, die nicht über auf den gleichen Wert wie die "95" (ca.100 MPH) 85 MPH (137 km/h) liegt, auszufahren. Der Gemischregler steht vermindert wird, wird die "150" ebenfalls nur ca. 5 US- auf “full rich”, der Kraftstoffhahn auf dem entsprechenden Gal/h (19 l/h) Kraftstoff benötigen. Siehe auch Tank. Wenn keine Vereisungserscheinungen auftreten, braucht Kraftstoffverbrauchs-Diagramme. die Vergaservor-wärmung nicht verwendet zu werden, jedoch soll Die “150” ist mit einer Metallluftschraube, d. h. mit einer festen Luftschraube von 1,42 m Durchmesser ausgerüstet, die in erster Linie Start und Steigen der Motor ab und zu durch Gasgeben betriebswarm gehalten begünstigt. Die Verwendung dieser Luftschraube vermindert die werden. Leistungsbeanspruchung des Motors bei normaler Umdrehung und Während des Ausrollens wird das steuerbare Spornrad für die verbessert somit die Wirtschaftlichkeit im Kraftstoffverbrauch. Ein mit dieser Richtungseinhaltung benutzt. Die Bremsen sind so wenig wie Luftschraube ausgerüsteter Motor benötigt bei 2400 U/min unter normalen möglich zu gebrauchen, um einen übermäßigen Bremsen- u. Verhältnissen 60% der Motorleistung gegenüber 75% wie sonst üblich. Der Reifenverschleiß zu vermeiden. Kraftstoff-verbrauch liegt bei 23,1 l/h gegenüber 29,1 l/h bei 75%iger Der Motor wird nach der Landung still gesetzt, indem man den Leistung. Gemischhebel im Leerlauf bis zum Anschlag herauszieht. Nach Für Schul- und andere Zwecke, bei denen für eine Stillstand des Motors, Zündung und Hauptschalter (falls zufriedenstellende Leistung nicht die volle Kraft des Motors eingebaut) ausschalten. benötigt wird, ist der Betrieb dieser Luftschraube mit 2200 U/min oder weniger für Start, Steigen und Normalflug zu empfehlen. Damit wird noch immer mehr Leistung zur Verfügung stehen als früher bei 65 PS- Schulflugzeugen und wird eine weitere, 2 - ALLGEMEINEWARTUNG2) Einstellwinkel: 2. 1 Justierung und Aufrüstung Man legt wiederum einen Klotz von 9,5 mm Höhe auf das äußere Das Flugzeug wird folgendermaßen nivelliert: Ende einer Wasserwaage von 75 cm Länge. Bei der äußeren Von der Öffnung in der Hinterseite des oberen Türrahmenprofils Querruderrippe hält man die Wasserwaage unter den lasse man ein Senkblei an einem Faden herunterhängen. Die Vorderholm an, wobei der Abstandklotz rückwärts ist. Die genaue Öffnung tritt zutage, wenn man die Verkleidung der Anstellung ist erzielt, wenn die Libelle in der Mitte liegt. Die Tragflächenwurzel an dieser Stelle fortnimmt. Das Flugzeug hinteren Streben sind zur Berichtigung durch entsprechendes stimmt in seiner Längs- u. Seiten-nivellierung, wenn das Lot Hinein- oder Herausdrehen des Gabelkopfes zu verstellen. direkt über einer Vertiefung in dem Rohr des horizontalen 3) Leitwerk: Türrahmens einpendelt (etwa 2,5 cm vor dem hinteren Ende). Bei horizontaler Stellung des Flugzeuges kann die HöhenflosseSeitenjustierung: an ihren hinteren Holmen nivelliert werden, indem man den Unter der Innenseite der Achsen sind solange Heber oder Klötze Verstrebungsdraht verstellt. Dabei muss die Achse der zu stellen, bis das Lot ungefähr mit der Markierung im Türrahmen Höhenruderlager von Spitze zu Spitze in einer geraden Linie über-einstimmt. verlaufen. Die Seitenflosse sollte senkrecht stehen (gemessen anLängsjustierung: den Seitenruderlagern). Das Heck ist mit einem regulierbaren Heber zu unterstützen oder 2. 2 Reifenpflege so zu stellen, bis es sich in Horizontalfluglage befindet. Die Lage Um beste Reifenpflege zu erzielen, sind die Reifen stets auf dem des Hecks ist so lange zu verändern, bis das Lot in der rich-tigen Luftdruck zu halten, der bei der PA 18 bei 2.20 bar liegt. Längsrichtung mit dem genannten Zeichen übereinstimmt. Wenn nötig, sind die Reifen auf den Rädern umzudrehen, damit Danach sind die Klötze der Seitenjustierung erneut zu eine längere Haltbarkeit erzielt wird. berichtigen, bis das Lot über der dazu genannten Markierung 2. 3 Batteriepflege hängt. Sodann ist das Flugzeug in beiden Achsen nivelliert. Mit der elektrischen Anlage kann auf Wunsch eine 12 Volt - Die Aufrüstung geschieht folgendermaßen: Batterie eingebaut werden. Die Batterie soll häufig auf richtigen 1) V-Stellung der Tragflächen: Flüssig-keitsstand überprüft werden. In keinem Fall die Batterie Auf das eine Ende einer Wasserwaage von 75 cm Länge legt man über die Stauplatten hinaus auffüllen. Diese Überprüfung kann einen Klotz von 9,5 mm Höhe. Dann halte man die Waage mit dem entfallen, wenn eine Wartungsfreie Batterie eingebaut ist. Abstandklotz nach außen zwischen Haupt- und Notstrebe Vergewissern, dass alle Anschlüsse sauber und fest sind. Wenn unterhalb des Vorderholms. Wenn die Libelle in der Mitte liegt, die Batterie nicht voll aufgeladen ist, so ist sie nachzuladen, haben die Vorderholme einen Winkel von 45 Min. zur wobei mit einer Aufladeleistung von 4 Amp. zu beginnen und mit Horizontalen. Normalerweise ist die richtige Stellung gegeben, 2 Amp. aufzuhören ist. Falls eine schnelle Aufladung notwendig wenn an dem Gabelgelenk des Strebenanschlusses sieben ist, aufpassen, dass der Hauptschalter beim Aufladen Gewindegänge zu sehen sind. (Eine äußerste Verstellung auf 15 ausgeschaltet ist. Gewindegänge ist zulässig). Wenn hierdurch die richtige Stellung nicht erreicht wird, ist der Rumpf auf Seitennivellierung zu 2. 4 Bremsenpflege überprüfen, indem man die Wasserwaage zwischen die Köpfe der Das Bremssystem ist mit Bremsflüssigkeit entsprechend MIL-H- vorderen Fahrwerksbolzen hält. Diese Art der Seitennivellierung 5606 (z.B. SHELL Fluid 4 oder ESSO Invarsol FJ 13) gefüllt. Dies ist besser als die mittels Lot. Dann ist die jeweilige gleichmäßige ist bei jeder 100 Stunden Inspektion zu überprüfen und wenn Stellung erneut zu überprüfen. notwendig, nachzufüllen. Beim Wiederauffüllen darf nur, BremsfIüssigkeit nach obiger Spezifikation verwendet werden. durchfließt, wird der Schlauch wieder abgeklemmt. Das Wenn es notwendig erscheint, das Bremssystem nachzufüllen Bremspedal lässt man langsam in Normalstellung oder wenn die Bremswirkung nachlässt, wahrscheinlich durch zurückgehen. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, Luft in der Leitung verursacht, ist folgende Anweisung zu bis keine sichtbaren Luftblasen mehr durch den befolgen: Entlüftungs-schlauch austreten. Die Anlage ist dann 1) Zum Füllen des Bremssystems ist zunächst die vollkommen entlüftet. Füllschraube am Hauptbremszylinder des rechten Rades f) Die Entlüftungsschraube wird eingeschraubt, überprüft zu entfernen. Die Entlüftungsschraube an dem T-Stück der ob der Hauptzylinder voll ist und die Füllschrauben rechten Bremse ist abzuschrauben und die Leitung der wieder aufgesetzt. Danach werden die Bremsen auf Bremsflüssigkeitspresse anzuschließen. Das Bremssystem ausreichende Wirksamkeit überprüft. wird aufgefüllt, bis die Hauptzylinder voll sind. Der Die Bremsen der PA 18 brauchen nicht nachgestellt zu werden. Vorgang wird an der linken Radbremse wiederholt. Falls Wenn nach langem Gebrauch die Bremsen in der Wirksamkeit keine Presse vorhanden ist, kann eine offene nachlassen, können die Bremsbeläge auf folgende Art leicht Kanne mit angeschlossener Leitung verwendet werden, erneuert werden: Die Räder abnehmen, um die Bremsbacken wobei darauf zu achten ist, dass die Kanne höher als der freizulegen. Dann sind die Bremsbacken mittels Zylinder gehalten wird. Wenn beide Zylinder aufgefüllt Schraubenzieher seitlich aus der Haltevorrichtung sind, werden die Füll- und EntIüftungsschrauben wieder herauszunehmen. Mit neuen Belägen versehen, werden sie aufgeschraubt. Die Bremsen sind auf ausreichende wieder eingebaut und die Räder aufgesetzt. Wirksamkeit zu überprüfen. Bei Scheibenbremsen werden innen und außen je zwei 2) Luft in den Bremsleitungen verursacht mangelhafte Bremsbeläge (Cleveland P/N 66-106) benötigt. Bremsen-Funktion. Das Bremssystem kann auf folgende Die Räder können schnell abmontiert werden, indem man die Art entlüftet werden: Naben-kappe abnimmt, den Splint von der Nabenmutter entfernt a) Zunächst ist die ganze Anlage auf Bruch oder und die Mutter abschraubt. Das Rad kann dann frei von der Undichtheit zu überprüfen; Achse abgenommen werden. b) Die Entlüfungsschraube der jeweiligen Bremse ist zu Reifen werden folgendermaßen abmontiert: entfernen und ein EntIüftungsschlauch anzuschließen. 1) Luft ablassen. Das offene Ende wird auf einen sauberen 2) Sicherung vom äußeren Radflansch entfernen. Auffangbehälter gelegt; 3) Den Sprengring, der den äußeren Flansch festhält, heraus- c) die Füllschraube des jeweils zu entlüftenden Haupt- nehmen. Zylinders wird entfernt; 4) Flansch, Reifen und Schlauch seitlich von der Felge d) die Hauptzylinder werden mit Bremsflüssigkeit nach abziehen. obiger Spezifikation gefüllt. Die Zylinder sind 2. 5 Kraft- und Schmierstofferfordernisse während des Entlüftens stets voll zu halten; Die PA 18 soll mit 80/87 Oktan- Flugbenzin geflogen werden. Das e) Das Bremspedal wird ruckartig durchgetreten, um das Glas des Kraftstoffanzeigers ist gelegentlich zu reinigen, damit Überlaufen durch den Schlauch in den Behälter zu der Kraftstoffanzeiger stets klar zu erkennen ist. Zum Reinigen verstärken. Wenn das Pedal zurück in Normalstellung oder Auswechseln des Kraftstoffanzeigers ist vorher die untere gelassen wird, muss der Schlauch dicht abgeklemmt Verkleidung des Tragflächen-Rumpfanschlusses abzunehmen. werden. Danach Druck auf den Schlauch nachlassen Der Gummischlauch am unteren Ende der Anzeigerbefestigung und erneut kräftig durchtreten. Während die Flüssigkeit, ist abzuklemmen, damit kein Kraftstoff aus dem Tank auslaufen 5) Stärkere Kratzer oder Beschädigungen können mit kann. Dann entnimmt man den Kraftstoffanzeiger durch Abziehen Feinschleif- mitteln zum Ausglätten der Kratzer beseitigt von den verbindenden Gummischläuchen. werden. An beiden Seiten polieren und einwachsen. Der Ölvorrat des 0-320 Motors der “150" beträgt 7,5 Liter. Es wird 2. 7 Fahrwerkswartung empfohlen, das Motoröl nach jeweils 50 Flugstunden zu Die Fahrwerks- Stoßdämpfer, die in der stromlinienförmigen wechseln, unter ungünstigen Bedingungen eher früher. Die Stoß-dämpferverkleidung liegen, sollten regelmäßig auf Mindestölmenge beträgt 2 Liter. Verschleiß-erscheinungen untersucht werden. Die Folgende Sorten werden für die speziellen Temperaturen Stoßdämpferstreben und Fahrwerkgelenkbolzen sind stets mit empfohlen. leichtem Fett oder Öl gut geschmiert zu halten. Temperaturen über + 40o C - SAE 50 (ESSO 100) 2. 8 Vergaserluftfilter Temperaturen unter + 40o C - SAE 30 (ESSO 65) 1) Sichtkontrolle Temperaturen unter -15o C - SAE 20 Die Papierpatrone ist einer Sichtkontrolle zu unterziehen Der Ölvorrat des C-90-8F, -12F oder -14F-Motors in der “95” und zwar in Zeitabständen, die 8 Betriebsstunden nicht beträgt 4,7 Liter. Die zu verwendenden Sorten bei den überschreiten bzw. nach jedem Betrieb, der unter verschiedenen Temperaturen sind die gleichen wie für den 0-320- erheblichen Staubbedingungen erfolgte. Diese Kontrolle Motor. Ist kein spezieller Ölfilter eingebaut, muss das Öl hat den Sinn, rechtzeitig festzustellen, ob die entsprechend Herstelleranweisung alle 25h gewechselt werden. Papierpatrone gerissen ist, ob das äußere Sieb oder die 2. 6 Pflege von Windschutzscheibe und Fenster Enddichtungen beschädigt sind oder ob der Die Windschutzscheibe und Fenster sind aus Plexiglas Luftdurchgang nicht durch Blätter, Papier etc. behindert hergestellt und bedürfen zu ihrer Wartung einer gewissen Pflege ist. und Vorsicht, um sie sauber und klar zu halten. 2) Reinigung Folgende Behandlung wird empfohlen: Papierpatrone herausnehmen und durch Ausklopfen auf einer harten 1) Mit klarem Wasser abspülen, groben Schmutz mit der Hand Unterlage von Kies, Sand und Schmutz befreien. Nicht mittels Luftschlauch ausblasen. beseitigen. 2) Mit schwacher Seifenlösung und warmem Wasser 3) Auswechslung abwaschen. Dazu ein weiches Tuch oder Schwamm Wenn die vorhandene Papierpatrone in gutem Zustand und nach benutzen (nicht scheuern). erfolgter Reinigung als nicht verstopft befunden wurde (siehe 3) Öl, Fett oder Farbe sind mit einem petroleumgetränkten Punkt 1 und 2), sollte folgende Prüfung durchgeführt werden: Lappen zu entfernen. a) Lasse den Motor mit Vollgas laufen und notiere die Anmerkung: VolIgas- Standdrehzahl. Kein Benzin, Alkohol, Benzol, Tetrachlormethan, Lackverdünner b) Entferne die Papierpatrone und wiederhole den oder Fensterreinigungsmittel dazu verwenden. Vorgang wie unter Punkt 3.a. 4) Nach dem Reinigen versehe man die Fenster mit einer Wenn eine Drehzahlzunahme von 50 U/min und mehr auftritt, ist dünnen Schicht Wachspolitur. Leicht mit weichem, die Papierpatrone zu erneuern. trockenem Lappen verreiben., 2. 9 Seriennummernschild Das Schild ist unter dem vorderen Sitz am Boden angebracht. Die Seriennummer ist in allen Angelegenheiten der Wartung und bei Garantieansprüchen anzuführen., 3 - INSPEKTIONENMinimum 2200 U/min 3. 1 Triebwerk automatisch verstellbar (Koppers F200/00-73) 73.0" max. Durchmesser 3.1.1. Betrieb 71.5" min. Durchmesser Motor bis mindestens 50o C (120o F) warmlaufen lassen. Niedrig Einstellwinkel 12.5o gemessen an Kontrolliere: Station 24". • Vollgas-Standdrehzahl auf beiden Magnetreihen Feststehende Drehzahl (Höchstdrehzahl) • Magnete bei 1800 U/min - zul. Drehzahlabfall 100 U/min nicht über 2425 U/min • Vergaservorwärmung bei Vollgas nicht unter 2375 U/min • Zündschalter auf richtige Funktion Einbau und Betrieb muss in Übereinstim- • Leerlaufdrehzahl 550 bis 600 bei Vergaservorwärmung mung mit Kopper's Einbauanweisungen und “kalt” Betriebsbegrenzungen Nr. 33 erfolgen. • Öldruck (PA 18 “95” min. Leerlauf 10, normal 30-35) Lycoming 0 - 320 (PA 18 “150” min. Leerlauf 25, normal 65- Nenndrehzahl: 2700 U/min 85) Vollgas Standlaufdrehzahl • Schnellstop bei 800 U/min - Motor soll sauber auslaufen feste Metallluftschraube2350-2450 U/min • Generator und Spannungsregler auf Funktion 3.1.2. Motoraufhängung (Hauptschalter eingeschaltet) Motoraufhängung auf Beschädigung und Risse an • Bei voll aufgeladener Batterie wird das Amperemeter auch Schweißstellen oder in Ecken untersuchen. bei Vollgas nur einen sehr geringen Ausschlag Schutzanstrich der Aufhängung nachsehen, freie Stellen anzeigen. schmirgeln und nachstreichen. Continental C 90-8 F, C90-12 F oder C90-14F Gummistoßdämpfer auf Güte und Ausdehnung überprüfen. Nenndehzahl: 2475 U/min Motorbefestigungsbolzen sollen mit 60 bis 80 inch pounds angezogen werden. Befestigungsbolzen auf Sicherung Luftschrauben: kontrollieren. Starre Holzluftschraube: 72.0" max. Durchmesser 70.5" min. Durchmesser 3.1.3. Motorverkleidung Standlauf: Maximum 2400 U/min Motorhaube reinigen und auf Beulen und Risse an Scharnieren Minimum 2100 U/min und Verstärkungen kontrollieren. Starre Metalluftschraube (McCauley 1B90) Spannung an den Haubenklappen-Verriegelungen überprüfen. 71.0" max. Durchmesser Richtige Spannung verhindert Schwingungen und Risse in den 69.5" min. Durchmesser Verkleidungsblechen. Standlauf: Maximum 2350 U/min Kanten, Leisten und Leitbleche sowie Lederborde auf Risse Minimum 2200 U/min und Sitz untersuchen, um Scheuern zu verhindern. Starre Metalluftschraube (Sensenich M76AK2) 3.1.4. Magnete 74.0" max. Durchmesser Magnete auf sichere Befestigung untersuchen. 72.5" min. Durchmesser Unterbrechergehäuse auf überschüssiges Öl untersuchen. Standlauf: Maximum 2350 U/min Unterbrecher auf Abstand und Korrosion überprüfen. Unterbrecherabstand 0,3 mm., Zündkerzenkabelverbindung am Magnet sowie Kabelisolierung Vergasergehäuse auf Risse untersuchen, besonders am auf Beschädigung und Scheuerstellen untersuchen. Einlass. Dichtungsringe an den Rädern nachsehen. Schwimmergehäuse entleeren und Schwimmer nachsehen. 3.1.5. Öl Ablassen Gashebel in der Kabine betätigen, um sich zu vergewissern, Öl ablassen und auf Metallteilchen untersuchen. dass sich die Drosselklappe ohne Klemmen und Haften in Ölfilter, Ablassschraube und das Gehäuse des Öltemperatur-messers offene und geschlossene Stellung bringen lässt. herausnehmen, reinigen und auf Metallteilchen prüfen. Die Betätigung der Luftklappe auf Klemmen und Haften, sowie auf die Stellung bei “FULL RICH” überprüfen. Ölablassschraube wieder einsetzen und sichern. Luftfilter auf Sicherung und Risse nachsehen - Heizrohrventil Ölbehälter auf Undichtheit sowie die flexiblen Leitungen auf auf volles Spiel. Beschädigung kontrollieren. Anschlüsse des Einlass- Gummischlauches auf Beschädigung 3.1.6. Zündkerzen und Sicherheit der Klemmbefestigung untersuchen. Kerzen herausnehmen, kräftig durchblasen und reinigen. Einlasssystem auf Undichtheit und Risse kontrollieren. Kerzen mit stark abgebrannten Elektroden ersetzen. Luftfilter in Kerosin reinigen und mit Nr.10 Öl tränken, vor dem Elektrodenabstand auf 0,041-0.052 mm (0.016-0.021 inch) Einbau das überflüssige Öl abtropfen lassen. bringen. Kerzen unter Verwendung eines Gewindeschmiermittels zur 3.1.10. Kraftstoffleitung Kraftstoffleitungen auf Undichtheit und Vermeidung des Festfressens wieder einbauen und mit 34 bis Schlauchbeschädigungen untersuchen. 40 Nm anziehen. Schlauchhalterungen auf Sicherung und Scheuern nachsehen. 3.1.7. Anlasser Kraftstoffsieb und Sinkstoffabscheider entleeren, reinigen und Startermotor auf sichere Anbringung untersuchen. sichern. Kollektor auf übermäßige Abnutzung und Kontakt überprüfen. Auf Tropfstellen in der Nähe der Kraftstoffleitung achten, die Kabelisolierung auf Beschädigung und Schlüsse untersuchen. Un-dichtigkeiten anzeigen können. Umlaufgetriebe auf beschädigte Zähne und Spiel mit Hauben- Alle Anschlüsse auf guten Sitz überprüfen. verkleidung kontrollieren. 3.1.11. Abgasanlage Büchsen der Anlasserwelle auf Spiel untersuchen. Auspuff auf Sicherung, Undichtheiten und Risse untersuchen. Bürstenhaftung und Spannfedern überprüfen. Alle Heizungs- und Schalldämpferverkleidungen entfernen und 3.1.8. Generator auf Korrosion, Brüche und Undichtheiten, welche Abgase – Generatorbefestigung auf Sicherheit überprüfen. besonders durch die Kabinenheizung- in die Kabine leiten Bürstenhaftung und Zustand der Spannfedern kontrollieren. können, untersuchen. Abgenützte Bürsten ersetzen, bevor die Gefahr eines Bürsten- Auspuffleitung, Schalldämpfer und Mantel an allen Klemm- ausfalles auftaucht. und Verbindungsstellen auf Sicherheit überprüfen. Bürsten mit einer Abnutzung von mehr als 4,75 mm sind zu Arbeitsweise des Kabinenheizungskastens und der erneuern. Absperrklappe prüfen. Generatortreibriemen auf 2 cm Spiel kontrollieren. Beweglichen Kabinen- und Vergaservorwärmungsschlauch auf 3.1.9. Vergaser und Vorwärmung Sicherung und allgemeine Beschaffenheit untersuchen. Vergaser auf sichere Anbringung kontrollieren., 3.1.12. Brandschott Continental Lycoming Brandschott auf offene Löcher und Undichtheiten vom C - 90 Serie 0-320 Serie Motorraum her untersuchen. Die Dichtungsringe der Durchgänge aller Bedienungsgestänge Drehzahlmesser und Steuerzüge durch den Brandschott, sowie die Verkittung rote Radialmarke U/min 2475 2700 des Randes überprüfen. gelber Bogen U/min 2350 - 2475 - - grüner Bogen U/min 2000 - 2350 800 - 2700 3.1.13. Luftschraube Luftschraubenhaube (Spinner) abnehmen und auf Risse oder Öldruckmesser Beulen in der Haube und hinteren Platte nachsehen. rote Radialmarke Lbs 10 und 40 25 und 100 Holzluftschrauben auf Absplitterung, Anrisse, gelöste gelber Bogen Lbs 10 - 30 25 - 65 Metallbeschläge und Schutzanstrich untersuchen. Die Blätter gelber Bogen Lbs 85 - 100 sollen innerhalb einer Toleranz von 1,5 mm umlaufen. grüner Bogen Lbs 30 - 60 65 - 85 Die Nabenbolzen von Holzluftschrauben sollen mit 15,9 - 17,1 Öltemperaturmesser o Nm angezogen werden. rote Radialmarke F 225 245 o Die Nabenbolzen von Metallluftschrauben sollen mit 28,4 - 33,3 gelber Bogen F 40 - 90 40 - 120 o Nm angezogen werden. grüner Bogen F 90 - 225 120 - 245 Zylinderkopftemperaturmesser 3. 2 Kabinen, Passagier- und Frachtraum rote Radialmarke oF 525 3.2.1. Sitze rote Radialmarke oC 255 Beim hinteren Sitz die Kissen und deren Befestigung auf 3.2.4. Fluginstrumente Verschleiß Die Fluginstrumente sind auf Anbringung zu kontrollieren. und Beschädigung nachsehen. Alle Anschlüsse und Stecker nachsehen. Kontrolliere auf Vorhandensein Verstelleinrichtungen des Vordersitzes nachsehen und aller Hinweisschilder und Grenzwertmarken. Spurschienen ölen. PA 18 “95” PA 18 “150” Geschwindigkeitsmesser Beschaffenheit der Anschnallgurte und die Funktion der rote Radialmarke MPH 138 153 Verschlüsse überprüfen. gelber Bogen MPH 110 - 138 121- 153 3.2.2. Windschutzscheibe grüner Bogen MPH 49 - 110 47- 121 Die Hohlkehlen der Scheibeneinfassung sind auf Sicherheit in weißer Bogen MPH - 43 - 85 den Profilen und Undichtigkeiten zu kontrollieren. Ferner auf Brüche, Risse, Verbiegungen und Verfärbung rote Radialmarke km/h 222 246 untersuchen. gelber Bogen km/h 177 - 222 195 - 246 3.2.3. Triebwerksinstrumente grüner Bogen km/h 80 - 177 76 - 195 Die Triebwerksinstrumente sind auf sichere Anbringung zu weißer Bogen km/h - 69 - 137 kontrollieren. Alle Anschlüsse und Stecker nachsehen. Kontrolliere auf Vorhandensein aller Hinweisschilder und Grenzwert-marken., 3.2.5. Schalter –Licht- Steuerung Steuerknüppelbolzen kontrollieren. Kontrolliere die Batteriekabel auf sichere Befestigung. 3.2.10. Seitensteuerpedale und Verbindung Kontrolliere die Kabelverbindungen der Sicherungsschalter Seitenruderpedale auf Spiel und freie Beweglichkeit auf Sicherheit und Isolierung. nachsehen. Kontrolliere Positions- und Landescheinwerfer- Schalter auf Scharniere und Lager schmieren und auf Sicherung Beschriftungen und Funktion. überprüfen. Jeder Stromkreis mit Ausnahme des Überziehwarngerätes ist mit einem Sicherungsschalter ausgerüstet. Die Rückstellfeder der Steuerpedale auf Befestigung kontrollieren. 3.2.6. Innenausstattung Kontrolliere alle Beschläge und alle Verkleidungen auf sichere 3.2.11. Landeklappen Befestigung. Landeklappengriff auf Beschriftung und Zustand der Einstellzahnung für die Klappenstellung überprüfen. 3.2.7. Türverschluss und Scharniere Drehgelenke der Landeklappen auf übermäßiges Spiel Türscharniere und Nieten auf Mängel kontrollieren. kontrollieren. Türschloßriegel auf volle Beweglichkeit kontrollieren, um ein Kabelbefestigungen nachsehen. Öffnen während des Rollens zu verhindern. Hintere Gepäcksraumverkleidung entfernen und Landeklappen Türe auf mangelhaften Verschluss oder Beschädigung - Seilrollen an Boden und Decke des Rumpfes nachsehen. untersuchen, die Zugluft verursachen. Tragflächenanschlussverkleidung hinten entfernen und 3.2.8. Motorkontrolle Kabelführung nachsehen. Luftklappe auf richtige Beschriftung am Armaturenbrett und weiche Betätigung überprüfen. Durch die Tragflächenkontrollöcher die Befestigung der Rückstellfeder der Klappen kontrollieren. Vergaservorwärmung auf richtige Beschriftung am Armaturenbrett und weiche Betätigung prüfen. 3.2.12. Steuerseile und Seilrollen Alle Kabel auf gebrochene Kardeelen untersuchen. Gashebel auf weiche Handhabe kontrollieren. Umlenk- und Spannrollen des Höhenruderantriebes nachsehen. Einspritzpumpe auf richtige Beschriftung am Armaturenbrett Querruderrollen außerhalb des Antriebshebels kontrollieren. und auf vollen Spielraum des Regulierventils kontrollieren. 3.2.13. Steuerbetätigung Querruder, Seiten- und Höhensteuer von der Kabine aus auf weiche Zündschalter auf Funktion am Armaturenbrett und Handhabe untersuchen. Leitungsende prüfen. Nullstellung des Steuerknüppels mit Fluchtung der Steuerorgane Beschriftung kontrollieren für Off, Left, Right und Both (Aus, abstimmen. Links, Rechts und Beide). 3.2.14. Trimmung 3.2.9. Steuerorgane Höhenflossen-Trimmung auf weiche Betätigung kontrollieren. Kontrolliere, Querruder und Höhenrudersteuerung, einschl. Lager und Gelenke auf ob der Trimmanzeiger mit der jeweiligen Höhenflossen-stellung ausreichenden Spielraum prüfen. übereinstimmt. Seilrollen und Kabelbefestigung kontrollieren. 3.2.15. Kraftstoffhahn Befestigung der Querrudersegmenthebel kontrollieren. Kraftstoffhahn auf leichte Betätigung nachsehen., Richtige Beschriftung für “zu”-, “rechts“-, “links“- und “beide”- Stellung 3.4.2. Tragflächenbefestigung prüfen. Nach Abnehmen der Tragflächenrumpfverkleidung sind die 3. 3 Fahrwerk Flächenanschlüsse mit Taschenlampe und Vergrößerungsglas auf kleinste Bruchstellen in den Augen zu untersuchen. Bolzen kontrollieren, 3.3.1. Stoßdämpferstreben um sicher zu sein, dass kein Gewinde in den Lagern ist und die Bolzen Stoßdämpferseile auf Abnutzung untersuchen. selbst richtig gesichert sind. Die Augen der Tragflächenbefestigung 3.3.2. Räder und Achsen werden auf Ausweitung überprüft, indem man die Flächenspitzen leicht Räder abnehmen, reinigen, nachsehen und Lager schmieren auf und ab bewegt. Bremsbackenschuhe auf Verschleiß, Trommeln auf Rillenbildung 3.4.3. Fahrwerksanschlüsse untersuchen. Alle Anschlüsse mit Taschenlampe und Vergrößerungsglas auf Bremszylinderrohr auf Undichtheit prüfen. Anzeichen von Brüchen und Ausweitung der Bohrungen untersuchen. Rad- und Achsenmutter bis zu einer weichen Spielgrenze anziehen. 3.4.4. Rumpfaufbau Durch die Inspektionsöffnungen und durch die Hinterseite des 3.3.3. Reifen und Verkleidung Gepäckraumes alle Rohre auf Rost, Beschädigungen und Schutzanstrich Reifen-Luftdruck auf 2.20 bar überprüfen. untersuchen. Reifen, bei denen die Kordseite sichtbar wird, erneuern. Alle Holzversteifungen auf Beschädigung und sichere Befestigung 3.3.4. Bremsen kontrollieren. Bremsbehälter auf genügend Flüssigkeit und Dichtheit aller Anschlüsse 3.4.5. Materialreste im Rumpf kontrollieren. Den Boden des Rumpfes und der Bespannung unter den Bodenbrettern Betätigung der Wirksamkeit der Bremsen und der Parkbremse prüfen. nach Bolzen, Muttern und anderen Gegenständen untersuchen, welche 3.3.5. Fahrwerk V Streben die Steuerung oder Seilrollen verklemmen könnten. Flugzeug anheben und Gelenkbüchsen des Fahrwerkes kontrollieren, Entwässerungsöffnung am Rumpfende kontrollieren. abgenützte Büchsen auswechseln. Wenn wesentlicher Schmutz oder Öl sich auf den Boden angesammelt Bespannung auf Faltenbildung untersuchen, die eine innere hat, verwende man nichtkaustische Seife zum Auswaschen des Beschädigung kennzeichnen. Schmutzes, um ein Verrotten der Bespannung zu verhindern. 3.3.6. Spornrad 3.4.6. Steuerkabel Spornrad und Federbefestigung auf festen Sitz prüfen. Die Kabel werden auf gebrochene Litzen untersucht, indem man mit einem Lappen in der Nähe der Führungen über die Kabel fährt. Zustand der Spornfeder kontrollieren. Oberes und unteres Spannschloss am Höhenruder auf Sicherung Rad abnehmen, reinigen und Lager schmieren. untersuchen, wobei höchstens drei Gewindegänge außerhalb der 3. 4RumpfSpannschlossmutter zu sehen sein dürfen. 3.4.1. Bespannung Federzapfenbefestigung am oberen Höhenruderarm, sowie Seilrolle an Zustand der Bespannung mit dem Radiergummi - Ende eines Bleistiftes der Höhenflossengabel auf Verschleiß und Sicherung untersuchen. prüfen, besonders an obenliegenden Flächen. Seitensteuerkabelführung und Kabel auf Verschleiß hinter dem Anstrich auf Brüche und Druckstellen untersuchen. Gepäckraum überprüfen. Alle Brüche und Druckstellen ausschmirgeln und überstreichen, um die 3.4.7. Verkleidungen Bespannung zu schonen. Verkleidung der Leitwerke auf Brüche und fehlende Metallschrauben untersuchen., 3. 5 Tragflächen, Querruder und Landeklappen Abgenutzte oder lockere Bolzen sind auszuwechseln. 3.5.1. Tragflächenbespannung 3.5.6. Querrudersteuerung Linke und rechte Flügelbespannung auf Löcher, Brüche oder Risse im Schaulochdeckel abnehmen, Kabel in jeder Fläche auf Störung und Anstrich nachsehen. Scheuerstellen untersuchen. Die Entwässerungslöcher an der Flächenhinterkante bei jeder Rippe Seilrollen in jeder Fläche auf Beschaffenheit, Abnutzung und Sicherheit sollen stets offen sein (Die Verspannung verschleißt zuerst an der untersuchen. Flächenoberseite oder entlang der Hinterkante). Rollenlager schmieren. Es sollen Kontrollöffnungen bei den Spanndrahtbefestigungen angebracht Abnützung und Sicherheit der Führungsbuchsen in jeder Fläche werden, um die Spannung der Spanndrähte und die Rippen und nachsehen. druckbeanspruchten Teile auf Beschädigung kontrollieren zu können. Querruderausschlag 18o aufwärts, 18o abwärts, + 2o Toleranz. 3.5.2. Streben Querruderausschlagbegrenzung sollte zuerst angestellt werden, um einen Die rechten und linken Tragflächenstrebenanschlüsse sind durch Auf- vollen Anschlag zu ermöglichen. und Abwärtsbewegen auf Ausweitung zu kontrollieren. Die vier Bolzen der Querruderarme auf Abnutzung, Gewindegänge im Befestigungsbolzen der Strebenanschlussbeschläge an den Holmen Lager und Sicherung überprüfen. kontrollieren. Spannschloss in der linken Fläche nachsehen, sich überzeugen, ob es Streben auf Beulen und Brüche prüfen. gesichert ist und nicht mehr als drei Gewindegänge aus der An der Strebenhinterseite entlang sehen, um sich zu überzeugen, dass Spannschlossmutter herausragt. sie gerade sind. Gebrochene Kabellitzen an Führungen oder Rollen werden genau Die Gabelgelenke der Streben und die Gabelkontermuttern kontrollieren. festgestellt, indem man mit einem Tuch über die Kabel gleitet. Die höchstzulässige Zahl der Gewindegänge, die außerhalb der Streben Alle Kabel mit gebrochenen Litzen sind auszuwechseln. sichtbar sein dürfen, beträgt fünfzehn. 3.5.7. Landeklappenbespannung 3.5.3. Bolzen Zustand der Bespannung beider Klappen mit dem Radiergummi eines Die Befestigungsbolzen der Streben überprüfen und sich verge-wissern, Bleistiftendes auf Abnutzung (Alterung) kontrollieren. dass kein Gewindegang in den Lagern ist und die Bolzen gut gesichert Beschaffenheit des Anstriches auf Brüche, Druckstellen oder Risse sind. untersuchen. 3.5.4. Querruder Jede Schadenstelle nachstreichen. Beide Querruder sind auf Faltenbildung in der Bespannung zu Jede Beschädigung an der Innenkonstruktion verursacht Faltenbildung an kontrollieren, die möglicherweise auf Beschädigung der Konstruktion der Bespannungsoberfläche. hinweisen. Jedes Fach zwischen den Rippen auf eine offene Entwässerungs-öffnung 3.5.8. Landeklappenbefestigung untersuchen. Jede Landeklappe hat zwei Gelenke mit zwei Gelenkarmen, die an den Hilfsholm angenietet und mit einem einzigen Bolzen mit dem Hinterholm Zustand von Bespannung und Anstrich kontrollieren, sämtliche Brüche, des Flügels verschraubt sind. Fährt man die Klappen bei Risse oder Sprünge neu überstreichen. Geschwindigkeiten über 80 MPH (ca. 129 km/h) aus, so kann das 3.5.5. Querrudergelenke möglicherweise Beschädigungen dieser Gelenkarme mit sich ziehen. Die Ausleger der Querrudergelenke am Hinterholm und Eine sorgfältige Inspektion ist daher zu empfehlen. Klappen in Querruderhilfsholm auf Sicherheit überprüfen. eingefahrenem Zustand auf Fluchtung überprüfen. Gelenkbolzen auf Gelenkbolzen auf Verschleiß und Sicherung kontrollieren. Abnutzung, Einbau von Unterlegscheiben und Sicherung überprüfen., 3.5.9. Landeklappenmechanismus 3.6.3. Bespannung - Seitenruder Durch Prüfung vergewissern, daß beide Rückstellfedern an den Klappen Bespannung des Seitenruders auf Stoff- und Lackzustand untersuchen. gesichert sind und in gutem Zustand sind. Ruderunterseite auf offene Entwässerungsöffnung kontrollieren. Klappen betätigen und sich überzeugen, daß die Federn nicht schleifen, Seitenruder auf Fluchtlinie und einer evtl. inneren Beschädigung prüfen, klemmen oder mit anderen Steuerorganen oder Konstruktionsteilen in normalerweise sichtbar durch eine Faltenbildung der Bespannung. Berührung kommen. Gelenkbolzen auf Abnutzung und Sicherung überprüfen. Ausschlag kontrollieren: volle Klappen 50o + 2o Toleranz. Gelenkbuchsen auf Spiel prüfen, diese Büchsen sind eingepresst und bei Prüfe Winkelhebel auf Risse - besonders an den Bohrungen - sowie die Verschleiß zu erneuern. Konsolen auf Sicherung und guten Sitz. Ruderbegrenzung kontrollieren, um vollen Ausschlag sicherzustellen: 200 3.5.10. Verkleidung der Tragflächenwurzel rechts und 200 links, +20 Toleranz. Linke und rechte obere Verkleidung der Tragflachenwurzel auf Span- nung kontrollieren, die durch ein Loch an der FIügelhinterkante ein- 3.6.4. Höhenruder stellbar ist. Zustand der Bespannung und Lack überprüfen. Alle Metallschrauben auf sicheren Sitz und die Verkleidungsbleche auf Auf offene Entwässerungslöcher an der Ruderhinterkante achten. Brüche untersuchen. Beide Ruder miteinander auf Fluchtlinie untersuchen. 3. 6 Leitwerk Scharnierbolzen und Büchsen auf Verschleiß nachsehen, alle abgenutzten Bolzen und Büchsen auswechseln. 3.6.1. Bespannung - Höhenflosse Segmentshebel an den Rudern auf Sicherung, abgenutzte Bolzen und Zustand der Höhenflossenbespannung untersuchen, ungehinderten Ausschlag kontrollieren. Entwässerungslöcher auf Verunreinigungen nachsehen. Ruderbegrenzung prüfen, um vollen Ausschlag sicherzustellen: 250 Hinteres Aufhängerohr und vorderes Verbindungsrohr der Höhenflosse aufwärts, 15o abwärts, + 2o Toleranz. auf Beweglichkeit überprüfen. Kleine Löcher sind in das Rumpf- und Höhenflossenanschlussrohr zum 3.6.5. Leitwerk -Spanndraht Einträufeln von Schmieröl eingebohrt. Leitwerksspanndraht auf Korrosion und Brüche oder Knicke untersuchen, die Ausfall verursachen könnten. Die Schmierung dieser Rohre ist sehr wichtig und wird oft versäumt, was ein Festfressen der Rohre zur Folge hat. Überprüfen, ob die Befestigungen mit dem Draht in einer Linie laufen, Bolzen auf Sicherung nachsehen. Höhenflosse auf und ab bewegen, um ausreichendes Spiel in der Höhenflossenverstellspindel festzustellen. Die Mutter an der Unterseite Spanndrähte sollen so straff sein, dass sie noch ein wenig von Hand aus der Verstellspindel - Seilrolle kann zur Berichtigung überweiten Spieles gebogen werden können. angezogen werden. Jeden einzelnen Draht kontrollieren, um sich zu vergewissern, dass keine Jocheisen der Höhenflosse auf Risse und abgenutzte Bolzen und Gabel-Kontermutter lose ist. Sicherung in den Anschlussrohrstücken überprüfen. 3.6.6. Leitwerksteuerung 3.6.2. Bespannung - Seitenflosse Seiten- und Höhenrudersegmente auf abgenutzte Bolzen und Sicherung Seitenflosse auf Zustand der Bespannung und des Anstriches prüfen, wobei in den Lagern kein Gewindegang sein darf. untersuchen. Prüfe, dass die Segmenthebel mit den Steuerseilen in einer Ebene liegen Auf Faltenbildung, Beulen und Anzeichen innerer Beschädigung und freien Ausschlag haben. Obere und untere Kabelspannschlösser auf kontrollieren. Sicherung kontrollieren, dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als drei Gewindegänge herausragen dürfen. Achte auf die Steuerseile, dass sie im Rumpf richtig verlaufen und nirgends scheuern, 3. 7 Elektrische Anlage vorausgesetzt. Eine Ersatzverpflichtung der Fabrik innerhalb Kontrolliere: dieser Garantie ist jedoch darin begrenzt, dass jedes Teil oder Kabelsystem auf Scheuerstellen und Einklemmungen. Teile innerhalb 150 Tagen nach der Lieferung des Flugzeuges Alle Klemmstellen sollen fest sein. oder eines Teiles an den Erstverkäufer, oder nach 50 Sichere Anbringung der Befestigungsbänder. Betriebsstunden, je nach Bedingung, die zuerst eintritt, unter Befestigung und Funktion der Landescheinwerfer. Vorauszahlung der Frachtkosten, zurückgeschickt wird und eine Batterieanbringung - sichere Klemmanschlüsse, Aufladung, Untersuchung eine ausreichende Fehlerhaftigkeit ergibt. Eine keine Säurespritzer. weitere Garantie ist weder im Gesetz, noch an anderer Stelle Radioanlage auf Befestigung und Funktion. gegeben. Die PIPER AIRCRAFT CORPORATION ist an keine Safe Flight Indicator (Fluglagen-Anzeiger) auf Funktion. andere oder weitere Verbindlichkeit oder Haftung gebunden, die Sicherungsschalter und Sicherungen auf Zustand. sich aus dem Verkauf eines Flugzeuges oder eines Teiles davon 3. 8 Schwimmer ergibt, sei es im Hinblick auf Bruch des Garantieversprechens, Verspannung nachsehen. (wie es im Gesetz oder anderer Stelle ausgedrückt oder gegeben Sämtliche Spanndrähte fest und gesichert. ist), Nachlässigkeit in der Herstellung oder sonstwie. Nach Wasserballast, falls mitgeführt. Verstreichung obengenannter Frist verfällt jede Verpflichtung Kein Leck in den Schwimmern, Außenform nachsehen. oder Haftung. In keinem Fall kann die PIPER AIRCRAFT Sämtliche C.A.A. Mandatory Bulletins sind zu erfüllen. CORPORATION für spezielle Schäden oder Folgeerscheinungen von Beschädigungen haftbar gemacht werden. 3. 9 Allgemeines Kein Auslieferer, Verkäufer, Agent oder Angestellter der PIPER Die Inspektionsarbeiten zwecks ordnungsgemäßer Wartungs- AIRCRAFT CORPORATION ist ermächtigt, die Garantie zu druchführung sind unterteilt in 25 - 50 und 100 Std. Kontrollen erweitern oder irgendwie eine andere Garantie zu geben, oder und Grundüberholungen. eine zusätzliche Verpflichtung hinzuzufügen im Namen des Sie werden in folgendem Zyklus durchgeführt. Unternehmers, im Zu-sammenhang mit dem Verkauf seiner 25 - 50 - 25 - 100 - 25 - 50 - 25 - 100 - ... Erzeugnisse. Diese Garantie findet keine Anwendung auf Die Kontrolllisten für die einzelnen Inspektionsarbeiten können Flugzeuge oder Ersatzteile der PIPER AIRCRAFT CORPORATION, Sie von Ihrem Flugzeughändler beziehen. die bereits außerhalb des Hersteller-werkes repariert oder 100 Std. Kontrollen sind jeweils bei Erreichen von 100, 200, 300 missbräuchlich oder nachlässig behandelt oder verunfallt sind. Betriebsstunden durchzuführen. Die PIPER AIRCRAFT CORPORATION gewährt keine Garantie Die PA 18 - 150 ist allgemein 1000 und mehr Stunden in Betrieb hinsichtlich der Motoren, Räder, Luftschrauben, Zündanlagen, ehe Starter, Generatoren, Batterien, Instrumente oder anderer sie eine Grundüberholung notwendig hat. Je nach handelsmäßiger Zubehörteile, insofern als sie gewöhnlich Beanspruchung ist an der PA 18 - 150 zwischen 800 und 1200 gesondert von den jeweiligen Herstellern garantiert werden. Std. eine Grundüberholung durchzuführen. 3. 10GARANTIEDie Verwendung von Bestandteilen des Flugwerkes, die bei PIPER AIRCRAFT CORPORATION garantiert hiermit, dass jedes anderen Herstellern als der PIPER AIRCRAFT CORPORATION von ihr hergestellte neue Flugzeug und jedes Einzelteil frei erzeugt wurden, schließen automatisch jegliche von Fehlern, sowohl in Material als auch in der Verarbeitung Garantieverpflichtung der PIPER AIRCRAFT CORPORATION aus. ist, normale Verwendungs- und Arbeitsbedingungen, 4 - FLUGHANDBUCH4. 1 Allgemeine Angaben Kennzeichen: D-EFAG Werknummer:18-1543 C.A.A. Kenn-Nr.: N3376Z C.A.A. geprüft;1.April 1949 PA 18 (Zivilausführung) PA 19 (Militärausführung) Normal- und Nutzflugzeug überarbeitet, 21.Dez. 1949 Motor: Continental C-90-14F Höchstdrehzahl: für alle Flugbewegungen 2475 U/min Kraftstoff: 80 Octan min Flugbenzin Luftschraube: Sensenich M76AK2 74.0" max. Durchmesser 72.5" min. Durchmesser Standlauf: Maximum 2350 U/min Minimum 2200 U/min Triebwerksinstrumente: Öltemperatur Rote Linie: Höchstgrenze (2250 F) Gelber Bogen: Vorsichtsbereich (400 - 900 F) Grüner Bogen: Normalbereich (900 - 2250 F) Öldruckmesser Rote Linien: Maximal (40 lbs) bzw. Minimal (10lbs) Gelber Bogen: Vorsichtsbereich (10 - 30 lbs) Grüner Bogen: Normalbereich (30-40 lbs) Drehzahlmesser Rote Linie Höchstdrehzahl Grüner Bogen: Normalbereich (2000 - 2350 U/min) Gelber Bogen: Vorsichtsbereich (2350 – 2475 U/min) Fahrtmesser: Rote Linie: Höchstzulässige Geschwindigkeit (138 MPH) Gelber Bogen: Vorsichtsbereich (110 – 138MPH) Grüner Bogen: Normalbereich (50 – 110)) 4. 2 Beschriftungen: Ausführung als Normalflugzeug: Bei Soloflug darf nur der Vordersitz benutzt werden., 4. 3 Grenzwerte Die folgenden Grenzwerte müssen beim Betrieb dieses Flugzeuges beachtet werden. 4.3.1. Geschwindigkeitsgrenzen: (wahre angezeigte Geschw.) Normalflugzeug Nutzflugzeug Manövergeschwindigkeit... 94 MPH 83 MPH Max. Reisegeschwindigkeit...110 MPH 110 MPH Höchstzul. Geschwindigkeit...138 MPH 138 MPH 4.3.2. Lastvielfaches: Max. Positiv 4.4 4.4 Max. Negativ Negative Flugfiguren nicht erlaubt 4.3.3. Flugzeugbeladung: Höchszul. Abflug- und 680 dN 635 dN Landegewicht 4.3.4. Schwerpunktbereich: Normalausführung Vordere Grenze: +29 cm (18.0% MAC) bei 544 dN Gerade Linie bis +36 cm (22.1% MAC) bei 680 dN Hintere Grenze: +53 cm (33.5% MAC) bei 680 dN Arbeitskategorie Vordere Grenze: +29 cm (18.0% MAC) bei 544 dN Gerade Linie bis +34 cm (17.2% MAC) bei 635 dN Hintere Grenze: +48 cm (30.2% MAC) bei 635 dN Bezugspunkt Tragflügelvorderkante Bezugsflügeltiefe (MAC): 156.2 cm;Flächenvorderkante MAC (+10.2 cm) Höchstzul. Gepäck 22.2 dN / 50 lbs (Nur Normalausführung) Anmerkung: Es liegt in der Verantwortung des Flugzeug- eigentümers und des Piloten, sich zu versichern, dass das Flugzeug richtig beladen ist (siehe Gewichts- und Schwerpunktermittlung)., 4.3.5. Gewichte und Hebelarme (Normalausführung) 4.3.6. Flugfiguren: (Daten aus der Gewichtsübersicht vom 15.11.1996) a. Normalausführung ist nicht für Kunstflug zugelassen. b. Die nachstehenden Manöver sind nur für die Bezeichnung Gewicht Arm Moment Nutzflugzeug- dN = kp m dN*m Ausführung zugelassen mit den dafür empfohlenen Anfangsgeschwindigkeiten wie folgt Leergewicht 440.8 2.43 1070 Manöver Anfangsgeschwindigkeit (TAS) Öl (5.68 l)1) (5.06) (1.14) (5.8) Chandelles 100 MPH Kraftstoff (136 l)2) 97.9 2.61 255.5 Lazy Eight 100 MPH Pilot (vorderer Sitz) 2.30 Steep Turns 90 MPH Pilot (hinterer Sitz) 2.94 Spins Stall Gepäck (max.20dN) 3.45 Stalls (Except Whip Stalls) (= Männchen) Stall 1)Öl bereits im Leergewicht enthalten. 4.3.7. 2. Bedienungsvorgänge 2) spez. Kraftstoffgewicht: 0.72 dN/l Mit Ausnahme, wie vorher erwähnt, ist das Flugzeug normal zu handhaben. 4. 4 Flugleistungen Alle angegebenen Leistungen gelten bei folgenden Bedingungen: 1. Maximales Flugzeuggewicht 1500 lbs 2. Horizontale, befestigte Bahn 3. Windstille 4. Mit langsam drehender starrer Holzluftschraube 5. Leistungen mit einem anderen zugelassenen Motor und/oder Propeller gleichen den hier aufgeführten oder gehen darüber hinaus. Bei Benutzung der folgenden Angaben müssen die tatsächlichen Verhältnisse berücksichtigt werden., 4. 5 Leistungen mit Schneekufen

Steigen: Startstrecke (in m) Die Steigleistung des Flugzeugs mit Schneekufen

gleicht im Wesentlichen der des Landflugzeugs. Länge bis zum Abheben Höhe Außentemperatur und Steigen auf 50 ft bei (ft) -28oC -7oC 4.5oC 16oC 27oC 38oC Starten und Landen: voller Beschleunigung 0000 239 312 331 351 372 391 Unter den besten Verhältnissen, d.h. bei glattem festem bei einer Geschwindigkeit von 60 3000 387 413 441 469 500 529 Schnee und einer Temperatur von etwa -1 oC, gleicht die MPH CAS 5000 475 509 548 585 625 669 Länge, die zum Starten nötig wird, im Wesentlichen der 7000 600 647 698 751 819 884 eines Landflugzeugs. Zum Landen wird eine etwa 20% längere Strecke benötigt, als sie für ein Landflugzeug erforderlich ist.

Landestrecke (in m) Es muss jedoch beachtet werden, dass bei niedrigeren Temperaturen oder anderen Schneeverhältnissen die

Erforderliche Höhe Außentemperatur Reibung der Schneekufen sich erhöht und darum für Landebahnlänge für (ft) -28oC -7oC 4.5oC 16oC 27oC 38oC den Start eine längere Strecke benötigt wird, während Überfliegen von 0000 327 332 336 341 345 350 sie sich für die Landung verkürzt. Hindernissen mit einer Höhe von 50 ft und 3000 339 344 350 354 360 365 anschl. Halten 5000 348 354 360 365 370 376 Anflug mit 60 MPH CAS 7000 358 364 370 376 382 388

Normaler Steigflug (in ft/min)

Steiggeschwindigkeit Höhe Außentemperatur 71 MPH CAS (ft) -28oC -7oC 4.5oC 16oC 27oC 38oC 0000 683 664 644 624 605 590 3000 555 535 515 496 480 465 5000 468 450 430 415 395 380 7000 386 367 350 330 315 297

Mindestgeschwindigkeit (MPH CAS) bei Querneigungswinkel

Winkel 0o 10o 20o 30o 40o 50o 60o Geschwindigkeit 44 44 45 47 50 55 62, 5 - BETRIEBSANWEISUNGFÜRSCHLEPPFLUG1.5 Mindestgeschwindigkeit des Schleppzuges: 80 km/h (50 5. 1 Segelflugzeugschlepp mph). Höchstzulässige Schleppkombinationen 1.6 Anfluggeschwindigkeit: 120 km/h (75 mph) 1.7 Es dürfen nur Textilseile verwendet werden. Fluggewicht des Segelflugzeugs Baurei Fluggewicht in der Schleppgruppe 1.8 Im Ankerseil ist eine Sollbruchstelle II (550 - 600 dN) anzubringen. he des Motorflugzeu a undbcd1.9 Vor jeder Aufnahme muss sich der Flugzeugführer davon überzeugen, dass das Ankerseil richtig ausgeworfen wurde und frei vom gs Rumpfende hängt. PA 18 600 dN 480 dN 420 dN 380 dN 5. 3 Zustandsform des Flugzeuges und sonstige Hinweise 1.1 Beim Start ist zu beachten, dass bei den jeweils größten Ge- 1.10 Motor: Continental C-90 wichten unter Normalbedingungen ( Windstille, Außentemperatur 15OC, Höhe0mNN, trockene, horizontale 1.11 Luftschraube: zugelassene Luftschraube mit Vollgas- Graspiste von mittlerer Bodenbeschaffenheit) bis zum Standdrehzahl 2100...2400 U/min. Überfliegen eines 15 m Hindernisses eine Startstrecke von 1.12 Schleppeinrichtung der Fa. Rhein-Flugzeugbau, Mönchen-Gladbach, 620 m vorhanden sein muss. entspr. Zeichnung Nr. 122.000 und Stückliste Nr.122.000/001.Es ist Mindestgeschwindigkeit des Schleppzuges: 80 km/h (50mph). ein Spiegel so zu montieren, dass der Schleppanhänger vom Piloten 1.2 Höchstzulässige Geschwindigkeit des Schleppzuges: Siehe ohne Behinderung beobachtet werden kann. Handbuch des Segelflugzeuges. Es dürfen nur 1.13 Die höchstzulässige Zylinderkopftemperatur darf nicht Segelflugzeuge geschleppt werden, bei denen eine F- überschritten werden (roter Strich auf dem Anzeigegerät Schleppgeschwindigkeit von mindestens 90 km/h zugelassen 270OC). ist. 1.3 Als Schleppseile dürfen nur Textilseile verwendet werden. 1.14 Die Flugzeuge müssen vom vorderen Sitz geflogen werden. 1.4 Am segelflugseitigen Seilende ist eine Sollbruchstelle ent- sprechend den Angaben im Flughandbuch des Segelflugzeuges zu verwenden, jedoch nicht stärker als Sollbruchstelle II (550 – 600 dN). 5. 2 Fangschlepp von nicht-starren Schleppanhängern Höchstzulässige Schleppkombinationen Fluggewicht des Höchstzulässiger Widerstand Baureih Motorflugzeug des Schleppanhängers bei 100eskm/h PA 18 600 dN 50 dN, 6 - ANWEISUNGFÜRABSETZENVONFALLSCHIRMSPRINGERNAuflagen: 1) Das Absetzen von Fallschirmspringern darf nur aus dem unbeschleunigten horizontalen Geradeausflug erfolgen. 2) Mindestgeschwindigkeit beim Absprung: 100 km/h. Größte Geschwindigkeit beim Absprung: 120 km/h (75 mph). 3) Der Absprung darf nur aus dem hinteren Sitz erfolgen. 4) Es sind auszubauen: a) die beiden Einstiegsklappen. b) der Steuerknüppel des hinteren Sitzes. 5) Die Anschnallgurte sind hinter dem hinteren Sitz so zu befestigen, dass der Fallschirmspringer beim Aussteigen nicht behindert wird. 6) Die Streben sind mindestens 70 cm vom Rumpfanschlußpunkt aus gemessen in geeigneter Weise so abzudecken, dass der Fallschirmspringer sich beim Absprung an der hinteren Strebe nicht festhalten kann. Die Verkleidung darf die Querruder-Steuerseile nicht einklemmen. 7) Bei Verwendung von Fallschirmen mit automatischer Auslösung muss: a) die Aufziehleine so lang sein, dass im aufgezogenen Zustand der Verpackungssack hinter dem Leitwerk nachschleppt, b) die Aufziehleine an der oberen Querstrebe des hinteren Hauptspantes an der rechten Rumpfseitenwand (in Flugrichtung gesehen) befestigt werden, c) Vorsorge getroffen werden, dass die Aufziehleine an den Kanten der Einstiegsöffnung nicht scheuert. ACHTUNG: Der Fallschirmspringer ist vor dem Absprung darauf hinzuweisen, dass er sich nur auf der vorderen Flügelstrebe beim Absprung abstützen darf.]
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D D Revision Table No.Revision DateREV REVISION HISTORY 1 2007/03/30 1.0 Initial revision 2 2007/05/08 1.1 only support digital panel, one 5v dc/dc, modify pwm circuit. 3 2007/10/17 2.0 Delete C127,C143 Change R128's value from 10k to 270ohm Change R8/R9's value from 10k to 300k Head Phone Speaker A
TRF_SMPS_SAFE_42
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D103 BA159_SMD +5V PL816 D869 TRF_PFC_SAFE_PLASMA_450UH +24V1 1 TR805 STPS_3P_10L60CFP PL817 D870 TRF_SAFE_TFT_RES189L820 R1019 R117 R847 10k STPS_3P_10L60CFP L810 D868 2R2 2R2 +24V 2u7_RESONANT IC807 5VREFD878 7 10 D25XB60 L821 R961 +400V PL801 10R STPS_3P_112D08L6670CFP STP20NE06LFP D110 1 INV.IN
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